« Februar 2009 | Main | April 2009 »

31.03.09

Rezept: Blumenkohlcremesuppe mit Hähnchenspieß

Blumenkohlcremesuppe mit Hähnchenspiess

Resteverwertung war angesagt. Ich hatte 1/3 gekochten Blumenkohl übrig, außerdem waren noch Hähnchenspieße in unserem Tiefkühl auffindbar. Aus dem Blumenkohl wurde eine Suppe und die Spiesse gab es einfach dazu. Die Kombi war nicht schlecht, aber die Suppe ist ausbaufähig.

Zutaten

Für 2 Personen

  • 750 ml Gemüsebrühe
  • 1/3 Kopf gekochten Blumenkohl
  • 100 ml Sahne
  • Salz, Pfeffer
  • 4 marinierte Hähnchenspieße

Zubereitung

  1. Gemüsebrühe aufkochen, Blumenkohl grob zerkleinern und hineinlegen, nochmals aufkochen und etwa 5 Minuten bei mäßiger Hitze (4/9) köcheln lassen. Sahne aufgießen und pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  2. Für die Spieße eine Pfanne erhitzen und die Spieße darin anbraten, gemeinsam servieren.

Zubereitungszeit: fertig in 20 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Kühlschrankinhalt

Rezept: Petersilienknödel mit Zitronen-Kapern-Sauce

Semmelknödel mit Zitronen-Kapern-Sauce

Wir hatten für Zorras Lemon Day auch noch dieses Rezept ausgesucht. Die Sauce ist auch herrlich, richtig schön zitronig und leicht, die Kapern passen ganz großartig. Nur die Semmelknödel, die harmonieren so gar nicht. Die sind richtig pappig und dadurch kommt die schöne, frische Petersilie nicht durch. Eigentlich sollen die noch in Butter angebraten werden, aber normalerweise sind frische Semmelknödel so unschlagbar lecker, dass wir darauf verzichtet haben. Nur die anwesenden Herren waren gegen vegetarisch, so dass wir noch ein Schweinefilet in Medaillons geschnitten haben und leicht gewürzt angebraten haben. Also: Sauce wieder, Semmelknödel so nie wieder! Rezept nur angegeben, damit andere nicht darauf hereinfallen!

Zutaten

Für 4 Personen

Für die Petersilienknödel

  • 5 Brötchen
  • 400 ml Milch
  • 2 Zwiebeln
  • 4 EL Butter
  • 1 großes Bund Petersilie
  • 4 Eier (L)
  • 300 g Mehl (Typ 405)
  • 30 g Stärke
  • Salz, Pfeffer
  • Semmelbrösel

Für die Sauce:

  • 3 EL Butter
  • 20 g Mehl
  • 300 ml Milch
  • 400 ml Gemüsefond
  • 2 Lorbeerblätter
  • 70 g Kapern
  • 2 Biozitronen
  • 1 Bund Kerbel (gab´s nicht, weggelassen)

Zubereitung

  1. Die Brötchen würfeln, Milch aufkochen und über die Brötchenwürfel gießen. In der Zwischenzeit die Zwiebeln schälen und würfeln, in der Butter glasig andünsten, zu den Brötchen geben.
  2. Petersilie waschen, trockenschütteln, fein hacken, gemeinsam mit Mehl und Stärke zugeben, alles mit Salz und Pfeffer abschmecken, gut verkneten, gf. noch Semmelbrösel zugeben, wenn der Teig zu flüssig ist.
  3. In einem großen Topf Salzwasser aufkochen, mit feuchten Händen ca. 20 Knödel formen, im leicht siedenden Wasser gar ziehen lassen. Das dauert etwa 20 Minuten, fertig sind sie, wenn sie an der Oberfläche schwimmen.
  4. Für die Sauce die Butter zerlassen, das Mehl hinein stäuben, goldgelb anschwitzen und mit Milch und Fond aufgießen, salzen, pfeffern, Lorbeerblätter einlegen und 10 Minuten köcheln lassen.
  5. Zitronen heiß abwaschen, trockenreiben und die Schalen abreiben, mit den Kapern und etwa 3 EL vom Kapernsud zugeben und weitere % Minuten köcheln lassen. Lorbeerblätter herausnehmen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  6. Gemeinsam servieren. Ggf. noch ein Fischfilet (Lachs) oder wie hier Schweinemedaillons anbraten und gemeinsam servieren.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 50-60 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Living At Home 4/09

30.03.09

Entenrezepte und ein neues Kochbuch

Fremdkochen Ente

Schon vor einiger Zeit bekam ich netterweise wieder die gedruckte Fassung des Enten-Fremdkochens der Hüttenhilfe- hier entlang zur Download-Version. Eine echt schöne und gelungene Zusammenfassung der Entenrezepte. Da ich gerade im Hintergrund ein wenig am Layout und Service arbeite, fiel mir erst auf, wie viele Entenrezepte ich schon vorgestellt habe. Ganze 15 Rezepte habe ich in knapp 2,5 Jahren schon gebloggt, einige davon wurden bei uns mehrfach gekocht, weil sie so lecker waren. Hier mal meine ganz persönliche Liste:

Rezepte mit ganzer Ente:

Rezepte mit Entenbrust:

Rezepte mit Entenkeulen:

29.03.09

Rezept: Gefüllte Entenkeulen auf Gemüsebett

Entenkeulen auf Gemüsebett

Eigentlich stand mir der Sinn nach seinem Salat, da wieder Rote Beten in der Biokisten lagen. Der Göttergatte brachte vom Markt wieder nicht nur herrlichen Feldsalat mit, sondern auch gefüllte Entenkeulen. Da musste einfach umdisponiert werden! Dass Entenkeulen mit Roter Bete gut harmonieren, haben wir vor etlicher Zeit schon getestet. Natürlich auch mit anderem Rezept, ganz passend zu den vorhandenen Gemüsen war es zwar nicht, aber frau improvisierte und wow! es lohnte sich wahrlich. Denn der Portwein in der Sauce harmonierte ganz wunderbar. Wer keine gefüllten Entenkeulen bekommt: normale tun es auch! Mehligkochende Kartoffeln wären ideal, ich hatte nur festkochende und keine Lust auf Vorkochen, habe also einfach die Flüssigkeitsmenge und die Garzeit erhöht, passte so perfekt!

Zutaten

Für 2 Personen mit reichlich Beilagen, Kleinkind wurde gut satt davon

  • 4 Kartoffeln (festkochende)
  • 1 sehr kleine Stange Lauch
  • 3 kleine Rote Beten
  • 250 ml Fleischbrühe
  • 60 ml Portwein
  • 2 Entenkeulen (wer bekommt: gefüllt)
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Kartoffeln schälen und in etwa 3-4 mm dicke Scheiben schneiden, in ofenfeste Form (mit Deckel!!) oder Pfanne schichten. Lauch gründlich waschen, von schlechten Stellen großzügig befreien, in Ringe schneiden, auf den Kartoffeln verteilen. Rote Beten unter fließendem Wasser schälen, in ebenfalls 3-4 mm dicke Scheiben schneiden, darauf schichten.
  3. Fleischbrühe erhitzen, mit dem Portwein über das Gemüse gießen. Bei den Entenkeulen die Haut leicht einritzen, mit Salz und Pfeffer würzen, auf das Gemüsebett legen.
  4. Deckel schließen und alles vür 2 Stunden im Ofen garen. Dann Deckel entfernen, Grill einschalten und Farbe nehmen lassen (vorsicht, sollte nur braun, nicht schwarz werden!, bei schwächster Grill-Stufe und 2. Schiene von unten etwa 10 Minuten)
  5. Entenkeulen auf vorgewärmte Teller geben, Sud nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken, servieren.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeits- + 2 Stunden Garzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: deutlich variiert nach GU Küchenbibliothek - Geflügel und Wild, S. 106 (eigentlich mit Wirsing, Möhren, Lauch und Kartoffeln, aber Sauce übernommen, dort noch Saure Sahne)

So die Entenkeulen direkt aus dem Ofen:

Entenkeulen auf Gemüsebett

28.03.09

Rezept: Schwarzwälder Kirschtorte

Schwarzwälder Kirschtorte

Ich liebe meinen Bruder, nicht nur, weil er phantastische Torten backen kann. Zur Feier seines Geburtstages verwöhnte er seine Gäste mit dieser Schwarzwälder Kirschtorte. Allerdings war die Eiermasse schon in der Vorbereitung derartig fluffig und voluminös, dass er auf die größte Salatschüssel zum Rühren zurückgreifen musste und das Wasserbad auch nur noch in der Spüle funktionierte. Ansonsten einfach ein Klassiker jeder Kaffeetafel. Allerdings war er dann noch so mit der Vorbereitung beschäftig, dass die restliche Deko etwas knäpplich ausfallen musste. Dafür der Geschmack: genial lecker!! Da hätte ich glatt mehr von essen können! Ging aber allen so!

Zutaten

Für eine 26-cm Springform

Für den Biskuit:

  • 7 Eier (M)
  • 250 g Zucker
  • 60 g Butter
  • 150 g Mehl Typ 405
  • 50 g Speisestärke
  • 50 g Kakaopulver

Für die Füllung:

  • 1 Gas eingelegte Sauerkirschen (450 g Einwaage)
  • 40 g Zucker
  • 1/2 Zimtstange
  • 2 gehäufte TL Speisestärke
  • 750 ml Sahne
  • 60 g Zucker

Außerdem nötig:

  • 6 cl Kirschwasser
  • 4 cl Läuterzucker
  • 150 g Halbbitter-Schokolade
  • Puderzucker
  • Backpapier
  • Springform 26 cm

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Sptrinform mit Backpapier auslegen.
  2. Die Eier in einer großen Schüssel im lauwarmen Wasserbad schaumig schlagen, dabei den Zucker einrieseln lassen. Danach die Schüssel in kaltes Wasser setzen und dort die Eier weiter rühren, bis eine Creme entstanden ist.
  3. Butter schmelzen. Mehl mit Speisestärke und Kakaopulver mischen, zur Eiercreme sieben und unterheben. Zuletzt die flüssige Butter vorsichtig unterheben.
  4. Den Teig in die Springform füllen, glatt streichen und auf mittlerer Schiene 30-35 Minuten backen. Etwas auskühlen lassen, aus der Form lösen, auf ein Gitter stürzen und über Nacht komplett auskühlen lassen.
  5. Für die Füllung die Kirschenin ein Sieb geben und gut abtropfen lassen, den Saft dabei auffangen und 250 ml abmessen. Den abgemessenen Saft mit dem Zucker und der Zimtstange aufkochen lassen. Die Zimtstange wieder herausnehmen. Speisestärke mit 1 EL Wasser anrühren und den Kirschsaft damit binden. Erneut kräftig aufkochen lassen.
  6. Einige schöne Kirschen für die Deko heraussuchen, die restlichen zum eingekochten Saft geben, vorsichtig untermischen, nochmals ganz kurz aufkochen und abkühlen lassen.
  7. Den Biskuit quer in 3 Böden schneiden. Kirschwasser mit Läuterzucker vermischen und die Böden damit tränken.
  8. Den untersten Boden mit Sahne bestreichen, kreisförmig die Hälfte der Kirschmasse darauf verteilen, dann den nächstn Boden, wieder Sahne, die restliche Kirschmasse erneut in Ringen verteilen. Dann den letzten Boden und die Torte oben und am Rand mit der restlichen Sahne bestreichen.
  9. Die Schokolade in raspeln und in die Mitte streuen. Wer will noch aus der Spritztülle Sahnetupfer auf den Rand setzen und mit den beiseite gestellten Kirschen garnieren. Bis zum Servieren kalt stellen.

Zubereitungszeit: etwa 2,5 Stunden Arbeitszeit (verteilt auf 2 Tage), 35 Minuten Backzeit + Kühlzeit über Nacht

Schwierigkeit: anspruchsvoller

Quelle: Teubner - Das große Teubner Backbuch, S. 205

26.03.09

Rezept: Gschmelzte Maultaschen

Maultaschen gschmelzt

Mal wieder ein schnelles Mittagessen. Ich lasse mir immer, wenn Besuch kommt, Maultaschen mitbringen oder importiere die Kiloweise, wenn ich mal in der stuttgarter Region zu Besuch bin, so kann ich kleine Heimwehattacken mit einem Griff in den Tiefkühl ganz gut bekämpfen. Im Schwobeländle kennt man ja nicht nur die gröschteten Maultaschen sondern auch die gschmelzte Variante. Die Maultaschen werden in einer guten Fleischbrühe gegart und mit gebräunten Zwiebeln serviert. Ich mag es, wenn noch einige Esslöffel von der Fleischbrühe dabei sind. Dazu dann ein schöner grüner Salat: perfekt!

Zutaten

Für 2 Personen

  • 750 ml Fleischbrühe, am besten selbstgemacht
  • 4 Maultaschen à 100 g (vom Metzger)
  • 6 Zwiebeln
  • 2 EL Butter

Zubereitung

  1. Die Fleischbrühe aufkochen, Maultaschen hineingeben und bei leicht siedender Brühe für 15 Minuten ziehen lassen.
  2. In der Zwischenzeit die Zwiebeln schälen und in etwas dickere Ringe schneiden. Butter in einer Pfanne zerlassen und die Zwiebeln darin bei mäßiger Hitze (5/9) unter häufigerem Wenden braten. Zwiebeln zu den Maultaschen servieren. Nach Belieben noch etwas von der Fleischbrühe mit auf den Teller geben.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 20 Minuten.

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Familienrezept

25.03.09

Rezept: Kohlrabi-Lasagne

Kohlrabi-Lasagne

Wir hatten aus der Biokiste noch eine Monster-Kohlrabi, die wollte verarbeitet werden. Das Kind hat seit einigen Tagen sehr wenig Fleisch gegessen, so dass wir mal wieder Hackfleisch verwenden wollten. Wir haben den Kohlrabi in dünne Scheiben geschnitten, in Salzwasser kurz vorgekocht und als Lasagneplatten mit dem Hack und Saurer Sahne geschichtet. War extrem lecker und das Kind war begeistert, brauchte gar keine Beilage.

Zutaten

Für 2 Erwachsene + 1 Kleinkind

  • 1 sehr große oder 2 kleine Kohlrabi (etwa 500 g)
  • 1 kleine Zwiebel
  • 500 g gemischtes Hackfleisch
  • 2 EL Öl
  • Salz, Pfeffer, getrockneter Estragon
  • 200 g Saure Sahne
  • 100 g geriebener Käse (junger Gouda)
  • Paprika edelsüß

Zubereitung

  1. Kohlrabi schälen, in etwa 2-3 mm dicke Scheiben schneiden oder hobeln. In reichlich Salzwasser etwa 4-5 Minuten vorkochen. Kalt abschrecken.
  2. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. Zwiebel schälen und fein würfeln. Öl in der Pfanne erhitzen, das Hack darin krümelig anbraten, Zwiebel zugeben und goldig anschwitzen. Mit Salz, Pfeffer und Estragon abschmecken.
  4. Hackfleisch und Kohlrabischeiben abwechselnd in eine Auflaufform schichten, dabei mit Hackfleisch anfangen und aufhören. Auf jede Schicht Hack jeweils 2-3 TL Saure Sahne geben und etwas verstreichen.
  5. Zuoberst die restliche Saure Sahne streichen und mit dem Käse bestreuen, mit etwas Paprika edelsüß bestäuben.
  6. Auf mittlerer Schiene etwa 30 Minuten überbacken.

Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten Vorbereitungs- + 30 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

23.03.09

Rezept: Petersiliensuppe

Petersiliensuppe

Wenn frau krank ist, gibt es einen Vorteil: der Göttergatte stellt sich abends ganz liebevoll an den Herd, nachdem ich beim Schmökern in der Zeitschrift meinte: genau das und genau jetzt! Die Suppe ist herrlich, toll kräuterlich, herrlich intensiv und würzig. Da zaubert man sich gleich gute Laune auf den Tisch und jede Menge Vitamine und Mineralstoffe auf den Teller. Soulfood par excellence! Sehr empfehlenswert und mir ging es danach natürlich schlagartig besser! Einfach pur genießen, allenfalls Baguette dazu, die Petersiliensuppe schmeckt so herrlich, die wollt Ihr gar nicht anders löffeln!

Zutaten

Für 2 Supentassen (lt. Rezept 4 Personen?)

  • 1 Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • 300 ml Gemüsebrühe
  • 50 ml Weißwein
  • 2 Bund glatte Petersilie (viel aromatischer als die krause)
  • 100 ml Sahne
  • Parmesan nach Belieben
  • Krause Petersilie für die Deko

Zubereitung

  1. Schalotte und Knoblauch schälen und feinhacken, in Olivenöl glasig anschwitzen und mit der Gemüsebrühe und dem Weißwein ablöschen. Leicht salzen und pfeffern, um 1/3 einköcheln lassen.
  2. Petersilie waschen, trockenschütteln und fein hacken, gemeinsam mit der Sahne zugeben und nochmals etwa 10 Minuten köcheln lassen.
  3. Die Suppe pürieren, nochmals abschmecken, in vorgewärmte Suppentassen füllen. Parmesan darüber reiben und (wenn vorhanden, mein Mann hat alle Petersilie gehackt) darüber streuen, rasch servieren.

Zubereitungszeit: fertig in 30 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Cornelia Poletto in Living At Home 4/09

22.03.09

Rezept: Apfelkuchen mit Preiselbeerschaum

Apfelkuchen mit Preiselbeerschaum

Wir haben noch massenhaft Äpfel aus der Biokiste, wir kommen gar nicht hinterher mit dem Essen. Da wir richtig Lust auf frischen Kuchen hatten, wurde rasch gestöbert. Für dieses Rezept hatten wir alles da. Nur geschmacklich waren wir zwar angetan, aber mehr auch nicht. An den Genuss von dem bretonischen oder dem Apfelkuchen mit Sahneguss vom Blech kommt er allerdings nicht ran.

Zutaten

Für 1 Springform à 28 cm

Für den Mürbeteig:

  • 250 g Mehl
  • 125 g Butter
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Zucker
  • 1 Eigelb (M)
  • 1 EL Wasser

Für den Belag:

  • 700 g Äpfel
  • 1 EL Zitronensaft
  • 150 g Preiselbeerkonfitüre
  • 150 g Schmand
  • 1 Eigelb (M)
  • 2 Eiweiß (M)

Zubereitung

  1. Für den Teig ein Ei trennen, das Eigelb mit den übrigen Zutaten rasch zu einem glatten Teig verkneten und in Frischhaltefolie gewickelt im Kühlschrank 30 Minuten kühl stellen.
  2. In der Zwischenzeit die Äpfel schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und in jeweils 4 Spalten schneiden, mit Zitronensaft beträufeln.
  3. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  4. Die Preiselbeerkonfitüre mit dem Schmand verrühren. Das zweite Ei trennen, das Eigelb unterrühren. Zuletzt Eischnee schlagen und unterheben.
  5. Teig in der Form verteilen, dabei einen 2-3 cm hohen Rand formen, mit Apfelspalten belegen und mit dem Preiselbeerschaum übergießen, glatt streichen.
  6. Auf mittlerer -schiene ca. 45 Minuten backen, falls er zu dunkel wird, mit Backpapier abdecken.

Zubereitungszeit: etwa 40 Minuten Vorbereitungs- + 45 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Dr. Oetker - Apfelkuchen, S. 38

20.03.09

Rezept: Zitroniger Kartoffelsalat

zitroniger Kartoffelsalat

Lemon Day - last day of submisson/abgabeschluss April 2Ich hatte Lust auf Kartoffelsalat mit Fischstäbchen (ok - TK, so viel Zeit war dann doch nicht). Ich wollte mal wieder ein neues Rezept ausprobieren. Leider war der Hunger bei allen recht groß und ich habe die Kartoffeln noch heiß in Scheiben geschnitten, daher sind die leider zerbröselt. Der Salat ist super!! Schön erfrischend und leicht! Perfekt im Sommer zum gegrillten Fisch! Leicht würzig durch die Brühe, erfrischend durch Zitronenschale und -saft, dazu dann Essiggurken, Schinken, Eier und würzige Gartenkresse! Da kann der Sommer kommen! Dieser Salat zaubert ihn zumindest auf den Teller. Eine starke Reduktion ihrer Zitronenschwemme wird Zorra dadurch aber wohl nicht erreichen. Allerdings war der Salat so überragend lecker, dass ich ihn doch vorstellen wollte.

Zutaten

Für 4 als Beilage

  • 1,2 kg festkochende Kartoffeln
  • 250 ml Fleischbrühe
  • 1 Biozitrone
  • Salz, Pfeffer
  • 2 große oder 4 normale Essiggurken
  • 100 g gekochter Schinken in Scheiben
  • 2 Eier (L)
  • 200 g Saure Sahne
  • 1 Kästchen Gartenkresse

Zubereitung

  1. Kartoffeln waschen, in der Schale kochen, abschrecken, pellen, lauwarm abkühlen lassen und in Scheiben schneiden.
  2. Fleischbrühe aufkochen. Zitrone heiß abwaschen, abtrocknen, Schale zu den Kartoffelscheiben reiben. Salz, Pfeffer und heiße Brühe zugeben, kurz wenden und 30 Minuten ziehen lassen.
  3. In der Zwischenzeit die Essiggurken in Scheiben schneiden, Schinken würfeln, Eier hart kochen, abschrecken, pellen und in Scheiben schneiden.
  4. Zitrone halbieren, Saft einer Hälfte mit den restlichen Zutaten zum Kartoffelsalat geben. Mit der Sauren Sahne unterheben. Nochmals mit Salz, Pfeffer, ggf. restlichem Zitronensaft abschmecken.
  5. Mit Kresse bestreut servieren.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 50 Minuten + Kartoffeln kochen

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Brigitte - Cookie, S. 32

19.03.09

Rezept: Schinkenfladen

Schinkenfladen

Wir sind momentan ja andauernd auf der Suche nach Ruckzuck-Fertig-Essen, fündig wurden wir dieses Mal bei einem Rezept aus dem Burgund, im Original Rigodon. Es ähnelt insgesamt einem Omelett, wird aber im Ofen gegart, was es für den Koch umkompliziert macht. Dazu ein grüner Salat oder wie bei uns ein Feldsalat mit Vinaigrette - umwerfend lecker! Kann ich mir auch gut als Auftakt zu einer Weinprobe vorstellen.

Zutaten

Für 4 als Vorspeise

  • 500 ml Milch
  • 2 Prisen Salz
  • 200 g gekochter Schinken, am Stück
  • 6 Eier (M)
  • 50 g Mehl (Typ 405)
  • Butter für die Form + 1 EL Butter zum Belegen
  • 1 Bund Schnittlauch

Zubereitung

  1. Milch mit 2 Prisen Salz aufkochen, lauwarm abkühlen lassen (wozu das gut ist, ist mir nicht klar). Den Schinken währenddessen fein würfeln.
  2. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. Eier verquirlen, Mehl dazusieben und klümpchenfrei unterrühren, zuletzt die Milch zugeben, gut durchrühren.
  4. Form fetten, Schinkenwürfel darin verteilen, Eiermilch darüber gießen, mit einigen Butterflöckchen besetzen. Auf mittlerer Schiene 25-30 Minuten garen.
  5. In der Zwischenzeit den Schnittlauch waschen, trockenschütteln, fein hacken. Leicht abkühlen lassen, mit Schnittlauch bestreuen und mit Salat servieren.

Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten Arbeits- + 30 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU - Die echte französische Küche, S. 88

18.03.09

Rezept: Bananen-Nuss-Muffins

Bananen-Nuss-Muffins

Spontanes Kaffeetrinken mit Freunden und zwei überreife Bananen im Obstkorb. Daher wurde dieses recht schnelle Rezept ausgesucht. Im Originalrezept ist kein Zucker vorgesehen. Obwohl meine Bananen schon braun waren, fehlte doch Zucker. Aber mit Nuss-Nougat-Creme bzw. Marmelade schmeckte es dann doch sehr lecker. Also entweder ein süßes Topping oder etwas Honig (hier so angegeben) verwenden.

Zutaten

Für 12 Muffins

  • 2 reife, normalgroße Bananen, ruhig schon braun
  • 1 EL Zitronensaft
  • 100 g Butter
  • 3 EL Hong
  • 3 Eier
  • 200 g gemahlene Haselnüsse
  • 125 g Weizenvollkornmehl
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 12 Papierförmchen oder Fett für die Form

Zubereitung

  1. Die Bananen schälen und in einer Schüssel mit einer Gabel zerdrücken, mit dem Zitronensaft mischen. Papierförmchen in einer Muffinsform verteilen oder Form fetten und in den Tiefkühl stellen. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Butter schaumig rühren, Honig unterrühren. Eier trennen und die Eigelbe einzeln unterrühren. Haselnüsse mit Mehl und Backpulver mischen und portionsweise untermischen.
  3. Das Eiweiß zu Eischnee schlagen und unterheben. In die Formen füllen und auf mittlerer Schiene etwa 25 Minuten backen.
  4. Auf einem Rost etwas abkühlen lassen.

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten Arbeits- + 25 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: etwas variiert nach Dr. Oetker - Muffins, S. 82

17.03.09

Rezept: Rosenkohl-Maronen-Pfanne

Rosenkohl-Maronen-Pfanne

Ich hänge ungeheuer mit dem Bloggen. Im Februar gab es bei uns noch mal Rosenkohl, der auf dem Markt einfach zu verlockend aussah. Vakuumverpackte Maronen gab es auch noch im Hause. Wir waren sehr angetan, das Kind allerdings hielt sich an die Maronen, mit Rosenkohl können wir sie bislang einfach nicht locken. Aber vielleicht dann im nächsten Winter.

Zutaten

Für 2 als Beilage

  • 500 g Rosenkohl
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Butter
  • 100 g Maronen (vakuumverpackt, vorgegart)
  • 200 ml Sahne
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 80 g Parmesan

Zubereitung

  1. Salzwasser zum Kochen bringen, in der Zwischenzeit den Rosenkohl putzen, Strunk kreuzweise einschneiden. Rosenkohl im Salzwasser etwa 12 Minuten garen.
  2. Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein hacken. Maronen halbieren.
  3. Zwiebeln und Knoblauch in der Butter glasig anschwitzen, Maronen zugeben, kurz durchschwenken. Mit der Sahne aufgießen, kurz aufkochen, mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
  4. Parmesan reiben und gemeinsam mit dem Rosenkohl unterheben. Nochmals abschmecken und servieren.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 45 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: WDR

16.03.09

Rezept: Perlhuhn an karamellisiertem Sauerkraut

Perlhuhn an karamellisiertem Sauerkraut

Bei Cucina Casalinga hatte ich dieses Rezept entdeckt, ursprünglich von Lea Linster klang es so verführerisch, dass es ganz oben auf die Nachkochliste kam. Samstags auf dem Markt bekommen wir immer ganz tolle, frische Perlhühner und Sauerkraut, vom Bauern eingelegt. Das Rezept ist absolut genial lecker! Schon das Sauerkraut ist an sich umwerfend, aber dann mit dem gebratenen Perlhuhn: ein Gedicht. Da wir ein ganzes Perlhuhn verwendeten, habe ich das Rezept etwas abgewandelt. Nach 1 Stunde war es noch nicht ganz durch, so dass ich es nach dem Tranchieren nochmal im Ofen nachgegart habe. Kategorie: gab es nicht zum letzten Mal! Schupfnudeln waren dieses Mal gekauft, wir haben lieber mit dem Kind gespielt. Mit Vorspeise (Feldsalat) und Dessert (Panna Cotta an Erdbeerspiegel) waren wir alle angenehm satt.

Zutaten

Für 4 Personen als Hauptgericht

    75 g durchwachsener Speck
  • 2 große Zwiebeln
  • 25 g Butter
  • 2 TL Zucker
  • 400 g Sauerkraut
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Lorbeerblatt
  • 200 ml Weißwein (Riesling genommen)
  • 1 Perlhuhn (1,3 kg)
  • 1 Apfel
  • 4 Zweige Thymian
  • 100 ml Gemüsebrühe

Zubereitung

  1. Zwiebeln schälen, in dünne Ringe schneiden. Butter im Bräter zerlassen, die Zwiebeln darin goldgelb andünsten, mit dem Zucker bestreuen und unter Rühren karamellisieren. Dann das Sauerkraut zugeben, salzen, pfeffern, Lorbeerblatt einlegen.
  2. 150 ml vom Weißwein angießen und im geschlossenen Bräter 15 Minuten schmurgeln lassen.
  3. In der Zwischenzeit den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Das Huhn von innen und außen abspülen, trockentupfen. Von innen und außen salzen und innen auch pfeffern.
  4. Den Apfel vierteln, Kerngehäuse entfernen, grob würfeln, mit 2 Zweigen Thymian in das Perlhuhn füllen, mit Küchengarn verschließen, Keulen und Flügel anbinden.
  5. Den restlichen Weißwein und die Gemüsebrühe zum Sauerkraut gießen, restliche Thymainzweige einlegen. Perlhuhn mit dem Rücken nach oben in den geschlossenen Bräter legen und auf der 2. Schiene von unten 30 Minuten garen.
  6. Dann den Bräter öffnen, Perlhuhn umdrehen, so dass jetzt die Brust oben liegt, die Haut mit einer Nadel etwas einstechen, damit das Fett austreten kann und für weitere 30-45 Minuten (bei uns nach 30 Minuten das Fleisch noch blutig!) garen.
  7. Das Perlhuhn auf eine vorgewärmte Platte legen, Keulen, Brüste und Flügel auslösen. Bei uns noch blutig, daher im flachen Bräter offen für 10 Minuten bei 200°C Ober-/Unterhitze nachgegart.
  8. In der Zwischenzeit die Thymianzweige und Lorbeerblatt entfernen, Sauerkraut nochmals abschmecken, zum Perlhuhn servieren.

Zubereitungszeit: etwa 25 Minuten Arbeits- + 90 Minuten Garzeit (gesamt)

  • Schwierigkeit: recht einfach

    Quelle: abgewandelt von Cucina Casalinga, Danke fürs Rezept!

    So das gute Tier im Ganzen vor dem Anschneiden:

    Perlhuhn an karamellisiertem Sauerkraut

    Das die ausgelöstem Teile vor dem Servieren:

    Perlhuhn ausgelöst

  • 14.03.09

    Rezept: Eiersalat

    Eiersalat

    Blog-Event XLIII - Food & Glas (Einsendeschluss 15. März)Passend zum von Chaosqueen ausgerufenen Food & Glas, haben wir klassischen Eiersalat in Gläser gefüllt. Für eine Party perfekt: wenig Aufwand, kennt eigentlich jeder, ist vegetarisch und belastet das Party-Budget nicht wirklich. Dazu eine kleine Brotauswahl und eben noch andere Salate - perfekt. Leider kommen wir nicht mehr dazu, den Waldorfsalat noch rechtzeitig zu machen (eingekauft ist schon...), wird also nachgereicht, denn der wäre noch eine gute Alternative gewesen.

    Zum Eiersalat an sich: Essiggurken, Joghurt, Salatcreme und Curry geben den Eiern den runden Geschmack. Kapern, die eigentlich noch dazugehören, waren nicht vorhanden und das Kind kurz vor dem Hungertod, musste also darauf verzichtet werden. Kleine Sardellen-Filets und Kresse geben dem Ganzen noch einen kleinen würzigen Kick.

    Zubereitung

    Für 3 Portiönchen

    • 4 Eier (L)
    • 2 EL Joghurt
    • 1 EL Salatcreme
    • 1 EL Essiggurkensud
    • 3 mittelgroße Essiggurken (oder 2 große)
    • Gewürze: Salz, Pfeffer, Currypulver
    • 1 EL Kapern (so vorhanden)
    • 3 Sardellenfilets
    • 1/2 Kästchen Kresse

    Zubereitung

    1. Eier in kochendem Wasser in 10 Minuten hart kochen, abschrecken, etwas abkühlen lassen, pellen, ganz auskühlen lassen (kann gut am Vortag gemacht werden).
    2. Joghurt mit Salatcreme und Essiggurkensud verrühren. Essiggurken fein würfeln, untermischen. Hartgekochte Eier erst in Scheiben schneiden (3 mittlere Scheiben für die Deko beiseite legen), den Rest würfeln.
    3. Eierwürfel gemeinsam mit den Essiggurken und Kapern untermischen, mit Salz, Pfeffer und Curry abschmecken. Etwa 10 Minuten durchziehen lassen.
    4. Vor dem Umfüllen in die Gläser nochmals abschmecken, ggf. nachwürzen. Jedes Glas mit 1 Eischeibe belegen, Sardellenfilet darauf anrichten und mit etwas Kresse bestreuen. Bis zum Servieren unbedingt im Kühlschrank lagern (Salmonellen!)

    Zubereitungszeit: fertig in 30 Minuten

    Schwierigkeit: einfach

    Quelle: eigenes Rezept

    13.03.09

    Rezept: Spaghetti mit Lauch-Spinat

    Spaghetti mit Lauch-Spinat

    Wir hatten nach der Brunnenkresse-Suppe noch Hunger. Da kam dieses schnelle Pasta-Gericht gerade recht. Leicht, toll würzig und einfach lecker. Wir waren alle total begeistert. Das gab es bei uns nicht zum letzten Mal, ein tolles Winter-Essen.

    Zutaten

    Für 4 Personen

    • 400 g Spaghetti
    • Salz
    • 1 große Stange Lauch
    • 350 g Blattspinat (TK)
    • 1/2 Biozitrone
    • 1 EL Butter
    • 100 g Sahne
    • 50 g Parmesan
    • Salz, Pfeffer

    Zubereitung

    1. Spaghetti nach Packungsangaben in reichlich Salzwasser kochen.
    2. In der Zwischenzeit den Lauch putzen, gründlich waschen und in feine Ringe schneiden. Spinatwürfel etwas kleiner schneiden. Zitrone heiß abspülen, trocknen, Schale abreiben und Saft auspressen.
    3. Butter in einem Topf zerlassen, Lauch darin anschwitzen. Spinat mit der abgeriebenen Zitronenschale zugeben. Bei geschlossenem Deckel und milder Hitze (3/9) etwa 10 Minuten auftauen und garen, dabei öfters mal umrühren.
    4. Parmesan reiben, gemeinsam mit der Sahne zum Gemüse geben, mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. Nudeln abgetropft unter die Sauce mischen.

    Zubereitungszeit: fertig in 25 Minuten

    Schwierigkeit: einfach

    Quelle: GU - Jeden Tag gut kochen, S. 38

    12.03.09

    Rezept: Apfel-Speck-Schmarren

    Apfel-Speck-Schmarren


    Mein Mann hat seine zwei Frauen verwöhnt und diesen leckeren, würzigen Schmarren gezaubert. Wir haben nur die ursprünglich vorgesehene Speckmenge reduziert und dafür etwas mehr Apfel genommen und fanden es so sehr ausgewogen. Der dazu empfohlene Kräuterquark allerdings wurde unterschiedlich bewertet: das Kind war ganz verrückt danach, ich fand es mit dem Speck recht lecker, mein Mann nur, wenn insgesamt alles auf der Gabel war. Den gab es sicher nicht zum letzten Mal, also ein würdiger Kandidat für das laufende DKduW.

    Zutaten

    Für 2 Erwachsene + 1 Kleinkind (zum Sattwerden noch 1 Dessert nötig)

    • 50 g Bauchspeck
    • 2 (hier:3) kleine Äpfel
    • 1 EL Zitronensaft
    • 3 EL Butter
    • 2 Eier (L)
    • 9 EL Milch
    • 90 g Mehl
    • 1 TL Backpulver
    • Salz, Pfeffer, Muskat

    Zubereitung

    1. Den Speck in feine Scheiben schneiden. Die Äpfel vierteln, Kerngehäuse entfernen und in Spalten schneiden, mit dem Zitronensaft beträufeln.
    2. Die Butter schmelzen, die Eier trennen. Die Eigelbe mit der Milch, dem Mehl, Backpulver verquirlen. Mit 1 Prise Salz, etwas Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss würzen. Aus den Eiweißen Eischnee schlagen und unterheben.
    3. Den Speck in einer großen Pfanne auslassen, darin die Apfelspalten anschwitzen, beides herausheben, jetzt den Teig darin ausbacken. Sobald er oben anfängt zu stocken, den Teig wenden, sobald er von beiden Seiten goldgelb gebacken ist, mit 2 Gabeln zerreissen und mit den Apfel- und Speckstücke mischen.
    4. Mit etwas Kräuterquark servieren.

    Zubereitungszeit: fertig in etwa 30 Minuten

    Schwierigkeit: einfach

    Quelle: Essen und Trinken Für jeden Tag - 365 Rezepte, S. 110

    Kochbuch: Essen und Trinken Für jeden Tag - 365 Rezepte

    Essen und Trinken für jeden Tag - 365 RezepteMal wieder ein Kochbuch, das schon ewig in meinem Regal steht. Hier finden sich etliche leckere Rezepte aus der gleichnamigen Zeitschrift. Die Rezepte sind nach Monaten sortiert und dadurch saisonal immer passend. Innerhalb der Monate sind die Rezepte leider nicht nach der Menufolge sortiert. Die Rezepte sind überwiegend nette Variationen bekannter Rezepte. Meistens jedoch sind diese recht schnell zubereitet, was jedoch auch durch den Einsatz von Convenience-Produkten erreicht wird (Flocken für Kartoffelpuree zum Binden von Suppen), doch das kann man ja verändern.

    Im vorangestellten Inhaltsverzeichnis sind die Rezepte bei den jeweiligen Monaten aufgelistet, jeweils nach Rezepttitel. Der Register listet auch nur die Rezeptnamen auf. Eine weitere Untergliederung nach Vorspeisen, Hauptgerichten, Beilagen oder Desserts fehlt leider. Auch eine Aufführung wichtiger Zutaten mit Rezepten finde ich immer hilfreich, sucht man hier aber vergebens.

    Die Rezepte sind in der Regel recht einfach und können auch von Anfängern problemlos nachgekocht werden. Das Layout variiert zwischen den einzelnen Rezepten: bei einigen ist die Zutatenliste am Rand angegeben mit recht ausführlicher, untergliederter Beschreibung. Bei anderen sind die Zutaten in der im Fließtext gehaltenen Arbeitsanleitung fett hervorgehoben. Alle Rezepte sind jedoch schön bebildert, was mir zumindest das Aussuchen von Rezepten immer erleichtert.

    Fazit: Eine ansprechende Rezeptsammlung rund ums Jahr, die ein Grundkochbuch jedoch nicht ersetzen kann. Doch auch fortgeschrittene Hobbyköche können hier neue Anregungen finden.

    Das Buch ist aktuell noch im Handel oder bei Amazon erhältlich. Daraus schon vorgestellt:

    10.03.09

    Rezept: Weisskohl aus dem Ofen

    Weisskohl aus dem Ofen

    Wir hatten in der Biokiste einen kleinen Weisskohl. Was damit machen? Momentan kocht ja nur der Göttergatte für seine zwei Frauen, möglichst schnell sollte es dabei auch gehen. Beim Blättern in einer Zeitschrift wurde ich dann fündig: Kohl geviertelt, im Ofen mit Wacholder, Brühe und getrockneten Aprikosen geschmort, kurz mit Zucker karamellisiert. Das Ergebnis: genial lecker bei sehr geringem Arbeitsaufwand. Dazu gab es Fleischküchle, was wunderbar harmonierte, wir brauchten nichts anderes mehr. Eine sehr leckere und spannende Version des Weisskohls.

    Zutaten

    Für 3-4 Personen als Beilage

    • 1 Weisskohl à 1 kg
    • 300 g kleine Zwiebeln
    • Salz
    • 300 ml Geflügelbrühe
    • 8 Wacholderbeeren
    • 75 g Butter (Hälfte genommen)
    • 4 EL Zucker
    • 8 getrocknete Aprikosen
    • Pfeffer aus der Mühle

    Zubereitung

    1. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen (keine Umluft).
    2. Den Weisskohl von den äußeren Blättern befreien, vierteln, Strunk so abschneiden, dass die Viertel noch zusammen hängen. In einen flachen Bräter legen. Zwiebeln schälen und je nach Größe halbieren oder vierteln.
    3. Etwas salzen und mit der Brühe angießen, die Wacholderbeeren im Bräter verteilen. Butter in Flöckchen auf dem Kohl verteilen.
    4. Den Bräter mit Deckel verschließen und im Ofen 50 Minuten garen.
    5. In der Zwischenzeit die Aprikosen halbieren. Den Ofen auf 225°C Ober-/Unterhitze hochheizen, Deckel entfernen, den Kohl mit Zucker bestreuen und die Aprikosen in die Brühe einlegen.
    6. Alles ohne Deckel für weitere 25-30 Minuten fertig garen. Nochmals mit Pfeffer und Salz abschmecken und servieren.

    Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten Arbeits- + 80 Minuten Garzeit

    Schwierigkeit: super einfach

    Quelle: Living At Home 3/09

    Eigentlich wird im Originalrezept noch Bacon ausgebraten und im Fett Salbeiblätter angeröstet und das zum Kohl serviert. Bei uns gab es Fleischküchle und das sah dann so aus:

    Weisskohl aus dem Ofen

    8.03.09

    Rezept: Flammkuchen mit Wirsing

    Flammkuchen mit Wirsing

    Wirsing

    Wir hatten mal wieder Besuch da, unser neues Spiel wollte eingeweiht werden. Dazu gab es passend zum Garten-Koch-Event einen Flammkuchen, der mit Wirsing verfeinert wurde. Wir waren (bis auf anwesende Wirsing-Verächter mit separatem Flammkuchen) sehr angetan. Ein richtig würziges Abendessen. Dazu trägt allerdings auch die Käsemischung aus Ziegengouda und Gruyère bei, das würde ich nicht durch andere Käsesorten ersetzen, sonst wird es wohl lasch. Das Rezept war für 4 Personen angegeben und wir waren auch satt, aber gegen einen kleinen Nachschlag hätten wir alle nichts einzuwenden gehabt, unser Tipp: mehr Teig vorbereiten, der Wirsing wäre für mehr allemal ausreichend.

    Zutaten

    Für 3-4 Personen

    Für den Hefeteig:

    • 300 g Mehl Typ 550 (+ evtl etwas mehr)
    • 1 Prise Zucker
    • 225 ml lauwarmes Wasser
    • 1/2 Würfel Hefe
    • 1 TL Salz
    • 1 TL Kümmel
    • 2 EL Walnussöl

    Für den Belag:

    • 500 g Wirsing
    • 125 g Zwiebeln (2 große)
    • 50 g Ziegengouda (reichte nicht ganz, 60 g besser)
    • 50 g Gruyère (auch hier besser 60 g)
    • 75 g durchwachsenen Speck
    • 100 g Saure Sahne
    • 4 Zweige Majoran
    • Schwarzer Pfeffer

    Zubereitung

    1. Für den Hefeteig das Mehl in eine Schüssel geben, eine Mulde formen, darein die Hefe bröckeln und vorsichtig mit dem Zucker und dem Wasser verrühren. Mit etwas Mehl bestäuben und etwa 20 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
    2. Dann die restlichen Zutaten für den Hefeteig zugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten (hier hilft die Küchenmaschine gerne...), mit einem Tuch abgedeckt gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat (bei uns etwas ältere Hefe, dauerte etwa 90 Minuten).
    3. Für den Belag vom Wirsing die groben Rippen abschneiden, in Salzwasser 3 Minuten köcheln lassen, herausnehmen, abschrecken, gut ausdrücken und grob hacken.
    4. Den Ofen auf Pizzastufe (190°C Umluft mit Unterhitze) oder alternativ auf 250°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
    5. Zwiebeln schälen, halbieren, in Streifen schneiden, Speck ebenfalls in Streifen schneiden. Käse grob reiben.
    6. Den Teig in 2 Fladen möglichst dünn ausziehen (zwischendurch immer mal Pause machen, dann wird der Teig elastischer), auf 2 mit Backpapier belegte Backbleche legen.
    7. Die Fladen mit Saurer Sahne bestreichen, dann mit Wirsing, Speck, Zwiebeln und Käse bestreuen, etwas Pfeffer darüber mahlen. Auf unterster Schiene 10-15 Minuten (lt. Rezept 20 Minuten) backen, bis der Flammkuchen schön knusprig ist.

    Zubereitungszeit: etwa 60 Minuten Arbeits- + 2,5 Stunden Ruhe- + 2x 15 Minuten Backzeit

    Schwierigkeit: einfach

    Quelle: Living At Home 3/09

    7.03.09

    Rezept: Gefüllte Lachsforelle

    gefüllte Lachsforelle

    Wir hatten ja von unserem Nachbarn noch eine Lachsforelle aus Norwegen im Tiefkühl (die andere wurde so veredelt). Jetzt entschieden wir uns für eine etwas würzigere Version, bei der alle Zutaten gemeinsam im Bräter im Ofen gegart werden. Die Fenchelsamen geben noch einen leicht süßlichen Kick und harmoniert wunderbar mit den Knoblauch-Croutons und der Paprika. Wir waren absolut begeistert! Tolles Rezept! Nur die Tomaten hatten wir statt mit Schinkenspeck (der am Tag vorher verbraucht worden war) mit einem Käse-Bärlauch-Brotaufstrich gefüllt, was wirklich gut passte.

    Zutaten

    Für 3 Personen mit gutem Appetit

    • 3 Scheiben Toastbrot
    • 2 Knoblauchzehen
    • 2 EL Olivenöl
    • je 1 rote, gelbe und grüne Paprikaschote
    • 1 Knoblauchzehe
    • 2 EL Olivenöl
    • 2 Prisen Fenchelsamen
    • Salz, Pfeffer
    • 9 mittelgroße Kartoffeln (festkochende Sorte genommen, vorwiegend festkochend vermutlich besser geeignet)
    • 6 mittelgroße oder 3 große Tomaten
    • 6 TL Käse-Bärlauch-Brotaufstrich (alternativ lt. Rezept 30 g gewürfelten Speck)
    • 80 ml Weißwein
    • 80 ml Gemüsebrühe
    • 1 Lachsforelle à 1 kg
    • Salz, Pfeffer
    • 1/2 Zitrone
    • ca. 20 g Butter

    Zubereitung

    1. Das Toast anrösten, in etwa 1 cm große Würfel schneiden, die Knoblauchzehen schälen und fein hacken. In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen, darin die Toastwürfel mit dem Knoblauch kross anbraten, herausnehmen und beiseite stellen.
    2. Die Paprikaschoten waschen, putzen und in etwa 1 cm große Würfel schneiden. Die Knoblauchzehe schälen und ebenfalls fein hacken. Olivenöl erneut in der Pfanne erhitzen und die Paprikawürfel mit Knoblauch und den Fenchelsamen darin anschwitzen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
    3. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Kartoffeln waschen, schälen und in dünne Scheiben schneiden.
    4. Die Kartoffelscheiben in einen flachen Bräter oder die Fettpfanne des Ofens fächerförmig einlegen. Gemüsebrühe und Weißwein angießen.
    5. Die Paprikawürfel vorsichtig mit dem Toast mischen. Den Fisch unter fließendem Wasser abspülen, von innen und außen mit Salz und Pfeffer würzen und mit Zitronensaft beträufeln. Jetzt vorsichtig mit der Paprikamasse füllen. Den Rest der Füllung um den Fisch herum verteilen.
    6. Die Butter in Flöckchen auf dem Fisch verteilen. Auf mittlerer Schiene 45-50 Minuten garen.

    Zubereitungszeit: etwa 45 Minuten Zubereitung + 45 Minuten Ofenzeit

    Schwierigkeit: ohne Zeitdruck einfach

    Quelle: leicht abgewandelt nach Chefkoch.de

    So dann auf dem Teller:

    Gefüllte Lachsforelle

    5.03.09

    Rezept: Brunnenkresse-Suppe

    Brunnenkressesuppe

    Wir hatten Brunnenkresse in der Biokiste. Da war es etwas schwieriger, auf die Schnelle ein passendes Rezept zu finden, doch gottseidank habe ich ja ein Kräuter-Kochbuch, in dem uns diese Suppe anlachte. Irgendwie war die Brunnenkresse aber nicht so aromatisch, daher auch die Suppe etwas lasch. Mit richtig guter Brunnenkresse können wir uns die Suppe auch toll vorstellen, allerdings sollte noch ein Hauptgericht folgen, denn der Hunger bleibt.

    Zutaten

    Für 4 Personen als Vorspeise

    • 225 g Brunnenkresse
    • 750 ml Fleischbrühe
    • 75 g Doppelrahm-Frischkäse
    • 4 EL Schlagsahne
    • Salz, weißer Pfeffer

    Zubereitung

    1. Brunnenkresse mehrmals gründlich waschen, Blätter abzupfen, Stiele hacken. Einige Blättchen für die Deko aufheben.
    2. Brunnenkresse im Topf mit Brühe aufgießen und nur ganz kurz kochen lassen. Doppelrahmfrischkäse und Schlagsahne und gut durchmixen.
    3. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, nochmal luftig aufschlagen und rasch servieren.

    Zubereitungszeit: fertig in etwa 30 Minuten

    Schwierigkeit: einfach

    Quelle: Brigitte - Kochen mit Kräutern, S. 62

    3.03.09

    Rezept: Steckrüben-Rahmgemüse

    Steckrüben-Rahmgemüse

    Ich bin ein großer Fan von Steckrüben, so wurde es Zeit, mal wieder damit zu kochen. Ich habe einfach ein Rezept für Kürbisrahmgemüse einfach mit Steckrübe zubereitet und es war mindestens genauso lecker, wie das Ursprungs-Rezept! Wir waren sehr angetan! Passt perfekt zu kurzgebratenem Fleisch oder Entenbrust!

    Zutaten

    Für 4 Personen als Beilage

    • 600 g Steckrübe
    • 2 Zwiebeln
    • 1 Knoblauchzehe
    • 5 EL Butter
    • 1 EL Mehl
    • 100 ml Geflügel- oder Gemüsefond
    • 150 ml Sahne
    • Salz, Pfeffer, Muskat
    • 1 Zitrone
    • 2 EL geschlagene Sahne

    Zubereitung

    1. Steckrübe schälen. Auf der Gemüsereibe grob raspeln. Schalotten und Knoblauch schälen und fein hacken.
    2. Butter in einer großen Pfanne zerlassen, erst die Schalotten- und Knoblauchwürfel darin anschwitzen, dann die Rübenraspel zugeben und ebenfalls andünsten. Mit dem Fond ablöschen und mit Sahne aufgießen.
    3. Bei geschlossenem Deckel bei mittlerer Hitze (5/9) etwa 5 Minuten köcheln. Die Zitrone halbieren und auspressen.
    4. Das alles mit Salz, Pfeffer, frisch geriebener Muskatnuss und Zitronensaft abschmecken. Die geschlagene Sahne unterheben.

    Zubereitungszeit: fertig in etwa 45 Minuten (ohne Einsatz einer Küchenmaschine)

    Schwierigkeit: einfach

    Quelle: deutlich variiert nach Kerners Köche, S. 105

    2.03.09

    Rezept: Kürbissuppe mit Curry

    Kürbissuppe mit Curry

    Wir hatten auch im Urlaub noch reichlich Kürbis übrig. Daraus haben wir dann allerdings diese milde Kürbissuppe gekocht. Wir waren mal wieder sehr angetan, schmeckte einfach richtig gut! Sogar dem Kind, dem wir einfach etwas Weißbrot in die Suppe tunkten. Sie schmeckt insgesamt etwas raffinierter als unsere klassische Kürbissuppe.

    Zutaten

    Für 4 Personen

    • 600 g Kürbis (Muskatkürbis empfohlen, wir hatten nur Hokkaido)
    • 750 ml Geflügelbrühe
    • 150 g süße Sahne
    • 1 EL mildes Currypulver
    • 1 Knoblauchzehe
    • 1 Scheibe frischer Ingwer
    • 1 Splitter Zimtrinde
    • 1/2 Vanilleschote (ausgekratzt, nur die Schote!)
    • 40 g kalte Butter
    • Salz

    Zubereitung

    1. Kürbis schälen (bei Hokkaido enfällt das), Kerne herauskratzen, würfeln (etwa 1 cm groß).
    2. Brühe in einen Topf geben, Kürbiswürfel zufügen und erwärmen, etwa 20 Minuten knapp unter dem Siedepunkt (4/9) garen.
    3. Mit Sahne aufgießen, Currypulver zufügen und pürieren.
    4. Knoblauch schälen und halbieren, mit dem Ingwer, der Zimtrinde und der Vanilleschote in die Suppe geben und darin etwa 10 Minuten ziehen lassen. Gewürze herausnehmen und die Butter unterrühren. Mit Salz und Curry abschmecken.

    Zubereitungszeit: fertig in 45 Minuten

    Schwierigkeit: einfach

    Quelle: Alfons Schuhbeck - Meine bayerische Küche, S. 95

    1.03.09

    Rezept: Kürbis-Apfel-Gratin

    Kürbis-Apfel-Gratin


    Wir haben unsere Liste der Lieblingsgerichte gestern erweitert! Da ich auch das zugehörige Büchlein jahrelang im Regal vergessen hatte, ist es ein guter Kandidat für das monatliche DKduW. Dieses Gratin ist einfach wunderbar lecker! Wir haben es als Hauptgericht gegessen, aber auch als herbstliche Vorspeise kann ich es mir gut vorstellen. Der Kürbis mit dem süßlichen Apfel, dem würzigen Speck (reduziert, wäre sonst zu dominant) und der sahnigen Sauce mit der Semmelbröselhaube harmoniert einfach wunderbar miteinander. Wir fanden es alle genial lecker! Wenn sich jetzt jemand über das Kürbisrezept wundert, der kam vorgestern mit der Biokiste und Reste sind auch noch da...

    Zutaten

    Für 4 Personen als Hauptgericht oder für 8 als Vorspeise

    • 600 g Kürbis (Butternut genommen, Hokkaido würde sicher auch gut passen)
    • 4 Äpfel
    • 1 EL Zitronensaft
    • 200 g Sahne
    • Salz, Pfeffer
    • 80 g geräucherter Speck (lt. Rezept 150 g)
    • 250 g Zwiebeln (wir hatten nur noch 2 da, daher weniger)
    • 4 Zweige Thymian
    • 1 Chilischote (getrocknet, wg. Kind weggelassen)
    • 80 g Semmelbrösel

    Zubereitung

    1. Kerne vom Kürbis herauskratzen, schälen (nicht bei Hokkaido), in dünne Spalten schneiden. Äpfel waschen, trocknen, halbieren, Kerngehäuse entfernen und quer in Spalten schneiden, mit Zitronensaft beträufeln. Kürbis- und Apfelspalten abwechselnd in eine Auflaufform schichten.
    2. Die Sahne mit wenig Salz und Pfeffer würzen, über die Spalten gießen. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Speck würfeln, Zwiebeln schälen und fein hacken.
    3. Den Speck aulassen, darin die Zwiebelwürfel anschwitzen. Thymian waschen, trockenschütteln und die Blättchen abstreifen, unter die Zwiebel-Speck-Mischung heben, die Semmelbrösel unterrühren und auf dem Gratin verteilen.
    4. Auf mittlerer Schiene etwa 50-60 Minuten gratinieren.

    Zubereitungszeit: etwa 40 Minuten

    Schwierigkeit: einfach

    Quelle: GU - Kürbis, gigantisch gut, S. 48

    So das Gratin direkt aus dem Ofen:

    Kürbis-Apfel-Gratin