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31.12.12

Guten Rutsch

Eigentlich war noch ein Jahresrückblick geplant, doch nehmt es mir nicht übel, ich habe einen wunderschönen Tag mit meiner Familie verbracht! Euch allen einen wunderschönen Silvesterabend und für 2013 nur das Beste!

30.12.12

Rezept: Raclette mit Entenbrust

Raclette mit Entenbrust

Blogparade SilvesterBei uns gibt es dieses Jahr wieder Raclette, wobei wir die Pfännchen meistens relativ frei füllen. Es ist gerade mit Kindern absolut ideal, weil sie ihre Pfännchen so füllen können wie sie wollen, außerdem ist es relativ entspannend für uns als Gastgeber. Ich habe mir dafür gerade erst ein neues Raclette-Gerät gekauft, mit heißem Stein für 8 Personen. Ich habe das Rezept (wieder mal) etwas abgewandelt. Ehrlich gesagt, habe ich zwar einige Raclette-Bücher, aber meistens kombinieren wir, was uns beim Einkaufen so ins Auge sprang. Jetzt war es Zufall, dass mal alles zusammen im Haus war. Also eine edle Idee für ein klassisches Party-Essen.

Zutaten

Für 2 Personen (wenn sonst nichts anderes in die Pfännchen wandert)

1 walnussgroßes Stück Ingwer 1 EL Honig, flüssig 2 EL Öl 2 EL Sherry (trocken) Salz, Pfeffer 1 kleine Entenbrust (ca. 250 g, lt. Original-Rezept geräuchert) 200 g Raclette-Käse 200 g Apfelkompott Preiselbeeren aus dem Glas nach Belieben

Zubereitung

Ingwer schälen, fein reiben, mit Honig, Öl und Sherry verrühren, mit Salz und Pfeffer würzen. Die Entenbrust abspülen, trockentupfen und quer zur Faser in möglichst dünne Streifen schneiden, mit der Marinade bepinseln und bis kurz vor dem Essen abgedeckt durchziehen lassen. Dann jeweils die Entenbrust in den Pfännchen unter dem Grill kurz anbraten (oder oben auf dem heißen Stein wer hat) Im Pfännchen mit Käse belegen und gratinieren, dann mit etwas Apfelkompott und Preiselbeeren genießen.

Zubereitungszeit: Vorbereitung in ca. 15 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU Raclette - neue Rezepte, S. 30

Kochbuch: Raclette - neue Rezepte

raclette-neue-rezepte.jpgDieses Büchlein steht schon seit Jahren in meinem Regal und ist auch schon wieder nicht mehr im Handel erhältlich. Das Buch hat einige schöne Ideen für ein Raclette, aber es ist immer schon ein kleines Gericht, was da in die Pfännchen wandert. Alles superlecker, aber eben leider nicht flexibel. Da wir gerne frei kombinieren, werden diese auch selten direkt nachgestellt. Doch wir schmökern gerne mal vor Anlässen wie jetzt Silvester, um neue Ideen zu bekommen, was wir noch so auf den Tisch stellen können. Dabei sind einige nette Ideen enthalten, die wir in abgewandelter Version auch immer mal so oder ähnlich im Pfännchen hatten.

Das Büchlein selbst enthält zunächst eine kleine Warenkunde über mögliche Käsesorten. Zunächst kommen einige Rezepte mit Gemüse und Obst, danach Fleisch, ein Kapitel Fisch und zuletzt einige Ideen für den heißen Stein und einige Beilagenrezepte mit Salaten. Einige Ideen sind recht aufwändig wie gefüllte Zucchiniblüten (was ich persönlich nie im Raclette machen würde), aber auch einige Ideen mit Nürnberger Würstchen oder schöne Gemüseideen (die gefallen mir am besten).

Insgesamt ein Buch mit netten Ideen, das aber auch recht aufwändige Rezepte enthält. Für Einsteiger vielleicht nicht so ganz geeignet, weil die klassischen Ideen fehlen. Das Buch ist nur noch gebraucht oder bei Amazon erhältlich. Daraus schon vorgestellt:

29.12.12

Rezept: Rosenkohl gebraten

Rosenkohl gebraten

Garten-Koch-Event Dezember: Rosenkohl [31.12.2012]Passend zum laufenden Gartenkochevent gab es bei uns nochmal ganz klassischen, in der Pfanne angeschwenkten Rosenkohl; eine ideale Begleitung zu Fleisch oder Braten. Meine Kinder mögen den leider gar nicht und so landet er leider nur als Beilage auf unseren Tellern, da wir derzeit ein Baukastensystem kochen, was nicht jeder mag, kommt in einen separaten Topf und dann stellt sich jeder sein Essen selber zusammen. Einfach mal simpel und trotzdem lecker!

Zutaten

Für 2 Personen

  • 300 g Rosenkohl
  • Salzwasser
  • 1 EL Kümmel
  • 50 g Speck
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Rosenkohl putzen, evtl. beschädigte äußere Blätter entfernen, den Strunk kreuzförmig einritzen (ca 1/2 cm tief bei Röschen ca. 4 cm Durchmesser).
  2. Einen großen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen, den Kümmel reinwerfen und den Rosenkohl darin 8 Minuten kochen.
  3. Dann herausheben und abtropfen lassen. Den Speck in Streifen oder Würfel schneiden, in einer beschichteten Pfanne auslassen und die Rosenkohlröschen darin schwenken. Mit Salz, Pfeffer und etwas Kümmel abschmecken.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 25 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

Rezept: Chicorée-Risotto

Chicoree-Risotto

Cucina rapida - schnelle Küche für Genießer. Ein Blog-Event von mankannsessen.de Ich bin ein Fan von Chicorée, Göttergatte auch und meine Mädels werde ich bestimmt noch überzeugen. Ich habe daraus einfach mal ein Risotto gezaubert, das man zwar auch pur essen kann, aber als Beilage zu gebratenem Fisch einfach wunderbar harmoniert. Ich habe den Chicorée erst kurz vor Schluss untergehoben, damit er nicht zu sehr verkocht. Optisch kein Highlight, aber geschmacklich genial lecker. Mit gerade so 30 Minuten Kochzeit auch noch ein Beitrag zur Cucina rapida.

Zutaten

Für 4 als Beilage oder für 2-3 solitär als Hauptgericht

  • 750 ml Gemüse- oder Geflügelbrühe
  • 1 Schalotte
  • 250 g Risotto-Reis (Arborio genommen)
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 EL Butter
  • 50 ml Sherry
  • 100 ml Weißwein
  • 500 g Chicorée
  • 100 g Parmesan
  • 1 EL Butter
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Die Brühe in einem kleinen Topf zum Sieden bringen und am Sieden halten.
  2. Parallel die Schalotte schälen und fein hacken. In einem großen Topf Olivenöl erhitzen und Butter zerlassen. Darin Schalottenwürfel und Reis glasig andünsten.
  3. Mit Sherry ablöschen, einkochen lassen, nochmal mit Weißwein wiederholen. Dann unter stetem Rühren schöpfkellenweise die siedende Brühe zugeben, so dass der Reis immer knapp bedeckt ist (nehmt unbedingt siedende, mit kalter stoppt jedes Mal der Garprozess).
  4. Chicorée waschen, halbieren, Strunk herausschneiden und in feine Streifen schneiden.
  5. Nach insgesamt 15 Minuten Kochzeit den Chicorée unterheben. Sobald der Reis al dente ist (dauert etwa 20-25 Minuten) den Topf vom Herd nehmen, den Parmesan darüber reiben, die Butter unterziehen. 2 Minuten ruhen lassen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zubereitungszeit: fertig in 30 MInuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

27.12.12

Rezept: Apfelrotkraut

Apfelrotkraut

Auch bei uns gab es dieses Jahr an Weihnachten diese klassische Beilage. Ich habe dafür ein Rezept von Ronny Pietzner abgewandelt. Ein schlichtes, klassisches Rezept, das wunderbar mit den üblichen Festtagsbraten harmoniert, auch gut zu Spätzle, Knödeln und ähnlichem. Einfach immer wieder gut! Einfach ein klassisches Grundrezept, absolut gelingsicher.

Zutaten

Reicht knapp für 4 als Beilage

  • 300 g Rotkraut
  • 10 g Bauchspeck
  • 1/2 kleine Zwiebel
  • 50 g Gänsefett (Schmalz)
  • 1/2 kleiner Apfel
  • 40 ml Apfelsaft
  • 30 ml Orangensaft
  • 10 ml trockener Rotwein
  • 10 ml Essig (Rotweinessig genommen)
  • 1 Nelke
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 Pimentkern
  • Salz, Pfeffer
  • 1 gehäufter EL Zucker (25g)
  • Honig nach Belieben

Zubereitung

  1. Rotkraut waschen, welke Außenblätter evtl. entfernen, in feine Streifen schneiden oder hobeln. Speck fein würfeln. Zwiebel schälen, fein hacken.
  2. Gänsefett in einem großen Topf erhitzen, darin Speckwürfel und Rotkraut anschwitzen, die Zwiebel zugeben. Dann mit den Flüssigkeiten ablöschen, Gewürze zugeben, salzen und pfeffer, den Zucker unterrühren.
  3. Deckel aufsetzen und bei mittlerer Hitze 45 Minuten garen.
  4. Die Gewürze herausnehmen und mit Honig, Salz und Pfeffer abschmecken.

Zubereitungszeit: Arbeitszeit etwa 15 Minuten + 45 Minuten Garzeit

Schwierigkeit: relativ einfach

Quelle: variiert nach Ein Jahr kochen mit Ronny Pietzner, S. 142

26.12.12

Rezept: Bratapfel

Bratapfel

An Heiligabend wurde dieses Jahr mit den Patenonkeln ein Bratapfel genossen, während wir auf das Christkind warteten. Die habe ich mit den Kindern gemeinsam vorbereitet. Allerdings füllten meine Kinder ihre rein mit Rosinen. Bei uns "Großen" war die Mischung etwas bunter. Neben kandiertem Ingwer mischte ich für die Füllung noch Goji-Beeren und getrocknete Cranberries mit gehackten Haselnüssen. Dazu dann eine klassische Vanillesauce, über der ich den ausgelaufenen Karamell aus der Form geträufelt habe. War genial lecker!

Zutaten

Für 4 Personen

  • 4 große Äpfel, am besten Boskop
  • 1 EL gehackten, kandierten Ingwer (4-6 Stück)
  • 1 EL getrocknete Cranberries
  • 1 EL getrocknete Gojibeeren
  • 1 EL gehackte Haselnüsse
  • 4 Stück Würfelzucker
  • 4 TL Butter
  • Fett für die Form

Zubereitung

  1. Die Äpfel waschen, trocknen. Am besten mit einem Apfelausstecher das Kerngehäuse herauslösen. Eine Auflaufform fetten. Den Ofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Für die Füllung den kandierten Ingwer, die Cranberries und die Gojibeeren hacken.
  3. In jede untere Öffnung der Äpfel je 1 Stück Würflezucker drücken. Je 1/4 der Füllung in die Äpfel füllen und mit einem Klacks Butter oben abschließen. Jeweils in die gefettete Form setzen.
  4. Auf der 2. Schiene von unten 50-60 Minuten garen, bis die Schalen beginnen aufzuplatzen. Warm servieren (gut mit Vanillesauce oder Vanilleeis).

Zubereitungszeit: Arbeitszeit etwa 10 MInuten + Backzeit 50-60 Minuten

Schwierigkeit: das können auch kleine Kinder gut machen (da evtl mit dem Apfelausstecher helfen)

Quelle: eigenes Rezept

Ich hatte eine Packung Goji-Beeren zum Testen bekommen. Zum So-Essen sind sie mir zu wenig süß, aber in einem Rezept wie diesem harmonieren sie gut.

24.12.12

Frohe Weihnachten

Weihnachten 2012Ich möchte allen meinen Lesern frohe Weihnachten wünschen, viel Zeit mit den Lieben, der Familie, Zeit sich zu besinnen und inne zu halten. Auch wenn das Wetter nicht so winterlich ist, wie erhofft, so ist doch Eure Weihnachtsfeier im Kreis der Lieben umso schöner. Ich wünsche Euch die Muße, die schönen Momente auch zu genießen.
Wir selber feiern dieses Jahr im kleinen Kreis, nur meine Mädels, die Patenonkel. Also hoffentlich etwas Zeit, um mal wieder mit meinen Mädels zu spielen und die tollen neuen Geschenke auszuprobieren. Immerhin hat das Christkind die sehnlichsten Wünsche auch erfüllt, die wollen nun auch benutzt werden, wofür wir wohl in den nächsten Tagen Zeit haben werden. Ich wünsche Euch ebenfalls die Zeit für diese schönen Momente.

Dieses Jahr war die Adventszeit bei uns sehr arbeitsintensiv. Sowohl beim Göttergatten als auch bei mir war im Beruf im "wirklichen" Leben viel zu tun, eine 50h-Woche fast schon ruhig. Daher blieb wenig Zeit für alles andere, die wenige die blieb, nutzten wir, um mit unseren Mädels die Adventszeit ein klein wenig zu genießen, zu basteln, gebacken wurde bei uns schon kaum. Ich habe gesehen, dass ich etliche Mails über meinen Account bekommen habe, dafür vielen Dank, ich werde sie in den nächsten Tagen durchsehen, verzeiht mir, wenn eine Frage dabei war, sonst versuche ich diese zeitnah zu beantworten und zu lesen.

22.12.12

Drink: Weißer Glühwein

weisser-gluehwein.jpgKennt Ihr das: man steht an der Kasse, hat eigentlich alles dabei und da sieht man noch was. In meinem Fall einen vom Aspekt Winzerglühwein in weiß. Wollte ich probieren, habe ich mitgenommen. Gott war das künstlich. Meinte der Göttergatte, das können wir besser und kaufte extra Weißwein für weißen Glühwein, quasi sein Weihnachtswunsch. Habe ich erfüllt, klar, ist doch Ehrensache! Schmeckt uns allen, ist aromatisch, richtig rund und nicht zu süß, genau richtig und mal eine Alternative zu den roten Verwandten! Können wir alle nur empfehlen.

Zutaten

Reicht für 1 Liter

  • 10 Kapseln Kardamom
  • 3 Sternanis
  • 1 Zimtstange
  • 1 Liter Weißwein
  • 1 Bio-Orange
  • 1/2 Bio-Zitrone
  • 100 g Zucker (nach Belieben mehr oder weniger)
  • 5-6 EL Limoncello

Zubereitung

  1. Kardamaom mit Sternanis im Mörser etwas andrücken und in ein Teesäckchen füllen. Mit der Zimtstange in einen kleinen Topf geben, den Weißwein dazu geben.
  2. Orange und Zitrone heiß abwaschen und in Scheiben schneiden, mit dem Zucker zum Weißwein geben. Jetzt unter Rühren bei milder Hitze erhitzen, bis der Zucker geschmolzen ist.
  3. Dann mit geschlossenem Deckel 15 Minuten köcheln lassen.
  4. Gewürze herausnehmen, Limoncello zugeben, evtl. nochmal nachsüßen, servieren.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 25 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU - Sommer- und Winterdrinks

20.12.12

Rezept: Glasierte Entenkeulen

Glasierte Entenkeulen

Ich wurde heute nach einem tollen Rezept für Entenkeulen gefragt. Da kam mir spontan dieses in den Sinn, was wir erst vor kurzem gekocht hatten. Wir waren alle total begeistert. Auch unsere Mädels waren sehr angetan, insbesondere die Haut wird superkross. Die Marinade ist aromatisch und macht ein wunderbares Aroma, passt toll zu den Entenkeulen, echt empfehlenswert! Für uns habe ich es auf 3 Keulen reduziert, was für uns 4 ausreichend war (allerdings isst meine Kleine kaum Fleisch). Unten habe ich das Rezept für 4 unverändert angegeben.

Zutaten

Für 4 Personen

Für die Keulen:

  • 4 Entenkeulen
  • Salz, Pfeffer
  • 4 Zwiebeln
  • 175 ml Weißwein (alternativ Geflügelbrühe)

Für die Glasur:

  • 2 EL Quittengelee
  • 3 EL Sherry (alternativ Apfelsaft)
  • 3 TL Worcestersauce
  • 3 TL scharfer Senf
  • Chili nach Belieben

Zubereitung

  1. Die Zwiebeln schälen, achteln und in eine flache, breite Auflaufform legen. Weißwein zugießen. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Die Entenkeulen abspülen, trockentupfen, mit Salz und Pfeffer einreiben. Die Entenkeulen auf die Zwiebeln auflegen mit der Hautseite nach oben.
  3. Im Ofen auf der 2. Schiene 90 Minuten garen. Wer mag, wendet die Keulen dabei alle 30 Minuten (habe ich nicht gemacht).
  4. Kurz vor Ende die Zutaten für die Glasur verrühren. Dann mit einem hitzefesten Pinsel jeweils die Keulen mit 1 TL der Glasur einpinseln. Das alle 6-8 Minuten wiederholen, bis die Glasur aufgebraucht ist. Insgesamt etwa 30 Minuten unter der Glasur weiter im Ofen garen. Beim letzten Mal einpinseln mit einer Rouladennadel die Haut etwas einstechen.
  5. Wer mag, hält die Keulen im ausgeschalteten Ofen warm und lässt die Sauce einreduzieren.

Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten Arbeits- + 2 Stunden Garzeit

Schwierigkeit: für den Effekt sehr einfach

Quelle: GU - Pute, Gans und Ente, S. 42

18.12.12

Rezept: Schokoladenplätzchen

Schokoladenplätzchen

Ich habe mit meinen Mädels nach der Arbeit noch Plätzchen gebacken. Neben den recht schnellen Kinderausstecher suchten wir uns noch dieses Rezept aus. Hier harmonieren gemahlene Haselnüsse mit geschmolzener Schokolade. Der Teig muss aber ausreichend lange im Kühlschrank ruhen, um hinterher gut ausgerollt werden zu können. Unsere Mädels waren begeistert. Verziert haben wir hier gar nicht, denn der Teig ist so schon genial lecker. Wer es winterlicher mag, gibt noch etwas gemahlenen Zimt mit in den Teig, würde sicher gut passen. Ergänzt den Plätzchenteller schön, wenn man alles mit Kindern gemeinsam backen möchte und einfache Ausstecherle machen möchte.

Zutaten

Für 3 Bleche

  • 100 g Zartbitterschokolade
  • 100 g Butter
  • 150 g Puderzucker
  • 1 Ei (M)
  • 200 g gemahlene Haselnüsse
  • 100 g Mehl

Zubereitung

  1. Zartbitterschokolade in Stücke brechen und im Wasserbad schmelzen.
  2. Butter schaumig rühren, Puderzucker einrühren. Dann das Ei einrühren. Haselnüsse und Melhl unterrühren, zuletzt die Zartbitterschokolade unterziehen.
  3. In Frischhaltefolie wickeln und 60 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
  4. Den Ofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ca. 3 mm dick ausrollen, ausstechen und auf der 2. Schiene von unten 8-10 Minuten backen.

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten Arbeits- + 60 Minuten Ruhe- + Zeit zum Ausstechen + Backen je Blech 10 Minuten

Schwierigkeit: Beim Teig müssen Erwachsene mithelfen

Quelle: GU - Weihnachtsbäckerei, S. 28

16.12.12

Rezept: Safran-Grießnockerl

Safran-Grießnockerl

Manche Leute lesen Romane, ich gerne auch mal Kochbücher, um zu entspannen. Dabei stolperte ich über dieses Rezept für Safran-Grießnockerl, die ich unbedingt machen wollte. Glücklicherweise habe ich immer Geflügelbrühe im Tiefkühl (die koche ich immer auf Vorrat vor). Genossen haben wir es gemeinsam, der Safrangeschmack kommt fein durch, ohne Orange wäre es wohl fad, in Kombination wirklich mal wieder genial lecker!

Zutaten

Reicht für 4 als Einlage in eine Vorspeisensuppe

  • 175 ml Gemüsebrühe
  • 1 Döschen Safranfäden
  • 175 ml Milch
  • 120 g Hartweizengrieß
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 1/2 Bio-Orange (nur die Schale)
  • 1 Eigelb (M)
  • 1 Ei (M)
  • Salzwasser
  • 1 Lorbeerblatt

Zubereitung

  1. Die Brühe in einem kleinen Topf erhitzen, den Safran einstreuen, vom Herd nehmen und 10 Minuten ziehen lassen. In der Zwischenzeit die restlichen Zutaten abwiegen, die Orange heiß abspülen, trockenreiben und die Hälfte der Orangenschale fein abreiben (ca. 1/2 TL voll).
  2. Die Milch in die Gemüsebrühe geben, erneut aufkochen und den Grieß unter Rühren einrieseln lassen, dicklich einkochen. Dann die Gewürze (Salz, Pfeffer, etwas Muskat) zugeben, vom Herd nehmen, Eigelb und Ei unterrühren.
  3. In einem großen Topf Salzwasser mit 1 Lorbeerblatt aufkochen, Hitze reduzieren, dass es nur noch leicht siedet. Dann mit 2 Löffeln (abgespült) Nockerl abstechen und diese im Salzwasser ca. 10 Minuten gar ziehen lassen.
  4. Mit einem Schaumlöffel herausheben, bis zum Servieren beiseite stellen.

Zubereitungszeit: fertig in 40 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Alfons Schuhbeck - Meine bayerische Küche, S. 83

15.12.12

Weihnachtsmenu - 2 Vorschläge

HighFoodality Blog-Event Weihnachtsmenü 2012Dieses Jahr möchte ich Euch auch gerne mal einen Vorschlag für das Weihnachtsmenu machen. Bei uns wird es dieses Jahr mal wieder etwas bescheidener ausfallen. Mit unseren noch recht kleinen Kindern ist es an Heiligabend relativ unwahrscheinlich, groß kochen zu können. Da wird es wohl auf Raclette hinauslaufen. Am 1. Weihnachtsfeiertag werde ich arbeiten dürfen und am 2. sind wir dann eingeladen. Doch in den Jahren davor habe ich immer gerne gekocht und auch immer gerne Besuch dazu eingeladen. Ich habe versucht, möglichst Rezepte zusammenzustellen, die sich relativ gut vorbereiten lassen, damit man am Tag selber so wenig Zeit in der Küche verbringt, sondern sich um seine Familie kümmern kann. Ich hoffe, Ihr findet damit einige Anregungen, die auch zu Euch passen:

Im Menu I schlage ich Euch als Vorspeise Feldsalat mit gebratener Geflügelleber von Vincent Klink vor:

Feldsalat mit gebratener Geflügelleber

Als Hauptgang würde ich Rehrücken nach Johann Lafer empfehlen. Das bekommt man gut hin, vorbereitet kann bis zu Schritt 5 werden:

Rehrücken nach Lafer

Dazu würde ich klassisch Spätzle und Schokoladenblaukraut empfehlen, das ein wunderbares Aroma hat. Als Dessert dann noch ein heiß-kalter Abschluss mit Honigeis in Waldbeerensauce, Tipp: macht die doppelte Menge Eis, da wird Nachschlag verlangt!

Honigeis in Beerensuppe

Menu 2 ist etwas gehaltvoller, doch hier können Vorspeise und Dessert schon am Vortag komplett vorbereitet werden, da der Hauptgang etwas mehr Aufmerksamkeit am Tag selber benötigt. Eines meiner Winterklassiker empfehle ich als Vorspeise: eine Petersilienwurzelcrème nach Lea Linster, Ihr werdet es lieben! Fein, rund, toll!

Petersilienwurzelcreme

Im Hauptgang dann eine klassische Weihnachtsgans. Ich würde das dieses Jahr getestete Rezept von Eckart Witzigmann empfehlen, da es wirklich relativ (im Verhältnis) einfach und gelingsicher ist. Dazu dann wieder das Schokoladenblaukraut und klassisch Kartoffelknödel:

Martinsgans

Als Abschluss dann noch eine Variante eines Tiramisu, ein Honigkuchentiramisu, das nicht nur die restlichen Honigkuchen aufbraucht, sondern perfekt schmeckt und am Tag vorher komplett vorbereitet werden kann.

Honigkuchentiramisu quer

Ich hoffe, Ihr habt die eine oder andere Anregung gefunden! Ich wünsche Euch einen schönen 3. Advent morgen!

14.12.12

Rezept: Weihnachtliche Gewürzpralinen

Weihnachtliche Gewürzpralinen

Der backbegabte Bruder ließ sich von dem Gewürzgugelhupf inspirieren. Analog zu den Gewürzen bastelte er sich ein Rezept für Weihnachtliche Gewürzpralinen, mit denen er nicht nur seine Freundin verwöhnte. Kamen supergut an, nur ich bekam mal wieder keine ab (Bruderherz, magst nicht hierher ziehen?). Am besten schmecken die Pralinen gekühlt.

Zutaten

ca. 30-40 Stück

  • 200 ml Sahne
  • 2 Sternanis
  • 1 Zimtstange
  • 3 Nelken
  • 1 Stück Macis (Muskatblüte)
  • 2 Kardamon (ganze Schote)
  • ca 400 g Zartbitterkuvertüre
  • ca 100 g Edelkuvertüre
  • Schale von halber Orange (Bio)
  • 2 EL Rum oder 2 Tropfen Rumaroma
  • ca 40 g Butter
  • evtl. etwas weiße Kuvertüre für Dekorationszwecke

Zubereitung

  1. 200ml Sahne mit Sternanis, Zimtstange, Nelken, Macis und Kardamon in kleinen Topf aufkochen (Achtung: kocht schnell über). In eine große Tasse füllen und in Kühlschrank über Nacht abgedeckt kalt stellen.
  2. Gewürze aus Sahne entfernen, Sahne in Schüssel geben. 300g Zartbitterkuvertüre klein hacken.
  3. Die Schüssel mit der Sahne im Wasserbad auf mittlerer Stufe erwärmen (nicht kochen!), Kuvertüre zugeben, ca 15-30s warten, dann gleichmäßige rühren bis alle Kuvertüre geschmolzen. Orangenschale, Butter und Rumaroma zugeben und nochmal 2min rühren.
  4. Schüssel abgedeckt kalt stellen. Nach ca 1h nachsehen, falls sich Butter auf der Oberseite abscheidet, nochmal umrühren, bevor Masse komplett erstarrt ist. Schüssel 12h (bei uns über Nacht) kalt stellen.
  5. Tortenplatte oder ähnlich großen Teller bereit stellen. Mit Esslöffel nach Wunsch Stücke abstechen und schnell zu Kugel formen (Masse schmilzt in der Hand). Kugeln erneut mind 12h kalt stellen.
  6. Restliche Kuvertüre (bei uns reichten ca 150g) in Wasserbad schmelzen und wieder abkühlen lassen, bis sie nur noch handwarm ist. Das folgende macht man am besten zu zweit: Ca 1/2 EL flüssiger Kuvertüre in der Hand verteilen, Pralinenkugel in Hand rollen und ablegen (auf Abtropfgitter, Backpapier o.ä.). Nach Wunsch mit weißer Kuvertüre dekorieren. Fertige Kugeln noch einmal für einige Stunden in den Kühlschrank stellen.

Zubereitungszeit: insgesamt 2,5h Arbeitszeit + 40h Kühlzeit

Schwierigkeit: mittel

Quelle: eigene Idee

11.12.12

Rezept: Gewürzguglhupf

Gewürzguglhupf

Der backbegabte Bruder hat mal wieder gezaubert. Inspirieren ließ er sich durch dieses Rezept. Alleine der Duft der sich in der Wohnung ausbreitete, war den Aufwand wert. Auch geschmacklich ein echtes Erlebnis. Statt Muskatblüte wurde Lebkuchengewürz aufgebraucht. Allerdings sollte man einen Tag vorher anfangen.

Zutaten

  • 150ml Sahne
  • 3 Sternanis
  • 3 Nelken
  • 1 Zimtstange
  • 250g weiche Butter
  • 200g braune Zucker
  • 1 unbehandelte Orange
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 5 Eier
  • 1/2 TL gemahlene Muskatblüte/ Macis (Lebkuchengewürz benutzt)
  • 1/4 TL gemahlene Kardamon
  • 400g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 50g gehackte Mandeln
  • 50g Walnüsse
  • 200g Mix kandierter Früchte

Zubereitung

  1. Sahne in einem kleinen Topf mit Sternanis, Zimt und Nelken kurz aufkochen (Achtung kocht schnell über). Sahne-Gewürz-Mischung in einem kleineren Gefäß für mindestens 12h in den Kühlschrank stellen.
  2. Backofen auf 175°C Ober-Unterhitze (Umluft 160°C) vorheizen. Eine Napfkuchenform fetten. Aus der Sahne die Gewürze entfernen.
  3. Butter mit Zucker und Vanillezucker schaumig rühren. Die Eier einzelnd unterrühren. Von der Orange die Schale dünn abreiben und hinzufügen. Muskatblüte (bei uns Lebkuchengewürz) und Kardamon ebenfalls unterrühren. (Wer kein gemahlenes Macis hat, kann auch ein Stück Macis mit in die Gewürzsahne geben.)
  4. Mehl und Backpulver mischen. Ein Drittel des Mehls einrühren. Danach Mandeln, Walnüsse und Früchtemix unterheben. Abschließend Gewürzsahne und Mehl unterziehen.
  5. Teig in Form füllen und auf der 2. Schiene von unten ca. 50 Minuten backen.

Zubereitungszeit: insgesamt 50min Zubereitung + mind 12h Ruhezeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU - Weihnachtsbäckerei, S.78

Rezept: Schwarz-Weiß-Gebäck

schwarz-weis-geback.jpg

Dieses Wochenende sollte noch dieser Klassiker der Weihnachtsbäckerei den Plätzchenteller bereichern. Das Grundrezept ist recht einfach, eine schönes Schachbrettmuster ist da schon kniffliger. Im Originalrezept werden als Hilfsmittel 2 Holzleisten gleicher Stärke empfohlen, um den Teig auf eine gleichbleibende Dicke auszurollen. Uns war so viel Perfektion nicht so wichtig, daher haben wir darauf verzichtet.

Zutaten

Für ca. 2 Bleche

  • 300 g zimmerwarme Butter (etwa 30g mehr verwendet)
  • 150 g Puderzucker
  • 1 Messerspitze Salz
  • ausgeschabtes Mark von einer halben Vanilleschote (ganze verwendet)
  • 1 Messerspitze Anis (ergänzt)
  • etwas abgeriebene Zitronenschale (ergänzt)
  • 400 g Mehl
  • 40 g Kakao
  • 1 Ei
  • etwas Milch (ca. 2 EL)

Zubereitung

  1. Butter mit Puderzucker, dem Salz und dem Vanillemark (ich habe noch Anis und Zitronenschale ergänzt) mit einem Löffel cremig verreiben. Das sollte am besten auf einer Arbeitsfläche geschehen, eine große Schüssel tut es auch.
  2. Das Mehl wir dazu gegeben. Das Mehl wird nun halbwegs untergearbeitet. Der Teig wird nun halbiert. Die eine Hälfte wird mit der Hand schnell zu einer Teigkugel geformt. Der zweiten Hälfte wird der Kakao zugegeben, dieser eingearbeitet und dann ebenfalls schnell zu einer Teigkugel geformt. Bei mir hat es sich als günstig herausgestellt, noch 1 EL Butter (ca. 20 g) zu ergänzen, dann geht es besser. Die Teigkugeln in Folie wickeln und 1-2 Stunden in Kühlschrank stellen.
  3. Ei mit Milch verrühren. Das Folgende braucht nun etwas Ruhe und Geduld. Teigkugeln auf etwa gleiche Fläche ausrollen (bei mir ca 30x22 cm). Ich habe das auf Backpapier gemacht, um möglichst kein Mehl verwenden zu müssen. Mit dem Messer an der kurzen Seite der Teige jeweils 9 Streifen abschneiden (wird dann ein 3x3 Schachbrettmuster, siehe Foto).
  4. Die Streifen werden nun im Schachbrettmuster zusammengesetzt und mit dem ausgerollten Teig umhüllt, wobei die Streifen immer wieder mit dem Ei eingepinselt werden (damit die Plätzchen nicht wieder auseinanderfallen). Aus den Streifen können 2 Kombinationen gemacht werden (siehe Foto). Die restlichen Teigplatten wieder mit Ei einpinseln, aufeinanderlegen und zusammenrollen (ergibt Schwarz-Weiß-Schnecken). Die Teigblöcke für 1h kühlen.
    Prinzipiell kann man hier beliebig kombinieren und beliebig viel Aufwand betreiben. Im Originalrezept werden beispielsweise jeweils 12 Streifen (1x1 cm) mit 2 mm dicken Teig umhüllt. So viel Genauigkeit war uns zuviel.
  5. Backofen auf 180° vorheizen. In 4-5 mm dicke Scheiben schneiden, auf ein Backblech mit Backpapier legen (ich habe die Plätzchen mit dem restlichen Ei bestrichen) und 12 min backen.

Zubereitungszeit: ca. 45 min Arbeitszeit + 2-3 Kühlzeit

Schwierigkeit: mittel

Quelle: Teubner - Das große Teubner Backbuch, S. 74 (variiert)

10.12.12

Rezept: Schwedische Pfefferkuchen

Schwedische Pfefferkuchen

Pfefferkuchen sind in Schweden ein traditionelles Weihnachtsgebäck. Allerdings ist der Begriff Pfefferkuchen etwas irreführend, da es sich um Plätzchen handelt. Die Würze ist jedenfalls einfach herrlich intensiv. Allein der Duft während des Backens ist überaus intensiv. Das Rezept ist jedoch für größere Mengen ausgelegt (ca. 250 Stück). Wer also keinen größeren Abnehmerkreis hat, sollte etwas weniger Teig machen. Da es in Schweden außerdem üblich ist, selbst Mehlmengen in Deziliter anzugeben, habe ich das hier schon einmal umgerechnet.

Zutaten

250 Stück

  • 720 g Weizenmehl (12 dl)
  • 1/2 EL Bikarbonat (Natron)
  • 250g Butter
  • 150 ml Sahne
  • 300 g Zucker (3 dl)
  • 175 ml dunkle Melasse
  • 1 EL gemahlener Zimt
  • 1 EL gemahlener Ingwer
  • 2 TL gemahlene Gewürznelken
  • 1/2 geschlagenes Ei

Zubereitung

  1. 510 g Mehl mit dem Birkarbonat in einer große Schüssel mischen.
  2. Butter in Scheiben schneiden und in die Mehlmischung geben. Mit den Fingern zu einem Krümmelteig verarbeiten.
  3. Sahne steif schlagen. Zucker, Melasse, Gewürze und Ei dazugeben und umrühren.
  4. Sahnemischung und Krümmelteig zu einem geschmeidigen Teig kneten.
  5. Den Teig mind. 24h im Kühlschrank stehen lassen.
  6. Den Teig mit dem Rest des Mehls mischen. Auf einer mit Mehl bestreuter Arbeitsfläche wird der Teig nun kräftig durchgeknetet. Teig im Kühlschrank lagern. Ofen auf 200°C vorheizen.
  7. Eine Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben. Jeweils ein Teigstück dünn ausrollen und Plätzchen/ Pfefferkuchen ausstechen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und in der Ofenmitte bei 200°C 5-7 Minuten backen. Auf dem Blech kurz auskühlen lassen.

Zubereitungszeit: 2h Arbeitszeit + 24h Kühlzeit für den Teig

Schwierigkeit: Mittel

Quelle: Skandinavische Delikatessen S. 83

9.12.12

Rezept: Honigeis in Waldbeerensuppe

Honigeis in Beerensuppe


Hier noch ein winterliches Dessert, das auch gut in ein Weihnachtsmenu passt. Ich habe es für ein Essen mit Freunden gemacht. Dabei habe ich das Rezept für die Beerensuppe geändert, damit meine Kinder mitessen konnten, ich wollte keinen Alkohol in kalte Suppe geben, sondern habe den Rotwein rauskochen lassen (so bleibt der Geschmack ohne Alkohol für die Kleinen). Außerdem finde ich die Kombination von kaltem Eis in warmer Suppe richtig spannend. Wenn man als Vorspeise keine Suppe sondern einen Salat serviert, ist es einfach rund. Das Eis an sich ist auch wunderbar, harmoniert auch toll zu Waffeln aller Art, richtig lecker! Nehmt Waldhonig dafür, der ist aromatischer.

Zutaten

Für 4 als Nachtisch (bei 6 ziemlich klein)

Für das Honigeis:

  • 300 ml Milch
  • 1 Vanilleschote (das Mark)
  • 4 Eigelb (M)
  • 100 g Honig (Waldhonig)
  • 250 g Crème fraîche

Für die Waldbeerensuppe:

  • 600 g TK Waldbeeren
  • 100 ml Rotwein
  • 300 ml Orangensaft
  • 1 Sternanis
  • 3 Zimtblüten (alternativ 1/2 Zimtstange)
  • 1 Vanilleschote die Schote
  • Honig nach Belieben

Zubereitung

  1. Für das Eis die Milch mit dem ausgekratzten Mark der Vanilleschote (Schote längs aufschlitzen, mit einem glatten Messer das Mark herauskratzen) aufkochen, abkühlen lassen.
  2. Die Eigelbe in eine Schüssel geben, die hinterher gut auf einen Topf mit Wasser gesetzt werden kann. Den Honig zugeben, etwas schaumig rühren.
  3. Einen Topf aufsetzen, das Wasser zum leichten Sieden bringen, die Schüssel aufsetzen die Vanillemilch unter rühren in einem dünnen Strahl einrühren. Die Masse in der Schüssel über dem siedenden Wasserbad unter stetem Rühren "zur Rose abziehen", bedeutet: die Konsistenz wird dicker, sobald man auf einem Teigspatel den man hineingetaucht hat, Ringe blasen kann (sehen aus wie Rosen), ist es fertig. Dann vom Wasserbad nehmen und kalt rühren. Zuletzt die Crème fraîche unterrühren.
  4. Die Masse in die Eismaschine geben und gefrieren lassen.
  5. Für die Suppe die Waldbeeren antauen lassen. Rotwein mit den Gewürzen in einem Topf erhitzen, einkochen lassen, bis es fast sirupartig ist. Mit dem Orangensaft aufgießen, die Waldbeeren hineingeben. Mit Honig abschmecken, die Suppe darf ruhig etwas säuerlicher sein, da die Süße der Eiscrème ja noch dazu kommt.
  6. Vor dem Servieren nochmal erwärmen, Gewürze herausholen, etwas anpürieren.
  7. Suppe mit dem Eis anrichten, rasch servieren.

Zubereitungszeit: Arbeitszeit etwa 45 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Annik Wecker - Meine besten Eisrezepte, S. 80

Kochbuch: Annik Wecker - Meine besten Eisrezepte

Annik Wecker - Meine besten EisrezepteHier darf ich noch eines meiner Geschenktipps für Weihnachten vorstellen: das beste Eisrezeptebuch, das ich bis jetzt gefunden hatte. Hier wird tatsächlich jeder glücklich (wenn frau oder man auch eine Eismaschine hat). Insbesondere für Kochbuchsammler, die schon fast alles haben, dieses hier wird vielleicht ja in einigen Regalen noch fehlen. Ich habe schon eitliche Rezept getestet und alle waren superlecker. Auch für die Winterzeit gibt es schöne Ideen. Nach einigen Tipps folgen die Rezepte mit Milch- und Sahneeis; Sorbet, Granita & Co; Eisdesserts (klassische und neue); ungewöhnliche Eisideen, Eisgetränke sowie wietere Tipps für Eisarten, Zutaten, Herstellung und Anrichten.

Mir gefällt besonders die Variationsmöglichkeiten, die sie aufzeigt. So sind schon auf der ersten Rezeptseite 5 Variationen für Schokoladeneis aufgelistet oder 6 verschiedene Versionen von Frozen Yogurt. Die Schwierigkeitsstufen sind mit Sternen (1-3) angegeben, Rezepte, für die keine Eismaschine nötig sind, sind separat gekennzeichnet. Aber auch aus meiner Erfahrung gelingt Eiscreme einfach mit Maschine um klassen besser. Insbesondere schön finde ich das Kapitel mit Eisdesserts, hier werden komplette Desserts vorgestellt, bei denen das Eis immer im Mittelpunkt steht. Bislang ist mir hieraus jedes Rezept gelungen, es ist wirlich gut nachvollziehbar beschrieben und meine Mädels lieben es, wenn ich das blaue Buch aus dem Regal hole. Absolut empfehlenswert! Das Buch ist im Handel oder bei Amazon erhältlich. Ich habe daraus schon vorgestellt:

8.12.12

Rezept: Rehrücken nach Lafer

Rehrücken nach Lafer

Kochrezepte Basar -teilen,inspirieren,stöbern,entdecken- immer Freitag bis Sonntag - tobias kocht!Wir hatten noch einen wunderschönen Rehrücken aus brandenburgischen Wäldern in unserem Tiefkühl. Den habe ich über 2 Tage langsam im Kühlschrank aufgetaut. Ich habe dafür im Netz ein schönes Rezept gesucht. Allerdings wollte ich mal wieder nicht auf die Knochen verzichten. Denn nur das ausgelöste Rehfilet verwenden, wenn die Knochen das ganze doch etwas saftiger und auch aromatischer machen? Das wollte ich nun wieder nicht. Da fand ich dann in der Mediathek einen Film. Nur eben leider ohne Mengenangaben der Gewürze. Die habe ich dann relativ frei interpretiert, die Mengen waren insgesamt sehr ausgewogen und lecker! Wir haben es mehr als genossen. Denn das Fleisch war absolut saftig, extrem zart und innen noch rosa, kurzum, das bislang beste von mir getestete Rezept für Rehrücken, jederzeit zu empfehlen!

Zutaten

Für 4 Personen

  • 1 Rehrücken (am besten beim Jäger oder Fleischer vorbestellen)
  • 2 EL brauner Zucker
  • 1 TL Salz, grobes Meersalz genommen
  • 1 EL Pfefferkörner schwarz
  • 1 EL Pimentkörner
  • 1 Biolimette (davon die Hälfte der Schale)
  • Küchengarn
  • 1 Bund Thymian
  • 2 Zwiebeln oder 4 Schalotten
  • 3 EL Butter
  • 3 Zweige Rosmarin

Zubereitung

  1. Rehrücken waschen, trockentupfen und beide Filets auslösen. Dafür mit einem scharfen Messer immer auf dem Knochen entlang schneiden. Dann die Silberhaut abziehen. Das kleinere, falsche Filet ggf. ablösen.
  2. Den Ofen auf 140°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. Für die Marinade Zucker mit Salz, Pfeffer und Piment in einen Mixer geben. Die Limette heiß abspülen, gut abtrocknen mit einem Sparschäler etwa die Hälfte der Schale dünn abziehen und mit in den Mixer geben. Alles zu einer feinen Körnung mixen.
  4. Dann die Hälte der Marinade auf den Knochen verteilen, die Filets wieder auf den angestammten Platz legen, die restliche Marinade auf dem Fleisch verteilen. Mit Küchengarn gut festbinden.
  5. Rehrücken nach Lafer
  6. Dann den Thymian gut waschen, trockenschütteln. Einen Bacrost auf ein Backblech legen. Die Zwiebeln schälen und achteln. Dann die Zwiebelachtel gemeinsam mit dem Thymian so in Länge auf dem Rost drapieren, dass der Rehrücken gut darauf gesetzt werden kann (man soll weder Thymian noch Zwiebeln noch sehen)
  7. Den Rehrücken auf der 2. Schiene von unten 20 Minuten garen.
  8. Den Rehrücken aus dem Ofen nehmen.
  9. In einer großen Pfanne die Butter zerlassen, die Rosmarinzweige waschen, trockenschütteln und in die Pfanne geben. Das Küchengarn entfernen, die Rehfilets von jeder Seite ca. 1,5 Minuten braten. Dann ist es superzart und in der Mitte superrosa und saftig.
  10. Aufgeschnitten auf Tellern anrichten und servieren.

Zubereitungszeit: Insgesamt fertig in 45 Minuten

Schwierigkeit: überraschend einfach

Quelle: ZDF-Mediathek, schon wieder offline

7.12.12

Rezept: Lebkuchenhaus

Lebkuchenhaus

Der backbegabte Bruder war zu Besuch und hat mit meinen Mädels Lebkuchenhaus oder auch Knusperhäuschen gebacken. Allerdings nur für liebe Hexen und nicht für eine wie in Hänsel und Gretel (die ist bei uns verpönt!). Meine Mädels haben nicht nur den Teig mit geknetet, sie haben auch gemeinsam die Formen für die 4 Teigteile (2x Dach, 2x Seitenteil) ausgeschnitten und aus den Teigresten noch große Bäume ausgestochen. Dann wurde klassisch mit Zuckerguss garniert. Allerdings wollten meine Mädels gar nicht so viel Verzierungen aufkleben, weil sie es so schon viel zu schön fanden. Außerdem waren nach Ansicht meiner Kinder die Gummibärchen eigentlich für den Direktverzehr viel geeigneter. Da ist also jeder frei und der Fantasie der Kinder keine Grenzen gesetzt. Sie sind superstoz udn es sieht wiriklich wunderschön aus. Der erste Baum ist schon angeknabbert, ich bin gespannt, wie lange der Rest wohl stehen bleibt. Es macht einen Wahnsinnsspass mit den Kindern zu backen, probiert es aus! Allerdings würde ich keine kompliziertere Form als das einfache "Zelthäuschen" nicht machen, das hätte meine komplett überfordert.

Zutaten

Für 1 Haus mit einigen Bäumen

Für den Teig:

  • 600 g Honig
  • 125 ml Wasser
  • 200 g Zitronat
  • 100 g Orangeat
  • 750 g Mehl (Typ 405)
  • 20 g Lebkuchengewürz
  • 1 EL Kakaopulver
  • 20 g Natron
  • Mehl zum Ausrollen

Für den Zuckerguss:

  • 2 Eiweiß (M)
  • ca. 400 g Puderzucker
  • Speisefarbe in grün

Für die Deko:

  • Gummibärchen
  • Schokolade,...
  • Watte für den Rauch
  • Silberglitzer oder Koskosraspel für den Schnee

Zubereitung

  1. Für den Teig den Honig mit dem Wasse aufkochen und abkühlen lassen (dabei regelmäßig umrühren).
  2. Zitronat und Orangeat im Blitzhacker fein hacken (alternativ mit dem Pürierstab). Gemeinsam mit dem Mehl, dem Lebkuchengewürz, Kakao und dem abgekühlten Honig in eine große Schüssel geben.
  3. In einer kleinen Schüssel Natron in 3 EL Wasser auflösen und untermischen, zu einem glatten Teig verkneten und 1 Stunde bei Zimmertemperatur ruhen lassen.
  4. Dann den Teig nochmal gut durchkneten. Backblech mit Backpapier auslegen. Ein Viertel des Teiges auf der bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Zu einem Rechteck von 22x28 cm zuschneiden. Diesen Schritt mit dem 2. Viertel wiederholen (2 Dachteile).
  5. Den Ofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Auf der 2. Schiene von unten 15 Minuten backen, abkühlen lassen.
  6. Den restlichen Teig ausrollen und daraus 2 Dreiecke mit einer Seitenlänge von 22 cm und ca. 20 cm breiter schmaler Seite) ausschneiden. Aus den Dreiecken Öffnungen für Fenster und Tür ausschneiden. Dann noch nach Belieben Fensterläden, Türen und Bäume ausschneiden bzw. ausstechen. Für einen Schornstein kleine Platten ausschneiden.
  7. Alles ebenfalls auf der 2. Schiene von unten 5-15 Minuten je nach Größe der Teile backen. Alles gut auskühlen lassen.
  8. Auf einem Holzbrett die Teile lose zusammensetzen, ggf. nochmals ausschneiden.
  9. Die Eiweiße zu steifen Eischnee schlagen, dann den Puderzucker einrieseln lassen und weiterschlagen. Ca 6 EL des Gusses abnehmen und mit grüner Lebensmittelfarbei einfärben.
  10. Den weißen Guss in eine Spritztülle (alternativ in einen Gefrierbeutel mit klein abgeschnittener Ecke) geben. Die Seitenteile mit dem Guss einspritzen, die Dachplatten fest andrücken. Zuletzt die Dachplatten mit dem Guss einspritzen und daran die Süßigkeiten fest kleben. Über Nacht aushärten lassen.
  11. Die Tannen mit dem grünen Guss überziehen und ggf. noch mit weißem Schnee überziehen bzw. betupfen (der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt...).
  12. Aufstellen und bestaunen (lassen).

Zubereitungszeit: dauert über 2 Tage, je nach Alter der Kinder unterschiedlich lange (habe auch nicht auf die Uhr geschaut)

Schwierigkeit: geht auch mit kleinen Kindern

Quelle: Das große Brigitte Weihnachtsbackbuch, S. 52

5.12.12

Rezept: Feldsalat mit gebratener Geflügelleber

Feldsalat mit gebratener Geflügelleber

Hier koche ich nochmal einen Vinz, den wir schon so oft gemacht haben, dass unsere definitive Version nicht mehr sooo viel mit dem Original zu tun hat. Denn dieses Rezept ist genial lecker! Wir haben nur den Speck und die Croutons gegen karamellisierte Äpfel ausgetauscht. Eines unserer liebsten Salatrezepte im Winter! Auch eine tolle Vorspeise für ein weihnachtliches Menu! Vorbereitend kann hier der Salat schon im Vorfeld geputzt werden und im Kühlschrank gelagert werden.

Zubereitung

Für 4 Personen

  • 300 g Feldsalat
  • 2 Äpfel
  • 250 g Geflügelleber
  • 3 EL Sonnenblumenöl
  • 1,5 EL Honig
  • 3 EL Apfelessig (naturtrüb)
  • 1 TL süßer Senf
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Den Feldsalat sehr gründlich waschen, lieber 2-3x, damit auch wirklich aller Sand heraus gewaschen wird. Dann vorsichtig trocken schütteln.
  2. Die Äpfel schälen, vierteln, Kerngehäuse herausschneiden und in Spalten schneiden. Die Geflügelleber putzen, in Scheiben schneiden von ca. 1,5 cm Dicke.
  3. 1 EL des Sonnenblumenöls in einer beschichteten Pfanne erhitzen, den Honig hineingeben und karamellisieren lassen. Die Apfelspalten hineinlegen und ca. 2 Minuten andünsten, dann wenden, nochmal 2 Minuten dünsten, herausheben und warm stellen.
  4. In der gleichen Pfanne jetzt die Geflügelleber von beiden Seiten salzen und pfeffern, je Seite 2 Minuten braten. Die Leber ist durch, wenn sie auf Druck genauso nachgibt, wie der Daumenballen bei abgespreiztem Daumen. Die Apfelspalten dazugeben, Essig zugeben, restliches Öl mit Senf einrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. Salat auf Tellern anrichten, Apfelspalten und Geflügelleber darauf anrichten, mit dem warmen Dressing beträufeln. Sofort servieren.

Zubereitungszeit: dauert etwa 25 Minuten (kommt auf die Verschmutzung des Feldsalates an)

Schwierigkeit: die Leber perfekt zu braten

Quelle: variiert nach Vincent Klink - Meine Küche, S. 145

4.12.12

Rezept: Entenbrust auf Orangen

Entenbrust auf Orangen

Bei uns gab es mal wieder Entenbrust, die hatten wir einfach viel zu lange nicht mehr gegessen. Außerdem hatte ich ja in meinem DFssgF-Paket tollen Orangenpfeffer, den ich testen wollte. Was soll ich sagen: es war der Hammer, einfach genial lecker! Ich habe mein bewährtes Rezept für gebratene Entenbrust etwas abgewandelt und es auf Scheiben von Bio-Orange gegart. Es ist wenig Arbeitszeit, braucht aber im Ofen doch einige Zeit, plant das also ein, Ihr werdet belohnt werden.

Zutaten

Für 2 Personen

  • 1 Entenbrust à 300-400 g
  • 1 Bio-Orange
  • Salz, Pfeffer (habe Orangenpfeffer genommen)
  • 1 Bogen Alufolie

Zubereitung

  1. Die Entenbrust waschen, trockentupfen, die Haut streifenförmig einritzen. Dabei die Fettschicht komplett einschneiden, aber das Fleisch nicht verletzen!
  2. Den Ofen auf 140°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. Eine Pfanne aufstellen, die Pfanne heiß werden lassen (kein Fett!), dann die Entenbrust mit der Hautseite hineinlegen (vorsicht, spritzt!!) und kross anbraten, das Fett austreten lassen. Dann kurz von der Fleischseite anbraten. Herausheben und mit Salz und Pfeffer würzen.
  4. Die Orange heiß waschen, in Scheiben schneiden. Eine Alufolie glatt auslegen, die Orangenscheiben drauf legen, das Fleisch darauf setzen. Jetzt die Alufolie so formen und festdrücken, dass die Haut noch herausschaut, das Fleisch aber komplett von Alufolie bedeckt ist.
  5. Im Ofen auf der 2. Schiene von unten 45 Minuten garen. Das Fleisch vor dem Anschneiden noch mind. 5 Minuten ruhen lassen. Mit den Orangen gemeinsam servieren.

Zubereitungszeit: Arbeitszeit etwa 15 Minuten + Garzeit 45 Minuten + Ruhezeit ca. 5 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Variation eines bewährten Rezeptes

3.12.12

Rezept: Rahmwirsing

Rahmwirsing

Wir haben ja im Winter regelmäßig Wirsing in der Kiste. Dieses Mal wollte ich daraus etwas als Beilage zu Hackbällchen machen. Mich lachte bei der Suche nach einer Beilage ein Rezept von Tim Mälzer an. Ich habe mich dieses Mal relativ daran gehalten, nur direkt gemahlenen Kümmel statt Kümmelsaat verwendet. Leuchtend grün, aromatisch und lecker, auch pur als vegetarisches Gericht mit Kartoffeln sicherlich genial lecker!

Zutaten

Für 4 als Beilage, als Hauptgericht für 3 mit Sättigunsbeilage

  • 1 kleiner Wirsing, gewogen ca. 800 g
  • Salz
  • 2 EL Butter
  • 1,5 TL Mehl
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • 1 Dose Tomaten à 400 g
  • 250 ml Sahne
  • 2 TL gemahlenen Kümmel
  • 1 Bund glatte Petersilie (alternativ 3 EL eingefroren gehackt)
  • Pfeffer, Zitronensaft

Zubereitung

Wirsing waschen, vierteln, Strunk herausschneiden, in feine Streifen schneiden. Salzwasser aufsetzen, den Wirsing darin 5 Minuten blanchieren, in ein Sieb abgießen und kalt abschrecken. Butter in einem großen Topf zerlassen, das Mehl hinein streuen und goldgelb anschwitzen. Mit der Gemüsebrühe ablöschen, mit Sahne aufgießen und Tomaten zugeben. MIt Kümmel, Salz und Pfeffer würzen. Einmal aufkochen, die Wirsingstreifen zugeben und 5 Minuten köcheln lassen. Petersilie waschen, trockenschütteln, unterheben. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

Zubereitungszeit: fertig in 30 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Tim Mälzer

2.12.12

Kinderspiel: 6 nimmt Junior

6 nimmt JuniorMeine Mädels lieben Brett- und Kartenspiele aller Art. Jetzt zur Adventszeit gab es mal wieder ein neues kleines Spiel, dass sich auch wunderbar als Mitbrinsel eignet. Es ist schon für kleine Kinder geeignet. Das Spiel basiert auf dem klasssichen 6 nimmt!, allerdings werden hier keine Negativpunkte gesammelt. Das Prinzip ist relativ einfach: 4 Ställe, es fängt an zu regnen und 6 verschiedene Tiere (Pferd, Ziege, Hase, Huhn, Maus, Gans) möchten in die Ställe. Allerdings möglichst nur von jeder Sorte eines. Sobald in einem Stall 6 verschiedene Tiere sind, darf das Kind alle Karten des Stalles an sich nehmen. Das Spiel gewinnt das Kind mit den meisten Karten.

Spannend wird das Spiel, da nicht nur 42 Karten mit je 1 Tier, sondern auch 6 Karten mit 2 verschiedenen Tieren sowie 4 Karten mit je 3 Tieren. Dadurch kann das Spiel etwas taktischer gespielt werden. Das ist natürlich für 5-jährige Kinder noch etwas schwieriger, aber möglich. Meine beiden (auch die 3-jährige) hatten jede Menge Spaß bei dem Spiel und konnten gar nicht aufhören. Für uns als Eltern ist es eines der ersten Spiel, was fast schon ein normales Spiel darstellt. Ich kann e swirklich nur empfehlen. Das Spiel ist für 5-6,-€ im Handel oder bei Amazon erhältlich.

1.12.12

Basteln: Nikolaus

Gebastelter NikolausMeine Mädels haben diese sehr einfachen Nikoläuse schon letztes Jahr gebastelt. Die sind nicht nur dekorativ und echt auch für kleine (habe es mit meiner damals 2-jährigen) bewältigbar. Sie können auch gut in einer Gruppe an einen Zweig gehängt werden, fast gut als Mobile. Natülich sind sie immer superstolz darauf, können auch schön verschenkt werden. Kam richtig gut. Kann ich nur jedes Mal wieder empfehlen.

Bastelbedarf

Für 1 Nikolaus

  • 1 leere Rolle Klopapier
  • rotes Kreppapier
  • 1 Wattebällchen
  • Bastelpapier in Hautton
  • je 1 Pfeifenreiniger in rot und weiß
  • Bastelkleber

Bastelanleitung

  1. Klopapierrolle von evtl. restlichem Papier befreien. Dann das Krepp-Papier auf dopelte Höhe zuschneiden. Die Klopapierrolle mit Bastelkleber einstreichen, das Krepp-Papier so darum wickeln, dass auf der einen Seite (am Schluss die untere) etwa 1 cm, auf der anderen Seite der Rest übersteht.
  2. Das Krepp-Papier gut festkleben. Dann auf der schmalen Seite das überstehende Krepp-Papier nach innen umschlagen und festkleben.
  3. Aus dem Tonpapier ein Gesicht zuschneiden und aufkleben, mit Stiften ein Gesicht aufmalen. Aus der Watte einen Bart ziehen und ebenfalls aufkleben.
  4. Mit einer spitzen Schere (alternativ Rouladennadeln) an den Orten für Arme und Beine Löcher bohren. Die Pfeifenreiniger jeweils halbieren, hineinschieben und innen umbiegen.
  5. Auf der langen Seite das Krepp-Papier raffen und zusammenbinden. Dabei einen Aufhänger befestigen.

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