« April 2013 | Main | Juni 2013 »

30.05.13

Rezept: Spaghetti mit Garnelen

Spaghetti mit Garnelen

Es sollte schnell gehen, aber trotzdem lecker sein. Schließlich will ich nicht irgendwas genießen, wenn ich Zeit hätte bzw. habe, selber zu kochen. Pasta kann man eigentlich mit allem essen, vor allem aus fast allem eine Sauce machen. War genial lecker, könnte es mal wieder geben.

Zutaten

Für 2 Personen

  • Spaghetti 200 g
  • Salzwasser
  • 1 Schalotte
  • 1 EL Olivenöl
  • 200 ml Weißwein
  • 100 ml Sahne
  • 150 g vorgekochte, küchenfertige Garnelen
  • 1 EL gehackter Dill (TK)
  • Salz, Pfeffer
  • Parmesan nach Belieben

Zubereitung

  1. Salzwasser aufsetzen, darin die Spaghetti nach Packungsangabe kochen.
  2. Die Schalotte schälen, fein hacken.In einer großen Pfanne das Olivenöl erhitzen und die Schalottenwürfel darin glasig anschwitzen. Mit dem Weißwein ablöschen und auf die Hälfte einreduzieren lassen. Mit der Sahne aufgießen. Die Garnelen zugeben und warm ziehen lassen.
  3. Die Spaghetti abgießen, dabei etwas von dem Nudelwasser auffangen.
  4. Die Sauce mit Salz, Pfeffer und Dill abschmecken, ggf. mit etwas von dem Nudelwasser aufgießen.
  5. Die Spaghetti unterheben, mit etwas Parmesan bestreut servieren.

Zubereitungszeit: fertig in 25 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

29.05.13

Rezept: Green-Goddess-Dressing

Green-Goddess-Dressing

Wir haben mal wieder Spargel gegrillt, dazu wurde in meinem neuen Buch dieser Dip empfohlen. Ich kenne dieses Dressing nicht, also musste ich es unbedingt ausprobieren, denn es klang so lecker! Leider wird im Buch nur zum Dressing gesagt, dass es aus Kalifornien stammt. Ich kann es nur empfehlen, wir waren alle sehr begeistert, genial lecker! Sehr würzig und wunderbar, um einige Kräuter jetzt zu genießen. Probiert es aus, passt auch zu gegrilltem Hähnchen.

Zutaten

Als Dip für 4 mit Beilage

  • 1/2 Bund Petersilie (ca 4 EL gehackt)
  • 4 Stängel Estragon (2 EL gehackt)
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 200 g Schmand
  • 5 EL Mayonnaise (Salatcrème genommen)
  • 2-3 EL Zitronensaft
  • 2 EL Kapern
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Petersilie und Estragon waschen, trockenschütteln. Die Blätter abstreifen und grob hacken. Frühlingszwiebeln waschen, das Grün großzügig entfernen und fein hacken.
  2. Alles in eine Schüssel geben, mit Schmand, Mayo und Zitronensaft verrühren.
  3. Kapern fein hacken, unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zubereitungszeit: fertig in ca. 15 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Weber´s grillen - Rezepte für jeden Tag, S. 250

Kochbuch: Weber´s grillen - Rezepte für jeden Tag

Weber´s grillen - Rezepte für jeden TagJa, wir haben auch die Grillbibel, aber ich habe mich neulich einfach in das Buch verliebt. Es ist - wie ich finde - etwas alltagstauglicher. Auch hier gibt es eine sehr ausführliche Einleitung mit (ok) Schwerpunkt auf den Kugel- oder Gasgrills der entsprechenden Marke. Aber eben auch Tipps, wie man Steak einschneidet, Fischfilet enthäutet,... Besonders gefällt mir die Übersicht über die verschiedenen Würzmischungen und wozu sie gut passen. Die kann man sicherlich auch verschenken, weil sie überwiegend aus trockenen Zutaten bestehen. Ebenso ausführlich folgen die Rezepte für Marinaden und Saucen, Dressings. Abgerundet wird die Einleitung durch eine Übersicht über Garzeiten auf den Grill für unterschiedliche Zutaten.

Die dann folgenden Rezepte sind nach folgenden Kategorien sortiert:

  • Wurst und Burger - ziemlich selbsterklärend
  • Rind und Lamm - relativ viel Rind, viele Tipps, oft auch mit Beilagen
  • Schwein - hier gibt es deutlich mehr als Schweinenackensteaks
  • Geflügel - ganze Hähnchen, Brust, Flügel, ganze Tiere, auch Ente oder Pute kommt auf den Grill
  • Seafood - für mich die aufwendigsten Rezepte im Buch, oft muss einiges vorbereitet werden oder parallel gekocht werden.
  • Eier - hier braucht es neben dem Grill immer auch eine Pfanne
  • Gemüse - viele Beilagenrezepte, wenige Hauptgerichte für Vegetarier
  • Desserts - dafür sind wir fast immer zu satt, braucht oft eine Pfanne

Die Kapitel sind farblich abgehoben. Zum Schluss dann noch Tipps für die Wartung und ein sehr übersichtliches Register. Schön finde ich den Hinweis, der sich eigentlich bei jedem Rezept findet. Die Bilder sind schön, realistisch und ansprechend. Ein wirklich schönes Buch, nicht so ausführlich. Dennoch finde ich es eine schöne Ergänzung zur Grillbibel. Ich habe daraus schon vorgestellt:

25.05.13

Kinderspiel: Bibi und das Einhorn

Bibi und das EinhornMeine lieben Bibi Blocksberg und natürlich Einhörner. Hier im Spiel gibt es beides und meine waren hin und weg. Die Idee: Bibi will das Einhorn durch das steinerne Tor zurück nach Hause bringen. Wer hilft jetzt Bibi, die Steine des Torbogens zusammen zu setzen? Jeder Spieler hat die Plättchen von seinem eigenen Torbogen, in der Mitte ist wie bei Memory die Bilder ebenfalls verseckt. Jeder braucht das oberste, ausliegende Bild von seinem Stapel. Jetzt brauchen die Mitspieler zunächst Würfelglück, um auf die passenden Plättchen zu laufen. Wer zuerst alle Bilder der Reihe nach gefunden hat, um das Tor zusammenzubauen, hat gewonnen.

Das Spiel ist ein kleines, schönes Mitbringspiel, das relativ wenig Platz braucht. Wir nehmen es gerne mal mit ins Restaurant. Das einzig verwirrende ist für unsere 3-jährige, dass man hier auch um die Ecke laufen darf in einem Zug. Ansonsten wunderschön, leicht verständlich und immer wieder schön. Gibt es im Laden oder bei Amazon zu kaufen.

24.05.13

Drink: Alkoholfreie Waldmeisterbowle

alkoholfreie-waldmeisterbowle.jpg Der backbegabte Bruder kann auch in Kräutern. Passend zum laufenden Gartenkochevent, das wieder Wikipedia und Kräuterallerlei inspirieren, um alkoholfreie Waldmeisterbowle auszuprobieren. Die alkoholhaltige Variante verwendet Weißwein und Sekt. Vor dem Nachmachen ist auf jeden Fall eine Lektüre des Wikipedia-Artikels empfehlenswert, da die Menge an Waldmeister wohl dosiert sein will, da der Wirkstoff des Waldmeister sonst zu Kopfschmerzen führen kann. Weil es noch so schön passt: ein Beitrag zum Gartenkochevent, das wieder Sus ausrichtet.

Garten-Koch-Event Mai: Waldmeister [31.05.2013]

Zutaten für 1l Bowle

  • 5-7 g Waldmeister
  • ca 800 ml kalten naturtrüben Apfelsaft
  • ca 50 ml Grapefruitsaft
  • ca 150 ml kalten Sprudel

Zubereitung

  1. Waldmeisterstengel etwa 4-6h trocknen lassen (stand bei uns in einem Glas bei 25°C auf der Terasse) oder kurz in das Gefrierfach legen.
  2. Stengel verlesen, max 7g Waldmeister (abwiegen!) zusammenbinden (waren bei uns 12 Stengel)
  3. Mit den Stengeln nach oben in ein Gefäß hängen und mit Apfelsaft angießen.
    WICHTIG: Stengelenden müssen aus dem Saft heraus ragen. (Grund ist der Waldmeisterwirkstoff, der in zu großen Mengen zu Kopfschmerzen führt.)
  4. Nach ca 1,5-2h heraus nehmen und restliche Zutaten zugießen. Bei Bedarf kalt stellen. Eiswürfel nicht direkt in die Bowle!

Zubereitungszeit: reine Arbeitszeit etwa 5 Minuten, überwiegend Wartezeiten (morgens ansetzen zum abends trinken)

Schwierigkeit: einfach

Quelle: gemixte Version verschiedener Internet-Quelle (s.o.)

20.05.13

Rezept: Pesto aus Frühlingskräutern

Pesto aus Frühlingskräutern

Blogparade: KüchenkräuterWas mache ich mit Kräutern? Also entweder eine Frühlingskräutertarte oder eben wie hier mal ein Pesto. Ich ziehe auch Kräuter selber, aber die meisten kaufe ich bei der Kräuterfrau auf dem Markt. Hier habe ich de restlichen Kräuter, ehe sie welken zu einem würzigen Pesto verarbeitet. Hier muss man gar nicht so viel machen, da die Kräuter nur gewaschen und von den Stielen gelöst werden müssen. Den Rest erledigt die Küchenmaschine. Absolut empfehlenswert, man kann das frei variieren, ich mache immer die Kräuter rein, die gerade da sind. Pinienkerne eigentlich nur in das klassische Pesto, sonst nehme ich blanchierte Mandeln, günstiger und den Unterschied schmecke ich selber nicht. Probiert es aus! Lohnt sich, immer wieder genial lecker!

Ich lagere meine Kräuter übrigens in Gläsern in der Tür vom Kühlschrank. Besser ist es theoretisch, wenn man sie mit 1 Handspritzer Wasser in der Tüte lässt oder in feuchtes Küchenpapier wickelt. Aber bei mir landet immer mal was drauf (Kinder...), so halten sie gut 4 Tage einigermaßen frisch:

Kräuterlagerung

Zutaten

Reicht für 2 Gläser à 400 ml

  • 1 Bund Petersilie
  • 1 Bund Sauerampfer
  • 1/2 Bund Pimpernelle
  • 1/2 Bund Schnittlauch
  • 1/2 Bund Kerbel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 100 g blanchierte Mandeln
  • 100 g Parmesan
  • Meersalz
  • Sonnenblumenöl, ca. 150 ml (mehr oder weniger, nicht abgemessen)
  • 1 TL Zitronensaft

Zubereitung

  1. Die Kräuter alle waschen, trockenschütteln. Die Blätter von den Stielen lösen, Petersilie, Kerbel und Pimpernelle direkt in den Mixer geben, Schnittlauch und Sauerampfer grob hacken.
  2. Knoblauch schälen, die Zehen zu den Kräutern geben.
  3. Die Mandeln in einer Pfanne ohne Fett etwas anrösten, aufpassen, dass es nicht verbrennt. Parmesan grob hacken.
  4. Alles zu den Kräutern geben. Etwa 1 TL Meersalz und 3 EL Öl zugeben.
  5. Alles fein pürieren, dabei nach und nach so viel Öl zugeben, dass die gewünschte Konsistenz erreicht wird. Mit Salz und Zitronensaft abschmecken.
  6. In die sauberen Gläser abfüllen, mit Sonnenblumenöl luftdicht verschließen, im Kühlschrank lagern.

Zubereitungszeit: fertig in 20 Minuten (abhängig von der Qualität des Mixers)

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

14.05.13

Rezept: Zucchini mit Camembert gegrillt

Zucchini mit Camembert gegrillt

Endlich Frühling!! Wir grillen wieder. Ich hatte mich von wunderbaren Zucchini verführen lassen. Ich brauchte das jetzt einfach, auch wenn sie von sonstwo kamen. Denn ich hatte ein Rezept gesehen, bei dem die Zucchini mit Camembert überbacken werden. Sie werden mariniert, von beiden Seiten gegrillt und danach noch eine dünne Scheibe Camembert darauf gelegt und dann geschmolzen. Ist wirklich aromatisch und genial lecker, perfekt, tolle Beilage! Allerdings habe ich das Salatgewürz (habe ich nicht) gegen italienische Kräuter (getrocknet) und etwas Meersalz ausgetauscht. Im Sommer mit frischen Kräutern sicher noch besser.

Zutaten

Für 4 als Beilage, für 2 als Hauptgericht mit etwas Brot

  • 2 Zucchini
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 TL italienische Kräuter (getrocknet)
  • Meersalz
  • 125 g Camembert

Zubereitung

  1. Zucchini längs in ca. 1/2 cm dicke Scheiben schneiden.
  2. Das Olivenöl mit den Kräutern verrühren, mit dem Salz abschmecken.
  3. Die Zucchini mit etwas von dem Kräuteröl bepinseln. Neben der Glut von jeder Seite 3 Minuten grillen.
  4. Den Camembert in der Zwischenzeit in dünne Scheiben schneiden, auf die Zucchinischeiben legen, nach Belieben mit dem restlichen Kräuteröl bestreichen und 2-3 Minuten schmelzen lassen.

Zubereitungszeit: etwa 10 Minuten Vorbereitungs- + 10 Minuten Grillzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: etwas variiert nach Unverfälscht grillen, S. 22

12.05.13

Rezept: Spargel-Flammkuchen mit Krabben

Spargel-Flammkuchen mit Krabben

Wir haben mal wieder gegrillt, genauer eigentlich Pizza, doch ich wollte gerne Flammkuchen. Den Teig haben wir gleich vorbereitet, ganz dünn ausgerollt. Ich habe eine Creme aus Saurer Sahne, Bärlauch (der letzte des Jahres), etwas Zitronensaft vorbereitet. Den Spargel habe ich geschält, längs in dünne Scheiben geschnitten und darauf verteilt. Dann noch etwas Parmesan und Krabben, genial lecker!

Zutaten

Reicht für 3 Flammkuchen, der Teig noch für mind. 5 Pizzen (je nach Größe und Dicke)

Den Teig habe ich nach diesem Rezept zubereitet

Für die Sauce:

150 g Saure Sahne 50 g Schlagsahne 1 Bund Bärlauch à 30 g 1 EL Zitronensaft Salz, Pfeffer

Für den Belag:

300 g Spargelspitzen 100 g Krabben 50 g Parmesan

Zubereitung

Den Teig nach diesem Rezept zubereiten. Den Pizzastein vorheizen. Für die Sauce die Saure Sahne mit der Schlagsahne verrühren. Bärlauch waschen, trockenschütteln, verlesen und fein hacken, unterrühren. Mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer abschmecken. Den Spargel schälen, längs in dünne Streifen schneiden. Den Boden in 3 Portionen teilen und sehr dünn ausrollen, jeweils 1/3 der Sauce darauf verteilen, die Spargelscheiben darauf verteilen, mit den Krabben und etwas Parmesan bestreuen. Auf dem Pizzastein ca. 5-8 Minuten (je nach Hitze) bis der Boden kross ist. Dadurch behält der Spargel noch etwas Biss.

Zubereitungszeit: etwas 4 Stunden vorher anfangen, viel Ruhezeiten (reine Arbeitszeit ca. 60 Minuten)

Schwierigkeit: anspruchsvoller

Quelle: eigenes Rezept für den Belag

11.05.13

Rezept: Kartoffelsalat mit Ei

Kartoffelsalat mit Ei

Ich teste weiter neue Rezepte für Kartoffelsalat, insbesondere, da sich meine Mädels derzeit öfters mal Kartoffelsalat mit "weißem Dressing", also auf Mayonnaise-Basis. Meistens kaufe ich da eine Salatcrème, dieses Rezept hier ist sehr klassisch und mild, gut als Beilage zum Grillen, rund und besonders für Kinder geeignet. Perfekt auch für Kindergeburtstage, schmeckte fast jedem. Ich würde zumindest noch etwas Kresse darüber geben. Wer ein klassisches Rezept zum Einstieg sucht, dieses hier ist sicher nicht schlecht.

Zutaten

Reicht für 4 als Sättigungsbeilage:

  • 6 Eier (M)
  • 600 g Kartoffeln, vom Vortag gekocht
  • 6 kleine Äpfel
  • 6 Gewürzgurken
  • 6 Zwiebeln
  • 1 Fleischwurst à 300 g
  • 2 EL Olivenöl
  • Für die Sauce:

  • 150 g Salatcrème
  • 150 g Naturjoghurt
  • 1 EL Senf
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Prise Zucker

Zubereitung

  1. Die Eier hart kochen, pellen. Die Kartoffeln schälen, in Scheiben schneiden, in eine Schüssel geben.
  2. Äpfel schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und in Spalten schneiden, zu den Kartoffeln geben. Gurken in Scheiben schneiden oder würfeln, die Fleischwurst ebenfalls würfeln., alles in die Schüssel geben.
  3. Zwiebeln schälen, in Streifen schneiden, Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Zwiebeln darin glasig anschwitzen, etwas abkühlen lassen.
  4. Für das Dressing alle Zutaten verrühren, mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Alles mit den Kartoffeln und den Zwiebeln unterheben. Zuletzt die Eier nach Belieben achteln oder in Scheiben schneiden, 1 Ei zur Deko aufheben, den Rest unterheben.
  5. Den Salat mind. 30 Minuten durchziehen lassen. Nochmals abschmecken und mit dem Ei garniert servieren.

Zubereitungszeit: etwa 45 Minuten Arbeits- + 40 Minuten Ruhezeit (Kartoffeln am Vortag kochen)

Schwierigkeit: einfach

Quelle: etwas variiert nach Die besten Nudelsalate & Kartoffelsalate, S. 28

6.05.13

Rezept: Schnelles Vanilleeis

Schnelles Vanilleeis

Auch bei uns wird es wärmer. Ich hatte mal wieder Lust auf ein selbstgemachtes Vanilleeis, aber schnell sollte es gehen. Ich wurde mal wieder in meinem Eisbuch fündig, das ich mittlerweile dafür am liebsten in die Hand nehme. Das Eis ist nicht ganz so cremig wie die Variante nur mit Eigelben, aber es ist lecker, sehr sahnig. Ich würde beim nächsten Mal 2 Vanilleschoten nehmen, sonst wirklich genial lecker. Arbeitszeit bei mir unter 20 Minuten + Gefrierzeit (in meiner Maschine etwa 60 Minuten). Das gibt dann ein Eis ohne Zusätze, lecker! Probiert es aus, allerdings empfehle ich eine Eismaschine. Ob das Rezept so im Froster funktioniert, würde ich etwas bezweifeln.

Zutaten

Ergibt ca. 1 Liter Eis (650g)

  • 300 g Sahne
  • 200 ml Milch
  • 1 Ei (M)
  • 1 Eigelb (M)
  • 80 g Zucker
  • 1 Vanilleschote (lt. Rezept 1/2 TL gemahlene Vanille)

Zubereitung

  1. Sahne und MIlch verrühren.
  2. Das Ei mit dem Eigelb in einer großen Schüssel sehr schaumig rühren. Das muss eine sehr helle Crème ergeben. Dann den Zucker langsam einrieseln lassen.
  3. Die Vanilleschote längs aufschlitzen, das Mark herauskratzen, zur Eimasse geben. Dann die Milch-Sahne-Mischung langsam unterrühren.
  4. In die Eismaschine füllen und gefrieren lassen.

Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten Arbeits- + 60 Minuten Gefrierzeit

Schwierigkeit: ziemlich einfach

Quelle: Annik Wecker - Meine besten Eisrezepte, S.

5.05.13

Rezept: Klare Spargelsuppe mit Bärlauch-Nockerln

Klare Spargelsuppe mit Bärlauchnocken

Ich muss gestehen: dieses Rezept ist ambivalent. Im Endeffekt total lecker, aber es war ein Kochen mit Hindernissen. Ich bin über das Rezept gestolpert, weil der Göttergatte keine Rahmsuppen, besonders eben auch keine pürierten Suppen mag. Daran scheitern meine meisten Rezepte für Spargelsuppe (Sahne und püriert - doppeltes danke nein). Erster Punkt für das Rezept. Aber dann: Zutatenliste mit Details, die weder in der Arbeitsanleitung noch auf dem Foto erkennbar benutzt wurden. Ich habe für die Spargel-Bouillon nicht nur die Spargelschalen der Einlage benutzt, sondern von insgesamt 2,5 kg Spargel, die es hintendrein noch aus dem Bratschlauch mit Sauce hollondaise gab. Dadurch war sie aber wunderbar intensiv und aromatisch. Nächstes Problem: die Nockerln. Die mache ich sonst klassisch mit Grieß, hier sollte Mehl benutzt werden. Das war aber viel zu locker, ließ sich nicht formen und fiel im Wasser auseinander. Die Konsistenz, die meine Nocherl-Masse erreichte (so auch unten angegeben) ist zwar nicht so schön formbar, aber lecker, mit mehr Mehl fand ich es zu pampig. Probiert das Rezept doch einfach, bin gespannt, wie ihr es findet, vielleicht habt Ihr ja auch noch eine Idee.

Zutaten

Reicht für 4 als Vorspeise

Für die Bouillon:

  • Schalen von mind. 2,5 kg Spargel
  • 1000 ml Wasser (lt. Rezept 750 ml Gemüsebrühe)
  • 1 TL Salz (ich ergänzt)
  • 1 Prise Zucker (ich ergänzt)

Für die Einlage:

  • 500 g Spargelspitzen (alternativ gemischt weißen und grünen)

Für die Bärlauch-Nockerln:

  • 30 g Bärlauch (1 kleines Bund)
  • 250 g Magerquark
  • 2 Eigelb (M)
  • 15 g weiche Butter
  • 50 g Mehl + 1 gehäuften EL
  • Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer

Zubereitung

  1. Als erstes den Spargel schälen, vorbereitete Stangen in ein feuchtes Küchentuch wickeln und im Kühlschrank lagern, die Schalen in einen großen Topf geben. Das Wasser zugeben, mit Salz und Zucker würzen, Deckel drauf und 15-30 Minuten köcheln lassen. Durch ein Sieb abgießen, Brühe dabei auffangen, Schalen etwas ausdrücken. Schalenreste entsorgen. Die Bouillon kalt stellen.
  2. Jetzt für die Bärlauch-Nockerln die Bärlauch waschen, trockenschütteln, Stiele entfernen, grob hacken. Quark in eine hohe Rührschüssel geben, mit dem Bärlauch und den Eigelben pürieren, dann die Butter mit dem Mehl unterrühren, ggf. noch etwas Mehl ergänzen. Mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer abschmecken. Mit Frischhaltefolie abdecken und kalt stellen.
  3. Kurz vor dem Kochen den Spargel für die Einlage den Spargel schräg in Scheiben schneiden, die Spitzen dabei intakt lassen.
  4. Salzwasser zum Sieden bringen, Bouillon erwärmen.
  5. In der warmen Bouillon jetzt die Spargeleinlage etwa 6 Minuten gar ziehen lassen.
  6. In dem Salzwasser die Bärlauch-Nockerln mit 2 Teelöffeln abstechen, sobald sie oben schwimmen mit einem Schaumlöffel herausheben.
  7. Die Bärlauch-Nockerln in Tassen oder Schüsseln geben, mit der Spargel-Bouillong übergießen, rasch servieren.

Zubereitungszeit: etwa 1 Stunde Arbeitszeit

Schwierigkeit: etwas anspruchsvoller

Quelle: Lust auf Genuss 5/2013, S. 46

4.05.13

Rezept: Knusperwaffeln

Knusperwaffeln

Mmh, die sind echt knusprig. Doch um ein perfektes Ergebnis zu bekommen, musste ich das Rezept etwas verändern: neben etwas Zitronenschale, die alles frischer macht, sollten die Waffeln recht dünn ausgebacken werden. Das geht am besten, wenn der Teig etwas flüssiger ist. Dann aber echt ein Klassiker, ganz einfach, perfekt für Kinder, auch für uns, im Rezept etwas Bananenschnee dazu, braucht es gar nicht, reicht mit etwas Puderzucker - zumindest für meine Mädels (außerdem gehört in den Schnee Alkohol und das ist ja gemein, wenn sie dann nicht mitessen dürfen...).

Zutaten

Ergibt 8-10 Waffeln, je nach Dicke (lieber dünner backen)

  • 200 g Butter o Margarine
  • 180 g Zucker
  • 4 Eier (M), getrennt
  • 1 Bio-Zitrone (nur die Schale)
  • 125 g Mehl, 125 g Speisestärke
  • 50 ml Sprudel
  • ggf. Fett für das Waffeleisen

Zubereitung

  1. Butter mit Zucker schaumig rühren.
  2. Die Eier trennen, die Eigelbe unter die Buttermasse rühren.
  3. Zitrone heiß abwaschen, trockenreiben und die Schale fein abreiben, zur Butter geben. Das Mehl und die Speisestärke abwechselnd mit dem Sprudel unterrühren.
  4. Aus dem Eiweiß sehr steifen Eischnee schlagen und unterheben.
  5. Portionsweise ausbacken.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 20 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Falken - Waffeln, S. 12

2.05.13

Rezept: Schweinekrustenbraten

Schweinekrustenbraten

Der Göttergatte wünschte sich mal wieder Schweinekrustenbraten. Welches Rezept? Ach, mach doch einfach mal wieder irgendwie, war seine Antwort. Nichts spezielles, einfach so, das wäre mal wieder schön. Also gab es mal wieder einen Pi-Schnauze-Braten, schlicht, relativ einfach und genial lecker. Wichtig ist hier die Qualität vom Fleisch. Hilfreich ist es zum Metzger zu gehen. Er kann Euch auch sagen, wie lange der Braten bei welcher Temperatur im Ofen braucht. Hier lohnt es sich, gebt lieber etwas mehr aus, Ihr werdet es schmecken!

Zutaten

Reicht für 8 Personen

  • ca. 2 kg Schweinebraten mit Schwarte
  • 3 EL Salz
  • 1 EL Senf
  • 2 EL Pflanzenöl (Sonnenblumenöl genommen)
  • 150 ml Apfelsaft
  • 2 Karotten
  • 2 Petersilienwurzeln
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Stück Sellerie (Suppengrüngröße)
  • 250 g Champignons
  • 500 ml Wasser (bei Bedarf etwas mehr)
  • 1/2 Bund Petersilie glatt
  • 1/2 Bund Bärlauch (alternativ 2 Knoblauchzehen)
  • 3 EL Wasser
  • 1 TL grobes Meersalz
  • Salz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung

  1. Den Schweinebraten abspülen, trockentupfen und die Schwarte rautenförmig einschneiden, ohne das Fleisch zu verletzen, am besten so breite Rauten schneiden, wie hinterher die Scheiben sein sollen. Mit dem Salz auf der Schwarte und Fleischseite einreiben, den Senf auf der Fleischseite verstreichen. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Das Öl in einem großen Bräter erhitzen, das Fleisch nur mit der Fleischseite darin anbraten, bis es sich wieder löst. Mit dem Apfelsaft ablöschen und auf der 2. Schiene von unten in den Ofen schieben und schon mal 40 Minuten garen lassen.
  3. In der Zwischenzeit Karotten, Petersilienwurzeln, Zwiebeln und Sellerie schälen und in ca. 1 cm große Würfel schneiden. Pilze putzen, je nach Größe halbieren, vierteln oder in Scheiben schneiden. Alles um den Schweinebraten verteilen (sollte so 40 Minuten im Ofen gewesen sein) und den Krustenbraten mit 100 ml Wasser übergießen. Die Petersilie waschen, trockenschütteln und die Blättchen abstreifen. Die Blätter aufheben, die Stiele neben den Braten legen.
  4. Jetzt alle 20 Minuten weitere 100 ml Wasser darüber geben, bis das Wasser verbraucht ist. Danach jeweils etwas von dem Sud mit einer Schöpfkelle abnehmen und über die Kruste gießen, bei Bedarf noch etwas Wasser zugeben. Der Braten braucht im Ofen braucht jetzt insgesamt bei mir ca. 3 Stunden (lieber etwas zu lang).
  5. Dann den Ofen auf Grill mittlere Stufe oder wenn vorhanden lieber auf Umluftgrillen 190°C einstellen. Den Braten darin ca. 10 Minuten Farbe nehmen lassen. Dabei ganz oft den Braten kontrolieren. Die Grillfunktion variiert stark zwischen verschiedenen Öfen und es wäre schade, wenn er jetzt verbrennt.
  6. Sobald die Kruste die gewünschte Farbe und Konsistenz erreicht hat, den Bräter mit Braten herausnehmen, den Ofen ausschalten. Den Braten von der Fleischseite in Alufolie wickeln, die Kruste offen lassen. Im ausgeschalteten Ofen ruhen lassen.
  7. Jetzt für die Sauce Bärlauch waschen, trockenschütteln und mit der Petersilie mittelfein hacken.
  8. Die Kräuter zu der Sauce geben, nochmal aufkochen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wer es feiner mag, gießt die Sauce durch ein Sieb ab, wir haben mit dem Gemüse serviert.

Zubereitungszeit: ca. 1 Stunde Arbeitszeit, oft unterbrochen, 3,5 Stunden Garzeit, regelmäßig Kontrolle

Schwierigkeit: relativ gelingsicher, oft nach dem Fleisch schauen, begießen nicht vergessen

Quelle: eigene Version eines Klassikers

Archiv