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31.05.09

Rezept: Petersilienschmarren mit Spargelragout

Petersilienschmarren mit Spargelragout

Neulich gab es ein schnelles Mittagessen, perfekt bei der an dem Tag herrschenden Hitze. Ich hatte ja schon mal einen pikanten Schmarren, einen Rucolaschmarren gemacht. Den gab es schon öfters und ich hatte da mal wieder richtig Lust drauf. Allerdings war kein Rucola zu bekommen, aber ich hatte noch ordentlich glatte Petersilie. Also variiert. Das Spargelragout habe ich frei improvisiert, war einfach genial lecker!! Gab es nicht zum letzten Mal! Farblich nicht der Hit, aber geschmacklich toll!

Zutaten

Für 3 Personen

Für das Spargelragout:

  • 750 g weißen Spargel
  • 1 sehr kleines Bund Frühlingszwiebeln (waren 5 sehr dünne!)
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Zucker
  • 3 EL Sherry
  • 150 g Saure Sahne
  • Salz, Zucker, Pfeffer

Für den Petersilienschmarren:

  • 1 Bund glatte Petersilie
  • 140 g Mehl
  • 2 Eier (M)
  • Salz, Pfeffer
  • 250 ml Sprudel
  • 2 EL Butter

Zubereitung

  1. Für das Ragout den Spargel schälen und schräg in etwa 1-2 cm dicke Scheiben schneiden. Frühlingszwiebeln waschen, putzen, weißes und helles in Scheiben, das Grün in Ringe schneiden.
  2. Butter in einer Pfanne zerlassen, den Zucker darin schmelzen und unter vorsichtigem Wenden den Spargel darin karamellisieren. Zuletzt das Weiße der Zwiebeln zugeben und kurz mit anschwitzen.
  3. Mit dem Sherry ablöschen, Deckel aufsetzen und bei niedriger Hitze etwa 5 Minuten garen. Mit der Sauren Sahne mischen und Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Warm halten.
  4. Für den Schmarren Petersilie waschen, trockenschütteln, fein hacken. Mehl zugeben, Eier trennen, Eigelbe zum Mehl geben. Mit Salz, Pfeffer würzen und Sprudel zugießen. Verquirlen, aus den Eiweißen Eischnee schlagen und unterheben. Butter in einer beschichteten Pfanne zerlassen, Teig hineingeben und auf mittlerer Hitze stocken lassen. Sobald er oben fast gestockt ist, wenden und nochmals garen. Mit 2 Gabeln in Stücke reißen.
  5. Spargelragout mit dem Schmarren auf Tellern anrichten, mit dem Grün der Frühlingszwiebeln bestreuen und servieren.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 35 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

29.05.09

Rezept: Gratinierte Pfannkuchenstreifen mit Apfel

Gratinierte Pfannkuchenstreifen mit Apfel

Wundersamer Weise blieben einige Pfannenkuchen (nach diesem Rezept, das zugegebenermaßen verdoppelt worden war) übrig. Auf Flädle-Suppe hatte ich aber keine Lust und für einen ist es immer etwas mühselig zu kochen. Also wurde ein schnelles Resteessen improvisiert. Beim nächsten Mal würde ich Quark statt Sahne nehmen, aber den gab der Kühlschrank nicht her. Ansonsten genial lecker und sicher nicht zum letzten Mal gekocht! Denn den Rest haben Kind und Mann sehr begeistert abends aufgegessen.

Zutaten

Für 2 Personen (für mich alleine wars zu mächtig)

  • 4 Pfannenkuchen
  • 1 großer Apfel
  • 1 Ei (M)
  • 50 ml Sahne (alternativ 50 g Quark)
  • 1 TL Vanillezucker
  • 1 EL Apfelmus (gerne selbstgemacht)
  • 1 EL Zucker
  • Puder- oder Zimtzucker zum Bestreuen

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Pfannenkuchen aufrollen und in Streifen schneiden. Apfel waschen, vierteln, Kerngehäuse entfernen, würfeln. Beides etwas durchmischen und in eine Auflaufform geben.
  2. Ei mit der Sahne, dem Vanillezucker, Apfelmus und Zucker verrühren, über die Pfannkuchenstreifen gießen.
  3. Auf mittlerer Schiene 30-35 Minuten gratinieren, bis die Eimasse gestockt ist. Mit Puderzucker bestäubt servieren.

Zubereitungszeit etwa 10 Minuten Arbeits- + 30 Minuten Garzeit

Schwierigkeit: kinderleicht

Quelle: eigenes Rezept

28.05.09

Rezept: Rahmspinat selbstgemacht

Rahmspinat

Ich gebe zu, wenn es bei uns richtig schnell gehen muss, dann gibt es Rahmspinat auch aus dem Tiefkühl Aber der frische, selbstgemachte Rahmspinat ist wirklich viel aromatischer und würziger als der selbst aufgetaute. Probiert mal das mit dem Parmesan dabei aus, der macht es noch etwas würziger! Ihr werdet begeistert sein!!

Zutaten

Für 4 Personen

  • 600 g Blattspinat
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Butter
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 TL Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 200 ml Sahne
  • ca. 50 g Parmesan

Zubereitung

  1. Den Spinat gründlich waschen, Stiele entfernen, Blätter gegebenenfalls in Streifen schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken.
  2. Butter mit Olivenöl in einem Topf zerlassen, darin Zwiebel und Knoblauch glasig andünsten, Spinat mit Zitronensaft zugeben, Deckel auflegen und in 1 Minute zusammenfallen lassen.
  3. Topf vom Herd nehmen, mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Sahne zugießen, Parmesan reiben und zugeben. Alles gut durchrühren, Sahne erwärmen und Parmesan schmelzen, rasch servieren.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 30 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: leicht variiert nach Jamie Oliver - Essen ist fertig, S. 184

27.05.09

Rezept: Gegrillter grüner Spargel

gegrillter grüner Spargel

Zu unserer gegrillten Dorade (oben im Bild) und den Garnelenspiessen (unten im Bild) gab es noch grünen Spargel vom Grill. Auch hierfür fand ich die Idee bei Chili und Ciabatta. Unser mitgrillender Freund hatte ihn von seiner Fahrradtour mitgebracht und dann auch mariniert. Der Spargel schmeckt pur so umwerfend, dass wir ihn so als Beilage gegessen haben. Wir haben den Spargel allerdings nicht vorgegart, wir fanden es toll, dass er noch leichten Biss hatte, dicke Stangen waren es ohnehin nicht. Das war genial lecker und wird es in der Spargelzeit sicher mehr als einmal auf unseren Grill schaffen! Danke fürs Rezept!!

Zutaten

Für 3-4 als Beilage

  • 500 g grüner Spargel
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL Zitronensaft
  • Meersalz

Zubereitung

  1. Den Spargel im unteren Drittel schälen, ggf. holzige Enden abschneiden. In eine flache Schale geben, Olivenöl, Zitronensaft und Salz zugeben. Gut mit den Händen durchmengen, so dass er überall vom Öl benetzt ist.
  2. Über der Glut bei einmaligem Wenden etwa 5 Minuten grillen.

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten Vorbereitungs- + 5 Minuten Grillzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: ganz leicht variiert nach Chili und Ciabatta

26.05.09

Rezept: Gegrillter Garnelenspiess

gegrillter Garnelenspiess

Fremdkochen MeerIch habe zusätzlich zu der Dorade noch diese Garnelenspiesse gegrillt, für die ich das Rezept bei Jan gefunden habe. Allerdings war die Vorbereitung etwas mühselig. Wir hatten zwar nur etwa 450 g Garnelen, aber es waren mindestens 30 Minuten, bis die geschält und der Darm herausgepult worden war. Gereicht hat es dann für insgesamt 5 Spiesse mit je 5 Garnelen. Es schmeckte genial lecker, nur 4-5 Minuten pro Seite gegrillt - ein leckerer, kleiner Grillsnack, während wir auf die Doraden warteten. Dazu gab es bei uns auch Aioli, ich würde aber ehrlich gesagt beim nächsten Mal die Orangen-Aioli dazu machen, das stelle ich mir richtig gut vor! Gelohnt hat sich die Arbeit auf jeden Fall, aber so oft werde ich mir die Mühe wohl nicht machen, da schäle ich lieber Spargel...

Zutaten

Für 5 Spiesse mit je 5 Garnelen

  • ca. 450 g Garnelen mit Schale, roh
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 EL Rapsöl (alternativ würde ich Sonnenblumen- oder Maiskeimöl nehmen)
  • 1 recht große Knoblauchzehe
  • 1/2 Bund Petersilie (war kein großes)
  • 2 1/2 EL Semmelbrösel
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Die Garnelen abspülen, schälen, längs aufschlitzen und den Darm entfernen. In eine Schüssel geben.
  2. Beide Ölsorten zugeben, Knoblauch schälen, dazupressen. Petersilie waschen, trockenschütteln und sehr fein hacken, zugeben. Jetzt gut umrühren und die Semmelbrösel esslöffelweise zugeben, bis kein Öl mehr frei in der Schüssel ist.
  3. Alles mit Salz und Pfeffer würzen, nochmals gut wenden, auf die Spiesse stecken.
  4. Je Seite 4 Minuten neben der Glut grillen.

Zubereitungszeit: etwa 40 Minuten Vorbereitungs- und 10 Minuten Grillzeit

Schwierigkeit: Geduld

Quelle: variiert nach Jan

25.05.09

Rezept: Gegrillte Dorade

gegrillte Dorade

Fremdkochen MeerIch liebe Fisch und die Männer hier lieben Grillen. Also habe ich sei überzeugt, doch mal fischig zu grillen. Fündig wurde ich dafür bei Chili und Ciabatta, die ja nicht nur toll backen kann, sondern auch tolle und ausgefeilte Grillrezepte hat. Ich entschied mich für ein recht einfaches: gegrillte Dorade. Die habe ich auf einem weiteren Potsdamer Wochenmarkt (am Nauener Tor) bei einem Fischstand entdeckt. Fertig küchenfertig ausgenommen, mit eingekürzten Flossen wanderte sie in meinen Rucksack. Etwas abgewandelt habe ich das Rezept aber doch. Denn ich habe die Dorade mit meinem Bärlauchpesto ausgestrichen. Auch habe ich sie vorsichtshalber doch in Alufolie gehüllt - sicher ist sicher ;-) Ein großartiges Rezept!! Es waren alle total begeistert! Danach werde ich sie wohl noch öfter zu Fisch statt Fleisch auf dem Rost überreden können!

Zutaten

Für 3 Personen

  • 2 küchenfertige Doraden à 300-400 g
  • 2 TL Pesto (im Original Basilikumpesto)
  • je 2 Zweige Salbei, Thymian, Rosmarin
  • 4 TL Olivenöl
  • 2 TL Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer
  • 2 große Bögen Alufolie

Zubereitung

  1. Die Doraden innen und außen abspülen. Auf beiden Seiten je 2x quer einschneiden. Innen mit je 1 TL Pesto bestreichen. Jeweils 1 Zweig Salbei, Thymian und Rosmarin hineinlegen.
  2. Olivenöl mit Zitronensaft verrrühren und die Doraden von außen damit einpinseln, salzen und pfeffern. Auf die Alufolie legen und zu einem Päckchen formen, so dass alle Seiten gut geschlossen sind.
  3. Direkt über der Glut von beiden Seiten 8 Minuten grillen, genießen!

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten Vorbereitungs- + 16 Minuten Grillzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Chili und Ciabatta

23.05.09

Rezept: Rhabarberkuchen mit Quarkguss

Rhabarberkuchen mit Quarkguss

Mein Rhabarber wächst und wuchert weiter. Ich habe dieses Jahr ja schon zwei Rhabarberkuchen davon gebacken. Dieser hier gehört eindeutig zu den suchterzeugenden. Schnell vorbereitet, schmeckt genial lecker und auch am nächsten Tag noch wie frisch aus dem Ofen. Lauwarm allerdings war er am allerbesten. Da blieb es nicht bei einem einzelnen Stückchen.

Allerdings habe ich ein kleineres Blech verwendet als die üblichen, gebe daher hier die modifizierte Menge an, für ein normales Blech würde es sonst ingesamt etwas dünn werden. Die angegebene Menge sollte aber für ein übliches Backblech ausreichen.

Zutaten

Für 1 Backblech

Für den Teig:

  • 400 g Weizenmehl (Typ 405)
  • 3 TL Backpulver
  • 125 g Zucker
  • 1 gehäuften TL Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eier (M)
  • 250 g Butter (Raumtemperatur!)

Für den Rhabarber:

  • 1,3 kg Rhabarber
  • 100 g Zucker

Für den Quarkguss

  • 6 Eier (M)
  • 300 g Zucker
  • 2 TL Vanillezucker
  • 750 g Magerquark
  • 30 g Speisestärke

Zubereitung

  1. Für den Teig alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit der Küchenmaschine etwa 3 Minuten auf höchster und danach 5 Minuten auf niedriger Stufe verkneten. In Frischhaltefolie wickeln und im Kühlschrank 1 Stunde kühl stellen.
  2. In der Zwischenzeit schon mal den Rhabarber schälen (wenn nötig) und in 1-2 cm große Stücke schneiden, in eine Schüssel geben (noch nicht mit dem Zucker mischen, sonst wässert es so und man muss den Rhabarber wieder abtropfen lassen!!).
  3. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech fetten. Den Teig auf dem Blech ausrollen. (Ich hatte einen Rand geformt, der verlief beim Backen wieder, braucht es aber auch nicht.) Einfach einen ebenen Boden machen, mit der Gabel etwas einstechen. Auf mittlerer Schiene 20 Minuten backen.
  4. In der Zwischenzeit die Eier trennen, die Eigelbe mit dem Zucker, dem Vanillezucker und dem Quark verrühren. Aus den Eiweißen Eischnee schlagen und gemeinsam mit der Speisestärke unterziehen.
  5. Die Rhabarberstücke mit dem Zucker mischen, rasch auf dem Boden verteilen, die Quarkmasse darüber gießen, glatt streichen. Auf mittlerer Schiene weitere 25 Minuten backen.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeits- + 1 Stunde Ruhe- + insgesamt 50 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: recht einfach

Quelle: variiert nach Dr. Oetker - Blechkuchen, S. 37

21.05.09

Rezept: Hähnchenkeulen auf Spargel-Rhabarber-Gemüse

Hähnchenschenkel auf Spargel-Rhabarber-Gemüse

Hähnchen mit Rhabarber hatten wir ja neulich schon. Jetzt entdeckte ich ein Rezept, in dem noch Spargel dazu kommt. Ein durch und durch frühlingshaftes Gericht. Denn abgesehen vom Schälen des Spargels ist es wenig arbeitsintensiv und dadurch super alltagstauglich, macht aber trotzdem was her, die Kombination ist ja eher ungewöhnlich. Aber es harmoniert alles ganz wunderbar, obwohl ich mir den Wacholder erst nicht drin vorstellen konnte, aber die Sauce ist ein echter Hit!

Zutaten

Für 3 Personen

  • 2 EL Butter
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 sehr großer Rosmarinzweig (oder 2 kleine)
  • 1 TL Wacholderbeeren
  • 800 g weißer Spargel
  • 125 ml Weißwein (lt. Rezept Sekt)
  • 125 ml Geflügelbrühe
  • 1-2 EL Honig
  • 3 Hähnchenkeulen mit Rückenanteil (ca. 150 g/Stück)
  • Salz, Pfeffer
  • 100 g Rhabarber

Zubereitung

  1. Eine Form einbuttern. Zwiebel schälen, fein hacken. Die Hälfte des Rosmarin fein hacken, Wacholderbeeren im Mörser grob zerdrücken. Alles in die Form streuen. Den Ofen auf 220°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Den Spargel schälen, einlegen. Mit Weißwein und Geflügelbrühe aufgießen. 1 EL Honig darüber träufeln. Hähnchenkeulen abspülen, trockentupfen, salzen und pfeffern, auflegen.
  3. Mit Alufolie abdecken, im Ofen auf mittlerer Schiene 60 Minuten garen.
  4. In der Zwischenzeit den Rhabarber schälen, auf Spargellänge einkürzen. Ganz dicke Stangen ggf. längs halbieren (sollten etwa die Dicke der Spargelstangen haben).
  5. Die Alufolie entfernen, die Hähnchenkeulen kurz herausheben, den Rhabarber zwischen dem Spargel verteilen, die Hähnchenkeulen wieder auflegen, den restlichen Rosmarin darüber zupfen und offen weitere 15-20 Minuten garen. Dabei 2x die Haut mit einer Nadel einstechen, damit sie knuspriger wird.
  6. Hähnchenkeulen herausheben. Die Sauce mit etwas Honig abschmecken. Mit Kartoffelbrei servieren.

Zubereitungszeit: etwa 35 Minuten Arbeitszeit (unterbrochen) + 80 Minuten Garzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Living At Home 5/09

19.05.09

Rezept: Panna Cotta vegetarisch

Panna Cotta

Jubiläums-Blog-Event XLV - Dessertbuffet (Abgabeschluss 19. Mai 09)Auf den letzten Tag noch ein vegetarisches Dessert, das es gestern erst gab. Da das Dessert unbedingt vegetarisch sein sollte, habe ich mich bei Jan umgeschaut und bin auf seine Panna Cotta ohne Gelatine gestoßen. Die klang vielversprechend. Allerdings habe ich die Agar-Agar-Menge erhöht, ich habe 5 g verwendet, was 3 Blatt Gelatine entspräche (lt. Herstellerinfo), außerdem habe ich den Vanille-Anteil erhöht. Dazu dann einen Erdbeerspiegel - ein tolles Frühlingsdessert, das ich noch zu meiner Weißen Mousse au chocolat ohne rohes Ei auf Zorras Dessertbuffet zum 4-jährigen Blogevent-Jubiläum stelle. Herzlichen Glückwunsch Zorra! Freue mich schon auf die nächsten spannenden Herausforderungen!

Zutaten

Für 4 Personen

Für die Panna Cotta:

  • 400 ml Sahne
  • 1 Vanilleschote
  • 2 schwach gehäufte EL Zucker
  • 5 g Agar-Agar (entsprechend 3 Blatt Gelatine lt. Hersteller)

Für den Erdbeerspiegel:

  • 300 g Erdbeeren
  • 1-2 EL Puderzucker
  • 3 EL Apfelsaft (ggf. mehr)

Außerdem:

  • Erdbeeren für die Deko
  • frisch geschlagene Sahne für die Deko

Zubereitung

  1. Für die Panna Cotta die Sahne in einen Topf gießen. Vanilleschote längs halbieren, Mark herauskratzen und mit der Schote und Zucker in den Topf geben. Alles aufkochen lassen und unter Rühren 10 Minuten sieden lassen.
  2. Die Vanilleschote herausnehmen, den Agar-Agar unter stetem Rühren einrieseln lassen, nochmals 2 Minuten köcheln lassen.
  3. Durch ein Sieb in 4 Portionsförmchen füllen und im Kühlschrank mind. 6 Stunden kalt stellen.
  4. Vor dem Servieren die Erdbeeren waschen, putzen und halbieren. Mit dem Puderzucker und dem Apfelsaft pürieren. Die Erdbeeren für die Deko ebenfalls putzen und halbieren. Sahne schlagen.
  5. Erdbeerspiegel auf 4 Tellern verteilen. Mit einem Messer die Panna Cotta leicht vom Förmchenrand lösen, ggf. noch kurz in heißes Wasser tauchen, auf den Spiegel stürzen, mit Erdbeeren und Sahne ausgarnieren und servieren.

Zubereitungszeit: insgesamt 30 Minuten Arbeits- + 6 Stunden Kühlzeit

Schwierigeit: recht einfach

Quelle: variiert nach Jans Küchenleben

18.05.09

Rezept: Gegrille Zitronenforelle

gegrillte Zitronenforelle

Bei uns wurde jetzt schon öfters gegrillt. Ich bin nicht so der Wurstfan und jedes Mal Fleisch ist auch langweilig. Also gab es für mich mal wieder gegrillte Forelle (hier eine andere Version). Dieses Mal habe ich neben einer Biozitrone noch Thymianzweige und Petersilienstiele zum aromatisieren eingelegt - sehr lecker und würzig! Da haben einige von mitgegessen, beim nächsten Mal werde ich sicher nicht die einzige mit Grillfisch auf dem Teller sein.

Zutaten

Für 1 Forelle

  • 1 Biozitrone
  • 2 Stiele Petersilie
  • 1 Zweiglein Thymian
  • 1 Portionsforelle
  • Salz, Pfeffer
  • 1 EL Olivenöl

Zubereitung

  1. Die Zitrone heiß abwaschen, trocknen und in Scheiben schneiden. Den Fisch innen und außen abspülen. Innen und außen salzen und pfeffern.
  2. Die Zitronenscheiben und Gewürze einlegen. Die Forelle von außen mit dem Olivenöl einpinseln.
  3. In eine Fischzange (wie diese) legen, verschließen. Über der Glut von jeder Seite ca. 5 Minuten grillen (kommt aber sehr auf die Hitze der Glut an! Im Zweifelsfall lieber auf höherer Ebene und länger grillen.

Zubereitungszeit: etwa 10 Minuten Vorbereitungszeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

So noch die Forelle auf dem Grill (die Aluknollen in der Glut sind Folienkartoffeln):

gegrillte Zitronenforelle vorbereitet

16.05.09

Rezept: Rhabarberkuchen vom Blech

Rhabarberkuchen vom Blech

Auf dem Flyer der Biokiste (davon schon ausprobiert Rhabarberkuchen mit Mandelguss sowie das Rhabarbergemüse beim Brathähnchen gefüllt mit Rhabarbergemüse) stand noch ein Rezept für ein Rhabarberkuchen vom Blech. Ich habe wegen der Rosinenallergie des Göttergatten diese durch getrocknete Cranberries ersetzt. Es waren alle sehr begeistert! Das Blech war superschnell leer gefuttert!

Zutaten

Für 1 Backblech

Für den Belag:

  • 1,5 kg Rhabarber
  • 150 g Zucker
  • 90 g getrocknete Cranberries

Für den Teig:

  • 300 g Butter
  • 300 g Zucker
  • 3 TL Vanillezucker
  • 6 Eier (M)
  • 1 große Prise Salz
  • 450 g Mehl
  • 1/2 Päckchen Backpulver

Außerdem: Fett für das Blech

Zubereitung

  1. Für den Belag den Rhabarber schälen und in 1 cm große Stücke schneiden. Mit dem Zucker in einem Topf unter Rühren kurz aufkochen, abkühlen lassen. Die Cranberries zugeben, beiseite stellen.
  2. Die Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig rühren. Die Eier einzeln unterrühren.
  3. Salz mit Mehl und Backpulver mischen, portionsweise unterrühren.
  4. Den Ofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Das Blech fetten. Den Teig darauf verteilen, glatt streichen. Etwas glatt streichen, der Teig ist recht zähflüssig.
  5. Sobald der Ofen komplett vorgeheizt ist, die Rhabarberstückchen mit den Cranberries aus der Flüssigkeit heben und auf dem Teig verteilen.
  6. Auf mittlerer Schiene ca. 40 Minuten backen, bis die Oberfläche leicht gebräunt ist.

Zubereitungszeit: etwa 40 Minuten Arbeits- + 40 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Flyer aus der Biokiste

15.05.09

Rezept: Rote-Bete-Risotto mit Apfel

Rote-Bete-Risotto mit Apfel

Ich hatte in der Biokiste mal wieder Rote Beten und Risotto gab es viel zu lange nicht mehr bei uns. Ich habe dieses Mal allerdings improvisiert (bisher getestet ein Rezept für Risotto aus rohen und gekochten Roten Beten) und gegen Ende noch 2 Äpfel hineingerieben. Die werden zwar nicht herausgeschmeckt, geben dem Gericht aber eine interessante leicht süßliche und fruchtigere Richtung. Beim nächsten Mal noch Rosmarin mit dazu, dann wäre es perfekt. Wer den Apfel noch etwas dominanter möchte, könnte Apfelspalten mit Butter und Zucker etwas karamellisieren und on top anrichten.

Zutaten

Für 4 Personen

  • 4 Rote Beten (gesamt etwa 500-600 g)
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1,5 l Geflügelfond (Vegetarier nehmen Gemüsefond)
  • 1 EL Butter
  • 1 EL Olivenöl
  • 250 g Risotto-Reis (Arborio)
  • 125 ml Rotwein
  • 2 Äpfel
  • ca. 80 g Parmesan
  • 1 EL Butter
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Die Roten Beten unter fließendem Wasser schälen, dann fein würfeln. Zwiebel schälen und fein hacken. Fond in einem Topf aufsetzen und zum köcheln bringen.
  2. Butter mit Olivenöl in einem Topf zerlassen. Darin die Rote-Bete-Würfel anschwitzen. Zwiebel und zuletzt den Reis zugeben, unter Rühren glasig anschwitzen. Mit dem Rotwein ablöschen und verkochen lassen. (Je länger die Rote Bete angeschwitzt wird, umso garer ist sie am Ende, nach 2 Minuten Anschwitzen ist sie zum Schluss noch leicht bissfest.)
  3. Jezt die Hitze auf die Hälfte reduzieren und schöpfkellenweise den siedenden Fond zugeben. Unter Rühren jeweils einköcheln lassen. Das so lange wiederholen, bis der Reis fast al dente ist. Die Äpfel schälen und mit der Gemüsereibe zuhobeln, unterrühren. Mit dem Fond unterrühren und jetzt so lange weitergaren, bis der Reis perfekt ist, das dauert insgesamt etwa 30 Minuten.
  4. Den Topf vom Herd nehmen, Parmesan reiben, mit der Butter unterziehen, etwa 2 Minuten ruhen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken

Zubereitungszeit: fertig in etwa 50 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

14.05.09

Rezept: Kohlrabigemüse

Kohlrabigemüse

Wir haben neben dem Kartoffestampf noch dieses Kohlrabigemüse zu unserem falschen Hasen gemacht. War superlecker, sehr puristisch. Aber zu diesem Gericht passten einfach keine ausgefeilten Gewürzkombinationen. Das Gemüse passt sicher auch gut zu Buletten, Braten jeder Art. Eine leckere Beilage, die wir immer wieder essen könnten!

Zutaten

Für 4 Personen als Beilage

  • 500 g Kohlrabi
  • 1 Zwiebel
  • 1 EL Butter
  • 1 EL Pflanzenöl
  • 80 ml Geflügelbrühe
  • 100 ml Sahne
  • Salz, Pfeffer
  • 1/2 Bund glatte Petersilie

Zubereitung

  1. Kohlrabi schälen, würfeln. Zwiebel schälen und fein hacken.
  2. Butter mit Öl in einer Pfanne erhitzen, die Zwiebel- und Kohlrabiwürfel anschwitzen, mit der Brühe ablöschen, Deckel aufsetzen und je nach Größe der Würfel 10-15 Minuten garen. Den Deckel entfernen und die Brühe verkochen lassen.
  3. Mit der Sahne aufgießen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Petersilie waschen, trockenschütteln und fein hacken. Alles untermengen und rasch servieren.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 30 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

Eine andere Version mit etwas mehr Sauce kann man hierfinden.

13.05.09

Rezept: Marinierter Spargelsalat

marinierter Spargelsalat

Diesen tollen Spargelsalat, den es gestern zum Abendessen gab, muß ich einfach schon heute vorstellen, denn der war genial lecker!! Einfach umwerfend. Durch das Karamellisieren bekommt der Spargel genau die richtige Süße, bleibt aber bissfest. Abgerundet wird es durch ein Dressing aus Zitronensaft und Olivenöl. Die Pinienkerne haben wir ergänzt, die passen einfach zu gut dazu!

Zutaten

Für 2 zum Sattessen, für 4 als Vorspeise

  • 300 g weißer Spargel
  • 300 g grüner Spargel
  • 2 TL Puderzucker
  • 70 ml Gemüsebrühe
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 EL Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 1 Handvoll Pinienkerne

Zubereitung

  1. Den weißen Spargel ganz schälen (ohne Spitzen), den grünen im unteren Drittel schälen, holzige Enden großzügig abschneiden. Beide schräg in 1/2 cm dicke Scheiben schneiden.
  2. Puderzucker in einer beschichteten Pfanne karamellisieren. Den Spargel zugeben und darin kurz anschwitzen, mit der Brühe ablöschen, bei mittlerer Hitze (5/9) in etwa 7 Minuten bissfest garen.
  3. Die Spargelstücke mit Olivenöl und Zitronensaft mischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Etwas durchziehen lassen (bei uns ca. 20 Minuten)
  4. Petersilie waschen, trockenschütteln, grob hacken. Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett etwas anrösten.
  5. Den Salat auf einer Platte anrichten, mit Petersilie und Pinienkernen bestreut servieren.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 60 Minuten (davon 15 Minuten Wartezeit)

Schwierigkeit: einfach

Quelle: etwas variiert nach Alfons Schuhbeck - Meine bayerische Küche, S. 305

12.05.09

Rezept: Kartoffelstampf mit Crème fraîche

Kartoffelstampf mit Creme fraiche

Zu unserem falschen Hasen konnte natürlich nur genauso bodenständige Beilagen gereicht werden. Also gab es selbstgemachten Kartoffelstampf. Ich mag es, wenn die Crème fraîche es etwas frischer im Geschmack macht, dazu dann frische Blattpetersilie. Die Arbeit für selbstgemacht wird immer überschätzt, dabei ist die Arbeit mit dem Kartoffelschälen schon fast erledigt. Manchmal braucht man einfach keinen großen Schnickschnack, um genießen zu können!

Zutaten

Für 4 als üppige Beilage

  • 1 kg mehligkochende Kartoffeln (Adretta genommen)
  • Salzwasser
  • 200 g Crème fraîche
  • 1/2 Bund glatte Petersilie
  • Salz, Pfeffer, Muskat

Zubereitung

  1. Die Kartoffeln waschen, schälen, in gleich große Stücke schneiden. In Salzwasser gar kochen, abgießen und etwas ausdampfen lassen.
  2. Die Crème fraîche zugeben, Petersilie waschen, trockenschütteln, hacken und zugeben. Mit dem Kartoffelstampfer (kein Pürierstab!! Das produziert nur Kleister!!) alles gut zerdrücken. Ich lasse immer einige Stückchen übrig. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten Arbeitszeit (unterbrochen) + 30 Minuten Kochzeit

Schwierigkeit: kinderleicht

Quelle: eigenes Rezept

11.05.09

Rezept: Falscher Hase

Falscher Hase

Der falsche Hase ist ein Klassiker der deutschen Küche. Auch bei uns gab es den sonntags gelegentlich. Warum auch immer, ich habe ihn jahrelang nicht mehr zubereitet. Jetzt wurde er gemeinsam von unserem Freund und meinem Mann gewünscht. Dem Wunsch kam ich natürlich gerne nach, allerdings durften die beiden wünschenden ja auch noch mitkochen. Es war ein kleines Festessen!! Dazu gab es selbstgemachten Kartoffelstampf und Kohlrabigemüse - einfach genial lecker. Manchmal geht einfach nichts über Hausmannskost!

Zutaten

Für 5-6 Personen

  • 3 Brötchen vom Vortag
  • 3 Eier (M)
  • 4 Zwiebeln
  • 4 Knoblauchzehen
  • 80 g Knollensellerie
  • 1 EL Öl
  • 1 Möhre
  • 750 g Hackfleisch gemischt
  • 2 TL Senf scharf
  • 2 Eier (M)
  • Salz, Pfeffer
  • 1/2 TL gemahlener Kümmel
  • 1/4 TL Paprikapulver edelsüß
  • Oregano, Thymian, Koriander, Muskat, Cayennepfeffer je 1 gute Prise
  • 1/4 Bund glatte Petersilie
  • 200-300 g Speck

Zubereitung

  1. Die Brötchen in warmen Wasser einweichen. Die Eier hart kochen, abschrecken und pellen. Die Brötchen ausdrücken, in eine große Schüssel geben.
  2. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Sellerie schälen und fein würfeln. Öl in einer Pfanne zerlassen, darin die Zwiebel- und Knoblauchwürfel golden anschwitzen, die Selleriwürfel zugeben und kurz mitbraten, zu den Brötchen geben. Möhre schälen, raspeln.
  3. Hackfleisch zugeben, die Gewürze sowie Eier zugeben. Die Petersilie waschen, trockenschütteln und fein hacken. Alles gut durchmengen und pikant abschmecken.
  4. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine 30-cm Kastenform mit Speckstreifen auslegen, so dass sie immer etwas über den Rand hängen. Die Hälfte der Hackmasse in die Form einlegen, die Eier hineinlegen, die restliche Hackmasse darüber geben, glatt drücken. Die Speckscheiben darüber klappen.
  5. Auf 2. Schiene von unten 60 Minuten im Ofen garen. Herausnehmen, etwas abkühlen lassen und auf eine Platte stürzen.

Zubereitungszeit: etwa 45 Minuten Arbeits- + 120 Minuten Einweich- + 60 Minuten Garzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: kombiniert von Familienrezepten und Gewürze nach GU - Die echte deutsche Küche, S. 186

8.05.09

Rezept: Brathähnchen mit Rhabarbergemüse

Brathähnchen mit Rhabarbergemüse

Rhabarber ist ja eigentlich ein Gemüse, was ich ja auch schon mehrfach getestet habe, mal zu Fisch, mal zu Schweinefleisch. Beides war so lecker, dass wir es unbedingt ausprobieren wollten. Wir waren mal wieder total angetan, es war genial lecker!! Wenn ich auch beim nächsten Mal etwas mehr Apfel verwenden würde, denn der fruchtige Anteil gibt den kleinen Kick!

Zutaten

Für 4 Personen

  • 1 kg Rhabarber
  • 2 Äpfel (mein Tipp: 4)
  • 1 Stück Sellerie, etwa 100 g
  • 4 Frühlingszwiebeln
  • 200 g Möhre
  • 3 Zweige Thymian
  • 2 EL Butter
  • 1 EL Puderzucker
  • 250 ml Apfelsaft
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Brathähnchen à 1,5 kg

Zubereitung

  1. Rhabarber schälen, in 1 cm breite Stücke schneiden. Äpfel waschen, vierteln, Kerngehäuse herausschneiden, würdeln. Sellerie und Möhren schälen und würfeln bzw. in Scheiben schneiden. Frühlinszwiebeln waschen, trockenschütteln, welkes und Wurzeln abschneiden, in Ringe schneiden. Thymian waschen, trockenschütteln und die Blättchen hacken.
  2. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. Butter in einem großen Bräter zerlassen, den Puderzucker hineinstäuben, leicht karamellisieren lassen. Das Gemüse zugeben und etwas anschwitzen. Thymian zugeben und untermischen. Mit dem Apfelsaft ablöschen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Das Brathähnchen abspülen, trockentupfen, innen und außen salzen und pfeffern. Einen Teil des Rhabarbergemüses (etwa 4 EL) in das Hähnchen füllen. Die Keulen und Flügel mit Küchengarn wieder an den Rumpf binden. Auf das restliche Gemüse legen.
  5. Im Ofen auf der 2. Schine von unten bei geschlossenem Deckel 90 Minuten garen. Dann den Deckel entfernen, die Haut mit einer Nadel etwas einstechen und weitere 30 Minuten garen. Am Ende ggf. noch den Grill zuschalten, um die Haut etwas knuspriger zu bekommen.

Zubereitungszeit: etwa 40 Minuten Arbeits- + 2 Stunden Garzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept, Rhabarbergemüse-Idee abgewandelt von einem Flyer

6.05.09

Rezept: Teltower Rübchencreme mit Landschinken-Chips

Teltower Rübchencreme

Garten-Koch-EventIch hatte noch im letzten Winter aus Teltower Rübchen diese Suppe gekocht. Doch ich kam nicht mehr dazu, sie zu dieser Zeit zu bloggen. Daher kann ich sie jetzt zum laufenden Gartenkochevent einreichen. Die Suppe ist herrlich würzig, der Teltower Rübchen-Geschmack kommt toll durch (leicht pikant nach Rübe, leicht süß) und wird umschmeichelt mit Sahne und Honig. Die Landschinken-Chips setzen einen tollen Konterpunkt, zum einen durch ihre krosse Konsistenz, zum anderen durch das Räucheraroma (wir haben geräucherten Schinken unseres Metzgers verwendet). Passt wirklich toll zusammen. Wer mal an Teltower Rübchen kommt und ihr Aroma voll entfalten möchte: diese Suppe perfektioniert die Rübchen! Unbedingt nachkochen!

Zutaten

Für 4 Portionen

  • 2 Schalotten (80 g vorbereitet gewogen)
  • 350 g Teltower Rübchen (300 g vorbereitet
  • 80 g Butter
  • 20 g Honig
  • 800 ml Gemüsebrühe
  • 250 ml Sahne
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 8 dünne, kleine Scheiben Landschinken (insgesamt 40 g lt Rezept, wir haben 80 g geräucherter genommen)

Zubereitung

  1. Schalotten schälen und fein hacken. Teltower Rübchen putzen, dünn schälen, würfeln.
  2. Butter in einem Topf zerlassen, die Schalotten darin glasig anschwitzen, die Rübchenwürfel anschwenken, Honig zugeben, erneut durchschwenken. Mit der Brühe und der Sahne ablöschen. Die Würfel darin in 10-15 Minuten weich dünsten.
  3. Die Suppe pürieren, mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Wer will mit Mehlschwitze binden (war bei uns echt nicht nötig, war auch so schön sämig). Suppe warm halten.
  4. Schinken ggf. noch in kleinere Stücke schneiden. Eine beschichtete Pfanne gut heiß werden lassen, darin den Schinken kurz anrösten. Die heißen Chips rasch mit der Suppe servieren.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 40 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Ein Jahr kochen mit Ronny Pietzner, S. 123

Andere Rezepte mit Teltower Rübchen:

5.05.09

Rezept: Weiße Mousse au chocolat ohne rohes Ei

weisse Mousse au chocolat ohne rohes Ei

Jubiläums-Blog-Event XLV - Dessertbuffet (Abgabeschluss 19. Mai 09)Ich wollte eine weiße Mousse au chocolat auf das Buffet für Zorras Blog-Event-Jubiläum stellen. Allerdings störte mich daran, dass fast immer rohes Ei verwendet wird. Wenn man dann noch in eine Risiko-Gruppe für eine Salmonellen-Infektion fällt, dann bleibt die Köstlichkeit fast immer verwehrt. Doch ich fand ein Rezept, das ohne Ei auskommt. Allerdings ist die Monats-Ration überzähliger Kalorien in einem Schälchen versammelt. Doch einhellige Meinung meiner Kalorien-Opfer war, dass es die Sünde wert sei. Passend zur Saison gab es Erdbeeren dazu, die nur mit 1 EL Zucker etwas ziehen durften. Wer es nicht ganz so mächtig möchte, könnte noch etwas Gelatine oder Agar-Agar unterziehen und Nocken abstecken, die mit Obstsalat serviert werden können.

Zutaten

Für 6 Schälchen, würde aber locker auch für 8 reichen, recht mächtig

  • 400 g weiße Schokolade
  • 400 g Schmand
  • 1 Vanilleschote
  • 600 g Schlagsahne

Dazu: Erdbeeren, Zucker

Zubereitung

  1. Die Schokolade im Wasserbad schmelzen. Dabei gelegentlich umrühren, das Wasser darf auf keinen Fall kochen! Das würde der Schokolade schaden.
  2. Die Schüssel aus dem Wasserbad nehmen, leicht abkühlen lassen, den Schmand gut unterziehen. Die Vanilleschote längs halbieren, Mark herauskratzen, unterziehen.
  3. Die Sahne schlagen. Sobald die Schokoladen-Masse Raumtemperatur erreicht hat, ein Drittel der sahne unterrühren, den Rest unterheben. In Schälchen verteilen.
  4. Vor dem Servieren mindestens 3 Stunden kalt stellen. In der Zwischenzeit Erdbeeren oder anderes Obst waschen, mit Zucker mischen und etwas ziehen lassen. Gemeinsam servieren.

Zubereitungszeit: etwa 50 Minuten Arbeits- + 3 Stunden Kühlzeit

Schwierigkeit: überraschend einfach

Quelle: Tim Mälzer - Kochbuch, S. 296

Kochbuch: Tim Mälzer - Kochbuch

Tim Mälzer - KochbuchDas dritte Kochbuch von Tim Mälzer ist schon vom Umfang so dick, wie die beiden Vorgänger zusammen. Auf über 300 Seiten stellt er wieder eltiche Rezepte vor, die seinen typischen Stil widerspiegeln. Die Rezepte sind in aller Regel recht schnell und einfach nachvollziehbar und auch von Anfängern gut nachkochbar. Viele Rezepte sind abgewandelte Klassiker, aber auch neue Ideen werden vorgestellt. Die Rezepte haben allesamt eine übersichtliche Zutatenliste, die Arbeitsanleitung ist untergliedert und gut nachvollziehbar beschrieben. Tipps für das gelingsichere Nachkochen sind farblich hervorgehoben. Abgerundet werden die Rezepte durch wunderschöne, überwiegend großfomratige Fotos, die Appetit machen. Die sind in aller Regel ohne Schnickschnack arrangiert, so ähnlich kommt es vermutlich auch auf so manchen Familientisch.

Abgerundet wird das Buch noch durch zu jedem Kapitel ausführliche Produktinfos, Tipps zum Einkauf und Lagerung. Das ist jedoch recht allgemein gehalten, eher auch, woran erkenne ich beispielsweise einen guten Metzger. Bei einigen Rezepten werden noch weitere Tipps zum Einkauf eingestreut.

Die Rezepte selber sind untergliedert nach Erinnerungen, Milchprodukten, Salat und Gemüse, Fisch und Meer, Fleisch, Geflügel, Saucen und Dressings, Kartoffeln Reis und Pasta, Brot und Kuchen, Schokolade, sowie eine Danksagung und ein recht ausführliches Register. Einziges Manko (oder auch nicht!) sind fehlende Nährwert- und ungefähre Zubereitungszeit. Die muss jeweils abgeschätzt werden. Doch sind die Rezepte in aller Regel so, dass man sich nicht stundenlang an den Herd stellen muss, um echte Köstlichkeiten auf den Tisch stellen zu können. Viele Rezepte sind gut alltagstauglich und ausgewogen.

Für Mälzer-Fans ein absolutes Must-Have, für alle anderen eine tolle Ergänzung der Kochbuchsammlung, die sicher manch neue Idee mitbringt.

Das Buch ist aktuell noch im Handel oder bei Amazon erhältlich. Daraus schon vorgestellt:

3.05.09

Rezept: Spinat-Eier

Spinat-Eier

Mal wieder ein schnelles Gericht, das auch gut als Vorspeise dienen könnte. Der Spinat war aus der Biokiste und entsprach erst Baby-Elefantenohren, wohl das letzte Mal für längere Zeit. Der Spinat ist recht puristisch zubereitet, die Eier sind ja ein klassischer Begleiter. Darüber noch eine Handvoll frisch geriebenen Parmesans - sogar das Kind schätzte so das Gemüse.

Zutaten

Für 4 als Hauptgericht, oder für 8 als Vorspeise

  • 1 kg Blattspinat
  • 2 Zwiebeln
  • 1 große Knoblauchzehe
  • 2 EL Butter
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 8 Eier (M)
  • ca. 30 g Parmesan

Zubereitung

  1. Den Spinat gründlich waschen, die Blätter von den Stielen abknipsen, gut trockenschütteln und die Blätter in grobe Streifen schneiden.
  2. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. In einer großen Pfanne die Butter zerlassen. Darin Zwiebel- und Knoblauchwürfel glasig anschwitzen, dann den Spinat zugeben und rasch zusammenfallen lassen. Mit Spinat, Pfeffer und Muskat pikant würzen.
  3. 8 Mulden in den Spinat drücken, die Eier dort hinein aufschlagen. Deckel aufsetzen und 5 Minuten stocken lassen.
  4. In dieser Zeit den Parmesan reiben, darüber streuen, Deckel erneut aufsetzen und weitere 5 Minuten stocken lassen. Rasch servieren.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 40 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: variiert nach GU - Landküche, S. 33

1.05.09

Rezept: Spargelkonfitüre

Spargelkonfitüre

Ich hatte Lust auf Küchenexperimente und dieses Rezept klang spannend, nur konnte ich es mir nicht im geringsten vorstellen. Also musste eine sensorische Begutachtung erfolgen und hierfür natürlich zuerst das Einkochen. Ergebnis: WOW!! Ein Versuch der Beschreibung: warm ein leicht dezentes Spargelaroma, das nach dem Abkühlen deutlich gewinnt, im Hintergrund leichte Zitrusnoten, umschmeichelt von Vanille. Verkostet wurde pur, auf Brötchen und zu Käse. Auf Brötchen nicht schlecht, allerdings war es zu Käse (junger Gouda, gut wäre auch Camembert) ein abolutes Highlight!! Wer also mal ein ungewöhnliches Spargelrezept testen möchte, das er auch gut als Geschenk aus der Küche weiterreichen kann, ein unbedingtes Nachkochen wird wärmstens empfohlen. Bislang konnte diese Konfitüre aus Spargel alle Skeptiker überzeugen.

Zutaten

Ergibt 5-6 Gläser von etwa 200 ml Inhalt (ein buntes Sammelsurium, kann es daher schlecht abschätzen)

  • 1,3 kg Spargelbruch (fertig vorbereitet 1 kg)
  • Salz, Zucker
  • 1 kg Gelierzucker 1:1
  • 1 Vanilleschote
  • 1 EL Zitronensaft

Zubereitung

  1. Den Spargel sehr gut schälen, in 3 cm große Stücke schneiden. Wasser aufsetzen, darin die Spargelschalen 10 Minuten kochen. Den Fond durch ein Sieb abgießen, auffangen, salzen und zuckern, darin den Saprgel in etwa 15 Minuten sehr weich kochen.
  2. Spargelstücke mit dem Gelierzucker mischen, Vanilleschote längs aufschlitzen, Mark herauskratzen und gemeinsam mit dem Zitronensaft zugeben, alles gut durchrühren und 30 Minuten ziehen lassen.
  3. Die Gläser in warmes Wasser einlegen.
  4. Die Spargelstücke sehr fein pürieren, aufkochen und etwa 4 Minuten köcheln lassen. Dabei die ganze Zeit rühren, brennt leicht an.
  5. Köchelnd in die Gläser füllen, verschließen, 5 Minuten auf dem Kopf stehen lassen, umdrehen und auskühlen lassen.

Zubereitungszeit: etwa 45 Minuten Arbeits- + 45 Minuten Koch- + Ruhezeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: variiert nach NGV - Spargel, S. 150