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30.09.10

Rezept: Pfirsich-Sahne-Eis

Pfirsich-Sahne-Eis

Wir machen derzeit wirklich mindestens wöchentlich Eis. Einer unserer Renner war das Pfirsich-Sahne-Eis, der Göttergatte ganz begeistert. Basis ist der Pfirsich-Röster, der abkühlt und dann weiterverarbeitet wird. Durch die Sahne behält es (fanden wir) im TK etwas länger (so 2 Tage) eine gewisse Cremigkeit, kommt allerdings an die Qualität direkt aus der Maschine nicht heran. Superlecker!!

Zutaten

Ergibt ca. 1 Liter Eiscrème

  • 1 Portion Pfirsichröster, gut ausgekühlt
  • 200 ml Sahne
  • 50 g Zucker
  • 1 EL Pfirsichlikör

Zubereitung

  1. Den Pfirsichröster mit der Sahne und dem Zucker pürieren. Wer es edel möchte, passiert die Masse durch ein feines Sieb. Danach in die Eismaschine füllen.
  2. In ca. 50 Minuten frieren lassen (geräteabhängig), den Likör zugeben und weitere 10 Minuten frieren lassen. Ggf. im TK weiter frieren lassen. Schmeckt frisch am besten!

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten Arbeits- + 60 Minuten Frierzeit (wenn der Röster schon fertig ist)

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Alfons Schuhbeck - Meine bayerische Küche, S. 411

28.09.10

Rezept: Pfirsichröster

Pfirsichröster

Unsere Pfirsiche waren superreif, sollten dringend mal verarbeitet werden. So schnell konnten wir die gar nicht essen, also sollten sie eingeweckt werden. Wir haben uns für diese Dessertbeilage entschieden. Toll aromatisch, ausgewogen, einfach nur umwerfend. Leider wurde nur wenig davon genascht, denn daraus wurde im nächsten Schritt ein Pfirsich-Sahne-Eis bzw. Pfirsich-Sorbet gezaubert, was absolut perfekt war. Doch dazu dann hier mehr.

Zutaten

Für 4-6 als Dessert (gut mit Vanilleeis) oder als Grundlage für Pfirsicheis

  • 1 kg Pfirsiche
  • 150 g Zucker
  • 1 Vanilleschote (nehme immer die aus dem Vanillezucker), sonst reicht 1/2 Vanilleschote
  • 1/2 Zimtstange
  • 1 Zitrone (nur der Saft)

Zubereitung

  1. Die Pfirsiche waschen, halbieren, Stein entfernen und vierteln. In eine große, ofenfeste Form geben, den Zucker darüber streuen.
  2. Die Vanilleschote in etwa 2 cm große Stücke schneiden (ich nehme immer längst ausgekratzte, die auch schon den Vanillezucker aromatisiert haben). Bei der frischen längs halbieren, Mark auskratzen, zu den Pfirsichen geben, die Schote ebenfalls in Stücke schneiden, zu den Pfirsichen geben. Zimtstange grob zerbrechen, über den Pfirsichen verteilen. Zitrone halbieren, auspressen, den Saft über die Pfirsiche geben.
  3. Alles mind. 30 Minuten abgedeckt ziehen lassen.
  4. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  5. Auf mittlerer Schiene 15 Minuten weich garen, abkühlen lassen. Vor dem Servieren bzw. Weiterverarbeiten sowohl Zimstange als auch Vanilleschote entfernen.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeits- + mind. 30 Minuten Warte- + 15 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Alfons Schuhbeck - Meine bayerische Küche, S. 428

27.09.10

Rezept: Rahmspinat mit Ziegenkäse

Rahmspinat mit Ziegenkäse

Blog-Event LXI -The Real Deal (Einsendeschluss 15. Oktober 2010)Es tut mir leid, dass hier so lange gar nichts los war. Unsere "Kleine" ist jetzt auch schon groß und geht in die Krippe, mich selber legte eine Bronchitis erst mal richtig flach und dann war ich ewig damit beschäftigt, all das aufzuarbeiten, was dadurch liegen blieb. Es kommen in der nächsten Zeit also noch einige Rezepte.

Doch zunächst mal zum eigentlichen Rezept jetzt. Ich würde lügen, wenn ich nicht auch den TK-Rahmspinat verwenden würde, denn manchmal muss es einfach mega-schnell gehen. Mein Oha-Erlebnis hatte ich, als ich mit meiner "Großen" über den Markt lief, die dann immer gefragt hat, was denn dies oder das ist (sie kennt schon recht viel). Nur den Spinat wollte sie mir nicht glauben. Den Beweis wollte ich antreten und habe schön 1 kg mitgenommen. Doch der Blattspinat kam nicht gut an. Also in der nächsten Woche ein neuer Versuch: dieses Mal sollte es klassischen, selbstgemachten Rahmspinat geben. Der arme Göttergatte war ganz unglücklich, als ich den tollen, frischen Spinat putzte und verkündete, das der heute püriert werden soll. Es half ihm alles nichts, gemeinsam mit Zwiebeln angeschwitzt und zusammenfallen lassen, etwas Sahne und Feta dazu und dann kam der Pürierstab. Ganz klassisch mit Spiegelei und Kartoffeln. Die Große war glücklich, jetzt war es endlich Spinat, so wie es ihn auch im Kindergarten gibt. Die Kleine hat ihn auch geliebt, richtig üppig für ihre Verhältnisse gegessen. Hier also die selbstgemachte Version eines TK-Produktes, das wahrscheinlich schon jeder mal gegessen hat. Innerhalb von 1 Woche gab es das Fertigprodukt nochmal bei mir und der frische, selbstgemachte schmeckt schon um Welten besser.

Zutaten

Für 2 Erwachsene + 2 Kleinkinder

  • 1 kg Blattspinat (frisch)
  • 1 Zwiebel
  • 1 EL Olivenöl
  • 200 ml Sahne
  • 200 g Ziegenkäse (Feta)
  • Salz, Pfeffer, Muskat

Zubereitung

  1. Den Spinat gründlich, möglichst 2x waschen, trockenschütteln und putzen. Zwiebel schälen, hacken. Feta würfeln.
  2. Topf aufstellen (möglichst groß!), Olivenöl in den heißen Topf geben, Zwiebel mit Spinat dazu, Deckel drauf, Hitze auf 1/2 maximal und etwa 3 Minuten zusammenfallen lassen. Danach wenden.
  3. Sahne und Feta zugeben, etwas salzen, pfeffern und Muskat dazu, pürieren. Nochmals mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Zubereitungszeit: mit putzen fertig in 35 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

9.09.10

Rezept: Bananeneis

Bananeneis

Kaum hatte ich meine neue Eismaschine, da waren unsere Freunde schon derartig begeistert, dass sie sich nur wenig später genau die gleiche gekauft haben. Jetzt können wir uns immer gegenseitig unsere Kreationen probieren lassen. Begeistert war ich von Andres Bananeneis, denn das gehört zu meinen Lieblingseissorten in vielen Eisdielen. Bis dato konnte ich Eis ja eigentlihc nur kaufen. Doch jetzt kann ich mir den Genuss auch nach Hause holen. Im Bild links übrigens das weiße Johannisbeer-Sorbet, im Bild rechts ein Aprikoseneis, analog zu meinem Pfirsicheis gemacht.

Zutaten

Ergibt ca. 1 Liter Eis

  • (2-) 3 Bananen (ruhig schon mit Punkten, noch nicht braun)
  • 2 TL Zitronensaft
  • 150 ml Milch
  • 60 g Zucker
  • 1 Eigelb (M)
  • 120 g Sahne

Zubereitung

  1. Bananen schälen, in Stücke schneiden. MIt Zitronensaft, Zucker und Milch pürieren. Eigelb ebenfalls untermischen.
  2. Die Sahne steif schlagen, unterziehen.
  3. Die Masse in die Eismaschine geben und gefrieren lassen.

Zubereitungszeit: etwa 10 Minuten Arbeits- + 60 Minuten Gefrierzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Andre

7.09.10

Rezept: Schollenpäckchen mit Gemüse

Schollenpäckchen mit Gemüse

Bei uns wird nach wie vor öfters gegrillt. Aber ich möchte nicht so oft Fleisch grillen, Würstchen mag ich nicht wirklich. Also mache ich mir immer mal wieder Fisch. Frischen konnte ich nicht einkaufen, aber im TK schlummerten noch Schollenfilets (MSC-zertifiziert). Ich habe die gemeinsam mit Zucchini und Tomaten in Alufolie gepackt, es war richtig saftig und sehr aromatisch, der Dill harmonierte wunderbar. Eine schöne leichte Grillversion, die auch noch extrem figurfreundlich ist.

Zutaten

Für 3 Päckchen

  • 3 Schollenfilets (hier TK)
  • 1 kleine Zucchini
  • 3 Tomaten
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 3 Bögen Alufolie
  • 3 TL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • 3 Zweige Dill

Zubereitung

  1. Die Filets ggf. im Kühlschrank am besten über Nacht auftauen lassen. Abspülen, trockentupfen.
  2. Zucchini und Tomaten waschen, Strunk herausschneiden, in Scheiben schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen, beides fein hacken.
  3. Alufolie mit jeweils 1 TL Olivenöl einpinseln. Zunächst Zwiebeln und Knoblauch darauf gleichmäßig verteilen, Zucchini und Tomaten ebenfalls gerecht verteilen. Alles salzen und pfeffern.
  4. Zuletzt die Schollenfilets darauf legen, ebenfalls salzen und pfeffern. Dill abspülen, trockenschütteln, jeweils 1 Dillzweig auf das Schollenfilet legen und das Päckchen dicht verschließen.
  5. Gekühlt lagern, bis es nur auf der Gemüseseite über der Glut etwa 15 Minuten gegrillt wird.

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten Arbeits- + 15 Minuten Grillzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

5.09.10

Rezept: Gratinierte Tomaten mit Zucchini

Tomaten-Zucchini-Gratin

Bei uns geab es einfach mal gratinierte Reste, die waren im einzelnen: Tomaten, Zucchini, Pesto-Feta-Dip, Kartoffelknödel-Masse. Also habe ich die fleischhaltige Version einfach mal abgewandelt. Die Reste hat zumindest der Göttergatte gar nicht vermutet, als er abends daheim war. "Wir wollten doch die Reste essen!" war der Kommentar. Klar Schatz, hier sind sie, einfach und lecker!

Zutaten

Reicht sicher für 3, für uns war es zu viel - schon wieder Reste...

  • 1 Packung Teig für Kartoffelknödel
  • 1 EL Butter
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Zucchini
  • 5 Tomaten
  • 1 El Olivenöl
  • 4 EL Pesto-Feta-Dip
  • Salz, Pfeffer
  • 2 Handvoll geriebener Emmentaler

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze schalten. Kartoffelknödelteig in eine Auflaufform geben, glatt streichen, mit den Butterflöckchen besetzen. Auf der 2. Schiene von unten in den Ofen schieben.
  2. Jetzt Zwiebeln und Knoblauch schälen, fein hacken. Zucchini waschen, putzen, würfeln. Tomaten waschen, halbieren, Strunk herausschneiden, würfeln.
  3. Pfanne erhitzen, darin das Olivenöl erhitzen, Knoblauch- und Zwiebelwürfel golden anschwitzen, Zucchini und Tomaten zugeben, kurz durchschwenken. Mäßig salzen, Pfeffer zugeben.
  4. Den Pest-Feta-Dip auf den Kartoffelboden streichen, das Gemüse darauf verteilen. Mit dem Käse bestreuen. Auf der 2. Schiene von unten 30 Minuten gratinieren.

Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten Arbeits- + 30 Minuten Garzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept nach Kühlschrankresten