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26.06.13

Rezept: Schneller Kartoffelsalat nach Tim Mälzer

Schneller Kartoffelsalat nach Tim Mälzer

Blogparade: PicknickIch mag Picknick, wir haben auch einen Picknickkorb, der früher öfter zum Einsatz kam. Jetzt mit den Kindern haben wir das noch nicht so gezielt gemacht. Aber völlig unabhängig, was es gibt, Kartoffelsalat geht immer. der hier hat so viel Dressing, das er auf keinen Fall trocken wird, außerdem wird er durch längeres Ziehen noch aromatischer. Absolut zu empfehlen, sehr lecker und würzig. Macht lieber etwas mehr. Ich habe doppelte Menge gemacht, offiziell für 8 haben wir es zu sechst fast komplett aufgegessen. Auch bei warmen Wetter gut, weil relativ leicht wirkend. Versucht es, lohnt sich. Das Dressing kann vorbereitet werden während die Kartoffeln kochen. So wird es noch schneller, fertig in ca. 45 Minuten.

Zutaten

Reicht für 6-8 als Beilage

  • 1,5 kg Kartoffeln
  • 2 Zwiebeln
  • 400 ml Geflügelbrühe (kräftige)
  • 8 EL Olivenöl
  • 2 EL brauner Zucker
  • 1 EL mittelscharfer Senf
  • 2 Bund Schnittlauch
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Kartoffeln waschen, im Schnellkochtopf oder in reichlich Salzwasser kochen. Ausdampfen lassen und pellen.
  2. Während die Kartoffeln kochen die Zwiebeln schälen, fein hacken. In Olivenöl anschwitzen, mit der Gemüsebrühe aufgießen und aufkochen lassen. Braunen Zucker, Senf unterrühren, in eine große, verschließbare Schüssel geben.
  3. Die gekochten, geschälten Kartoffeln in dünne Scheiben schneiden, in das Dressing geben, durchmischen und ziehen lassen.
  4. Kurz vor dem Servieren (oder dem Mitnehmen) den Schnittlauch waschen, trockenschütteln und in feine Röllchen schneiden. Darüber streuen, unterheben, mit Salz und Pfeffer abschmecken und genießen.

Zubereitungszeit: fertig in ca. 45 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: wenig variiert nach Tim Mälzer - Greenbox, S. 243

Kochbuch: Tim Mälzer - Greenbox

Tim Mälzer - GreenboxIch habe mir das neue Buch von Tim Mälzer gekauft. Es richtet sich an Vegetarier und ist dabei typisch Tim Mälzer. Es macht mit dem festen Einband und den großen Bildern Lust auf Gemüse. Dabei sind die Rezepte eher rustikal gehalten, auch die Bilder sind nicht auf Hochglanz gestylt sondern sehen so aus, we es abends mal eben noch gezaubert werden kann. Die eigentlichen Rezepte sind nicht weiter untergliedert, sondern immer wieder Infoseiten in die Rezepte eingestreut. Dadurch lädt das Buch eben wieder mehr zum Schmökern ein.

Wer gezielt nach Rezepten sucht, dem helfen die unterschiedlichen Register umso mehr. Diese sortieren die Rezepte nach verschiedenen Kategorien, nach Jahreszeiten oder immer ganzjährig, alphabetisch, nach Gemüsesorten, nach Dauer der Zubereitung (10, 15, 20, 15 oder 30 Minuten), für Gäste mit Party oder Menü. Damit kann das Buch punkten. Gut gefallen mir auch die Seiten mit 3-4 Rezepten einer Hauptzutat, die recht schnell gehen und unkompliziert gekocht werden können. Außerdem ist eigentlich jedes Rezept mit einem Bild versehen, so dass auch kleinere Kinder sich etwas aussuchen können.

Wahrscheinlich gewollt, aber nicht so ganz mein Geschmack sind die mälzerschen Kommentare wie "Weiber-Pasta", da Brokkoli ein Frauengemüse sei - ah ja... Wer schon viele Kochbücher hat, der wird hier nicht sonderlich viel neues finden, wer ein Fan ist, dem sei es ans Herz gelegt. Es ist sicherlich kein Buch mit superneuen Rezepten, aber schönen Ideen. Es gefällt mir insgesamt gut. Insbesonders für Anfänger und Hobbyköche mit noch nicht so großer Sammlung gut geeignet.

Es ist im Handel oder bei Amazon erhältlich. Daraus schon vorgestellt:

20.06.13

Rezept: Schneller Rhabarberkuchen

Schneller Rhabarberkuchen

Noch kann man Rhabarber essen und ernten (es steigt die Oxalsäure). Zeit also, nochmal einen schnellen Rhabarberkuchen zu backen. Der Teig ist dabei universell, eigentlich auch für Kirschen gedacht. Ich habe nur die Zuckermenge etwas erhöht, damit er zu dem leicht säuerlichen Rhabarber passt. Sehr lecker, war schnell weg.

Zutaten

Für 1 Backblech

  • 500 g Rhabarber
  • 200 g Butter (zimmerwarm)
  • 300 g Zucker
  • 5 Eier (M)
  • 250 g Mehl
  • 100 g Speisestärke
  • 1 TL Backpulver

Zubereitung

  1. Rhabarber ggf. schälen, in ca. 1,5 cm lange Stücke schneiden, bei dicken Stangen längs halbieren oder dritteln (etwa kleinfingerdick). Nicht zuckern, sonst wässert es und der Teig wird glibschig.
  2. Den Ofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech einfetten.
  3. Butter mit Zucker schaumig rühren, die Eier einzeln zugeben und unterrühren.Dann Mehl mit Speistestärke und Backpulver mischen und langsam unterrühren.
  4. Den Teig glatt auf das Backblech streichen, ist etwas fester als normaler Rührteig. Die Rhabarberstücke gleichmäßig darüber streuen.
  5. Auf der 2. Schiene von unten ca. 30 Minuten backen, lauwarm auskühlen lassen, ggf. mit Puderzucker bestäuben.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeits- + 30 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: variiert nach Lieblingskuchen - einfach gut, S. 34

19.06.13

Rezept: Kalte Spargelsuppe

Kalte Spargelsuppe

Cucina rapida - schnelle Küche für Genießer. Ein Blog-Event von mankannsessen.de Hier ist es richtig heiß, weit über 30°C, da kann man einfach nur was Kaltes essen, so auch hier die kalte Spargelsuppe, die ich im Internet gefunden habe. Genial lecker und würzig, perfekt an heißen Sommertagen und ein guter Abschluss der Spargelsaison. Eigentlich soll es dazu Graubrot mit Schinken geben, das war uns zu mächtig, wir haben einfach den Schinken kleingezupft auf der Suppe angerichtet. Wer Crostini da hat: umwickeln und dazu servieren. Da es so schön schnell ist und so lecker schmeckt, ein wunderbarer Beitrag zur Cucina Rapida.

Zutaten

Reicht für 4 Teller

  • 500 g weißer Spargel
  • 500 ml Wasser mit
  • 1 TL Zucker
  • 1 Prise Zucker
  • 1 EL Butter
  • 150 g Saure Sahne
  • 300 ml Buttermilch
  • Salz, Pfeffer
  • 100 g geräucherter Schinken (Nußschinken genommen), feine Scheiben
  • 4 Stängel Dill (eigentlich 1/2 Kästchen Kresse)

Zubereitung

  1. Den Spargel schälen, die Schalen und Enden in dem Wasser aufkochen, ca. 10 Minuten kochen lassen, abgießen und das Wasser dabei auffangen.
  2. Das Wasser mit Salz und Pfeffer würzen, die Stangen in ca. 3 cm lange Stücke schneiden, im kochenden Wasser weich kochen in ca. 15 Minuten.
  3. Den Spargel herausheben, abkühlen lassen. Die Spargelspitzen heraussuchen und beiseite legen. Von der Flüssigkeit 200 ml abmessen. Mit den Spargelstangen pürieren. Wer mag gießt durch ein feines Sieb ab, dann wird es feiner, braucht es aber nicht unbedingt.
  4. Buttermilch und Saure Sahne zugeben, gut verrühren, mit Salz und Pfeffer pikant abschmecken, mind. 2 Stunden kalt stellen.
  5. Den Schinken etwas zerzupfen, Dill waschen, trocken schütteln, die Spitzen abzupfen. Die Suppe nochmal abschmecken, mit etwas Schinken, Dill und den beiseite gelegten Spargelspitzen garniert servieren.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeits- + 2 Stunden Kühlzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Brigitte online

18.06.13

Rezept: Erdbeersorbet ohne Eismaschine

Erdbeersorbet ohne Eismaschine

Garten-Koch-Event Juni 2013: Erdbeere [20.06.2013]Es wird heute richtig heiß werden, über 30 Grad. Da braucht es einfach Eis, klar, meine Mädels auch. Dieses Erdbeersorbet können auch kleine Kinder wunderbar vorbereiten, es braucht noch nicht mal eine Eismaschine, nur Eisförmchen, ich habe hier die Schiebetüten verwendet, andere gehen natürlich auch. Einfach Erdbeeren mit Puderzucker mischen, stehen lassen, pürieren, abschmecken - es muss viel, viel zu süß sein, dann in die Eisförmchen füllen, über Nacht gefrieren lassen und den Schleckermäulern servieren. Ohne Zusatzstoffe, ohne Chemie, einfach nur pures Obst und genial lecker! Da so lecker und gerade so schön passend, gleich ein Beitrag zum Gartenkochevent von Sus.

Zutaten

Reicht bei mir für mind. 4 große Formen

  • 500 g sehr reife Erdbeeren
  • 3 EL Puderzucker + nach Bedarf
  • 1 TL Zitronensaft (wer mag)

Zubereitung

  1. Die Erdbeeren putzen, in Stücke schneiden (gerne auch die unansehlichen nehmen, nur olle Stellen großzügig wegputzen und ggf. nachwiegen). Mit dem Puderzucker in einer hohen Schüssel mischen und ca. 30 Minuten stehen lassen abgedeckt.
  2. Dann die Erdbeeren fein pürieren. Jetzt abschmecken, es muss viel zu süß schmecken, ggf. nochmal nachsüßen. Perfekt, wenn man sagt zu süß, das war zu viel. Das Frieren nimmt Süße! Wer mag, gibt etwas Zitronensaft dazu, macht es etwas frischer.
  3. Dann die Masse in die Eisförmchen füllen und über Nacht gefrieren lassen.

Zubereitungszeit: fertig in ca. 30 Minuten + Warte- und Gefrierzeit über Nacht

Schwierigkeit: Kinder brauchen beim Pürieren Hilfe, sonst einfach

Quelle: eigene Version eines Klassikers

11.06.13

Genial lecker - 7 Jahre nach dem Start

Wow, 7 Jahre lebt der Blog schon. In der Zeit sind über 1500 Blogeinträge zusammen gekommen.Ich bin so dankbar, dass so viele, vor allem Nicht-Blogger bei mir kommentieren. Doch dieses Jahr fällt mir das Feiern schwer. Auch wenn ich in einem Gebiet lebe, das vom Hochwasser verschont ist, ich möchte mir meine Wohnung dort nicht vorstellen. Darum habe ich dieses Jahr eine Bitte an Euch: ich werde weiter werbefrei bleiben, ich stelle Euch hier weiter Ideen, Tipps und Rezepte vor. Spendet das, was es Euch wert ist, für die Hochwasserhilfe. Ob jetzt hier oder woanders. Das würde mich unendlich freuen!

Gleichzeitig weiß ich nicht, wie aktiv ich im nächsten Jahr sein kann, ich habe privat einige sehr wichtige Dinge anstehen, die einfach Zeit brauchen. Doch der Blog wird mich nach dem Hänger im letzten Jahr weiter begleiten. Ich hoffe, Ihr bleibt mir und den Ideen aus meiner Küche mit den Schnappschüssen treu.

9.06.13

Rezept: Rhabarber-Apfel-Sorbet

rhabarber-apfel-sorbet

Wir lieben den Rhabarber, eigentlich wollte ich daraus ein Kompott machen, doch es ist mir völlig verkocht. Da half nur noch der Pürierstab, eine extra Portion Süße, ein kleiner Schuss Apfelsaft und die Eismaschine. Es war einfach genial lecker, das perfekte Dessert bei dem sommerlichen Wetter, das heute hier herrschte. Wirklich lecker, braucht aber eine Eismaschine, damit es so schön cremig wird.

Zutaten

Reicht für ca. 1000 ml Sorbet

  • ca. 300 g Rhabarber
  • ca. 200 g Apfel
  • 200 ml Apfelsaft
  • 6 EL Zucker

Zubereitung

  1. Rhabarber schälen, in kleine Stücke schneiden, Apfel schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und in kleine Stücke schneiden.
  2. Alles mit dem Apfelsaft weich dünsten. Zuletzt den Zucker unterrühren, fein pürieren.
  3. Die Masse etwas abkühlen lassen, in die Eismaschine füllen und gefrieren lassen.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeits- + 60 Minuten Gefrierzeit

Schwierigkeit: mit Eismaschine einfach

Quelle: eigenes Rezept

6.06.13

Rezept: Schnelle Waffeln

Waffeln schnelle

Hier mal ein schnelles Waffelrezept, das sich wirklich in kürzester Zeit zusammenrühren lässt, um jedem Überraschungsgast oder dem schnellen Süßhunger zwischendurch etwas bieten zu können. Gab es im Garten öfters schon, gut mit Apfelmus. Können wir nur empfehlen!

Zutaten

  • 100 g Butter
  • 100 g Zucker
  • 1 Ei (M)
  • 1 Bio-Zitrone (nur die Schale)
  • 1 EL Vanillezucker
  • 250 ml Sprudel
  • 250 g Mehl
  • 1 TL Backpulver

Zubereitung

  1. Butter mit dem Zucker schaumig rühren bis es nicht mehr knirscht, dann das Ei unterrühren.
  2. Die Zitrone heiß abwaschen, trocken reiben, die Schale fein abreiben, zugeben. Mit dem Vanillezucker und dem Sprudel in die Eiermischung rühren. zuletzt das Mehl mit dem Backpulver unterrühren.
  3. Das Waffeleisen vorheizen und die Waffeln portioniert ausbacken.

Zubereitungszeit: Teig fertig in 10 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Waffeln toll in form, S. 4

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