« Februar 2010 | Main | April 2010 »

29.03.10

Rezept: Apfel-Schmarren aus dem Ofen

Apfel-Schmarren

Cucina rapida - schnelle Küche für Genießer. Ein Blog-Event von mankannsessen.de Momentan sind wir sehr für Süßes. Die Äpfel wollten weg und ich hatte noch ein passendes Rezept in der Nachkochliste. Der Apfel-Zimt-Schmarren der Buntköchin hatte mich schon damals angelacht. Meine Große wollte unbedingt beim Kochen helfen, also durfte sie gemeinsam mit mir die Äpfel erst schälen und dann die Apfelviertel würfeln. Allerdings hatte ich für uns drei die doppelte Menge als Hauptgericht gemacht und es blieb nix übrig. Die Ofenzeit musste ich verlängern, da ich den Schmarren in unserem flachen Bräter gemacht habe. Superfluffig, einfach genial lecker!! Für uns beim nächsten Mal mit einem Apfel mehr, aber sonst einfach perfekt!! Danke fürs Rezept!

Zutaten

Für 3 zum Sattessen mit richtig Hunger

  • 3 große Äpfel
  • etwas Zitronensaft
  • 1 EL Butter
  • 2 EL brauner Kristallzucker
  • 6 Eier (M)
  • 250 ml Milch
  • 180 g Mehl
  • 3-4 EL Puderzucker
  • 2 EL. Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Zimt

Zubereitung

  1. Äpfel schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen, in Stifte schneiden, mit Zitronensaft beträufeln. Butter im flachen Bräter zerlassen, den Zucker darin schmelzen. Sobald der Zucker karamellisiert ist, die Apfelstücke zugeben, unter Wenden etwas anschwitzen. Vom Herd nehmen.
  2. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. Die Eier trennen, die Eiweiße zu steifem Schnee schlagen. Die Eigelbe mit der Milch, Mehl, Puderzucker, Vanillezucker, Salz und Zimt verquirlen. Den Eischnee unterheben. Den Teig über die Apfelstücke geben, vorsichtig etwas durchmischen.
  4. Den Schmarren 20 Minuten auf der 2. Schiene von unten backen. Sobald er oben Risse bekommt, war er bei uns durchgestockt. Mit zwei Gabeln in Stücke reißen.
  5. Nach Belieben mit Zimtzucker oder Puderzucker bestäubt servieren.

Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten Arbeits- + 20 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Buntköchin

26.03.10

Rezept: Krautsahne mit Räucherlachs

Krautsahne mit Räucherlachs

Der Frühling hält hier langsam Einzug, das Baby darf auf der Picknickdecke im Garten spielen, die Große freut sich, dass sie von etlichen Kleiderschichten befreit wieder draußen spielen darf. Leider ist die Biokiste noch nicht ganz so weit, wie es uns zumute ist. Ein kleiner Kohlkopf lag in der Kiste. Räucherlachs war noch im Kühlschrank - ein schnelles Essen, perfekt zu Spaghetti. Superausgewogen, einfach lecker! Schmeckte recht leicht, aber manchmal braucht man halt die Kalorien ;-)

Zutaten

Für 4 Portionen

  • 1 kleiner Kohlkof, ca. 800 g
  • Salz
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Butter
  • 200 g Sahne
  • Muskat, Pfeffer
  • 100 g Räuchrlachs
  • 1 Bund Dill

Zubereitung

Salzwasser zum Kochen bringen. Vom Kohl die äußeren Blätter entfernen, Schnittfläche abschneiden. Vierteln, Strunk herausschneiden, in feine Streifen schneiden. Im Salzwasser 2 Minuten blanchieren in ein Sieb abgießen, kalt abschrecken und abtropfen lassen. Zwwiebel und Knoblauch schälen, fein hacken.Butter in einer Pfanne zerlassen, Zwiebel- und Knoblauchwürfel darin goldig anschwitzen, Kohl zugeben, unter Wenden ebenfalls anschwitzen. Die Sahne zugießen, fast komplett einkochen lassen. In der Zwischenzeit den Dill waschen, trockenschütteln, die Spitzen hacken. Den Räucherlachs in Streifen schneiden. Den Kohl mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Dill und Räucherlachs unterheben, nochmals abschmecken, rasch servieren.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 45 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU - Landküche, S. 71

Laut Rezept passt es auch gut zu Ofenkartoffeln oder gebratenen Fisch, wir fanden es mit Pasta richtig gut.

25.03.10

Rezept: Bunter Kartoffelsalat

bunter Kartoffelsalat

Hier wurde schon angegrillt. Für die Kinder ist es einfach ein Genuß, sie dürfen draußen spielen, bis das Essen fertig ist. Ich habe mal wieder einen neuen Kartoffelsalat ausprobieren wollen. Das Rezept lachte mich an, denn es sind eigentlich nur bekömmliche Sachen dabei, für die mitessende Wöchnerin (herzlichen Glückwunsch!!) habe ich einfach die Zwiebeln goldig angeschwitzt, dadurch sind sie nicht ganz so Darmgas-bildend. Wir waren alle total begeistert und es blieb kein Rest, reichte für 6 Erwachsene locker als Hauptbeilage. Ich war erst skeptisch, ob die Kartoffelmenge passt, aber der Salat ist toll ausgewogen. Der Göttergatte hätte ihn lieber auf einem Buffet, ich fand ihn auch zum Grillen toll. Echt zu empfehlen!

Zutaten

Für eine große Schüssel, reichte für 6 Erwachsene + 2 Kleinkinder locker als Beilage zum Grillen

Für den Salat:

  • 800 g Kartoffeln, festkochend, Cilena genommen
  • 3 Eier (M)
  • 2 Zwiebeln, evtl. 1 EL Butterschmalz
  • ca. 300 g Fleischwurst (gab es nicht, Leberkäse genommen)
  • 1 großer Apfel
  • 4 Essiggurken (lt. Rezept Gewürzgurken)

Für das Dressing:

  • 4 EL Apfelessig (Kräuteressig lt. Rezept)
  • 1 TL scharfer Senf
  • 8 EL Öl (Bärlauchöl genommen, passte toll)
  • Salz, Pfeffer, Zucker
  • 1/2 Kästchen Kresse

Zubereitung

  1. Die Kartoffeln waschen, kochen, abschrecken, leicht abkühlen lassen, pellen, lauwarm auskühlen lassen.
  2. In der Zwischenzeit die Eier hart kochen, abschrecken, pellen. Zwiebeln schälen, halbieren, in Streifen schneiden (ggf. in heißem Butterschmalz goldig anschwitzen), in eine Schüssel geben.
  3. Leberkäse in Streifen schneiden, Apfel waschen, vierteln, Kerngehäuse herausschneiden, in feine Spalten und danach in Streifen schneiden. Essiggurken in Streifen schneiden. Alles in eine große Schüssel geben.
  4. Kartoffeln in Scheiben schneiden, zugeben. Eier würfeln, ebenfalls zugeben.
  5. Für das Dressing alle Zutaten verrühren, zum Salat geben, gut und vorsichtig vermengen. Mit Salz, Pfeffer abschmecken.
  6. Den Salat mind. 3 Stunden ziehen lassen, nochmals abschmecken. Kresse abschneiden, darüber streuen.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten reine Arbeitszeit + ca. 20 Minuten Warte- + 3 Stunden Ziehzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Dr. Oetker - Die besten Nudel- und Kartoffelsalate, S. 56

24.03.10

Woran erkennt man ein Foodblogger-Kind?

An verschiedenen Merkmalen:

  1. Es will fast immer selber nochmal im Topf rühren.
  2. Alle Gewürze, die auf dem Tisch stehen, müssen getestet werden.
  3. Es hat altersuntypsche Lieblingsspeisen: Rote-Bete-Risotto, Oliven und Schafskäse,...
  4. Reicht Essen aus Tüten mit "Schmeckt nicht!" zurück (Toll!!)
  5. Last but not least: der eigene Teller muss erst von der bloggenden Mama abgelichtet werden, ehe gegessen werden kann. Natürlich nur, wenn das Foto angenommen wird ;-)

Vor allem der letzte Punkt bringt mich dazu, wieder vermehrt die Töpfe zu knipsen, damit alle Beteiligten warmes Essen auf die Teller bekommen. Seht es mir bitte nach.

23.03.10

Rezept: Selleriesuppe mit Nürnbergern

Selleriesuppe mit Nürnbergern

Ich hatte vor einer kleinen Ewigkeit Sellerie in der Biokiste, da stolperte ich beim Surfen über dieses Rezept. Leider reichte die Selleriemenge nicht mehr für die Chips, aber Frittieren ist eh nicht so meins. Also den Tipp mit den Nürnberger Würstchen wörtlich genommen und die beim nächsten Einkauf gleich mitgenommen. Die Orange in der Suppe ist echt gut, die Nürnberger nicht schlecht. Ich werde es beim nächsten Mal doch wieder in meiner Version mit Äpfeln machen (ups, die sind noch nicht online, das werde ich ändern...), das machte die Suppe noch fruchtiger. Aber die Tochter fand es ganz großartig, schließlich durfte sie die Würstchen braten. So hatte sie gleich "mitgekocht" und verputzte ganz stolz gleich 2 Teller. Sogar der suppenverachtende Göttergatte verlangte Nachschlag. Das sagt schon alles!

Zutaten

Für 3 mit Hunger

  • 1 kleiner Sellerie, sollte 500 g Sellerie geputzt ergeben
  • 800 ml Gemüsebrühe
  • 200 g Sahne (oder Milch)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Scheibe Ingwer
  • 1 Bioorange (nur die Schale)
  • Salz und Pfeffer
  • mildes Chilipulver
  • Nürnberger Würstchen (1 Paket)

Zubereitung

  1. Den Sellerie schälen, in 1 cm gro0e Würfel schneiden. Gemüsebrühe aufsetzen, die Selleriewürfel darin bei milder Hitze und geschlossenem Deckel in etwa 20 Minuten weich kochen.
  2. Die Sahne zugießen und die Suppe fein pürieren. Knoblauch schälen, halbieren, gemeinsam mit der Ingwerscheibe einlegen und 5 Minuten ziehen lassen. Orange heiß abspülen, trockenreiben und die Hälfte der Schale in die Suppe reiben.
  3. Knoblauch- und Ingwerscheiben wieder entfernen. Mit Salz, Pfeffer und mildem Chilipulver abschmecken.
  4. Die Nürnberger Würstchen in einer beschichteten Pfanne anbraten, in schräge Scheiben schneiden. Suppe auf Teller verteilen und mit den Nürnbergern anrichten.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 40 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Kleiner Kuriositätenladen

21.03.10

Rezept: Apfel-Streusel-Kuchen mit Rahmguss

Apfel-Streusel-Kuchen mit Rahmguss

Wir hatten die restlichen Äpfel mit in den Urlaub mitgenommen. Der backbegabte Bruder wollte daraus gerne einen Apfelkuchen machen. Ich nutzte den neu erworbenen Internet-Stick und fand schnell bei Chili und Ciabatta ein Rezept, das schon damals auf die unbedingt-nachbacken-Liste kam. Was soll ich sagen? Einfach himmlisch, toller Biss von den Streuseln, die Äpfel herrlich saftig! Allerdings wurden aus Ermangelung der Haselnüsse Mandeln genommen und diese (bei Lesefehler) in den Teig gegeben. War insgesamt genial lecker! Danke fürs Rezept!!

Zutaten

Für eine 26-cm-Form

Für den Teig und Streusel:

  • 225 g Butter
  • 400 g Mehl
  • 100 g Haselnuss-Krokant
  • 200 g Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei M)
  • 2 EL Gemahlene Haselnüsse (Mandeln genommen)

Für den Belag:

  • 800 g Säuerliche Äpfel
  • 2-3 EL Zitronensaft
  • 250 g Schmand
  • 4 Eier (M)
  • 75 g Zucker
  • 1 Packung Saucenpulver Vanille zum Kochen (=1/2 Packung Vanillepudding zum Kochen)
  • Butter; zum Fetten der Form
  • Puderzucker; zum Bestäuben

Zubereitung

  1. Die Butter in einem kleinen Topf zerlassen. Die Springform schon mal einfetten, den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Haselnüsse (bzw. Mandeln) in einer beschichteten Pfanne ohne Fett etwas anrösten, beiseite stellen, abkühlen lassen.
  2. Mehl, Krokant, Zucker, Vanillezucker, Salz in einer Schüssel etwas vermischen. Ei und zerlassene Butter zugeben, rasch zu Streuseln verkneten. Die Hälfte in die Springform drücken, mit den Haselnüssen bestreuen.
  3. Die Äpfel schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen, in Spalten schneiden, mit dem Zitronensaft beträufeln. Auf dem Boden verteilen.
  4. Den Schmand mit den Eiern, dem Zucker und dem Saucenpulver verrühren, über die Äpfel gießen. Die restlichen Streusel darüber verteilen.
  5. Auf der untersten Schiene 50 Minuten backen. Etwas abkühlen lassen, den Rand der Springform lösen. Schmeckte uns lauwarm richtig gut. Wer mag, serviert dazu Schlagsahne.

Zubereitungszeit: etwa 45 Minuten Arbeits- + 50 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Chili und Ciabatta

16.03.10

Rezept: Chicoréekuchen

Chicoréekuchen

Bei uns gibt es im Winter immer wieder Chicorée, ich bin da ein echter Fan von. Meistens natürlich als Salat, aber auch gegart schmeckt der richtig lecker! Ich hatte mir irgendwann mal dieses Rezept abgeschrieben, das wollte unbedingt getestet werden. Insgesamt war es ein echtes Speed-Rezept, wenn auch nicht all der Chicorée benötigt wurde und somit einen Beilagensalat bildete (daher hier schon reduziert). Das Rezept ist im Original für 2 Personen angegeben, wir waren zu viert schon satt.

Zutaten

  • 1 Blätterteig (aus dem Frischeregal)
  • 400 g Chicorée
  • 50 g geräucherter Speck
  • 1 Bund Schnittlauch
  • 2 Eier (M)
  • 150 g Saure Sahne
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Muskat

Zubereitung

  1. Den Blätterteig auf einem mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
  2. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. Den Chicorée von schlechten Blättern befreien, abspülen, halbieren, Strunk entfernen und in grobe Streifen schneiden, auf dem Blätterteig verteilen, den Speck gleichmäßig darüber streuen.
  4. Den Schnittlauch abspülen, trockenschütteln, in Röllchen schneiden. Gemeinsam mit den Eiern unter die Saure Sahne rühren, mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken, gleichmäßig über dem Chicorée verteilen.
  5. Auf der 2. Schiene von unten etwa 25 Minuten backen, bis der Boden schön kross ist.

Zubereitungszeit: Arbeitszeit etwa 10 Minuten + 25 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: irgendwo mal abgeschrieben

14.03.10

Rezept: Puder-Rosa-Ranch-Torte

Puder-Rosa-Ranch-Torte

Der backbegabte Bruder testet derzeit wieder Rezepte. Im Original heißt diese Torte Prof. Brinkmann-Torte. Was diese superleckere Torte mit ihm zu tun hat, erschloss sich uns nicht. Daher haben wir sie kurzentschlossen umgetauft, denn sie ist so herrlich pink - ein echter Hingucker. Dabei kommt sie auf der Gabel recht leicht daher, die versteckten Kalorien schweben quasi - wie von allein. Einfach mal genial lecker, die Kirschen darin kommen richtig gut raus, schön fruchtig. Das Kind hat ein ganzes Stück davon gegessen, so begeistert war sie davon. Kann ich echt nur empfehlen, werde ich auch wohl mal nachmachen. Einziges Manko: ein Palettenmesser ist praktisch, weil der Biskuit 2x geschnitten werden muss, das geht mit der Bindfaden-Methode nicht so gut.

Zutaten

Für eine 26-cm-Springform

Für den Biskuit:

  • 4 Eier (M)
  • 1 Prise Salz
  • 120 g Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 80 g Mehl
  • 50 g Speisestärke

Für die Füllung und Belag:

  • 2 Gläser Sauerkirschen (mit 700 g Inhalt)
  • 8 Blatt rote Gelatine
  • 500 g Sahne
  • 300 g Magerquark
  • 5 EL Puderzucker
  • 1 Biozitrone

Für den Guss und die Deko:

  • 1/2 Päckchen roter Tortenguss
  • 100 ml Kirschsaft
  • 1 EL Zucker
  • 50 g gehackte Mandeln

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Springform mit Backpapier auslegen.
  2. Für den Biskuit die Eier trennen. Die Eiweiße zu festem Eischnee schlagen. Die Eigelbe mit Zucker, Salz und Vanillezucker schaumig rühren. Das Mehl mit der Speisestärke mischen, unter die Eigelbe ziehen. Zuletzt den Eischnee unterheben. Den Teig in die Form geben, glatt streichen. Auf mittlerer Schiene 20-25 Minuten backen.
  3. Den Biskuit leicht abkühlen lassen, aus der Springform lösen, auf einem Kuchengitter komplett erkalten lassen (bei uns über Nacht).
  4. Die Kirschen in einem Sieb abtropfen lassen, den Saft dabei auffangen, davon 100 ml für den Guss + 3 EL für die Gelatine abmessen. Die 16 schönsten Kirschen für die Deko beiseite legen.
  5. Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Den Puderzucker unter den Quark rühren. Zitrone heiß abspülen, trocknen, die Schale abreiben, zum Quark geben. Die Zitrone halbieren, auspressen, Saft zugeben. Alles gut verrühren. Die Sahne sehr steif schlagen.
  6. Die Gelatine auspressen. Die 3 EL Kirschsaft erwärmen, darin die Gelatine unter rühren auflösen. 3 EL von der Quarkcrème zugeben, gut verrühren. Dann die Gelatine unter die Quarkcrème ziehen. Zuletzt die Sahne unterheben. 1/3 der Quarkcrème abnehmen, im Kühlschrank kalt stellen.
  7. Den Biskuit quer in 3 Böden teilen. Die Kirschen unter die restliche Quarkmasse heben. Einen Tortenring um den untersten Boden schließen, die Hälfte der Quarkcrème auf dem Boden verteilen, den mittleren Boden aufsetzen, gut andrücken. Die restliche Crème darauf verteilen, den obersten Boden ebenfalls fest aufsetzen.
  8. Die Torte jetzt schon mal 30 Minuten im Kühlschrank kalt stellen. Die gehackten Mandeln in einer beschichteten Pfanne leicht anrösten, abkühlen lassen.
  9. Den Tortenring entfernen, die beiseite gestellte Crème auf dem Rand und oben verstreichen. Mit einem Tortenkamm ein Wellenmuster formen.
  10. Mit dem Tortenguss, Zucker und Kirschsaft nach Anleitung den roten Guss herstellen, leicht abkühlen lassen und mit einem Löffel über die Torte klecksen.
  11. Mit den Mandeln insbesondere den Rand verzieren. Die Kirschen auf der Torte nach Belieben verteilen. Bis zum Servieren kalt stellen.

Zubereitungszeit: etwa 80 Minuten Arbeitszeit (unterbrochen) + Backzeit 25 Minuten + Kühlzeiten (mind. 5 Stunden + 30 Minuten)

Schwierigkeit: anspruchsvoller

Quelle: GU - Tortenzauber einfach köstlich, S. 72

13.03.10

Rezept: Apfelküchlein

Apfelküchlein

Die Apfelschwemme hält an, so viele können wir gar nicht so essen. Aber ich stolperte über dieses leckere Rezept, die ich nachmittags für die Schleckermäuler gemacht habe. Auch wir Großen waren angetan, mit einer Kugel Vanilleeis auch als Nachtisch großartig!! Ich bekam ein paar mehr Küchlein heraus, als im Rezept angegeben, die Äpfel hätte ich vielleicht noch ein wenig dünner schneiden können, dann wäre es feiner gewesen.

Zutaten

Für ca. 12 Stück

  • 1 Ei (M)
  • 3 EL Mehl (Typ 405)
  • 80 ml Milch
  • 1 EL Vanillezucker
  • 1 großer Apfel (2 kleine genommen)
  • 40 g Butterschmalz
  • Küchenkrepp
  • Zimtzucker (Zimtpulver mit Zucker mischen)

Zubereitung

  1. Ei mit Mehl, Milch und Vanillezucker verquirlen. Äpfel schälen, vierteln, entkernen, in feine Spalten schneiden (besser Stifte). Apfelstücke unter den Teig heben.
  2. Butterschmalz in einer beschichteten Pfanne erhitzen (6/9) und die Apfel-Teigmischung esslöffelweise darin ausbacken.
  3. Auf Küchenkrepp etwas entfetten, mit Zimtzucker bestreut servieren.

Zubereitungszeit: fertig in 25 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Essen und Trinken für jeden Tag 2/10

9.03.10

Rezept: Schnelle Waffeln

schnelle Waffeln

Was nur macht frau, wenn der Biskuit (für die Tauftorte) gerade in den Ofen geschoben wurde, die Küche aufgeräumt werden will und die 2-jährige "auch Kuchen backen" will - vorher nicht, jetzt aber. Ein Kuchen ist zwar schnell gerührt, aber geht es nicht auch um die Erfolgserlebnisse? Bis der andere Kuchen fertig gewesen wäre, wäre sie schon im Tiefschlaf. Ich schlug Waffeln vor, was sofort als Alternative angenommen wurde. Aber ich brauchte ein Rezept auf die Schnelle. War da nicht was auf der Merkliste? Die schnellen Waffeln der Buntköchin fielen mir ein. Ich habe nur noch die Schale einer Biozitrone mit reingerieben. Das Kind (alle anderen auch!) waren begeistert, richtig lecker!! Toll war, dass sie außen richtig kross und innen fluffig wurden. Danke fürs Rezept!

Zutaten

Für 6-7 Waffeln

  • 100 g warme Butter
  • 80 g Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier (M), zimmerwarm
  • 1 Biozitrone (nur die Schale)
  • 200 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 200 ml zimmerwarme Milch
  • 1 Klacks Butter für das Waffeleisen, Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung>
  1. Butter schaumig rühren, Zucker, Vanillezucker und Salz unterrühren, bis nichts mehr knirscht. Die Eier einzeln unterrühren.
  2. Zitrone heiß abspülen, trocknen, die Schale zur Eiermischung reiben. Mehl mit Backpulver mischen, abwechselnd mit der Milch unterrühren.
  3. Waffeleisen erhitzen, Butter reingeben, mit einem Pinsel verstreichen. Portionsweise die Waffeln ausbacken, auf einem Gitter auskühlen lassen. Mit Puderzucker bestäubt servieren. Schmeckt warm am besten!

Zubereitungszeit: etwa 10 Minuten für den Teig + Ausbacken

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Buntköchin

7.03.10

Rezept: Tauftorte

Tauftorte

Zur Taufe unserer Jüngsten hat der backbegabte Bruder wie bei der Großen eine Tauftorte gezaubert. Er hat sich für eine klassische Sachertorte entschieden, allerdings wurde der Guß passend zum Anlass variiert: Weiße Kuvertüre wurde mit Marzipan geschmolzen und umhüllt den dunklen Schokobiskuit. Die improvisierte Glasur harmoniert wunderbar mit der Mandelnote des Biskuits. Für einen ersten Anlauf super gelungen. Leider hat die Kleine keinen Schokoalphabet-kompatiblen Namen, daher wurde mit Kosenamen garniert. Der Täufling durfte wieder nicht probieren, alle anderen waren begeistert.

Tauftorte

Zutaten:

Für eine 26 cm Springform:

Für den Teig:

  • 200 g Halbbitterkuvertüre
  • 10 Eier (M)
  • 150 g Zucker
  • 180 g weiche Butter
  • 50 g Puderzucker
  • 1 Vanilleschote
  • 3 EL Mehl Typ 405 (ca. 40-50 g)
  • 60 g Semmelbrösel
  • 80 g geriebene Mandeln
  • Fett für die Form

Für den Guß

  • 350 g Zucker
  • 150 ml Wasser
  • 100 g Marzipan
  • 300 g weiße Kuvertüre

Zubereitung

  1. Die Kuvertüre im Wasserbad bei 40°C schmelzen lassen und lauwarm halten.
  2. In der Zwischenzeit die Eier trennen, die Eiweiße mit dem Zucker steif schlagen.
  3. Den Ofen auf 200°C Ober-/ Unterhitze vorheizen.
  4. Die Butter mit dem Puderzucker schaumig rühren. Die Vanilleschote auskratzen und das Mark zugeben, nach und nach die Eigelb ebenfalls unterrühren.
  5. Mehl mit Semmelbröseln und Mandeln mischen. Die Kuvertüre unter die Buttermasse ziehen. Ein Drittel des Eischnees unterrühren. Den restlichen Eischnee mit der Mehlmischung unterheben.
  6. Den Boden einer 26-cm Springform (nicht den Rand!) einfetten, den Teig in der Springform verteilen und glatt streichen. Auf mittlerer Schiene etwa 15 Minuten backen. Dann die Hitze auf 180°C Ober-/ Unterhitze reduzieren und für weitere 45 Minuten backen.
  7. Die Torte in der Form (am besten über Nacht) komplett auskühlen lassen.
  8. Aprikosenmarmelade über dem Wasserbad erwärmen, durch ein Sieb streichen. Die Torte waagerecht halbieren, mit etwa 1/3 der Konfitüre bestreichen, oberen Teil aufsetzen, von außen mit der restlichen Konfitüre bestreichen.
  9. Für den Guß Zucker und Wasser in einer Kasserolle mit Marzipan in kleinen Stücken vermischen, über Wasserbad unter ständigen Rühren mit flachem Spatel oder Teigschaber erhitzen, bis Wasserbad kocht.

  10. 1. Hälfte der weißen Kuvertüre in Stücken zugeben, schmelzen lassen und 5 min weiter erhitzen, dabei ständig weiter rühen. Mit 2. Hälfte gleichfalls verfahren.
  11. Guß passieren/ pürieren. Danach 2 min weiter unter Rühren erhitzen.
  12. Kasserolle aus dem Wasserbad nehmen. Unter ständigem Rühren abkühlen lassen. Der Trick meines Bruders, um die perfekte Temperatur zum Übergießen des Biskuits zu erwischen besteht (wie auch beim dunklen Guß) darin, eine Spur auf den Guß zu legen, und dann zu zählen bis sie verschwunden ist. „Einundzwanzig, zweiundzwanzig, drei…“, dann sofort drüber.
  13. Guss Konsistenz
  14. Ca 2/3 auf die Oberseite beginnend von der Mitte in Kreisbahn nach außen laufen lassen, an den Seiten drüberlaufen lassen, das letzte Drittel zur Korrektur von Fehlstellen an den Seiten nutzen. Korrekturen mit Spatel oder ähnlichem sind zwecklos. (Dabei ist es übrigens normal, dass eine gehörige Portion durch das Gitter auf die darunterliegende Platte läuft.)
  15. Sobald der Guss fest geworden ist, auf eine Tortenplatte umsetzen, nach Belieben dekorieren (hier mit Zuckerrosen und Schokoladenbuchstaben).

Zubereitungszeit: gesamt etwa 3 Stunden Arbeits- (nterbrochen) + 45 Minuten Back- + Ruhezeit (mind. 12 + 6 Stunden)

Schwierigkeit: anspruchsvoll

Quelle: eigenes Rezept des backbegabten Bruders

5.03.10

Rezept: Steckrüben-Gratin

Steckrüben-Gratin

Wir hatten wieder Steckrübe in der Biokiste. Ich kenne viele, die man damit echt jagen kann. Ich selber kenne das Gemüse noch nicht so lange. Ich habe die leichte Süße schätzen gelernt, finde es ungeheuer vielseitig. Auch ist es im Winter einfach mal ein regional verfügbares Gemüse, unsere kleine verträgt es auch besser, als wenn ich noch öfters Kohl- oder Lauchgerichte essen würde. Dieses Rezept hier ist nicht gerade diät-tauglich, dafür genial lecker; eine ideale Beilage zu kurzgebratenem Fleisch! Der Göttergatte war ganz begeistert.

Zutaten

Für 2 als Beilage:

  • 600 g Steckrübe
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 200 ml Schlagsahne (Kochsahne genommen)
  • 5 Stiele Thymian
  • Salz, Pfeffer
  • 75 g Bergkäse (würzig sollte er sein)

Zubereitung

  1. Steckrübe waschen, schälen, halbieren, in 1/2 cm dicke Scheiben schneiden. Die Gemüsebrühe aufsetzen, den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Die Steckrübenscheiben in der Brühe ca. 5 Minuten köcheln lassen. Herausheben und abtropfen lassen. In eine Auflaufform schichten, mit der Sahne begießen. Thymianblättchen abstreifen, darüber streuen, salzen und pfeffern. Bergkäse darüber reiben.
  3. Auf mittlerer Schiene 20-25 Minuten überbacken.

Zubereitungszeit: ca 30n Minuten Arbeits- + 25 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Essen und trinken für jeden Tag 3/10, S. 44

Andere von mir getestete Rezepte mit Steckrübe:

2.03.10

Rezept: Gekochte Zitronencreme

gekochte Zitronencreme

Ich habe lange nach einem passenden Rezept für unser Sparmenü gesucht. Fündig wurde ich in einem Geburtstagsgeschenk der beiden Mitesser. Das Rezept kam uns extrem entgegen, da wir es komplett am Vortag vorbereiten konnten. Etwas lästig war das Rühren, bis die Crème kochte, aber dann ging es ganz schnell. Schon die warmen Reste im Topf waren richtig lecker, da landete nicht viel im Spülwasser... Am nächsten Tag, gut durchgekühlt war das Dessert bombastisch lecker, einfach nur ein Gedicht, brachte einen kleinen Sommerflair in unser Zimmer, wir planten gleich die nächsten Sommerpartys. Auch im Sommer sicherlich toll, da es richtig frisch, zitronig und leicht schmeckte. Endlich mal nicht so sahnig und schwer als Abschluss unseres leckeren Essens!

Zutaten

Für 4 Portionen

  • 4 Eier (M)
  • 3 Biozitronen
  • 1 EL Speisestärke
  • 250 ml Wasser
  • 200 g Zucker

Zubereitung

  1. Die Eier in einem mittelgroßen Topf schaumig rühren. Die Zitronen heiß abspülen, trocknen. Von zwei Zitronen die Schale abreiben, zu den Eiern geben. Von der dritten die Schale mit einem Zestenreißer abziehen, beiseite legen (für die Deko).
  2. Alle Zitronen halbieren, auspressen, Saft zu den Eiern geben. Speisestärke im Wasser anrühren, gemeinsam mit dem Zucker unter Rühren zu den Eiern geben.
  3. Auf milder Hitze (4/9) unter stetem Rühren (damit die Eier nicht flocken) langsam aufkochen (dauerte gute 20 Minuten), dann 3 Minuten unter Rühren weiter kochen lassen.
  4. In Schalen füllen, mit den Zesten garnieren. Mind. 2 Stunden (bei uns über Nacht) kalt stellen. Gut gekühlt servieren.

Zubereitungszeit: etwa 45 Minuten Arbeits- + mind. 2 Stunden Kühlzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: 1080 Rezepte, S. 883

Rezept: Honighähnchen mit Oliven

Honighähnchen mit Oliven

Schon ewig wollte ich dieses Rezept einmal kochen, jetzt passte es perfekt in unser mediterran angehauchtes Menü. Ich habe allerdings das Rezept doch recht deutlich abgewandelt. Denn eigentlich sollen die Hähnchenkeulen halbiert werden, dafür werden sie nur geschmort. Da wäre die Haut ja total wabbelig, das wollte ich nicht. Also habe ich die Keulen im Ganzen gelassen, dafür im Ofen nochmal schön krustig werden lassen. Die Sauce ist umwerfend!! Es ist einfach genial lecker, wir waren alle total begeistert, sehr puristisch, denn sie kommt aus mit Weißwein, Fleischsaft, Salz, Rosmarin und Honig. Kein Pfeffer, nichts sonst. Einfach toll, nicht so schwer, einfach nur lecker!! Das Hähnchen ganz zart, die Haut schön kross. Gab es hier nicht zum letzten Mal!

Zutaten

Für 4 Personen

  • 4 Hähnchenkeulen
  • Salz
  • 3 EL Olivenöl
  • 300 ml Weißwein (Weißen Grauburgunder genommen)
  • 300 g Champignons
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 EL Butter
  • 3 EL Crème fraîche (vergessen, hat nicht gefehlt)
  • 2 EL Honig
  • 2 Zweige Rosmarin
  • 100 g Oliven (ohne Kern)

Zubereitung

  1. Die Hähnchenkeulen waschen, abtupfen, ordentlich salzen. Den Ofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Öl in einem flachen Bräter erhitzen, darin bei milder Hitze (5/9) die Hähnchenschenkel von allen Seiten 10 Minuten anbraten.
  3. Mit dem Weißwein ablöschen. Deckel aufsetzen. Im Ofen auf mittlerer Schiene 30 Minuten garen.
  4. In der Zwischenzeit die Pilze putzen, je nach Größe halbieren, vierteln (oder wie hier achteln). Zwiebel schälen und fein hacken. In einer Pfanne das Pilzgemüse in der zerlassenen Butter anschwitzen (ich habe nicht gewürzt).
  5. Den Bräter aus dem Ofen nehmen, die Hähnchenkeulen aus der Sauce heben, in eine feuerfeste Form legen, erneut in den Ofen legen, die Hitze auf 180°C Ober-/Unterhitze erhöhen. Dort in etwa 15-20 Minuten Farbe nehmen lassen.
  6. Für die Sauce das Pilzgemüse zum Weißwein geben, Honig zufügen (eigentlich auch Crème fraîche), aufkochen lassen, 10 Minuten köcheln lassen.
  7. Den Rosmarin waschen, trockenschütteln, Nadeln abstreifen, grob hacken. Gemeinsam mit den Oliven zur Sauce geben, warm ziehen lassen. Nochmals abschmecken, zu den Keulen servieren.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeits- + 30 Minuten Schmorzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Brigitte - Rezepte, S. 83

Rezept: Französische Zwiebelsuppe

französische Zwiebelsuppe

Zu unserem Sparmenü gab es als ersten Gang diese französische Zwiebelsupe. Der Göttergatte ist bei uns für Zwiebelsuppen zuständig, daher hatte er sich dieses Rezept ausgesucht und natürlich auch gekocht. Allerdings hatte er das Rezept etwas abgewandelt, die Zwiebelmenge deutlich erhöht. Zusätzlich hat er noch mit Paprikapulver gekocht, das gab nochmal eine schöne Farbe. Begeistert war ich von dem Schuß Portwein, der die Suppe perfekt abrundete. Ein toller Auftakt zu einem schönen Menü! Immer sehr zu empfehlen! Wir hatten sie übrigens am Vortag vorbereitet und nur nochmal aufgekocht, so war die Suppe richtig schön durchgezogen.

Zutaten

Für 6 Personen (oder wie bei uns für 4 mit der Option auf Nachschlag)

  • 500 g Zwiebeln
  • 50 g Butter
  • 2 EL Mehl
  • 1 EL Paprikapulver edelsüß
  • 1500 ml Fleischbrühe
  • Salz, Pfeffer
  • 4 Scheiben Weißbrot (bei 6 Personen natürlich 6 Scheiben)
  • 100 g Gruyère (für 6 würde ich etwa 120 g nehmen)
  • 4 cl Portwein (alternativ Cognac)

Zubereitung

  1. Zwiebeln schälen, in dünne Ringe schneiden. Butter in einem großen Topf zerlassen, darin die Zwiebeln goldgelb anschwitzen, mit dem Mehl und Paprika bestäuben und unter Wenden nochmals anbraten. Mit der Fleischbrühe ablöschen.
  2. Alles bei geschlossenem Deckel mind. 30 Minuten bei mittlerer Hitze (4/9) köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Den Ofen auf 220°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Das Weißbrot ausstechen, den Käse reiben.
  4. Weißbrot in einer Pfanne ohne Fett anrösten, jede Scheibe in eine ofenfeste Suppentasse legen, die Zwiebelsuppe darüber geben, zuletzt den Käse darüber verteilen.
  5. Auf mittlerer Schiene im Ofen ca. 7 MInuten überbacken.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeits- + 30 Minuten Koch- + 7-10 Minuten Überbackzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: variiert nach GU - Die echte französische Küche, S. 22

3-Gang-Sparmenü

3-Gang-Sparmenue

Blog-Event-LIV: Ein 3-Gang-Menü für unter 9,99 Euro pro Person?! (Einsendeschluss 15. März 2010)Wir haben für zwei der Paten unserer beiden Mädels gekocht. Natürlich nahmen wir die Herausforderung vom Suppenkasper an, für unter 40,-€ für uns vier zu kochen. Dabei wollten wir nicht auf gewohnte Qualität verzichten. Ehrlich gesagt, achte ich bei solchen Gelegenheiten nicht wirklich aufs Geld (erst so ab 15 Gästen aufwärts, da muss aber auch der Zeitaufwand stimmen), ich will einfach genießen. Daher haben wir die Hautpzutaten wie gewohnt alle auf dem Markt eingekauft. Auch einen guten Wein sollte es dazu geben. Wir haben uns für ein eher mediterran angehauchtes Menü entschieden: Zuerst eine französische Zwiebelsuppe, danach Honighähnchen mit Oliven, dazu Reis. Als Dessert gab es eine gekochte Zitronencrème, sowie einen Espresso und einen guten Rotwein zum Essen.

Tja, leider wurde der Wein nicht geöffnet, es wurde fastenbedingt kein Alkohol getrunken. Also wurde statt dessen ein alkohlfreier Apperitiv geöffnet, die Flasche für 6,-€, war lecker!

So viel haben wir ausgegeben:

Für die Vorspeise, die französische Zwiebelsuppe:

  • 500 g Zwiebeln à 0,70€
  • 50 g Butter à 0,18€
  • 1 EL Mehl
  • 1500 ml leichte Fleischbrühe (gekörnte genommen) à 0,33€
  • 4 Scheiben Weißbrot à 0,10€
  • 100 g Gruyère à 1,70€
  • 40 ml Portwein à 1,-€
  • Salz, Pfeffer

Macht in der Summe für die Vorspeise: 4,01€

Für den Hautpgang: Honighähnchen mit Oliven:

  • 4 Hähnchenschenkel (6 für 5,-€), wir rechnen mit 4,-€
  • Salz
  • 2 EL Olivenöl
  • 200 ml Weißwein à 1,-€
  • 300 g Champignons à 1,20€
  • 3 EL Crème fraîche à 0,59€
  • 2 EL Honig à 0,10€
  • 1 TL Rosmarinnadeln (1 Bund gekauft, nicht auf dem Foto): 1,50€
  • 100 g grüne Oliven ohne Stein 1,70€
  • Beilage: Reis 200 g à 0,18€

Macht in der Summe für den Hauptgang: 10,27€

Für das Dessert: Gekochte Zitronencrème:

  • 1 EL Speisestärke à 0,02€
  • 4 Eier à 1,-€
  • 3 Biozitronen à 1,20€
  • 200 g Zucker 0,16€

Macht in der Summe für das Dessert: 2,38€

Wir haben insgesamt für das Essen 16,66 € ausgegeben. Macht nur für das Essen 4,16 €/Person! Ohne dass wir auf Discounter-Ware zurückgegriffen haben).

Dazu wollten wir noch einen Vina Albali Gran Reserva 2002 à 8,-€ genießen, es wurde ein alkohlfreier Apperitiv zu 6,-€ sowie 4 Espressi zu je 0,35€ je Kapsel (wir haben eine Kapsel-Maschine). Da ich momentan alkohol-abstinent bin (stille noch) gab es für mich noch eine Bionade à 0,72€ somit konnten wir vier für insgesamt 23,38€ essen und trinken. Dabei haben wir alles echt genossen, die Hauptzutaten stammen alle vom Markt. Sogar eine richtige Fleischbrühe wäre noch im Etat drin gewesen. Man muss definitiv nicht viel Geld ausgeben, um gut, lecker und gesund zu essen.