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27.02.14

Rezept: Clafoutis mit Reineclauden

Clafoutis mit Reineclauden

Vegetarische Weltreise - FrankreichFür mich gehört der Clafoutis ganz eindeutig nach Frankreich. Eigentlich ist es ein Rezept für Kirschen, kann aber beliebig abgewandelt werden. Der einzige Nachteil an dieser genial leckeren Süßspeise, sie muss frisch zubereitet werden, denn sie schmeckt nur frisch, mindestens lauwarm, dann dafür aber genial lecker. Da ich dieses Rezept so sehr liebe, gleich noch ein Beitrag zur vegetarischen Weltreise. Hier in einer Version mit Reineclauden, die ich im Sommer ja überreichlich geschenkt bekommen hatte. Wenn ihr es im Original mit Kirschen macht: wird es mit Steinen gebacken, ist es aromatischer, man muss beim Essen aber aufpassen.

Zutaten

Reicht für eine 30-cm-Form

  • 500 g Reineclauden
  • 3 EL Weizenmehl Typ 405
  • 2 EL Puderzucker
  • 200 ml Milch
  • 4 Eier (M)
  • 1 EL Vanillezucker
  • Puderzucker zum Bestäuben nach Belieben

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen, die Form einfetten.
  2. Die Reineclauden waschen, halbieren, Kerne entfernen (ich habe meine aus dem Tiefkühl geholt und langsam auftauen lassen.), beiseite stellen.
  3. Mehl in eine Schüssel sieben, Milch, Eier und Vanillezucker zugeben und gut verquirlen.
  4. Den Teig in die Form geben und die Reineclauden gleichmäßig darauf verteilen.
  5. Auf der 2. Schiene von unten im vorgeheizten Ofen ca. 30 Minuten backen.
  6. Mit Puderzucker bestäubt (auch Vanilleeis passt gut dazu) servieren.

Zubereitungszeit: etwa 25 Minuten Arbeits- + 35 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: variiert nach Oetker - Süße Mahlzeiten, S. 24

25.02.14

Rezept: Pastinakensuppe vegan

Pastinakensuppe vegan

Bei mir gab es Pastinaken auf dem Markt. Auf Arbeit wurde ich neulich gefragt, ob ich nicht ein leckeres Rezept für Pastinakensuppe wissen würde. Klar hatte ich, zumindest schon im Buch markiert und ich wurde nicht enttäuscht, sogar meine Große, die Pastinaken sonst nicht so mag, verlange Nachschlag. Das ist doch schon mal ein Anfang. Im Rezept kommen eigentlich noch geröstete, gehackte Pekannüsse als Topping mit rein. Da meine Mädels beide keine großen Nussfans sind und ich gerade versuche, mein Hüftgold zu reduzieren, wurden die ersatzlos weg gelassen und nicht vermisst.

Zutaten

Für 4 Portionen

  • 500 g Pastinaken
  • 1 kleine Zwiebeln
  • 2 EL Pflanzenöl
  • 1250 ml Gemüsebrühe
  • 2 Messerspitzen Muskatblüte (Macis)
  • Schwarzer Pfeffer (nach Belieben)
  • 1 EL Zitronensaft
  • 3 EL Pekannüsse (weggelassen)
  • 1 TL Olivenöl (weggelassen)
  • 1 Espressolöffel Cayennepfeffer, statt dessen Chiliflocken genommen
  • Petersilie (nach Belieben)
Zubereitung
  1. Pastinaken waschen, putzen, schälen, in Scheiben schneiden. Zwiebeln schälen, grob hacken.
  2. In einem großen Topf das Öl erhitzen, darin das Gemüse anschwitzen und mit der Brühe ablöschen. Deckel drauf und bei mittlerer Hitze in ca. 20 Minuten weich kochen, fein püriere. Wer es edel will, passiert es einmal durch.
  3. Mit Muskatblüte, Zitronensaft abschmecken.
  4. Wer mag (bei mir komplett entfallen): Pekannüsse in etwas Olivenöl mit dem Cayennepfeffer rösten und danach hacken.
  5. Die Suppe servieren, mit gerösteten Nüssen (oder bei mir Chiliflocken) servieren. Wer mag streut noch gehackte Petersilie darüber.

Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten Arbeits- + 20 Minuten Kochzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Suppenglück, S. 44

24.02.14

Rezept: Rosenkohlpastete

Rosenkohlpastete

Blogevent Satte ZWEI für weniger als 5Das Event war spannend, schon damals eine Herausforderung. Mir geht es wie vielen der Foodblogger: ich bin in der privilegierten Situation, nicht darüber nachdenken zu müssen, ob ich mir dieses oder jenes Gemüse oder Fleisch leisten kann. Ich kaufe, was Saison hat (dadurch auch immer einigermaßen preiswert), gebe aber jetzt gerne etwas mehr aus, um auch die passende Qualität zu bekommen. Hier habe ich komplett mit Zutaten vom Markt gekocht bzw. aus dem Regio- oder Bioladen (ok, Emmentaler und Dinkelvollkornmehl aus dem Supermarkt) und gleichzeitig für meine gemüsemäkelige Große auch Rosenkohl versteckt, denn das geraspelte Gemüse wurde gut angenommen, nur das große, optisch schönere Gemüse wurde bemängelt und konsequent ignoriert. Vorgeschlagen und bestimmt auch passend für ein Buffet, da es perfekt vorbereitet werden kann und auch am nächsten Tag noch schmeckt! Die Pastete kommt ziemlich genau auf 5,-€, allerdings ist sie für 2 mehr als reichlich (bei uns 4 Portionen, wenn nur die Rosenkohlpastete), mehr zur Kalkulation nach dem Rezept:

Zutaten

Reicht für 4 zum Sattessen

Für eine 25-cm-Kastenform

  • 2 Eier (M)
  • 100 g Sahne
  • 150 g Dinkelvollkornmehl
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1/2 TL Currypulver
  • 1 Messerpitze Muskat, möglichst frisch gemahlen
  • 1 TL Sojasauce
  • 100 g Emmentaler Käse
  • 1 Zwiebel
  • 2 lange Möhren
  • 300 g Rosenkohl
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Bund Petersilie

Zubereitung

  1. Die Eier mit der Sahne und dem Mehl verrühren. Mit Salz, Pfeffer, Curry, Muskat und Sojasauce pikant abschmecken.
  2. Salzwasser aufsetzen.Karotten schälen, längs vierteln. Rosenkohl putzen, die schönsten unten kreuzweise einritzen, die restlichen in eine hohe Schüssel geben. Zwiebel schälen, grob würfeln, in die Schüssel geben.
  3. Im Salzwasser die geschnittenen Karotten und die schönen Rosenkohlröschen in 2 Minuten bissfest garen, kalt abschrecken.
  4. Das Gemüse in der Schüssel gemeinsam fein hacken (Küchenhobel, Blitzhacker oder mit der Küchenmaschine) bzw. raspeln.
  5. In einer Pfanne das Olivenöl erhizten, darin das geraspelte Gemüse kurz anschwitzen und mit Salz und Pfeffer würzen. Beiseite stellen.
  6. Die Form einfetten, den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  7. Die Petersilie waschen, trockenschütteln, Blätter fein hacken.
  8. Geraspeltes Gemüse mit geriebenem Käse und gehackter Petersilie unter den Teig mischen, gut verrühren.
  9. Jetzt 1/3 des Teiges in die Backform geben, dann jeweils die Hälfte der Karotten- und Rosenkohlstücke darauf verteilen, nächstes Drittel Teig darauf verteilen, restliches Gemse anordnen und mit dem restlichen Teig abschließen. Rosenkohlpastete
  10. Auf der 2. Schiene von unten 40-45 Minuten backen.
  11. Schmeckt lauwarm mit Kräuterquark aber auch kalt solo.

Zubereitungszeit: etwa 40 Minuten Arbeits- + 40-45 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Vegetarisch, S. 122

Die Kalkulation:

  • 2 Eier à 0,25 = 0,50€
  • 100 g Sahne (1 Becher Bio-Sahne 200 g 0,79€) = 0,40€
  • 150 g Dinkelvollkornmehl (1 kg à 1,39€) = 0,21 €
  • Gewürze, kalkuliert mit 0,30 €
  • 100g Emmentaler Käse 0,84 €
  • 1 Zwiebel à 0,20 €
  • 2 lange Karotten (1 kg à 2,-€) = 0,60 €
  • 300 g Rosenkohl (1 kg à 3,-€) = 1,- €
  • 1 EL Olivenöl = 0,10€
  • 1 Bund Petersilie 0,50 €
  • Fett für die Form 0,05 €

Summe: 4,70 €

Da ist dann auch noch fast Kästchen Kräuterquark à 0,35€ drin, dann wirklich ausreichend für 4 als Abendessen.

18.02.14

Rezept: Champignoncrèmesuppe

Champignoncrèmesuppe

Erkältungszeit ist eindeutig Suppenzeit. Hier habe ich wunderbare, aromatische Champignons vom Markt genommen und nur mit einer Zwiebel angeschwitzt. Dazu dann noch mit selbstgemachter Hühnerbrühe (Vegetarier nehmen Gemüsebrühe) und Sahne aufgegossen. Köcheln lassen - fertig zum Genießen! Probiert es doch einfach mal, braucht man keine Tüte für!

Zutaten

Für 4 als Vorspeise

  • 10 g getrocknete Pilze (Steinpilze genommen)
  • 400 g Champignons (braune)
  • 1 Zwiebel
  • 1 EL Pflanzenöl
  • 1 TL gerebelter Thymian
  • 500 ml Hühnerbrühe oder Gemüsebrühe, am besten selbstgemacht (alternativ Glas)
  • 100 ml Sahne
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Die Pilze in lauwarmen Wasser einweichen. Champignons putzen (nur mit trockenem Küchenkrepp abreiben, ggf. Stiele von angetrockneten Stellen befreien, in Scheiben schneiden. Zwiebel schälen, fein hacken.
  2. Öl in einem großen Topf erhitzen, darin die Champignons anbraten, die Zwiebel zugeben und glasig anschwitzen, den Thymian kurz mit anrösten lassen. Dann mit Geflügelbrühe aufgießen und die Sahne zugeben.
  3. Die Pilze aus dem eingelegten Wasser nehmen und zur Suppe geben. Das Einweichwasser durch einen Kaffee- o Teefilter zur Suppe gießen (da können kleine Steinchen dran sein).
  4. Deckel drauf und 20 Minuten köcheln lassen.
  5. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und genießen!

Zubereitungszeit: fertig in ca. 45 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigene Rezept

15.02.14

Rezept: Rumpsteak mit Pilzen

Rumpsteak mit Pilzen

In unserem Tiefkühl schlummerte noch ein Rumpsteak, das jetzt aus dem Winterschlaf geholt wurde, damit wir ein Rezept von Jamie Oliver für den Kulinarischen Roadtrip durch die USA von Bellakocht kochen konnten. Ich bin aber vom Rezept abgewichen. denn statt das Fleisch in dünne Steaks zu schneiden, habe ich es im ganzen gelassen und im Ofen fertig gegart, dadurch ganz zart, war perfekt Medium, was will frau mehr? Rezept zu empfehlen, wenn man kräftige Aromen mag! Waldpilze gab es gerade nicht, aber auf dem Markt ist ein neuer Champignon-Züchter, der großartige Qualität anbietet, da hatte ich heute früh gleich zugeschlagen.

Zutaten

Für 2 Personen

1 Rumpsteak mit 500 g, von Sehnen befreit

Für die Marinade:

  • 4 EL Worcestersauce
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Zweige Rosmarin (alternativ 1 EL gerebelt)
  • 2 frische Lorbeerblätter
  • frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Für die Pilze

  • 250 Pilze (braune Zuchtchampignons genommen)
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Pflanzenöl
  • 1 TL Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Rumpfsteak abspülen, trockentupfen.
  2. In einer Schüssel Worcestersauce mit Olivenöl verrühren. Knoblauch schälen, fein hacken, mit den restlichen Gewürzen verrühren, das Rumpsteak einlegen und im Kühlschrank 3 Stunden (alternativ 1 stunde bei Raumtemperatur) marinieren lassen, immer mal wieder mit Marinade beträufeln.
  3. Den Ofen auf 170°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  4. Die Pilze putzen, vierteln oder in Scheiben schneiden (je nach Größe), Zwiebel und Knoblauch schälen, fein hacken.
  5. Eine ofenfeste Pfanne erhitzen, darin etwas Olivenöl erhitzen und das Fleisch von allen Seiten scharf anbraten. Vom Herd nehmen, die restliche Marinade mit in die Pfanne gießen und im Ofen für 30 Minuten garen lassen.
  6. In der Zwischenzeit Öl in einer Pfanne erhitzen, darin die Champignons abraten, Zwiebel- und Knoblauchwürfel zugeben und glasig anschwitzen. Mit Salz und Pfeffer würzen, mit Zitronensaft abschmecken und warm stellen.
  7. Fleisch aus dem Ofen nehmen, auf einem Teller noch etwas ruhen lassen (war bei uns gerade Medium, an der Grenze zu rare)
  8. Gemeinsam servieren.

Zubereitungszeit: reine Arbeitszeit ca. 30 Minuten, unterbrochen durch Ruhe- und Garzeiten

Schwierigkeit: den richtigen Garpunkt erwischen

Quelle: Jamies Amerika, S. 314

14.02.14

Rezept: Bananenmuffins mit Mandeln

Bananenmuffins mit Mandeln

Meine Mädels lieben Muffins, also gab es beim Kindergeburtstag neben dem Schokoladenkuchen auch noch Bananenmuffins, bei denen wir allerdings Kokosraspel durch Mandeln ersetzten. Die waren durch das Anrösten richtig lecker. Meine Mädels waren begeistert. Da Muffins für mich absolut nach Amerika gehören, gleich noch mein Beitrag für den Kulinarischen Trip durch die USA von Bellakocht.

Zutaten

Reicht für 12 Muffins

  • 50 g gemahlene Mandeln
  • 280 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • 100 g Zucker
  • 1 Messerspitze gemahlenen Zimt
  • 2 große Bananen
  • 1 Ei
  • 80 ml Pflanzenöl
  • 150 g Saure Sahne

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen, das Muffinsblech einfetten und möglichst im Tiefkühl lagern (dann klebt es noch weniger fest).
  2. Mandeln in einer Pfanne ohne Fett anrösten, abkühlen lassen. Mit Mehl, Backpulver, Natron und Zucker in einer Schüssel mischen.
  3. In einer zweiten, großen Schüssel die Bananen mit einer Gabel fein zerdrücken. Mit dem Ei, dem Pflanzenöl und der Sauren Sahne vermischen. Die trockenen Zutaten untermischen und kurz unterheben.
  4. Mit 2 Löffeln den Teig in die Vertiefungen verteilen und auf der 2. Schiene von unten 20-25 Minuten backen. Kurz abkühlen lassen, herausnehmen und auf einem Gitter abkühlen lassen.

Zubereitungszeit: etwa 25 Minuten Arbeits- + 25 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: gut mit Kindern zu backen

Quelle: Muffins - Neue Erfolgsrezepte von Miss Muffins, S. 26

Tipp: Meine Mädels haben noch aus dem Saft 1 Zitrone und Puderzucker einen Zuckerguss angerührt und mit Zuckerperlen verziert.

13.02.14

Rezept: Pastinaken mit Honig-Cashew-Kruste

Pastinaken mit Honig-Cashew-Kruste

DKduWHier mal eein Winter-Rezept. Das habe ich von einem Beilagen-Rezept zu einem vollwertigen vegetarischen Essen aufgewertet. Ich habe einfach die Feta-Menge deutlich erhöht. Begeistert war ich von der Süße der Pastinake (unterstützt durch Honig), das wunderbar mit der würzigen Kruste harmonierte. Ich habe statt eines (vorgeschlagenen) milden Paprika-Pulvers ein kräftiges, schärferes gerauchtes Paprika-Pulver genommen. Absolut empfehlenswert! Weil es so lecker ist und ich so von dem Buch begeistert bin, gleich ein schöner Beitrag zum DKduW!

Zutaten

Für 2 als Hauptgericht, für 4 als Beilage

  • 4 große Pastinaken à insg. 600 g
  • 4 EL Olivenöl
  • 80 g Cashewkerne
  • 100 g Fetakäse (beim Hauptgericht 200 g nehmen)
  • 1 EL flüssiger Honig
  • Salz, Pfeffer
  • 1/2 TL Paprikapulver (mild o scharf nach Belieben)
  • 1 Bio-Zitrone (nur die Schale)
  • 1 Bund Petersilie

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Die Pastinaken schälen, putzen, längs halbieren. Eine Auflaufform mit Olivenöl einstreichen und die Pastinaken mit den Schnittflächen nach unten einlegen.
  3. Die Pastinaken auf der 2. Schine von unten 15 Minuten backen.
  4. Die Cashewkerne in einer Pfanne ohne Fett etwas anrösten, beiseite stellen und leicht abkühlen lassen.
  5. Den Feta würfeln. Die Cashewkerne hacken. Jetzt beides mit Honig, Salz, Pfeffer und Paprikapulver mischen. Die Zitrone heiß abspülen, trocknen und die Schale fein abreiben und zu dem Käse geben.
  6. Die Pastinaken aus dem Ofen nehmen, die Schnittflächen nach oben drehendie Feta-Mischung oben auf geben und im Ofen weitere 5-10 Minuten überbacken.
  7. Die Petersilie waschen, trockenschütteln, die Blätter fein hacken und darüber streuen.

Zubereitungszeit: fertig in ca. 35 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Herbst und Winter Gemüse, S. 120

Kochbuch: Herbst und Winter Gemüse

Herbst und Winter GemüseIch kaufe auch im Winter gerne regionales Gemüse statt den importierten Waren. Dadurch ist die Auswahl etwas eingeschränkt und ich brauchte noch Rezepte, die meine Mädels auch essen. Da lief mir im Laden dieses Buch über den Weg, das ich sofort mitnehmen musste. Hier geht es schwerpunktmäßig um Gemüse, das auch hier im Herbst und Winter erhältlich ist. Jedes Gemüse wird zunächst mit einem großen Foto und Infos über verschiedene Unterarten sowie Einkaufstipps oder Qualitätsmerkmale (wie Frische oder welche Größe holzig werden z.B.). Erst danach folgen die eigentlichen Rezepte.

Die Rezepte selber sind unter den einzelnen Gemüsesorten sortiert:

  • Rote Bete - Eintöpfe oder als Schnitzel mit Walnusskruste
  • Kürbis - Als Curry, Ragout, eher leichte Rezepte
  • Kartoffeln - Klassiker wir Kartoffelpüree dürfen nicht fehlen
  • Kohl - viele Salate oder auch Sauerkraut-Reibekuchen
  • Rübchen - Steckrübe und Goldrübchen sind vertreten (zumindest die Steckrübe bekommt man fast überall)
  • Topinambur - in der Pasta oder als Salat
  • Wintersalate - Radicchio, Feldsalat, Postelein
  • Pastinaken - aus dem Ofen oder als Suppe
  • Sellerie - Suppe, Rösti oder überbacken?

Ich habe jetzt nur meine Favoriten aufgelistet, das eine oder andere werde ich sicher noch vorstellen. Ich finde das Buch super und was ich schon getestet hatte, war genial lecker! Wer gerne regional kocht, der wird es lieben. Das Buch ist weiter im Handel oder bei Amazon erhältlich. Daraus habe ich schon vorgestellt:

8.02.14

Rezept: Schokoladiger Schokoladenkuchen

Schokoladiger Schokoladenkuchen

Nach wochenlangem Testen verschiedener Rezepte fiel die Wahl meiner Großen für die generalstabsmäßig geplante Kindergeburtstagsfeier auf diesen super schokoladigen Schokoladenkuchen, den ich bei Chili und Ciabatta entdeckt hatte. Da wir eine große Form machen wollten, habe ich den Teig x1,5 genommen (eigentlich x1,6, das war mir aber zu umständlich...). Außerdem hatte ich schon im Vorfeld ohne Wissen von der Großen noch einen Tortenaufleger gekauft, der dann den Kuchen verzieren durfte. Wir haben ihn nach Wunsch der feiernden Dame nicht innen gefüllt (mag sie nicht), sondern etwas Kirschmarmelade oben drauf gestrichen und dadurch Unebenheiten nach dem Backen geglättet (abschneiden wurde nicht toleriert). Dann mit weißer Kuvertüre überzogen und natürlich der Tortenaufleger. War der Hingucker auf der Tafel!

Zutaten

Für eine 26-cm-Springform, flacher Kuchen

  • 300 g Zartbitterschokolade
  • 105 g Butter
  • 6 Eier (M)
  • 105 g Zucker
  • 75 g Mehl

Zubereitung

  1. Schokolade klein brechen und gemeinsam mit der Butter in einen Topf geben. Auf sehr niedriger Flamme (1/9) langsam unter gelegentlichem Rühren schmelzen lassen. Wer vorsichtiger sein will, nimmt ein Wasserbad...
  2. Den Ofen auf 210°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Form fetten.
  3. Die Eier in der Zwischenzeit in die Schüssel der Küchenmaschine geben, den Zucker zugeben und bei hoher Stufe für mind. 5 Minuten schaumig schlagen.
  4. Die geschmolzene Schokoladen-Butter-Masse unterziehen und zuletzt das Mehl darüber sieben und unterheben.
  5. Den Teig in die Form geben, glatt streichen und auf der 2. Schiene von unten 20 Minuten backen, ggf. nach 15 Minuten abdecken. Leicht abkühlen lassen und stürzen. Der Teig soll innen idealerweise noch leicht feucht sein.
  6. Dekorieren nach Belieben oder lauwarm genießen!

Zubereitungszeit: etwa 25 Minuten Arbeits- + 20 Minuten Backzeit + Dekorierzeiten

Schwierigkeit: einfach, hat auch mein Kind schon gut mitmachen können.

Quelle: Chili und Ciabtta, danke fürs Rezept!

6.02.14

Post - DFssgF9 ist da!

DFssgF9

Schon am Dienstag Abend kam mein Päckchen von DFssgF9 (danke !! an Rosa, die wieder organisierte), dieses Jahr packte mir Sus ein wunderbares, hessisches Päckchen. Ich habe mich gestern schon total gefreut und jetzt darf ich Euch zeigen, worüber:

  • Tee - Darmstädter Mischung, duftet wunderbar, passt perfekt, da ich immer morgens Schwarztee trinke und mein Vorrat gerade zur Neige ging!
  • Tee-Praliné - lecker!
  • Wurst von Wildschweinen aus einer alten, Darmstädter Metzgerei (ich habe sie noch nicht aus der Verpackung geholt, das kommt am Wochenende, wenn ich Zeit zum Genießen habe!)
  • Salzgurken, toll! Wusste gar nicht, dass die auch im hessischen Raum gibt, hatte ich in meinem Studium dort nie gesehen...
  • Käse aus der Molkerei Hüttenthal, die letzte private im Odenwald
  • Die "Hiffenmarmelade" (Hagebutten) hat schon der Göttergatte entdeckt und gleich für sich beansprucht, die liebt er abgöttisch und die gibt es hier tatsächlich nicht zu kaufen
  • Ganz lecker, selbstgemachte und kreierte Paprikamarmelade, die hatte ich mir schon für nächsten Sommer gemerkt, wenn es bei dem einen Bauern immer unbehandelte regionale gibt. Lecker!! Da freue ich mich drauf!
  • Himbeersenf - lecker ich liebe Konfitürensenf!
  • 1 Apfel, Sorte Berlepsch (noch nie gegessen, duftet köstlich
  • Kokos-Schokolade, das Betthupferl hebe ich mir für nach dem Kindergeburtstag auf
  • Meine Mädels freuten sich über leckere Gummitiere

Vielen lieben Dank an Rosa für die Organisation. Ein großes Dankeschön an Sus, die mir ein wunderschönes, total leckeres und tolles Päckchen gepackt hat! Ich habe mich riesig gefreut - you made my day!

Die anderen Pakete von DFssgF, bei denen ich mitgemacht habe, findet ihr hier:

4.02.14

Rezept: Steckrübenstampf

Steckrübenstampf

Jetzt im Winter greife ich gerne auf Wintergemüse zurück. So auch hier auf die oft unterschätzte Steckrübe. Ich habe hier einen Stampf daraus gemacht, den ich mit Thymian und Kardamom lecker aromatisiert habe. Dazu gab es bei uns gebratennen Leberkäse, passt aber sicher auch zu kurzgebratenem insbesondere Geflügelfleisch bestimmt richtig gut. Außerdem ein schnelles und unkompliziertes Essen.

Zutaten

Reicht für 4 als sättigende Beilage

  • 1 Steckrübe, ca. 1 kg
  • 1 Apfel
  • 2 EL Pflanzenöl
  • 2 EL Honig
  • 125 ml Apfelsaft
  • 1 TL Thymian
  • Salz, Pfeffer
  • 1-4 Kapseln Kardamom (nach Belieben)
  • 150 g Saure Sahne
  • 1 EL Butter

Für das Topping:

  • 4 EL Sonnenblumenkerne
  • 2 Zwiebeln
  • 1 TL Butter
  • 1 EL Pflanzenöl
  • 10 getrocknete Aprikosen
  • 100 ml Apfelsaft

Zubereitung

  1. Die Steckrübe schälen und in ca. 2 cm dicke Würfel schneiden. Apfel schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und mit würfeln.
  2. In einem großen Topf das Öl erhitzen, darin die Steckrübe mit dem Apfel andünsten, Honig darüber träufeln und karamellisieren lassen unter wenden. Dann den Apfelsaft zugeben, mit Thymian, Salz und Pfeffer würzen. Den Kardamom im Mörser anstoßen, die Schale entfernen und mit zum Gemüse geben.
  3. Bei mittlerer Hitze bei geschlossenem Deckel ca. 25 Minuten dünsten lassen.
  4. In der Zwischenzeit für das Topping die Sonnenblumenkerne in einer Pfanne ohne Öl etwas anrösten, aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen. Die Zwiebel schälen, in Ringe schneiden, die Aprikosen in Streifen schneiden.
  5. In der gleichen Pfanne jetzt Öl und Butter erhitzen, darin die Zwiebeln glasig andünsten. Dann Aprikosen und Apfelsaft zugeben und alles sirupartig einkochen lassen.
  6. Dann mit einem Kartoffelstampfer das Gemüse zerkleiner, dabei die Saure Sahne und die Butter untermischen. Nochmal abschmecken. Warm halten.
  7. Den Stampf mit der Aprikosen-Zwiebelmischung servieren, einige Kerne darüber streuen.

Zubereitungszeit: fertig in ca. 45 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

2.02.14

Kinderspiel: Der verzauberte Turm

Der verzauberte TurmUnsere Mädels bekamen das Kinderspiel des Jahres 2013 - Der verzauberte Turm zu Weihnachten. Ich habe einige Zeit gebraucht, um mir eine Meinung zu bilden. Das Spiel kann offiziell zu viert gespielt werden, effektiv ist es aber bei mehr als 2 Spielern langweilig. Doch zum Spielprinzip: es wird in der Schachtel gespielt, in der ein Plastikeinsatz mit Vertiefungen eingesetzt ist. Oben drauf jetzt ein Pappfeld mit kleinen Papptäfelchen, die die Mulden verdecken. Enthalten außerdem ein Turm, in dem die Plastik-Prinzessin eingerastet wird. Beide Spielfiguren (Zauberer und Robin) haben am unteren Ende kleine Magnete. Der Zauberer (blau mit Hut) versteckt jetzt in einer der Mulden einen kleinen Schlüssel. Danach gehen Zauberer und Robin (rot) auf die Jagd nach dem Schlüssel, dabei bekommt Robin einen Vorsprung von 7 Feldern. Das gleicht nach unserer Erfahrung nicht ganz den Wissensvorsprung des Zauberers aus. Wird der Schlüssel gefunden, darf der Finder an einer der 6 Seiten versuchen, das Schloss des Turmes zu öffnen, damit die Prinzessin aus dem Turm hüpft.

Unsere zwei wechseln sich immer mit Zauberer und Robin ab, außerdem finden sie es extrem doof, da die beiden Akteure männlich sind. Gottseidank ist ihnen Gewinnen nicht so wichtig (besonders der kleinen nicht). Es ist für unsere zwei gerade ein gutes Spiel, um alleine ohne Eltern zu spielen, was als Kooperatives Spiel bei uns relativ gut funktioniert. Aber so gut wie die anderen Kinderspiele des Jahres wie Das kleine Gespenst oder Schnappt Hubi finden wir es nicht. Es ist aktuell weiter im Handel oder bei Amazon erhältlich.

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