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27.11.14

Rezept: Rosenkohl-Maronen-Auflauf

Rosenkohl-Maronen-Auflauf

KüchenAtlas-Blogparade: WintergemüseAuf dem Heimweg fahre ich immer am Hofladen vorbei und dort gab es wunderbaren Rosenkohl! Der wurde natürlich gleich mitgenommen. Meine Mädels bekamen erstmal eine Rosenkohl-Suppe. An einem ruhigen Abend, als die Mädels mal wieder sehr müde waren und (selten genug) ins Bett fielen, gab es dann für Göttergatten und mich einen Rosenkohl-Maronen-Auflauf. Ich hatte einfach keine Lust noch einen Boden zu machen und habe den Belag aus ihrem Rezept zu einem Auflauf. Einfach genial lecker! Sollten wir öfter mal machen. Vielleicht bekomme ich die Kinder ja auch mal zu erkennbarem Rosenkohl!

Zutaten

Reicht mit Kartoffeln für 4 zum Sattessen

  • 500 g Rosenkohl
  • 200 g Maronen, vorgekocht und vakuumiert
  • 30 g Speck
  • 1 Zwiebel
  • 1 EL Sonnenblumenöl
  • 200 g Saure Sahne
  • 4 Eier (M)
  • Salz, Pfeffer, Majoran
  • 100 g Bergkäse

Zubereitung

  1. Den Rosenkohl putzen, die Röschen am Strunk kreuzförmig einschneiden. Salzwasser zum Kochen bringen, die Röschen im kochenden Wasser etwa 3 Minuten kochen, dann abgießen und kalt abschrecken.
  2. Die großen Maronen nach Belieben halbieren oder vierteln. Mit dem Rosenkohl mischen und in eine Auflaufform geben.
  3. Die Zwiebel schälen, würfeln, Speck ebenfalls würfeln.
  4. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  5. Öl in einer Pfanne erhitzen, darin den Speck ausbraten, die Zwiebelwürfel glasig anschwitzen, zu dem Rosenkohl geben.
  6. Für den Guss die Saure Sahne mit den Eiern verrühren. Mit Salz (sparsam), Pfeffer und Majoran würzen, über den Rosenkohl geben.
  7. Den Bergkäse darüber reiben. Auf der 2. Schiene von unten 45 Minuten garen.

Zubereitungszeit: etwa 25 Minuten Arbeits- + 45 Minuten Garzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: deutlich variiert nach einem Rezept von Crocky-Blog, danke dafür!

24.11.14

Rezept: Teltower Rübchen in Dillsahne

Teltower Rübchen in Dillsahne

Teltower Rübchen sind nicht nur eine regionale Delikatesse, sie müssen auch direkt aus Teltow stammen. Meine kommen nicht direkt von dort, sind also streng genommen, keine Teltower Rübchen, stammen aber aus eben jenem Saatgut und auch diese Rübchen wollen schließlich gegessen werden! Dieses Mal habe ich sie mit Dill zubereitet, perfekt mit Kartoffeln und etwas Räucherlachs!

Zutaten

  • 500 g Teltower Rübchen
  • 1 Zwiebel
  • 1 EL Sonnenblumenöl
  • 1 TL Zucker
  • Salz, Pfeffer
  • 50 ml Weißwein
  • 100 ml Sahne
  • 2 EL gehackten Dill (TK)

Zubereitung

  1. Teltower Rübchen schälen, in dünne Scheiben schneiden. Zwiebel schälen, fein hacken.
  2. Sonnenblumenöl in einer Pfanne erhitzen, darin den Zucker schmelzen und die Teltower Rübchen etwa 5 Minuten unter gelegentlichem Wenden anschwitzen. Die Zwiebel zuletzt zugeben und mit anschwitzen.
  3. Salzen und pfeffern und mit Weißwein ablöschen. Den Weißwein einkochen lassen und die Sahne aufgießen. Den Dill zugeben.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 30 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

23.11.14

Rezept: Bananen-Vollkorn-Muffins

Bananen-Vollkorn-Muffins

Blogparade Cranberries bei USA kulinarischIch weiß ja nicht, wie es Euch geht. Aber ich bin immer froh, wenn ich etwas finde, um meinen Mädels irgendwie Vollkorn nahe zu bringen, denn leider mögen sie Vollkorn nicht so gerne, weder in Brot noch weniger in anderen Gerichten... Hier endlich mal ein Rezept für Bananen-Vollkorn-Muffins, bei dem das Vollkorn so gar nicht dabei herausschmeckt. Wir haben es allerdings auch deutlich variiert, wir haben nicht Cornflakes genommen, sondern auch noch Vollkorn-Haferflocken. Die Rosinen haben wir bei der Rosinen-Allergie des Göttergatten durch Cranberries (gleich ein Beitrag zum Cranberries-Event) ersetzt. Perfekt, nicht nur für den Nachmittags-Kaffee, die Große will es auch noch als Pausensnack mitnehmen (nachdem ich weiß, wogegen sie meistens ihre Pausenbrote tauscht - sicher keine schlechte Idee).

Zutaten

Reicht für 12 Muffins

  • 3 sehr reife Bananen
  • 150 g Natur-Joghurt
  • 1 Bio-Zitrone (nur die Schale)
  • 120 g Butter (Margarine genommen)
  • 120 g Rohrzucker
  • 3 Eier (M)
  • 150 g Dinkelvollkornmehl
  • 75 g Vollkorn-Haferflocken
  • 2 TL Backpulver
  • 100 g getrocknete Cranberries
  • 75 g grob gehackte Zartbitter-Schokolade

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Form mit Papierförmchen auslegen.
  2. Die Bananen schälen, in einer Schüssel zerqueteschen, mit dem Joghurt verrühren. Die Zitrone heiß abwaschen und die Schale dazu reiben. Zuletzt Butter und Zucker darunter schaumig rühren. Die Eier unterrühren.
  3. Mehl mit Haferflocken, Backpulver und Cranberries mischen. Die Schokolade hacken, unter das Mehl mischen.
  4. Die Mehlmischung kurz unter die Eiermischung heben, so dass gerade alles feucht geworden ist. Auf die Förmchen verteilen.
  5. Im vorgeheizten Ofen auf der 2. Schiene von unten 25-30 Minuten backen.
  6. Schmecken lauwarm und kalt.

Zubereitungszeit: etwa 25 MInuten Arbeits- + 25-30 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: gut mit Kindern zu machen, für meine Kleine: Eier aufschlagen

Quelle: deutlich variiert nach Muffins, S. 72f.

21.11.14

Rezept: Paprika-Tofu-Pfanne mit Rosenkohl

Paprika-Tofu-Pfanne mit Rosenkohl

tierfreitagAbends, ich hatte Hunger, Göttergatte auch und Mädels waren nach dem Laternenumzug ins Bett gefallen. Ich habe mit frisch gekauftem Rosenkohl, Tofu und Paprika improvisiert und eine vegane Paprika-Tofu-Pfanne mit Rosenkohl improvisiert. Schmeckte einfach genial lecker! Dazu einfach nur Reis (hier Vollkornreis von Reishunger).

Zutaten

Reicht für 3

  • 300 g Rosenkohl
  • 2 rote Paprikaschoten
  • 1 Zwiebel
  • 200 g Tofu
  • 1 Päckchen grüne Currypaste
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 200 ml Kokossmilch

Zutaten

  1. Rosenkohl putzen, den Strunk quer einschneiden, dann senkrecht dazu halbieren. Die Paprikas waschen, halbieren, Kern entfernen, vierteln und in Streifen schneiden. Die Zwiebel schälen, halbieren und in Streifen schneiden.
  2. Den Tofu würfeln und mit Currypaste mischen.
  3. In einer Pfanne das Öl erhitzen, darin den Rosenkohl anbraten. Den Tofu gemeinsam mit Paprika zugeben und unter gelegentlichem Wenden scharf anbraten.
  4. Die Brühe angießen und komplett einkochen lassen. Dann mit Kokosmilch aufgießen, nochmal kurz aufkochen.
  5. Mit Reis mischen und servieren.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Kochzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigene Improvisation

17.11.14

Rezept: Quittenkuchen mit Rahmguss

Quittenkuchen mit Rahmguss

Quitten können mehr als Gelee oder Marmelade. Sie können auch ganz wunderbar als Dessert oder eben in Quitten-Kuchen verwendet werden. Ich habe mal wieder ein neues Rezept ausprobiert, das aber etwas Verbesserung bedurfte. Dann aber genial lecker, denn bei diesem Quittenkuchen mit Rahmguss harmoniert wirklich alles. Den Rand etwas höher formen, der Teig ist etwas weicher und fließt leicht nach unten, was aber nicht stört, knusprig wurde er bei mir dennoch! Allerdings habe ich das Rezept mal wieder verbessert: statt die Quitten in Wasser zu dünsten (was danach verworfen wird), habe ich Apfelsaft genommen. Dadurch hatte ich auch im Guss noch etwas Quittenaroma. Einfach nach dem Kochen nochmals auffüllen, durch Schmand wird es etwas fluffiger und cremiger, braucht es einfach, dann wirklich genial lecker!

Zutaten

Für eine 26-cm-Springform

Für den Teig:

  • 200 g Mehl Typ 405
  • 80 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 TL Zitronensaft
  • 80 g Butter
  • 50 ml kalte Milch

Für den Belag:

  • 4 große Quitten (gewogen: 800 g)
  • 250 ml Apfelsaft + Apfelsaft zum Aufgießen
  • 1 Päckchen Vanille-Puddingpulver
  • 80 g Zucker
  • 2 EL Orangensaft
  • 1 Ei (M)
  • 200 g Schmand

Zubereitung

  1. Für den Teig alle Zutaten rasch verkneten, in Frischhaltefolie wickeln und im Kühlschrank mind. 30 Minuten kühl stellen.
  2. Für den Belag die Quitten schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen.
  3. In einem Topf den Apfelsaft aufkochen, darin die Quitten ca 30 Minuten weich dünsten.
  4. Die Form einfetten, den Teig darin verteilen, dabei einen etwa 4 cm hohen Rand formen. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  5. Puddingpulver mit Zucker mischen und mit Orangensaft anrühren (klümpchenfrei).
  6. Die Quitten aus dem Apfelsaft heben und in einem Sieb etwas abtropfen lassen.
  7. Den Apfelsaft wieder auf 250 ml auffüllen. Nochmals aufkochen und dabei das Puddingpulver einrühren. Aufkochen und etwas abkühlen lassen.
  8. Das Ei trennen. Eiweiß zu Eischnee schlagen. Schmand mit Eigelb unter den Pudding rühren. Zuletzt den Eischnee unterheben.
  9. Die Quitten auf dem Boden verteilen. Den Pudding darüber gießen und auf der 2. Schiene von unten 45 Minuten backen. Dann etwas abkühlen lassen, schmeckt lauwarm am besten!

Zubereitungszeit: etwa 45 Minuten Arbeits- + etwa 30 Minuten Koch- + 45 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: etwas anspruchsvoller, aber etwas besonderes

Quelle: variiert nach Äpfel, Birnen und Quitten, S. 120

8.11.14

Rezept: Semmelknödel

Semmelknödel

Viele Blogger retten heute die Knödel und natürlich auch die verschiedensten Klöße. Da will ich mich einfach mal uneingeladen anschließen und stelle noch Semmelknödel dazu. Die gibt es bei uns sehr regelmäßig im Herbst. Nach unserem Geburtstag (Göttergatte und ich haben im Abstand von 2 Wochen und feiern regelmäßig gemeinsam) haben wir immer viele Brötchen übrig und daraus werden regelmäßig bayerische Semmelknödel. Hier mal unser ursprünglichstes Rezept nach Schuhbeck. Schnell und die perfekte Resteverwertung altbackener (vieler!!) Brötchen. Kann man auch gut in größerer Menge herstellen, denn sie schmecken so unendlich viel besser als die Tütendinger (ich weiß, wovon ich rede, meine Mutter macht die immer aus der Papierbox!).

Zutaten

Reicht für etwa 8 Knödel

  • 12 altbackene Brötchen (etwa 500 g, perfekt so 2-3 Tage alt)
  • 200 ml Milch
  • 60 g Butter
  • 2 Schalotten
  • 1/2 Scheibe durchwachsener Bauchspeck (etwa 20 g)
  • 1 Bund Petersilie (etwa 2 EL gehackt)
  • Salz, Pfeffer,Muskat
  • 2 Eier (M)

Zubereitung

  1. Die Brötchen in Scheiben schneiden. Alle Scheiben in eine sehr große Schüssel geben.
  2. Milch erwärmen.
  3. Schalotten schälen, hacken, Speck würfeln, Petersilie waschen, trockenschütteln und fein hacken.
  4. Die Butter in einer Pfanne erhitzen, darin den Speck anschwitzen und kurz vor perfekt die Schalottenwürfel glasig dünsten. Petersilie zugeben, vom Herd nehmen, etwas abkühlen lassen.
  5. Milch und Speckmischung zu den Brötchenscheiben geben, salzen, pfeffern und mit Muskat würzen. Alles so 30 Minuten stehen lassen und NICHT vorher durchrühren!
  6. Die Eier etwas verquirlen und nach der Ruhezeit zu den Brötchenscheiben geben. Jetzt alles verkneten (rasch und nicht zu lange, geht am besten mit den Händen).
  7. Die Masse in 8 gleich große Portionen teilen. Mit angefeuchteten Händen daraus runde, glatte Knödel formen. Die Hände müssen dafür recht feucht sein. Eine glatte Oberfläche ist nach meiner Erfahrung sehr wichtig, damit es nicht auseinander fällt.
  8. Salzwasser aufkochen in einem großen Topf. Die Knödel vorsichtig hineingeben und bei nur simmerndem (Blasen ja, kochen nein) Wasser etwa 15 Minuten garen.
  9. Mit einem Schaumlöffel herausheben und rasch servieren.

Zubereitungszeit: etwa 40 Minuten Arbeits- + 30 Minuten Ruhe- + 15 Minuten Kochzeit

Schwierigkeit: etwas anspruchsvoller, lohnt sich aber!

Quelle: Alfons Schuhbeck - Das neue bayrische Kochbuch, S. 194

6.11.14

Rezept: Hoppel-Poppel

Hoppel-Poppel

Als ich das erste Mal Hoppel-Poppel auf der Karte in der Kantine und dann im Verlauf auch in Restaurants gelesen habe, war ich immer sehr verwundert. Denn als eingewanderter Schwabe in Berlin bzw. Brandenburg konnte ich mit diesem berliner Klassiker zunächst wenig anfangen (hätte ich mal nachgelesen). Letztlich ist es ein Bauernfrühstück, wie es im süddeutschen Raum auch heißt. Kann natürlich auch noch variiert werden (bei mir gehört inzwischen eigentlich noch Petersilie dazu, aber einen Topf habe ich noch nicht gekauft und die draußen machte gerade schlapp). Außerdem gleich ein toller Beitrag zur laufenden Kartoffelparade von Foodfreak. Ich nehme dafür am liebsten Sieglinde, eine meiner liebsten (festkochenden) Kartoffelsorten. Mit einem kleinen Salat ein vollwertiges Mittagessen!

Zutaten

Für 1 Esser (gutes Resteessen)

  • 2 Kartoffeln (gesamt etwa 150 g Kartoffel), am Vortag gekocht
  • 50 g durchwachsener Bauchspeck
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 EL Sonneblumenöl
  • 1 EL Sahne
  • 1 Ei (L)
  • Salz, Pfeffer
  • Petersilie (optional)
  • Essiggkurken (nach Belieben, Pflicht!)

Zubereitung

  1. Die Kartoffeln ggf. noch schälen. In Scheiben schneiden. Speck würfeln, Zwiebel schälen, fein hacken.
  2. Sonnenblumenöl in einer Pfanne erhitzen, darin die Kartoffelscheiben kross anbraten. Erst kurz vor Ende den Speck und die Zwiebelwürfel zugeben.
  3. Sahne mit Ei verquirlen. Sobald die Zwiebel glasig und der Speck etwas kross ist, salzen, pfeffern und mit der Eiersahne übergießen und stocken lassen. Dabei wie Rührei etwas wenden.
  4. Mit gehackter Petersilie (so vorhanden) und unbedingt Essiggurke servieren.

Zubereitungszeit: fertig in 20 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigene Version eines unendlich variierten Klassikers

5.11.14

Rezept: Quittengelee ohne Zusätze

Quittengelee ohne Zusätze

Worauf freuen wir uns im Herbst? Das kann ich sagen. Schon im Frühjahr sehe ich hoffnungsfroh die Blüten an meinem Quittenbaum. Über den Sommer warte ich und endlich, jetzt im Herbst sind sie reif: Quitten. Ich liebe sie einfach, den Geruch und den Geschmack! Doch ich wollte endlich einmal versuchen, wie man Quittengelee ohne Zusätze herstellt. Ich habe zunächst die Quitten in meinem Dampfentsafter entsaftet. Dann klassisch mit Zucker 1:1 zum Saft und den Saft von 3 Zitronen dazu. Aufkochen, 10 Minuten kochen lassen, fertig! Kein ekliger Schaum oben, keine seltsamen Zusätze. Pur und schlicht. Mache ich ab sofort nur noch so! Weil ich ich so darauf gefreut habe, gleich ein Beitrag zu Quintessenz des Herbstes von Gastgeberin Cristina.

Zutaten

  • Etwa 4 kg Quitten (samt Kerngehäuse und Schale, nur fauliges muss großzügig ab)
  • 1,2 kg Zucker
  • 3 Zitronen (nur der Saft)

Zubereitung

  1. Die Quitten mit einem Tuch abreiben, der Flaum muss komplett ab. Dann faulige Stellen großzügig ausschneiden und den Rest der Quitten einfach nur würfeln und in den Topf geben (man kann auch das Fruchtfleisch für ein anderes Rezept nehmen und hier überwiegend Schalen und Kerngehäuse sammeln) bis der Topf voll ist.
  2. Unten Wasser in den Dampfentsafter geben und über 3-4 Stunden auf niedriger Stufe (3/9) simmern lassen.
  3. Den Saft ablassen und 1,2 l Saft abmessen.
  4. Den Saft mit dem Zucker verrühren. Zitronen halbieren, auspressen und den Zitronensaft zugeben. Unter Rühren aufkochen und bei mittlerer Hitze (5/9) über mind. 10 Minuten köcheln lassen.
  5. Die Gelierprobe machen (1 TL auf kalten Untertasse, wenn es geliert ist gut, sonst noch Zitronensaft zugeben).
  6. Das Gelee in die vorbereiteten Gläser füllen, auf den Kopf stellen etwa 10 Minuten. Kühl und dunkel lagern.

Zubereitungszeit: etwa 1 Stunde Arbeitszeit (unterbrochen) + 4 Stunden Kochzeit

Schwierigkeit: einfach, nur viel Geduld

Quelle: klassisches Rezept

4.11.14

Rezept: Süßkartoffel-Marmorkuchen

Süßkartoffel-Marmorkuchen

Das Kind hat heute Kartoffelfest. Wir hatten Süßkartoffeln dafür eingekauft, die zum Teil schon in Süßkartoffelmuffins verwendet wurden. Doch da auch die kleine Schwester mithalf, hatten wir ordentlich viel Stampf, der dann auch nach schneller Suche im www auch zu einem Süßkartoffel-Marmorkuchen nach ihrem Rezept verwendet wurde. War relativ schnell gerührt. Allerdings war der Teig bei mir viel zu feucht, ich habe also noch etwas Mehl erhöht. Zumindest ernteten wir damit verwunderte Blicke,... Mal sehen, ob heute Nachmittag noch Reste da sind Ich konnte noch ein Bild mit dem Handy machen und auch kosten (beim nächsten Mal mit Tonkabohne, die wäre perfekt!):

Süßkartoffel-Marmorkuchen

Zutaten

Für eine 22-cm-Gugelhupf-Form, geht aber auch in 24 cm Form von der Teigmenge

  • 600 g Süßkartoffel (330 g gekocht gewogen)
  • 5 Eier (M)
  • 350 g Zucker
  • 1 Vanilleschote
  • 1 Prise Salz
  • 300 ml Sonnenblumenöl
  • 325 g Mehl Typ 405 (bei mir 355 g Mehl gebraucht)
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 80 g Kakao (der ungezuckerte)
  • 100 g Schmand (lt Rezept 150 g, wäre aber wieder zu feucht geworden

Außerdem:

  • Fett für die Form
  • Weichweizengrieß

Zubereitung

  1. Kartoffeln schälen, würfeln, im gelochten Einsatz des Schnellkochtopfs in 5 Minuten auf dem 2. Ring weich dünsten. Ausdampfen lassen und mit dem Kartoffelstampfer fein zermusen, abkühlen lassen und 330 g Püree abwiegen.
  2. Den Ofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Form fetten und mit Weichweizengrieß ausstreuen.
  3. Die Eier schaumig rühren, den Zucker einrühren und so lange rühren, bis es nicht mehr knirscht. Die Vanilleschote längs aufschlitzen, das Mark herauskratzen und mit dem Salz unter die Eier rühren. (Tipp: noch etwas Tonkabohne dazureiben!!)
  4. Das Sonneblumenöl unter Rühren einlaufenlassen und dann das abgewogene Püree unterrühren.
  5. Zuletzt das Mehl mit Backpulver mischen und unterrühren. Der Teig sollte schwer reißend vom Löffel fallen, evtl noch etwas Mehl (oder sonst Sprudel) zugeben. Die Hälfte des Teiges in die Kuchenform geben.
  6. Unter den restlichen Teig Kakao und Schmand rühren. Auf dem hellen Teig verteilen. Mit einer Gabel mehrfach kreisförmig durch beide Teigsorten rühren, damit das Marmormuster entsteht.
  7. Auf der 2. Schiene von unten 70 Minuten backen. Ggf Stäbchenprobe machen und evtl Backzeit verlängern.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeits- + 70 Minuten Backzeit + Pause am Anfang

Schwierigkeit: etwas anspruchsvoller als klassischer Marmorkuchen

Quelle: gefunden hier bei ihr, danke dafür!

3.11.14

Rezept: Süßkartoffelmuffins

Süßkartoffelmuffins

Die Große hat morgen in der Schule ein Kartoffelfest und jedes Kind sollte ein Kartoffelgericht mitbringen, das aber unkompliziert (und kalt) gegessen werden kann - und eben auch kalt schmeckt. Das Kind dachte erst an einen Kartoffelkuchen, ehe ihr einfiel, dass sie das ja gar nicht mag. Vieles wurde dann wieder verworfen und schließlich landeten wir bei Muffins. Doch das Kind wollte unbedingt eine süße Version. Gelobt sei das www, wo ich bei ihr fündig wurde. Der Teig wird sehr fest, kann aber gut verarbeitet werden. Die Süßkartoffel wurde bei uns nicht roh gewogen, da wir noch einen Kuchen backen wollten. Ich habe die Süßkartoffeln im Schnellkochtopf weich gedämpft und dann das Püree gewogen. Ansonsten so einfach, dass meine 6-jährige die Süßkartoffelmuffins mit nur wenig Hilfe gut backen konnte.

Zutaten

Reicht für 12 Muffins

  • 1 Süßkartoffel (210 g gekocht gewogen)
  • 100 g weiße Schokolade
  • 140 g Butter
  • 120 g Zucker
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier (M)
  • 1 Vanilleschote
  • 100 g Joghurt (Schmand lt. Rezept)
  • 240 g Mehl Typ 405
  • 1/2 Päckchen Backpulver

Zubereitung

  1. Die Süßkartoffel schälen, würfeln, im gelochten Einsatz im Schnellkochtopf auf dem 2. Ring in 5 Minuten weich dünsten. In eine Schüssel geben, mit einem Kartoffelstampfer zermusen, bis keine Stückchen mehr da sind, abkühlen lassen.
  2. Die Schokolade zerbrechen und in einer kleinen Schüssel im Wasserbad schmelzen.
  3. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.Die Vertiefungen eines Muffinblechs mit Papierförmchen auslegen.
  4. In einer Schüssel die Butter mit Zucker schaumig rühren. Zimt und Salz unterrühren und die Eier einzeln unterrühren. Die Vanilleschote längs aufschlitzen und das Mark herauskratzen. Das Mark zur Butter geben und gemeinsam mit dem Joghurt verrühren.
  5. Jetzt das Süßkartoffelpüree unter die Butter rühren. Mehl mit Backpulver mischen, mit der geschmolzenen Schokolade rasch und nur kurz unterrühren bis alle Zutaten vermischt sind.
  6. Den Teig auf die Muffins verteilen. Auf der 2. Schiene von unten 25-30 Minuten backen.

Zubereitungszeit: mit Kind (6 Jahre) gesamt etwa 40 Minuten Arbeits- + 25-30 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach, geht gut mit Kind

Quelle: hier bei ihr, danke dafür!!

2.11.14

Rezept: Zweifarbige Mangoldquiche mit Süßkartoffeln

Zweifarbige Mangoldquiche mit Süßkartoffeln

Ich habe jetzt nochmal den letzten Mangold bekommen, den ich gemeinsam mit Süßkartoffeln in eine leckere Quiche verwandelt habe. Da ich Besuch hatte, habe ich den Belag zweifarbig gestaltet, was wirklich genial lecker war und auch optisch begeisterte. Ich hatte es beides aufeinander abgestimmt gewürzt und den Boden noch mit selbst getrocknetem Thymian und etwas Kardamom verfeinert. Lohnt sich auf jeden Fall. Hier waren alle begeistert! Schmeckt warm und kalt, kann also auch perfekt vorbereitet werden!

Zutaten

Reicht für eine 28-cm-Springform

Für den Boden:

  • 150 g Weizenmehl (Typ 550)
  • 100 g Dinkelvollkornmehl
  • 125 g Butter
  • 1 Ei (M)
  • 1 TL Salz
  • 1/2 TL Thymian, getrocknet
  • 6 Kardamom-Kapseln

Für den Belag:

  • 400 g Mangold, Stiele und Blätter
  • 400 g Süßkartoffel (1 große)
  • 2 Zwiebeln
  • 3 EL Sonnenblumenöl
  • 300 g Saure Sahne
  • 4 Eier (M)
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 100 g Parmesan
  • 100 g Emmentaler

Zubereitung

  1. Für den Boden beide Mehlsorten mischen. Die Kardamom-Kapseln im Mörser anstoßen, die Hüllen entfernen und die Körner zermahlen. Alles rasch mit Butter, Ei und dem Salz verkneten. In Frischhaltefolie wickeln und kühl stellen.
  2. Die Süßkartoffel schälen, würfeln und weich dünsten (habe den gelochten Einsatz eines Schnellkochtopfes verwendet, alternativ weich kochen. Ausdampfen und abkühlen lassen.
  3. In der Zwischenzeit den Mangold gründlich waschen. Die Blätter von den Stielen schneiden und die Stiele sehr fein hacken. Die Blätter abtropfen lassen.
  4. Die Zwiebeln schälen, fein hacken. In einer Pfanne die Hälfte des Öles erhitzen, die Manogldstiele und die Hälfte der Zwiebel zugeben und glasig dünsten. Von der Hitze nehmen und abkühlen lassen.
  5. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  6. In einer zweiten Pfanne die Zwiebel im restlichen Öl glasig anschwitzen und die Blätter darin zusammenfallen lassen. Die Blätter in ein hohes Gefäß geben. Mit 75g der Sauren Sahne mischen und fein pürieren. Mit Salz, Muskat und Pfeffer pikant abschmecken. Abkühlen lassen.
  7. Die Süßkartoffel in einer Schüssel zerstampfen (oder pürieren), mit den gedünsteten Mangoldstielen mischen, die restliche Saure Sahne unterrühren. Die Hälfte des Parmesans fein reiben, untermischen. Alles pikant mit Salz, Pfeffer abschmecken. 3 Eier unterrühren.
  8. Die Springform einfetten, den Teig darin verteilen und dabei einen etwa 4 cm hohen Rand formen. Mit Backpapier bedecken und getrocknete Linsen darauf verteilen. Im Ofen den Teig 10 Minuten blind backen.
  9. Ein Ei trennen, das Eiweiß auf dem heißen Teigboden mit einem Backpinsel verteilen, das Eigelb unter die Blättermischung rühren. Jetzt zuerst die Blättermischung auf dem Boden verteilen. Darauf etwa 25 g des Parmesans reiben.
  10. Darüber die Süßkartoffelmasse geben. Den restlichen Parmesan darüber reiben, den Emmentaler reiben und darüber streuen.
  11. Auf der 2. Schiene von unten 45 Minuten backen.

Zubereitungszeit: etwa 60 Minuten Arbeits- + 45 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: langwierig, macht aber sehr viel her

Quelle: eigenes Rezept

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