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27.11.11

DFssgF7 - Mein Paket ist da

dfssgf7

Gestern schon kam mein Paket von Jose von Essenslust bei mir an. Gerade richtig nach einem blöden Arbeitstag am 1. Adventswochenende. Er hatte mir lauter Köstlichkeiten hineingepackt:

  • Buddha-Tee, der hat mir heute bei der Arbeit schon den Tag versüßt, sehr lecker (dabei habe ich noch einige Sorten zum Probieren frei)
  • Haselnußöl vor dem ich im Bioladen schon mal stand, superlecker!
  • Hanfschokolade, die werde ich wohl ohne die Kinder probieren :D
  • Tabouleh-Mischung, die werde ich wohl bald ausprobieren
  • Kekse von gepa, die ich schon fast aufgegessen habe bei der Arbeit heute, superlecker!! machen fast süchtig
  • Chilifäden, die uns das Essen verschärfen
  • Eine süße Engelskerze

Vielen, lieben Dank an José für das liebe Paket und an Rosa; die netterweise die kulinarischen Päckchen wieder organisiert und zugelost hat, vielen lieben Dank dafür! Ein Highlight jedes Jahr wieder!

25.11.11

Von Spätzle, Spatzn und Knöpfle

Spätzlebrett

Jan fragte nach unseren nicht-elektrischen Küchenhelfern. Davon habe ich zuviele, darum habe ich mich mal auf die unterschiedlichen Helfer zum Zubereiten von Spätzlen und Spatzen in unserem Haushalt konzentriert. Da ist zum einen das klassische Spätzlebrett, das es in dieser Art schon ziemlich lange gibt (hier kann es bestellt werden). Das kommt der klassischen, württembergisch-schwäbischen Art am nächsten. Gelernt hatte ich es von meiner Oma, die konnte es mit einem glatten Messer und normalen Küchenbrettchen. Hier ist es etwas einfacher, da der Rand etwas abgeflacht ist und das Messer gut in der Hand liegt. Der Trick hierbei ist, dass man mit einer gewissen Schnelligkeit schabt, der Teig muss immer glatt nach hinten gezogen sein, Wasser mit dem Schaber über das Brett ziehen und dann mit kleinen, kurzen Bewegungen vom Rand zum Teig, etwas Teig mitnehmen und dabei über den Rand ins Wasser befördern. Nicht ganz einfach und ich verspreche ungeahnte Armmuskeln.

Spätzlepresse

Die Alternative zum Spätzlebrett ist die Spätzlepresse. Die Form hierbei beeinflusst wesentlich die Optik. Die Konsistenz des Teiges muss etwas fester sein als bei dem Spätzlebrett. Die meisten Geräte können kombiniert auch als Kartoffelpresse verwendet werden. Dann allerdings sehen die Spätzle im wesentlich so aus, wie die gefriergetrocknete Tütenware, die so gar nichts mit Süätzle zu tun hat (nicht vergessen, frisch gemacht schmeckt immer noch besser). Mein Modell ist etwas raffinierter, ich habe es von meinen Brüdern mal zum Geburtstag bekommen, der Kniff offenbart sich im Detailfoto:

Spätzlepresse

Bei mir ist unten ein Kunststoffeinsatz, der den Spätzle die Optik von selbstgemachten verleiht. Bitte nicht ganz voll machen oder immer mal wieder den Druck reduzieren, sonst hat man Spätzle-Spaghetti.

Bliebe noch zuletzt die Spatzn, diese werden zwar auch im Schwäbischen zubereitet, aber eher schon in Bayern bzw. Allgäu. Hier wird klassischerweise ein Hobel verwendet, von meiner Oma abschätzig auch immer Knöpfle genannt, kleine,etwas dickere, runde Spatzn. Auch hier gibt es unterschiedliche Modelle, dies ist meines:

Spätzlehobel

Warum? Es ist von allen Modellen, die ich gesehen habe das am besten zu reinigende. Außerdem passt es hervorragend auf meinen 5 Liter-Topf, in dem ich immer Spätzle mache, auch die Preis-Leistung ist echt passend (hier online zu bekommen. Die Konsistenz muss bei diesem im Vergleich zu allen Modellen am festesten sein.

Seid Ihr jetzt heiß und wollt Spätzle machen? Mein Rezept findet sich hier. Viel Spass beim Ausprobieren!

24.11.11

Rezept: Kürbiscrème

Kürbiscreme

Cucina rapida - schnelle Küche für Genießer. Ein Blog-Event von mankannsessen.deBei uns gab es aus einem Kürbis aus dem Garten diese leckere Kürbiscrème oder weniger elegant - eine superleckere Kürbissuppe nach Lea Linster, die uns einfach nur genial lecker schmeckte. Die Suppe soll durch ein Haarsieb passiert werden, ich habe hierfür die flotte Lotte genommen, dadurch wird die Suppe richtig samtig, ganz weich, die Aromen entfalten sich super. Dabei sind es gar nicht viele Gewürze, die hier den Kürbis umschmeicheln. Abweichend vom Rezept wurde hier Hokkaido statt Muskat verwendet (der war nun mal im Garten) und die Kinder bestanden auf die Garnitur mit Kürbiskernöl, was aber gut zu der Gewürzsahne passte.

Zutaten

Für 4 Personen

Für die Suppe:

  • 350 g Kürbisfleisch (z.B. Muskat, bei uns Hokkaido, vorher etwas mehr als 400 g)
  • 1 Zwiebel
  • 40 g Butter
  • Meersalz
  • 500 ml Hühnerfond
  • 150 g Sahne
  • Pfeffer
  • Piment d´Espelette

Für die Dekoration:

  • 100 g Sahne
  • Zitronensaft
  • Meersalz
  • Piment d´Espelette
  • Kürbiskernöl (im Rezept nicht vorgesehen)

Zubereitung

  1. Für die Suppe den Kürbis evtl. noch schälen, Kerne entfernen, in etwa 3 cm große Würfel schneiden. Die Zwiebel schälen und feiner hacken.
  2. Butter in einem Topf zerlassen, darin die Zwiebel glasig anschwitzen, die Kürbiswürfel zugeben und mit anschwitzen. Mit knapp der Hälfte des Hühnerfonds ablöschen, sparsam salzen und für 15-20 Minuten köcheln lassen (3/9).
  3. Sahne zugeben und nochmals 10 Minuten köcheln lassen.
  4. Alles pürieren und nach und nach so viel Hühnerfond zugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
  5. Alles nochmal gut durchmixen und durch ein Haarsieb passieren (oder eben die flotte Lotte nehmen). Mit Meersalz, Pfeffer und Piment d´Espelette abschmecken.
  6. Die Sahne steif schlagen, etwas Zitronensaft und Salz unterziehen. Suppe in Schüsseln anrichten, die Sahne dazu geben, mit Piment d´Espelette garnieren. Wer will (wie meine Mädels) gibt noch etwas Kürbiskernöl dazu.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 50 Minuten, davon 30 Minuten Kochzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Lea Linster - Kochen mit Genuss, S. 37

Kochbuch: Lea Linster - Kochen mit Genuss

Lea Linster - Kochen mit GenussFalls Ihr noch ein Kochbuch sucht, das auch in ausladenden Kochbuchregalen nicht zu finden ist, der wird wohl bei den Neuerscheinungen fündig. Ganz frisch ist dabei das neue Buch von Lea Linster. Ich mag ihre Art zu kochen, insbesondere auch ihr Kochbuchstil. Denn jedem Kapitel gehen erst mal die großen Fotos der Rezepte voran, die dann im einzelnen folgen. Die Arbeitsanleitung ist genauso gehalten, wie sie ihre Rezepte auch in den gängigen Fernsehshows erklärt. Erst danach folgt die Zutatenliste. Im Fließtext sind dann auch die kleinen Finessen der Rezepte versteckt, wie das ist wichtig weil.... Dabei dann noch Tips für die Anrichtung, Beilagen, oder Kombinationen. Einige Rezepte sind nur mit kleinen Fotos dann im eigentlichen Kapitel vertreten.

Die Rezepte dieses Buches folgen der klassischen Einteilung, vorneweg ein eigenes Kapitel für Drinks & Häppchen, der kleine Gruß aus der Küche. Womit sie ihre Gäste vor dem bestellten Menü in ihrem Restaurant so verwöhnt, verrät sie übrigens in der Einleitung Lea Linster persönlich. Nach den Häppchen die Suppen & Vorspeisen, gefolgt von Fisch & Krustentieren, Fleisch & Geflügel, Gemüse, Salate & Pasta, Steaks und ihre Soen, süß & salzig aus dem Ofen, himmliche Verführungen und zuletzt die Zugabe.

In den einzelnen Kapiteln kommen sowohl Anfänger als auch fortgeschrittene Köche auf ihre Kosten, es gibt wohl für jeden etwas. Der Göttergatte hatte sich gleich in das Kapitel mit den Dips zu Fleisch (bei den Steaks) verliebt, ich war von der "Einfachheit" der Rezepte einfach wieder hin und weg. Die Saiblingsfilets auf Chicorée kommen beispielsweise mit insgesamt 8 Zutaten aus. Ähnlich ist es bei den anderen Rezepten, hier steht jeweils das Grundprodukt im Vordergrund, es ist also wichtig jeweils gute Produkte einzukaufen. Dabei ist die Arbeitsanleitung untergliedert und so einfach und bildhaft beschrieben, dass wirklich jeder das nachvollziehen kann.

In diesem Buch findet sich neben einem Rezeptregister über die enthaltenen Rezepte auch eine Übersicht über alle bisher in ihren Büchern veröffentlichten Rezepte inkl. Verweis auf Buch und Seitenzahl. Leider habe ich noch nicht alle, aber das wird sich wohl ändern...

Kurz gesagt: ein Buch für alle, die den Stil von Lea Linster mögen, die Rezepte sind überwiegend mit normal erhältlichen Zutaten gekocht, dabei raffiniert verändert, die Schwierigkeit ist so angesiedelt, dass nicht nur erfahrene Hobbyköche sondern auch Anfänger die Rezepte nachvollziehen können. Das Buch ist aktuell im Handel oder bei Amazon erhältlich. Ich habe daraus schon vorgestellt:

Diese Rezension entstand dank eines Rezensionsexemplares, das mir vom Verlag überlassen wurde.

23.11.11

Rezept: Süßkartoffelstampf

Süßkartoffelstampf

Wir hatten vor einiger Zeit Süßkartoffeln gekauft, die mich jetzt aus dem Gemüsefach so vorwurfsvoll anschauten. Da die Kinder mitessen sollte und von der Karotten-Ingwer-Suppe nicht ganz so angetan waren, habe ich für die Zubereitung Ingwerpulver statt frischem Ingwer verwendet. Frischer Ingwer ist ihnen irgendwie noch zu scharf, "scharf mag ich nicht so", na dann.... Für den Geschmack der normal essenden Erwachsenen würde ich aber frischen verwenden, es verliert halt doch durch das Pulver. Der Stampf war sehr lecker, ich würde ihn zu kurzgebratenem Steak oder Lamm empfehlen, denn zu meinem Lachsfilet passte es nicht wirklich.

Zutaten

Für 2 Personen (1 davon mit nicht so großem Hunger)

  • 2 Süßkartoffeln
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 TL Öl
  • Salz, Pfeffer
  • Ingwer (Pulver oder walnussgroß frisch)
  • Majoran (frisch: 2 Zweige)
  • 1 TL Butter

Zubereitung

  1. Die Süßkartoffeln schälen, grob würfeln, weich dämpfen oder in Salzwasser kochen. In der Zwischenzeit die Zwiebel schälen und fein hacken, im Öl glasig anschwitzen.
  2. Süßkartoffeln mit den Zwiebelwürfeln in eine Schüssel geben und stampfen, mit Salz, Pfeffer, Ingwer (frischer: schälen und ganz fein hacken) sowie Majoran (frischen: wasche, trockenschütteln, Blätter abstreifen, fein hacken) abschmecken.
  3. Vor dem Servieren noch die Butter zugeben und kurz unterheben.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 35 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: variiert nach Essen und Trinken für Jeden Tag 9/08

7.11.11

Rezept: Hamburger ganz klassisch

Hamburger

Blog-Event LXXII - Burger Battle (Einsendeschluss 15. November 2011)Highfoodality möchte gerne Rezepte für Burger, bei uns gab es schon vor einer gefühlten kleinen Ewigkeit einen ganz klassischen Hamburger, das Rezept hatte ich mal wieder bei Küchenlatein gefunden. Bei uns gab es die direkt vom Grill. Die Brötchen hatte ich im Gegensatz zu ihr nicht gebacken, sondern eingekauft, so viel Zeit war dann doch nicht. Der mitkochende Freund mischte noch etwas Semmelbrösel unter die Hackmasse, was laut Ulrike überhaupt nicht nötig wäre. Dafür dann genial lecker; belegen durfte jeder nach Wunsch, was es insbesondere mit den Mädels deutlich vereinfachte, da sie immer selber belegen dürfen. Schmeckte echt jedem!

Zutaten

Reicht für 4 Burger

Für die Beefmasse:

  • 1 Zwiebel
  • 500 g Rinderhack
  • 1 Ei (M)
  • bei uns noch 1 EL Semmelbrösel (im Original nicht vorgesehen)
  • Pflanzenöl

Außerdem:

  • 4 Hamburger Brötchen
  • Ketchup, Mayo
  • Tomate
  • Gurke
  • Salat
  • Essiggurken
  • Zwiebeln

Zubereitung

  1. Die Zwiebel schälen, fein hacken. Für die Burger das Hack mit dem Ei und der Zwiebel vermischen. Daraus 4 flache Burger formen mit Durchmesser der Brötchen. Mit Frischhaltefolie abdecken und im Kühlschrank 30 Minuten kühl stellen.
  2. In der Zwischenzeit die Deko waschen und in Scheiben schneiden. Saucen bereit stellen.
  3. Die Burger einölen. Die Brötchen auftoasten oder ebenfalls auf den Grill legen.
  4. Die Burger entweder in der Grillpfanne oder auf dem Grill durchbraten.
  5. Dann zusammenbauen nach Belieben und genießen.

Zubereitungszeit: reine Arbeitszeit etwa 20 Minuten + Wartezeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Küchenlatein, danke fürs Rezept

6.11.11

Rezept: Quitten-Apfel-Tarte

Quitten-Apfel-Tarte

Unsere diesjährige Quitten sind noch immer nicht verarbeitet, ca. 2 kg sind noch übrig. Aus einem Teil dieser wunderbar duftenden Früchte wurde diese genial leckere Tarte gebacken. Für den Boden habe ich einen Standard-Mürbeteig verwendet, der Guss ist improvisiert. Ich hatte noch angefangene Mascarpone, aber Saure Sahne oder ähnliches würde genauso gut funktionieren. Da meine Kinder unbedingt noch Äpfel mit in der Tarte haben wollten, habe ich noch einige davon verwendet, würde auch pur mit Äpfeln oder eben Quitten schmecken. Einfach genial lecker, relativ schnell vorbereitet und mein heutiger Beitrag zur

heute gesammelt von Fräulein Text.

Zutaten

Für eine 28-cm-Tarteform

Für den Mürbeteig:

  • 250 g Mehl, Typ 405
  • 125 g Butter
  • 1 Ei (M)
  • 40 g Zucker
  • 1 TL Vanillezucker
  • 1 Prise Salz

Für den Belag:

  • 4 kleine Quitten
  • 3 kleine Äpfel
  • 1/2 Zitrone (nur der Saft)

Für den Guss:

  • 100 g Mascarpone
  • 50 g Schlagsahne
  • 3 Eier (M)
  • 50-60 g Zucker
  • 1 Vanilleschote

Zubereitung

Für den Mürbeteig alle Zutaten rasch verkneten und in Frischhaltefolie gewickelt 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Quitten abreiben, Äpfel und Quitten jeweils vierteln, Kerngehäuse entfernen und in Spalten schneiden. Mit Zitronensaft beträufeln. Eine Tarteform fetten (zur Not geht auch die Springform, etwa halbe Formhöhe), den Teig hineindrücken, mit Backpapier belegen, mit Linsen bedecken und 5 Minuten blind backen. Die Zutaten für den Guss gut verrühren. Den Teig aus dem Ofen nehmen, Backpapier mit Linsen entfernen, Quitten- und Apfelspalten kreisförmig auslegen, den Guss darüber gießen. Auf der 2. Schiene von unten 30-35 Minuten backen.

Zubereitungszeit: etwa 40 Minuten Arbeits- + 30 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

3.11.11

Rezept: Hähnchencurry

Hähnchencurry

So langsam kochen wir wieder etwas figurfreundlicher, denn momentan habe ich keine Lust mehr, auf diese post-Schwangerschaftskilos, wenn die Kleine schon über 2 Jahre alt ist (habe lange gestillt und kann nicht unterschreiben, dass frau davon unbedingt abnimmt). Wie auch inmmer, es wird also wieder mehr gewokt im Hause genial-lecker, denn damit mache ich den Göttergatten glücklich und mich hoffentlich wieder etwas schlanker. Würzig, lecker, leicht und schnell, ein perfektes Essen nach einem langen Arbeitstag, absolut empfehlenswert! Da das Buch irgendwie bei uns in ein küchenfernes Regal verbannt und seit langem nicht mehr hervorgeholt wurde, ist das doch ein perfekter Kandidat für das monatliche DKduW, bei dem ich schon viel zu lange nicht mehr mitgemacht habe.

Zutaten

Für 4 Personen

  • 200 g getrocknete Reisnudeln (Vermicelli)
  • 1 ½ EL Öl
  • 1 EL rote Currypaste
  • 450 g Hähnchenbrustfilet
  • 1 gehackte Chilischote
  • 2 EL Fischsauce
  • 2 EL Limettensaft
  • 100 g Bohnensprossen
  • 80 g ungesalzene, geröstete Erdnüsse

Zubereitung

  1. Die Vermicelli in Wasser nach Packungsanleitung kochen.
  2. Öl mit Currypaste mischen. Hähnchen in Streifen schneiden.
  3. Öl-Currypaste im Wok erhitzen, Hähnchen darin unter Rühren portionsweise anbraten, alles wieder in den Wok geben, Fischsauce, Limettensaft und Bohnensprossen zugeben, alles kurz aufkochen. Chilischote und Erdnüsse dazugeben.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 20 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Das grosse Reis-Kochbuch, S. 184

2.11.11

Rezept: Krautkuchen

Krautkuchen

Wenn es jetzt nach meiner Oma ginge, würde sie sagen "Noi, Mädle, da muschd an Hefeteig mache, des schmeggt doch net". Tja, Oma, ich habe sie wirklich lieb und kochen konnte sie, meine Oma. Aber ich hatte keine Zeit, noch den Hefeteig anzusetzen, gehen zu lassen, es musste eben schnell in den Ofen. Dafür harmonierte es wirklich gut, der Kümmel im Teig passt ganz wunderbar zum Kohl. Da ich das Krautkuchenrezept von meiner Oma leider nicht habe, habe ich mich mal an ihr Zwiebelkuchenrezept angelehnt. Harmoniert mal wieder wunderbar, absolut genial lecker!

Zutaten

Für eine 28-cm-Springform

Für den Mürbeteig:

  • 175 g Mehl Typ 1050
  • 75 g Mehl Typ 405
  • 125 g Butter
  • 1/2 TL Salz
  • 1 TL gemahlener Kümmel
  • 1 Ei (M)
  • 2 EL Wasser

Für den Belag:

  • 1 Krautkopf à 1200 g
  • 400 g Speck
  • 1 Zwiebel
  • 600 g Saure Sahne
  • 2 EL Kümmel
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

Für den Mürbeteig alle Zutaten rasch verkneten, in Alufolie wickeln und im Kühlschrank mind. 30 Minuten kühl stellen. Für den Belag den Kohl wasche, vierteln, Strunk herausschneiden und in dünne Streifen schneiden oder hobeln. Den Speck hobeln. Zwiebel schälen, in Ringe schneiden. Eine Pfanne heiß werden lassen, darin den Speck auslassen, Zwiebel und Kraut zugeben (ggf. portioniert) und unter Wenden anschwitzen und dabei etwas zusammenfallen lassen. Vom Herd nehmen. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Springform fetten, den Teig hineinbröseln und mit den Händen festdrücken. Mit Backpapier belegen, darauf Linsen geben und ca. 5 Minuten blind backen. In der Zwischenzeit die Saure Sahne unter das Kraut heben, den Kümmel im Mörser etwas anstoßen, untermischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Teig aus dem Ofen nehmen, das Backpapier samt Linsen entfernen, die Füllung hinein geben und für weitere ca. 45 Minuten backen. Schmeckt warm am besten.

Zubereitungszeit: reine Arbeitszeit etwa 50 Minuten + Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept