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29.11.10

Rezept: Grüne Petersilienwurzelsuppe

Petersilienwurzelsuppe grün

Garten-Koch-Event November 2010: Wurzelpetersilie [30. November 2010]Das Thema des laufenden Gartenkochevents lachte mich total an, da ich Petersilienwurzeln echt schätze, ich mag diese leicht nussige, sehr aromatische Gemüse sehr. Ich würfele es gerne an das Gemüse von Brathähnchen oder Schmorgerichten, aber auch pur in verschiedenen Suppen, ich habe schon eine Version von Tim Mälzer und eine von Lea Linster getestet, wobei letztere mein absoluter Favorit war und geblieben ist. Die jetzt getestete klingt zwar gut, aber sie ist nicht so cremig, irgendwo zwischen Petersiliensuppe und Petersilienwurzelsuppe ohne die Vorteile der beiden zu verbinden. Ich habe schon mehr Petersilie rein, als im Rezept angegeben, aber es wurde lange nicht so grün wie auf dem Foto, obwohl ich echt lange püriert habe. Also: lecker, nicht schlecht, empfehle würde ich aber die ältere, leider nicht mehr Event-taugliche, weil schon lange im Archiv vorhandene Version von Lea Linster.

Zutaten

Ergibt etwa 1 Liter Suppe

  • 4 Schalotten
  • 400 g Petersilienwurzel (habe 500 g gekauft und nach dem Putzen nicht nachgewogen)
  • 2 EL mildes Olivenöl
  • 1 TL Zucker
  • 800 ml Gemüsebrühe
  • 1 Bund glatte Petersilie (waren 10 Zweige, lt. Rezept 5-6)
  • 50 g Butter
  • Salz, Pfeffer
  • 1/2 Zitrone (nur der Saft)

Zubereitung

  1. Schalotten schälen, relativ fein hacken. Petersilienwurzeln waschen, schälen, grob würfeln.
  2. Olivenöl in einem großen, heißen Topf geben, Schalotten glasig andünsten, Petersilienwurzel zugeben und 1 Minute anschwitzen, mit dem Zucker bestreuen und leicht karamellisieren lassen.
  3. Mit der Gemüsebrühe ablöschen und bei geschlossenem Deckel und mittlerer Hitze etwa 20 Minuten köcheln lassen.
  4. In der Zwischenzeit die Petersilie waschen, trockenschütteln und die Blätter abzupfen.
  5. Sobald die Petersilienwurzel gar ist, die Petersilienblätter zugeben und alles gut pürieren.
  6. Zuletzt die Butter unterühren und alles mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 40 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Lust auf Genuss 12/2010, S. 34

28.11.10

Rezept: Kürbisquiche mit Kürbiskernen

Kürbisquiche mit Kürbiskernen

Gestern wurden hier schon die ersten Plätzchen nach diesem Rezept gebacken, die Bäckerinnen waren sehr stolz auf ihr Werk! Jetzt genieße ich die Adventszeit. Da ich noch etwas Deko basteln möchte, gibt es heute was aus dem "Vorrat", gab es zu Beginn der Kürbissaison und kann auch perfekt für Familienbesuch an Adventsabenden vorbereitet werden: Ich liebe Kürbis und freue mich schon immer darauf. Diese Quiche ist echt supereinfach vorzubereiten. Außerdem mal eine tolle vegetarische Variante, bei der das Fleisch wirklich niemand vermisst. Die Kürbiskerne geben einen tollen Crunch-Effekt, einfach richtig lecker!! Den Boden würde ich beim nächsten Mal allerdings vorbacken.

Zutaten

Für eine 28-cm Springform

Für den Mürbeteig:

  • 250 g Mehl
  • 1 Ei (M)
  • 1 Prise Salz
  • 125 g Butter

Für den Belag:

  • 600 g geputzter Kürbis (800 g beim Einkauf; Hokkaido genommen)
  • 1 große Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • 3 Eier (M)
  • 150 g Crème fraîche
  • 100 g Parmesan
  • 3 EL Kürbiskerne

Zubereitung

  1. Für den Mürbeteig alle Zutaten rasch verkneten, in Frischhaltefolie wickeln und im Kühlschrank 30 Minuten kühl stellen.
  2. In der Zwischenzeit den Kürbis ggf. halbieren, Kerne herauskratzen (geht am besten mit einem Löffel), wer keinen Hokkaido hat: Kürbis schälen. Das Kürbisfleisch in etwa 2 cm große Würfel schneiden.
  3. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Olivenöl in einem Topf erhitzen, die Kürbiswürfel darin anschwitzen, zuletzt Zwiebel- und Knoblauchwürfel zugeben, unter wenden anschwitzen. Mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer kräftig würzen, mit der Gemüsebrühe ablöschen. Deckel aufsetzen und bei mittlerer Hitze in 20 Minuten weich dünsten.
  4. In der Zwischenzeit schon mal den Parmesan reiben. Das Kürbisfleisch pürieren, abkühlen lassen.
  5. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Springform einfetten. Den Mürbeteig in die Form drücken, dabei einen etwa 3 cm hohen Rand formen. Eier mit Crème fraîche verrühren, den Parmesan und die Hälfte der Kürbiskerne unterziehen.
  6. Das Kürbispüree nochmals pikant abschmecken, dann die Eiercrème unterziehen. Auf dem Boden verteilen, glatt streichen. Mit den restlichen Kürbiskernen bestreuen und auf der 2. Schiene von unten ca. 45 Minuten backen.

Zubereitungszeit: etwa 60 Minuten Arbeits- + 45 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU Küchenbibliothek - Quiche, Tarte und Co, S. 54

18.11.10

Post - Mein Paket von DFssgF6 ist da!

dfssgf6.jpg

Gestern schon kam mein Paket von DFssgF6 (Deutsche Foodblogs schicken sich gegenseitig Fresspakete), das netterweise wieder Rosa von der Schnuppensuppe organisiert hat. Dieses Jahr kam mein Paket von Balu aka Thomas aus Münster. Das Paket kam gestern richtig passend, denn Göttergatte und Kind Nr. 2 liegen komplett flach und ich darf daheim beide Kranke versorgen, da hatte ich so einen Aufheller echt nötig. Doch nun zum Inhalt:

  • 1 Glas mit seinen Lieblingsoliven, nur mit Kräutern und Olivenöl, richtig lecker, wurde gestern gleich geöffnet. Thomas Geschichte, dass manchmal die VerkäuferInnen meinen, das Glas sei kaputt ist mir so ähnlich auch schon mal passiert.
  • Schinken luftgetrocknet und geräuchert. Die sind von seinem Fleischer und von diesem selbstgemacht. Schinken wird hier heiß geliebt und unser Umsatz davon ist enorm. Ich kaufe den auch immer bei meinem Metzger hier und bin gespannt auf den Geschmack des Münsteraner Schinkens. Ich finde es auch sehr schade, dass immer weniger Metzger selber wursten und ähnliches, dabei macht doch auch das einen tollen Metzger aus.
  • 1 Flasche Himbeeressig aus einer gemeinnützigen Einrichtung, das Aroma ist schon mal toll und ich werde ihn zu dem Feldsalat nächstes Wochenende gleich essen.
  • 1 Packung Pumpernickel
  • 2 Tafeln Schokolade vom SC Preußen 06, Göttergatte kannte gleich den Verein.
  • 2 Riegel Schokolade Bio-Milchschokolade Faiertrade.
  • 1 Tüte selbstgebackener Kekse mit Himbeerfüllung - superlecker, wurden heute vernascht, nicht ein Krümelchen blieb übrig.

Alles oberlecker und ein echt schönes Paket, für den Pumpernickel habe ich schon Ideen. Vielen, vielen Dank nach Münster für das tolle Paket und an Rosa für die Organisation.

4.11.10

Rezept: Stracciatella-Waffeln

Stracciatella-Waffeln


Es gab mal wieder schnelle Waffeln, die Große wollte unbedingt mit Schokolade. Im Buch dann auch als Schokowaffeln tituliert, finde ich das dann doch etwas zu hoch gegriffen, denn sooo schokoladig waren sie nun auch wieder nicht, aber sie haben eine tolle Schoko-Note, der Chili gibt einen leichten Kick und hat die Kids nicht gestört, waren alle weg! Kann und soll ich mehr dazu sagen?

Zutaten

Ergibt etwa 8 Waffeln

  • 150 g weiche Butter
  • 75 g Zucker
  • 1/2 Bio-Orange (nur die Schale)
  • 1 EL Vanillezucker
  • 1 Prise Chilipulver
  • 1 Prise Salz
  • 3 Eier (M)
  • 250 g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 125 ml Milch
  • 125 ml Sprudel
  • 50 g Schokoladenstreusel, Zartbitter

Zubereitung

  1. Butter mit Zucker schaumig rühren. Orange heiß waschen, trocknen, etwas von der Schale abreiben, mit dem Vanillezucker, Chili und Salz unterrühren. Dann die Eier einzeln zugeben und unterrühren.
  2. Mehl mit Backpulver mischen und abwechseln mit Milch und Sprudel unterrühren. Zuletzt die Schokoladenstreusel unterrrühren.
  3. Portionsweise ausbacken, mit Puderzucker bestäuben, schmecken sicher auch gut mit Apfelmus.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 15 Minuten + Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU - Waffeln, S. 17

Backbuch: GU - Waffeln

GU - Küchenratgeber WaffelnIch habe leider mein altes Waffel-Backbuch verliehen und nicht wieder bekommen *schnüff*, seither wird nur noch auf diesen Blog verwiesen. Ich brauchte natürlich Ersatz und mir lief dieses Büchlein über den Weg. Schön finde ich hier den recht großen Anteil an pikanten Waffelrezepten. Doch von vorne. Das Büchlein ist klassisch für die Reihe, zunächst die süßen Klassiker, danach neue süße Ideen, von denen ich auch schon einige getestet habe und dann eben die recht umfangreichen Kapitel von pikanten Rezepten. Auch sind in den neueren Waffel-Büchern, die ich sonst so habe, oft die Waffeln schon auf einen Dip abgestimmt, das ist zwar nett, aber nicht die Art, wie ich Waffeln backe. Hier werden zwar Dips vorgeschlagen, aber es ist eben nur ein Vorschlag.

Die Rezepte selber sind wieder klassisch GU. Jedes Rezept mit Foto, Zutatenliste bei einigen Rezepten auch im Fließtext, sonst gut übersichtlich angegeben. Die Zubereitung ist absolut gelingsicher beschrieben, was auch totale Anfänger nachbacken können. Angegeben jeweils noch die Waffelmenge, Zubereitungszeit und auch Nährwertangaben. Bei einigen Rezepten stimmte bei mir die Flüssigkeitsmenge nicht ganz, mir sind die Waffelteige immer zu fest, aber das ist vielleicht meine persönliche Meinung, ich mag die gerne recht flüssig. Insgesamt ein schönes Büchlein, aus dem ich schon diese Rezepte vorgestellt habe:

Das Buch ist aktuell noch im Handel oder bei Amazon erhältlich.