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29.12.09

Rezept: Lachsforelle aus der Folie

Lachsforelle aus der Folie

Ich bin ein echter Fan dieser Variante der Fischzubereitung! Ideal bei Festen wie Weihnachten, wo ich zwar gerne sehr gut esse (eigentlich möchte ich das immer), aber dabei auch viel Zeit haben möchte, um mich mit meiner Familie zu unterhalten, die ich selten genug sehe. Dabei ist es auch sehr dankbar, denn wenn - wie dieses Jahr - ein wenig dazwischen kommt, den Fisch mal 10 Minuten zu lange im Ofen lässt, wird er trotzdem nicht trocken - einfach perfekt und natürlich genial lecker!

Zutaten

Für 6 Personen (8 Personen im Menü)

  • 2 Lachsforellen à knapp 1000 g
  • 1 Biozitrone
  • 1/2 Gemüsezwiebel
  • 1 EL Fischgewürz (Fuchs)
  • 2 große Bögen Alufolie
  • 2 EL Butter
  • Salz
  • Pfeffer
  • 2x 50ml Weißwein (Soave genommen)

Zubereitung

  1. Die Forellen abspülen, trockentupfen. Zitrone waschen, trocknen, in Scheiben schneiden, Zwiebel schälen und in dünne Ringe schneiden. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Die Alufolie jeweils einfetten. Die Fische innen mit jeweils der Hälfte des Fischgewürzes bestreuen, salzen, die Hälfte der Zitronenscheiben einlegen, Zwiebelringe ebenfalls einlegen. Fische außen salzen und Pfeffern. Auf die Mitte des Alubogens legen, die Alufolie überall etwas nach oben biegen und mit dem Weißwein angießen. Jeweils die Alufolie fest verschließen.
  3. Beide Pakete auf ein Blech legen (lieber Backpapier drunter), auf mittlerer Schiene 30-35 Minuten garen.

Zubereitungszeit: etwa 10 Minuten Arbeits- + 30 Minuten Garzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigene Version dieses Rezeptes

28.12.09

Rezept: Vanillekipferl nach Schuhbeck

Vanillekipferl nach Schuhbeck

Wir hatten auch noch diese Vanillekipferl gebacken. Die sind echt perfekt, schön mürbe, toll vanillig. Was kann man mehr dazu sagen? Einfach ein Klassiker unter den Plätzchen! Geformt sind die recht einfach: Aus dem Teig eine Rolle formen, in Scheiben schneiden, dann beide Hände leicht bemehlen, leichte Hohlhand formen, beide Hände im 90°-Winkel gegeneinander setzen und daraus die Kipferl formen: dicker Bauch, dünnere Enden, zuletzt noch einn Bogen formen, auf das Blech setzen, dann mit etwas Vanillezucker bestreuen: fertig zum Genuß!

Zutaten

Ergibt ca. 80 Stück

  • 250 g weiche Butter
  • 100 g Puderzucker
  • Salz
  • 1 Vanilleschote
  • 1 Ei (M)
  • 300 g Mehl (Typ 405)
  • 150 g geriebene Mandeln
  • 50 g Zucker
  • 2 EL Vanillezucker

Zubereitung

  1. Butter mit dem Puderzucker und Salz in eine Schüssel geben. Vanilleschote längs aufschlitzen, Mark herauskratzen, zugeben. Aller mit dem Handrührgerät verkneten. Zuletzt das Ei unterkneten. Dann Mehl und Mandeln darüber streuen und alles zu Bröseln kneten (geht mit der Hand am besten). Dann daraus 2-3 Teigrollen von 1,5 cm Durchmesser formen. In Frischhaltefolie wickeln und im Kühlschrank 30 Minuten kühlen.
  2. Den Ofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Dann aus dem Teig gleich dicke Scheiben abschneiden und daraus Kugeln formen, wie oben beschrieben dann daraus die Kipferl formen. Einen kleinen Bogen hineinbringen und auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech legen.
  3. Auf der untersten Schiene 12-15 Minuten backen, sie sollten noch recht hell bleiben, müssen aber auch in der Mitte durchgebacken sein.
  4. Den Zucker mit dem Vanillezucker auf einem flachen Teller mischen. Die Kipferl direkt nach dem Backen vorsichtig darin wenden, auf einem Gitter auskühlen lassen. In einer Blechdose aufbewahren.

Zubereitungszeit: etwa 45 Minuten Arbeits- + 30 Minuten Ruhe - + 2x ca. 15 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach, wenn man das mit dem Formen erst raus hat.

Quelle: Alfons, S. 386

27.12.09

Zu Gast bei Alexander Herrmann

Wir waren von Freunden zu einem 3-Gang-Menu bei Alexander Herrmann eingeladen worden. Sie waren dort bereits einmal und waren extrem begeistert. Einen Termin hatten wir überraschend schnell gefunden, so dass wir letzte Woche dort waren. Leider schaffte ich es im Restaurant nicht, Fotos zu machen und die Aufnahmen im Zimmer waren leider zu unscharf, aber hier findet man einige Eindrücke.

Doch nun der Reihe nach: wir kamen bei Nieselregen und Glatteis mit einem Baby und einem Kleinkind an (damit waren wir echte Exoten) und wurden sehr freundlich empfangen. Für beide Mädels waren Babybetten bereit gestellt, sogar Kapuzenhandtücher und 1 Bademantel lagen bereit. Wir gingen erstmal in den angeschlossenen Wellnessbereich. Der ist recht liebevoll als Waldgrotte gestaltet. Der Pool war mit 28°C etwas zu kalt für unsere Badenixen, dafür war der Liegebereich richtig angenehm warm, eine Ecke sogar mit beheizten Sitzen. Tees (sehr lecker) und Mandarinen (toll aromatisch) standen bzw. lagen bereit. Die Sauna ist mit 4 Leuten noch nicht zu voll, außerdem gab es noch Whirlpools (nicht getestet), sowie Aromadampfbäder (nicht sehr duftintensiv). Leider hatten wir nicht zu viel Zeit, da wir ja auf das Menu gespannt waren.

Unsere Große war zwar recht müde, wollte aber in der neuen Umgebung nicht alleine schlafen, so dass wir etwas spät mit unseren Freunden und beiden Kindern im edlen Restaurant ankamen. Die Deko war toll, schön weihnachtlich, sehr stilvoll ohne aufdringlich zu sein. Die Kellnerin war großartig, hatte auch lieb für die Kinder Malutensilien bereit gelegt. Als Apperitif gab es einen von Fr. Herrmann selbst gekelterten Rieslingsekt, der die perfekte Balance von Frucht und Säure hatte. Meine alkoholfreie Variante war mir persönlich etwas zu lieblich, dafür schön fruchtig.

Danach zweierlei Brot mit Butter und Quark. Der Kräuterquark war mit etwas Zitronenschale abgestimmt, das werde ich bei Gelegenheit auch mal machen, harmonierte toll. Die Große blieb bis zum Dessert bei Brot mit Quark, so begeistert war sie davon.

Wir hatten das Weihnachtsspezial: ein 3-Gänge-Weihnachtsgansmenu. Unsere Vorspeise war ein Feldsalat mit Kartoffeldressing. Das war toll und umschmeichelte den Salat wirklich, die Balance war toll. Dazu dann Speck- und Brotchips - umwerfend. Leider kein Foto, da zwischenzeitlich die Kleine aufgewacht war und auf dem Arm bleiben wollte.

Das Hauptgericht war die Weihnachtsgans, die am Tisch tranchiert wurde. Zum ersten war ich von der Schnelligkeit begeistert, mit der die Gans tranchiert war. Ich habe selber ja schon mehrere Male Gans zubereitet, aber ich muss neidlos anerkennen: das war die beste Gans, die ich je gegessen habe: die Haut total kross, das Fleisch umwerfend zart und sehr saftig, nicht die Spur trocken! Dazu dann die Sauce! Umwerfend!! Mehr muss ich eigentlich nicht dazu sagen! Als weiter Beilagen gab es einen Bratapfel, der mit Marzipan und Rosinen gefüllt war, was mit allem toll harmonierte. Dann noch Kartoffelknödel (lecker) und angeröstete Semmelknödel (auch lecker). Ein weiteres Highlight war das Blaukraut, in dem sich sicher edle hochprozentige Schokolade versteckte, außerdem noch eine ganz leichte Chilinote, eine ganz leichte und angenehme Schärfe war dabei. Ein Gedicht! Wir orderten sogar noch Blaukraut nach und ließen nichts übrig.

Als Dessert gab es einen Obstler, von dem alle anderen begeistert waren (ein echter Nachteil des Stillens). Sehr mild und fruchtig. Den hätte ich auch gerne gehabt. Außerdem war noch ein Espresso im Dessert enthalten. Als Abschluss gab es ein Sorbet. Für alle anderen eines aus Williams-Christ. Toll birnig, ganz leichte Note des verwendeten Williams-Brandes. Toll! Für mich ein Mango-Sorbet. Da unsere Große davon auch sehr begeistert waren, bekamen wir netterweise noch eine Kugel extra. Frisch aus der Kühlung hatte es eine tolle Mangonote, leider ließ die mit der Temperatur schnell nach, das Birnen-Sorbet war eindeutig besser.

Am nächsten Morgen fanden wir uns am Frühstücksbuffet ein: Selbstgemachte Marmeladen (Adventspunsch-Gelee, Quittengelee mit Frankenwein (außerdem noch mit Vanille - großartig!), Erdbeer-Orange, Ananas-Mango, Pflaumen mit Zimt), toller Käseauswahl, Weißwürsten im Minidformat und ebenfalls kleine fränkische Wiener. Die Würste konnte ich leider nicht mehr probieren, die waren aus, als ich so weit war. Dafür war das Rührei eine Wucht, aus der Warmhaltung so ein Ei - perfekte Konsistenz! Der Matjessalat war toll, der Graved Lachs eine Wucht, dazu dann die Honig-Senf-Sauce, einfach großartig. Die Müslis sahen toll aus, sogar die Möglichkeit zum selber mahlen bestand. Die Wurst- und Käseauswahl war sehr groß, wurde fast ganz durchprobiert und alles war richtig lecker. Außerdem war ich als Teetrinker endlich mal glücklich: guter Tee, der endlich nicht in Tüten, sondern als loser Tee da stand. Ich probierte einen schwarzen Weihnachtstee und einen Rotbusch mit Flieder- und Himbeeren und war von beiden begeistert. Der von unseren Freunden getestete weiße Tee war auch für mich nicht so überzeugend, dafür ein weiterer Rotbusch echt großartig. Auch die Bedienung war sehr kinderlieb, sie ließ sogar extra Klümpchen im Kakao, als wir ihr sagten, dass das für unsere "Große" das Beste daran ist. Allerdings ist unsere Große auch keine typische 2-jährige.

Im Fazit bleibt zu sagen, dass das Essen großartig war, auch wenn das Menu nicht typisch für sein Sterne-Lokal war. Die Karte klang großartig und die vorbeigetragenen Teller versprachen eine Menge. Wir werden sicher mal wieder dort Zwischenstation machen. Dann werden wir wahrscheinlich seine fränkische Stube ausprobieren.

Rezept: Makronen mit Amarenakirschen

Makronen mit Amarenakirschen

Der backbegabte Bruder hatte gestern nochmal Lust auf Plätzchen backen, da er in der Vorweihnachtszeit auch nicht dazu gekommen war. Also hatten wir alle noch Lust darauf. Er suchte sich dieses Rezept aus. Die Anzahl stimmte zwar nicht ganz. Laut Rezept 40, er bekam 32 heraus, aber ansonsten umwerfend lecker, superschokoladig und mit der Süße der Amarenakirsche - wow!! Die könnte er glatt nochmal backen, denn es ist kaum noch was übrig.

Zutaten

Für 32-40 Stück

  • 150 g Amarenakirschen
  • 200 g geschälte, gehackte Mandeln
  • 200 g Marzipanrohmasse
  • 2 Eiweiß (M)
  • 150 g Puderzucker
  • 100 g dunkle Kuvertüre
  • 2 gehäufte EL Kakaopulver
  • 1 Messerspitze Zimtpulver
  • ca. 40 Backoblaten (4 cm Durchmesser)

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 165°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Amarenakirschen abtropfen lassen. Die Mandeln auf einem Blech im Ofen 5 Minuten hell rösten (wenn sie anfangen zu duften, sind sie fertig), abkühlen lassen.
  2. Marzipan mit den Fingern zerzupfen und mit einem Eiweiß verrühren (Knethaken des Handrührgerätes). Dann das zweite Eiweiß und den Puderzucker unterkneten. Kuvertüre fein hacken, gemeinsam mit Kakao- und Zimtpulver zugeben, unterkneten. Zuletzt die Mandeln zugeben und zu einer weichen Masse verkneten.
  3. Jeweils ein nussgroßes Stück (wir gingen von Walnüssen aus) abnehmen und flach drücken. Jeweils 1 Amarenakirsche in ein flachgedrücktes Teigstück geben, einhüllen und auf die Oblate setzen und leicht andrücken. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen, dabei etwas Abstand einhalten.
  4. Auf mittlerer Schine 15 Minuten backen.

Zubereitungszeit: etwa 40 Minuten Arbeits- + 15 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: etwas anspruchsvoller

Quelle: Alfons Schuhbeck - beste Plätzchen, S. 17

Backbuch: Alfons Schuhbeck - beste Plätzchen

Alfons Schuhbeck beste plätzchenDer beste Ehemann von allen hatte mir noch ein Backbüchlein zu Weihnachten geschenkt. Da ich einfach mal den fehlenden Schlaf der letzten Monate nachhole, nutzte mein backbegabter Bruder die Gelegenheit, schon mal aus diesem kleinen Buch zu backen. Wow! Die Rezepte sind mal wieder typisch Schuhbeck! Zuerst kommen Plätzchen, danach Rezepte für Kuchen, Pralinen und Desserts. Alle Rezepte sind passend zu Weihnachten. Allerdings ist das Büchlein schon etwas älter, weswegen ich es als Sonderausgabe von einem anderen Buchladen bekommen habe.

Auch sind die Gewürze noch nicht so ausgefeilt, also auch problemlos mit einer kleineren Gewürzsammlung nachbackbar. Das kommt uns im Urlaub extrem entgegen. Pro Seite sind 1-2 Rezepte vorgestellt, die Zutatensliste ist übersichtlich voangestellt, dann kommt die untergliederte Arbeisanleitung. Ofentemperaturen sind leider nicht hervorgehoben, aber auf das Vorheizen wird hingewiesen. Die vorhandenen Fotos sind sehr liebevoll, aber leider nicht zu jedem Rezept vorhanden.

Das Büchlein ist echt empfehlenswert, insbesondere die Preis-Leistung stimmt total. Gebraucht ist es auch bei Amazon erhältlich. Ich habe daraus schon vorgestellt:

26.12.09

Rezept: Rehbraten vom Blatt

Rehbraten

Dieses Jahr gab es bei uns an Heiligabend diesen Rehbraten. Ich hatte von unserem jagenden Nachbarn 2 Rehblätter bekommen, die zusammen etwa 2 kg hatten. Passte wunderbar für unsere Weihnachtsrunde. Das Essen am Heiligen Abend selber konnte etwas opulenter ausfallen, als an den Festtagen, da ich während des Mittagsschlafes der beiden Mädels wunderbar vorbereiten konnte. Mittags muss das Essen schon gegen 11.30 auf dem Tisch stehen, dasd hätte ich hier nicht geschafft, da der Braten 4 Stunden (bei 140°C) schmoren durfte. Er war noch wunderbar saftig, aber nicht mehr rosa, daher beim nächsten Mal lieber bei 120°C in den Ofen. Ansonsten echt ein Gedicht, saftig und zart!

Zutaten

Für 7-8 Personen

  • 2 Rehblätter (die Schulter) mit Knochen, insg. etwa 2,2 kg
  • 1000 ml Buttermilch
  • 1/2 Knollensellerie
  • 4 Möhren
  • 1/2 Stange Lauch (das Weiße)
  • 2 Äpfel
  • 2 Zwiebeln
  • 2 EL Butterschmalz
  • 2 Petersilienwurzeln
  • 2 Lorbeerblätter
  • 4 Pimentkörner
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Pfefferkörner
  • 750 ml Rotwein (Blauer Zweigelt genommen; sollte fruchtig sein)
  • 100 g Speck in dünnen Scheiben
  • 1 EL kalte Butter in Flocken

Zubereitung

  1. Das Wild abspülen, trockentupfen. In eine entsprechend große Schüssel geben, mit der Buttermilch begießen, über Nacht im Kühlschrank (mind. 12 h) marinieren lassen).
  2. Am nächsten Mittag das Gemüse und die Äpfel schälen und alles in 1cm große Stücke schneiden. Fleisch aus der Marinade heben und trocken tupfen. Ofen auf 120°C Ober-/Unterhitze (kann auch 140°C sein, war dann aber nicht mehr rosa, trotzdem noch saftig) vorheizen.
  3. Butterschmalz im Bräter zerlassen, darin das Wild von allen Seiten gut anbraten, herausnehmen. Im Bräter dann das Gemüse anbraten, erneut herausnehmen. Bräter vom Herd nehmen. Wild einlegen, Gemüse mit den Gewürzen darum verteilen. Mit dem Rotwein angießen. Speckscheiben auf das Wild legen.
  4. Alles abgedeckt im Ofen 4 Stunden schmoren lassen. Dann den Deckel entfernen und weitere 30 Minuten offen schmoren lassen.
  5. Das Wild herausheben, im ausgeschalteten Ofen ruhen lassen. Die Sauce durch ein feines Sieb in einen großen Topf gießen, auf die Hälfte einreduzieren lassen. Vor dem Servieren die Butter mit dem Pürierstab einmontieren.

Zubereitungszeit: gesamt Arbeitszeit etwa 90 Minuten + 12 Stunden Marinier- + 4,5 Stunden Schmorzeit

Schwierigkeit: etwas anspruchsvoller

Quelle: eigenes Rezept

Dazu schmeckt:

25.12.09

Rezept: Wintersterne

Wintersterne

Ich wünsche allen Lesern Frohe Weihnachten!! Ich schaffe es leider nicht, bei allen vorbeizuschauen um dort einen Kommentar zu hinterlassen.

Wir haben die Vorweihnachtszeit sehr genossen, es war alles andere wichtiger als im Internet unterwegs zu sein. So wurde die erste Weihnachtsdeko selber gebastelt (sehr stolz), großartig mehrfach diese Kinderausstecher gebacken (entspannt, da auch der Teig, wenn gewünscht, genascht werden darf). Ich selber habe mal wieder die Bananenküsse gebacken, die die wiederholten Küchenbesuche des Göttergatten nicht lange überlebten. Zuletzt dann diese Wintersterne mit einer leichten Anisnote. Extrem lecker, insbesondere mit dem Guss aus Puderzucker mit Himbeersirup. Ich brauche den auch, da die Plätzchen selber nicht so süß sind. Verziert hat dann das Kind... (Foto ganz unten).

Zutaten

Für etwa 40 Stück (2 Bleche)

Für den Teig:

  • 150 g weiche Butter
  • 100 g Puderzucker
  • 1 Eigelb (M)
  • 1/2 TL gemahlenen Anis
  • 250 g Mehl Typ 405

Für die Verzierung:

  • ca. 200 g Puderzucker
  • 2 EL Himbeersirup
  • 2 EL Milch
  • Hagelzucker nach Belieben (bei uns etwa 3 Handvoll gesamt)

Zubereitung

  1. Für den Teig Butter mit Puderzucker verkneten, Eigelb unterrühren, zuletzt Anis mit Mehl untermischen und gut verkneten. In Frischhaltefolie wickeln und im Kühlschrank mind. 30 Minuten kühl stellen.
  2. Den Ofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Arbeitsfläche einmehlen, Teig etwa 4 mm dick ausrollen, Sterne ausstechen und auf das mit Backpapier ausgelegte Blech legen. Auf mittlerer Schiene jeweils 11-12 Minuten backen.
  3. Plätzchen jeweils auf einem Gitter auskühlen lassen. Dann den Puderzucker mit Sirup und Milch verrühren, die Plätzchen damit bestreichen. Jeweils mit wenig Hagelzucker bestreuen. Den Guss fest werden lassen.

Zubereitungszeit: etwa 40 Minuten "Arbeits-" + 30 Minuten Kühl- + 2x 12 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: sehr einfach

Quelle: GU - Weihnachtsbäckerei, S. 112

Plätzchen verziert

16.12.09

Rezept: Mascarponeschmarrn mit Mangosauce

Mascarponeschmarrn mit Mangosauce

Cucina rapida - schnelle Küche für Genießer. Ein Blog-Event von mankannsessen.de Aus unserer dritten Mango zauberten wir dieses Hüftgold. Ein absolutes Gedicht, könnte auch als Hauptgericht gegessen werden, würde ich aber aus eben genannten Gründen nur als Dessert servieren. Ist auf jeden Fall genial lecker, war schneller genossen als gekocht. Ich überlege es mir als Dessert über die Weihnachtstage, muss nur noch schauen, wo ich wieder eine so leckere Mango bekomme... Ist übrigens recht schnell gezaubert, damit auch ein guter Beitrag zur Cucina Rapida.

Zutaten

Als Dessert für 6 Personen

Für die Mangosauce:

  • 1 reife Mango
  • Zucker (Rezept: 50 g)
  • Zitronensaft (Rezept: ca. 3 EL)

Für den Mascarponeschmarrn:

  • 4 Eier (M)
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 Biozitrone (nur die Schale)
  • 3-4 EL Milch
  • 100 g Mehl Typ 405
  • 250 g Mascarpone
  • 3 EL Butter
  • Muskat

Zubereitung

  1. Für die Sauce die Mango schälen, Fruchtfleisch vom Kern schneiden, pürieren, ggf. durch ein Sieb streichen. Mit Zucker und Zitronensaft abschmecken. Im Kühlschrank kalt stellen.
  2. 2 der Eier trennen. Die Eigelbe mit den restlichen Eiern verquirlen. Die Zitrone heiß abspülen, trocknen, Schale abreiben, zugeben. Mit Salz, Milch, Mehl und Mascarpone verrühren.
  3. 2 Pfannen mit Butter erhitzen, darin den Teig portionsweise ausbacken (insg. 4 Schmarrn gemacht), sobald der Teig oben stockt, wenden, kurz stocken, dann zerreißen und unter gelegentlichem Wenden knusprig ausbacken, mit einem Hauch Muskat bestäuben, im Ofen bei 50°C Ober-/Unterhitze warm stellen, bis alles ausgebacken ist.
  4. Mit Puderzucker bestäuben und mit der Mangosauce servieren.

Zubereitungszeit: etwa 35 Minuten

Schwierigkeit: einfach bei guter Mango

Quelle: GU - Die echte jeden Tag Küche, S. 243

14.12.09

Rezept: Fenchelrisotto mit Ricotta

Fenchelrisotto mit Ricotta

Zu unserem Brathähnchen mit Apfel gab es auch noch dieses Risotto mit Fenchel. Ich hatte das schon damals mit Jan gekocht. Dieses Mal allerdings habe ich es etwas abgewandelt. Zum einen habe ich komplett auf Chili verzichtet, da zwei Kleinkinder mitessen durften. Zum anderen habe ich den Fenchel etwas feiner geschnitten und mit dem Reis gegart. So war es perfekt. Unsere Kleine konnte gar nicht genug davon bekommen. Mehrfach wurde der leere Teller mit "Mehr - ja!" hingehalten. Da hat sie richtig reingehauen. Harmonierte außerdem ganz hervorragend mit dem Hähnchen. Aber auch als einzelnes Hauptgericht oder als Begleitung zu Fisch sehr empfehlenswert"

Zutaten

Reicht locker für 6 als üppige Beilage

  • 4 kleine Fenchelknollen
  • 1 große Zwiebel
  • 1/2 TL Fenchelsamen
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1,5 l Gemüsebrühe
  • 400 g Risotto-Reis (Arborio)
  • 2 EL Olivenöl
  • 200 ml Weißwein
  • 1 Biozitrone
  • 200 g Parmesan (150 g reichen auch, fast zu dominant)
  • 1 EL Butter
  • Salz, Pfeffer
  • 100 g Ricotta

Zubereitung

  1. Fenchel putzen, feines Grün abschneiden, beiseite legen (braucht man für die Deko), Rest längs vierteln und in feine Streifen schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Fenchelsamen fein mörsern.
  2. Gemüsebrühe zum Sieden bringen. Olivenöl in einem weiteren, großen Topf erhitzen, darin den Fenchel anschwitzen, dann Zwiebel und Knoblauch zugeben, unter Rühren anbraten. Dann Reis zugeben und erneut unter Rühren glasig anschwitzen.
  3. Alles mit Weißwein ablöschen, einkochen lassen, Hitze reduzieren (etwa 4/9). Unter Rühren jetzt die immer leicht siedende Brühe zugeben. Immer so viel, dass der Reis gerade mit Brühe bedeckt ist. Zwischendurch den Parmesan reiben. Kurz bevor der Reis al dente ist (also noch etwas Biß hat), die Zitrone heiß abspülen, trockentupfen. Schale abreiben, zum Risotto geben. Zitrone halbieren, Saft auspressen, zugeben. Sobald der Reis perfekt gegart ist, vom Herd nehmen. Fenchelgrün hacken.
  4. Parmesan und Butter zugeben, kurz ziehen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Jeweils mit einem Klacks Ricotta und etwas gehacktem Fenchelgrün bestreut servieren.
  5. Zubereitungszeit: fertig in etwa 50 Minuten

    Schwierigkeit: einfach

    Quelle: variiert nach Jans Küchenleben

13.12.09

Rezept: Brathähnchen mit Apfel gefüllt

Brathähnchen mit Apfel gefüllt

Kennt Ihr das? Beim Gang über den Markt kauft man plötzlich ein, was gar nicht geplant war, danach wird dann überlegt: was mache ich damit. Nun, wir konnten einem Brathähnchen nicht widerstehen. Ich wollte das etwas winterlich machen. Ich hatte noch Äpfel da, daraus wurde ein rustikales Apfelgemüse gemacht, das ich nur mit gemahlenem Anis und Fenchelsamen (und einem Hauch Rosmarin) aromatisiert habe. Sehr einfach, schnell vorbereitet und genial lecker! Das Brathähnchen blieb total saftig, war richtig gut.

Zutaten

Für 4 Erwachsene + 2 Kleinkinder

  • 6 Äpfel
  • 2 große Zwiebeln
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Brathähnchen à etwa 1,5 kg
  • 1 EL Fenchelsamen
  • 1 TL gemahlenen Anis
  • 1/2 TL gemahlenen Rosmarin (frischer wäre besser!)
  • 100 ml Weißwein
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Äpfel waschen, vierteln, Kerngehäuse herausschneiden. Jedes Viertel nochmals vierteln. Zwiebeln schälen und in 1 cm große Würfel schneiden. Den Ofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Das Brathähnchen abspülen, trockentupfen. Innen salzen und pfeffern.
  3. Öl in einem Bräter erhitzen, darin die Apfel- und Zwiebelwürfel anschwitzen. Fenchel im Mörser anstoßen, gemeinsam mit Anis und Rosmarin zugeben. Salzen und Pfeffern.
  4. Von dem Apfelgemüse etwa 3 EL abnehmen, ins Hähnchen füllen. Flügel und Keulen mit Küchengarn am Hähnchen festbinden. Dann auch von außen salzen und pfeffern. Weißwein zum Apfelgemüse im Bräter gießen, das Hähnchen mit der Brust nach oben einsetzen.
  5. Den Bräter auf der 2. Schiene von unten in den Ofen schieben, dort 1 Stunde schmoren. Dann die Haut mit einer Nadel einstechen, die Hitze auf 180°C Ober-/Unterhitze erhöhen und für weitere 20 Minuten Farbe nehmen lassen.
  6. Mit dem Apfelgemüse servieren.

Zubereitungszeit: etwa 25 Minuten Arbeits- + 1 Stunde 20 Minuten Bratzeit

Schwierigkeit: relativ einfach

Quelle: eigenes Rezept

7.12.09

Rezept: Clafoutis mit Apfel und Mango

clafoutis-mit-apfel-und-mango.jpg

Unsere zweite Mango von Spanishmango.com wurde in diesem Clafoutis veredelt. Dieses Rezept von Lea Linster ist eine Wucht: die Mandeln in Kombination mit der Frucht ist absolut himmlisch! Schmeckte warm allerdings deutlich besser als kalt, also bei Resten lieber nochmal aufwärmen! Die angegebene 28-cm-Form reichte bei mir nicht, aber ich muss auch zugeben, dass ich das Obst nichtr gewogen habe, sondern einfach 1 Mango (minus ganz wenig naschen) und ähnlich viel Apfel (bei uns 2 eher kleine) genommen habe. Das gibt es wieder bei uns! Versprochen!

Zutaten

Für eine flache 32-cm-Form

  • 1 Mango
  • 2 eher kleine Äpfel (am besten Boskop)
  • 1 Zitrone (der Saft)
  • 50 g Zucker
  • 6 Eier (M)
  • 50 g Zucker
  • 300 ml Milch
  • 180 g Sahne
  • 1 gehäften EL Mehl Typ 405
  • 35 g gemahlene Mandeln

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. (alternativ 160°C Umluft, soll dann luftiger werden).
  2. Mango schälen, vom Kern schneiden, würfeln. Äpfel schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen, würfeln. Zitrone halbieren, Saft auspressen und gemeinsam mit dem Zucker mit dem Obst in einer Schüssel mischen.
  3. Eier mit dem Zucker pürieren, dann Milch mit Sahne und Mehl, Mandeln zugeben, alles gut verrühren (mit dem Pürierstab am besten).
  4. Form einbuttern, Obst verteilen, dann den Teig darüber gießen. Auf mittlerer Schiene 50-60 Minuten backen.
  5. Warm mit Puderzucker bestreut servieren.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeits- + 50-60 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach, lebt vom Aroma des verwendeten Obstes

Quelle: Lea Linster - einfach fantastisch, S. 124

Kochbuch: Lea Linster - Einfach fantastisch

Lea Linster - einfach fantastischIch bin ein absoluter Fan von Lea Linster. Ich finde sie auch bei ihren Fernsehauftritten sehr sympathisch. Genau so, wie sie dort redet, mit diesem leichten Singsang, dieser Stil hat dieses Buch. Doch erstmal zur allgemeinen Aufmachung: Die Rezepte sind klassisch untergliedert nach Vorspeisen & Häppchen, Salaten & Suppen, Fisch & Krustentieren, Pasta & Risotto, Fleisch & Geflügel, Gemüse & Beilage, Dessert & KUchen sowie Eis & Sorbets. Es kommen in jedem Kapitel zunächst großformatige Fotos mit Seitenverweis zum Rezept. Die Rezepte selber sind meistens mit 1-2 Rezepten pro Seite, gelegentlich auch mit Foto (wenn noch keines dabei war), kleinen Tipps, Basics, Beilagenempfehlungen, etc. Getreu ihrem eigenen Stil kommt zunächst die untergliederte Arbeitsanleitung. Hier merkt man, dass sie selber geschrieben hat, so würde sie das Rezept wohl auch im Fernsehen erklären. Erst danach folgen die (etwas gedrängten) Zutaten. Die Rezepte variieren in der Personenanzahl, ist aber immer angegeben.

Außerdem gibt es zu jedem Rezept noch eine kleine Bemerkung, wozu es besonders geeignet ist, wozu es besonder passt, warum sie es gerne mag, etc. Ich habe mehrere Rezepte aus diesem Buch (ganz zu schweigen von älteren) ausprobiert und war jedes Mal total begeistert! Die Rezepte klappen einfach immer auf Anhieb. Die Fotos sind toll, wunderschön gestaltet und geben Ideen zum Anrichten. Auch in einer "normalen" Küche bekommt man/ frau die Teller so hin.

Für Kochanfänger ist es ebenfalls geeignet. Allerdings sind Ofenzeiten und -temperaturen nicht hervorgehoben, sondern im Fließtext enthalten. Auch ungefähre Arbeits-, Garzeiten (beim kurzen kochen), etc. müssen abgeschätzt werden. Bei Bratenstücken gibt sie Richtwerte vor. Ich würde hier aber auch immer nochmals den Metzger fragen, der das Fleischstück verkauft hat.

Fazit: ein tolles Buch, das ich für Weihnachten echt nur empfehlen kann. Etwas Kocherfahrung kann nicht schaden, aber für jeden, der gerne kocht super geeignet.

Das Buch ist aktuell noch im Handel oder bei Amazon erhältlich. Diese Rezension entstand auf der Basis eines Belegexemplares, das mir netterweise vom Verlag zur Verfügung gestellt wurde.

Aus diesem Buch schon vorgestellt:

3.12.09

Rezept: Passionsfruchtjoghurt mit Mangosauce

Passionsfruchtjoghurt mit Mangosauce

Ähnlich wie sie oder sie habe auch ich das Paket von Spanishmango.com bekommen. Leider gab es bei mir kein Foto von der Kiste, da die zu schnell aufgeräumt wurde. Doch die Mangos waren großartig. Supersüß, ohne Druckstellen, aromatisch - ein Gedicht. Daraus wurden bei uns 3 verschiedene Desserts gezaubert. Hier das erste: eine Mangosauce wird auf einen (mit Gelatine) verfestigten griechischen Joghurt gebettet, der vorher natürlich auch veredelt wurde - mit Passionsfrucht. Davon gibt es (wie ich dabei gelernt habe, 3 Sorten, wir hatten die schwarzen). Insgesamt ist es ein fruchtiger, leichter Abschluss, der ebenso gut zu einem edlen, wie auch einem etwas rustikaleren Essen passt. Besonders schön fanden wir, dass man nicht so kugelrund schwer wurde. Außerdem perfekt vorzubereiten, da das komplette Dessert im Kühlschrank auf die Gäste wartet.

Zutaten

Für 4 große Portionen, reicht auch für 6

Für den Joghurt:

  • 3 Blatt Gelatine
  • 175 ml Sahne
  • 2 große Passionsfrüchte
  • 4 EL flüssiger Honig
  • 1 Biozitrone
  • 100g Zucker
  • 300g griechischer Joghurt

Für die Sauce:

  • 1 große reife Mango
  • 50 g Puderzucker
  • 1/2 Zitrone
  • 5 Minzblätter

Zubereitung

  1. Gelatine in kaltem Wasser einweichen, Schälchen kalt stellen.
  2. Die Sahne kurz aufkochen, dann vom Herd nehmen. In der Zwischenzeit die Passionsfrüchte halbieren und das Fruchtfleisch auskratzen. Das Fruchtfleisch gemeinsam mit dem Honig zu der Sahne geben. Zitrone heiß abspülen, trockentupfen, abreiben. Dann halbieren und auspressen. Schale und Saft gemeinsam mit dem Zucker ebenfalls zur Sahne geben, alles gut umrühren und 10 Minuten ruhen lassen.
  3. Dann die Gelatine ausdrücken, in die warme Sahne rühren, bis sich die Gelatine vollständig gelöst hat. Zuletzt den Joghurt unterrühren, auf die Schälchen verteilen und 1 Stunde im Kühlschrank kalt stellen, damit die Gelatine fest wird.
  4. In der Zwischenzeit die Mango schälen, das Fruchtfleisch vom Kern lösen, pürieren. Die Zitronenhälfte auspressen. Das Mangopüree mit dem Zitronensaft und dem Zucker abschmecken (wir hätten gar keinen Zucker gebraucht, hängt sehr von der Qualität der Mangos ab!) Minze abspülen, trockenschütteln, grob hacken. Die Sauce nochmals fein pürieren. Bis zum Servieren kalt stellen.
  5. Mit etwas Mangosauce garniert servieren.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeits- + 1 Stunde Kühlzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Sophie Wright - Cook it easy, S. 126

Kochbuch: Sophie Wright - Cook it easy

Cook it easyDer Untertitel des Buches verspricht einiges: Stressfrei kochen und genießen - was eingehalten wird. Neben der wohl obligatorischen Einleitung mit Angaben zur Grundausstattung einer Küche folgen die Rezepte. Unterteilt sind diese nach Brunch, leckere Lunchbox, Zum Verwöhnen, Sommergerichte, Herbst- und Wintergerichte, Schnelle Köstlichkeiten, Schicke Abendessen sowie Grundrezepte. Fast jedes Rezept hat zunächst eine kleine Einleitung, danach folgen die Zutaten 2-spaltig, aber übersichtlich. Die Arbeitsanleitung selbst ist untergliedert und nachvollziehbar. Leider sind Ofentemperaturen nicht hervorgehoben, aber immer wird das Vorheizen an der entsprechenden Stelle erwähnt. Die vorhandenen Fotos sind superschön und machen Appetit. Insgesamt sind die Rezepte eher bodenständig, haben aber das gewisse Extra, ein kleiner Kick ist eigentlich immer dabei! Die Rezepte können auch von Kochanfängern gut nachgekocht werden.

Leider sind nicht alle Rezepte bebildert, schade eigentlich. Die Rezepte halten sich vom Arbeitsaufwand erfreulich die Waage. Ich selbst komme mit der Rezepteinteilung nicht ganz so zurecht, weil z.B. Dessert-Gerichte überall eingestreut sind. Auch Rezepte zum Backen finden sich in den verschiedenen Kapiteln immer wieder. So blättert man das Buch öfters mal durch oder markiert sich einige Rezepte daraus.

Viele Rezepte enthalten noch Tipps, die in einem farbig markierten Fussstreifen hervorgehoben sind. Leider wechselt die Farbe auch innerhalb eines Kapitels, können also nicht als Orientierungshilfe benutzt werden. Auch die Pastellfarbenen Seiten werten das Buch zwar beim Durchblättern auf, sind aber auch hier nicht in der Farbe treu (Kapitelseite und Seiten im Kapitel). Dafür sind die Seiten schön stabil, was bei meiner momentanen Chaosküche (1 Kleinkind, 1 Baby und dabei noch kochen) echt von Vorteil ist.

Die Rezepte, die ich schon daraus nachgekocht habe, waren alle total lecker, nur bei der gebackenen Zimtquitte stimmte die Backzeit so gar nicht. Das kann aber auch daran liegen, dass bei Obst- und Gemüse keine Gewichtsangaben angegeben sind. So kann man das nur als Etwa-Angabe nehmen, kontrollieren und etwas Pufferzeit einplanen.

Das Buch eignet sich nicht als Grundkochbuch, aber wer Spass am Kochen hat, der findet hier einige spannende Anregungen, sowohl als fortgeschrittener Hobbykoch, als auch als Anfänger. Das Buch ist aktuell im Handel oder bei Amazon erhältlich. Diese Rezension entstand auf der Basis eines Belegexemplares, das mir netterweise vom Verlag zur Verfügung gestellt wurde.

Aus diesem Buch schon vorgestellt:

Post: Mein Fresspaket von DFssgF5 ist da

Dfssgf5

Vorgestern kam mein Fresspaket von DFssgF5 an, das netterweise wieder von Rosa organisiert wird. Leider kam ich nicht zum Bloggen, unsere beiden Töchter fordern mich momentan ganz gut... Abends falle ich dann todmüde ins Bett. Doch jetzt zum großartigen Päckchen, das ich dieses Jahr von Schnickschnackschnuck aus Hamburg bekommen habe:

  • Da findet sich eine Tüte der selbstgebackenen Plätzchen, superlecker, sind schon fast keine mehr da. Sind alle sehr empfehlenswert!
  • Mehrere Gewürze, wie selbstgemachter Vanillezucker, Brotgewürz, Piment d`Espelette (da weiß ich schon, wofür der ist), Fleischpfeffermischung, Brotgewürz (auch da weiß ich wofür) - toll
  • Algenkräcker mit Wasabi, werden für Benitoflockenersatz verwendet, ich hoffe, sie überleben so lange die gierigen Blicke des Göttergatten
  • Trockenfrüchte mit Maulbeeren, Kapstachelbeeren und Zwergfeigen
  • weißer Tomatensaft, viel erfrischender als "normaler" Tomatensaft, extrem angenehm, im Sommer als ausgefallener Auftakt zu einem Sommerdinner toll geeignet!
  • Rote Grütze Gummibärchen (noch nicht aufgemacht)
  • Riesenwalnüsse aus dem Alten Land
  • Trinkschokolade mit Ingwer und Banane sowie Sojasauce - da bin ich schon echt gespannt drauf!

Vielen, vielen Dank!! Ich habe mich total gefreut! Ein echt tolles Paket!