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30.01.10

Rezept: Bierhuhn

Bierhuhn

Wir hatten mal wieder Lust auf Hähnchen, brauchten aber eine Version für zwei. Da kam dieses Rezept gerade recht: eine westfälische Version des Coq au vin von Rüdiger Hoffmann. Der Göttergatte ist begeisterter Biertrinker, ich koche ja nur damit. Er hatte ein recht malziges, tschechisches Bier geschenkt bekommen. Aber das war schon nicht malzig genug. Das Bier wurde sehr bitter beim Braten. Ich empfehle ein Schwarz- oder gleicfh Malzbier. Es muss sehr süffig, auf keinen Fall zu bitter sein. Ansonsten echt superlecker, schnell vorbereitet erledigt der Ofen die Hauptarbeit. Gibt es irgendwann bestimmt wieder!

Zutaten

Für 2 Personen

  • je 1 rote, gelbe und grüne Paprika
  • 5 große Kartoffeln
  • 2 Gemüsezwiebeln
  • 2 Hähnchenkeulen
  • 3-4 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • Kräuter der Provence
  • Paprika- und Currypulver (Hähnchengewürzmischung lt. Rezept)
  • 1 Flasche (500 ml) Bier, am besten Schwarz- oder Malzbier

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Paprika waschen, putzen, grob würfeln. Kartoffeln und Zwiebeln schälen, achteln. Das Gemüse mit den Hähnchenkeulen auf das Backblech legen.
  3. Mit Olivenöl beträufeln, salzen und pfeffern. Das Gemüse mit Kräutern der Provence bestreuen. Das Hähnchen mit Paprika- und Currypulver (oder wenn vorhanden: Hähnchengewürzmischung) bestreuen. Alles mit 1/3 des Bieres betreufeln.
  4. Auf mittlerer Schiene 60 Minuten garen, dabei jeweils nach 20 Minuten immer ein weiteres Drittel des Bieres darüber träufeln.

Zubereitungszeit: etwa 10 Minuten Arbeits- + 60 Minuten Garzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Rüdiger Hoffmann in Essen kommen - 100 Prominenten verraten ihre Lieblingsrezepte, S. 91

28.01.10

Rezept: Gebackene Rote Bete mit Balsamico

gebackene Rote Bete.jpg

Wir haben im Winter immer wieder Rote Bete in der Biokiste. Ich bin da richtig glücklich drüber, denn wir sind alle große Fans davon. Meistens wandern die in ein Risotto in verschiedenen leckeren Versionen. Doch wir wollten das mal variieren, schließlich waren die Knollen recht klein, die würfeln - nee! Das Rezept kam also richtig, nur leider stimmte die Garzeit nicht. Trotz kleiner Beten musste ich die Garzeit um 39 Minuten verlängern, wurde also hinterher gegessen, hätte zum Fleisch aber sicher toll gepasst. Kein schlechtes Rezept, auf guten Essig achten!

Zutaten

Für 4 als Beilage

  • 4 kleine Rote Beten
  • 80 ml Aceto balsamico
  • 80 ml Olivenöl
  • 4 Thymianzweige
  • Meersalz
  • Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Die Beten waschen, unter fließendem Wasser schälen. Aus Alufolie 4 Bögen abreißen, jede Bete in die Mitte eines Bogens setzen, die Ränder schon mal leicht nach oben biegen. Jeweils mit Essig und Olivenöl beträufeln.
  3. Thymian waschen, trockenschütteln, Blätter abstreifen, über die Beten streuen. Salzen und Pfeffern. Die Alufolie fest um die Beten verschließen.
  4. Im Ofen auf einem Blech 2 Stunden (laut Rezept 90 Minuten) garen. Mit einer Rouladennadel prüfen, ob sie schon weich sind.

Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten Arbeits- + 2 Stunden Garzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Sophie Wright - Cook it easy, S. 93

25.01.10

Rezept: Gebackene Zimtquitten

gebackene Zimtquitten

Noch im letzten Jahr gab es diese gebackenen Quitten vom eigenen Baum!! Ich selber liebe Quitten in jeder möglichen Form, alleine der Duft macht mich glücklich. Ich stieß beim Schmökern auf dieses Rezept und habe es bei nächster Gelegenheit gekocht. Allerdings waren die Testkandidaten selten schlecht gewählt: 1 Zimt-, 1 Quittenhasser, 1 mit schlechter Laune... Ich war echt angetan, allerdings hattte die Backzeit im Rezept so gar nicht hingehauen. Die 3-fache Zeit hatte ich letztlich benötigt, was auch meine Plagung und die der Testesser etwas durcheinander brachte. Fazit: lohnt sich, aber die Änderungen sind unten angegeben. Dazu passt übrigens eine Vanille-Sahne ganz vorzüglich!

Zutaten

Für 4 Personen

  • 100 ml Weißwein
  • 2 Quitten (etwa faustgroß)
  • 75 g Butter
  • 2 EL Ahornsirup
  • 1/2 TL gemahlener Zimt
  • 4 Nelken
  • 1 Bio-Orange (nur die Schale)

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Weißwein in eine Auflaufform gießen.
  2. Die Quitten schälen, halbieren, Kerngehäuse herausschneiden, in die Form setzen.
  3. Auf jede Quittenhälfte einen Klacks Butter setzen. Den Sirup über die Quitten träufeln, mit Zimt bestreuen. In jede Hälfte eine Nelke stecken. Die Orange heiß abspülen, trocknen, die Schale abreiben, über die Quitten streuen.
  4. Mit Alufolie abdecken, fest andrücken. Auf mittlerer Schiene 40-45 Minuten (laut Rezept 15) garen. Mit einem Messer prüfen, ob sie schon weich sind, ggf. länger im Ofen lassen.

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten Arbeits- + 40 Minuten Garzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Sophie Wright - Cook it easy, S. 105

Dazu schmeckt Vanillesahne:

200 ml Sahne mit 1 gehäuftem EL Vanillezucker schlagen, zu den Quitten servieren.

23.01.10

Rezept: Parmesansuppe

Parmesansuppe

Ich liebe Parmesan, kaufe mir auch immer besseren. Doch was nur soll man mit den Randstücken machen? Mitbezahlt wanderten sie meistens in die Tonne. Doch diese Suppe schafft leckere Abhilfe! Ideal bei diesem kalten Ekelwetter, denn leicht ist sie nicht gerade. Dafür richtig schön würzig, auch bei kaltem Herbstwetter ein schöner Seelentröster. Wir haben die Suppe schon letztes Jahr getestet und seither immer mal wieder gekocht. Nur zum Bloggen komme ich in letzter Zeit dank 2 wundervoller Töchter und einem weiteren wichtigen Projekt kaum noch - seht es mir also bitte nach. Doch Jans Thema war ein guter Anlass, sie jetzt endlich vorzustellen. Parmesanrandstücke werden sich bei etlichen ja ansammeln! Einfach im TK ein Tütchen anlegen, das Nachkochen lohnt sich wirklich!

Zutaten

Für 4 Teller

  • 1 große, mehligkochende Kartoffel à 300 g
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 150 g Parmesanrandstücke (aufgetaut)
  • 2 EL Olivenöl
  • 1000 ml Milch
  • 200 ml Geflügelbrühe
  • 1 Rosmarinzweig
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Die Kartoffel waschen, schälen, grob würfeln. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Parmesan in etwa 2 cm große Würfel schneiden.
  2. Olivenöl in einem großen Topf erhitzen, darin Knoblauch- und Zwiebelwprfel anschwitzen. Milch und Brühe angießen und langsam unter stetem Rühren aufkochen. Den Parmesan zugeben, auf mittlere Hitze (4/9) reduzieren und unter häufigem Rühren etwa 20 Minuten schmelzen lassen. Immer schön Rühren! Brennt leicht an!!
  3. Rosmarin waschen, trockenschütteln, Nadeln abstreifen, hacken, zugeben. Die Suppe fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zubereitungszeit: fertig in knapp 40 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Tim Mälzer - Born to cook, S. 13

22.01.10

Rezept: Haselnuß-Apfel-Kuchen

Haselnuss-Apfel-Kuchen

Mir stand der Sinn mal wieder nach einem leckeren Nußkuchen. Da ich aus der Biokiste im Winter immer massenhaft Äpfel habe, kam mir dieses Rezept extrem entgegen. Da kein Mehl verarbeitet wird, ist der Kuchen auch gleich noch glutenfrei. Leider war der Kuchen bei mir in der Mitte noch leicht feucht. Kam aber vielleicht daher, dass ein Apfel beim Reiben innen schon schlecht war. Da ich da schon nicht mehr nachwiegen konnte, wurde nach Augenmaß ergänzt, das hat vielleicht nicht ganz hingehauen. Ansonsten ein leckerer Nußkuchen, der mal nicht zu süß schmeckt.

Zutaten

Für eine 30cm Kastenform

Für den Rührteig

  • 7 Eier (M)
  • 250 g Zucker
  • 3 TL Vanillezucker
  • 500 g gemahlene Haselnüsse
  • 2 Äpfel (350g)

Für den Guss

  • 3 EL Apfelgelee
  • 150 g Zartbitterschokolade
  • 30 g Kokosfett

Außerdem

  • Fett für die Form
  • Backpapier zum Auslegen der Form

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 160°C Ober-Unterhitze vorheizen. Die Form einfetten, mit Backpapier glatt auslegen.
  2. Die Eier trennen. Die Eigelbe mit dem Zucker und Vanillezucker in der Küchenmaschine auf höchster Stufe 6 Minuten schaumig schlagen. Die Eiweiße zu sehr steifem Eischnee schlagen. Abwechselnd mit den Haselnüssen unter die Eigelbmasse heben.
  3. Die Äpfel schälen, ohne Kerngehäse fein reiben, unter den Teig heben. In die vorbereitete Kastenform füllen und auf 2. Schiene von unten 75-80 Minuten backen.
  4. Kuchen mit Hilfe des Backpapiers aus der Form heben, Backpapier entfernen und auf einem Rost auskühlen lassen.
  5. In der Zwischenzeit das Aofelgelee erwärmen, auf den noch warmen Kuchen streichen, dann vollständig auskühlen lassen.
  6. Für den Schokoguss die Schokolade mit dem Fett im Wasserbad bei mäßiger Hitze (4/9) unter Rühren schmelzen. Dann den Kuchen damit überziehen, fest werden lassen.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeits- (unterbrochen) + 80 Minuten Back- + 4 Stunden Kühlzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Dr. Oetker - Apfelkuchen, S. 64

21.01.10

Rezept: Rote-Bete-Risotto mit Ziegenkäse

Rote Bete-Risotto mit Ziegenkäse

Wir haben aus der Kiste ja immer wieder Rote Bete da. Unsere "Große" liebt Risotto. Außerdem möchte sie jetzt immer gerne mitkochen. Da bietet sich das Risotto super an. Das Gemüse habe ich vorbereitet (mit 2 Jahren ist sie da echt noch zu klein für). Aber sie durfte komplett das Risotto rühren und hat auch die ganze Zeit durchgehalten. Sie war natürlich unsagbar stolz auf sich. Dass die Konsistenz nicht so perfekt war - stört das noch? Wir alle fanden es richtig lecker. Die Köchin genoss ganze 4 ihrer Kinderschüsseln, mehr als einen ganzen normalen Teller. Der Ziegenkäse passt toll zur Roten Bete, gibt nochmal eine schöne Cremigkeit. Nicht zu klein bröseln, es ist toll, wenn man einen größeren Krümel auf der Zunge zergehen lassen kann.

Zutaten

Für 4 Personen (könnte auch gut für 5 reichen)

  • 2 große Rote Beten
  • 1 Lauchstange (nur das Weiße)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 Schalotten
  • 1 Thymianzweig
  • 1000 ml Gemüsebrühe
  • 50 g Butter
  • 350 g Risotto-Reis (Arborio)
  • 150 ml Weißwein
  • 150 g Ziegenfrischkäse (Feta genommen)
  • 75 g Parmesan

Zubereitung

  1. Die Roten Beten unter fließendem Wasser schälen, dann in möglichst feine Würfel schneiden. Den Lauch putzen, längs halbieren, in feine Streifen schneiden. Knoblauch schälen, fein hacken. Schalotten schälen, fein hacken. Thymian waschen, trockenschütteln und die Blättchen abstreifen. Gemüsebrühe zum Kochen bringen.
  2. Butter in einem großen Topf zerlassen. Darin die Rote-Bete-Würfel anschwitzen. Danach erst die Knoblauch- und Schalottenwürfel zugeben, unter Rühren weiter anschwitzen. Zuletzt den Reis mit dem größten Teil der Thymianblättchen zugeben und unter weiterem Rühren glasig andünsten.
  3. Mit dem Weißwein anschwitzen. Dann schöpfkellenweise die heiße Brühe zugeben, dass der Reis immer von Brühe bedeckt ist. Immer weiter Rühren. Nebenbei den Ziegenkäse zerbröseln, den Parmesan reiben.
  4. Sobald der Reis bissfest ist (dauerte bei uns knapp 30 Minuten), den Topf vom Herd nehmen. Den Ziegenfrischkäse und den Parmesan unterrühren. Nochmal etwa 2 Minuten ruhen lassen. Mit den restlichen Thymianblättchen bestreut servieren.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 50 Minuten

Schwierigkeit: kinderleicht

Quelle: Sophie Wright - Cook it easy, S. 125

19.01.10

Rezept: Petersilienwurzelcrème

Petersilienwurzelcreme

Wir hatten mal wieder richtig Lust auf eine Petersilienwurzelsuppe. Diese Variante habe ich vor Ewigkeiten schon vorgestellt. Beim Schmökern stieß ich auf dieses Rezept. Da konnte ich auch gleich den Piment d´Espelette vom DFssgF einsetzen. Schmeckt fantastisch, einfach umwerfend. Gab es inzwischen schon 2x in kurzer Zeit, muss ich mehr sagen? Das Petersilienöl finde ich solo nicht so umwerfend (wegen der Petersilienqualität derzeit?), aber gemeinsam mit dem Zitronensaft gibt es der Suppe - pardon, Crème den letzten Kick!

Zutaten

Für 4 Personen

Für die Suppe Crème:

  • 500 g Petersilienwurzeln
  • 1 Zwiebel
  • 1 EL Butter
  • 500 ml Gemüsefond
  • 70 g Sahne
  • 250 ml Milch
  • Salz
  • weißer Pfeffer
  • Piment d`Espelette
  • 4-8 EL Sahne
  • Meersalz
  • Zitronensaft

Für das Petersilienöl:

  • 1 Bund glatte Petersilie
  • 125 ml Traubenkernöl
  • etwas Meersalz

Zubereitung

  1. Die Petersilienwurzeln schälen, in kleine Würfel schneiden. Zwiebel schälen und fein hacken. Butter in einem großen Topf zerlassen, darin die Gemüsewürfel anschwitzen, mit dem Fond ablöschen, aufkochen.
  2. Dann etwa 2/3 der Sahne zugeben, danach die Milch. Alles durchgaren lassen. Danach pürieren oder in der Küchenmaschine mixen, je nach gewünschter Konsistenz noch heiße Milch (keine kalte! es könnte gerinnen) zugeben.
  3. Danach die Crème durch ein Sieb passieren. Mit der Sahne und Piment d`Espelette, Salz und Pfeffer abschmecken. Bei Bedarf noch mit heißer Milch (keine kalte!) bis zur gewünschten Konsistenz auffüllen.
  4. Für das Petersilienöl die Petersilie waschen, trockenschütteln. Die Blätter mit dem Traubenkernöl und Salz pürieren.
  5. Die Sahne mit etwas Meersalz anschlagen.
  6. Die Crème in vorgewärmten Schalen mit dem Petersilienöl, einem Klacks angeschlagener Sahne (die letzte war bei uns in der Suppe gelandet) sowie einigen Tropfen Zitronensaft servieren.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 45 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Lea Linster - einfach fantastisch, S. 38

Tipp: Das restliche Petersilienöl soll sich im Kühlschrank etwa 1 Woche halten, soll gut zu Salat (stelle ich mir persönlich nicht so toll vor) oder zu Fisch (da passt es sicherlich) passen.

17.01.10

Rezept: Winterlicher Apfelkuchen

Winterlicher Apfelkuchen

Im Urlaub wurde auch noch dieser weihnachtlicher oder auch winterlicher Apfelkuchen gebacken. Ein absolutes Gedicht!! Die Nüsse in Kombination mit dem fruchtigen Apfelkuchen, wieder mal ein neues Immer-wieder-Rezept, schmeckt einfach nur gut. Ein Klacks Sahne rundet diesen Kuchen perfekt ab.

ZUtaten

Für eine 26-cm-Springform

Für den Mürbeteigboden:

  • 130 g zimmerwarme Butter
  • 70 g Puderzucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Eigelb (M)
  • 200 g Mehl
  • Fett und Mehl für die Form
  • Linsen zum Blindbacken

Für den Belag:

  • 3 große Äpfel (am besten Boskop)
  • 170 g geriebene Haselnüsse
  • 2 Eigelb (M)
  • 2x 50 g Zucker
  • 1 gestrichener EL gemahlener Zimt
  • 1 kleine Biozitrone
  • 3 Eiweiß (M)
  • 100 g Aprikosenmarmelade (Apfelgelee genommen)

Zubereitung

  1. Für den Mürbeteig die Butter mit Puderzucker , Salz und dem Eigelb verkneten. Dann in Frischhaltefolie wickeln, im Kühlschrank 30 Minuten kalt stellen.
  2. In der Zwischenzeit schon mal die Form fetten, mit Mehl bestäuben. Den Ofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Mürbeteig in der gefetteten Form dünn auslegen (entweder zwischen Klarsichtfolie ausrollen oder mit den Fingern in der Form glatt drücken), dabei einen ca 3-4 cm hohen Rand formen. Mit Backpapier bedecken, Linsen einfüllen und auf der mittleren Schiene 20 Minuten backen.
  3. Für den Belag einen der Äpfel schälen, das Fruchtfleisch fein reiben. Den geriebenen Apfel mit den gemahlenen Nüssen, Eigelben, der Hälfte des Zuckers (50g) sowie dem Zimt verrühren. Die Zitrone heiß abspülen, trocknen, Schale abreiben, zugeben. Dann die Zitrone halbieren, auspressen, den Saft zugeben, alles gut verrühren.
  4. Die Eiweiße anschlagen, dann den restlichen Zucker einrieseln lassen, zu festem Eischnee schlagen. Unter die Nussmasse heben. Dann alles in den vorgebackenen Boden füllen, glatt streichen.
  5. Die beiden anderen Äpfel schälen, vierteln, Kerngehäuse herausschneiden und in feine Scheiben schneiden, die Nussmasse damit belegen. Im heißen Ofen 50 Minuten backen.
  6. Die Marmelade unter Rühren kurz erwärmen, dann auf den noch warmen Kuchen streichen. Schmeckt frisch am besten!

Zubereitungszeit: etwa 40 Minuten Arbeits- + gesamt 70 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: etwas anspruchsvoller

Quelle: Alfons Schuhbeck - beste Plätzchen, S. 45

7.01.10

Rezept: Grießnockerlsuppe

Grießnockerlsuppe

Blog-Event LII - Soulfood - Futter für die Seele (Einsendeschluss 15. Januar 2010)Ich bin ein echter Suppenfan, ich kann die eigentlich immer essen. Die Suppe ist leider recht unfotogen, dafür umso besser! Gab es bei uns immer Neujahr in der Brühe vom Silvesterfondue. Ich mache den Nockerlteig mittlerweile aus dem Handgelenk, hier mal mit Mengenangaben. Außerdem bin ich inzwischen dazu übergegangen, den Hartweizengrieß 2:1 mit Vollkorngrieß zu mischen, finde ich noch besser, reines Vollkorn passt hier einfach nicht. Also ein würdiger Beitrag zu Soulfood. Die Suppe war übrigens eines der ersten Rezepte, das ich selber kochen konnte, vielleicht kommt auch daher meine Liebe dazu. Im Studium gab es die auch öfters, da sie so schön den Geldbeutel schont und trotzdem satt und glücklich macht. Naja, unsere Große findet die Suppe auch schon toll, auch wenn die Brühe bei ihr immer noch eine "Sauce" ist.

Zutaten

Für 2 große Teller

  • 125 ml Milch
  • Muskat, Salz
  • 4 gestrichene EL Grieß (Hartweizen)
  • 1 Ei (M)
  • 500 ml Brühe, am besten selbstgemacht
  • 1/2 Bund Schnittlauch

Zubereitung

  1. Milch in einem kleinen Topf aufkochen, dabei Muskat zureiben, salzen. Sobald die Mlich kocht, den Grieß unter Rühren einrieseln lassen, vom Herd nehmen. Das Ei unterrühren, beiseite stellen.
  2. Brühe zum Kochen bringen, Löffel darin warm werden lassen (dann löst sich der Teig besser), damit Nocken abstechen, in die siedende Brühre geben und in etwa 5 Minuten gar ziehen lassen (fertig, wenn sie oben schwimmen.
  3. Schnittlauch waschen, trockenschütteln, in Röllchen schneiden, über die Suppe geben.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 15 Minuten

Schwierigkeit: sehr einfach, war das 2. Rezept, das ich kochen konnte

Quelle: Familienrezept