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30.10.08

Rezept: Broccoliauflauf mit gekochtem Schinken

Broccoli-Auflauf mit gekochtem Schinken

In der Biokiste war Broccoli, nur das Kind mag den ja nicht. Also wurde der umgehend in ein genial leckeres Abendessen verwandelt. Leider nur war kein Schafskäse im Haus, so dass wir ersatzweise Gouda darüber streuten, ich werde es aber sicher nochmal mit Schafkäse ausprobieren, denn das stelle ich mir sehr gut vor!

Zutaten

Für 2 Personen

  • 500 g Broccoli
  • Salz
  • 4 Scheiben gekochter Schinken
  • 3 Eier (M)
  • 125 ml Sahne
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 2 Handvoll geriebenen Gouda (statt eigentlich 100 g Schafskäse)
  • 1 EL Pinienkerne

Zubereitung

  1. Broccoli waschen, in Röschen schneiden, den Rest in Stücke schneiden. In Salzwasser etwa 5 Minuten bissfest garen, dann abschrecken.
  2. Schinken würfeln. Eier mit Sahne verquirlen und mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskat pikant abschmecken. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. Broccoli mit dem Schinken in einer Auflaufform mischen (ggf. vorher einfetten), mit der Eiersahne begießen. (Schafskäse zerbröseln.) Käse darüber streuen. Pinienkerne gleichmäßig darüber verteilen.
  4. Im vorgeheizten Ofen etwa 25-30 Minuten backen.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeits- + 30 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU Küchenbibliothek - Aufläufe und Gratins, S. 34

28.10.08

Rezept: Kürbis-Kartoffel-Suppe

Kürbis-Kartoffel-Suppe

Wir hatten noch Kürbis, bei dem Regenwetter stand mir der Sinn nach Suppe. Meistens koche ich die ja nach diesem Rezept. Doch wir wollten mal etwas neues ausprobieren. Doch meine Tochter hatte etwas gegen mein eigentlich als Eintopf geplantes Gericht und alles war verkocht. Da half dann nur noch der Pürierstab. So wurde es eine sehr leckere und cremige Kürbissuppe.

Zutaten

Für 2 Personen zum Sattessen

  • 500 g Hokkaidokürbis (ohne kerne gewogen)
  • 150 g Kartoffeln
  • 1 kleine Stange Lauch
  • 2 Knoblauchzehen
  • 10 g Butter
  • 300 ml Rinderbrühe
  • Salz, Pfeffer, Chilipulver
  • Kürbiskernöl

Zubereitung

  1. Kürbis waschen, Kerne herauskratzen und Fleisch würfeln. Kartoffeln schälen und ebenfalls würfeln. Lauch waschen, Grün abschneiden und das Weiße in Ringe schneiden. Knoblauch schälen und fein hacken.
  2. Butter zerlassen, Knoblauch darin anschwitzen und dann das restliche Gemüse zugeben und kurz andünsten.
  3. Mit Brühe ablöschen und bei geschlossenem Deckel etwa 20 Minuten köcheln lassen.
  4. Grob durchpürieren, mit Salz, Pfeffer und gemahlenen Chili abschmecken.
  5. Vor dem Servieren jeweils 1 TL Kürbiskernöl über jeden Teller träufeln.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 45 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: variiert nach Kürbis, Kraut und Co, S. 48

26.10.08

Babybrei: Hirsebrei mit rohem Apfel

Hirsebrei mit rohem Apfel

Unser klassischer Nachmittagsbrei: Hirse mit geriebenem Apfel. Hirse hat ja einen sehr hohen Eisengehalt, der durch den rohen Apfel deutlich besser aufgenommen werden kann. Einfach den Apfel auf einer Feinkostreibe dazureiben. Viele haben da ja Angst wegen eines wunden Pos. Aber damit haben wir auch überhaupt keine Probleme. Naja, schmecken tut es ihr auch.

Zutaten

Für 1 Nachmittagsbreiportion

  • 70 ml Babywasser
  • 2 EL Hirse
  • 1 Apfel
  • 1 TL Maiskeimöl

Zubereitung

  1. Babywasser aufkochen, etwas abkühlen lassen, mit der Hirse mischen und etwas quellen lassen.
  2. Apfel schälen und auf der feinen Rohkostreibe zur Hirse reiben. Alles mit dem Öl mischen.

Zubereitungszeit: fertig in unter 10 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Rezept auf der Packung nachempfunden.

25.10.08

Rezept: Kürbislasagne mit Ziegenkäse

geschichtete Kürbislasagne

Blog-Event XL: Happy Turkey DayFemnerd hat aufgerufen, Gerichte zu kredenzen, die auch gut an Thanksgiving auf dem Tisch stehen könnte. Da unser Martinsgansessen dieses Jahr vermutlich ausfällt, stelle ich hier ein edles vegetarisches Hauptgericht vor. Es ist zwar etwas Vorarbeit nötig, aber es kann perfekt vorbereitet werden. Auch als Vorspeise stelle ich es mir sehr lecker vor, dann vielleicht die Lasagneplatten quer halbieren und Füllung anpassen, damit es mengenmäßig nicht zu viel wird. Die gehackten Haselnüsse geben einen besonderen Kick. Einfach superlecker!!

Zutaten

Für 4 Personen

  • 1 kg Hokkaido-Kürbis
  • 2 EL Butter
  • 50 ml Weißwein (trocken, Soave genommen)
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer, Chilipulver, Muskatnuss
  • 16 Lasagneplatten
  • 2 EL Öl
  • 150 g (geschälte) Haselnüsse
  • 1-2 Stiele Salbei
  • 200 g Ziegenfrischkäse

Zubereitung

  1. Kürbis halbieren, Kerne herauskratzen. Dann das Kürbisfleisch in etwa 1 cm große Würfel schneiden.
  2. Butter in einer Pfanne zerlassen, die Kürbiswürfel darin anschwitzen, mit der Gemüsebrühe ablöschen, einköcheln lassen und mit Salz, Pfeffer, Chilipulver und frisch geriebener Muskatnuss pikant abschmecken.
  3. Lasagneplatten in Salzwasser mit dem Öl bissfest garen.
  4. Haselnüsse grob hacken. Eine zweite Pfanne erhitzen und die Haselnüsse darin anrösten. Den Ofen auf 130°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Salbei waschen, trockenschütteln und die Blätter grob hacken.
  5. Jetzt je 1 Nudelplatte auf einen Teller (oder bei uns Portionsauflaufformen) legen, darauf Kürbiswürfel, Haselnüsse und etwas zerbröckelten Ziegenfrischkäse sowie etwas Salbei darüber streuen. Insgesamt 3 Schichten, zuoberst eine Nudelplatte (also 4 Platten, 3 Schichten).
  6. Im Ofen etwa 10 Minuten fertig garen, rasch servieren.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 45 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Kürbis, Kraut und Co, S. 93

24.10.08

Rezept: Quittenmus

Quittenmus

GKE_Oktober08_160x160Meine allererste eigene Quittenernte! Unser vor fast 3 Jahren gepflanzter Quiittenbaum (genauer: eine Apfelquitte) trug zum allerersten Mal, ich musste sogar die Äste abstützen, um 6 (!) Quitten ernten zu können. Der Duft war phantastisch. Daraus kochte ich nach einem Familienrezept dieses Quittenmus. Superaromatisch und viel weniger aufwändig als das viel bekanntere Quittengelee.

Zutaten

Für 4 Gläser um 300-400 ml

  • etwa 1,2 kg Quitten
  • 500 g 2:1 Gelierzucker
  • 200 ml Wasser

Zubereitung

  1. Die Quitten mit einem Tuch abreiben, um den Flaum zu entfernen. Die Quitten vierteln und die Kerngehäuse herausschneiden, in einem kleinen Topf sammeln. Schlechte Stellen herausschneiden und wegwerfen. Das übrige Fruchtfleisch würfeln, in einem großen Topf sammeln (Schale kann dran bleiben).
  2. Das Fruchtfleisch mit dem Gelierzucker mischen und etwa 2 Stunden ziehen lassen bei geschlossenem Deckel. Die Kerngehäuse mit 200 ml Wasser bei geschlossenem Deckel aufkochen und etwa 15 Minuten köcheln lassen, durch ein Sieb zu dem Quittenfleisch gießen.
  3. Die Gläser in heißes Wasser legen.
  4. Bei mäßiger Hitze (etwa 6/9) langsam aufköcheln unter häufigem Rühren. Sobald es kocht, alles gut pürieren.
  5. Gelierprobe machen: 1 TL auf eine Untertasse geben, wenn es fest wird: super, wenn nicht: Gelierzucker nachgeben.
  6. Mit einem Marmeladentrichter sprudelnd kochend (wichtig!) in die sauberen Gläser abfüllen, darauf achten, dass der Rand sauber bleibt. Sofort mit den Deckeln verschließen und etwa 5 Minuten auf den Deckel stellen, dann umdrehen.

Zubereitungszeit: etwa 60 Minuten Arbeits- + 2 Stunden Wartezeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Familienrezept

Unsere Ernte:

Quitten

22.10.08

Rezept: Schinken-Zwiebel-Kraut

Schinken-Zwiebel-Kraut mit Schupfnudeln

Auf dem Markt gibt es immer richtig gutes, frisches Sauerkraut. Das wurde mit Zwiebeln und gekochtem Schinken veredelt. Richtig gut schmecken selbstgemachte Schupfnudeln dazu, aber auch als Beilage zu Kassler stelle ich es mir sehr lecker vor. Insgesamt recht schnell zubereitet und genial lecker!

Zutaten

Für 4 Personen

  • 200 g gekochten Schinken in Scheiben
  • 400 g Sauerkraut
  • 3 Zwiebeln
  • 2 EL Butterschmalz
  • 300 g Saure Sahne
  • 1 EL Zitronensaft
  • Salz, Pfeffer
  • 1 kleiner Zweig Zitronenthymian (normaler Thymian geht natürlich auch)

Zubereitung

  1. Schinken würfeln. Das Sauerkraut mit einer Gabel auflockern bzw. etwas zerschneiden. Zwiebeln schälen, halbieren und in Streifen schneiden.
  2. Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen, die Zwiebeln darin glasig andünsten, dann den Schinken und das Sauerkraut zugeben und bei niedriger Hitze (etwa 3/9) etwa 10 Minuten unter gelegentlichem Wenden anschwitzen.
  3. Saure Sahne mit Zitonensaft unterrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Blättchen vom Thymian abstreifen und unterrühren.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 30 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU - Die echte jeden Tag Küche, S. 214

So nur das Schinken-Zwiebel-Kraut:

Schinken-Zwiebel-Kraut

21.10.08

Rezept: Schupfnudeln selbstgemacht

Schupfnudeln

Wir hatten unsere neuen Nachbarn eingeladen. Da die aus Frankreich stammen, wünschten sie sich etwas "typisch deutsches". Als Schwaben dachten wir an Schupfnudeln, Buabaspitzla, Fingernudeln oder Kartoffelnudeln oder wie sie noch heißen mögen. Ehrlich gesagt, greife ich meistens auf fertige Exemplare aus der Kühltheke zurück, aber jetzt wollte ich sie doch mal selber machen. Eigentlich war der Aufwand nicht allzugroß, nur das Kind wollte immer nach 1 Portion Schupfnudeln auf den Arm genommen werden, was das Arbeiten doch sehr verzögert hat. Aber lecker war es und der Aufwand lohnt sich doch! Sehen zwar nicht ganz so schön aus, wie die Fertigprodukte, aber leckerer sind sie allemal!

Zutaten

Als Beilage für 4 Personen

  • 500 g Kartoffeln, mehligkochende Sorte (Augusta genommen)
  • Salz
  • 2 Eier (M)
  • 150-200 g Mehl (Typ 405)
  • Muskat
  • Butterschmalz

Zubereitung

  1. Kartoffeln am Vortag kochen, abdampfen lassen.
  2. Am nächsten Tag die Kartoffeln schälen und durch den feinen Einsatz der Kartoffelpresse in eine Schüssel drücken. Mit den Eiern und 1/2 TL Salz verkneten. Dann soviel Mehl (bei uns 200 g nötig) zugeben, bis ein fester Teig entstanden ist.
  3. Mit Muskat abschmecken.
  4. Mit bemehlten Händen auf der bemehlten Arbeitsfläche fden Teig portionsweise zu Rollen formen, davon Stücke in doppelter Gnocchi-Größe abschneiden.
  5. Teig in Portionen für Schupfnudeln

  6. Mit den bemehlten Händen jeweils 1 kleines Stück in die Hohlhand legen.
  7. Schupfnudeln vor Formen

  8. Die anderen Hand um 90° versetzt und dann daraus die Schupfnudeln formen, das heißt mit dickerer Mitte und zulaufenden Enden.
  9. Schupfnudeln formen

  10. So lange wiederholen, bis der ganze Teig verbraucht ist. Möglichst zügig arbeiten, der Teig zieht Wasser.
  11. Reichlich Wasser aufsetzen, sobald es kocht, Salz zugeben und dann die Schupfnudeln darin portionsweise sieden lassen. Dauert etwa 4 Minuten. Sie sind fertig, sobald sie an der Wasseroberfläche schwimmen.
  12. Schupfnudeln im Wasserbad

  13. Vor dem Genießen in etwas Butterschmalz anbraten.

Zubereitungszeit: Kartoffelkochen am Vortag, am eigentlichen Tag etwa 90 Minuten

Schwierigkeit: etwas anspruchsvoller

Quelle: GU - Die echte jeden Tag Küche, S. 214

20.10.08

Babybrei: Hirsebrei mit Birne

Hirsebrei mit Birne

Nachmittags gibt es bei uns immer einen Rohkostbrei, da ist einfach mehr Vitamin C drin. Wegen einer Bronchitis hat sie momentan keinen so großen Hunger, deswegen auf dem Foto nur eine halbe Portion. Aber ich gebe hier mal eine komplette Portion an.

Zutaten

Für 1 Nachmittagsbrei

  • 70 ml Babywasser
  • 2 EL Hirseflocken
  • 1 Birne
  • 1 TL Sonnenblumenöl

Zubereitung

  1. Wasser aufkochen und etwas abkühlen lassen. Hirseflocken einrühren und etwas quellen lassen.
  2. Birne schälen, festere auf der Feinkostreibe reiben, falls die Birne sehr reif ist, vierteln, Kerngehäuse entfernen und mit einer Kuchengabel zerdrücken.
  3. Sonnenblumenöl zugeben und alles gut verrühren.

Zubereitungszeit: fertig in unter 10 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: einem Rezept auf der Packung nachempfunden.

19.10.08

Babybrei: Rote-Bete-Kartoffelbrei

Rote-Bete-Kartoffelbrei

Rote Bete lag in der Biokiste. Ich mag die ja gerne, aber was meint das Kind dazu? Einfach ausprobieren: sie liebt es! Eigentlich ist sie bei neuen Breien beim ersten Mal etwas zurückhaltend, aber der hier war in Rekordzeit gegessen. Ein neuer Favorit! Nur beim Windelwechseln danach keinen Schreck bekommen wie mein Mann.

Zutaten

Für 540 g Brei

  • 350 g Bio-Rote Bete (vorbereitet gewogen)
  • 180 g Bio-Kartoffeln (vorbereitet gewogen)
  • Babywasser
  • je 190 g Brei: 1 EL Öl (Sonnnblumen- oder Rapskernöl passte am besten)

Zubereitung

  1. Rote Beten unter fließendem Wasser schälen, dann würfeln. Kartoffeln schälen und gleich groß würfeln.
  2. Im gelochten Einsatz über Babywasser auf dem 2. Ring im Schnellkochtopf etwa 5 Minuten dämpfen, langsam abdampfen lassen.
  3. Gemeinsam mit 4 EL vom Kochwasser pürieren und portionsweise abfüllen.
  4. Beim Aufwärmen je 190 g 1 EL Öl zugeben.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 35 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

17.10.08

Rezept: Nudelsalat mit Tomaten und Speck

Nudelsalat mit Tomaten und Speck

Wie jedes Jahr gab es vor einiger Zeit wieder ein Sommerfest im Haus. Zunächst hatte ich ja meinen Schwäbischen Kartoffelsalat im Sinn, doch dann wurden mehrere Kartoffelsalate angeboten. Also habe ich spontan umgeschwenkt und hatte mich neben Zucchini und Auberginen für diesen Nudelsalat entschieden, der mal nicht so mayo-lastig sein sollte. Durch den Speck (figurfreundlich statt dessen magerer Katenschinken) bekommt er eine herrlich rauchige Note. Kategorie: gibt es sicher wieder, einfach genial lecker!

Zutaten

Für 8 Personen als Beilage bei mehreren Salaten

  • 250 g Nudeln
  • 250 g Mozzarella
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 TL getrockneter Thymian
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Prise getrocknete, gemahlene Chilischoten
  • 1 EL Olivenöl
  • 150 g Speck (oder geräucherter Schinken + 1 EL Olivenöl)
  • 1 große Zwiebel
  • 3 EL Weißweinessig
  • 3 EL Olivenöl
  • 300 g Tomaten
  • 4 getrocknete, mit Knoblauch in Öl eingelegte Tomaten

Zubereitung

  1. Die Nudeln in reichlich Salzwasser bissfest kochen, abschrecken und auskühlen lassen.
  2. Mozzarella würfeln. Knoblauch schälen und fein hacken. Alles mit Thymian, Chilipulver, Salz, Pfeffer und 1 EL Olivenöl mischen.
  3. Speck bzw. fein würfeln, Zwiebel schälen und in dünne Ringe schneiden.
  4. Speck in einer Pfanne auslassen (oder Olivenöl erhitzen), Zwiebeln darin glasig andünsten (zuletzt den Schinken kurz untermischen), mit Weißweinessig ablöschen, restliches Olivenöl untermischen, auskühlen lassen.
  5. Tomaten waschen, würfeln, getrocknete Tomaten in Streifen schneiden. Alles in einer Schüssel mischen und etwa 1 Stunde durchziehen lassen. Vor dem Servieren nochmals wenden und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zubereitungszeit: etwa 40 Minuten Arbeits- + etwa 30 Minuten Kühl- + 1 Stunde Marinierzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU - Jeden Tag gut kochen, S. 14

16.10.08

Rezept: Süßes Frühstücksbrot

süßes Frühstücksbrot

3rd World Bread Day hosted by 1x umruehren bitte aka kochtopfZorra lädt wieder ein zum Brotbacken. Doch da bin ich leider nicht so begabt, sogar Backmischungen werden bei mir nichts. Aber süßes Gebäck liegt mir deutlich besser. Irgendwie gibt es sehr wenige Rezepte für süße Frühstücksbrote, ein Anlaß für mich, etwas auszuprobieren. Beim nächsten Mal würde ich den Mandelanteil noch erhöhren und etwas Zitronenanbrieb ergänzen, dann wäre es sicher noch besser. Aber auch so schon eine tolle Begleitung zu Butter, Honig und Marmelade.

Zutaten

Für 1 Brot

  • 1 Würfel Hefe
  • 125 ml Milch
  • 1 TL Zucker
  • 500 g Mehl (Typ 405)
  • 50 g gehackte Mandeln
  • 60 g Butter
  • 2 EL Honig
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei (M)
  • 1/2 Biozitrone (nur die Schale)
  • 2 EL Sahne

Zubereitung

  1. Milch lauwarm erwärmen, Hefe hineinbröseln und mit dem Zucker etwas verrühren. An einem warmen Ort stehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
  2. In der Zwischenzeit das Mehl mit den Mandeln mischen, Butter schmelzen und gemeinsam mit Honig, Salz und Ei zugeben. Biozitrone waschen, trocknen und abreiben. Alles gemeinsam mit dem Vorteig zu einem glatten Teig verkneten (MUM Stufe 1), abgedeckt an einem warmen Ort etwa 60 Minuten gehen lassen.
  3. Nochmals durchkneten und wieder mit einem Tuch abgedeckt etwa 40 Minuten gehen lassen.
  4. Den Ofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vorheizen und etwa 40 Minuten backen.
  5. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Zubereitungszeit: etwa 25 Minuten Arbeits- + ca. 3 Stunden Ruhe- + 40 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

15.10.08

Rezept: Lachsforelle im eigenen Saft

Lachsforelle im eigenen Saft

Unser Nachbar hat ganz wundervolle Lachsforellen geangelt und wir haben 2 davon abbekommen. Die eine schlummert im Tiefkühl, die andere wurde nach Alfons Schuhbeck zubereitet. Der Fisch ist der Hammer: köstlich, alle Aromen harmonieren und unterstreichen den Fisch - umwerfend lecker, dabei extrem einfach in der Zubereitung und perfekt vorzubereiten. Nur die Garzeit stimmte nicht. Unser Fisch hatte nicht ganz die geforderten 1000 g, war aber noch nach den angegeben 20 Minuten ziemlich roh. Ich denke, so 35 Minuten sind relativ perfekt, ohne dass der Fisch dadurch trocken wird.

Ich weiß jetzt also nicht nur, was es dieses Jahr an Heilig Abend geben wird, sondern könnte mir das auch sehr gut als Fischgang im Dinner for one vorstellen, für das ich ja schon die Mulligatawny-Soup und die Fruits vorgestellt habe. Fehlt nur noch das Chicken, ich werde mir was ausdenken.

Zutaten

Für 4 Personen

  • 3 Schalotten
  • 1/2 Bund glatte Petersilie
  • 3 Zweiglein Thymian (Zitronenthymian genommen)
  • Alufolie und etwas Butter zum Einfetten
  • 1 Lachsforelle à 1000 g (küchenfertig ausgenommen)
  • Salz, Pfeffer
  • 50 g Butter
  • 40 ml Weißwein (Soave verwendet)

Zubereitung

  1. Schalotten schälen und in Ringe schneiden. Petersilie waschen, trockenschütteln und hacken, Thymian abspülen, trockenschütteln und Blätter abstreifen, zur Petersilie geben und mischen.
  2. Einen großen Bogen Alufolie auf ein Backblech legen und mit Butter etwas einfetten. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze schalten.
  3. Die Lachsforelle innen und außen abspülen, trockentupfen und innen und außen salzen und pfefffern.
  4. Die Lachsforelle auf die Alufolie legen und mit den Schalotten füllen, außerdem 2/3 der Kräuter sowie 50 g Butter im Inneren verteilen. Mit dem Weißwein beträufeln, die restlichen Kräuter darüber streuen (ich habe noch was beiseite gestellt und direkt vorm Servieren darüber gegeben)
  5. Die Alufolie fest verschließen und im Ofen auf mittlerer Schiene etwa 30-35 Minuten (lt. Rezept nur 20 Minuten, da war das Fleisch aber noch ziemlich roh) garen.
  6. Lachsforelle auf eine vorgewärmte Platte geben, den Sud durch ein Sieb abgießen, auffangen und zum Fisch servieren.

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten Arbeits- + 30-35 Minuten Garzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Alfons Schuhbeck - Das neue bayrische Kochbuch, S. 92

Dazu passt: Petersilienkartoffeln (Hr. Schuhbeck empfiehlt: verschiedene Blattsalate, Tomatensalate, Schwarzbrot)

12.10.08

Rezept: Omas schwäbischer Kartoffelkuchen

schwäbischer Kartoffelkuchen

Blog-Event XXXIX - Quiche, Tarte & Co.Nachdem ich eine der vielen Pilzversionen für das noch bis zum 15 Oktober laufende Kochevent Quiche, Tarte und Co gebacken hatte, möchte ich Euch ein uraltes Rezept meiner Oma nicht vorenhalten. Das Rezept hatte meine Tante noch, hier also herzlichen Dank fürs Mailen! Es ist sehr puristisch, aber sehr lecker. Perfekt dazu schmeckt ein schöner gemischter Salat mit einer einfachen Vinaigrette. Meine Oma hat den Kartoffelkuchen öfters gemeinsam mit Zwiebelkuchen gebacken. Das ist für mich einfach ein Herbstklassiker in der Kategorie & Co.

Zutaten

Für eine 30-cm-Form

Für den Teig:

  • 60 ml Milch
  • 10 g Hefe
  • 1 Prise Zucker
  • 250 g Mehl (Typ 405)
  • 50 g flüssige Butter
  • 1 Prise Salz

Für den Belag:

  • 700 g mehlig kochende Kartoffeln (Augusta genommen)
  • 2 EL Butter
  • 1 Ei (M)
  • 50 ml Milch
  • 450 g Saure Sahne
  • Salz, Pfeffer, Muskat

Zubereitung

  1. Für den Teig die mIlch lauwarm erwärmen und die Hefe hineinbröseln, mit dem Zucker etwas verrühren und dann etwa 20 Minuten gehen lassen.
  2. Mehl in eine Schüssel geben, Butter schmelzen, mit dem Salz und dem Vorteig zu einem glatten Teig verkneten und a bedeckt an einem warmen Ort etwa 45 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
  3. In der Zwischenzeit die Kartoffeln schälen und kochen, abgießen und ausdampfen lassen. Durch die Kartoffelpresse (feiner Einsatz) drücken. Mit der Butter, dem Ei, Milch und der Sauren Sahne zu einem Kartoffelbrei verrühren.
  4. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  5. Eine Form einfetten. Den Hefeteig darauf geben, glatt ausrollen und einen 2-3 cm hohen Rand formen. Den Kartoffelbrei darauf glatt streichen. Auf mittlerer Schiene etwa 30-35 Minuten backen.
  6. Schmeckt lauwarm oder wieder aufgewärmt.

Zubereitungszeit: etwa 50 Minuten Arbeits- + 35 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: recht einfach

Quelle meine Oma, die das Rezept meiner Tante gegeben hatte

So vor dem Anschneiden:

Kartoffelkuchen

11.10.08

Rezept: Pfifferlingsrisotto

Pfifferlingsrisotto

Ich kam die Woche an einem Gemüsestand vorbei, der nochmal wunderschöne Pfifferlinge im Angebot hatte. Risotto gab es bei uns schon viel zu lange nicht mehr. Daher stand schnell fest, was das Schicksal der Pfifferlinge werden sollte. Im Internet fand ich dann dieses Rezept für das ich alles nötige da hatte. Einfach genial lecker und sehr empfehlenswert. Hier kommen die Pfifferlinge einfach richtig gut zur Geltung, allerdings haben wir noch einige Speckwürfel zugegeben, was wir sehr lecker fanden.!

Zutaten

Für 4 Personen

  • 10 g getrocknete Pfifferlinge
  • 100 ml warmes Wasser
  • 400 g Pfifferinge (damit nach dem Putzen etwa 350 g übrig bleiben)
  • 1500 ml Hühnerbrühe (bei uns reichte 1200 ml)
  • 1 Schalotte
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • 80 g Parmesan
  • 3 EL Olivenöl
  • 350 g Risotto-Reis (Arborio genommen)
  • 50 g fein gewürfelter Speck
  • 3 EL Butter
  • Salz; Pfeffer

Zubereitung

  1. Getrocknete Pfifferlinge in warmen Wasser einweichen, je eher, desto besser, aber mindestens 45 Minuten (besser einige Stunden!)
  2. Pfifferlinge putzen, die schönsten beiseite legen, die restlichen in Streifen schneiden. Schalotte schälen und fein hacken. Hühnerbrühe aufkochen und am Sieden halten. Petersilie waschen, trockenschütteln und fein hacken. Parmesan reiben.
  3. Getrocknete Pfifferlinge herausnehmen und das Wasser durch einen Kaffeefilter gießen und das Einweichwasser dabei auffangen. Die eingeweichten Pfifferlinge hacken.
  4. Olivenöl in einem großen Topf erwärmen, darin die frischen, gewürfelten Pfifferlinge mit den Schalottenwürfeln anschwitzen, Reis zufügen und unter Rühren glasig andünsten. Die getrockneten, eingeweichten Pfifferlingen gemeinsam mit den Speckwürfeln zugeben.
  5. Alles mit dem Einweichwasser von den Pfifferlingen ablöschen und einkochen lassen. Dann schöpfkellenweise die Brühe zugeben und jeweils unter konstantem Rühren bei mäßiger Hitze (3/9) einköcheln lassen.
  6. Sobald der Reis fast al dente ist, in einer Pfanne 1 EL der Butter zerlassen und die beiseite gestellten Pfifferlinge anbraten.
  7. Soabld der Reis al dente ist, 2 EL Butter, die gehackte Petersilie und den Parmsan unterrühren, vom Herd nehmen und 2 Minuten ruhen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit den angebratenen Pfifferlingen garniert servieren.

Zubereitungszeit: abhängig vom Verschmutzungsgrad der Pfifferlinge. Einweichen möglichst einige Stunden vorher, dann ca. 50 Minuten

Schwierigkeit: Pfifferlinge sauber bekommen

Quelle: variiert nach SWR, Andreas Doms

10.10.08

Babybrei: Broccoli-Kartoffelbrei

Broccoli-Kartoffelbrei

Es gab mal wieder ein neues Gemüse: Broccoli, der sah im Biomarkt echt lecker aus und ich persönlich mag den ja sehr gerne. Nur die Tochter leider nicht. Der Gesichtsausdruck war fast so verächtlich wie beim Fertiggläschen. Nach 3 Löffeln war das Kind nicht zum Weiteressen zu bewegen. Als ich dann eine Portion von Kohlrabi-Zucchini-Brei auftaute, hatte sie aber doch Hunger! Ich habe ihn noch 2x versucht zu füttern, immer mit dem selben Ergebnis. Vielleicht kann ich ihr den ja noch schmackhaft machen, aber momentan werde ich wohl erstmal auf Broccoli verzichten.

Zutaten

Für ca. 670 g Brei

  • 420 g geputzter Bio-Broccoli
  • 230 g geschälte Bio-Kartoffeln
  • Babywasser
  • je 190 g Brei 1 EL Öl (Rapskern-, Sonnenblumen oder Maiskeimöl)

Zubereitung

  1. Broccoli in Röschen schneiden. Kartoffeln schälen und in etwa 1 cm große Würfel schneiden.
  2. Im Schnellkochtopf im gelochten Einsatz über Babywasser für 5 Minuten auf dem 2. Ring dünsten.
  3. Kartoffeln mit dem Broccoli pürieren, dabei je nach gewünschter Konsistenz esslöffelweise etwas von dem Kochwasser zugeben.
  4. Portionsweise abfüllen.

Zubereitungszeit: fertig abgefüllt in 30 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

8.10.08

Rezept: Hähnchenragout mit Morcheln

Hähnchenragout mit Morcheln

Auf dem Markt sahen die Hähnchenbrustfilets einfach zu verlockend aus. Die wollten einfach in unseren Einkaufskorb wandern und wir konnten nicht nein sagen. Daheim angekommen wurden mal wieder die Kochbücher konsultiert und wir wurden fündig: bei Lea Linster. Einem Buch, das ich schon viel zu lange in meinem Regal stehen habe, ohne daraus einmal gekocht zu haben. Das Gericht ist von den Zutaten her nicht das allerbilligste (oh Wunder, wir hatten sogar noch getrocknete Morcheln im Vorrat), aber einfach in der Zubereitung und der Geschmack war einfach genial lecker! Das ist mal wieder ein Beitrag zum laufenden DKduW.

Zutaten

Für 2 Personen

  • 10 g getrocknete Morcheln
  • 1 Hähnchenbrustfilet (à 300 g), im Rezept eigentlich Putenbrust
  • Salz, Pfeffer
  • 1/2 TL Speisestärke
  • 1 kleine Schalotte
  • 2 EL Öl
  • 35 g Butter
  • 200 ml Sahne

Zubereitung

  1. Die Morcheln in kaltem Wasser für mindestens 3 Stunden in 300 ml kaltem Wasser einweichen. Die Morcheln herausheben und das Wasser durch einen Kaffeefilter hindurch auffangen.
  2. Die Hähnchenbrust abspülen, trockentupfeln, in feine Streifen schneiden, salzen, pfeffern und mit der Speisestärke alles gut verkneten. Schalotte schälen und fein würfeln.
  3. Öl in einer Pfanne erhitzen und das Fleisch darin gut anbraten, herausnehmen und warm stellen. Öl aus der Pfanne abgießen.
  4. Wenig von der Butter in der gleichen Pfanne zerlassen und die Schalotte darin goldgelb andünsten, die Morcheln zugeben und durchschwenken, dann mit dem Morcheljus (250 ml) ablöschen. Alles auf die Hälfte einreduzieren lassen.
  5. In der Zeit die Hälfte der Sahne aufschlagen. Die erste Hälfte ungeschlagen eingeben und dann die kalte Butter unterrühren. Zuletzt das Fleisch wieder einlegen und nochmal warm ziehen lassen. Zuletzt die geschlagene Sahne unterziehen.

Zubereitungszeit: etwa 3 Stunden Einweich- + 30 Minuten Arbeitszeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Lea Linster - Einfach und genial, S. 80

Kochbuch: Lea Linster - einfach und genial

Lea Linster - einfach und genialSchon vor einiger Zeit habe ich mir dieses Buch von Lea Linster geholt, denn ich liebe ihre Art zu kochen und ihre Rezepte sehr. Leider komme ich nur viel zu selten dazu, das Buch in die Hand zu nehmen. Das Buch hat einen ganz eigenen Stil. Zunächst gibt es eine kleine Einführung zu Lea Linster (es ist ihr erstes). Bei jedem Kapitel hebt sie die Bedeutung dieses Kapitels in der Menufolge heraus. Dann folgen die Fotos der enthaltenen Rezepte, oft noch mit einem kleinen Tipp oder einem Kommentar, was zum Gelingen des Rezeptes wichtig ist. Erst danach folgen etwas gedrängt die Rezepte. Zunächst stellt Lea Linster ihren Bezug zum entsprechenden Rezept dar, warum sie es gerne kocht oder wann.

Dann kommt die Arbeitsanleitung im Fließtext. Ganz grob werden Unterteilungen durch vereinzelte Aufzählungszeichen gemacht. Sätze wie "schalten sie den Ofen auf..." fehlen, sondern es wird dann eben der vorgeheizte Ofen mit Temperaturangabe im Fließtext erwähnt, ohne dass das sonderlich hervorgehoben wird. Aber da frau ja eigentlich die Rezepte erst einmal komplett durchlesen sollte ehe sie loslegt, ist das ja kein Problem. Danach erst folgt die Zutatenliste, auch dieses sehr gedrängt mit mehreren Zutaten pro Zeile. Auch wechseln die Personenzahlen von Rezept zu Rezept. Beilagenempfehlungen runden viele Rezepte ab.

Insgesamt ist das ein wunderschönes Kochbuch. Sie beschreibt alles in ihrem eigenen Stil. Allerdings sollte man schon etwas Übung beim Kochen haben, Begriffe wie passieren kennen und umsetzen können. Also nichts für den absoluten Kochneuling, aber für jeden begeisterten Hobbykoch ein Must-Have im Bücherregal.

Das Buch ist noch im Handel oder bei Amazon erhältlich.

Aus diesem Buch schon vorgestellt:

6.10.08

Babybrei: Kohlrabi-Zucchini-Kartoffelbrei

Kohlrabi-Zucchini-Kartoffelbrei

Die Kost wird variiert, wenn auch nicht wirklich erweitert. Momentan probiere ich tagsüber lieber neue Obstsorten aus (Bio-Weintrauben sind ganz toll, wenn ich auch nur kernlose nehme, die halbiere und sehr dabei aufpasse, dass sie sich nicht verschluckt). Also wurden die etablierten Gemüsesorten einfach mal wieder kombiniert und das ist ihr absoluter Lieblingsbrei. Bei diesem schafft sie fast regelhaft die 190 g!

Noch ein Tipp für Brei-Selberkocher: viele Babys (meine auch) mögen ja die aufgetauten Breie nicht. Weder aus Wasserbad noch aus Mikrowelle nimmt sie den auftetauten Brei wirklich gerne. Wenn ich den Brei aber über Nacht im Kühlschrank auftaue und im normalen Topf mit dem Öl warm mache, dann bekommt der Brei seine ursprüngliche Konsistenz zurück. So liebt sie ihn wieder! Ich tackte einfach meine Breikochaktionen so, dass ich frischen Brei habe, wenn ich mittags unterwegs bin, denn dort habe ich ja meistens nur einen Gläschenwärmer. Gekochter Brei hält sich gut verschlossen 3 Tage im Kühlschrank.

Zutaten

Für ca. 1270 g Brei

  • 530 g Bio-Kohlrabi (vorbereitet gewogen)
  • 415 g Bio-Zucchini (vorbereitet gewogen)
  • 585 g mehligkochende Kartoffeln (vorbereitet gewogen)
  • Babywasser zum Dünsten
  • je 190 g Brei 1 EL Öl

Zubereitung

  1. Kohlrabi großzügig schälen und würfeln. Zucchini gut waschen, beiden Enden abschneiden und grob in Scheiben schneiden. Kartoffeln schälen und in etwa 1,5 cm große Würfel schneiden.
  2. Im gelochten Einsatz über Babywasser im Schnellkochtopf für 5 Minuten auf dem 2. Ring dünsten.
  3. Den Brei ohne Zugabe von Wasser pürieren.
  4. Portionsweise abfüllen und beim Aufwärmen jeweils 1 EL Öl zugeben.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 30 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

5.10.08

Rezept: Pilzquiche mit Lauch

Pilz-Lauch-Quiche

Blog-Event XXXIX - Quiche, Tarte & Co.Nachdem ich das Thema zum laufenden Kochevent vorgeschlagen habe, darf mein eigener Beitrag auch nicht fehlen. Wer noch mitbacken möchte: Rezepte können bis zum 15. Oktober eingereicht werden!

Doch nun zu dieser Quiche: bei unserem Geburtstagsbuffet durfte ein vegetarisches Gericht nicht fehlen (für die Nichtvegetarier gab es Leberkäse und Kartoffelsalat). Auf dem Markt gab es herrliche Maronen und Pfifferlinge, wichtig ist es lediglich, verschiedene, möglichst aromatische Pilze zu verwenden. Diese dann in dieser Quiche waren einfach unwiderstehlich! Ein toller Abend und ein würdiger Beitrag zum laufenden Kochevent!

Zutaten

Für eine 28-cm Springform

Für den Mürbeteig:

  • 250 g Mehl (Typ 405)
  • 125 g Butter
  • 1 Ei (M)
  • 1 Prise Salz

Für den Belag:

  • 750 g gemischte Pilze (bei uns 500 g Maronen und 250 g Pfifferlinge)
  • 1 EL Zitronensaft
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Stange Lauch
  • 4 Tomaten
  • 1 Bund Petersilie
  • 2 EL Butter
  • Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer, Muskat
  • 200 g Sahne
  • 4 Eier (M)
  • 120 g geriebener Emmentaler

Außerdem:

  • Fett für die Form
  • Backpapier
  • Linsen zum Blindbacken

Zubereitung

  1. Für den Teig alle Zutaten recht rasch verkneten und in Frischhaltefolie im Kühlschrank 30 Minuten ruhen lassen.
  2. Pilze putzen und in Scheiben schneiden, mit Zitronensaft beträufeln. Knoblauch schälen und fein hacken. Lauch waschen, Wurzeln und welkes Grün abschneiden, den Rest in Ringe schneiden. Tomaten waschen, halbieren, entkernen und das Fleisch fein würfeln. Petersilie waschen, trockenschütteln und hacken.
  3. Butter in einer großen Pfanne zerlassen, darin den Lauch andünsten. Sobald der etwas zusammengefallen ist, die Pilze und den Knoblauch zugeben und unter gelegentlichem Wenden etwa 5 Minuten anbraten.
  4. Tomatenwürfel zugeben und alles mit Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer und Muskat pikant abschmecken.
  5. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  6. Die Form fetten, den Teig hineinbröseln und mit den Fingern zu einem ebenen Teig andrücken, dabei einen etwa 3 cm hohen Rand formen. Mit Backpapier bedecken, mit Linsen etwa 10 Minuten blind backen.
  7. In der Zwischenzeit die Sahne mit den Eiern verquirlen und gemeinsam mit 100 g von dem Käse unter die Pilzmasse heben.
  8. Die Pilzmasse auf den Teig geben und mit dem restlichen Käse bestreuen. Im Ofen auf mittlerer Schiene für 30 Minuten backen, bis der Käse goldgelb ist.

Zubereitungszeit: etwa 80 Minuten Arbeits- + 40 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: Pilze sauber putzen

Quelle: GU Küchenbibliothek - Quiche, Tarte und Co, S. 46

1.10.08

Post: Mein Fresspaket von DFssgF 4 ist da

DFssgF4

Heute Nachmittag kam mein Fresspaket von DFssgF 4, das netterweise wieder von Rosa organisiert wird. Mein Paket stammt dieses Mal aus Hamburg von Torsten von Datenhamster.org mit ein wenig Einkaufsunterstützung von FoodFreak. Ein superleckeres Paket! Wir sind total begeistert von diesem Inhalt! Vielen Dank an Euch beide! Das habt Ihr total lecker zusammengestellt!!

In meinem Paket fanden sich neben einem netten Brief, der alles erklärte, folgende Leckereien:

  • selbstgemachter Kürbis-Zitrus-Aufstrich, wird am Wochenende getestet werden!
  • Hamburger Sonntagstee mit Vanille - für mich als Teetrinker einfach perfekt! Schnuppert sich ganz toll, werde ich morgen (auch wenn nicht Sonntag ist) aufbrühen.
  • Hello Kitty Pretzel Strawberry, eine original japanische Süßigkeit, die Torsten sehr gerne mag, ich verstehe warum ;-)
  • Hamburger Teekonzentrat für (Eis-)Tee, perfekt für die Arbeit. Meine Elternzeit geht ja langsam zur Neige...
  • Suimiyacai - eingelegter Senfkohl aus China. Da ich keine Bento habe, wird es wohl eine Beilage zu chinesischem Essen.
  • Baiser in verschiedenen Sorten von der Lieblingskonditorei von Tim Mälzer, werde ich morgen mal naschen.
  • Japanische Kekse, auf die noch Schokolade gehört, bin gespannt drauf!
  • Thai Green Curry Paste und Lemongrass Marinade, dafür müssen wir nur noch das Geflügelfleisch auf dem Markt holen! Ich werde berichten.
  • Silberperlen, die sich nicht nur gut auf Kuchen machen, sondern auch als Rassel eine echt gute Figur machen.

Alle anderen Pakete vom diesjährigen Päckchentausch sind hier zu bewundern.

Rezept: Gratiniertes Zucchinigemüse

gratiniertes Zucchinigemüse

Wir hatten leckere Zucchini bekommen, außerdem noch Tomaten. Mit einer kleinen Zwiebel wurde es kurz angebraten. Doch dann wollte unsere kleine Maus meine Aufmerksamkeit. Also wurde alles einfach in eine Auflaufform gelegt und mit etwas Mozzarella belegt im Ofen fertig geschmurgelt, gar nicht schlecht für eine spontane Improvisation.

Zutaten

Für 2 Personen

  • je 1 grüne und gelbe Zucchino
  • 1 Zwiebel
  • 2 Tomaten
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • 125 g Mozzarella

Zubereitung

  1. Zucchinis waschen, Ansätze abschneiden und in Scheiben schneiden. Zweibel schälen und fein würfeln. Tomaten waschen und achteln. Knoblauch schälen und sehr fein hacken. Mozzarella in Scheiben schneiden.
  2. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Zucchinischeiben mit Zwiebel und Knoblauch darin andünsten. Tomaten zugeben, alles kurz untermischen.
  3. Alles in eine Auflaufform legen und mit Mozzarella belegen. Im Ofen bei Umluft 180°C etwa 20 Minuten überbacken.

Zubereitungszeit: etwa 10 Minuten Arbeits- + 15 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigene Kreation