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30.09.09

Küchenhelfer: Schneidbox

SchneidboxIch darf Euch hier meinen neuesten Küchenhelfer vorstellen: die Schneidbox. Das besondere an ihr: unter dem Brett verstecken sich 2 Etagen Schubladen: eine große für die Abfälle und 3 kleine für das fertig geputzte und geschnittene Gemüse. Für meine Arbeitsplatte ist es damit etwas groß, da mit den Auszügen es länger als ein normales Schneidbrett ist. Ideal ist es für den "Zuarbeiter", der bei uns immer an den Tisch verbannt wird, endlich sind Abfälle und Gemüse gut sortiert, kann einfach mit dem Messerrücken in die entsprechende Lade geschoben werden. Wer Schnippelarbeiten von der Arbeitsplatte verlagern muss, dem hilft die Schneidbox wirklich, hier liegt der absolute Vorteil: zu kleine Küchen!

Geschickt auch, dass das Brett mit einer glatten Seite bzw. mit einer Seite mit 2 Saftrillen nach oben eingeschoben werden kann. Dadurch lief z.B. nicht der Tomatensaft auf die Tischplatte. Auch mittestende Freunde waren sehr begeistert. Die Verarbeitung ist gut, mit einem Kunststoffbrett ist auch alles spülmaschinenfest. Auch die Schneideigenschaften waren gut, nicht gleich tief eingeritzt, ließ sich gut spülen.

Wer neugierig geworden ist, findet beim Hersteller weitere Infos, kann die Schneidbox dort auch bestellen. Auch weitere Infos finden sich dort.

Diese Rezension entstand auf Grundlage eines Belegexemplares, das mir freundlicherweise vom Hersteller zur Verfügung gestellt wurde.

25.09.09

Rezept: Mangold-Apfel-Gratin

Mangold-Apfel-Gratin

Garten-Koch-EventWir hatten Mangold in der Biokiste. Der wurde schon am Anfang des Monats zu diesem fruchtigen Gratin verarbeitet, aber momentan komme ich zu sehr wenig. Aber immerhin: hier ist mein Beitrag zum laufenden Garten-Koch-Event. Das Rezept habe ich mal wieder abgewandelt, da ich immer noch keine Béchamelsauce mag. Außerdem haben wir die Mangoldstiele nur angeschwitzt, die Blätter nicht vorgekocht (5 Minuten lt. Rezept - da lebt doch nix mehr). Wir fanden es so recht gelungen, nur unsere Saucenmenge hätte mehr sein dürfen, daher unten schon verbessert angegeben. Superlecker, eines der leckeren Mangoldrezepte.

Mit Mangold haben wir schon öfters gekocht, hier noch weitere Ideen:

Zutaten

Für 3-4 zum Sattesssen

  • 500 g Mangold
  • 2 Äpfel
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 2 EL Fett (hier Bratcreme mit Butterschmalz)
  • 150 g Blauschimmelkäse
  • 300 g Saure Sahne
  • 4 Eier (M)
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 1 Handvoll Walnusskerne (etwa 50 g)

Zubereitung

  1. Den Mangold gründlich putzen, Stiele fein schneiden, Blätter in etwa 1 cm dicke Streifen schneiden. Äpfel waschen, schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und quer in Spalten schneiden. Frühlingszwiebeln putzen, Wurzeln und Welkes entfernen, Grün in Ringe schneiden, das Weiße würfeln.
  2. In einer beschichteten Pfanne das Fett zerlassen und darin zunächst die Manoldstiele 2 Minuten anschwitzen, dann das Weiße der Zwiebeln zugeben und ebenfalls etwa 2 Minuten andünsten.
  3. Mangoldblätter mit Äpfeln und dem Grün der Frühlingszwiebeln zugeben, alles gut durchmischen, dabei mit Salz und Pfeffer würzen. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  4. Den Blauschimmelkäse würfeln, dabei die Hälfte unter das Mangoldgemüse heben, in eine Auflaufform geben.
  5. Saure Sahne mit den Eiern verquirlen, dabei kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen, über die Mangoldmasse geben. Den restlichen Käse darüber streuen.
  6. Die Walnusskerne grob hacken, über dem Gratin verteilen. Auf mittlerer Schiene ca. 30 Minuten backen. Evtl. nach der Hälfte der Backzeit mit Alufolie abdecken, wenn es zu dunkel wird.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeits- + 30 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU - French Basics, S. 117

Dazu schmeckt: Kartoffelstampf

22.09.09

Rezept: Zwetschgenkuchen mit Streuseln

Zwetschgenkuchen mit Streuseln

Die Zwetschgen aus der Biokiste wollten verarbeitet werden und ich habe momentan eine richtig Lust auf obstige Kuchen. Da kam dieses Blechkuchenrezept genau richtig. Die Kombination ist genial lecker, aber ich bin ohnehin ein Fan von Muskat. Alle Mitesser waren mindestens genauso begeistert wie ich, schön saftig. Die 2 restlichen Stückchen schmeckten noch am nächsten Tag, war richtig lecker und relativ schnell zubereitet.

Zutaten

Für 1 Blech

Für den Hefeteig:

  • 150 ml Milch (lauwarm)
  • 1 Würfel Hefe
  • 500 g Mehl (Typ 405)
  • 100 g Zucker
  • 1 Biozitrone (die Schale)
  • 1 große Prise Salz
  • 2 Eier (M)
  • 100 g Butter

Für den Belag:

  • 1,2 kg Zwetschgen
  • >

Für die Streusel:

  • 250 g Mehl (Typ 405)
  • 100 g Zucker
  • 175 g Butter
  • 1 TL Muskat (frisch gerieben)

Zubereitung

  1. Für den Hefeteig die Hefe in die Lauwarme Milch bröseln. In der Zwischenzeit schon mal die Zwetschgen waschen, abtropfen lassen. Alle andere Zutaten für den Hefeteig abwiegen, die Hefemilch zugeben und alles von der Küchenmaschine gut duchkneten lassen. Abgedeckt mind. 40 Minuten gehen lassen.
  2. In der Zwischenzeit die Zwetschgen halbieren und die Kerne entfernen. Die Zutaten für die Streusel verkneten und im Kühlschrank kalt stellen.
  3. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Das Blech einfetten.
  4. Den Hefeteig auf dem Blech auslegen, mit den Zwetschgen belegen, die Streusel darüber geben.
  5. Auf mittlerer Schine 40-45 Minuten backen.

Zubereitungszeit: etwa 35 Minuten Arbeits- + 30 Minuten Ruhe- + 45 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Essen und Trinken für Jeden Tag 9/09, S. 118

20.09.09

Rezept: Konsumbrot - naja fast

Konsumbrot

Ich hatte ja ganz tollen Backunterricht, da ich ja kein großer Brotbäcker bin. Den mitgebrachten Sauerteig sollte ich einfach 1x/Monat verwenden und ich habe auch seither gebacken: das Konsumbrot, gefunden bei Küchenlatein. Das Brot klang so unkompliziert. Beim ersten Mal habe ich es im Kasten gebacken, irgendwie hätte es noch länger gehen können, aber sonst wäre das Kind leer ausgegangen. Obwohl ich die Gär- und Gehzeiten eingehalten hatte. Naja, beim zweiten Mal dann habe ich es im Körbchen gehen lassen, sah auch ganz phantastisch aus. Nur irgendwie habe ich es dann nicht mehr im Ganzen aus dem Körbchen bekommen. War das zu wenig eingemehlt? Es klebte total - leider. Aber das Ergebnis war schon viel besser, schön locker der Teig und die Kruste auch ok. Für meine Verhältnisse schon umwerfend!! Wer also noch Brotrezepte hat, bei der nur Mehlsorten verwendet werden, die im recht gut sortieren Supermarkt erhältlich sind, keine Getreidemühlen oder ähnliches benötigen, für blutige Anfänger geeignet ist, der möge gerne einen Kommentar hinterlassen.

Zutaten

Für 1 Laib Brot

Für den Sauerteigansatz:

  • 50 g Anstellgut vom reifen Sauerteig
  • 200 g Roggenmehl 1150
  • 200 ml Wasser

Für den Teig:

  • 400 g reifer Sauerteig
  • 210 g Weizenmehl 812 oder 110 g Weizenmehl Type 1050 (letzteres genommen)
  • 100 g Weizenmehl Type 550 (wenn Typ 1050 verwendet wurde!!)
  • 290 g Roggenmehl 1150
  • 14 g Salz
  • 295 ml Wasser

Zubereitung

  1. Das Anstellgut mit dem Roggenmehl und dem Wasser von der Küchenmaschine verkneten lassen, dann abgedeckt bei Raumtemperatur 22 Stunden stehen lassen.
  2. Am nächsten Tag dann alle Zutaten abwiegen, alles in der Küchenmaschine gut verkneten lassen. Erneut abdecken und im warmen Raum (es war Sommer, gut warm) mind. 30 Minuten gehen lassen.
  3. Dann den Teig in Form bringen (bei mir 1x Kasten, 1x rund, eigentlich länglich) und abgedeckt etwa 2 Stunden ruhen lassen.
  4. Den Ofen auf 260°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Dabei eine Schüssel mit Wasser in den Ofen stellen (wenn man nur so ein "gut-normales Gerät" besitzt wie ich). Mit feuchten Händen den Teig abstreichen, Den Teig einschneiden (brachte bei mir gar nix, aber kann man ja probieren).
  5. Das Brot auf der 2. Schiene von unten in den Ofen geben, die Temperatur auf 220°C Ober-/Unterhitze reduzieren. Insgesamt 45-60 Minuten backen.

Zubereitungszeit: Insgesamt etwa 1 Stunde Arbeitszeit (unterbrochen) + Ruhezeiten von insgesamt etwa 25 Stunden + 45 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: für mich ganz o.k.

Quelle: Küchenlatein

15.09.09

Weibliche Verstärkung im Hause Genial-lecker

Nachdem wir schon im Januar letzten Jahres weibliche Verstärkung durch unsere "Große" bekamen, wuchs unsere Familie letzte Woche erneut um unsere "kleine" Tochter. Wir sind alle mehr als überglücklich und genießen unsere beiden Sonnenscheine. Seid also nicht böse, wenn es hier in nächster Zeit etwas ruhiger ist, denn wir genießen gerade jede Minute!!

11.09.09

Rezept: Gebackener Schafskäse

gebackener Schafskäse

Bei uns sollte es abends nur eine Kleinigkeit geben, außerdem hatte ich Feta eingekauft, der noch gegessen werden wolllte. Beim Blättern war mir dieses Rezept aufgefallen. Kurz gesagt: es war nicht schlecht, würde aber noch Kräuter und vielleicht einige Oliven vertragen, das würde es sicherlich etwas abrunden. Ansonsten richtig lecker und mit Fladenbrot eine mediterrane Vorspeise. Bei uns war es ein schneller Abendsnack für zwei.

Zutaten

Für 2 Personen als Vorspeise

  • 2 Zwiebeln (eher kleine)
  • 4 Tomaten
  • Salz, Pfeffer (außerdem würde ich nehmen: Oregano, Thymian)
  • 200 g Feta (der Echte)
  • 4 EL Olivenöl
  • Wer mag: noch einige Oliven
  • Petersilie nach Belieben

Zubereitung

  1. Zwiebeln schälen, in feine Ringe schneiden. Tomaten waschen, halbieren, Strunk entfernen, in Scheiben schneiden. Den Ofen auf 240°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Alles abwechselnd in Portionsförmchen schichten, dabei mit Salz, Pfeffer und Kräutern bestreuen. Feta längs halbieren, so dass 2 dünnne Hälften entstehen, mit etwas Olivenöl beträufeln. Wer mag, hackt noch einige Oliven und streut sie daneben.
  3. Auf der mittlereren Schiene 15-20 Minuten überbacken. Nach Belieben mit frischer Petersilie bestreuen.

Zubereitungszeit: Etwa 10 Minuten Arbeits- + 20 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Essen und Trinken für Jeden Tag 9/09

8.09.09

Rezept: Zwetschgen-Apfel-Taschen

Zwetschgen-Apfel-Tasche.jpg

Ich hatte Zwetschgen und richtig Lust auf etwas obstiges. Da kam das Rezept gerade recht - wir waren begeistert, super fruchtig und genau richtig, nichts suppt durch - umwerfend. Kann ich echt nur wärmstens empfehlen!!

Zutaten

Für 4 Taschen

  • 1 Päckchen Blätterteig (à 275 g, Kühltheke)
  • 5 Zwetschgen (150 g)
  • 1 kleiner Apfel
  • 1 gestrichener EL Semmelbrösel
  • 1 gehäufter EL Zucker
  • 1 EL gemahlene Mandeln
  • 1 Ei (M)
  • 2 Handvoll Mandelblättchen

Zubereitung

  1. Blätterteig auf Backpapier auslegen und mit einem Messer in 4 gleich große Stücke schneiden. Zwetschgen waschen, abtrocknen, halbieren, Kern entfernen und in Streifen schneiden. Apfel schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen, würfeln.
  2. Den Ofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. Zwetschgenstreifen mit Apfelwürfeln sowie Semmelbröseln, Zucker und gemahlenen Mandeln in einer kleinen Schüssel mischen. Auf je einer Hälfte der 4 Teigplatten verteilen, dabei jeweils 1,5 cm Rand lassen.
  4. Das Ei trennen, das Eiweiß etwas verquirlen, damit die Ränder der Teigplatten bestreichen, jeweils eine Hälfte über die Füllung klappen, andrücken und mit den Zinken einer Gabel vorsichtig etwas fester zusammendrücken.
  5. Das Eigelb verquirlen, die Taschen damit bestreichen und die Mandelblättchen darüber streuen.
  6. Auf der unteren Schiene ca. 25 Minuten backen.

Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten Arbeits- + 25 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Essen und Trinken für Jeden Tag 9/09

6.09.09

Rezept: Gebratener Kohl mit Ei

Gebratener Kohl mit Ei

Irgendwie gab es bei uns in letzter Zeit recht selten asiatisch, wohl da öfters der wirklich gute Asia-Imbiss besucht wurde. Jetzt hatte ich einen kleine Kohlkopf in der Biokiste und stand vor der Frage: was damit machen bei dem noch recht sommerlichen Wetter? Auf klassisches Kohlgemüse hatte ich so gar keine Lust. Beim Schmökern wurde ich fündig: Dadar telur. Allerdings muss ich sagen, dass wir von dem Rezept einigermaßen enttäuscht waren und deutlich nachgewürzt haben, auch die Eimenge stimmte so gar nicht. Daher unten schon alles variiert angegeben, so war es dann deutlich besser. Das Rezept soll für Chinakohl oder Weißkohl sein - ich würde es nur noch mit Chinakohl machen, der Weißkohl passt einfach nicht recht dazu, wurde auch nicht ganz durch. Fazit: nicht schlecht, muss ich aber nicht öfters kochen.

Zutaten

Für 3 zum Sattessen

  • 1 Bund Frühlingszwiebeln (nicht bekommen, durch 2 Zwiebeln ersetzt)
  • 4 Knoblauchzehen
  • 4-6 cm großes Stück frischer Ingwer
  • 1 kleiner Chinakohl (Weißkohl nicht empfehlenswert)
  • 6 Eier (M)
  • Salz
  • 50 ml Wasser
  • 3 EL Sesamöl (Kokosöl lt. Rezept)
  • 3 TL Sambal oelek
  • 8 EL Kecap manis

Zubereitung

  1. (Frühlings-)Zwiebeln putzen, das Weiße fein würfeln (Grün in Ringe schneiden). Knoblauch und Ingwer schälen und fein hacken. Kohl waschen, vierteln, Strunk entfernen und in 1/2 cm dicke Streifen schneiden. Eier mit 1/2 TL Salz verquirlen.
  2. Öl im Wok erhitzen, Knoblauch und Ingwer darin 1 Minuten anschwitzen, dann den Kohl zugeben und unter Wenden 3 Minuten braten. Mit Wasser ablöschen, Hitze auf 1/2 Maximal reduzieren, Deckel aufsetzen und weitere 3 Minuten dünsten.
  3. Mit Sambal oelek und Kecap manis würzen, mit Salz abschmecken. Eier zugeben und unter Wenden stocken lassen.
  4. Mit Reis servieren.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 20 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: variiert nach GU - Wok Vielfalt ohne Grenzen, S. 30

4.09.09

Rezept: Sauce bolognese

Sauce Bolognese

Blog-Event XLIX - Ferienküche (plus Wettbewerb) - Abgabetermin 15.9.2009Hier noch ein Rezept aus den aktuellen Ferien. Denn die Sauce bolognese ist für uns ein echtes Feriengericht. Im Alltag bleibt oft einfach nicht die Zeit, über Stunden die Sauce schmurgeln zu lassen, immer mal wieder umzurühren und in steigender Vorfreude den Duft von Italien und Sommer durch die Wohnung ziehen zu lassen. Im "normalen Leben" greifen wir oft auf diese Variante zurück. Die ist zwar nicht schlecht, kommt aber an die gemütliche Version nicht heran. Wir genießen es im Urlaub, uns so richtig zu verwöhnen, auch wenn wir nicht immer wegfahren können. Doch auch so war es herrlich und das Planschbecken für das Kind neben Sandkasten, Schaukel, Wippe und Co ohnehin das Schönste.

Noch eine Bemerkung zu den Nudeln: wir hatten im italienischen Feinkostladen mal diese Fusilli longhi mitgenommen. Sehen total schick aus, auch auf dem Teller ein Hingucker, aber extrem schlecht zu essen. Das nächste Mal wieder mit Spaghetti.

Zutaten (nur für die Sauce)

Für 5-6 Personen

  • 2 kleine Zwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • 2 Möhren
  • 3 feine grüne Triebe einer Sellerieknolle (alternativ 1 Stängel Staudensellerie)
  • 50 g Bauchspeck
  • 4 EL Olivenöl
  • 500 g Rinderhack (alternativ gemischt)
  • 150 ml Rotwein (gut: Chianti)
  • 2 Dosen italienische, geschälte Tomaten
  • 1 großes Bund gemischte, italienische Kräuter (hier: Basilikum, Oregano, Rosmarin, Thymian)
  • Salz, Pfeffer, Zucker
  • Parmesan nach Belieben, Basilikumblätter zum obendrauf streuen)

Zubereitung

  1. Die Zwiebeln und Knoblauch schälen, fein hacken. Möhren schälen, klein würfeln. Selleriegrün waschen, trockenschütteln, fein hacken. Den Speck würfeln.
  2. Olivenöl in einem großen Topf erhitzen, darin zunächst den Speck auslassen. Dann das Gemüse kurz anschwitzen, Hack zugeben und krümelig anbraten. Mit Rotwein ablöschen und einkochen lassen.
  3. Die Dosentomaten auffüllen, auf niedrige Hitze (3/9) stellen. Die Kräuter waschen, Blätter bzw. Nadeln von den Stielen streifen, alles fein hacken, in die Sauce geben.
  4. Alles unter gelegentlichem Rühren (so alle 20-30 Minuten) gemütlich schmoren lassen. Je länger, je besser, mindestens aber 2 Stunden.
  5. Vor dem Servieren alles mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Wer mag, nimmt auch etwas Instant-Gemüsebrühenpulver. Parmesan reiben. Mit Basilikum bestreut servieren.

Zubereitungszeit: reine Arbeitszeit etwa 35 Minuten + mind. 2 Stunden Kochzeit

Schwierigkeit: Geduld haben

Quelle: eigenes Rezept

2.09.09

Rezept: Gegrillte Lachsforelle mit Gurken-Joghurt-Dip

gegrillte Lachsforelle


Wie nur konnte man den gestrigen Sommertag so richtig genießen? Bei uns wurde nochmal der Grill angeworfen und Lachsforelle gegrillt. Ich hatte nach einem Rezept von Jamie Oliver für Lachs (der nicht zu bekommen war) die Lachsforelle mariniert und einige Stunden im Kühlschrank ziehen lassen. Leider nur war der vorgesehene Basilikum schon ziemlich geschrumpft und damit hätte ich ihn endgültig ausgerottet. Also griff ich auf Petersilie zurück. Wir waren alle total angetan. Es blieb nichts davon übrig, war mal wieder genial lecker! Lässt sich auch für eine Grillparty ideal vorbereiten, da sowohl Dip als auch Fisch ein wenig marinieren sollten.

Da ich gestern zum ersten Mal aus diesem Kochbuch gekocht (naja - gegrillt) habe, ist es gleich ein toller Beitrag zum laufenden DKduW!

Zutaten

Für 2-3 zum Sattessen, bei uns für 4 mit anderem Grillgut

Für die Lachsforelle

  • 1 Lachsforellenfilet à 800 g
  • 3 EL Olivenöl
  • 1/2 Biozitrone
  • 1/2 Bund Petersilie (eigentlich Basilikum)
  • Salz, Pfeffer

Für den Gurken-Joghurt-Dip

  • 300 g Joghurt
  • 1 Salatgurke
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 Bund Oregano
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Chilischote (nach Belieben)

Zubereitung

  1. Für die Lachforelle diese abspülen, trockentupfen, restliche Gräten mit einer Pinzette herausziehen. 1 EL vom Olivenöl auf der Hautseite verreiben, dann mit der Fleischseite nach oben auf eine Platte legen. Mit einem scharfen Messer auf der Fleischseite mehrere, 1 cm tiefe Schnitte setzen.
  2. Die Zitrone waschen, trocknen. Mit einem Zestenreißer oder einer Zitrusreibe die Schale abziehen, auf dem Fisch verteilen. Petersilie waschen, trockenschütteln, fein hacken, auf den Fisch geben, salzen, pfeffern, mit dem restlichen Olivenöl beträufeln. Die Zitrone auspressen, Saft darüber geben.
  3. Jetzt alles richtig schön einmassieren, auch in die Schnitte! Abdecken und im Kühlschrank marinieren lassen (bei mir 4 Stunden).
  4. Für den Dip die Gurke schälen, längs halbieren, Kerne herauskratzen, Fleisch klein würfeln. Oregano waschen, trockenschütteln, Blätter abstreifen, hacken. Alles mit dem Joghurt mischen und mit Salz, Pfeffer abschmecken. Wer mag, halbiert noch eine Chilischote, entfernt die Kerne und hackt sie klein. Bis zum Grillen im Kühlschrank kalt stellen.
  5. Den Joghurt unmittelbar vor dem Grillen nochmal abschmecken. Den Fisch über der Glut auf der Hautseite ca. 10-15 Minuten grillen, bis er oben noch ein klein wenig glasig ist.

Zubereitungszeit: etwa 40 Minuten Arbeits- (hängt von der Menge der Gräten ab) + 4 Stunden Marinierzeit + 15 Minuten Grillen

Schwierigkeit: recht einfach

Quelle: variiert nach Natürlich Jamie, S. 76

So dann der Anblick kurz vorm Genuss:

gegrillte Lachsforelle mit Gurken-Joghurt-Dip

Kochbuch: Natürlich Jamie

Natürlich JamieSchon im Frühjar hatte ich mir das Buch gekauft, denn hier bringt Jamie Oliver jede Menge Rezepte, die saisonal angeordnet sind. Zu jeder Jahreszeit zeigt er, was gerade Saison hat, wie man es (bei dem Glück des eigenen Gartens) selber anbauen kann und was daraus alles so werden kann. Zwar werde ich wohl nie selber Spargel anbauen, aber Rhabarber zum Beispiel habe ich selber im Garten. Nur leider wurde unser Garten dieses Jahr extrem vernachlässigt und so fristete der "Neuling" einen vorgezogenen Winterschlaf im Regal. Leider zu unrecht! Denn die Rezepte sind mal wieder klassisch Jamie Oliver.

Die Fotos sind mal wieder großformatig und immer sehr ansprechend. Nicht so aufgemotzt, sondern auch so, wie sie in einer Familie auf den Tisch kommen. Die Zutatenliste ist übersichtlich am Rand. Die Arbeitsanleitung ist im Erzählstil gehalten, auch mit Variationsideen durchsetzt (daran musste ich mich am Anfang erst gewöhnen). Die Rezepte selber sind nach Hauptzutat untergliedert. Also Beispielsweise mehrere Tomaten- oder Bohnenrezepte hintereinander. Dabei kombiniert er mit Produkten, die gleichzeitig Saison haben, was mir extrem gut gefällt. Die Rezepte selber sind unkompliziert und auch für Anfänger gut geeignet. Doch auch fortgeschrittene Hobbyköche finden hier noch tolle Anregungen. Ein Buch, das ich einfach öfters in die Hand nehmen sollte! Das Buch ist aktuell noch im Handel oder bei Amazon erhältlich.

Daraus bislang vorgestellt: