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31.08.13

Rezept: Entrecote gegrillt

Entrecote gegrillt

Blogparade: WunschthemaWir haben uns ja einen richtig guten Kugelgrill gekauft. Schwierig finde ich nach wie vor, wenn man etwas anspruchsvollere Stücke Fleisch auf den Rost legt. Hier hatte ich bei meinem Metzger ein wunderbar, richtig gutes Stück Entrecôte bekommen, knapp 1 kg. Das wollten wir mit Besuch gemeinsam genießen. Ich habe mich mal wieder in meinem Grillbuch umgesehen. Ich habe das Fleisch nur mit etwas Olivenöl eingerieben und mit insgesamt 1 gehäuftem Esslöffel Meersalz eingerieben. Das habe ich dann so marinieren lassen.
Insgesamt wunderbar zart, allerdings haben wir die Grillzeit etwas modifiziert, da wir kein echtes Rezept für Entrecôte hatten. Außerdem superwichtig: die Qualität des Fleisches. Gerade bei einem so hochwertigen Essen, gebt lieber etwas mehr aus und kauft es beim Metzger, da Ihr es unmöglich so gut hinbekommen könnt, wenn Ihr an der Qualität des Fleisches spart.

Zutaten

Reicht für 4 Personen

  • 1 kg Entrecôte am Stück, schön marmoriert
  • 2 EL Olivenöl
  • 1,5 EL grobes Meersalz

Zubereitung

  1. Das Fleisch aus dem Kühlschrank nehmen und Zimmertemperatur bekommen lassen. Dabei mit dem Olivenöl und dem Meersalz einreiben.
  2. Den Grill so vorbereiten, dass ein Teil des Rostes direkt über der Glut liegt, ein zweiter Teil neben der Glut liegt (also indirekte Hitze).
  3. Das marinierte Fleisch zunächst von jeder Seite über direkter Hitze 7 Minuten grillen.
  4. Entrecote grillen
  5. Dann das Fleisch über indirekter Hitze 25 Minuten bei geschlossenem Deckel grillen.
  6. Vom Grill nehmen und in Alufolie wickeln, weitere 5 Minuten ruhen lassen. Dann senkrecht zur Faser in Scheiben schneiden.

Zubereitungszeit: reine Arbeitszeit ca. 10 Minuten, Grillzeit knapp 40 Minuten

Schwierigkeit: beim Grillen etwas anspruchsvoller

Quelle: variiert nach einem Rezept für Porterhouse-Steak in Grillbibel, S. 63

Kochbuch: Weber´s Grillbibel

Weber´s GrillbibelWir haben hier ja gemeinsam einen Weber Grill gekauft, da der Göttergatte zunächst etwas mit den völlig anderen Garzeiten, Kohlebedarf, etc. beschäftigt war, gab es bei uns ein neues Grillbuch. Denn hier werden (klar schwerpunktmäßig für Weber) die Grilltechniken für Kugelgrill vorgestellt. Außerdem eine recht ausführliche Einleitung über was es gibt und wozu, viele Klassiker, z.B. über Burger grillen. Abgerundet von einem sehr ausführlichen Register dann noch ausführliche Saucen sowie Tabellen über Garzeiten unterschiedlicher Fleischsorten, dicken, Stücke etc. Hier finden sich wirklich viele Grundlagen, um ähnliche oder andere Stücke auch hinzubekommen. Hier finden sich nicht nur viele Grundlagen und Tipps, um eigene Rezepte oder Variatione hinzubekommen, sondern auch eine Menge Rezepte.

Die Rezepte selbst sind in folgende Kapitel untergliedert:

  • Grundlagen des Grillens - auch viele Hilfsmittel, zugegebenermaßen auch einiges an Eigenwerbung...
  • Rind und Lamm - unterschiedliche Steaks aber auch Braten
  • Schwein - Steaks, Würste mal anders oder auch Braten
  • Geflügel - unterschiedliche Stücke oder ganze Tiere
  • Fisch und Meeresfrüchte - unterschiedliche Fischarten und Teile, aber auch Garnelen oder ganze Gerichte wie Paella
  • Gemüse - überwiegend als Beilage angelegt
  • Obst - gut als Nachtisch
  • Grillpraxis und Register

Pro Doppelseite finden sich 1-2 Rezepte, dabei meistens noch viele Step-by-Step-Fotos sowie Tipps, wie oder was man beachten sollte, damit es sicher gelingt. Natürlich ist es insgesamt auf die eigenen Grille ausgelegt, doch wir fanden es praktisch, um ein Gefühl für den neuen Grill zu bekommen, da Temperaturen, Grillmethode (direkt/Indirekt, offen, geschlossen, etc) jeweils angegeben sind. Nicht, dass wir die Rezepte immer 1:1 nachgrillen würden, aber iwr haben so eine gute Übersicht mit entsprechenden Anhaltspunkten bekommen. Ein Buch, das sich auf jeden Fall gelohnt hat. Ob Profigriller hier viel neues finden, weiß ich nicht. Aber für uns, die wir gerne und öfters grillen, wird dieses Buch sicher noch einige schöne Ideen enthalten.

Das Buch ist aktuell im Handel oder bei Amazon erhältlich. Ich habe daraus schon vorgestellt:

26.08.13

Rezept: Zucchiniquiche mit Räucherlachs

Zucchiniquiche mit Räucherlachs

Nach der Kürbisschwemme letztes Jahr, kann ich dieses Jahr mit Monsterzucchinis angeben. Die werden so schnell so groß, ich komme kaum hinterher. Hier habe ich mal eine etwas kleinere Version einer Zucchini verarbeitet, dazu dann noch etwas Räucherlachs, der zwar Bio-Qualität hatte, aber nicht so gut wie der konventionelle schmeckte. Perfekt also zum Verbacken. Die Quiche schmeckt kalt übrigens fast noch etwas besser als warm, kann ich nur empfehlen, perfekt für die Büro-Kost, schmeckte auch der Kollegin. Einfach mal probieren! Denn für uns genial lecker! Da für mich Quiche und Co zum Urlaub gehören (da habe ich mal Zeit...) ist diese Zucchiniquiche mit Räucherlachs doch ein guter Beitrag für den Bloggeburtstag von Magentratzerl, oder? Nur leider will das Banner bei mir nicht, wie ich möchte...

Zutaten

Reicht für eine 26-cm-Springform

Für den Mürbeteig:

  • 125 g Weizenvollkornmehl
  • 125 g Weizenmehl Typ 550
  • 125 g Butter
  • 1 Ei (M)
  • 1 TL Salz
  • 1/2 TL getrockneter Thymian

Für den Belag:

  • 500 g Zucchini
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Olivenöl
  • 200 g Räucherlachs
  • 150 g Saure Sahne
  • 3 Eier (M)
  • 2 EL Salsa verde
  • 150 g Bergkäse

Zubereitung

  1. Für den Boden alle Zutaten rasch verkneten und in Frischhaltefolie gewickelt im Kühlschrank 30 Minuten ruhen lassen.
  2. In der Zwischenzeit die Zucchini waschen, trocknen, je nach Größe ggf. halbieren und in dünne Scheiben schneiden. Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein hacken. Den Ofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. Eine Pfanne erhitzen und darin das Gemüse anschwitzen, vom Herd nehmen.
  4. Eine Form einfetten, den eig hineindrücken und mit Hülsenfrüchten abgedeckt 15 Minuten blind backen. Räucherlachs zerzupfen und unter das Gemüse heben.
  5. Saure Sahne mit Eiern und Salsa verde verrühren.
  6. Den Boden aus dem Ofen nehmen. Dann das Gemüse darauf verteilen und den Guss darüber gießen. Den Bergkäse darüber reiben.
  7. Auf der 2. Schiene von unten 40 Minuten backen.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeits- + 40 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

25.08.13

Rezept: Süßes Basilikumpesto

süßes Basilikumpesto

Garten-Koch-Event August 2013: Basilikum [30.08.2013]Ich habe schon vor einigen Monaten im Fernsehen süßes Basilikumpesto gesehen mit Erdbeeren und total angepriesen. Entgegen der Versprechungen war es nicht auf der Homepage, weder am Tag der SEndung noch an den Tagen dnach. Naja, frau hat ja einen Anspruch an sich und das wollte ich probieren. Also mal wieder recherchiert. Ich habe mich nicht an ein spezielles Rezept gehalten, sondern aus den verschiedenen Rezepten, die ich fand, ein eigenes kreiert. Ganz ehrlich: kann man essen, muss man nicht. Nicht schlecht, aber sooo genial, wie es angekündigt war, fand ich persönlich es nicht. Harmoniert gut, nur Götergatte und vor allem die Mädels waren nicht überzeugt. Wird es so schnell wohl nicht mehr geben.

Zutaten

Für 1 Glas mit ca. 200 ml

  • 1 Bund Basilikum
  • 1 Bio-Zitrone
  • 50 g Mandeln, geschält
  • 2 EL Honig
  • 50 ml Walnussöl (alternativ Mandelöl)

Zubereitung

  1. Basilikum waschen, trockenschütteln und in einen Mixbecher geben. Mandeln in einer Pfanne ohne Fett anrösten.
  2. Die Zitrone heiß abspülen, abtrocknen und die Schale zu den Basilikumblättern reiben. Dann die Zitrone halbieren und nur eine der Hälften ausdrücken und den Saft zugeben.
  3. Die Mandeln gemeinsam mit dem Honig zugeben und die Hälfte des Öles. Jetzt pürieren und das restliche Öl mit zugeben.
  4. Mit Honig, Zitronensaft abschmecken, ggf. noch etwas Öl zugeben, wenn die Konsistenz nicht passt.

Zubereitungszeit: fertig in ca. 20 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: aus gefühlt 20 Rezepten gemischt

24.08.13

Rezept: Matjes mit Apfelschmand

Matjes mit Apfelschmand

Ich liebe Matjes, zum Glück meine Mädels auch. Insbesondere den roten Matjessalat, den holen sie sich bei der Fischtheke immer wieder gerne. Hier haben wir mal ein neues Rezept getestet, da ich sonst eigentlich immer meine Standard Hausfrauen Art mache, lecker einfach und bekannt. Aber bitte, frau hat einen Blog und ist immer auf der Suche nach neuen Rezepten. Begeistert bin ich von dem Hauch Honig in der Sauce, ich hätte nicht gedacht, dass das so gut harmoniert, perfekt. Das werde ich auch in meiner Pi-Schnauze-Version beibehalten, es rundet es wirklich ab. Absolut empfehlenswert! Meiner Meinung schmecken Pellkartoffeln am besten dazu.

Zutaten

Reicht für 4 Personen als leichtes Mittagessen

  • 4 doppelte Matjesfilets
  • Wasser
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Apfel
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 4 Stiele Estragon
  • 400 g Schmand
  • 1 EL Aceto balsamico (bianco genommen), alternativ Zitronensaft
  • 1 EL Honig
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Wer Matjes nicht so salzig mag: eine große Schüssel mit Waser füllen und darin den Matjes bis zum Servieren wässern, macht ihn milder.
  2. Für die Sauce die Zwiebel schälen, in dünne Ringe schneiden. Apfel schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen, würfeln. Beides in einer Schüssel mischen.
  3. Die Kräuter waschen, trockenschütteln, Blätter abzupfen, fein hacken, zu dem Apfel geben.
  4. Dann den Schmand mit dem Honig und dem Essig mit in die Schüssel geben und vorsichtig durchmischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. Den Matjes abtropfen lassen, trockentupfen, auf Tellern anrichten, mit der Sauce garnieren.

Zubereitungszeit: fertig in ca. 30 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Zacherl - Einfach kochen!, S. 132

22.08.13

Rezept: Reineclauden-Likör

Reineclauden Likör AnsatzIch mag ja Likör und aus einem Teil der Reineclauden, die ich von Freunden bekam, habe ich einen Reineclauden-Likör angesetzt. Der ist noch nicht fertig, sondern zieht noch in der Abstellkammer im Dunkeln. Ich schwenke auch alle 2 Tage einmal durch und widerstehe der Verlockung, endlich mal zu kosten. Gar nicht so einfach, denn es bekam eine tiefbraune Farbe. Ich werde Euch berichten, sobald ich den abfüllen konnte. Die Mirabellen können übrigens wie Rumtopf weiter verwendet werden - also möglichst nicht an die lieben Kleinen als Nachtisch ...

Zutaten

Reicht für viele Flaschen, ca 1 Liter

  • 800 g Mirabellen, entsteint gewogen
  • 500 g brauner Kandis
  • 1000 ml Wodka
Zubereitung
  1. Die Mirabellen waschen, verlesen, halbieren, Kern entfernen. In ein sauberes, hohes Gefäß füllen (bei mir ein 2-Liter-Einweckglas).
  2. Dann den Kandis darüber geben und mit dem Wodka aufgießen.
  3. Für 1 Monat dunkel lagern und alle 1-2 Tage schwenken.
  4. Dann abgießen, die Flüssigkeit auffangen, wer will, gießt sie durch ein Mulltuch in die Flaschen, damit die Trübungen weg sind.

Zubereitungszeit: ca. 1 Stunde Arbeitszeit + 1 Monat warten + ca 30 Minuten abfüllen

Schwierigkeit: ganz eindeutig, die Geduld...

Schwierigkeit: einer meiner Zettel, Quelle finde ich nicht mehr - sorry

21.08.13

Rezept: Reineclauden-Kompott

Reineclauden-Kompott

Frau lernt als Bloggerin ja nie aus, so auch beim Schreiben jetzt über Mirabellen- und Pflaumensorten. Ich bekam von Freunden einige Mirabellen angeboten, dachte so an eine Schüssel und leckeren Kuchen. Es waren 2 Kisten voll, ca. 10 kg, gewogen nach dem waschen, verlesen und entsteinen. Wir saßen also meditativ im Garten und entsteinten "Mirabellen". Ein Teil davon landete im Kompott, für das ich mir ein Rezept vom Gartenkochevent 2008 aussuchte. Beim Vorbereiten dieses Beitrages stöberte ich nochmal im Internet, was für eine Sorte ich denn nun hatte, es waren ganz eindeutig auch Reineclauden, die ich da bekommen hatte. Also habe ich mich fast an das Rezept gehalten, nur noch etwas Vanilleschoten mitköcheln lassen. Da ich sehr viel Sud hatte, habe den noch wie Sirup in Flaschen abgefüllt. Mit Sprudel aufgefülllt eine schnelle selbst gemachte "Limo" für meine Mädels. Das Kompott war schon super zu Milchreis, versucht es doch mal... Hier noch ein Bild von den "paar" Reineclauden:

Reineclauden

Zutaten

Ergibt 7 Gläser Kompott à 880 ml + 3 Flaschen Sirup (beim Foto war schon einiges verteilt)

  • 4 kg Reineclauden (vorberetet gewogen)
  • 2 kg Zucker
  • 3 Vanilleschoten (ohne Mark, Resteverwertung der ausgekratzten, mit Mark geht aber auch)

Zubereitung

  1. Die Reineclauden waschen, verlesen, halbieren und entsteinen. In einen sehr großen Topf geben.
  2. Mit dem Zucker verrühren, die Vanilleschoten einlegen, Deckel drauf und für 1 Tag stehen lassen.
  3. Am nächsten Abend bei milder Hitze (7/9) langsam unter gelegentlichem Rühren aufkochen. Parallel die Gläser vorbereiten.
  4. Sobald es kocht, die Mirabellen in die Gläser füllen, mit kochender Flüssigkeit aufgießen, verschließen, 5 Minuten auf den Kopf stellen.
  5. Dunkel lagern.

Zubereitungszeit: etwa 1 Stunde Arbeits- + 1 Tag Ruhe- + 30 Minuten Arbeitszeit

Schwierigkeit: recht einfach

Quelle: Wasichwillwieichswill, leider eingestellter Blog

11.08.13

Rezept: Schwarz-Weiß-Waffeln

Schwarz-Weiß-Waffeln

Meine Mädels lieben Waffeln, umso begeisterter waren sie von dem neuen Buch, das sie von den Großeltern zum Kindertag bekamen. Dieses Rezept hat sich schon zu einem der Favoriten gemausert, sie lieben das Rezept. Außerdem ist es perfekt geeignet, um damit überschüssige Vorräte aus weißer und brauner Schokolade (Stichwort: kinder und die mit dem Ü) zu verarbeiten. Einziger Nachteil: es sind 2 Schüsseln dreckig und ich brauchte etwas Übung, um die richtige Teigmenge mit den Esslöffeln abmessen zu können (bei mir bei dem Brüsseler Eisen 3 Löffel pro Waffel). Dazu noch Apfelmus, ein Hinschauer auf dem Tisch.

Zutaten

Reicht für 8 Waffeln

  • 50 g braune Scohkolade
  • 50 g weiße Schokolade
  • 100 g Butter
  • 2 EL Zucker
  • 1 Vanilleschote
  • 3 Eier (M)
  • 250 g Weizenmehl
  • 2 TL Backpulver
  • 150 ml Milch oder Sprudel
  • 1 EL Kakao

Zubereitung

  1. Die Schokolade in Stücke brechen und in einem Wasserbad schmelzen.
  2. In einer Schüssel Butter mit Zucker schaumig rühren. Die Vanilleschote auskratzen und das Mark zur Butter geben. Die Eier einzeln unterrühren.
  3. Mehl mit Backpulver mischen und unterühren, zuletzt die Milch unterrühren.
  4. Den Teig halbieren, unter die eine Hälfte die geschmolzene Schokolade und den Kakao rühren.
  5. Jetzt in das vorgeheizte Waffeleisen jeweils 3 gehäufte EL des Teiges geben und portioniert ausbacken.

Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten Arbeits- + Backzeit

Schwierigkeit: etwas anspruchsvoller als einfache Waffeln

Quelle: Die Maus - Waffeln und Pfannkuchen, S. 14

9.08.13

Rezept: Hähnchen mit Zuckerschoten aus dem Wok

Hähnchen mit Zuckerschoten aus dem Wok

Blog-Event XC - Outtakes (Einsendeschluss 15. August 2013)Pimpinella möchte unblogbares aus unserer Küche haben. Naja, da gibt es bei mir wenig. Ich stelle ja auch wenig fotogene, dafür genial leckere Rezepte online, auch sind meine Fotos ja nicht so künstlerisch wie bei vielen anderen (Stichwort: warmes Essen). Wir grillen ja im Sommer mehrfach pro Woche und haben uns gemeinsam mit den anderen im Haus einen teuren Kugelgrill (der mit dem W) gekauft. Ich habe mir im Frühjahr dann noch den Wokeinsatz dazu gegönnt. Hier haben wir Hähnchenbrust gemeinsam mit grünem Spargel (als wir kochten, hatte der noch Saison) und Zuckerschoten (gerade so die ersten) lecker schnell gegart. dazu dann noch etwas Reis, außen konnten die Mädels und die Nachbarjungs ihre Maiskolben und Würstchen grillen und wir bekamen mal was anderes. Absolut empfehlenswert. Vielleicht schafft das ja auch jemand in fotogen, aber es lohnt sich wirklich, es schmeckt genial lecker. Probiert es doch mal! Einzig schwierig ist, nicht zu viele Kohle zu nehmen, sonst brennt es zu schnell an. Ach so, so sieht der Grill aus etwas Entfernung aus:

Hähnchenbrust mit Zuckerschoten aus dem Wok

Zutaten

Für 4-6 Personen

  • 400 g Hähnchenbrustfilet
  • 1 Eiweiß (M)
  • 1 EL Sojasauce (helle)
  • 1 EL Speisestärke
  • 2 EL Reiswein
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 1 Scheibe Ingwer
  • 250 g grüner Spargel
  • 4 EL Pflanzenöl
  • Salz, Pfeffer
  • 1 TL Speisestärke
  • 1/2 TL Sesamöl

Zubereitung

  1. Die Hähnchenbrustfilets in Streifen schneiden. Aus dem Eiweiß, der Sojasauce und der Speisestärke eine Marinade mischen.
  2. Die Hähnchenbruststreifen darin marinieren.
  3. In der Zwischenzeit die Frühlingszwiebeln putzen und in Streifen schneiden, das Grün und das Weiße getrennt aufheben. Zuckerschoten und Spargel putzen, ggf. in Streifen schneiden.
  4. Den Wok erhitzen, darin das Pflanzenöl erhitzen, das Fleisch darin anbraten, herausheben und warm halten.
  5. Dann das Gemüse (Spargel, Zuckerschoten und das Weiße der Frühlingszwiebeln) anbraten, den Ingwer mit einlegen und mit Reiswein ablöschen. Das Fleisch wieder zugeben, die Speisestärke einrühren.
  6. Mit etwas Sesamöl beträufeln und mit dem Grün der Frühlingszwiebeln servieren.

Zubereitungszeit: fertig in ca. 40 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Wok - Vielfalt ohne Grenzen, S. 193

4.08.13

Rezept: Moltebeerenmarmelade

Moltebeerenmarmelade

Der backbegabte Bruder war letzten Sommer mit seiner Freundin in Schweden wandern. Dabei fanden sie ein riesiges Feld mit Moltebeeren, die in Deutschland unter Schutz stehen, dort aber gesammelt werden dürfen. Dennoch haben sie auch dort Seltenheitswert, da sie sehr begehrt und schwer zu finden sind (wachsen nur im Moor). Sie werden in Schweden auch das Gold der Berge genannt. Bruderherz und Freundin haben sich von den erbeuteten Beeren in der Jugendherberge auf dem Feldkocher etwas Marmelade eingekocht, netterweise bekam ich ein Versucherle. Lecker, etwas säuerlich, spannend. Ist dort gekauft sündhaft teuer, lohnt sich aber. Unten dann noch ein Bild der Fundstelle:

Moltebeere

Es hat sie übrigens nicht nur die Mühe des Findens und Pflückens gekostet, die größte Schwierigkeit war, Zucker, Gläser und eine Kochstelle aufzutreiben. Der Zucker wurde fast zu Wucherbedingungen in der Hotelküche gekauft (ca. 2,-€ für das Kilo...), aber die Mühe war es allemal wert und der Urlaub durch das Mitbringsel verlängert.

Zutaten

Reicht für ca. 3 Gläser à 300 - 400 g

  • ca. 1 kg Moltebeeren
  • 1 kg Zucker (gleiche Menge)

Zubereitung

  1. Moltebeeren verlesen, waschen, abtropfen lassen. In einem großen Topf mit dem Zucker mischen. Dabei etwas zerdrücken und mind. 2 Stunden (oder über Nacht) ziehen lassen.
  2. Sobald sich etwas Saft gesammelt hat, langsam unter stetem Rühren aufkochen lassen und 5 Minuten kochen lassen.
  3. Kochend in die vorbereiteten Gläser füllen, diese für 5 Minuten auf den Deckel stellen, umdrehen und auskühlen lassen.

Zubereitungszeit: ca 30 Minuten Arbeits- + Ruhezeiten

Schwierigkeit: in Schweden Moltebeeren finden, in Deutschland geschützt!

Quelle: eigene Version des backbegabten Bruders und seiner Freundin

2.08.13

Rezept: Glutenfreie Rüblitorte

Glutenfreie Rüblitorte

Die Vorbereitungen auf die nächste Hochzeitstorte gehen beim tortenbackenden Bruder voran. Nach einigen Testtorten steht mit diesem Rezept nun eine weiteres Stockwerk fest. Aufgrund der Glutenunverträglichkeit einiger Ergebnisse wurde auf glutenfreie Zutaten geachtet. Das Ergebnis ist wunderbar saftig und ein echter optischer Hingucker. Die Torte kann dazu super vorbereitet werden, da sie sowieso zwei Tage ruhen muss.
Alternativ kann die Torte auch nur mit einer Zuckerglasur überzogen werden. Die hier gewählte aufwendige Variante soll jedoch bei der Hochzeit schließlich etwas Besonderes sein. Die letzte Testtorte wurde mit einer 18 cm Springform gebacken, im Folgenden sind die Zutaten für eine 26 cm Springform angegeben.

Zutaten

Für eine 26 cm Springform

Für den Teig:

  • 7 Eier (L)
  • 300 g Zucker (braunen Roh-Rohrzucker genommen)
  • 2 EL Kirschwasser
  • Mark von 1 Vanilleschote
  • 1 Prise Salz
  • 1 gestrichenen TL Zimtpulver
  • 1 Prise gemahlenes Nelkenpulver
  • 1 Prise gemahlenes Ingwerpulver (wer mag)
  • 120 g gemahlene Haselnüsse
  • 170 g gemahlene Mandeln
  • 200 g fein geriebene Karotten
  • 50 g glutenfreies Mehl (Mehlmischung aus Supermarkt)

Zum Füllen, Tränken und Garnieren

  • 50 ml Läuterzucker (Zuckersirup)
  • ca. 100 ml Kirschwasser
  • Saft von 1/2 Zitrone
  • 200 g Marzipan
  • 120 g Butter
  • 64 ml Kirschwasser
  • 40 g Aprikosenmarmelade
  • 1 Prise Salz
  • 1 Marzipandecke

Zubereitung

  1. Backofen auf 190°C (Ober-/ Unterhitze) vorheizen. Eine 26 cm Springform mit Backpapier auslegen.
  2. Eier trennen. Eigelb mit 200 g Zucker, Salz, Zimt, Nelkenpulver, Ingwerpulver, ausgekratzten Mark von 1 Vanilleschote und Kirschwasser schaumig rühren.
  3. Mandeln, Haselnüsse, Karotten und Mehl mischen.
  4. Eiweiß mit 100 g Zucker steif schlagen. Zusammen mit Mandeln, Haselnüsse, Karotten und Mehl unter die Eigelbmasse heben.
  5. Teig in Springform füllen, glatt streichen und auf zweiter Schiene von unten 45 bis 55 min (je nach Backofen) backen.
  6. Torte in Springform zwei Tage abgedeckt ruhen lassen.
    Mein Bruder bewahrt den abgekühlten Biskuit in einen Tortenbehälter auf.
  7. Läuterzucker mit 30 ml Kirschwasser und Zitronensaft mischen. 200 g Marzipan, 120 g Butter, 65 ml Kirschwasser, 40 g Aprikosenmarmelade und 1 Prise Salz glatt rühren.
  8. Tortenboden einmal quer durchschneiden. Unteren Boden mit Hälfte der Tränke benetzen. Ca. ein Drittel der Marzipan-Buttermasse auf dem Boden verstreichen. Zweiten Boden aufsetzen und leicht andrücken.
  9. Mit restlicher Tränke oberen Boden benetzen. Torte ringsum mit restlicher Marzipan-Buttermasse bestreichen.
  10. Marzipandecke auflegen, ringsum andrücken und überschüssiges Marzipan entfernen. Nach Wunsch garnieren. Torte idealerweise noch einige Stunden (besser über Nacht) ruhen lassen.

Zubereitungszeit: etwa 1,5 h Arbeitszeit (unterbrochen), 2,5 Tage Ruhezeit + ca. 45 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: aufwendig

Quelle: abgewandelt nach GU - Backvergnügen wie noch nie, S. 200

1.08.13

Rezept: Joghurteis mit Heidelbeerswirl

Joghurteis mit Heidelbeerswirl

Wir schwitzen heute wohl weiter, ich möchte Euch unbedingt noch dieses Joghurteis vorstellen. Die Basis alleine ist schon genial lecker, aber mit dem reingerührten Heidelbeerswirl bekommt es echt den Kick. Ich habe einige Anläufe gebraucht, bis der Swirl so schön aussah. Ich friere es jetzt nur noch für ca. 45 Minuten, dann ist das Joghurteis zwar schon fest, aber noch flüssig genug, um einen schönen Swirl reinziehen zu können. Ich nehme dann eine etwas größere Gefrierschüssel und lasse den Rest dann im Tiefkühl fest werden. Sieht nicht nur toll aus, es ist auch erfrischend, besonders bei der anhaltenden Hitze!

Zutaten

Ergibt ca. 1 kg, etwa 1,3 Liter

Für das Joghurteis

  • 2 Eier (M), ganz frisch
  • 120 g Zucker
  • 3 EL Zitronensaft
  • 1 Prise Salz
  • 400 g Joghurt
  • 200 g Sahne

Für den Heidelbeerswirl

  • 150 g Heidelbeeren
  • 30 g Zucker
  • 1 EL Zitronensaft
  • 30 ml Wasser
  • Cassis nach Belieben

Zubereitung

  1. Für das Jogurteis die Eier sehr schaumig rühren, dann mit dem Zucker, dem Zitronensaft und dem Salz zu einem festen Schaum rühren.
  2. Dann Joghurt und Sahne unterrühren und in die Eismaschine geben. Dort ca. 45 Minuten zu einem weichen, cremigen Eis gefrieren lassen.
  3. In der Zwischenzeit die Heidelbeeren wschen, verlesen, mit Zucker, Zitronensaft und dem Wasser verrühren. Wenn keine Kinder mitessen noch ca. 1 EL Cassis unterrühren.
  4. Das Eis in eine flache Schüssel füllen. Die Heidelbeermasse darüber verteilen, mit einer Gabel unterziehen.
  5. Danach für weitere 2 Stunden im Tiefkühl gefrieren lassen.

Zubereitungszeit: etwa 40 Minuten Arbeitszeit (unterbrochen) + 45 Minuten Gefrierzeit + 2 Stunden Gefrierzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Annik Wecker - Meine besten Eisrezepte, S. 35

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