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29.01.09

Rezept: Geschnetzeltes Stroganoff

Geschnetzeltes Stroganoff

Nachdem mir die Steckrübensauce so gut geschmeckt hatte, wurde gleich nochmal ins Heft geschaut, denn beim Metzger hattees Rindergeschnetzeltes im Angebot gegeben. Mit Champignons als Geschnetzeltes kannte ich ja, aber Essiggurken dazu? Egal, wurde gekocht und es hat allen (!) wirklich gut geschmeckt. Dazu gab es dann Spätzle, die koche ich immer gleich in großen Portionen und friere weg. Dadurch war es ein wirklich schnelles und leckeres Essen. Gab es sicher nicht zum letzten Mal!

Zutaten

Für 3-4 Personen

  • 250 g Champignons
  • 2 Zwiebeln
  • 2 EL Öl (oder Butterschmalz)
  • 400 g Rindergeschneltzeltes
  • Salz, Pfeffer
  • 200 ml Fleischbrühe
  • 150 g Saure Sahne
  • 2 TL Speisestärke (nicht gebraucht!)
  • 100 g Gewürzgurken
  • 2 EL Sud der Gewürzgurken
  • 1/2 Bund Dill (TK)

Zubereitung

  1. Champignons putzen, vierteln. Zwiebeln schälen und fein hacken.
  2. Öl in einer Pfanne erhitzen und darin das Rindfleisch von allen Seiten unter Wenden braun anbraten, salzen und pfeffern und warm stellen.
  3. In der gleichen Pfanne jetzt die Champignons und Zwiebeln anbraten, mit der Brühe ablöschen und aufkochen.
  4. Die Saure Sahne gemeinsam mit dem Fleisch zugeben, 5 Minuten köcheln lassen (wer gerne dickere Saucen mag: Speisestärke mit unterrühren).
  5. Essiggurken in Scheiben schneiden und mit dem Sud untermischen, kurz warm werden lassen. Dill waschen, trockenschütteln und fein hacken, unterheben und servieren.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 30 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Essen und Trinken für Jeden Tag 02/09, S. 36

26.01.09

Rezept: Fusilli mit Steckrübensauce

Fusilli mit Steckrübensauce

Ich mag ja Steckrübe und das Kind ist auch ein echter Fan davon. Zeit, mal wieder ein neues Rezept zu probieren. Der Duft, der aus der Pfanne aufsteigt, ist schon echt bombastisch. Die Sauce ist richtig lecker, leicht mild mit der Sahne (kein Weißwein, da Kind mitessen durfte) und durch den Speck ganz leicht würzig. Kategorie: gab es nicht zum letzten Mal!

Zutaten

Für 2-3 Personen

  • 80 g Bauchspeck
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 350 g Steckrübe
  • 300 g Nudeln (hier bunte Fusilli)
  • 1 EL Butter
  • 4 Zweige Thymian
  • 100 ml Gemüsebrühe (oder Weißwein)
  • 200 ml Schlagsahne
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • Parmesan, wer mag

Zubereitung

  1. Bauchspeck fein würfeln. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Steckrübe schälen und in etwa 1/2 cm große Würfel schneiden.
  2. Die Nudeln in reichlich Salzwasser nach Packungsanleitung al dente kochen.
  3. Den Speck knusprig ausbraten. Darin Zwiebel- und Knoblauchwürfelchen anschwitzen. Dann die Steckrübenwürfel mit der Butter zugeben und etwa 2 Minuten anschwitzen.
  4. Die Thymianblättchen abstreifen, zugeben, kurz schwenken. Dann mit Gemüsebrühe und Schlagsahne ablöschen. Deckel aufsetzen, bei mittlerer Hitze (5/9) etwa 5 Minuten köcheln lassen.
  5. Die Nudeln abtropfen. Die Sauce mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken und mit den Nudeln mischen.
  6. Nach Belieben noch etwas Parmesan darüber reiben.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 30 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Essen und Trinken für jeden Tag 02/09, S. 71

23.01.09

Rezept: Buttermilchgetzen

Buttermilchgetzen

Zum Wildgulasch gab es bei uns an Weihnachten diesen Buttermilchgetzen, der (die oder das?) eine Spezialität aus dem Erzgebirge sein soll (ein anderer Name ist wohl Tootsch. Ich war beim Kochbuchblättern darauf gestoßen und es lachte mich gleich an. Wir konnten zunächst mit dem Namen alle nichts anfangen, denn er ist recht irreführend, immerhin ist die Hauptzutat die Kartoffel. Meine Eltern waren zwar nicht so begeistert, aber alle anderen fanden es sehr lecker, erinnert etwas an gratinierten Kartoffelstampf mit Speck, aber nicht schlecht.

Das Foto ist nicht so schön geworden, aber meine Kamera hatte etwas Probleme mit dem Autofokus bei diesem Motiv, sieht aber in Natura noch ansprechender aus.

Zutaten

Als üppige Beilage für 6 Personen (auch als Hauptgericht für 4 geeignet, dann dazu Salat)

  • 300 g mehligkochende Kartoffeln, gekocht vom Vortag
  • 800 g mehligkochende Kartoffeln (roh)
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 200 ml frische Buttermilch
  • 1/2 TL Kümmel
  • 1 TL Salz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 100 g durchwachsener Speck
  • evtl. Fett für die Form

Zubereitung

  1. Die gekochten Kartoffeln am Vortag kochen!
  2. Beide Kartoffelsorten schälen, die gekochten in eine große Schüssel fein reiben. Die rohen Kartoffeln in ein Sieb reiben, dabei das austretende Wasser auffangen. Beide Kartoffelsorten mischen.
  3. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken, zu den Kartoffeln geben. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  4. Das aufgefangene Kartoffelwasser vorsichtig abgießen, damit die abgesetzte Kartoffelstärke zu den Kartoffeln gegeben werden kann.
  5. Buttermilch in die Schüssel geben, Kümmel etwas anmörsern und gemeinsam mit dem Salz zu der Kartoffelmasse geben, mit Pfeffer würzen und mit den Händen gut durchkneten. Sobald die Masse homogen ist den Speck fein würfeln und in einer großen, ofenfesten Pfanne auslassen, die Kartoffelmasse zugeben, nochmals gut durchmengen, glatt streichen
  6. Wer wie ich im Urlaub keine ofenfeste Pfanne hat: einfach eine Auflaufform etwas einfetten, die Speckwürfel unter die Kartoffelmasse mischen und in die Auflaufform geben.
  7. Auf mittlerer Schiene 1 Stunde backen.

Zubereitungszeit: Teil der Kartoffeln am Vortag kochen, am Tag selber etwa 40 Minuten Arbeits- + 60 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU – Die echte deutsche Küche, S. 139

21.01.09

Rezept: Käsekuchen mit Aprikosen

Käsekuchen mit Aprikosen

Ich habe mal wieder für den Nachmittagskaffee gebacken. Ich wählte diesen fruchtigen Käsekuchen. Da ich es nicht einsehe, neuseeländisches oder sonstwoher importiertes Obst zu kaufen (ok - abgesehen von Zitrusfrüchten und Bananen), habe ich auf Dose zurückgegriffen. Auch die gewünschte Himbeermarmelade war nicht vorhanden, kurzerhand durch Johannisbeergelee ersetzt. Insgesamt superlecker und superschnell verspeist. Ich kann leider nicht sagen, wie der Kuchen am nächsten Tag schmeckt, denn es blieb kein Krümel übrig.

Zutaten

Für eine 26-cm-Springform

Für den Teig:

  • 200 g Weizenmehl (Typ 405)
  • 40 g Zucker
  • 1 TL Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei (M)
  • 100 g kalte Butter

Für den Belag:

  • 1 große Dose Aprikosen (480 g Abtropfgewicht), im Sommer 500 g frische
  • 1 Biozitrone (nur die Schale)
  • 250 g Magerquark
  • 50 g Zucker
  • 2 TL Vanillezucker
  • 50 g gemahlene, geschälte Mandeln
  • 20 g Speisestärke
  • 2 Eier (M)
  • 1 EL Himbeerkonfitüre (oder Johannisbeergelee)

Für das Aprikotieren:

  • 2 EL Aprikosenkonfitüre
  • 1 TL Wasser

Außerdem:

  • Backpapier
  • Linsen fürs Blindbacken

Zubereitung

  1. Für den Teig alle Zutaten in eine Schüssel geben, rasch verkneten, in Frischhaltefolie wickeln und im Kühlschrank 30 Minuten ruhen lassen.
  2. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Dosenaprikosen in einem Sieb gut abtropfen lassen (frische waschen, Kerne entfernen).
  3. Springform fetten, den Teig in der Form glatt drücken, dabei einen etwa 3 cm hohen Rand formen, Backpapier auslegen, Linsen darauf. Im vorgeheizten Ofen auf mittlerer Schiene etwa 10 Minuten blind backen. Dann Backpapier samt Linsen entfernen. Die Hitze auf 180°C Ober-/Unterhitze reduzieren.
  4. In der Zwischnzeit schon mal die Zitrone heiß abspülen und trockenreiben. Mit einer feinen Reibe in Schale (nur das Gelbe!) in eine Schüssel reiben. Mit dem Quark, dem Zucker, Vanillezucker verrühren. Mandeln, Speisestärke unterziehen.
  5. Eier trennen. Eigelbe unter die Quarkmasse rühren. Eiweiß zu Eischnee schlagen und zuletzt unterheben. Die Quarkmasse auf den Boden glatt streichen. Die Aprikosenhälften mit der Wölbung nach unten in die Quarkmasse drücken. Jeweils etwas von der Marmelade in die Hälften geben.
  6. Auf mittlerer Schiene 50-60 Minuten backen.
  7. Etwas abkühlen lassen, Springformrand entfernen. Die Aprikosenmarmelade in der Mikrowelle bei 600 Watt für 30 Sekunden erwärmen (alternativ Wasserbad), mit dem Wasser verrühren und auf dem noch warmen Kuchen verstreichen (am besten nicht über die Marmeladenfüllungen gehen...)

Zubereitungszeit: etwa 40 Minuten Arbeits- + 30 Minuten Kühl- + ca. 55 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: etwas anspruchsvoller

Quelle: Dr. Oetker - Käsekuchen, S. 42

19.01.09

Rezept: Gebratene Ente nach Schuhbeck

gebratene Ente nach Schuhbeck

Wir hatten noch im Dezember (so um den 2. Advent) herum, mit unseren Freunden auf dem Markt spontan eine ganze Flugente mitgenommen, die sah einfach zu lecker aus. Wir hatten das Rezept allerdings nur überflogen, so dauerte es etwas länger, da er komplett die Sauce aus den Karkassen zieht. Aber die Mühe und Zeit (von Anfang Kochen bis Essen fast 6 Stunden !!) lohnt sich extrem! Wir waren absolut begeistert, eine der besten Entenrezepte, das wir in letzter zeit gegessen haben. Allerdings werden wir das nicht so oft kochen, denn es ist wirklich aufwendig in der Zubereitung. Aber für besondere Tage, gerne wieder! Die Mühe und die Zeit lohnt sich absolut!! Ein fast schon puristisches Rezept, das die Qualität der Zutaten unterstreicht und betont!!

Zutaten

Für 4 Personen

Für die Ente:

  • 1 kleine Zwiebel
  • 1/2 Apfel
  • Salz, Pfeffer, getrockneter Majoran
  • 1 Flugente (oder Bauernente), etwa 2,5 kg
  • 1,2 l Geflügelbrühe

Für die Sauce

  • 2 Zwiebeln
  • 1 Karotte (klein)
  • 100 g knollensellerie
  • 1 EL Öl
  • 2 TL Puderzucker
  • 1 EL Tomatenmark
  • 250 ml Rotwein (möglichst kräftig, mit viel Frucht)
  • 1 TL Speisestärke
  • 1 Majoranzweig
  • 2 Petersilienstiele
  • 2 Scheiben frischer Ingwer
  • 2 Scheiben Knoblauchzehe (1 kleine halbiert genommen)
  • 2 Streifen Bio-Orangenschale
  • 20 g kalte Butter

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 140°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Zwiebel schälen und grob würfeln. Vom Apfel das Kerngehäuse entfernen und ebenfalls grob würfeln. Apfel- und Zwiebelwürfel mit etwa 1 Prise getrocknetem Majoran sowie Salz und Pfeffer mischen.
  3. Von der Ente die Flügelknochen abschneiden (am einfachsten mit einer Geflügelschere wie dieser, die ist echt gut!). Innen und außen waschen, trockentupfen. Die Zwiebel-Apfel-Würfel in die Ente füllen. Einen Bräter mit kaltem Wasser ausspülen (Wasser wieder weggießen!), die Ente mit der Brust nach oben hineinlegen, die Flügelknochen daneben legen. Die Keulen mit Küchengarn am Körper fixieren.
  4. Die Brühe angießen und die Ente zugedeckt auf unterster Schiene (sonst passt mein Bräter nicht mehr in den Ofen) 3 Stunden 30 Minuten garen. Dabei so etwa stündlich mit einer Rouladennadel die Haut an den fettigen Stellen etwas einpieken.
  5. In der Zwischenzeit das Gemüse für die Sauce schälen und würfeln (etwa 1 cm groß). Öl in einer Pfanne erhitzen, das Gemüse darin unter Wenden anschwitzen. Parallel Puderzucker in einem großen Topf hell karamellisieren. Tomatenmark unterrühren und unter Rühren anschwitzen. Die Hälfte des Rotweins zum Tomatenmark gießen und sirupartig einkochen lassen. Den restlichen Rotwein ebenfalls zugießen und erneut sirupartig einköcheln. Beiseite stellen.
  6. Dann die Ente herausheben und die Sauce entfetten. Geschickt hierfür ist eine Fettreduzierkanne, je nach Größe einfach mehrfach hintereinander Sauce von Fett trennen, beides getrennt auffangen (also erst Sauce abgießen, danach Fett). Wer keine Fettreduzierkanne hat: mit mehreren Küchenkrepp-Tüchern nach und nach das Fett aufsaugen.
  7. Die Ofentemperatur auf 220°C Ober-/Unterhitze erhöhen. Die beiden Entenbrüste und die Keulen auslösen. Füllung entfernen (wird nicht mehr benötigt). Die restliche Ente mit der Geflügelschere (oder einem Hackbeil) zerkleinern. Auf ein Backblech legen. Im Ofen auf mittlerer Schiene 20 Minuten bräunen.
  8. Die gebräunten Knochen mit dem Gemüse zum eingekochten Rotwein geben. Von der aufgefangenen Brühe 5 EL abnehmen und beiseite stellen. Den restlichen Großteil der Brühe zum Rotwein gießen und alles 60 Minuten gerade sieden lassen (darf nicht kochen!! bei uns volle Hitze bis Temperatur erreicht, dann 3/9).
  9. Die Sauce durch ein feines Sieb abgießen, in einem 2. Topf auf die Hälfte einköcheln lassen (dauerte etwa 20 Minuten). Die Speisestärke mit 1 TL Wasser glatt rühren und unter die eingekochte Sauce rühren. Etwa 2 Minuten köcheln lassen.
  10. Jetzt Majoran, Petersilienstiele, Ingwer- und Knoblauchscheiben sowie Orangenschale zufügen und etwa 10 Minuten ziehen lassen. Die Gewürze erneut herausnehmen. Etwas (etwa 1 EL) vom aufgefangenen Entenfett und die Butter unterrühren. Alles mit Salz abschmecken. Warm halten.
  11. Die ausgelöste Entenbrust und die Keulen mit der Hautseite nach oben auf ein Backblech oder einen flachen Bräter legen. Mit den aufgefangenen 5 EL Brühe beträufeln. Backofengrill einschalten. Auf der untersten Schiene im Ofen das Fleisch in 10-15 Minuten kross braten.

Zubereitungszeit: Dauer gesamt etwa 6 Stunden

Schwierigkeit: anspruchsvoll

Quelle: Alfons Schuhbeck - Meine bayerische Küche, S. 256

Dazu schmeckt:: Kartoffelknödel oder lt. Rezept empfohlen Brezenknödel sowie Schokoladenblaukraut

Wem das Schuhbeck-Rezept etwas zu aufwendig in der Zubereitung ist, ich habe noch eine gefüllte Ente und eine Ente mit Äpfeln und Steckrüben ausprobiert, die beide auch nicht schlecht sind!

17.01.09

Babybrei: Bananen-Reis-Milchbrei mit Sanddornsaft

bananen-reismilchbrei-mit-sanddornsaft.jpg

Eines der vitaminhaltigsten Geränke: Sanddornsaft, für die Verwendung im Babybrei sollte man aber unbedingt ausschließlich ungesüßten, puren Saft verwenden. Den bekommt man im gut sortierten Biomarkt. Außerdem unbedingt ganz süßes, mildes Obst wie Banane oder Birne verwenden, sonst mochte unsere das nicht.

Somit ist auch im Blog die Brei-Zeit endgültig vorbei. Kind hat 8 Zähne, kann und will damit bei uns mitessen. Was dazu führt, das wir unsere Ernährung nochmals überdacht haben. Wir versuchen momentan einfach, weniger zu braten und mehr zu dünsten, auch öfters mal vegetarisch bzw. mit Fisch zu kochen. Rezepte werden folgen...

Zutaten

Für 1 Abendbrei-Portion

  • 160 ml Babywasser
  • 5 EL Reisflocken
  • 4 Meßlöffel HA pre Milchpulver
  • 1 EL Sanddornsaft
  • 1 Banane

Zubereitung

  1. Babywasseraufkochen, Reisflocken mit dem Milchpulver mischen, mit dem Sanddornsaft und dem Wasser verrühren.
  2. Banane dazu bröckeln, mit einer Gabel zerdrücken, alles vermischen.

Zubereitungszeit: fertig in unter 5 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

15.01.09

Rezept: Selleriepuffer mit Apfelschmand

Selleriepuffer mit Apfelschmand

KnollenselleriePassend zum laufenden Gartenkochevent habe ich mal wieder in meiner Kochbuchsammlung geschmökert. Die meisten Rezepte waren entweder für paniert (kennt irgendwie jeder) oder Suppen wie diese. Doch ich wurde fündig. Das Rezept ist für 4 Personen angegeben, aber wir wurden zu zweit gut satt davon (ok, Kind hat ordentlich mitgenascht). Die Kombination vom Apfelschmand mit den Püfferchen ist wirklich gelungen. Auch die Püfferchen selber sind sehr lecker, die Walnüsse geben einen kleinen Kick, habe ich von Hand grob gehackt und würde das auch empfehlen, weil zumindest mein Gerät die fast schon mahlt, wenn ich Kerne nur hacken möchte, es würde einfach zu fein werden. Dazu noch ein Salat und ein leckeres, vegetarisches Gericht muss nur noch genossen werden. Das ist ein würdiger Beitrag zum laufenden Garten-Koch-Event, das dieses Mal Barbara thematisch gestellt hat.

Zutaten

Für 2 (-3) Personen zum Sattessen oder für 4 als Vorspeise

Für den Apfelschmand:

  • 1/2 Biozitrone (der Saft)
  • 200 g Schmand
  • 1 kleiner Apfel (etwa 130 g)
  • 1 Frühlingszwiebel
  • Salz, Pfeffer, Curry

Für die Selleriepüfferchen:

  • 1/2 Biozitrone (die Schale)
  • 400 g Knollensellerie
  • 1 große Kartoffel (etwa 100 g) (festkochende Sorte genommen, mehlige waren nicht da)
  • 60 g Walnußkerne
  • 2 Eier (L)
  • 3 EL Mehl
  • Salz, Pfeffer
  • Fett oder Schmalz zum Ausbraten

Zubereitung

  1. Für den Schmand die Zitrone heiß abwaschen, trockentupfen. Die Schale abreiben und in eine große Schüssel geben (für die Püfferchen). Den Saft auspressen und mit dem Schmand verrühren. Den Apfel schälen und fein zum Schmand reiben. Alles verrühren und mit Salz, Pfeffer und Curry (eher wenig, überdeckt sonst die Puffer) abschmecken. Etwas durchziehen lassen.
  2. In der Zwischenzeit den Sellerie schälen und grob raspeln. Die Kartoffel schälen und fein reiben. Alles mit der Zitronenschale, Sellerie- und Kartoffelraspeln mit Eiern und Mehl verkneten, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. In einer großen beschichteten Pfanne Fett erwärmen und bei mittlerer Hitze (5-6/9) die Raspelmischung jeweils mit 2 EL pro Puffern einsetzen und mit dem Löffel platt drücken. Auf jeder Seite etwa 3 Minuten braten.
  4. Im Ofen bei etwa 80°C Ober-/Unterhitze warm halten, bis die restlichen Puffer ausgebacken sind. Den Schmand nochmals abschmecken und gemeinsam servieren.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 45 Minuten (ohne Küchnemaschinen)

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU Küchenbibliothek - Gemüse, S. 57

13.01.09

Babybrei: Blumenkohl-Möhren-Kartoffelbrei mit Petersilienwurzel

Blumenkohl-Möhre-Kartoffelbrei mit Petersilienwurzel

Brei ist ja mittlerweile verpönt, denn wer schon eigene Zähne hat, kann auch richtig mitessen - findet das Kind und ich widerspreche nicht. Aber ich hatte noch 2 Babybreie in meinem Archiv und die wollte ich Euch nicht vorenthalten: Blumenkohl kannte unsere damals schon, denn den durfte sie bei uns schon mehrfach pur mitessen. Also gab es den mal in den Brei. Sollte man aber nicht 1 Woche jeden Tag hintereinander füttern, denn das gab dann Bauchweh, aber den Blumenkohlbrei alle 2 Tage war bei uns überhaupt kein Problem. Petersilienwurzel soll ein sehr eisenhaltiges Gemüse sein, gibt einen ganz feinen Geschmack.

Zutaten

Für 8 Portionen à 190 g

  • 1000 g Blumenkohl
  • 620 g Kartoffeln
  • 120 g Petersilienwurzel
  • 210 g Möhren
  • Babywasser
  • je 190 g Brei 1 El Öl

Zubereitung

  1. Blumenkohl putzen, in Röschen schneiden, Strunk gut schälen und würfeln. Kartoffeln, Möhren und Petersilienwurzel schälen und in grobe Würfel schneiden.
  2. Alles in den gelochten Einsatz des Schnellkochtopfes geben, Babywasser etwa 2 cm hoch einfüllen und auf dem 2. Ring 5 Minuten garen, abdampfen. Mit 3 EL vom Kochwasser pürieren, portionsweise abfüllen.
  3. Beim Aufwärmen jeweils 1 EL Öl zugeben.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 45 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

11.01.09

Rezept: Entenbrust an Waldbeerensauce mit Kartoffelpfannkuchen

Entenbrust mit Waldbeerensauce an Kartoffelpfannküchlein

Fremdkochen EnteDas Schöne am neu organisierten Fremdkochen ist, dass ich dazu komme, meine ewige Nachkochliste etwas zu verkleinern. So fiel mir die Wahl auch nicht schwer als ich das neue Thema las, denn schon seit einiger Zeit hatte ich Petras Ente mit Johannisbeersauce auf meiner Liste stehen. An schwarze Johannisbeeren kam ich nicht, aber ich hatte noch eine TK-Mischung Waldbeeren in meinem TK gefunden. Allerdings waren die richtig sauer, weswegen ich die Sauce komplett verschlimmbessern musste. Richtig begeistert waren wir hingegen von den Kartoffelpfannküchlein, davon hat das Kind gleich 5 Stück verputzt. Unsere Entenbrust war deutlich größer als die von Petra, daher habe ich wieder auf unsere bewährte Garmethode zurückgegriffen. Insgesamt wirklich ein genial leckeres Sonntagsessen!

Zutaten

Für 2 Personen + hungriges Kleinkind

Für die Kartoffelpfannküchlein

  • 380 g mehlig kochende Kartoffeln (Adretta genommen)
  • 125 ml Milch
  • 2 EL Mehl (ggf. etwas mehr)
  • 1 Ei (L)
  • 1 Eiweiß (L)
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • Entenschmalz zum Ausbacken (anderes Fett geht natürlich auch)

Für die Entenbrust

  • 1 Flugentenbrust à 350 g
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Bogen Alufolie

Für die Waldbeerensauce

  • 50 g Waldbeeren (TK)
  • 100 ml Rotwein
  • 100 ml Geflügelfond
  • 50 ml Waldbeerenlikör
  • Salz, Pfeffer, Zucker

Zubereitung

  1. Die Kartoffeln waschen, schälen, vierteln und in Salzwasser kochen. Dann abgießen und im warmen Topf ausdampfen lassen.
  2. In der Zwischenzeit schon mal den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Waldbeeren in eine kleine Schüssel geben zum Antauen.
  3. Die Entenbrust waschen, trockentupfen, die Hautseite schräg einschneiden, dabei nicht das Fleisch verletzen. Salzen und pfeffern. In einer beschichteten Pfanne von der Hautseite etwa 5 Minuten anbraten, dann wenden und von der Fleischseite nochmals 2 Minuten braten. So in Alufolie wickeln, dass die Fleischseite komplett bedeckt ist und die Hautseite komplett herausschaut. Im vorgeheizten Ofen auf mittlerer Schiene 10 Minuten garen, dann den Ofen ausschalten und mindestens 5 Minuten ruhen lassen.
  4. In der Zwischenzeit für die Sauce den Rotwein mit dem Geflügelfond auf die Hälfte einköcheln lassen. Dann die Waldbeeren hineingeben und mit dem Likör aufgießen, nochmals 3 Minuten köcheln lassen.
  5. Während die Sauce einkocht, die Kartoffeln mit der Kartoffelpresse in eine Schüssel pressen. Mit dem Ei, der Milch, dem Mehl verrühren. Eischnee schlagen und unterheben. Der Teig sollte etwas flüssiger sein als Kartoffelpüree. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.
  6. In der beschichteten Pfanne mit dem ausgelassenen Entenfett löffelweise Pfannküchlein ausbacken (ggf. noch etwas Entenschmalz nachgeben), im Ofen auf einer Platte warm halten.
  7. Die Sauce nochmals abschmecken (wir haben dann in unserer Verzweiflung den ausgetretenen Bratsaft der Entenbrust aus der Alufolie dazugegossen und mit reichlich Zucker abgeschmeckt). Die Entenbrust aufschneiden und mit der Sauce und den Kartoffelpfannküchlein servieren.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 45 Minuten (war aber durchweg beschäftigt)

Schwierigkeit: eigentlich recht einfach

Quelle: Ente mit Johannisbeersauce von Brot und Rosen

9.01.09

Rezept: Wildgulasch mit Maronen

Wildgulasch mit Maronen

Am 1. Weihnachtsfeiertag gab es bei uns dieses Wildgulasch (gemischt aus Reh und Wildschwein), das ich noch bei unserem Metzger auf dem Markt geholt hatte (vakuumiert hilt es so lange im Kühlschrank). Ich hatte kein spezielles Rezept verwendet, aber es war trotzdem noch so lecker, dass ich das Rezept noch vorstellen möchte. Denn die Improvisation war deutlich leckerer, als manch anderes Rezept.

Zutaten

Für 6 Personen mit gutem Appetit

  • 1,2 kg Wildgulasch (hier Wildschwein und Reh gemischt)
  • 1 Zwiebel
  • 100 g durchwachsener Speck
  • Salz, Pfeffer
  • 125 ml Rotwein (Schwarzriesling genommen)
  • 500 ml Wildfond (Glas)
  • 1 Petersilienwurzel
  • 1 Möhre
  • 1 Stück Knollensellerie (Suppengrüngröße)
  • 3 Wacholderbeeren
  • 1 Lorbeerblatt
  • Salz, Pfeffer
  • 250 g Maronen (fertig gekocht, vakuumverpackt)
  • 2 EL Quittengelee

Zubereitung

  1. Gulasch trockentupfen. Zwiebel schälen und fein hacken. Speck wüfeln.
  2. Speck in einem großen Schmortopf auslassen, darin das Gulasch portionsweise anbraten, jeweils beiseite stellen. Zuletzt Zwiebel mit zugeben und alles Gulasch wieder in den Topf geben, salzen, pfeffern und mit Rotwein ablöschen, etwas einkochen lassen. Mit Wildfond aufgießen und schon mal 30 Minuten bei geringer Hitze (1/3 Maximal) bei geschlossenem Deckel schmoren.
  3. In der Zwischenzeit das Gemüse putzen und fein würfeln. Nach den 30 Minuten gemeinsam mit Lorbeerblatt und Wacholder zugeben, zugedeckt für weitere 60 Minuten schmoren.
  4. Dann die Maronen zugeben und das Quittengelee zugeben, nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken und für weitere 30 Minuten schmoren.
  5. Vor dem Servieren nochmals abschmecken. Sauce ist etwas dünn, wer sie etwas sämiger mag: 1 EL Speisestärke mit 1 EL Wasser verrühren und 5 Minuten vor Garzeitende unterrühren.

Zubereitungszeit: etwa 45 Minuten Arbeits- + 2 Stunden Schmorzeit

Schwierigkeit: recht einfach

Quelle: eigenes Rezept

7.01.09

Rezept: Winterliche Zimttorte

Winterliche Zimttorte

Mein backbegabter Bruder hatte zu Silvester diese Torte gebacken. So hatte das alte Jahr noch einen würdigen letzten Nachmittag!! Sehr schokoladig mit einer leichten Kaffeenote, abgerundet durch Zimt. Auf mein Bitten hin wurde die Sahnemenge halbiert. Ich fand es so perfekt!!

Zutaten

Für eine 26cm-Springform, ergibt 12 Stück

Für den Rührteig:

  • 50 g Kuvertüre (Zartbitter)
  • 125 ml heißer Kaffee
  • 50 g Mandeln (gehackt)
  • 300 g brauner Zucker
  • 200 g Butter
  • 1 EL Zimt
  • 3 Eier (M)
  • 300 g Mehl (Typ 405)
  • 2 TL Backpulver

Für die Füllung:

  • 100 g Apfelgelee
  • 75 g Butter
  • 1 gehäufter EL Kakaopulver
  • 3 TL Milch
  • 1 gehäufter EL Zimt
  • 250 g Puderzucker ("nur" 200 g genommen, reichte auch)
  • 200 g Sahne
  • 1 Päckchen Sahnesteif
  • 2 EL Vanillezucker
  • 60 g Schokoplättchen

Außerdem:

  • Backpapier für die Form
  • Zimtpulver für die Deko

Zubereitung

  1. Die Kuvertüre in einem kleinen Topf im heißen Kaffee unter Rühren schmelzen lassen, ganz leicht abkühlen lassen. Die Mandeln in einer beschichteten Pfanne etwas anrösten (ohne Fett!). Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Backpapier in die Springform legen.
  2. Butter mit Zucker und Zimt cremig rühren, dann die Eier einzeln unterrühren. Mehl mit Backpulver mischen und abwechselnd mit dem Kuvertüren-Kaffee unterrühren. Zuletzt die Mandeln unterziehen.
  3. Den Teig in die mit Backpapier ausgekleidete Springform füllen, glatt streichen. Auf mittlerer Schiene etwa 70 Minuten backen.
  4. Aus dem Ofen nehmen, etwas abkühlen, aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen. Einmal quer halbieren.
  5. Das Apfelgelee etwas erwärmen. Den unteren Boden auf eine Tortenplatte legen, mit der Hälfte des Gelees bestreichen.
  6. Die Butter schmelzen. Milch, Kakao und Zimt mit dem Puderrzucker verrühren, zuletzt die Butter unterziehen. Die Hälfte der Creme auf dem unteren Boden auf dem Apfelgelee verstreichen. Die andere Hälfte der Creme auf der Innenseite des oberen Bodens verstreichen. Die Masse recht schnell verarbeiten, wird sonst schnell hart und dann wird es schwierig. Alles 10 Minuten ruhen lassen.
  7. Die Sahne steif schlagen, dabei Sahnesteif und Vanillezucker unterziehen. Ein Drittel der Sahne auf dem unteren Boden verstreichen, den oberen Boden auflegen. Das restliche Apfelgelee auf der Oberseite verstreichen, dann mit einem Drittel der restlichen Sahne den Rand der Torte, mit dem Rest der Sahne die Oberseite der Torte bestreichen.
  8. Die Torte mit Schokoplättchen bestreuen und mit etwas Zimt bestäuben.

Zubereitungszeit: etwa 50 Minuten Arbeits- + 70 Minuten Backzeit, Auskühlzeit (mind. 4 Stunden) + 10 Minuten Ruhezeit

Schwierigkeit: etwas anspruchsvoller

Quelle: ganz leicht variiert nach GU - Tortenzauber einfach köstlich, S. 56

3.01.09

Rezept: Rosenkohlsuppe

Rosenkohlsuppe

Wir sind wieder aus dem Urlaub zurück. Ich möchte mich nochmal bei allen für die netten Kommentare bedanken. Entschuldigen natürlich auch, denn ich kam zwar ein wenig zum Lesen, aber mit Modem wollte ich nicht überall Kommentare hinterlassen.

Doch jetzt zu dieser leckeren, herzhaften Suppe, die ich im Urlaub gekocht hatte. Sehr lecker und cremig. Nicht nur auf dem Teller ein Augenschmaus, auch der krosse Speck passt perfekt zum Rosenkohl! Nachkochen unbedingt empfohlen!

Zutaten

Für 4 Personen

  • 500 g Rosenkohl (bei uns etwas schäbig, musste viel putzen, habe knappe 600 g genommen)
  • 50 g durchwachsener Speck (Bauchspeck genommen)
  • 1 l Fleischbrühe
  • 1 Zwiebel
  • 1 EL Schweineschmalz (habe das Schmalz von der Festtagsente genommen)
  • Salz
  • Pfeffer
  • Muskatnuß
  • 1 große mehligkochende Kartoffel
  • 2 EL Saure Sahne
  • 1 Bund Schnittlauch

Zubereitung

  1. Rosenkohl putzen, einzelne schöne Außenblätter abzupfen und beiseite legen (so 16-20), den restlichen Rosenkohl vierteln. Speck in feine Streifen schneiden.
  2. Die Fleischbrühe erhitzen. Zwiebel schälen und fein würfeln.
  3. Schmalz in einem großen Topf zerlassen, darin den Speck sehr knusprig anbraten. Dann den Speck herausheben und auf ein Küchenkrepp legen.
  4. In dem Fett den Rosenkohl anbraten, die Zwiebel zugeben und glasig anschwitzen. Mit der Fleischbrühe ablöschen. Sparsam salzen, mit Pfeffer aus der Mühle und Muskat etwas würzen. Bei geschlossenem Deckel und milder Hitze (3/9) etwa 20 Minuten köcheln lassen.
  5. Die Kartoffel waschen, schälen und auf einer feinen Reibe in die Suppe reiben. Dann nochmal bei geschlossenem Deckel für weitere 10 Minuten köcheln lassen.
  6. Salzwasser zum Kochen bringen, die Rosenkohlblättchen ins kochende Wasser legen und sofort wieder herausheben.
  7. Die Suppe pürieren, Schmand unterrühren und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
  8. Schnittlauch waschen, trockenschütteln und in feine Röllchen schneiden.
  9. Die Suppe mit dem knusprigen Speck, den Rosenkohlblättern und dem Schnittlauch servieren.

Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten Arbeits- + 30 Minuten Kochzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU - Die echte deutsche Küche, S. 205