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31.08.09

Rezept: Senfgurken mit Apfel

Senfgurken mit Apfel

Noch bietet der Markt ja alles, was das Herz begehrt, doch ehe die Fülle wieder vorbei ist, möchte ich ein wenig vom Sommer im Vorrat archivieren. Ich hatte mich mit einem der kochbegeisterten, befreundeten Nachbarn zum Einwecken verabredet. Neben dem Essiggurkenrezept seiner Oma wurde auch dieses für Senfgurken ausprobiert. Ein klein wenig Geduld mussten wir aber aufbringen, denn laut Rezept sollte alles mindestens 1 Woche durchziehen. Dafür sind wir vom Ergebnis total begeistert! Die Gurken sind schön mild, der Apfel harmoniert ganz toll. Sogar das Kind liebt dieses Gurken sehr. Kann ich nur empfehlen, denn der Aufwand hält sich echt in Grenzen!

Zutaten

Für 3 Gläser à ca. 500 ml

  • 3 Gärtnergurken (insg. 900 g), lt. Rezept Salatgurken
  • 1 Säuerlicher Apfel
  • 250 ml Reisessig (Asialaden), alternativ ganz milder Weißweinessig
  • 250 ml Wasser
  • 75 g Zucker
  • 1 kleines Bund Dill
  • 25 g Senfkörner
  • 3 Lorbeerblätter

Zubereitung

  1. Die Gurken schälen, längs halbieren, Kerne herauskratzen und in fingerdicke, gleichlange Stifte schneiden. Apfel schälen, vierteln, Kerngehäuse rausschneiden, in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden.
  2. Essig mit Wasser und Zucker aufkochen, Apfel und Gurke zugeben, kurz aufkochen. Deckel aufsetzen und alles 24 Stunden ziehen lassen.
  3. Am nächsten Tag die Gläser vorbereiten. Dill waschen, trockenschütteln, in grobe Stücke zupfen. Apfel und Gurke aus dem Sud heben, gemeinsam mit den Senfkörnern, Dill und Lorbeer gleichmäßig auf die Gläser verteilen.
  4. Den Sud nochmals aufkochen, rasch auf die einzelnen Gläser verteilen. Dicht verschließen, 5 Minuten auf den Deckel stellen. Dunkel lagern und mindestens 1 Woche durchziehen lassen.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeits- + 1 Tag Wartezeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU einfach clever - Einmachen, S. 52

30.08.09

Rezept: Heidelbeerkuchen

Heidelbeerkuchen

Auf dem Markt wurden Heidelbeeren mitgenommen, eigentlich zum so essen. Doch ich hatte totale Lust auf Obstkuchen, also war ihr Schicksal vorbestimmt. Die Basis bildet ein Hefeteig, darauf ein Vanillepudding mit Saurer Sahne, die Heidelbeeren on top. Genial lecker! Es waren alle Mitesser total begeistert. Der kleine Rest schmeckte auch am Folgetag noch gut, der Teig war kaum ausgetrocknet. Ein echter Sommerkuchen!

Zutaten

Für eine 32-cm Obstkuchenform

Für den Hefeteig:

  • 50 ml Milch
  • 1/2 Würfel Hefe
  • 1 TL Zucker
  • 300 g Mehl (Typ 405)
  • 1 Ei (M)
  • 30 g Butter
  • 1 Prise Salz
  • 4 EL Zucker

Für den Belag:

  • 300 ml Milch
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver (für 500 ml Milch zum Kochen)
  • 4 EL Zucker
  • 150 g Saure Sahne
  • 500 g Heidelbeeren

Zubereitung

  1. Für den Hefeteigboden alles rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen, es sollten alle Zutaten möglichst Zimmertemperatur haben. Die Hefe für den Vorteig in die Milch bröseln, den Zucker zugeben und 20 Minuten abgedeckt stehen lassen.
  2. Die restlichen Zutaten in die Küchenmaschine geben, Vorteig zugeben, kurz auf hoher, danach auf niedriger Stufe zu einem glatten Teig kneten. Er sollte nicht am Finger kleben bleiben. Ggf. noch etwas Milch oder Mehl zugeben. Abgedeckt stehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat (bei mir etwa 30 Minuten, hängt aber sehr von der Hefe ab).
  3. In der Zwischenzeit aus der Milch, dem Puddingpulver und dem Zucker einen Pudding kochen, etwas abkühlen lassen und immer wieder umrühren. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Heidelbeeren waschen, verlesen, abtropfen lassen.
  4. Die Form einfetten, den Hefeteig darauf ausbreiten, einen ca. 2 cm hohen Rand formen, mit einer Gabel leicht einstechen. Die Saure Sahne unter den Pudding rühren, auf dem Boden verteilen, glatt streichen. Die abgetropften Heidelbeeren gleichmäßig auf dem Pudding verteilen.
  5. Auf mittlerer Schiene 30 Minuten backen.

Zubereitungszeit: etwa 1 Stunde Arbeits- + 1 Stunde Warte- + 30 MInuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

26.08.09

Rezept: Spanische Vanilletorte

Spanische Vanilletorte

Der backbegabte Bruder hat mal wieder gezaubert: diese Vanilletorte. Hat er aus diesem Backbuch, das wir ihm mal (völlig selbstlos, versteht sich!) geschenkt haben. Der Duft, der aus der Küche kam, war schon sehr verlockend, das Kunstwerk ebenso, doch er war der Meinung, die Torte müsse über Nacht ruhen. So also schlichen wir alle um die Küche herum und widerstanden tapfer. Der Geschmack aber belohnte uns fürs Warten: schön vanillig, leichte Schokonote, dazu dann der Schmelz der Marzipandecke mit Schokokuvertüre - ein Gedicht. Darf er wieder backen, wo er doch meinte, der Aufwand hielte sich in Grenzen.

Zutaten

Für eine 24-cm-Springform

Für den Biskuit

  • 80 g Zartbitter-Kuvertüre
  • 50 g Zitronat
  • 2 Vanilleschoten
  • 50 g gehackte Mandeln
  • 110 g Mehl
  • 50 g Butter
  • 150 g Marzipanrohmasse
  • 250 g Zucker
  • 6 Eigelb (M)
  • 5 Eiweiß (M)

Für die Glasur:

  • 40 g Aprikosenkonfitüre
  • 1 Marzipandecke
  • 300 g Kuvertüre

Zubereitung

  1. Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen, den Rand mit Butter bestreichen und mit Semmelbröseln bestreuen.
  2. Kuvertüre grob hacken, Zitronat fein hacken. Den Ofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. Vanilleschoten längs einschlitzen, Mark auskratzen und mit der Butter und der Marzipanrohmasse verkneten. Dann 50 g des Zuckers und 1 Eigelb zugeben und schaumig rühren. Die restlichen Eigelbe einzeln gründlich unterrühren.
  4. Die Eiweiße halbfest schlagen, dann den Zucker unter Rühren einrieseln lassen und zu sehr festem Schnee schlagen. Den Eischnee unter die Marzipan-Masse ziehen.
  5. Die gehackte Kuvertüre mit dem Zitronat, den Mandeln und dem Mehl mischen, unter die Marzipanmasse ziehen. In die Backform füllen und glatt streichen. Auf mittlerer Schiene 40-45 Minuten backen.
  6. Die Torte etwa 10 Minuten ruhen lassen, dann aus der Form lösen, stürzen, Backpapier abziehen und komplett erkalten lassen.
  7. Die Aprikosenkonfitüre erwärmen, durch ein Sieb streichen, dünn auf die Torte streichen. Die Marzipandecke möglichst faltenfrei darüber legen, überstehende Ränder abschneiden.
  8. Kuvertüre erwärmen, die Torte damit überziehen, erkalten lassen, ggf. noch mit Marzipanfiguren dekorieren.

Zubereitungszeit: etwa 90 Minuten Arbeitszeit gesamt + 45 Minuten Backzeit + Kühlzeit

Schwierigkeit: für eine Torte einfach

Quelle: Teubner - Das grosse Teubner Backbuch, S. 113

24.08.09

Rezept: Flammkuchen

Flammkuchen

Wir waren zum Pizzaessen verabredet. Dafür hatte ich schon meinen klassischen Pizzateig vorbereitet. Doch unser Besuch hatte fertigen Teig aus dem Kühlregal dabei und dagelassen. Nochmal Pizza - nein! Aber einen Flammkuchen konnte man daraus auch machen. War echt lecker, schön würzig. Machen wir sicher mal wieder!

Zutaten

Für 3 Personen

  • 1 fertiger Pizzateig aus dem Kühlregal
  • 300 g Saure Sahne
  • 50 g Bauchspeck
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • Salz, Pfeffer
  • 50 g geriebener Emmentaler

Zubereitung

  1. Den Pizzateig auf ein Backblech legen (Backpapier ist ja schon dran). Mit der Sauren Sahne bestreichen.
  2. Den Ofen auf Pizzastufe vorheizen (wer die nicht hat: 200°C Ober-/Unterhitze). Speck in Streifen schneiden. Frühlingszwiebel waschen, trockenschütteln, trockenes Grün und Wurzeln abschneiden, in Ringe schneiden.
  3. Speckstreifen und Zwiebelringe auf der Sauren Sahne verteilen, salzen (sparsam!) und pfeffern, mit dem geriebenen Käse bestreuen.
  4. Im vorgeheizten Ofen etwa 15 Minuten auf 2. Schiene von unten backen.

Zubereitungszeit: etwa 10 Minuten Arbeits- + 15 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

22.08.09

Rezept: Kaiserschmarren

Kaiserschmarren

Blog-Event XLIX - Ferienküche (plus Wettbewerb) - Abgabetermin 15.9.2009Zu meiner Ferienküche seit meiner Kindheit gehört der Kaiserschmarren. Denn ich war fast immer in den Voralpen bei meiner Oma. Die Landschaft dort ist einfach einmalig. Da ich schon immer ein Süßschnabel war (und geblieben bin *seufz*), musste dieser Klassiker einfach immer wieder sein. Schön fluffig, mit ordentlich Rosinen und dazu selbstgemachtes Apfelmus. Dieses Rezept ist echt nicht schlecht, kommt aber nicht ganz an die Rafinesse dieser Variante heran, dafür deutlich schneller zubereitet. Kind und mitessende Familie waren extrem angetan, war fast etwas zu wenig. Da ich dieses Jahr nicht in Urlaub fahren werde, ist das doch mal ein guter Beitrag zu Zorras laufender Ferienküche.

Zutaten

Für 3 zum Sattessen, für 4-6 als Dessert (je nach Größe des Hauptganges)

  • 100 g Rosinen
  • 100 ml Apfelsaft
  • 4 Eier (M)
  • 1 Prise Salz
  • 50 g Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 125 ml Milch
  • 125 g Mehl Typ 405
  • Butterschmalz zum Ausbacken
  • Außerdem: Puderzucker und Apfelmus

Zubereitung

  1. Die Rosinen in dem Apfelsaft mindestens 30 Minuten (besser 1 Stunde) einweichen, dann abgießen und abtropfen lassen.
  2. Die Eier trennen, die Eigelbe mit Salz, Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Dann abwechselnd Milch und Mehl unterrühren. Rosinen unterheben.
  3. Aus den Eiweißen Eischnee schlagen, unterheben.
  4. Butterschmalz bei mäßiger Hitze (6/9) erhitzen, darin portionsweise die Schmarren ausbacken, sobald er oben stockt, wenden, kurz warten, dann mit 2 Gabeln in Stücke reißen, durchschwenken. Während die nächsten ausbacken, die fertigen bei 50°C Ober-/Unterhitze im Ofen warm halten.
  5. Mit Puderzucker und Apfelmus servieren.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 30 Minuten + 30 Minuten Wartezeit vorneweg

Schwierigkeit: Eier trennen

Quelle: Hansi Hinterseer in Essen jkommen - 100 Prominente verraten ihre Lieblingsrezepte, S. 144

21.08.09

Rezept: Melonen-Gurken-Salat

Melonen-Gurken-Salat

Passend zum sommerlichen Wetter, habe ich diesen hitzetauglichen Sommersalat gemacht. Total erfrischend, harmoniert wunderbar! Leider habe ich keine Honigmelone bekommen, nur eine Galiamelone. Wer eine Honig- oder Charentaismelone bekommt, hat einen etwas ansprechenderes Bild auf dem Teller. Geschmacklich ist es superlecker, das Dressing rundet alles toll ab.

Zutaten

Für 4 Personen als Beilage

  • 1 Melone à 500 g (hier Galia-, eigentlich Honigmelone vorgesehen)
  • 1 Salatgurke
  • 1 rote Zwiebel
  • 3 EL Portwein
  • 2 Estragonzweige
  • 50 ml Orangensaft (am besten frisch gepresst)
  • 2 EL Himbeeressig
  • 3 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • 125 g Parmaschinken (leider nicht bekommen, Hausschinken meines Metzgers genommen)

Zubereitung

  1. Melone halbieren, Kerne herauskraten, Schale abschneiden und würfeln. Gurke schälen, halbieren, Kerne ebenfalls herauskratzen, gleichgroß würfeln.
  2. Zwiebel schälen, in feine Ringe schneiden. Mit dem Portwein 3 Minuten in einem kleinen Topf kochen lassen, vom Herd nehmen, etwas abkühlen lassen.
  3. Melone mit Gurke und der aus dem Portwein gehobenen Zwiebel mischen. Estragon waschen, trockenschütteln, 1/3 beiseite legen, den Rest grob hacken.
  4. Gehackten Estragon mit Orangensaft, Himbeeressig und Olivenöl mit dem Portwein zu einem Dressing verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Über den Salat geben.
  5. Parmaschinken grob zerzupfen oder etwas rollen, mit dem restlichen Estragon auf dem Salat anrichten.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 25 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Alfred Biolek in Essen kommen - 100 Prominente verraten ihre Lieblingsrezepte, S. 26

Kochbuch: Essen kommen - 100 Prominente verraten ihre Lieblingsrezepte

Essen kommen - 100 Prominente verraten ihre LieblingsrezepteBeim Surfen bin ich auf einen Hinweis auf dieses Buch gestoßen und war neugierig geworden. Hier stellen die unterschiedlichsten (mehr oder weniger) Prominenten ihre Lieblingsrezepte vor, die von einer Gemeinde gesammelt und gemeinsam mit Rezepten von Gemeindemitgliedern und -freunden in diesem Buch zusammengefasst hat. So fließt auch von jedem gekauften Exemplar ein kleiner Anteil in die Gemeindearbeit insb. das neue Gemeindezentrum (in dem unter anderem gekocht wird). Zurück zum Buch: Das Layout ist einheitlich. Zuoberst der Name, bei Prominenten mit Foto, Titel, Personenangabe, Zutatenliste übersichtlich am Rand, Arbeitsanleitung meist untergliedert daneben. Gelegentlich dazu noch eine kleine Geschichte oder Bemerkung des Rezeptautors.

Untergliedert werden die Rezepte nach Suppen, Salaten, Hauptgerichten (untergliedert in Fisch/ Meeresfrüchte, Fleisch, Geflügel, Pasta/Pizza, Vegetarisch), Beilagen, Eierspeisen, Desserts und zuletzt Kuchen. Die Exaktheit der Mengenangaben variiert je nach Autor, bei einigen sehr präzise Angaben, ganz selten auch nur Zutaten. Hier einige Beispiele der beigesteuerten Rezepte: Angela Merkel präsentiert "Grünkohleintopf mit Mettwurst", Richard von Weizäcker ein "Risotto" (ganz klassisch). Die Prinzen stellen "Schnimborium - Das Frühstück, Mittag- und Darüberhinaus-Essen" vor, Rüdiger Hoffmann ein "Bierhuhn", um nur einige Beispiele zu nennen. Beliebt scheinen Königsberger Klopse zu sein, hiervon gibt es mehrere Varianten.

Fotos der Gerichte fehlen völlig, würden aber auch nicht zum Stil des Buches passen. Auch Nährwertangaben oder Arbeitszeiten fehlen. Das Buch besticht einfach durch die persönliche Note der beigesteuerten Rezepte. Insgesamt ist es sehr liebevoll aufgemacht, sogar mit Bändchen. Im Anhang ein Register der Rezepte (alphabetisch), sowie eine kurze Vorstellung der mit Rezepten beteiligten Personen.

Ein liebevolles Buch, das durch seinen Charme besticht und der Möglichkeit, den Promis ein wenig auf den Teller schauen zu können. Geeignet für Menschen, die schon recht gut kochen und anhand der Angaben gut improvisieren können.

Diese Rezension entstand auf Grundlage eines Belegexemplares, das mir freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt wurde. Es ist aktuell im Handel oder bei Amazon erhältlich.

Daraus schon vorgestellt:

19.08.09

Rezept: Zwetschgenkuchen mit Walnuss

Zwetschgenkuchen mit Walnuss

Es gibt schon wieder Zwetschgen, die lachten mich total an, wollten einfach in den Einkaufskorb wandern. Veredelt wurden sie mit Walnüssen, Orange und Vanille in diesem Zwetschgenkuchen. Genial lecker, mehr kann ich dazu nicht sagen. Sogar mein Datschi-verliebter Vater hat ihn gerne gegessen. Wer sich dazu etwas Sahne gönnt, wird echt verwöhnt werden. Ich würde beim nächsten Mal allerdings den Zwetschgenanteil erhöhen und es in einer 28-cm-Form backen, daher unten schon so angegeben. Nachbacken absolut empfohlen!

Bisherige Rezepte mit Zwetschgen:

Zutaten

Für eine 26 (besser 28 cm) Springform

  • 350 g Zwetschgen (bei 28 cm: 500 g)
  • 150 g Walnusskerne
  • 200 g weiche Butter
  • 175 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 4 Eier (M)
  • 1 Vanilleschote
  • 1 Bioorange
  • 250 g Mehl (Typ 550)
  • 2 TL Backpulver
  • wer mag: Orangenmarmelade zum Aprikotieren (180 g lt. Rezept)
  • außerdem: Fett für die Form

Zubereitung

  1. Die Zwetschgen waschen, halbieren und entkernen. Die Hälfte der Walnüsse mahlen, den Rest hacken.
  2. Den Ofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Butter mit dem Zucker schaumig rühren. Salz zugeben, Eier einzeln unterrühren. Vanilleschote halbieren, auskratzen, Mark zugeben.
  3. Orange heiß abspülen, trocknen, Schale abreiben, zur Eiercreme geben. Die Orange halbieren und auspressen, 50 ml Saft abmessen.
  4. Mehl mit dem Backpulver mischen. Abwechselnd mit den gemahlenen Nüssen, dem Saft unterrühren.
  5. Die Form einfetten. Den Teig hineingeben, glatt streichen, mit den gehackten Walnüssen bestreuen, die Zwetschgen mit der Schnittfläche nach oben gleichmäßig belegen.
  6. Auf der 2. Schiene von unten ca. 60 Minuten backen, ggf. im Verlauf mit Backpapier abdecken, wenn er zu dunkel wird.
  7. Aus dem Ofen nehmen, etwas abkühlen lassen, wer mag erwärmt etwas Orangenmarmelade und bestreicht den Kuchen damit (habe ich weggelassen).

Zubereitungszeit: etwa 45 Minuten Arbeits- + 60 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Living At Home 9/09

17.08.09

Rezept: Zucchinipfannkuchen mit Auberginenfüllung

Zucchinipfannkuchen mit Auberginenfüllung

Wir haben etliche Zucchini im Garten. Ich habe mal ein anderes Rezept gefunden, in dem die Zucchini fein geraspelt in den Pfannkuchenteig kommt. Leider steht sie dort noch im Hintergrund, kommt nicht so durch. Allerdings war die Zucchini auch schon recht groß, nicht so intensiv im Geschmack. Die Füllung dafür ist genial lecker! Total würzig, harmonisch, die werden wir sicher wieder zu Galette machen, schnell und lecker! Ein tolles Sommergericht!

Zutaten

Für 2 mit richtig Hunger

Für die Pfannkuchen:

  • 200 g Zucchini
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 3 Eier (M)
  • 5 EL Mehl (Typ 405)
  • 3 große Prisen Salz
  • 4 EL Öl

Für die Füllung:

  • 1 Aubergine (300 g)
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 100 g Schafskäse (Feta genommen)
  • 3 Zweige Oregano
  • 2 EL Öl
  • 3 EL Tomatenmark (nicht konzentriert)
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Für die Füllung die Aubergine waschen, trocknen und würfeln. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Feta zerbröseln. Oreganoblättchen abzupfen, fein hacken.
  2. Öl in einer Pfanne zerlassen, darin die Aubergine mit Zwiebel und Knoblauch unter Wenden golden anschwitzen, Tomatenmark zugeben, Fetabrösel zugeben, Oregano unterheben. Alles mit Salz und Pfeffer abschmecken, warm halten.
  3. Für die Pfannkuchen die Zucchini waschen und sehr fein reiben. Petersilie waschen, trockenschütteln und sehr fein hacken.
  4. Alles mit Eiern und Mehl verquirlen, salzen.
  5. Jeweils 1 EL Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen, darin 4 Pfannkuchen ausbacken. Den Teig dabei etwas dicker lassen, zerreißt leicht.
  6. Jeweils 1/4 der Füllung in jeden Pfannkuchen geben, zusammenklappen, rasch servieren.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 45 Minuten

Schwierigkeit: recht einfach, wenn die Zucchini zu sehr wässert, ggf. ausdrücken

Quelle: GU - Aubergine und Zucchini, S. 36

15.08.09

Rezept: Grüne Putenlasagne mit Mangold

Grüne Putenlasagne

Wir hatten Mangold in der Biokiste. Ich hatte Lust auf Lasagne, das musste doch zu verbinden sein und ich wurde fündig. Allerdings habe ich mir die Bechamel-Sauce gespart und dafür mehr von der Sauce für den Mangold gemacht - hat wunderbar ausgereicht und war toll aromatisch! Wir haben es sehr genossen und auch das Kind fand es ausgesprochen lecker! Ein tolles Mangoldrezept.

Zutaten

Für 5 Personen

  • 1 kg Mangold
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 500 g Putenschnitzel
  • 2 x 2 EL Öl
  • Salz, Pfeffer
  • 400 g Kräuterquark
  • 300 g Crème fraîche
  • Muskatnuß
  • Cayennepfeffer
  • 1 EL Zitronensaft
  • grüne Lasagneblätter ohne Vorkochen (lt. Rezept 250 g, bei uns 7 Blätter)
  • 100 g Parmesan
  • 3 Handvoll Emmentaler

Zubereitung

  1. Mangold waschen, trockenschütteln, Stiele in feine Streifen, Blätter gröber hacken. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken.
  2. Die Putenschnitzel waschen, trockentupfen, in Streifen schneiden. 2 EL Öl in einer großen Pfanne erhitzen, darin die Putenstreifen von allen Seiten scharf anbraten, salzen und pfeffern, herausnehmen.
  3. Restliches Öl in der Pfanne erhitzen, darin die Mangoldstiele mit der Zwiebel und dem Knoblauch anschwitzen und auf mittlerer Hitze 8 Minuten dünsten, Blätter zugeben und zusammenfallen lassen. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  4. Kräuterquark und Crème fraîche mit den Putenstreifen unterrühren. Mit Salz, Pfeffer, Muskat, Cayennepfeffer und Zitronensaft abschmecken. Abwechselnd mit den Lasagneblättern in eine Form schichten, zuerst und zuletzt Mangold.
  5. Parmesan reiben, mit dem Emmentaler darüber streuen. Auf mitterer Schiene 30 (- 40) Minuten überbacken.

Zubereitungszeit: etwa 50 Minuten Arbeits- + bis zu 40 Minuten Garzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU Küchenbibliothek - Aufläufe und Gratins, S. 69

13.08.09

Rezept: Zucchini-Kartoffelgratin

Zucchini-Kartoffelgratin

Die Zucchini im Garten trägt weiter fleißig. Dieses Mal habe ich sie erneut mit Kartoffeln kombiniert, aber alles im Gratin. Dafür einfach nur die Kartoffel schälen und mit der Zucchini grob raspeln, etwas Schinken und Zwiebel darunter gehoben, leider nur wenige Kräuter (gingen aus), Eierguss darüber und schon fast fertig. War echt lecker! Würde auch gut zu Steak und Co. passen, bei mir aber solo genossen, war auch sehr fein.

Zutaten

Für 2 als Beilage, sonst für 1 mit ganz großem Hunger

  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 kleine Zucchino
  • 1 mittelgroße Kartoffel
  • 1 Scheibe gekochter Schinken
  • 1/4 Bund Petersilie (geht leider gerade ein..., mehr wäre schön)
  • 1 Ei (M)
  • 2 EL Saure Sahne
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 2 Handvoll geriebenen Käse (Emmentaler genommen, fein auch gemischt mit Parmesan)

Zubereitung

  1. Die Zwiebel schälen, fein hacken, in eine kleine Auflaufform geben. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze schalten.
  2. Zucchino waschen, Kartoffel schälen, beides auf der Gemüsereibe mittelgrob raspeln, mit der Zwiebel mischen. Schinken würfeln, untermischen. Petersilie waschen, trockenschütteln, hacken, unterheben.
  3. Das Ei mit der Sauren Sahne verquirlen, mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen, über die Gratinmasse geben. Mit dem Käse bestreuen.
  4. Auf mittlerer Schiene ca. 30 Minuten goldgelb gratinieren.

Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten Arbeits- + 30 Minuten Backzeit

Schwierigkeitsgrad: einfach

Quelle: variiert nach GU - Jeden Tag gut kochen, S. 89

12.08.09

Rezept: Kartoffelkuchen mit Schinken

Kartoffelkuchen mit Schinken

Wir hatten noch 4 Eigelb übrig. Was nur damit machen? Ich hatte zwar noch ein Rezept für ein sehr gehaltvollen Rührkuchen gefunden, doch so richtig Lust darauf hatte ich nun nicht. Beim Blättern in einer Zeitschrift wurde ich fündig: ein würziger Kartoffelkuchen, mit gewürfeltem Schinken, aromatisiert mit Kräutern und exakt 4 Eigelben - das war es doch! Dank meiner Küchenmaschine hielt sich der Arbeitsaufwand auch in Grenzen. Auch wenn ich das Rezept mal wieder etwas variieren musste: denn ein wenig Zwiebel und Knoblauch passten wirklich hervorragend dazu, auch war noch massenhaft Petersilie vorhanden, die kurzerhand mit hineingegeben wurde und auch großartig harmonierte!! Wir waren sehr angetan! Laut Angabe ist es kalt eher besser als warm, dem können wir nicht zustimmen. Warm wurde es mit etwas Tomaten genossen - Lecker! Kalt dann mit Kräuterquark, der dann übrigens wirklich dazu gereicht werden sollte, sonst war es etwas langweilig.

Zutaten

Für eine 20x20 cm eckige Springform

  • 800 g festkochende Kartoffeln
  • 1 gehäufter EL Stärke
  • 200 g gekochter Schinken in Scheiben
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 2 Zweige Thymian
  • 1 Bund Petersilie
  • 1 Zwiebel (groß)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 4 Eigelb
  • 1 EL Olivenöl
  • 100 g geriebener Emmentaler
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • Backpapier für die Form

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen, die Springform mit Backpapier auslegen.
  2. Die Kartoffeln schälen und fein reiben (Küchenmaschine), in einem Tuch ausdrücken. (Den Schritt habe ich mir gespart und dafür einfach 1 EL Stärke mit in den Kuchen gerührt, ging auch wunderbar)
  3. Schinken würfeln, Kräuter waschen, trockenschütteln und hacken. Zwiebeln und Knoblauch schälen. Zwiebel würfeln, Knoblauch zu allen anderen Zutaten in eine Schüssel pressen. Gut durchmischen.
  4. Alles mit Salz, Pfeffer und Muskat pikant abschmecken und in die Springform füllen, glatt streichen. Auf der 2. Schiene von unten ca. 40 Minuten (lt Rezept 40-50 Minuten) goldgelb backen.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeits- + 40 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Baby und Familie (Apotheke), 7/09

11.08.09

Rezept: Ofengemüse

Ofengemüse

Hier stelle ich mal ein Gericht vor, das es bei uns im Sommer öfters gibt: ein schnelles, mediterranes Ofengemüse. Einfach alles Gemüse waschen, grob würfeln oder in Scheiben schneiden und mit einigen Kräutern ab in den Ofen. Damit ist der Arbeitsaufwand in 15 Minuten schon erledigt und frau hat wieder Zeit für andere tolle Dinge. Als vegetarisches Hauptgericht stelle ich dann einfach noch etwas Aioli oder einen Kräuterquark mit auf den Tisch. Wer auf das Fleisch nicht verzichten möchte: zu kurzgebratenem ist es auch eine tolle Beilage.

Zutaten

Für 3 zum Sattessen

  • 6-9 neue Kartoffeln (je nach Größe)
  • 2 kleine Zucchini
  • 1 Aubergine (war gerade aus, passt aber gut dazu!)
  • 1 rote Paprikaschote (bei uns 2, wg. fehlender Aubergine)
  • 3 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 großer Zweig Rosmarin
  • 2 Zweige Thymian
  • Meersalz, Pfeffer
  • 3 EL Olivenöl

Zubereitung

  1. Ein Backblech mit Backpapier auslegen, den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Die Kartoffeln gründlich waschen, je nach Größe halbieren oder vierteln. Zucchin waschen, Ansätze abschneiden, in etwa 1,5 - 2 cm dicke Scheiben schneiden. Aubergine waschen, Ansatz entfernen, in etwa 2 cm große Würfel schneiden. Zwiebeln schälen undn vierteln, Knoblauch schälen, grob hacken. Alles auf dem Backpapier verteilen.
  3. Rosmarin und Thymian waschen, trockenschütteln und grob darüber zupfen. Mit Meersalz und grob gemahlenem Pfeffer bestreuen. Mit Olivenöl beträufeln.
  4. Auf mittlerer Schiene 40-50 Minuten (je nach Größe der Stücke) garen. Ggf. mit einer Rouladennadel hineinstechen, ob es schon gar ist.

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten Arbeits- + 45 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

9.08.09

Rezept: Gefüllte Käsewaffeln

gefüllte Käsewaffeln

Wir haben momentan eine echte Waffelphase. Käsewaffeln gab es schon länger nicht mehr. Dieses Mal habe ich allerdings ein anderes Teigrezept genommen. Hier werden die Herzen gleich mit einem Dip gefüllt. Bei der Hitze ein echt wunderschönes Essen, richtig schön leicht, dazu gab es Tomaten - simpel aber lecker!

Zutaten

Für etwa 8 Waffeln + Dip

Für den Dip

  • 400 g Frischkäse
  • 50 ml Milch
  • Salz, Pfeffer
  • 1/2 Bund Schnittlauch

Für die Waffeln

  • 75 g Emmentaler
  • 50 g Parmesan
  • 4 Eier (M)
  • 50 ml Öl (Maiskeimöl genommen)
  • 50 ml Olivenöl
  • 100 ml Milch
  • 1/2 TL Salz
  • 1/2 TL Kümmel
  • Pfeffer, Paprika edelsüß
  • 150 g Mehl Typ 405
  • 1 TL Backpulver

Zubereitung

  1. Für den Dip den Frischkäse mit der Milch verrühren, mit Salz und Pfeffer würzen. Schnittlauch waschen, trockenschütteln, in feine Röllchen schneiden und unterheben. Dip kalt stellen.
  2. Für die Waffeln beide Käsesorten reiben. Eier mit beiden Ölsorten und der Milch verrühren. Gewürze und Käse unterrühren. Mehl mit Backpulver mischen und unterrühren.
  3. Das Waffeleisen etwas einfetten und die Waffeln darin portionsweise ausbacken, mit dem Dip bestreichen und mit einer zweiten Waffel belegen.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Vorbereitungs- + Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: variiert nach Falken - Waffeln, S. 46

8.08.09

Rezept: Kartoffelgratin

Kartoffelgratin

Für Kartoffelgratin, ein Klassiker der Küche habe ich kein spezielles Rezept, nach dem ich vorgehe. Ich improvisiere da gerne, habe mir jetzt aber mal ein wenig die Mengen gemerkt, da ich dieses genial leckere Gericht noch gar nicht auf meiner Seite habe. Dabei passt es zu wirklich fast jedem Essen mit Fleisch, insbesondere zu Kurzgebratenem hervorragend. Wirklich viel Arbeit macht es auch nicht, nur Kalorien darf man oder frau dabei nicht zählen ... Aber so hin und wieder muss dieser Genuss einfach sein!

Zutaten

Für 4 Personen als Beilage

  • 1 Knoblauchzehe
  • ca. 1 kg festkochende Kartoffeln
  • 60 g Parmesan
  • 3 Prisen Meersalz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • Muskatnuss
  • ca. 350 ml Sahne

Zubereitung

  1. Die Knoblauchzehe halbieren, eine Gratinform damit ausreiben.
  2. Die Kartoffeln schälen, mit einem Messer in sehr dünne Scheiben schneiden oder hobeln. In die Gratinform dachziegelartig einschichten.
  3. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Parmesan reiben, über die Kartoffeln streuen. Salz, Pfeffer und frisch geriebene Muskatnuss gleichmäßig darüber streuen. Mit der Sahne begießen.
  4. Auf der 2. Schiene von unten 35-40 Minuten backen, bis die Oberfläche schön gebräunt ist (falls sie zu schnell braun wird: mit Alufolie abdecken), ggf. mit einer Rouladennadel hineinpiksen, ob die Kartoffeln schon gar sind.

Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten Arbeits- + 40 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

7.08.09

Rezept: Bohnen-Tomaten-Salat

Bohnen-Tomaten-Salat

Garten-Koch-Event August 2009: Bohnen [Einsendeschluß: 31.08.2009]Wir hatten Bohnen in der Kiste, 1 Kilo. Superlecker, aber auf einmal nicht zu schaffen. Also habe ich die mir mittags gekocht (Schnellkochtopf mit Bohnenkraut) und abends dann die restlichen Bohnen mit den ersten Tomaten aus dem Garten in einen Salat verwandelt. Dafür einfach die Bohnen etwas geschnippelt, Tomaten gewürfelt und mit einer lauwarmen Vinaigrette angemacht. Die habe ich schnell in der Pfanne angerührt, in der ich die Zwiebeln kurz angedünstet hatte. Harmonierte super und war echt lecker! Mein Mann war ganz begeistert. Also ein würdiger Beitrag zum laufenden Garten-Koch-Event. Ob meine Bohnen noch diesen Monat geerntet werden können, wage ich jetzt mal zu bezweifeln, sie setzen erst Blüten an. Vielleicht kommt also noch was von mir...

Zutaten

Für 2 Personen

  • 500 g gekochte Bohnen, kalt
  • 1 Zweig Bohnenkraut (der mitgekochte)
  • 500 g Tomaten
  • 2 Zwiebeln
  • 3 EL Pflanzenöl (Distelöl genommen)
  • 4 EL milder Apfelessig
  • 1/2 TL Honig
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Die Bohnen gabelgerecht schneiden, in eine Schüssel geben. Die Blättchen vom Bohnenkraut abstreifen, zugeben. Tomaten waschen, Strunk entfernen, würfeln, zugeben.
  2. Zwiebeln schälen, hacken. Öl in einer Pfanne erhitzen, die Zwiebel darin goldgelb andünsten, mit dem Essig ablöschen. Vom Herd nehmen. Honig einrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Alles über den Salat geben, vorsichtig wenden, rasch servieren.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 10 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

6.08.09

Rezept: Schnelle Rote Grütze

Rote Grütze

Cucina rapida - schnelle Küche für Genießer. Ein Blog-Event von mankannsessen.deUnser letztes Rezept mit frischen Kirschen für dieses Jahr war diese wirklich superschnelle Rote Grütze. Hinein kamen neben den Kirschen noch jede Menge anderer Früchte. Nach nur 20 Minuten Arbeitszeit konnte die Grütze in Ruhe ziehen und etwas auskühlen. Ergebnis: genial lecker, es waren alle total angetan und begeistert. Schön fruchtig und leicht vanillig. Auch zum Mitbringen oder für ein Buffet toll geeignet! Wir waren alle begeistert!

Zutaten

Für 8 Personen als Dessert locker ausreichend

  • 300 g Kirschen (entsteint gewogen, etwa 350 g vorher)
  • 300 g Erdbeeren
  • 300 g Himbeeren
  • 100 g rote Johannisbeeren
  • 300 g Heidelbeeren
  • 1 Vanilleschote
  • 400 ml Apfelsaft
  • 400 ml roter Traubensaft
  • 2 Päckchen Vanillepuddingpulver (zum Kochen für je 500 ml Milch)
  • 100-150 g Zucker (je nach Geschmack, lieber nachsüßen)

Zubereitung

  1. Die Kirschen waschen und entsteinen (mit Kirschentsteiner recht schnell. Wer keinen hat: halbieren und Kern rauspulen). Erdbeeren waschen und halbieren oder vierteln, Johannisbeeren waschen und von den Rispen streifen, Heidelbeeren waschen.
  2. Vanilleschote auskratzen, Schote und Mark in einen großen Topf geben. Vom Saft 6 EL abnehmen und darin das Vanillepuddingpulver anrühren. Den restlichen Saft zur Vanilleschote geben, mit dem Zucker (erstmal nur 100 g nehmen) aufkochen, angerührtes Vanillepuddingpulver unterrühren, die Früchte hineingeben, einmal kurz umrühren, vom Herd nehmen, abkühlen lassen.
  3. Vor dem Servieren die Vanilleschote entfernen, ggf. noch etwas nachzuckern.

Zubereitungszeit: mit Kirschentsteiner fertig in etwa 20 Minuten + Abkühlzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Brigitte - Torten und Desserts, S. 90

5.08.09

Rezept: Zucchini-Kartoffelpuffer

Zucchini-Kartoffelpuffer

Unsere Zucchini-Pflanzen tragen eifrig, so konnten wir abends mal wieder einen leckeren Snack daraus machen. Zucchinipuffer gibt es bei uns schon gelegentlich. Jetzt hatte ich beim Blättern dieses Rezept entdeckt, in dem noch gemahlene Mandeln mit verwendet werden. Ich war sehr gespannt und musste es natürlich ausprobieren. Fazit: lecker, auch wenn die Mandeln nicht wirklich durchkommen, lag vielleicht auch an der Beilage. Laut Rezept wird ein Paprikasalat empfohlen, die hatte ich nun nicht da, dafür gab es mal wieder einen selbstgemachten Kräuterquark, passte wunderbar!

Zutaten

Für 2 zum Sattessen oder für 4 als Vorspeise

  • 1 Schalotte
  • 300 g Zucchini
  • 250 g Kartoffeln (überwiegend festkochende Sorte genommen)
  • 1 Ei (L)
  • 2 EL gemahlene Mandeln
  • Salz, Pfeffer
  • Öl zum Ausbacken

Zubereitung

  1. Schalotte schälen, fein hacken, Zucchini waschen, Kartoffeln waschen und schälen. Beides auf der Rohkostreibe mittelfein reiben.
  2. Mit dem Ei und den Mandeln verrühren, mit Salz und Pfeffer würzen.
  3. Öl in einer Pfanne erhitzen, darin 4 Puffer ausbacken (je Seite bei uns bei 7/9 etwa 3-4 Minuten).

Zubereitungszeit: fertig in etwa 30 MInuten

Schwierigkeit: einfach, kann aber nicht vorbereitet werden

Quelle: GU - Die echte jeden Tag Küche, S. 26

Dazu schmeckt: Selbstgemachter Kräuterquark

4.08.09

Rezept: Überbackene Mangoldstiele

überbackene Mangoldstiele


Wir hatten Mangold in der Biokiste. Den haben wir halbiert. Aus den Blättern haben wir die Mangoldquiche mit Garnelen gemacht. Blieben die Stiele, wie so oft. Meistens werden in Mangoldrezepten ja immer nur oder überwiegend die Blätter benötigt. Doch wir wurden in einem älteren Büchlein fündig. Die Zutatenliste klang zumindest stimmig und würzig, also wurde losgeköchelt. Wir waren positiv überrascht, denn auch wenn es optisch nicht umwerfend ansprechend war, so waren wir geschmacklich begeistert. Die Mangoldstiele harmonieren umwerfend mit dem Pecorino und den Oliven. Obwohl ich weiter wohl kein großer Mangold-Fan werde, dieses Rezept hat mir wirklich geschmeckt! Ein würdiger Kandidat für das laufende DKduW.

Zutaten

Für 2 Personen

  • 600 g Mangold (etwa 500 g Mangoldstiele)
  • 2 große Zweige Thymian
  • 1/2 Zitrone
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1/2 TL Salz
  • 125 ml Wasser
  • 125 ml Weißwein (trocken, Soave genommen)
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 50 g Pecorino (Parmesan alternativ)
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 gestrichener EL Mehl
  • 50 ml süße Sahne
  • Pfeffer, Muskat
  • 50 g entsteinte, schwarze Oliven

Zubereitung

  1. Mangoldblätter abschneiden, anderweitig (z.B. hierfür) verwenden. Stiele putzen, in 5 cm lange Stücke schneiden.
  2. Thymian waschen, trockenschütteln, Blättchen abstreifen, Zweige beiseite legen (werden noch gebraucht). Zitronensaft auspressen.
  3. Wasser mit dem Wein, Lorbeerblatt, den beiseite gelegten Thymianstielen, Salz, Zitronensaft aufkochen. Die Mangoldstiele darin 10 Minuten köcheln (mit Deckel, Hitze 4/9), abgießen und den Sud dabei auffangen. Vom Sud 200 ml abmessen.
  4. In der Zwischenzeit den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein hacken. Käse reiben. Olivenöl in einer Pfanne etwas erhitzen, darin Zwiebel und Knoblauch glasig dünsten. Mehl mit anschwitzen und mit Sahne und dem abgemessenen Kochsud ablöschen.
  5. Den Käse unterrühren und mit Salz (sparsam), Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.
  6. Mangoldstiele in eine Auflaufform geben, die Oliven dazwischen verteilen. Alles mit der Sauce übergießen.
  7. Auf mittlerer Schiene 30 Minuten überbacken, dann mit dem restlichen Käse bestreuen und weitere 10-15 Minuten gratinieren.
  8. Mit den Thymianblättchen bestreut servieren.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeits- + 45 Minuten Garzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Alfredissimo - Aus dem Ofen, S. 47

Dazu schmeckt: Ciabatta

Kochbuch: Alfredissimo - Aus dem Ofen

Alfredissimo - Aus dem Ofen: Auflauf, Quiche & CoDas Buch steht schon ewig in meinem Regal, irgendwie nehme ich doch momentan immer die gleichen Bücher in die Hand. Ich muss einfach die Regale umräumen, damit ich für die Kochbücher nicht immer aus der Küche in ein anderes Zimmer laufen muss. Doch jetzt zum Buch: Ich bin zwar kein Fan von Alfredissimo, aber das Buch überzeugt. Die Rezepte sind nach Vorspeisen, Quiche, Brot, etc, Hauptgerichte (unterteilt in Vegetarisch, Geflügel, Fleisch, Fisch) sowie Desserts untergliedert. Das Inhaltsverzeichnis listet die Rezepte nur nach Namen auf, wenn man eine bestimmte Zutat verwenden möchte, muss man das Buch durchblättern (wenn nicht gerade im Titel versteckt). Das Buch ist mit kleinen Zeichnungen von Zutaten versehen, aber leider fehlen Fotos vom Ergebnis völlig. Dafür ist die Zutatenliste übersichtlich am Rand und auch die Arbeitsanleitung ist übersichtlich und gut verständlich. Gut für Anfänger: das Vorheizen des Ofens wird explizit erwähnt.

Schade finde ich hingegen, dass im Vorwort der Nachteil des Umluft-Herdes (Gargut trocknet aus!) nicht erwähnt wird, sondern nur als Vorteil gesehen wird, dass man sich das Vorheizen sparen kann. Kleine Tipps für Beilagen oder Resteverwertung rundet die meisten Rezepte ab. Leider sind auf den wenigen, sehr kleinen Fotos entweder Biolek oder Zwischenschritte zu sehen. Auch sind diese im Gegensatz zu den Zeichnungen in Schwarz-Weiß gehalten.

Doch obwohl ich schon einige Bücher über Aufläufe und Co besitze (dieses, dieses, dieses, dieses oder dieses) sind die Rezepte hier in der Regel etwas ausgefallener und auch nicht immer so in anderen Büchern zu finden (ok, gratinierter Fenchel ist nicht wirklich besonders), aber ich habe mir noch das eine oder andere vorgemerkt, das ich sicher noch vorstellen werde.

Das Buch ist, wie so viele meiner Sammlung, nicht mehr im Handel erhältlich, aber bei Amazon werden noch Restexemplare gehandelt.

Aus diesem Buch schon vorgestellt.

3.08.09

Rezept: Käsetorte mit Johannisbeeren

Käsetorte mit Johannisbeeren

Zum 30. Geburtstag hatte ich neben den Donauwellen noch diese Käsetorte (oder auch Käsekuchen) mit Johannisbeeren gebacken. Den benötigten Lemon Curd zu bekommen, war das Schwierigste daran, doch im 4. Supermarkt wurde ich dann fündig. Der Lemon Curd gibt eine feine Süße und Frische ohne zu dominant die Zitrone mit reinzubringen. Harmoniert wunderbar mit den Johannisbeeren. Obwohl ich für den Kuchen etwas länger gebraucht hatte und er daher etwas später auf dem Kuchenbuffet landete, war er fast restlos vernichtet. Daher kann ich den echt nur empfehlen, es gab nur begeisterte Rückmeldungen!

Zutaten

Für eine 28-cm-Springform

Für den Mürbeteig:

  • 250 g Mehl (Typ 405)
  • 65 g Zucker
  • 125 g Butter (aus dem Kühlschrank)
  • 2 TL Vanillezucker
  • 1 Ei (M)

Für den Belag:

  • 250 g rote Johannisbeeren
  • 1 kg Schichtkäse (oder Sahnequark alternativ)
  • 2 TL Vanillezucker
  • 200 g Lemon Curd (alternativ Zitronenmarmelade oder -gelee)
  • 4 Eier (M)
  • 125 g Butter
  • 75 g Speisestärke
  • 1 TL Puderzucker

Außerdem:

  • Fett für die Form
  • Backpapier und Hülsenfrüchte zum Blindbacken

Zubereitung

  1. Für den Mürgebeit alle Zutaten rasch zu einem glatten Teig verkneten, den in Frischhaltefolie wickeln und im Kühlschrank 30 Minuten ruhen lassen.
  2. Die Form einfetten, den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. In der Zwischenzeit schon mal die Johannisbeeren waschen und vorsichtig von den Rispen streifen. In einem Sieb abtropfen lassen. Die Butter für den Belag in einem kleinen Topf bei niedriger Hitze zerlassen.
  3. Die Springform mit dem Teig auskleiden, dabei einen 4 cm hohen Rand formen (lieber ein klein wenig mehr als weniger!), mit Backpapier auskleiden, die Hülsenfrüchte darauf verteilen und auf der 2. Schiene von unten 20 Minuten blind backen.
  4. In der Zwischenzeit den Quark mit dem Vanillezucker und dem Lemon Curd verrühren. Die flüssige Butter unterrühren. Die Eier trennen, Eigelbe mit der Speisestärke unterrühren. Aus den Eiweißen Eischnee schlagen, mit dem Puderzucker unterheben. Zuletzt die Johannisbeeren vorsichtig unter die Masse heben.
  5. Backpapier mit Hülsenfrüchten entfernen, die Quarkmasse auf dem Boden verteilen. Auf der 2. Schiene von unten 70-80 Minuten backen. Ggf. im Verlauf mit Backpapier abdecken, damit der Kuchen nicht zu dunkel wird (bei uns nicht nötig). Wenn der Kuchen in der Mitte auch Risse hat, ist er in aller Regel komplett gestockt.
  6. Etwas auskühlen lassen, Springformrand entfernen, mindestens lauwarm abkühlen lassen ehe der Kuchen angeschnitten wird.

Zubereitungszeit: reine Arbeitszeit etwa 40 Minuten + Backzeit 70-80 Minuten

Schwierigkeit: Eier trennen

Quelle: Brigitte - Torten und Desserts, S. 80

2.08.09

Rezept: Minutenschnitzel mit würziger Kaffeebutter

Minutenschnitzel mit würziger Kaffeebutter

Blog-Event XLVIII - Kaffee (Einsendeschluss 15. August 2009)Eigentlich mache ich aus den ganzen Kaffeebohnen wenn dann die Mokkaknöpfe. Doch kaum war das Thema bekanntgegeben, stolperte ich beim Schmökern über dieses Rezept. Anwesende Freunde waren leicht zu begeistern, der Termin rasch gefunden. Gekocht wurde wie immer gemeinsam. Als das Würzsalz fertig im Mörser lag, waren wir zunächst etwas skeptisch, es roch nicht ganz ausgewogen. Doch als dann die Schnitzelchen in der Butter mit dem Gewürz angebraten waren, war es ganz hervorragend! Wir waren mehr als begeistert, denn es war superlecker! Der Kardamom gibt die leichte, frische Note, der Kaffee sein volles Aroma, das gemeinsam vom Zimt gut abgerundet wird. Empfohlen dazu wurde Reis, wir hatten ein Kartoffelgratin dazu gemacht, was wirklich gut passte, auch mit der Würzbutter toll harmonierte. Das gab es nicht zum letzten Mal bei uns! Danke an Foodfreak für die Anregung zum Kochen mit Kaffee!

Zutaten

Für 4 Personen

  • 2 Kardamomkapseln
  • 1/2 Vanilleschote
  • 15 Kaffeebohnen
  • 1 TL schwarze Pfefferkörner
  • 1 TL grobes Meersalz
  • 1 große Prise Zimtpulver
  • 8 Minutenschnitzelchen
  • 3 EL Butter

Zubereitung

  1. Die Kardamomkapseln aufbrechen, das Innere in den Mörser geben. Vanilleschote halbieren, auskratzen, das Mark gemeinsam mit den Kaffeebohnen, Pfefferkörnern, Salz und Zimt in den Mörser geben, gut zerstöseln.
  2. Die Minutenschnitzel abtupfen, mit Frischhaltefolie abdecken. Mit einem Fleischklopfer oder einer Pfanne leicht plattieren.
  3. Butter in einer großen Pfanne zerlassen, das Gewürzsalz hineinstreuen, leicht anrösten. Die Minutenschnitzel mit hineingeben und von jeder Seite 1-1,5 Minuten anbraten. Falls in Schichten gebraten werden muss: bei 50°C Ober-/Unterhitze im Ofen warm stellen.
  4. Mit der Würzbutter beträufelt servieren.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 20 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU - Meat Basics, S. 62

1.08.09

Rezept: Zucchini-Flammkuchen

Zucchini-Flammkuchen

Wir können so langsam Zucchini im Garten ernten, in der Kiste gab es auch welche. Zeit also, damit mal wieder einige Köstlichkeiten zuzubereiten. Unter anderem wurde daraus inzwischen dieser leckere Flammkuchen zubereitet, auch wenn wir uns nicht wirklich an das Rezept gehalten haben. Basis ist der klassische Pizzateig, die Basis wurde aus Ricotta mit Schmand zusammengerührt, der mit Knoblauch schön aromatisiert wurde und dann mit dünnen Scheiben Zucchini belegt wurde. Wir fanden es genial lecker, nichts blieb übrig!

Zutaten

Für 1 Blech

Für den Hefeteigboden:

  • 125 ml Wasser (lauwarm)
  • 1 Würfel Hefe
  • 1 Prise Zucker
  • 450 g Mehl Typ 405
  • 2 EL Olivenöl
  • 1/3 TL Salz (bis zu 1/2 je nach Salzvorliebe)
  • Mehl für die Arbeitsfläche, etwas Olivenöl für die Bleche

Für den Belag:

  • ca. 800 g Zucchini
  • 250 g Ricotta
  • 100 g Schmand
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Schlagsahne
  • Thymian nach Belieben, bei uns 2 Zweige (andere Kräuter gehen auch)
  • 100 g Parmesan
  • 50 g Emmentaler
  • Salz, Pfeffer
  • 4 EL Olivenöl

Zubereitung

  1. Für den Hefeteig die Hefe in das lauwarme Wasser bröseln, mit dem Zucker verrühren und stehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Mit Mehl und Olivenöl sowie Salz zu einem glatten Teig verkneten und abgedeckt stehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
  2. Für den Belag die Zucchini waschen, Ansätze entfernen, in dünne Scheiben schneiden oder hobeln.
  3. Den Ricotta mit Schmand verrühren, Knoblauch schälen, dazupressen, Sahne unterrühren. Thymian waschen, trockenschütteln, Blättchen abstreifen, zugeben. Parmesan fein reiben, Emmentaler gröber reiben, unterheben. Alles mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Das Blech mit etwas Olivenöl einpinseln. Den Ofen auf 190°C Pizzastufe, alternativ 240°C Ober-/Unterhitze
  5. Den Teig dünn auf dem Blech ausrollen (es bleibt etwas Teig übrig, gab dann noch Pizzabrot), mit der Ricottacrème bestreichen, mit den Zucchinischeiben belegen, mit Olivenöl beträufeln.
  6. Auf der untersten Schiene in ca. 20-25 Minuten ausbacken.

Zubereitungszeit: etwa 40 Minuten Arbeits- + je nach Hefe Ruhezeit Teig (bei uns etwa 90 Minuten) + 20 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept