« Januar 2013 | Main | März 2013 »

28.02.13

Rezept: Knusprige Zimtwaffeln

Knusprige Zimtwaffeln

Abends, meine Mädels wünschten sich ganz dringend Waffeln (so wie gestern, als die beste Freundin von meiner "Kleinen" zu Besuch war). Irgendwie hatten wir alle einen Süßhunger, also wurden schnell noch ein Waffelteig gerührt. Das dauert wirklich nicht lange (wie auch Zorra bewiesen hat). Naja, hier wisst Ihr außerdem noch, was drin ist. Reicht für 8 Waffeln bei uns, wenn man sie dicker ausbäckt, dann 6. Außen knusprig und kross, innen ganz weich, einfach wunderbar. Perfekt mit Apfelkompott, Einfach genießen, Teig fertig in ca. 12 Minuten. Schnell und umkompliziert, alle wurden glücklich! Wer noch mehr Waffeln mag, ich habe eine eigene Kategorie nur für Waffeln, hier findet ihr bestimmt das für Euch passende Rezept!

Zutaten

Reicht für 6-8 Waffeln, je nach Dicke

  • 4 Eier (M)
  • 1 Prise Salz
  • 125 g Butter (Zimmertemperatur)
  • 100 g Zucker
  • 1 TL Zimtpulver
  • 1 EL Vanillezucker
  • 175 g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 150 g Sahne
  • 2 EL Mineralwasser
  • Fett für das Waffeleisen

Zubereitung

  1. Die Eier trennen, die Eiweiße zu steifen Eischnee schlagen.
  2. Die Eigelbe mit der Butter und dem Zucker schaumig schlagen, die Gewürze unterrühren, Mehl mit Backpulver zugeben und mit der Sahne unterrühren. Ggf. noch etwas Mineralwasser unterrühren, wenn der Teig zu fest ist.
  3. Zuletzt den Eischnee unterheben.
  4. Im Waffeleisen portioniert ausbacken (bei mir Stufe 2,5 von 5). Mit Zimtzucker bestreut und Apfelkompott servieren.

Zubereitungszeit: fertig in 30 - 40 Minuten (hängt von der Schnelligkeit des Waffeleisens ab)

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU - Waffeln, S. 16

27.02.13

Drink: Schwedischer Glühwein (Glögg)

Schwedischer-Gluhwein.jpgDer backbegabte Bruder hatte gestern Geburtstag (Glückwunsch, Brüderchen!). Er ist bekennender Schwedenfan wie auch seine Freundin, weswegen sie (vorwiegend in der Adventszeit) öfters Glögg, den klassischen schwedischen Glühwein zubereiten. Dazu genial einfach zu machen und deutlich besser als das Fertiggetränk aus dem Laden. Dazu werden Gewürze über Nacht (oder länger) in Wodka eingelegt. Die Wodka-Würzmischung wird gemeinsam mit Wein und Zucker erhitzt. Traditionell gibt es dazu nach Belieben Mandeln und Rosinen. Wärmt auf jeden Fall bei dem anhaltenden Schmuddel- und Winterwetter (letztes Wochenende bauten die Kinder nochmal Schneemänner....)

Küchen-Blogparade bei KüchenAtlas: HeißgetränkeDurch den Alkoholgehalt und den Zucker reicht meist ein Glas pro Person.Außerdem lohnt es sich, einen besseren Wodka und Wein zu verwenden, wenn man einen Kater am nächsten Tag verhindern möchte. Wir haben aber auch die Wodkamenge etwas reduziert (unten schon so angegeben). Weil es gerade noch so schön ins Thema passt noch ein Beitrag für den Küchenatlas. Kompliment für das Motto, hätte Anfang Februar nicht gedacht, dass ich Ende Februar tatsächlich noch Glühwein trinke (was Göttergatte mit dem Nachbarn erst letztes Wochenende wieder genoss, als die Kinder gemeinsam kreativ mit der weißen Pracht werkelten. Aber bitte liebe Wetterfee: für März wünsche ich mir Sonne, Temperaturen über 0°C und die ersten zaghaften Frühlingsboten.

Zutaten

(Für ca. 10 Gläser)

  • 4 Zimtstangen
  • 30 Gewürznelken
  • 1 walnussgroßes Stück Ingwer
  • 2 EL ganze Kardamomkapseln (ca. 2EL)
  • 2 Sternanis (wer mag)
  • 2 EL gehackte Schale einer Bio-Pomeranze (Bitterorangen, normale Bio-Orange genommen)
  • ca. 500 ml Wodka (350 ml genommen)
  • ca. 1,5 l Rotwein (Weißwein geht auch)
  • ca. 200-300 g Zucker (300 g genommen)
  • Rosinen
  • Mandeln (z.B. gehackt oder gestiftelt)

Zubereitung

  1. Kardamomkapseln öffnen und Samen sammeln. Kardamomsamen im Mörser etwas anstoßen.
  2. Pommeranze/ Orange schälen, Schale klein hacken. Ingwer schälen und in dünne Scheiben schneiden.
  3. Zimt, Gewürznelken, Ingwer, Orangenschale, angestoßenen Kardamom und evtl. Sternanis in den Wodka geben und mindestens einen Tag ziehen lassen. Ich nehme dafür immer ein leeres Marmeladenglas (500 ml). Man kann die Mischung auch länger stehen lassen, aber nicht länger als eine Woche, sonst wird es durch die Orangenschale sehr bitter.
  4. Wodka und Wein mit Zucker in einem Topf erhitzen, aber nicht kochen!
  5. Heiß servieren und nach Belieben noch 1 TL Mandeln und/ oder Rosinen in ein Glas geben.

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Skandinavische Delikatessen (S.91)

25.02.13

Rezept: Obstsalat

Obstsalat

Jetzt in der Erkältungszeit hilft eine extra-Portion Obst. Das essen meine Mädels besonders gerne, wenn sie bei der Vorbereitung helfen durften. Daher habe ich sie neulich in der Obsttheke einfach einkaufen lassen und danach wurde daheim gemeinsam ein Obstsalat vorbereitet. Wurde natürlich auch komplett aufgegessen, war mehr als eine Portion Obst, die da genossen wurden.

Zutaten

Für 4 als üppiges Dessert

  • 2 Mangos
  • 100 g Physalis
  • 3 Bananen
  • 2 Passionsfrüchte
  • 1 TL Zitronensaft
  • Honig nach Belieben

Zubereitung

  1. Mangos schälen, jeweils längs dritteln, die beiden äußeren würfeln, von dem mittleren Drittel das restliche Fruchtfleisch lösen, den Kern entsorgen. Fruchtfleisch in eine Schüssel geben.
  2. Physalis aus den Blättern lösen, waschen, in die Schüssel geben, ggf. vorher halbieren.
  3. Bananen schälen, in Scheiben schneiden. Passionsfrüchte halbieren, herauskratzen und in die Schüssel geben.
  4. Mit Zitronensaft beträufeln, nach Belieben mit Honig etwas süßen.

Zubereitungszeit: fertig in 15 Minuten

Schwierigkeit: meine Kinder konnten gut mithelfen

Quelle: Rezept von meinen Mädels

24.02.13

Rezept: Maiscremesuppe

Maiscremesuppe

Es schneit, ich mag Schnee, aber so langsam möchte ich Frühling. Zeit also, in aller Ruhe die ganzen Winterrezepte noch zu testen und Euch vorzustellen: Meine Mädels lieben Mais, so dass ich im Winterwetter wie jetzt (schon wieder...) die sättigende Suppe gekocht habe. Schmeckt gut und war richtig lecker. Dabei sehr unkompliziert. Ich habe es einmal wie im Rezept mit vorgegarten Maiskolben und einmal mit Dosenmais zubereitet, schmeckte beides ähnlich gut. Konnte keinen relevanten Unterschied erkennen, deswegen hier mit Dosenmais, geht etwas schneller. Passiert es hinterher unbedingt durch ein Sieb oder eine Flotte Lotte, die Häutchen stören! Damit wünsche ich Euch einen winterlichen Sonntag, genießt ihn mit euren Lieben!

Zutaten

Reicht für 4 zum Sattessen

  • 2 Dosen Mais (insgesamt 400 g)
  • 1 große Zwiebel
  • 2 EL Butter
  • 600 ml Gemüsebrühe
  • 400 ml Milch
  • 150 g Crème fraîche
  • 1 rote Paprikaschote
  • Salz, Pfeffer, Paprika rosenscharf
  • 1 Kästchen Kresse (hier alternativ Petersilie genommen, Kresse ist besser)

Zubereitung

  1. Den Mais abtropfen lassen, 4 EL vom Mais beisete stellen (braucht man hinterher für die Deko). Zwiebel schälen, fein hacken.
  2. Butter in einem großen Topf zerlassen, darin die Zwiebel glasig dünsten, den Mais zugeben, anschwitzen. Dann mit der Gemüsebrühe ablöschen und 10 Minuten köcheln lassen. In der Zwischenzeit die Paprika waschen, fein würfeln.
  3. Mit der Milch aufgießen. nochmal aufkochen lassen, pürieren. Die ganze Suppe durch ein Sieb oder eine Flotte Lotte passieren, um es von den feinen Häutchen zu befreien. Macht Euch die Mühe, die Suppe wird dadurch viel, viel besser.
  4. Die Crème fraîche einrühren, mit Salz, Pfeffer und Rosenpaprika abschmecken.
  5. Mit der gewürfelten Paprika, dem beiseite gestellten Mais sowie der Kresse garniert servieren.

Zubereitungszeit: fetig in 60 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Jahreszeitenküche für die Familie, S. 105

21.02.13

Rezept: Grünkohl in Senfsahne

Grünkohl in Senfsahne

Ok, ich habe noch nie sooo leckeren Grünkohl gegessen, in keinem Restaurant. Aber das hier, jeder der keinen Grünkohl mag, dem möchte ich dieses Rezept ans Herz legen, probiert es, wenn es Euch nicht schmeckt, dann ok. Aber testet erst das hier ehe ihr Grünkohl verdammt. Es ist ein wunderbares Gericht, perfekt zu Fisch oder Hähnchen, es ist wunderbar, leicht und würzig, es ist einfach lecker!

Zutaten

Für 4 als Beilage

  • 1 kg frischer Grünkohl, 500 g geputzt
  • Salz
  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Butter
  • 125 ml Gemüsebrühe, kräftig
  • 200 g Sahne
  • Pfeffer
  • 3 EL körniger Senf (süßen Senf genommen)

Zubereitung

  1. Grünkohl putzen, den Strunk herauslösen dabei, waschen, gut abtropfen lassen.
  2. Salzwasser aufsetzen und den Grünkohl darin 3 Minuten blanchieren, dann abgießen und abtropfen lassen.
  3. Zwiebel schälen, fein hacken.
  4. Butter in einem Topf zerlassen, darin die Zwiebelwürfel und den Grünkohl anschwitzen, mit der Brühe ablöschen, einkochen lassen und mit der Sahne aufgießen.
  5. Alles 10 Minuten köcheln lassen. Pfeffern und den Senf unterrühren.

Zubereitungszeit: fertig in 45 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Jahreszeitenküche für die Familie, S. 153

Kochbuch: Jahreszeitenküche für die Familie

Jahreszeitenküche für die FamilieHier darf ich mal wieder ein Kochbuch vorstellen, das schon länger bei mir im Regal steht. Wir nehmen es gerne zur Hnad, da die Rezepte mit regionalen Zutaten punkten. Es ist nach Jahreszeiten sortiert, so dass man sehr einfach auch passende Rezepte findet. Jedes Rezept ist mit Bild versehen, so dass meine Mädels auch gut aussuchen können, obwohl sie noch nicht lesen können. Das Buch hat außerdem 4 Lesebändchen in 4 verschiedenen Farben, so dass sich jeder sein bzw. ihr liebstes Rezept markieren kann. Der Einband ist abwischbar fest gebunden. Vorneweg eine recht ausführliche Übersicht über die Rezepte, einmal nach Kapiteln und danach nach Eigenschaften (schnell, günstig, unkompliziert, gut vorzubereiten, vegetarisch, besonderes). . Danach dann eine Übersicht über Obst und Gemüse mit Einkaufskalender sowie Verwendung und Tipps beim Einkaufen (wann regional, wann importiert, woran erkenne ich Frische?) sowie Tipps zum Lagern bzw. einmachen.

Die eigentlichen Rezepte sind dann nach Jahreszeiten sortiert. Diese sind farblich voneinander unterschieden. Im Frühling ist die Zutatenliste jeweils grün, im Sommer orange, im Herbst Braun und im Winter lila gehalten. Neben einer kurzen Übersicht über Gemüse-/Obstsorten und Kräuter die in der jeweiligen Jahreszeit Saison haben, sind die Rezept nochmals untergliedert. Dabei finden sich ingesamt viele schöne, insbesondere auch leichte Rezepte. Bis jetzt konnte ich meine Kinder eigentlich immer begeistern. Es überwiegen schnelle und unkomplizierte Gerichte, fast alles bekomme ich auf dem Markt. Meistens sind es Rezepte für die deutsche Küche mit leichtem italienischen Einschlag. Dabei gibt es viele Salat- und Beilagengerichte, viele Ideen für Gemüsesorten. Gar nicht so viele komplette Gerichte, sondern ein schönes Buch für Baukästen, die man jeweils gut kombinieren kann.

Insgesamt ein schönes Buch für Familien, die gerne gemeinsam kochen und auch saisonal einkaufen. Ein schönes Buch, bei dem bis jetzt jedes Rezept gelungen ist, das ich getestet habe. Das Buch ist leider nur noch vereinzelt im Handel oder als Restposten auch bei Amazon erhältlich. Ich habe daraus schon vorgestellt:

19.02.13

Rezept: Verliebte Hähnchenkeulen

verliebte Hähnchenkeulen

Meine Mädels lieben Hähnchenfleisch, vor allem mögen sie es sehr, wenn das Fleisch total saftig ist, oder mal am Knochen nagen. Sie wollten die gerne mit Rote Bete sanft im Ofen geschmurgelt. Fast verliebt meinte der Göttergatte, so hatten wir gleich einen Namen für das Essen. Einfach und unkompliziert, hier zählen mal wieder die Zutaten.
Ähnlich wie Foodfreak hatte ich auch ein Testpaket bekommen. Bei mir allerdings mit Gewürzen und Essig und Öl, alles Eigenmarke. Während ich von den Gewürzen angetan bin, kam der Essig ziemlich gut an, beim Olivenöl bin ich von meiner deutlich besseren - ja auch deutlich teureren Qualität - verwöhnt. Klar, kann man immer und jederzeit frische Gewürze verwenden. Im Sommer habe ich dafür eine Kräuterkiste auf dem Balkon. Nur im Winter überleben Kräuter bei mir auf der Fensterbank nicht so oft. Außerdem ist es für Kräuterfusseln verachtende Kinder bzw. deren Eltern einfacher, wenn das Essen gewürzt werden kann, ohne dass es sichtbar ist. Macht das Leben einfacher. Also: für die Gewürze: Daumen hoch, Essig und Öl sind in der Preis-Leistung durchaus ok.

Zutaten

Für 4 Personen (2 Erwachsene + 2 Kinder)

  • 3 rote Beten (insgesamt knapp 600 g unvorbereitet)
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Petersilienwurzel
  • 1 Apfel
  • 2 EL Öl
  • 1 EL Honig
  • Salz, Pfeffer
  • 1 TL gemahlener Ingwer
  • 1 TL Rosmarin gemahlen
  • 200 ml Apfelsaft
  • 1 Bio-Zitrone
  • Salz, Pfeffer
  • 4 Hähnchenkeulen

Zubereitung

  1. Die Roten Beten unter fließendem Wasser schälen, dann in etwa 1-2 cm große Würfel schneiden (je größer, desto bißfester am Schluss). Den Ofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Zwiebel schälen, würfeln, ebenso Petersilienwurzel schälen, würfeln, Apfel schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und ebenfalls würfeln.
  3. Öl in einem flachen Bräter oder ofenfester, großer Pfanne erhitzen, darin den Honig erhitzen, das Gemüse darin anschwitzen, mit Salz und Pfeffer würzen, mit Ingwer und Rosmarin bestäuben und mit dem Apfelsaft ablöschen.
  4. Die Zitrone heiß waschen, trockenreiben und in Scheiben schneiden, in das Gemüse legen.
  5. Auf der 2. Schien von unten 70 Minuten garen. 10 Minuten vor Ende der Garzeit mit einer Rouladennadel nur die Haut (nicht zu tief!) einstechen, damit das Fett austreten kann und die Haut krosser wird. Ggf. kurz den Grill zuschalten, wenn man es kross und braun möchte.
  6. Die Hähnchenkeulen herausheben, das Gemüse nochmals abschmecken. Gemeinsam servieren.

Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten Arbeits- + 70 Minuten Garzeit

Schwierigkeit: recht einfach

Quelle: eigenes Rezept

Ich bekam ein Testpaket, allerdings war ich in meiner Meinung und in dem, was ich über die Produkte schreibe, völlig frei. Darauf hat bei meinen Rezensionen niemand Einfluss.

17.02.13

Rezept: Kokosnuss - Inselkuchen

Kokosnuss - Inselkuchen


Die beste Freundin meiner Großen hatte Geburtstag und sie beschloss, dafür einen Geburtstagskuchen zu backen. Sie wollte unbedingt ein Rezept aus ihrem neuen Backbuch verwenden. War doch Ehrensache. Wir haben den Blechkuchen am Vortag gebacken, damit er gut ausgekühlt war und wir den Puderzuckerguss gut auftragen konnten. Statt Blue Curacao zum Färben (hatte ich nur mit Alkohol) haben wir Speisefarbe in Blau verwendet. Marzipan mögen meine nicht, daher wurden noch Schokokekse gebacken und mit den dem Backbuch beiliegenden Ausstechförmchen die 3 Hauptfiguren ausgestochen. Kam auf jeden Fall total gut an, meine waren so stolz darauf. Ein Hingucker auf jeder Drache-Kokosnuss-Party.

Zutaten

Reicht für 1 Blech

Für den Teig:

  • 360 g Butter
  • 300 g Zucker
  • 6 Eier (M)
  • 1 Bio-Zitrone
  • 1 Vanilleschote (oder 1 Päckchen Vanillezucker)
  • 360 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver

Für den Guss

  • 2 EL Zitronensaft
  • 250 g Puderzucker
  • 20 ml blaue Speisefarbe

Außerdem:

  • 1 Reibe für die Zitrone (fein) + 1 Zitruspresse
  • 1 Backblech
  • Fett für das Backblech
  • 1 Blech zum Servieren
  • 1 Messer
  • Cocktailschirmchen nach Belieben
  • Motivkekse (oder Marzipan 200 g + Erdbeersirup)
  • Physalis (als Palmen, von meinen ergänzt)

Zubereitung

  1. Zunächst muss der Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (oder Umluft 160°C) vorgeheizt werden.
  2. Wieg die Butter ab und gib sie in eine große Schüssel (evtl. der Küchenmaschine), gib den Zucker dazu und rühre es so lange schaumig, bis es nicht mehr knirscht.
  3. Dann rühre jedes Ei einzeln unter, jeweils so lange, bis es nicht mehr zu sehen ist.
  4. Wasche die Zitrone unter heißem Wasser (lass Dir evtl. helfen), trockne sie ab. Dann reibe mit einer scharfen Reibe die Schale so ab, dass das Weiße an der Zitrone bleibt. Du brauchst nur den gelben Teil. Lass den Schalenabrieb in den Teig fallen. Leg die Zitrone beiseite, Du brauchst sie später noch.
  5. Dann schneide mit einem kleinen scharfen Messer die Vanilleschote längs auf und kratze das Innere (das Mark) heraus. Geb das Mark in den Teig.
  6. Mische das Mehl mit dem Backpulver und rühre es unter den Teig. Lass die Küchenmaschine weiter rühren.
  7. Fette das Backblech ein (mit einem Pinsel oder Du nimmst ein Küchenkrepp, das Du in die Butter gerieben hast). Gib den Teig darauf und streiche ihn etwas glatt.
  8. Dann schiebe das Blech auf der 2. Schiene von unten in den Ofen und lass es 20-25 Minuten backen. Lass Dir evtl. von einem Erwachsenen helfen.
  9. Vorsichtig, wenn der Wecker klingelt, das Blech und der Kuchen sind heiß. Nimm ein Stäbchen um in den Teig zu stechen. iehe es heraus, wenn kein Tig kleben bleibt, ist der Kuchen fertig. Lass ihn komplett auskühlen.
  10. Sobald der Kuchen kalt ist, stürze den kuchen auf die Platte, auf der Du ihn servieren möchtest. Schneide es außen wellenförmig ein, leg den Teig beiseite, Du brauchst ihn noch.
  11. Verrühre den Puderzucker mit der Speisefarbe. Halbiere die Zitrone und presse sie aus. Gib so viel Zitronensaft dazu, dass der Zuckerguss fließfähig ist.
  12. Bestreiche den Kuchen mit dem Zuckerguss. Zerbrösel den abgeschnittenen Teig und brösel ihn so in die Mitte des Kuchens so dass eine Insel entsteht.
  13. Entweder Du nimmst das Marzipan und verknetest es mit etwas Erdbeersirup (damit es rot wird) und rollst es aus und stichst dann Kosknuss, Oskar und Mathilda aus oder Du hast passende Kekse, die Du auf den Kuchen legen kannst.
  14. Stecke noch Cocktailschirmchen in den Kuchen, wasche einige Physalis und stecke sie als Palmen dazwischen.
  15. Lass den Zuckerguss komplett trocknen und serviere den Kuchen dann.

Zubereitungszeit: Kuchen selber ca. 20 Minuten + 20 Minuten Backzeit + Dekozeit ca. 25 Minuten

Schwierigkeit: kommt auf das Alter des Kindes an, meine 5-jährige kam gut zurecht

Quelle: Der kleine Drache Kokosnuss - Rezepte aus der Drachenbäckerei, S. 12

Tipp: Stecke die Vanilleschote, die Du ausgekratzt hast mit ca. 3 EL Zucker in ein Schraubglas, nach 2 Wochen hast Du selbst gemachten Vanillezucker

Kinderbackbuch: Der kleine Drache Kokosnuss - Rezepte aus der Drachenbäckerei

Der kleine Drache Kokosnuss - Rezepte aus der DrachenbäckereiUnsere Große bekam dieses Kinderbackbuch von ihrem Patenonkel zum Geburtstag. Sie liebt den kleinen Drachen Kokosnuss, ein Feuerdrache, dessen beste Freunde das Stachelschwein Mathilda und der Fressdrache Oskar sind. Hier inden sich neben dem Backbuch auch in einer extra Schachtel dann auch 6 Ausstechförmchen, die Kokosnuss, Oskar und Mathilda sowie Herz, Blume und Stern umfassen. Die werden in den Rezepten recht oft insbesondere für die Deko benötigt. Doch jetzt zum Backbuch an sich:

Das Buch richtet sich primär an Kinder, so geht den eigentlichen Rezepten eine 4-seitige Einleitung voraus. Unter der Überschrift "Wie geht Backen eigentlich?" werden Begriffe wie Vorheizen erläutert. Auch Grundtechniken von Rühren und Kneten (wie geht das, womit mache ich das, wie muss es aussehen, warum muss ich ein Blech einfetten, wie geht das? Eier trennen, Plätzchen ausstechen, Holzstäbchentest wird jeweils in einem Absatz erläutert. Auch wie man Teig einfärbt wird erklärt. Nicht zuletzt der Hinweis auf Vorsicht- heiß, auch Erwachsene dürfen helfen. Dann noch ein Bild, was man braucht mit Küchenmaschine, Waage etc, ehe die eigentlichen Rezepte folgen, die in Geburtstag, Ostern, Halloween, Weihnachten untergliedert sind. Jedes Rezept hat eine Doppelseite. Die Zutatenlistenliste sowie benötigte Hilfsmittel sind in einem separaten Kasten markiert. Die Arbeitsanleitung ist sehr verständlich und detailliert beschrieben. Begleitet wird alles mit Graphiken der Hauptcharaktere, die passende Tätigkeiten (wie Bananen essen beim Bananenkuchen) ausüben sowie eine gezeichnete Idee des fertigen Backwerkes.

Meine waren total begeistert. Ich selber muss sagen, dass die Rezepte überwiegend durch die Charaktere punkten. Sie sind alle lecker, aber für mich etwas zu viele Aromen, die benötigt und verwendet werden. So kommt Zitronenaroma in den Teig statt Zitronenschale. Kann man ja abändern.... Bis jetzt sind alle Rezepte gelungen, so dass ich es echt nur empfehlen kann. Insbesondere für kleine Kokosnuss-Fans ein echtes Muss!

Das Buch ist aktuell noch im Handel oder bei Amazon erhältlich. Ich habe mit meinen Mädels daraus schon nachgebacken:

15.02.13

Rezept: Rote Bete Salat nach Jamie Oliver

Rote Bete Salat nach Jamie Oliver

Neulich beim Zappen: ich blieb bei Jamie Oliver hängen, er einen Salat aus Rote Bete zauberte. Ganz schnell, ganz einfach und es sah sooo lecker aus. Musste ich nachmachen. Nur Hüttenkäse war nicht im Haus, auch die Kräuter liegen noch im Winterschlaf. Leider war Basilikum im Supermarkt aus, daher dann eben ohne. Schmeckte auch so, sogar meinen Mädels. Die lieben Rote Bete, doch hier wurden sogar die Kräuterfusseln verziehen. Schmeckte einfach. Kann ich nur empfehlen! Salat auf die Schnelle aus dem Vorrat, auch gut für Überraschungsgäste!

Zutaten

Reicht für 4 als Beilagensalat

  • 500 g gekochte Rote Bete (gibt es vakuumverpackt an den Salattheken der meisten Supermärkte)
  • 2 EL Olivenöl
  • 1/2 Bund Basilikum
  • Salz, Pfeffer
  • 1 1/2 EL Aceto die Balsamico
  • 200 g Hüttenkäse (körniger Frischkäse)
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 TL Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer
  • 1/2 Bund Thymian
  • Olivenöl zum Beträufeln

Zubereitung

  1. Die Roten Beten grob würfeln. Olivenöl dazu geben, Basilikum waschen, trockenschütteln, Blätter abzupfen, etwas mit den Fingern zerzupfen, zugeben. Gemeinsam mit etwas Salz, Pfeffer und dem Balsamico-Essig vermischen, abschmecken.
  2. Den Hüttenkäse mit dem Olivenöl und dem Zitronensaft verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Thymian waschen, trockenschütteln, Blättchen abstreifen. Die Blätter bis auf einige wenige für die Deko unter den Hüttenkäse rühren.
  4. Dann den Hüttenkäse mit einem Teelöffel über den Roten Beten verteilen, mit dem restlichen Thymian bestreuen und mit etwas Olivenöl beträufeln.

Zubereitungszeit: fertig in 15 Minuten

Schwierigkeit: sehr einfach

Quelle: frei aus dem Gedächtnis nach Jamie Oliver im Fernsehen

13.02.13

Rezept: Topfwurst mit Sauerkraut

Topfwurst mit Sauerkraut

Während sie sich überlegt, was sie schon von ihrer heimatlichen Küche gekocht hat, kann ich mir überlegen, was ich von meiner Wahlheimat Brandenburg so kulinarisch schon vorgestellt habe. Ich meine, nicht sonderlich viel (ok, viel mit Teltower Rübchen). Was ich hier erst kennen lernte war so genannte Topfwurst oder umgangsprachlich auch "Tote Oma". Im Prinzip nichts anderes als Blutwurst, die aber nicht in kleinen Pellen sondern in einem großen Stück verkauft wird und direkt im Topf erwärmt wird. Das kommt dann in Kantinen mit einer Schöpfkelle mit Klatsch auf den Teller, ein weiterer Klatsch Sauerkraut und eben Kartoffeln daneben/darüber. Eigentlich ein würziges Winteressen, das ich hier mal wieder etwas abgewandelt habe. Ich habe noch etwas Äpfel in das Sauerkraut gegeben. Das gibt es im Winter so oder so ähnlich öfters. Da ich kein spezielles Rezept dafür habe, hier mal eine Annäherung, variiert es nach Belieben.

Zutaten

Reicht für 4 Personen

  • 600-800 g Topf- oder Blutwurst (nach Belieben)
  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Pflanzenöl
  • ca. 800 g Sauerkraut
  • 250 ml Apfelsaft
  • 2 Lorbeerblätter
  • 2 Pimentkörner
  • Kümmel nach Belieben (macht es bekömmlicher)
  • 3 Äpfel
  • Salz, Pfeffer
  • gekochte Kartoffeln

Zubereitung

  1. Kartoffeln ggf. in einem extra Topf kochen.
  2. Die Topfwurst von der Plastikhülle befreien und in einem kleinen Topf auf niedriger Hitze unter gelegentlichem Rühren erwärmen.
  3. Für das Sauerkraut die Zwiebel schälen, in Streifen schneiden. Öl in einem großen Topf erwärmen, darin die Zwiebel glasig anschwitzen, Sauerkraut zugeben, kurz anschwitzen, mit dem Apfelsaft ablöschen. Dann Lorbeerblätter und Pimentkörner einlegen, Deckel drauf und köcheln lassen.
  4. In der Zwischenzeit die Äpfel waschen, vierteln, ggf. schälen, Kerngehäuse entfernen, in Stücke schneiden, zugeben, etwas warm ziehen lassen. Sauerkraut mit Salz und Pfeffer abschmecken, Piment und Lorbeer entfernen.
  5. Kartoffeln schälen, auf einen Teller geben, Topfwurst und Sauerkraut darauf anrichten.

Zubereitungszeit: fertig in 30 Minuten

Schwierigkeit: einfach, wenn man Topfwurst hat

Quelle: eigene Version eines brandenburger Klassikers

Tipp: wer keine Topfwurst bekommt, entweder Masse aus der Pelle in einen Topf drücken oder alternativ die Würste auf dem Sauerkraut wie in der Schlachtplatte warm ziehen lassen.

12.02.13

Rezept: Günkohltarte

Grünkohltarte

Grünkohl die zweite. Denn es war so viel Grünkohl in der Kiste, den wollte ich nicht komplett zu Pesto verarbeiten. Daher sollte der 2. Teil eigentlich zu Blätterteigtaschen werden, Doch leider hatte ich nicht genügend Blätterteig mehr im Haus, der reichte nur noch als Boden, nicht mehr für Taschen. War aber auch gut, denn ohne den Eierguss wäre es trocken geworden. So allerdings harmonierte es wunderbar. Statt Cranberries können auch Rosinen oder etwas gehackter Apfel verwendet werden, doch eine fruchtige Komponente finde ich hier richtig gut. Probiert es aus, es lohnt sich!

Zutaten

Für eine 26-cm-Tarteform

Für den Boden: Blätterteig 26 cm Durchmesser (Kühlregal)

Für den Belag:

  • 250 g Grünkohl (geputzt gewogen, ca. 500 g unvorbereitet)
  • 1 Zwiebel
  • 1 EL Schmalz
  • 2 EL Senfsaat (gemahlene genommen)
  • 250 g Kassler (ohne Knochen)
  • 100 ml Fleischbrühe
  • 2 Handvoll Cranberries
  • Salz, Pfeffer
  • 1 gehäufter TL mittelscharfen Senf

Für den Guss:

  • 3 Eier (M)
  • 200 ml Sahne ("Diät": 1/2 Sahne, 1/2 Milch)
  • Salz, Pfeffer
  • 150 g geriebener Käse (Emmentaler genommen)

Zubereitung

  1. Den Blätterteig ggf. auftauen lassen.
  2. Den Grünkohl gründlich waschen, den Strunk jeweils herausschneiden und fein hacken.
  3. Zwiebel schälen und ebenfalls fein hacken. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  4. In einer großen Pfanne das Schmalz erhitzen, darin den Grünkohl anschwitzen, dann die Zwiebelwürfel zugeben und glasig anschwitzen. Senfsaat untermischen, alles mit der Brühe ablöschen und ca. 3 Minuten köcheln lassen.
  5. Kassler fein würfeln und gemeinsam mit den Cranberries untermischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und beiseite stellen.
  6. Die Tarteform einfetten, den Blätterteig darauf ausrollen und den Rand hochziehen. Den Boden mit 1 TL Senf bestreichen.
  7. Für den Guss die Eier mit der Sahne verquirlen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  8. Den Belag auf dem Boden verteilen, den Guss darüber geben und mit Käse bestreuen.
  9. Auf der 2. Schiene von unten 40-45 Minuten backen, bis der Käse goldgelb ist und der Guss gestockt. Schmeckt warm mit einem Bier am besten.

Zubereitungszeit: fertig in ca. 90 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: deutlich variiert nach Living At Home 2/13, S. 79

11.02.13

Rezept: Topfen-Kaiserschmarrn nach Witzigmann

Topfen-Kaiserschmarren nach Witzigmann

Unsere Mädels wollten mal wieder was Süßes, immer nur Grießbrei? Danke nein. Sie durften sich was aussuchen und wollten "kaputte Pfannkuchen", klar, also Schmarrn, ich hingegen wollte ganz dringend den Quark (ok, gemogelt, Topfen war es nicht) im Kühlschrank verwenden. Dieses Rezept war ein guter Kompromiss. Etwas besser als dieses vergleichbar mit jenem Rezept. Dabei etwas leichter wirkend, da sehr fluffig und durch die Zitrone angenehm frisch. Eigentlich gehören glasierte Aprikosen dazu, da die gerade nicht Saison haben, servierten wir es mit Birnen-Apfelmus.

Zutaten

Für 4 zum Sattessen

  • 6 gehäufte EL Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 1 Bio-Zitrone (nur die Schale)
  • Milch (ca 80 ml bei uns)
  • 6 Eier (M)
  • 3 EL Quark (Sahnequark statt Topfen genommen)
  • Rosinen nach Belieben (bei uns ohne - Göttergatte ist allergisch)
  • Butter zum Ausbacken

Zubereitung

  1. Mehl in eine Schüssel sieben, das Salz zugeben, die Zitrone heiß abwaschen, trockenreiben und die Schale zum Mehl abreiben. Mit der Milch verquirlen, so dass ein fester, gerade nicht mehr knetbarer Teig entsteht.
  2. Nun die Eier zugeben. Ich habe die Hälfte der Eier getrennt und zunächst nur die Eigelbe zugegeben. Die Eiweiße habe ich separat zu Eischnee geschlagen.
  3. Den Topfen unterziehen und zuletzt den Eischnee unterheben.
  4. Die Butter in einer Pfanne zerlassen und dien kompletten Teig hineingeben, Deckel drauf. Sobald sich der Schmarrn von unten löst und etwas Farbe hat, aus der Pfanne gleiten lassen und wenden. Dann den Deckel wieder aufsetzen. Vorsichtig, nicht zu heiß, bei uns nur 5/9, sonst wird er schnell schwarz.
  5. Mit 2 Gabeln vorsichtig in Stücke reißen, dann nochmals vorsichtig wenden. Puderzucker nach Belieben darüber stäuben, noch etwas Butter dazu und kurz karamellisieren lassen.
  6. Dann gemeinsam mit Apfelmus anrichten.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 30 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Witzigemanns Kochbuch für die ganze Familie, S. 199

10.02.13

Rezept: Ente mit Äpfeln

Ente mit Äpfeln

Meine Große war mit auf dem Markt und wollte einkaufen. Neben einer geräucherten Forelle (frisch geräuchert auf dem Markt) wollte sie unbedingt eine Ente einkaufen. Natürlich wollte sie mitkochen, schließlich hatte sie das Essen überlegt und Oma und Opa stolz am Telefon angekündigt. Gemeinsam blätterten wir durch Kochbücher (meine freut sich auch schon über Koch- und Backbücher zum Geburtstag...). Unsere Wahl fiel gemeinsam auf dieses französische Rezept, sehr einfach und unkompliziert. Wieder mal nicht so optisch großartig, aber geschmacklich wirklich genial lecker und sicher nicht zum letzten Mal gekocht!
Ja, ich gebe es zu, meine Mädels kochen schon sehr gerne. Ich genieße es total, mit ihnen gemeinsam zu kochen und dabei immer was neues zu entdecken. Sie suchen sich jetzt auch schon Rezepte aus und laden dann zum Essen Besuch ein, die Premiere hatten Oma und Opa, aber der Patenonkel wurde auch schon mit Kuchen verwöhnt.

Canard nantais

Zutaten

Für 4 Personen + 2 Kinder

  • 75 g Cranberries (eigentlich Rosinen)
  • 1 Ente à 1,6 kg ca.
  • 1,5 kg Äpfel (Boskop genommen)
  • 50 g Butter
  • 1 EL Honig (nicht im Original-Rezept)
  • 200 ml Weißwein (lt. rezept Muscadet), alternativ Apfelsaft
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Cranberries oder Rosinen in warmen Wasser einweichen.
  2. Die Hälfte der Äpfel schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen (Kind beschloss: grob würfeln). Die Ente waschen, trockentupfen und von innen und außen salzen und pfeffern. Den Ofen auf 220°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. In einem hohen Bräter die Hälfte der Butter zerlassen, darin den Honig erhitzen und die Apfelwürfel darin anschwitzen. Sobald sie goldgelb sind, vom Herd nehmen und die Apfelwürfel in die Ente füllen. Dann mit Zahnstochern die Öffnung verschließen und Küchengarn in 8ern darum legen, verknoten.
  4. Die Enten in den hohen Bräter legen mit der Brust nach oben. die restliche Butter in Flocken auf und neben der Ente verteilen.
  5. Die Ente auf der 2. Schiene von unten 15 Minuten Farbe nehmen lassen. Die Hitze auf 180°C Ober-/Unterhitze reduzieren, mit dem Wein begießen, weitere 30 Minuten garen.
  6. In der Zwischenzeit die restlichen Äpfel ebenfalls schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen, die Cranberries abtropfen lassen und gemeinsam mit den Apfelvierteln zugeben, weitere 90 Minuten garen. Ggf. am Schluss die Hitze nochmal hochdrehen.
  7. Ich steche immer etwa 10 Minuten vor Ende der Garzeit vorsichtig mit einer Rouladennadel in die Haut, nur oberflächlich, damit das Fett unter der Haut austreten kann, dabei das Fleisch nicht verletzen!
  8. Gemeinsam mit den Äpfeln servieren, auch die Füllung in der Ente kann serviert werden.

Zubereitungszeit: reine Arbeitszeit etwa 45 Minuten + knapp 2 Stunden im Ofen

Schwierigkeit: kann gut mit Kindern gekocht werden

Quelle: Die echte französische Küche, S. 262

9.02.13

Kinderspiel: Filly Mau-Mau

Filly Mau-MauEs war nicht zu vermeiden: auch meine beiden Mädels lieben die Filly-Pferdchen Einhörner und ihre Geschichten. Hier allerdings ein kleines Spiel, das zwar Filly-Bilder auf den Karten hat, eigentlich aber schon fast dem Uno sehr nahe kommt. Normales Mau-Mau lässt sich auch mit Skat-Karten spielen, was meine Große schon letztes Jahr von den Großen im Kindergarten gelernt hat. Das Spielprinzip von Mau-Mau: man muss immer gleiche Zahl oder Farbe bedienen. Tja und dann kommen die Sonderkarten. Ein Bube darf sich eine Farbe wünschen, ein Ass lässt den nächsten aussetzen. Soweit mit dem Skat-Blatt.

Das Spiel hier beinhaltet allerdings noch Karten, die darüber hinausgehen. So sind die Aussetzter-Karten mit Stop-Schild gekennzeichnet. Dazu gibt es noch Richtungswechsel-karten, besonders gekennzeichnete Farbwünscher-Karten, die immer ausgespielt werden dürfen. Taktisch müssen die Nimm2-Karten gespielt werden, denn die darf mit einer weiteren Nimm2-Karte gekontert werden, wobei der nächste dann schon 4 Karten nehmen muss. Eine Nimm4-Karte darf nicht gekontert werden. Gewonnen hat, wer als erster alle Handkarten ablegen konnte. Insgesamt schon rech anspruchsvoll mit Taktik zu spielen. Kann meine in der "normalen" Version schon mit 3 1/2 Jahren (aber sie liebt spielen und hat da ein absolutes Talent für), mit der jetzigen Version kommt meine 5-jährige sehr gut zurecht, meine 3-jährige ist überfordert. Ausgezeichnet übrigens ab 6. Ist für unter 10,- € im Handel (zwischen 5,- und 8,- gesehen) erhältlich. Ein wirklich süßes Spiel für kleine - sorry - große Mädels.

8.02.13

Rezept: Schneeballtorte

Schneeballtorte

Kochrezepte Basar -teilen,inspirieren,stöbern,entdecken- immer Freitag bis Sonntag - tobias kocht!Letzte Woche hatte meine Große Geburtstag, stolze 5 Jahre ist sie geworden. Natürlich durfte sie sich auch dieses Jahr ihren Kuchen aussuchen. Sie wollte unbedingt eine Torte. Hoffnungsvoll bot ich ihr den Maulwurfkuchen an. Doch ihr Blick wanderte im Backbuch auf die Nachbarseite auf eine Schneeballtorte. Das winterliche Weiß ist hier einem grau-grün gewichen, man ahnt zumindest den Rasen. Das Kind wünschte sich also winterliche Pracht auf der Tortenplatte. Optisch ein absolutes Glanzstück, das auch backunbegabten Menschen wie mir gelingt. Allerdings eben eine Sahnetorte, die dann auch nicht so wirklich kindgerecht war. Aber meine Große war stolz über die Torte, mehr wollte ich ja gar nicht. Serviert wurde sie dann überwiegend den Eltern, weniger den Kindern, die zu Besuch waren...

Zutaten

Für eine 26-cm-Springform

Für den Biskuit-Boden:

  • 2 Eier (M), frisch
  • 2 EL heißes Wasser
  • 75 g Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 75 g Mehl Typ 405
  • 25 g Speisestärke
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Bio-Zitrone (nur die Schale)

Für den Belag:

  • 6 Blatt Gelatine, weiß
  • 2 Dosen Mandarinen à 320 g (Saft wird benötigt!)
  • 600 g Crème fraîche (Schmand lt. Rezept)
  • 2 EL Vanillezucker
  • 1 Bio-Mandarine (die Schale)

Für die Schneebälle:

  • 6 Blatt Gelatine, weiß
  • 500 g Sahne
  • 1 EL Vanillezucker

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen und die Springform mit Backpapier auslegen, alternativ einfetten.
  2. Zunächst für den Boden die Eier in eine große Schüssel aufschlagen, mit dem Handrührgerät schaumig rühren, dann 2 EL heißes Wasser unter stetem Rühren zugeben und alles zu einem luftigen Schaum aufschlagen, zuletzt Zucker und Vanillezucker einrieseln lassen.
  3. Mehl mit Speisestärke und Backpulver mischen, die Zitrone heiß abwaschen, trockenreiben und die Schale fein abreiben. Die Mehlmischung gemeinsam mit der Zitronenschale auf die Eiermasse sieben und vorsichtig unterheben.
  4. Die Teigmasse in die Form geben und auf der 2. Schiene von unten 20 Minuten backen. Herausnehmen und komplett auskühlen lassen.
  5. Sobald der Kuchen komplett ausgekühlt ist (hatte den Teig am Vortag gemacht), für den Belag die Blattgelatine in kaltem Wasser einweichen. Die Dosenmandarinen abtropfen lassen, dabei den Saft auffangen. Vom Saft 125 ml abmessen und mit der Crème fraîche, dem Vanillezucker verrühren.
  6. Die Mandarine heiß waschen, trocknen und die Schale ebenfalls fein abreiben, zur Crème-fraîche-Masse geben.
  7. 2 EL vom übrigen Mandarinensaft erhitzen, darin die Gelatine auflösen, 2 EL der Crème in die warme Gelatineflüssigkeit rühren und unter die Masse ziehen. Zuletzt die Mandarinen unterheben.Einen Tortenring (oder den Ring der Springform alternativ) um den Boden schließen und die Masse darauf verteilen. Für mind. 3 Stunden kühl stellen.
  8. Sobald die Torte im Kühlschrank ist, die restliche Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Die Sahne steif schlagen, dabei Vanillezucker einrieseln lassen. Die Gelatine in 2 EL der restlichen Mandarinenflüssigkeit (alternativ Milch) auflösen, 2 EL der Sahne abnehmen, in die Gelatineflüssigkeit rühren, unter die Sahne ziehen. Die Sahne ebenfalls im Kühlschrank für 3 Stunden kalt stellen.
  9. Kurz vor dem Servieren mit einem Eisportionierer aus der Sahnemasse Halbkugeln abstechen und diese auf der Torte anrichten, nach Belieben mit etwas Kakaopulver bestäuben.

Zubereitungszeit: reine Arbeitszeit etwa 1 Stunde, unterbrochen von viel Wartezeit, am besten am Vortag anfangen mit dem Boden und ggf. der geschlagenen Sahne

Schwierigkeit: etwas anspruchsvoller

Quelle: Falken - Obstkuchen, S. 34

7.02.13

Rezept: Grünkohlpesto

Grünkohlpesto

Ich hatte Grünkohl in der Biokiste. Ein Gemüse, mit dem ich bislang noch nicht warm geworden bin. Allerdings habe ich es auch noch nie sonderlich gut gegessen. Passenderweise war in der Zeitschrift ein Special mit etwas anderen Rezepten als immer nur Grünkohl mit Pinkel. Das Grünkohlpesto hatte mich angelacht, da meine Pesto-Vorräte langsam zur Neige gingen und ich dringend Nachschub brauchte. Das Pesto wird wunderbar grün, nur probieren konnte ich es noch nicht, da es 3 Tage durchziehen muss.

Nachtrag 13.02.2013: Würzig, sehr lecker, gut zu Kartoffelgerichten, für Pasta etwas zu dominant. Absolut genial lecker!

Zutaten

Reicht für ca. 600 ml Pesto

  • 200 g Grünkohl (vorbereitet gewogen, ca. 400 g ungeputzt)
  • 80 g blanchierte Mandeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 80 g Parmesan
  • ca. 200 ml Olivenöl

Zubereitung

  1. Den Grünkohl putzen, dabei den Strunk entfernen und grob hacken. Waschen und abtropfen lassen.
  2. Einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen und den Grünkohl darin 3 Minuten blanchieren, gut abtropfen lassen.
  3. In der Zwischenzeit die geschälten Mandeln in einer Pfanne ohne Fett etwas anrösten lassen, vorsichtig, nicht dunkel werden lassen! Beiseite stellen und abtropfen lassen.
  4. Knoblauch schälen, grob hacken. Parmesan grob reiben.
  5. Jetzt alles in einen Mixbecher geben, den Grünkohl vorher ggf. nochmals ausdrücken. Dann etwa 2 EL vom Olivenöl zugeben, mixen, nach und nach das Olivenöl zugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
  6. Zuletzt in saubere Gläser abfüllen, dann oben jeweils luftdicht mit Olivenöl abdecken, so hält es länger im Kühlschrank. Vor der ersten Verwendung mind. 3 Tage durchziehen lassen.

Zubereitungszeit: etwa 25 Minuten Arbeits- + Wartezeit bis abgekühlt + 3 Tage Durchziehzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Living At Home 2/13, S. 79

2.02.13

Rezept: Zimtwecken nach Pettersson und Findus

Zimtwecken nach Pettersson und FindusNeulich waren wir alle wieder gemeinsam krank. Nur krank genug fürs Bett waren sie nicht. So also schmökerten wir uns durch unsere Bücher und lasen in "Wie Findus zu Pettersson kam". Dort werden gemeinsam mit Beda Anderssons Zimtwecken gegessen, die diese mitbringt. Die wollen wir auch backen, meinten die Mädels. Natürlich, war auch im passenden Kochbuch wurden wir rasch fündig. Das Rezept ist auch relativ einfach, wir legten also gleich los, denn frische Hefe habe ich immer im Kühlschrank. Sie waren mal wieder begeistert, gemeinsam wurde genossen. Schmeckte einfach jedem. Besonders schön fand ich wieder den Kardamom im Teig, ungewohnt, aber total lecker, sicher auch bei Nußschnecken toll. Die Kinder konnten hier ganz toll mithelfen und hatten ein super Erfolgserlebnis. Im Buch taucht übrigens das gleiche Bild auf wie im Buch, so können die Mädels die Rezepte ganz einfach wiederfinden.

Zutaten

Reicht bei uns für 2 Bleche voll, etwa 20 Stück

Für den Teig:

  • 400 g Weizenmehl Typ 405
  • 1/2 Würfel Hefe, ca. 20 g, alternativ 1 Tüte Trockenhefe
  • 150 ml Milch
  • 125 g weiche Butter
  • 2 Eier (M)
  • 50 g Zucker
  • 1 TL gemahlener Kardamom (1 EL Kapseln)
  • 1 Prise Salz

Für die Füllung:

  • 3 EL weiche Butter
  • 3 EL Zucker
  • 1 TL Zimt

Zubereitung

  1. Das Mehl in eine Schüssel geben, eine Mulde hinein drücken, die Hefe hinein bröseln, die Milch zugeben und etwas verquirlen. Warten, bis es beginnt zu gehen. Dann die restlichen Zutaten zugeben. Ich habe für den Kardamom 1 EL Kapseln genommen, im Mörser angedrückt, Schalen entfernt und dann fein gemörsert.
  2. Alles kurz auf vermischen, dann in der Küchenmaschine auf höchster Stufe ca. 2 Minuten kneten lassen, dann auf die niedrigste Stufe schalten und fertig verkneten.
  3. Mit einem Tuch abdecken und gehen lassen, bis sich das Volumen deutlich vermehrt hat (möglichst verdoppelt). Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen (220° lt. Rezept)
  4. Dann für die Füllung alle Zutaten verkneten.
  5. Arbeitsfläche einmehlen und dann den Teig auf ein Rechteck ca. 1 cm dick ausrollen.
  6. Die Füllung darauf verteilen. Dann von der langen Seite her aufrollen und in ca. 2 cm dicke Scheiben schneiden.
  7. Backbleche mit Backpapier auslegen (Butter schmilzt und läuft aus - sonst dürft ihr gründlich putzen...) und auf der 2. Schiene von unten 10-15 Minuten (Zeit war bei mir gleich trotz reduzierter Temperatur) goldgelb backen. Dabei eine wassergefüllte ofenfeste Schüssel jeweils mit aufs Backblech stellen, so bleiben die Zimtwecken saftiger.
  8. Schmeckt lauwarm am besten.

Zubereitungszeit: dauert etwa 3 Stunden, davon viele Pausen, reine Arbeitszeit etwa 45 Minuten

Schwierigkeit: gut mit Kindern zu machen

Quelle: Kochen mit Pettersson und Findus, S. 26

Archiv