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28.03.12

Rezept: Champignon-Bärlauch-Toast

Champignon-Bärlauch-Toast

Cucina rapida - schnelle Küche für Genießer. Ein Blog-Event von mankannsessen.deIch hatte auf dem Markt ganz frischen Bärlauch bekommen, den habe ich gemeinsam mit braunen Champignons mit etwas Zwiebeln und Sherry uns Sahne angeschwitzt. Dann Toast angeröstet, darauf angerichtet, mit etwas Büffelmozarella bestreut und servieren. Kommentar der Freunde, die die anderen Gänge beisteuerten: old school, aber einfach nur lecker!

Zutaten

Für 4 Toastbrote

  • 400 g Champignons
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • 50 ml Sherry
  • 100 ml Sahne
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Bund Bärlauch
  • 4 Scheiben Toastbrot
  • 150 g Mozzarella di Buffalo

Zubereitung

  1. Die Champignons putzen, je nach Größe vierteln oder halbieren. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken.
  2. In einem mittelgroßen Topf das Olivenöl erhitzen, darin die Pilze anschwitzen, Zwiebel- und Knoblauchwürfel zugeben. Mit dem Sherry ablöschen und komplett einkochen lassen.
  3. Dann mit Sahne aufgießen und kurz köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Toastbrote anrösten. Mozzarella würfeln.
  5. Bärlauch waschen, trockenschütteln und fein hacken, untermischen.
  6. Toastbrote auf Teller legen, die Champignons darauf anrichten, mit dem Mozzarella bestreuen und servieren.

Zubereitungszeit: fetig in 30 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

27.03.12

Rezept: Käsegebäck

Käsegebäck

Ein Frauenabend war schon lange überfällig und der Film dafür schnell gefunden (sehr zu empfehlen, schaut auch der Göttergatte gerne mit). Dazu passend (deswegen auch die Ausstecher-Motive) sollte es eine leckere Knabberei sein. Da mir momentan weder sonderlich nach Schokolade noch nach Chips ist, kam mir das Rezept für diese Käseplätzchen gerade recht. Leider konnten nicht alle und es landeten noch etliche Kekse in der Dose. Dort blieben sie noch 3 Tage superfrisch (können also auch gut im Voraus gebacken werden), ehe meine Mädels sie für sich entdeckten und da völlig verrückt nach waren. Total würzig, besser als jede gekaufte Variante!! Hängt aber sicher auch vom verwendeten Käse ab, habe mich dafür extra im Käseladen beraten lassen und leider den Zettel mit dem exakten Namen verloren. Merke: guten Käse kaufen und genießen!! Für jede Party, zum guten Glas Rotwein oder einfach so, einfach genießen...

Zutaten

ergibt eine mittlere Keksdose voll, bei anderen Ausstechern evtl. weniger)

Für den Teig:

  • 125 g richtig guter und schön würziger Bergkäse
  • 250 g Mehl
  • 125 g Butter (Raumtemperatur)
  • 1/2 TL Salz

Für die Deko:

  • 1 Ei (M)
  • Kümmel

Zubereitung

  1. Den Käse fein reiben, mit dem Mehl sowie der Butter und dem Salz zu einem glatten Teig verkneten, in Frischhaltefolie wickeln und im Kühlschrank mindestens 40 Minuten ruhen lassen.
  2. In der Zwischenzeit 2 Backbleche mit Backpapier auslegen, eine Arbeitsfläche einmehlen, Förmchen leicht in Mehl tauchen und den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Das Ei verquirlen.
  3. Jetzt den Teig etwa 3 mm dick ausrollen und ausstechen, Plätzchen auf die Backbleche setzen, mit Kümmel bestreuen und auf mittlerer Schiene etwa 10-15 Minuten backen (Umluft nicht gut geeignet!), dabei den restlichen Teig immer wieder ausrollen und alles verbrauchen (sonst ärgert man sich hinterher!!)
  4. Auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen und in eine Keksdose schichten (sollen sich 1-2 Wochen halten, 1 Woche kann ich bestätigen, dann waren alle weg).

Zubereitungszeit: etwa 45 Minuten Arbeits- + 40 Minuten Ruhe- + 2x15 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach mit gutem Käse

Quelle: Christian Rach - Das Kochgesetzbuch, S. 72

Kochbuch: Christian Rach - Das Kochgesetzbuch

Christian Rach - Das KochgesetzbuchEs ist ja nicht so, dass frau sich keine neuen Kochbücher gönnt. Ich mag Christian Rach und seine Art zu kochen und als das Buch herauskam, landete es auch recht schnell in meinem Bücherregal. Doch irgendwie kam ich nicht zum Nachkochen. Doch erstmal zum Buch an sich: als studierter Mathematiker (und Philosoph) zeigt Christian Rach Gesetzmäßigkeiten des Kochens auf. In anderen Kochbüchern werden diese Gesetze als Tricks oder Tipps tituliert (Mathematiker lieben Gesetze...). Doch hier findet sich einfach ein schön strukturiertes Kochbuch. Anhand von 160 Rezepten werden verschiedene Grundregeln, Hintergründe und Kniffe erklärt. Tipps, warum etwas so gelingt und anders eben nicht. Mir zum Beispiel war völlig neu, dass die Konsistenz der Mousse au chocolat abhängig ist, vom Kakaoanteil der verwendeten Schokolade, daher weiße Mousse au chocolat auch Gelatine oder Agar Agar benötigt, um fest zu werden. Aber wo ist das zweite versprochene Mousse-Rezept, das im Vorspann dazu erwähnt wird? Oder bezieht es sich auf die Maracuja-Sauce, die er dazu empfiehlt?

Das Buch richtet sich in erster Linie an interessierte Hobbyköche oder auch Anfänger, die gerne gut kochen lernen möchten. Die Rezepte sind zwar alle hervorragend, aber eben Dinge, die in einem normalen Haushalt in einer normalen Küche auch gekocht werden können, ohne dass man sich dafür erst zig verschiedene Gewürze oder Küchengeräte kaufen muss (wie es mir oft beim Nachkochen von anderen Sterneköchen passierte). So ist das Buch auch nicht nur eine Sammlung von Rezepten, sondern kann auch einfach herangezogen werden, wenn beim Nachkochen eines anderen Rezeptes Grundlegendes nochmals geklärt werden muss (oder die Frage besteht: kann ich das nicht einfach weglassen, ist dieser Schritt unbedingt nötig?). Denn auch dazu ruft er auf: variieren, abwandeln, ausprobieren.

So kann ich das Buch echt nur wärmstens empfehlen, würde aber immer noch ein weiteres Grundkochbuch daneben stellen. Denn der Index ist ein wenig anstrengend, da oft nur die Nummer des "Gesetzes" angegeben wird, leider aber nicht die Seitenzahl. Auch sind die Rezepte nicht nochmals nach Hauptzutaten gelistet. Damit wären aber alle Schwachpunkte aufgezählt, die durch die verständliche Schreibweise und die gelieferten Hintergrundinfos mehr als wett gemacht werden. Das Buch ist aktuell noch im Handel oder bei Amazon erhältlich.

Aus diesem Buch schon vorgestellt:

  • Käseplätzchen

25.03.12

Rezept: Schoko-Kirsch-Kuchen

Schoko-Kirsch-Kuchen

Die große Tochter wünschte sich heute morgen so gerne für nachmittags einen Kuchen mit Schokolade und Kirschen, denn sie ist gerade von den Kirschblüten in unserer Vase sehr begeistert. Ich konnte ihr den Wunsch heute einfach nicht abschlagen und fand das passende Rezept ziemlich rasch in einem Backbuch. Allerdings habe ich die vorgesehenen Haselnüsse durch Mehl ersetzt, da meine Große einfach keine Nüsse mag. Es haben dann auch alle im Garten mitgegessen, außer den aktuell noch fastenden Freunden. Geschmeckt hat es allen und es ist gerade noch was für das Frühstück morgen da. Unsere heutige Süßigkeit zur

heute gesammelt von Katrin.

Zutaten

Für eine 26-cm-Springform

  • 1 Glas Sauerkirschen à 680 g
  • 200 g Kuvertüre (Zartbitterschokolade genommen)
  • 100 g Butter
  • 5 EL Milch
  • 4 Eier (M)
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Zucker
  • 200 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 100 g gemahlene Haselnüsse (durch Mehl ersetzt)

Zubereitung

  1. Die Kirschen in ein Sieb geben und gut abtropfen lassen. Springform fetten oder mit Backpapier auslegen.
  2. In der Zwischenzeit die Kuvertüre bzw. Schokolade in Stücke brechen und mit der Butter in der Milch schmelzen (wird sehr zähflüssig).
  3. Die Eier trennen, die Eiweiße zu sehr steifem Eischnee schlagen.
  4. Die Eigelbe mit Zucker, Mehl, Backpulver und Nüssen verrühren. Die geschmolzene Schokolade zugeben. Zuletzt den Eischnee unterheben. In die Form füllen.
  5. Zuletzt die abgetropften Kirschen auf dem Teig verteilen.
  6. Auf der 2. Schiene von unten bei 175°C Umluft für 50-60 Minuten backen.

Zubereitungszeit: 20 Minuten Arbeits- + 50-60 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU - Obstkuchen, S. 33

10.03.12

Rezept: Geflügelsülze

Geflügelsülze

Kochrezepte Basar -teilen,inspirieren,stöbern,entdecken- immer Freitag bis Sonntag - tobias kocht!Bei der anhaltenden Krankheitswelle in meiner Familie koche ich immer gerne eine Hühnerbrühe, die wird meistens noch gegessen und in aller Regel auch vertragen. Ich koche immer gleich 5 Liter auf Vorrat und friere die einportioniert dann weg. Doch was mit dem ausgekochten Suppenhuhn machen? Da ich auch hier auf Ware vom Markt zurückreife, ist es mir viel zu Schade, um dann entsorgt zu werden. Entweder mache ich dann daraus einen Geflügelsalat oder eben wie hier eine Geflügelsülze, das mögen meine Kinder total! Schmeckt toll zu Bratkartoffeln mit selbstgemachter Remoulade (ohne Kapern dann). Der Aufwand hält sich sehr in Grenzen, am längsten dauert fast noch das Auslösen des Suppnhuhns, kann auch gut für eine Feier vorbereitet werden, auch als Aufschnitt dann lecker.

Zutaten

Reicht für eine 30 cm Kastenform

  • 1 ausgekochtes Suppenhuhn, abgetropft und abgekühlt
  • 1 Liter Geflügelbrühe
  • 4 Karotten
  • 5 Essiggurken
  • 10 Blatt Gelatine (alternativ 2 Tütchen gemahlene)
  • 2 Lorbeerblätter
  • 4 Pimentkörner
  • 1 TL Pfefferkörner
  • Salz

Zubereitung

  1. Das Suppenhuhn auslösen, das Fleisch in ca. 1 cm große Würfel schneiden. Von der gekochten Geflügelbrühe 1 Liter abmessen, nochmal mit Lorbeer, Piment und Pfefferkörnern aufkochen. Gelatine in kaltem Wasser einweichen.
  2. Karotten schälen, in 1 cm roße Würfel schneiden, in der Geflügelbrühe bissfest kochen (ca. 3 Minuten), dann mit einem Seiher aus der Geflügelbrühe heben. Die Gewürze entfernen, wenig abkühlen lassen.
  3. Essiggurken ebenfalls würfeln, mit Karottenwürfeln und Geflügelfleisch mischen.
  4. Die Kastenform mit Frischhaltefolie auslegen. Das klappt gut, indem man langsam kaltes Wasser auf die Frischhaltefolie laufen lässt, dabei immer die Frischhaltefolie etwas lockern, damit sie besser anliegt. Sobald die Form komplett mit Frischhaltefolie ausgekleidet ist, das Wasser ausgießen.
  5. Dann die Hühnchen-Gemüsemischung einfüllen. Die Gelatineblätter gut ausdrücken, in der heißen Geflügelbrühe auflösen. Die Brühe in die Kastenform gießen, dabei ggf. noch etwas glatt streichen, damit die Brühe alles bedeckt.
  6. Im Kühlschrank über Nacht fest werden lassen.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeits- + Kühlzeit über Nacht

Schwierigkeit: relativ einfach

Quelle: eigenes Rezept

4.03.12

Rezept: Maracuja-Mousse

Maracuja-Mousse

Bei uns geht gerade die Magen-Darm-Grippe der letzten Woche nahtlos in eine Bronchitis mit Fieber über. Dennoch möchte ich Euch eines der letzten Sonntagssüß der letzten Wochen endlich vorstellen. Bei uns im Bioladen waren neulich sehr reife, leider zum Teil schon überreife Maracujas im Angebot. Da habe ich natürlich zugeschlagen. Gefunden habe ich dafür ein Rezept bei Chili und Ciabatta (dankeschön!!), das ich aber etwas abwandeln musste, denn letztlich waren nur noch 3 Maracujas verwendbar, die Sahne war aber schon im Gefäß. Also hatte ich die gesüßte Kondensmilch weggelassen. Die Zuckermenge habe ich durch Agavensirup ersetzt. Superaromatisch, sehr locker und fluffig, dabei noch eifrei, es lebt durch die gut geschlagene Sahne. Also ein guter Beitrag zur wöchentlichen

heute gesammelt von Katrin.

Zutaten

Reicht für 6 als Dessert

  • 3 Blatt weiße Gelatine und Wasser zum Einweichen
  • 400 g Schlagsahne
  • 3 reife Maracujas (4 wären auch schön...)
  • 3 EL heiße Milch
  • Agavensirup nach Belieben (2-3 EL)

Zubereitung

  1. Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Die Sahne im Standmixer halbsteif schlagen.
  2. Dann die Maracujas halbieren und das Mark herauskratzen, zur Sahne geben. Alles im Mixer sehr steif schlagen. Mit Agavensirup nach Belieben süßen.
  3. Die Gelatine ausdrücken, in der heißen Milch auflösen. Zur Sahne geben, nochmal aufschlagen.
  4. In Schüsseln portionieren und mind. 60 Minuten im Kühlschank kalt stellen. Wenn übrig, vor dem Servieren noch das Mark einer Maracuja auf den Schüsseln vor dem Servieren verteilen.

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten Arbeits- + Kühlzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Chili und Ciabatta - danke! Echt lecker!

Tipp: reife Maracujas erkennt man daran, dass die Schale schon etwas eingedellt und schrumpelig ist.