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31.10.14

Rezept: Kürbissuppe mit Birne

Kürbissuppe mit Birne

Ich liebe Kürbissuppe, da könnte ich mich momentan reinlegen. Lecker, warm und relativ gut verträglich. Die Kürbissuppe mit Birne ist übrigens etwas feiner, leicht süßlich, schmeckt auch Kindern. Mit der Zimtsahne dennoch auch raffiniert abgeschmeckt. Passt auch zu einem eleganten Essen sehr gut.
Die Suppe hier habe ich allerdings noch im letzten Winter bei meinen Eltern gekocht, daher auch der andere Teller. Ich werde mich heute weiter von der Angina kurieren und weiter Suppe löffeln.

Zutaten

Reicht für 4 zum Sattessen

  • 1 kg Kürbisfleisch (Hokkaido genommen)
  • 3 kleine Zwiebeln
  • 2 EL Rapsöl
  • 40 g frischer Ingwer
  • 3 reife Birnen
  • 1500 ml Gemüsebrühe
  • Pfeffer, Salz
  • 250 ml Sahne
  • Salz
  • 1/2 Espressolöffel Zimt
  • 4 TL Kürbiskernöl
  • Kürbiskerne, wer mag

Zubereitung

  1. Den Kürbis waschen, Kerne rauskratzen. Jeden anderen außer Hokkaido schälen, Fleisch würfeln. Die Zwiebeln schälen und hacken. Ingwer schälen, fein hacken.
  2. Rapsöl in einem großen Topf zerlassen und darin den Kürbis anrösten, zuletzt auch die Zwiebeln zugeben und Ingwer zugeben.
  3. Mit der Brühe aufgießen und bei mittlerer Hitze bei aufgelegtem Deckel etwa 30 Minuten köcheln lassen (Dauer hängt von der Größe der Kürbiswürfel ab, die müssen weich sein).
  4. 2 der Birnen schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und zur Suppe geben und mit pürieren. Die Suppe sollte eine sämige Konsistenz haben, evt.. noch etwas Brühe aufgießen, wenn sie zu dickflüssig ist.
  5. Die Sahne schlagen, mit Salz und Zimt abschmecken.
  6. Wer mag, röstet in einer Pfanne ohne Fett noch Kürbiskerne an. Die dritte Birne vierteln, evtl. schälen, Kerngehäuse entfernen und in Spalten schneiden.
  7. Die Suppe auf Tellern anrichten, mit Birnenspalte, einem Klecks der Zimtsahne, 1 TL Kürbiskernöl und Birnenspalten anrichten. Wer mag, streut noch Kürbiskerne darüber.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeits- + 30 Minuten Kochzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: etwas variiert nach Suppenglück, S. 72

29.10.14

Rezept: Honigkuchentiramisu mit Quitten

Honigkuchentiramisu mit Quitten

KüchenAtlas-Blogparade: Festliches MenüFestliches Menu und dann nur einen Gang? Ich hatte eine stressige nicht langweilige Zeit und viel Zeit zum Kochen blieb nicht. Doch letzte Woche wurde im Urlaub mit Freunden abgegrillt und die Kinder waren nicht dabei. Also mal wieder ein Dessert mit Alkohol, was sich auch wunderbar bei einem Weihnachtsmenu servieren lässt, da nur der Kakao zuletzt darüber gepudert werden muss. Die Quitten geben eine ganz eigene Note und überraschen, da ja eher wenig damit gekocht wird. Mit dem reichlichen Sud habe ich gleich den Honigkuchen getränkt, gibt eine schöne, leichte fruchtige Note, wer es klassischer mag, nimmt Espresso. Mascarpone wurde für den Anschein der Kalorienfreundlichkeit durch Frischkäse ersetzt.

Zutaten

Reicht für 8 als Dessert

Für das Quittenkompott:

  • 1 kg Quitten (vorbereitet dann noch 800 g Fruchtfleisch)
  • 400 ml Apfelsaft
  • 150 g Zucker
  • 1 Vanilleschote

Für die Sahneschicht:

  • 200 g Frischkäse natur
  • 100 g Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 100 ml Eierlikör
  • 330 g Schlagsahne (Tetrapack)
  • 1 Packung Sahnesteif

Außerdem:

  • 350 g Honigkuchen (fertigen genommen)
  • 2 TL Kakaopulver (ungesüßt)

Zubereitung

Die Quitten putzen, schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und das Fruchtfleisch in etwas unter 1 cm dicke Würfel schneiden. Apfelsaft mit Zucker vermischen, Vanilleschote auskratzen, Mark und Schote zugeben. Alles aufkochen und darin bei mittlerer Hitze unter gelegentlichem Rühren die Quittenstücke in ca 30 Minuten weich, aber noch leicht bissfest garen. Den Honigkuchen in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Eine große Auflaufform damit auslegen. Die Vanilleschote aus dem Kompott nehmen und die Quitten samt Sud auf dem Honigkuchen verteilen und komplett auskühlen lassen. In der Zwischenzeit Frischkäse mit Vanillezucker und Eierlikör verrühren. Die Sahne mit dem Sahnesteif sehr fest schlagen und unterheben. Alles auf die Quitten gießen und mind. 3 Stunden, besser über Nacht kalt stellen. Direkt vor dem Servieren mit Kakao bestäuben.

Zubereitungszeit: etwa 45 Minuten Arbeits- + 30 Minuten Koch- + 4 Stunden Kühlzeit

Schwierigkeit: einfach, macht was her

Quelle: eigenes Rezept

24.10.14

Rezept: Vegane Kürbissuppe

Vegane Kürbissuppe

tierfreitagUnser erster eigener Kürbis war reif und wurde geerntet. Das Kind war mit der Schule den ganzen Tag unterwegs und abends ausgekühlt. Also Suppenwetter! Im Rezept wird noch Saure Sahne als Topping verwendet, was aber wirklich nicht benötigt wird. Da es ein wunderschöne vegane Kürbissuppe ist, darf sie gleich noch am Tierfreitag teilnehmen. Das Karamellisieren konnte ich mir nicht verkneifen und habe mir dafür Zuckerrübensirup ausgesucht, der noch in der Küche stand.

Zutaten

Reicht für 4

  • 1 kg Kürbis (vorbereitet gewogen dann 750 g, Hokkaido genommen)
  • 1 kleine Stange Lauch
  • 1 große Zwiebel
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • 1 EL Zuckerrübensirup
  • 900 ml Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 1/2 Bund Schnittlauch
  • 4 TL Kürbiskernöl

Zubereitung

  1. Kürbis putzen, jeden andere Kürbissorte außer Hokkaido schälen, Kerne herauskratzen, würfeln.
  2. Lauch putzen und in Ringe schneiden, Zwiebel schälen, würfeln.
  3. Sonnenblumenöl in einem großen Topf erhitzen, den Kürbis dazugeben und den Zuckerrübensirup darüber träufeln. Bei mittlerer Hitze anschwitzen, das restliche Gemüse zugeben, kurz anschiwtzen und mit der Gemüsebrühe ablöschen.
  4. Deckel drauf, kurz aufkochen und bei leichter Hitze (3-4/9) bei aufgelegtem Deckel je nach Größe der Gemüsewürfel in 15-30 Minuten weich dünsten lassen.
  5. Die Suppe pürieren, mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Schnittlauch waschen, trockenschütteln, in Röllchen schneiden.
  6. Die Suppe in Schüsseln anrichten, die Röllchen darauf anrichten und mit Kürbiskernöl beträufelt servieren.

Zubereitungszeit: etwa 25 Minuten Arbeits- + 30 Minuten Kochzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Frankreich, S. 62

12.10.14

Rezept: Banana Bread

Banana Bread

Meine Mädels hatten sich neulich Bananen gewünscht, die lagen dann da, unbeachtet und wurden sehr reif. Perfekt für Bananenmilch, Banana-Bread oder Bananenwaffeln. Doch dieses Mal wollte ich ein anderes Rezept und bin hier bei ihr fündig geworden. Das Rezept ist hier ohne Nüsse, allerdings finde ich es etwas grenzwertig viel Rapsöl, dadurch etwas klitischig, aber süß, bananig und sehr schokoladig. Schmeckte allen und war auf Arbeit ganz schnell aufgegessen, so dass ich nicht mal mit Handy ein Anschnitt fotografieren konnte. Dafür aber ein schöner Beitrag zur Rapsölution von Peggy, da es hier ein tolles Aroma gibt und wirklich wunderbar harmoniert!

Zutaten

Für eine 26-cm-Kastenform

Für die trockenen Zutaten

  • 220 g Mehl
  • 150 g weißer Zucker (kann auch etwas weniger sein)
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Natron
  • 1 TL Vanillezucker
  • 1 Prise Salz

Für die feuchten Zutaten

  • 3 Bananen
  • 1 TL Zitronensaft
  • 150 g Joghurt (Saure Sahne genommen)
  • 120 ml Rapsöl (mein Tipp: 100 ml reichen)
  • 1 Ei (M)

außerdem:

  • 100 g Zartbitterschokolade, geraspelt
  • Fett für die Form
  • gemahlene Mandeln oder Semmelbrösel für die Form

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Form fetten und mit gemahlenen Mandeln ausstreuen.
  2. Die trockenen Zutaten in eine Schüssel abwiegen und mischen.
  3. Die Bananen schälen, mit einer Gabel fein zermusen, mit Zitronensaft beträufeln, mit Joghurt, Rapsöl und Ei verrühren.
  4. Die Schokolade raspeln. Jetzt Schokolade und trockene Zutaten zu den feuchten Zutaten geben und alles nur so lange unterheben, bis gerade alle Zutaten vermengt und feucht sind.
  5. Auf der 2. Schiene von unten 45-50 Minuten backen. Etwas abkühlen lassen, stürzen (zu schnell gestürzt - zusammengefallen...) und auf einem Gitter auskühlen lassen.

Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten Arbeits- + 50 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: gefunden hier, danke dafür!!!

11.10.14

Rezept: Huhn auf baskische Art

Huhn auf baskische Art

Meine Mädels lieben Hähnchenkeulen, die wir regelmäßig einkaufen und deswegen auch immer auf der Suche nach neuen Rezepten sind. Hier haben wir sie gemütlich in einer Tomatensauce geschmurgelt. Ein perfektes Rezept für Schmuddelwetter, wenn man sich gemütlich in der Wohnung einrichtet und das Essen gemütlich auf dem Herd köchelt und irgendwann komplett in der ganzen Wohnung verlockend duftet. Bei uns gab es auf besonderen Wunsch dazu Reis, Baguette würde aber auch hervorragend passen. Die Mädels konnten ganz super mithelfen, in Gemüse putzen und schneiden sind sie wirklich gut.

Zutaten

Reicht für 4 Personen

  • 4 Hähnchenkeulen mit Rückenteil
  • Salz, Pfeffer
  • 2 rote Paprika
  • 3 grüne Paprika
  • 5 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 100 g Schinken
  • 6 EL Olivenöl
  • 100 ml Geflügelbrühe
  • 1 Dose Tomaten (800 g Füllung)
  • 1 TL Piment d´Espelette (alternativ Chilipulver)
  • Zucker
  • 1/2 Bund Petersilie

Zubereitung

  1. Die Hähnchenkeulen, wenn noch nicht beim Metzger möglich am Gelenk Keule vom Rückenteil trennen, trockentupfen, salzen und pfeffern.
  2. Die Paprikaschoten waschen, halbieren, vierteln, Kerne entfernen und in 1/2 cm dicke Streifen schneiden. Die Zwiebeln schälen, halbieren und in dünne Streifen schneiden. Den Knoblauch schälen und fein hacken. Schinken würfeln oder in Streifen schneiden.
  3. In einem Bräter das Fleisch von allen Seiten braun anbraten, herausnehmen und das Gemüse darin anschwitzen. Das Gemüse mit der Brühe ablöschen, Tomaten dazugeben, das Fleisch wieder einlegen, etwas salzen und zuckern mit Piment d´Espelette abschmecken.
  4. Deckel aufsetzen und auf kleiner Hitze 45 Minuten garen.
  5. Nochmal mit etwas Zucker, Salz, Pfeffer und gehackter Petersilie abschmecken.

Zubereitungszeit: etwa 45 Minuten Arbeits- + 45 Minuten Kochzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Frankreich, S. 171

9.10.14

Rezept: Kartoffel-Kräuter-Pastete

Kartoffel-Kräuter-Pastete

Außer der Birnen-Roquefort-Tarte gab es als komplett anderes Gericht diese Kartoffel-Kräuter-Pastete, oder um mit meinen Gästen zu sprechen Bratkartoffelkuchen. Was wir nicht ganz am Rezept verstanden, war die Idee, die Saure Sahne nach dem Backen noch als Guss durch den Kamin in die Pastete zu gießen. Die Kartoffeln waren, obwohl sehr dünn gehobelt, noch sehr bissfest. Ich würde beim nächsten Mal die ganze Saure Sahne zu den Kartoffeln geben, das wäre wohl besser und dafür noch einen Saure-Sahne-Dip dazu zu servieren. So dann beim nächsten Mal.

Kartoffel-Kräuter-Pastete

Zutaten

Für eine 26-cm-Tarteform

  • 450 g Blätterteig (TK)
  • 700 g festkochende Kartoffeln (Laura genommen)
  • 150 g Räucherspeck
  • 1 große Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 1 Handvoll Kräuter (1/2 Bund Petersilie, 1/2 Bund Rucola, 2 Stängel Estragon, 1 Zweig Bohnenkraut genommen)
  • 1 EL Butter
  • 250 g Saure Sahne
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 1 Ei (M)

Zubereitung

  1. Für den Blätterteig die Scheiben teilen, jeweils 4 und 2 separat auf eine etwas bemehlte Arbeitsfläche legen und auftauen lassen.
  2. Die Kartoffeln schälen, fein hobeln oder schneiden. Den Speck würfeln. Die Zwiebel und Knoblauch schälen, fein hacken.
  3. Die Frühlingszwiebeln putzen, waschen und mit Grün in feine Ringe schneiden. Die Kräuter waschen, trockenschütteln, Blättchen abstreifen und fein hacken.
  4. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen (alternativ Umluft 180°C).
  5. Die Butter in einer großen Pfanne zerlassen, darin den Speck auslassen, die Kartoffeln darin portioniert etwas anbraten, dann Zwiebel- und Knoblauchwürfel zugeben und glasig anschwitzen. Von dem Herd nehmen und die Kräuter untermischen, etwas abkühlen lassen. Die Saure Sahne unter die Kartoffeln mischen und mit Salz, Pfeffer und Muskat pikant abschmecken.
  6. Die Form fetten. Die 4 Scheiben Blätterteig so ausrollen, dass es den Boden bedeckt und auch noch einen Rand formt. In die Form legen. Das Ei trennen und die Ränder mit dem Eiweiß bestreichen.
  7. Die Füllung auf dem Boden verteilen. Die anderen 2 Platten so ausrollen, dass ein quadratischer Deckel entsteht und in die Mitte eine etwa 3 cm große Öffnung schneiden. Auf die Füllung legen, die Ränder miteinander etwas verdrehen, so dass die Pastete verschlossen ist. Den Deckel mit Eigelb bestreichen.
  8. Auf der 2. Schiene von unten 45 Minuten backen, bis der Deckel goldbraun ist.

Zubereitungszeit: etwa 60 Minuten Arbeits- + 45 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: dauert, macht was her, kann gut vorbereitet werden

Quelle: Frankreich, die Küche, die wir lieben, S. 34

8.10.14

Rezept: Birnen-Roquefort-Tarte

Birnen-Roquofort-Tarte

Dieses Jahr wurde der Geburtstag sehr gemütlich mit sehr guten Freunden, viel Wein und passendem Essen gefeiert. Hier dann mit Birnen frisch vom Markt, verfeinert mit Roquefort und den ersten frischen Walnüssen, die mein Bauer auch gleich mit anbot. Herrlich, kalt mindestens so gut wie lauwarm! Würzig und ein toller Begleiter zu einem französischen Rotwein (Merlot). Mache ich sicher mal wieder!

Birnen-Roquefort-Tarte

Zutaten

Für eine 26-cm-Tarteform

Für den Mürbeteig:

  • 250 g Mehl
  • 1/2 TL Salz
  • 150 g kalte Butter
  • 1 Eigelb (M)
  • Fett für die Form, Backpapier und Hülsenfrüchte zum Blindbacken

Für die Füllung:

  • 3 reife, feste Birnen
  • 1-2 EL Zitronensaft
  • 150 g Roquefort
  • 2 Eier (M)
  • 2 EL Milch
  • 150 g Crème fraîche
  • 1/2 Bund Schnittlauch
  • Salz, Pfeffer
  • 7 Walnüsse

Zubereitung

  1. Für den Teig Mehl mit Butter, Salz und Eigelb verkneten. In Frischhaltefolie wickeln und im Kühlschrank gewickelt 30 Minuten kühl stellen.
  2. Für den Belag die Birnen schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen, die Viertel jeweils in 3 Spalten schneiden und mit Zitronensaft beträufeln.
  3. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze, alternativ 180°C Umluft vorheizen.
  4. Für die Füllung den Roquefort mit Eiern, Milch und Crème fraîche verrühren (geht am besten mit dem Pürierstab). Den Schnittlauch waschen, trockenschütteln, in Röllchen schneiden, unter den Guss rühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. Die Form einfetten, den Teig darin verteilen, dabei einen ca 2 cm hohen Rand formen. Mit Backpapier auslegen und mit Linsen bedecken.
  6. Auf der 2. Schiene von unten 15 Minuten blind backen. In der Zwischenzeit die Walnüsse knacken, die Walnüsse grob hacken.
  7. Den Boden mit den Birnenspalten belegen, die Nüsse darüber streuen, mit dem Guss begießen.
  8. Auf der 2. schien von unten nochmals 25 Minuten backen.

Zubereitungszeit: etwa 45 Minuten Arbeits- + 15+25 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: dauert, aber einfach

Quelle: Frankreich - Die Küche, die wir lieben, S. 39

Kochbuch: Frankreich

FrankreichIch mag französische Küche und kann da auch einfach nicht genug Kochbücher haben. Das Buch habe ich vor einiger Zeit im Buchladen mitgenommen, weil ich einfach nicht widerstehen konnte. Das Buch rundet die Rezepte meiner anderen französischen Kochbücher wunderbar ab. Hier sind die Rezepte mal nicht nach Regionen geordnet sondern nach Gängen im Menu sortiert. Dennoch wirken die Rezepte wirklich schön, auch wenn ich nicht beweisen kann, dass die Rezepte typisch französisch sind.

Die Rezepte selber sind klassisch sortiert:

  • Le Bistro - Kleinigkeiten, Vorspeisen und Snacks, Quiche, Flammkuchen, Tapenade und Co dürfen nicht fehlen
  • Le Marché - viele Suppen- und Gemüserezepte
  • Le Port - Muscheln, Klassiker wie Bouillabaisse und tolle Fischvariationen
  • La Boucherie - viel Lamm, Geflügel aber auch Steakvariationen und Pasteten
  • La Fromagerie - aus dem Ofen, Omelette-Variationen, Terrinen, Soufflés, Gratins
  • La Pâtisserie - Mousse, Crémes, Soufflés und Parfaits

Die Rezepte gefallen uns wirklich sehr. Die Bilder sind groß und ansprechend, können auch von nicht ausgebildeten Köchen so oder so ähnlich angerichtet werden. Leider ist nicht jedes Rezept bebildert. Die Beschreibung ist sehr ausführlich und für figurbewusste sind auch die Kalorien sowie die Dauer der Zubereitung angegeben.

Das Buch ist weiter im Handel oder bei Amazon erhältlich. Ich habe daraus schon vorgestellt:

6.10.14

Rezept: Spinat-Fisch-Auflauf mit Nudeln

Spinat-Fisch-Auflauf mit Nudeln

Ich hatte auf dem Markt nochmal herrlichen Spinat bekommen. Den habe ich gleich mitgenommen und daraus mit leckerem Wolfsbarsch aus dem Angebot einen Spinat-Fisch-Auflauf gezaubert. Die Große wünschte ganz besonders noch Nudeln dazu, also wurde das auch noch mit rein genommen. Improvisiert wurde noch eine Sauce aus Tomaten, der restlichen Sahne, einem Rest Gorgonzola, einsamen Emmentaler, was eben noch so im Kühlschrank schlummerte. Das Ergebnis war so lecker, dass sogar beide Mädels mitgegessen haben, also wollte ich es hier einfach mal vermerken.

Zutaten

Für 4-6 Personen

  • 1 kg frischer Blattspinat
  • 2 rote Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL Olivenöl
  • 200 g Spiralnudeln
  • 500 g Wolfsbarsch
  • 1 Dose Tomaten à 400 g
  • 100 ml Sahne
  • 200 ml Weißwein
  • 50 g Gorgonzola
  • Salz, Pfeffer, 1 Prise Zucker
  • 100 g Emmentaler

Zubereitung

  1. Den Spinat gründlich waschen, die Stiele abschneiden, in einem Sieb abtropfen lassen. Zwiebeln und Knoblauch schälen, fein hacken.
  2. Die Nudeln in eine große Auflaufform geben. Den Fisch abspülen, trockentupfen, evtl noch vorhandene Gräten entfernen. Dann würfeln, leicht salzen und zu den nudeln geben.
  3. Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen, die Zwiebeln mit Knoblauch darin anschwitzen und den Spinat zusammenfallen lassen. In ein Sieb geben und abtropfen lassen.
  4. In der Zwischenzeit die Tomaten in der Heißen Pfanne erhitzen, Sahne und Weißwein angießen, mit Salz, Pfeffer und 1 Prise Zucker abschmecken, kurz aufkochen lassen. Den Gorgonzola zugeben und von der Hitze ziehen.
  5. Den Spinat ausdrücken und hacken, mit Nudeln und Fisch mischen. Die Tomatensauce darüber gießen und alles gut durchmischen.
  6. Alles mit Emmentaler bestreuen und auf der 2. Schiene von unten 40 Minuten garen.

Zubereitungszeit: etwa 60 Minuten Arbeits- + 40 Minuten Garzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

Rezept: Bratkartoffeln mit Apfel

Bratkartoffeln mit Apfel

Ich darf euch ein wunderbares herbstliches Beilagengericht vorstellen: einfach mal Äpfel unter Bratkartoffeln mischen, ich habe es probiert und war begeistert. Eigentlich gehört noch Lauch in das Gericht, den habe ich weg gelassen. Die Pinienkerne passen gut dazu und man braucht auch den Crunch, damit es spannend wird, außerdem habe ich ganz klassisch noch etwas Speck mit angebraten, das mag ich einfach an Bratkartoffeln! Ich habe die Bratkartoffeln zu Koteletts serviert, harmonierte gut.

Zutaten

Für 4 Personen als Beilage

  • 800 g kleine Kartoffeln (lt. Rezept z.B. Drillinge, bei mir Sieglinde)
  • Salz
  • 4 EL Pinienkerne
  • 2 rote Zwiebeln
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 2 kleine Äpfel
  • 50 g Speck
  • 4-5 EL Olivenöl
  • Pfeffer
  • 1/2 Bund Petersilie

Zubereitung

  1. Kartoffeln waschen, kochen, ausdampfen lassen und halbieren oder in Scheiben schneiden.
  2. Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett anrösten, beiseite stellen.
  3. Zwiebeln schälen, in dünne Scheiben schneiden, die Frühlingszwiebel halbieren und in Streifen schneiden. Die Äpfel vierteln,. Kerngehäuse entfernen und in Spalten schneiden.
  4. Den Speck würfeln, in einer heißen Pfanne auslassen, das Fett abgießen und die Speckwürfel beiseite legen.
  5. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, darin die Kartoffeln knusprig braten.
  6. Die Zwiebeln zu den Kartoffeln geben und kurz mitbraten, dann die Äpfel zugeben und ebenfalls mit anschwitzen, Speck untermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  7. Die Petersilie waschen, trockenschütteln, die Blätter abstreifen und grob hacken.
  8. Mit den Pinienkernen bestreut servieren.

Zubereitungszeit: mit gekochten Kartoffeln noch etwa 15 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Mälzer & Witzigmann, S. 186

Kochbuch: Mälzer und Witzigmann

Mälzer und WitzigmannIch habe dieses Buch auch schon letztes Jahr geschenkt bekommen, doch ich habe gerade nicht so viel Zeit zum Schmökern und so wird meistens improvisiert oder auf altbewährtes zurückgegriffen. Dabei hat mich schon beim ersten blättern im Buch so vieles sehr begeistert. Hier sind zwei sehr unterschiedliche Köche, die gemeinsam ein Buch entworfen haben. Viele Klassiker, manches neu interpretiert, vieles variiert. Leider geht nicht so ganz daraus hervor, welcher Koch welches Rezept beigesteuert hat. Im Layout erinnert es an die anderen Mälzer-Kochbücher, die ich ja auch sehr gerne nehme. Die Zutatenliste ist bei den 2 Rezepten/Seite kompakt voran (für ungeübte etwas unübersichtlich vielleicht), bei den großformatigen und auch etwas aufwändigeren Rezepten dafür übersichtlich an der Seite. Die Arbeitsschritte sind nachvollziehbar und kompakt beschrieben. Einige Rezepte sind auch mit Step-by-step-Fotos bebildert.

Die einzelnen Kapitel sind klassisch gegliedert:

  • Salate - viele Klassiker (Caesars Salad) und auch einige Ideen für z.B. Melonensalat
  • Eier - auch hier Klassiker wie Bauernfrühstück, viel mit pochiertem Ei
  • Suppen und Eintöpfe - hier wird man in jeder Jahreszeit fündig
  • Fisch und Meeresfrüchte - viele Meersfrüchte, eher gehobene, etwas anspruchsvollere Rezepte
  • Ofengerichte - Nudelauflauf, Pizzavariationen
  • Fleisch - Haxe, Braten, Keule, für fast jedes Stück ein Rezept
  • Gemüse - eher Beilagenrezepte
  • Geflügel - ganze Tiere, aber auch ausgelöste Tiere
  • Desserts - viele Kompotts, auch Kuchenrezepte
  • Beilagen - kleine, schnelle Rezepte aber auch anspruchsvolleres wie Blutwurstravioli

Abgerundet wird das Buch von einem recht übersichtlichen Register und vielen Interviews und Gesprächen zwischen den beiden, die sind zwar nett zu lesen, aber für mich etwas zu sehr an der Oberfläche. Insgesamt ein schönes Buch, nicht für jeden Tag, aber für gemütliches Kochen mit etwas Zeit wirklich schön! Das Buch ist aktuell im Handel oder bei Amazon erhältlich. Ich habe daraus schon vorgestellt:

4.10.14

Rezept: Koteletts mit Whisky-Senf-Glasur und gegrillten Äpfeln

Koteletts mit Whisky-Senf-Glasur und gegrillten Äpfeln

Heute lacht die Sonne nochmal und verleitet zum Grillen. Also schnell ein passendes Rezept für Euch: hier gibt es die ersten schönen Äpfel und die dürfen mit auf den Grill wandern. Die Glasur ist schon toll, die Kombination mit den Äpfeln aber der Hammer! Probieren und genießen! Sicher nicht zum letzten Mal! Ich war und bin begeistert und hoffe, dass das auf dem Bild halbwegs auch rüber kommt.

Zutaten

Für 4 Personen

Für die Glasur:

  • 4 EL Whisky (Jim Beam genommen)
  • 50 g brauner Rohrzucker
  • 2 EL körniger Senf
  • 1 TL Vanilleextrakt (flüssig)

Außerdem:

  • 4 Schweinekoteletts mit Knochen, etwa 2,5 cm dick geschnitten
  • Öl
  • 1 TL grobes Meersalz
  • 1/2 TL frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
  • 4 Äpfel, festere
  • 1 EL Estragonblätter, frisch gehackt (2 Stiele genommen)

Zubereitung

  1. Für die Glasur alle Zutaten verrühren bis sich der Zucker aufgelöst hat. 3 EL abnehmen und beiseit stellen.
  2. Die Koteletts auf beiden Seiten mit Öl bestreichen, salzen und pfeffern und mit der restlichen Glasur bestreichen, mind. 30 Minuten marinieren lassen.
  3. Den Grill für direkte mittlere Hitze (175-230°C vorbereiten).
  4. In der Zwischenzeit die Äpfel schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen.
  5. Die Äpfel über direkter Hitze etwa 4 Minuten grillen, bis sie ein Grillmuster angenommen haben, etwas weich, aber innen noch knackig sind (lt. Rezept in 1 cm dicken Spalten, ich habe die Viertel genommen und damit ging es so wie beschrieben.
  6. Die Apfelstücke zu der beiseite gestellten Glasur geben und durchschwenken. Den Estragon waschen, trockenschütteln, fein hacken, zu den Äpfeln geben und durchmischen.
  7. Die Koteletts über direkter mittlerer Hitze bei geschlossenem Deckel von jeder Seite 4-5 Minuten grillen. Vom Grill nehmen, etwa 3 Minuten ruhen lassen, gemeinsam servieren.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Vorbereitungs- + 20 Minuten Grillzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Weber´s grillen - Rezepte für jeden Tag, S. 106

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