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27.05.14

Rezept: Holunder-Zitronenmelisse-Kaltauszug

Holunder-Zitronenmelisse-AuszugFrühling, endlich wärmeres Wetter. Ich hatte neulich Abend noch einige Holunderblüten gefunden. Aber Bio-Zitronen bekam ich nicht. Also habe ich den bisherigen Holunderblütenkaltauszug etwas variiert. Ich habe einfach von der üppig wuchernden Zitronenmelisse im Garten etwas genommen. Schmeckte schön frisch. Ich habe mit Akazienhonig gesüßt. Nicht zu lange ziehen lassen - 24h reichen. Den Rest hatte ich vergessen und am nächsten Morgen getrunken, da war es etwas bitter - leider! Da der Auszug mal wieder so schön zum laufenden Gartenkochevent passt, das wie immer von Sus ausgerichtet wird, stelle ich es mal mit auf den Tisch:

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Da wir gerne mal was mit Holunder essen bzw. trinken, habe ich schon etliche Rezepte auf dem Blog - vielleicht findet ihr ja noch was passendes:

Zutaten

Reicht für ca. 1 Liter

  • 5 Holunderblüten
  • 3 Zweige Zitronenmelisse
  • 1 EL Akazienhonig
  • 1 Liter Wasser
  • Eiswürfel nach Belieben

Zubereitung

  1. Die Holunderblüten verlesen, nicht waschen!! Am Blütenstaub ist der Geschmack, deswegen von Hand die ggf. vorhandenen Blattläuse abmachen. Zitronenmelisse waschen, trockenschütteln.
  2. Beides gemeinsam in einen hohen, großen Kruzg oder Schüssel geben, Honig darüber träufeln, mit Wasser aufgießen und abgedeckt bei Zimmertemperatur 24 Stunden stehen lassen.
  3. Am nächsten Tag durch ein Sieb in einen sauberen Krug abgießen und ggf. nochmal mit Honig abschmecken.

Zubereitungszeit: etwa 10 Minuten Arbeits- + 24 Stunden Wartezeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigene Version

21.05.14

Rezept: Hähnchenschenkel provenzalisch

Hähnchenschenkel provenzalisch

Unsere Mädels lieben Hähnchenfleisch, doch ein ganzes Brathähnchen ist meistens zu viel für uns. Die Hähnchenkeulen passen bei uns meist besser. Wir haben die Keulen dieses Mal gegrillt. Für dieses Rezept braucht es unbedingt einen Kugelgrill, da es ohne Deckel nicht funktioniert. Doch dann richtig gut, krosse Haut, sehr würzig, die Marinade werden wir nochmal testen, die war genial lecker!!

Zutaten

Für 6 Personen

  • 6 Hähnchenschenkel mit Oberkeule

Für die Marinade

  • 250 ml Weißwein
  • 5 EL Olivenöl
  • 3 EL grobkörniger Senf
  • 3 EL Weißweinessig
  • 2 EL Kräuter der Provence
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 TL grobes Meersalz
  • 1/2 TL zerstoßene Chilischoten

Zubereitung

  1. Die Hähnchenschenkel mit der Hautseite nach unten auf ein Blech legen, die überstehende Haut abschneiden, auch unten, damit es nicht anfängt zu brennen. Dann innen auf der Höhe des Gelenkes bis zum Gelenk in das Fleisch schneiden und in der Oberkeule je 2x oberflächlich in das Fleisch schneiden, damit es beim Grillen gleichmäßig gart. In einen Gefrierbeutel legen.
  2. Für die Marinade Weißwein mit Olivenöl, Senf, Weißweinessig und Kräutern der Provence verrühren. Knoblausch schälen, fein hacken, mit dem Meersalz und den Chilischoten in die Marinade rühren.
  3. Alles in den Gefrierbeutel geben und im Kühlschrank 4-8 Stunden kühl stellen. Dabei ca alle 2-3 Stunden alles etwas durchkneten, damit die Marinade gleichmäßig einzieht.
  4. Den Grill für indirekte Hitze mit ca. 150-160°C vorbereiten. Indirekt bei geschlossenem Deckel 60 Minuten grillen. Wer mag, legt die Schenkel mit der Hautseite nach unten für die letzten 5 Minuten auf direkte Hitze (Rezept geht nur mit Kugelgrill!! Ihr braucht hier leider einen Deckel!)

Zubereitungszeit: Arbeitszeit ca 30 Minuten + Marinierzeit 8 Stunden + Grillen 1 Stunde

Schwierigkeit: man braucht einen Kugelgrill und etwas Erfahrung für die Kohlemenge, um die Hitze über die Zeit zu halten

Quelle: Webers Grillbibel, S. 148f.

20.05.14

Rezept: Gratinierter grüner Spargel

gratinierter grüner Spargel

Wir lieben Spargel, der Göttergatte mag lieber grün als weiß. Da habe ich neulich zugeschlagen. Doch aus dem Grillen wurde nichts, weil s mal wiedder spontan regnete. Ich habe hier den restlichen Parmesan verarbeitet, lecker und leicht. Nicht zu lange im Ofen lassen, dann wird es zu weich. Schmeckt lecker zu Fisch oder kurzgebratenem.

Zutaten

Reicht für 2 als üppige Beilage

  • 500 g grüner Spargel
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL Meersalz
  • 30 g Parmesan
  • 1 TL Zitronensaft

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Spargel waschen, unten das holzige Ende abbrechen. Das untere Drittel schälen. In eine Auflaufform legen.
  3. Olivenöl darüber träufeln, Meersalz darüber streuen. Parmesan darüber reiben.
  4. Auf der 2. Schiene von unten 15-20 Minuten backen. (bei mir leiber kürzer, ich mag es bissfester). Wer mag gibt am Schluss noch etwas Zitronensaft darüber.

Zubereitungszeit: ca 10 Minuten Arbeits- + 20 Minuten Garzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: einfach

15.05.14

Rezept: Hefezopf

Hefezopf

Meine Mädels wollten gerne mal wieder Hefezopf. Einige Rezepte habe ich ja schon auf dem Blog, doch ich wollte mal wieder was neues testen und stolperte bei Valentinas Kochbuch über ein Rezept für Hefezopf. Den wollte ich machen und meine Mädels halfen fleißig. Wir haben ihn kalt geführt, abends angesetzt und am nächsten Morgen frisch gebacken. Zu zwei Zöpfen wie empfohlen konnte ich meine Mädels nicht überreden, aber bitte, es passte ja aufs Blech ... Wir haben nur mit Sahne bestrichen und Hagelzucker darüber getreut, Mandelblättchen sind bei uns nicht sehr angesehen. Klassisch, lecker - perfekt zum Frühstück! Allerdings würde ich beim nächsten Mal - wie ich es inzwischen immer mache - die Butter schmelzen und abgekühlt unterrühren, ich bilde mir ein, dass der Teig dann etwas schöner von er Konsistenz wird.

Zutaten

Reicht für 2 mittlere, hier 1 großer Hefezopf

  • 250 ml Milch, zimmerwarm
  • 30 g frische Hefe
  • 80 g Kristallzucker
  • 500 g gesiebtes Mehl
  • 2 Eier (Größe M)
  • 1 Bio-Zitrone, nur die Schale
  • 1 Vanilleschote
  • 2 Prisen Salz
  • 100 g zimmerwarme Butter

Außerdem:

  • Mehl für die Arbeitsplatte
  • 1 Ei oder 50 g Schlagsahne zum Bestreichen
  • 3 EL Hagelzucker
  • Backpapier fürs Blech

Zubereitung

  1. Die Hälfte der Milch mit Hefe, 1 Prise Zucker und 100 g vom Mehl in eine Schüssel geben, die Hefe dazu bröseln und verkneten, abgedeckt stehen lassen.
  2. In der Zwischenzeit die Zitrone heiß waschen, trockenreiben.
  3. Soblad sich der Vorteig etwas vergrößert hat, die Zitronenschale abreiben und zugeben. Die Vanilleschote längs halbieren, auskratzen und zugeben. Die restlichen Zutaten ebenfalls mit in die Schüssel geben, das Mehl am besten dabei sieben (Mehlsieb!).
  4. Die Butter ggf. schmelzen lassen, ansonsten in Stücke zugeben. alles mit dem Knethaken der Küchenmaschine für 3 Minuten auf höchster Stufe kneten lassen, dann noch weitere 5-10 Minuten, bis der Teig eine glatte Konsistenz bekommt. Bei mir war er noch etwas klebrig, habe ich so gelassen.
  5. In eine Plastikschüssel umfüllen, mit einem leicht feuchten Tuch abdecken und an einem warmen Ort für 2 Stunden oder über Nacht im Kühlschrank gehen lassen.
  6. Mindestens 1 Stunde vorm weiteren verarbeiten aus dem Kühlschrank nehmen.
  7. Die Arbeitsplatte etwas einmehlen. Den Teig dritteln. Zuerst Kugeln, dann daraus Stränge formen, die in etwa gleich langs sind. Daraus einen Zopf flechten und auf das Backpapier setzen (im Original halbieren, dann Dritteln und weiter wie beschrieben...)
  8. Mit einem Handtuch abdecken und gehen lassen, bis sich das Volumen deutlich vergrößert hat.
  9. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  10. Die Sahne auf den Hefezopf pinseln, mit Hagelzucker bestreuen.
  11. Den Hefezopf auf dem Blech auf der 2. Schiene von unten ca 40 Minuten backen.

Zubereitungszeit: reine Arbeitszeit etwa 40 Minuten + Ruhezeiten + Backzeit 40 Minuten

Schwierigkeit: für Geduldige einfach

Quelle: wenig variiert nach Valentinas Kochbuch, danke fürs Rezept!!

12.05.14

Rezept: Hähnchenpfanne mit Sherrysahne

Hähnchenpfanne mit Sherrysahne

Nach tagelangem gedünstetem Gemüse (dank der Magen-Darm-Grippe) hatte ich Lust auf mehr. So ganz mutig war ich noch nicht und habe mir Hähnchen mit viel Gemüse ausgesucht. Den Sherry habe ich flambiert, um etwas den Alkohol aus dem Gericht zu holen. Ich habe außerdem die Gemüsemenge erhöht und die Fleischmenge gleich gelassen, reichte locker für 3 (die kleine wollte die Nudeln lieber pur...). Schmeckt lecker und ist richtig schnell fertig!

Zutaten

Für 3 Personen

  • 400 g Hähnchenbrustfilet (ohne Haut und Knochen), alternativ Putenschnitzel
  • 1 vorgegarter Maiskolben
  • 4 Karotten
  • 2 kleine Petersilienwurzeln
  • 1 kleine Zwiebel
  • 3 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • 2 EL trockener Sherry
  • 100 g Sahne
  • 1/2 Bund Schnittlauch
  • 1/2 Bund Petersilie
  • Chiliflocken

Zubereitung

  1. Die Hähnchenbrust quer zur Faser in dünne Streifen schneiden. Maiskörner vom Kolben schneiden, beiseite legen, die Karotten und Petersilienwurzeln schälen und in dünne Scheiben schneiden oder hobeln. Zwiebel schälen, halbieren, in dünne Streifen schneiden.
  2. Die Hälfte vom Olivenöl in der Pfanne erhitzen, darin das Hähnchenfleisch von allen Seiten anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen. Beiseite stellen, warm halten.
  3. Das restliche Öl in der gleichen Pfanne erhitzen und darin die Möhren und Petersilienwurzeln unter Wenden anbraten. Dann die Zwiebel zugeben, kurz mit anschwitzen, zuletzt den Mais untermischen.
  4. Das Hähnchen wieder zugeben, den Sherry zugießen und kurz flambieren (Streichholz anzünden, drüber halten, Abzug in der Zeit aus). Dann den restlichen Sherry verkochen lassen, dann die Sahne zugeben.
  5. Die Kräuter waschen, trockenschütteln, Schnittlauch in Ringe schneiden. Bei der Petersilie die Blätter abstreifen und grob durchhacken.
  6. Die Kräuter unter die Pfanne mischen, mit Chili, Salz und Pfeffer abschmecken.

Zubereitungszeit: fertig in ca. 30 Minuten

Schwierigkeit: flambieren (einfacher als man denkt - kann aber auch weggelassen werden).

Quelle: etwas variiert nach Schnell, schneller Henssler, S. 80

10.05.14

Rezept: Tomatenketchup mit Honig

Tomatenketchup mit Honig

Im Februar diesen Jahres (ich komme einfach nicht hinterher!!) kam in der Sendung mit der Maus ein Film, bei dem Armin selber Ketchup herstellte. Das musste natürlich nachgemacht werden. Gottseidank haben wir alles davon immer in unserem Vorrat und wir konnten loslegen. War relativ einfach und das Ergebnis genial lecker, unsere zwei total stolz auf ihr Ergebnis. Aromatisch und lecker, allerdings hatten wir die Honigmenge etwas erhöht, abschmecken war wichtig und wurde als zu wenig süß befunden. Ist aber immer noch weniger Zucker als in den typischen Ketchupsorten, die gekauft werden können.

Zutaten

Reicht für ca 400 ml Ketchup

  • 180 g Tomatenpüre
  • 100 ml Apfelessig
  • 130 ml Dosentomaten
  • 1 kleine Zwiebel (2 EL gehackte Zwiebel)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 TL Salz
  • 1 Nelke, gemahlen
  • 2 Pfefferkörner, gemahlen
  • 1 TL Honig + nach Belieben (bei uns waren es gesamt 2 TL)

Zubereitung

  1. Tomatenpüree mit Apfelessig und Dosentomaten in einen höheren Topf geben. Die Dosentomaten dabei etwas zerdrücken.
  2. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken, zu der Tomatenmasse geben.
  3. Nelke und Pfefferkörner im Mörser mahlen und gemeinsam mit dem Salz zur Tomatenmasse geben.
  4. Jetzt auf mittlerer Hitze (5/9) unter regelmäßigem Rühren für 60 Minuten köcheln lassen.
  5. Sobald die gewünschte Konsistenz erreicht ist, mit Honig abschmecken, nach Belieben nochmals mit Salz, Pfeffer, Nelke abschmecken.
  6. In ein sauberes Glas oder Flasche abfüllen. Im Kühlschrank lagern.

Zubereitungszeit: gesamt etwa 80 Minuten, gemeinsam mit meinen beiden Mädels (4+6 Jahre)

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Sendung mit der Maus, Armins Rezept für Ketchup mit Honig

1.05.14

Rezept: Rhabarber-Baiser-Kuchen

Rhabarber-Baiser-Kuchen

Aprilfrisch - das regionale Event von S-Küche (Einsendeschluss 1. Mai 2014)Heute am 1. Mai gab es Rhabarber-Baiser-Kuchen mit lieben Freunden, die leider gerade ausziehen. Meine Mädels sind schon ganz traurig und haben heute morgen fleißig mitgeholfen, den Kuchen vorzubereiten. Der Kuchen ist frühlingsfrisch, ich habe den Teig etwas aufgepeppt und neben echter Vanille (statt Vanillezucker) auch noch die Schale einer Zitrone hinein gerieben. Leider habe ich den Kuchen in einem kleineren Blech gemacht, das in meinen Auszug passt, da ist der Teig etwas zu dick geraten. Deswegen würde ich die Rhabarbermenge etwas erhöhen (vorbereitet statt unvorbereitet), das würde reichen. Reicht dann für die größere Kaffeerunde, schmeckt lauwarm serviert am besten!!

Zutaten

Reicht für 1 Backblech

Für den Teig:

  • 6 Eigelb (M)
  • 150 g Zucker
  • 200 g Butter, zimmerwarm
  • 1 Vanilleschote
  • 1 Bio-Zitrone, nur die Schale
  • 450 g Mehl, Typ 405

Für den Rhabarber:

  • 1,5 kg Rhabarber, vorbereitet gewogen (braucht ca. 2 kg gesamt)
  • 100 g Zucker

Für den Baiser:

  • 6 Eiweiß (M)
  • 100 g Zucker
  • 100 g geschälte. gemahlene Mandeln

Zubereitung

  1. Eier trennen. Die Eigelbe mit Zucker schaumig rühren, die Butter einrühren. Vanille längs aufschlitzen, Mark herauskratzen, zur Buttermasse geben. Die Zitrone heiß abspülen, trocknen, die Schale abreiben und zugeben, alles gut verrühren.
  2. Mehl zugeben, verkneten und in Frischhaltefolie wickeln und im Kühlschrank 30 Minuten kalt stellen.
  3. Rhabarber in der Zeit putzen, schälen, in ca 1 cm dicke Stücke schneiden (ich habe die dicken Stangen längs halbiert). Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Das Backblech (ein normales) einfetten, mit etwas Mehl bestäuben.
  4. Den Teig glatt darauf ausrollen (ich mache das immer direkt im Blech auch mit den Fingern), dabei einen ca 2 cm hohen Rand formen.
  5. Jetzt den Teig 5 Minuten auf der untersten Schiene vorbacken. Den Zucker unter den Rhabarber rühren.
  6. Das Blech aus dem Ofen nehmen, den gezuckerten Rhabarber auf dem Boden verteilen und weitere 15-20 Minuten backen bis der Rhabarber weich ist.
  7. In der Zwischenzeit die Eiweiße zu steifen Eischnee schlagen, dabei den Zucker gegen Ende einrieseln lassen, zuletzt die gemahlenen Mandeln unterheben.
  8. Den Baiser auf dem heißen Kuchen verteilen und weitere 8 Minuten backen, bis der Baiser gebräunt ist. Dabei öfters mal kontrollieren, damit nichts verbrennt.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeits- + 30 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: etwas anspruchsvoller

Quelle: etwas variiert nach Falken - Obstkuchen, S. 24

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