« Juli 2010 | Main | September 2010 »

29.08.10

Rezept: Pasta mit Pesto

Pasta mit Pesto

Aus dem vorbereiteten Pesto habe ich mal ein schnelles Pasta-Gericht gemacht. Ich habe es nur ein wenig erweitert und noch einige Kirschtomaten mit dazugemischt. Es war einfach lecker!

Zutaten

Für 2 Personen

  • 200 g Spaghetti
  • 1 Rispe Kirschtomaten
  • 2 EL brauner Zucker
  • 1 EL Olivenöl
  • 2 EL Pesto
  • 1 Tasse Nudelkochwasser
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Spaghetti kochen. In der Zwischenzeit die Tomaten waschen und halbieren.
  2. Zucker in einer Pfanne schmelzen, darin die Tomaten kurz anschwenken, Olivenöl zugeben. Pesto unterrühren, mit einer Tasse etwas vom Nudelkochwasser abnehmen (ca. 200 ml), damit die Tomaten ablöschen. Kurz umrühren.
  3. Die Nudeln abgießen, in die Pfanne geben und gut durchmischen.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 30 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

27.08.10

Rezept: Gegrillte Dorade

Dorade gegrillt

Diese Dorade ist schon vom Anfang der Grillsaison, zwischendurch gönnte ich mir eine Fischzange, in die auch Doraden passen. Daher wurde diese noch in der Alufolie gegart. Der Nachteil von der Alufolie: die Haut ist so lappelig, die will niemand freiwillig essen. Dafür verbinden sich die Aromen ganz toll, die Zitrone gibt schön das Aroma ab und die Dorade wird toll saftig. Eine rundum gelungene Fischvariation vom Grill.

Zutaten

1 Dorade mit ca. 400 g, reicht für 2 Personen

  • 1 Dorade, 400 g, küchenfertig ausgenommen
  • Salz, Pfeffer
  • 1/2 Biozitrone
  • 2 Zweige Dill
  • 1-2 EL Olivenöl

Zubereitung

  1. Die Zitrone in Scheiben schneiden, Dill waschen, trockenschütteln. Einen großen Bogen Alufolie mit dem Olivenöl einpinseln.
  2. Die Dorade nochmals abspülen, auf beiden Seiten ca. 1/2 cm tief 2x einschneiden, innen und außen salzen und pfeffern.
  3. Einen Stengel Dill auf die Mitte der Alufolie legen, die Hälfte der Zitronenscheiben darauf verteilen. Eine Scheibe Zitrone in die Dorade stecken. Dorade auf die Zitronenscheiben legen. Restliche Zitrone und Dill darauf legen, sehr fest verschließen.
  4. Über der Glut von jeder Seite ca. 10-15 Minuten grillen (hängt ein wenig von der Hitze der Glut ab).

Zubereitungszeit: etwa 10 Minuten Arbeits- + ca. 25 Minuten Grillzeit

Schwierigkeit: recht einfach

Quelle: eigenes Rezept

26.08.10

Rezept: Tomatenquark mit Pimpernelle

Tomatenquark mit Pimpernelle

Das Kind mag derzeit keine Tomaten, aber als ich mit ihr diesen Quark angerührt habe, sie den Quark rühren durfte, die Tomaten mitgeschnitten hat, da waren sie plötzlich richtig lecker. Sie durfte probieren und fand es großartig, dass sie aus der großen Schüssel naschen abschmecken durfte, sie war ganz stolz darauf. Da Kräuter, die größer als subatomar gehackt wurden, derzeit jeweils diskussionswürdig sind, gab es 2 Schüsseln: eine nur mit Tomaten, in die andere habe ich noch Pimpernelle mit reingehackt, war wunderbar zu den Hackfleischwaffeln, auch als Brotaufstrich sicher nicht schlecht.

Zutaten

Ergibt 2 kleine oder 1 große Schüssel

  • 500 g Quark, Magerquark genommen
  • Salz, Pfeffer
  • 1/2 Zitrone, der Saft
  • 5 Tomaten
  • 1/2 Bund Pimpernelle
  • Salz, Pfeffer (sparsam!!)

Zubereitung

  1. Den Quark mit dem Handrührgerät schon kräftig durchrühren, dann bekommt er ein angenehmeres Mundgefühl. Salzen, pfeffern, Zitronensaft unterrühren.
  2. Die Tomaten waschen, trocknen, halbieren, Strunk herausschneiden. Kerne herauskratzen, Fruchtfleisch würfeln.
  3. Die Pimpernelle waschen, trockenschütteln, hacken. Gemeinsam mit den Tomaten unterheben, nochmals abschmecken. Bis zum Servieren kalt stellen.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 20 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

Die kleine Helferin beim Abschmecken:

tomatenquark-abschmecken.jpg

25.08.10

Rezept: Hackfleischwaffeln aus Roggenvollkornmehl

Hackfleischwaffeln aus Roggenvollkornmehl

Unsere Kleine hat sich ja absolut den Breien verweigert. Bei heißem Sommerwetter wollte ich trotzdem mal eine fleischige Variante machen. Also habe ich Bio-Rinderhack gekauft und statt Weizen- (da war sie erst 9 Monate alt) das Roggenvollkornmehl für die Hackfleischwaffeln verwendet. Passte richtig gut, wir waren überrascht, es gab dem ganzen noch eine nussige Komponente, dazu dann einen Tomaten-Quark, den die Große selber gemacht hatte. Tja, war mal wieder genial lecker, in den pikanten Waffel-Varianten werde ich ab sofort wohl öfter Vollkornmehl verwenden.

Zutaten

Reicht für 4 zum Sattessen, mit Dip für 6

  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knochblauchzehe
  • 150 g gemischtes Hackfleisch, hier Bio-Rinderhack genommen, mit gemischt wird es saftiger
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Paprika edelsüß
  • 2 Eier (M)
  • 250 g Mehl (hier Roggenvollkorn)
  • 250 ml Sprudel (300 ml genommen bei Vollkorn)
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Salz

Zubereitung

  1. Die Zwiebel und die Knoblauchzehe schälen und fein würfeln/ hacken.
  2. Die Zwiebel in einer Pfanne goldig anbraten, das Hackfleisch zugeben und mit den Salz, Pfeffer, Paprika kräftig würzen (eher zuviel als zuwenig, denn der Teig selbst bringt keinen Geschmack).
  3. Die Eier trennen. Eischnee schlagen.
  4. Die Eigelbe mit dem Mehl, dem Sprudel, Backpulver und Salz verquirlen, die Hackfleischmasche zugeben, verrühren und zum Schluss den Eischnee unterheben.
  5. Im Waffeleisen ausbacken, warm servieren.

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten plus Ausbackzeit

Schwierigkeit: leicht

Quelle: variiert nach meinem Standardrezept für Hackfleischwaffeln

24.08.10

Rezept: Blaubeer-Sahne-Eis

Blaubeer-Sahne-Eis

Ivch bin total begeistert von meiner Eismaschine, die läuft momentan mindestens wöchentlich. Ich komme kaum hinterher mit dem Bloggen. Hier habe ich echte Blaubeeren bekommen, die sind kleiner als die üblichen Heidelbeeren, schmecken intensiver (vergleichbar mit Walderdbeeren im Vergleich zu den "normalen" Erdbeeren). Von dem Eis waren wir alle total begeistert, war richtig lecker. Erstaunlicherweise war der Rest auch nach 1 Tag im TK immer noch sehr cremig, nicht so kratzig wie viele der anderen getesteten Versionen. Auch die Kinder waren hin und weg, die blaue Zunge vom Genuss war der Hingucker!

Zutaten

Ergibt ca. 1 Liter Eis

  • 300 g Blaubeeren
  • 200 g Sahne
  • 80 g Zucker
  • 1 EL Vanillezucker

Zubereitung

  1. Die Blaubeeren waschen, verlesen (da sind oft noch kleine Stiele dran), gut abtropfen lassen.
  2. Mit der Sahne, dem Zucker und dem Vanillezucker pürieren. In die Eismaschine geben und dort gefrieren lassen (in meinem Gerät 60 Minuten)

Zubereitungszeit: etwa 10 Minuten Arbeits- + Gefrierzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: variiert nach diesem Rezept

23.08.10

Kochblogger-Nachwuchs

kleinkind-am-herd.jpg

Irgendwann im Juli: die 2 1/2-jährige "große" Tochter beschließt "heute koche ich, Mama hilft". Klar! Was sollte es denn geben. Die Antwort war auch schnell gefunden. Es sollte Kartoffelsalat (nach Familienrezept) mit Fischstäbchen geben. Also gemeinsam die Kartoffeln geholt, geputzt, Topf angeschaltet. In der Zwischenzeit Zwiebeln und Gurken geschnitten (geht hervorragend mit diesen Messern), Salz, Pfeffer, Essig und Öl zugegeben. Kartoffeln pellen und rädeln durfte dann die Mama helfen. Abschmecken war natürlich wieder Chefsache. Dann noch Pfanne auf den Herd, anmachen, Öl rein und die (TK-)Fischstäbchen reinlegen. Wenden geht auch gut. Dann nur noch anrichten und (wichtig im Blogger-Haushalt) Teller fotografieren. Das musste natürlich auch die Köchin machen. Sieht doch nicht schlecht aus, oder? Insbesondere für das Alter!! Für alle besorgten, natürlich muss man so kleine Kinder noch beaufsichtigen, wenn sie mit scharfem Messer arbeiten, aber sie macht das jetzt schon seit einigen Wochen, fast Monaten und geschnitten hat sie sich noch nie. Was sie sich nicht zutraut, wandert auf Mamas Brett, das darf ich dann schneiden. Bliebe noch zu sagen, dass es allen, auch der kleinen (in der Kochzeit netterweise schlafenden) Schwester geschmeckt hat.

22.08.10

Rezept: Johannisbeer-Tarte

Johannisbeer-Tarte

Derzeit haben Johannisbeeren Hochsaison. Irgendwie mag ich die roten nicht sonderlich, die sind mir etwas zu säuerlich. Doch jetzt habe ich ein genial leckeres Rezept gefunden, das die richtig schön veredelt. Allerdings habe ich beim Verquirlen des Gusses ausversehen zu viel Zucker zugegeben, aber es stimmte perfekt, genau ausgewogen zwischen Säure und Süße. Es schmeckte kalt fast noch besser als lauwarm. Der Boden war super, leicht kross und zur Füllung hin schon leicht durchgezogen. Für mich das perfekte Träubles-Kuchen-Rezept.

Zutaten

Für eine 28-cm-Tarteform

Für den Mürbeteig:

  • 220 g Mehl Typ 405
  • 110 g kalte Butter
  • 50 g Puderzucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Eigelb (M)

Für den Belag:

  • 500 g rote Johannisbeeren
  • 3 Eier (M)
  • 150 g Zucker (laut Rezept nur 100 g, wäre mir zu sauer für Kuchen)
  • 125 ml Sahne

Zubereitung

  1. Für den Boden das Mehl auf eine Platte sieben, die Butter in Würfeln zugeben, Puderzucker darüber sieben, Salz und Eigelb zugeben, rasch zu einem glatten Teig verkneten. In Frischhaltefolie wickeln und im Kühlschrank kalt stellen.
  2. Die Johannisbeeren verlesen, waschen, in einem Sieb gut abtropfen lassen. Den Ofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. Für den Guss die Eier mit Zucker und Sahne verquirlen.
  4. Die Form fetten, den Teig hineindrücken, dabei einen 3 cm hohen Rand formen, mit einer Gabel mehrfach einstechen. Die Johannisbeeren gleichmäßig darauf verteilen, den Guss darüber gießen.
  5. Auf der 2. Schiene von unten ca. 30 Minuten backen.
  6. Auf einem Gitter lauwarm abkühlen lassen, aus der Form lösen und mit etwas Puderzucker bestäubt servieren.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeits- + 30 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Teubner - Das große Teubner Backbuch, S. 157

21.08.10

Rezept: Zitronenhuhn mit Pfirsichen

Zitronenhuhn mit Pfirsichen

Ich hatte mal wieder richtig Lust auf ein Brathähnchen. Das habe ich mit den zwei superreifen Pfirsichen schön leicht und figurfreundlich im Ofen geschmort. Die Süße der Pfirsiche harmoniert ganz wunderbar mit der leichten Säure aus den Zitronen. Bohnenkraut und Basilikum geben die nötige Würze. Eine tolle, leckere, schnelle Improvisation. War mal wieder genial lecker!

Zutaten

Für 4 Personen

  • 1 Brathähnchen
  • Salz, Pfeffer
  • 1/2 Biozitrone
  • 2 Zweige Thymian
  • 2 Zweige Bohnenkraut
  • 150 ml Apfelsaft
  • 2 Pfirsiche
  • 150 ml Apfelsaft
  • 3 Zweige Basilikum

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Das Hähnchen abspülen, trockentupfen, außen und innen salzen, innen noch pfeffern. Die Zitrone waschen, abtrocknen, grob würfeln, gemeinsam mit dem Thymian in das Hähnchen füllen. Bohnenkraut in den Bräter legen, das Huhn darauf setzen und den Apfelsaft dazugießen.
  3. Auf der 2. Schiene von unten für 60 Minuten garen.
  4. In der Zwischenzeit die Pfirsiche waschen, halbieren, Kern entfernen und würfeln. Gemeinsam mit dem restlichen Apfelsaft zu dem Hähnchen geben. Für weitere 15 Minuten garen. Das Huhn mit einer Nadel etwas einpieksen, nochmal für 15 Minuten garen.
  5. Den Ofen auf 250°C Ober-/Unterhitze hochschalten. Das Brathähnchen etwas Farbe nehmen lassen.
  6. Basilikum waschen, trockenschütteln., die Blätter abstreifen. Die Basilikumblätter grob in Streifen schneiden. Das Hähnchen aus dem Bräter heben, das Basilikum zur Sauce geben.
  7. Das Hähnchen tranchieren, das Basilikum zur Sauce geben, mit Salz und Pfeffer abschmecken, gemeinsam servieren.

Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten gesamte Arbeits- + ca. 100 Minuten Garzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

17.08.10

Rezept: Strawberry-Margarita-Torte

Strawberry-Margarita-Torte

Der backbegabte Bruder hat mal wieder gezaubert (ich durfte zwecks Entfernung nicht probieren - gemein!). Mit den letzten Erdbeeren der Saison hat er ein Mitbringsel zu einer Studentenparty gemacht. Schmeckt frisch am besten. Die Torte gelingt leicht, da kein Backen notwendig ist. Allen Leuten auf der Party hat es derartig gut geschmeckt, dass fast jedeR das Rezept haben wollte. Da hat er dann mal wieder auf meine Seite verwiesen und mir das Rezept gleich mitgemailt. Sein Tipp: unbedingt auf die Zubereitungsdetails bei der Gelatine achten! Bruderherz: Deine Köstlichkeiten stelle ich immer wieder gerne online! Hier also für alle zum Nachbacken empfohlen (er kann backen)!

Zutaten

Für eine 26-cm-Springform

Für den Boden:

  • 200g Zitronenkekse
  • 150g Butter

Für den Belag:

  • 500g Erdbeeren
  • 100g Zucker
  • 2 EL Vanille-Zucker
  • 10 EL weißer Tequila
  • 12 Blatt weiße Gelatine
  • 1 Biozitrone
  • 1 Limette
  • 750g Speisequark
  • 200g Sahne

Zubereitung

  1. Zitronenkekse zerbröseln und mit der erwärmten Butter vermischen.
  2. Eine Springformrand (Durchmesser 26cm) auf eine Tortenplatte setzen und darin gleichmäßig verteilen und leicht andrücken.
  3. Zucker, Vanillezucker und Tequila vermischen.
  4. Für den Belag Erdbeeren putzen, waschen, gut abtropfen lassen und entstielen. Evtl ein paar Erdbeeren für die Deko zur Seite legen. Restliche Erdbeeren pürieren. 2EL der Zucker-Tequila-Masse hinzufügen.
  5. Gelatine in kaltem Wasser einweichen.
  6. Zitrone heiß abwaschen, abtrocknen und die Hälfte der Schale dünn abreiben. Limette halbieren und Saft auspressen. Quark mit restlicher Zucker-Tequila-Mischung, Limettensaft und Zitronenschale verrühren.
  7. Eingeweichte Gelatine leicht ausdrücken und in kleinem Topf bei schwacher Hitze unter Rühren auflösen. (Ich habe eine große Tasse im Wasserbad genutzt.)
  8. Gelatineflüssigkeit teilen (eine Teil etwas mehr als die Hälfte). Das Erdbeerpüree nach und nach in etwas über die Hälfte der Gelatineflüssigkeit einrühren. Die Quarkmasse nach und nach unter den anderen Teil der Gelatine rühren und kalt stellen.
  9. Sahne steif schlagen. Sobald die Quarkmasse anfängt dicklich zu werden, restliche Sahne unterheben. Die Hälfte des Erdbeerpürees unter die Quarkcreme ziehen, so dass Erdbeer-Schlieren entstehen.
  10. Die Creme auf dem Boden verteilen und vorsichtig glatt streichen. Das restliche Erdbeerpüree darauf verteilen. Die Torte 2-3 Stunden im Kühlschrank kalt stellen.
  11. Torte nach Wunsch mit restlichen Erdbeeren und Sahnetupfern garnieren.

Zubereitungszeit: ca 60min Arbeits- + 3 Stunden Kühlzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: mein Bruderherz deutlich abgewandelt nach Dr. Oetker Kühlschranktorten von A-Z, S. 79

15.08.10

Rezept: Wassermelonen-Sorbet

Wassermelonen-Sorbet

Blog-Event LIX - Melone (Einsendeschluss 15. August)Ich liebe im Sommer Melonen, meistens naschen wir sie pur oder im Salat. Doch passend zum Event wurde mal wieder mein neuer Küchenmitbewohner verwendet. Ich wollte ein erfrischendes Sorbet aus meiner Wassermelone machen. Die war leider nicht so aromatisch, wie ich es mir gewünscht hätte. Doch das Sorbet macht sie um vieles geschmackvoller, richtig lecker!! War richtig gut. Leider war es grenzwertig viel für die Eismaschine, vielleicht beim nächsten Mal nur die Hälfte machen. Wer keine Eismaschine hat, der kann es auch so im TK machen und regelmäßig umrühren. War ein toller Abschluss eines sommerlichen Essens bei leider nicht so sommerlichen Wetter. Ein wirklich würdiger Beitrag zu diesem Event.

Zutaten

Ergibt ca. 1,5 Liter Sorbet

  • 150 g Zucker
  • 150 ml Wasser
  • 1/4 Wassermelone mit 1 kg Gewicht
  • 1 Bio-Limette

Zubereitung

  1. Zucker mit Wasser unter Rühren bei mittlerer Hitze aukochen, bis sich der ganze Zucker gelöst hat, dann vom Herd nehmen, abkühlen lassen.
  2. Die Wassermelone in Würfel schneiden, die Kerne dabei entfernen, im Mixer pürieren.
  3. Limette heiß waschen, abtrocknen, Schale abreiben, zum Melonen-Püree geben, halbieren, auspressen und Saft ebenfalls zugeben. Gemeinsam mit dem Zuckersirup in die Eismaschine geben und dort gefrieren lassen (bei uns in 90 Minuten)

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeits- (hier lohnt sich kernlose Sorten, dann schneller) + Gefrierzeit (mit Maschine 90 Minuten, ohne ca. 4 Stunden, dann stündlich umrühren)

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Eis, S. 55

14.08.10

Rezept: Rote-Bete-Apfel-Quiche

Rote-Bete-Apfel-Quiche

Aus der jetzt frischen Roten Bete wurde bei vorhergesagtem Regenwetter eine vegetarische Quiche gezaubert, da wir uns nicht trauten, zu grillen. Die Sonne schien dann doch, aber auch so konnten wir gemeinsam schlemmen. Unser Besuch hatte noch nie die frische Rote Bete gegessen, kannte nur die Glasversion. Die waren positiv überrascht, die Kinder waren allesamt sehr begeistert, die langten ordentlich zu. Es reichte gerade so für 4 Erwachsene und 3 Kleinkinder/Babies. Die Roten Beten werde ich beim nächsten Mal hobeln, denn so ganz gleichmäßig dick hatte ich sie nicht geschnitten, die dickeren Stellen waren noch etwas sehr bissfest, aber sonst perfekt!

Stück Rote-Bete-Apfel-Quiche

Zutaten

Für 4 Erwachsene + 3 Kinder, 26 cm Springform

Für den Mürbeteig:

  • 250 g Mehl (Typ 405)
  • 125 g Butter
  • 1 Ei (M)
  • 1 TL Salz

Für den Belag:

  • 2 Rote Beten
  • 2 große Äpfel
  • 250 g Feta
  • 200 g Sahne
  • 1 Bund Thymian
  • 1 kleiner Apfel
  • 4 Eier (M)
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Mehl mit Butter, Ei und Salz rasch verkneten. In Frischhaltefolie wickeln und im Kühlschrank 30 Minuten kühl stellen.
  2. Den Ofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. Die Roten Beten waschen, unter fließendem Wasser schälen. In dünne Scheiben hobeln. Aus den Äpfeln das Kerngehäuse herausschneiden, in Scheiben schneiden.
  4. Eine 26 cm Springform fetten, den Teig hineindrücken, dabei einen ca. 4 cm hohen Rand formen. Mit Backpapier auslegen, mit Linsen bedecken und 10 Minuten auf der 2. Schiene von unten blind backen.
  5. In der Zwischenzeit den Feta abtropfen lassen, grob würfeln. Sahne zugießen. Thymian waschen, trockenschütteln, die Blättchen zum Feta geben. Den kleinen Apfel schälen, fein reiben. Alles mit den Eiern pürieren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  6. Äpfel- und Rote-Bete-Scheiben abwechselnd auf den Teig einschichten. Den Guß langsam darüber gießen. Auf der 2. Schiene von unten 50-60 Minuten backen.

Zubereitungszeit: etwa 45 Minuten Arbeits- + 30 Minuten Kühl- + 60 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: recht einfach

Quelle: eigenes Rezept

12.08.10

Rezept: Paprika-Mangold-Lasagne

Paprika-Mangold-Lasagne

In unserer Biokiste war ganz wunderbarer Mangold und eine (vegetarische) Freundin hatte sich für das Wochenende angekündigt. In der Schrot und Korn hatte ich schon einige Wochen vorher dieses Rezept entdeckt, das ich unbedingt nachkochen wollte. Es war richtig lecker, auch wenn wir den Chili wegließen. Jede Füllung für sich war schon total lecker und musste vor weiteren "Ich muss nur noch mal abschmecken"-< Versuchen geschützt werden. Im Zusammenspiel dann aber echt genial!! Dafür war die Flüssigkeitsmenge viel zu hoch angegeben, aus dem Sud konnte ich am nächsten Tag noch eine Gemüsesauce kochen. Da würde ich beim nächsten Mal die Menge reduzieren, schon so angegeben. Wir fanden es so lecker, dass wir alles ratzekahl aufgegessen hatten. Nur die Bechamel wurde mal wieder durch Saure Sahne ersetzt, mit der kann ich mich einfach nicht anfreunden. Die Paprika-Mangold-Lasagne gab es hier sicher nicht das letzte Mal.

Zutaten

Für 5 Personen

Für die Paprikafüllung:

  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 600 g rote Paprika
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 EL brauner Zucker
  • 250 ml Gemüsebrühe (lt. Rezept 400 ml)
  • 120 g Cashewkerne (weggelassen, Kinder sind noch zu klein für Nüsse)
  • 50 g eingelegte, getrocknete Tomaten
  • 2 EL Tomatenmark
  • 2 EL Thymianblättchen (war etwa 1/2 Bund)
  • Salz, Pfeffer, Chiliraspel

Für die Mangoldfüllung:

  • 600 g Mangold
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 3 EL Olivenöl
  • 200 ml Gemüsebrühe (lt. Rezept 350 ml)
  • 2 EL Crème fraîche (Saure Sahne genommen)
  • 1 TL weißer Balsamico
  • Salz, Pfeffer, Muskat

Der nötige Rest für die Lasagne:

  • 1 EL Olivenöl
  • 800 g Saure Sahne (davon 2 EL für die Mangoldfüllung genommen)
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 150 g Parmesan
  • 9 Lasagneblätter

Zubereitung

  1. Für die Paprikafüllung die Zwiebel und Knoblauch schälen, fein hacken. Paprika waschen, putzen, in etwa 1 cm große Würfel schneiden.
  2. Olivenöl in einer großen Pfanne erhitzen, alles darin unter Rühren anschwitzen, Zucker darüber streuen, nochmals wenden und karamellisieren lassen. Alles mit der Gemüsebrühe ablöschen. Jetzt ggf. noch die Cashewkerne kurz in der Küchenmaschine zerkleinern, die getrockneten Tomaten hacken. In die Pfanne zugeben. Mit Thymian, Salz, Pfeffer und Chili pikant abschmecken, beiseite stellen.
  3. Für die Mangoldfüllung den Mangold gründlich waschen, Stiele von den Blättern abschneiden. Die Stiele in feine Streifen schneiden, die Blätter grob in Streifen schneiden, separat lagern!
  4. Zwiebel und Knoblauch schälen, fein hacken.
  5. Olivenöl in einer anderen großen Pfanne erhitzen, darin zunächst die Mangoldstiele mit den Zwiebel- und Knoblauchwürfeln 5 Minuten dünsten. Dann die Blätter gemeinsam mit der Gemüsebrühe zugeben, kurz aufkochen lassen. Die Crème fraîche untermischen und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
  6. Den Ofen auf 170°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  7. Die Lasagneform mit dem Olivenöl einpinseln. Die Saure Sahne mit Salz, Pfeffer und Muskat etwas aromatisieren. Davon 2 EL zuunterst in der Lasagneform verstreichen.
  8. Lasagneplatten darauf legen. Dann die komplette Paprikafüllung hineingeben, 1/3 der restlichen Sauren Sahne darüber verteilen, dann Lasagneplatten. Darauf die komplette Mangoldfüllung geben.
  9. Darauf erneut 1/3 der Sauren Sahne geben, wieder mit Lasagneplatten bedecken. Die restliche Saure Sahne darauf verstreichen, den Parmesan grob darüber reiben.
  10. Auf der 2. Schiene von unten ca. 40 Minuten backen.

Zubereitungszeit: etwa 50 Minuten Arbeits- + 40 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: Schnippelarbeit

Quelle: Schrot und Korn 7/10

10.08.10

Rezept: Pesto-Feta-Dip

Pesto-Feta-Dip

Bei uns im Haus sind schon letztes Jahr neue Mitbewohner eingezogen. Die kochen und schlemmen genauso gerne wie wir. Von ihr habe ich dieses superleckere Rezept für diesen schnellen Dip. Er schmeckt sowohl als Brotaufstrich als auch als Grillsauce, besonders zu Steaks in Kräutermarinade. Dabei ist er perfekt vorzubereiten. Besonders gut schmeckt er, wenn man selbstgemachtes Pesto verwendet.

Zutaten

Ergibt 1 kleine Schüssel

  • 200 g Feta
  • 200 g Joghurt
  • 4 EL Pesto, gekauft oder besser selbstgemacht
  • 1 Knoblauchzehe
  • Meersalz, Pfeffer
  • Zitronensaft

Zubereitung

  1. Feta würfeln. Joghurt mit Feta, Pesto in eine Schüssel geben. Knoblauch schälen, vierteln, zugeben. Alles pürieren.
  2. Mit Salz und Pfeffer sowie Zitronensaft (ich nehme ca. 1 EL) abschmecken.
  3. Bis zum Verwenden kalt stellen.

Zubereitungszeit: fertig in 5 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Franka - danke!!

8.08.10

Rezept: Klassisches Pesto

klassisches Pesto


Jetzt haben die tollen, duftenden Kräuter Hochsaison. Ganz frisch geerntet, verfeinern sie wunderbare Essen. Das klassische Pesto geht dabei auch noch wunderbar schnell und schmeckt umso vieles besser als die gekauften (und obendrein auch teuren) Gläser aus dem Supermarkt. Wer keinen Mixer hat, der kann sich auch mit einem Pürierstab helfen, ganz klassisch wird es ohnehin im Mörser zubereitet. Einfach mal richtig lecker und tolles Ausgansprodukt für die verschiedensten Rezepte! Da ich das Buch schon ewig im Regal habe, aber noch nie eines der Grundrezepte getestet habe, ist das doch ein idealer Kandidat für das laufende DKduW.

Zutaten

Ergibt ein volles ca. 400 ml Glas

  • 4 Knoblauchzehen
  • 50 g Pinienkerne
  • 200 g Basilikumblätter
  • 150 g Parmesan
  • 150 ml Olivenöl

Zubereitung

  1. Knoblauch schälen, grob hacken. Pinienkerne in einer Pfanne ohne Öl etwas golden anrösten.
  2. Basilikum waschen, sehr gründlich trockenschütteln, Blätter abzupfen.
  3. Alles zusammen in den Mixer geben, Parmesan grob dazu reiben. Alles mixen, dabei die Hälfte des Olivenöls zugeben. Das restliche Olivenöl zugeben, kurz durchmischen.
  4. In ein sauberes Glas geben, mit Olivenöl bedecken, so hält es sich länger.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 15 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: wenig variiert nach Teubner - Handbuch Kochen, S. 396

Kochbuch: Teubner - Handbuch Kochen

Teubner - Handbuch KochenIch brauche immer mal wieder eine kleine Hilfestellung, wenn ich irgendeine neue Methode ausprobieren möchte. Denn bei uns daheim wurde zwar gekocht, aber nicht wirklich viel ausprobiert - es wurde einfach nie gegessen. Doch hier finden alle, die immer schon mal wissen wollten, wie man diverse Obst- und Gemüsesorten putzt und zubereitet oder Fische ausnimmt, ausführliche Anleitungen, die überwiegend auch mit Schritt-für-Schritt-Fotos bebildert sind. Dabei sind die vorgestellten Küchenmethoden in verschiedene Kapitel unterteilt:

Die Küchen- und Gartechniken sind unterteilt nach der Hauptzutat: Gemüse; Obst; Eier, Milch & Käse; Fisch, Meeresfrüchte; Fleisch; Geflügel & Wild; Pasta & Getreide; Kräuter & Gewürze; Saucen und Allgemeines. Dabei werden vielfach nur die Vorbereitung gezeigt wie z.B. Cardy oder Chayote (was ich beides noch nie gegessen habe, also auch nicht wüsste, was und wie ich damit umgehen soll). Häufig bei den Küchentechniken auch noch Grundrezepte wie Sorbets, hier wird auch die Zubereitung mit und ohne Eismaschine ausführlich gezeigt.

Das Buch ist ideal für alle, die gerne mal Produkte kennen lernen wollen, die sie noch nicht getestet hatten. Außerdem für Kochanfänger, die vielleicht zuhause nicht ganz so viele Küchentechniken kennen lernen durften. Außerdem ist ein großes Saucenkapitel mit vielen Grundrezepten enthalten. Die Rezepte selber sind im Fließtext enthalten, die Zutaten müssen der Arbeitsanleitung entnommen werden, stehen aber auch immer bei dem entsprechenden Arbeitsschritt mit zugehörigem Foto. Die sind überhaupt total schön und sogar das Auslösen der Garnelen wirkt recht ansprechend fotographiert.

Das Buch ist aktuell noch im Handel oder bei Amazon erhältlich. Daraus schon vorgestellt:

3.08.10

Rezept: Erdbeer-Joghurt-Eis

Erdbeer-Joghurt-Eis

Das Erdbeer-Joghurt-Eis war das zweite Eis, was ich in der neuen Eismaschine getestet hatte. Es ist fruchtiger, dafür nicht ganz so cremig wie das Erdbeer-Sahne-Eis. Dabei ist es eine leichtere und figurfreundliche Variante. Da es auch ohne Ei auskommt, ist es insbesondere für Kleinkinder und Schwangere ideal. Wer keine Eismaschine hat, verwendet TK-Obst und hat direkt nach dem Pürieren fertiges Eis.

Zutaten

Ergibt ca. 1 Liter Eiscrème

  • 300 g Erdbeeren (vorbereitet gewogen, frisch oder TK)
  • 80 g Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 200 g Joghurt

Zubereitung

  1. Die Erdbeeren waschen, putzen, verlesen, 300 g abwiegen, in eine Schüssel geben.
  2. Mit Zucker, Vanillezucker und Joghurt pürieren. Bis zur Verwendung im Kühlschrank vorkühlen.
  3. In die Eismaschine geben und gefrieren lassen. Ggf. nochmals umfüllen und im TK durchfrieren lassen.

Zubereitungszeit: 10 Minuten Arbeits- + 60 Minuten Frierzeit (maschinenabhängig)

Schwierigkeit: mit der richtigen Maschine echt einfach

Quelle: Karin - danke für die Rezepte

2.08.10

Rezept: Eifreies Nutella-Eis

Nutella-Eis

Auch bei mir kam das Frühstückspaket von Nutella an. Die Große war ganz begeistert: "Lalo!!" (das Wort für Schokolade). Denn die ist bei uns reduziert. Ich gestehe, dass ich ein Fan des süßen Aufstriches bin, den gibt es bei mir aber nur am Wochenende, denn in Examenszeiten hatte ich kein Problem damit, das Glas auch einfach mal zu löffeln, was in der Nach-Examens-Zeit enorme Anstrengungen erforderte, um die ganzen Kilos wieder los zu werden. Brot gibt es bei uns abends, Weißbrot und Co nur am Wochenende. Unter der Woche frühstücken wir meistens ein Müsli, vielleicht ein Toastbrot mit etwas Marmelade.

Schon ewig schlummert auch bei mir das Rezept von Zorra für das Nutella-Eis. Allerdings habe ich es in meiner neuen Eismaschine gemacht. Den Kondensmilchanteil habe ich schon erhöht, trotzdem war es nach etwa der Hälfte der sonst nötigen Zeit schon so fest, dass das Rührwerk Schwierigkeiten hatte. Die Mitesser waren alle begeistert, die Kinder ohnehin. Nachmachen sehr empfohlen!!

Zutaten

Ergibt ca. 900 ml Eis

  • 100 g Nutella
  • 170 ml Kondensmilch (eigentlich 140 ml)

Zubereitung

  1. Nutella in der Kondensmilch auflösen. Im Kühlschrank vorkühlen, in die Eismaschine geben. War bei mir nach 30 Minuten fest.
  2. Wer keine Eismaschine hat, muss es einfach in den TK stellen und alle 60 Minuten gut umrühren, dauert dann etwa 4 Stunden.

Zubereitungszeit: etwa 10 Minuten Arbeits- + Gefrierzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Zorra