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31.10.11

Rezept: Quittengelee ganz klassisch

Quittengelee

Aus einem Teil unserer diesjährigen Quittenernte habe ich mal dieses klassische Quittengelee eingemacht. Letztes Jahr hatte ich von meinen Eltern zu Weihnachten einen Dampfentsafter bekommen, jetzt endlich durfte er in meiner Küche Einstand feiern. Ich habe dafür die Quittenschalen und Kerngehäuse aus meiner Vorbereitung für das parallel gekochte Quittenmus in das Sieb gegeben sowie die sehr kleinen und schon etwas angemackten Quitten, von denen ich natürlich die schlechten Stellen entfernt hatte. Daher kann ich nicht genau sagen, wie viele Quitten ich brauchte, um den oberen Teil zu füllen, ich schätze mal, so ca. 1,5 kg. Dann wird der unterste Teil mit Wasser gefüllt, auf dem Herd ca. 2-3 Stunden gekocht, dann den Saft aus dem Schlauch ablassen und dabei auffangen. Allein der wunderbare Duft nach Quitten, der sich in der Wohnung dabei ausbreitet!! Es macht nicht viel Sinn, länger kochen zu lassen, denn ab dann wird der Saft wieder weniger aromatisch. Dann abmessen, mit Einmachzucker aufkochen und abfüllen. Schmeckt einfach richtig lecker, da kommt die Industrie-Ware nicht gegen an.

Aus Quitten kann man aber noch vieles andere kochen und backen, unter anderem:

Zubereitung

Ergibt ca. 6 Gläser à 200 ml

  • 1,5 - 2 kg Quitten
  • Dampfentsafter, gefüllt mit Wasser unten
  • 1200 ml Quittensaft abgemessen
  • 500 - 600 g Einmachzucker 3:1

Zubereitung

  1. Quitten abreiben, waschen, gemackte Stellen entfernen. Braune Stellen im Fruchtfleisch kommen meiner Erfahrung nach vom Nachtfrost, wenn nicht früh genug geerntet wurde. Dann grob würfeln. In den obersten Einsatz des Dampfentsafters geben. Schalen und Kerngehäuse könne mit hinein, geben sogar extra Aroma.
  2. Den untersten Teil des Entsafters komplett mit Wasser füllen. Dann zusammensetzen, unten Wasser, Auffang dazwischen, dann das Sieb mit dem Quittenfleisch, Deckel drauf.
  3. Den Herd anmachen und alles für 2-3 Stunden kochen lassen. Nach 2 Stunden schon mal testweise ablassen und den Geschmack testen. Wenn es zu wenig aromatisch ist, den Saft oben nochmal in den Entsafter geben.
  4. Sobald der Saft voll aromatisch ist (im Zweifelsfall ruhig nach 3 Stunden, aber nicht länger), ablassen. Auf 1200 ml Saft kommen 500 g Gelierzucker 3:1.
  5. Einmachgläser öffnen und schon mal in heißes Wasser legen.
  6. Den Saft abmessen, die entsprechende Menge Zucker abmessen, gemeinsam unter Rühren aufkochen. Insgesamt 4 Minuten kochen lassen.
  7. Dann 1 EL Gelee auf eine Untertasse geben, wenn es innerhalb von 1 Minute geliert, ist es gut, wenn es nicht geliert, wird es nicht fest werden. Dann entweder noch Zitronensäure oder etwas mehr Gelierzucker zugeben. Weitere 2 Minuten sprudelnd kochen, nochmals Gelierprobe machen, evtl. nochmals etwas Gelierzucker zugeben, nochmals sprudelnd aufkochen.
  8. Dann noch kochend in die Gläser füllen. Diese verschließen und für 5 Minuten auf dem Deckel stehen lassen. Umdrehen, kühl und trocken lagern, hält sich verschlossen ca. 1 Jahr, wenn man sauber beim Abfüllen arbeitet.

Zubereitungszeit: Etwa 45 Minuten Arbeits- + 3 Stunden Koch- + nochmals 30 Minuten Arbeitszeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Familienrezept

30.10.11

Rezept: Quittenschnecken

Quitten-Schnecken

Bei uns gab es heute im Garten leckere Schneckennudeln, gefüllt mit Quitten, die ich noch mit Cranberries abgerundet hatte. Den Hefeteig hatte ich noch abends angesetzt und über Nacht im Kühlschrank gehen lassen. Heute morgen durfte ich dann mal ausschlafen und der Göttergatte hatte bei der Frühstücksplanung den Hefeteig im Kühlschrank übersehen. Der war also schon fertig, die Quitten hatte ich schon am Freitag geerntet. Man kann natürlich auch Äpfel nehmen und analog vorbereiten, schmeckte einfach genial lecker, spontan haben auch die Freunde aus dem Haus mitgegessen und alle waren begeistert, naja und auch ein wenig überrascht, dass Quitte auch in Schneckennudeln richtig gut schmeckt! Mein erster Beitrag zur

heute gesammelt von Julie von mat&mi.

Zutaten

Für den Hefeteig:

  • 470 g Weizenmehl Typ 405
  • 60 g Butter
  • 1 TL Vanillezucker
  • 60 g Zucker
  • 2 Eier (M)
  • 200 ml Milch
  • 1/2 Würfel Hefe, insg. ca. 20 g

Für die Füllung:

  • 2 Quitten
  • 2 EL Honig
  • 2 EL Cranberries, getrocknet

Zubereitung

  1. Das Mehl in eine Schüssel geben, in die Mitte eine Mulde drücken. Die Butter in Flocken an den Rand geben, Vanillezucker dazugeben. Zucker darüber streuen, Eier an den Rand geben, Milch in die Mitte geben, die Hefe hineinbröseln und etwas verrühren. Abgedeckt für ca. 20 Minuten stehen lassen.
  2. Dann alles auf höchster Stufe in der Küchenmaschine 2 Minuten durchkneten, danach für weitere 5-10 Minuten auf niedrigster Stufe kneten.
  3. Den Teig entweder abgedeckt ca. 2 Stunden gehen lassen, oder in eine Kunststoffschüssel geben und über Nacht im Kühlschrank gehen lassen.
  4. Die Quitten abreiben, schälen, vierteln, Kerngehäuse herausschneiden und fein würfeln. Die Cranberries etwas durchhacken.
  5. Einen kleinen Topf schon mal heiß werden lassen, Quittenwürfel hineingeben und mit dem Honig unter Rühren karamellisieren. Die Hitze auf 1/3 maximal reduzieren. Sobald sich etwas Flüssigkeit gebildet hat, die Cranberries hineingeben, etwa 10 Minuten dünsten.
  6. Arbeitsfläche mit etwas Mehl bestreuen, den Hefeteig zu einem Rechteck von ca. 20x40 cm ausrollen. Die Quittenwürfel darüber geben und so verteilen, dass an beiden Längsseiten etwas Rand bleibt. Dann von der Längsseite zusammenrollen.
  7. Die Rolle in ca. 2 cm breite Streifen schneiden. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.die Schnecken mit der Schnittfläche darauf legen. Für weitere 30 Minuten ruhen lassen.
  8. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  9. Auf der 2. Schiene von unten ca. 25 Minuten backen.
  10. Schmeckt lauwarm am besten, evtl. noch mit etwas Puderzucker bestäuben.

Zubereitungszeit: reine Arbeitszeit 20 + 20 Minuten, Ruhezeiten mind. 2 Stunden + 30 Minuten + Backzeit 25 Minuten

Schwierigkeit: recht einfach

Quelle: eigenes Rezept

26.10.11

Rezept: Pastinakenpürree

Pastinakenpürree

Ich schaue nach meinen späten Schichten gerne nochmal fern zum Abschalten, dabei kann ich dann wunderbar die Wäsche wegbügeln. Vor etlicher Zeit war ich bei Lanz kocht hängen geblieben und dabei dieses Pastinakenpürree entdeckt. Das restliche Gericht war mir etwas zu aufwendig und ich finde die Sendung auch zunehmend wenig inspirierend, aber dieses hier blieb hängen. Also gleich rausgeschrieben und in die Nachkochliste gegeben. Dort dann jetzt wiederentdeckt und als Beilage zum Hähnchen gemacht. War richtig gut, insbesondere die Aromen der Würzmischung gibt einen tollen Kick, den braucht es wirklich! Superlecker, schmeckt nicht nur zu Lachs, wie im Originalrezept vorgesehen.

Zutaten

Für 4 Personen

  • 8 Pastinake, klein
  • 750 ml Gemüsebrühe
  • 4 EL Butter
  • 4 EL Butter, braun
  • 9 Kardamomkapseln
  • 1/2 Zimtstange
  • 1 getrocknete Vanilleschote
  • 9 Pimentkörner
  • Muskatnuss
  • Salz

Zubereitung

  1. Die Pastinaken waschen, schälen und würfeln (bei mir halbiert und dann in etwa 1 cm dicke Scheiben).
  2. In Brühe in etwa 15 Minuten weich kochen (Kochzeit hängt von der Würfelgröße ab), abtropfen lassen und mit Butter und brauner Butter glatt durchpürieren.
  3. Die Vanilleschote klein hacken, die Pimentkörner zerdrücken.
  4. Kardamom andrücken, die Schalen entfernen. Angedrückten Kardamom, Zimt, Vanille und Piment in eine Gewürzmühle füllen und das Püree damit ein wenig würzen.
  5. Mit Salz und Muskat abschmecken.
  6. Auf Tellern anrichten und nochmals etwas von der Gewürzmischung darüber geben.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 40 Minuten

Schwierigkeit: eine leere Gewürzmühle aufzutreiben

Quelle: etwas variiert nach Schuhbeck bei Lanz kocht

24.10.11

Rezept: Bohnen-Birnen-Tarte mit Ziegenfrischkäse

Bohnen-Birnen-Tarte mit Ziegenkäse

Hier kann ich noch das letzte Gericht aus den diesjährigen Bohnen vorstellen. Hier haben wir die knackig blanchiert, dann mit Birnen und Ziegenfrischkäse gemeinsam auf Blätterteig gebettet und im Ofen kurz gebacken. So hatten sie noch schön Biss, harmonierte wunderbar mit der Süße der Birnen sowie der Würze des Ziegenfrischkäses. Leider hatten wir keinen härteren Ziegenkäse, so haben wir noch Feta genommen. Passt auf jeden Fall super zusammen, war absolut lecker, können wir nur empfehlen. Leider müssen wir bis nächstes Jahr warten, bis wir das wieder backen können.

Zutaten

Für eine eckige Tarteform mit 24 cm

  • 1 Blätterteig (frisch, Kühltheke)
  • 500 g frische Brechbohnen
  • 1/2 Bund Bohnenkraut
  • 200 g Ziegenfrischkäse
  • 1 Ei (M)
  • Salz, Pfeffer
  • 2 Birnen
  • 150 g Feta oder Ziegenkäse

Zubereitung

  1. Blätterteig ausrollen, die Form mit Backpapier auslegen und den Blätterteig darauf legen.
  2. Die Bohnen putzen, in etwa 4 cm lange Stücke schneiden, Salzwasser zum Kochen bringen, Bohnenkraut einlegen und die Bohnen darin 5 Minuten bissfest garen, in ein Sieb abgießen, mit kaltem Wasser abschrecken. Das Bohnenkraut herausnehmen, Blättchen abstreifen, grob hacken.
  3. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  4. Den Ziegenfrischkäse mit dem Ei verquirlen. Mit Salz und Pfeffer leicht würzen. Auf dem Blätterteig verstreichen, die Bohnen darauf verteilen. Das gehackte Bohnenkraut darüber verteilen.
  5. Die Birnen schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen, in Spalten schneiden, zwischen den Bohnen verteilen. Den Feta darüber bröseln.
  6. Auf der 2. Schiene von unten 35 Minuten backen.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeits- + 35 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

22.10.11

Rezept: Lauch-Apfel-Quiche

Lauch-Apfel-Quiche

Das schöne am Herbst: es darf wieder süß und doch würzig sein, so wie in dieser vegetarischen Quiche, denn hier harmoniert Lauch mit Äpfeln, umschmeichelt von einem Guss aus Eiern, würzigem Bergkäse, einem Hauch Knoblauch. Die Sonnenblumenkerne geben einen leichten Crunch dazu. Es passt hier einfach alles. Schmeckt warm und lauwarm, würde ich wenn vorbereitet eher nochmal kurz aufbacken, die Aromen kommen dann einfach viel besser durch. Kann ich nur empfehlen.

Zutaten

Für eine 24-cm-Form

  • 2 Pakete frischer Blätterteig, lt. Rezept 3 Scheiben TK-Blätterteig
  • 600 g Lauch
  • 2 EL Butter
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz, Pfeffer
  • 2 Äpfel (Boskop genommen)
  • 2 EL Zitronensaft
  • 100 g Bergkäse (einfach ein sehr würziger alternativ)
  • 3 Eier (M)
  • 250 g Sahne
  • 3 EL Sonnenblumenkerne
  • Mehl für die Areitsfläche
  • 24-cm-Quicheform

Zubereitung

  1. Blätterteig aufeinander legen (wenn frisch), ansonsten nebeneinander abgedeckt auftauen.
  2. In der Zwischenzeit den Lauch gründlich waschen, trockenschütteln, in schmale Streifen schneiden. Knoblauch schälen, fein hacken.
  3. Die Butter in einer Pfanne zerlassen, den Lauch darin mit dem Knoblauch anschwitzen. Mit Salz und Pfeffer würzen, wenn der Lauch gegart ist (nach etwa 5 Minuten) vom Herd nehmen.
  4. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  5. Die Blätterteigplatten übereinander auf der bemehlten Arbeitsplatte ausrollen, die Form mit Wasser ausspülen (habe sie dann doch eingefettet), einlegen, evtl. überstehenden Teig abschneiden.
  6. Die Äpfel waschen, schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und in Spalten schneiden, mit Zitronensaft beträufeln. Die Apfelspalten unter den Lauch mischen, beides auf dem Blätterteig verteilen.
  7. Den Käse reiben, mit Eiern und Sahne verquirlen, salzen und pfeffern, über die Apfel-Lauch-Mischung geben.
  8. Die Sonnenblumenkerne darüber streuen. Auf der 2. Schiene von unten 30 Minuten backen.

Zubereitungszeit: etwa 35 Minuten Arbeits- + 30 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU Küchenbibliothek - Quiche, Tarte und Co, S. 38

20.10.11

Kinder und Kindermesser - und sie schneiden doch

Kleinkind schneidet mit Messer

Jan fragte bei mir an, ob ich ein klein wenig über die Messer im Hause genial lecker verrate. Die Messer, die ich benutze, sind von w*m*f, ich schärfe die mit einem Wetzstahl, die Technik habe ich mir von einem Koch beibringen lassen (25° Winkel), die stecken in einem Messerblock. Gelegentlich bringe ich sie zum Nachschärfen in den Fachhandel.

Kleinkind schneidet mit Messer

Viel spannender ist aber die Frage, womit ich meine Mädels schneiden lasse. Ich habe 2 verschiedene Kindermesser, zum einen das Set, über das ich schon mal hier berichtete. Die sind schon von Hause aus so scharf, wie ich es auch von Messern für Erwachsene erwarte. Doch die Spitzen sind abgerundet. Dann haben wir noch die Kindermesser von w*m*f (blau) geschenkt bekommen, diese allerdings waren relativ stumpf. Beiden gemeinsam ist die abgerundete Spitze, damit die Kinder sich nicht in die Finger stechen können. Außerdem noch ausgeprägtere Stopper, damit die Finger nicht vom Griff auf die Klinge rutschen können. Die blauen Messer waren relativ stumpf, aber die wurden mir vom Hersteller auf Kulanz nochmal nachgeschärft, bekamen einen zusätzlichen Schliff, da man vorher mit denen noch nicht mal Salatgurken ordentlich schneiden konnte. Das hatte ich reklamiert - was wohl eher ungewöhnlich ist.

Schneiden können die Kinder mit beiden Systemen relativ gut, bei dem w*m*f-Set ist noch ein Schälmesser dabei, dafür werden sie es vermutlich spätestens als Schulkinder nicht mehr verwenden wollen. Das andere Set hat noch 2 große Messer dabei, die ich aktuell noch nicht den Kindern gebe, da ihre Hände noch zu klein sind.

Natürlich lasse ich sie nicht unbeaufsichtigt schneiden, in dem Alter von meinen mit 2 Jahren und 3,5 Jahren passe ich noch auf. Beide lernen, wie man die Finger halten muss, tatsächlich hat sich noch keine geschnitten mit den scharfen Messern. Sie helfen mit beim Salatvorbereiten oder schneiden (gekochte) Kartoffeln für Kartoffelsalat oder Bratkartoffeln. Das Rezept dürfen sie danach natürlich auch weiter mit kochen und abschmecken. Der Kommentar dann meistens: "'Das schmeckt mir lecker, kochen wir das wieder?" Ganz nebenbei lernen sie, wie die einzelnen Zutaten schmecken. Wie sieht Kohlrabi aus, wie schmeckt er roh, wie gekocht. Wie sehen Zwiebeln aus, wie schmecken die, wie dann angebraten, warum sehen Zucker und Salz gleich aus und schmecken doch anders? Es macht richtig Spass, sie dabei auch an Lebensmittel und das selber-kochen heranzuführen. Es ist zwar etwas anstrengender, als geschwind alleine zu kochen, aber es macht richtig Spass, die beiden dabei zu begleiten, es würde mir fehlen, ohne die zwei. Kann ich nur allen empfehlen: traut es Euren Kindern zu, lasst sie selber mal probieren, gebt ihnen ein kleines, kinderhandgerechtes Messer, zeigt ihnen die Messerführung und lebt einfach mit großen Stücken statt fein gehackten Zutaten.

18.10.11

Rezept: Knoblauchforelle

Knoblauchforelle

Garten-Koch-Event Oktober 2011: Knoblauch [31.10.2011]Passend zum Gartenkocheventsthema von Sus gab es bereits im Sommer diese Knoblauchforelle vom Grill. Ich wollte es einfach mal schnell haben und da ich am nächsten Tag nicht arbeiten musste, konnte es mal ordentlich Knoblauch enthalten. So ist die Forelle auch mit 6 Knoblauchzehen gefüllt. Passt gut, war lecker! Ich ziehe Fisch den sonst so üblichen Steaks in aller Regel vor, einfach leichter, dennoch würzig so wie hier. Vor allem superschnell vorbereitet, Fisch waschen, salzen, pfeffern, Knoblauch einlegen, fertig. So schnell kann leckeres Essen sein. Ach so, grillen sollte man sie ja auch einfach noch. Meine Mädels haben mir allerdings den halben Fisch weggegessen, die haben einfach Geschmack :D

Zutaten

Für 1 Person

  • 1 küchenfertige Forelle
  • 6 Knoblauchzehen
  • Salz, Pfeffer
  • 1/2 Zitrone, nur der Saft
  • 1 EL Öl

Zubereitung

  1. Die Forelle waschen, trockentupfen. Knoblauch schälen, mit der breiten Seite des Messerrückens etwas platt drücken. Die Zitrone auspressen. Die Forelle von innen und außen salzen und pfeffern. Mit etwas Zitronensaft beträufeln, die Knoblauchzehen in die Forelle füllen.
  2. Die Forelle von außen mit etwas Öl beträufeln, in ein Fischhalter legen, auf dem Rost über der Glut von jeder Seite 8-10 Minuten grillen.

Zubereitungszeit: Vorbereitungszeit etwa 5 Minuten + Grillzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

17.10.11

Rezept: Hähnchenkeulen auf Kürbis-Steckrübengemüse

Hähnchenkeulen auf Kürbis-Steckrübengemüse

Ich verstehe immer gar nicht, warum immer nur mit Hähnchenbrustfilet, dabei sind die Keulen viel aromatischer und beim gemütlichen Schmoren auch richtig saftig und lecker! Ich habe sie hier mal mit herbstlichen Gemüsen gemeinsam gemütlich im Ofen geschmurgelt. Da eigentlich mit dem Gemüseschnippeln die Arbeit getan ist, ist es perfekt für ein entspanntes, verregnetes Wochenende. Denn während das Essen im Ofen schmurgelt, kann ich mit den Kindern basteln oder spielen. Ein leckeres Essen, für das man nicht lange in der Küche stehen muss.

Zutaten

Für 2 Erwachsene + 2 (Klein)Kinder

  • 500 g Kürbis, Hokkaido, war bei mir 1/2
  • 400 g Steckrübe
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 Hähnchenkeulen mit Oberkeule
  • 1 Bund Rosmarin
  • 150 ml Weißwein
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Kürbis waschen, Kerne entfernen, in Spalten schneiden. Steckrübe schälen, in Scheiben, dann in Streifen schneiden. Zwiebeln schälen, in Streifen schneiden.
  3. Eine Auflaufform mit Knoblauch ausreiben, das Gemüse hineinlegen, salzen, pfeffern, mit Weiwein angießen. Mit Alufolie verschließen und im Ofen für 20 Minuten garen.
  4. Die Hähnchenkeulen waschen, trockentupfen, salzen und pfeffern. Den Rosmarin grob hacken. Rosmarin über das Gemüse geben, wenden. Die Hähnchenkeulen auflegen und wieder mit Alufolie verschließen. Im Ofen für weitere 50 Minute garen. Dann die Folie entfernen, die Keulen mit einer Rouladennadel etwas einstechen, Hitze auf 220°C Ober-/Unterhitze erhöhen und 10 Minuten Farbe nehmen lassen.
  5. Gemeinsam servieren, für die Kids gab es dazu noch Kartoffeln.

Zubereitungszeit: reine Arbeitszeit etwa 20 Minuten + 80 Minuten Garzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

16.10.11

Rezept: Roggenbrot für Berufstätige

Roggenbrot für Berufstätige

Bake Bread for World Bread Day 2011Ich habe auch zum Bread Baking Day von Zorra ein Brot gebacken. Ich dachte ja immer, dass das total kompliziert sei, bis ich von ihr netterweise in die doch nicht ganz so schwere Kunst eingewiesen wurde. Auch wenn ich weiter staunend vor den Resultaten der sonst brot-backenden Foodies stehe, denn davon bin ich weit entfernt. Für mich eines der Hauptprobleme beim selber backen: die Ruhezeiten, denn wenn ich abends so gegen 18 Uhr nach Hause komme, die Kids im Schlepptau, die noch etwas spielen wollen, Abendbrot, etc, dann komme ich selten vor 20:00 zu irgendwas, da ich aber um 5:00 wieder aufstehe, ist mein Zeitlimit gering. Doch ich fand wieder bei Küchenlatein ein Rezept für ein schnelles Roggenbrot, nach Rücksprache bekam ich sogar alle benötigten Zutaten in meinem (nicht sehr großen) Bioladen um die Ecke. Der Teig war bei mir sehr klebrig, auch beim Einschneiden klebte der Teig gleich wieder zusammen, deswegen ist es nicht so schön aufgebrochen wie bei Ulrike. Ansonsten superlecker, der Malzgeschmack macht es richtig fein und es schmeckte sogar meinen Mädels, die ich sonst mit Roggenbrot eher nicht begeistern kann, das will etwas heißen. Was kann ich besser machen?

Zutaten

Für 1 Brot

  • 20 g frische Hefe
  • 50 g flüssiger Malzextrakt (Gerstenmalz genommen)
  • 300 ml Wasser, lauwarm
  • 350 g Roggenmehl, Typ 1150
  • 150 g Weizenmehl Typ 550
  • 15 g Salz
  • 150 g Sauerteig (Beutel genommen)

Außerdem:

  • 1 Backblech mit Wasser
  • 1 Backblech mit Backpapier
  • Mehl für Arbeitsfläche

Zubereitung

  1. Hefe und Malzextrakt in lauwarmen Wasser auflösen. Anschließend die restlichen Zutaten entfernen. In der Küchenmaschine erst 3 Minuten auf langsamer Stufe (1/4 genommen), danach 4 Minuten bei starker Stufe (3,5/4 genommen) durchkneten lassen.
  2. Mehl auf die Arbeitsfläche stäuben, den Teig darauf geben und abgedeckt für 30-40 Minuten ruhen lassen. Dabei den Teig 3x wieder in Form bringen (wurde leicht durchgeknetet).
  3. Den Teig noch einmal in Form bringen, auf das Backblech mit Backpapier setzen, dabei einen flachen Brotlaib formen, ein Quadrat in den Teig ritzen, dabei die Ecken nicht schließen. Wer will noch ein Kreuz in die Mitte schneiden. Abgedeckt für weitere 30 Minuten abgedeckt ruhen lassen.
  4. Ein Backblech mit Wasser befüllen, in den Ofen schieben und auf 250°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  5. Nach Ende der Ruhezeit das Backblech mit Wasser herausnehmen und das Brot in den Ofen schieben. Nach 10 Minuten die Hitze auf 220°C Ober-/Unterhitze reduzieren und für weitere 35 Minuten backen.
  6. Auf einem Rost auskühlen lassen.

Zubereitungszeit: reine Arbeitszeit etwa 20 Minuten + 70 Minuten Ruhezeit + 45 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: eigentlich ganz einfach

Quelle: Küchenlatein

15.10.11

Rezept: Apfel-Quitten-Suppe

Apfel-Quitten-Suppe

Unser Quittenbäumchen trägt dieses Jahr wieder richtig gut. Daher gab es dieses Jahr schon wieder einige Rezepte mit Quitten, dieses Mal als süße Suppe. Dort werden Frischkäse-Nocken eingelegt, die kamen bei meinem Mädels richtig gut an! Ich kann es mir auch richtig gut als Dessert nach Ente oder Wild als Hauptgericht vorstellen. Ich habe die Konsistenz wieder etwas dicker gemacht, weil die Kleine beim Löffeln von Suppe noch etwas Probleme hat, das Rezept ist aber für die "normale Suppenkonsistenz" ausgelegt. Kommentar: genial lecker!

Zutaten

Für 4 als Hauptgericht, für 8 als Dessert

Für die Suppe:

  • 1 Zitrone, der Saft
  • 500 g Quitten
  • 500 g Äpfel
  • 500 ml Apfelsaft, natürtrüb
  • 100 g Zucker
  • 1 Zimtstange
  • 2 Nelken
  • 2 Cardamomkapseln
  • 50 g Sahne

Für die Frischkäsenocken:

  • 200 g Frischkäse
  • 1 Ei (M)
  • 70 g Hartweizengrieß
  • 40 g Zucker
  • Topf mit Wasser

Zubereitung

  1. Für die Frischkäsenocken alle Zutaten verrühren, mindestens 30 Minuten quellen lassen.
  2. Zitrone halbieren, auspressen, Saft auffangen. Quitten abreiben, schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen, in Scheiben schneiden. Mit der Hälfte des Zitronensaftes beträufeln.
  3. Äpfel ebenfalls schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und in Scheiben schneiden. Mit der zweiten Hälfte des Zitronensaftes beträufeln.
  4. Apfelsaft mit Zucker in einen Topf geben. Zimtstange etwas anbrechen, Nelken und Cardamom im Mörser andrücken, Gewürze gemeinsam in ein Teesäckchen geben, im Apfelsaft aufkochen.
  5. Dann die Quitten- und Apfelstücke zugeben, abgedeckt bei mittlerer Hitze 10 Minuten köcheln lassen.
  6. Einen Topf mit Wasser zum Kochen bringen.
  7. Sobald das Obst weich ist, ca. 1/3 herausheben, Gewürze entfernen. Die Suppe mit der Sahne fein pürieren, ggf. nochmals abschmecken. Die Suppe warm halten.
  8. Mit 2 Teelöffeln aus der Frischkäsemasse Nocken abstechen, diese im siedenden Wasser gar ziehen lassen, lt. Rezept 8 Minuten, bei mir nach 4 Minuten durch, ggf. 1x wenden.
  9. Die Suppe in Schüsseln oder in ausgehölten Äpfeln servieren, Nocken darauf anrichten.

Zubereitungszeit: fertig in 45 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: CMA-Broschüre

12.10.11

Rezept: Herbstsuppe

Herbstsuppe

Cucina rapida - schnelle Küche für Genießer. Ein Blog-Event von mankannsessen.deMeine Kinder essen ja eigentlich jedes Gemüse, aber manchmal sind sie mehr auf Naschen programmiert. Dann hilft es, wenn ich einfach das Gemüse in einer pürierten Rahmsuppe verstecke. Das habe ich hier mal wieder getan, die Kinder fanden es richtig lecker, aufgewärmt war sie fast noch besser als direkt nach dem Kochen. Kann ich nur wärmstens empfehlen!

Zutaten

Ergibt knapp 2 Liter Suppe

  • 300 g Knollensellerie + 3 Stiele Selleriegrün
  • 500 g Steckrübe
  • 3 Karotten
  • 2 Zwiebeln
  • 1 EL Öl (Sonnenblumenöl)
  • 2 EL Butter
  • 200 ml Apfelsaft
  • 1000 ml Gemüsebrühe
  • 200 g Sahne
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Sellerie putzen, schälen und grob würfeln. Steckrübe und Karotten ebenfalls schälen, würfeln. Zwiebeln schälen, grob hacken.
  2. Topf aufsetzen, darin Öl und Butter erhitzen. Gemüse darin anschwitzen, mit dem Apfelsaft ablöschen, einkochen lassen.
  3. Mit der Gemüsebrühe aufgießen, Deckel aufsetzen, 1x aufkochen, Hitze auf 1/2 Maximal reduzieren und 15 Minuten köcheln lassen.
  4. Sahne zugeben, alles durchpürieren, mit Salz, Pfeffer abschmecken.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 45 Minuten, davon 30 Minuten Arbeitszeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

10.10.11

Rezept: Buttermilchwaffeln

Buttermilchwaffeln

Bei mir gab es jetzt ein neues Waffeleisen, das ich mir schon richtig lange gewünscht habe. Mit tollem, schwererem Deckel, Hitze verstellbar und neben dem optischen auch ein akustischer Melder, wenn die Waffeln fertig sind, was enorm praktisch ist, da ich mich ja parallel meistens um meine Mädels kümmere und nicht konstant das Eisen im Auge haben muss. Außerdem backt es richtig schnell, Waffel in knapp 2 Minuten (eher weniger), toll! Eingeweiht haben wir es mit diesen Buttermilchwaffeln. Die sind superfluffig, außen knusprig, habe ich auf Stufe 2 gebacken, absolut perfekt! Leicht aromatisch durch die Orangenschale, sehr lecker!

Zutaten

Reicht für 8 Waffeln

  • 125 g Butter, zimmerwarm
  • 75 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 Bio-Orange (nur die Schale)
  • 1 TL Vanillezucker
  • 4 Eier (M)
  • 250 g Mehl Typ 405
  • 2 Messerspitzen Backpulver
  • 125 g Buttermilch

Zubereitung

  1. Butter schaumig rühren, Zucker und Salz zugeben, unterrühren. Die Orange heiß abspülen, trocknen und die Schale abreiben, zur Butter geben. Vanillezucker zugeben, gut unterrühren.
  2. Die Eier einzeln unterrühren. Zuletzt Mehl mit Backpulver mischen, abwechselnd mit der Buttermilch unterrühren.
  3. Das Waffeleisen vorheizen. Beim ersten Mal einfetten, portionsweise ausbacken, bei mir Auf Stufe 2 1/2 von 5.

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten Arbeits- + Backzeit (im neuen Waffeleisen etwa 15 Minuten)

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU - Waffeln, S. 12

7.10.11

Rezept: Currywurst mit selbstgemachter Currysauce

Currywurst mit selbstgemachter Currysauce

Unsere Kinder haben ganz lange nur die klassische, Currywurst ohne Darm vom Grill gegessen. Doch in letzter Zeit wollte die Kleine lieber Grillgemüse, die Große hat Steaks für sich entdeckt. In meinem Tiefkühl schlummerten also noch einige Currywürste. Es wurde Zeit, daraus mal eine echte Currywurst zu machen, natürlich mit selbstgemachter Currysauce. Diese hier ist ein echt guter Anfang, wichtig ist, ein möglichst mildes Currypulver zu verwenden, denn der Cayennpfeffer bringt ausreichend Schärfe. Beim nächsten Mal werde ich wohl mit Honig statt Zucker süßen, stelle ich mir etwas runder vor. Insgesamt ein total leckeres Rezept für diesen Klassiker.

Zutaten

Für 6 Portionen

Für die Currysauce:

  • 1 EL Olivenöl
  • 125 g Tomatenmark
  • 2-3 EL Currypulver (möglichst milde Mischung nehmen)
  • 1 EL Cayennepfeffer
  • 250 ml Orangensaft
  • 2 Sternanis
  • Salz, Pfeffer
  • Zucker oder Honig

Außerdem:

  • 6 Currywürste (mit oder ohne Darm, in die Diskussion will ich nicht einsteigen)
  • Grill oder
  • Fett für die Pfanne
  • Currypulver

Zubereitung

  1. Für die Sauce das Olivenöl in einem kleinen Topf erhitzen, darin das Tomatenmark gemeinsam mit Currypulver und Cayennepfeffer unter Rühren anschwitzen.
  2. Mit Orangensaft ablöschen, Sternanis einlegen und unter gelegentlichem Rühren bei mittlerer Hitze (4/9) auf die gewünschte Konsistenz einkochen lassen.
  3. Sternanis wieder herausnehmen, mit Salz, Pfeffer abschmecken. Nach Belieben mit Zucker oder Honig süßen.
  4. Currywürste grillen oder in einer Pfanne anbraten.
  5. Currywürste in Scheiben schneiden, Sauce darüber geben, mit Currypulver bestäubt servieren.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 20 Minuten

Schwierigkeit: sehr leicht

Quelle: etwas variiert nach Tim Mälzer - Born To Cook, S. 32

6.10.11

Rezept: Blumenkohlsalat mit Hähnchen

Blumenkohlsalat mit Hähnchen

Bei uns gibt es momentan viel Salat, der wurde bei uns etwas vernachlässigt, zumindest was die Blogtauglichkeit betrifft. Dieser hier ist aber so lecker, dass ich ihn Euch nicht vorenthalten wollte. Würzig, leicht pikant und von den Aromen her wirklich rund, es geben sich Blumenkohl, Hähnchenbrust und Spinat die Ehre. Wir haben es auf großen Platten jeweils als Pärchenteller angerichtet, kam gut an. Zumindest unsere Mitesser waren sehr begeistert, absolut empfehlenswert, der Salat bekommt mal wieder das Prädikat genial lecker! Allerdings haben wir die Chilibrösel weggelassen, die im Rezept noch vorgesehen sind, da eine der Mitesser es nicht so scharf mochte.

Zutaten

Für 4 Portionen

  • 1 Blumenkohl knapp 900 g
  • Salz
  • 3 EL Zitronensaft
  • 2 TL Paprikapulver edelsüß
  • 2 TL Honig (flüssig)
  • 2 Hähnchenbrüste à 200 g
  • 1 EL Öl
  • 1 EL Mayonnaise
  • 2 TL Currypulver
  • 1 rote Zwiebel
  • 3 Frühlingszwiebeln
  • 150 g Blattspinat, frisch (lt. Rezept 50 g Spinat + 100 g Betasalat)

Für die Chilibrösel:

  • 1 EL Butter
  • 1/4 Chilischote (1 Prise Chilipulver genommen)
  • 20 g Paniermehl

Zubereitung

  1. Einen großen Topf Wasser zum Kochen bringen, reichlich salzen. In der Zwischenzeit den Blumennkohl putzen, im Ganzen im Salzwaser bissfest kochen (Dauer lt. Rezept 8 Minuten, bei uns eher 12 köchelnd). In kaltem Wasser abschrecken und in Röschen teilen.
  2. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. 1 EL vom Zitronensaft mit dem Paprikapulver und dem Honig glatt rühren. Die Hähnchenbrüste abspülen, trockentupfen.
  3. Eine Pfanne aufsetzen, das Öl darin erhitzen. Die Hähnchenbrüste von beiden Seiten scharf anbraten. Aus der Pfanne nehmen, von beiden Seiten mit der Marinade bepinseln und im Ofen auf mittlerer Schiene für weitere 10-12 Minuten garen.
  4. Den Joghurt mit der Mayonnaise (oder Salatcrème), dem restlichen Zitronensaft (2 EL) und dem Curry verrühren, mit Salz abschmecken.
  5. Die Zwiebel schälen, in dünne Ringe schneiden. Die Frühlingszwiebeln putzen, waschen, trockenschütteln und in schräge Ringe schneiden.
  6. Für die Chilibrösel die Butter in einer Pfanne erhitzen, darin Chili mit dem Paniermehl anrösten, leicht salzen.
  7. Das Hähnchen noch etwas salzen, in Streifen schneiden. Die Spinatblätter waschen, trockenschütteln (ggf. in einer Salatschleuder, geht am besten).
  8. Spinatblätter mit Blumenkohl und Hähnchenstreifen auf Tellern oder Platten anrichten, die Zwiebelstreifen und die Frühlingszwiebeln darüber geben. Mit dem Dressing beträufeln, ggf. noch Chilibrösel darüber streuen.

Zubereitungszeit: etwa 45 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Living At Home 3/11, S. 77

5.10.11

Rezept: Quittenchutney

Quittenchutney

Unsere ersten Quitten sind schon reif. Die ersten davon habe ich in dieses Chutney verarbeitet. Leider habe ich kein ordentliches Rezept gefunden, viele entweder richtig scharf, oder aber an unserem Geschmack vorbei. Also habe ich aus der Summe der gefundenen Rezepte mal ein eigenes gebastelt. Ich fand es eigentlich ziemlich rund, auch der Göttergatte war ganz angetan davon. Werde ich wahrscheinlich mal zu Ente oder Wild testen, da kann ich es mir richtig gut vorstellen.

Zutaten

Ergibt etwa 7 Gläser à 200 ml

  • 1 kg Quitten (vorbereitet gewogen, bei mir ca. 1,5 kg vorher - Fallobst)
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 etwa walnussgroßes Stück Ingwer
  • 1/2 TL Chili gemahlen
  • 500 g Zucker
  • 1 Zimtstange
  • 1 Sternanis
  • 50 g getrocknete Cranberries
  • Salz

Zubereitung

  1. Die Quitten schälen, Druckstellen oder ähnliches entfernen, Kerngehäuse rausschneiden. Quittenfruchtfleisch in ca. 1 cm große Würfel schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen, fein hacken.
  2. Gemeinsam in einen Topf geben. Ingwer schälen und fein dazureiben. Chili mit Zucker zugeben. Zimtstange und Sternanis liecht anmörsern und in einen Teesack geben, einlegen.
  3. Alles etwa 3 Stunden ziehen lassen. In der Zwischenzeit die Cranberries grob durchhacken.
  4. Alles unter gelegentlichem Rühren aufkochen lassen, auf kleiner Flamme weich köcheln lassen. Kurz vor Ende die Cranberries zugeben.
  5. Nochmal abschmecken, in vorbereitete Gläser füllen, verschließen, auf den Kopf stellen, nach etwa 15 Minuten wieder umdrehen.

Zubereitungszeit: etwa 1 Stunde Arbeits- + 3 Stunden Ruhezeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

2.10.11

Rezept: Knusprige Käsewaffeln

Knusprige Käsewaffeln

Wir hatten überraschenden Besuch von 2 Kindergartenfreunden unserer beiden Mädels uns ihrer Mama. Es sollte noch ein schnelles Abendessen geben. Álso griff ich mal wieder zu einem unserer Standards, wenn es schnell und aus dem Vorrat gekocht werden soll. Waffeln sind bei uns absolut der Renner. Da es ein Abendessen werden sollte, wünschte sich meine Große Käsewaffeln, ich habe da (absolute Foodbloggerkrankheit) mal wieder ein neues Rezept getestet. Im Unterschied zu den sonst von mir getesteten Rezepten kommt in diesen Teig noch Haferflocken. Die Ballaststoffe haben die Kids gar nicht bemerkt. Denn die werden vorher etwas angeröstet, man merkt sie kaum. Allerdings ist das Rezept etwas fettlastig, die Hälfte der Fettmenge reicht völlig aus, da ja auch der Käse im Teig noch Fett enthält, das habe ich unten schon reduziert. Mit einem schönen Salat und Kräuterfrischkäse dazu war es ein schnelles und leckeres Essen. Absolut kindertauglich!

Zutaten

Reicht für 8 Waffeln im Belgischen Waffeleisen

  • 50 g zarte Haferflocken
  • 100 g Emmentaler (lt. Rezept mittelalter Gouda)
  • 1/2 TL getrockneter Majoran
  • 60 g Butter (lt. Rezept 125 g)
  • 1/4 TL Salz
  • 4 Eier (M)
  • 200 g Mehl Typ 405
  • 2 Messerspitzen Backpulver
  • 150 g Sahne

Zubereitung

  1. Die Haferflocken ohne Fett in einer Pfanne anrösten, dann abkühlen lassen.
  2. In der Zwischenzeit den Käse reiben, mit dem Majoran mischen. Die Butter mit dem Salz zum Käse geben, gut verrühren. Die Eier einzeln unterrühren.
  3. Mehl mit Backpulver mischen und gemeinsam mit der Sahne untermischen.
  4. Portionsweise ausbacken.

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten Arbeitszeit + Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU - Waffeln, S. 45