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30.12.13

Rezept: Knoblauch-Zitronen-Dip

Knoblauch-Zitronen-Dip

Jan ist nach Berlin gezogen und so konnten wir uns über die Weihnachtsfeiertage treffen und haben gemütlich Raclette gegessen. Da meine Mädels Knoblauchsaucen sehr lieben, habe ich mit ihnen gemeinsam einen Knoblauch-Zitronen-Dip vorbereitet. Schmeckt am nächsten Tag noch besser, wenn es durchgezogen ist, oder eben entsprechend langfristig vorbereiten. Schmeckt genial lecker und ist durch die Zitrone wunderbar erfrischend, etwas leichter, passt besonders gut zu Garnelen. Damit Euch allen einen guten Rutsch, einen tollen Start in 2014, ich würde mich freuen, wenn ihr auch nächstes Jahr mal wieder bei mir vorbei schauen würdet!

Zutaten

Für 1 Schüssel

  • 300 g Natur-Joghurt
  • 1 Bio-Zitrone
  • 2 EL Olivenöl
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 Prise getrockneter Chili (oder frisch nach Belieben)
  • 2 TL Paprika edelsüß
  • 1 EL Zucker
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Joghurt in eine Schüssel geben. Die Zitrone heiß waschen, trocknen. Die Schale abreiben und zum Joghurt geben. Dann halbieren und den Saft auspressen, die Hälfte davon mit dem Olivenöl unter den Joghurt rühren.
  2. Die Knoblauchzehen schälen, 2 davon fein hacken, 1 pressen, alles zum Joghurt geben, mit Chili, Paprikapulver, Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Bis zum Servieren kalt stellen.

Zubereitungszeit: fertig in ca. 15 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Raclette und Fondue, S. 71

Kochbuch: Raclette und Fondue

Raclette und FondueAktuell werden wohl nicht nur wir unser Raclette- bzw. Fondue-Gerät öfters hervorholen. Passend dazu habe ich mir schon vor Jahren dieses kleine Buch zugelegt (was auch schon wieder vergriffen ist). Ich liebe hier einfach die vielen, wunderbaren Variationsmöglichkeiten und sammel regelrecht Ideen. Hier werden in 3 Kapiteln viele Rezepte vorgestellt: unterteilt in Raclette, Fondue und Beilagenrezepte. Eingeleitet wird das Buch mit einer kleinen Waren- und Zutatenkunde jeweils für Raclette und Fondue. Danach folgen die eigentlichen Rezepte.

Diese sind typisch für den Verlag wieder mit großformatigen Fotos versehen. Je 2 Rezepte teilen sich eine Doppelseite. Die Arbeitsanleitung ist untergliedert und nachvollziehbar. Leider sind die Zutatenlisten nicht so übersichtlich, insbesondere die Saucenrezepte bei den Raclette-Rezepten dürften für mich etwas mehr herausgestellt werden, da ich die Rezepte gerne frei kombiniere.

Bei den Raclette-Rezepten sind einige nette Ideen nicht nur für das Grundrezept sondern auch Variationen mit Ente, Geflügel, oder Spargel, einiges davon haben wir relativ frei schon in unseren Familienstandard übernommen.

Bei den Fondue-Rezepten sind etliche mit Brühe bzw. Fonds, die ich persönlich ja sehr schätze. Leider isst meine Kleine nicht so gerne Fleisch und mit Gemüse klappt das nicht so besonders gut. Daher habe ich hier noch nicht so viel getestet. Doch die Dip-Rezepte sind spannend. Daneben Rezepte für Fett-Fondue, Käse, aber auch süße Fondues sind enthalten.

Bei den Beilagen-Rezepten brauche ich persönlich die Salat-Rezepte nicht, dafür hätten es für mich ruhig noch mehr Dips sein dürfen, denn die sind spannend, auch die Chutneys klingen lecker, wenn auch noch nicht alle getestet.

Das Buch ist nur noch gebraucht im Handel oder bei Amazon erhältlich, daraus habe ich schon vorgestellt:

28.12.13

Rezept: Quarkpflänzchen mit Grünkohl

Quarkpflänzchen mit Grünkohl

Wir hatten mal wieder Grünkohl, mit dem ich mich ja erst letzten Winter anfreundete. Dieses Mal eine vegetarische Variante zu Quarkpflänzchen. Ich dachte erst, die können gar nicht satt machen und habe für uns die doppelte Menge Quarkpflänzchen vorbereitet, doch die haben zwar gar nicht so viel Kalorien, sättigen dennoch gut. Der Grünkohl ist bei uns kalt geworden, bis wir die kleine Dame aus der Badewanne bekommen hatten. Doch kalt, so als Grünkohlsalat schmeckt es noch besser als warm! Der wäre allerdings zu wenig, wenn alle 4 auch den Grünkohl gegessen hätten, deswegen die Menge unten schon angepasst. Also Grünkohl komplett fertig machen und nur die Quarkpflänzchen unmittelbar vor dem Servieren ausbacken. Die Pflänzchen sind schön erfrischend, würzig, genial lecker!

Zutaten

Reicht für 4 normale Esser

Für den Grünkohl:

  • 1,5 kg Grünkohl
  • Salz
  • 3 EL gehackte Petersilie (TK oder 1 Bund frisch)
  • 2 EL Zitronensaft
  • 2 TL Senf (mittelscharfen genommen)
  • 8 EL Olivenöl
  • Cayennepfeffer

Für die Quarkpflänzchen

  • 1 Zwiebel (oder 2 Frühlingszwiebeln nur das Weiße)
  • 1 TL Thymian getrocknet
  • 500 g Quark (Magerquark genommen), alternativ Ricotta
  • 150 g Hartweizengrieß
  • 2 Eier (M)
  • Salz, Pfeffer
  • Öl zum Ausbacken

Zubereitung

  1. Einen großen Topf mit Wasser zum Kochen bringen.
  2. Inzwischen den Grünkohl von den Stielen streifen, gründlich waschen.
  3. In das Wasser ordentlich Salz zugeben und den Grünkohl im Salzwasser 5 Minuten kochen. In ein Sieb abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken.
  4. Für die Sauce des Grünkohls die Ptersilie mit Zitronensaft, Senf und Olivenöl in eine Schüssel geben, verrühren. Mit Salz und Cayennepfeffer abschmecken.
  5. Für die Quarkkeulchen die Zwiebel schälen, fein hacken. Die Zwiebelwürfel mit Thymian, Quark und Hartweizengrieß mit den Eiern verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Beiseite stellen und 30 Minuten ruhen lassen.
  6. Den Grünkohl in die Schüssel mit der Sauce geben, vorsichtig durchmischen. Den Ofen auf 70°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  7. Eine Pfanne erhitzen, das Öl heiß werden lassen, auf mittlere Hitze (5/9) reduzieren.
  8. Der Teig der Quarkkeulchen ist etwas klebrig. Bei mir ging es mit 2 Esslöffeln ganz gut, mit einem den Teig abstechen, mit dem zweiten in die Pfanne schieben, etwas glatt drücken (mit Fingern funktionierte es nicht!). Nach ca. 2 Minuten wenden.
  9. Von der 2. Seite Farbe nehmen lassen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech in den Ofen geben und dort warm halten. So wiederholen, bis der komplette Teig verbraucht ist (gab bei mir 10 Quarkpflänzchen).
  10. Gemeinsam servieren, wer mag noch mit einem Klacks Kräuterquark.

Zubereitungszeit: fertig in ca. 1 Stunde

Schwierigkeit: Quarkpflänzchen braten

Quelle: Vegetarian Basics, S. 70

Quarkpflänzchen

27.12.13

Rezept: Kakaowaffeln

Kakaowaffeln

Meine Mädels lieben Schokoladenwaffeln, am liebsten nach diesem Rezept. Ich schicke es gleich vorweg: das andere Rezept ist besser. Hier kommt die Vanille einfach nicht gut durch, vielleicht wenn man das Mark einer Vanilleschote nehmen würde statt wie im Rezept gefordert Vanillezucker. So zwar nicht schlecht, aber der Knüller eben leider auch nicht. Dafür sind die Kakaowaffeln schneller und auch einfacher zuzubereiten. Kommt ja auch auf die dazu gereichte Beilage an, wer ein würziges Apfelkompott dazu serviert, dann wären die hier völlig ok.

Zutaten

Reicht für ca 6 Waffeln

  • 125 g Butter
  • 80 g Puderzucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 3 Eier (M)
  • 200 ml Milch (alternativ Sprudel)
  • 150 g Mehl Typ 405 o 550
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 3 EL Kakaopulver (Backkakao ohne Zucker)
  • Fett für das Waffeleisen

Zubereitung

  1. Butter mit Puderzucker schaumig rühren, Vanillezucker einrühren.
  2. Salz zugeben und die Eier einzeln einrühren. Jetzt abwechselnd Milch und Mehl einrühren, zuletzt Kakao und Backpulver zugeben, gut verrühren.
  3. Waffeleisen ggf etwas einfetten. Im heißen Waffeleisen portioniert die Waffeln ausbacken.

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten + Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Pfannkuchen, Waffeln und Co, S. 48, identisches Rezept auch Kaffee und Schokolade, S. 162

26.12.13

Rezept: Serviettenknödel

Serviettenknödel

Schon länger her: wir hatte nach unserer Geburtstagsparty, die buchstäblich ins Wasser fiel (im Garten stand knöchelhoch das Wasser) noch 40 Brötchen übrig. Die bekommen wir auch nicht mal eben so gegessen. Also habe ich mal wieder Serviettenknödel gemacht, die können wunderbar vorbereitet werden und nach dem Garen einfach abkühlen lassen und einfrieren. Dann bei Bedarf wie zu Sauerbraten einfach über Nacht im Kühlschrank auftauen, in Scheiben schneiden, in Butter golden ausbraten. Einfach nur genial lecker, schmeckt auch frisch, einfach aufschneiden und servieren. Da sind alle begeistert! Ich habe das Rezept nur auf die normale Menge angegeben, man braucht je nach Größe (und Trockenheit) 6-8 Brötchen.

Zutaten

Reicht für 2 Rollen, für 6-8 als mehr oder weniger üppige Beilage

  • 300 g Brötchen (am besten vom Vortag)
  • 170 ml Milch
  • 3 Eier (M)
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 1/2 Bund Petersilie (1 EL gehackt)

Außerdem:

  • Alufolie
  • Frischhaltefolie
  • großer Topf mit Wasser

Zubereitung

  1. Die Brötchen in ca. 1 cm dicke Würfel schneiden, in eine große Schüssel geben.
  2. Die Milch aufkochen, etwas abkühlen lassen. Die Milch pikant mit Salz, Pfffer udn Muskat würzen.
  3. Die Eier über die Brötchen schlagen, die Milch darüber gießen, etwas vermischen und abgedeckt stehen lassen. In der Zwischenzeit die Petersilie waschen, trockenschütteln, die Blätter abstreifen und fein hacken.
  4. Die Petersilie zugeben und gemeinsam verkneten, dabei einige Brotwürfel zerdrücken, manche ganz lassen.
  5. Zwei Bögen Alufolie ausbreiten, darauf Frischhaltefolie ausbreiten. Je die Hälfte der Masse längs auf der Frischhaltefolie zu einer ca. 6 cm dicken Rolle formen. Die Frischhaltefolie fest darum wickeln, die Enden verschließen mit Knoten.
  6. Die Alufolie fest darum drücken und die Enden etwas eindrehen.
  7. Wasser zum Sieden bringen, die Knödel einlegen und bei siedendem Wasser 40 Minuten ziehen lassen

Zubereitungszeit: dauert ca. 45 Minuten + 40 Minuten Garzeit

Schwierigkeit: anspruchsvoller

Quelle: variiert nach Alfons Schuhbeck - Meine bayerische Küche, S. 316

22.12.13

Rezept: Quittenlikör

QuittenlikoerIch wollte Euch noch vorstellen, was ich letztes Jahr zu Weihnachten verschenkt habe: Quittenlikör - natürlich selbstgemacht. In den Schalen steckt einfach total viel Aroma. Aus dem Fruchtfleisch der Quitten könnt Ihr Kuchen, Marmelade oder Chutneys machen, hier braucht ihr nur die Schale, Korn, viel Geduld und etwas Zucker. Saubere Flaschen und - fertig. Echt einfach. Auch wenn es für dieses Weihnachten zu spät sein dürfte, vielleicht ist es ja doch für den einen oder anderen mal eine Idee. Was ich dieses Jahr verschenke - sorry, das ist natürlich aktuell noch top secret!! Dennoch ein schöner Beitrag zu den Weihnachtsgeschenken aus der Küche, die aktuell wieder vom Küchen-Atlas gesucht werden.

Damit möchte ich schon mal allen schöne und besinnliche Feiertage im Kreis der Familie wünschen. Ich werde an den Werktagen und auch gelegentlich an den Feiertagen arbeiten und kann Euch noch nicht versprechen, wie viel Zeit ich dazwischen für den Blog haben werde...

Zutaten

Reicht für 750 ml Likör

  • Schalen von 3 großen, gelben Quitten (Fruchtfleisch anderweitig verwenden)
  • 650 ml Doppelkorn
  • 100 g Zucker
  • 80 ml Wasser

Zubereitung

    Quittenlikör Ansatz
  1. Schalen abreiben, der Flaum muss runter. Dann mit einem Sparschäler die Schalen abreiben und in ein großes Gefäß geben (habe ein 1 Liter Weckglas genommen).
  2. Mit dem Doppelkorn übergießen, verschließen und in einer dunklen Ecke 1 Monat ziehen lassen. Hin und wieder etwas durchschütteln.
  3. Wenn der Monat vorbei ist: Wasser in einem Topf mit dem Zucker erwärmen, dabei immer rühren, bis der Zucker komplett gelöst ist. Abkühlen lassen.
  4. Den Quittenansatz durch ein Sieb in den Sirup gießen, die Quittenschalen gut ausdrücken und danach wegwerfen.
  5. Einen Kaffeefilter in den Trichter legen und dadurch den Quittenlikör in die Flaschen abfüllen. Noch einige Tage ruhen lassen, ehe der Likör getrunken wird.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeits- + 1 Monat Ruhezeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Äpfel und Birnen, S. 11

19.12.13

Rezept: Rosenkohlkuchen mit Kasseler

Rosenkohlkuchen mit Kasseler

Ich hatte ganz wunderbaren Rosenkohl eingekauft. Die Mädels mögen den leider nicht, aber Göttergatte wurde mal wieder verwöhnt und bekam diesen leckeren Rosenkohlkuchen mit Kasseler. Wir haben nur einiges verändert: Sahne war alle, wurde durch Saure Sahne ersetzt, ein Klacks Senf macht den Guss pikanter. Kann wunderbar vorbereitet werden, schmeckt warm besser als kalt!

Zutaten

Reicht für 4 zum Sattessen

  • 1 kg Rosenkohl
  • 200 g Kasseler ohne Knochen am Stück
  • 1 Zwiebel
  • 150 g Saure Sahne
  • 4 Eier (M)
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 1 TL Senf, mittelscharf
  • 1 Rolle Blätterteig (Kühltheke)
  • 100 g Emmentaler (oder Bergkäse)

Zubereitung

  1. Rosenkohl putzen, den Strunk, jeweils kreuzförmig einschneiden.
  2. Einen großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen und darin den Rosenkohl ca. 3 Minuten blanchieren, abgießen in ein Sieb und mit eiskaltem Wasser abschrecken.
  3. Kasseler würfeln, Zwiebel schälen, fein hacken. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  4. Für den Guss die Saure Sahne mit Eiern verquirlen, mit Salz, Pfeffer, Muskat und Senf pikant abschmecken.
  5. Die Form (Auflaufform) einfetten, mit dem Blätterteig auslegen, sollte am Rand was überstehen, abschneiden und beiseite legen.
  6. Rosenkohl mit Kasseler und Zwiebeln vermischen und auf dem Boden verteilen. Den Guss darüber gießen und mit dem Käse bestreuen.
  7. Die ggf. übrigen Blätterteigstreifen auf dem Kuchen anrichten. Auf der 2. Schiene von unten 40 Minuten backen, bis der Guss gestockt ist.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeits- + 40 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Die echte Jeden-Tag-Küche, S. 168

17.12.13

Rezept: Feldsalat mit Tomaten und Datteln

Feldsalat mit Tomaten und Datteln

Garten-Koch-Event Dezember 2013: Datteln [31.12.2013]Ich habe mich mal wieder inein wunderbares Rezept für Feldsalat verliebt. Um noch mehr Vitamine in den Salat zu bekommen, gleich noch Zitrone. Nur die Tomaten, die hinein sollen, sind saisonbedingt etwas schwach auf der Brust. Auch wenn ich jetzt einen (relativ) regionalen Händler habe, der (relativ) in der Nähe die Treibhäuser hat. Nur die empfohlenen Kirschtomaten bekam ich nicht, die habe ich durch Strauchtomaten ersetzen müssen. Ich würde beim nächsten Mal in das Dressing noch 1 Prise Zucker rühren, sonst aber sehr erfrischend, leicht und genial lecker; mal eine tolle Variante zu den bei uns sonst üblichen Variationen von Feldsalat. Probiert es doch einfach mal, wir waren sehr begeistert!
Da die Datteln hier so wunderbar zum Feldsalat harmonierten, darf das gleich zum laufenden Event, zu dem Sus aufgerufen hat.

Zutaten

Reicht für 4 als Beilage

  • 150 g Feldsalat
  • 2 Tomaten (lt. Rezept 10 Kirschtomaten)
  • 6 getrocknete Datteln
  • 1 Bio-Zitrone
  • 4 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer, ggf. 1 Prise Zucker

Zubereitung

  1. Feldsalat gründlich waschen und verlesen, dann vorsichtig trocken schütteln.
  2. Tomaten waschen, halbieren, Strunk entfernen und würfeln. Datteln entkernen und längs vierteln.
  3. Zitrone heiß waschen, trocknen und mit einem Zestenreißen die Schale abziehen (wer keinen Zestenreißer hat: Sparschäler nur das Gelbe abschälen, längs in dünne Streifen schneiden). Die Zitrone halbieren und auspressen.
  4. Den Zitronensaft mit Olivenöl, Salz, Pfeffer zu einem cremigen Dressing verrühren, mit Salz, Pfeffer und nach Belieben etwas Zucker abschmecken.
  5. Feldsalat mit Datteln und Tomaten vorsichtig mischen, auf Tellern anrichten, mit Dressing beträufeln, die Zitronenzesten darüber streuen.

Zubereitungszeit: fertig in 20 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Lea Linster - Meine vier Jahreszeiten, S. 140

Kochbuch: Lea Linster - Meine vier Jahreszeiten

Lea Linster - Meine vier JahreszeitenIch bin ein absoluter Fan von Lea Linster, so freute ich mich auch schon über die Neuerscheinung. Hier werden jahreszeitlich geordnet Ideen für Menüs vorgestellt. Die Rezepte selber sind in jeder Jahreszeit geordnet nach Vor- und Hauptspeisen und natürlich Süsses. Zum Abschluss jeden Kapitels jeweils ein jahreszeitlich passendes Menu, das aufeinander abgestimmt ist mit Zeitplan.

Das Buch kommt wieder mit Schutzumschlag, die Bilder sind überwiegend großformatig und wunderschön fotografiert. So toll werde ich es wohl selten hinbekommen. Die Rezepte sind durchweg für Menü ausgelegt, meist etwas edler, auch in den Zutaten. Doch dazwischen dann die Rezepte, die ich persönlich total liebe: simpel, die Zutaten selber stehen im Mittelpunkt (wie die Tagliatelle - selbstgemacht - mit grünem Spargel und Parmesan, Fruchtsalat "Sommertraum"). Insgesamt ein Buch, das für versiertere Köche toll geeignet ist, die gerne andere Leute oder die eigene Familie mit tollen Rezepten verwöhnen möchten.

Das Buch ist aktuell im Handel oder bei Amazon erhältlich. Ich habe daraus schon vorgestellt:

Mit wurde von dem Verlag ein Ansichtsexemplar überlassen, die Rezension ist in der Meinung unbeeinflusst.

15.12.13

Rezept: Bratapfel für Schleckermäuler

Bratapfel für Schleckermäuler

Garten-Koch-Event Dezember 2013: Datteln [31.12.2013]Sus möchte Rezepte mit Datteln und da konnte ich natürlich nicht nein sagen, als meine beiden Mädels sie neulich im Laden in den Einkaufswagen packten. Sie legten gleich noch eine Reihe anderer Trockenfrüchte dazu: Feigen und getrocknete Aprikosen und nicht zuletzt noch Cranberries. Die haben wir dann gemeinsam grob gehackt und in Boskop gefüllt, die beste Apfelsorte um Bratapfel zu machen - zumindest nach meiner Meinung. Während die Äpfel im Ofen schmorten, wurde nochmal das Gedicht raus gesucht - lecker! Bei uns klassisch mit Vanillesauce, auch Vanilleeis dazu ist lecker. Mal ein etwas figurfreundlicheres Dessert in dieser Schlemmerzeit!

Zutaten

Für 4 Bratäpfel

  • 4 Boskop (oder alternativ andere Äpfel)
  • 6 getrocknete Datteln
  • 4 getrocknete Feigen
  • 6 getrocknete Aprikosen
  • 2-3 EL getrocknete Cranberries
  • 4 Würfelzucker
  • Butter

Zubereitung

  1. Die Äpfel waschen, trocknen, mit einem Apfelausstecher das Kerngehäuse herausholen.
  2. Das untere Ende jeweils mit 1 Würfelzucker verschließen, eine Auflaufform buttern und die Äpfel hinein setzen. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. Das Trockenobst grob hacken und in die Äpfel füllen, dabei ruhig etwas stopfen. Jedes Loch oben mit einem Klacks Butter verschließen.
  4. Auf der 2. Schiene von unten 25-30 Minuten backen. Die Äpfel sind innen warm, wenn sie anfangen zu reißen. Wenn die Haut mehrfach weit aufgeplatzt ist, sind die Äpfel heiß und mürbe.

Zubereitungszeit: 20 Minuten Arbeits- + 25 Minuten Garzeit

Schwierigkeit: einfach, gut mit Kindern zu machen

Quelle: eigene Version eines Klassiker

14.12.13

Kinderspiel: Das kleine Gespenst

Das kleine GespenstMeine Mädels lieben beide das Kinderspiel des Jahres 2005: Das kleine Gespenst. Ich möchte Euch die Spielidee noch vorstellen: Die Spielschachtel wird zur Spielarena. Im Mittelpunkt steht eine große Uhr, deren Zeiger verstellt werden kann. Mit jeder vorgeschobenen Stunde ändert sich das Bild, das bei 12 Uhr gezeigt wird. Diese Bilder kommen alle im Buch "Das kleine Gespenst" vor. Um die Uhr herum sind insgesamt 13 Bilder angeordnet, die mit Türchen verschlossen sind, die ein magnetisches Schloss besitzen. Das kleine Gespenst (groß, liegt gut in der Hand, ist aber aus Pappe) hat einen Schlüsselbund in der Hand mit einem kleinen Magnet, so dass es mit dem Ring alle Türchen öffnen kann.

Sobald man an der Reihe ist, dreht man also die Uhr immer eine Stunde weiter. Dann versucht man das entsprechende Türchen zu öffnen. Findet man das richtige, darf man die Uhr eine Stunde weiter drehen. Gewonnen hat, wer als erstes es schafft, bis zu 6 Uhr alle Türchen richtig zu öffnen (also 6 in Folge).
Schafft man es im Verlauf des eigenen Zuges irgendwann nicht, das richtige Türchen zu finden (beispielsweise das, das bei 3 Uhr gezeigt wird), darf man mit Kanonenkugeln rumpeln. Jeder Spieler hat zu Beginn des Spieles 8 Kanonenkugeln (kleine schwarze Murmeln). Im Deckel sind kleine Mulden eingelassen. Man legt also die entpsrechende Anzahl "Kanonenkugeln" in den Deckel, die Mitspieler zählen von 10 rückwärts. Währenddessen versucht der Spieler durch vorsichtiges Schwenken des Deckels möglichst alle Kugeln in kleine Mulden zu bringen. Die fest liegenden Kugeln kommen in die Kiste zurück. Alternativ kann gewinnen, wer zuerst alle seine Kanonenkugeln "verrumpelt" hat.

Insgesamt ein wunderschönes Familienspiel, das Gedächtniselemente mit motorischen Elementen mischt. Macht uns wirklich allen Spaß, sogar die 4-jährige kann hier schon mithalten, auch wenn sie immer bis 20 gezählt bekommt beim Rumpeln. Das Spiel ist weiterhin im Handel oder bei Amazon erhältlich.

13.12.13

Rezept: Luciabrötchen

Luciabrötchen

Bei Pettersson und Findus werden im Dezember am 13. (also heute am Luciatag traditionell Luciabrötchen gebacken. Das wollten meine auch gerne und die Große war nur zu gerne bereit, am Abend länger aufzubleiben, um den Teig mit kneten zu dürfen. Sie war auch ehrlich erstaunt, als ich ihr Safran zeigte, vor allem, wie schön der alles gelb färbte und der Duft dabei... Leider war die Backanleitung etwas unpräzise und um es für meine Große etwas einfacher in der Handhabung zu machen, haben wir insgesamt aus der Teigmenge am Morgen 8 Stränge geformt und entsprechend 4 Brötchen. Die waren viel zu groß. Also besser den Kindern mehr helfen (wenn sie sich denn helfen lassen...) und mindestens 6, besser 8 Brötchen aus 12-16 Strängen formen (laut Rezept 12 Brötchen, das wird aber von den Teigsträngen für meine Kinder zumindest deutlich zu dünn, die reißen dann viel zu schnell). Geschmacklich dafür genial lecker!

Zutaten

Für 6-12 Luciabrötchen, je nach Geschicklichkeit der mitbackenden Kinder

  • 250 ml Milch
  • 1 Dose Safranfäden
  • 400 g Mehl (Typ 405)
  • 1/2 Würfel Hefe (21 g)
  • 60 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 75 g Butter
  • Cranberries (ca. 1/2 Tasse nach Belieben), lt. Rezept Rosinen
  • 1/2 Tasse gehackte Mandeln nach Belieben
  • 1 Eigelb

Zubereitung

  1. Von der Milch 50 ml abnehmen, lauwarm erwärmen, den Safran hineingeben und abgedeckt beiseite stellen. Wer Rosinen oder Cranberries mit im Teig haben möchte: in lauwarmen Wasser etwas einweichen und beiseite stellen.
  2. Mehl in eine Schüssel geben, eine Mulde hinein drücken, die restliche Milch hinein gießen und die Hefe hineinbröseln, etwas verrühren. Abgedeckt warten, bis die Hefe beginnt, zu gehen.
  3. In der Zwischenzeit die Butter schmelzen. Die Safranmilch gemeinsam mit Zucker, Salz und geschmolzener Butter zum Teig geben und kurz auf höchster Stufe, dann auf niedrigster Stufe zu einem glatten Teig verkneten.
  4. Während die Küchenmaschine knetet, das Wasser von Rosinen/Cranberries abgießen und hacken, unter den Teig kneten lassen, nach Belieben dabei auch gehackte Mandeln unterrühren.
  5. Den Teig abgedeckt gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
  6. Den Teig nochmal durchkneten und in die gewünschte Zahl Brötchen aufteilen. Jede Teiportion nochmal halbieren und in Teigstränge von ca. 20 cm Länge ausrollen.
  7. Backblech mit Backpapier auslegen, je 1 Strang zu einem "S" legen, einen zweiten Strang in der Mitte senkrecht darauf und ebenfalls zu einem "S" formen. So weiter verfahren, bis alle Teigstränge verbraucht sind. Nach Beliben joch je 1 Rosine in die Löcher geben.
  8. Abgedeckt gehen lassen, bis das Volumen erneut verdoppelt ist. In der Zwischenzeit den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  9. Das Eigelb verquirlen, die Brötchen mit dem Eigelb bestreichen und dann auf der 2. Schiene von unten ca. 10 Minuten (bei meinen nur 4 Brötchen brauchte es 25 Minuten) backen.
  10. Schmecken lauwarm meines Erachtens am besten!

Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten Arbeits- + Warte- und Backzeit (abhängig vom Teig)

Schwierigkeit: meine Kinder wollten die Stränge selber machen und das ist bei dünnen Hefeteigsträngen schwierig...

Quelle: Kochen mit Pettersson und Findus, S. 53

12.12.13

Rezept: Chicorée-Suppe mit Curry

Chicoree-Suppe mit Curry

Erkältungszeit, auch mich hat es fies erwischt. Neben Hühnerbrühe helfen da viele Suppen. Diese hier ist etwas schärfer (hilft bei verstopfter Nase hervorragend...). Der Chicorée schmeckt nicht so sehr hervor, aber insgesamt doch lecker. Ich brauchte da noch was würziges dazu, deswegen noch einige Nürnberger Würstchen gebraten und dazu serviert.

Zutaten

Reicht für 4 Personen

  • 500 g Chicorée
  • 500 g mehlig kochende Kartoffeln
  • Ingwer, ca 3 cm lang
  • 2 EL Pflanzenöl
  • 2 EL Zucker
  • 1 EL Curry
  • 3 EL Sherry
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 250 ml Kokosmilch
  • Salz, Pfeffer
  • Pflanzenöl
  • 8 Nürnberger Würstchen

Zubereitung

  1. Chicorée putzen, längs halbieren, Strunk herausschneiden, grob in Streifen schneiden. Kartoffeln schälen, waschen, in ca. 2 cm große Würfel schneiden (je größer die Würfel, desto länger die Kochzeit...). Ingwer schälen, fein hacken.
  2. Öl in einem großen Topf zerlasen, darin den Zucker schmelzen und Chicorée darin karamellisieren, Kartoffeln zugeben, Ingwer zugeben, kurz anschiwtzen, Curry darüber stäuben, Farbe nehmen lassen. Sherry zugeben und einkochen lassen.
  3. Mit Gemüsebrühe ablöschen, Kokosmilch aufgießen, Deckel drauf, aufkochen lassen und bei mittlerer Hitze 15-20 Minuten köcheln lassen.
  4. Dann alles fein pürieren, mit Salz, Pfeffer und ggf. etwas Zucker abschmecken.
  5. In einer Pfanne das Öl erhitzen, darin die Würstchen anbraten, diese in Teile schneiden, Suppe in Schüsseln anrichten, Würstchen auf Spieße stecken und gemeinsam anrichten.

Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten Arbeit- + 20 Minuten Kochzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigene Version eines Rezeptes, das ich in den Weiten des www nicht wieder finde (sorry!, wenn ich nochmal drüber stolper, ergänze ich hier den Link!)

11.12.13

Rezept: Weihnachtlicher Rotweinkuchen

Rotweinkuchen

Wir hatten ein Nikolausfrühstück und ich hatte versprochen, endlich mal wieder etwas mitzubringen. Meine Wahl fiel auf einen Rotweinkuchen mit Schokolade, den Sus empfohlen hatte, die ihn selber wieder um bei Shermins Magischem Kessel entdeckt hatte. Ich hatte bislang immer einen Glühweinkuchen gebacken. Aber frau ist ja offen für neues. Dieser hier ist tatsächlich sehr saftig, fast schon klitschig (vielleicht war ich auch mit dem Tränken etwas großzügig), aber auf keinen Fall am nächsten Tag irgendwie trocken. Die Gewürze sind mit dem Zimt und Piment schön ausgewogen, echt nur zu empfehlen und mal wieder genial lecker! Eine perfekte Kombination in diesem weihnachtlichen Rotweinkuchen. Ich habe allerdings für das Tränken fertigen Winzerglühwein verwendet, ich war zu faul am Abend, noch den Rotwein zu süßen...

Zutaten

Reicht für eine 22-cm-Gugelhupfform

  • 150 g Zartbitterschokolade
  • 250 g Weiche Butter
  • 250 g Zucker
  • 4 Eier (M)
  • 1 EL Echter Kakao
  • 1 TL Zimt
  • 1/2 TL Piment (frisch gemörsert), ca. 4 Pimentkörner
  • 1 Vanilleschote
  • 1 Bio-Orange (nur die Schale)
  • 250 g Mehl
  • 1 Packung Backpulver
  • 250 ml (trockenen) Rotwein

Für das Tränken:

  • 100 ml Glühwein

Zubereitung

  1. Die Schokolade fein hacken, in den Kühlschrank legen. Die Form einfetten, Den Ofen auf 180°C Umluft vorheizen.
  2. Butter mit Zucker schaumig rühren, dann einzeln die Eier unterrühren. Kakao, Zimt einrühren.
  3. Piment fein mörsern, die Vanilleschote längs aufschlitzen und das Mark herauskratzen, beides zum Teig geben. Die Orange heiß waschen, abtrocknen, die Schale fein abreiben, zugeben, unterrühren.
  4. Mehl mit Backpulver mischen, abwechselnd mit dem Rotwein unterrühren. Zuletzt die Schokolade unter den Teig heben.
  5. Den Teig in die gefettete Backform geben und auf der 2. Schiene von unten ca. 50 Minuten backen. Stabprobe machen.
  6. Den Kuchen noch in der Form etwas abkühlen lassen, dann mit einem Stäbchen etwas einstechen und mit einem Esslöffel langsam den Glühwein darüber träufeln.
  7. Etwas abkühlen lassen, aus der Form lösen, stürzen, erkalten lassen.
  8. Schmeckt am nächsten Tag absolut fantastisch!

Zubereitungszeit: etwa 25 Minuten Arbeits- + 50 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Sus, danke fürs Rezept!

5.12.13

Rezept: Mangoldgemüse mit Hähnchenbrust in Gorgonzolasauce

Mangoldgemüse mit Hähnchenbrust in Gorgonzolasauce

Cucina rapida - schnelle Küche für Genießer. Ein Blog-Event von mankannsessen.deWir hatten noch vor einiger Zeit Mangold in der Biokiste, auf dem Markt gab es frische Hähnchenbrustfilet und Gorgonzola fand sich auch noch. Daraus haben wir abends spontan improvisiert. Der Gorgonzola mit der Würze des Mangold und das relativ milde Hähnchen dazu, recht rund! Es war mal wieder lecker, allerdings haben wir dann etwas fruchtiges im Rezept vermisst. Am ehesten vielleicht einfach noch vorher einige Apfelspalten karamellisieren und hinterher zugeben, das würde wohl am besten passen. Da es außerdem noch so schnell funktionierte ein wunderbares Rezept zum Dauerevent Cucina rapida.

Zutaten

Für 2 zum Sattessen

  • 500 g Mangold
  • 1 Hähnchenbrustfilet
  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Pflanzenöl
  • Salz, Pfeffer
  • 100 g Gorgonzola
  • 100 g Saure Sahne

Zubereitung

  1. Mangold putzen, dabei Stiele von Blättern trennen, die Stiele in schmale Streifen quer schneiden, die Blätter hacken, separat beiseite legen.
  2. Die Zwiebel schälen, halbieren und in Streifen schneiden. Hähnchen in Streifen schneiden.
  3. Öl in einer Pfanne erhitzen, darin die Hähnchenstreifen von allen Seiten anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen, herausheben und warm stellen.
  4. Jetzt in der gleichen Pfanne die Mangoldstiele andünsten, dann die Zwiebel zugeben und unter gelegentlichem Wenden braten. Zuletzt die Mangoldblätter unterheben, Deckel auflegen und kurz zusammenfallen lassen.
  5. Jetzt den Gorgonzola zerbröseln und gemeinsam mit der Sauren Sahne unterrühren, schmelzen lassen. Hähnchenbrust wieder unterheben und kurz warm werden lassen.
  6. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zubereitungszeit: fertig in ca. 30 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

1.12.13

Rezept: Zitronenplätzchen

Zitronenplätzchen

Natürlich haben wir am 1. Advent auch Plätzchen gebacken. Im Kinderbackbuch vom kleinen Drachen Kokosnuss wurde von diesen Plätzchen als süßsauren Plätzchen geschwärmt. Meine Kinder waren begeistert, auch wenn sie in der ersten Euphorie den vorgesehenen zitronigen Zuckerguss durch das Bestreichen mit Eigelb und Zuckerzeug ersetzten. Dadurch geht viel vom süßsauren verloren. Ich persönlich finde den Teig sehr mürbe, was es im Geschmack toll macht, aber im Verarbeiten mit Kindern nicht sooo optimal, da ist dieses Rezept deutlich besser. Aber meine Mädels waren stolz, was ja das allerwichtigste ist.

Zutaten

Reicht für 2 Bleche

  • 250 g Mehl (Typ 405)
  • 1 TL Backpulver
  • 75 g Zucker
  • 1 Ei (M)
  • 2 EL Vanillezucker
  • 125 g Butter
  • 1 Bio-Zitrone

Für die Deko:

  • 1 Eigelb + 2 EL Sahne + Zuckerzeug nach Belieben
  • Nach Rezept: Saft der 1 Bio-Zitrone mit 4 EL Puderzucker

Zubereitung

  1. Mehl mit Backpulver und Zucker ermischen. Ei, Vanillezucker und Butter zugeben.
  2. Zitrone heiß abspülen, trocknen, das Gelbe der Schale fein abreiben, zu den Zutaten geben, rasch verkneten.
  3. In Frischhaltefolie wickeln und im Kühlschrank mind. 30 Minuten kühl stellen.
  4. 2 Backbleche mit Backapier auslegen. Arbeitsfläche einmehlen, ausrollen und Plätzchen ausstechen.
  5. Den Ofen auf 150°C Umluft vorheizen.
  6. Wenn man die Plätzchen jetzt klassisch mit Zuckerzeug und Streuseln verzieren möchte, ein Eigelb mit 2 EL Sahne verrühren, die Plätzchen damit bestreichen. Nach Belieben mit Zuckerzeug bestreuen. Alternativ (laut Originalrezept) Punkt 8.
  7. Die Bleche 15-18 Minuten backen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
  8. Wer nicht mit Zuckerzeug bestreut hat, halbiert jetzt die Zitrone und presst den Saft aus. Diesen mit Puderzucker verrühren und die Plätzchen damit bestreichen. (Statt Punkt 6)

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten Arbeits- + 30 Minuten Kühlzeit + 15 Minuten Backzeit, dazwischen Spaß mit den Kindern ...

Schwierigkeit: gut vorzubereiten, Kindern haben Spaß

Quelle: Der kleine Drache Kokosnuss - Rezepte aus der Drachenbäckerei, S. 58

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