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27.12.11

Rezept: Matjes Hausfrauenart

Matjes Hausfrauenart

Blog-Event LXXIII- Mit Power ins neue Jahr (Eindsendeschluss 15. Januar 2012)Eines meiner Essen, die ich nach einer langen Party immer gerne gegessen habe (ok, immer noch essen würde, sollte ich mal einen Babysitter finden, der auch bis mitten in der Nacht bleibt). Ich mag den Geschmack der leichten Säure und der Süße. Sogar meine Mädels lieben es sehr! Bei uns gibt es aus guter alter Traditition dazu Bratkartoffeln. Ein perfektes Kateressen oder einfach nur so! Selbstgemacht jedes Mal ein Genuss, kein Verleich mit den gekauften Versionen. Wem der Matjes immer zu salzig ist, wässert ihn doch einfach vor, etwa 2 Stunden, dann ist er deutlich milder. Ich hoffe, ich habe hiermit das Thema von Fit und glücklich getroffen.

Zutaten

Für 4 Portionen

  • 500 g Matjes
  • 3 Äpfel
  • 1 TL Zitronensaft
  • 2 Zwiebeln
  • 6 Essiggurken
  • 400 g Joghurt
  • 2 EL Salatcrème
  • Salz, Pfeffer
  • 1 EL Honig

Zubereitung

  1. Matjes in eine große Schüssel voller Wasser legen, mind. 30 Minuten ziehen lassen.
  2. In der Zwischenzeit die Äpfel vierteln, entkernen, und in Spalten schneiden. Mit Zitronensaft beträufeln.
  3. Zwiebeln schälen, in Streifen schneiden. Essiggurken in Scheiben schneiden.
  4. Joghurt mit Salatcreme verrühren. MIt Salz, Pfeffer und Honig abschmecken.
  5. Apfelspalten, Zwiebeln und Essiggurken unterrühren.
  6. Matjes mit der Sauce anrichten.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigene Version eines klassischen Rezeptes

24.12.11

Weihnachtsverlosung

Während bei uns wie bei vielen anderen Familien die Kinder sehnsüchtig auf das Christkind bzw. den Weihnachtsmann (bei uns kommt das Christkind) warten, der Baum geschmückt wird, letzte Köstlichkeiten vorbereitet werden, gibt es heute kein weiteres Rezept hinter der letzten Tür des Cross-Blog-Adventskalenders sondern eine schöne Verlosung von Weihnachtsgeschenken von Jan und mir für euch. Wir hoffen, Ihr hattet an unserem Adventskalender genauso viel Spass wie wir! Wir wünschen Euch wunderschöne, frohe und besinnliche Weihnachten! Bei uns gibt es folgendes noch bis zum 09.01.2012 zu gewinnen:

1.-3. Preis: Je ein Jahresabo der Zeitschrift marmite
4. Preis: Kochbuch Kochen mit Genuss von Lea Linster
5. Preis: Brettspiel Mieses Karma aus dem KOSMOS-Verlag
6. Preis: Kochbuch Russisch kochen
7. Preis: Kochbuch Sandwiches, Wraps und Co

Vielen Dank an die Verlage, für das Bereitstellen der Preise!

Zum Teilnehmen musst du nur die folgenden Fragen beantworten. Alle Lösungen dazu findest du in unserem Cross-Blog-Adventskalenders hinter den 24 Türchen. Teilnahmeschluss ist der 9.1.2012 damit auch alle teilnehmen können, die bis dahin noch ein paar Tage im Urlaub sind.

Teilnahmebedinungen

Datenschutz: Die Daten dienen nur der Verlosung und werden nach der Verlosung gelöscht. Ein Weitergabe der Daten an Dritte findet nicht statt. Ich verwende lediglich die E-Mail-Adressen der Gewinner zur Übermittelung der Gutscheine. Die Gewinner werden namentlich (jedoch ohne E-Mail-Adresse) in diesem Blog benannt.
Losverfahren:Die Verlosung wird je nach Teilnehmerzahl per Losverfahren oder per Random.org durchgeführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Gewinne: Die Gewinne können nicht bar ausbezahlt werden.
Ausgeschlossen sind: Die Familien der Betreiber Ulrike Weißschuh und Jan Theofel sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Die Teilnahme durch eigene oder fremde automatisierte Eintragung ist ebenfalls ausgeschlossen.
Gebiet: Die Preise werden nur an eine europäische Postadresse versendet.

23.12.11

Rezept: Baumkuchenspitzen (Tür 23)

Baumkuchenspitzen

Türchen 23 Cross Blog AdventskalenderHinter dem 23. Türchen unseres Cross Blog Adventskalenders verbirgt sich erneut ein Klassiker der Weihnachtszeit. Baumkuchenspitzen sind in meiner Familie absolut der Renner, auch wenn sie meistens vom Bäcker bezogen werden. Dieses mal allerdings wollten wir es selber machen: Der Teig wird jeweils ausgestrichen und bei sehr hoher Hitze ausgebacken (andere Rezepte backen gleich unter dem Grill, habe ich aber noch nicht ausprobiert). Danach dann noch aprikotieren, nach Belieben mit Schokolade überziehen - fertig. Bei den Erwachsenen jedes Mal der Renner, bei meinen Kindern können die langweiligen "Streifenkekse" leider nicht landen. Aber probiert es selber, es lohnt sich und macht Rum in den Teig, ohne ist es fad.

Zutaten

Für eine 26-cm-Springform (lt. Rezept für eine 24-cm, ging aber in der größeren auch gut)

  • 6 Eier (M)
  • 1 Prise Salz
  • 250 g weiche Butter
  • 200 g Zucker
  • 4 EL Vanillezucker
  • 1 EL Rum
  • 200 g Mehl (Typ 405)
  • 50 g Speisestärke
  • 100 g geschälte Mandeln, gemahlen
  • 100 g Aprikosenkonfitüre

Für die Deko:

  • 200 g Zartbitterkuvertüre
  • 1 TL Öl

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 250°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen.
  2. Eier trenne, die Eiweiße sehr steif schlagen, das Salz unterrühren. Die Eigelbe schaumig rühren, nach und nach die Butter, Zucker und Vanillezucker, zuletzt den Rum unterrühren und schaumig rühren. Das Mehl sieben, mit der Speisestärke und den gemahlenen Mandeln mischen und portionsweise unter die Eigelb-Butter-Masse heben, zuletzt den Eischnee unterziehen.
  3. Jeweils 2 EL vom Teig auf den Boden der Springform geben, glatt streichen und auf mittlerer Schiene 4 Minuten backen. Dann herausheben, wieder 2 EL Teig auf den Boden geben, glatt streichen und erneut für 4 Minuten backen.
  4. Den Kuchen etwas abkühlen lassen. Aus der Form lösen, auf ein Kuchengitter stürzen, Backpapier abziehen. Aprikosenkonfitüre etwas erwärmen, den Kuchen damit überziehen und komplett auskühlen lassen.
  5. Den Kuchen erst in 10 Tortenstücke, dann in Dreiecke schneiden.
  6. Die Kuvertüren grob hacken, im Wassserbad mit dem Öl schmelzen. Die Dreiecke jeweils vorsichtig mit einer Spitze in die Kuvertüre tuachen. Auf dem Kuchengitter erkalten lassen.

Zubereitungszeit: Etwa 2 Stunden Arbeitszeit, Backzeit darüber verteilt etwa 40 MInuten

Schwierigkeit: technisch einfach, aber aufwändig

Quelle: GU - Weihnachtsbäckerei, S. 124

21.12.11

Rezept: Lebkuchen-Brownies (Tür 21)

Lebkuchen-Brownies

Türchen 21 Cross Blog AdventskalenderIm 21. Türchen unseres Cros Blog Adventskalenders versteckt sich eine moderne Version der klassischen Brownies, die hier mit Lebkuchengewürz veredelt werden. Die sind richtig gut, schokoladig, weihnachtlich, dabei aber ruckzuck gebacken. Vorsichtig lagern, die krümeln total, dafür aber einfach ein Gedicht, waren hier ratzfatz verputzt, werde ich wohl nachbacken dürfen. Im Hintergrund übrigens unser Adventsteller, der dieses Jahr mit Engel und Schneemännern (leider nicht mehr erhältlich) jeweils von Haba dekoriert. Die überleben auch, wenn sie mal mit den Fingern "angeschaut" werden.

Zutaten

Für 1 Blech, ergibt ca. 40 Stück

  • 100 g Zartbitterschokolade
  • 200 g weiche Butter
  • 200 g Puderzucker
  • 2 Eier (M)
  • 100 g gemahlende Haselnüsse
  • 2 EL brauner Rum (alternativ 2 EL Sahne)
  • 2 TL Lebkuchengewürz
  • 1/2 TL Zimt
  • 220 g Mehl, Typ 405
  • 1 TL Backpulver
  • 150 g Aprikosenkonfitüre

Für die Deko:

  • 200 g Schokoladenglasur
  • evtl. 50 g Trockenfrüchte
  • Backpapier

Zubereitung

  1. Die Zartbitterschokolade im Wasserbad schmelzen, leicht abkühlen lassen.
  2. Den Ofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. Die Butter schaumig rühren, den Puderzucker einrieseln lassen. Die Eier einzeln unterrühren. Dann nach und nach Haselnüsse, Rum, Gewürze und die flüssige Schokolade unterrühren.
  4. Zuletzt Mehl mit Backpulver mischen und unterrühren.
  5. Ein Backblech mit Backpapier auslegen, den Teig darauf glatt streichen, er verläuft beim Backen nicht!! Im Ofen auf mittlerer Schien ca. 25-30 Minuten backen.
  6. Ein Backpapier auf die Arbeitsläche legen und die Teigplatte darauf stürzen, das Backpapier abziehen und noch warm mit Aprikosenkonfitüre überziehen. Ganz auskühlen lassen.
  7. Die Glasur ebenfalls im Wasserbad schmelzen und die Teigplatte damit überziehen. Wer mag mit gehackten Trockenfrüchten verzieren.

Zubereitungszeit: reine Arbeitszeit etwa 30 Minuten + 30 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU - Weihnachtsbäckerei, S. 66

18.12.11

Rezept: Ente mit Honig - Canard au miel (Tür 18)

Ente mit Honig - Canard au miel

Türchen 18 Cross Blog AdventskalenderIn der 18. Tür unseres Cross Blog Adventskalenders verbirgt sich ein mögliches Hauptgericht an den Weihnachtsfeiertagen. Die Vorbereitung ist relativ unkompliziert. Die Kombination von Thymian, Lavendel und Bohnenkraut geben mit Oliven und Knoblauch eine südliche, leichtere Note. Die Haut ist superkross und lecker, da sie mit dem Honig wunderbar karamellisiert und der Geschmack absolut herausgekitzelt wird. Durch die hinein gelegte Zitrone bleibt die Ente allerdings absolut saftig. Wer nach einer Alternative mit Ente sucht, wird vielleicht hier fündig:

Wer keine ganze Ente braten möchte, sollte hier mal schmökern:

Wem der Sinn mehr nach Gans steht, damit habe ich schon folgende Rezepte vorgestellt:

Zutaten

Für 4 Personen

  • 1 Ente, küchenfertig, ca. 2,5-3,0 kg
  • Salz, Pfeffer
  • 6 Zweige Lavendel (mit Blüten, evtl. getrocknet)
  • 6 Zweige Thymian
  • 6 Zweige Bohnenkraut
  • 1 Biozitrone
  • 4 kleine Zwiebeln
  • 8 Knoblauchzehen
  • 2 EL schwarze Oliven
  • 3 EL Lavendelhonig, evtl. alternativ Orangenblüten- oder Rosmarinhonig
  • 100 ml heißes Wasser
  • 125 ml Weißwein

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Die Innereien aus der Ente entfernen, soweit noch vorhanden. Von innen und außen abspülen und trockentupfen. Innen und außen mit reichlich Salz und Pfeffer einreiben.
  3. Die Kräuter waschen, die Zitrone heiß waschen, mit einer Gabel mehrfach einstechen.
  4. Zwiebeln und Knobluach schälen, in Streifen schneiden. Die Zitrone gemeinsam mit der Hälfte der Kräuter in das Innere der Ente füllen. 2 Knoblauchzehen mit in die Ente geben. Einen Bräter mit kaltem Wasser ausspülen, die Ente mit der Brust nach unten hineinlegen.
  5. Von den restlichen Kräutern die Blättchen von den Stielen streifen und grob hacken, über die Ente streuen. Zwiebeln, Knoblauch, Oliven um die Ente herum verteilen.
  6. Auf der 2. Schiene von unten 30 Minuten braten. Dann die Ente wenden, heißes Wasser angießen. Die Ente für weitere 75 Minuten braten. Dabei immer wieder mit Bratensaft begießen.
  7. Die Ente mit 1,5 EL Honig bepinseln und weitere 15 Minuten braten. Nochmals mit dem Bratensaft begießen und mit dem restlichen Honig bepinseln. Nochmal 15 Minuten braten, bis die Entenhaut knusprig ist (notfalls Grill zuschalten, war bei mir nie nötig).
  8. Die Ente auf eine Platte heben, mit dem restlichen Gemüse umgeben (Zwiebeln, Knoblauch, Oliven), im ausgeschalteten Ofen warm halten. Nach belieben die Sauce entfetten.
  9. Den Bratensatz nochmals mit dem Weißwein aufkochen, Sauce nochmals abschmecken. Die Ente tranchieren, mit dem Gemüse und der Sauce servieren.

Zubereitungszeit: reine Arbeitszeit etwa 45 Minuten (unterbrochen) + Bratzeit 2 Stunden

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU - Südfrankreich, S. 131

16.12.11

Rezept: Elisenlebkuchen (Tür 16)

Elisenlebkuchen

Türchen 16 Cross Blog AdventskalenderIm 16. Türchen unseres Cross Blog Adventskalender verbirgt sich heute ein Klassiker der Weihnachtsbäckerei, der Elisenlebkuchen. Dieses Rezept finde ich persönlich besonders ausgewoen, allerdings sind meine Kinder nicht sonderlich begeistert gewesen beim Backen, das ist also eher was für die Eltern, wenn die Kinder mal Pause von der Bäckerei machen wollen. Genascht wurden sie übrigens richtig schnell, waren fast schneller verputzt als gebacken. Plant bitte die Ruhezeit mit ein, ansonsten recht unkompliziert.

Zutaten

Reicht für etwa 20 Elisenlebkuchen)

Für den Teig:

  • 1/2 TL Hirschhornsalz
  • 3 TL Rum
  • 30 g Zitroneat
  • 40 g Orangeat
  • 200 g geriebene Mandeln
  • 50 g geriebene Haselnüsse
  • 40 g Mehl Typ 405
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Lebkuchengewürz
  • 4 Eiweiß (M)
  • 190 g Zucker
  • 130 g Marzipanrohmasse

Außerdem:

  • 20 Oblaten (9 cm Durchmesser)
  • 150 g geschälte Mandeln (andere geschälte Nüsse gehen auch)
  • 1 Eiweiß
  • 100 g Puderzucker
  • 1 EL Zitronensaft

Zubereitung

  1. Das Hirschornsalz mit 2 TL vom Rum verrühren.
  2. Orangeat und Zitronat fein hacken, mit dem restlichen Rum mischen. die geriebene Mandeln und Haselnüsse zugeben, mit Mehl, Salz und Lebkuchengewürz gut vermischen.
  3. Die Eiweiße anschlagen, dann etwa 1/3 des Zuckers einrieseln lassen und dabei weiter schlagen, bis fester Eischnee entstanden ist. Vom Eischnee etwas (1 EL abnehmen) und mit dem Marzipan in einer großen Schüssel glatt rühren (erst Marzipan zerbröseln, dann mit der Gabel). Das aufgelöst Hirschhornsalz unter das Marzipan rühren.
  4. Die Nussmischung abwechselnd mit dem restlichen Eischnee unter die Marzipanmasse heben.
  5. Die Oblaten auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen, den Teig kuppelförmig auf alle Oblaten verteilen. Nach Belieben mit geschälten Mandeln belegen.
  6. Die Lebkuchen 12 Stunden an einem trockenen Ort ruhen lassen.
  7. Den Ofen auf 170°C Ober-/Unterhitze vorheizen und auf mittlerer Schiene 30 Minuten backen. Herausnehmen und lauwarm abkühlen lassen.
  8. Für die Glasur ein weiteres Eiweiß mit Puderzucker und Zitronensaft verrühren, die Lebkuchen damit überziehen.

Zubereitungszeit: reine Arbeitszeit etwa 45 Minuten (unterbrochen) + 12 Stunden Ruhe- + 30 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: überraschend einfach

Quelle: Alfons Schuhbeck - Meine bayerische Küche, S. 381

12.12.11

Rezept: Quitten-Rotkraut (Tür 12)

Quittenrotkraut

Türchen 12 Cross Blog AdventskalenderIm zwölften Türchen dieses Cross Blog Adventskalender versteckt sich eine neue Version eines Klassikers, der Rotkohl, hier verfeinert mit Quitten statt wie sonst üblich mit Äpfeln. Dabei ist es ähnlich würzig wie sonst, wird allerdings etwas weniger als sonst gewürzt, damit man die Quitten noch herausschmeckt. Kommt richtig gut an, zumindest meine Kleine hat es gegessen, was sie sonst immer verweigert hat. Harmoniert zu Ente, Ganz oder Sauerbraten ganz wunderbar, also die perfekte Beilage für den Hauptgang im Weihnachtsmenu, kann ich nur empfehlen! Kann insbesondere schon am Vortag vorbereitet werden, schmeckt aufgewärmt fast besser als frisch gekocht und entlastet am Weihnachtstag ungemein.

Zutaten

Reicht für 6 Portionen

  • 3 Quitten (gibt es auf dem Markt noch aus Lagerung)
  • 2 Zwiebeln
  • 1,5 kg Rotkohl
  • 2 EL Butterschmalz
  • 3 EL Zucker
  • 1 - 2 TL Salz
  • 50 ml Rotweinessig
  • 3 EL Quittengelee
  • 1 EL Butter

Zubereitung

  1. Quitten schälen, vierteln, entkernen und in Blättchen schneiden. Die Zwiebeln schälen, fein würfeln. Den Kohl von den äußeren Blättern befreien, viereln, den Strunk herausschneiden. Den Kohl dann in schmale Streifen schneiden.
  2. Butterschmalz erhitzen, darin Zwiebeln und Quitten andünsten, mit dem Zucker karamellisieren. Rotkohl zugeben und salzen. Mit dem Rotweinessig ablöschen.
  3. Deckel aufsetzen, bei kleiner Hitze 45 Minuten schmoren.

Zubereitungszeit: etwa 45 Minuten Arbeits- + 45 Minuten Kochzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Lust auf Genuss 12/2011, S. 17

8.12.11

Rezept: Kürbissuppe mit Apfel (Tür 8)

Kürbissuppe mit Apfel

Türchen 8 Cross Blog AdventskalenderIn unserem 8. Türchen verbirgt sich ein Klassiker der Winterküche! Diese Version der Kürbissuppe ist eher süßlich, was sie bei meinen Kindern noch besser ankommen ließ. Dabei harmoniert der Aprel ganz wunderbar mit dem Geschmack des Kürbis. Wer mag, röstet noch Kürbiskerne ohne Fett, entweder als Hauptspeise, aber auch as Vorspeise im Weihnachtsmenu sehr gut vorzubereiten, harmoniert einfach immer, Kommentar meiner Mädels: genial lecker! Wer eine klassischere Version möchte, ich habe noch weitere Rezepte für Kürbissuppen vorgestellt:

Zutaten

Ergibt einen guten Liter Suppe

  1. 400 g Kürbis, Hokkaido genommen, sonst ca. 440 g
  2. 1 Zwiebel
  3. 1 EL Butter
  4. 400 ml Brühe
  5. 2 kleine Äpfel
  6. 200 g Sahne
  7. Salz, Pfeffer, Chili nach Belieben
  8. Nach Belieben Kürbiskerne und Kürbiskernöl

Zubereitung

  1. Kürbis ggf. schälen, Kerne entfernen, grob würfeln. Zwiebel schälen, fein hacken.
  2. In einem großen Topf die Butter zerlassen, darin Zwiebel und Kürbis anschwitzen. Mit der Gemüsebrühe ablöschen und 15 Minuten köcheln lassen.
  3. In der Zwiebenzeit die Äpfel schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und in Spalten schneiden. In die Suppe geben und weitere 5 Minuten köcheln lassen.
  4. Dann die Hälfte der Sahne zugeben und alles gut pürieren. Mit Salz, Pfeffer und wenig Chili abschmecken.
  5. Wer mag, röstet noch Kürbiskerne (etwa 1 EL pro Teller) in einer beschichteten Pfanne ohne Fett anrösten.
  6. Die Suppe in Tellern anrichten, jeweils 1 EL Sahne darüber träufeln, 1 EL Kürbiskerne darüber streuen, 1 TL Kürbiskernöl darüber träufeln.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 45 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

6.12.11

Rezept: Stutenkerle oder -engel (Tür 6)

Stutenkerle

Türchen 6 Cross Blog Adventskalender Ich kann mich noch an meine Kindheit erinnern, damals hat uns unsere Mutter zu Weihnachten aus Hefeteig immer Stutenkerle gebacken. Die hatten natürlich (politisch völlig unkorrekt) immer eine kleine Tonpfeife, die man danach zum Spielen behalten durfte. Außerdem war ich immer fasziniert vorm Backofen, wie die kleinen Kerlchen immer größer wurden. Meine Mama hat die immer von Hand geformt, ich habe es mir hier etwas einfacher gemacht und einen großen Engelsausstecher sowie einen Tannenbaum verwendet. Hier sind der Fantasie natürlich keine Grenzen gesetzt und frei formen geht natürlich genauso gut. Da meine keine sonderlichen Rosinen-Freunde sind, wurde einfach mit Zuckerzeug dekoriert. Passt wunderbar, auch für ein Weihnachtsfrühstück sicherlich wunderschön. Wer Anis nicht so mag, Zitronenabrieb gibt einen frischen Geschmack. Wir wünschen allen einen schönen Nikoaus-Tag!

Zutaten

Reicht für 4 Männchen bzw. Förmchen von knapp 20 cm Größe

  • 500 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 Würfel Hefe oder alternativ 1 Tüte Trockenhefe
  • 150 ml Milch (lauwarm)
  • 1 TL Anis gemahlen
  • 80 g Butter, zimmerwarm
  • 50 g Zucker
  • 2 Eier (M), zimmerwarm

Für die Deko:

  • 2 Eigelb
  • 2 EL Milch
  • Rosinen, Nüsse, Zuckerzeug nach Belieben

Zubereitung

  1. Mehl in eine Schüssel sieben, Salz an den Rand dazu geben. In der Mitte eine Mulde formen. Darin die Hefe (reingebröselt) vorsichtig mit der Milch verquirlen. Abdecken und etwa 15-20 Minuten gehen lassen.
  2. Dann die restlichen Zutaten zugeben und alles in der Küchenmaschine für 1-2 Minuten auf höchster Stufe, danach so lange kneten, bis ein glatter Teig entstanden ist.
  3. Den Teig mit einem Handtuch abdecken und bei Zimmertemperatur mind. 60 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
  4. Den Teig in 4 gleich große Portionen teilen. Wer ausstechen möchte: Den Teig langsam bis zur gewünschten Größe auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen, zwischenzeitlich immer wieder ruhen lassen. Zum Selberformen etwa 1/4 der einzelnen Teigportion zum Kopf, aus dem Rest einen Körper sowie Arme und Beine formen. Zusammensetzen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Abstand zwischen den einzelnen Männchen halten! Mit Handtuch abdecken und nochmals 30 Minuten gehen lassen.
  5. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  6. Eigelbe mit der Milch verquirlen, damit die Männchen bestreichen. Nach Belieben dekorieren.
  7. Auf der 2. Schiene von unten ca. 20 Minuten backen. Schmecken lauwarm am besten.

Zubereitungszeit: reine Arbeitszeit etwa 45 Minuten + Ruhezeiten (mehrfach) insgesamt mind. 2 Stunden + Backzeit 20 Minuten

Schwierigkeit: mit Ausstecher recht einfach

Quelle: wenig variiert nach GU Weihnachtsbäckerei, S. 90

4.12.11

Rezept: Springerle (Tür 4)

Springerle

Türchen 4 Cross Blog AdventskalenderHinter dem 4. Türchen unseres Cross-Blog-Adventskalenders verbergen sich heute Springerle. Im Schwobeländle, wo ich herkomme, sind die einfach Klassiker und aus der Weihnachtszeit nicht wegzudenken. Allerdings müssen sie tatsächlich mindestens 3 Wochen gelagert werden, ehe sie gegessen werden können, vorher sind sie einfach zu hart. Die Formen sind übrigens kleine Holzmodeln, die in den Teig gedrückt werden bzw. der Teig in die Form. Bei den Formen gibt es zwei unterschiedliche Prinzipien. Entweder die einzelnen Modeln (ja, so heißen die) oder die Springerle-Rolle, die wie ein Nudelholz über den gleichmäßig ausgerollten Teig gedrückt wird, danach müssen sie nur noch auseinander geschnitten werden. Im Süddeutschen finden sich sehr viele verschiedene Modeln dafür mit beliebigen Motiven. Aber bitte berücksichtigen: wer die Springerle an Weihnachten essen möchte, sollte sie heute noch backen, denn es lohnt sich.

Zutaten

Reicht für etwa für 25 Stück

  • 4 Eier
  • 500g Puderzucker
  • 1 Prise Hirschhornsalz
  • 500g Mehl
  • 1 Biozitrone (nur die Schale)
  • 1-2 EL Anissamen

Zubereitung

  1. Die Eier schaumig rühren. Den Puderzucker nach und nach dazusieben, dabei weiterrühren. Die Zitrone heiß abwaschen, trocknen und zum Eierschaum reiben. Die Anissamen dazugeben, die Hälfte des Mehls dazusieben und mit 1 Prise Hirschhornsalz ebenfalls unterrühren
  2. Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und mit dem restlichen Mehl zu einem festen, geschmeidigen Teig verkneten. Den Teig zur Kugel formen und zugedeckt etwa 2 Stunden ruhen lassen.
  3. Ein Backblech oder ein großes Tablett mit Backpapier auslegen. Den Teig auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche nochmals kurz durchkneten und etwa 1 cm dick ausrollen. Eine Springerleform mit Mehl ausstäuben. Ein Stück Teig in Größe der Form ausschneiden und fest hineindrücken.
  4. Die Kanten sauber abschneiden. Die Form umdrehen und das Springerle vorsichtig herausklopfen. Auf das Backblech oder das Tablett legen. So fortfahren, bis der gesamte Teig verbraucht ist. Die Springerle zugedeckt etwa 24 Stunden bei Zimmertemperatur ruhen lassen.
  5. Den Backofen auf 160° Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Springerle im Backofen (Mitte) 20-25 Minuten mehr trocknen als backen. Die Oberfläche darf nicht bräunen, sie muss schön weiß bleiben. Die Springerle etwa 3 Wochen kühl lagern, damit sie weich werden.

Zubereitungszeit: reine Arbeitszeit etwa 1 Stunde, davon 2 Stunden + 24 Stunden Ruhezeit, 25 Minuten Backzeit + 3 Wochen Lagerzeit vor dem Genuss

Schwierigkeit: außerhalb vom Schwobeländle an die Modeln zu kommen

Quelle: GU - Schwäbisch kochen, S. 56

So sieht das mit einem "einfachen" Modeln (hier bestellbar) aus:

Springerle-Form

So dann mit der Rolle, die kann z.B. hier bestellt werden:

Springerle Rolle

2.12.11

Rezept: Honigkuchen (Tür 2)

Honigkuchen

Türchen 2 Cross Blog AdventskalenderHeute versteckt sich im 2. Türchen unseres Cross-Blog-Adventskalender ein Klassiker der Advents- und Weihnachtszeit. Honigkuchen lebt von seinen tollen, winterlichen Gewürzen. Das schöne an Honigkuchen: er hält sich wunderbar über bis zu 4 Wochen, wenn er immer gut eingepackt wird. Von den industriellen bin ich kein wirklicher Fan, aber der selbstgemachte schmeckt doch deutlich besser. Wer am Ende keine Lust mehr auf Honigkuchen hat, er schmeckt auch wunderbar geschichtet im Honigkuchen-Tiramisu, das ich als winterliches Dessert nur sehr empfehlen darf.

Zutaten

Für eine 30-cm-Springform

  • 200 g Honig
  • 100 g brauner Zucker
  • 100 g Sahne
  • 1/2 TL Zimt (gemahlen)
  • 1/4 TL Nelke (gemahlen)
  • 1 Prise Macis (Muskatblüte, gemahlen)
  • 150 g gemahlene Mandeln, gemahlen
  • 350 g Mehl (Typ 405)
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 3 Eier (M)

Zubereitung

  1. Honig mit dem Zucker und Sahne in einem Topf unter Rühren erwärmen, bis sich der Zucker aufgelöst hat und alles homogen ist. Alles abkühlen lassen. Den Ofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Backform einfetten.
  2. Die Gewürze mit Mandeln, Mehl und Backpulver mischen. Die Eier mit der Honigsahne verrühren, zuletzt die Honig-Sahne unter Rühren in das Mehl einfließen lassen und alles gut verquirlen.
  3. Den Teig in die Form füllen und für 50 Minutenbacken.
  4. Etwas abkühlen lassen, aus der Form lösen und komplett auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
  5. Hält sich über 4 Wochen, wenn er gut in Alufolie gewickelt wird, schmeckt übrigens angeblich auch mit Schokoladen-Überzug.

Zubereitungszeit: reine Arbeitszeit etwa 35 Minuten + 50 Minuten Backzeit + Auskühlzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU - Weihnachtsbäckerei, S. 77

1.12.11

Cross-Blog-Adventskalender 2011

Nachdem ich gestern die Türchen der Adventskalender meiner Kinder mit Kleinigkeiten gefüllt habe, möchte ich heute am 1.12. die Türchen von unserem Cross-Blog-Adventskalender vorstellen. Die werden wir gemeinsam mit Jan von Jans Küchenleben werden wir bei ihm, hier bei genial lecker sowie im Brettspiel-Blog und im Schokolade geht immer unterschiedliche Türchen öffnen. Also lasst Euch überraschen. Es lohnt sich, immer mal wieder reinzuschauen, da es am Anfang und Ende eine Verlosung geben wird. Lasst Euch also überraschen von Jan und mir. Viel Spass beim Türchenöffnen und eine wunderschöne Adventszeit!

Spielvorstellung Symbotica und Verlosung (Tür 1) Rezept Honigkuchen (Tür 2) Kinderspiel Ratz fatz ist Weihnachten (Tür 3) Rezept Springerle (Tür 4)

Geschenktipp: Kochen ist liebe als Topflappen (Tür 5) Rezept: Stutenkerle oder -engel (Tür6) Aroniabeeren in Schokolade Rezept Kürbissuppe mit Apfel - Tür 8

Tür 9: Rezept Apfel mit Oliventapenade Tür 10: Schokolade Zotter Weihnachtsbote Spiel Sieben unter Verdacht Rezept Quitten-Rotkraut - Tür 12

STIRR - Tür 13 Aus Georgien: Bazha mit Auberginen Dakos Rezept Elisenlebkuchen-Rezept

Kieses Karma - Tür 17 Ente mit Honig - Tür 18 Zotter Himmlische Genüsse - Tür 19 Tür 20: Tier auf Tier

Rezept: Lebkuchenbrownies Kurzvorstellung marmite Rezept Baumkuchenspitzen

Wer auf die Aktion aufmerksam machen möchte, kann einen der folgenden Banner-Codes verwenden:
Banner mit 160 Pixeln Breite: <a href="http://www.genial-lecker.de/archiv/2011/12/cross-blog-adventskalender_2011.html"><img src="http://www.theofel.de/cbak2011/cbak2011-160.jpg" width="160" height="183" alt="Cross-Blog-Adventskalender 2011" /></a>
Banner mit 130 Pixeln Breite: <a href="http://www.genial-lecker.de/archiv/2011/12/cross-blog-adventskalender_2011.html"><img src="http://www.theofel.de/cbak2011/cbak2011-130.jpg" width="130" height="149" alt="Cross-Blog-Adventskalender 2011" /></a>
Banner mit 120 Pixeln Breite: <a href="http://www.genial-lecker.de/archiv/2011/12/cross-blog-adventskalender_2011.html"><img src="http://www.theofel.de/cbak2011/cbak2011-120.jpg" width="120" height="138" alt="Cross-Blog-Adventskalender 2011" /></a>