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Rezept: Festtagsente mit Äpfeln und Steckrübe

Festtagsente mit Äpfeln und Steckrübe

Bei uns gab es am 4. Advent diese Festtagsente, wie immer von unserem Geflügelstand. Wir hatten nur das Rezept noch etwas variiert und noch zwei Äpfel vor dem Braten in die Ente gefüllt, was sie unserer Meinung nach etwas aromatischer machte. Das Rezept ist mal wieder recht unkompliziert. Eigentlich für das tiefe Blech des Ofens gedacht, habe ich zum Braten den Bräter verwendet, um den neuen Ofen meiner Mutter nicht so einzusauen. Insgesamt ist es aber doch etwas viel Gemüse. Bei Zubereitung im Bräter sollte frau also die Ente bei jeder Zugabe kurz herausheben, damit das Gemüse in der Brühe und die Ente schön frei liegt (oder doch das Blech nehmen…). Die Honigmarinade gibt der Ente noch mal den letzten Kick! Wir waren echt begeistert!

Zutaten

Für 5 Personen

  • 2 Äpfel (hier Cox Orange)
  • 1 Ente à 3,5 kg
  • Salz
  • 1 Zweig Majoran
  • 1 Steckrübe à 1,5 kg
  • 6 Zwiebeln
  • 100 g Honig
  • 50 g Quittengelee
  • 1 EL Apfelessig
  • 250 ml Apfelwein (Apfelsaft genommen)
  • 400 ml Entenfond
  • 10 Wacholderbeeren
  • 1 TL weiße Pfefferbeeren
  • 1 TL Koriandersaat
  • 3 Äpfel (hier Cox Orange
  • 8 Zweige Majoran (oder 2 TL getrockneter)

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen (Umluft nicht empfehlenswert, trocknet die Ente zu sehr aus!).
  2. Äpfel waschen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und die Apfelstücke noch mal quer halbieren. Die Ente waschen, Flügelspitzen abschneiden, von innnen salzen. 1 Zweig Majoran und die Apfelwürfel in die Ente geben und die Flügel und Keulen mit Küchengarn festbinden.
  3. Einen Bräter mit Wasser ausspülen (noch besser: das tiefe Blech des Ofens), die Ente von außen mit Salz einreiben und mit der Brust nach oben einlegen. Auf mittlerer Schiene 1 Stunde garen (insgesamt 2,5 Stunden!) Wer Fett reduzieren möchte: nach etwa 30 Minuten die Haut der Ente mit einer Rouladennadel öfters einpieken, dann tritt mehr Fett aus.
  4. In der Zwischenzeit die Steckrübe schälen und in 3 cm große Würfel schneiden. Zwiebeln schälen und achteln. 50 g von dem Honig mit dem Apfelwein, dem Quittengelee und dem Essig sowie dem Fond verrühren (mit dem Pürierstab aufgeschlagen), Wacholder zugeben und mit Salz abschmecken.
  5. Nach der Stunde Garzeit die Ente aus dem Ofen nehmen, das ausgetretene Entenfett abgießen (wird nicht mehr benötigt, evtl. Schmalz daraus machen oder für Rotkohl verwenden). Das geht am einfachsten, wenn man die Ente auf eine Platte legt. Dann Zwiebeln in den Bräter/ das Blech geben, mit dem Fond übergießen, die Ente darauf setzen und für weitere 30 Minuten garen.
  6. Dann die Steckrübenwürfel zugeben (bei Bräter: Ente raus, Steckrübe rein, Ente drauf) und weitere 30 Minuten garen.
  7. In der Zwischenzeit den Koriander aus den Schalen lösen und mit dem restlichen Honig verrühren. Pfefferkörner mörsern und unter die Honigmischung geben. Die Ente damit bepinseln und für weitere 15 Minuten garen.
  8. Jetzt die restlichen Äpfel waschen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und nochmals quer halbieren, zur Ente geben. Gegebenenfalls zu stark gebräunte Stellen der Ente mit Alufolie abdecken, Apfelwürfel und Majoran zugeben und weitere 15 Minuten garen.
  9. Die Ente herausheben, Brüste und Keulen auslösen, mit dem Gemüse servieren.

Zubereitungszeit: etwa 60 Minuten Arbeits- + 2,5 Stunden Garzeit

Schwierigkeit: anspruchsvoller

Quelle: Living At Home 12/08, S. 82

So dann auf dem Teller:

Festtagsente mit Äpfeln und Steckrübe

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Die Feiertage sind vorbei. Unser Putenrollbraten mit Apfel-Maroni-Rotkraut und Semmelknödeln war ausgezeichnet (so gut gelungen, dass sich alle trotz Sattgefühl noch eine kleine Portion holten). Das Rezept werden wir hier bei Gelegenheit veröffentli... [Read More]

Comments

Eine wirkliche Festtagsente - die sieht super aus.

An Steckrüben habe ich mich bisher noch nicht rangewagt...

Da hast du diesem kulinarisch unterschätztem Gemüse ja einen würdigen Rahmen gegeben.

Toll!

Die Ente sieht total knusprig und lecker aus. Der Apfelanteil am Rezept legt nahe, dass es aus Bretagne stammt. Korrekt?

schön unter der sonne gelegen ;-)))

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