« Januar 2012 | Main | März 2012 »

29.02.12

Rezept: Joghurt-Grießkuchen

Joghurt--Griesskuchen

Hier mal ein schneller Blechkuchen: richtig schnell zusammengerührt, schmeckt er leicht und etwas erfrischend. Optimal, um ein Kuchenbuffet etwas abzurunden oder ein schnelles Mitbringsel. Die Honignote ist noch gut durchzuschmecken. Aber der Oberknaller ist der Kuchen leider nicht.

Zutaten

Für 1 Blech

  • 150 g Butter
  • 1 Biozitrone
  • 4 Eier (M)
  • 400 g griechischer Joghurt
  • 250 g Zucker
  • 350 g Hartweizengrieß
  • 1 TL Backpulver
  • 150 g Honig
  • Puderzucker zum Bestäuben
  • Fett für das Blech
  • Hartweizengrieß für das Blech

Zubereitung

  1. Das Backblech einfetten und mit etwas Hartweizengrieß bestreuen.
  2. Die Butter in einem kleinen Topf zerlassen. Die Zitrone heiß abwaschen, trocknen, abreiben und halbieren, den Saft auspressen.
  3. Den Ofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  4. Die Eier trennen und aus den Eiweißen Eischnee schlagen, dabei 50 g Zucker einrühren lassen.
  5. Den Joghurt mit den 200 g Zucker, den Eigelben und der Zitronenschale verrühren. Grieß und Backpulver unterrühren, zuletzt die flüssige Butter unterziehen. Den Eischnee unterheben. Den Teig auf dem Blech glatt streichen.
  6. Auf mittlerer Schiene den Kuchen 35 Minuten backen. In der Zwischenzeit den Honig in einem kleinen Topf erwärmen, den Zitronensaft unterrühren.
  7. Den flüssigen Honig auf den warmen Kuchen streichen. Auskühlen lassen, dann mit Puderzucker bestäubt servieren.

Zubereitungszeit: etwa 25 Minuten Arbeits- + 35 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU - Lieblingskuchen einfach gut, S. 42

26.02.12

Rezept: Buttermilchhörnchen

Buttermilchhörnchen

Zum Sonntagsfrühstück gab es diese Buttermilchhörnchen aus fluffigem Hefeteig mit der Frische der Buttermilch und der Zitrone. Kann abends vorbereitet werden und über Nacht im Kühlschrank ruhen. Schmeckt einfach und lecker, wunderbar mit Butter und Marmelade, nicht viel Arbeit, dafür spart man sich den Weg zum Bäcker. Ein wunderbarer Beitrag zum laufenden

heute gesammelt von Fräulein Text.

Zutaten

Ergibt ca. 12 Stück

  • 25 g gehackte Mandeln
  • 300 g Weizenmehl Typ 550
  • Salz
  • 1 Biozitrone, nur die Schale
  • 30 g Zucker
  • 10 g Hefe, frisch
  • 200 ml Buttermilch, lauwarm
  • 50 g Butter
  • 1 Eiweiß (M)
  • 25 g Mandelstifte (weggelassen, mögen meine Mädels nicht)

Zubereitung

  1. Die Mandeln ohne Fett anrösten. Abkühlen lassen. Das gleiche mit den Mandelstiften wiederholen.
  2. Das Mehl mit den gehackten Mandeln, Salz vermischen. Die Zitrone heiß abwaschen, trocknen und abreiben. Gemeinsam mit dem Zucker zum Mehl geben und unterrühren. Die Hefe in die Buttermilch einbröseln, verrühren. Die Butter in einem kleinen Topf schmelzen.
  3. Sobald die Hefe komplett gelöst ist, die Hefe-Buttermilch in das Mehl einrühren. Zuletzt die flüssige Butter unter Rühren einrieseln lassen.
  4. Dann in einer Plastikschüssel mit einem Handtuch abgedeckt entweder ca. 60 Minuten oder über Nacht im Kühlschrank gehen lassen.
  5. Wenn der Teig im Kühlschrank gehen durfte: als erstes aus dem Kühlschrank nehmen und wieder auf Raumtemperatur kommen lassen. Den Hefeteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche in mehreren Schritten zu einem Rechteck von ca. 36x24 cm ausrollen. Dazwischen den Teig immer wieder ruhen lassen.
  6. Diagonal in insg. 12 Rechtecke schneiden. Mit dem Eiweiß bepinseln und von der langen Seite her aufrollen.
  7. Die Hörnchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Die Hörnchen nochmal 20 Minuten ruhen lassen. Den Ofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  8. Auf mittlerer Schiene 20 Minuten goldgelb backen.

Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten Arbeits- + Ruhezeit (1 Stunde oder über Nacht), ca. 20 Minuten Arbeits-, 20 MInuten Ruhe- + 20 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Living At Home 1/2012

22.02.12

Rezept: Hack-Lauch-Suppe

Hack-Lauch-Suppe

Blog-Event LXXV - Speed-Cooking (Einsendeschluss 15. März 2012)Alex möchte Rezepte für einen stressigen Tag in unter 15 Minuten, dass dann auch noch die Seele wärmt. Mmmh, bei uns ist irgendwie jeder Tag so, beginnt um 5:30 und endet so gegen 23 Uhr, dazwischen 2 Erwachsene, die beide einen Full-Time-Job haben und meine beiden Mädels, die eben in der knapp bemessenen Zeit daheim auch ihre Portion Aufmerksamkeit bekommen möchten. Also habe ich auf eines unserer Alltagsgerichte zurückgegriffen, das wir im Winter öfter essen, denn natürlich wird hier weiter gekocht (wenn auch weniger gebloggt), gerne auch mit den Kindern, um die wenige gemeinsame Zeit eben auch gemeinsam zu verbringen. Dieses party-taugliche, weil Großportionengeeignete Speed-Rezept ist kinderleicht vorzubereiten und je nach Alter können verschiedene Arbeitsschritte mehr oder weniger alleine übernommen werden. Danach schmeckt es meistens allen (außer leider Vegetariern), kommt immer gut an und wärmt bei Schmuddelwetter auch von innen. Bei den Mädels wird es tagesabhängig gegessen, mal total lecker, mal ist der Lauch einfach wieder so eine lästige "Kräuterfussel", die unmöglich verspeist werden kann.

Zutaten

Reicht locker für 4 Personen

  • 1 Stange Lauch
  • 1 EL Öl
  • 250 g gemischtes Hack
  • Salz, Pfeffer
  • 1 TL Kümmel
  • 700 ml Fleischbrühe
  • 50 g Schmelzkäse (Sahne oder Kräuter)

Zubereitung

Lauch putzen, sehr gründlich waschen, Strunk und welkes entfernen, den Rest in möglichst Ringe schneiden. Topf erhitzen, das Öl warm werden lassen, das Hack sehr krümelig anbraten und kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Kümmel im Mörser anstoßen und zugeben. Den Lauch dazugeben, kurz anschwitzen und mit der Fleischbrühe aufgießen, alles bei mittlerer HItze (4/9) bei geschlossenem Topf köcheln lassen. Zuletzt den Schmlzkäse unterrühren und nochmals abschmecken lassen.

Zubereitungszeit: fertig in 30 Minuten, davon 15 Minuten Kochzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: variiert nach Dr. Oetker - Partyrezepte, S. 28

PS: Wer mal keinen Lauch hat, die Suppe schmeckt analog auch lecker mit Wirsing!

21.02.12

Rezept: Sauerkrautkuchen

Sauerkrautkuchen

Bei uns gab es schon letzten Monat diesen Sauerkrautkuchen von Vincent Klink, den ich ähnlich schätze, wie viele andere Blogger, insbesondere wohl Foodfreak. Doch zu dem ausgetesteten Rezept für den Sauerkrautkuchen. Ich habe hier wie so oft auf das bewährte Sauerkraut vom Markt zurückgegriffen, das aus der Dose ist mir inzwischen einfach zu sauer. Wir haben auch die Kümmelmenge etwa verdoppelt, um die Verträglichkeit für die Kinder zu steigern, letztlich konnte es die Kids nicht überzeugen, aber wir Erwachsenen waren begeistert. Schmeckt einfach genial lecker, die Füllung ist toll und ich war überrascht, dass mir hier der Speck gar nicht fehlte, denn bislang hatte ich kein vegetarisches Rezept hierfür gefunden. Nicht zum letzten Mal in meinem Ofen gebacken!

Zutaten

Für eine 26-cm-Springform

Für den Quark-Öl-Teig:

  • 150 g Schichtkäse (oder Quark)
  • 150 g Butter
  • 150 g Mehl
  • Salz

Für den Belag:

  • 3 Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Butter
  • 300 g frisches Sauerkraut
  • 5 Eier (M)
  • 200 g Sahne
  • 1 EL Bio-Gemüsebrühenpulver
  • Salz, Pfeffer
  • 1 (-2) TL Kümmel
  • Muskatnuss, frisch gerieben

Außerdem:

  • Mehl für die Arbeitsfläche
  • Frischhaltefolie
  • Backpapier
  • Hülsenfrüchte zum Blindbacken

Zubereitung

  1. Den Quark in einem Tuch im Sieb etwas abtropfen lassen (gut, wenn man noch alte Windeltücher hat). Mit 150 g Mehl, der Butter in Stücken und 1 Prise Salz auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben, mit einem Messer durchhacken und dann mit den Händen rasch zu einem glatten Teig durchkneten (nicht zu lange, sonst wird es fettig!) Ggf. noch etwas Mehl unterkneten, wenn der Teig noch zu feucht ist. Zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und für mind. 1 Stunde kalt stellen.
  2. In der Zwischenzeit für den Belag die Zwiebeln und den Knoblauch schälen, beides fein hacken. In einer Pfanne die Butter zerlassen und darin die Würfel glasig anschwitzen. In eine Schüssel geben und mit Sauerkraut, den Eiern, Sahne, dem Gemüsebrühenpulver sowie je 1 TL Salz, Pfeffer mischen. Kümmel im Mörser etwas anstoßen und gemeinsam mit 1 Prise Muskat untermischen, abschmecken.
  3. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Springform mit Backpapier auslegen. Lt. Rezept soll der Teig 1 cm dick ausgerollt, halbiert, ausgerollt, nochmals ausgerollt, halbiert und übereinadergelegt und dann dünn ausgerollt in die Form gelegt. Habe ich ehrlicherweise nicht gemacht, sondern einfach so in die Form gedrückt, dabei einen ca. 3 cm hohen Rand formen. Von oben mit Backpapier belegen und mit Hülsenfrüchten beschweren.
  4. Im Ofen 15 Minuten blind backen.
  5. Dann herausnehmen, Backpapier mit Hülsenfrüchten entfernen und den Belag darauf glatt streichen. Im Ofen für weitere 30 Minuten backen.
  6. Schmeckt warm am besten, wenn Reste übrig sind, nochmal kurz aufbacken vorm genießen.

Zubereitungszeit: etwa 45 Minuten Arbeits- + 1 Stunde Kühl- + gesamt 45 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: Belag sehr einfach, Quark-Öl-Teig liegt mir persönlich nicht so

Quelle: Vincent Klink - Meine Küche, S. 161

19.02.12

Rezept: Schokoladen-Ingwer-Eis

Schokoladen-Ingwer-Eis

Wir haben uns mal wieder mit Freunden getroffen und gemeinsam gekocht. Meine Freundin brachte für das Dessert alles für dieses Schokoladen-Ingwer-Eis mit. Es ist etwas aufwändiger als mein mittlerweile zum Dauerbrenner gewordenes Schokoladeneis nach Lea Linster, das die Kinder einfach zu gerne essen. Denn hier muss eben auch die Eigelbmasse über Wasserbad aufgeschlagen werden. Dafür wird man mit einem zartschmelzigem, sehr cremigen Schokoladeneis verwöhnt. Der Ingwergeschmack kommt leicht durch, den Männern hätte es noch etwas mehr sein dürfen. An dem Straciatella-Effekt muss ich aber weiter arbeiten oder es wohl lassen, weil meine Maschine es nicht packt. Wir hatten noch ca. 50 g Zartbitterschokolade geschmolzen und 5 Minuten vor Ende einlaufen lassen. Die hat sich dann wieder komplett im Eis verteilt ohne den erwünschten Schoko-Crunch-Effekt. Doch es lohnt sich mal wieder mehr als deutlich, daher ein schöner Beitrag zur

heute gesammelt von Julie.

Zutaten

Ergibt ca. 1 Liter Eiscrème

  • 20 g frischen Ingwer (etwas mehr nehmen, denn schälen und Fingerschutz beim Reiben kommen noch drauf)
  • 250 ml Milch
  • 250 ml Sahne
  • 50 g Kakopulver
  • 6 Eigelb (frische Eier!)
  • 70 g Zucker
  • 50 g Zartbitterschokolade

Zubereitung

  1. Zuerst den Ingwer schälen, fein reiben, mit Milch, Sahne und Kakopulver unter Rühren erwärmen, bis sich alles gelöst hat. Vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen.
  2. In der Zwischenezti die Eier ggf. noch trennen. In einer Wasserbadtauglichen Schüssel die Eigelbe mit dem Zucker schaumig aufschlagen.
  3. Wasser für das Wasserbad aufsetzen. Dann die Eigelbschüssel auf das Wasserbad setzen und unter Rühren die Ingwer-Kakao-Milch unterrühren. Dabei so lange rühren und aufschlagen, dass eine cremige Masse entsteht.
  4. Durch ein Sieb passieren und in die Eismaschine geben. Brauchte bei uns gut 80 Minuten. Etwa 20 Minuten vor Ende die Schokolade in feine Streifen hobeln und in die Eismaschine geben. Geht wohl auch im Tiefkühl, dann aber immer wieder durchrühren.

Zubereitungszeit: etwa 40 Minuten Arbeits- + 80 Minuten Gefrierzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: meine Freundin Alex

17.02.12

Rezept: Sauerkrautauflauf mit Süßkartoffeln

Sauerkraut-Süßkartoffelauflauf

Garten-Koch-Event Februar 2012: Gemüse-Konserven [29.02.2012]Sus möchte gerne Rezepte zu eingelegten Gemüsen, den eingeweckten Konserven. Ehrlich gesagt, koche ich meistens in Form von Marmeladen ein, aber wer mag, kann selber schmökern. Ich habe zwar von meiner Mum mittlerweile ihr Sauerkrautfass bekommen, in dem sie selber damals einweckte, aber ich hatte bislang dafür keine Zeit. Daher kaufe ich immer auf dem Markt bei einem kleinen Stand, der nur selbsteingelegtes wie eben Sauerkraut verkauft. Das wird in diesem Auflauf mit Süßkartoffeln und Birne kombiniert. Richtig lecker, die Süße der Süßkartoffeln und Birnen kompensierten die Säure des Sauerkrautes sogar ausreichend für meine "großen" Mädels. Die genossen es tatsächlich. Leider nicht komplett vegetarisch, dafür richtig lecker und ein schöner, wärmender Auflauf bei Schmuddelwetter wie diesem. Ich war selber total überrascht, wie gut Majoran zu Sauerkraut passt, hatte ich vorher noch nicht kombiniert, werde ich aber ab sofort öfters tun.

Zutaten

Für (4-) 6 Personen

  • 1,2 kg Süßkartoffeln
  • Salz
  • 3 rote Zwiebeln
  • 150 g Bacon in Scheiben
  • 1 Bund Majoran
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • 500 g Birnen
  • 500 g Sauerkraut
  • 125 ml Birnensaft
  • Pfeffer, schwarz
  • 150 g Crème fraîche
  • 100 g Mascarpone
  • 30 g Butter
  • 1 EL Zitronensaft

Zubereitung

  1. Süßkartoffeln schälen, würfeln. Salzwasser aufsetzen und zum Kochen bringen. Darin die Süßkartoffel 20 Minuten weich kochen.
  2. Zwiebeln schälen und achteln. Bacon in kurze Streifen schneiden. Birnen schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen, in dicke Spalten schneiden.
  3. Majoran und Petersilie waschen, trockenschütteln und getrennt (!) hacken.
  4. 2/3 des Bacons in einer Pfanne knusprig ausbraten, Zwiebeln zugeben und mit glasig anschwitzen. Sauerkraut, Birnen und die Hälfte des Majorans zugeben.
  5. Mit dem Birnensaft ablöschen und mit Salz und Pfeffer kräftig würzen. Deckel aufsetzen und 10 Minuten leise köcheln lassen.
  6. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen lassen.
  7. Die Mascarpone und Crème fraîche unter das Sauerkraut rühren, in eine Auflaufform geben.
  8. Die Süßkartoffeln abgießen und kurz ausdampfen lassen, zuletzt mit der Butter stampfen, die restlichen Kräuter unter die Süßkartoffelmasse heben. Den Süßkartoffelbrei auf dem Sauerkraut verteilen. Die restlichen Baconscheiben auf dem Kartoffelbrei verteilen.
  9. Auf mittlerer Schiene ca. 35 Minuten gratinieren.

Zubereitungszeit: etwa 35 Minuten Vorbereitungs- und 35 Minuten Garzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Living At Home 11/2011

15.02.12

Rezept: Vinaigrette

Vinaigrette

Blog-Event LXXIV - Tunken (Einsendeschluss 15. Februar 2012)Heike möchte wissen, in was wir so tunken. Ich tunke am liebsten mein Brot in eine klassische und selbstgemachte Vinaigrette. Nachdem wir vor kurzem mal wieder in einem Restaurant waren, in der es Fertig-Flaschen-Dressing gab, dachte ich, ich reiche als 2. Beitrag mal meine Salatsauce ein. Die kann ausgehend vom Grundrezept auch reichlich variiert werden. Ich habe eine große Auswahl an Pflanzenölen und verschiedenen Essigsorten zur Auswahl. Die kaufe ich im Bioladen meines Vertrauens aus einer Ölmühle, alles kaltgepresst und echt lecker! Klassisch zu Feldsalat wäre z.B. ein Himbeeressig mit Walnussöl, hier habe ich ein Balsamico-Essig mit Olivenöl kombiniert, meistens verwende ich allerdings ein Sonnenblumenöl mit einem Apfelessig von Streuobstwiesen. Beim Senf kann natürlich auch ein "normaler" mittelscharfer Senf verwendet werden, ich mag allerdings den süßen Senf im Dressing sehr. Salat genießen und am Schluss mit frischem Brot den Teller "putzen", das ist momentan eine meiner liebsten tunkenden Tätigkeiten.

Zutaten

Reicht für einen Salat für 4 Personen, ca. 1 Kopfsalat oder 200 g Feldsalat

  • 2 Salatlöffel Pflanzenöl (z.B. Sonnenblumen-, Oliven- oder Walnussöl)
  • 2 Salatlöffel Essig (z.B. Himbeer- oder Apfelessig, ich bevorzuge Obstessig, Weinessig wie Balsamico geht auch)
  • 1 TL süßer Senf
  • 1,5 TL Honig
  • Salz, Pfeffer
  • Kräuter nach Belieben

Zubereitung

  1. Für den Salat alles waschen, möglichst trocken schütteln.
  2. Für das Dressing alle Zutaten gut verrühren. Abschmecken und mit noch mehr Honig, Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Kurz und vorsichtig vermischen und rasch anrichten.

Zubereitungszeit: nur für das Dressing etwa 3 Minuten

Schwierigkeit: einfach, genauso schnell wie Flasche öffnen, nur besser

Quelle: eigene Version eines Klassikers

Nochmal eine kleine Übersicht meiner bewährten Kombinationen:

  • Walnussöl passt gut zu Himbeeressig
  • Sonnenblumenöl kombiniere ich gerne mit Apfel- oder Weißweinessig
  • Olivenöl harmoniert gut mit Balsamico, aber auch mit Apfelessig
  • to be continued

12.02.12

Verlosung zum Cross-Blog-Adventskalender

Jan hat trotz wohl turbulenter Zeit es endlich geschafft, die Gewinner aus unserem Cross Blog Adventskalender zu ziehen. Tut mir leid, dass es so lange gedauert hat, aber nicht nur ich, auch Jan hat noch ein "echtes" Leben jenseits des Blogs, das eben leider Priorität genießt. Ich hoffe, Ihr habt für die Verzögerung Verständnis.

Aber hier erst mal noch die korrekten Lösungen:
Frage 1: Auf was stapelt man die Tiere bei Tier auf Tier? Das hatten wir Brettspielblog geschrieben und ist das Krokodil.
Frage 2: Welches Gewürz wird bei Springerle benötigt? Die Antwort Anis gab es bei Rike in ihrem Springerlerezept.
Frage 3: Seit wann erscheint marmite? Das ist schon ziemlich lange her, nämlich seit dem 1.6.1959 was ich hier geschrieben hatte.
Frage 4: Was wird für Dakos geraspelt? Auch wenn es ungewöhnlich ist, aber hierfür werden Tomaten geraspelt, wie ihr in meinem Dakos-Rezept nachlesen könnt.
Frage 5: Welches Gewürz kommt an die Ente mit Honig? Es ging natürlich in dem Fall um die Ente mit Honig aus unseren Adventskalender, die unter anderem mit Lavendel zubereitet wird.
Frage 6: Welches Lied begleitet die himmlischen Genüsse? Diese Schokolade von Zotter habe ich hier beschrieben mit dem Hinweis, dass innen in der Verpackung der Liedtext von O du fröhliche zu finden ist.

Diese richtigen Antworten haben insgesamt 173 Teilnehmer korrekt herausgefunden und am Gewinnspiel teilgenommen. Unter diesen habe ich folgende glücklichen Gewinner gezogen:

1.-3. Preis: Je ein Jahresabo der Zeitschrift marmite gehen an: Susanne Werkmeister, Frank Rehfeld und Alesse Sehmet
4. Preis: Kochbuch Kochen mit Genuss von Lea Linster geht an: Sebastian Leitz
5. Preis: Brettspiel Mieses Karma aus dem KOSMOS-Verlag geht an Doreen Keymer
6. Preis: Kochbuch Russisch kochen geht an Beate Ostrowski
7. Preis: Kochbuch Sandwiches, Wraps und Co geht an Inge Fister

3.02.12

Rezept: Bananen-Chili-Chutney

Bananen-Chili-Chutney

Blog-Event LXXIV - Tunken (Einsendeschluss 15. Februar 2012)Wir hatten ja vor einiger Zeit sehr lecker gebratenen Zander mit Blutwurstrisotto und diesem Chutney gekocht. Wir waren so begeistert, dass wir das Chutney unbedingt nochmal testen wollten. Wir hatten einfach nur Seelachsfilet mit Salz und Pfeffer gewürzt und angebraten. Wieder genial lecker! Das werden wir im Sommer auch zu gegrilltem Fisch servieren. Da es so schön in das laufende Event von Heike passt, reiche ich das mal als meinen ersten Beitrag ein.

Zutaten

  • 1 Banane
  • 1 EL Zucker
  • 3 EL Zitronensaft
  • 3 EL Apfelsaft
  • 20 g Ingwer
  • 1 frischer Chili

Zubereitung

  1. Für das Chutney die Banane schälen und würfeln. Den Zucker in einem Topf karamellisieren, Bananenwürfel zugeben und mit den beiden Säften ablöschen.
  2. Ingwer schälen und fein würfeln, Chili waschen, entkernen und ebenfalls fein würfeln, beides zugeben, noch 2 Minuten köcheln und abkühlen lassen.

Zubereitungszeit: fertig in 10 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Ralf Zacherl bei J.B.Kerner am 30.12.2005