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30.09.08

Rezept: Gebratener Kürbis mit Hackbällchen

gebratener Kürbis mit Hackbällchen

Wir haben ja neuerdings immer Biokürbis vorrätig, z.B. für diesen Babybrei. Den wollten jetzt aber mal wir wieder essen. Ich war mal wieder einkaufen und konnte einem neuen Kochbuch einfach nicht widerstehen. Das wurde dann gleich genutzt und wir fanden es genial lecker! Ein perfektes Herbstessen!

Zutaten

Für 2 Personen

Für den Kürbis:

  • 1/2 Hokkaidokürbis (etwa 500 g)
  • 2 Zwiebeln
  • 4 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • Muskatnuss
  • 1/2 Bund Petersilie

Für die Hackbällchen:

  • 1 Knoblauchzehe
  • 400 g gemischtes Hackfleisch
  • 1 Ei (M)
  • 2 EL Semmelbrösel
  • 1 TL Majoran (getrocknet)
  • 1 TL Senf (scharf)
  • 1 TL Ketchup
  • Salz, Pfeffer
  • 1 EL Butter

Zubereitung

  1. Den Kürbis waschen, Kerne herauskratzen und in dünne Spalten schneiden. Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden, separat stellen (werden in der Hackbällchenpfanne gebraten).
  2. Für die Hackbällen die Knoblauchzehe schälen und fein hacken. Hack mit Knoblauch, Ei, Semmelbröseln, Majoran, Senf und Ketchup sowie Salz und Pfeffer verkneten.
  3. Jetzt in einer Pfanne das Olivenöl erhitzen und die Kürbisspalten darin von beiden Seiten anbraten (geht am besten mit geschlossenem Deckel). Die Kürbisspalten sollten noch etwas Biss behalten.
  4. Sobald der Kürbis das erste Mal gewendet wird, eine zweite Pfanne aufsetzten und die Butter darin zerlassen. Kleine Hackbällchen formen und darin anbraten. Sobald die Hackbällchen gewendet wurden die Zwiebelringe zugeben und auch Farbe nehmen lassen.
  5. Die Petersilie waschen, trockenschütteln und die Blätter hacken, zum Kürbis geben, salzen und pfeffern und etwas Muskat dazu reiben.
  6. Hackbällchen mit dem Kürbis und den Zwiebelringen anrichten.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 40 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Kürbis, Kraut und Co, S. 88

Kochbuch: Kürbis, Kraut und Co

Kürbis, Kraut und CoIch konnte mal wieder nicht widerstehen. Ich konnte an diesem Kochbuch nicht ohne Einkauf vorbeigehen. Nicht, dass ich keine Kürbiskochbücher besitze (eines von Kaffeebohne in meinem ersten DFssgF-Paket, das ja auch aktuell von Rosa organisiert wird bzw. eines von GU). Zurück zum Buch: pro Doppelseite werden 1-2 Rezepte vorgestellt. Alle mit tollem Foto (mein Essen sah so ähnlich aus), übersichtlicher Zutatenliste und gut beschriebener, untergliederter Anleitung. Die Rezepte sind eigentlich alle für 4 Personen angegeben. Die Rezepte selbst sind nach Salaten und Vorspeisen, Suppen und Eintöpfen, Hauptgerichten sowie Beilagenrezepten sortiert.

Nur die Einleitung finde ich etwas mager. Es werden zwar die gängigen Wintergemüse vorgestellt, aber die verschiedenen Kürbissorten mit Verwendung z.B. nicht gesondert vorgestellt, das hätte ich hier noch schön gefunden. Auch die Step-by-Step-Anleitung finde ich mit 2 Seiten etwas knapp gehalten. Es ist zwar nett, eine fotodokumentierte Anleitung für Kohlrouladen zu haben, aber das hätte ich jetzt eher bei den Rezepten erwartet, lieber weglassen und etwas mehr Warendkunde.

Ansonsten sind die Rezepte alle toll, können von jedem nachgekocht werden und sind auch für Anfänger geeignet. Allerdings fehlt mir noch eine ungefähre Angabe der Abeitszeit sowie die Nährwertangaben. Das wird jedoch durch die Vielfalt der vorgestellten Rezepte mehr als ausgeglichen.

Das Buch ist zu einem ziemlich günstigen Preis momentan im Handel oder bei Amazon erhältlich.

Aus diesem Buch schon vorgestellt:

28.09.08

Babybrei: Zucchini-Kartoffelbrei

Zucchini-Kartoffelbrei

Schon wieder gab es ein neues Gemüse: Zucchinis. Gottseidank hatte ich gewohnheitsmäßig erst einmal gar kein Wasser zum gekochten Gemüse gegeben und wollte es später nachgießen. Die Zucchinis verwässen den Brei ganz schön. Ich brauchte überhaupt kein Wasser. Allerdings mache ich den Brei mittlerweile etwas dicker, als die Breie aus den Fertiggläschen. Etwas fester kann ich sie einfach besser füttern. Da sie auch schon einige Zähne hat, püriere ich auch nicht allzu fein, da kann sie noch schön kauen üben. Zucchini ist das bis jetzt leckerste Gemüse für sie.

Zutaten

Für ca. 540 g Brei

  • 3 Zucchini (etwa 300 g)
  • ca. 180 g Kartoffeln
  • Babywasser
  • je 190 g Brei 1 EL Öl (Rapskernöl)

Zubereitung

  1. Zucchinis waschen, Ansätzeabschneiden und grob würfeln. Kartoffeln schälen und feiner würfeln
  2. Im gelochten Einsatz im Schnellkochtopf etwa 5 Minuten dünsten. Ohne Wasserzugabe pürieren.
  3. Beim Aufwärmen je 190 g Brei 1 El Öl zugeben.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 20 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

27.09.08

Rezept: Rahmpfifferlinge

Rahmpfifferlinge

Auf dem Markt gab es herrliche Pfifferlinge, die wunderbar frisch aussahen. Der Metzger hatte Schweinefilet im Angebot, aus dem wurden dann Medaillons geschnitten, mit unserem Standardgewürz angebraten. Für die Pfifferlinge hatten wir uns ein Rezept von Ronny Pietzner ausgesucht. Das war mal wieder genial lecker!

Zutaten

Als Beilage für 2 Personen

  • 200 g Pfifferlinge
  • 1 sehr kleine Zwiebel
  • 10 g Speckwürfel
  • 1 EL Butter
  • 50 ml Sahne
  • Salz, Pfeffer
  • 1/2 Bund Schnittlauch (eher klein geraten)

Zubereitung

  1. Die Pfifferlinge putzen (geht am besten mit 3 EL Mehl in einer Schüssel mit Wasser, dann vorsichtig mit den Händen darin waschen, herausheben und mit einem Messer nachputzen). Zwiebel schälen und fein würfeln.
  2. Speck in der Butter auslasssen, dann die Zwiebelwürfel zugeben und goldig andünsten. Die Pfifferlinge ebenfalls zugeben und unter vorsichtigem Schwenken anbraten.
  3. Die Sahne zugießen und etwas einreduzieren lassen bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
  4. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Schnittlauch waschen, trockenschütteln, fein hacken und zugeben.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 30 Minuten (kann auch mehr sein, hängt von dem Dreck der Pfifferlinge ab)

Schwierigkeit: Pfifferlinge sauber bekommen

Quelle: Ein Jahr kochen mit Ronny Pietzner, S. 96

25.09.08

Rezept: Kaninchengeschnetzeltes mit Pfifferlingen

Kaninchengeschnetzeltes mit Pfifferlingen

Wir hatten auf dem Markt ein Kaninchenrücken mitgenommen. Dem armen Tier waren die Keulen bereits geraubt worden. Aber mit 400 g (ok - mit Knochen) war es für zwei doch durchaus annehmbar. Doch irgendwie wurde es spät und ich hatte keine Lust auf langes Schmoren, denn bei uns wuchs langsam der Hunger. Also durfte mein Mann die Pfifferlinge putzen, während ich das Fleisch aus dem Rücken auslöste (beide Filets und die beiden Bauchlappen, für den Rest hatte ich keinen Nerv mehr). Kurzgesagt: einfach eine superleckere Kombination! Die Knöpfle fanden sich noch im Tiefkühl. Da sie trotz kurzen Aufkochens nicht ganz warm waren, hatte mein Mann sie kurzerhand unter das Geschnetzelte gemischt.

Zutaten

Für 2 Personen

  • 1 Kaninchenrücken
  • 1 kleine Zwiebel
  • 250 g Pfifferlinge
  • 1 EL Mehl fürs Fleisch + fürs Putzen der Pfifferlinge
  • Salz, Pfeffer
  • 1 EL Butter
  • 1 Zwieglein Thymian
  • 100 ml Fleischbrühe
  • 100 ml Sahne
  • 1 TL süßer Senf

Zubereitung

  1. Den Kaninchenrücken waschen, trockentupfen. Filets und Bauchfleisch auslösen und alles schnetzeln. Zwiebel schälen und fein hacken. Pfifferlinge putzen (am besten in Mehlwasser und danach mit einem Messer).
  2. Das Fleisch salzen und pfeffern und mit Mehl bestäuben. Butter in einer beschichteten Pfanne zerlassen und das Fleisch darin von allen Seiten anbraten, herausnehmen und warm halten.
  3. In der gleichen Pfanne jetzt die Zwiebelwürfel goldgelb anschwitzen, dann die Pfifferlinge zugeben und unter Schwenken anbraten. Thymianblätter abstreifen und zugeben. Alles mit der Fleischbrühe ablöschen, einkochen lassen, dann die Sahne zugießen und etwas reduzieren lassen.
  4. Das Fleisch wieder einlegen und nochmals gut warm werden lassen. Mit Salz, Pfeffer und süßem Senf abschmecken.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 45 Minuten

Schwierigkeit: Fleisch auslösen und Pfifferlinge wirklich sauber kriegen

Quelle: eigenes Rezept

24.09.08

Babybrei: Hirse-Milch-Brei mit rohem Apfel

Hirse-Milchbrei mit rohem Apfel

Wir haben den Abendbrei jetzt ja schon vor einiger Zeit eingeführt. Mittlerweile schafft sie schon gelegentlich eine ganze Portion. Hirse hat ja einen sehr hohen Eisengehalt, der durch Vitamin C deutlich besser aufgenommen werden kann. Also sind wir vom Hirse-Milchbrei mit Apfelmus zu einem mit rohem Apfel übergegangen. Das Prinzip ist das gleiche, nur wird ganz am Schluss ein geschälter Apfel mit der feinen Rohkostreibe dazugerieben. Sie verträgt es sehr gut und findet es fast noch leckerer, als den mit Apfelmus. Noch ein Tipp am Rande: wer noch abgepumpte Muttermilch im Tiefkühl hat: hier kann die Milch perfekt verwendet werden, einfach die Milch wie Wasser nehmen (schonend erwärmen) und das Milchpulver weglassen.

Zutaten

Für 1 Abendbrei

  • 160 ml Babywasser
  • 4 EL Hirseflocken
  • 4 Messlöffel HA pre Milchpulver
  • 1 roher Apfel

Zubereitunge

  1. Babywasser aufkochen und mit der Hirse und dem Milchpulver verrühren.
  2. Während die Hirseflocken etwas quellen, den Apfel schälen und auf einer Rohkostreibe fein reiben. Unterrühren.

Zubereitungszeit: fertig in 7-8 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Vortrag im Geburtshaus

22.09.08

Rezept: Lauchstrudel

Lauchstrudel

LauchUnser Freund Michel hatte passend zum laufenden Gartenkochevent diesen leckeren Lauchstrudel gemacht. Da wir die genießende Partei waren, die einfach nur essen durfte, stelle ich natürlich gerne seinen Beitrag auf meiner Seite online. Ich kann es nur sehr empfehlen! Superlecker! Dazu wurde eine schlichte Tomatensauce serviert, die den Strudel gut unterstützt, braucht es aber nicht unbedingt.

Zutaten

Für 1 Strudel, reicht für 4-5 Personen zum Sattessen

Für den Teig:

  • 250 g Mehl
  • 1 Ei (M)
  • 2 TL Zitronensaft
  • 1 Prise Salz
  • 125 ml lauwarmes Wasser

Für die Füllung

  • 2 Stangen Lauch
  • 250 g gekochter Schinken
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • 30 g Butter
  • 50 g Emmentaler
  • 250 g Crème fraîche
  • 1 EL Senf (Dijon)
  • Salz, Pfeffer
  • 3 EL geschmolzene Butter
  • 3 EL Semmelbrösel

Außerdem:

  • Fett für das Blech
  • 1 Eigelb
  • 3 EL Milch
  • 2 EL Sesamsamen

Zubereitung

  1. Für den Teig das Mehl auf die Arbeitsplatte sieben. Eine Mulde formen, Ei, Zitronensaft, Salz und Wasser in die Mulde geben und etwas verrühren. Dann alles rasch zu einem glatten Teig verkneten. In Frischhaltefolie wickeln und mindestens 1 Stunde ruhen lassen.
  2. Vom Lauch die Wurzeln und großzügig die welken Bereiche des Grüns abschneiden. Längs halbieren, waschen, trockenschütteln und in feine Streifen schneiden. Den Schinken ebenfalls in feine Streifen schneiden. Petersilie waschen, trockenschütteln und fein hacken.
  3. Die Butter in einer Pfanne zerlassen und die Lauchstreifen darin andünsten. Schinken zugeben und kurz anschwitzen. Dann die Pfanne vom Herd nehmen.
  4. Den Käse reiben und gemeinsam mit der gehackten Petersilie, der Crème fraîche und dem Senf unterrühren. Mit Salz und Pfeffer pikant abschmecken. Alles gut abkühlen lassen.
  5. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  6. Den Strudelteig etwas ausrollen, dann über einem Küchentuch hauchdünn ausziehen. Auf ein Küchentuch legen.
  7. Den Strudelteig mit der zerlassenen Butter bestreichen, die Semmelbrösel darüber streuen und die Lauch-Schinken-Masse darauf verteilen, dabei an einer Längsseite etwa 2 cm frei lassen. Das Blech einfetten.
  8. Von der Längsseite her mit dem Küchentuch eng aufrollen. Beide Enden gut fest zusammendrücken. Mit der Nahtstelle nach unten auf das Blech legen.
  9. Eigelb mit Milch verquirlen und den STrudel damit bestreichen, mit den Sesamsamen bestreuen.
  10. Im vorgeheizten Ofen ewa 40 Minuten backen.

Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten Arbeits- + 1 Stunde Ruhe- + 45 Minuten Arbeits- + 40 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: anspruchsvoller (wird einfacher, wenn man fertigen Strudelteig verwendet)

Quelle: Michel, aus einer Zeitschrift abgeschrieben vor einer kleinen Ewigkeit

21.09.08

Ganz großes Dankeschön

I love your blog

Ich habe ganz unerwartet ein tolles Lob von Petra von Brot und Rosen bekommen. Vielen Dank für diese Auszeichnung! Ich habe mich echt gefreut! Natürlich werde ich mich auch an folgende Spielregeln halten:

  1. Der Blogger kann das Logo auf seinen /auf ihr Blog speichern.
  2. Verlinke die Person, von der Du den Award bekommen hast.
  3. Nominiere mindestens 7 weitere Blogs.
  4. Verlinke diese Blogs mit Deinem.
  5. Hinterlasse eine Nachricht auf den nominierten Blogs.

Ich möchte folgende Blogs auszeichnen, die mir sehr gut gefallen:

Da wäre Jan, der mich zu diesem Blog über ein Jahr lang überredet hat und nach wie vor bei technischen Problemen hilft.

Außerdem bekommt ihn Eva von Deichrunners Küche, die nicht nur persönlich supernett ist, sondern deren alltagstaugliche Küche ich sehr gerne mag.

Jutta von Schnuppschnüss ihr Manzfred bekommt ihn nicht nur für ihre wundervoll amüsant geschriebenen Tortenberichte.

Katja von der Kaffeebohne möchte ich diesen Award überreichen, da sie immer super Tipps auf Lager hat und die Rezepte immer gelingen!

Ulrike von Küchenlatein möchte ich diesen Award für die vielen leckeren Anregungen überreichen, die ich mir dort schon geholt habe.

Außerdem möchte ich ihn gerne Zorra überreichen, denn auch wenn es ein Gemeinschaftskochtopf ist, so lebt er doch hauptsächlich durch sie. Die Bloggerwelt wäre arm, ohne ihre vielen Anregungen, Ideen, Blog- und Außerblogevents und nicht zu vergessen, den Missgeschicken, bei denen ich mir immer selber an die Nase fassen könnte.

Last but not least an Kulinaria katastrophalia, bei der ich zwar noch nie etwas nachkochen konnte, deren Schreibstil mir aber supergut gefällt, vielleicht auch, weil ich früher mal einen ähnlichen hatte?

Mir geht es hier wie Petra, ich könnte noch unendlich weiter nominieren, aber die anderen sollen sich ja auch noch welche aussuchen können!

20.09.08

Babybrei: Kohlrabi-Kartoffelbrei

Kohlrabi-Kartoffelbrei

Neue Gemüsesorten möchte ich zunächst einmal pur einführen. Nicht nur, um genau zu wissen, ob sie es verträgt. Ich möchte auch, dass sie den Eigengeschmack der einzelnen Gemüsesorten pur kennen lernt. Kohlrabi zumindest liebt sie sehr. Sie ist sehr begeistert davon, schafft schon fast eine ganze Portion!

Zutaten

Für ca. 500 g Brei

  • 270 g Bio-Kohlrabi (vorbereitet gewogen)
  • 140 g Bio-Kartoffel (vorbereitet gewogen)
  • Babywasser
  • je 190 g Brei 1 EL Öl (Sonnenblumenöl)

Zubereitung

  1. Kohlrabi und Kartoffel schälen und würfeln. Im gelochten Einsatz über Babywasser auf dem 2. Ring etwa 5 Minuten dünsten.
  2. Mit 40 ml von dem Kochwasser pürieren und portionsweise abfüllen.
  3. Beim Aufwärmen je 190 g 1 EL Öl unterrühren.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 20 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Variation von Kürbis-Kartoffelbrei

19.09.08

Rezept: Apfelkuchen mit Sahneguss

Apfelkuchen mit Sahneguss

Unsere Nachbarin hat uns Äpfel aus ihrem Garten geschenkt. Ein Teil davon landete in dem Apfelmus fürs Baby, aber auch wir wollten unserem süßen Geschmack mal wieder frönen. Ein Teil des Kuchens ging als Dankeschön gleich an die Spenderin. Uns allen hat dieser Kuchen sehr gut geschmeckt. Nur die Rosinen hatte ich für meinen Göttergatten durch getrocknete Cranberries ersetzt.

Zutaten

Für eine 24-cm-Form

Für den Teig:

  • 1 Würfel Hefe
  • 100 ml Milch
  • 80 g Zucker
  • 400 g Mehl Typ 405
  • 50 g Butter
  • 1 Ei (M)
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL Vanillezucker

Für den Belag:

  • 500 g Äpfel (ergibt etwa 400 g geputzt)
  • 1 EL Zitronensaft
  • 2 EL Wasser
  • 50 g Zucker
  • 50 g Cranberries (getrocknet) oder Rosinen
  • 100 g Sahne
  • 1 Messerspitze Zimtpulver
  • 1 TL Zucker

Außerdem: Fett für die Form

Zubereitung

  1. Für den Teig die Milch lauwarm erwärmen, alle anderen Zutaten aus dem Kühlschrank nehmen. Mit 1 TL von dem Zucker die Hefe in die Milch bröseln und etwas gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
  2. In der Zwischenzeit schon mal das Mehl, die Butter, restlichen Zucker, Salz und Vanillezucker in eine Schüssel geben. Dann den Hefevorteig mit dem Ei zugeben und gut verkneten. Abgedeckt an einem warmen Ort stehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
  3. In der Zwischenzet die Äpfel waschen (wer mag: schälen), vierteln, Kerngehäuse entfernen und in Spalten schneiden, mit dem Zitronensaft beträufeln und mit 2 EL Wasser in einem Topf gemeinsam mit dem Zuckern und den Cranberrries kurz aufkochen, leicht sieden lassen.
  4. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Form fetten.
  5. Den Teig nochmal kurz durchkneten und in der Form zurechtziehen. Die Äpfel darauf verteilen.
  6. Auf mittlerer Schiene etwa 20 Minuten backen. In der Zwischenzeit die Sahne mit dem Zucker und Zimt aufschlagen. Auf dem Kuchen verteilen und für weitere 10 Minuten backen.
  7. <

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeits- + 30 Minuten Back- + 1 Stunde Ruhezeit

Schwierigkeit: recht einfach

Quelle: GU - Hefekuchen, S. 46

18.09.08

Rezept: Käse-Porree-Suppe mit Hackfleisch

Käse-Porree-Suppe mit Hackfleisch

LauchHier ist schon wieder richtig der Herbst eingezogen. Da hatte ich mal wieder richtig Lust auf Suppe. Was passte da dann besser als der Partyklassiker, der gleich noch zum laufenden Gartenkochevent passt. Wir hatten das Rezept für 12 Personen halbiert, aber es würde immer noch locker für 8 Leute reichen. Sehr ergiebig und genial lecker!! Ich hatte nur die Dosenpilze durch Tiefkühlware ersetzt (frische waren nicht gut zu bekommen), die dann alles etwas verwässert hat. Etwas mehr Schmelzkäse und die Konsistenz passte wieder.

Zutaten

Für 6-8 Personen

  • Stangen Lauch (etwa 1 kg)
  • 3 EL Öl
  • 750 g gemischtes Hackfleisch
  • Salz, Pfeffer
  • 1 l Fleischbrühe
  • 500 g Champignons (am besten frisch, TK oder Glas geht auch)
  • 150 g Schmelzkäse (200 g genommen)
  • 150 g Schmelzkäse mit Kräutern (200 g genommen)

Zubereitung

  1. Lauch putzen und in feine Ringe schneiden.
  2. Öl in einem großen Topf (3 Liter Topf reicht gerade so!) erhitzen, das Hack darin krümelig anbraten, mit Salz und Pfeffer würzen. Nach und nach den Lauch zugeben und etwas zusammenfallen lassen, dabei öfters wenden.
  3. Alles mit der Fleischbrühe aufgießen und etwa 10 Minuten köcheln lassen.
  4. In der Zwischenzeit die Champignons putzen und in Scheiben schneiden (Glas abgießen), zugeben und nochmals 10 Minuten köcheln lassen.
  5. Den Schmelzkäse unterrühren und zerlassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 40 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Dr. Oetker - Partyrezepte, S. 28

Kochbuch: Dr. Oetker - Partyrezepte

Dr. Oetker - PartyrezepteDass ich dieses Buch hier noch nicht vorgestellt habe, wundert mich jetzt sehr. Ich habe es schon seit meiner Studienzeit und damals sehr gerne daraus gekocht. Die Rezepte sind alles für 12 Personen angegeben, was damals so unserer großen Runde entsprach. Da ich nur 2 Herdplatten und einen kleinen Ofen im Bücherregal hatte, waren diese Rezepte immer heiß begehrt. Zunächst werden Rezepte für Häppchen und Snacks, dann "Alles aus einem Topf", aus dem Ofen, Fleischrezepte sowie Rezepte für Salate, Beilagen und Dips und natürlich Dessert-Rezepten vorgestellt. Pro Seite wird 1 Rezept vorgestellt, die fast alle bebildert sind.

Die Rezepte selbst haben eine übersichtliche Zutatenliste am Rand. Die Arbeitsanleitung ist untergliedert und gut beschrieben. Allerdings wird z.B. bei der Lauchsuppe der Lauch erst geputzt und geschnitten, wenn er bereits benötigt wird. Ansonsten sind die Rezepte gut verständlich beschrieben und können auch von Kochneulingen nachgekocht werden. Falls der Ofen benötigt wird, sind die Temperaturen sowie die Backzeit deutlich hervorgehoben. Leider fehlt für die perfekte Planung eine Angabe der benötigten Arbeitszeit.

Abgerundet wird das Buch durch eine Mengenangabe pro Portion bzw. für 20 Personen für ein Buffet (also wie viel Brot, Suppen, Salate, Nachtisch, etc.

Das Buch ist insgesamt eher an Kochneulinge gerichtet mit eher klassischen Partyrezepten. Das Buch ist aktuell nicht mehr im Handel erhältlich, bei Amazon werden noch gebrauchte Exemplare gehandelt.

Aus diesem Buch schon vorgestellt:

16.09.08

Rezept: gefüllte Tomate

gefüllte Tomate

Ich hatte auf dem Markt noch eine Coeur de Boeuf (Tomate) bekommen. Da mein Mann uns alleine ließ, gab es eine schnelle Kleinigkeit. Das Hack war schnell angemacht und passte hervorragend zur Tomate. Außerdem war es noch schön leicht. Sehr lecker!

Zutaten

Für 1 Portion

  • 1 Tomate Cour de Bouef (etwas größer)
  • 1 kleine Zwiebel
  • 100 g Hackfleisch gemischt
  • 1 TL Semmelbrösel
  • 2 EL Wasser
  • Salz, Pfeffer
  • 1/2 TL getrocknetes Majoran
  • 1/2 Bund Petersilie

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Die Tomate waschen, Strunk herausschneiden, mit einem Teelöffel aushöhlen und das Innere in eine Portionsauflaufform geben. 1 Zwiebel schälen, fein hacken, 1 TL abnehmen und zum Hack geben, den Rest mit dem Tomatenfleisch mischen.
  3. Hack mit Semmelbröseln, Wasser mischen, mit Salz, Pfeffer und Majoran würzen. Hack in die Tomate füllen.
  4. Alles im Ofen etwa 20 Minuten garen.
  5. Petersilie waschen, trockenschütteln und grob hacken, über die Tomate geben und mit etwas Ciabatta genießen.

Zubereitungszeit: etwa 10 Minuten Arbeits- + 20 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

15.09.08

Babybrei: Kürbis-Möhre-Kartoffelbrei

Babybrei: Kürbis-Möhre-Kartoffelbrei

So langsam wurde es dann Zeit für einen Gemüsemix. Da Möhre und Kürbis schon etabliert sind, gab es die einfach gemischt. Hat ihr richtig gut geschmeckt, deutlich besser als beide Gemüsesorten nur mit Kartoffel. Das ist schon fast Fusion-Küche für Gourmet-Starter!

Zutaten

ergibt 480 g Brei

  • 190 g Bio-Möhre (vorbereitet gewogen)
  • 190 g Bio-Kürbis (vorbereitet gewogen)
  • 190 g mehligkochende Kartoffeln (vorbereitet gewogen)
  • Babywasser
  • je 190 g Brei 1 EL Öl (Rapsöl)

Zubereitung

  1. Möhren, Kürbis und Kartoffel schälen, Kürbis entkernen und würfeln.
  2. Im Schnellkochtopf auf dem 2. Ring für 5 Minuten dünsten. Mit 40-60 ml (je nach gewünschter Konsistenz) pürieren.
  3. Jeweils beim Aufwärmen 1 EL Öl je 100 g unterrühren.

Zubereitungszeit: fertig in 30 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

14.09.08

Rezept: Geschmorte Putenkeule

geschmorte Putenkeule

Unsere Freunde hatten das Rezept schon mal getestet und uns anschließend vorgeschwärmt. Jetzt gab es bei unserem Geflügelstand wieder Putenkeulen im Angebot und wir mussten es einfach nachkochen. Im Originalrezept ist es für 2 Putenoberkeulen für 4 Personen geplant. Bei uns gab es pro Person eine Putenunterkeule und wir waren gut satt. Es ist wirklich sehr lecker. Nicht unbedingt für das perfekte Dinner geeignet, aber für einen leckeren, gemütlichen Abend mit Freunden oder in der Familie perfekt.

Zutaten

Für 4 Personen

  • 2 Zwiebeln
  • 1 Möhre
  • 1 Stange Staudensellerie
  • 4 Putenunterkeulen (oder 2 Putenoberkeulen)
  • 50 g Butter
  • 2 EL Öl
  • 1 EL Puderzucker
  • 1 EL Tomatenmark
  • 100 ml Weißwein (trocken)
  • 350 ml Geflügelbrühe
  • Salz
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Streifen Biozitronenschale
  • Thymian 2 Zweige
  • Pfeffer

Zubereitung

  1. Die Zwiebeln schälen und fein hacken, die Karotte schälen und fein würfeln. Sellerie putzen, klein würfeln. Putenkeulen abspülen und trockentupfen. Den Ofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Butter in einem kleinen Topf schmelzen (wird erst später benötigt).
  2. 1 EL Öl in einem hohen Bräter erhitzen, darin das Gemüse anbraten, herausnehmen. Dann einen weiteren EL Öl erhitzen und darin die Putenkeulen von allen Seiten hellbraun anschwitzen, herausnehmen.
  3. Puderzucker im Bräter karamellisieren, Tomatenmark mit anschwitzen, dann mit Weißwein ablöschen und einreduzieren lassen (sirupartig). Das angebratene Gemüse mit der Brühe in den Bräter geben und die Putenkeulen obenauf legen.
  4. Die flüssige Butter mit etwas Salz würzen. Ein wenig davon auf die Keulen pinseln.
  5. Im vorgeheizten Ofen etwa 90 Minuten (bei Putenoberkeulen eher 2 Stunden) garen. Dabei immer wieder mit der Butter bepinseln.
  6. In der Zwischenzeit ein Blech mit Backpapier auslegen und den Knoblauch schälen und halbieren.
  7. NachEnde der Ofenzeit die Keulen auf das Blech legen, Bräter auf den Herd und den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze schalten (lt. Rezept nur Oberhitze, aber das gibt meiner nicht mit Gradzahlen an), das Blech auf der 2. Schiene von oben in den Ofen schieben und die Keulen dort etwa 10 Minuten bräunen.
  8. Das Lorbeerblatt gemeinsam mit dem Knoblauch, Thymian und Zitronensschale in den Bräter legen, Sauce um 1/3 reduzieren lassen, dann die Gewürze wieder entfernen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Sauce zu den Keulen servieren.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeits- + 90 Minuten Ofen- + 15 Minuten Arbeitszeit

Schwierigkeit: recht einfach

Quelle: Alfons Schuhbeck - Meine bayerische Küche, S. 253

12.09.08

Babybrei: Hirse-Milchbrei mit Apfelmus

Hirse-Milchbrei mit Apfelmus

So langsam wird es Zeit für einen Abendbrei. Ich habe hier mal das volle Rezept angegeben, aber es macht Sinn, erstmal nur mit der halben Menge zu starten. Sie bekommt den jetzt seit 1 Woche und schafft mit Mühe jetzt eine 3/4 Portion. Aber sie ist sehr begeistert davon, deutlich mehr angetan als von meinen Mittagsbreien.

Da es so viele Nachfragen gibt: unser Trinkwasser ist nicht für Babynahrung geeignet. Wer sich da nicht sicher ist, kann entweder bei den Wasserwerken nachfragen oder bei Unsicherheit mit evtl. alten Steigleitungen (insbesondere bei Altbauwohnungen ein Problem) eine Wasserprobe in der Apotheke analysieren lassen, dann weiß man direkt, ob das eigene Trinkwasser auch gut fürs Kind ist. Babywasser wird hier verallgemeinert verwendet. Entweder aus dem Drogeriemarkt kaufen oder - wie wir - Mineralwasser verwenden, das für Babynahrung geeignet ist.

Zutaten

Für 1 Abendbrei

  • 170 ml Babywasser
  • 4 Meßlöffel HA pre Milchpulver
  • 4 EL Hirseflocken
  • 4 EL Apfelmus (unbedingt ungesüßtes verwenden!!)

Zubereitung

  1. Wasser aufkochen, etwas auskühlen lassen, mit dem Milchpulver und den Hirseflocken verrühren und etwas ausquellen lassen.
  2. MIt dem Apfelmus verrühren.

Zubereitungszeit: fertig in 5 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: leicht abgewandelt nach dem Rezept auf der Packung der Hirseflocken

11.09.08

Rezept: Himbeer-Quark-Torte

Himbeer-Quark-Torte

Mein Bruder hat mal wieder gebacken, fruchtig, "nur" mit Quark. Nun ja, ich nahm dann ein extra kleines Stück und kann sagen: sehr lecker, schön fruchtig und mit einer ganz leichten Säure (die Himbeeren hätten noch etwas am Strauch vertragen). Der Biskuit ist ihm übrigens extra gut gelungen, denn laut Rezeptfoto ist er nur halb so dick. Wer eine glattere Oberfläche möchte: noch einen Tortenguss machen und darüber geben. Da ist ihm eine wundervolle Spätsommertorte gelungen.

Zutaten

Für eine 26-cm-Torte

Für den Teig:

  • 6 Eier (M)
  • 4 EL warmes Wasser
  • 240 g Zucker
  • 100 g Speisestärke
  • 100 g Mehl Typ 405
  • 2 TL Backpulver
  • 3 EL Backkakao

Für die Quarkfüllung

  • 6 Blatt weiße Gelatine
  • 400 g Sahne
  • 500 g Magerquark
  • 100 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker

Für den Obstbelag

  • 500 g Himbeeren
  • 6 EL Himbeersirup
  • 2 Päckchen Tortenguss, rot
  • 4 EL Zucker

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Für den Biskuit die Eier trennen und aus den Eiweißen Eischnee schlagen. Die Eigelbe mit warmen Wasser und Zucker schmaumig rühren. Mehl mit Backpulver, Kakao und Speisestärke mischen, portionsweise unter die Eigelbe heben, zuletzt Eischnee unterziehen.
  3. Bei einer 26-cm-Springform den Boden mit Backpapier auslegen, den Teig darin glatt streichen. Auf mittlerer Schiene 20 Minuten backen (lt. Rezept dann fertig, bei uns mit Backpapier abgedeckt und für weitere 20 Minuten gebacken). In der Form leicht auskühlen lassen, dann aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen.
  4. In der Zwischenzeit schon mal die Himbeeren verlesen.
  5. Die Gelatine einweichen. Sahne steif schlagen. Quark mit dem Vanillezucker und Zucker verrühren, die Sahne unterziehen. Gelatine ausdrücken, 3 EL Wasser erhitzen, die Gelatine darin auflösen, mit 3 EL der Quarksahne verrühren, dann unter die Quarksahne heben.
  6. Den Biskuit oben gerade abschneiden (wer kein passendes Messer hat: Bindfaden tuts auch), Tortenring um den Biskuit legen und die Quarksahne darauf glatt streichen.
  7. Himbeersirup mit Wasser auf 250 ml auffüllen, daraus mit Zucker und Tortengusspulver einen Tortenguss machen. Alles leicht auskühlen lassen und die Himbeeren unterheben.
  8. Den Himbeerguss auf der Quarkmasse verstreichen. Alles 3 Stunden kühl stellen.

Zubereitungszeit: etwa 70 Minuten Arbeits- + 40 Minuten Back- + 3 Stunden Warte- + 3 Stunden Kühlzeit

Schwierigkeit: etwas anspruchsvoller

Quelle: GU - Tortenzauber einfach köstlich, S. 18

10.09.08

Rezept: Honigwaffeln

Honigwaffeln

Wir haben mit der Nachbarin und den Kindern im Garten Waffeln gemacht. Die gehören für mich seit meiner Kindheit einfach in den Sommer. Gestern war das Wetter noch einmal passen - das musste einfach ausgenutzt werden. Früher gab es dazu immer selbst eingelegte Kirschen und wir durften auf der Terasse Kirschkernweitspucken veranstalten. Die Waffeln waren dann dazu da, den Kirschsaft aufzutunken. Dieses Mal machte ich für unsere Schleckermäuler Honigwaffeln und der Honigduft, der aus dem Waffeleisen aufstieg, war einfach super. Es war echt lecker und den Männern blieb nur eine Probierwaffel. Das ist mein Beitrag zum laufenden DKduW.

Zutaten

Für etwa 9 Waffeln

  • 125 g Butter
  • 3 EL flüssigen Honig
  • 2 TL Vanillezucker (selbstgemacht) oder 1 Päckchen Vanillezucker
  • 2 Eier (M)
  • 1 Prise Salz
  • 250 g Mehl Typ 405
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 250 ml Milch
  • Fett fürs Eisen

Zubereitung

  1. Butter mit Honig und Vanillezucker schaumig rühren. Eier einzeln unterrühren.
  2. Salz mit Mehl und Backpulver mischen und abwechselnd mit der Milch unterrühren.
  3. Das Waffeleisen einfetten und den Teig portionsweise ausbacken.

Zubereitungszeit: etwa 10 Minuten + Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Bassermann - Waffeln toll in Form, S. 31. Gleiches Rezept in Falken - Waffeln, S. 14

Backbuch: Bassermann - Waffeln toll in Form

Bassermann - Waffeln toll in FormNoch ein Waffelbuch. Denn Waffeln sind für mich einfach ein Sommeressen. Dieses Büchlein hat auch gleich die Form einer Waffel. Etwa die Hälfte der Rezepte sind für süße, die andere Hälfte für rezente Waffeln. Ein eigener Abschnitt widmet sich Saucen und Dips, die gut zu den Rezepten passen. Bei jedem Waffelrezept wird auf eine passende Beilage verwiesen. Doch jetzt zu den Rezepten an sich: Pro Seite werden 1-2 Rezepte vorgestellt, jeweils mit Foto. Die Zutatenliste ist übersichtlich am Rand gehalten, die Arbeitsanleitung untergliedert. Die Fotos sind sehr ansprechend gestaltet (auch wenn ich das bei Waffeln recht schwierig finde).

Einzig unpraktisch ist das Format, da es im Bücherregal immer gerne mal verkippt, da es die Form einer großen Herzwaffel hat. Ansonsten sind die Rezepte sehr lecker, auch wenn die Dips nichts wirklich neues bereit halten, so runden sie das Büchlein trotzdem ab. Ich habe es schon vor einer halben Ewigkeit von meiner Patentante zu Weihnachten bekommen, so dass es mittlerweile auch nicht mehr im Handel erhältlich ist, allerdings werden bei Amazon noch Restexemplare gehandelt.

Aus diesem Buch schon vorgestellt:

8.09.08

Rezept: Apfelmus

Apfelmus

Eigentlich koche ich Apfelmus ja immer mit einer Zimtstange, machmal Sternanis oder Kardamom. Doch jetzt ist es der perfekte Obststarter fürs Töchterchen. Daher wurde mit Babywasser gekocht und extra fein püriert. Ergebnis: sie ist begeistert! Davon isst sie immer mehrere Löffel.

Zutaten

Für 3 Gläser (zwischen 400 und 500 ml Inhalt)

  • 1,5 kg Bioäpfel (etwa 1,2 kg vorbereitet)
  • 200 ml Babywasser

Zubereitung

  1. Die Äpfel schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und grob würfeln.
  2. Mit dem Wasser auf niedriger Stufe (etwa 3/9) 20 Minuten bei geschlossenem Deckel dünsten, dabei öfters mal umrühren.
  3. Gläser heiß ausspülen. Äpfel pürieren, kochend abfüllen. Deckel verschließen und 5 Minuten auf den Kopf stellen.

Zubereitungszeit etwa 45 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

Gartenkochevent - Gewonnen

GewonnenWow! Vielen Dank an alle, die für meine Entenbrust in Zwetschgen-Portweinsauce gestimmt hatten! Ich bin superstolz! Das neue Eventthema steht auch schon fest: dieses Mal dreht sich alles um den Lauch. Ich freue mich schon auf viele spannende Rezepte.

7.09.08

Besuch

Hortensie

Herr und Frau Deichrunner waren das Wochenende da. Natürlich haben wir gemeinsam gekocht, geschlemmt, viel geredet und Potsdam erkundet. Kurz gesagt: Schee wars und wir freuen uns schon auf ein neues Treffen. Weitere Berichte gibt es bei ihr.

Rezept: Kürbis-Hähnchenlasagne

Kürbis-Hähnchenlasagne

Wir hatten ja die Kürbislasagne von Rosa nachgemacht, nachdem wir letztes Jahr eine Version mit Mais getestet hatten. Die fanden wir beide schon sehr lecker, aber etwas wenig würzig. Da bei uns momentan ja öfters mal Kürbisbrei anfällt, konnten wir recht bald eine andere Variante testen. Wir hatten noch Staudensellerie, Zwiebel und Hähnchenstreifen angebraten und gemeinsam mit etwas Rosmarin eingeschichtet. Das kam insgesamt deutlich besser an. Eine genial lecker Lasagne, die wir so bestimmt öfters machen werden.

Zutaten

Für 6-8 Personen zum Sattessen (bei uns 8 mit Salat und Nachtisch)

  • 1 kleiner Hokkaidokürbis (etwa 1 kg)
  • 150 ml Wasser
  • 500 g Hähnchenbrustfilet
  • 2 Stangen Staudensellerie
  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Öl
  • Salz, Pfeffer, Curry
  • 2 Zweige Rosmarin
  • 400 g Saure Sahne
  • 200 g geriebener Emmentaler
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 9 Lasageblätter (ohne Vorkochen, evtl. mehr, je nach Form)

Zubereitung

  1. Den Kürbis waschen, halbieren, entkernen und grob würfeln (wenn für Babybrei abgezweigt werden soll: Kürbismenge und Wasser erhöhen und den Kürbis noch schälen). Mit dem Wasser in einen Schnellkochtopf geben (gelochter Einsatz) und auf dem 2. Ring etwa 8 Minuten dünsten, abdampfen lassen.
  2. Den Kürbis aus dem Einsatz in das Kochwasser geben, pürieren, (Babybrei abnehmen) salzen und pfeffern
  3. Hähnchenbrustfilet in waschen, trockentupfen und in Streifen schneiden. Sellerie putzen und in feine Stücke schneiden, Zwiebel schälen und fein hacken.
  4. Öl in einer Pfanne erhitzen, Hähnchenstreifen darin scharf von allen Seiten anbraten, Sellerie und Zwiebel zugeben und kurz mitdünsten. Alles mit Salz, Pfeffer und Curry würzen.
  5. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  6. Saure Sahne mit 2 handvoll vom Käse vermischen, mit Salz, Pfeffer und Muskat pikant abschmecken.
  7. 1/4 des Kürbisbreis in eine feuerfeste Form geben, dann Lasagneblätter, dann 1/4 Kürbisbrei, 1/2 Hähnchenstreifen, 1/3 Saure-Sahne-Mischung, dann wieder Lasagneblätter,... zuoberst Kürbisbrei und Saure Sahne, mit dem restlichen Käse bestreuen.
  8. Im vorgeheizten Ofen für 45 Minuten backen.

Zubereitungszeit: etwa 40 Minuten Arbeits- + 45 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: recht einfach

Quelle: stark variiert nach Rosas Kürbislasagne

5.09.08

Babybrei: Möhren-Kartoffelbrei

Möhren-Kartoffelbrei

Der Nahrungsplan wird nach und nach erweitert. Rohe Möhre findet sie ja schon lange toll, aber gekocht, nunja. Vielleicht wird sie bei den nächsten Mahlzeiten etwas begeisterter davon. Das Foto habe ich übrigens in unserer praktischen Einfrier- und Unterwegs-Babybreibechern gemacht. Einfach super die Becher, denn sie passen auch in die Warmhaltetaschen der Wickeltasche.

Zutaten

Für ca. 480 g Brei

  • 290 g Karotten (vorbereitet gewogen)
  • 145 g Kartoffeln (mehligkochend, geschält gewogen)
  • Babywasser
  • 1 TL Öl je 100 g Brei

Zubereitung

  1. Karotten und Kartoffeln schälen, putzen und würfeln bzw. in Scheiben schneiden.
  2. Im gelochten Einsatz im Schnellkochtopf mit Babywasser auf dem 2. Ring etwa 8 Minuten dünsten.
  3. Abdampfen lassen und mit 80 ml vom Kochwasser pürieren.
  4. Beim Aufwärmen je 100 g Brei 1 TL Öl zugeben

Zubereitungszeit: fertig in 30 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: variiert von Kürbis-Kartoffelbrei

3.09.08

Rezept: Obstsalat

Obstsalat

Wir hatten ja vom Dinner for one schon die Mulligatawny-Soup gekocht. Zum Dessert fragt James: "Some more fruits?" Daraus machten wir einen Obstsalat. Der war wirklich lecker. So langsam könnte man noch Äpfel und Birnen verwenden. Insgesamt kann man den ja beliebig variieren. Hier mal ein Vorschlag.

Zutaten

Für 4 Personen

  • 1/2 Galiamelone
  • 1 kleine Ananas
  • 1/2 Granatapfel
  • 300 g Erdbeeren
  • 2 Bananen
  • 1/2 Zitrone
  • Zucker

Zubereitung

  1. Galiamelone entkernen und schälen, Ananas schälen und beides in mundgerechte Stücke schneiden.
  2. Die Kerne des Granatapfels herauskratzen und zu Melonen und Ananas geben.
  3. Erdbeeren putzen, halbieren, zugeben. Bananen schälen und ebenfalls in Stücke schneiden, alles vorsichtig mischen.
  4. Die Zitrone auspressen, den Saft zum Obst geben und mit Zucker abschmecken. Kurz durchziehen lassen und servieren (ggf. noch mit etwas Schlagsahne)
  5. Zubereitungszeit: fertig in etwa 30 Minuten

    Schwierigkeit: einfach

    Quelle: eigenes Rezept

1.09.08

Babybrei: Kürbis-Kartoffelbrei

Kürbis-Kartoffelbrei

Nach den Anfangsschwierigkeiten beim Kürbisbrei, hat sich der Appetit unserer Tochter doch gesteigert. Zwar sind es auch an den besten Tagen allenfalls 100 Gramm, aber immerhin. Mittlerweile verzieht sie nicht mehr das Gesicht, sondern macht freiwillig den Mund auf.

Mein Kind hat mich neulich auch sehr getröstet. Wir waren in Schweden einkaufen, mal wieder länger als geplant, also hatten wir auch nix dabei. Aber dort bekommt man ja Babybrei gratis: Marke, genannt: "bunter Gemüsebrei". Laut Angaben: Kartoffeln, Kürbis, Möhre, Pastinake, Fenchel und Mais, naja und Wasser enthalten. Mal abgesehen davon, dass dieser Brei in ihrem Nahrungsplan noch etwas früh war, sie hat sich GESCHÜTTELT! Kann ich aber gut verstehen, denn der Brei schmeckte nach lauwarm eingeweichter Pappe. Nach diesem Bekenntnis zum guten Geschmack koche ich doch gerne Babybrei!

Zutaten

ergibt etwa 500 g Brei

  • 500 g Kürbis (hier Hokkaido, vorbereitet gewogen)
  • 150 g Kartoffeln, am besten mehlig kochend, geschält gewogen
  • Babywasser
  • Pro 100 g Brei 1 TL Öl (Maiskeimöl oder Rapsöl)

Zubereitung

  1. Kürbis schälen, entkernen, würfeln. Kartoffeln schälen, abspülen und würfeln.
  2. Im Schnellkochtopf im gelochten Einsatz (Babywasser nehmen!) auf dem 2. Ring für 8 Minuten dünsten, abdampfen lassen.
  3. Kürbis und Kartoffeln mit ca. 90 ml vom Kochwasser (Wassermenge abhängig von opt. Breikonsistenz) pürieren.
  4. Jeweils beim Erwärmen pro 100 g Brei 1 TL Öl zugeben.

Zubereitungszeit: fertig in 30 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Grundrezept in einem Vortrag einer Hebamme von hier