« Oktober 2008 | Main | Dezember 2008 »

30.11.08

Rezept: Quiche lorraine

Quiche lorraine

Zu unserer Feuerzangenbowle gab es als Grundlage (zur besseren Alkoholverträglichkeit) diese klassische Quiche. Ich mag die sehr puristische Art dieser Quiche sehr. Ich habe schon seit Jahren mein eigenes Rezept, das ich aus zwei verschiedenen Rezepten kombiniert habe. Geschmeckt hat es allen. Einfach eine genial leckere Quiche.

Zutaten

Für eine 26cm Springform

Für den Teig:

  • 250 g Mehl (Typ 405)
  • 125 g Butter (kalt)
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei (M)

Für den Belag:

  • 200 g Räucherspeck
  • 200 g Gruyère
  • 3 Eier (M)
  • 250 g Saure Sahne
  • Salz, Pfeffer, Muskat

Außerdem:

  • Fett für die Form
  • Backpapier
  • Linsen zum Blindbacken

Zubereitung

  1. Für den Teig alle Zutaten rasch verkneten, in Frischhaltefolie wickeln und im Kühlschrank für 30 Minuten kühl stellen.
  2. In der Zwischenzeit den Speck fein würfeln. Eine Pfanne erhitzen und den Speck darin auslassen. Vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen.
  3. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  4. Den Käse reiben.
  5. Die Form fetten, den Teig hineinbröseln und mit den Fingern festdrücken. Dabei einen etwa 3 cm hohen Rand formen. Mit Backpapier auslegen, die Linsen darauf legen. Im vorgeheizten Ofen 10 Minuten blind backen.
  6. In der Zwischenzeit die Saure Sahne mit den Eiern verrühren. Speckwürfel und Käse untermischen und mit Salz (sehr sparsam wg. des Specks !!), Pfeffer und Muskat abschmecken.
  7. Das Backpapier samt Linsen entfernen, den Guß auf den Teig gießen und auf mittlerer Schiene für weitere 30-35 Minuten backen.
  8. Schmeckt warm am besten!

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeits- + 35 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept, gemischt aus GU Küchenbibliothek - Quiche, Tarte und Co, S. 125 und GU - Quiches, S. 54

Kulinarischer Adventskalender 2008

Kulinarischer Adventskalender 2008 mit WettbewerbDer richtige Adventskalender für den Göttergatten ist schon gefüllt. Das Kind bekommt nächstes Jahr seinen ersten Adventskalender.

Auch bei Zorra vom Kochtopf kann man ab morgen jeden Tag ein Türchen öffnen. Ich bin schon gespannt, welche köstlichen Rezepte und Ideen dieses Jahr auf uns alle warten. Gewinnen kann man dieses Jahr auch wieder etwas, noch ein Grund mehr, dieses Jahr den Kalender zu verfolgen.

28.11.08

Babybrei: Reis-Milchbrei mit Banane

reis-milchbrei-mit-banane.jpg

Mal ein echter Brei für Süßschnäbel. Zumindest für den Papa ist es der absolute Favorit, nur lässt sie davon für ihn immer wenig übrig. Diesen Brei liebt sie sehr!

Zutaten

Für 1 Abendbrei

  • 160 ml Babywasser
  • 5 EL Reisflocken
  • 4 Meßlöffel HA pre Milchpulver
  • 1 Bio-Banane

Zubereitung

  1. Babywasser aufkochen und etwas abkühlen lassen. In einer Schüssel Reisflocken mit dem Milchpulver verrühren und mit dem Wasser aufgießen und verühren.
  2. Die Banane schälen, grob zerteilen und mit einer Kuchengabel zerdrücken, mit dem Reisbrei vermischen.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 5 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

27.11.08

Kult: Feuerzangenbowle

Feuerzangenbowle"

Wir haben letztes Wochenende wieder unsere jährliche Feuerzangenbowle gemacht. Dazu gab es eine klassische Quiche Lorraine und eine Lachs-Lauch-Quiche, die ich noch vorstellen werde. Insgesamt war es ein wirklich wunderschöner und dank netter Gäste auch sehr gelungener Abend. Spätestens nächstes Jahr wird es das wieder geben. Wer den Film noch nicht hat, den kann man auch im im Internet bestellen, denn der Film war im Anschluss natürlich ein MUSS.

Zutaten

Für 1 Feuerzangenbowle, ergab etwa 12 Gläser

  • 2 Flaschen trockener Rotwein (Grauburgunder genommen)
  • 2 Bio-Orangen
  • 1 Zimtstange
  • 1 Sternanis
  • 5 Nelken
  • 1 Zuckerhut
  • ca. 200-250 ml Jamaika-Rum (54%ig)

Zubereitung

  1. Den Rotwein in einen Topf geben. Orangen heiß abspülen, in Scheiben schneiden, mit der Zimtstange, dem Sternanis und den Nelken auf ganz geringer Hitze warm werden lassen (2/9). Etwa 2 Stunden ziehen lassen.
  2. Kurz vor der Feuerzangenbowle an sich, alles nochmal richtig erwärmen (nicht kochen!), wenn vorhanden in ein Glasgefäß für Feuerzangenbowle geben.
  3. Den Zuckerhut auf die Schiene legen, mit dem Rum gut tränken.
  4. Licht ausmachen und den Zuckerhut in Brand setzen. Gegebenenfalls noch etwas Rum in eine Schöpfkelle geben und nachtränken (Nicht aus der Flasche, die Brandspuren an der Decke in der Studentengemeinde zeugten noch Winter später von diesem Fehler...)
  5. Zurücklehnen und genießen.

Zubereitungszeit: etwa 10 Minuten Arbeits- + 2 Stunden Ziehzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept, besser als die alte Rezeptur

So sieht die Feuerzangenbowle aus, ehe ich sie in unser Glasset umgefüllt habe:

feuerzangenbowle-vorbereitung.jpg

Wer noch ein Weihnachtsgeschenk sucht, wir haben dieses Feuerzangenbowlen-Set und sind nach Jahren noch sehr angetan:

25.11.08

Rezept: Putensalat mit Gurke

Putensalat mit Gurke

Wir hatten noch gegarte Pute übrig. Daraus wollten wir einen etwas frischeren Salat machen und die Nachkochliste etwas abarbeiten, daher fiel die Wahl auf dieses Rezept. Da wir das Geflügelfleisch nicht erst garten, war es recht schnell, allerdings war es zunächst etwas unrund. Als wir noch Mais zugegeben hatten, fanden wir es deutlich besser. Ein guter Restesalat.

Zutaten

Für 2 Personen zum Sattessen

  • 300 g gegartes Puten- oder Hähnchenfleisch
  • 1 Salatgurke
  • Salz
  • 1/2 Dose Mais
  • 1 kleines Stück Ingwer
  • 4 EL Weißweinessig (lt. Rezept Reisessig)
  • 2 TL Zucker
  • 1 TL Sojasauce
  • 2 TL Sesamsamen

Zubereitung

  1. Das Fleisch ggf. noch auslösen und würfeln. Die Gurke schälen, etwas salzen und etwa 5 Minuten ziehen lassen, ausdrücken und mit dem Fleisch und Mais in einer Schüssel mischen.
  2. Ingwer schälen und fein reiben, mit Essig, Zucker und Sojasauce mischen, den Salat damit abgedeckt 1 Stunde marinieren.
  3. Vor dem Servieren mit Sesamsamen bestreuen.

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten Arbeits- + 1 Stunde Marinierzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: variiert nach GU Küchenbibliothek - Salate, S. 82

23.11.08

Rezept: Mangoldquiche mit Garnelen

mangoldquiche-mit-garnelen.jpg

Wir hatten wieder Mangold in der Biokiste. Nachdem wir von dem Mangoldgemüse mit Möhren ja nicht so begeistert waren, wollten wir mal ein anderes Rezept ausprobieren. Die Wahl fiel auf diese Quiche und ich kann sie nur wärmstens empfehlen. Einfach nur genial lecker. Ein wichtiger Tipp im Rezept war, unbedingt rohe Garnelen zu verwenden, da die anderen sonst zu trocken und zäh würden. Können wir nur bestätigen, denn beim Aufwärmen hatten die Garnelen deutlich verloren und kalt ist sie nicht sonderlich brilliant. Also am besten direkt und noch warm genießen!

Zutaten

Für eine 26cm Springform

Für den Mürbeteig:

  • 60 Emmentaler
  • 150 g Mehl (Typ 405)
  • 80 g Butter (kalt)
  • 1/2 TL Salz
  • 1 Eigelb (M)

Für den Belag:

  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 250 g Mangold
  • 1 EL Öl
  • Salz, Pfeffer
  • 150 g rohe Garnelen
  • 150 g Greyerzer
  • 250 g Sahne
  • 3 Eier (M)
  • 1 Eiweiß (M)

Außerdem: Fett für die Form

Zubereitung

  1. Den Emmentaler fein reiben. Mehl rasch mit allen anderen Zutaten und dem geriebenen Käse zu einem glatten Teig verkneten. In Frischhaltefolie wickeln und etwa 30 Minuten ruhen lassen.
  2. In der Zwischenzeit die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein hacken. Den Mangold waschen, trockenschütteln und die Blätter in etwa 1 cm breite und die Stiele sehr schmal in Streifen schneiden.
  3. Öl in einer Pfanne erhitzen. Die Zwiebel und den Knoblauch darin goldgelb anschwitzen. Den Mangold dazugeben und etwa 5 Minuten dünsten, bis er zusammengefallen ist. Mit Salz und Pfeffer pikant mischen.
  4. Den Ofen auf 225°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  5. Garnelen abspülen, schälen, Darm entfernen. Den Großteil unter den Mangold mischen, einige für die Deko aufheben.
  6. Greyerzer reiben und mit der Sahne und den Eiern sowie dem Eiweiß verquirlen.
  7. Die Form fetten. Den Mürbeteig in die Form drücken, dabei einen etwa 3 cm hohen Rand formen. Erst den Mangold darauf legen, dann mit der Käsesahne begießen. Die restlichen Garnelen in die Käsesahne drücken, so dass nur noch wenig von der Garnele herausschaut.
  8. Auf mittlerer Schiene etwa 30 - 35 Minuten backen.

Zubereitungszeit: etwa 60 Minuten Arbeits- + 35 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU Küchenbibliothek - Quiche, Tarte und Co, S. 62

21.11.08

Rezept: Entenkeulen mit Teltower Rübchen aus dem Römertopf

Entenkeulen mit Teltower Rübchen aus dem Römertopf

Ich hänge ungeheuer mit dem Bloggen, aber dieses Gericht möchte ich Euch doch etwas schneller vorstellen. Auf dem Markt hatte ich Teltower Rübchen und Entenkeulen bekommen. Kombiniert wurde das mit Möhren in einem superschnellen Gericht. Mit einer Arbeitszeit von etwa 15 Minuten ist es schon fast Fast Food, dabei aber durchaus auch für den Sonntag geeignet. Das gab es zwar zum ersten, aber sicher nicht zum letzten Mal.

Zutaten

Für 2 Personen

  • 250 g Teltower Rübchen
  • 250 g Möhren
  • 4 Pimentkörner
  • 4 Lorbeerblätter (oder 1 frischer Zweig)
  • 2 Entenkeulen
  • Salz, Pfeffer
  • 100 ml Hühnerbrühe

Zubereitung

  1. Den Römertopf 1 Stunde wässern.
  2. In der Zwischenzeit die Teltower Rübchen und Möhren schälen, Rübchen ganz lassen, Möhren in dicke Stücke schneiden.
  3. Das Gemüse mit den Pimentkörnern und den Lorbeerblättern in den Römertopf geben. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  4. Die Entenkeulen waschen, trockentupfen, die Haut in Streifen einritzen. In einer Pfanne ohne Fett von der Hautseite etwa 3 Minuten anbraten. Mit der Hautseite nach oben auf das Gemüse in den Römertopf legen und mit Salz und Pfeffer bestreuen.
  5. Den Bratensud mit der Hühnerbrühe aufkochen, über das Gemüse geben. Deckel aufsetzen.
  6. Im vorgeheizten Ofen auf der 2. Schiene von unten 50 Minuten garen, dann den Deckel abnehmen und für weitere 10 Minuten backen. Gegebenenfalls den Grill einschalten, damit die Haut schön knusprig wird.

Zubereitungszeit: Römertopf 1 Stunde wässern, 15 Minuten Arbeits- + 60 Minuten Garzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU - Landküche, S. 143

19.11.08

Rezept: Lasagne al forno

Lasagne al forno

Mein Mann überraschte mich mit einer Lasagne. Ich lasse mich so ja gerne verwöhnen. Ich hatte zwar vor vor einiger Zeit auch schon mal eine online gestellt, doch sein Kommentar war: "Wär doch was für Deine Seite." Stimmt, aber gerne doch, daher hier sein diktiertes Rezept (er hasst tippen):

Zutaten

Für 3 Portionen

  • 1 Petersilienwurzel
  • 3 kleine Möhren
  • 1 Stück Knollensellerie (Suppengrüngröße)
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 2 EL Olivenöl
  • 250 g gemischtes Hackfleisch
  • 100 ml Sherry
  • 1 kleine Dose Tomaten
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Paprika edelsüß
  • Kräuter: Majoran, Oregano, Basilikum (1 Bund gemischt)
  • 10 Lasagneplatten (ohne Vorkochen)
  • 200 g Schmand
  • 100 g geriebener Emmentaler

Zubereitung

  1. Petersilienwurzel, Möhren und Sellerie schälen und fein würfeln. Frühlingszwiebeln abspülen, das Weiße in Scheiben schneiden, das Grün beiseite stellen.
  2. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Hackfleisch darin krümelig anbraten, Frühlingszwiebelscheiben zugeben, kurz anschwitzen, dann das restliche Gemüse zugeben und unter Rühren anbraten. Mit dem Sherry ablöschen.
  3. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  4. Die Tomaten zugeben und mit dem Wender zerkleinern, mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver pikant abschmecken. Die Kräuter waschen, trockenschütteln und gemeinsam mit dem Grün der Frühlingszwiebeln fein hacken, zugeben.
  5. Hackfleischsaue in eine Auflaufform geben, dann Lasagneplatten, dann wieder Hacksauce mit teelöffelweise Schmand, Lasagneplatten,... Zuoberst Hacksauce und Schmand. Mit geriebenem Käse bestreuen.
  6. Auf mittlerer Schiene etwa 25-30 Minuten garen, bis die Oberfläche schön gebräunt ist.

Zubereitungszeit: etwa 25 Minuten Arbeits- + 25 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: improvisiert vom Göttergatten

17.11.08

Rezept: Sachertorte

Sachertorte

Mein tortenbackender Bruder hat in letzter Zeit eine Versuchsreihe zur Sachertorte gestartet. Unzählige Torten später hat er sein eigenes Rezept optimiert. Ich kann nur sagen: ein Gedicht!! Meine Kuchen sind ja auch nicht schlecht, aber an das hier komme ich nicht heran. Mein Bruder hat mir Bilder und Rezept geschickt, da er jetzt schon öfters nach dem Rezept gefragt wurde. Viel Spass beim Nachbacken! Es lohnt sich wirklich!

Zutaten

Für eine 26-cm-Springform

Für den Teig

  • 200 g Halbbitterkuvertüre
  • 10 Eier (M)
  • 150 g Zucker
  • 180 g weiche Butter
  • 50 g Puderzucker
  • 1 Vanilleschote
  • 3 EL Mehl Typ 405 (ca. 40-50 g)
  • 60 g Semmelbrösel
  • 80 g geriebene Mandeln
  • Fett für die Form

Für den Guss:

  • 200 g Aprikosenmarmelade
  • 300 g Zucker
  • 100 g Halbbitterkuvertüre
  • 60 g Kakao
  • 125 ml Wasser

Zubereitung

  1. Die Kuvertüre im Wasserbad bei 40°C schmelzen lassen und lauwarm halten.
  2. In der Zwischenzeit die Eier trennen, die Eiweiße mit dem Zucker steif schlagen.
  3. Den Ofen auf 200°C Ober-/ Unterhitze vorheizen.
  4. Die Butter mit dem Puderzucker schaumig rühren. Die Vanilleschote auskratzen und das Mark zugeben, nach und nach die Eigelb ebenfalls unterrühren.
  5. Mehl mit Semmelbröseln und Mandeln mischen. Die Kuvertüre unter die Buttermasse ziehen. Ein Drittel des Eischnees unterrühren. Den restlichen Eischnee mit der Mehlmischung unterheben.
  6. Den Boden einer 26-cm Springform (nicht den Rand!) einfetten, den Teig in der Springform verteilen und glatt streichen. Auf mittlerer Schiene etwa 15 Minuten backen. Dann die Hitze auf 180°C Ober-/ Unterhitze reduzieren und für weitere 45 Minuten backen.
  7. Die Torte in der Form (am besten über Nacht) komplett auskühlen lassen.
  8. Die Torte auf ein Gitter stürzen. Marmelade erhitzen (wenn Konfitüre, dann passieren) und die Torte rundherum damit bestreichen.
  9. Zucker mit Halbbitterkuvertüre, Kakao und dem Wasser mischen und bis "zum starken Faden" kochen (heißt: die Glasur zieht Fäden), dann vorm Herd nehmen und in eine Schüssel gießen. Mit einem Holzspatel die Glasur ständig in Bewegung halten (=tablieren), bis sie dickflüssig wird (Dauer ca. 15 Minuten).
  10. Die Torte mit der Schokoglasur überziehen und trocknen lassen.

Zubereitungszeit: etwa 2,5 h Arbeitszeit am 1. Tag + 1 h Backzeit + Kühlzeit über Nacht + 1,5 h Arbeitszeit am 2. Tag + etwa 3 h Kühlzeit

Schwierigkeit: anspruchsvoll

Quelle: das Rezept meines Bruders

So die angeschnittene Sachertorte:

angeschnittene Sachertorte

15.11.08

Babybrei: Kürbis-Möhren-Fenchelbrei mit Kartoffeln

Kürbis-Möhren-Fenchelbrei mit Kartoffeln

Wir haben einfach mal mehrere Gemüsesorten kombiniert, die in unserer Biokiste lagen. Die Möhren waren schon etwas weich und nicht mehr zum so drauf rumnagen geeignet. Unsere kleine Dame liebt diesen Brei. So langsam glaube ich, sie mag fast alles außer Broccoli.

Zutaten

Ergibt ca. 8 Portionen à 190 g

  • 420 g Bio-Möhren (vorbereitet gewogen)
  • 450 g Bio-Fenchel
  • 360 g Bio-Kürbis (vorbereitet gewogen)
  • 600 g Bio-Kartoffeln
  • Babywasser
  • je 190 g Brei 1 EL Pflanzenöl (Maiskeimöl passte sehr gut)

Zubereitung

  1. Möhren schälen und in dicke Scheiben schneiden. Fenchel waschen, halbieren und in Streifen schneiden. Kürbis (hier Hokkaido) schälen und die Kerne herauskratzen, in etwa 3 cm große Würfel schneiden. Kartoffeln schälen und ebenfalls grob würfeln
  2. Mit Babywasser im gelochten Einsatz im Schnellkochtopf auf dem 2. Ring 5 Minuten garen.
  3. Mit wenig Babywasser pürieren. In 190 g-Portionen abfüllen.
  4. Beim Aufwärmen jeweils 1 EL Öl zugeben.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 45 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

14.11.08

Rezept: Kürbisrahmgemüse

Kürbisrahmgemüse

Wir haben ja momentan öfters mal einen Kürbis da. Außerdem hatte ich beim Metzger fertige Cordon Bleu im Angebot mitgenommen. Für den Hokkaido-Kürbis suchte ich mir ein Rezept von Johann Lafer aus. Den Kürbis haben wir einfach in der Küchenmaschine geraspelt, das hat das Kochen wesentlich beschleunigt. Danach: genießen! Denn es ist umwerfend superlecker! Sehr zu empfehlen, passt zu fast allem!! Haben wir einige Tage später gleich nochmal gemacht.

Zutaten

Für 4 Portionen als Beilage

  • 600 g Kürbisfleisch (Hokkaidokürbis, Muskatkürbis geht auch)
  • 2 Schalotten
  • 1 Knoblauchzehe
  • 5 EL Butter
  • 1 EL Mehl
  • 100 ml Geflügel- oder Gemüsefond
  • 150 ml Sahne
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 3 EL Kürbiskerne
  • 1 Limette
  • 2 EL geschlagene Sahne
  • Kürbiskernöl nach Belieben

Zubereitung

  1. Kürbis von den Kernen befreien, Muskatkürbis noch schälen. Auf der Gemüsereibe grob raspeln. Schalotten und Knoblauch schälen und fein hacken.
  2. Butter in einer großen Pfanne zerlassen, erst die Schalotten- und Knoblauchwürfel darin anschwitzen, dann die Kürbisraspel zugeben und ebenfalls andünsten. Mit dem Fond ablöschen und mit Sahne aufgkeßen.
  3. Bei geschlossenem Deckel bei mittlerer Hitze (5/9) etwa 5 Minuten köcheln. In der Zwischenzeit die Kürbiskerne in einer zweiten Pfanne ohne Öl anrösten. Die Limette halbieren und auspressen.
  4. Das alles mit Salz, Pfeffer, frisch geriebener Muskatnuss und Limettensaft abschmecken.
  5. Die geschlagene Sahne unterheben und auf Tellern mit den angerösteten Kürbiskernen bestreuen und mit etwas Kürbiskernöl beträufeln.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 30 Minuten (bei Einsatz einer Küchenmaschine)

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Kerners Köche, S. 105

12.11.08

Rezept: Mangold-Möhren-Gemüse

Mangold-Möhren-Gemüse

Wir hatten noch Mangold in unserer Gemüsekiste. Der wurde für diese Gemüsebeilage verwendet. Doch wie Kathi fand ich es etwas farblos. Empfohlen wird es als Beilage zu gebratener Hähnchenbrust, die sicher das Gericht etwas aufpeppen würde. Bei uns gab es nur Kartoffeln als vegetarisches, leichtes Essen, das war eindeutig zu fad.

Zutaten

Für 2 Personen als Beilage

  • 400 g Mangold
  • 200 g Möhren
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL Butter
  • Salz, Pfeffer
  • 200 g Saure Sahne
  • 1/2 Biozitrone

Zubereitung

  1. Mangold waschen, Blätter in 1 cm breite, Stiele in feine Streifen schneiden, beides separat lagern. Möhren putzen, abspülen und in dünne Scheiben schneiden (etwa 3 mm dick). Zwiebel und Knoblauch schälen und beides fein hacken.
  2. Butter in einer Pfanne zerlassen. Darin erst Zwiebel und Knoblauch glasig anschwitzen, dann Möhren und Mangoldstiele zugeben und etwa 5 Minuten dünsten, dabei so 2-3x wenden. Salzen und pfeffern, dann die Mangoldblätter zugeben und bei kleiner Hitze (3/9) bei geschlossenem Deckel etwa 5 Minuten dünsten.
  3. Die Biozitrone waschen, Schale abreiben (oder mit einem Zestenreißer abziehen), den Saft auspressen, beides mit der Sauren Sahne zum Gemüse geben.
  4. Heiß servieren.

Zubereitungszeit: fertig in etwa35 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: etwas variiert nach GU Küchenbibliothek - Gemüse, S. 131

11.11.08

Babybrei: Putenfleischbrei

Putenfleischbrei

Sobald frau das Kind kaum noch stillt (viele Hersteller sagen so gegen 6. Monat, meine Kinderärztin meinte, ab 8. Monat, aber ich könnte auch bis zum 8. Monat voll stillen, dann entsprechend später), sollte Fleisch ergänzt werden. Ich hatte das etwas vor mir hergeschoben, alldieweilen der Windelinhalt dann erst richtig duftet. Doch so langsam wollte ich dem Kind auch diese kulinarischen Genüsse nicht vorenthalten. Hier ist es wichtig, einen Biometzger zu haben. Ich habe mich für Neuland-Fleisch entschieden, da die Tiere hier hormon- und antibiotikafrei aufgezogen werden. Dafür muss man zwar etwas tiefer in die Tasche greifen, gegen gute fleischhaltige Gläschen rechnet es sich aber immer noch. Außerdem wird die große Portion ja in Eiswürfelbehältern eingefroren. Aus 500 g Pute bekam ich etwa 30 Portionen Fleisch. Mit denen kann man dann jeden Gemüsebrei in einen fleischhaltigen Brei verwandeln.

Zutaten

Für 30 Portionen

  • ca. 500 g Putenfleisch (möglichst artgerecht, ohne Antibiotika und Hormone, also unbedingt vom Metzger und nicht aus dem Supermarkt!!)
  • Wasser
  • Babywasser

Zubereitung

  1. Das Putenfleisch von Sehnen und ggf. anhängendem Fett, Gefäßen befreien.
  2. Reichlich Wasser (3 Liter) aufsetzen und zum Kochen bringen. Das Putenfleisch für ca. 3 Minuten im sprudelnd kochenden Wasser liegen lassen, damit sich alle Poren schließen, herausnehmen, Wasser weggießen.
  3. In einen Schnellkochtopf Babywasser füllen, bis es gerade so den Boden eines Locheinsatzes bedeckt. Putenfleisch hineinlegen und auf dem 2. Ring 20 Minuten garen.
  4. Putenfleisch herausnehmen und in Würfel schneiden. Mit 200 ml vom Kochwasser (dem Babywasser vom Dünsten) mit dem Pürierstab oder im Mixer zu einem Brei verarbeiten.
  5. In Eiswürfelbehälter füllen (bei mir sind das pro Würfel je nach Form 20 bzw. 30 g) füllen, mit Deckel schließen oder mit Alufolie gut abdecken. Einfrieren.
  6. 3-4 mal pro Woche einen Breiwürfel auftauen und zum Gemüsebrei geben.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 90 Minuten (davon 20 Minuten Wartezeit)

Schwierigkeit: einfach

Quelle: nach einem Vortrag der Hebamme im Geburtshaus

9.11.08

Babybrei: Steckrüben-Kartoffelbrei

Steckrüben-Kartoffelbrei

Nachdem der Umzug gestern gelungen ist nochmals ein herzliches Dankeschön an Jan, der das alles so wunderbar hinbekommen hat. Weiter geht es mit einer neuen Breisorte fürs Kind: In der Biokiste lag eine Steckrübe. Grund genug, das Kind einmal dieses Gemüse probieren zu lassen. Kategorie: richtig lecker. Da die Steckrübe leicht süßlich schmeckt, war sie mehr als begeistert. Da die Steckrübe ein echtes Wintergemüse ist, werde ich sicher nochmal einen Brei daraus kochen.

Zutaten

Ergibt 6 Portionen à 190 g

  • 820 g Bio-Steckrübe (vorbereitet gewogen)
  • 420 g Bio-Kartoffel (vorbereitet gewogen)
  • Babywasser
  • Je 190 g Brei 1 EL Öl (Sonnenblumen- oder Rapskernöl)

Zubereitung

  1. Steckrübe und Kartoffeln schälen und jeweils in etwa 3 cm große Würfel schneiden.
  2. Im gelochten Einsatz im Schnellkochtopf (Babywasser etwa 1,5 cm hoch einfüllen) etwa 5 Minuten auf dem 2. Ring garen.
  3. Mit 3 EL vom Kochwasser (ggf. etwas mehr, wenn eine dünnere Konsistenz gewünscht wird) pürieren.
  4. In Portionen zu 190 g abfüllen. Beim Aufwärmen jeweils 1 EL Öl zugeben.

Zubereitungszeit: fertig in 30 Minuten (mit Abfüllen)

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

8.11.08

Umzug

Meine Seite zieht heute auf einen neuen Server um. Ein dickes Danke an Jan, der sein Wochenende mit solchen anstrengenden und nervigen Dingen verbringt.

Wenn also Probleme beim Aufrufen der Seite auftreten: ab morgen sollte alles wie gewohnt aussehen. Also schaut wieder vorbei!! Danke Jan!

Update von Jan 9.11.2008 um 0:07 Uhr: Wenn ihr das lesen könnt, seht ihr bereits die Inhalte auf dem neuen Server und im Hintergrund werkelt die neueste Version von Movable Type. Sollte es mit der neuen Seite wider Erwarten zu Problemen kommen bitte eine Mail an umstellung@genial-lecker.de. Die bekommen dann Rike und ich.

7.11.08

Rezept: Kürbisquiche mit Speck

Kürbisquiche mit Speck

Wir hatten eingeladen und mal wieder richtig Lust auf eine Quiche. Wir haben jetzt immer Kürbis vorrätig, da Juniorine den sehr gerne mag. Doch wir wollten auch mal wieder etwas davon abzweigen. In meiner Kochbuchsammlung (etwa die Hälfte habe ich schon vorgestellt) wurden wir recht schnell fündig, für dieses Rezept hatten wir sogar alles vorrätig. Das Ergebnis: diese Quiche wird es sicher wieder geben, einfach genial lecker! Herrlich würzig durch den Speck, frisch durch den Ingwer, einfach eine tolle Kombination!

Zutaten

Für eine 26 cm Springform

Für den Mürbeteig:

  • 225 g Mehl (Typ 405)
  • 1 Ei (M)
  • Salz
  • 5 EL kalte Milch
  • 80 g kalte Butter

Für den Belag:

  • 500 g Kürbisfleisch (etwa 750 g Kürbis nötig)
  • 300 g Tomaten
  • 1 rote Chilischote
  • Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer
  • etwa walnußgroßes Stück Inger
  • 200 g Räucherspeck
  • 200 g Saure Sahne
  • 4 Eier (M)
  • 1 TL Currypulver
  • 1 Bund Petersilie
  • 2 EL Kürbiskerne

Außerdem:

  • Fett für die Form
  • Backpapier
  • Linsen zum Blindbacken

Zubereitung

  1. Für den Teig alle Zutaten rasch verkneten und in Frischhaltefolie gewickelt in den Kühlschrank legen, dort 30 Minuten ruhen lassen.
  2. In der Zwischenzeit den Kürbis schälen, Kerne herauskratzen und das Fruchtfleisch würfeln (bei Hokkaido-Kürbis kann auf das Schälen verzichtet werden). Tmaten waschen, Strunk herausschneiden (für die edle Version: überbrühen und häuten), Kerne herauskratzen und das Fruchtfleisch würfeln. Chilischote waschen, halbieren, Kerne herauskratzen und in feine Streifen schneiden.
  3. Kürbisfleisch mit Tomaten und Chili in einem Topf bei geschlossenem Deckel etwa 40 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen.
  4. Den gekochten Kürbis mit dem Kartoffelstampfer etwas zerdrücken (noch stückig). Alles mit Salz, Cayennepfeffer und Pfeffer pikant abschmecken.
  5. Den Ingwer schälen und sehr fein hacken, zum Kürbismus geben, untermischen.
  6. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Speck in einer Pfanne auslassen. Saure Sahne mit den Eiern und dem Currypulver verrühren. Petersilie waschen und fein hacken.
  7. Die Springform einfetten, den Teig hineinbröseln und mit den Fingern festdrücken (oder zwischen Frischhaltefolie auf die gewünschte Größe ausrollen und hineinlegen), dabei einen 3 cm hohen Rand formen. Mit Backpapier belegen, mit den Linsen bedecken und auf mittlerer Schiene etwa 10 Minuten blind backen.
  8. In der Zwischenzeit Eiersahne und den Speck unter das Kürbismus heben. Backpapier mit Linsen entfernen, Kürbismus einfüllen, glatt streichen. Mit den Kürbiskernen bestreuen.
  9. Auf mittlerer Schiene etwa 45 Minuten backen.

Zubereitungszeit: etwa 45 Minuten Arbeits- + 30 Minuten Wartezeit (Kürbis kocht) + 55 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU Küchenbibliothek - Quiche, Tarte und Co, S. 115

5.11.08

Rezept: Hühnerbrühe mit verquirltem Ei

Hühnerbrühe mit verquirltem Ei

Der beste aller Ehemänner hat sich beim Kind mit Magen-Darm-Grippe angesteckt. So langsam geht es bergauf und er hätte gerne etwas anderes als Salzstengel. Aber klar doch: hier die ultimative Stärkungssuppe. Hühnerbrühe baut ja auf und wenn er es sich einige Tage vorher überlegt hätte, hätte ich auf dem Markt noch ein Suppenhuhn erstanden. So wurde eben auf Instant-Produkte zurückgegriffen, dann ein Ei ins kochende Wasser geben und mit der Gabel etwas verquirlen: fertig. Wurde auch gut vertragen...

Zutaten

Für 1 Portion

  • 500 ml Hühnerbrühe (Instant)
  • 1 Ei (M)

Zubereitung

  1. Die Hühnerbrühe sprudelnd aufkochen.
  2. Das Ei aufschlagen und in die Brühe geben. Sofort mit einer Gabel verquirlen.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 5 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Familienrezept

4.11.08

Babybrei: Reis-Milchbrei mit Apfelmus

Reis-Milchbrei mit Apfelmus

Ich habe für den Abendbrei eine zweite Breisorte eingeführt. Für mich haben die Reisflocken noch etwas mehr Eigensüße als die Hirseflocken, was sie abends doch gerne mag. Nach wie vor mag sie Breie mit Apfelmus viel lieber als mit rohem Apfel. Gelegentlich also gebe ich ein wenig nach.

Zutaten

Für 1 Portion Abendbrei

  • 160 ml Babywasser
  • 4 Meßlöffel HA-Pre Milchpulver
  • 5 EL Reisflocken (leicht gehäuft)
  • 3-4 EL Apfelmus

Zubereitung

  1. Babywasser aufkochen. In der Zeit schon das Milchpulver mit den Reisflocken mischen. Mit dem Wasser verrühren und etwas quellen lassen.
  2. Alles mit dem Apfelmus verrühren und etwas auskühlen lassen.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 5 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Rezept auf der Packung nachempfunden.

3.11.08

Rezept: Petit Fours

Petit Fours

Mein Bruder hat mir zum Geburtstag (schon wieder etwas her) diese wunderbaren Petit Fours gebacken und verschieden verziert. Da er ja sehr backerfahren bei den verschiedensten Torten ist, war er mit sich (völlig zu unrecht) etwas unzufrieden, was die Deko betrifft. Die anwesenden Kinder fanden die "Jungs"- bzw. "Mädchen"-Törtchen richtig toll und haben sie sehr gerne gegessen. Da blieb nix von übrig!

Petit Fours

Zutaten

Für etwa 20 Stück

Für den Biskuit

  • 5 Eier (M)
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Zucker + 2 EL Zucker
  • 2 TL Vanillezucker
  • 125 g Mehl (Typ 405)
  • 1 Messerspitze Backpulver

Für die Füllung und Deko:

  • 1 Mango
  • 50 g Orangenmarmelade
  • 150 g Marzipan-Rohmasse
  • 350 g Puderzucker
  • 4-5 EL Zitronensaft
  • Lebesmittelfarbe nach Belieben (hier Rot und Blau)
  • Zuckerblumen, Marzipanfrüchte, Schokodekor, Zuckerstreusel, Liebesperlen nach Belieben

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Die Eier trennen, aus dem Eiweiß Eischnee schlagen. Sobald der halbfest ist, den Zucker, den Vanillezucker und das Salz einrieseln lassen, sehr steif schlagen.
  3. Die Eigelbe nacheinander unter den Eischnee ziehen (man sollte das Eigelb nicht mehr als solches erkennen). Dann das Mehl mit dem Backpulver mischen und unterheben.
  4. Ein Backblech mit Backpapier auslegen, den Teig darauf sehr glatt verstreichen (wichtig!! Tipp vom Bruder), auf mittlerer Schiene im vorgeizten Ofen 12 Minuten backen.
  5. Küchentuch auf eine gerade nicht benötigten Bereich der Arbeitsplatte (oder Küchentisch) ausbreiten, mit Zucker bestreuen und den Biskuit mit Schwung darauf stürzen, Backblech entfernen und vorsichtig das Backpapier abziehen, komplett auskühlen lassen (dauert so 2-3 Stunden).
  6. Für die Füllung die Mango schälen, Fruchtfleisch abschneiden. Ein Drittel sehr fein, den Rest grob würfeln und pürieren, durch ein Sieb streichen und die Fruchtfleischwürfel unterheben. MIt der Marmelade mischen.
  7. Den Biskuit in 3 gleich große Platten schneiden, zwei davon mit der Füllung bestreichen und so aufeinanderstapeln, dass die ohne Belag ganz oben ist, alles fest zusammendrücken, glatt zurechtschneiden.
  8. Das Marzipan mit 50 g von dem Puderzucker verkneten. Auf Puderzucker zwischen Frischhaltefolie ausrollen. Auf den Biskuitstapel legen und dann in 4x4 cm breite Würfel schneiden.
  9. Puderzucker mit dem Zitronensaft zu einer zähflüssigen Glasur verrühren, evtl. teilen und mit verschiedenen Lebensmittelfarben nach Belieben einfärben. Die Petit Fours auf ein Küchen- besser Pralinengitter setzen und großzügig mit der Glasur begießen (nach Belieben auch verschiedene mischen), mit den Zucker-, Marzipan- oder Schokoelementen verzieren. Trocknen lassen und servieren.

Zubereitungszeit: etwa 90 Minuten Arbeitszeit (mein Bruder ist fit in so was, lieber länger einplanen), 12 Minuten Back- + 3 Stunden Kühl- + mind. 30 Minuten Trockenzeit

Schwierigkeit: anspruchsvoller

Quelle: GU - Sweet Basics, S. 42

Kochbuch: GU - Sweet Basics

GU - Sweet BasicsIch habe das Buch einem guten Freund verschenkt. Allerdings habe ich es mir zu meinem Geburtstag wieder ausgeliehen. Mein Bruder hat daraus dann superleckere Petit Four daraus gebacken. Aber warum habe ich das Buch verschenkt? Zum einen ist der beschenkte ein absoluter Fan der Basics-Reihe, zum anderen hat mir das Buch auch sehr gut gefallen. Ich bin selber eine furchtbare Naschkatze, die nur den Hüften zuliebe sich das Buch nicht selber gekauft hat. Bei den Rezepten werden zunächst süße Gebäcke (Candyshop), dann folgen Dessertrezepte für jeden Tag, dann die für sonntags. Abschließend werden süße Rezepte zum Sattessen vorgestellt, ehe das Buch mit Kompott, Saucen und Drinks abgeschlossen wird.

Das Buch ist im selben quadratischen Format gehalten, wie die anderen Bücher der selben Reihe. Zunächst werden Tipps, Hintergründe und anderes vorgestellt, mit wesentlichen Küchentechniken, Gelingtipps und Begriffserklärungen. Danach folgen jeweils die eigentlichen Rezepte. Zuoberst immer einige wirklich appetitanregende Fotos (weniger Menschen, mehr Rezeptbilder), darunter die Rezepte. Die Zutaten sind in einer Box gesondert hervorgehoben. Nur die Personenanzahl schwankt von Rezept zu Rezept. Die Arbeitsanleitung ist untergliedert und gut verständlich beschrieben, so dass auch Anfänger es gut nachvollziehen können. Abgerundet durch eine Kalorienangabe pro Person für das schlechte Gewissen.

Hier findet sich mehr als eine süße Verführung, der frau (auch man) wohl kaum widerstehen kann. Das Buch ist aktuell noch im Handel oder bei Amazon erhältlich.

Aus diesem Buch schon vorgestellt.

2.11.08

Food-o-grafie (1): Meine Kamera

Panasonic LumixZorra hat die Foodies aufgerufen, ihre Kameras vorzustellen. Zunächst zum Bild: Ich habe nur eine Kamera, also konnte ich nicht wie er noch Fotos davon machen, ich selber habe eine Taschenkamera: eine Panasonic Lumix DMC-FX8 (im Bild das ähnliche Nachfolgemodell FX10 mit verbesserter Auflösung), eine kleine, handliche Kamera. Warum habe ich mir gerade diese gekauft? Beim letzten Umzug 2005 gingen gleichzeitig meine heißgeliebte analoge Kamera und unsere damalige Digitalkamera (eine wenig geliebte Jenoptik) kaputt. Dann stand die Hochzeitsreise (etwas verspätet angetreten an) und wir hatten keinen Foto. Wir haben uns dann sehr kurzentschlossen dieses Modell gekauft.

food-o-grafieDie Kamera ist recht klein, leicht und die Menuführung ist übersichtlich und auch ohne Anleitung verständlich. Ich liebe Schnappschüsse und habe daher Wert auf eine sehr kurze Auslöseverzögerung gelegt. Die Farben sind sehr nah am Original und das Display ziemlich gut, so dass ich schon hier erkennen kann, ob das Foto wohl etwas geworden ist. Die Auflösung ist mit bis zu 5.0 Megapixel ziemlich gut. Auch im Alltag liebe ich diese Kamera: sie schafft es sogar, schaukelnde Kinder scharf abzubilden. Natürlich kann ich all die wunderschönen Möglichkeiten nicht bieten, die eine digitale Spiegelrefles so ausmacht, kein Weißabgleich, keine technischen Spielereien, nach 3x optischem Zoom ist bei mir Schluss. Ich habe zwar noch 2x digital aber den nutze ich dann lieber bei der Bildnachbearbeitung am Rechner. Da ich damals noch nicht im Traum daran dachte, einen Foodblog zu besitzen, hatte ich beim Kauf auch auf keine anderen Details wert gelegt.

Der Nachteil dieser Kamera sind ganz eindeutig die Gelbstichigkeit der Bilder bei fehlendem Tageslicht. Das kann aber auch wieder mit unseren Lampen zusammenhängen, da ich auch damals (ohne Foodblog) eher auf eine warmes denn auf ein Kamera-freundliches Licht achtete. Das Ergebnis sieht dann machmal eben etwas gelbstichig aus, was aber die Käsekrusten extra golden macht ;-)

Hier ein Beispiel für den extra goldenen Apfelkuchen:

Apfelkuchen mit Sahneguss

Allerdings geht auch bei Kunstlicht so ein Foto:

Lauchstrudel

Solche Bilder bekomme ich im Blog-fernen Alltag:

Herbststimmung

Oder im letzten Winterurlaub:

Eiskristall"

Oder so etwas taucht plötzlich in meiner Küche auf (sehr geliebt und endlich mal ein lautloses Spielzeug, das auch hier erhältlich ist):

Bär Ahoi

Alles in allem eine alltagstaugliche Kamera, die bis jetzt eigentlich alles geschafft hat, was ich so knipsen wollte. Zwar gibt es bei den Aufnahmen für den Blog immer etwas, was frau besser machen könnte, aber für die mir zur Verfügung stehende Ausrüstung bin ich recht zufrieden und träume leise und heimlich von einer richtig guten digitalen Spiegelreflex, die ich mir dann zum nächsten Nuller-Geburtstag wünschen werde...

1.11.08

Rezept: Kürbisrisotto mit Blutwurst und Birne

Kürbisrisotto mit Blutwurst und Birne

Wir waren ja vor etlicher Zeit von Blutwurstrisotto derartig begeistert, dass wir jetzt ein Risotto mit Blutwurst testen mussten, das auch schon länger auf meiner ewigen Nachkochliste steht. Hier ist die Basis allerdings ein Kürbisrisotto und die Blutwurst samt Birne nur die Beigabe. Eigentlich wird der Kürbis in Salzwasser gegart und püriert. Wir hatten allerdings sehr zerfallfreudigen Muskatkürbis bekommen und den einfach recht fein gewürfelt. Es erinnert so ein klein wenig an Himmel und Erde, nicht schlecht, allerdings kommt es nicht an das Blutwurstrisotto heran.

Zutaten

Für 2 Personen

  • 500 ml Geflügelfond
  • 350 g Kürbisfleisch (Muskat)
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 EL Olivenöl
  • 150 g Risottoreis (Arborio)
  • 50 ml Weißwein
  • 1 Birne
  • 2x1 EL Butter
  • 100 g Blutwurst (die feste)
  • 30 g Parmesan
  • 1 Zweig Rosmarin
  • Salz, Pfeffer, Muskat

Zubereitung

  1. Geflügelfond in einem kleinen Topf zum Kochen bringen ubd auf kleiner Hitze am Sieden halten. Das Kürbisfleisch fein würfeln. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken.
  2. Olivenöl in einem zweiten Topf erhitzen und das Gemüse darin anschwitzen. Reis zugeben und ebenfalls glasig andünsten. Mit dem Weißwein ablöschen und einköcheln lassen. Jetzt schöpfkellenweise den Fond zugießen und unter häufigem Rühren jeweils einreduzieren lassen.
  3. In der Zwischenzeit die Birne schälen, vierteln, Kerngehäse entfernen und in Scheiben schneiden, die Blutwurst würfeln. Parmesan reiben.
  4. Kurz bevor das Risotto al dente ist, 1 EL Butter in einer beschichteten Pfanne zerlassen. In einer Hälfte die Blutwurst mit dem Rosmarin andünsten, in der anderen Hälfte die Birnenscheiben andünsten.
  5. Sobald das Risotto al dente ist, die restliche Butter und den Parmesan unterrühren und zwei Minuten ziehen lassen, mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
  6. Mit Bluwurst und der Birne anrichten.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 45 Minuten (mit Kürbis schnippeln)

Schwierigkeit: einfach

Quelle: variiert nach Living At Home 2/08, S. 64