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30.07.11

Rezept: Asiatisch angehauchter Hähnchensalat

Asiatisch angehauchter Hähnchensalat

Ich bin Euch noch schuldig, was aus dem Suppenhuhn wurde, aus dem ich die Hühnerbrühe gemacht hatte. Denn ich bin viel zu schwäbisch, um das dann zu verwerfen. Da die Mädels keine Fleischeinlage mochten, habe ich das Huhn auskühlen lassen und dann ausgelöst. Neben einem klassischen Geflügelsalat (Rezept folgt) gab es dann bei >30°C diesen Hähnchensalat mit Gurke (also dieses Rezept reloaded), ich finde ihn etwas asiatisch inspiriert. Meine Große war total begeistert, ich habe extra für sie noch etwas Mais dazugegeben, das passt wunderbar, ohne ist es etwas unrund. "Mmmh, das schmeckt, Mama!", war der Kommentar, die komplette Schüssel war leer. Ein schönes, schnelles Gericht und die ideale Resteverwertung.

Zutaten

Reicht für 4 zum Sattessen mit etwas Brot dazu

  • 1 gekochtes Hähnchenbrustfilet (geht auch vom Suppenhuhn)
  • 1 Salatgurke (etwa 500 g)
  • 1/2 Dose Mais (abgetropft)
  • Salz
  • 4 EL Reisessig (war alle, Weißweinessig genommen)
  • 2 TL Zucker
  • 1 TL Sojasauce
  • 1-2 cm Ingwerwurzel (frisch)
  • 2 TL Sesamsamen

Zubereitung

  • Das Hähnchenbrustfilet in dünne Streifen schneiden. Gurke schälen, dünn hobeln. Mais abtropfen lassen, alles in eine Schüssel geben.
  • Reisessig mit Zucker, Sojasauce in eine kleine Schüssel geben. Ingwerwurzel etwa 1 cm lang schälen, fein reiben, geriebenen Ingwer zum Essig geben. Mit Salz abschmecken, über die Salatzutaten geben, vorsichtig mischen.
  • Alles abgedeckt im Kühlschrank 1 Stunde marinieren lassen.
  • Sesamsamen in einer Pfanne ohne Fett etwas anrösten, den Salat nochmals abschmecken und mit Sesam bestreut servieren.

Zubereitungszeit: etwa 10 Minuten Arbeits- + 1 Stunde Marinierzeit

Schwierigkeit: einfach, ideal für Reste

Quelle: GU Küchenbibliothek - Salat, S. 82 (variiert)

29.07.11

Rezept: Sauerkischsorbet

Sauerkirschsorbet

Cucina rapida - schnelle Küche für Genießer. Ein Blog-Event von mankannsessen.de Ich habe dieses Jahr weniger Kirschmarmelade eingekocht, sondern mehr so davon genascht, Kuchen gebacken oder aber dieses Sauerkirschsorbet versucht. Für das Foto muss ich mich entschuldigen, denn zubereitet und gegessen wurde es, als die Kirschen so richtig, fast schon überreif im Baum hingen und es mit über 30°C richtig Sommer war. Da kam dann dieses, kaum aus der Maschine geholte Sorbet genau richtig. Es ist nicht zu süß, etwas herb, harmoniert wunderbar mit Vanilleeis oder ähnlichem. Uns hat es allen geschmeckt, sehr erfrischend und im Sommer genau richtig! Können wir nur empfehlen, insbesondere der Göttergatte war richtig begeistert!

Zutaten

Ergibt knapp 1 Liter Sorbet

  • 500 g frische, entsteinte Sauerkirschen
  • 2 EL Honig
  • 1/2 Zimtstange
  • 2-4 cl Kirschwasser

Zubereitung

  1. Die Kirschen in einen Topf geben, mit dem Honig süßen, die Zimtstange etwas zersplittern, in einen Teebeutel geben untermischen, etwas Saft ziehen lassen.
  2. Dann bei geschlossenem Deckel aufkochen und bei mittlerer Hitze etwa 10 Minuten köcheln lassen, bis die Kirschen weich sind.
  3. Den Teebeutel mit den Zimtstücken herausnehmen, die Kirschen fein pürieren, evtl. noch vorhandene Steine dabei herausheben.
  4. Die Masse im Kühlschrank etwas abkühlen lassen, nochmals abschmecken. Die Masse muss etwas süßer sein, als das Eis hinterher, es geht Süße im Kalten sehr verloren, als etwas übersüßen.
  5. In der Eismaschine 40-60 Minuten gefrieren lassen (je nachdem wie kalt die Kirschmasse schon war). 10 Minuten vor Ende der Gefrierzeit das Kirschwasser in die Eismaschine zugeben.

Zubereitungszeit: reine Arbeitszeit etwa 20 Minuten + Wartezeit + Gefrierzeit 1 Stunde

Schwierigkeit: einfach mit Eismaschine, lässt sich wunderbar vorbereiten

Quelle: eigenes Rezept

28.07.11

Rezept: Johannisbeer-Orangen-Tarte

Johannisbeer-Orangen-Tarte

Ein weiterer Teil unserer Johannisbeerernte, der nicht direkt vom Strauch weg genascht wurde, wurde in diesem Kuchen veredelt. Eigentlich ist das Rezept mit roten Johannisbeeren geplant, ich hatte ja nur schwarze (ich finde die süßer und aromatischer als die roten). Allerdings habe ich normale Mandeln genommen und gemahlen, da würde ich beim nächsten Mal blanchierte nehmen, die finde ich optisch dabei einfach ansprechender, vielleicht auch etwas feiner. Die Orangen-Note gibt einen frischen Kick, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. War richtig lecker, erwachsene Testesser begeistert. Die Tarte schmeckt auch am nächsten Tag noch richtig gut, insbesondere der Boden war noch nicht durchgeweicht. Kann ich echt nur empfehlen, war mal wieder genial lecker!

Zutaten

Für den Mandelmürbeteig:

  • 100 g kalte Butter
  • 70 g Puderzucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei (lt. Rezept Gr. S, habe M genommen)
  • 30 g gemahlene Mandeln

Für den Belag:

  • 500 g Johannisbeeren
  • 15 g Speisestärke
  • 15 g brauner Rohrzucker
  • 1 EL gemahlene Mandeln

Für den Guss:

  • 80 g weiche Butter
  • 80 g Zucker
  • 80 g (blanchierte) gemahlene Mandeln
  • 2 Eier (L)
  • 15 ml Grand Marnier (Orangenlikör vom Lieblingshersteller genommen)
  • 1 Bio-Orange (nur die Schale)
  • Mandelblättchen nach Belieben

Zubereitung

  1. Für den Mürbeteig alle Zutaten rasch verkneten, sobald es ein glatter Teig ist, in Frischhaltefolie wickeln und im Kühlrschrank mind. 1 Stunde kühl stellen.
  2. In der Zwischenzeit schon mal die Johannisbeeren verlesen, von den Stielen streifen, ggf. nochmals waschen, dann sehr gut abtropfen lassen.
  3. Die Johannisbeeren mit Stärke und dem braunen Zucker in einer Schüssel mischen.
  4. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  5. Eine Tarteform buttern, mit dem Teig glatt auslegen, mit der Gabel etwas einstechen, mit Backpapier belegen, Linsen drüber und 16 Minuten blind backen.
  6. Für den Guss die Butter mit dem Zucker schaumig rühren, die Mandeln unterrühren. Die Eier einzeln unterrühren, zuletzt den Grand Marnier einrühren. Die Orange heiß abwaschen, trocknen und die Schale in den Teig reiben.
  7. Die Tarteform aus dem Ofen nehmen, die Hitze auf 175°C Ober-/Unterhitze reduzieren.
  8. Die gemahlenen Mandeln auf dem Mürbeteig verteilen, dann die Johannisbeeren darauf geben, vorsichtig gleichmäßig verteilen. Zuletzt den Guss darüber geben, glatt streichen und nach Belieben mit gemahlenen Mandeln bestreuen.
  9. Auf der 2. Schiene von unten 30 Minuten backen. Lauwarm oder kalt servieren.

Zubereitungszeit: etwa 60 Minuten reine Arbeitszeit + Wartezeit ca. 20 Minuten + Backzeit 30 Minuten

Schwierigkeit: aufwendig, lohnt sich aber, bekommt man auch als Anfänger hin, dauert dann evtl. etwas länger

Quelle: wenig variiert nach Raffinierte Tartes - Süß und pikant, S. 152

27.07.11

Drink: Schwarzer Johannisbeersmoothie

Schwarzer JohannisbeersmoothieÄhnlich wie Küchenlatein bin ich ein Fan von schwarzen Johannisbeeren, bei uns im Garten habe ich gleich 2 Hochstämmchen davon gepflanzt (weder rote noch weiße, nur schwarze), unsere Ernte dieses Jahr war richtig üppig, so dass ich mich freute, als ich bei ihr über dieses Rezept für einen Smoothie stolperte. Lachte mich gleich an und wurde noch am selben Tag für abends geplant, doch ojeh, die reifen Bananen waren ja schon in das Bananeneis gewandert, also wurde mal wieder improvisiert, schmeckte allen lecker, außer den Bananenverächtern, denn der Bananengeschmack kommt durch. Alle anderen waren restlos begeistet, ein toller Smoothie, der mal so richtig den Sommer aufkommen lässt, der derzeit wohl komplett in Urlaub gegangen ist.

Zutaten

Reicht für 4 Smoothies

  • 350 g schwarze Johannisbeeren, schon von den Rispen gestreift
  • 750 ml Apfelsaft, am besten Direktsaft
  • 500 ml Bananeneis nach diesem Rezept, alternativ 3 Bananen + 200 g Naturjoghurt

Zubereitung

  1. Johannisbeeren ggf. nochmals waschen und verlesen.
  2. Alle Zutaten im Mixer gut pürieren, rasch servieren.

Zubereitungszeit: fertig in unter 10 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: deutlich variiert nach Küchenlatein

26.07.11

Rezept: Bananen-Frischkäse-Eis

Bananen-Frischkäse-Eis

Ich hatte Bananen da, aber sonst war der Kühlschrank relativ leer. Die Kinder wünschten sich Eiscrème nach dem Mittagsschlaf für das Spielen im Garten. Eigentlich wollte ich ja dieses Eis machen, aber mir fehlte vor allem auch Sahne. Also habe ich den Frischkäse statt Joghurt genommen. Insgesamt kein schlechtes Eis, aber nciht schlecht, es war nicht so cremig, wie ich es mir gewünscht hätte. Das liegt sicherlich an der fehlenden Sahne. Ansonsten passt der Frischkäse sicherlich nicht schlecht, die Kinder zumindest fanden es lecker und meine überreifen Bananen fanden mal ein anderes Schicksal als in der sonst üblichen Bananen-Milch, wie meine Kinder es nennen.

Zutaten

Für 1 Liter Eiscrème

  • 4 sehr reife Bananen
  • 3 EL Honig
  • 200 g Frischkäse natur
  • 200 g Sahne (am besten noch)

Zubereitung

  1. Die Bananen schälen, grob würfeln. Mit dem Honig und dem Frischkäse pürieren.
  2. Am besten noch Sahne schlagen, unterheben.
  3. In der Eismaschine gefrieren lassen.

Zubereitungszeit: etwa 10 Minuten Arbeits- + 1 Stunde Gefrierzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

24.07.11

Rezept: Rucola-Pfirsich-Salat mit Ziegenkäse

Rucola-Pfirsich-Salat mit Ziegenkäse

Garten-Koch-Event Juli 2011: Pfirsich [31.07.2011]Bei uns gab es passend zum laufenden Garten-Koch-Event einen tollen, fruchtigen Salat. Die Idee bekam ich hustend irgendwo im Morgenmagazin. Das Rezept selber habe ich dann nicht wieder gesucht, sondern einfach die Kombi übernommen. Ich habe eine relativ süße Vinaigrette gemischt, reifer Pfirsich, dazu würziger Rucola aus der Biokiste und Ziegengouda harmonieren wunderbar. Was ich am Ziegengouda so schätze: er schmeckt auch den Mitessern, die eher keinen Ziegenkäse mögen. Er ist etwas milder, insbesondere wenn man jüngeren einkauft. Den bekommt man dann auch im gut sortierten Supermarkt und muss noch nicht mal in den Käseladen gehen. Ein schöner, fruchtiger Sommersalat, der allen gut schmeckte. Kann ich allen nur empfehlen, lohnt sich auf jeden Fall! Nur meine Kinder fanden ihn nicht so toll, den "Blättern" können sie noch nicht so viel abgewinnen, sie nehmen dann lieber Gurke oder Tomaten pur.

Zutaten

Für 2 Personen mit Brot ein Abendessen

  • 1 Bund Rucola
  • 1 reifer Pfirsich
  • 100 g Ziegengouda

Für das Dressing:

  • 2 Salatlöffel Rapskernöl
  • 1 1/2 Salatlöffel Apfelessig
  • 1 TL süßer Senf
  • 1 EL Honig
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Rucola waschen, grob hacken, Pfirsich (wer will: häuten), in Spalten und dann in Würfel schneiden (gut, wenn Kinder mitessen). Ziegengouda würfeln.
  2. Für das Dressing alle Zutaten verquirlen.
  3. Alles rasch und vorsichtig durchmischen, schnell servieren.

Zubereitungszeit: fertig in 15 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigene Version eines Rezeptes aus Morgenmagazin oder so (ZDF)

23.07.11

Rezept: Dänische Waffeln

Dänische Waffeln

Was an den Waffeln jetzt genau dänisch sein soll, kann ich gar nicht sagen, aber lecker sind sie wirklich. Denn der im Teig versteckte Kardamom und Ingwer machen es etwas frischer und würziger. Kind Nr. 1 hat Naturfrischkäse dazu gegessen, Kind Nr. 2 bevorzugte Kirschmarmelade. War beides richtig gut. Die Konsistenz des Teiges ist für ein Herzwaffeleisen optimal, nur leider ist meines derzeit kaputt, immerhin habe ich mir schon den Nachfolger ausgesucht, jetzt muss ich nur noch irgendwann einkaufen gehen, wenn die blöde Husterei irgendwann aufhört.

Zutaten

Ergibt ca. 8 Waffeln

  • 100 g Butter
  • 50 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 10 Kardamom-Kapseln
  • 2 Messerspitzen gemahlener Ingwer (Pulver)
  • 5 Eier (M)
  • 200 g Mehl
  • 200 g Saure Sahne
  • Fett für das Waffeleisen

Zubereitung

  1. Butter in einem Topf schmelzen, abkühlen lassen.
  2. In der Zwischenzeit schon mal Zuckier abwiegen, Salz zugeben, Kardamom-Kapseln im Mörser andrücken, Kapseln herausnehmen, Körner im Mörser fein zerstoßen, Ingwerpulver zugeben. Gemeinsam mit der geschmolzenen Butter verrühren.
  3. Die Eier einzeln unterrühren. Zuletzt Mehl darüber sieben und mit der Sauren Sahne rasch unterziehen.
  4. Waffeleisen einfetten, portionsweise ausbacken.

Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten Arbeits- + Ausbackzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU - Waffeln, S. 25

18.07.11

Rezept: Eierstich

Eierstich

Ich habe für unsere Hühnerbrühe noch Eierstich als Einlage gemacht. Die Große wollte dabei allerdings "eckiges Ei", wie im Kindergarten. Dort wird statt Rührei auch gerne mal hartgekochte Eier gewürfelt. Aber hartgekochte Eier in meine Suppe - nein! Aber da war doch mal was? In der schwäbischen Hochzeitssuppe ist oft auch Eierstich (neben kleinen Maultäschle, Markklöschen und meist noch Flädle) enthalten. Im Schulkochbuch fand ich das etwas antiquierte Rezept. Allerdings funktionierte es nicht so richtig gut. Denn es wurde vorgeschlagen, noch etwas Kräuter und/oder Käse unter die Masse zu mischen. Diese setzten sich allerdings alle oben ab. Die Menge stockte dann auch in der geplanten Zeit, stürzen war kein Problem. Kind wollte dann aber doch lieber die Backerbsen essen, so wurde der meiste Eierstich dann eingefroren, hoffe, dass er mir das nicht übelnimmt. Nicht schlecht zumindest, relativ simpel. Nicht die modernste Küche, dafür klassisch und lecker! Das nächste Mal würde ich nur ganz wenig Parmesan unterrühren und die Petersilie weglassen.

Zutaten

  • 4 Eier (M)
  • 250 ml Milch (3,5%Fett)
  • Salz
  • Muskatnuss
  • wer will (nicht empfehlenswert): Petersilie, Parmesan
  • 1 EL Sonnenblumenöl

Zubereitung

  1. Die Eier mit der Milch verquirlen, salzen und mit reichlich frisch geriebener Muskatnuss abschmecken.
  2. Wer will noch etwa 1 EL frisch geriebenen Parmesan (bei uns auch noch 2 EL fein gehackte Petersilie) unterrühren. Setzt sich allerdings beim Garen oben ab, lecker, aber optisch kein Hit.
  3. Ein Wasserbad aufsetzen. Ein Gefäß (bei uns ein 1 Liter Messbecher) etwas einölen, die Eimasse einfüllen. Mit Alufolie abdecken.
  4. Im leicht siedenden Wasserbad etwa 80 Minuten stocken lassen.
  5. Herausnehmen, ist gestockt, wenn es beim schräg halten nicht mehr verfließt, etwas abkühlen lassen. Stürzen und würfeln.

Zubereitungszeit: etwa 10 Minuten Arbeits- + 80 Minuten Kochzeit

Schwierigkeit: Geduld beim Stocken

Quelle: Dr. Oetker - Schulkochbuch, S. 46

17.07.11

Rezept: Gegrillte Banane im Speckmantel

Gegrillte Banane im Speck

Sommerevent - Alle Grillen - Vegetarisch und Beilagen - tobias kocht! - 13.07.2011-13.08.2011Schon vor einiger Zeit habe ich zum Grillen mit Freunden diese Bananen im Speckmantel vorbereitet und dort mit auf den Grill gelegt. Die waren schneller weg, als ich Fotos machen konnte. Das will echt was heißen, weil jedeR in meinem Freundeskreis meinen Spleen kennt, immer erst alle Teller knipsen zu müssen. Kurz gesagt: umwerfend genial lecker!! Richtig gut! Wir haben sie auf der Aluschale vorgegerillt, bis der Speck etwas geschrumpft war, sich nicht mehr löste und dann auf dem Rost nochmal knusprig von allen Seiten Farbe nehmen lassen. Dann im Mund: knuspriger, würziger Speck, weiche, süße Banane und dazwischen dann der eingelegte grüne Pfeffer, der schöne Akzente setzt. Passt zu Fisch und besonders zu Steak richtig gut! Kann ich nur allerwärmstens empfehlen. Ist genauso schnell vorbereitet wie Datteln im Speckmantel, dabei etwas neues und mindestens genauso lecker, ist ab sofort unsere Lieblingsbeilage vom Grill! Passend also zum laufenden Event!

Zutaten

Ergibt 12 Häppchen

  • 2 TL grüner Pfeffer, eingelegt aus dem Glas
  • 2 EL Honig
  • 4 EL Tomatenketchup
  • 1/2 TL Currypulver
  • 4 Bananen
  • 12 Scheiben Bacon

Zubereitung

  1. Den grünen Pfeffer grob abtropfen (beim Rausnehmen), durchhacken (nicht zu klein), in eine Schüssel geben und mit dem Honig, Ketchup und Curry verrühren.
  2. Die Bananen schälen, in 3 gleich große Stücke schneiden.
  3. Die Banane einlegen, vorsichtig in der Marinade wenden und etwa 15 Minuten marinieren lassen (verträgt auch länger, je nach Plan, muss aber nicht).
  4. Jedes Bananenstück in eine Baconscheibe wickeln.
  5. Insgesamt 10 Minuten grillen, dabei öfters wenden. Wir haben die Bannen die ersten 5 Minuten auf der Aluschale gegrillt, die erste, die direkt auf den Rost ging, hat sich ausgewickelt beim Wenden...

Zubereitungszeit: etwa 5 Minuten Arbeits- + 15 Minuten Marinier- + 10 Minuten Grillzeit

Schwierigkeit: echt einfach

Quelle: Grillen, S. 58

Kochbuch: Grillen

GrillenWir grillen im Sommer ja gerne. Dabei nutze ich das Büchlein wirklich gerne, was insbesondere durch sein tollles Preis-Leistungs-Verhältnis punkten kann. Hier findet sich für JedeN etwas. Dabei steht alles unter der Idee der Jungen Küche. Unterteilt ist es in 6 Kapitel: Gemüse, Fleisch, Seafood, Früchte jeweils vom Grill, Salate & Beilagen. Das Kapitel Extras unterteilt sich in Dips, Marinaden und Bowlen & Drinks, es ist über das Ganze Buch zwischen den anderen Kapiteln verteilt. Schön finde ich, dass das Cover ein eigenständiges Rezept ist, was auf Seite 3 erstmal vorgestellt wird. Eine Dopplseite enthält meist ein großformatiges Foto und 2-4 Rezepte, von denen aber meist nur eines mit Foto abgebildet ist. Dafür hat jedes Rezept noch ein Schlagwort wir fruchtig, pikant oder eben Abb, wenn Foto vorhanden. Das Kapiteln mit den Salaten finde ich persönlich überflüssig, die Ideen hole ich mir in einem Salat-Kochbuch, doch für Kochanfänger sind hier nette Ideen zusammengestellt.

Die Rezepte selbst sind in der Regel relativ einfach gehalten und können auch von Kochanfängern leicht gemischt und mariniert werden. In einem Buch wie diesem, was sich ja insbesondere an junge, eher unerfahrene Leser richtet, vermisse ich allerding ein wenig Einführung, insbesondere Tipps, wie das Fleisch oder der Fisch nicht trocken wird, woran man Garpunkte erkennt, etc. Dafür punktet es mit hoher Rezepvielfalt und echt schönen, schnellen und dabei doch raffinierten Ideen, die sich so nicht in allen Grillkochbüchern finden. Auch die Zuordnung der Ingwerlimonade zu Gemüse vom Grill erschließt sich mir nicht ganz, aber das ist jetzt wirklich Mäkelei. Die von mir unterschiedlichen Rezepte waren alle lecker und gelingsicher! Begeistert waren letztlich immer alle mitessenden Freunde und darauf kommt es doch hauptsächlich an, oder? Nur ein Tipp noch: Rezept immer vorm Einkaufen durchlesen, da Marinierzeiten im Fließtext enthalten sind, ich überlese so was gerne.

Das Buch ist zu einem superfairen Preis aktuell im Handel oder bei Amazon erhältlich. Daraus schon vorgestellt:

13.07.11

Rezept: Kirsch-Quark-Auflauf

Kirsch-Quark-Auflauf

Blog-Event LXIX - Farbenfrohe Gerichte (Einsendeschluss 15. Juli 2011)Auch hier wurde es richtig heiss, krankes Kind Nr. 1 wünschte sich was süßes zum Mittagessen, krankes Kind Nr. 2 mag keine Süßspeisen als Mittagessen (außer Waffeln). Also süß, ohne zu süß zu sein. Da fielen mir die restlichen Sauerkirschen am Baum ein. Die wurden dann passend zum heißen Wetter vom Baum gepflückt und in einem Auflauf veredelt. Die Große war ganz begeistert, denn ihr Lieblingsgewürz Vanille war dabei, eine Biozitrone wurde auch verarbeitet. Das Rezept eignet sich hervorragend, um es mit Kindern zu kochen, auch Krischen entsteinen kommt bei meinen Kindern gut an. Der Auflauf kommt dann weiß und fluffig mit roten Punkten aus dem Ofen. So schmeckten sogar die Sauerkirschen meinen Kindern, die sie sonst nur in Form von Marmelade mochten, "mjam" der Kommentar der Tochter Nr. 2 (lecker kann sie noch nicht sagen). Da er so schön und bunt aus dem Ofen kommt, passt er noch hervorragend in das Thema des laufenden Kochevents.

Zutaten

Reicht für 4 Personen als Hauptspeise

  • 500 g Kirschen (entsteint, frisch oder aus dem Glas)
  • 2 EL weiche Butter
  • 100 g Zucker (wenn frische Sauerkirschen benutzt weren: 120 g nehmen)
  • 3 Eier (M)
  • 1 Vanilleschote
  • 50 g Weichweizengrieß
  • 500 g Magerquark
  • 1 Biozitrone

Zubereitung

  1. Kirschen waschen und entsteinen, wenn sie aus dem Glas verwendet werden: auf einem Sieb gut abtropfen lassen.
  2. Butter schaumig rühren, Zucker einrieseln lassen. Eier trennen, die Eigelbe unter die Butter rühren. Die Vanilleschote längs aufschlitzen, den Mark herauskratzen und das Mark unter die Buttermasse rühren.
  3. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  4. Weichweizengrieß und Magerquark unterrühren. Zuletzt die Zitrone heiß abspülen, trocknen, die Schale abreiben, zur Quarkmasse geben. Die Zitrone halbieren, auspressen und den Saft zur Quarkmase geben, alles gut unterrühren.
  5. Die Eiweiße zu Eischnee schlagen, gemeinsam mit den Kirschen unterheben.
  6. Eine Auflaufform fetten, die Masse einfüllen, etwas glatt streichen.
  7. Auf der 2. Schiene von unten 30-40 Minuten garen.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeits- + 30 Minuten Garzeit

Schwierigkeit: kann gut mit Kindern gekocht werden

Quelle: Dr. Oetker - Aufläufe, S. 91

11.07.11

Rezept: Hühnerbrühe selbstgemacht

Hühnerbrühe

Uns hat es richtig erwischt, mich eine Lungenentzündung, die Große eine Angina, die Kleine Mitleidserkältung. Wir bemitleiden uns gegenseitig und machen kollektiven Mittagsschlaf. Ich wusste gar nicht mehr, wie mies und krank man sich fühlen kann. Da helfen neben Antibiotika, tonnenweise Taschentüchern, Lutschbonbons und Kräutertee nur noch weitere Hausmittel, so auch die selbstgemachte Hühnerbrühe, die einfach immer hilft, wenn es einen so richtig erwischt hat. Wurde also bei 25°C bei uns heute zu Mittag gegessen. Die Kleine wollte Backerbsen dazu, gleich 3 Schüsseln wurden genossen. Schmeckte nicht nur richtig lecker, der Mittagsschlaf war gleich wieder richtig ausgedehnt. Hoffen wir, dass es auch hilft... Die Idee mit den getrockneten Pilzen habe ich beim Schmökern bei Meister Schuhbeck entdeckt, hatte ich bisher nicht an Hühnerbrühe gegeben, passt aber richtig gut! Kann ich echt empfehlen.

Zutaten

Ergibt 2,5 Liter Hühnerbrühe

  • 1/2 Suppenhuhn à 1,5 kg
  • 1 Bund Suppengrün (Sellerie, Petersilienwurzel, Karotte, Petersilie)
  • 1 Lauchzwiebel
  • 2,5 Liter Wasser
  • 1 EL Salz
  • 1 Lorbeerblatt
  • 4 Pimentkörner
  • 1 TL Pfefferkörner, schwarz
  • 20 g getrocknete Champignons

Zubereitung

  1. Das Huhn kalt abspülen, in einen großen Topf legen. Suppengrün putzen, in Würfel schneiden, zugeben, Lauchzwiebel ebenfalls putzen, in Ringe schneiden, zugeben.
  2. Mit 2,5 Liter kaltem Wasser aufgießen, salzen, bei geschlossenem Deckel aufkochen.
  3. Nach 30 MinutenKochzeit Lorbeer, Piment, Pfefferkörner und getrocknete Pilze dazugeben.
  4. Alles für weitere 1,5 Stunden sieden lassen.
  5. Huhn herausheben, alles durch ein Sieb abgießen, mit Salz abschmecken.

Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten Vorbereitungs- + 2 Stunden Kochzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Mischung aus eigenem Rezept und Alfons Schuhbeck - Meine bayerische Küche, S. 84

7.07.11

Rezept: Erdbeer-Rhabarbereis

Erdbeer-Rhabarber-Eis

Ich stolperte bei Küchenlatein über das Rezept für Erdbeer-Rhabarbereis, das wurde dann im Juni gleich mehrmals nachgemacht, nur mit dem bloggen hänge ich mal wieder. Die Kinder waren mehr als begeistert, richtig lecker, nicht zu süß, erfrischend durch den Rhabarber. Die ergatterten Erdbeeren, bzw. die von meinen Kindern übrig gelassenen Erdbeeren waren leider nicht ganz so süß, daher habe ich die Zuckermenge verdoppelt. Aber richtig lecker! Rechtzeitig zum Ende der Rhabarberzeit entdeckten meine Kinder ihre Vorliebe, hoffentlich erinnern sie sich nächstes Jahr noch daran!

Zutaten

Ergibt ca. 1 Liter Eis

  • 200 g Erdbeeren (vorbereitet gewogen)
  • 3 Stangen Rhabarber, insgesamt 150 g (vorbereitet gewogen)
  • 8-10 EL Zucker
  • 200 g Crème fraîche
  • 150 ml Sahne, am besten Bio-Qualität

Zubereitung

  1. Die Erdbeeren putzen, vierteln, Rhabarber schälen, in 1 cm große Stücke schneiden.
  2. Mit dem Zucker in einem kleinen Topf aufkochen, ca. 10 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen. Alles fein pürieren und kalt stellen.
  3. Die Crème fraîche unter das Kompott rühren, Sahne steif schlagen unterheben.
  4. In der Eismaschine gefrieren lassen.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Vorbereitungs- + ca. 1 Stunde Kühl- und 1 Stunde Gefrierzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: ganz wenig variiert nach Küchenlatein

5.07.11

Rezept: Zitronen-Quark-Waffeln

Zitronen-Quark-Waffeln

...würden nur so komische Erwachsene sagen. Für meine Große und ihre allerbeste Kindergartenfreundin waren bzw. sind das eindeutig Bibi-und-Tina-Waffeln. Denn die wollten die zwei unbedingt im Garten essen. Für uns langweilige Erwachsene stand der fruchtige, erfrischende Geschmack im Vordergrund, für die beiden jungen Ladies eindeutig das selber Puderzuckerberge darüber stäuben. Aber Geschmäcker sind eben verschieden. Ich fand sie so süß genug und echt lecker. Gab es bei uns schon mehrfach, schmeckt auch mit Ananas-Marmelade statt Zitronenmarmelade richtig gut. Toll im Sommer, da leichter Geschmack, war mal wieder genial lecker!

Zutaten

Ergab etwa 8 Waffeln im Herzwaffelautomat

  • 50 g Butter
  • 3 Eier (M)
  • 1 Prise Salz
  • 125 g Magerquark
  • 2 EL Zitronenmarmelade (Ananasmarmelade schmeckt auch)
  • 75 g Zucker
  • 1 Bio-Zitrone (Saft + Schale)
  • 175 g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 100 ml Sprudel (Milch lt. Rezept)
  • Fett fürs Waffeleisen
  • Puderzucker für die ganz süßen

Zubereitung

  1. Butter in einem Topf schmelzen.
  2. Die Eier trennen, die Eiweiße mit dem Salz zu Eischnee schlagen. die Eigelbe mit der Zitronenmarmelade, Quark und dem Zucker verrühren.
  3. Die Zitrone heiß abspülen, trocknen, die Schale abreiben, unterrühren. Die Zitrone halbieren und die Hälfte der Zitrone auspressen, den Saft zum Quark geben, unterrühren.
  4. Mehl mit Backpulver mischen und abwechselnd mit dem Sprudel sowie der geschmolzenen Butter unterrühren. Zuletzt den Eischnee unterrühren.
  5. Das Waffeleisen einfetten, die Waffeln darin einzeln ausbacken (bei mir auf mittlerer Stufe, dennoch schnell karamellisiert). Auf einem Rost etwas abkühlen lassen, ggf. mit Puderzucker bestäubt servieren.

Zubereitungszeit: Teig fertig in 15 Minuten + Ausbacken

Schwierigkeit: Eier trennen

Quelle: GU - Waffeln, S. 30