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30.09.11

Rezept: Trauben-Ziegenkäse-Tarte

Trauben-Ziegenkäse-Tarte

Fremdkochen TartesDer Göttergatte hatte Geburtstag. Eigentlich wollten wir uns dieses Jahr etwas größer feiern, aber wie das so ist, es sollte nicht sein. Die Geburtstagsfeier selber wurde also recht klein gehalten, da ich auch noch abends ein Meeting hatte, das ich nicht absagen konnte. Doch zum schönen Rosé, den er sich dafür ausgesucht hatte, sollte es doch noch eine Begleitung geben. Ich hatte mir damals gleich das Rezept von Estrellacanela gemerkt, es lachte mich einfach an. Ich habe nur gewartet, bis ich im Bioladen ungespritzte Weintrauben bekam. Das Kochen war dann allerdings mit Hindernissen verbunden: die Hälfte der vorgesehenen, kernlosen Weintrauben hatten die Kinder genascht. Da konnte ich schlecht böse sein, ist ja eigentlich gut. Also noch zusätzlich die kernhaltigen Weintrauben gewaschen und halbiert, dann halt mit Kernen. Das Rezept nochmal durchgelesen. Da sollte Ziegenkäse rein, ich hatte aber nur Ziegenfrischkäse gekauft. Also alles wieder ändern. Dann waren die Schüsseln von den Kindern zweckentfremdet, dabei dann noch der Druck im Nacken, denn ich musste ja noch zu dem Treffen... Um es kurz zu machen, letztlich durfte der Göttergatte selber vollenden, dafür fanden es alle genial lecker, insbesondere das Geburtstagskind war begeistert und zu einem Rosé oder halbtrockenen Weißen wie Grauburgunder oder Riesling nur wärmstens zu empfehlen.

Zutaten

Reicht für eine 28-cm-Tarteform

  • 1 Rolle frischer Blätterteig (Kühltheke)
  • 300 g Weintrauben (möglichst rot und weiß gemischt)
  • 1 EL Butter
  • Thymian 2 + 4 Zweige
  • 1 EL brauner Zucker
  • 1 EL Aceto balsamico
  • 200 g Ziegenfrischkäse
  • 150 g Saure Sahne
  • 3 Eier (M)
  • 50 ml Sahne
  • Salz, Pfeffer
  • 1 TL Lavendel
  • 1 EL Honig

Zubereitung

  1. Den Blätterteig aus dem Kühlschrank nehmen, eine Tarteform einfetten oder mit Backpapier auslegen, darauf ausbreiten und ggf. noch etwas glatt drücken.
  2. Weintrauben waschen, abzupfen und ggf. halbieren. Butter in einer Pfanne zerlassen, darin die Weintrauben kurz anschwitzen, den Zucker zugeben und karamellisieren lassen. Thymian waschen und trockenschüttteln.Von 2 Zweigen Thymian die Blättchen abstreifen, kurz mit anschwitzen und mit dem Essig ablöschen. Kurz aufkochen und vom Herd nehmen. Abkühlen lassen.
  3. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  4. In der Zwischenzeit den Ziegenfrischkäse mit der Sauren Sahne verrühren. War mir zu fest, habe daher noch etwas Sahne zugegeben. Die Eir mit unterrühren. Salzen und pfeffern. Den restlichen Thymian abstreifen. Die Weintrauben aus der Pfanne heben, unter die Eiermischung heben.
  5. Alles auf den Blätterteig geben, mit dem restlichen Thymian und dem Lavendel bestreuen. Den Honig darüber träufeln.
  6. Im vorgeheizten Ofen auf der 2. Schiene von unten 40 Minuten backen.
  7. Schmeckt warm besser als kalt!

Zubereitungszeit: 40 Minuten Arbeits- + 40 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: eigentlich einfach

Quelle: deutlich variiert nach Estrellacanela, danke fürs Rezept!!

17.09.11

Rezept: Zwetschgen-Rotwein-Marmelade

Zwetschgen-Rotwein-Marmelade

7 Jahre kochtopf - Blitz-Blog-Event - Gib ihm Süsses! (Einsendeschluss 30. September 2011)Zorra wünscht sich zu ihrem Blog-Jubiläum etwas Süßes. Da passt es ja gut, dass ich erst letzte Woche diese Marmelade aus Zwetschgen gekocht habe. Pflaumen kann man genauso gut nehmen, was eben gerade so da ist. Die dürfen in einem Sud aus Rotwein und Gewürzen schön durchziehen, aufkochen, pürieren, abfüllen, fertig. Einfach ein perfekter Herbstgenuss auf dem Frühstückstisch, Auch schon ein mögliches Geschenk aus der Küche, denn es passt auch gut zur Adventszeit von den Aromen. Genial lecker und durchweg empfehlenswert! Göttergatte und meine beiden Mädels zumindest waren so begeistert, dass das erste Glas schon wieder fast leer ist. Bleibt also zu hoffen, dass wir in der Adventszeit noch ein oder zwei Gläschen übrig haben werden. Marmelade kochen entwickelt sich gerade zum Hobby meiner Großen, denn beim Rühren kann sie wunderbar mithelfen und auf die dann abgefüllten Gläser ist sie immer superstolz!

Zutaten

Ergibt insg. etwa 1400 ml Marmelade

  • 1,6 kg Zwetschgen (unvorbereitet gewogen, aber schon aussortiert)
  • 1 haselnussgroßes Stück Ingwer
  • 1/2 Bio-Orange (nur die Schale)
  • 5 Nelken
  • 1 Sternanis
  • 1 Zimstange
  • 750 g Gelierzucker 3:1 (lt. Rezept 500g, war aber sehr dünnflüssig)
  • 300 ml Rotwein (möglichst ein schwerer, fruchtiger)
  • 100 g Cranberries (lt. Rezept Rosinen)

Zubereitung

  1. Die Zwetschgen waschen, halbieren, Steine entfernen, vierteln und insgesamt 1,5 kg Fruchtfleisch abwiegen.
  2. Den Ingwer schälen und in feine Scheiben schneiden, hacken. Die Orange heiß abspülen, trockenreiben, die Schale mit einem Sparschäler dünn abziehen. Den Sternanis und die Nelken grob im Mörser anstoßen, Zimtstange grob zerbrechen und alles zusammen in einen Teebeutel geben.
  3. Die Zwetschgen mit dem Gelierzucker mischen, Rotwein zugießen, das Gewürzsäckchen einlegen.
  4. Alles zugedeckt über Nacht durchziehen lassen.
  5. Am nächsten Tag alles unter Rühren langsam aufkochen. Parallel die Cranberries grob durchhacken. Das Gewürzsäckchen entfernen. Nach Belieben bis ganz fein pürieren und die Cranberries unterrühren. Nochmals sprudelnd aufkochen lassen.
  6. In die vorbereiteten Gläser abfüllen, etwa 5 Minuten auf dem Kopf stehen lassen, dann umdrehen und abkühlen lassen.

Zubereitungszeit: reine Arbeitszeit etwa 45 Minuten, verteilt auf 2 Tage, 1 Nacht Ruhezeit

Schwierigkeit: erstaunlich einfach

Quelle: wenig variiert nach Véronique Witzigmann - Meine Marmeladen, Chutneys und Co, S. 43

11.09.11

Rezept: Nusseis eifrei

Eifreies Nusseis

Blog-Event LXXI - Rezepte mit N (Einsendeschluss 15. September 2011)Och, N-Rezepte, möglichst ohne Backen. Nudeln raus, weil einfach statt Pasta, das alles wünscht sich Arthurs Tochter. Kann ja nicht so schwierig sein - dachte ich. Denn das, was mir dann so einfiel, war eben schon online: Nockerln oder auch Grießnockerl, gab es schon. Auch die Salzburger Nockerln wurden hier schon serviert. Blieb ein im Kochbuch gefundener Nizza-Salat, da ergab sich keine Gelegenheit. Oder eben Nüsse. Backen - es sollte ja gekocht werden. Doch schon seit ewiger Zeit steht ein Rezept für Nußeis auf meiner Nachkochliste. Das Rezept selber ist ohne Eismaschine vorgesehen, allerdings habe ich nicht so viel Zeit gehabt, also die Masse doch in die Eismaschine gefüllt. Das war hier ein Fehler. Das Eis hat wirklich verloren! Außerdem hatte ich für die Eismaschine die Schokolade nicht gehackt, sondern Nougat etwas geschmolzen und in die fertige Eismasse in die Maschine gegeben. Doch leider funktioniert das mit dem Stracciatella-Mechanismus in meiner Eismaschine nicht so wirlich und alles wurde gleichmäßig durchgerührt. Die Konsistenz war nicht so meines, doch es freuen sich alle Nussliebhaber, ich glaube, es wird ganz ordentlich, wenn man die Masse direkt durchfriert ohne Maschine. Nicht schlecht! Ich hoffe, ich habe das N-Problem ein klitzekleines wenig gelöst.

Zutaten

Ergibt etwa 1 Liter Eiscreme (auch ohne Maschine)

  • 500 ml Schlagsahne
  • 200 ml Haselnüsse
  • 70 g Puderzucker
  • 1 TL Zimt
  • 1/2 TL Bittermandelöl
  • 100 g Nuss-Nougat-Schokolade

Zubereitung

  1. Die Sahne schlagen. Die Nüsse mahlen. Den Puderzucker über die Sahne sieben, gemeinsam mit den gemahlenen Nüssen, Zimt und Bittermandelöl unterheben.
  2. Die Schokolade hacken und unterheben. Dann in eine Pflastikschüssel füllen und mind. 4 Stunden gefrieren lassen.
  3. Wer eine Eismaschine nimmt, lässt die Schokolade erst mal weg und gibt sie erst kurz vor Ende der Frierzeit zu.

Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten Arbeits- + 1-4 Stunden Gefrierzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: deutlich variiert nach Brigitte - Rezepte, S. 280

10.09.11

Rezept: Hähnchenkeulen auf Apfelgemüse

Hähnchenkeulen auf Apfelgemüse

Unsere Kinder lieben beide Geflügelfleisch, da sind so Keulen optimal, denn ein ganzes Hähnchen ist für uns 4 dann doch noch zu viel. Also habe ich die Brathähnchenversion einfach mal auf Keulen geschrumpft. Am aufwändigsten ist noch das Schneiden der Äpfel, der Rest wird vom Ofen erledigt. Kann also perfekt vorbereitet werden, damit nach dem Spaziergang der Ofen nur schnell angeschaltet werden muss, während die Kleinen in der Badewanne wieder warm werden. Richtig lecker, gibt es so ähnlich immer wieder bei uns, musste also einfach mal festgehalten werden.

Zutaten

Für 2 Erwachsene + 2 Kleinkinder (mit normalem Appetit)

  • 2 Äpfel
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 EL Honig
  • Salz, Pfeffer
  • 50 ml Weißwein
  • 100 ml Apfelsaft
  • 2 Hähnchenkeulen (mit der Oberkeule dran)
  • 2 Zweige Rosmarin

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Die Äpfel waschen, vierteln, Kerngehäuse entfernen, in Spalten schneiden. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, darin den Honig erwärmen und die Apfelstücke darin schwenken (nur kurz), salzen, pfeffern. MIt Weißwein ablöschen, komplett einkochen lassen, dann mit Apfelsaft aufgießen.
  3. Die Apfelspalten in eine Auflaufform legen, den Sud darüber gießen.
  4. Die Hähnchenkeulen waschen, trockentupfen, salzen und pfeffern. Auf die Äpfel legen, Rosmarin auf die Keulen legen.
  5. Auf der 2. Schiene von unten ca. 40-50 Minuten garen. (ich nehme zum Testen eine raus, schneide von unten ein, wenn es noch blutig rausläuft, nochmal für 10 Minuten reinschieben.)

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten Arbeits- + ca. 40-50 Minuten Garzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

8.09.11

Rezept: Kürbis-Amarettini-Suppe

Kürbis-Amarettini-Suppe

Noch aus einem alten Freßpaket stammt ein Heft mit Kürbisrezepten, das ich damals von Kaffeebohne bekam. Wir haben dieses Jahr zum ersten Mal tatsächlich Kürbisse erten können und ich entschied mich mal für eine andere Version einer Kürbissuppe; diese war zwar süßlich, aber dennoch total überraschend lecker, intial war der Göttergatte sehr skeptisch, aber dann positiv total überrascht. Er nahm sogar Nachschlag, kann ich echt nur empfehlen!

Zubereitung

Reicht für 4 Portionen

  • 500 g Kürbisfleisch (Hokkaido genommen, etwa 600 g ungeputzt)
  • 1 Zwiebel
  • 1 EL Butter
  • 1000 ml Milch
  • 100 g Amarettini (Kekse)
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Kürbis putzen, ggf. noch Kerne entfernen, bei anderen Kürbissorten als Hokkaido noch schälen. Das Kürbisfleisch würfeln. Zwiebel schälen, fein hacken.
  2. Butter in einem Topf zerlassen, darin Zwiebel- und Kürbiswürfel anschwitzen. Mit der Milch ablöschen. Die Hälfte der Kekse reinbröseln, alles bei kleiner Hitze (2/9) etwa 30 Minuten köcheln lassen.
  3. Dann alles fein pürieren, mit Salz und Pfefer abschmecken, ggf. noch etwas Zucker zugeben.
  4. Mit den restlichen Amarettini bestreut servieren.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 45 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Kürbis(s)

6.09.11

Rezept: Gegrillte Aubergine

gegrillte Aubergine

Garten-Koch-Event September 2011: Aubergine [30.09.2011]Bevor der Sommer sich endgültig verabschiedet (war er überhaupt so richtig da dieses Jahr?) möchte ich noch einige der getesteten Grillrezepte vorstellen. Hier haben wir einfach mal Auberginen auf den Grill gelegt. Vorher wurden die noch mit Knoblauch, Zitronensaft und Thymian mariniert. Schmeckt so richtig nach Sommer, eine tolle und schnelle Grillbeilage, die bei uns richtig gut ankam. Es harmonierte so wunderbar zu Steaks, sogar unsere Mädels fanden Auberginen so richtig gut. Etwas schneller und einfacher vorzubereiten als unser sonst so übliches buntes Grillgemüse. Optisch kein absolutes Glanzlicht, dafür geschmacklich um so vieles besser! Es lohnt sich, das auszuprobieren. Weil es so schön passt, gleich noch ein Beitrag zum Gartenkochevent, wieder ausgerichtet von Sus.

Zutaten

Für 4 als Beilage vom Grill

  • 2 große Auberginen (etwa jede 500 g)
  • Meersalz
  • Pfeffer
  • 2 TL Zitronensaft
  • 2 Knoblauchzehen
  • 6 EL Olivenöl
  • 2 Zweige Thymian (etwa 1 TL Thymianblättchen)
  • 4 Bögen Alufolie

Zubereitung

  1. Auberginen waschen, längs halbieren und das Fruchtfleisch mit einem scharfen Messer rautenförmig einschneiden, dabei die Schale nicht einschneiden!
  2. Die Schnittfläche salzen, pfeffern und mit dem Zitronensaft beträufeln.
  3. Den Knoblauch schälen und fein hacken, mit dem Olivenöl verrühren. Thymianblättchen waschen, trockenschütteln, abstreifen, grob durchhacken, zum Olivenöl geben und salzen und pfeffern.
  4. Die Alufolie in Stücke reißen, die Hälfte des Würzöles auf die Alufolie pinseln, das restliche Öl auf die Schnittflächen der Auberginen pinseln, dabei auch etwas Öl in die Schnittflächen der Aubergine einpinseln. Die Auberginen mit der Schnittfläche auf die bepinselte Stelle der Alufolie legen, fest in Alufolie wickeln.
  5. Die Auberginen bei Zimmertemperatur für mind. 2 Stunden marinieren lassen.
  6. In Alufolie gewickelt mit der Schnittläche nach unten auf den Rost über die Glut legen und etwa 15 Minuten grillen. Wer es ganz weich möchte, noch wenden und für weitere 10-15 Minuten grillen.

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten Arbeits- + 2 Stunden Marinier- + 15-30 Minuten Grillzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU - Grillvergnügen, S. 74

5.09.11

Rezept: Gegrillter Maiskolben

Gegrillter Maiskolben

In unserer Biokiste war Zuckermais, der absolut perfekt zu grillen ist. Meine beiden Mädels lieben gegrillten Mais, dabei habe ich meistens auf vorgekochte Maiskolben zurückgegriffen. Diese habe ich jetzt selber vorgekocht in reichlich Salzwasser, dann kurz auf dem Grill nochmal erhitzt und gegrillt (war wohl etwas heiß die Glut, gell Göttergatte?). Die Mädels zumindest griffen begeistert zu. Für die "Großen" gab es die Chili-Honig-Butter dazu, für die Kleinen einfach etwas Butter mit Salz. Kam gut an, immer wieder ein Grillklassiker, bei unseren Mädels einer der Favoriten!

Zutaten

Angaben jeweils pro Person:

  • 1 Maiskolben (Zuckermais eignet sich am besten)
  • Salzwasser, reichlich
  • 1 EL Öl (Sonnenblumenöl genommen)
  • Butter nach Belieben, bei uns Chili-Honig-Butter

Zubereitung

  1. Mais schälen, den Strunk etwas kürzen.
  2. Salzwasser zum Kochen bringen, die Maiskolben darin schwimmend ca. 40 Minuten garen. Ggf. hin und wieder etwas drehen.
  3. Die Maiskolben gut abtropfen lassen. Direkt vor dem Grillen mit etwas Öl bepinseln und unter gelegentlichem Wenden etwa 10 Minuten grillen.
  4. Etwas Butter darauf schmelzen lassen, genießen.

Zubereitungszeit: etwa 5 Minuten Arbeits- + 40 Minuten Koch- + 10 Minuten Grillzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU - Grillvergnügen, S. 71

4.09.11

Rezept: Chili-Honig-Butter

Chili-Honig-Butter

Cucina rapida - schnelle Küche für Genießer. Ein Blog-Event von mankannsessen.deDer letzte Ferientag mit tatsächlich auch sommerlichen Temperaturen wurde im Garten, von den Mädels im Planschbecken genossen. Zum Abschluss wurde gemeinschaftlich gegrillt. Mich hatte beim abendlichen Schmökern neulich diese Chili-Honig-Butter angelacht, die wollte bzw. musste ich unbedingt probieren. Es gab die wie im Rezept vorgesehen zu gegrillten Maiskolben, aber auch zu Brot bzw. zu Steak wurde es genossen. Wir waren alle begeistert, genau die richtige Mischung von Schärfe und Süße. Der Göttergatte war hin und weg, für meine Kids etwas zu scharf, die wollten das gar nicht. Für alle anderen kann ich es nur wärmstens empfehlen, denn es war genial lecker!

Zutaten

Ergibt eine große Rolle Butter

  • 125 g weiche Butter
  • 2 EL Honig
  • 1/2 TL gemahlene Chilischote (lt. Rezept 1 frische Chilischote)
  • Salz (1 TL genommen)

Zubereitung

  1. Butter in eine Schüssel geben. Honig zugeben.
  2. Wer frische Chilischoten hat: waschen, halbieren, Kerne raus und fein hacken, alternativ getrocknete Chili zur Butter geben.
  3. Alles gut verrühren, mit Salz abschmecken.
  4. In Alufolie wickeln, dabei eine Rolle formen und 3-4 Stunden im Kühlschrank fest werden lassen.

Zubereitungszeit: reine Arbeitszeit ca. 10 Minuten + 4 Stunden Kühlzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU - Grillvergnügen, S. 71

3.09.11

Rezept: Pfirsichsorbet

Pfirsichsorbet

Wir bekamen von den Freunden Pfirsiche aus dem Garten. Die waren vollreif, superlecker, aber so viele konnten wir so schnell auch nicht aufessen. Also erinnerte ich mich an das bewährte Rezept für Pfirsichröster, irre schnell vorzubereiten und genial lecker. Der große Vorteil dabei: große Mengen könne sehr leicht vorbereitet werden und aus dem fertigen Pfirsichröster kann man dann auch Pfirsichsorbet herstellen. Das ist einfach nur fruchtig, besser als in meiner Lieblingseisdiele. Kommt immer wieder gut an!

Zutaten

Ergibt ca. 1 Liter Sorbet

  • 1 Rezept Pfirsichröster, gut ausgekühlt
  • 300 ml Wasser
  • 300 g Zucker (hängt von der Süße der Pfirsiche ab)
  • 2 cl Pfirsichlikör

Zubereitung

  1. Den Pfirsichröster in eine hohe Schüssel geben, dabei die evtl. noch vorhandenen Stücke der Vanilleschote und Zimtstange entfernen. Wasser und Zucker zugeben und fein pürieren. Ggf nochmals abschmecken, sollte etwas übersüßt sein, damit es im kalten Zustand dann die richtige Zuckermenge hat.
  2. In die Eismaschine geben und 60 Minuten gefrieren lassen. 10 Minuten vor Ende der Frierzeit den Pfirsichlikör zugeben.

Zubereitungszeit: Wenn Pfirsichröster fertig ist: noch etwa 10 Minuten Arbeits- + 60 Minuten Gefrierzeit

Schwierigkeit: einfach mit Eismaschine

Quelle: Alfons Schuhbeck - Meine bayerische Küche, S. 411