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30.04.09

Rezept: Gratinierter Rahmspinat

Gratinierter Rahmspinat

Zu unseren Lammkoteletts gab es noch diesen gratinierten Rahmspinat nach einem Rezept von Jamie Oliver. Wir haben noch Zwiebel und Knoblauch ergänzt. Durch den Parmesan wird es richtig schön würzig. Mit recht geringem Arbeitsaufwand hatten wir eine genial leckere Beilage.

Zutaten

Für 4 Personen als Beilage

  • 600 g frischer Blattspinat
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 EL Butter
  • 1 TL Zitronensaft
  • 200 ml Sahne
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • etwa 40 g Parmesan

Zubereitung

  1. Den Spinat gründlich waschen, dabei die Stiele abschneiden, Blätter je nach Größe evtl. noch in Streifen schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken.
  2. Butter mit Olivenöl in einem Topf zerlassen, Zwiebel und Knoblauch darin glasig anschwitzen, herausnehmen, beiseite stellen. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. Jetzt den Spinat im gleichen Fett mit etwas Zitronensaft etwa 1 Minute bei geschlossenem Deckel andünsten, so dass der Spinat gerade zusammengefallen ist.
  4. Den Topf vom Herd nehmen, 1 Minute ruhen lassen. Gegebenenfalls zu viel Flüssigkeit abgießen, Zwiebel und Knoblauch erneut zugeben, untermischen, mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
  5. Gemeinsam in eine Auflaufform geben, mit Sahne übergießen. Parmesan reiben und über den Spinat streuen.
  6. Auf mittlerer Schiene ca. 8 Minuten im vorgeheizten Ofen gratinieren.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 35 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: ganz leicht variiert nach Jamie Oliver - Essen ist fertig, S. 184

28.04.09

Rezept: Waldorfsalat

Waldorfsalat

Ich hatte ja vor etlicher Zeit schon versprochen, auch mal meinen Waldorfsalat zu bloggen. Die damals eingekauften Zutaten waren in eine Apfel-Sellerie-Suppe gewandert. Doch jetzt war wieder Grillen angesagt und in der Biokiste war neben Äpfeln auch ein Knollensellerie. Perfekt. Ich mag es etwas apfeldominiert, daher nehme ich immer doppelt soviel Apfel wie Sellerie. Meine Walnüsse habe ich in meinem neuen Blitzhacker pulverisiert, unbrauchbar, dabei hatte ich den Finger nur 3 Sekunden auf dem Knopf. Das Messer ist einfach noch zu scharf. Daher wurden Mandeln untergemischt, da mein Walnussvorrat verbraucht war. Dennoch waren alle Anwesenden begeistert, durchgezogen schmeckt er am nächsten Tag fast noch besser, ist also perfekt vorzubereiten.

Zutaten

Für 4-6 als Beilagensalat

  • 250 g Knollensellerie
  • 3 große Äpfel, 600 g gesamt
  • 1 Biozitrone
  • 200 g Saure Sahne
  • 150 g Salatcreme
  • Salz, Pfeffer
  • 20 g Walnusskerne (alternativ Mandeln im Notfall)
  • 1/2 Bund Schnittlauch

Zubereitung

  1. Sellerie und Äpfel schälen, bei den Äpfeln Kerngehäuse entfernen und beides in feine Streifen schneiden (von Hand gibt das optisch schönste Ergebnis), in eine Schüssel geben.
  2. Zitrone heiß abspülen, trocknen. Die Hälfte der Schale abreiben, zugeben, halbieren, Saft auspressen und mit den Stiften mischen. Saure Sahne und Salatcreme verrühren, zugeben, alles gut durchmischen. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  3. Kühl gestellt mindestens 3 Stunden gut durchziehen lassen. Nochmals abschmecken.
  4. Walnüsse grob hacken (einige für die Deko beiseite legen...), unter den Salat heben. Schnittlauch waschen, trockenschütteln, in Röllchen schneiden, darüber streuen und mit den restlichen Walnüssen garniert servieren. (Oder eben gehackte Mandeln untermischen).

Zubereitungszeit: von Hand etwa 50 Minuten Arbeits- + 3 Stunden Kühlzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: ursprünglich mal nach Dr. Oetker - Grundkochbuch, S. 51, aber deutlich variiert

27.04.09

Rezept: Cremige Polenta mit Gorgonzola und Rosmarin-Birne

Cremige Polenta mit Gorgonzola und Rosmarin-Birne

Garten-Koch-Event April 2009 - Rosmarin [30. April 2009]Auch Michl und Andre, die ja auch gerne kochen, sahen bei mir das Banner für das Garten-Koch-Event Rosmarin und wollten auch unbedingt etwas beisteuern, da sie große Rosmarin-Fans sind. Da ich keinen der beiden bislang zur eigenen Seite überreden konnte, hier also ihr Beitrag.

Es harmonierte alles ganz großartig! Die Polenta wurde durch den Parmesan richtig schön würzig, ein absoluter Genuss! Von der Polenta war er total begeistert. Dazu dann die würzige Sauce mit Gorgonzola und der Rosmarin-Geschmack der Birne - einfach genial lecker. Allerdings schmeckte man den Parmesan in der Gesamtheit nicht mehr raus.

Zutaten

Für 4 Personen

Für die Polenta:

  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 - 1,5 l Hühnerbrühe
  • 2 Lorbeerblätter
  • 170 g Polentagrieß
  • Salz, Pfeffer
  • 30 g Parmesan

Für die Birnen:

  • 2 feste Birnen
  • 2 Rosmarinzweige
  • 40 g Butter
  • 2 EL Zucker
  • Salz, Pfeffer

Außerdem:

  • Radicchio, hier ersatzweise Chicorée
  • 150 g Gorgonzola

Zubereitung

  1. Für die Polenta die Zwiebel und die Knoblauchzehen schälen und fein hacken. Das Olivenöl in einem Topf erhitzen, darin die Würfel anschwitzen, mit 1 Liter aufgießen und aufkochen lassen. Die Lorbeerblätter einlegen und die Polenta unter Rühren einrieseln lassen.
  2. Die Hitze reduzieren, so dass es gerade nicht siedet, mit Salz und Pfeffer würzen. Den Deckel aufsetzen und in 30-45 Minuten ausquellen lassen. Dabei hin und wieder umrühren. Gegebenenfalls mit weiterer Hühnerbrühe aufgießen, so dass die Polenta eine weiche, cremig-flüssige Konsistenz bekommt.
  3. Den Salat (Radicchio am besten) waschen, dabei die einzelnen Blätter ablösen, ggf. noch etwas zerzupfen.
  4. Die Birnen waschen, halbieren, Kerngehäuse entfernen und jede Hälfte je nach Größe in 3-4 Schnitze teilen. Butter in einer Pfanne zerlassen, Rosmarin waschen und gründlich trockenschütteln.
  5. Zucker in die Pfanne einstreuen, schmelzen lassen, Rosmarin einlegen, die Birnen darin von allen Seiten karamellisiert sind.
  6. Parmesan reiben, unter die Polenta rühren und nochmals abschmecken. Den Radicchio ganz kurz in der Pfanne mit den Birnen schwenken. Polenta auf Teller geben, darauf die Salatblätter und Birnenspalten geben, einen großzügigen Klacks Gorgonzola dazugeben, servieren.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 70 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Christian Rach - Das Kochgesetzbuch, S. 107

25.04.09

Rezept: Rhabarberkuchen mit Mandelguss

Rhabarberkuchen mit Mandelguss

Wir hatten gestern Rhabarber in der Biokiste und auch der im Garten wächst und wuchert. Zeit also, den ersten Rhabarberkuchen des Jahres zu backen. Natürlich musste ein neues Rezept getestet werden, denn in der Kiste lag auch ein Flyer mit Rhabarber-Rezepten. Mich lachte neben einem Gemüserezept dieser Kuchen an. Ich habe nur den Zimt gegen Vanille eingetauscht und fand es genial lecker, sogar den Weißwein im Teig hat man durchgeschmeckt, den werde ich zu anderen Obstkuchen nochmal machen, der war großartig. Den Kuchen gab es gestern als Dessert nach dem Grillen. Alle waren so begeistert, dass kein Krümelchen übrig blieb, daher nur das Foto auf Serviette.

Zutaten

Für eine 26-cm Springform

Für den Rhabarber:

  • 1 kg Rhabarber
  • 125 g Zucker

Für den Mürbeteig:

  • 100 g Butter
  • 75 g Zucker
  • 1 Ei (M)
  • 2 EL Weißwein
  • 250 g Mehl (Typ 405)
  • 2 TL Backpulver

Für den Guss:

  • 200 g Crème fraîche
  • 2 Eier (M)
  • 75 g Zucker
  • 1 Vanilleschote
  • 80 g gemahlene Mandeln

Zubereitung

  1. Den Rhabarber schälen, in kleine, etwa 1 cm dicke Stücke schneiden und mit dem Zucker mischen. 1 Stunde ziehen lassen.
  2. Für den Teig die Butter mit dem Zucker schaumig rühren, das Ei mit dem Weißwein unterrühren, zuletzt Mehl mit Backpulver zugeben, alles gut verkneten, in Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten im Kühlschrank kalt stellen.
  3. Die Springform fetten und den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Rhabarber in einem Sieb abtropfen lassen.
  4. Die Form mit dem Teig auskleiden, dabei einen mindestens 3 cm hohen Rand formen. Die abgetropften Rhabarberstücke darauf verteilen. Mit Backpapier abdecken und im Ofen auf mittlerer Schiene 45 Minuten backen.
  5. Für den Guss Crème fraîche mit Zucker und Eiern verrühren, die Vanilleschote längs aufschlitzen, Mark herauskratzen, zugeben und die Eiercreme mit den Mandeln gut verrühren. Backpapier entfernen, Guss über den Rhabarber geben und offen weitere 30-35 Minuten backen.

Zubereitungszeit: reine Arbeitszeit etwa 45 Minuten (unterbrochen) + 30 Minuten Ruhe- + 75 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: leicht variiert nach Flyer der Biokiste

Andere Rhabarberkuchen-Rezepte:

23.04.09

Rezept: Veronikas Original italienische Pizza

italienische Pizza

Meine Mutter hatte, als ich ein Teenager war, eine italienische Bekannte, eine echte italienische Mama, genau wie man sie sich vorstellt. Pizza liebten meine Geschwister und ich sehr, aber die von meiner Mutter war einfach nicht so gut. Also bekam sie von Veronika jede Menge Tipps für eine gelingsichere italienische Pizza. Seither mache ich sie nur noch auf diese Art! Ich experimentiere ja gerne mit Rezepten, aber bei Pizza gibt es für mich nur Veronikas Methode. Abgesehen vom fehlenden Steinofen schmeckt sie echt wie beim Italiener! Ehrenwort!! Danach vergesst Ihr die ganzen Tiefkühlversionen! Hier also Veronikas Rezept und alle Tricks, der Boden wird echt superknusprig:

Zutaten

Für 2-3 Pizzen à 28 cm

Für den Hefeteig:

  • 200 ml Wasser
  • 1/2 Würfel Hefe
  • 1 Prise Zucker
  • 400 g Mehl Typ 405
  • 3 EL Olivenöl
  • 1/3 TL Salz (bis zu 1/2 je nach Salzvorliebe)
  • Mehl für die Arbeitsfläche, etwas Olivenöl für die Bleche

Für den Belag:

  • 2-3 EL 3-fach konzentriertes Tomatenmark
  • Salz, Pfeffer, italienische Kräuter
  • 3 EL Dosentomaten (ganze!)
  • weiterer Belag nach Wunsch: käse (super Mozzarella), Salami, Schinken, Pilze, ...

Zubereitung

  1. Die Hefe in lauwarmes Wasser bröseln und mit dem Zucker verrühren. Sobald sich der Vorteig verdoppelt hat, mit den restlichen Zutaten zu einem glatten Teig verkneten. Dabei hilft gerne die Küchenmaschine.
  2. Danach den Teig mit einem Tuch abgedeckt gehen lassen, bis sich der Teig mindestens verdoppelt hat. Wer es abends eilig hat: früh vorbereiten und über Tag im Kühlschrank gehen lassen.
  3. Den Teig aufteilen (je nach gewünschter Dicke in 2-3 Stücke). Die Bleche einölen. Wer keine Pizzableche hat, ich auch nicht. Ich nehme einfach immer Formen für Obstkuchen. In Etappen schön dünn ausrollen, immer wieder Pause machen. Das geht auch am besten mit den Handballen. Wer ein Profi ist, der kann es in der Luft auswirbeln. Das Ergebnis sieht dann so aus:

    Italienische Pizza - Boden
  4. Dann auf jedem Boden 1 EL vom konzentrierten Tomatenmark verstreichen, das saugt hinterher die überschüssige Flüssigkeit des Belages auf und sorgt dafür, dass der Boden knusprig bleibt:
  5. italienische Pizza Tomatenmark
  6. Darauf Salz, Pfeffer und getrocknete italienische Kräuter streuen:
  7. italienische Pizza Kräuter
  8. Die Dosentomaten etwas zerkleinern. Fertig zerkleinerte sind oft bitter, da die Kerne mit zerkleinert werden, daher lieber etwas Arbeit investieren. Je nach Wunsch 2-3 (ich nehme lieber 3) EL darauf verteilen:
  9. italienische Pizza - Basis
  10. Damit ist die Basis fertig. Jetzt kann nach Belieben belegt werden. Den Ofen entweder auf Pizzastufe vorheizen. Wer die nicht hat, heizt auf 230°C Ober-/Unterhitze vor. Umluft ist hier echt nicht geeignet! Dann auf der untersten Schiene einzeln 10-15 Minuten knusprig backen. Man kann den Teig natürlich auch auf Bleche verteilen. Es reicht für 2 Bleche, wenn der Teig gut gegangen ist.
  11. Wir haben hier mit Zwiebeln, Schinken, Ananas und Käse belegt.

    italienische Pizza

Zubereitungszeit: etwa 60 Minuten Arbeits- + mind. 3 Stunden Ruhe- + 2-3x 15 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: ist einfacher als man denkt!

Quelle: Veronika - dafür liebe ich sie heute noch!

21.04.09

Rezept: Spargel-Bärlauch-Suppe

Spargel-Bärlauch-Suppe

Mein letzter Rest des diesjährigen Bärlauchs durfte mit ganz frischem Spargel diese Creme-Suppe verfeinern. Eine sehr feine und leckere Frühlingssuppe. Der feine Spargelgeschmack harmoniert ganz wunderbar mit der leichten Bärlauchnote. Wenn ich nächstes Jahr wieder Bärlauch habe, werde ich die Suppe sicher wieder machen. Auch ein toller Auftakt für ein Frühlingsmenu. Sogar mein nicht wirklich suppenliebender Göttergatte war wirklich angetan.

Zutaten

Für 4 Personen

  • 500 g Suppenspargel oder Spargelbruch
  • Salz, Zucker
  • 1 EL Zitronensaft
  • 750 ml Wasser
  • 1 1/2 EL Butter
  • 2 TL Mehl
  • 300 ml Sahne
  • 1 Bund Bärlauch
  • geschlagene Sahne für die Deko

Zubereitung

  1. Den Spargel schälen, die Enden abschneiden. Die Spargelschalen mit etwas Salz, Zucker und Zitronensaft mit dem Wasser aufkochen und etwa 10 Minuten kochen lassen. Die Spargelstangen in 3 cm große Stücke schneiden.
  2. Spargelfond durch ein Sieb abgießen, die Flüssigkeit auffangen. Die Spargelstücke in der Flüssigkeit in 10 Minuten weich kochen, herausheben, dabei die Spitzen separat lagern.
  3. Butter in einem weiteren Topf zerlassen, Mehl hineinstäuben und goldgelb anschwitzen. Mit dem Spargelfond abslöschen und mit Sahne aufgießen, kurz aufkochen.
  4. Bärlauch waschen, trockenschütteln und hacken. Spargelstücke mit dem Bärlauch in die Suppe geben, kurz durchziehen lassen und pürieren.
  5. Die Spargelspitzen in die Suppe einlegen, warm ziehen lassen. Mit geschlagener Sahne garniert servieren.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 45 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: NGV - Spargel, S. 42

Andere Suppen mit Spargel:

Andere Suppen mit Bärlauch:

20.04.09

Rezept: Spargel-Bärlauch-Quiche

Spargel-Bärlauch-Quiche

Fremdkochen BärlauchEin ganzes Jahr schlummerte dieses Rezept der Kochschlampe auf der unendlichen Nachkochliste. Ich sollte die mir tatsächlich etwas sortieren. Seis drum, ich habe es wiedergefunden. Allerdings haben wir es etwas modifiziert, ich habe den Spargel nicht untergemischt, sondern ausgelegt. Beim nächsten Mal würde ich es fürs Auge allerdings umdrehen: Masse unten, Spargel oben. Vielleicht würden Pinienkerne noch gut harmonieren, ein kleiner Gaumenkitzler würde zumindest noch passen. War übrigens kalt fast noch besser als warm. Hat allen extrem gut geschmeckt!! Hoffe ich also, dass es mal wieder Jahre gibt, in denen es hier gleichzeitig Bärlauch und Spargel gibt. Denn das Rezept ist genial lecker! Die Kombination von Spargel und Bärlauch passt richtig gut! Danke an die Kochschlampe, das Rezept war echt toll!

Zutaten

Für eine 26-cm-Springform

Für den Mürbeteig:

  • 250 g Mehl
  • 125 g Butter
  • 1/2 TL Salz
  • 1 Ei (M)

Für den Belag:

  • 700 g Spargel
  • 1 Bund Bärlauch
  • 400 g Saure Sahne
  • ca. 50 g geriebener Emmentaler
  • 2 Eier (M)
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Für den Mürbeteit alle Zutaten rasch verkneten und in Frischhaltefolie gewickelt 30 Minuten im Kühlschrank kalt stellen.
  2. In der Zwischenzeit den Spargel schälen, Enden abschneiden. Die Stangen auf 11 cm kürzen. Den Spargel inkl. der längeren Endstücke in Salzwasser mit etwas Butter und Zucker 5 Minuten vorkochen, abtropfen lassen.
  3. Den Ofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  4. Bärlauch waschen, trockenschütteln und fein hacken. Saure Sahne mit geriebenem Käse, Eiern und Bärlauch verrühren, mit Salz und Pfeffer pikant abschmecken.
  5. Die Form fetten, den Mürbeteig darin ausbreiten und einen etwa 3 cm hohen Rand formen. Backpapier darauf ausbreiten, mit Linsen bedecken und im vorgeheizten Ofen 10 Minuten blind backen.
  6. Die Bärlauch-Creme darauf geben, jetzt die Spargelstangen darauf anrichten, die Seiten mit den Endstücken auffüllen.
  7. Auf mittlerer Schiene ca. 30 Minuten backen, bis die Oberfläche leicht gebräunt ist.

Zubereitungszeit: etwa 45 Minuten Arbeits- + 40 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Kochschlampe

Dieses Bild hätte ich gerne zuoberst:

vorbereitete Spargel-Bärlauch-Quiche

19.04.09

Rezept: Rührei mit Bärlauch

Rührei mit Bärlauch

Wir hatten beim gemütlichen Frühstück mal Lust auf etwas anderes als unsere Frühstückseier, Speck für unser sonst gewohntes Rührei mit Speck war nicht da und für die Variante mit Spargel hätte ich noch zum Stand gemusst. Aber ich hatte noch Bärlauch da und so eine würzige Variante - darauf hatten wir so richtig Lust. Typisch für ein Rührei war es extrem rasch fertig. Einfach ein genial leckeres Frühstück, dazu ein Vollkornbrötchen, perfekt!

Zutaten

Für 2 Personen

  • 1 Bund Bärlauch
  • 3 Eier (L)
  • 60 ml Sahne
  • Salz, Pfeffer
  • 1 EL Butter

Zubereitung

  1. Bärlauch waschen, trockenschütteln, Stiele abschneiden, Blätter in Streifen schneiden.
  2. Die Eier in einer Schüssel mit der Sahne gut verquirlen, mit Salz und Pfeffer würzen. Die Hälfte des Bärlauchs unterrühren.
  3. Butter in einer beschichteten Pfanne bei 2/3 der maximalen Hitze zerlassen. Die Eimasse hineingeben. Sobald die anfängt zu stocken, mit einem Wender immer von außen nach innen die Masse zusammenschieben.
  4. Sobald alles schön gestockt aber noch leicht fluffig ist, herausnehmen udn mti dem restlichen Bärlauch bestreut serveiren.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 15 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

18.04.09

Rezept: Kräuter-Käsekuchen mit Bärlauch

Kräuter-Käsekuchen mit Bärlauch

Die Bärlauch-Saison hier geht schon wieder zu Ende, doch ich habe in der letzten Woche mehrere Bärlauch-Rezepte ausprobiert, die ich Euch gerne vorstellen möchte. Dieser pikante Käsekuchen ist ein wunderbar frisches und würziges Frühlingsrezept. Ich habe das Rezept variiert und außer normalem Frischkäse noch Ziegenfrischkäse verwendet, was wunderbar mit den Kräutern harmoniert. Alleine das Hacken der Kräuter verzaubert, denn der Duft nach Frühling breitete sich in der ganzen Wohnung aus.

Zutaten

Für eine 26cm-Springform

Für den Mürbeteig:

  • 250 g Mehl Typ 405
  • 125 g Butter
  • 1 Ei (M)
  • 1/2 TL Salz

Für den Belag

  • 1 Bund Bärlauch
  • 1/2 Bund Estragon
  • 1 Bund Petersilie
  • 2 Zweige Bohnenkraut
  • 2 Zweige Thymian
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 70 g geriebener Bergkäse
  • 150 g Ziegenfrischkäse
  • 150 g Frischkäse
  • 150 g Mascarpone
  • 150 g Schmand
  • Salz, Pfeffer
  • 3 Eier (M)

Zubereitung

  1. Für den Mürbeteig alle Zutaten rasch verkneten und in Frischhaltefolie gewickelt für 30 Minuten kühl stellen.
  2. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Alle Kräuter waschen, trockenschütteln und fein hacken, Frühlingszwiebeln waschen, Wurzeln und welkes entfernen, in feine Ringe schneiden.
  3. Die Springform einfetten, den Mürbeteig darin ausbreiten, einen ca. 3 cm hohen Rand formen. Im Ofen auf mittlerer Schiene 10 Minuten blind backen.
  4. In der Zwischenzeit den Bergkäse reiben, mit dem Ziegenfrischkäse, Frischkäse, Mascarpone, Schmand verrühren, Kräuter unterheben. Eier trennen, Eigelbe unterrühren, aus dem Eiweiß Eischnee schlagen, unterheben. Form aus dem Ofen nehmen, Backpapier samt Linsen entfernen, die Käsecreme auf dem Boden glatt streichen.
  5. Auf mittlerer Schiene 45-50 Minuten backen.

Zubereitungszeit: etwa 40 Minuten Arbeits- + 50 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: recht einfach

Quelle: variiert nach GU - Landküche, S. 35

16.04.09

Rezept: Kartoffelsalat mit Speck und Zwiebeln

Kartoffelsalat mit Speck und Zwiebeln

Zu unserem Ostergrillen mit dem Bärlauch-Mascarpone-Dip haben wir noch diesen Kartoffelsalat vorbereitet. Er wird mit einer warmen Zwiebel-Speck-Vinaigrette serviert. Je schneller der auf den Tisch kommt, umso besser. Denn der knusprige Speck mit den warmen Zwiebeln gibt erst den richtigen Kick. Kalt war er auch nicht schlecht, aber lauwarm definitiv besser. Schmeckte zu allem gegrillten, insbesondere zu Bratwurst.

Zutaten

Für 6 als Beilage

  • 1,2 kg Kartoffeln
  • Salz
  • 4 Zwiebeln
  • 30 g durchwachsener Speck
  • 4 EL Pflanzenöl
  • 4-6 EL Gewürzgurkenessig
  • Pfeffer

Zubereitung

  1. Die Kartoffeln kochen, pellen, etwas auskühlen lassen, in dicke Scheiben schneiden. Leicht gesalzen in eine Schüssel oder auf eine Platte geben.
  2. Zwiebeln schälen, fein würfeln, Speck in feine Streifen schneiden. Speck in einer Pfanne auslassen, je nach Fettgehalt noch etwas Pflanzenöl zugeben. Die Zwiebelwürfel darin glasig andünsten, Essig zugeben und aufkochen lassen.
  3. Pfeffern und mit Salz abschmecken. Über die Kartoffeln geben, rasch servieren.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 45 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Dr. Oetker - Die besten Nudel- und Kartoffelsalate, S. 12

Ich habe schon andere Rezepte für Kartoffelsalate getestet, vielleicht wollt Ihr ja variieren:

15.04.09

Rezept: Torta Pasqualina - Spinattorte

Spinattorte

Wir haben echt Glück mit unserer Hausgemeinschaft, viele der Nachbarn sind zu Freunden geworden. So wurde auch an Ostern in großer Runde gemeinsam im Garten gefrühstückt. Ich brachte meine Hefehasen, Andre und Michl diese italienische Ostertorte mit. Die war herrlich würzig und rundete die anderen Köstlichkeiten wunderbar ab. Sie ist sehr gut vorzubereiten, da sie warm und kalt schmeckt. Die beiden backen diese Spinattorte schon seit Jahren immer zu Ostern und alle Mitesser sind jedes Jahr gleichermaßen begeistert! Das Kind war ganz verrückt danach und hat dafür die Schokolade ignoriert, das will echt was heißen!

Zutaten

Für eine 26-cm-Springform

  • 500 g Blätterteig
  • 1 kg Spinat (TK genommen)
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 250 g Parmesan
  • 1 großes Bund Majoran
  • 300 g Ricotta
  • 3+6 Eier (M)
  • 100 ml Milch
  • 50 g Semmelbrösel
  • Pfeffer
  • 25 g Butter

Zubereitung

  1. Den Blätterteig quadratisch auf 40x40 ausrollen, in die Springform legen und die Ecken überhängen lassen. Den Boden mit einer Gabel einstechen. Kühl stellen.
  2. Den Spinat bei milder HItze auftauen, mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken und etwas abkühlen lassen. Parmesan reiben. Majoran waschen, trockenschütteln, Blätter abzupfen, grob hacken.
  3. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  4. Den Spinat mit dem Ricotta, 200 g vom Parmesan (50 g beiseite stellen!), 3 Eiern, Majoran, der Milch und den Semmelbröseln vermischen, nochmals pikant abschmecken. Die Spinatmasse in die Springform füllen.
  5. Jetzt mit einem Löffel 6 Vertiefungen in die Spinatmasse drücken. Die Eier einzeln aufschlagen und vorsichtig in die Vertiefungen gleiten lassen.
  6. Spinattorte
  7. Den Spinat mit dem beiseite gestellten Parmesan bestreuen. Die Teigecken vorsichtig zur Mitte klappen, zärtlich festdrücken.
  8. Spinattorte vorbereitet
  9. Auf der 2.-untersten Schiene 60 Minuten backen. Die Butter zerlassen und während des Backens gelegentlich die Spinattorte damit bestreichen.
  10. Spinattorte

Zubereitungszeit: etwa 60 Minuten Arbeits- + 60 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: anspruchsvoller

Quelle: Michl

14.04.09

Rezept: Lammkoteletts mit Kräutersauce

Lammkoteletts mit Kräutersauce

Garten-Koch-Event April 2009 - Rosmarin [30. April 2009]Bei uns gab es an Ostern Lamm. Unser Nachbar hat in der Nähe seiner Arbeit einen Türken, der immer ganz tolles Lamm hat, was ich beim Grillen schon öfters beneidet habe, da es hier etwas schwierig ist, an gutes Lammfleisch zu kommen. Netterweise hat er mir vor Ostern tolle Lammkoteletts mitgebracht. Die schmecken ja am besten mit Kräutern, insbesondere Rosmarin ist für mich ein Muß beim Zubereiten von Lamm. Also ein würdiger Beitrag fürs laufende Garten-Koch-Event. Das Lammfleisch war absolut perfekt! Dazu dann diese tolle, aromatische Kräutersauce, wir schwebten kulinarisch auf Wolke 7!! Dazu gab es klassische Rosmarinkartoffeln und gratinierten Blattspinat. Ein würdiges und genial leckeres Feiertagsessen!

Zutaten

Für 4 Personen

  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Bund Petersilie
  • 1 Bund Schnittlauch
  • 1 Bund Basilikum
  • 1/2 Bund Thymian
  • 1 großer Zweig Rosmarin
  • 4 Salbeiblätter
  • 12 Lammkoteletts
  • Salz, Pfeffer
  • 5 EL Olivenöl
  • 100 g Butter
  • 25 g Pinienkerne
  • 50 ml Geflügelbrühe

Zubereitung

  1. Zwiebel und Knoblauch schälen. Beides fein hacken. Die Kräuter waschen, trockenschütteln. Vom Thymian die Blättchen und vom Rosmarin die Nadeln abstreifen, alles fein hacken. Den Ofen auf 70°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Die Lammkoteletts abspülen, trockentupfen, salzen und pfeffern.
  3. 2 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, darin die Lammkoteletts von beiden Seiten je 1 1/2 Minuten braten. Im Ofen warm stellen.
  4. Das restliche Olivenöl mit der Hälfte der Butter im Bratensatz erwärmen. Darin die Zwiebel- und Knoblauchwürfel glasig anschwitzen, die Pinienkerne kurz mit anrösten. Dann die gehackten Kräuter mit der Geflügelbrühe zugeben, kurz aufkochen, mit der restlichen Butter aufmontieren.
  5. Sauce zu den Koteletts servieren.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 25 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Compact - Steaks und Co, S. 40

Kochbuch: Compact - Steaks und Co

Steaks und CoIch bin mit einem absoluten Fleischliebhaber verheiratet. Er isst zwar auch gerne vegetarisch, aber wenn er die Wahl hat, darf gerne ein Stück Fleisch mit auf den Teller. Daher kann es bei uns im Regal gerne auch einige Bücher für leckere Fleischrezepte haben. Hier werden ausschließlich Rezepte für Kurzgebratenes vorgestellt, Schmorgerichte fehlen, so dass sich die Zubereitungszeit insgesamt eher in überschaubaren Grenzen hält. Die Rezepte selbst sind geordnet nach Fleischsorte, also Rind und Kalb, Schwein, Lamm Geflügel und Wild. Zusätzlich gibt es noch einige Beilagentipps wie Chutneys oder Gemüsebeilagen.

Pro Doppelseite werden 2 Rezepte vorgestellt, von denen aber nicht jedes bebildert ist. Schade, denn diese sind großformatig, appetitanregend und auch so hinzubekommen. Die Zutatenliste ist jeweils in einem Kasten übersichtlich am Rand gehalten und die benötigten Zutaten für Fleisch und Sauce separat aufgelistet, falls variiert werden soll. Die Arbeitsanleitung ist untergliedert und gut nachvollziehbar beschrieben. Ergänzt wird jedes Rezept durch die Nährwertangaben. Leider ist keine ungefähre Arbeitszeit angegeben, diese muß abgeschätzt werden.

Die Rezepte sind insgesamt alle eher edel, dennoch auch etwas für den kleinen Geldbeutel, da auf leicht erhältliche Zutaten zurückgegriffen wird. Auch müssen nicht etliche Küchengeräte angeschafft werden. Insgesamt kann ich dieses Büchlein nur wärmstens empfehlen, insbesondere die Preis-Leistung ist fast unschlagbar. Das Buch ist aktuell noch im Handel oder bei Amazon erhältlich.

Daraus bislang vorgestellt:

12.04.09

Rezept: Bärlauch-Mascarpone-Dip

Bärlauch-Mascarpone-Dip

Fremdkochen BärlauchBei uns gab es gestern ein Grillen mit mehreren Familien hier im Haus. Ich hatte mir schon vor etlicher Zeit die Bärlauch-Frischkäse-Crostini gemerkt. Aber ich wollte das als Dip zum Grillen nehmen und nicht primär als Brotaufstrich verwenden. Ich habe den vorgesehenen Essig durch Zitronensaft ersetzt und nicht wie Jan nur Frischkäse verwendet, sondern eine Hälfte Mascpone zugesetzt. Wir haben es zu mariniertem Schweinesteak und zu Folienkartoffeln gegessen und waren gleichermaßen begeistert. Es blieb einfach nichts übrig. Es hat uns richtig gut geschmeckt, einfach genial lecker, ein toller Grilldip. Damit darf dieser Grilldip am Fremdkochen Bärlauch teilnehmen.

Zutaten

Für 1 Schüssel

  • 1 kleines Bund Bärlauch
  • 1/2 Bund Schnittlauch
  • 125 g Mascarpone
  • 125 g Frischkäse Natur
  • ca. 50 ml Sahne
  • Salz, Pfeffer
  • 1/2 Zitrone

Zubereitung

  1. Bärlauch waschen, trockenschütteln, einige Blättchen für die Deko aufheben, den Rest in feine Streifen schneiden. Schnittlauch waschen, trockenschütteln, in Röllchen schneiden.
  2. Beide Kräuter mit der Mascapone, dem Frischkäse und der Sahne vermischen. Mit Salz, Pfeffer und dem ausgepressten Zitronensaft abschmecken. Möglichst im Kühlschrank noch etwa 1 Stunde durchziehen lassen.
  3. Nochmals abschmecken, mit dem beiseite gelegten Bärlauch garnieren.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 10 Minuten + 1 Stunde Wartezeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: variiert nach Jans Küchenleben

Bei mir bislang schon vorgestellte Rezepte mit Bärlauch:

11.04.09

Rezept: Königsberger Klopse

Königsberger Klopse

Wir hatten im Urlaub seit Ewigkeiten mal wieder Königsberger Klopse gemacht. In Bayern ist Kalbshackfleisch zu bekommen, hier bin ich bei allen drei Metzgern gescheitert. Doch jetzt zu diesem Klassiker. Ich weiß, dass es unzählige Rezeptvarianten gibt. Auch bei uns wurde lange nach dem idealen Rezept gesucht, da Omas leider nicht schriftlich festgehalten war.

Ich persönlich liebe sie mit Kalbshack, ich finde, dadurch werden sie noch feiner. Ja, ich will Sardellen (die ich eigentlich nicht so mag) in der Hackmasse, denn das gibt eine richtig feine und würzige Note. Mit Sieden lassen in Essigwasser hatten wir vor Ewigkeiten mal probiert und wurde als "zu sauer" befunden. Dieses Rezept hingegen wird von uns von Zeit zu Zeit mal gekocht und ich finde es jedes Mal wieder genial lecker!

Damit wünsche ich allen ein schönes Osterwochenende! Möge der Hase morgen allen liebevoll was nettes verstecken!

Zutaten

Für 5 Personen

Für die Klopse:

  • 1 1/2 Brötchen (vom Vortag)
  • 1 Tasse heiße Milch
  • 6 Sardellenfilets (aus dem Glas)
  • 2 Schalotten
  • 1 TL Butter
  • 1 Biozitrone (die Schale)
  • 500 g Kalbshackfleisch
  • 2 Eigelb
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 1,5 l Fleischbrühe
  • 2 Zwiebel
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 Nelke

Für die Sauce

  • 3 EL Butter
  • 3 EL Mehl
  • 250 g Sahne
  • 100 g kleine Kapern, abgetropft (bei uns waren es sicher mehr)
  • 1 Zitrone (der Saft)
  • 1 Prise Zucker
  • wer will: 1 Eigelb

Zubereitung

  1. Die Rinde der Brötchen entfernen, den Rest in heißer Milch einweichen. Die Sardellen fein hacken. Schalotten schälen und ebenfalls fein hacken. Die Schalottenwürfel in der Butter glasig andünsten.
  2. Die Zitrone heiß abspülen, abtrocknen und die Schale abreiben. Für die Sauce die Zitrone halbieren und auspressen, Saft beiseite stellen.
  3. Die Brötchen ausdrücken, zum Kalbshack geben, mit den Schalotten- und Sardellenwürfeln sowie der Zitronenschale und den Eigelben verkneten. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
  4. Die Brühe aufkochen, die Zwiebel schälen. Die Nelke in die Zwiebel stecken und mit dem Lorbeerblatt in die noch nicht kochende Brühe legen.
  5. Während die Brühe anfängt zu kochen aus der Hackmasse kleine Klöße formen. Diese dann vorsichtig in die Brühe gleiten lassen. Jetzt sollte die Brühe nicht mehr kochen, sondern nur noch schwach sieden. Die Klopse darin 8-10 Minuten ziehen lassen. Mit einem Schaumlöffel herausheben und warm stellen (auf einem Teller im Ofen bei 50°C). Brühe beiseite stellen.
  6. In einem zweiten Topf die Butter zerlassen, das Mehl hineinstäuben und anschwitzen. Mit der Brühe ablöschen, so dass eine sämige Sauce entsteht (waren bei uns etwa 200 ml, aber lieber nach und nach zugeben). Alles 2 Minuten köcheln lassen.
  7. Den Topf vom Herd nehme und die Sahne mit dem Zitronensaft und den Kapern zugeben. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Wer will, kann die Sauce noch mit 1 Eigelb binden. Dann darf sie aber nicht mehr kochen!
  8. Die Klopse in die Sauce legen und kurz ziehen lassen (während der Tisch gedeckt wird...)

Zubereitungszeit: fertig in etwa 1 Stunde

Schwierigkeit: recht einfach

Quelle: GU - Die echte deutsche Küche, S. 187

9.04.09

Rezept: Sherry-Sauce mit Weißkohl

Weisskohl-Sherry-Sauce

Bei uns wurde ja schon mehrfach gegrillt. Wir hatten nochmal Kohl in der Biokiste, den zu Grillen geht nicht gut. Aber ihn in eine Sauce packen, die laut Rezeptbeschreibung zu jeder Art gebratenem und gegrilltem Fleisch passte, das war eine gute Lösung. Schon alleine der Duft bei der Vorbereitung war vielversprechend und das erste Abschmecken begeisterte. Wir haben uns dann auch für die sehr schlichte Version entschieden und die lt. Rezept noch vorgesehen Aromen weggelassen. Es passte hervorragend zu Rind und klassisch mariniertem Schweinesteak, aber auch zu Pute wurde es gerne genommen. Hinterher schmeckte es gut pur mit etwas Baguette. Einfach genial lecker, trotz recht großer Schüssel blieb nichts übrig, schmeckte warm allerdings besser als kalt.

Zutaten

Als Sauce zu gebratenem/ gegrillten Fleisch als alleinige Sauce für ewa 4 Personen

  • 100 g Weißkohl
  • 30 g Knollensellerie
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 20 g Butter
  • 1 TL Thymian (getrocknet)
  • 100 ml Sherry (Medium)
  • 200 ml Geflügelbrühe
  • 1 TL Speisestärke
  • 200 g Sahne
  • Salz, Pfeffer
  • lt. Rezept noch: 1 EL Aceto balsamico, 1 EL Sojasauce, Honig

Zubereitung

  1. Den Kohl in feine Streifen schneiden. Sellerie ebenso wie Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken.
  2. Butter in einem kleinen Topf zerlassen, darin das Gemüse anschwitzen, unter Rühren goldgelb anbraten, Thymian zugeben und mit anschwitzen. Mit der Hälfte des Sherrys ablöschen. Komplett einkochen lassen.
  3. Mit der Brühe aufgießen und erneut komplett einkochen lassen.
  4. Die Speisestärke mit dem restlichen Sherry verrühren, Sahne zum Gemüse geben und etwa auf die Hälfte einreduzieren. Jetzt den restlichen Sherry zugeben, kurz aufkochen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 35 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU einfach clever - Saucen und Dips, S. 53

7.04.09

Rezept: Mandelwaffeln

Mandelwaffeln

Blog-Event XLIV - Mandeln klein (Einsendeschluss 15. April)Mein eigener Beitrag zum Mandel-Event steht noch aus. Am Sonntag konnte sich keiner von uns aufraffen, den Gang zum Bäcker anzutreten. Also wurde rasch einige leckere Waffeln gebacken. Der Teig ist schon recht süß, aber die Mandeln geben ein ganz tolles Aroma. Sie schmecken am allerbesten ganz warm, höchstens mit ein wenig Puderzucker oder einer Nuss-Nougat-Creme. Höchstens noch ein wenig Schlagsahne, aber soviel Kalorien waren uns dann doch nichts am Morgen. Auch pur genossen waren wir extrem begeistert! Superlecker! Ich weiß gar nicht, warum wir dieses Rezept noch nie ausprobiert hatten. Das Kind war auch ganz begeistert.

Zutaten

Für 4 personen

  • 200 g Butter (Raumtemperatur)
  • 125 g Zucker
  • 1 TL Vanillezucker
  • 4 Eier (M)
  • 1 Prise Salz
  • 250 g Mehl
  • 100 g gemahlene Mandeln
  • 1 TL Backpulver
  • 275 ml Sprudel
  • 1 TL Öl für das Waffeleisen

Zubereitung

  1. Die Butter schaumig rühren. Dann den Zucker und Vanillezucker zugeben und so lange rühren, bis es nicht mehr knirscht. Die Eier einzeln unterrühren.
  2. Salz, Mehl und Mandeln portionsweise abwechselnd mit dem Sprudel unterrühren. Zuletzt das Backpulver gründlich unterrühren.
  3. Das Waffeleisen einölen, aufheizen und die Waffeln portionsweise ausbacken.

Zubereitungszeit: etwa 10 Minuten Arbeits- + 15 Minuten Ausbackzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU - Waffeln backen, S. 16

6.04.09

Wirsing und Rosmarin

Garten-Koch-Event April 2009 - Rosmarin [30. April 2009]Vielen Dank an alle, die für meinen Flammkuchen mit Wirsing gestimmt haben! Ich habe mich über den Sieg wirklich sehr gefreut!!

Außerdem möchte ich hier noch auf das neue Thema hinweisen: Rosmarin - eines meiner Lieblingsgewürze. Leider sind mir diesen Winter beide Rosmarinpflanzen erfroren, wie auch die Hälfte meiner ganzen Gewürzpflanzen. Da muss ich erst für Nachschub sorgen, ehe ich wieder kräuterig kochen kann.

5.04.09

Rezept: Warmer Salat mit Topinambur und knusprigem Speck

warmer Salat mit Topinambur und knusprigem Speck


Im Hause genial-lecker gab es das erste Mal Topinambur, durch die Biokiste. Ratlos ob dieser neuen Herausforderung wurde intensiv nach Rezepten geforscht, auch Zubereitung: schälen, nicht schälen? Nun, ein Grund mehr, mal wieder lange vernachlässigte Kochbücher zu konsultieren und ich wurde fündig: In seinem siebten Kochbuch erst stellt Jamie Oliver seinen Lieblingssalat vor. Ich habe nicht alle seiner Kochbücher, um überprüfen zu können, ob das auch auf andere Salate zutrifft, aber das Rezept klang verlockend. Allerdings ist eine perfekte Vorbereitung das Wichtigste in diesem Rezept, denn am Schluß muss es schnell gehen, um den Salat perfekt und warm auf den Tisch zu bekommen. Ihr werdet belohnt werden!! Nicht nur, dass die Topinambur restlos überzeugte und sicher jetzt öfters mal mitgenommen werden, nein, auch die restlichen Zutaten harmonieren auf das Wunderbarste. Ein perfektes, leichtes Mittagessen.

Zubereitung

Für 2 Personen als leichtes Mittagessen

  • 2 Handvoll Topinambur
  • Meersalz, Pfeffer
  • 1 kleiner Radicchio
  • 1/2 Eichblattsalat
  • 1 kleines Bund Kerbel
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 40 g geräucherter Speck
  • Olivenöl extra vergine
  • 3 EL Aceto Balsamico

Zubereitung

  1. Die Topinambur mit einer Bürste gründlich unter fließendem Wasser abbürsten (werden nicht geschält! also bitte richtig sauber). In kochendem Salzwasser wie Kartoffeln je nach Größe in 20-25 Minuten kochen. Abgießen und auskühlen lassen.
  2. Den Radicchio waschen und grob zerzupfen (gabelgerecht), den Salat ebenfalls waschen, trockenschleudern und gabelgerecht zerzupfen. Kerbel waschen, trockenschütteln und grob hacken, einige Kerbelblättchen beiseite legen, den Rest mit beiden Salatsorten in einer großen Schüssel schon mal grob mischen.
  3. Zwiebel schälen und in Ringe schneiden, Speck in Streifen schneiden, Topinambur je nach Größe vierteln oder halbieren.
  4. Eine große Pfanne erhitzen, den Speck darin auslassen, bis er fast ganz knusprig ist. Die Zwiebelringe und die Topinamburstücke zugeben. Unter vorsichtigem Wenden schön goldbraun anbraten. Es sollte nichts dunkel werden.
  5. Die Hälfte der Topinambur-Speck-Zwiebel-Mischung auf den Tellern verteilen. 2 EL Olivenöl und 3 EL Balsamico-Essig in die Pfanne geben, etwas Meersalz und Pfeffer dazu. Jetzt die ganze warme Mischung zu den Salaten in die Schüssel geben und mit den Händen vorsichtig aber gründlich durchmischen. Auf den Tellern verteilen, restlichen Kerbel darüber und sofort servieren!

Zubereitungszeit: fertig in etwa 60 Minuten, davon etwa 30 Minuten Arbeitszeit

Schwierigkeit: einfach, aber wirklich ganz schnell auf den Tisch bringen, warm schmeckt es am besten und die Teller kann man nicht vorwärmen, sonst wird der Salat matschig.

Quelle: Besser kochen mit Jamie Oliver, S. 49

So noch der ganze Teller:

warmer Salat mit knusprigem Speck und Topinambur

Kochbuch: Besser Kochen mit Jamie Oliver

Besser kochen mit Jamie OliverSchon länger steht dieser Kochbuchschatz in meinem Regal und fristet ein völlig vernachlässigtes Dasein - komplett zu Unrecht!! Denn ich mag die unkomplizierte Art von Jamie Oliver. Er stellt die Produkte in den Mittelpunkt, kombiniert gerne ungewöhnlich, aber immer so, dass die Zutaten toll harmonieren. Dabei wenig Schnickschnack drumrum, zwar appetitlich anrichten, aber keine Gemälde erzeugen, ehe der Gaumen auf seine kosten kommt. In diesem Buch legt er seinen Schwerpunkt auf die Grundlagen des Kochens, viele Grundrezepte, meist mit simplen und überall erhältlichen Zutaten. Schon der Beginn des ersten Kapitels Salate verspricht viel. Zunächst werden verschiedene Salate vorgestellt, in Gruppen zusammengefasst, leider ohne Bild. Dann die Grundlagen des Dressings mit den Hauptzutaten und Tipps, wie man das Dressing immer nochmal retten kann. Es folgt eine Doppelseite mit verschiedenen Dressingvarianten, Mayonnaise-Herstellung mit Step-by-Step-Fotos gefolgt von verschiedenen Grundrezepten ehe unterschiedliche Varianten von Salaten vorgestellt werden. Ähnlich sind die anderen Kapitel (Pasta, Gnocchi und Risotto; Fleisch; Fisch und Meeresfrüchte; Gemüse; Desserts; Dies und Das) gegliedert. Bei Fleischrezepten werden diese nach den Tieren geordnet und z.B. den Rezepten mit Schweinefleisch eine Übersicht vorangestellt, wo welcher Teil im Tier liegt, wofür er geeignet ist. Auch bei den Gemüsen greift er sich einige heraus, die er vorstellt und unterschiedlich zubereitet.

Schön finde ich, dass er überwiegend Zutaten verwendet, die auch in hiesigen Gebieten wachsen, die aber wirklich unterschiedlichst zubereitet. Es findet sich also sicher für jeden eine tolle Variante, die ihm/ihr auch zusagt. Die Rezepte selber haben eine übersichtliche Zutatenliste, die Anleitung ist untergliedert im Fließtext gehalten. Allerdings sollte man sich die Anleitung vor dem Kochen 2x durchlesen, da Tipps und Anleitung in einem gehalten sind, zumindest ich auch öfters mal nachlesen muss.

Die Rezepte sind dabei gemäß der Zielgruppe der Kochneulinge auch eher einfach gehalten und wirklich gelingsicher beschrieben. Mein Merkzettel daraus ist schon ewig lang, ich werde also siccher noch etliches daraus vorstellen. Bislang sind das:

Das Buch ist aktuell noch im Handel oder bei Amazon erhältlich.

4.04.09

Rezept: Tagliatelle mit Spinat-Mascarpone-Sauce

Tagliatelle mit Spinat-Mascarpone-Sauce

Momentan habe ich eine echte Vorliebe für Spinat. Nur der frische sieht, wenn er denn mal zu haben ist, immer schon so welk aus, dass ich ihn freiwillig im Laden lasse. Also greife ich eben immer auf Blattspinat aus dem Tiefkühl zurück. Allerdings schaute mich eine Mascarpone-Packung vorwurfsvoll aus dem Kühlschrank ab, deren Haltbarkeit demnächst erreicht wäre. Also kombinieren - einfach genial lecker, Fett ist halt Geschmacksträger. Also nicht wirklich für eine Diät geeignet, aber ein umwerfend leckeres Pastagericht!

Zutaten

Für 4 Personen

  • 500 g Tagliatelle
  • Olivenöl
  • 1 EL Butter
  • 2 Knoblauchzehen
  • 400 g Spinat (frisch oder aufgetaut aus dem Tiefkühl)
  • Muskatnuss
  • 120 ml Sahne
  • 150 g Mascarpone
  • Salz, Pfeffer
  • etwa 60 g Parmesan

Zubereitung

  1. Die Nudeln nach Packungsanleitung in reichlich Salzwasser al dente kochen.
  2. In der Zwischenzeit die Knoblauchzehen schälen und in Scheiben schneiden, den Spinat wenn frisch waschen und in Streifen schneiden, aufgetauten gut ausdrücken und grob hacken.
  3. Butter in einer Pfanne zerlassen, darin den Knoblauch kurz anschwitzen und den Spinat zugeben und zusammenfallen lassen. Sobald die Flüssigkeit verkocht ist, die Sahne und die Mascarpone unterrühren. Vom Nudelwasser eine Schöpfkelle abnehmen und mit unterrühren.
  4. Den Parmesan reiben. Die Sauce mit reichlich frisch geriebener Muskatnuss sowie Salz und Pfeffer abschmecken. Die Nudeln in einem Sieb abtropfen lassen, unter die Sauce heben und servieren.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 30 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Jamie Oliver - Essen ist fertig, S. 202

3.04.09

Rezept: Amarena-Schoko-Kugeln

Amarena-Schoko-Kugeln

Blog-Event XLIV - Mandeln klein (Einsendeschluss 15. April)Mein toller tortenbackender Bruder Jochen hat das Eventhema von Essenslust entdeckt. Die Mandeln inspirierten ihn zu seinen ersten selbstgemachten Pralinen. Kompliziert wurde es, da er kein Pralinenbesteck hat. Doch der Aufwand lohnte sich wirklich und er fand es einen passenden und würdigen Beitrag zu seinem ersten Blog-Event-Beitrag. Da ich ihn noch immer nicht zu einer eigenen Seite überreden konnte, darf ich seinen Beitrag wie auch seine Torten bei mir hier vorstellen. Die Pralinen waren so lecker, dass sie den Abend nicht erlebten - einfach viel zu lecker! Richtig schön fruchtig mit einer tollen Schokonote. Schwierig ist die Temperierung der Kuvertüre, damit der Schokomantel nicht stumpf wird.

Zutaten

Reicht für etwa 30 Kugeln

  • 50 g gemahlene Mandeln
  • 50 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 2 Eier (M)
  • Salz
  • 70 g Zucker
  • 70 ml Amaretto
  • 25-30 Amarenakirschen (aus dem Glas, Sirup wird auch gebraucht!)
  • 100 g Vollmilchschokolade
  • 300 g Halbbitter-Kuvertüre
  • 125 g Sahne
  • Butter für die Form

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Für den Biskuit Mehl mit Mandeln und Backpulver mischen. Die Eier trennen, aus dem Eiweiß mit 1 Prise Salz festen Eischnee schlagen, zuletzt 3 EL vom Zucker einrieseln lassen.
  3. Eigelbe mit 4 EL vom Amaretto und dem restlichen Zucker schaumig rühren. Die Mandelmischung portionsweise unterheben, zuletzt den Eischnee unterheben.
  4. Eine 28-cm-Springform buttern, den Teig hineinfüllen und auf mittlerer Schiene 15-20 Minuten goldbraun backen.
  5. Die Kirschen auf einem Sieb abtropfen lassen, dabei den Sirup auffangen, davon 70 ml abmessen, mit dem restlichen Amaretto verrühren.
  6. Den Biskuit direkt aus dem Ofen mit einem Stäbchen wiederholt einstechen, mit der Sirup-Amaretto-Mischung tränken. Komplett auskühlen lassen, erst dann aus der Form lösen.
  7. Den Biskuit in kleine Stücke zerbröseln. Sahne im Wasserbad leicht erwärmen, darin die Schokolade mit 100 g der Kuvertüre schmelzen.
  8. In einer größeren Schüssel die Biskuitbrösel mit dem restlichen Amarenasirup sowie der Schokosahne verkneten. Jeweils 1 EL der Mischung abnehmen und um eine Amarenakirsche zu einer kleinen Kufel formen. Diese über Nacht im Kühlschrank abgedeckt fest werden lassen.
  9. Am nächsten Tag die restliche Kuvertüre schmelzen, die Kugeln hieintauchen und auf einem Gitter abtropfen lassen.

Zubereitungszeit: etwa 2,5 Stunden Arbeitszeit (unterbrochen) + 20 Minuten Backzeit + Kühlzeit für Biskuit etwa 3 Stunden + Kühlzeit über Nacht + Wartezeit etwa 45 Minuten

Schwierigkeit: anspruchsvoller

Quelle: GU - Schokolade, S. 44

2.04.09

Gestern im Garten

Osterglocken

Bei dem herrlichen Wetter und den frühlingshaften Temperaturen genossen wir es einfach, dass Kind nicht mehr kugelförmig anziehen zu müssen. Spontan wurde mit Nachbarn gegrillt, dazu gab es unseren klassischen schwäbischen Kartoffelsalat, die ersten guten Tomaten, einige Oliven, Fladenbrot und für mich den im letzten Herbst ergatterten Liegestuhl zum Einliegen, in die Sonne blinzeln und genießen.

Ach so, im anderen Beet dann noch ein Stilleben aus Scilla (Blausternchen, meine Lieblingsblume) und Krokus, liebevoll ummäntelt von zu entfernendem Unkraut:

Scilla

1.04.09

Rezept: Lachsgratin

Lachsgratin

Jan war gestern zu Besuch. Da er ja bekannterweise ein fisch-essender Vegetarier ist, wurde natürlich ein passendes Gericht gesucht. Am Montag Abend habe ich mal wieder ein wenig in meinen Kochbüchern geschmökert (so wie andere Bildbände anschauen) und dabei fiel mir dieses Lachsgratin ins Auge. Eigentlich ist es eine Vorspeise, die ich mit frischem Baguette servieren würde. Wir haben einfach jeweils 2 Portionsförmchen gegessen und waren so als Hautpgericht angenehm satt. Das Gericht ist echt nur wärmstens zu empfehlen, sehr leicht und die restlichen Zutaten umschmeicheln den Lachs. Uns allen hat es superlecker geschmeckt.

Zutaten

Für 3 als Hauptgericht oder für 6 als Vorspeise

  • 500 g Lachsfilet
  • Salz, Pfeffer
  • 1/2 Zitrone
  • 1 Salatgurke (400 g)
  • 4 Frühlingszwiebeln
  • 1 Bund Dill
  • 125 ml Milch
  • 2 Eier (M)
  • 1 festkochende Kartoffel (100 g)
  • 150 g Creme fraiche
  • 1 TL scharfer Senf
  • 3 EL Öl
  • 3 EL Semmelbrösel

Zubereitung

  1. Fisch abspülen, restliche Gräten herausziehen, in 1 cm breite Streifen schneiden, Zitrone auspressen. Lachs mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft bestreuen.
  2. Gurke schälen, halbieren, Kerne herauskratzen, in etwa 1 cm große Würfel schneiden. Frühlingszwiebeln putzen, in feine Ringe schneiden. Dill waschen, trockenschütteln, Spitzen fein hacken. Dill zur einen Hälfte über den Fisch streuen, den restlichen Dill mit der Gurke und der Hälfte der Frühlingszwiebelringe vermischen.
  3. Milch mit Eiern verquirlen, Kartoffel schälen, fein reiben, Creme fraiche und Senf unterrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Den Ofen auf 190°C Ober-/ Unterhitze vorheizen.
  5. Förmchen mit einem Pinsel mit dem Öl auspinseln, dann mit den Semmelbröseln ausstreuen. Die Gurkenmischung in den Förmchen verteilen, die Fischstreifen darauf verteilen, darüber die restlichen Frühlingszwiebeln verteilen. Eier-Milch-Mischung nochmal verquirlen und darüber gießen.
  6. Auf mittlerer Schiene 25 Minuten gratinieren.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeits- + 25 Minuten Gratinierzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU Küchenbibliothek - Aufläufe und Gratins, S. 82