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31.07.09

Rezept: Marinierte Paprika

eingelegte Paprika

Kennt Ihr das auch? Beim Grillen ist noch Glut vorhanden, doch alle sind pappsatt, kein Grillgut mehr übrig und so sitzt man neben dem warmen Grill und trinkt noch gemütlich sein Bier aus. Ich habe einfach einige Paprikaschoten geputzt und die am Ende auf den Grill gelegt. Während des gemütlichen Plauderns konnte die Haut gemütlich abgepellt werden und die restliche Marinade geht dann wirklich schnell! Allerdings müssen alle Mitesser wirklich satt sein, denn trotz gegenteiliger Beteuerungen wurden meine Parika mehr als einmal dann doch noch als kleiner Snack verputzt... Dafür gab es beim nächsten Grillen einen kleinen Starter, während die Kohle erst die Glut entfalten musste! Belohnung muss schließlich sein, oder?

Zutaten

Für 1 kleine Schale voll

  • je 1 Paprika in rot, gelb und grün
  • 3 Knoblauchzehen
  • Meersalz
  • Olivenöl

Zubereitung

  1. Paprikaschoten waschen, vierteln und die Kerne gründlich entfernen.
  2. Mit der Hautseite zur Glut auf den Grill legen und je nach Hitze so lange grillen, bis die Haut gerade schwarz ist und Blasen wirft.
  3. Kurz in einen Frühstücksbeutel geben und lauwarm abkühlen lassen. Dann zügig die Haut abpellen.
  4. Die Parikaviertel längs halbieren oder dritteln. Knoblauch schälen und fein hacken. Schichtweise in eine kleine Schale geben, jeweils mit etwas Knoblauch und Meersalz bestreuen. Mit Olivenöl so weit auffüllen, bis die Paprika bedeckt ist.
  5. Abgedeckt im Kühlschrank mindestens 2-3 Tage marinieren. Rechtzeitig vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeits- + 3 Tage Marinierzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

30.07.09

Rezept: Satéspieße

Satéspieße

Bei uns wird im Garten nach wie vor öfter mal gegrillt. Andre und Michl brachten vor einiger Zeit diese genial leckeren Spieße mit, die einfach einen tollen, runden Geschmack hatten. Da blieb nicht ein Spießchen übrig!! Kann ich also nur empfehlen! Da waren echt alle von begeistert.

Zutaten

Für etwa 12 Spieße

  • 700 g Hähnchenbrustfilet (alternativ Schweinelende)

Für die Marinade und Sauce:

  • 125 g gesalzene, geröstete Erdnusskerne
  • 2 EL rote Currypaste
  • 1/2 EL Honig
  • 2 EL Limettensaft
  • 4 EL Sojasauce
  • 250 g Joghurt
  • Salz
  • 4 Frühlingszwiebeln
  • 4 Stängel Koriandergrün
  • Holzspieße

Zubereitung

  1. Hähnchenbrustfilets abspülen, trockentupfen und in möglichst dünne Scheiben schneiden..
  2. Für die Mariniersauce die Erdnüsse mit Currypaste, Honig, Limettensaft sowie Joghurt mixen, mit Salz abschmecken.
  3. 1/3 der Sauce über die Fleischscheiben geben und 2 Stunden abgedeckt im Kühlschrank marinieren lassen.
  4. Für den Dip dazu die Frühlingszwiebeln waschen, in Ringe schneiden, das Weiße würfeln, Koriander hacken. Unter die restliche Marinade mischen.
  5. Die Holzspieße in kaltem Wasser einlegen, dann fangen sie nicht so leicht Feuer, wenn sie auf dem Grill liegen! Die Fleischscheibchen wellenförmig auf die Spieße stecken.
  6. Die Spieße über der Glut von jeder Seite je nach Dicke 2-5 Minuten grillen, mit dem Dip servieren.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeits- + 2 Stunden Ruhe- + Grillzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU - Meat Basics, S. 146

29.07.09

Rezept: Erdbeermarmelade mit Amaretto

Erdbeermarmelade mit Amaretto

Vor lauter Kirschen kam ich kaum zum Texten, so blieb auch diese schon zu Beginn des Monats gekochte Erdbeermarmelade fotographisch einfach nur auf der Festplatte, während wir schon das erste Glas genießen konnten. Eigentlich ist es eine einfache Erdbeermarmelade. Der Schuss Amaretto, der zum Schluss erst zugegeben wird, aromatisiert allerdings die Marmelade sehr fein, er dominiert nicht, rundet sie aber angenehm ab! Eine echte Alternative, wenn man den puren Erdbeergeschmack sehr mag, aber ein klein wenig Abwechslung auf dem Frühstücksteller haben möchte!

Zutaten

Für 5 Gläser mit 300-400 ml Inhalt

  • 1,5 kg Erdbeeren
  • 500 g Einmachzucker 3:1
  • 1 Tütchen Zitronensäure
  • 4 EL Amaretto

Zubereitung

  1. Die Erdbeeren waschen, putzen, vierteln, 1,3 kg Fruchtfleisch abwiegen.
  2. Mit dem Einmachzucker mischen und abgedeckt 1 Stunde Saft ziehen lassen. Die Gläser in heißes Wasser einlegen.
  3. Dann unter Rühren langsam aufkochen lassen, pürieren, Amaretto und Zitronensäure zugeben. Gelierprobe machen, ggf. noch etwas Einmachzucker zugeben.
  4. Kochend in die vorbereiteten Gläser füllen, verschließen und 5 Minuten auf dem Deckel stehen lassen.

Zubereitungszeit: etwa 40 Minuten Arbeits- + 1 Stunde Wartezeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: variiert nach Dr. Oetker - Einmachen, S. 40

27.07.09

Rezept: Broccoli-Möhren-Wok

Broccoli-Möhren-Wok

Cucina rapida - schnelle Küche für Genießer. Ein Blog-Event von mankannsessen.deDer Broccoli wollte dringend gegessen werden. Aber ich war so kochunlustig, es sollte also richtig schnell gehen. Da kam dieses Rezept genau richtig: alles Gemüse schnippeln, danach alles kurz in den Wok, unter Wenden anbraten, ablöschen und schon so gut wie fertig. Ein knackiges Gemüsegericht, das auch noch richtig satt macht und mal wieder genial lecker schmeckt. Daher ist das ein guter Beitrag zum neuen Kochevent von Man kann´s essen.

Zutaten

Für 2 Personen zum Sattessen

  • 300 g Broccoli
  • 300 g Möhren (4 bei uns)
  • 200 g Tofu
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 TL Speisestärke
  • 1 EL Wasser
  • 1/2 Biozitrone (nur die Schale)
  • 7 EL Öl (Sesamöl genommen)
  • 1 gehäufter TL Chinagewürz (Mischung)
  • 3 EL Sojasauce
  • 150 ml Gemüsebrühe
  • 50 g Mandelstifte (hatte nur gehackte)

Zubereitung

  1. Alles Gemüse putzen, den Broccoli in kleine Röschen, die Möhren in Scheiben schneien. Tofu in 1 cm große Würfel schneiden, Knoblauch schälen und fein hacken.Speisestärke mit dem Wasser anrühren.
  2. 3 EL vom Öl in dem Wok erhitzen, darin den Tofu goldgelb anbraten, dabei mit dem Chinagewürz etwas aromatisieren. Herausheben und auf einem Küchenkrepp abtropfen lassen.
  3. Das restliche Öl mit dem Gemüse und Knoblauch zugeben und unter Rühren 3 Minuten scharf anbraten, mit der Sojasauce ablöschen, verkochen lassen. Dann mit der Gemüsebrühe aufgießen und 5 Minuten bei milder HItze köcheln lassen.
  4. In der Zwischenzeit die Zitrone heiß abspülen, trocknen und die Schale abreiben. Mit der angerührten Speisestärke binden, Zitronenschale unterrühren, Tofu wieder einlegen, warm werden lassen, mit Mandeln bestreut servieren.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 25 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Essen und Trinken für jeden Tag - 365 Blitzrezepte, S. 224

26.07.09

Rezept: Gegrille Forelle mit Pesto

gegrillte Forelle mit Pesto

Hier wird ja öfters gegrillt. Während das Kind mit seiner Lieblingswurst vom Metzger regelmäßig extrem glücklich is(s)t, der Göttergatte gerne etwas Fleisch auf den Grill legt, möchte ich es gerne auch mal etwas figurfreundlicher und abwechslungsreicher. Daher habe ich mir in letzter Zeit öfters mal wieder Fisch auf den Rost gelegt. Hier habe ich das Innere der Forelle einfach mit etwas Pesto bestrichen, 1/2 Zitronenscheibe dazu - fertig. In 5 Minuten vorbereitet und das Grillen übernehmen dann eh die Männer ;-) So entspannt kann frau dann den Sommer genießen!

Zutaten

Für 1 Portion

  • 1 küchenfertige Portionsforelle (vom Händler ausnehmen lassen)
  • 1 TL Pesto
  • 1/2 Scheibe Biozitrone
  • Salz, Pfeffer
  • 1 TL Olivenöl
  • gut zu haben: eine Fischzange

Zubereitung

  1. Die Forelle innen und außen abspülen, trockentupfen. Das Pesto innen verstreichen, Zitrone einlegen.
  2. Außen von beiden Seiten salzen und pfeffern, mit Olivenöl etwas bestreichen. In die Fischzange legen.
  3. Von jeder Seite über der Glut etwa 7-8 Minuten grillen.

Zubereitungszeit: fertig in 5 MInuten + Grillzeit <20 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: ähnlich wie die gegrillte Dorade

24.07.09

Rezept: Weißes Johannisbeersorbet an Cassissauce

Weißes Johannisbeersorbet an Cassissauce

In der Biokiste waren weiße und schwarze Johannisbeeren. Die in einem sommerlichen Dessert kombinieren, das sollte doch irgendwie gehen. Gefunden habe ich ein weißes Johannisbeersorbet. Bei der Hitze gerade perfekt! Irgendwie war die Masse nur etwas zu viel für mein Eismaschinchen, daher musste sie im Tiefkühl etwas nachfrieren. Der Geschmack aber war gigantisch lecker, mit das beste, was wir dieses Jahr gegessen hatten! Der Sommer auf dem Löffel!! Auch die Testesser waren mehr als angetan! Konzentrierte Johannisbeeren, der Cassislikör rundet es perfekt ab! Zurücklehnen und genießen. Nachmachen empfohlen!

Zutaten

Für 6 Personen als Dessert

Für das Sorbet:

  • 750 g weiße Johannisbeeren
  • 150 ml Wasser
  • 50 ml Agavensirup (lt. Rezept Ahorn- oder Zuckerrohrsirup)

Für die Cassis-Sauce:

  • 250 g schwarze Johannisbeeren
  • 100 ml Wasser
  • 2-5 EL Puderzucker (je nach Reife, lieber nachsüßen)
  • 2 EL Cassis

Außerdem:

  • feines Sieb + Löffel zum Passieren
  • Zitronenmelisse für die Deko
  • schwarze Johannisbeeren für die Deko

Zubereitung

  1. Für das Sorbet die weißen Johannsbeeren waschen, von den Rispen streifen, mit dem Wasser aufkochen und bei geschlossenem Deckel bei niedriger Hitze 5 Minuten köcheln lassen.
  2. Die Mischung etwas abkühlen lassen, durch ein Sieb streichen, dabei versuchen, möglichst nur Schalen und Kerne zurückzubehalten. Die Masse mit dem Sirup süßen und im Kühlschrank abkühlen lassen.
  3. Für die Cassissauce die schwarzen Johannisbeeren waschen, von den Rispen streifen, mit dem Wasser aufkochen, ebenfalls abkühlen lassen und ebenfalls passieren. Mit dem Puderzucker und Cassis abschmecken, im Kühlschrank kalt stellen.
  4. Die weiße Johannisbeermasse im Eisbereiter gefrieren lassen (dauerte bei mir etwa 45 Minuten)
  5. Jeweils ein Spiegel aus der Cassissauce auf Teller oder in Schälchen geben, das Sorbet in Kugelform darauf anrichten (schmeckte besser, wenn es nicht ganz hart war!). Mit Zitronenmelisse und einigen schwarzen Johannisbeeren garnieren.

Zubereitungszeit: etwa 45 Minuten Arbeits- + 45 Minuten Gefrier- + Wartezeit etwa 2 Stunden (Vorkühlzeit)

Schwierigkeit: aufwändiger, lohnt sich aber

Quelle: Brigitte - Torten und Desserts, S. 90

23.07.09

Rezept: Donauwellen

Donauwellen

Ich habe zum allerersten Mal diesen Klassiker unter den Blechkuchen gebacken. Ein Freund hat sich ihn von mir zu seinem 30. Geburtstag gewünscht. Aber gerne doch, insbesondere, weil ich dazu Kirschen verwenden konnte. Woher der Name kommt, konnte mir aber auch Wiki nicht wirklich zufriedenstellend beantworten. Der Kuchen an sich war genial lecker, allerdings war mir die Creme-Schicht persönlich zu dünn, da würde ich beim nächsten Mal die doppelte Menge verwenden, daher unten im Rezept schon so angegeben. Das war zwar meine erste, aber sicher nicht die letzte Donauwelle, die ich gebacken habe.

Zutaten

Für 1 Backblech

Für den Rührteig-Boden:

  • 250 g weiche Butter
  • 200 g Zucker
  • 2 TL Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 5 Eier (M)
  • 375 g Weizenmehl (Typ 405)
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 20 g Kakao
  • 1 EL Milch

Für die Kirschen:

  • 720 g Kirschen (entsteint gewogen)

Für die Buttercrème [Menge laut Rezept]:

  • 2 Päckchen Pudding-Pulver Vanille (zum Kochen für 500 ml Milch) [1 Päckchen]
  • 200 g Zucker [100 g]
  • 1000 ml Milch [500 ml]
  • 500 g weiche Butter [250 g]

Für die Glasur:

  • 200 g Zartbitter-Schokolade
  • 2 EL Kokosfett

Zubereitung

  1. Die Kirschen entsteinen. Ob frisch oder aus dem Glas: auf einem Sieb abtropfen lassen. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Das Backblech einfetten.
  2. Für den Teig die Butter schaumig rühren, dabei den Zucker einrieseln lassen. Vanillezucker und Salz zugeben, die Eier einzeln jeweils 1/2 Minute unterrühren.
  3. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und portionsweise unterrühren. 2/3 des Teiges auf dem Backblech glatt streichen. Dann den Kakao mit der Milch unter den restlichen Teig rühren, vorsichtig auf dem weißen Teig verteilen.
  4. Die Kirschen auf dem Teig gleichmäßig verteilen. Im vorgeheizten Ofen ca. 40 Minuten backen lassen. Komplett auskühlen lassen.
  5. Für die Buttercreme aus den angegebenen Zutaten nach Packungsanleitung einen Vanillepudding kochen. Die Butter rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen.
  6. Den Vanillepudding unter Rühren abkühlen lassen. Sobald Butter und Pudding die gleiche Temperatur haben, die Butter schaumig rühren. Den Pudding löffelweise unterrühren. Auf dem Kuchen glatt streichen, komplett auskühlen lassen.
  7. Die Schokolade mit dem Fett über dem Wasserbad schmelzen lassen. Auf dem Kuchen glatt streichen, mit der Gabel ein Wellenmuster hineinziehen.
  8. Den Kakao komplett auskühlen lassen.

Zubereitungszeit: etwa 1 Stunde Arbeitszeit (ohne Kirschen entsteinen; unterbrochen) + 40 Minuten Backzeit + Kühlzeiten (bei mir etwa 12 Stunden gesamt, aber im Kühlschrank gekühlt)

Schwierigkeit: etwas anspruchsvoller

Quelle: Dr. Oetker - Grundbackbuch, S. 20

22.07.09

Rezept: Sauerkirschen einmachen

eingemachte Sauerkirschen

Noch immer haben wir die Kirschenschwemme nicht ganz bewältigt. Also wurde eine ganz große Schüssel voll schnell in große Gläser eingeweckt. Wenn die Kirschen erst vom Baum sind, ist es mit einem Kirschentsteiner recht schnell bewältigt, Saft zieht es ja alleine und das Einkochen und Einfüllen in die Gläser ist (insbesondere zu zweit) echt überschaubar. Das beste daran ist allerdings, dass wir im restlichen Jahr weiter Kirschen aus dem eigenen Garten haben. Da können gekaufte Schattenmorellen einfach nicht mithalten. Ihr denkt, wir kommen mit 5 Gläsern aus? Weit gefehlt - das war nur die erste Ladung, weitere leere Gläser warten auf die Befüllung, nur Marmelade wird es keine mehr geben, die kleinen Gläser sind restlos aufgebraucht. Fast 70 Glas Marmelade (!!!) wurden eingekocht, der Vorrat hält und wird schon fleißig verschenkt.

Zutaten

Für 5 Gläser à 720 ml

  • 3,5 kg Sauerkirschen (entsteint gewogen, vorher knapp 4 kg, schlechte wurden ebenfalls aussortiert)
  • 350 g Zucker

Zubereitung

  1. Die Kirschen waschen, entsteinen, in einen Topf geben. Je 1 kg Kirschen 100 g Haushaltszucker zugeben. Alles gut mischen und 1 Stunde Saft ziehen lassen.
  2. Die Gläser in heißes Wasser legen, die Kirschen schnell und sehr kurz aufkochen. Kochend mit einem Trichter in die Gläser füllen, rasch verschließen und 5 Minuten auf den Kopf stellen. Umdrehen und komplett auskühlen lassen.
  3. Hält kühl und dunkel gelagert mind. 9 Monate (zumindest bei uns immer. Rand muss sauber bleiben!!)

Zubereitungszeit: ohne pflücken und mit gutem Entsteiner etwa 30 Minuten Srbeits- + 1 Stunde Ruhezeit

Schwierigkeit: einfach, Ränder der Gläser müssen allerdings ganz sauber bleiben

Quelle: Familienrezept

21.07.09

Rezept: Milchreis-Kirschen-Auflauf

Milchreis-Kirschen-Auflauf

Ein Teil unserer Kirschernte wurde in ein süßes Mittagessen verwandelt. Da ich frische Kirschen benutzt habe, haben die noch recht viel Saft an den Milchreis abgegeben, daher ist die Optik nicht so umwerfend. Auch habe ich den Milchreis nicht komplett durchgekocht, sondern nur etwas vorgegart, der hat sich leider etwas am Boden der Auflaufform abgesetzt. Dafür war die Konsistenz des Milchreis perfekt! Die Kombination mit Kirschen ist ja schon klassisch und kommt in diesem Auflauf richtig gut!

Zutaten

Für 2-3 Personen

  • 250 g Kirschen (entsteint gewogen, etwa 300 g vorher!)
  • 500 ml Milch
  • 1 Prise Salz
  • 50 g Zucker
  • 125 g Rundkornreis (für Milchreis)
  • 40 g Butter
  • 1 Messerspitze Zimtpulver
  • 2 Eier (M)
  • Fett für die Form
  • Zimtzucker oder Puderzucker zum Bestreuen

Zubereitung

  1. Die Kirschen entsteinen, in einem Sieb etwas abtropfen lassen (Kirschen aus dem Glas nur abtropfen lassen. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Die Milch mit Salz und Zucker aufkochen, Reis einrieseln lassen und in 10 Minuten sehr bissfest vorgaren. Die Form fetten.
  3. In der Zwischenzeit die Butter schaumig rühren. Zimt und nacheinander die Eier zugeben, schaumig rühren. Unter den Milchreis heben. Den Milchreis in die Auflaufform geben, die Kirschen darauf verteilen.
  4. Auf mittlerer Schiene etwa 40 Minuten überbacken, bis die Oberfläche schön gebräunt ist.
  5. Mit Zimtzucker oder Puderzucker bestreut servieren.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeits- + 40 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: variiert nach GU - 1 Backform - 50 heiße Rezepte, S. 52

Kochbuch: GU - 1 Backform - 50 heiße Rezepte

GU - 1 Backform - 50 heiße RezepteDas Büchlein steht schon länger in meinem Regal. Ich mag eigentlich Aufläufe und Gratins, aber das Buch ist mir irgendwie immer durchgerutscht. Ein Grund mehr, es jetzt endlich mal in die Hand zu nehmen und daraus zu kochen, denn vorgemerkt habe ich mir schon einiges. Nach einigen Tipps und Tricks zum sicheren Gelingen toller Aufläufe werden verschiedene Formen mit Vor- und Nachteilen vorgestellt. Auch ein Grundrezept der klassischen Béchamelsauce fehlt nicht. Nach einer kurzen Übersicht über die verschiedenen Käsesorten folgen die eigentlichen Rezepte, die nach den Hauptzutaten sortiert sind (Gemüse; Kartoffeln, Nudeln und Co; Fleisch und Geflügel; Fisch und Meeresfrüchte; Süßes zum Sattessen). Pro Doppelseite werden jeweils 2 Rezepte vorgestellt, die immer bebildert sind. Die Rezepte sind in der Regel für 4 Personen angegeben, die Zutatenliste übersichtlich und die Arbeitsanleitung untergliedert und auch für Anfänger gut nachvollziehbar beschrieben.

Dabei sind insbesondere die Fisch- und Fleischrezepte häufig so ausgelegt, dass es im Ofen gegart wird. Dadurch sind die Rezepte recht figurfreundlich. Sonderlich ausgefallen sind die Rezepte nicht, eher Variationen klassischer Ideen. Wer also so wie ich schon eine Kochbuchsammlung im 3-stelligen Bereich besitzt, wird wenig neues entdecken. Aber wer einige spannende Rezepte sucht und wenig Kochbücher besitzt, wird leckere Ideen finden.

Das Buch ist aktuell noch im Handel oder bei Amazon erhältlich. Daraus bisher vorgestellt.

20.07.09

Rezept: Schwarzwälder Kirschmarmelade

Schwarzwälder Kirschmarmelade

Unser Kirschbaum hat das beste Jahr, seit wir diesen Garten haben. wir haben schon über 20 kg geerntet, damit gekocht und eingemacht. Wir konnten dieses Jahr mal eine neue Kirschmarmelade testen: Schwarzwälder Kirschmarmelade, sie ist superaromatisch. Sehr ausgewogen, nicht zu süß. Wir sind begeistert und haben sie gleich zweimal gekocht. Ganz davon zu schweigen, dass mein Mann von dem extra dafür gekauften Schokolikör sehr angetan ist.

Von den restlichen Kirschen haben wir unter anderem auch diese Marmeladen gekocht:

Zutaten

Für etwa 6 Gläser à 200 ml

  • 1,5 kg Sauerkirschen (entsteint gewogen), vorher etwa 1,8 kg
  • 500 g Gelierzucker 3:1
  • 2 Vanilleschoten
  • 4 EL klarer Schokoladenlikör
  • Je Einmachglas nochmals 1 TL Schokoladenlikör

Zubereitung

  1. Die Kirschen waschen und entsteinen, 1,5 kg Fruchtfleisch abwiegen und in einen Topf geben.
  2. Alles mit dem Gelierzucker mischen. Die Vanilleschoten längs aufschlitzen, Mark und Schoten zu den Kirschen geben, gut durchrühren. Alles 1 Stunde Saft ziehen lassen.
  3. Alles langsam unter Rühren aufkochen (6/9). Währenddessen die Gläser in heißes Wasser legen.
  4. Sobald die Kirschen kochen, den Schokoladenlikör zugeben, pürieren und nochmals sprudelnd aufkochen. Gelierprobe machen, ggf. Zitronensäure oder noch etwas Gelierzucker zugeben.
  5. Jedes Glas mit 1 TL Schokoladenlikör ausschwenken, dann die Marmelade kochend auffüllen.
  6. Die Gläser verschließen und für 5 Minuten auf den Deckel stellen, dann umdrehen.

Zubereitungszeit: etwa 45 Minuten Arbeits- + 1 STunde Wartezeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Essen und Trinken für Jeden Tag - 365 Rezepte, S. 302

18.07.09

Rezept: Tortellini mit Zitronensahne

Tortellini mit Zitronensahne

Bei dem kühleren Wetter konnte es auch mal etwas schwereres geben. Nicht wirklich figurfreundlich, aber Fett ist halt doch ein Geschmacksträger und so schmeckte diese Zitronensahne auch einfach umwerfend nach Sommer! Nicht einmal die obligatorische Deko-Petersilie wurde vom Balkon geholt, denn einerseits ist das Rezept sehr puristisch angelegt (vorgesehene Zuckerschoten wurden ebenfalls ignoriert, da nicht vorhanden), außerdem wäre ich in der kurzen Zeit schon völlig durchnässt gewesen, so weit ging die Liebe zum Foto dann doch nicht. Also optisch kein Highlight, aber Euer Gaumen wird es umso mehr lieben!!

Zutaten

Für 2 Personen

  • 150 g Zuckerschoten (nicht vorhanden, wurden weggelassen)
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Biozitrone
  • 2 TL Butter
  • 100 g Sahne
  • Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer
  • 250 g Tortellini al pomodoro

Zubereitung

  1. Wenn vorhanden: Zuckerschoten putzen und waschen, ca. 2 Minuten in Salzwasser blanchieren, herausheben, kalt abschrecken (Wasser für die Nudeln weiterverwenden).
  2. Zwiebel und Knoblauch schälen, beides fein hacken. Die Zitrone heiß abspülen, Schale abreiben, halbieren, eine Hälfte auspressen. Salzwasser für die Nudeln aufsetzen.
  3. Butter in einem kleinen Topf erhitzen, darin die Zwiebel- und Knoblauchwürfel kurz glasig andünsten, den Zitronenabrieb und 2 TL vom Saft zugeben, mit der Sahne aufgießen und bei mittlerer Hitze (4/9) um mindestens 1/3 einreduzieren lassen (besser auf die Hälfte).
  4. Die Nudeln nach Packungsanleitung kochen.
  5. (Falls vorhanden, die Zuckerschoten unter die Sauce heben.) Mit Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer und Zitronensaft abschmecken. Die Nudeln abtropfen lassen, mit der Sauce servieren.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 30 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: etwas variiert nach GU einfach clever - Nudelglück, S. 51

17.07.09

Rezept: Stachelbeeren mit Vanillecreme

Stachelbeeren mit Vanillecreme

Garten-Koch-EventMeine beiden Stachelbeerhochstämmchen tragen dieses Jahr fast genauso üppig wie der Kirschbaum. Irgendwie kamen wir nicht zum ernten und so waren sie schon fast überreif, supersüß und saftig. Damit zu kochen wäre geradezu eine Verschwendung gewesen. So habe ich sie nur liebevoll auf Löffelbiskuits gebettet und mit Vanillecreme umschmeichelt. Schmeckte phantastisch, alles harmonierte ganz wunderbar. Wichtig ist, die Mandelblättchen erst ganz kurz vorm Servieren anzurösten und darüber zu streuen. So haben sie noch einen leichten Crunch, im Gegensatz zum sonst sehr weichen und süßen Dessert. Nach einem leckeren Sommeressen der perfekte Abschluss, da bis auf die Mandelblättchen alles vorbereitet werden kann.

Zutaten

Für 4 (-6) Personen als Dessert (bei uns top für 4)

  • 500 g Stachelbeeren
  • 50 g Löffelbiskuits (wenn nicht zur Hand: Kokoszwieback)
  • 4 EL Orangensaft (wenn nur Erwachsene: Sherry)
  • 50 g gehackte Mandeln (oder Mandelstifte)
  • 200 g Schlagsahne
  • 1 TL Vanillezucker
  • 300 g Vanillejoghurt

Zubereitung

  1. Die Stachelbeeren waschen, putzen, gut abtropfen lassen.
  2. Löffelbiskuits zerbrechen, in eine große (oder 4 kleine) Schüssel(n) geben. Mit dem Orangensaft beträufeln.
  3. Die gehackten Mandeln in einer Pfanne ohne Fett leicht anrösten, über die Biskuits geben, 2/3 der Stachelbeeren darauf verteilen.
  4. Die Sahne steif schlagen, dabei den Vanillezucker einrieseln lassen. Den Vanillejoghurt unterheben. Die Vanillecreme auf den Stachelbeeren verteilen. Mit den restlichen Stachelbeeren belegen und bis zum Servieren kühl stellen.
  5. Die Mandelblättchen in einer Pfanne ohne Fett anrösten, unmittelbar vor dem Servieren darüber streuen.

Zubereitungszeit: etwa 50 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Brigitte - Torten und Desserts, S. 73

Andere, von mir ausprobierte Rezepte mit Stachelbeeren sind:

16.07.09

Rezept: Mangoldomelette

Mangoldomelette

Wir hatten Mangold in der Biokiste. Daraus haben wir dieses Omelette gezaubert. Der Originaltitel lautet Trouchia, eine Spezialität von der Côte d´Azur (wenn ich meinem Kochbuch glauben darf). Im Rezept ist ein würziger Hartkäse vorgesehen. Ich hatte nur Parmesan da, der passt zwar nicht ganz in die Region, aber geschmacklich toll zum Rezept. Wer einen Ziegenhartkäse bekommt, das könnte ich mir noch richtig gut vorstellen. Dieses Omelette gehört für mich zu den richtig guten Mangoldrezepten. Mit diesem Gemüse habe ich sonst schon folgendes ausprobiert:

Zutaten

Für 3 Personen als Abendessen

  • 500 g Mangold (möglichst nur Blätter)
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Bund Petersilie
  • 4 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • 6 Eier (L)
  • 80 g Hartkäse (Parmesan genommen, gut aber Schaf- oder Ziegenkäse)
  • 1 EL Crème fraîche

Zubereitung

  1. Den Mangold waschen, trockenschütteln. Blätter erst in Streifen schneiden, dann hacken. Stiele möglichst klein würfeln, separat lagern. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Petersilie waschen, trockenschütteln, die Blättchen ebenfalls fein hacken.
  2. Die Hälfte vom Olivenöl in einer großen (guten!) Pfanne erhitzen, darin die Mangoldstielwürfel mit Zwiebel und Knoblauch glasig anschwitzen. Mangoldblätter und Petersilie zugeben und weitere 3 Minuten dünsten. Gemüse aus der Pfanne nehmen, beiseite stellen, salzen und pfeffern.
  3. Die Eier verquirlen. Käse dazu reiben. Mit der Crème fraîche gut verquirlen. Die Eiermischung unter das Mangoldgemüse heben.
  4. Das restliche Öl in die Pfanne geben, erhitzen und die Mangold-Eiermischung hineingeben. Dabei die Mischung rühren, bis es anfängt, leicht zu stocken. Dann bei milder Hitze (3/9) glatt streichen und 6 Minuten garen. Mit Hilfe eines Tellers wenden und weitere 6 Minuten garen. In Tortenstücke geschnitten servieren.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 45 Minuten

Schwierigkeit: recht einfach

Quelle: GU - Südfrankreich, S. 33

15.07.09

Rezept: Grillgemüse

Grillgemüse

Zu unserem Hausfest hatte ich einfach noch etwas Gemüse (hier: grüne und gelbe Zucchini, Paprika, Aubergine) mit etwas Meersalz, Pfeffer, Rosmarin und Thymian in Olivenöl eingelegt und etwas durchziehen lassen. Danach einfach in einer Grillschale auf dem Rost abgedeckt etwa 15 Minuten grillen lassen und wir hatten eine großartige mediterrane Grillbeilage, die wirklich zu fast allem passte. Der Rest schmeckt kalt wie Antipasti. Wunschlos glücklich ist, wer etwas Aioli dazu genießen kann.

Zutaten

Für eine große Schüssel, reicht locker für 6-8 als Beilage (wenn sonst noch Salate da sind)

  • 1 Paprika (am besten rot, hatte leider nur gelbe bekommen)
  • 1 Zucchino grün
  • 1 Zucchino gelb
  • 1 Aubergine ü 3 Prisen Salz
  • 10 Knoblauchzehen
  • 1 kleiner Zweig Rosmarin
  • 1 Zweig Thymian
  • 1 TL Meersalz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 50 ml Olivenöl
  • Grillschale + Alufolie

Zubereitung

  1. Paprika waschen, halbieren, Kerne herausschneiden und die Hälften jeweils dritteln. Zucchini und Aubergine waschen, Ansätze abschneiden, längs in etwa 1/2 cm dicke Scheiben schneiden.
  2. Die Aubergine salzen, etwas stehen lassen. In der Zwischenzeit den Knoblauch schälen und evtl. halbieren. Kräuter waschen, trockenschütteln und grob hacken (Thymianblättchen abstreifen).
  3. Aubergine trockentupfen, alles in eine große Schüssel geben, Meersalz, Pfeffer und Olivenöl zugeben und gut durchmengen. Im Kühlschrank 2 Stunden ziehen lassen.
  4. In einer Grillschale portionsweise (wir brauchten 3) mit Alufolie abgedeckt über der Glut jeweils etwa 15 Minuten grillen. Der Rost war bei uns bei guter Glut auf mittlerer Stufe.

Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten Vorbereitungs- + 2 Stunden Marinier- + je 15 Minuten Grillzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

14.07.09

Rezept: Käse-Kirsch-Torte

Käse-Kirsch-Torte


Unser Kirschbaum trägt dieses Jahr wirklich extrem üppig. Neben verschiedenen Marmeladen werde ich daher auch mehrere Kuchen und Torten davon backen können. Nach dem ersten Clafoutis des Jahres hatte ich jetzt Lust auf eine etwas gehaltvollere Torte (ja ich kann die auch backen, nicht nur mein Bruder). Der Arbeitsaufwand hält sich auch in erfreulichen Grenzen und das Rezept ist für frische Sauerkirschen ausgelegt - einfach umwerfend lecker! Wurde von 6 Erwachsenen restlos vernichtet! Allerdings war die Frischkäse-Crème etwas instabil, also die Kirschen nicht ganz bis zum Rand auslegen, allerdings muss ich zugeben, dass ich die Kühlzeit am Ende nicht wirklich eingehalten hatte.

Da ich das Backbuch Jahre nicht mehr in der Hand hatte, noch ein gelungener Beitrag zum DKduW.

Zutaten

Für 12 Stück aus einer 26-cm-Springform

Für den Mürbeteigboden:

  • 200 g Mehl (Typ 405)
  • 80 g Zucker
  • 125 g Butter
  • 1 EL Sherry

Für den Kirschbelag:

  • 750 g Sauerkirschen (frisch geerntet)
  • 4 EL Zucker
  • 250 ml Wasser
  • 1 Päckchen klarer Tortenguss

Für die Frischkäsecrème:

  • 200 g Frischkäse natur
  • 80 g Puderzucker
  • 200 g Sahne

Zubereitung

  1. Für den Mürbeteig alle Zutaten rasch zu einem glatten Teig verkneten, in Frischhaltefolie wickeln und 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
  2. In der Zwischenzeit die Kirschen waschen, entsteinen und das Fruchtfleisch mit dem Zucker und dem Wasser ganz kurz (1 Minute) aufkochen lassen. In einem Sieb abtropfen lassen, den Fruchtsaft dabei auffangen.
  3. Den Ofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Springform fetten, den Teig flach auf dem Boden ausrollen, mehrfach einstechen.
  4. Auf mittlerer Schiene 20-25 Minuten backen, komplett auskühlen lassen (nach etwa 15 Minuten aus der Form lösen, auf ein Kuchengitter legen).
  5. Für die Frischkäsecrème den Frischkäse mit dem Puderzucker verrühren. Die Sahne sehr steif schlagen und unterheben. Den Springformrand um den Boden schließen, die Käsecrème glatt auf den Boden streichen.
  6. Die ausgekühlten Sauerkirschen auf dem Frischkäse verteilen.
  7. Von dem Kirschsaft 200 ml abmessen. Mit dem Tortenguss nach Packungsanleitung aufkochen, über die Kirschen verteilen.
  8. Für mindestens 60 Minuten kalt stellen.

Zubereitungszeit: reine Arbeitszeit etwa 1 Stunde + Backzeit 25 Minuten + Kühlzeit etwa 3 Stunden gesamt (unterbrochen)

Schwierigkeit: sieht komplizierter aus

Quelle: GU - Backvergügen wie noch nie, S. 63

13.07.09

Rezept: Spicy Apple Barbecue Sauce

spicy apple barbecue sauce

Fremdkochen GrillenUnser jährliches (wunderschönes) Hausfest wurde am Wochenende gefeiert. Wie mittlerweile üblich wurde dabei gegrillt und jedeR brachte etwas mit. Es war ein wirklich gelungenes Buffet. Ich steuerte neben dem Radieschensalat (einfach zu lecker!) und Grillgemüse diese Grillsauce bei, die Petra zu Spare Rips empfiehlt. Die habe ich nun nicht selber mariniert, da ich die Marinade unseres Metzgers total lecker finde. Vorbereitet habe ich die Sauce schon am Tag vorher und war schon beim Kochen sehr begeistert! Je länger die Sauce schmurgelte, desto intensiver wurde sie. Eindeutiges Urteil: schmeckte auch zu grober Bratwurst und Steaks. Superlecker!! Danke Chili und Ciabatta für das Rezept, die Sauce werde ich sicher wieder machen (noch gibt es einen kleinen Rest...)

Zutaten

Für 1 Schale voll

  • 1 Tasse (200 ml Inhalt) Ketchup
  • 2 Tassen Apfelsaft
  • 1/3 Tasse Zuckerrübensirup
  • 1/4 Tasse milder Apfelessig (vorgesehen Cidre-Essig, war nicht zu bekommen)
  • 1/4 Tasse brauner Zucker
  • 2 EL Zucker (weiß)
  • 1 1/2 TL Paprikapulver edelsüß (wer Schärfe mag, nimmt mildes Chilipulver)
  • 1 TL gemahlener Zimt
  • 1/2 TL Nelkenpulver
  • 1/2 TL Selleriesamen (nicht bekommen, weggelassen)
  • Meersalz, Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung

  1. Alle Zutaten außer Salz und Pfeffer in einen guten Topf geben. Unter Rühren aufkochen und bei mäßiger HItze (4/9) unter gelegentlichem Rühren 40-60 Minuten auf 1/3 der ursprünglichen Menge einköcheln lassen.
  2. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Vor dem Servieren rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen, schmeckt dann intensiver.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 70 Minuten, dabei immer wieder Rühren nötig

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Chili und Ciabatta

12.07.09

Rezept: Erdbeer-Johannisbeer-Marmelade

Erdbeer-Johannisbeer-Marmelade.jpg

Die Erdbeerzeit neigt sich leider dem Ende, dafür kommen die Johannisbeeren bei uns gerade richtig üppig. Ich habe beides in dieser tollen Marmelade kombiniert. Wir waren alle begeistert!! Die Erdbeeren harmonieren ganz wunderbar mit den Johannisbeeren, sehr ausgewogen, nichts von beiden dominiert. Großartig! Werde ich sicher bei Gelegenheit mal wieder machen, denn das erste Glas ist schon fast leer.

Zutaten

Für ca. 6 Gläser von ca. 200 ml Inhalt

  • 1,2 kg Erdbeeren
  • 500 g schwarze Johannisbeeren
  • 1 Zitrone (nur der Saft)
  • 500 g Gelierzucker 3:1
  • 1 EL Johannisbeerlikör

Zubereitung

  1. Die Erdbeeren gründlich waschen, gut abtropfen lassen, entkelchen, unschöne Stellen großzügig entfernen, vierteln. Vom Fruchtfleisch 1 kg abwiegen.
  2. Die Johannisbeeren ebenfalls waschen, gut abtropfen lassen, von den Rispen streifen. 400 g abwiegen, in einen Topf geben, mit einer Gabel etwas andrücken. Erdbeeren zugeben. Zitrone auspressen, den Saft mit dem Gelierzucker zugeben, gut mischen.
  3. Abgedeckt 1 Stunde ziehen lassen. Die vorbereiteten Gläser kurz vor Ende in sehr heißes Wasser legen.
  4. Auf mäßiger Hitze unter Rühren aufkochen, den Likör zugeben und 5 Minuten kochen lassen.
  5. Gründlich durchpürieren und in die Gläser abfüllen, dabei darauf achten, dass der Rand sauber bleibt. Gläser verschließen, 5 Minuten auf den Deckel stellen, dann umdrehen und auskühlen lassen.

Zubereitungszeit: etwa 45 Minuten Arbeits- + Kochzeit + 1 Stunde Wartezeit + Abkühlen

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Veronique Witzigmann - Meine Marmeladen, Chutneys und Co, S. 39

10.07.09

Rezept: Radieschensalat

Radieschensalat

Fremdkochen GrillenBei uns gab es jetzt zum Grillen mal einen etwas anderen Salat, denn ich hatte noch Radieschen aus der Biokiste. Da gegrillt wurde, bleiben die gerne mal etwas liegen. Gefunden habe ich eine alternative Idee bei Küchenlatein, superlecker!! Das Dressing ist der Hit und ich werde es sicher auch mal zu einem gemischten Salat machen. Etwas abwandeln musste ich aber doch, denn Erdnüsse sind derzeit nicht im Haus, aber ich habe einfach noch einige Sonnenblumenkerne angeröstet, harmonierte auch. Frühlingszwiebeln wurden durch Schnittlauch und normale Zwiebel ersetzt. Das Ergebnis überzeugte dann aber umso mehr! So schnell waren Radieschen bei uns noch nie verschwunden. Ich bekam gerade so noch einen Probierhaps ab. Kommentar des genießenden Göttergatten: kann es mal wieder geben! Gar nicht so einfach, wenn man immer was neues ausprobieren möchte, aber dieser Salat, der schafft es auf die Immer-mal-wieder-Liste. Insbesondere, wenn ich nächstes Jahr wieder Radieschen im Garten ziehe. Danke Ulrike, das Rezept ist absolut spitze!

Zutaten

Für 1 mit sehr großem Hunger, eigentlich gut für 2 Personen

  • 1 Bund Radieschen
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 EL Balsamico-Essig
  • 3 EL Öl (hier Rapskernöl)
  • 2 EL Sojasauce
  • 2 TL Zucker
  • 1/2 TL Salz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 1 Bund Schnittlauch (war eher klein)
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 2 EL Sonnenblumenkerne

Zubereitung

  1. Die Radieschen vom Grün abschneiden, waschen und in Scheiben schneiden. Zwiebel schälen und fein hacken, alles in eine Schüssel geben.
  2. Essig, Öl, Sojasauce mit Zucker und Salz mischen, mit Pfeffer abschmecken und über die Radieschen geben.
  3. Die Kräuter waschen, trockenschütteln, Schnittlauch in Röllchen schneiden, Petersilie hacken. Sonnenblumenkerne in einer Pfanne ohne Fett kurz anrösten. Gemeinsam mit den Kräutern über den Salat streuen.

Zubereitungszeit: fertig in unter 15 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: variiert nach (es war nicht alles da) Küchenlatein

9.07.09

Rezept: Fruchtiger Krautsalat

fruchtiger Krautsalat

Ich bin im Sommer ehrlich gesagt kein großer Krautfan. Ich mag den im Herbst, aber nun hatte ich einen Kopf in der Kiste. Was nur sollte ich bei der Hitze damit machen? Auf gedünstet oder gar geschmort hatte ich so gar keine Lust. Aber wir grillen ja immer mal wieder gerne in größerer Runde. Also bot ich diesen fruchtigen Krautsalat an. Ich habe die vorgesehenen Rosinen wegen Allergie mal wieder durch Cranberries ersetzt. Am Abend selber war er nicht schlecht, nicht weniger, aber auch nicht viel mehr. Der Rest am nächsten Tag war aber sehr ausgewogen. Also möglichst lange ziehen lassen!

Zutaten

Für eine große Schüssel, reicht für 6 als Beilage locker aus

  • 1 Spitzkohl (etwa 1 kg)
  • 4 Möhren
  • 2 große Äpfel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 100 g Frischkäse
  • 4 Limetten
  • 1/2 TL Currypulver
  • 1 1/2 EL Honig
  • Salz, Pfeffer
  • 4 EL getrocknete Cranberries oder Rosinen
  • 2 EL Haselnüsse

Zubereitung

  1. Den Kohl waschen, putzen, vierteln und in dünne Streifen schneiden. In eine Schüssel geben.
  2. Möhren schälen und grob raspeln, zum Kohl geben. Äpfel waschen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und in dünne Spalten schneiden, zum Kohl geben.
  3. Die Knoblauchzehe schälen und fein hacken, Limetten halbieren und auspressen. Den Knoblauch mit dem Limettensaft und dem Frischkäse verquirlen. Mit Curry, Honig, Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Gemeinsam mit den Cranberries zum Kohl geben, alles gut durchmengen. Mindestens 3 Stunden im Kühlschrank kalt stellen.
  5. Vor dem Servieren die Haselnüsse hacken, den Salat nochmals wenden, abschmecken und mit den Haselnüssen bestreuen.

Zubereitungszeit: etwa 45 Minuten Arbeits- + 3 Stunden Kühlzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: etwas variiert nach GU - Vegetarisch, S. 39

8.07.09

Rezept: Erdbeerkuchen mit Schuss

Erdbeerkuchen

Am Wochenende hatte ich für die "Großen" einen Erdbeerkuchen gebacken. Dafür habe ich meinen Tortenboden mit Schokolade ganz früh vorbereitet, damit die Hitze noch rausgelüftet werden konnte. In die Vanillecreme hatte ich etwas Baileys gemischt, dadurch kam noch mal ein feines Aroma hinzu. Kombiniert mit Schlagsahne - wir waren restlos begeistert, ließen uns die Sonne auf den Bauch scheinen und schauten den "Kleinen" beim Planschen zu. So könnte der Sommer weitergehen!!

Zutaten

Für 12 Stücke

  • 1 Tortenboden mit 30 cm Durchmesser, z.B. nach diesem Rezept
  • 500 g schöne Erdbeeren
  • 250 ml Milch
  • 50 ml Baileys
  • 2 EL Zucker
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver (für 500 ml Milch zum Kochen)
  • 1 Päckchen klarer Tortenguss + Zutaten lt. Packung

Zubereitung

  1. Den Tortenboden backen und komplett auskühlen lassen. Die Erdbeeren putzen, waschen und halbieren.
  2. Milch mit Baileys mischen, 2 EL abnehmen, den Rest aufkochen. Zucker und Puddingpulver mit der beseite genommenen Milch anrühren, in ide kochende Milch geben, unter Rühren 1 Minute kochen lassen.
  3. Etwas abkühlen lassen und auf den Tortenboden streichen. Die Erdbeeren darauf verteilen.
  4. Nach Packungsanleitung einen Tortenguss zubereiten und auf den Erdbeerkuchen geben. Etwa 1 Stunde kühl stellen.
  5. Mit Schlagsahne servieren.

Zubereitungszeit: ohne Tortenboden etwa 30 Minuten Arbeits- + Kühlzeit etwa 90 Minuten (unterbrochen)

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

6.07.09

Rezept: Kräuterquark selbstgemacht

Kräuterquark

Ein Klassiker der Küche: ein selbstgemachter Kräuterquark. Ich habe mich an meine wuchernden Küchenkräuter auf dem Balkon gemacht und die mal ordentlich zurückgestutzt. Den Kräuterquark gab es ganz simpel zu neuen Kartoffeln! Sogar das Kind war total begeistert. Ein einfaches und immer wieder genial leckeres Gericht!

Zutaten

Für 1 Schale

  • 250 g Magerquark
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 1 Bund Schnittlauch und Schnittknoblauch gemischt
  • 1 Bund Petersilie
  • 1/2 Bund Majoran
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Den Magerquark mit dem Handrührer auf höchster Stufe cremig rühren.
  2. Frühlingszwiebel und Kräuter waschen, welkes und Wurzeln der Frülingszwiebel entfernen. Waschen, trockenschütteln und alles fein hacken.
  3. Die Kräuter unter die Quarkmasse rühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken, ggf. noch mir einigen Kräutern garnieren und servieren.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 15 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

3.07.09

Rezept: Gratiniertes Spargelrisotto

gratiniertes Spargelrisotto


Zwar ist die Spargelzeit schon ein wenig vorbei, doch das Rezept wollte ich noch vorstellen: Uns lachte dieses Rezept an, ich konnte sogar unsere befreundeten, kochbegeisterten Nachbarn davon überzeugen. Die also liehen sich das Buch, kauften ein, kochten und - wir waren kollektiv enttäuscht. Reis wie auch Spargel hatten eine Konsistenz von Babybrei. Die Idee mit dem Mozzarella war zwar nett, konnte aber das Gericht als solches nicht retten. Überlegungen wurden zwar angestellt, wie man das Gericht verbessern könnte (als Ganzes ungegart in den Ofen, Zubereiten wie Paella?), doch es blieb überwiegend Ratlosigkeit. Kategorie: danke, nie wieder! Da gibt es eindeutig bessere Rezepte. Daher gibt es dieses Mal eine Rezept-Warnung für das DKduW von mir.

Zutaten

Für 4 Personen (reichlich)

  • 1 Zwiebel
  • 250 g grüner Spargel
  • 1 l Gemüsebrühe
  • 3 EL Olivenöl + 1 EL Olivenöl
  • 200 g Risottoreis (Arborio)
  • Salz, Pfeffer
  • 125 g Mozzarella
  • 2 Eier (M)
  • 50 g Parmesan

Zubereitung

  1. Zwiebel schälen, fein hacken. Spargel waschen, holziges Ende abbrechen, unteres Drittel schälen, Stangen dritteln. Gemüsebrühe aufsetzen, sollte sieden.
  2. Olivenöl in einem Topf erwärmen, darin die Zwiebel und den Reis glasig dünsten. Den Spargel kurz mitbraten.
  3. Jetzt schöpfkellenweise die Brühe zugeben und auf mittlerer Flamme unter stetem Rühren einköcheln lassen, sollte allerdings nur etwa 20 Minuten dauern.
  4. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine hohe Auflaufform mit 1 EL Olivenöl auspinseln. Den Mozzarella in dünne Scheiben schneiden. Parmesan reiben.
  5. Eier trennen, Eigelbe unter das Risotto rühren, die Eiweiße zu Eischnee schlagen und unterheben. 1/3 der Risotto-Masse in der Form verteilen, darauf jeweils die Hälfte des Mozzarellas und des Parmesans verteilen, wieder 1/3 Risotto, restlichen Käse, den restlichen Risotto zuoberst.
  6. Auf mittlerer Schiene ca. 45 Minuten goldgelb backen.

Zubereitungszeit: etwa 40 Minuten Arbeits- + 45 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU - Vegetarisch, S. 132

Kochbuch: GU - Vegetarisch

GU - VegetarischIch konnte im Laden mal wieder nicht widerstehen und habe dieses Buch mit vegetarischen Rezepten mitgenommen. Beim Durchblättern klangen die Rezepte ganz schön. Eingeleitet mit einer sehr kurzen Übersicht zur vegetarischen Ernährung sowie einem Saisonkalender für wichtige Obst-, Salat- und Gemüsesorten mit Hinweisen auf besonderen Gehalt an Vitaminen oder Elementen sowie Lagerungs- oder Einkaufstipps. Den eigentlichen Rezepten sind einige Blitzrezepte vorangestellt. Die Rezepte selbst sind klassisch sortiert, die einzelnen Kapitel farbig getrennt. Das Layout der Seiten variiert stark. Einige Rezepte haben großformatige Fotos, andere Seiten kein einziges. Auch die Personenzahl variiert von Rezept zu Rezept, hier muss man also aufpassen. Die Zutatenliste ist meist übersichtlich sortiert, bei einigen Rezepten aber sehr gequetscht mit vielen Zutaten pro Zeile und dadurch unübersichtlich. Dafür ist die Arbeitsanleitung recht ausführlich und gut nachvollziehbar beschrieben.

Jedes Rezept hat eine Kalorienangabe, aber keine Unterteilung in Fette, Eiweiße und Kohlenhydrate. Die ungefähre Zubereitungszeit ist angegeben. Die Gerichte sind ingesamt recht unkompliziert zuzubereiten und dadurch auch für Anfänger toll geeignet. Wer schon sehr viele Kochbücher hat, wird wenig neues entdecken. Ich habe zwar noch einiges auf meiner Nachkochliste, aber die bis jetzt getesteten Rezepte haben eher enttäuscht. Schade!

Das Buch ist aktuell noch im Handel oder bei Amazon erhältlich.

Daraus schon vorgestellt:

1.07.09

Rezept: Klassischer Clafoutis

Clafoutis

Mein Kirschbaum trägt dieses Jahr wieder üppig und so langsam sind die ersten Kirschen reif. Die ersten wurden in einen klassischen Clafoutis verwandelt. Allerdings probierte ich mal ein anderes als mein übliches Rezept aus. Nicht so gut, etwas zu fest, im Teig fehlte eindeutig Flüssigkeit. Ich empfehle meinen Klassiker, den ich beim nächsten Mal wieder machen werde. Aber ansonsten immer ein toller Obstkuchen, insbesondere bei Überraschungsbesuch oder als schnelles Dessert.

Zutaten

Für eine 28-cm-Obstkuchen- oder Tarteform

  • 500 g Sauerkirschen (möglichst reife, sonst unreife Süßkirschen)
  • 3 Eier (L)
  • 2 EL Puderzucker
  • 200 ml Milch
  • 4 EL Mehl (Typ 405)
  • Fett für die Form
  • 1 1/2 EL Puderzucker

Zubereitung

  1. Die Kirschen waschen, abtropfen lassen. Wer mag, kann sie entsteinen. Im Original aber werden die Steine mitgebacken, denn das gibt ein ganz großartiges Aroma - Warnung der Mitesser nicht vergessen!
  2. Den Ofen auf 220°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. Die Eier mit dem Puderzucker schaumig rühren. Milch unter die Eier rühren. Mehl darüber sieben und unterrühren.
  4. Die Form einfetten, die Kirschen gleichmäßig darauf verteilen, den Teig darüber gießen.
  5. Auf mittlerer Schiene 20 Minuten backen. Dann mit dem restlichen Puderzucker bestäuben und für weitere 15 Minuten backen.
  6. Lauwarm oder kalt genießen.

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten Arbeits- + 35 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU - Die echte französische Küche, S. 204

Für Clafoutis gibt es unzählige Varianten, davon habe ich - neben der hier vorgestellten - schon ausprobiert: