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29.12.14

Rezept: Weißwurstbrot

Weißwurstbrot

Wenn Kinder essen dürfen, wie sie wollen und dabei auch gerne mal Rezepte erfinden, dann kommt beim Abendessen eben auch mal so etwas heraus. Für die Nachwelt verewigt...

Zutaten

Reicht für 1 Brot

  • 1 Scheibe Brot (hier Graubrot)
  • 1 Weißwurst
  • 2 TL Ketchup

  1. Brot auf den Teller legen, auf Butter verzichten.
  2. Weißwurst pellen lassen. In Scheiben schneiden. Auf dem Brot verteilen.
  3. Ketchup auf den Weißwurstscheiben verteilen.

Zubereitungszeit: fertig in 3 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Rezept meiner Großen

28.12.14

Rezept: Teltower-Rübchen-Gratin

Teltower-Rübchen-Gratin

KüchenAtlas-Blogparade: Weiß wie der SchneeIch bin ja ein Fan von Teltower Rübchen, ein klassisches brandenburger Wintergemüse. daraus habe ich neulich ein Teltower-Rübchen-Gratin improvisiert. Analog zu einem Kartoffelgratin zubereitet, passt es hervorragend zu gebratener Entenbrust. Ich kann mir das Gratin aber auch zu jedem anderen Entengericht oder auch Gans sehr gut vorstellen. Auch zu Wild sicher eine edle und gut vorzubereitende Beilage. Es ist richtig würzig und ist einfach mal etwas anderes.
Zwar macht der Käse es etwas golden, doch da die Teltower Rübchen weiß wie Schnee sind, dürfen sie gleich beim Blogevent mitmachen.

Zutaten

Für 2 als Beilage

  • 500 g Teltower Rübchen
  • 1 TL Zucker
  • 1 EL Sonnenblumenöl (oder anderes Pflanzenöl)
  • 100 ml Geflügelbrühe
  • 150 ml Sahne (carrageenfrei)
  • 100 g Parmesan

Zubereitung

  1. Die Teltower Rübchen schälen und in sehr dünne Scheiben schneiden oder hobeln.
  2. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. Sonnenblumenöl in einer Pfanne erhitzen, darin den Zucker schmelzen und die Teltower Rübchen darin karamellisieren. Mit der Brühe ablöschen und einkochen lassen.
  4. Die Sahne aufgießen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. Die Rübchen in eine Gratinform umfüllen, den Parmesan darüber reiben.
  6. Im Ofen auf der 2. Schiene von unten ca 20 Minuten gratinieren.

Zubereitungszeit: etwa 25 Minuten Arbeits- + 20 Minuten Garzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigene Version

26.12.14

Rezept: Lachsforelle aus der Folie

Lachsforelle aus der Folie

Die Tage vor Weihnachten waren bei uns sehr anstrengend. Umso wichtiger ist es mir, an den Feiertagen Zeit mit und für die Familie zu haben. Also muss es schnell und unkompliziert gehen. Da der Ofen, in dem gekocht werden soll, keine Reinigungsfunktion hat, wurde das Rezept, das ein Grillen der Lachsforelle auf dem Rost vorsieht vom Ofenbesitzer rundweg abgelehnt. Also wurde mal wieder das Rezept abgewandelt und statt dessen eben in der Alufolie gedünstet. So dann ein wunderbares, aromatisches Gericht, das Zeit lässt, sich zu unterhalten, Kommentare der Rettungsaktion aus 7000 Spams per day zu finden oder eben einige der neuen Geschenke ausgiebig zu testen:

Weihnachtsgeschenk - Lego

Ich wünsche allen ein wunderschönes, gesegnetes Weihnachtsfest und viel Zeit mit der Familie!

Zutaten

Reicht für 4 Erwachsene + 2 Kinder

  • 1 Lachsforelle à 1,5 kg, beim Fischhändler am besten vorbestellen
  • 100 g Butter
  • 2 Bio-Zitronen
  • 1 sehr großes Bund Dill (oder 2 EL gehackt TK)
  • grobes Meersalz, Pfeffer
  • Alufolie

Zubereitung

  1. Die Lachsforelle abspülen, trockentupfen. Alufolie abmessen (bei uns 4 Lagen nötig, um es hinterher dicht zu bekommen), unbedingt zuunterst einen langen Bogen nehmen, ggf. statt dessen Bratschlauch nehmen, es muss total dicht sein bei Flüssigkeit!
  2. Die Butter in einem kleinen Topf schmelzen.
  3. Die Zitrone heiß abspülen, trocknen, in Scheiben schneiden. Den Dill waschen, trockenschütteln, Blättchen abstreifen und fein hacken.
  4. Jetzt 1/4 des Dills auf der Alufolie verteilen, 1 TL Meersalz darüber, Forelle darauf legen. Die Forelle innen salzen und pfeffern, 1/2 des Dills darin verteilen, die Zitronensscheiben einlegen. Auf der Oberseite den restlichen Dill verteilen, salzen.
  5. Die geschmolzene Butter vorsichtig darüber gießen, dabei die Alufolie so biegen, dass nichts ausläuft. Jetzt die Alufolie dicht verschließen und im Kühlschrank über Nacht marinieren lassen.
  6. Den Fisch aus dem Kühlschrank nehmen und den Ofen auf 180°C Ober-/ Unterhitze vorheizen.
  7. Auf der 2. Schiene von unten 70-80 Minuten garen. Vorsichtig das Päckchen öffnen, lässt sich die Rückenflosse einfach herausziehen, ist der Fisch gar, sonst im Ofen weiter garen.
  8. Etwas ruhen lassen, filetieren, mit Kartoffeln und etwas des Sudes aus der Folie beträufelt servieren.

Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten Arbeits- + Marinierzeit über Nacht + Garzeit etwa 80 Minuten

Schwierigkeit: den Garpunkt erwischen, ohne, dass der Fisch trocken wird

Quelle: deutlich variiert nach Teubner Kochkurs - Fisch, S. 141

15.12.14

Rezept: Schinken-Pilz-Muffins

Schinken-Pilz-Muffins

Meine Mädels lieben Muffins, also gibt es einfach mal pikante Muffins zum Abendessen. Allerdings habe ich das Rezept deutlich modifiziert. Denn nur Kochschinken, Champignons und Emmentaler ist fad. Ich habe es um Thymian erweitert. Besser wäre beim nächsten Mal noch etwas pikanterer Käse wie beispielsweise Gruyère im Teig. Etwas Dinkelvollkornmehl habe ich noch mit reingemogelt. Kinder waren begeistert! Verlieren im kalten Zustand leider deutlich, also evtl nochmal aufbacken.

Zutaten

Reicht für 12 Muffins

  • 100 g Champignons (120 g unvorbereitet gewogen)
  • 1 TL Thymian, getrocknet
  • 1 EL Sonnenblumenöl
  • 100 g Kochschinken, dicke Scheibe
  • 125 g geriebener Käse (lt. Rezept Emmentaler, gut auch alter Gouda, Gruyère,...)
  • 1 TL Salz
  • 1/2 TL geriebenen Pfeffer
  • 200 ml Buttermilch
  • 3 Eier (M)
  • 150 g Dinkelvollkornmehl
  • 100 g Weizenmehl
  • 1 Päckchen Backpulver

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Dsa Muffinsblech einfetten oder mit Förmchen auslegen.
  2. Champignons putzen, klein würfeln. Öl in einer Pfanne erhitzen, darin die Champignons andünsten, zuletzt den Thymian zugeben, vom Herd nehmen, etwas abkühlen lassen.
  3. Schinken ebenfalls würfeln, Käse reiben, 25 g davon beiseite stellen.
  4. In einer Schüssel die Eier mit Buttermilch verquirlen. Eier und Schinken unterrühren.
  5. Beide Mehlsorten mit dem Backpulver mischen, Salz und Pfeffer zugeben.
  6. Alle Zutaten ganz kurz und rasch verkneten, bis gerade alles vermengt ist.
  7. Portionsweise in die Muffinsform füllen. Mit den beiseite gestellten 25 g Käse bestreuen
  8. Auf der 2. Schiene von unten 25 Minuten backen.

Zubereitungszeit: mit Kind (5J) etwa 25 Minuten Arbeits- + 25 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach, geht gut mit Kind

Quelle: variiert nach Muffins, S. 108

14.12.14

Rezept: Weihnachtsplätzchen

Weihnachtsplätzchen

Heuer werden Plätzchen gerettet, denn auch oder gerade mit Kindern ist es so schön und auch einfach, den Teig selber zu kneten und dann daraus zu backen.
So auch dieses Jahr: Ich war neulich mit der kranken Großen daheim und das Kind warf hoffnungsfroh ein "Plätzchenbacken" in den Raum. Fand ich eine super Idee und holte optimistisch meinen "kleinen" Stapel Plätzchenbücher + alle Zettel mit den vielen Rezepten, die ich unbedingt und sowieso eigentlich schon allerspätestens letztes Jahr (nicht einbezogen die Ideen, die mir dieses Jahr schon so über den Weg liefen) ausprobieren wollte. Total unauffällig die Zettel geprüft - alle Marker waren noch da. Das Kind schaut mich so schräg an und meinte: "Mama, manchmal bist Du echt komisch. Es gibt nur eine Sorte Plätzchen, die wichtig ist." Steht auf, holt ihr Kinderbackbuch. "Plätzchen, die man aussticht und dann verziert. Den Rest braucht kein Mensch, das ist dann Erwachsenenzeug. Wir machen die!" und zeigt auf das Rezept von Onkel Ingmars Weihnachtsplätzchen, die auch Kokosnuss und seine Freunde so lieben. Ich erspare Euch die Diskussion über den Zitronenabrieb im Teig, bei dem ich mich dann trotz eines vorwurfsvollen "Mama!! Das ist nicht im Rezept!" doch durchsetzte. Teig mit der Großen gemacht und abends gemeinsam ausgestochen und verziert:

Plätzchen ausstechen

Sogar die Küche war relativ schnell aufgeräumt. Geht also auch komplett selbstgemacht, braucht nicht viel! Wer heute auch die selbstgemachten Plätzchen rettet, seht selbst:

Zutaten

Reicht für 8 Bleche

  • 250 g Butter
  • 250 g Zucker
  • 1 Bio-Zitrone (nur die Schale)
  • 2 Eier (L)
  • 500 g Mehl (Typ 550)
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • Zuckerzeug für die Deko
  • 100 ml Schlagsahne

Zubereitung

  1. Die Butter in Stücke schneiden, mit dem Zucker verrühren und die Eier einrühren. Die Zitrone heiß waschen, die Schale zur Buttermasse reiben.
  2. Das Mehl mit Backpulver vermischen und unterrühren.
  3. In Frischhaltefolie wickeln und mindestens 3 Stunden im Kühlschrank kalt stellen.
  4. Den Ofen auf 170°C Umluft vorheizen.
  5. Die Arbeitsplatte und das Nudelholz mit Mehl bestäuben, darauf den Teig portionsweise ausrollen und ausstechen. Sollte es dazwischen länger dauern, den Teig ruhig immer wieder in den Kühlschrank räumen.
  6. Auf Backpapier legen, mit Sahne bepinseln und mit Zuckerzeug bestreuen.
  7. Im Ofen jedes Blech 5-8 Minuten backen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten Arbeitszeit + Backzeit 5-8 Minuten/Blech + Zeit zum Ausstechen und Verzieren

Schwierigkeit: alle Schritte mit Kindern gemacht

Quelle: Der kleine Drache Kokosnuss - Rezepte aus der Drachenbäckerei, S. 60

11.12.14

Rezept: Gulasch mit viel Gemüse

Gulasch mit viel Gemüse

Sobald das Wetter so schmuddelig wird, habe ich einfach Lust auf Gulasch. Wollten meine Kinder am Wochenende auch, dazu dann Spätzle. Doch zum Entsetzen meiner Mädchen habe ich dann noch eine riesige Ladung Gemüse geputzt und gemeinsam mit dem gemischten Gulasch geschmurgelt. Meine Mädels konzentrierten sich auf die Spätzle, doch das Rezept für das improvisierte Gulasch war so lecker, dass ich es euch nicht vorenthalten wollte.

Zutaten

Reicht für 6 Personen mit viel Hunger

  • 500 g gemischtes Gulasch (Schwein und Rind)
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Stange Lauch
  • 1/2 Knolle Sellerie mit Grün
  • 4 Karotten
  • 4 Petersilienwurzeln
  • 3 EL Pflanzenöl
  • 100 ml Fleischbrühe (ohne Kinder: Rotwein)
  • 2 Dosen Tomaten
  • 1 Prise Zucker
  • Salz, Pfeffer
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 1 Lorbeerblatt

Zubereitung

  1. Das Gulasch trockentupfen, Raumtemperatur nehmen lassen.
  2. Zwiebeln schälen, würfeln. Lauch halbieren, waschen, in Streifen schneiden. Selleriegrün beiseite legen. Das restliche Gemüse putze, schälen und würfeln.
  3. In einem großen Topf die Hälfe des Öls erhitzen und das Fleisch darin von allen Seiten anbraten, dabei immer warten, bis sich das Fleisch wieder leicht vom Topfboden löst. Dann herausheben und beiseite legen.
  4. Das restliche Öl in die Pfanne geben und das Gemüse darin anbraten. Dann das Fleisch wieder zugeben und mit der Fleischbrühe ablöschen und den Bodensatz loskochen. Tomaten dazugeben. Mit Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. Selleriegrün und Petersilie waschen, trockenschütteln und fein hacken. Zugeben gemeinsam mit Lorbeerblatt und bei aufgesetztem Deckel bei mäßiger Hitze (3-4/9) etwa 90 Minuten köcheln lassen. Wer mag, köchelt länger.
  6. Schmeckt aufgewärmt noch besser.

Zubereitungszeit: etwa 45 Minuten Arbeits- + 90 Minuten Kochzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigene Version eines unendlich variierten Klassiker

8.12.14

Rezept: Huhn in Rieslingsauce

Huhn in Rieslingsauce

Wir lieben Hähnchen, hier in Kombination mit Rieslingsauce und dem ersten Chicorée. Meine Mädels waren begeistert, mild und einfach. Ich habe die restlichen Kräuter vom Balkon geerntet, ehe jetzt die Kälte kam. Es kann sehr einfach vorbereitet werden, schmort hier zur Abwechslung im Topf, kann aber auch im Ofen zubereitet werden, wenn Ihr Platz auf dem Herd benötigt. Die Haut kann nicht mitgegessen werden, aber so im Ganzen gegart ein wunderbar aromatisches Rezept, das wir alle genial lecker fanden. Schmeckte auch unseren Mädels, gut auch für Gäste!

Zutaten

Reicht für 4 ganze Portionen

  • 1 Hähnchen (oder Poularde) à 1,5 kg, vom Händler zerteilt in die großen Stücke
  • Salz, Pfeffer
  • 6 Stauden Chicorée
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 6 Zweige Thymian
  • 2 Zweige Rosmarin
  • 3 Stängel Estragon
  • 5 EL Sonneblumenöl
  • 2 EL Dijonsenf
  • 250 ml Riesling
  • 200 ml Sahne

Zubereitung

  1. Hähnchen vom Geflügelhnädler zerteilen lassen. Das Fleisch abtupfen, salzen und pfeffern.
  2. Chicorée längs halbieren, den Strunk herausschneiden und waschen. Wenn sich dabei Blätter ablösen, diese in feine Streifen schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen, fein würfeln. Kräuter waschen, trockenschütteln, Blättchen abstreifen, fein hacken.
  3. In einem großen Bräter die Hälfte des Öls zerlassen, darin das Fleisch portionsweise rundum anbraten. Herausnehmen. Dann die Zwiebel- und Knoblauchwürfel mit den Chicoréestreifen anbraten.
  4. Senf mit den Kräutern unterrühren. Den Wein zugeben, aufkochen lassen. Das Fleisch wieder einlegen, die Sahne angießen. Auf kleiner Hitze (3/9) 30 Minuten bei geschlossenem Deckel schmoren.
  5. In der Zwischenzeit das restliche Öl in einer Pfanne erhitzen, den Chicorée darin bei hoher Hitze von allen Seiten anbraten. Den Chicorée in den Topf geben und weitere 30-40 Minuten schmoren lassen.
  6. Mit Salz, Pfeffer und etwas Riesling abschmecken.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeits- + 60 Minuten Schmorzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Frankreich, S. 172

7.12.14

Rezept: Kartoffelsalat mit Apfel an Joghurtdressing

Kartoffelsalat mit Apfel an Joghurtdressing

Die Große war krank, so richtig. Am letzten Tag der Krankschreibung (also noch umhätschelbedürftig) wünschte sie sich unbedingt Fischstäbchen (hier: TK), aber auch Kartoffelsalat, in den sollten: Apfel, Eier, "weiße Sauce" - bei uns meist Mischung Salatcreme und Joghurt. Mmh, meinte ich, schwierig, bis wir da ein Rezept für haben, können wir schneller eines erfinden. Das wiederum fand sie derartig großartig, dass sie erst richtig begeistert war. Also haben wir neben Sieglinde auch noch blaue Kartoffeln (vom Kartoffelfest noch übrig) gekocht. Äpfel geschnippelt, Eier gekocht, Essiggurken kleingeschnitten. Wer richtig Lust hat, macht selber Mayo, da war ich nur nach frisch durchgemachter Magen-Darm-Grippe mit darauf noch Antibiotika nicht so angetan. Dafür aber vom Ergebnis umso mehr. Den Teller hat die Große angerichtet, schließlich war sie ja auch die "Rezept-Erfinderin"! Da sie so stolz auf ihr erstes kreiertes Rezept war und ist, gleich noch ein Beitrag zur Kartoffel-Blogparade von Foodfreak.

Zutaten

Reicht locker für 6 Portionen

  • 1 kg Sieglinde
  • 500 g blaue Kartoffeln (weiß die Sorte nicht mehr)
  • 3 Eier (L)
  • 2 Äpfel (Elstar genommen)
  • 1 EL Zitronensaft
  • 5 Essiggurken
  • 250 g Naturjoghurt
  • 3 EL Salatcrème
  • 2 EL Apfelessig
  • Salz, Pfeffer, Curry, Paprika edelsüß
  • 1 TL Honig

Zubereitung

  1. Die Kartoffeln waschen, kochen (bei mir: Schnellkochtopf 2. Ring 15 Min). Die Eier hart kochen, abschrecken, pellen.
  2. Die Äpfel vierteln, Kerngehäuse raus, Spalten schneiden, dann in Stifte, mit Zitronensaft beträufeln und in eine große Schüssel geben. Die Essiggurken ebenfalls in Würfel oder Scheiben schneiden.
  3. Die Kartoffeln schälen, ausdampfen lassen. Dann in Scheiben schneiden und zu den Äpfeln geben.
  4. Für das Dressing Joghurt mit Salatcrème verrühren. Über die Kartoffeln geben. Mit Salz, Pfeffer, Curry, Paprikapulver, Apfelessig und Honig abschmecken. Zuletzt die Eier in Scheiben schneiden, vorsichtig unterheben. Noch kurz durchziehen lassen, abschmecken und servieren.

Zubereitungszeit: komplett mit Kind gearbeitet, fertig in 60 Minuten (Kind hat alles geschnitten außer der Kartoffeln)

Schwierigkeit: einfach, geht gut mit Kindern

Quelle: Idee meiner Großen

3.12.14

Rezept: Spinatlasagene Florentiner Art

Spinatlasagne Florentiner Art

Letzte Woche hatte ich im Hofladen den letzten Spinat mitgenommen, der im Kühlschrank in der Frischebox warten durfte. Dann hatten wir einen Heizungsausfall, es wurde kuschelig kalt und ich brauchte ganz viele Rezepte, die unbedingt ganz lange im Ofen garen mussten, um ein kleines wenig Wärme in die Wohnung zu bringen. Das Rezept ist lecker, aber nicht ganz rund. Ich würde entweder noch etwas Mais (für mehr Süße) oder etwas angebratenen Räuchertofu für mehr Würze mit hinzugeben (auf keinen Fall beides!). Denn so im Ansatz richtig gut und lecker, aber noch nicht ganz rund. Werden wir aber definitiv mit den Variationen mal wieder machen.

Zutaten

Reicht für 6-8 Personen

  • 800 g frischer Spinat
  • 3 Eier (M)
  • 50 g Pinienkerne (optional)
  • 3 Zwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • 3 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 2 Dosen Tomaten à 400g
  • 1/4 TL Koriander
  • 10 Lasagneplatten
  • 400 g Saure Sahne
  • 100 g Emmentaler
  • 100 g Parmesan
  • optional: Räuchertofu oder 1 Dose Mais

Zubereitung

  1. Den Spinat gründlich waschen und die Stiele dabei entfernen. (Tipp: wer TK-Spinat nimmt: langsam auftauen und sehr, sehr gut ausdrücken).
  2. Die Eier hart kochen. Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett heiß anrösten, abkühlen lassen.
  3. Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein hacken. Danach in einer großen Pfanne die Hälfte des Olivenöls erhitzen und darin die Hälfte der Zwiebel- und Knoblauchwürfel glasig anschwitzen. Den Spinat zugeben, Deckel drauf und zusammenfallen lassen (bei mir auf 2x). Vom Herd nehmen und mit Salz, Pfeffer und Muskat pikant abschmecken. Vom Herd nehmen und beiseite stellen.
  4. In einer anderen Pfanne die zweite Hälfte des Olivenöls erhitzen und die restlichen Zwiebel- und Knoblauchwürfel anschwitzen. Die Tomaten dazugeben und kurz aufkochen und etwas zerhacken. Mit Salz, Pfeffer und Koriander pikant abschmecken.
  5. Die Eier pellen, würfeln. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  6. Ein Viertel der Tomatensauce und des Spinates sowie 1 gehacktes Ei in die Auflaufform geben und ein Viertel der Sauren Sahne darüber klecksen. Dann Lasagneplatten und weiter schichten. Zuoberst nur Tomatensauce, Spinat und Saure Sahne. (Optional: noch angebratenen gewürfelten Räuchertofu oder Dosenmais mit einschichten.)
  7. Emmentaler und Parmesan darüber reiben und die Pinienkerne mit darüber streuen.
  8. Auf der 2. Schiene von unten 45-50 Minuten garen.

Zubereitungszeit: etwa 60 Minuten Arbeits- + 50 Minuten Garzeit

Schwierigkeit: dauert, aber einfach nur langwierig

Quelle: Küchenbibliothek - Aufläufe und Gratins, S. 49

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