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25.07.10

Rezept: Dinkel-Hafer-Brot

dinkel-hafer-brot.jpg

Ich hatte ja von Ulrike neuen Sauerteig bekommen hatte, habe ich recht rasch (schon vor 2 Wochen) dieses superleckere Brot nach ihrem Rezept gebacken. Außer einem Sauerteigansatz bekommt frau alles fertig im gut sortierten Bioladen um die Ecke. Roggenvollkornmehl hatten sie nicht, sie meinten ich solle das 1150 nehmen, was ich auch gemacht habe. Ich hatte mir den Teig nach ihrer Vorwarnung noch fester vorgestellt, aber eigentlich ging er ganz gut. Allerdings habe ich nach dem "Einschießen" (also dem Brot in den Ofen stellen) die Hitze nicht reduziert. Das hätte ich vielleicht tun sollen, denn so war es oben recht dunkel. Da wir dann spontan 2x aushäusig essen waren, wurde es erst am 3. Tag angeschnitten. Aber was soll ich sagen: supersaftig, die beiden Mädels waren begeistert. Kommentar des Göttergatten: "Kannst Du wieder backen". Nicht schlecht, oder? Ein echt anfängertaugliches Brot. Wer keine so nette Bezugsquelle für Sauerteig hat, beim "echten" Bäcker, also einem, der noch bäckt, kann man auch Sauerteigansatz bekommen."

Ich habe das Brot gestern gleich wieder gebacken. Dieses Mal hatte ich mir Roggenkörner im Bioladen mittelfein mahlen lassen und habe das Mehl verwendet, war noch etwas besser, als mit dem 1150. Laut Ulrike sollte das Brot innen 95°C erreichen, das habe ich beim ersten Mal nicht ganz geschafft, war außen schwarz und innen bei 90°C, da habe ich es rausgenommen. Beim 2. Mal gar nicht gemessen, aber auch die Hitze auf 200°C nach dem Reinschieben reduziet und es rausgeholt, als sich zwischen Form und Brot nach 40 Minuten ein Rand bildete, da war es auch nicht so dunkel. War aber immer perfekt, richtig lecker und saftig. Von dem gestern sind gerade noch 4 Scheiben übrig.

Zutaten

Für den Sauerteig-Ansatz:

  • 125 g Dinkelvollkornmehl
  • 75 Roggenvollkornmehl (1150 genommen)
  • 50 g Weizen-Sauerteig, (Roggensauerteig gehabt)
  • 200 g Wasser

Für die Körnermischung:

  • 140 g Haferkerne (Nackthafer)
  • 60 g Haferflocken (Vollkorn genommen)
  • 300 g Wasser

Für den Teig:

  • 50 g Dinkelvollkornmehl
  • 125 g Roggenvollkornmehl (wieder 1150 genommen)
  • 50 g Hafervollkornmehl (statt dessen Dinkelvollkornmehl genommen)
  • 13 g Salz
  • Etwas Wasser, habe ich auch weggelassen

Zubereitung

  1. Für den Sauerteigansatz die beiden Mehle mit dem Sauerteigansatz und dem Wasser in der Küchenmaschine verkneten. Abdecken und über Nacht stehen lassen. Direkt danach noch die Haferkerne (werden als Nackthafer im verkauft, bekam ich im Bioladen) mit Wasser im kleinen Topf aufkochen und ebenfalls abgedeckt über Nacht stehen lassen.
  2. Am nächsten Tag vom Sauerteigansatz ca. 2 EL abnehmen (damit man für das nächste Brot den Starter hat) mit den restlichen Mehlsorten, dem Salz und den gequollenen Körnern in der Küchenmaschine verkneten.
  3. Den Teig mit einem Küchenhandtuch abdecken und mind. 1 Stunde stehen lassen, bis sich das Volumen sichtbar vergrößert hat.
  4. Eine Kastenform (25 cm Länge) einfetten (Olivenöl genommen) und den Teig hineingeben. MIt nassen Händen glatt streichen. Nochmals ruhen lassen (bei mir so 3-4 Stunden), bis sich das Volumen erneut vergrößert hat, habe immer gewartet, bis die Kastenform voll war.
  5. Den Ofen auf 240°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Das Brot auf der 2. Schiene von unten in den Ofen schieben, die Hitze auf 200°C Ober-/Unterhitze reduzieren und 30-40 Minuten backen.

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten Arbeits- + Ruhezeit über Nacht + 15 Minuten Arbeitszeit + Ruhezeit insg. ca. 5 Stunden + 40 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: sogar für mich blutigen Anfänger echt einfach

Quelle: Küchenlatein, danke für den Tipp!!

19.07.10

Rezept: Rumkirschen

Rumkirschen

Garten-Koch-Event Juli: Kirschen [31.07.2010]Gestern wurde hier groß eingekocht, die Sauerkirschen unter großer Hilfe der "Großen" geerntet und im Garten gleich entsteint. Außerdem waren die Johannisbeeren reif und wollten ebenfalls geerntet werden. Aus den Johannisbeeren wurde dann mit Erdbeeren wieder eine Erdbeer-Johannisbeer-Marmelade. Die Sauerkirschen wurden zum größten Teil in die Lieblingsmarmelade der Großen (die Schwarzwälder Kirschmarmelade) verwandelt. Ich habe aber rechtzeitig was für die ganz Großen abgezweigt. Etwa 1 kg der Kirschen wurde mit Kandis und Vanilleschote in Gläser gefüllt und nach ca. 1 Stunde mit Rum aufgefüllt. Jetzt dürfen sie mind. 4 Wochen ziehen. Sollen toll zu Vanillepudding oder -eis passen. Eine schnelle Einweckmöglichkeit für Sauerkirschen, kann schnell im Garten abgefüllt werden, die Desinfektion und Konservierung übernimmt der Alkohol.

Zutaten

Für 2 Gläser à 600 ml Inhalt

  • ca. 1,2 kg Sauerkirschen
  • ca. 500 g Krümelkandis
  • 1 Vanilleschote
  • ca. 350 ml Rum mit 54% (der für Feuerzangenbowle)

Zubereitung

  1. Die Kirschen waschen, entsteinen, abwechselnd mit dem Krümelkandis in die Gläser füllen. Die Vanilleschote halbieren, aufritzen und in die Gläser stecken.
  2. Gläser verschließen und 1 Stunde Saft ziehen lassen.
  3. Dann mit dem Rum aufgießen, so dass alle Kirschen vollständig bedeckt sind.
  4. Gut verschlossen mind. 4 Wochen durchziehen lassen.

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten Arbeits- + 4 Wochen Ruhezeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Dr. Oetker - Einmachen, S. 46

18.07.10

Rezept: Erdbeer-Sahne-Eis

Erdbeer-Sahne-Eis

Bei mir ist ein neuer Küchenmitbewohner eingezogen: eine Eismaschine mit Kompressor, genauer eine Unold Cortina. Sie nimmt mir zwar eine große Ecke in der Küche weg. Aber das erste Eis, was ich nach dem Rezept einer Freundin (die macht es immer im Thermomix und mit Joghurt statt der Sahne) gemacht habe, hat mir derartig begeistert! Nur 10 Minuten Arbeitszeit, dann in die Maschine gefüllt, kein Fummeln, kein Frickeln, einfach, idiotensicher, Deckel drauf, angemacht und nach 60 Minuten perfektes Eis entnommen. Das habe ich zwar nochmal entnommen und im TK nochmal zwischengelagert, aber es war perfekt: cremig, zartschmelzend, erdbeerig. Kurz gesagt, das beste Erdbeereis, das ich seit sehr langer Zeit gegessen habe. Kann ich echt nur empfehlen!! Für die Neugierigen noch ein Bild vom Küchenneuling:

Eismaschine Unold Cortina

Zutaten

Ergibt ca. 1 Liter Eiscrème

  • 300 g Erdbeeren (vorbereitet gewogen, frisch oder TK)
  • 80 g Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 200 g Sahne

Zubereitung

  1. Die Erdbeeren waschen, putzen, verlesen, 300 g abwiegen, in eine Schüssel geben.
  2. Mit Zucker, Vanillezucker und Sahne pürieren. Bis zur Verwendung im Kühlschrank vorkühlen.
  3. In die Eismaschine geben und gefrieren lassen. Ggf. nochmals umfüllen und im TK durchfrieren lassen.

Zubereitungszeit: 10 Minuten Arbeits- + 60 Minuten Frierzeit (maschinenabhängig)

Schwierigkeit: mit der richtigen Maschine echt einfach

Quelle: Karin .- danke dafür!!

14.07.10

Rezept: Buntes Grillgemüse

buntes Grillgemüse

Wir grillen ja öfters, immer nur Fleisch - nein, danke! Daher mache ich fast immer noch eine bunte Mischung aus Gemüse, das ich mit auf den Grill packe. Auch in Aluschalen wird es wunderbar, dann noch mit Alufolie abdecken. Außerdem kann es wunderbar vorbereitet werden. Auch unsere Tochter Nr. 2 (10 Monate) kann davon schon mitessen, eine wunderbare Möglichkeit, um sie beim Grillen mitessen zu lassen. Superlecker, schön bei heißem Wetter.

Buntes Grillgemüse

Zutaten

Für 4-6 als Beilage

  • 2 Zucchini
  • 2 Paprikaschoten
  • 2 kleine Auberginen
  • 3 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1-2 EL Meersalz (ohne Baby 2 nehmen)
  • 3 EL Olivenöl

Zubereitung

  1. Alles Gemüse waschen, Paprika und Zucchini in etwa 2 cm dicke Scheiben bzw. Streifen schneiden. Auberginen ebenfalls erst in 2 cm dicke Scheiben schneiden. Dann die Auberginenscheiben salzen, beiseite stellen.
  2. Zwiebeln und Knoblauch schälen, Zwiebeln achteln, Knoblauch in Scheiben schneiden.
  3. Auberginen trocken tupfen, die Scheiben vierteln. Alles in eine Schüssel geben, Meersalz und Olivenöl zugeben, gut durchmengen.
  4. In einem Grillkorb oder in einer Alu-Grillschale über der Glut etwa 5-10 Minuten grillen.

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten Vorbereitungs- + Grillzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

Dazu schmeckt: entweder zum Steak essen, oder einfach mit etwas Fladenbrot und Kräuterbutter genießen

12.07.10

Rezept: Schnelle Tomatensauce

schnelle Tomatensauce

Auch Tochter Nr. 2 erobert sich sehr langsam die kulinarischen Genüsse. Diese schnelle Tomatensauce kam auch bei der Großen sehr gut an. Sehr simpel, sehr schnell zubereitet muss sie einfach nur 20 Minuten köcheln. Da ich bei der Kleinen noch etwas vorsichtig bin, was den Weizen betrifft, habe ich im Bioladen diese Dinkel-Vollkorn-Fusilli bekommen, die sie recht gut mit den Fingern essen kann. Von der Tomatensauce habe ich für die ganz Kleine abgenommen, ehe ich die Butter und den Parmesan zugegeben habe. Die Große bekam es dann ohne Basilikum. Für sie sind Kräuter, die größer als subatomar gehackt wurden momentan eine "Fussel", die jeweils diskutiert werden muss, ob sie denn mitgegessen werden kann und muss. Also lasse ich Kräuter für sie momentan weg, da sie eh ein total unkomplizierter Esser ist. Ein familientaugliches Rezept, das auch den kleinsten Babys schmeckt.

Zutaten

Für 4 Personen

  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 große Dose Tomaten (800 g Einwaage)
  • 300 g Pasta (Tagliatelle lt. Rezept, hier Dinkel-Vollkorn-Fusilli, passten auch gut)
  • 100 g Butter
  • Meersalz, Pfeffer, 1 Prise Zucker
  • 50 g Parmesan
  • 1/2 Bund Basilikum

Zubereitung

  1. Knoblauch schälen, in Scheiben schneiden. Olivenöl in einem großen Topf erhitzen, darin den Knoblauch goldig anschwitzen, mit den Tomaten ablöschen. Salzen, zuckern und pfeffern. Bei mäßiger Hitze 20-30 Minuten köcheln lassen, bis es recht dickflüssig ist.
  2. In der Zwischenzeit Salzwasser für die Pasta aufsetzen. Darin die Nudeln nach Packungsangabe al dente kochen.
  3. Falls ein Baby/Kleinkind mitisst: jetzt etwa 1 EL Sauce (ohne Knoblauch) abnehmen und mit einigen Nudeln mischen. Dann die Butter in dem Topf mit der Tomatensauce zerlassen, die Nudeln zugeben, alles gut durchmischen und nochmals abschmecken.
  4. Auf Tellern anrichten. Parmesan grob darüber raspeln, Basilikum grob darüber zerpflücken.

Zubereitungszeit: fertig in 40 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Rose Gray und Ruith Rogers in Spitzenköche für Hobbyköche No 3, S. 96

Kochbuch: Spitzenköche für Hobbyköche No 3

Spitzenköche für HobbyköcheDieses Buch ist primär mal ein gutes Projekt von den knapp 10 Euro (genau: 9,95) gehen 8 Euro an das World Feed Program, wo mit dem Geld 40 Mahlzeiten für ein Kind in Malawi finanziert werden. Für das Buch haben viele internationale Spitzenköche ein Rezept beigesteuert. Hier bekannter sind Alfons Schuhbeck, Johann Lafer, Steffen Henssler. Die meisten Köche kommen aus Europa. Zum Buch selber: Untergliedert klassich nach Vorspeisen, Hauptgerichte und Nachspeisen. Bei jedem Kapitel gibt es nochmal eine Übersicht über die enthaltenen Rezepte sowie die Rezeptgeber. Der wird bei jedem Rezept kurz vorgestellt. Jedes Rezept ist mit einem großformatigen, schönen Foto versehen, die Appetit auf mehr machen. Die Arbeitsanleitung ist im Fließtext gehalten, aber die einzelnen Arbietsschritte durch Nummern abgegrenzt.

Gewöhnungsbedürftig finde ich, dass die Zutatenliste quer dazu oben gelistet ist. Ich muss also das Buch erst mal drehen, wenn ich die Zutatenmengen lesen möchte. Das macht es beim Nachkochen etwas schwer, weil auch die Schriftgröße in der Zutatenliste reduziert ist. Ansonsten schöne Rezepte, die leider nicht immer haushaltsfreundlich sind, auch sind die Zutaten nicht immer leicht erhältlich. Doch die Bandbreite der Rezepte ist erfreulich groß, so dass auch mäßig fortgeschrittene Hobbyköche einiges finden können. Wer schon viele Kochbücher hat, bekommt neue Variationen meist schon bekannter Rezepte.

Das Buch ist exklusiv bei Bücher.de sowie Spitzenköche.org erhätlich. Aus diesem Buch schon vorgestellt:

8.07.10

Rezept: Melonen-Tomaten-Kaltschale

Melonen-Tomaten-Kaltschale

Cucina rapida - schnelle Küche für Genießer. Ein Blog-Event von mankannsessen.deBei der Hitze bleibt die Küche kalt! Dennoch solle es was leckeres, leichtes geben. Ich stolperte beim Schmökern über dieses Rezept für eine Kaltschale von Alexander Herrmann. Allerdings fand ich es zunächst nicht sehr ausgewogen, es braucht eine ordentliche Schärfe. Das Olivenöl finde ich total unpassend und vermutete fast, dass es Richtung ranzig ginge. Dabei ist unseres einfach mal ein recht gutes, schön olivig. Das passt hier irgendwie nicht. Beim nächsten Mal würde ich was anderes nehmen, ein gutes Sonnenblumenöl z.B. Naja, außerdem ist mein Mixer mit 1 Liter Fassungsvermögen zu klein gewesen, habe zwischendurch schon mal in eine Schüssel abgeschüttet und auf 2x gemixt und danach in der Schüssel abgeschmeckt. Ansonsten genial lecker, perfekt bei dieser Sommerhitze.

Zutaten

Für 4 Personen zum Sattessen bei Hitze

  • 1/2 Wassermelone (meine war recht klein, habe 3/4 genommen)
  • 4 Tomaten
  • 6 Zweige Thymian (könnten 8 sein)
  • 1 EL Öl (Olivenöl lt. Rezept, würde Sonnenblumenöl bevorzugen)
  • 1 Schuss Weißweinessig (ca. 1 TL genommen)
  • Cayennepfeffer
  • Meersalz (grobes genommen)
  • Pfeffer aus der Mühle
  • Chilipulver (war aus)
  • wer mag: 12 Scheiben Parmaschinken

Zubereitung

  1. Die Melone vierteln, in Stücke schneiden, von der Schale abschneiden, entkernen, in grobe Würfel schneiden und in den Mixer geben.
  2. Tomaten vierteln, Strunk herausschneiden, ebenfalls zugeben. Thymian waschen, trockenschütteln, Blättchen abstreifen, zugeben. Öl und Weißweinessig ebenfalls in den Mixer geben.
  3. Alles schon mal salzen, Pfeffern und mit Cayennepfeffer und Chilipulver etwas Schärfe geben.
  4. Gründlich durchmixen, nochmals abschmecken und möglichst 1 Stunde kalt stellen.
  5. Wer mag heizt den Ofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vor und legt die Schinkenscheiben auf ein Backblech mit Backpapier. Die Schinkenscheiben oben ebenfalls mit Backpapier belegen und mit einem kleinen Backblech oder ähnlichem beschweren. Im Ofen 8 Minuten knusprig backen.
  6. Gemeinsam servieren (oder wie ich einfach mit Zitronenmelisse servieren, harmonierte auch toll!)

Zubereitungszeit: ca. 15 Minuten Arbeits- + 1 Stunde Kühlzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Alexander Herrmann in Kerners Kochbuch, S. 12

6.07.10

Rezept: Speckpfannkuchen mit Zwiebeln

Speckpfannkuchen mit Zwiebeln

Blog-Event LVIII - Kulinarisches aus Literatur und Film (Einsendeschluss 15. Juli 2010)Als es noch nicht so warm war, habe ich mich von der Küche der Hobbits aus dem Herr der Ringe inspirieren lassen. Als der erste Film rauskam, gab es auch ein passendes Kochbuch, das ich mir damals nicht leistete, das wäre heute wohl anders ;-) Tja, Hobbits sind gemütliche Kerle, die gute, deftige Küche schätzen, das Rezept würde also sicher passen. Sie kochen und essen sehr gerne, schätzen die Geselligkeit. Auch das im Auenland gebraute Bier würde sicher gut dazu passen. Wer will, bäckt noch Pilze mit ein. Zumindest ist das Rezept so ähnlich wie die, die es damals in dem Kochbuch so gab. Ich hoffe also, das Thema getroffen zu haben. Ansonsten gab es bei mir noch einen schönen Salat dazu, echt lecker!

Zutaten

Für 2 als Hauptspeise

  • 3 kleine Zwiebeln
  • 2 EL Butterschmalz
  • 250 g Weizenmehl Typ 405
  • 4 Eier (M)
  • 375 ml Milch
  • 125 ml Sprudel
  • 100 g Speckscheiben

Zubereitung

  1. Zwiebeln schälen, in Ringe schneiden. In dem Butterschmalz schon mal goldig anschwitzen.
  2. Mehl in eine Schüssel geben, mit den Eiern, MIlch und Sprudel verquirlen.
  3. Jeweils ein Viertel des Specks in der Pfanne auslassen, sobald er etwas knusprig ist, noch etwas der Zwiebelringe zugeben, mit einem Viertel des Teiges bedecken, soabld der Teig oben auch stockt, wenden.
  4. Im Ofen warm halten (50°C Ober-/Unterhitze), während die restlichen ausgebacken werden. Dazu schmeckt ein bunter Salat.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 25 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: etwas variiert nach Dr. Oetker - Schulkochbuch, S. 256

5.07.10

Rezept: Spinatsalat

Spinatsalat

Für das gemeinsame Grillen nach dem Viertelfinale habe ich diesen Spinatsalat vorbereitet. Der Spinat sah auf dem Markt einfach zu verlockend aus, sollte aber kalt genossen werden, es ist einfach zu warm, um in der Wohnung zu kochen. Der Salat ist toll würzig, allerdings würde Schafskäse deutlich besser passen als der von Tochter Nr. 1 eingekaufte Mozzarella. Blieb nichts von übrig, kam also gut an.

Zutaten

Für 10 als Beilage neben anderem

  • 500 g Blattspinat (nur frischer, keine TK-Ware)
  • 4 Tomaten
  • 125 g Mozzarella, besser Feta nehmen
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Salatlöffel Rapskernöl
  • 2 Salatlöffel Apfelessig
  • 1 1/2 TL süßer Senf
  • 1 TL Honig
  • Meersalz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Spinat putzen, Blätter von den Stängeln knipsen, gründlich waschen und trocken schleudern.
  2. Tomaten waschen, vierteln, Strunk rausschneiden, grob würfeln. Feta (besser als Mozzarella) würfeln. Knoblauch schälen, fein hacken.
  3. Aus Öl, Essig, Senf und Honig und Knoblauch ein Dressing rühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Kurz vorm Servieren alles vorsichtig vermischen.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 30 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

4.07.10

Wochenrückblick

Sauerteig

Die Woche war gezeichnet durch die Hitzewelle, die wohl überall herrscht. Morgens wurde täglich das Planschbecken geputzt und frisch befüllt, die Nachmittage wurden im Garten verbracht. Am Montag kam lieber Besuch von Ulrike von Küchenlatein. Es war richtig schön, wir sind ein wenig durch die potsdamer Innenstadt geschlendert, in der (meiner Meinung) derzeit besten Eisdiele wurde ich auf eine leckere Kreation eingeladen, abends gemeinsam geschlemmt (das nächste Mal achte ich auf komplizierte Zubereitungen :D ). Außerdem bekam ich einen neuen Sauerteig und noch etliche Tipps, damit auch Kind Nr. 2 nicht immer nur vom Biobäcker leben muss. Die Kult-Tasse wurde von Tochter Nr. 1 schon für sich beansprucht (die ist aber auch schick, aber da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen!) Vielen Dank! Es war ein schöner Nachmittag, freue mich schon auf die nächsten Treffen! Bis dahin werde ich wohl ein neues Küchengerät angeschafft haben. Ich muss mich nur noch zwischen 2 Modellen entscheiden...

Gekocht wurde natürlich auch, wenn auch dem Wetter angepasst. Das Fußballspiel wurde im Garten gemeinsam mit vielen Nachbarn geschaut und im Anschluss gemeinsam gegrillt. Heute dann noch eine Geburtstagsnachfeier, für die ich wieder Waffeln gemacht habe. Bei der Hitze bleibt mein Ofen kalt!! War schön, toll und ereignisreich.

2.07.10

Drink: Erdbeer-Bananen-Milchshake

Erdbeer-Bananen-Milchshake

Ich hate ganz tolle, sehr vollreife Erdbeeren bekommen, die aber schon etliche Macken aufwiesen. Supersüß, wären sie perfekt für Marmelade, oder aber für einen morgendlichen Vitamin-Kick. Von der Kleinen blieb fast eine ganze Banane übrig, die wurde kurzerhand mit reingemixt. Die Große war begeistert, insbesondere von der essbaren Garnitur. Also musste ihr Becher auch unbedingt mit aufs Foto - aber gerne doch!!

Zutaten

Ergibt 1 l Milchshake

  • 500 g vollreife Erdbeeren
  • 1 Banane
  • 1 Kugel Vanilleeis (oder alternativ 1 EL Vanillezucker)
  • ca. 700 ml Milch

Zubereitung

  1. Erdbeeren putzen, etwa 8 schöne zur Garnitur beiseite stellen, die restlichen (waren etwa 400 g) in den Mixer geben.
  2. Banane schälen, grob zerteilen, gemeinsam mit dem Vanilleeis zugeben. Mit der Milch auf 1 Liter auffüllen.
  3. Alles mixen, Gläser mit den übrigen Erdbeeren garnieren.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 15 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept