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29.03.13

Rezept: Dorade mit Fenchelgemüse

Dorade mit Fenchelgemüse

Meine Mädels wünschten sich Fisch, passend zu Karfreitag, der Göttergatte dann explizit Dorade, die bei meiner Fischtheke sogar im Angebot war. Der Fenchel lag in der Biokiste, war unkompliziert. Vor allem verzeiht das Gericht es einem auch, wenn es einfach länger im Ofen ist, wenn die Mädels mal wieder länger im Bad brauchen, denn die Badewanne war viel zu schön, um sie so schnell zu verlassen.

Zutaten

Für 4 zum Sattessen

  • 2 Fenchelknollen mit Grün
  • Salz
  • 4-10 Knoblauchzehen (je nach Geschmack)
  • 6 Zweige Rosmarin
  • 2x3 EL Olivenöl
  • 2 Doraden (à 400 g)
  • Salz, Pfeffer
  • 50 ml Weißwein

Zubereitung

  1. Fenchel putzen, vierteln, Strunk entfernen. Das Grün entfernen und beiseite legen. Den Fenchel in schmale Streifen schneiden. Knoblauch schälen, in Scheiben schneiden.
  2. In einem flachen Bräter das Olivenöl erhitzen, darin das Gemüse mit Knoblauch anschwitzen. Herausnehmen und warm halten. Den Ofen auf 100°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. Rosmarin waschen, trockenschütteln, Nadeln abstreifen. Doraden waschen, trockentupfen. An jeder Seite 2 schräge Schnitte in jede Dorade machen. Innen und außen salzen und pfeffern, etwas davon auch in die Schnitte reiben. Den Rosmarin in die Schnitte und die Bauchräume verteilen.
  4. Das restliche Olivenöl im Bräter erhitzen und die Doraden darin von jeder Seite ca. 3 Minuten bei milder Hitze braten. Am besten mit einem sehr breiten Bratenwender (oder gleich 2 nehmen) wenden. Dann das Fenchelgemüse darum verteilen. Den Weißwein angießen.
  5. Die Fische mit dem Gemüse auf der 2. Schiene von unten 35 Minuten garen.

Zubereitungszeit: etwa 25 Minuten Arbeits- + 35 Minuten Garzeit

Schwierigkeit: Fisch wenden

Quelle: variiert nach Fish Basics, S. 125

28.03.13

Rezept: Crepes mit Räucherlachs und Spinat

Crepes mit Räucherlachs und Spinat

Ich hatte einfach mal wieder Lust auf Crèpes, die ich mal wieder machen wollte. Da meine Kinder aber keine Galettes mögen, habe ich für meinen Mann und mich eine pikante Füllung zubereitet, aber nur Crépes-Teig nach diesem Rezept zubereitet. Unsere Mädels genossen dann Apfelmus und wir die Kombination aus Spinat und Räucherlachs. War genial lecker, nur zu empfehlen! Ein grünes Abendessen für Gründonnerstag.

Zutaten

Für 4 Personen

Für die Crèpes:

  • 400 g Mehl Typ 405
  • 600 ml Milch
  • 4 Eier (M)
  • 1 Prise Salz
  • Öl zum Ausbacken

Für die Füllung (reicht nur für 3-4 Crèpes):

  • 500 g Blattspinat
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Zwiebeln
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 50 ml Sahne
  • Parmesan nach Belieben (bei mir 3 EL gerieben)
  • 1 Päckchen Räucherlachs

Zubereitung

  1. Für den Crèpes-Teig alle Zutaten verrühren. Etwa 30 Minuten ruhen lassen.
  2. Für die Füllung die Spinat gründlich waschen und verlesen und abtropfen lassen. Knoblauch und Zwiebeln schälen, fein hacken.
  3. Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen, darin Knoblauch- und Zwiebelwürfel goldig anschwitzen, den Spinat zugeben, Deckel drauf und zusammenfallen lassen.
  4. Den Spinat mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen, Sahne zugießen kurz aufkochen lassen. Mit Parmesan würzen und nochmal abschmecken.
  5. Die Crèpes portioniert ausbacken, ggf. im Ofen warm stellen (bei 70°C).
  6. Einen Crèpes mit Räucherlachs belegen, etwas Spinat darauf geben, zusammenrollen und rasch servieren.

Zubereitungszeit: ca. 1 Stunde

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

Rezept: Rote-Bete-Suppe mit Ingwer

Rote-Bete-Suppe mit Ingwer

Man dürfte es dem Blog so langsam anmerken: Meine Mädels (wir auch) lieben Rote Bete. In eigentlich jeder Form. Jetzt wollten sie mal wieder eine Suppe. Das Rezept, das schon farblich im Buch glänzt, war auserkoren worden. Nur leider ist es für meine Kinder deutlich zu scharf mit Wasabi und Ingwer. Wir haben darum den Wasabi komplett weggelassen und nur die unveränderte Menge Ingwer genommen. Das fanden unsere Mädels umwerfend gut. Richtig lecker, angenehm scharf. Statt Wasabi-Sahne (250 ml Sahne mit 1 TL Wasabipaste) haben wir Saure Sahne dazu serviert und den Dill, den wir aktuell nur in TK-Version haben, durch etwas Fenchelgrün ersetzt. Insgeamt lecker, toll. Wer es schärfer mag, gibt den Wasabi einfach dazu. Insgesamt mal wieder genial lecker!

Zutaten

Für 4 zum Sattessen (reichlich)

  • 800 g Rote Bete
  • 3 Zwiebeln
  • 3 EL Sesamöl
  • 1500 ml Gemüsebrühe
  • 5 cm langes Stück Ingwer (lt. Rezept 25 g)
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 EL Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer

Außerdem (wer mag):

  • 2 TL Wasabi-Pulver
  • 2 TL Wasser
  • 250 ml Sahne
  • alternativ: 200 g Saure Sahne
  • Dill oder Fenchelgrün zum Servieren

Zubereitung

  1. Rote Beten unter fließendem Wasser schälen, grob würfeln. Zwiebeln schälen, grob würfeln.
  2. In einem großen Topf das Sesamöl erhitzen, darin Zwiebelwürfel anschwitzen. Ingwer schälen, grob würfeln, darin Zwiebelwürfel anschwitzen, Ingwer und zuelttzt die Rote Bete zugeben. Alles mit der Gemüsebrühe aböschen.
  3. Deckel drauf und bei mittlerer Hitze 20-30 Minuten köcheln lassen, bis das Gemüse weich ist.
  4. Optional: Wer es richtig scharf mag, rührt das Wasabi-Pulver mit dem Wasser an und gibt die Hälfte davon zur Suppe. Die Sahne steif schlagen, den restlichen Wasabi unter die Sahne ziehen.
  5. Die Suppe fein pürieren. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.
  6. Dill waschen, trockenschütteln und die Spitzen abstreifen, grob hacken.
  7. Die Suppe mit etwas Saurer Sahne (lt. Rezept mit der Wasabi-SahneI) und dem Grün anrichten.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 50 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: wenig variiert nach Suppenglück, S. 52

27.03.13

Rezept: Gebratener Chicorée

gebratener Chicorée

Ich hatte noch Chicorée, ich mag den nicht nur als Salat sondern auch warm sehr gerne. Ich habe schon einige Rezepte mit gekochtem Chicorée getestet (als Risotto, Flammkuchen, Suppe, Gratin oder Auflauf), die mir immer wieder supergut schmecken. Jetzt wollte ich es aber etwas leichter, da ich abends noch lecker kochen wollte. Ein richtiges Rezept habe ich dafür nicht genommen, aber auf irgendeiner Plattform mal gebratenen Cicoree mit Orangensaft gesehen. Da ich den Link leider nicht wieder gefunden habe, habe ich es einfach selber zusammengestellt. Passt wunderbar zu Pellkartoffeln, sehr schlicht. Wer mag kann es auch zu Steak servieren, würde sicher auch harmonieren. Testet doch einfach mal selber, Chicorée ist vielseitiger als nur als Salat.

Zutaten

Für 2 als Beilage

  • 2 Chicorée
  • 1 EL Pflanzenöl (Sonnenblumenöl genommen)
  • 1 EL brauner Zucker
  • 150 ml Orangensaft
  • 1 EL gehackte Petersilie (TK)
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Chicorée halbieren, Strunk herausschneiden.
  2. Öl in einer Pfanne erhitzen, darin den Zucker schmelzen, den Chicoree von beiden Seiten darin karamellisieren. Auf die Schnittseite legen und mit dem Orangensaft ablöschen.
  3. Deckel auflegen und für 10 Minuten köcheln lassen.
  4. Mit Petersilie bestreuen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Zubereitungszeit: fertig in ca. 25 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept nach einer Idee im Netz

25.03.13

Rezept: Italienische Waffeln

Italienische Waffeln

GGarten-Koch-Event März 2013: Thymian [31.03.2013]Neulich kamen Freunde zu Besuch mit ihrer kleinen Tochter. Wir wollten gemeinsam Abendbrot essen, Salat war da, aber eben kein Brot und die Kinder hatten Hunger. Richtig Hunger, da reichte es nicht, etwas Obst und Joghurt anzubieten. Also gab es mal wieder Waffeln, die liebe ich auch in pikant, warum immer nur süß essen? Dazu ist der Teig viel zu variabel. Also schnell in den Büchern geschmökert und wir wurden fündig. Leider mussten alle Kräuter durch getrocknete aus dem Vorrat ersetzt werden, aber auch so kam das Aroma schön durch. Ich habe noch die Hälfte des Mehls durch Vollkornmehl ersetzt, so war es richtig sättigend, dazu etwas Frischkäse (lt. Rezept Rucola, Parmaschinken und darüber gehobelt Parmesan), mehr gab der Vorrat nicht mehr her. Wunderbar um eine herrliche Vinaigrette damit zu tunken. War richtig lecker, die Mädels (alle 3 inklusive Besuch) total begeistert, naja, die Eltern überlegten sich, das Waffeleisen etwas weiter nach vorne zu räumen... Da es so wunderschön vom Thema passt, gleich noch ein Beitrag zum Gartenkochevent, das Sus jeden Monat ausrichtet.

Zutaten

Für 4 Erwachsene + 3 Kinder (alle hungrig)

  • 150 g Butter, zimmerwarm
  • 150 ml Olivenöl
  • 250 g Mehl Typ 550 (alternativ 405)
  • 250 g Weizenvollkornmehl
  • 6 Eier (L)
  • 100 g Parmesan
  • 1 EL Rosmarin (getrocknet)
  • 1 EL Thymian (getrocknet)
  • Salz, Pfeffer
  • ca. 200 ml Sprudel
  • Fett für das Waffeleisen

Zubereitung

  1. Butter mit dem Olivenöl verrühren, das Mehl zugeben und grob verrühren, dann die Eier unterrühren.
  2. Den Parmesan reiben und mit den Gewürzen unterrühren. Den Sprudel nach und nach unterrühren, bis eine zähflüssige Konsistenz erreicht ist.
  3. Den Teig mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Das Waffeleisen etwas einfetten und die Wafflen portionsweise darin ausbacken (Stufe 2,5 von 5 bei mir optimal).
  5. Mit Frischkäse und grünem Salat servieren.

Zubereitungszeit: fertig in 45 Minuten (inkl. Ausbacken)

Schwierigkeit: einfach

Quelle: wenig variiert nach Waffeln, S. 55

24.03.13

Rezept: Muscheltopf

Muscheltopf

Ich genieße noch die Muschelsaison, so gab es jetzt nochmal einen Muscheltopf, ein recht schnelles Rezept, das wir abends noch schnell für uns machten, als die Mädels relativ früh schliefen. Echt lecker. Leider mögen meine Mädels Muscheln noch nicht, aber vielleicht kommt das noch...

Zutaten

Für 2 Personen

  • 1,5 kg Miesmuscheln
  • 200 g Karotte
  • 150 g Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Olivenöl
  • 2 EL Butter
  • 1 TL Pfefferkörner
  • 2 Zweige Thymian
  • 1 Döschen Safranfäden (1 Prise genommen)
  • 100 ml Weißwein
  • 4 EL Anisschnaps (weggelassen)
  • 1 EL Petersilie gehackt (TK)

Zubereitung

  1. Muscheln putzen, dabei die Haltebärte entfernen. Sehr gründlich alle noch geöffneten Muscheln aussortieren, ggf. nochmal etwas Druck auf die Muschel geben, die sich nicht schließen, ebenfalls aussortieren. Wirklich nur komplett geschlossene Muscheln verwenden.
  2. Die Möhren schälen, in Längsschiben, dann in Streifen schneiden. Zwiebeln schälen, in dünne Ringe schneiden, Knoblauch schälen, fein hacken.
  3. OLlivenöl und Butter in einem großen Topf erhitzen, darin die Muscheln mit den Karottenstiften sowie Zwiebeln und Knoblauch anschwitzen. Thymian, Pfeffer und Safran zugeben, mit dem Weißwein ablöschen.
  4. Deckel drauf und 10 Minuten köcheln lassen. Dabei 1x umrühren. Alle Muscheln, die sich nicht geöffnet haben, entfernen.
  5. Muscheln mit Petersilie bestreuen und mit dem Sud servieren.

Zubereitungszeit: fetig in 30 Minuten

Schwierigkeit: einfach, macht was her

Quelle: Schnell schneller Henssler, S. 139

23.03.13

Kinderspiel: Schnappt Hubi

Schnappt HubiFalls jemand noch ein schönes Ostergeschenk für ab 5-jährige Kinder sucht, ich kann das Kinderspiel des Jahres 2012 nur empfehlen. Hier mischen sich elektronische Elemente mit den klassischen Elementen des Brettspiels. Schön finde ich vor allem, dass die Kinder gemeinsam gegen das Spiel bzw. Hubi kämpfen. In der Schachtel ist ein Spielplan enthalten sowie ein Sprachcomputer, der als Spielleiter und Kompass fungiert. Doch nun zum Spiel an sich: Die Kinder suchen sich jeweils ein Tier aus (2x Hase, 2x Maus), das sie spielen und geben das dem Spielcomputer, dem Kompass mit. Der gibt jetzt immer Anweisungen. So erzählt er zunächst den Kindern, dass Hubi mal wieder im Haus spukt und gemein das Essen wegfuttert. Jetzt sollen die Tiere (die Kinder) ihn gemeinsam fangen. Dazu müssen sie zunächst die Wände erkunden, wo ist ein freier Durchgang, wo ist ein Mauseloch, wo ein Hasenfenster. Je nach Schwierigkeitsstufe (es gibt 3 verschiedene) müssen 1-3 Zaubertüren gefunden werden, die sich nur öffnen, wenn ein Mitspieler hindurchgeht, wenn auf der anderen Seite ein Mitspieler steht. Sobald die letzte Zaubertür gefunden wurde, meldet sich Hubi. Jetzt müssen die Kinder Hubi fangen. Die Tiere geben je nach Schiwerigkeitsstufe mehr oder weniger detaillierte Tipps, wo sich Hubi gerade befindet. Sobald 2 Spieler im gleichen Raum sind, ist Hubi gefangen und der Spuk beendet.

Allerdings bewegt er sich bei der höchsten Schwierigkeitsstufe recht schnell durch die Räume, auch ist bei Stufe 2 und 3 ein Zeitlimit enthalten, das es schwieriger macht. Es ist für die Kinder unter 5 Jahren auch ganz schön schwer, die Zugrichtung auf den Kompass zu übertragen und die richtigen Türen in den Spielplan zu stecken. Der Kompass merkt sich immer, wer wo steht und welche Türen er für welchen Durchgang angesagt hat.

Unsere Kinder spielen die Stufen 1 oder 2, die 3 haben wir als Eltern mal getestet. Man braucht, um diese Stufe zu schaffen alle 4 Spieler und ein gewisses Maß an Glück. Doch die Kinder lieben dieses Spiel, da es auch an schlechten Tagen gespielt werden kann, wenn keiner es ertragen würde, alleine zu verlieren.

Ich kann das Spiel nur empfehlen, es ist insbesondere für Familien richtig schön. Eine Partie dauert (je nach Schwierigkeit und Glück) so 10-20 Minuten, ist also nicht zu lange. Nicht ganz billig, aber es lohnt sich. Das Spiel ist aktuell weiter im Handel oder bei Amazon erhältlich.

21.03.13

Rezept: Gratinierter Ziegenkäse mit Zucchinigemüse

Gratinierter Ziegenkäse mit Zucchinigemüse

GGarten-Koch-Event März 2013: Thymian [31.03.2013]Passend zum aktuellen Gartenkochevent mal wieder ein Rezept von meiner Festplatte, das wir schon im Sommer genossen haben. Supersimpel und schnell ist es nicht nur eine tolle Beilage sondern auch als Vorspeise mit etwas Ciabatta sehr gut. Leicht und lecker, echt zu empfehlen! Am längsten dauert es noch, die Zucchini zu schneiden. Ein echtes sommerliches Essen, werde ich, wenn die Zucchini wieder Saison haben, bestimmt wieder machen.

Zutaten

Für 2 als Vorspeise oder Beilage

  • 350 g Zucchini
  • 2 Knoblauchzehen
  • 5 EL Olivenöl
  • 4 Zweige Thymian
  • Salz, Pfeffer
  • 1 EL Zitronensaft
  • 4 Ziegenkäsetaler
  • 4 TL brauner Rohrzucker

Zubereitung

  1. Die Zucchini waschen, abtrocknen, in dünne Scheiben schneiden (oder hobeln). Knoblauch schälen und mit der breiten Seite des Messers flach drücken.
  2. Eine Pfanne erhitzen und darin die Zucchini mit dem Knoblauch andünsten, Thymian im Ganzen zugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen und insgesamt ca. 5 Minuten dünsten.
  3. Thymian entfernen und mit etwas Zitronensaft und den Gewürzen nochmal abschmecken.
  4. Die Ziegenkäsetaler mit etwas braunem Zucker bestreuen, mit einem Bunsenbrenner karamellisieren, auf dem Zucchinigemüse anrichten.

Zubereitungszeit: fertig in ca. 15 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Schnell, schneller, Henssler, S. 38

20.03.13

Rezept: Hefezopf mit Marzipan

Hefezopf mit Marzipan

Wir sollten Besuch bekommen und ich wollte backen. Ich war über das Rezept von Schnuppschnüss gestolpert und wollte es unbedingt nachbacken. Doch der Tag war dann etwas chaotisch, ich habe das Rezept nicht mehr super durchgelesen und habe dann die komplette Füllung zusammengeknetet, schmeckte auch gut. Nur den Teig würde ich mit etwas mehr Flüssigkeit machen, der war grenzwertig fest bei mir. Ansonsten nur zu empfehlen! Danke für das Rezept!! Mein Besuch war begeistert, schmeckte auch am Folgetag, lauwarm aber noch etwas besser!

Zutaten

Für den Teig:

  • 500 g Mehl
  • 250 ml Milch
  • 1 Würfel Hefe (42g)
  • 50 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei (M)
  • 50 g Butter

Für die Marzipan-Füllung:

  • 300 g Marzipanrohmasse
  • 1 Ei (M)
  • 1 Prise Salz

Für den Zimtzucker:

  • 5 g Zimt
  • 50 g Zucker
  • 10 g Vanillezucker

Außerdem:

  • 60 g Butter
  • 150 g Puderzucker
  • Zitronensaft (ca 4 EL)
  • Mehl für die Arbeitsfläche

Zubereitung

  1. Für den Teig das Mehl in eine schüssel geben, eine Mulde hineindrücken und die Milch mit der Hefe verquirlen, abdecken und stehen lassen, bis die Hefe beginnt zu gehen.
  2. Die restlichen Zutaten zugeben und 2 Minuten auf höchster,danach noch 10 Minuten auf niedriger Stufe kneten lassen. Mit einem Tuch abdecken.
  3. In der Zwischenzeit auf niedriger Stufe die Butter schmelzen lassen.
  4. Die Marzipanmasse mit dem Ei und dem Salz vermengen. Für den Zimtzucker alle Zutaten in einer Schüssel mischen.
  5. Eine Arbeitsfläche mit etwas Mehl bestäuben, sobald der Teig sichtbar gegangen ist, in langsamen Schritten zu einem länglichen Rechteck ausrollen, zwischendurch immer mal wieder ruhen lassen, möglichst dünn ausrollen.
  6. Den Teig mit 2/3 der Butter bepinseln, dann die Marzipanmasse mit einem feuchten Löffel dünn darauf verteilen, dabei an der Längsseite eine ca. 2 cm dicken Streifen frei lassen.
  7. Den Ofen auf 170°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  8. Den Zimtzucker darüber streuen. Von der Längsseite her fest aufrollen, längs durchschneiden und beide Stränge jeweils verdrehen und miteinander verschlingen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
  9. Mit einem Handtuch abdecken und nochmals ruhen lassen, bis es sicher vergrößert hat. Dann mit der restlichen Butter bestreichen.
  10. Auf der 2. Schiene von unten ca. 30 Minuten backen, ggf. mit Alufolie abdecken, wenn er zu dunkel wird.
  11. Den Hefezopf auf einem Rost komplett auskühlen lassen. Den Puderzucker mit Zitronensaft vermischen und den Zopf damit überziehen.

Zubereitungszeit: etwa 2,5 Stunden Arbeits- mit Ruhezeiten + 30 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: anspruchsvoller, dauert

Quelle: wenig variiert nach Schnuppschnüss

14.03.13

Rezept: Maiscremesuppe mit Chili

Maiscremesuppe mit Chili

Meine Mädels lieben Maissuppe, wir haben davon ja schon ein anderes Rezept getestet. Dieses hier ist etwas schärfer, doch wirklich nur angenehm scharf, meine Mädels mochten es sehr. Dazu gehören dann Hackbällchen, ich habe ganz kleine geformt und auf Spießen serviert. Die Hackbällchen sollten pikant abgeschmeckt werden, um einen schönen Kontrast zu geben. Schmeckt toll und ist der Favorit meiner Mädels, allerdings etwas gehaltvoller (für die figurbewussten Eltern die andere Version), aber nach Magen-Darm zum Wieder-auf-Päppeln perfekt. Echt nur zu empfehlen!

Zutaten

Reicht für 4 zum Sattessen

Für die Suppe:

  • 800 g Maiskörner (Dose)
  • 2 Zwiebeln
  • 2 EL Pflanzenöl
  • 1 Prise getrockneter Chiliflocken
  • 500 ml Sahne
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer, Zitronensaft

Für die Hackbällchen:

  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 EL Öl
  • 250 g Hackfleisch (Rind lt. Rezept, gemischt genommen)
  • 1/2 Brötchen
  • 1 Ei (M)
  • Salz, Pfeffer, Chili

Zubereitung

  1. Die Maiskörner abgießen, die Zwiebeln schälen, fein hacken. Das Brötchen in Wasser einweichen.
  2. In einem großen Topf das Öl erhitzen, darin die Zwiebeln glasig anschwitzen, Chili darüber streuen, Mais zugeben und mit Sahne und Gemüsebrühe aufgießen. Bei mittleer Hitze 30 Minuten köcheln lassen.
  3. In der Zwischenzeit die Zwiebel für die Hackbällchen schälen, fein hacken. In einer beschichteten Pfanne etwas Öl zerlassen und die Zwiebel darin glasig anschwitzen. In eine Schüssel geben. das Brötchen ausdrücken, mit den Zwiebeln, dem Ei und dem Hack vermischen. Mit Salz, Pfeffer und Chili abschmecken.
  4. Das Öl erhitzen, kleine Bällchen formen und in der Pfanne anbraten.
  5. Die Suppe pürieren und durch ein Sieb oder die flotte Lotte passieren (passiert es wirklich, sonst habt Ihr lauter feine Häutchen in der Suppe, die stören!)
  6. Die Suppe mit Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft abschmecken. Die Hackbällchen auf Spieße stecken und gemeinsam mit der Suppe bestreuen.

Zubereitungszeit: fertig in ca. 45 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Suppenglück, S. 30

13.03.13

Rezept: Apfel-Curry-Suppe mit gebratener Entenbrust

Apfel-Curry-Suppe mit Entenbrust

Meine Mädels haben sich Suppe gewünscht und Ente habe sie ja ohnehin derzeit für sich entdeckt. Also wurde am Wochenende auf dem Markt eingekauft. Die Suppe selber ist ziemlich unkompliziert, aber dann kam der Alltag dazwischen und ich hatte die Entenbrust komplett vergessen. Wer Zeit hat, dem empfehle ich die Zubereitung im Ofen, für alle anderen habe ich unten die Speed-Version angegeben. Letztlich funktioniert beides. Die Suppe ist angenehm würzig, nehmt milden Curry, sonst wird es leicht scharf, die Äpfel geben schöne süße und die Entenbrust passt gut dazu. Alternativ pikant gewürzte Hähnchenbrust in Streifen, das würde wohl auch harmonieren. Einfach mal wieder Soulfood bei Winterwetter!

Zutaten

Reicht für 4 zum Sattessen

Für die Suppe:

  • 600 g Äpfel (Boskop genommen, Elstar auch lt. Rezept)
  • 200 g Kartoffeln
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 2 EL Pflanzenöl
  • 1 TL Currypulver
  • 1000 ml Gemüse- oder Geflügelbrühe
  • Salz, Pfeffer (Orangenpfeffer wer hat)

Für die Entenbrust:

  • 1 Entenbrustfilet
  • Salz, Pfeffer (oder auch hier Orangenpfeffer)

Außerdem:

  • Kresse (ich genommen) statt
  • Rote-Bete-Sprossen (lt. Rezept) alternativ Radicchio

Zubereitung

  1. Wer die Entenbrust im Voraus zubereiten will, sollte sich zuerst an dieses Rezept halten.
  2. Die Äpfel schälen, vierteln, Kernhäuse entfernen, grob würfeln, Kartoffeln waschen, schälen, grob würfeln. Die Zwiebel ebenfalls schälen und würfeln.
  3. In einem großen Topf das Öl erhitzen, jetzt die Apfelwürfel zugeben und anschwitzen, dann Kartoffel- und Zwiebelwürfel zugeben. Zuletzt das Curry darüber stäuben und anschwitzen, bis es angenehm duftet. Mit der Brühe ablöschen, Deckel drauf und bei mittlerer Hitze 20 Minuten köcheln lassen.
  4. Wer die Entenbrust vergessen hat: die Hautseite mit einem scharfen Messer jetzt die Haut einschneiden ohne das Fleisch zu verletzen (in Rauten oder nur Streifen). Eine Pfanne aufstellen und heiß werden lassen (ohne Öl!) und die Entenbrust mit der Hautseite nach unten einlegen, vorsicht! spritzt, also am besten Spritzschutz verwenden. Die Hitze auf 2/3 maximale reduzieren und etwa 3-4 Minuten anbraten. Dann wenden und kurz (ca. 1 Minute) von der Fleischseite anbraten.
  5. Die Entenbrust aus der Pfanne nehmen, kurz ruhen lassen und in Scheiben von ca. 0,5 cm Dicke schneiden. Von beiden Seiten die Scheiben salzen und pfeffern und auf beiden Seiten in der heißen Pfanne jeweils 1 Minute anbraten, warm stellen.
  6. Die Suppe pürieren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  7. Die Suppe in Schalen anrichten, die Entenbrust auf Spieße stecken, mit etwas Sprossen servieren.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 50 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Suppenglück, S. 48

Kochbuch: Suppenglück

SuppenglückDer Winter ist zurück, Zeit also, mein neues Suppenkochbuch vorzustellen, aus dem ich diesem Winter etliche warme Köstlichkeiten nachgekocht habe. Die Autorin Sonja Riker hat in München eine Suppenbar - SuSa - Suppenglück. Die Rezepte selber sind nach Energiespender, Bauchwärmer, Alleskönner, Sattmacher, Seelentröster, Alltagserfrischer, Schlankmacher, Glücksbringer und Basisrezepte gegliedert. Jedem Rezept gehört eine Doppelseite, links Rezept (überwiegend für 4 Personen angegeben) mit übersichtlicher Zutatenliste. Die Zubereitung ist dann im Fließtext enthalten. Abgerundet werden viele Rezepte noch durch einen Kommentar zur Suppe bzw. zu einzelnen Zutaten oder Variationsmöglichkeiten.

Was ich etwas schade finde, einzelne Suppen sind durch einzelne Zutaten dargestellt, nur meine Mädels fanden es etwas schwierig, als sie einen Haufen Linsen sahen, das Rezept wurde gleich aussortiert (können noch nicht lesen). Schön wäre noch eine Angabe der ungefähren Arbeitszeit, da das Vorwort mit unkomplizierten Suppenrezepten wirbt, das würde es vereinfachen oder ein Register in dem die Rezepte entsprechend sortiert werden.

Die bisher getesteten oder von Freunden aus dem passenden Buch gekochten Rezepte sind bislang alle lecker gewesen und gut nachzukochen. Man findet für alle Jahreszeiten schöne Rezepte. Wer gerne Suppen isst, findet hier schöne Ideen. Das Buch ist aktuell im Handel oder bei Amazon erhältlich. Ich habe daraus schon vorgestellt:

12.03.13

Rezept: Kirsch-Käse-Kuchen

Kirsch-Käse-Kuchen

Hochzeiten werfen ihre Schatten voraus, also wollte ich mal im Vorfeld testen. Das Rezept ist genial lecker, allerdings hätte mich das Rezept stutzig machen sollen, denn es werden hier 4 Schichten verwendet und die oberste hat ausreichend Quarkguss für eine 26-cm-Springform. Die sollte jetzt für alle 4 Schichten reichen. Hat mich bei der Vorbereitung aber erstmal nicht gestört, fiel mir erst später auf. Außerdem habe ich das Rezept für die Quarkmasse verändert, da ich Käsekuchenhilfe nicht mag. Das geht auch ohne.
Die Menge reicht insgesamt locker für eine 30-cm-Form, bei uns wurde es also eine 26-cm-Form + Kinderform (20 cm) und beide liefn fast über... Also habe ich das ganze Rezept so modifiziert, wie ich es beim nächsten Mal machen werden. Dann aber genial lecker, relativ wenig süß, wer mehr mag, sollte die Kirschmasse entsprechend süßen, ich hatte selbst eingeweckte Kirschen verwendet. Da nehme ich nicht so viel Zucker. Aber versucht es, der Kuchen lohnt sich. Zwar im Verhältnis aufwendig, aber echt lohnend! Leider konnte ich das Banner nicht einbinden, dennoch darf das Rezept bei den getrennten Wegen mitmachen.

Zutaten

Für eine 30-cm-Springform

Für den Knetteig:

  • 300 g Weizenmehl
  • 150 g Butter
  • 2 Eigelb (M)
  • 1 EL Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Backpulver

Zum Bestreichen

  • 3 EL Aprikosenmarmelade, hier Birnengelee genommen

Für den Biskuit:

  • 30 g Butter
  • 1 Ei (M)
  • 3 EL heißes Wasser
  • 75 g Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 100 g Weizenmehl
  • 1 TL Backpulver

Für die Kirschenschicht:

  • 1 Glas Sauerkirschen mit 370 g Kirschen
  • 2 EL Speisestärke
  • Zucker nach Belieben (probiert die Masse einfach)

Für den Käseguss

  • 175 g weiche Butter
  • 150 g Zucker
  • 1 Bio-Zitrone, nur die Schale
  • 7 Eier (M)
  • 750 g Magerquark
  • 75 g Weichweizengrieß

Zubereitung

  1. Zunächst für den Knetteig alle Zutaten rasch verkneten, in Frischhaltefolie wickeln und im Kühlschrank 30 Minuten kühl stellen. Die Kirschen in einem Sieb abtropfen lassen, den Saft dabei auffangen.
  2. Die Form fetten und den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. Den Knetteig in die Form drücken, mit Backpapier und Linsen bedecken und auf der 2. Schiene von unten 10 Minuten blind backen. Ofen anlassen, Kuchen rausnehmen. Dann Backpapier und Linsen entfernen.
  4. Für den Biskuit das Ei in einer Schüssel schaumig schlagen, das heiße Wasser zugeben und weiter schaumig schlagen. Dann Zucker mit Vanillezucker einrieseln lassen und weiter rühren. Zuletzt Mehl mit Backpulver mischen und über den Eierschaum sieben (wichtig! nicht so reinkippen, gibt Klümpchen), unterrühren.
  5. Dann den Mürbeteig mit etwas Marmelade bestreichen, die Bidkuitmase darüber gießen und erneut im Ofen 15 Minuten backen.
  6. In der Zwischenzeit vom Kirschsaft 3 EL abnehmen und mit der Speisestärke verrühren, den restlichen Saft aufkochen lassen und die Speisestärke einrühren, nochmal kurz aufkochen, vom Herd nehmen, Kirschen unterrühren, beiseite stellen.
  7. Die Butter mit dem Zucker schaumig rühren. Dann die Eier trennen, die Eigelbe unter die Buttermasse rühren. Den Quark einrühren. Die Zitrone heiß waschen, trockenreiben und die Schale zur Buttermasse reiben, unterrühren. Zuletzt den Weichweizengrieß einrühren.
  8. Die Eiweiße zu steifen Eischnee schlagen und unter die Masse heben.
  9. Die Kirschen auf dem Biskuitboden verteilen, dann zuletzt oben die Quarkmasse verteilen. Im Ofen auf der 2. Schiene von unten 45 Minuten backen. Sollte er zu dunkel werden, mit Alufolie abdecken.
  10. Aus der Form nehmen und komplett abkühlen lassen.

Zubereitungszeit: dauert etwa 3 Stunden + zuletzt 45 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: dauert, etwas anspruchsvoller

Quelle: deutlich variiert nach Oetker - Käsekuchen, S. 38

11.03.13

Rezept: Kaffeekuchen

Kaffeekuchen

Ich brachte auf Arbeit mal wieder einen Kuchen mit. Da alle meine KollegInnen dort koffeinsüchtig sind, habe ich einfach mal damit einen Kuchen gebacken. Die Basis ist hier löslicher Kaffee, den wir immer im Haus haben, seit beim Göttergatten die Kaffeepreise auf Arbeit deutlich gestiegen sind. Kam gut an. Erdnüsse werden im Rezept verwendet, hatte ich nicht, habe ich gegen Cashewkerne ausgetauscht. Beim nächsten Mal würde ich die nur deutlich feiner hacken. Ansonsten ein absoluter Speedkuchen, Fertiger Kuchen in unter 45 Minuten, ein ganzes Blech, muss nur noch in Rauten geschnitten werden. Fertig. Göttergatte war auch begeistert (dem hatte ein kleines Versucherle beiseite gestellt).

Zutaten

Reicht für 1 Backblech

Für den Teig:

  • 200 g Sahne
  • 4 Eier (M)
  • 400 g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 1 EL Instant-Kaffee- oder Espresso-Pulver
  • 200 g Zucker
  • 1 Vanilleschote
  • Für den Guss:

  • 125 g Butter
  • 150 g Zucker
  • 4 EL Milch
  • 2 EL Zitronensaft
  • 200 g gehackte Erdnüse oder Cashewkerne

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Für den Guss schon mal die Butter in einen kleinen Topf geben und auf niedrigster Stufe schmelzen lassen.
  2. Für den Teig die Sahne in eine große Schüssel geben, mit den Eiern verquirlen.Mehl und Backpulver mit dem Kaffeepulver mischen, portioniert unterrühren. Zuletzt den Zucker zugeben. Die Vanilleschote längs aufschlitzen, Mark herauskratzen, mit dem Zucker unterrühren.
  3. Das Backblech einfetten, mit Mehl bestäuben und den Teig darauf geben, glatt streichen.
  4. Auf der mittleren Schiene im Ofen 10 Minuten backen.
  5. Für den Guss den Zucker in die flüssige Butter geben. Mit der Milch und dem Zitronensaft verrühren. Die Nüsse hacken.
  6. Nach den 10 Minuten das Blech herausnehmen, den Ofen wieder schließen und angeschaltet lassen. Den Guss auf dem Kuchen verteilen und die gehackten Nüsse darüber streuen.
  7. Auf der mittleren Schien für weitere 10 Minuten backen.
  8. Abkühlen lassen und in Rauten schneiden.

Zubereitungszeit: fertig in 45 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Kaffee und Schokolade, . 114

8.03.13

Rezept: Rote-Bete-Eintopf mit Ente

Rote-Bete-Eintopf mit Ente

Meine Mädels lieben Rote Bete und haben neuerdings Ente für sich entdeckt. Ich finde es total schade, dass die meisten Rezepte immer nur für die Entenbrust sind, dabei sind die Keulen auch lecker. Außerdem sollten wir alle Teile der Tiere verwenden und die Keulen sind etwas günstiger und auch saftiger als die Brust. Hier im Eintopf kommt alles wunderbar zur Geltung, sogar den Kohl konnte ich untermogeln, den meine Mädels sonst nicht so mögen. Ein wunderbares Wintergericht, schön auch bei Schnee- und Schmuddelwetter nach einem ausgedehnten Spaziergang mit dem Schlitten, soll laut Wetterbericht am Wochenende ja mal wieder passen...

Zutaten

Für 4 Personen

  • 2 Entenkeulen (insgesamt ca. 600 g)
  • Salz, Pfeffer
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 kleiner Weißkohl à 400 g
  • 2 EL Öl
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1250 ml Geflügelbrühe (am besten selbstgemacht)
  • 3-4 Rote Beten, insgesamt 400 g
  • 400 g vorwiegend festkochende Kartoffeln (Linda genommen)
  • 2 EL Zitronensaft
  • Dill nach Belieben
  • Saure Sahne zum Servieren

Zubereitung

  1. Die Haut der Entenkeulen abziehen, das Fleisch vom Knochen lösen und in ca. 1 cm große Würfel schneiden. Zwiebeln und Knoblauch schälen, fein hacken. Kohl putzen, in feine Streifen schneiden.
  2. Öl in einem großen Topf erhitzen, darin das Fleisch anbraten, salzen und pfeffern. Die Hitze reduzieren und Zwiebeln-, Knoblauchwürfel und Kohlstreifen zugeben und ebenfalls anschwitzen. Dann das Tomatenmark zugeben und Farbe nehmen lassen. Mit der Brühe angießen, Deckel drauf und bei mittlerer Hitze köcheln lassen.
  3. Rote Beten unter fließendem Wasser schälen und fein würfeln, zugeben. Zuletzt die Kartoffeln schälen und in gleich große Würfel wie die Roten Beten geben und ebenfalls zum Eintopf geben.
  4. Alles auf mittlerer Hitze für weitere 30 Minuten garen (ingesamt braucht der Eintopf 60 Minuten).
  5. Dann mit Zitronensaft sowie Salz und Pfeffer abschmecken.
  6. Mit etwas Dill und einem Klacks Saurer Sahne servieren.

Zubereitungszeit: Arbeitszeit etwa 20 Minuten, fertig in etwa 70 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Jahreszeitenküche für die Familie, S. 147

6.03.13

Rezept: Pfitzauf

Pfitzauf

Hier mal ein Klassiker der schwäbischen Küche, den ich neulich zum Dessert für Freunde gemacht habe. Die waren ganz begeistert von diesem Soufflée, denn etwas anderes ist es nicht. Wichtig ist, die Gäste auf das Dessert warten zu lassen und superfrische Eier zu verwenden. Sonst gibt es Pfitzab! Zubereitet werden sie übrigens klassischerweise in speziellen Pfitzaufformen, die außerhalb von Schwaben eigentlich nur über das Internet, nicht im Fachhandel zu bekommen sind. Wer Pfitzauf öfters macht, die Formen lohnen sich in der Anschaffung!

Zutaten

Reicht für 12 Pfitzauf

  • 120 g Butter
  • 300 g Mehl (Typ 405), ggf. zur Hälfte durch Speisestärke ersetzen
  • 1 Prise Salz
  • 500 ml Milch
  • 4 Eier (M), ganz frisch!!
  • Puderzucker zum Servieren, ggf. Kompott nach Belieben (Kirsch oder Pflaume klassisch)

Zubereitung

  1. Die Butter in einem kleinen Topf zerlassen. Den Ofen auf 220°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Mehl in eine Schüssel sieben, Salz zugeben, mit der Milch und den Eiern verrühren.
  3. Die Förmchen mit einem Teil der flüssigen Butter einpinseln, den Rest der Butter in den Teig rühren. Den Teig in die Förmchen portionieren, sollte in den Formen etwa 2/3 hoch stehen.
  4. Alle Förmchen auf einem Blech auf der 2. Schiene von unten ca. 25 Minuten backen. Vorsichtig, am Schluss werden sie schnell braun, kommen sie zu früh raus, fallen sie zusammen.
  5. Direkt aus dem Ofen servieren, aus der Form lösen, mit Puderzucker bestäuben, ggf. dazu Kompott reichen.

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten Arbeits- + 25 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: frische Eier, dann geht es eigentlich

Quelle: Schwäbisch kochen, S. 50

5.03.13

Rezept: Steckrübenbolognese

Steckrübenbolognese

Hier mal eine relative schnelle Winterversion der klassischen Bolognese. Es werden nur Dinge verwendet, die man problemlos im Winter bekommen kann. Kommt wirklich gut an, versucht es mal, insgesamt auch recht günstig, da Steckrübe ein völlig unterschätztes und günstiges Gemüse ist. Auch für eine Party in großer Menge gut machbar. Prädikat: genial lecker! Die Sauce schmeckt aufgewärmt übrigens noch mal besser.

Zutaten

Für 4 Personen

  • 500 g Steckrübe
  • 2 Zwiebeln
  • 2 EL Öl
  • 300 g gemischtes Hackfleisch
  • 2 EL Tomatenmark
  • 250 ml Fleischbrühe
  • 500 g geschälte Tomaten (Dose)
  • 400 g Spaghetti
  • 200 g kleine Champignons (weggelassen, meine mögen keine Pilze)
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Steckrübe schälen, fein würfeln. Ziebeln schälen und ebenfalls fein hacken.
  2. Öl in einem großen Topf erhitzen, darin das Fleisch krümelig anbraten, dann das Gemüse dazugeben und anschwitzen. Zuletzt das Tomatenmark einrühren und Farbe nehmen lassen.
  3. Mit der Fleischbrühe aufgießen und einkochen lassen.
  4. Parallel jetzt schon mal Salzwasser für die Pasta aufsetzen und nach Packungsanleitung kochen.
  5. Champignons putzen, in Schieben schneiden oder vierteln (je nach Größe), wer mag schwitzt sie in einer Pfanne an, ehe sie gemeinsam mit den Dosentomaten zum Gemüse geben. Nochmals aufkochen lassen und bis die Pasta fertig ist, weiter köcheln lassen.
  6. Die Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken, die Spaghetti abtropfen lassen, unter die Sauce mischen und servieren.

Zubereitungszeit: fertig in 45 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Jahreszeitenküche für die Familie, S. 156

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