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28.10.12

Rezept: Birnen-Apfelmus

Birnen-Apfelmus

Bei uns trug der Birnbaum mal wieder, von den Nachbarn hatten wir auch Äpfel bekommen. Daraus habe ich gemischt eine Abwandelung von Apfelmus gekocht. Netterweise hat meine Freundin beim Schnippeln geholfen, denn da alles Fallobst war, war es etwas mehr Arbeit beim Schnippeln und die Ausbeute war auch nicht so hoch, doch dafür war das ganze Obst danach im Topf, die Mädels nach einem Ausflug total begeistert, dazu gab es dann noch Schokoladenwaffeln und der Nachmittag war gerettet. Schmeckt insgesamt etwas milder als reines Apfelmus.

Zutaten

Ergab 5 Gläser à ca. 800 ml

  • 7 kg gemischtes Fallobst Birnen und Äpfel, geputzt dann ca. 4 kg Birnen- und 1 kg Apfelfleisch
  • 500 g Zucker
  • 4 Vanilleschoten
  • 1 Zimtstange
  • 50 ml Zitronensaft

Zubereitung

  1. Das Obst von schlechten Stellen befreien, schälen, Kerngehäuse entfernen und in ca. 2 cm große Stücke würfeln. Mit dem Zucker, dem Zitronensaft mischen. Vanilleschoten längs aufschlitzen, das Mark heruaskratzen und Mark mit Schoten mit in den Topf geben, gemeinsam mit der Zimtstange unterrühren.
  2. Deckel aufsetzen und mind. 2 Stunden Saft ziehen lassen.
  3. In der Zwischenzeit die Schraubgläser vorbereiten (waschen, in heißes Wasser legen).
  4. Dann bei mäßiger Hitze (6/9) unter Rühren aufkochen lassen. Zimtstange und Vanilleschoten herausheben und die Früchte pürieren.
  5. Nochmals sprudelnd aufkochen, ggf. nochmals nachsüßen. In die Gläser füllen, Deckel drauf, für 5 Minuten auf den Deckel stellen, dann umdrehen und abkühlen lassen.

Zubereitungszeit: Arbeitszeit ca. 1 Stunde, Ruhezeit 2 und Kochzeit ca. 30 Minuten

Schwierigkeit: einfach, nur langwierig

Quelle: eigenes Rezept diktiert von den Obstmengen

27.10.12

Basteln: Fischlaterne

Fischlaterne

Meine Kinderecke ist in letzter Zeit etwas eingeschlafen, da ich mich erstmal um meine Kinder kümmern wollte. Doch passend zur kommenden Laternenzeit wollte ich Euch hier noch unsere heißgeliebte Fischlaterne vorstellen. Die habe ich mit meiner großen gebastelt, als sie ca. 2,5 Jahre alt war. Da hier mit (selbstgemachtem) Kleister gearbeitet wird, der komplett ungiftig ist und nur mit Transparentpapier gearbeitet wird, was auch unefährlich ist, können das auch die kleineren gut selber machen. Da die Laterne über mehrere Tage gearbeitet wird, kann man auch abends mal übersehene Stellen etwas nacharbeiten, ohne dass das Kind zu sehr gekränkt wird. Der Kleister hält auch im Kühlschrank so lange. Ist ein absoluter Hingucker bei jedem Laternenlauf und meine war superstolz darauf. Besser als jede gekaufe und eine wunderschöne Beschäftigung über mehrere Herbstnachmittage. Die Tiere sind dabei natürlich variabel.

Bastelbedarf

Für 1 Laterne:

  • 1 Luftballon
  • 1 Schüssel als Bastelunterlage
  • Kleister (siehe unten)
  • 1 Rolle Transparentpapier in weiß
  • 3-4 Bögen in verschiedenen Farben
  • Tonpapier ca. DIN A5 (oder Reste) für die Flossen
  • Schere
  • 1 Drahtbügel zum Aufhängen.
  • weißes Papier und schwarzer Filzstift für die Augen

Für den Kleister

  • 4 EL Speisestärke (nicht die aus Kartoffelmehl!)
  • 500 ml Wasser

Anleitung:

  1. Zuerst den Kleister herstellen, dafür vom Wasser 2 EL abnehmen und die Speisestärke damit verrühren (klümpchenfrei).
  2. Wasser aufkochen, die Stärkemischung unter stetem Rühreneinlaufen lassen, aufkochen bis er klar wird. Dann beiseite stellen und in ein Glas (ich nehme Einweckglas) umfüllen, hält sich im Kühlschrank mind. 1 Woche.
  3. Den Lufballon aufpusten auf die gewünschte Größe. Auf die Schüssel legen.
  4. Das weiße Transparentpapier in ca. 4 cm große Stücke reißen.
  5. Den Lufballon einkleistern und jeweils überlappend das Transparentpapier aufkleben. Insgesamt werden 3-4 Schichten vom weißen Transparentpapier benötigt. Nach 2 Schichten kann auch eine Pause eingelegt werden (wenn dünner platzte bei uns über Nacht mehrfach der Ballon, war auch ein billiger).
  6. Sobald das insgesamt schon fest ist, für die äußere Schicht buntes Transparentpapier in Stücke reißen und die letzte Schicht schuppenartig aufkleben.
  7. Gut trocknen lassen. Auf dem Tonpapier Flossen aufzeichnen und ausschneiden. Dabei ein kleines Widerlager für in dem Fisch berücksichtigen.
  8. Beim Fisch oben und unten festlegen. Oben einen Kreis ausschneiden mit ca. 10 cm Durchmesser. Dann den Luftballon komplett herausnehmen. In das Loch wo der Knoten war, die Schwanzflosse einstecken. Ich habe sie innen nicht fixiert sondern nur beim Tonpapier für innen noch ein kleines Stück stehen lassen, das ich durch das Loch gefädelt habe und innen dann selber nur mit Klebeband verstärkt habe.
  9. Dann für die weiteren Flossen vorsichtig mit einer spitzen Schere Löcher einschneiden und die weiteren Flossen ebenso einfädeln.
  10. Mit einer Nadel am Rand der oberen Öffnung noch Löcher für den Laternenbügel einstechen, den fixieren. Zuletzt Augen ausschneiden, Pupillen aufmalen und festkleben.

26.10.12

Rezept: Brathähnchen auf Kürbis

Brathähnchen auf Kürbis

HighFoodality Blog-Event Cookbook of ColorsMeine ganze Familie liebt Brathähnchen, insbesondere auch meine Mädels. Meine Kleine isst insgesamt eher wenig Fleisch (was ja nicht schlimm ist), doch so ein Brathähnchen, das liebt sie genauso wie ihre große Schwester. Das Gemüse ist relativ mild, wer es ein wenig schärfer mag, gibt noch 1/2 Chilischote mit in das Kürbisgemüse. Harmoniert insgesamt wunderbar, Das Hähnchen saftig, ein Herbstgericht aus dem Ofen, dass mit schneller Vorbereitungszeit punkten kann. Wer es später kocht, kann mit den Kindern noch eine Runde Laterne laufen, während das Hähnchen im Ofen gart. Wieder mal genial lecker und so schön orange (und mal keine Kürbissuppe), dass es gleich noch beim farbenfrohen Kochen mitmachen darf.

Zutaten

Für 4 Erwachsene + 2 wenig essende Kinder

  • 1 Hokkaido-Kürbis mit ca. 800 g
  • 3 Äpfel (Boskop genommen)
  • 1 große Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe (optional)
  • 2 EL Butterschmalz
  • 1 EL Honig
  • 4+2 Rosmarinzweige
  • 250 ml Apfelsaft (für nur Erwachsene: Weißwein)
  • 250 ml kräftige Geflügelbrühe (selbstgemacht mit etwas weniger Flüssigkeit)
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Brathähnchen à 1,3 kg
  • 1 Biozitrone

Zubereitung

  1. Den Kürbis waschen, Stielansatz abschneiden, halbieren, Kerne herauskratzen und würfeln. Äpfel schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und würfeln. Zwiebeln schälen, fein hacken. Wer mag noch die Knoblauchzehe schälen, fein hacken.
  2. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. In einem großen Bräter den Butterschmalz zerlassen. Darin den Honig etwas karamellisieren, dann bei milder Hitze das gesamte Gemüse komplett anschwitzen, 4 der Rosmarinzweige dazugeben und mit dem Apfelsaft ablöschen. Auf die Hälfte einkochen lassen.
  4. Mit der Geflügelbrühe aufgießen. Vom Herd nehmen, mit Salz und Pfeffer (wer mag mit etwas Chili) würzen.
  5. Die Zitrone heiß waschen, trockenreiben, mit einem Schaschlikspieß rundherum etwas einpiksen. Dann das Hähnchen waschen, trockentupfen, von innen salzen, pfeffern, die Zitrone und die Rosmarinzweige einlegen und die Keulen wieder fest binden.
  6. Mit der Brust nach oben auf das Gemüse legen und auf der 2. Schiene von unten in den Ofen schieben.
  7. Nach 80 Minuten mit einer feinen Nadel rundherum das Hähnchen einstechen, so das das Fet auslaufen kann. Das Hähnchen für weitere 15 Minuten garen, dann die Hitze auf 220°C Ober-/Unterhitze erhöhen und nochmals 10 Minuten Farbe nehmen lassen.
  8. Das Hähnchen auf eine Platte legen und kurz ruhen lassen. In dieser Zeit das Gemüse nochmal auf den Herd stellen, die Sauce nochmals abschmecken, das Hähnchen tranchieren und mit dem Gemüse anrichten.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeits- + knapp 2 Stunden Garzeit

Schwierigkeit: Geduld behalten, während das Essen duftet

Quelle: eigenes Rezept

21.10.12

Rezept: Maisküchlein

Maisküchlein

Blog-Event LXXXII - Alte Schätzchen (Einsendeschluss 15. November 2012)Ich hänge total mit dem Bloggen. Manchmal ist das auch ein Vorteil, denn bei (fast) jedem Event kann ich etwas von meiner Festplatte verwenden. Daher möchte ich hier endlich ein Rezept vorstellen, das insbesondere meine Kinder absolut lieben, ein superschnelles Rezept, das es uns wirklich angetan hat. Das wirklich schöne daran ist, dass es eigentlich komplett aus dem Vorrat gekocht werden kann, exotische Zutaten braucht es hier auch gar nicht. Kommt bei meinen Mädels jedes mal gut an. Auch meinen Freundinnen habe ich davon schon vorgeschwärmt, es aber immer noch nicht geschafft, es endlich auch mal im Bog vorzustellen. Das Buch ist schon älter, wie es sich Bushcooks Kitchen auch wünschte, steht wahrscheinlich bei vielen Bloggern im Regal, zog bei mir aber leider in ein küchenfernes Regal und wird daher nicht so oft verwendet, wie es das Buch verdient hat.

Zutaten

Reicht für 4 als Beilage

  • 1 Dose Maiskörner à 400 g
  • 2 Eier (M)
  • Salz
  • 50 g Mehl
  • 1 EL Saure Sahne (Schmand o.ä. geht auch)
  • Cayennepfeffer
  • brauner Zucker
  • 1 EL Butter
  • 1 EL Öl

Zubereitung

  1. Die Maiskörner abgießen, dabei die Flüssigkeit auffangen. Von der Flüssigkeit 2 EL in eine mittelgroße Schüssel abmessen. Die Körner unter Wasser kurz abspülen und die Hälfte der Körner mit in die Schüssel geben. Mit dem Stabmixer pürieren.
  2. Die Eier trennen, die Eigelbe zum pürierten Mais geben, die Eiweiße in eine hohe Schüssel geben. Die Eiweiße zu Eischnee schlagen, dabei 1 Prise Salz unterrühren.
  3. Die Eigelbe mit dem pürierten Mais, Mehl, Saure Sahne verrühren. Mit Salz, Cayennepfeffer und wenig(!) Zucker abschmecken.
  4. Den Eischnee gemeinsam mit den intakten Körnern unterheben.
  5. Öl gemeinsam mit der Butter in einer großen Pfanne erhitzen. Löffelweise kleine Kuchen ins Fett setzen und von beiden Seiten golden ausbacken.
  6. Auf einem Küchenkrepp kurz etwas entfetten, rasch servieren.

Zubereitungszeit: fertig in ca. 20 Minuten

Schwierigkeit: sehr einfach, kann gut mit Kindern gekocht werden

Quelle: Sebastian Dickhaut - Ich koche, S. 66

Kochbuch: Sebastian Dickhaut - Ich koche ...

Sebastian Dickhaut - Ich kocheDas Buch von Sebastian Dickhaut steht bei mir schon eine kleine Ewigkeit im Regal, leider nicht im küchennahen Bereich. Daher wurde etwas weniger daraus gekocht, was diesem Buch auch wieder nicht gerecht wird. Die Rezepte sind eigentlich durchweg alltagstauglich und so gut beschrieben, dass auch absolute Anfänger gut danach kochen können. Allerdings ersetzt es kein Grundkochbuch, ist aber eine gute Ergänzung. Leider sind nicht alle Rezepte mit Bildern versehen. Gerade wenn man wie ich mit nicht lesefähigen Kindern kocht bzw. sie auch Rezepte aussuchen lässt, ist das schade. Denn viele werden so gar nicht gekocht.

Die Einteilu, Mittagessen, für viele, im Freiennl mng ist eher etwas untypisch, denn er kocht Kleinkram, Mittagessen, für viele, im Freien, mit Kindern, was Süßes, auf Vorrat, nichts. Dazu stellt er dann Lebensmittel vor, die er mag mit Besonderheiten, Geschichten oder Episoden, die er damit verbindet. Das Layout im Grundsatz sind 1 Spalten pro Seite. Im ersten Absatz eines Rezeptes wird das Gericht vorgestellt, im zweiten folgen die Zutaten mehr oder weniger im Fließtext, danach dann die Arbeitsanleitung. So beim Durchblättern ist wohl ca. jedes 3. Rezept bebildert. Das ist für mich persönlich zu wenig, denn meine Mädels können noch nicht lesen und Rezepte werden nach Bild entschieden. Dieses Manko wird durch den persönlichen Bezug zu den Rezepten wettgemacht, durch raffinierte Rezepte und eine sehr persönliche Zusammenstellung.

Insgesamt ist dieses Buch sicherlich kein Grundkochbuch, richtet sich eher an den kochneugierigen Anfänger, weniger aber auch an den fortgeschrittenen Hobbykoch. Ein Buch, das ich selten aber gerne in die Hand nehme. Das Buch ist schon nicht mehr im Handel erhältlich, es werden bei Amazon noch Restexemplare gehandelt. Ich habe daraus schon vorgestellt:

20.10.12

Rezept: Miesmuscheln nach Lea Linster

Miesmuscheln-nach-Lea-Linster

Kochrezepte Basar -teilen,inspirieren,stöbern,entdecken- immer Freitag bis Sonntag - tobias kocht!Schon letzten Monat gab es bei meinem Fischhändler wieder frische Miesmuscheln. Früher durften die bei nicht gesicherter Kühlkette nur in den Monaten mit "r" gegessen werden. Doch jetzt war ich absolut glücklich gewesen und hatte richtig Lust darauf. Meine Mädels waren nicht so sonderlichst begeistert, waren aber fasziniert wie Muschen mit Händen und Schalen gegessen werden. Es war ihnen aber etwas zu petersiliendominiert. Waren zwar nicht in der Kategorie Fussel, aber es war ihnen insgesamt doch suspekt. Insgesamt war es für uns etwas zu viel Petersilie, wobei der Bund, den ich bekommen hatte, wohl doch recht groß war, da muss etwas anpassen. Ansonsten genial lecker, der Göttergatte und ich waren begeistert. Gelegentlich braucht man so ein wunderbar würziges Gericht, dazu ein frisches Baguette, mehr braucht es gar nicht. Wir haben übrigens die doppelte Menge des Sudes vorbereitet und eingefroren für das nächste Fischgericht.

Zutaten

Für 2 Personen

  • 1 Stück Knollensellerie (geputzt 50 g)
  • Staudensellerie (geputzt 50 g)
  • 1 Karotte (geputzt 50 g)
  • 2 Schalotten (vorberietet 50 g)
  • 30 g Butter
  • 1 Bund glatte Petersilie (à 25 g)
  • 2 kg Miesmuscheln
  • 300 ml Weißwein (am besten Riesling)
  • Pfeffer
  • 1 Lorbeerblatt
  • 3 Dillzweige
  • 3 Petersilienstängel (vom Petersilienbund)
  • 1 Stück Lauch (nur waschen, ganz lassen)

Zubereitung

  1. Das Gemüse putzen und in feine Würfel schneiden. Petersilie waschen, trockenschütteln, die Blätter abstreifen und hacken, 3 der Stängel beiseite stellen.
  2. Die Muscheln gründlich waschen. Alle offenen oder beschädigten Muscheln wegwerfen (lieber 1 zuviel als eine zuwenig! - im Zweifel gegen die Muschel). Die intakten, geschlossenen Muscheln gründlich abputzen, mit einem glatten Messer den Bart (die Fäden die dran hängen) abschaben. In eine große Schüssel mit Wasser geben, dann wieder herausheben, je nach Sandmenge evtl. nochmal wiederholen. In einem Sieb abtropfen lassen.
  3. Einen großen Topf auf den Herd stellen, darin die Butter zerlassen und das Gemüse darin andünsten. Lauch mit Lorbeer, Dill und 3 der Petersilienstängel zusammenbinden, gemeinsam mit der Hälfte der gehackten Petersilie zum Gemüse geben.
  4. Dann die Muscheln mit in den Topf geben und mit dem Riesling ablöschen. Dann bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten köcheln lassen, bis alle Muscheln geöffnet sind.
  5. Mit schwarzem Pfeffer würzen, mit der restlichen Petersilie bestreuen und servieren. Muscheln, die sich nicht geöffnet haben, nicht essen!

Zubereitungszeit: ca. 40 Minuten Arbeits- + 15 Minuten Kochzeit

Schwierigkeit: langwierig aber einfach

Quelle: Lea Linster - Kochen mit Genuss, S. 62

19.10.12

Rezept: Kürbis-Reis-Pfanne mit Feta

Kürbis-Reis-Pfanne mit Feta

Cucina rapida - schnelle Küche für Genießer. Ein Blog-Event von mankannsessen.debei uns gab es mal wieder ein schnelles Essen, das mal wieder von dem Kühlschrankinhalt inspiriert wurde. Neben 2 rohen Bratwürsten ein kleiner Kürbis aus dem Garten, Zwiebeln, Feta, Sahne, Orangensaft ist immer da und noch ist die Kräuterkiste auf dem Balkon erntebereit. Der restliche Reis vom Vortag wurde noch mit reingerührt, kam wieder mal gut an. Eine schnelle Improvisation, die mal wieder genial lecker ankam.

Zutaten

Für 2-3 Personen

  • 1 kleiner Kürbis à 300 g (hokkaido genommen)
  • 2 Zwiebeln
  • 1 EL Öl
  • 1 EL Honig
  • 2 Rohe Bratwürste
  • 2 Zweige Rosmarin
  • 3 Zweige Bohnenkraut
  • 200 g gekochten Reis (vom Vortag)
  • 200 ml Orangensaft
  • 100 ml Sahne
  • Salz, Pfeffer
  • 200 g Feta
  • 1/2 Kästchen Kresse

Zubereitung

  1. Den Kürbis waschen, trocknen, halbieren, die Kerne herauskratzen und in Streifen schneiden. Die Zwiebeln schälen, halbieren, in Scheiben schneiden.
  2. Öl in einer großen Pfanne zerlassen, den Honig darin etwas karamellisieren. Den Kürbis darin anbraten, dann die Zwiebeln zugeben und ebenfalls anbraten. Das Brät aus den Bratwürsten portionsweise rausdrücken und mit anbraten.
  3. Während das alles brät Rosmarin und Bohnenkraut waschen, trockenschütteln Blättchen bzw. Nadeln abstreifen, grob hacken, zugeben und mit braten.
  4. Den gekochten Reis zugeben, verteilen, mit Orangensaft ablöschen, mit Sahne aufgießen.
  5. Kurz aufkochen lassen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Feta würfeln und unterheben.
  6. Auf 2 Tellern anrichten, dann Kresse darüber streuen und genießen.

Zubereitungszeit: fertig in 20 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

16.10.12

Rezept: Hefezopf ganz klassisch

Hefezopf klassisch

World Bread Day 2012 - 7th edition! Bake loaf of bread on October 16 and blog about it!Ok, ich habe es versucht, öfters, ein Brot mit Sauerteig zu backen. Es ist echt kein Hexenwerk, aber leider derzeit nicht mit meinem Arbeits- und Familienleben kompatibel. Dennoch wollte ich gerne an Zorras WBD teilnehmen, also doch lieber ein Hefeteig. Dieser wird hier als ein süßer Frühstückszopf serviert, der im Frühling gerne auch als Osterzopf auf den Tisch kommt. Das Rezept ist klassisch, der Zopf fluffig, perfekt. Hier leider nicht so schön geflochten, dafür geschmacklich umwerfend! Den backe ich an meinen freien Wochenenden gerne mal für den gemeinsamen Frühstückstisch, die Kinder lieben ihn absolut, der Göttergatte ebenso, da reicht eigentlich etwas Butter dazu, mehr braucht es gar nicht, so lecker ist der!

Zutaten

Für einen großen Zopf, reicht für 6-8 beim gemütlichen Frühstück

  • 500 g Mehl
  • 30 g frische Hefe
  • 250 ml Milch
  • 100 g Butter
  • 50 g Zucker
  • 1 Ei (M)
  • 1 Prise Salz

Außerdem:

  • 1 Eigelb (M)
  • Hagelzucker (ca. 2 EL)

Zubereitung

  1. Mehl in eine Schüssel sieben, dabei eine Mulde formen. Hefe hineinbröseln und die Milch langsam dazu gießen, dabei etwas mit der Hefe verrühren. Mit einem Handtuch abdecken.
  2. Die Butter zerlassen.
  3. Sobald der Vorteig beginnt zu gehen, die restlichen Zutaten zugeben, dann mit der Küchenmaschine (Knethaken) etwas vermischen, dann für 3 Minuten auf höchster Stufe und für weitere 5 MInuten auf niedrigster zu einem glatten Teig verkneten lassen.
  4. Erneut mit einem Handtuch abdecken und ca. 20 Minuten gehen lassen.
  5. Dann den Teig in 3 gleich große Stücke teilen, jeweils zu einem langen Strang ausrollen. Aus diesen einen Zopf flechten und diagonal auf ein Backblech legen. Mit einem Handtuch abdecken und weitere 20 Minuten gehen lassen.
  6. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  7. Das Eigelb verquirlen, den Zopf damit bestreichen. Den Hagelzucker darüber streuen.
  8. Auf der 2. Schiene von unten 25-35 Minuten backen, dabei immer mal weider kontrollieren, wie der Zopf aussieht, ggf. mt Backpapier abdecken, wenn er zu dunkel aber noch klebrig ist, ggf. Stäbchenprobe machen.

Zubereitungszeit: Dauert insgesamt etwa 4 Stunden mit Ruhezeiten

Schwierigkeit: Geduld, sonst einfach

Quelle: Teubner - Das große Teubner Backbuch, S. 99

14.10.12

Rezept: Glutenfreier Apfelkuchen

Glutenfreier Apfelkuchen

Wenn ich aktuell auf Arbeit einen Kuchen mitbringe, brauche ich immer einen glutenfreien Kuchen. Dafür habe ich mir dieses Mal einen Apfelkuchen ausgesucht, der zum herbstlichen Wetter passt. Dabei lernte ich, dass Backpulver immer glutenhaltig ist (zumindest alle, die ich durchschauen konnte). Also ohne... Das Rezept ist ohnehin eher für eine Apfeltarte ausgelegt, es wird ein recht flacher Kuchen, der sicherlich lauwarm am besten schmeckt. Beim nächsten Mal würde ich noch etwas Zimtpulver mit in den Teig geben, reiben würde ich die Äpfel nicht, es würde zu langweilig sein. Die Walnüsse geben dann noch einen leichten Crunch. Ist übrigens innerhalb von knapp 20 Minuten vorbereitet und damit echt speedtauglich.

Zutaten

  • Für eine 26-cm-Springform

  • Für den Teig:

  • 50 g Butter
  • 1 Ei (M)
  • 125 g Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 50 ml Milch
  • 50 g Reismehl
  • 1 TL Natron

Für den Belag:

  • 450 g Äpfel
  • 4 EL Zitronensaft
  • 30 g Walnusskerne
  • Fett für die Backform

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Form einfetten.
  2. Die Butter in einem kleinen Topf zerlassen. In einer großen Schüssel Ei mit Zucker und Vanillezucker schaumig rühren. Die Milch und die geschmolzene Butter einrühren. Zuletzt das Mehl mit dem Notron gemeinsam einrühren.
  3. Für den Belag die Äpfel waschen, trocknen, schälen, reiben (alternativ auch vierteln, Kerngehäuse entfernen und in feine Scheiben schneiden). Mit Zitronensaft beträufeln und unter den Teig heben.
  4. Den Teig in der Form glatt streichen und die Walnusskerne darüber streuen.
  5. Auf der 2. Schiene von unten ca. 40 Minuten backen.
  6. Schmeckt super mit Sahne oder Vanilleeis.

Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten Arbeits- + 40 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: variiert nach GU Lieblingskuchen - einfach gut, S. 8

5.10.12

Rezept: Galette mit Mangoldfüllung

Galette mit Mangoldfüllung

Hier darf ich Euch einen Klassiker der französischen Küche vorstellen, die Galette, eine Art des Crèpes, bei der ein Teil des Mehles durch Buchweizenmehl ersetzt wird. Verwendet habe ich dafür mein Standardrezept verwendet und die Füllung einfach improvisiert. Einfach und genial lecker, idealerwerise können die Mädels sich ja eine schlichte Version der Galette machen (mit Schinken und Käse), während wir vegetarisch schlemmen.

Zutaten

Für den Teig, reicht für 4 Personen (bei uns ca. 8 Galette bei sehr dünnem Teig)

  • 250 ml Milch
  • 50 g Butter
  • 100 g Mehl (Typ 405)
  • 20 g Buchweizenmehl
  • 2 Eier (M)
  • Gewürze: Salz, Pfeffer

Für die Füllung, reicht für 4 Füllungen

  • 250 g Mangold
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Olivenöl
  • 2 EL Sherry
  • 200 g Schmand
  • Salz, Pfeffer, Zitronensaft

Zubereitung

  1. Für den Teig die Butter in der Milch schmelzen (nicht kochen lassen) und die restlichen Zutaten verquirlen, alles im Kühlschrank mind. 30 Minuten quellen lassen.
  2. Für die Füllung den Mangold gründlich waschen, trocken schütteln. die Stiele von den Blättern trenne. Die Stiele fein hacken. Die Blätter beiseite legen. Zwiebel und Knobluach schälen und fein hacken.
  3. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, darin die Stiel emit den Zwiebel- und Knoblauchwürfeln anschwitzen. Mit dem Sherry ablöschen, wer mag, flambiert.
  4. Dann etwas salzen, den Deckel aufsetzen und ca. 3 Minuten auf neidriger Hitze etwas weich dünsten. Die Blätter fein hacken.
  5. Blätter zu den Stielen in die Pfanne geben, Deckel aufsetzen udn zusammenfallen lassen. Dann den Schmand zugeben, vermischen und mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.
  6. Die Galette in einer beschichteten Pfanne nacheinander ausbacken, nach dem Wenden jeweils die Füllung drauf geben und warm werden lassen. Etwas zusammenklappen und servieren.

Zubereitungszeit: dauert etwa 70 Minuten alleine

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept