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25.04.12

Rezept: Rhabarberkuchen mit Baiser

Rhabarberkuchen mit Baiser

7 Jahre Blog-Event - schaumig & luftig! (Einsendeschluss 15. Mai 2012)Zorra möchte zu ihrem 7-jährigen Blogeventjubiläum gerne was schaumig-luftiges. Da ich weiß, dass Zorra auch sehr gerne süßes nascht, habe ich nicht nur eine Sauce hollandaise gerührt, sondern auch noch einen weiteren Frühlingsklassiker gebacken: einen Rhabarberkuchen mit Baiser. Den Rhabarberkuchen hat sich die Große ausgesucht, das Rezept kam dann von mir. Göttergatte konnte dem Duft nicht widerstehen und schnitt den Kuchen noch warm an - großer Fehler, denn der Guss war noch nicht erkaltet und somit auch noch nicht komplett erstarrt, die Hälfte floss in die Form, sonderlich fotogen war es dann auch nicht *seufz*. Doch vom Rest konnte ich am nächsten Tag ein einigermaßen ansehliches Foto machen. Ich würde die Menge der Speisestärke insgesamt zum Originalrezept etwas erhöhen, ansonsten genial lecker. Schmeckt zwar nicht wie bei Oma, aber ich hoffe, auch Zorra wird es gefallen - herzlichen Glückwunsch zu den vielen wundervollen Themen, und ein Dankeschön für die Unterstützung, die Du den Gastgebern immer gewährst.

Zutaten

Für eine 26-cm-Springform

Für den Mürbeteig:

  • 200 g Mehl
  • 100 g Zucker
  • 100 g kalte Butter
  • 1 Ei (M)

Für den Belag:

  • 750 g Rhabarber
  • 75 g Puderzucker
  • 2 Eier (M)
  • 150 g Schmand
  • 2 EL Speisestärke (lt. Rezept 1 TL)
  • 100 g Zucker

Zubereitung

  1. Für den Mürbeteig die kalte Butter in Flocken zu den restlichen Zutaten geben und rasch verkneten. In Frischhaltefolie wickeln und im Kühlschrank 30 Minuten ruhen lassen.
  2. In der Zwischenzeit den Rhabarber schälen und in ca. 2 cm große Würfel schneiden. 1 EL des Puderzuckers mit dem Rhabarber mischen, beiseite stellen.
  3. Für den Guss die Eier trennen. Die Eigelbe mit dem Schmand, der Speisestärke und dem restlichen Puderzucker verquirlen.
  4. Den Ofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Springform einfetten. Den Teig in die Form drücken (oder ausrollen und einlegen), dabei einen mind. 3 cm hohen Rand formen.
  5. Den Rhabarber in einem Sieb abtropfen lassen, dann die Rhabarberstücke unter die Eigelbmischung heben, auf dem Teig verteilen.
  6. Auf der 2. Schiene von unten 25 Minuten backen.
  7. Nach 20 Minuten der Backzeit aus den beiden Eiweißen Eischnee schlagen, sobald der etwas anzieht, den Zucker einrieseln lassen.
  8. Nach den insgesamt 25 Minuten Backen 1. Hälfte, den Kuchen aus dem Ofen nehmen, Tür schließen, Hitze halten. Den Eischnee auf den Kuchen streichen, dabei einige Zipfel mit dem Schaber hochziehen.
  9. Wieder auf die 2. Schiene von unten geben und für weitere 20 Minuten backen.
  10. Erst komplett ausgekühlt servieren.

Zubereitungszeit: Arbeitszeit 1 Stunde + 45 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU - Lieblingskuchen einfach gut, S. 22

23.04.12

Rezept: Sauce hollandaise

Sauce hollandaise

7 Jahre Blog-Event - schaumig & luftig! (Einsendeschluss 15. Mai 2012)Zorra ruft zum 75. Blogevent! Schaumig und luftig wünscht sie sich. Das war für mich das Argument, endlich mal eine selbst gemachte Sauce hollandaise zu kochen. Bei meinen Eltern gab es die immer aus der Tüte, der Göttergatte mag keine Sauce hollandaise. Ich habe mir dafür ein Rezept von Lea Linster ausgesucht. Ich war absolut überrascht, wie einfach und unkompliziert die Sauce vorzubereiten war. Vor allem schmeckt es ganz anders, einfach unvergleichlich zu den Fertigprodukten. Fluffig, aromatisch, harmoniert wunderbar mit dem Spargel! Serviert es rasch und warm, bei mir bildete sich eine leichte Haut, als die Sauce kalt wurde. Ich war überrascht, wie schnell es fertig war, nicht mal 15 Minuten! Hevorragend, auch wenn ich den Göttergatten zwar positiv überraschen, aber nicht komplett überzeugen konnte. Den Spargel habe ich, wie bei uns üblich, im Bratschlauch zubereitet.

Zutaten

Für 4 Personen

  • 250 g Butter
  • 5 EL Sekt oder Champagner
  • 4 Eigelb (M)
  • Salz
  • 1 TL Zitronensaft

Zubereitung

Die Butter in einem kleinen Topf schmelzen. Währenddessen ein Wasserbad aufsetzen, bei niedriger Flamme (soll nur warm machen, der Schüsselinhalt soll nicht kochen!) den Sekt mit den Eigelben schaumig aufschlagen. Die geschmolzene, warme Butter unter stetigem Rühren langsam einfließen lassen. Solange weiter schaumig aufschlagen, bis alles schaumig aufgeschlagen ist. Zuletzt unter Rühren den Zitronensaft unterrühren. Mit Salz abschmecken, warm servieren.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 15 Minuten

Schwierigkeit: überraschend einfach, gibt Oberarmmuskeln

Quelle: Lea Linster - einfach und genial, S. 124

19.04.12

Rezept: Hähnchenkeulen mit Honigglasur

Hähnchenkeulen mit Honigglasur

Meine beiden Mädels essen gerne Hähnchen, doch ich kaufe nicht immer die Hähnchenbrust, denn die Keulen sind superlecker und bleiben durch den Knochen beim Garen auch saftiger. Die Keulen hier bekommen eine superleckere Glasur, die die Haut ungemein aromatisch und knusprig werden lässt. Im Originalrezept wird dazu Dosenananas gereicht, ich habe frische verwendet. Reis passt unserer Meinung noch am besten dazu, einfach mal wieder genial lecker!

Zutaten

Für 4 Personen

  • 4 Hähnchenkeulen mit Ober- und Unterkeule
  • 4 Knoblauchzehen
  • 2 EL Zitronensaft
  • 2 EL Honig
  • Salz, Pfeffer
  • Chilipulver (wegen der Kinder komplett weggelassen)
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 Zwiebeln (möglichst rote)
  • 1 Babyananas (oder die Hälfte einer normalen)
  • 1 TL getrockneter Thymian

Zubereitung

  1. Hähnchen waschen, abtrocknen. Knoblauch schälen, fein hacken mit Zitronensaft, Honig verrühren und salzen und pfeffern und mit Olivenöl zu einer Marinade verrühren.
  2. Die Zwiebeln schälen, in feine Ringe schneiden. Ananas in Ringe schneiden, Strunk entfernen, dabei auch auf Schalenreste achten. Ananas in Spalten schneiden, mit Zwiebeln mischen, in eine Auflaufform legen, mit Thymian bestreuen.
  3. Die Hähnchenkeulen auf der Ananas-Zwiebel-Mischung legen, mit der Marinade bepinseln.
  4. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen, wenn die Hitze erreicht ist auf der 2. Schiene von unten in den Ofen schieben, dann die Hitze auf 160°C Ober-/Unterhitze reduzieren. Insgesamt 45-50 Minuten garen. Gegen Ende mit einer Rouladennadel in die Haut piksen. Hat 2 Vorteile: die Haut wird krosser. Sobald klarer Saft kommt, ist das Hähnchen fertig.

Zubereitungszeit: Arbeitszeit etwa 25 Minuten + Garzeit 50 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU - Jeden Tag gut kochen, S. 70

18.04.12

Rezept: Gegrillte Makrele

Gegrillte Makrele

Ich grille dieses Jahr weiterhin Fisch, ist leichter und mir derzeit einfach lieber als Steak. Auch meine Mädels lieben mittlerweile gegrillten Fisch, so auch diese Makrele. Gefüllt habe ich sie mit etwas Zitrone und etwas von dem Grün, das von den gegrillten Frühlingszwiebeln übrig blieb. Aromatisch und lecker!

Zutaten

Für 1 Person

  • 1 küchenfertige Makrele
  • Salz, Pfeffer
  • 1 EL geschnittnes Grün einer Frühlingszwiebel (alternativ Schnittlauch)
  • 3 Scheiben einer Biozitrone
  • 1 EL Olivenöl

Zubereitung

  1. Die Makrele abspülen, trockentupfen. Innen und außen salzen und pfeffern.
  2. Die Frühlingszwiebelröllchen gemeinsam mit den Zitronenscheiben in den Bauch füllen, so dass er schön gefüllt ist.
  3. Von außen einölen, in einer Fischzange direkt neben der Glut von jeder Seite 6-8 Minuten grillen.

Zubereitungszeit: etwa 5 Minuten Vorbereitungs- + 15 Minuten Grillzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

17.04.12

Rezept: Bärlauch-Mandel-Pesto

Bärlauch-Mandel-Pesto

Das Pesto neulich war so lecker, das musste ich einfach nochmal machen, um den Bärlauch-Geschmack etwas zu konservieren. Lecker und schnell gemacht, schmeckt einfach immer, abgewandelt einfach 3 EL vom Pesto mit 100 g Feta pürieren, ggf. Sahne zugeben, lecker als Brotaufstrich.

Zutaten

  • 50 g Mandeln, geschält
  • 75 g Parmesan am Stück
  • 100 g Bärlauch, (2 Bund)
  • 100-125 ml Olivenöl
  • Grobes Meersalz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Die Mandeln ohne Fett anrösten. Parmesan grob reiben.
  2. Bärlauch waschen, sehr gut trocken schütteln, grob hacken.
  3. Alles in einen Mixer geben, die ersten 30 ml Olivenöl zugeben, alles pürieren, portionsweise das Olivenöl zugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Mit Meersalz (und bei Bedarf Pfeffer) abschmecken.
  4. In ein sauberes Glas füllen, oben mit Olivenöl bedecken, so dass kein Pesto mehr Luftkontakt hat.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 15 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Küchenlatein, sehr lecker, danke dafür!

16.04.12

Rezept: Rhabarbersorbet

Rhabarbersorbet

Cucina rapida - schnelle Küche für Genießer. Ein Blog-Event von mankannsessen.de Letztes Jahr, um Johanni: ich war mit den beiden Mädels in unserer Lieblingseisdiele, die das Eis noch selber macht. Ich nahm damals eine Kugel vom Rhabarbersorbet. Ich weiß nicht mehr, was die Große bestellt hatte, aber nach dem ersten Probier-Schleck wurden spontan die Kugeln getauscht. Seither immer die Frage: "Mama, wann machen wir auch so Rhabarber-Eis?" Könnt Ihr Euch ihre Verzückung vorstellen, als sie jetzt entdeckte, dass unser Rhabarber (zumindest bei Ihr) schon knapp über Knie-Höhe gewachsen war? 250 g konnte ich ernten, ohne den Rhabarber völlig zu rupfen. Natürlich half sie beim Vorbereiten und war sooo stolz auf ihr leckeres, selbstgemachtes Rhabarbersorbet! Rezept hatte ich keines, wir haben ein wenig improvisiert. Wichtig ist hier, das Rhabarberkompott komplett zu übersüßen, damit es im Sorbet ausreicht. Superlecker, harmonisch, genial! Nicht zu süß, erfrischend und Rhabarber pur!

Zutaten

Für 1 l Sorbet

  • 250 g Rhabarber
  • 250 ml Apfelsaft
  • 1 Vanilleschote
  • 150 g Zucker

Zubereitung

  1. Rhabarber schälen, in kleine Stücke schneiden. Mit dem Apfelsaft auffüllen. Die Vanilleschote längs halbieren, Mark herauskratzen und gemeinsam mit der Schote zugeben. Alles aufkochen und auf niedriger Flamme musig kochen (bei uns ca. 20 Minuten, aber wir haben auch währenddessen gemalt).
  2. Die Vanilleschote entfernen, den Zucker zugeben und fein pürieren. Abschmecken, muss jetzt zu süß schmecken, evtl. noch nachzuckern.
  3. Etwas abkühlen lassen, in die Eismaschine geben und gefrieren lassen.

Zubereitungszeit: reine Arbeitszeit 15 Minuten + 20 Minuten Köchelzeit + Frierzeit (ca. 60 Minuten bei uns)

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

15.04.12

Rezept: Bärlauchbutter nach Tim Mälzer

Bärlauchbutter

Ich hatte dieses Jahr ja schon Bärlauchbutter portioniert eingefroren. Dann wurden wir von den Patenonkeln der beiden Mädels zum Osteressen eingeladen, wozu es eine Bärlauchbutter à la Tim Mälzer gab. Die war richtig lecker, etwas runder, das Rezept (sprich das Kochbuch) hatte ich auch. Da ich dann letztes Wochenende zu viel Bärlauch eingekauft hatte (ein Bund wog 100g statt sonst 50) blieb nochmal was übrig, um nochmal Bärlauchbutter zu machen. Diese hier ist etwas milder, die Petersilie rundet es ab. Würzig und genial lecker, ebenfalls portioniert weggefroren für die Sommergrillabende, die hoffentlich kommen werden.

Zutaten

  • 250 g weiche Butter
  • 1 Bund glatte Petersilie (à knapp 50 g)
  • 75 g Bärlauch (je nach Größe 1-2 Bund)
  • 2 TL Zitronensaft
  • 1 EL Weinbrand (weggelassen wg. der Kinder)
  • Salz
  • Pfeffer (weggelassen, braucht keine Schärfe)
  • 1 Prise Zucker

Zubereitung

  1. Butter schaumig aufschlagen (Küchengerät mit Knethaken genommen). Petersilie und Bärlauch waschen, trockenschütteln, den Bärlauch verlesen, beides fein hacken. Die Kräuter mit dem Zitronensaft und nach Belieben dem Weinbrand unter die Butter rühren.
  2. Mit Salz und 1 Prise Zucker abschmecken, wer es noch schärfer möchte, gibt noch Pfeffer zu.
  3. Portioniert in Frischhaltefolie und Alufolie wickeln, dann im Kühlschrank (für ca. 1 Woche wohl) oder im 4*-Tiefkühl lagern.

Zubereitungszeit: fertig in ca. 20 Minuten (mit Portionieren)

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Tim Mälzer - Born to cook 2, S. 126

14.04.12

Rezept: Brathähnchen auf Bierdose

Brathähnchen auf Bierdose

Bei uns im Haus ist ein überraschend guter Zusammenhalt. Was auch dazu beitrug, dass wir uns jetzt alle zusammen einen neuen Kugelgrill von Weber gekauft haben. Der wurde extra groß gewählt, damit wir auch eben ein ganzes Brathähnchen darin grillen können. Und heute wurde entsprechene experimentiert. Die Marinade habe ich realtiv klassich frei zusammengerührt und dann 2 Stunden im Kühlschrank marinieren lassen. Das größte Problem war eigentlich, eine passende Bierdose aufzutreiben. Meine Wohngegend hier ist ökologisch viel zu korrekt, es gibt nur Pfandflaschen :D ... Der Göttergatte hatte den Grill vorgeheizt, während unsere Mädels im Garten spielten. Im Deckel ist ja ein Thermometer enthalten und bei 160°C haben wir es in den Grill gestellt. Wir haben den Grill noch nie über längere Zeit auf einer Temperatur halten wollen und es etwas gedauert, bis der Göttergatte den Kniff raus hatte. Daher war die Grillzeit von in den unteschiedlichsten Internetrezepten zwischen 60-80 Minuten bei uns dann doch deutlich auf 120 Minuten verlängert. Doch das Fleisch ist total zart, absolut perfekt und für Bier-Verächter wie mich: es schmeckt sogar ein ganz klein wenig nach Bier. Aber es ist der Wahnsinn! Die Haut krass, das Fleisch zart! Können wir nur allerwärmstens empfehlen. Den Grill übrigens auch, es macht echt Spass, damit zu grillen!

Brathähnchen auf Bierdose auf dem Grill

Zutaten

Für die Marinade:

  • 1 EL Ananasmarmelade (oder andere Marmelade wie Aprikose alternativ)
  • 1 EL Ketchup (gehäuft)
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Paprikapulver edelsüß
  • 1 EL Currypulver
  • 1 EL Salz

Außerdem:

  • 1 Brathähnchen à 1,4 kg (oder so in etwa)
  • 1 Bierdose à 0,33 l (größer oder kleiner geht nicht!)
  • 1 Kugelgrill

Zubereitung

  1. Für die Marinade alle Zutaten verrühren (ergibt etwa 6 EL Marinade).
  2. Das Brathähnchen von innen und außen abspülen und trocken tupfen.Den Bürzel ausschneiden. Dann vorsichtig die Schicht zwischen Haut und Fleisch lösen, 1 EL der Marinade zwischen Haut und Fleisch verreiben. Dann innen ebenfalls 1 EL Marinade verteilen. Von außen ebenfalls mit 1 EL Marinade einpinseln. Die restliche Marinade aufheben.
  3. Das Hähnchen im Kühlschrank 2-4 Stunden marinieren lassen.
  4. In der Zwischenzeit den Grill vorheizen. Wir haben die Kohlen vorgeglüht (praktisch der Kamin), außerdem haben wir uns gemeinsam noch die Holzkohlekörbe geholt, um gut indirekt grillen zu können. Die haben wir heute ebenfalls eingeweiht und die glühenden Kohlen darauf verteilt. Deckel drauf und warten bis die Temperatur passt, also das Deckelthermometer 160°C anzeigt. Bei uns waren es sogar 180°C.
  5. Von der Bierdose das obere Drittel abtrinken. Wir haben dann noch 1 TL der Marinade mit in die Bierdose gegeben.
  6. Die Bauchhöhle aufrecht über die Bierdose stülpen. Die Keulen vorne zusammen binden. Dann den Deckel wieder aufsetzen und dann versuchen, die Temperatur im Grill zwischen 120°C und 160°C zu halten. Wir hatten hier etwas Schwierigkeiten, daher war unsere Temperaturschwankungen gerade am Anfang sehr hoch. Es bewährte sich, immer eine Seite stark glühend zu haben und die andere Seite dann wieder aufzufüllen. Beim Nachlegen kann auch die restliche Marinade ans Hähnchen gepinselt werden). Außerdem haben wir den Kamin reguliert, aber damit fehlt uns noch zu sehr die Erfahrung, da müssen wir noch ein Gefühl für bekommen.
  7. Wir haben nach 90 Minuten das erste Mal die Kerntemperatur kontrolliert (praktisch hier ein Bratenthermometer), Kerntemperatur sollte 75°C sein (mein Thermometer kann nicht drin stecken bleiben, also zwischen den Kontrollen immer beiseite stellen), fertig war es bei uns nach 120 Minuten, saftig, nicht trocken, perfekt!

Zubereitungszeit: Arbitszeit ca. 30 Minuten, Marinierzeit 2-4 Stunden, Grillzeit 60-120 Minuten, beim Grillen doch regelmäßig Aufmerksamkeit nötig, je nachdem wie gut die Temperatur gehalten wird

Schwierigkeit: die Temperatur zu halten

Quelle: unzählige Internetrezepte

13.04.12

Rezept: Topinambur-Crème-Suppe

Topinambur-Creme-Suppe

In der Biokiste waren leckere Topinambur, dafür hatte ich in meinem neuen Kochbuch von Lea Linster ein tolles Rezept für eine Crème-Suppe entdeckt. Die wollte unbedingt nachgekocht werden. Was soll ich sagen? Cremig, samtig und umschmeichelt das Eigenaroma der Topinamburknollen. Sogar die Mädels haben Nachschlag verlangt. Laut Rezept soll etwas Schnittlauch darüber gestreut werden, der war noch nicht in der Kräuterkiste, also wurde auf Bärlauch vom Markt zurückgegriffen, der einen schönen würzigen Gegensatz bildete, man darf den allerdings nur spärlich verwenden, sonst wird er zu dominant! Hat auch Topinambur-Skeptiker restlos überzeugt!

Zutaten

Für 4 Personen als Vorspeise

  • 1 Zwiebel
  • 500 g Topinambur
  • 30 g Butter
  • 200 ml Hühnerbrühe, am besten selbstgemacht
  • 400 ml Milch
  • 200 g Sahne
  • Meersalz
  • etwas Schnittlauch, hier Bärlauch genommen

Zubereitung

  1. Zwiebel schälen, fein hacken. Topinambur schälen, in Scheiben schneiden.
  2. Butter in einem Topf zerlassen, darin Zwiebelwürfel und Topinamburscheiben anschwitzen.
  3. Mit der Hühnerbrühe ablöschen und mit Milch aufgießen. Für 30 Minuten bei milder Hitze köcheln lassen (offener Deckel, 4/9).
  4. Die Hälfte der Sahne zugeben und fein pürieren. Wer mag, passiert die Suppe im Anschluss noch durch ein Haarsieb, dann wird sie noch feiner.
  5. Die restliche Sahne steif schlagen, Kräuter waschen, trockenschütteln und in feine Ringe oder Streifen schneiden.
  6. Die Suppe mit Salz abschmecken und in Suppentassen oder Schüsseln mit der Sahne und den Kräutern bestreut servieren.

Zubereitungszeit: insgesamt 30 Minuten Arbeits- + 30 Minuten Kochzeit

Schwierigkeit: überraschend einfach, wenn man Topinambur bekommt

Quelle: Lea Linster - Kochen mit Genuss, S. 37

12.04.12

Rezept: Bärlauch-Tsatziki

Bärlauch-Tsatziki

Auf dem Markt habe ich bei dem Bärlauch nochmal richtig zugeschlagen, zum Teil habe ich daraus diese Tsatziki-Variante gemacht. Eine klassische Version hat Barbara auf ihre Wiese gestellt. In dieser Bärlauch-Version braucht man keinen Knoblauch, der Bärlauch reicht völlig. Allerdings ist er unmittelbar nach dem Anrühren zu scharf, am nächsten Tag allerdings sehr rund und genial lecker, perfekt zu Pellkartoffeln oder zu Steaks. Haben wir jetzt schon einige Male gemacht und es war jeweils am Folgetag deutlich ausgewogener. Aber gerade wenn man eine Grillparty plant, bietet sich dieser Dip an, denn er ist perfekt, um vorbereitet zu werden. Können wir nur empfehlen!

Zutaten

Reicht für 2 mit Pellkartoffeln als Hauptgericht, sonst als Beilage für 4-6

  • 200 g griechischer Joghurt (oder einer mit 10% Fett)
  • 1 EL Olivenöl
  • Meersalz, Pfeffer
  • 1/2 Essiggurke (einfach 1 kleine genommen)
  • 1/2 Salatgurke
  • 1 Bund Bärlauch à 50 g

Zubereitung

  1. Joghurt in einer Schüssel mit dem Olivenöl verrühren, etwas salzen und pfeffern.
  2. Essiggurke fein würfeln, zugeben. Salatgurke schälen, längs halbieren, Kerne herauskratzen und ebenfalls fein würfeln, zugeben.
  3. Den Bärlauch waschen, trockenschütteln, verlesen. Dann fein hacken.
  4. Alles unterrrühren, nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. Am besten über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen, gewinnt ungemein, verliert an Schärfe, wird runder!

Zubereitungszeit: fertig in etwa 20 Minuten + über Nacht im Kühlschrank

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Bärlauch - Frisch aus dem Frühlingsparadies, S. 28

11.04.12

Rezept: Sauerampfersuppe

Sauerampfersuppe

Garten-Koch-Event April 2012: Sauerampfer [30.04.2012]Ich bin ja schon immer ein Suppenliebhaber, seit meine Kinder alles in pürierter Form noch eher essen, umso mehr. Die Suppe hier gab es schon letztes Jahr und ich nehme es vorweg: Sauerampfer ist nix für meine Kinder, ich fand es toll, der Göttergatte fand zwar die Suppe an sich lecker, aber es gab zu der Zeit einfach zu oft Suppen. Mal sehen, wie es meine Mädels dieses Jahr finden, wenn die Kräuterfrau auf dem markt wieder welchen haben sollte, denn eigentlich will sie aufhören. Da es so schön passt, ist das mein Beitrag zum laufenden Gartenkochevent, wieder ausgerichtet von Sus, wie praktisch, dass ich einfach mit dem Bloggen nicht hinterher komme. Denn so alleine werde ich den Sauerampfer dieses Jahr wohl nicht nochmal verarbeiten,für nächstes Jahr freue ich mich dann jetzt schon auf die Zusammenfassung!

Zutaten

Reicht für 4 Teller

  • 400 g Kartoffeln
  • 1 Zwiebel
  • 1 EL Butter
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 3 Bund Sauerampfer
  • 250 ml Milch
  • 100 g Crème fraîche
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Muskat
  • 200 g Sahne

Zubereitung

  1. Kartoffeln schälen, grob würfeln, Zwiebel schälen und fein hacken.
  2. Butter in einem großen Topf zerlassen, darin die Zwiebel glasig dünsten. Kartoffeln kurz mitdünsten, mit der Brühe ablöschen.
  3. Alles weich kochen (etwa 20 Minuten), pürieren.
  4. Den Sauerampfer waschen, trockenschütteln, grob hacken und mit der Milch fein pürieren.
  5. Crème fraîche in die Suppe rühren, das Sauerampferpüree zugeben und kurz aufkochen. Vom Herd nehmen, mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
  6. Mit der Sahne garniert servieren.

Zubereitungszeit: fertig in 40 Minuten

Schwierigkeit: Sauerampfer zu bekommen

Quelle: GU - Landküche, S. 18

10.04.12

Rezept: Eier-Brotaufstrich

Eier-Brotaufstrich

Jetzt nach Ostern sind ja auch bei uns masenhaft hartgekochte Eier übrig. Die immer so zu essen, da haben auch wir keine Lust drauf. Meine Mädels mögen gottseidank Brotaufstriche, daher habe ich einige der Eier in einen Brotaufstrich verwandelt. Schmeckt wunderbar auf Vollkornbrot oder wie hier Bauernbrot, wir "Großen" haben noch Kresse darüber gestreut, macht es würziger.

Zutaten

  • 6 hartgekochte Eier
  • 100 g Joghurt mit 3,5% Fett
  • 2 EL Mayonnaise
  • Salz, Pfeffer
  • Obstessig
  • Kresse

Zubereitung

  1. Die Eier pellen, würfeln, in eine Schüssel geben. Mit Joghurt und Mayonnaise verrühren.
  2. Mit Salz, Pfeffer und nach Belieben etwas Obstessig abschmecken.
  3. Mit Kresse garniert genießen.

Zubereitungszeit: 5 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

9.04.12

Rezept: Hefe-Mohn-Kranz

Mohnkranz

Zu unserem Osterfrühstück gab es dieses Jahr einen Mohnkranz, lecker, locker, fluffig, genau der richtige, süße Abschluss eines gemütlichen Frühstücks. Die Kinder hatten die Osternester schon entdeckt und waren so stolz über ihre bemalten Eier, die der Osterhase so schön versteckt hatte. Dann gab es noch ihre Osterkekse, von denen doch tatsächlich einige den Tag überlebten. Schmeckt auch zum Nachmittagskaffee sicher hervorragend! Allerdings hatte ich auf eine fertige Mohnmischun zurückgegriffen, da ich immer noch keine Mohnmühle besitze.

Zutaten

Für eine 22cm-Kranzform

Für den Hefeteig:

  • 500 g Mehl Typ 405
  • 42 g frische Hefe
  • 125 ml Milch
  • 125 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier (L)
  • 60 g sehr weiche Butter

Für die Mohnfüllung:

  • 1 Fertigpackung oder alternativ
  • 125 ml Milch
  • 100 g frisch gemahlener Mohn
  • 40 g Zucker
  • 3 TL Vanillezucker

Zubereitung

  1. Mehl in eine Schüssel sieben, darin eine Vertiefung drücken. Die Hefe hinein bröseln und die Milch aufgießen, vorsichtig verrühren. Die restlichen Zutaten an den Rand geben. Abgedeckt für 15-30 Minuten stehen lassen, bis die Hefe anfängt zu gehen.
  2. Dann in der Küchenmaschine verkneten lassen, sobald alle Zutaten etwas vermischt sind für 3 Minuten höchster Stufe, danach für weitere 8 Minuten kneten lassen.
  3. Dann abdecken und für mindestens 30 Minuten stehen und gehen lassen bis sich das Volumen verdoppelt hat.
  4. Falls man die Mohnfüllung selber machen kann und will (ging bei mir ja nicht) lt. Rezept (keine Garantie, wie es schmeckt): Milch mit Mohn aufkochen, Zucker mit Vanillezucker zugeben, nochmals aufkochen und so lange köcheln lassen, bis die Masse eingedickt ist, abkühlen lassen.
  5. Arbeitsfläche einmehlen, darauf den Teig auf 30x40 cm ausrollen, die Mohnmasse darauf streichen und an der Längsseite einen schmalen Rand frei lassen, aufrollen. Die Form fetten.
  6. Die Rolle längs halbieren, beide Stränge umeinander schlingen, dabei nochmals etwas in die Länge ziehen. In die Foprm legen, abdecken und nochmals gehen lassen, bis sich das Volumen erneut verdoppelt hat (war bei mir bei Raumtemperatur ca. 1,5 Stunden). Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  7. Auf der 2. Schiene von unten in den Ofen schieben, nach 10 Minuten die Hitze auf 160°C Ober-/Unterhitze reduzieren und für weitere 35 Minuten backen.
  8. Erst in der Form etwas abkühlen lassen und dann auf dem Rost komplett auskühlen lassen.

Zubereitungszeit: reine Arbeitszeit etwa 40 Minuten + Ruhe und Backzeiten (insgesamt fertig in etwa 7 Stunden

Schwierigkeit: mit Fertigfüllung sehr einfach

Quelle: wenig variiert nach Das große Teubner Backbuch, S. 96

7.04.12

Rezept: Butterkekse

Butterkekse

Ich habe heute mit den Mädels noch einige Osterkekse gebacken. Hier wird ein klassischer Mürbeteig einfach mit österlichen Motiven ausgestochen (meine 2-jährige war so begeistert, dass sie alle 3 Bleche alleine ausgestochen hat). Danach wurde gemeinsam mit der großen Schwester und einer der Freunde der beiden mit Zuckerzeug verziert. Sie sind beide superstolz auf ihre Kekse und etwas enttäuscht, dass sie sie für morgen aufheben sollten. Jetzt schlafen alle beide und ich backe noch schnell den Hefezopf für den Frühstückstisch. Der Osterhase war hier schon fleißig und der Ostertisch ist auch gleich fertig. Ich wünsche allen Lesern und Bloggern frohe Ostern, viel Zeit mit der Familie und den Lieben!

Zutaten

Bei uns 3 Bleche

  • 250 g Mehl
  • 100 g Zucker
  • 1 Biozitrone (nur die Schale)
  • 125 g Butter, kalt
  • 2 Eigelbe (M)
  • 2 EL Wasser

Außerdem:

  • Mehl zum Ausrollen
  • 2 Eigelbe (M)
  • 2 EL Milch
  • Zuckerzeug nach Belieben

Zubereitung

  1. Mehl mit Zucker vermischen. Zitrone heiß abspülen, trocken reiben, Schale abreiben. Gemeinsa mit den Eigelben und dem Wasser verkneten.
  2. In Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten im Kühlschrank kalt stellen.
  3. Dann portionsweise ausrollen, nach Belieben ausstechen (für Ostern natürlich Hasen, Blume und Schafe) und auf mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
  4. Eigelbe mit der Milch verquirlen, die Kekse damit bestreichen, mit Zuckerzeug verzieren. Inzwischen den Ofen auf 160°C Umluft vorheizen.
  5. Die Kekse darin 10 Minuten backen.

Zubereitungszeit: Teig ist fertig in 10 Minuten + Kühlzeit 30 Minuten + Ausstech- und Schmückzeit + 10 Minuten Backen

Schwierigkeit: meine sind 2+4 Jahre und es klappte gut

Quelle: GU - Weihnachtsbäckerei, S. 22

4.04.12

Rezept: Spaghetti mit Bärlauch-Mandel-Pesto

spaghetti-mit-baerlauch-pesto.jpg

Fremdkochen Pasta ...e BastaEs gab auf dem Markt so herrlichen Bärlauch, den musste ich einfach mitnehmen. Nachdem die Bärlauchbutter wieder auf Vorrat in den Tiefkühl verbannt wurde, hatte ich noch genug Bärlauch übrig, um neue Rezepte zu testen. Schon länger schlummerte auf meiner ewigen Nachkochliste ein Rezept von Ulrike, das ich ausprobieren wollte. Meine Mädels sind von den Nudeln mit "grüner Sauce" nicht begeistert, doch der Göttergatte wollte Nachschlag, perfektes Pesto, toll ausgewogen und zu Pasta ein echter Klassiker. Bei uns aus Vorratsgründen zu Spaghetti und nicht zu Tagliatelle, echt empfehlenswert und daher ein würdiger Beitrag zum Fremdkochen.

Zutaten

Für das Pesto:

  • 50 g Mandeln, geschält
  • 75 g Parmesan am Stück
  • 100 g Bärlauch, (2 Bund)
  • 100-125 ml Olivenöl
  • Grobes Meersalz, Pfeffer

Für die Pasta:

  • 400 g Spaghetti (im Original: Tagliatelle)
  • 125 g Mozzarella, Büffelmozzarella (war nicht im Haus, wurde weggelassen)
  • Nudelkochwasser auffangen

Zubereitung

  1. Für das Pesto die Mandeln in einer Pfanne ohne Fett etwas anrösten, aus der Pfanne nehmen, damit sie nicht zu dunkel werden.
  2. Parmesan grob reiben. Den Bärlauch waschen, verlesen und grob hacken.
  3. Alles in den Blitzhacker geben, dabei das Olivenöl nach und nach zugeben, fein pürieren und soviel Olivenöl zugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Die Spaghetti in reichlich Salzwasser al dente kochen. Von dem KOchwasser vor dem Abschütten eine mittelgroße Schüssel abnehmen.
  5. Pro Teller 1 EL Pesto mit 3 EL vom Kochwasser verrühren, dann mit der Pasta vermengen.
  6. Wenn vorhanden noch etwas Büffelmozzarella darüber zupfen.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 30 Minuten (inkl. Pesto)

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Küchenlatein

Tipp: restliches Pesto in ein sauberes Schraubglas füllen und soviel Olivenöl darüber gießen, dass das Pesto völlig bedeckt ist.

3.04.12

Rezept: Lammlende in Salbeibutter

lammlende-in-salbeibutter.jpg

Blog-Event LXXVI - Lamm, ganz ohne Wolle (Einsendeschluss 15. April 2012)Manchmal ist es von Vorteil, dass meine Festplatte überquillt von gekochten, für lecker befundenen aber eben noch nicht gebloggten Rezepten. So auch hier, denn diese Lammlende gab es schon letzten Sommer mit Bohnen aus dem eigenen Garten. Ostern bleibt dieses Jahr bei uns leider lammfrei, da das unsere Mädels nicht so gerne essen. Für alle, die Lamm kochen wollen, kann ich das Rezept nur empfehlen. Die Sauce harmoniert ganz wunderbar dazu. Wir hätten gerne noch mehr Sauce gehabt, da die aber etwas gehaltvoll ist, habe ich die Menge mal unverändert angegeben. Lecker schmecken neben Bohnen neue Kartoffeln dazu. Ist erfreulich arbeitsarm, somit bleibt mehr Zeit für die Gäste! Vielen Dank Peter für das schöne vor-österliche Thema!

Zutaten

Für 4 Personen

  • 8-10 Salbeiblätter
  • 4 Scheiben Lammlende, insg. 400 g
  • Salz, Pfeffer
  • 2 große, dünne Scheiben luftgetrockneter Schinken
  • 1/2 Orange (nur der Saft)
  • 1 EL Öl (Olivenöl genommen)
  • 1 EL Butter

Zubereitung

  1. Salbei waschen, trockentupfen. Die Lammlenden waschen, trockentupfen, salzen und pfeffern.
  2. Schinken in mundgerechte Stücke zupfen. Die Orange auspressen.
  3. Öl und Butter in einer Pfanne erhitzen, darin das Fleisch von jeder Seite 2 Minuten braten. Nach dem Wenden die Salbeiblätter und den Schinken zugeben und mitbraten.
  4. Mit Orangensaft ablöschen, Hitze reduzieren (3-4/9) und die Lammlende ca. 10 Minuten schmoren.
  5. Mit der Sauce anrichten, dazu Bohnen und neue Kartoffeln in der Schale servieren.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 30 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU - Landküche, S. 27

2.04.12

Rezept: Süßkartoffeldessert

Süßkartoffeldessert

Wir haben gemeinsam gekocht und unsere Freunde haben dieses indische Dessert beigesteuert. Das Dessert ist superlecker, wir haben noch Cardamom zugegeben, unterstreicht das indische. Aus den gerösteten Mandelblättchen haben wir Mandelkrokant gemacht, harmoniert wunderbar, superlecker, nicht zu süß, absolut perfekt, war genial lecker. Bislang kannte ich Süßkartoffel auch nur in pikanten Essen, nicht als Dessert, damit noch ein würdiger Beitrag zur

gesammelt von Mat und Mi.

Zutaten

Für 6 Personen

  • 1 kg Süßkartoffeln
  • 930 ml Milch
  • 200 g Zucker
  • 1 EL Cardamomkapseln
  • 50 g Mandeln
  • 1 EL Butter
  • 1 EL Honig

Zubereitung

  1. Kartoffeln schälen, grob würfeln. Von der Milch 600 ml abmessen, darin die Süßkartoffeln weich kochen. In der Zwischenzeit die Cardamomkapseln anstoßen, Kapseln entfernen und das Innere im Mörser fein reiben.
  2. Die Süßkartoffeln fein pürieren. Die restliche Milch mit dem Zucker unterrühren. Etwas abkühlen lassen.
  3. Butter mit Honig in einer beschichteten Pfanne zerlassen, darin die Mandeblättchen karamellisieren, abkühlen lassen.
  4. Die Süßkartoffeln mit dem Mandelcrunch anrichten.

Zubereitungszeit: fertig in ca. 35 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Indische Küche, S. 236