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29.06.08

Rezept: Kroatischer Kirschkuchen

kroatischer Kirschkuchen

Kochen statt FussballDie letzte Station der Europa-Küche ist bei uns Kroatien. Wir entschieden uns für einen Kirschkuchen (Kolac od Visanja), da die Kirschen bald reif sind und ich noch eingelegte vom letzten Jahr habe. Der Kuchen wurde für sehr lecker befunden und schnell gegessen. Allerdings waren uns die Walnüsse ausgegangen und wurden kurzerhand durch Haselnüsse ersetzt.

Nach Chli und Ciabatta habe ich es jetzt auch geschafft: obwohl ich es mir gar nicht zugetraut hatte, haben mein Mann und ich im Juni Rezepte aus 16 verschiedenen Ländern kennen gelernt! Vielen Dank an Foodfreak für die tolle Idee!! Uns hat es großen Spaß gemacht!

Zutaten

Für eine 30x30 cm Springform

  • 1 Glas eingelegte Sauerkirschen
  • 130 g Butter
  • 200 g Zucker
  • 3 Eier (M)
  • 250 g Mehl (Typ 405)
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 100 g gemahlene Walnüsse (oder Haselnüsse)
  • 100 ml Milch
  • Fett für die Form.

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 200°C Ober-/ Unterhitze vorheizen. Die Form einfetten.
  2. Die KYirschen in ein Sieb geben und abtropfen lassen. Butter mit Zucker schaumig rühren. Die Eier trennen und die Eigelbe zur Butter geben und verrühren. Mehl mit Nüssen und Backpulver mischen und portionsweise mit der Milch unterrühren.
  3. Zuletzt Eischnee schlagen und unterheben. Den Teig in die gefettete Form geben und glatt streichen. Mit den Kirschen belegen.
  4. Auf der 2. Schiene von unten etwa 35 Minuten backen.

Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten Arbeits- + 35 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: www.aus-kroatien.de

Rezept: Böhmische Schinkenfleckerl

Schinkenfleckerl

Kochen statt FussballDer Endspurt der Europa-Küche legt noch einen kurzen Zwischenstopp in Tschechien ein. Hierfür suchten wir uns dieses böhmische Rezept aus, das es gestern zum Abendessen gab. Es ist ein eher schlicht gehaltener Nudelauflauf, bei dem die Nudelnmasse allerdings nur stockt. Er ist nicht ganz so schwer, da kein zusätzlicher Käse verwendet wird. Wir fandes es sehr lecker! Gibt es sicherlich mal wieder.

Zutaten

Für 2 Personen

  • 200 g Bandnudeln
  • 200 g gekochter Schinken in Scheiben
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 EL Butter
  • 2 Eier (M)
  • 60 ml Saure Sahne
  • Salz, Pfeffer, Muskat

Zubereitung

  1. Die Nudeln nach Packungsangaben in Salzwasser kochen, gut abtropfen lassen. Den gekochten Schinken in kleine Quadrate schneiden. Den Ofen auf 180°C Ober-/ Unterhitze vorheizen. Die Zwiebel schälen und fein hacken.
  2. Butter in einer Pfanne zerlassen und die Zwiebelwürfel goldgelb andünsten. Die Pfanne vom Herd nehmen und die Schinkenwürfel und Nudeln zugeben und alles gut mischen. In eine Auflaufform füllen.
  3. Die Eier mit der Sauren Sahne verrühren und mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Über den Auflauf gießen.
  4. Mit Alufolie abdecken und im warmen Ofen 30 Minuten backen.

Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten Arbeits- + 30 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Chefkoch

28.06.08

Rezept: Käseeier - Schevenigen

Käseeier-Schevenigen

Kochen statt FussballDie Europa-Küche bereicherte heute unser Frühstück. Es ging nach Holland. Dort sind wohl diese überbackenen Eier mit Speck typisch. Weniger Arbeit als Rührei mit Speck, dafür umso leckerer. Wir waren sehr begeistert. Ab sofort machen wir entweder Frühstückseier oder diese Version. Einfach unschlagbar gut! Allerdings war es extrem sättigend, der Frühstückskuchen blieb unberührt.

Zutaten

Für 3 Personen

  • 100 g Bacon
  • 6 Eier (M oder L)
  • 150 g Gouda
  • 1 kleines Bund Schnittlauch

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 190°C Ober-/ Unterhitze vorheizen. Den Bacon in Stücke schneiden, eine Auflaufform damit auslegen. Die Eier darüber aufschlagen.
  2. Den Käse reiben und darüber verstreuen. Auf mittlerer Schiene 15 Minuten (lt. Rezept 25 Minuten) backen.
  3. In der Zwischenzeit den Schnittlauch waschen, trockenschütteln und in Röllchen schneiden, darüber verstreuen.

Zubereitungszeit: 5 Minuten Arbeits- + 15 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Chefkoch

Rezept: Gefüllte Avocado

gefüllte Avocado

Kochen statt FussballDie Europa-Küche geht in den Endspurt über, der zunächst einen Zwischenstopp in Portugal einlegt. Hierfür haben wir uns eine gefüllte Avocado (Abacate à moda da Funchal) ausgesucht. Da wir es zu zweit genossen haben, blieb (nicht lange) etwas Avocado übrig, doch beim nächsten Mal würde ich eine ganze Avocado für die Füllung verwenden. Doch die Füllung ist mit dem Thunfisch, Tomate und Ei sehr lecker. Eine ideale, sommerliche Vorspeise, oder wie bei uns ein leckeres Abendessen.

Zutaten

Für 2 Personen

  • 1 Ei (M)
  • 2 Avocados
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 EL Olivenöl
  • 150 g Thunfisch (Dose, aus dem eigenen Saft)
  • 1 kleine Tomate
  • 1/2 Zwiebel
  • Salz, Pfeffer
  • 1 EL gemischte, gehackte Kräuter (Petersilie und Oregano genommen)

Zubereitung

  1. Das Ei hart kochen. Die Avocados in der Zwischenzeit heiß abspülen, eine Avocado halbieren, Kern entfernen und das Fruchtfleisch herauskratzen, mit Zitronensaft und Olivenöl pürieren.
  2. Thunfisch abtropfen lassen und klein hacken. Tomate waschen, halbieren und klein hacken.Das Ei abschrecken, pellen und ebenfalls hacken. wiebel schälen und fein würfeln.
  3. Pürierte Avocado mit Thunfisch, Tomate, Zwiebel und Ei mischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Kräuter abspülen und fein hacken. Die letzte Avocado halbieren, Kern entfernen und jeweils die Hälfte der Farce in die Hälften füllen. Mit den Kräutern bestreut servieren.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 20 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Chefkoch

Dazu schmeckt: Toast oder frisches Ciabatta

27.06.08

Rezept: Russischer Zupfkuchen

Russischer Zupfkuchen

Kochen statt FussballIch hatte gestern für den Nachmittag im Garten diesen russischen Zupfkuchen gebacken, der die Europa-Küche in Russland vertreten soll. Doch nicht einmal wikipedia konnte mir sagen, ob er typisch russisch ist. Dennoch war er sehr lecker und hat uns gut auf das letzte Halbfinale eingestimmt, das ja dann die Spanier gewonnen haben.

Zutaten

Für 1 Blech

Für den Schokoteig:

  • 250 g weiche Butter
  • 200 g Zucker
  • 2 Eier (M)
  • 450 g Mehl (Typ 405)
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 4 EL Kakao

Für den Belag:

  • 100 g Butter
  • 3 Eier (M)
  • 750 g Magerquark
  • 200 g Puderzucker
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 Päckchen Vanillepudding zum Kochen (für 500 ml Milch)

Außerdem: Fett fürs Blech

Zubereitung

  1. Für den Teig die Butter mit dem Zucker schaumig rühren, dann die Eier einzeln unterrühren. Mehl mit Backpulver und Kakao mischen, die ersten 2/3 unterrühren, den Rest unterkneten (alles in der Küchenmaschine gemacht, ging problemlos).
  2. Das Blech einfetten, den Ofen auf 175°C Ober-/ Unterhitze vorheizen. 2/3 des Teiges auf dem Blech verteilen, dabei einen Rand formen.
  3. Für den Belag die Butter schmelzen. Die Eier trennen. Die Eigelbe mit dem Magerquark, Puderzucker, Zitronensaft und Puddingpulver verrrühren. Die geschmolzene Butter unterziehen. Zuletzt aus dem Eiweiß Eischnee schlagen und unterheben.
  4. Die Quarkmasse auf dem Schokoteig verteilen. Den restlichen Schokoteig in Stücke zupfen und darüber verteilen.
  5. Auf mittlerer Schien 35 Minuten backen.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeits- + 35 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach (man kann auch auf das Eiertrennen verzichten)

Quelle: GU - Lieblingskuchen einfach gut, S. 46

26.06.08

Rezept: Kartoffelsalat mit Pilzen

Kartoffelsalat mit Pilzen

Kochen statt FussballWeiter ging es mit der Europa-Küche bei den ebenfalls ausgeschiedenen Polen. Hier suchte ich mir diesen Kartoffelsalat mit gemischten Pilzen aus, der, wenn ich meinem Kochbuch trauen kann, aus Polen stammt. Im Originalrezept sind Champignons, Egerlinge und Austernpilze vorgesehen. Ich bekam nur braune Champignons und nahm dafür noch einige Pfifferlinge mit. Wir waren sehr angetan, denn die würzigen Pilze mit dem Speck geben einen schönen Kontrast zu dem Dressing aus Saurer Sahne.

Zutaten

Für (4) -6 Personen als Beilage

  • 800 g festkochende KYartoffeln (Cilena)
  • 50 ml Fleischbrühe
  • 4 EL Weißweinessig
  • Salz, Pfeffer
  • 200 g braune Champignons
  • 200 g Pfifferlinge
  • 1 kleine Zwiebel
  • 50 g Speckwürfel
  • 1 EL Öl
  • Zitronensaft
  • 1 Bund Dill
  • 200 g Saure Sahne

Zubereitung

  1. Die Kartoffeln abbürsten und kochen, abgießen, abschrecken und pellen. In Würfel schneiden.
  2. In einer Schüssel die Fleischbrühe mit dem Essig verrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken und die Kartoffeln darin etwa 30 Minuten ziehen lassen.
  3. In der Zwischenzeit die Pilze putzen, in Scheiben schneiden (kleine Pfifferlinge nur halbieren). Zwiebel schälen und fein hacken. Öl in einer Pfanne erhitzen, darin die Zwiebel mit dem Speck anbraten, die Pilze zugeben und ebenfalls anbraten. Unter Rühren die Flüssigkeit verdampfen lassen.
  4. Den Dill waschen, trockenschütteln und die Spitzen hacken. Mit der Sauren Sahne verrühren. Etwa 2/3 davon mit der Pilzmischung vermischen, diese unter die Kartoffeln heben. Nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. Mit der restlichen Sauren Sahne garniert servieren.

Zubereitungszeit: etwa 90 Minuten (davon 40 Minuten Wartezeit)

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU-Küchenbibliothek - Kartoffeln, S. 134

25.06.08

Rezept: Mamaliga - Polenta mit Käse

Mamaliga

Kochen statt FussballDie Europa-Küche wandert bei uns weiter nach Rumänien. Hierfür habe ich im Netz eine Polenta mit Käse gefunden. Im Original heisst sie Mamaliga. Wie typisch rumänisch dieses Rezept ist, kann ich nicht beurteilen, aber es ist recht schnell zubereitet und schmeckt ganz lecker. Ich würde beim nächsten Mal noch einen Hauch Muskat zugeben. Als Beilage zu unserer Entenbrust passte es wirklich gut, auch zu kurzgebratenem Fleisch stelle ich es mir sehr gut vor.

Zutaten

Für 2 Personen als Beilage

  • 500 ml Milch
  • 50 g Butter
  • 112 g Maisgrieß
  • 40 g geriebener Käse (Emmentaler genommen)
  • Salz (und Muskat)

Zubereitung

  1. Die Milch mit der Butter aufkochen und den Maisgrieß unter Rühren zugeben. Dann auf niedrige Hitze (3/9) und unter weiterem Rühren quellen lassen.
  2. Vor dem Servieren den geriebenen Käse unterziehen und mit Salz (und Muskat) abschmecken.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 20 Minuten

Schwierigket: einfach

Quelle: Kochmeister

24.06.08

Rezept: Entenbrust mit Honig

Entenbrust mit Honig

Kochen statt FussballWeiter geht es mit der Europa-Küche in Frankreich. Im Turnier sind die zwar leider schon ausgeschieden, aber dieses Rezept ist umwerfend lecker, das muss ich noch vorstellen. Dabei war es nur der leckeren Auslage des Geflügelstandes geschuldet, bei der wir mal wieder nicht an der Entenbrust vorbei kamen. Das Rezept ist eigentlich für eine ganze Ente (Canard au miel) ausgelegt, aber mit der Tim-Mälzer-Methode klappt das Reduzieren auf eine Entenbrust echt gut. Das Aroma war superlecker! Das gab es nicht zum letzten Mal!

Zutaten

Für 2 Personen

  • 1 Entenbrust (ca. 350 g)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 kleine Zwiebel
  • 2 Zweige Zitronenthymian
  • 2 Zweige Bohnenkraut
  • 2 Zweige Lavendel
  • Salz, Pfeffer
  • Alufolie
  • 1 EL schwarze Oliven
  • 1 EL Honig

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180°C Ober-/ Unterhitze vorheizen. Die Entebrust abspülen, trockentupfen und die Hautseite rautenförmig einschneiden, ohne das Fleisch zu verletzen. Knoblauch und Zwiebel schälen und in Scheiben schneiden. Die Kräuter ggf. abspülen und trockenschütteln.
  2. Die Entenbrust mit der Hautseite in eine heiße Pfanne legen und etwa 3 Minuten scharf anbraten, dann Hitze reduzieren (6/9), auf die Fleischseite drehen, Knoblauch, Zwiebel und Kräuter mit einlegen und nochmals etwa 2 Minuten braten. Alles salzen und pfeffern.
  3. Einen großen Bogen Alufolie doppeln. Zwiebeln und Knoblauch auf der Alufolie mit den Kräutern verteilen. Die Entenbrust darauf legen und die Oliven darum verteilen. Aus der Alufolie eine Schale formen, das Bratfett darüber gießen. Jetzt die Alufolie fest zusammendrücken, so dass das Fleisch nicht mehr erkennbar ist, die Haut aber noch herausschaut.
  4. Auf mittlerer Schiene etwa 10 Minuten garen, dann mit Honig bepinseln und weitere 5 Minuten garen.
  5. Aufgeschnitten mit dem Bratsud beträufelt servieren.

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten Arbeits- + 15 Minuten Garzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: deutlich variiert nach GU - Südfrankreich, S. 131

So die Köstlichkeit auf dem Teller:

Entenbrust mit Honig

Kochbuch: GU - Südfrankreich

GU - SüdfrankreichDas Buch habe ich zu Weihnachten bekommen, aber noch keine Zeit gehabt, daraus zu kochen. Ich hatte mir zwar schon einige Rezepte herausgesucht, aber jetzt nach einem Entenbrustrezept gesucht. Doch jetzt zum Buch: Der Untertitel Küche und Kultur verspricht einiges. Die einzelnen Regionen werden gesondert vorgestellt. Hier liegt der Schwerpunkt auf den Spezialitäten der einzelnen Regionen sowie der Küchengeschichte. Danach folgen die Rezepte für jede Region, diese sind nicht erkennbar untergliedert, sind aber nach Kleinigkeiten, Beilagen, Hauptgerichten und Desserts vorgestellt. Pro Doppelseite werden 1-2 Rezepte vorgestellt, jedes mit ansprechendem Foto, was es mir (ich suche immer erst Bilder aus, dann das Rezept) erleichtert. Die Zutatenliste ist übersichtlich am Rand gehalten, die Arbeitsanleitung ist untergliedert. Arbeits-, Kühl- und Backzeiten sind zur Planung seperat angegeben, auch die ungefähre Kalorienmenge pro Portion fehlt nicht.

Einziges Manko: die Ofentemperaturen sind im Fließtext enthalten, allerdings an der Stelle, an der der Ofen vorgeheizt werden muss, was es deutlich erleichtert. Abgerundet wird es durch Menuvorschläge und eine kleine Spezialitätenkunde.

Viel gekocht habe ich bislang daraus noch nicht, aber mir schon etliches sehr verlockend klingendes vorgemerkt. Das Buch ist insgesamt für den interessierten Hobbykoch geeignet und momentan noch im Handel oder bei Amazon erhältlich.

Daraus bislang vorgestellt:

23.06.08

Rezept: Zerde

Zerde

Kochen statt FussballWeiter geht es mit der Europa-Küche in der Türkei. Hierfür suchten wir uns einen süßen türkischen Safranreis aus. Wir haben das Rezept 1:1 nachgekocht, nur Runddkornreis statt Mittelkornreis verwendet. Die Flüssigkeitsmenge ist etwas zu hoch, unten schon reduziert. Die Zuckermenge könnte für mich reduziert werden, aber gemeinsam mit dem Naturjoghurt und dem Granatapfel war es ziemlich lecker. Mein Mann war total begeistert, für mich weniger Zucker, dann gerne wieder.

Zutaten

Für 6 Personen als Nachspeise

  • 1 Döschen Safranfäden
  • 1 EL kochendes Wasser
  • 125 g Mittelkornreis (Rundkornreis genommen)
  • 1000 ml Wasser (lt. Rezept 1250 ml)
  • 250 g Zucker
  • 2 EL Rosenwasser
  • 40 g Pinienkerne
  • 35 g Pistazien
  • 1/2 Granatapfel
  • Naturjoghurt

Zubereitung

  1. Safran mit den Fingern etwas verreiben und in kochendes Wasser legen, 30 Minuten stehen lassen.
  2. Für den Reis einen Liter Wasser zum Kochenbringen, den Reis darin bei kleiner Hitze (3/9) etwa 20 Minuten unter gelegentlichem Umrühren köcheln lassen, dann Zucker, Safran- und Rosenwasser zugeben. Alles gut unterrühren und den Reis für weitere 10 Minuten garen.
  3. In der Zwischenzeit die Pinienkerne in einer beschichteten Pfanne ohne Fett leicht anrösten undbeiseite stellen. Die Pistazien hacken. Die Kerne des Granatapfels herauskratzen.
  4. Die Pistazien und Pinienkerne unterrühren und auf der warmen Platte nochmals 10 Minuten quellen lassen.
  5. Warm oder kalt (besser) mit Granatapfelkernen bestreut und Joghurt garniert servieren.

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten Arbeits- + 40 Minuten Koch- + Abkühlzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Das grosse Reis-Kochbuch, S. 68

20.06.08

Rezept: Caipirinhakuchen

Caipirinhakuchen

Ich hatte als Beitrag zu einem Geburtstagskuchenbuffet diesen Sommerkuchen mit Schuss mitgebracht. Es schmeckt tatsächlich wie der Cocktail. Wir waren alle sehr begeistert und ich kam nicht mal dazu, ein einzelnes Stück zu knipsen. Kategorie: sehr empfehlenswert!

Zutaten

Für eine 28cm Tarteform

Für den Teig:

  • 200 g Mehl Typ 405
  • 100 g Butter
  • 1 Ei (M)
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL Zucker
  • Fett für die Form und Linsen zum Blindbacken

Für den Belag:

  • 4 Biolimetten
  • 60 g Butter
  • 150 g Zucker
  • 250 g Süße Sahne
  • 100 ml Limettensaft
  • 5 EL Milch
  • 40 g Speisestärke
  • 250 g Schmand
  • 50 ml Limettensaft
  • 100 ml Cachaca
  • 100 ml Wasser
  • 1 Päckchen klarer Tortenguss
  • 3 EL Zucker

Zubereitung

  1. Für den Teig alle Zutaten rasch verkneten, in Frischhaltefolie wickeln und für 30 Minuten im Kühlschrank kalt stellen.
  2. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. In der Zwischenzeit die Limetten heiß abspülen und abreiben, Früchte beiseite stellen. Die Form fetten und den Mürbeteig darin verteilen. Mit Backpapier abdecken und mit Linsen bedecken, für 17 Minuten blindbacken, auskühlen lassen.
  3. Die Butter schmelzen, Zucker zugeben, Limettenschalen mit Sahne und Limettensaft zugießen und aufkochen. Die Speisestärke mit der Milch anrühren, zur Sahne geben und nochmals aufkochen, abkühlen lassen. Den Schmand untermischen und weiter auskühlen lassen.
  4. Den Belag auf dem Mürbeteigboden verteilen, glatt streichen und komplett auskühlen lassen.
  5. Die Limetten großzügig schälen und in Scheiben schneiden, diese auf dem Belag verteilen.
  6. Cachaca mit Limettensaft und Wasser mischen. Tortenguss und Zucker in einem kleinen Topf mischen, mit der Flüssigkeit aufgießen und aufkochen. Auf dem Kuchen verteilen und kühl stellen.

Zubereitungszeit: etwa 45 Minuten Arbeits- + 20 Minuten Back- + ca. 120 Minuten Kühlzeit

Schwierigkeit: recht einfach

Quelle: Falken - Obstkuchen, S. 48

19.06.08

Rezept: Spargel aus Alufolie

Spargel aus Alufolie.jpg

Kaffeebohne hatte von Spargel aus der Folie geschwärmt. Netterweise bekam ich das Rezept vorab und konnte es in unserem Kurzurlaub testen. Wir waren mindestens genauso begeistert. Sehr empfehlenswert, fast noch besser als die Version von Kolja Kleeberg. Als Beilage werden wir den Spargel sicher nicht mehr kochen, sondern auf diese Variante zurückgreifen.

Zutaten

Für 5 als Beilage

  • 1,5 kg weißer Spargel
  • 100 g Butter
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL Zucker
  • Alufolie

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Spargel schälen und holzige Enden abschneiden. Die Butter schmelzen.
  2. Von der Alufolie 3 recht große Bögen abnehmen und doppeln, den Spargel darauf verteilen. Butter Pakete verteilen und mit wenig Salz und etwas Zucker würzen. Die Päckchen fest verschließen und die Enden nach oben drehen.
  3. Auf dem Blech auf mittlerer Schiene etwa 45 Minuten garen.

Zubereitungszeit: etwa 15-20 Minuten Arbeits- + 45 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Kaffeebohne

18.06.08

Rezept: Lachspudding

Lachspudding

Kochen statt FussballWeiter geht es mit der Europa-Küche in Schweden. Hierfür habe ich mir wieder das Rezeptheft meines Bruders aus seinem Schwedisch-Kurs geliehen. Ausgesucht wurde dieses Rezept, das im Original Laxpudding heisst. Im Prinzip handelt es sich um einen geschichteten Auflauf aus gekochten Kartoffeln, gepökeltem oder - wie bei uns - geräuchertem Lachs und Zwiebeln. Aromatisiert mit Dill wird es mit einem Sahne-Eier-Guss überbacken. Nur die geschmolzene Butter als Sauce haben wir dann doch weggelassen. Doch auch so war es umwerfend lecker. Der könnte es auf unsere Immer-wieder-Liste schaffen, da er auch extrem alltagstauglich ist, wenn man noch Kartoffeln übrig hat.

Zutaten

Für 2 Personen

  • 8 mittelgroße, gekochte Kartoffeln
  • 2 Zwiebeln
  • 1 EL Öl
  • 1 Bund Dill
  • 200 g geräucherter Lachs
  • 150 ml Milch
  • 150 ml Sahne
  • 2 Eier (M)
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Die Kartoffeln in Scheiben schneiden. Zwiebeln schälen und ebenfalls in Scheiben schneiden, im Öl glasig dünsten. Dill waschen, trockenschütteln und Spitzen fein hacken. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. 1/3 der Kartoffeln in eine Auflaufform legen, dann die Hälfte der Zwiebeln, darauf die Hälfte des Lachs, dann die Hälfte des Lachs. Jetzt nochmal in gleicher Reihenfolge schichten, zuoberst die restlichen Kartoffelscheiben legen.
  3. Milch mit Sahne und Eiern verrühren, mit Salz und Pfeffer würzen. Über den Auflauf gießen. Auf mittlerer Schiene etwa 45 Minuten backen, bis der Guss gestockt ist und die Oberfläche schön gebräunt.

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten Arbeits- + 45 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Heft aus Schweden: Klassiker der Schwedischen Küche

17.06.08

Rezept: Hollerküchle

Hollerküchle

Kochen statt FussballWir waren ein paar Tage im kalten, regnerischen Bayern. Beim Spaziergang fanden wir doch tatsächlich einen kleinen Hollunderstrauch. Der wurde etwas abgeerntet. So kamen wir an ein paar Blüten. Die reichten für superleckere Hollerküchle. Auch wenn die bei ihr nicht sonderlich gut ankamen, wir waren begeistert. Allerdings verwendeten wir einen Weinteig. Die Süße der Hollunderblüten und der Eigengeschmack wurden von dem Wein und dem Zimt gut unterstützt. Die Zuckermenge wurde von uns etwas erhöht, so fanden wir es besser. Hier mein Europa-Küchen-Beitrag Deutschland.

Zutaten

Für 4 Personen

  • 200 g Mehl
  • 300 ml Weißwein (Chardonnay genommen)
  • 4 EL Butter
  • 2 Eier (M)
  • 1 gehäufter TL Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Zimtpulver
  • Fett zum Ausbacken (bei uns 500 g Pflanzenfett)
  • 12 Hollunderblütendolden
  • Zimtzucker

Zubereitung

  1. Mehl mit dem Weißwein gut verrühren. Butter zerlassen und uinterrühren. Die Eier trennen und die Eigelbe unter die Mehlmischung rühren, Zucker und Zimt ebenfalls unterrühen.
  2. Die Eiweiße anschlagen, dann Salz zugeben und zu Eischnee schlagen, unterheben.
  3. Das Fett schon mal in einer Pfanne zerlassen und erhitzen (an einem Holzstiel sollten Blasen aufsteigen).
  4. Die Dolden evtl. von Insekten und alten Blütenresten befreien.
  5. Hollerdolde

  6. Dann die Blütendolden in den Teig tauchen.
  7. Hollerdolde im Teigbad

  8. Gut abtropfen lassen, es darf nicht mehr zu viel Teig daran hängen.
  9. Hollerdolde abtropfend

  10. Im Fett schwimmend ausbacken. Ich fand die längeren Stiele um Greifen praktisch. Auf Küchenkrepp abtropfen und mit wenig Zimtzucker bestreut servieren.
  11. Hollerküchle ausbackend

Zubereitungszeit: bei uns etwa 35 Minuten

Schwierigkeit: schöne Dolden zu finden

Quelle: Das grosse Sarah Wiener Kochbuch, S. 198

15.06.08

Rezept: Tzatziki

Tzatziki

Kochen statt FussballWeiter geht es mit der Europa-Küche in Griechenland. Bei dem anhaltend heißen Wetter habe ich das gestern für eine Freundin und mich mit etwas Brot als Mittagessen vorbereitet. Aber auch als Dip beim Grillen hat es sich auch bei uns schon einen festen Platz erobert. Einfach immer wieder lecker!

Zutaten

Für 1 Schüssel (reicht mit Fladenbrot für 2 zum Sattessen)

  • 2 kleine Gartengurken
  • 1/2 TL Salz
  • 2 Knoblauchzehen
  • 300 g griechischer Joghurt
  • 2 EL Olivenöl
  • 1/2 EL Sherryessig
  • Minze nach Belieben

Zubereitung

  1. Gurken schälen und raspeln, mit dem Salz mischen und etwa 10 Minuten ziehen lassen, dann das Wasser auspressen. Knoblauch schälen und fein hacken.
  2. Den Joghurt, Knoblauch und Olivenöl samt Sherryessig zugeben, gut verrühren. Nochmals etwa 10 Minuten ziehen lassen und mit Salz abschmecken. Minze nach eigenem Geschmack zum Garnieren oder in Streifen geschnitten untermischen.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 30 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU - Griechenland, S. 27

Kochbuch: GU - Griechenland

GU - GriechenlandHier stelle ich eines meiner älteren Kochbücher vor. Aus der Reihe Küchen der Welt lachte mich eigentlich nur dieses Buch an. Nach einer kurzen Einführung in die Regionen Griechenlands mit typischen Spezialitäten folgen die eigentlichen Rezepte. Diese sind nach Vorspeisen und Salaten, Suppen, Pasteten, Eiern mit Nudeln und Reis, Fisch, Gemüse, Fleisch und zuletzt Süßspeisen gegliedert. Pro Doppelseite werden 1-2 Rezepte vorgestellt. Die Zutatenliste ist übersichtlich am Rand gehalten, die Arbeotsanleitung ist gut verständlich beschrieben unmd untergliedert, manchmal noch mit Zwischenschrittfotos bebildert. Die Fotos vom fertigen Gericht sind großformatig und m,achen Appetit.

Ich habe aus diesem Buch noch viel zu wenig gekocht. Doch alle getesteten Rezepte waren sehr lecker, sahen aus wie auf dem Foto. Vieles hiervon findet sich auch im griechischen Lokal auf der Karte. Insgesamt spiegelt das Buch meines Erachtensdie grichische Küche ganz gut wieder.

Leider ist das Buch nicht mehr im Handel erhältlich, kann aber gebra4cht bei Amazon bestellt werden.

Aus diesem Buch schon vorgestellt:

11.06.08

Rezept: Kaiserschmarren mit Mandelblättchen

Kaiserschmarren mit Mandelblättchen

Kochen statt FussballNicht nur zur Europa-Küche sondern auch zum 2-jährigen Bloggeburtstag gab es diesen köstlichen Kaiserschmarren. Es war mit Abstand der beste, den ich seit langer Zeit gegessen habe. Aber immerhin stammt das Rezept ja auch von einer Österreicherin. Nur die Menge hätte eigentlich für 4 reichen sollen, aber wir fanden es zu dritt genau richtig, weiteressen hätten wir allemal können. Hier also mein Österreich-Beitrag und Happy Birthday, wenn auch etwas spät am Tag.

Zutaten

Für 3 Personen

  • 3 Handvoll Rosinen
  • 4 EL Rum
  • 8 EL Mandelblättchen
  • 120 g Mehl (Typ 405)
  • 500 ml Milch
  • 60 g Zucker
  • 4 Eier (M)
  • 2 Vanilleschoten
  • 1 Biozitrone
  • 40 g Butter
  • Butter zum Ausbacken
  • Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung

  1. Rosinen verlesen, mit dem Rum mischen und abgedeckt stehen lassen, gelegentlich umrühren (am besten so 2 Stunden vorher ansetzen).
  2. Die Mandelblättchen in einer beschichteten Pfanne ohne Öl rösten und beiseite stellen.
  3. Mehl mit Milch verquirlen, Zucker unterrühren. Die Eier trennen und die Eigelbe ebenfalls mit verquirlen.
  4. Aus den Vanilleschoten das Mark herauskratzen, zugeben. Die Biozitrone waschen, trocknen und die Schale abreiben. Abrieb ebenfalls unterrühren.
  5. Butter zerlassen und zum Teig geben, unterrühren. Eischnee aus den Eiweißen schlagen und unterheben.
  6. Jetzt Butter in einer Pfanne zerlassen, den Teig hineingeben. Sobald er beginnt zu stocken, einen Teil der Rosinen und der Mandelblättchen darauf streuen, stocken lassen.
  7. Wenden und mit 2 Gabeln in Stücke reißen. Warm halten und weiter portionsweise ausbacken.
  8. Mit Puderzucker bestreut servieren.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 40 MInuten (Rumrosinen am besten vorbereiten)

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Das große Sarah Wiener Kochbuch, S. 194

Rezeptvarianten:

  • Eine schwäbische Variante ist die Kratzete
  • Ohne Mandeln eine Version von Jan

Kochbuch: Das grosse Sarah Wiener Kochbuch

Das große Sarah Wiener Kochbuch Ich habe mir mal wieder ein neues Kochbuch gegönnt. Sarah Wiener mag ich gerne und so wurde es Zeit, endlich auch mal eines ihrer Kochbücher zu kaufen. Nach einem kurzen Vorwort kommen die Rezepte, die nach Vor-, Haupt- und Nachspeisen gegliedert sind. Dabei sind die Oberkapitel nochmals weiter untergliedert. So wird bei den Vorspeisen zwischen kleinen Gerichten und Suppen unterschieden. Die Hauptspeisen sind in Fleisch & Geflügel, Fisch & Meeresfrüchte, Vegetarisches und Mehlspeisen untergliedert. Das Register ist zweigeteilt. Einmal die Rezepte nach Titel und in einem zweiten Teil nochmals nach Hauptzutaten aufgegliedert. Die Rezepte haben eine übersichtliche Zutatenliste am Rand, eine gut verständliche, untergliederte Arbeitsanleitung und häufig noch ein Tipp zum sicheren Gelingen oder Variationsideen.

Nur die Bilder finde ich etwas gewöhnungsbedürftig, denn oft ist Sarah Wiener mit Team zu sehen oder Zutatenskizzen sind grob ausgeschnitten als Kollage angebracht. Auch sind nicht alle Rezepte bebildert. Schade eigentlich, denn die Bilder machen Lust aufs Nachkochen. Leider variiert auch die Personenzahl von Rezept zu Rezept, so dass man hier etwas aufpassen muss.

Ich habe mir schon einiges daraus vorgemerkt, denn vieles klingt sehr verlockend. Der getestete Kaiserschmarren war spitzenklasse. Das Buch ist aktuell im Handel oder bei Amazon erhältlich.

Aus diesem Buch schon vorgestellt:

10.06.08

Drink: EM-Smoothie

EM-Smoothie

Garten-Koch-Event Juni '08: JohannisbeerenPassend zum Spiel am Sonntag brachte ich zum Fussballschauen diesen Smoothie mit: superlecker! Wir hatten TK-Obst verwendet, da ich hier einfach noch nicht ausreichend reifes Obst bekam. Wer es süßer mag, sollte bei der obersten Schicht etwas Puderzucker mitpürieren. Ein echter Hingucker!

Zutaten

Für 5 Smoothies

  • 1 Mango
  • 250 g gemischte rote Beeren (Erd-, Him-, rote Johannisbeeren)
  • 250 g gemischte blaue Beeren (Brom-, Heidel-, schwarze Johannisbeeren)
  • evtl. etwas Traubensaft
  • Puderzucker nach Belieben

To Do

  1. Die Mango schälen, Fruchtfleisch vom Kern schneiden und würfeln, pürieren, durch ein Sieb streichen und auf 5 Sektgläser verteilen.
  2. Die roten Beeren waschen, abtropfen lassen und ebenfalls pürieren. Gewünschte Konsistenz durch teelöffelweise Zugabe von Traubensaft erreichen (bei uns nicht nötig), ggf. mit Puderzucker süßen. Auf die Mango schichten.
  3. Bei den Schwarzen Beeren wie bei den roten Beeren verfahren (bei uns 1 EL Traubensaft nötig), obenauf schichten.

Dauer: etwa 20 Minuten

Quelle: Idee aus Living At Home

8.06.08

Rezept: Schweizer Kartoffel-Birnengratin

Schweizer Kartoffel Birnen-Gratin

Kochen statt FussballJetzt führt uns die Europa-Küche in die gastgebende Schweiz. Hierfür habe ich ein Rezept bei Zorra gesucht, bei der ich mich recht spontan in ein Kartoffel-Birnen-Gratin "Flücki" verguckte. Das wurde nachgekocht. Wir waren mal wieder sehr begeistert. Tolles Rezept, sehr empfehlenswert, wird es mal wieder geben.

Zutaten

Für 2 als Hauptessen oder für 4 als Beilage

  • 1 Knoblauchzehe
  • 500 g mehligkochende Kartoffeln (Adretta)
  • 1 Birne
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 50 g Speckwürfel
  • 200 ml Sahne
  • 200 ml Milch
  • Salz, Pfeffer, Muskat

Zubereitung

  1. Die Knoblauchzehe schälen, halbieren und eine Gratinform damit ausreiben, dann fein hacken. DenOfen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Kartoffeln und Birne schälen, Kerngehäuse der Birne entfernen und in feine Scheiben schneiden. Rosmarin fein hacken.
  3. Birne in die Gratinform schichten, dann den Rosmarin darüber streuen, zuletzt die Kartoffelscheiben einschichten, die Speckwürfel darüber streuen.
  4. Sahne mit Milch in einen Topf geben, Knoblauchwürfel zugeben, mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Alles aufkochen und über das Gratin gießen.
  5. Auf mittlerer Schiene 60 Minuten backen.

Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten Arbeits- + 60 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Zorra

7.06.08

Rezept: Gazpacho

Gazpacho

Kochen statt FussballWeiter geht es mit der Europa-Küche in Spanien. Ein Klassiker dort ist die Gazpacho, eine kalte Gemüsesuppe. Das Schwierigste daran ist es, jetzt geschmacksvolle Tomaten zu bekommen. Aber unser Bauer auf dem Markt hatte schon frische dabei. Das Gemüse ist recht schnell geschnippelt und der Rest erledigt der Mix-Aufsatz der Küchenmaschine. Der war mit 1 Liter Fassungsvermögen für den Gemüsebrei schon fast zu klein. Bei dem Wetter das perfekte Sommeressen!

Zutaten

Für 8 als Vorspeise vorm Grillen

  • 500 g Tomaten
  • 2 rote Paprikaschoten
  • 1 grüne Paprikaschote
  • 2 kleine Gartengurken (300 g)
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1-2 EL Semmelbrösel (1 gehäuften genommen)
  • 2 El Sherryessig
  • 4 EL Olivenöl
  • 500 ml Wasser
  • Salz, Pfeffer
  • Kräuter fürs Garnieren

Zubereitung

  1. Die Tomaten vierteln, die Kerne und den Strunk entfernen und das Fruchtfleisch grob würfeln. Die Paprikaschoten abspülen, vom Strunk und Kernen befreien und ebenfalls grob würfeln. Gurken schälen, würfeln. Wenig von der Paprikaschote beiseite legen und feiner würfeln.
  2. Zwiebel und Knoblauch schälen und feiner würfeln.
  3. Alles mit Sherryessig und Olivenöl in den Mixer geben und gut pürieren. Mit dem Wasser verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Abgedeckt in den Kühlschrank stellen und mindestens 2 Stunden gut durchkühlen lassen. Vor dem Servieren nochmals abschmecken. Mit den Paprikawürfeln und Kräutern bestreut servieren.

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten Arbeits- + 2 Stunden Kühlzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU - Andalusien, S. 76

6.06.08

Rezept: Spargelsülze

Spargelsülze

Dieses Rezept steht auf meiner Nachkochliste, seit ich dieses Buch habe. Dieses Jahr kam ich endlich dazu. Das Ergebnis ist superlecker, schön leicht und auch optisch echt klasse. Allerdings habe ich die Zubereitung doch deutlich verändert. Denn im Originalrezept wird die Spargelbrühe verworfen. Ich habe einfach den Spargel mit etwas Zucker im Kalbsfond gekocht und aus diesem dann die Sülze zubereitet. Dadurch gewinnt der Spargelgeschmack deutlich. Es ist zwar recht langwierig in der Vorbereitung, aber die Sülze lohnt sich wirklich. Auch auf einem Buffet ein echter Hingucker!

Zutaten

Für eine Sülze in einer 28-cm-Kastenform

  • 1 kg weißer Spargel
  • 1 kleine Möhre
  • 1/16 Knollensellerie
  • 800 ml kräftiger Kalbsfond
  • 2 Prisen Zucker
  • je 1/2 Bund Schnittlauch und Petersilie
  • 12 Blatt weiße Gelatine
  • 100 ml Weißweinessig

Zubereitung

  1. Den Spargel schälen, holziges Ende abschneiden, in der Mitte halbieren. Sellerie und Möhre schälen und sehr fein würfeln.
  2. Den Fond aufkochen, Zucker zugeben und den Spargel darin etwa 8 Minuten garen. Den Spargel mit einer Schaumkelle herausheben und gut abtropfen lassen. Die feinen Gemüsewürfel in den heißen Fond geben. Abgetropfte Flüssigkeit (vom Spargel) auffangen und wieder zum Fond geben. Den Fond abkühlen lassen.
  3. Von der Petersilie einige dekorative Blätter beiseite legen. Den Rest waschen und fein hacken.
  4. Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Vom Fond etwa 4 EL abnehmen und nochmals erhitzen, die Gelatine darin auflösen und zum restlichen Fond geben, Kräuter zugeben und gut durchrühren.
  5. Die beiseite gelegten Blätter in die Kastenform legen, Fond hineingeben (etwa 1 Schöpfkelle) und im Kühlschrank anziehen lassen. Dann 1 Schicht Spargelstangen einlegen, Fond aufgießen, dass die Stangen bedeckt sind, wieder im Kühlschrank anziehen lassen. So weitermachen, bis die Stangen verbraucht sind, mit Fond gut bedecken.
  6. Im Kühlschrank mindestens 6 Stunden kalt stellen.
  7. Zum Stürzen die Form kurz (!!) in heißes Wasser tauchen und stürzen.

Zubereitungszeit: zieht sich, bei uns etwa 4 Stunden, dabei viel Wartezeit + 6 Stunden Kühlzeit

Schwierigkeit: recht einfach für den Effekt

Quelle: variiert nach Dr. Oetker - Spargel, S. 40

Dazu schmeckt: Remouladensauce, Salatgarnitur und Baguette

So die Köstlichkeit vor dem Anschnitt:

Spargelsülze

5.06.08

Rezept: Spaghetti mit Zitronensauce

Spaghetti mit Zitronensauce

Kochen statt FussballDer erste Weg für die Europa-Küche führt mich nach Italien. Zu den Klassikern zählt dieses Pasta-Rezept zwar nicht, doch wir hatten uns passend zum heißen Wetter eine zitronige, leichte Sauce gewünscht. Fündig wurden wir zwar nicht in einem italienischen Kochbuch, dennoch ist dieses Rezept sehr lecker! Unsere Freunde stifteten Basilikum-Knoblauch-Spaghetti, die wunderbar harmonierten und meinen eingegangenen Basilikum ersetzten.

Zutaten

Für 4 Personen

  • 500 g Spaghetti
  • 1 Biozitrone
  • 6 EL Olivenöl
  • 4 Knoblauchzehen
  • Meersalz, Pfeffer
  • 1/2 Bund Basilikum (wenn möglich)
  • Parmesan nach Belieben

Zubereitung

  1. Salzwasser für die Spaghetti aufsetzen und diese nach Packungsangaben bissfest kochen.
  2. In der Zwischenzeit die Zitrone heiß abspülen und abtrocknen. Die Schale mit einem Zestenreißer abziehen (oder mit einem Sparschäler und dann in dünne Streifen schneiden), halbieren und auspressen.
  3. In einer großen Schüssel Zitronenzesten und -saft mit Olivenöl mischen. Knoblauch schälen und fein hacken und in die Sauce geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wer hat, schneidet Basilikumblätter (gewaschen) in Streifen.
  4. Die Spaghetti gut abtropfen lassen und heiß mit der Sauce (und Basilikum) mischen. Nach Belieben Parmesan darüber reiben.

Zubereitungszeit: fertig in 20 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: variiert nach GU einfach clever - Nudelglück, S. 74

4.06.08

Rezept: Gegrillte Forelle

gegrillte Forelle

Wir haben jetzt schon einige Mal gegrillt. Zeit also, mal etwas anderes als leckere Steaks auf den Grill zu legen. Unsere Männer bekamen Fleisch und ich füllte für eine Freundin und mich jeweils eine Forelle mit etwas Rosmarin und Knoblauch. Einfach mal wieder lecker und etwas figurfreundliches Grillvergnügen. Geschickt sind hier die Fisch-Grillzangen, die man für günstiges Geld momentan in fast jedem Haushaltswarengeschäft bekommt.

Zutaten

Für 2 Forelle

  • 2 Portionsforellen, küchenfertig
  • Salz, Pfeffer
  • 2 Zweige Rosmarin
  • 4 Knoblauchzehe
  • 1/2 Biozitrone
  • 1 EL Olivenöl

Zubereitung

  1. Die Forellen waschen und trockentupfen, innen salzen und pfeffern.
  2. Rosmarin hineinlegen, Knoblauch schälenund ebenfalls in die Forelle legen.
  3. Biozitrone abspülen, in Scheiben schneiden, die nochmals halbieren und ebenfalls in die Forellen stecken.
  4. Forellen von außen mit etwas Olivenöl einpinseln (damit sie nicht an den Fischzangen kleben) und in die Halterungen legen).
  5. Auf dem obersten Rost neben der Glut von beiden Seiten grillen (dauerte bei uns insgesamt etwa 15 Minuten).

Zubereitungszeit: etwa 10 Minuten Vorbereitungszeit

Schwierigkeit: wenden ohne den Fisch zu verlieren oder sich die Finger zu verbrennen

  • Quelle: eigenes Rezept

  • 3.06.08

    Rezept: Rote-Bete-Caprese

    Rote-Bete-Caprese

    Ich mag Rote Bete, was man auch hieran erkennt. Vor etlicher Zeit hatte ich mal irgendwo gelesen, dass man gekochte Rote Bete auch als Caprese-Platte zubereiten kann. Vakuumverpackte, vorgekochte Knollen waren noch im Kühlschrank, auch Mozzarella vorhanden, allerdings wäre hier eine dritte Kugel schön gewesen, daher unten schon variiert. Wir waren echt angetan: denn die leichte Süße der Rote Bete harmoniert wunderbar mit dem Mozzarella. Der Teil, der zwischen den Scheiben steckt wird herrlich pink. Fertig eingelegte Scheiben sind hier allerdings denkbar ungeeignet.

    Zutaten

    Für 1 Platte

    • 1 Packung vorgekochte Rote Beten à 500 g
    • 3x 125 g Mozzarella
    • 1/2 Bund Petersilie (hier gemischt glatt und kraus)
    • Salz, Pfeffer
    • Olivenöl
    • Aceto balsamico bianco

    Zubereitung

    1. Die Roten Beten in Scheiben schneiden. Mozzarella ebenfalls in Scheiben schneiden. Beides abwechselnd auf einer Platte anrichten.
    2. Petersilie waschen, trockenschütteln und grob darüber zupfen.
    3. Mit Salz und Pfeffer bestreuen und mit Olivenöl und Essig beträufeln und servieren.

    Zubereitungszeit: fertig in unter 10 Minuten

    Schwierigkeit: einfach

    Quelle: irgendwo mal gelesen

    1.06.08

    Rezept: Putenragout mit Aprikosen

    Putenragout mit Aprikosen

    Jetzt habe ich schon fast 2 Jahre meinen Blog, aber eines unserer Standard-Sommeressen ist immer noch nicht vorgestellt: das Geflügelfleisch in Kombination mit den Aprikosen ist herrlich leicht. Da momentan noch keine Aprikosenzeit ist, habe ich auf Dosenobst zurückgegriffen, wenn es dann frische gibt, ist es einfach umwerfend. Im Laufe der Jahre wurde das Ursprungsrezept deutlich abgewandelt und vereinfacht, aber unseres Erachtens nach auch etwas verbessert.

    Zutaten

    Für 4 Personen

    • 800 g Putenschnitzel (alternativ Hähnchenbrustfilet)
    • 3 Zwiebeln
    • 1 Knoblauchzehe
    • 20 g Butter
    • Salz, Pfeffer
    • 1 kleine Dose Tomaten à 400 g
    • 125 ml Weißwein
    • 1 TL Paprikapulver edelsüß
    • 1/3 Zimtstange
    • 2 Lorbeerblätter
    • 400 g reife Aprikosen (oder Dosenobst)

    Zubereitung

    1. Putenfleisch abspülen, trockentupfen und in Streifen schneiden.
    2. Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein hacken.
    3. Butter in einem Schmortopf zerlassen, die Zwiebel und den Knoblauch darin glasig dünsten, dann das Fleisch zugeben und anbraten, salzen, pfeffern.
    4. Dosentomaten zugeben, mit dem Kochlöffel etwas zerkleinern. Mit dem Weißwein aufgießen und die Gewürze einlegen. Die Hitze reduzieren (3/9). Bei geschlossenem Deckel etwa 25 Minuten schmoren lassen.
    5. In der Zwischenzeit die Aprikosen überbrühen, häuten und halbieren, Kern entfernen (oder einfach aus der Dose gut abtropfen lassen).
    6. Die Zimtstange und die Lorbeerblätter aus dem Ragout nehmen und die Aprikosen einlegen, nur ziehen lassen, damit die Aprikosen etwas erwärmen. Nochmals abschmecken und servieren.

    Zubereitungszeit: etwa 40 Minuten Arbeits- (bei Frischobst) + 30 Minuten Schmorzeit

    Schwierigkeit: mit Dosenobst kinderleicht

    Quelle: deutlich variiert nach GU Küchenbibltiothek - Geflügel und Wild, S. 92