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Rezept: Kratzete

Kratzete

Hier stelle ich mal wieder ein klassisches Gericht aus Süddeutschland vor. Die Kratzete ähnelt dem Kaiserschmarrn, ist allerdings nicht so süß und ohne Rosinen. Sie schmecken pur mit Zimtzucker oder Kompott. Aber auch als Beilage zu Spargel ist sie kaum zu toppen. Einfach genial lecker!

Zutaten

Für 2-3 zum Sattessen oder für 4 als Beilage

  • 250 g Mehl (Typ 405)
  • 1 große Prise Salz
  • 4 Eier (M)
  • 500 ml Milch
  • Butterschmalz für die Pfanne

Zubereitung

  1. Das Mehl in eine Schüssel geben. Eier trennen, Eigelbe mit Salz und Milch zugeben und alles gut verquirlen. Dann 15 Minuten ruhen lassen.
  2. Aus den Eiweißen Eischnee schlagen und unterheben.
  3. Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen, jeweils eine größere Portion Teig in die Pfanne geben, sobald es oben beginnt zu stocken, wenden und mit 2 Gabeln zerreißen.
  4. Die Kratzete warm stellen und den restlichen Teig portionsweise ausbacken.

Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten Arbeits- + 15 Minuten Ruhezeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU - Schwäbisch kochen, S. 46

Eine bekannte Rezeptvariante ist der klassische Kaiserschmarren.

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Comments

das weckt Heimatklänge in mir (aus Süddeutschland nach Norddeutschland Verschlagene)...Kratzete = genau wie du sagst: einfach genial lecker!!

Schmarren klingt ja nicht halb so hübsch wie Kratzete. Den Namen muss ich mir merken. Obwohl hierorts sich vermutlich auch einige spitzkrallige Samtpfoten angesprochen fühlen würden/werden. :-)

ach mit Eischnee damit sie luftig wird. Wieder was gelernt.

Hatte ich neulich in einem Kochbuch über badische Küche gesehen und mir gedacht, das ist ja mal ne gute Idee!!!!

Ja, da kommen auch bei mir schöne Erinnerungen hoch. Das muss unbedingt mal nachgemacht werden...

:-)

@ Eva: ja, mich hat es ja auch in nördliche Regionen verschlagen, aber so die Spezialitäten aus dem Süden liebe ich immer noch.

@ Hedonistin: Ist halt doppeldeutig ;-)

@ Lavaterra: ;-)

@ Bolli: ist es wirklich

@ Barbara: viel Spass und guten Appetit

Wichtige Korrektur zu Absatz 3:

Teig ==dünn== in die Pfanne geben! Ich empfehle "dünn wie Pfannkuchen, höchstens so dick wie ein Porzellanteller".

Von sechs anderen Rezept-Anbietern schreiben das nur zweie richtig:
am besten Kochmeister ("dünn ausbacken")
richtig auch Schwarzwald (""wie beim Pfannkuchen schöpflöffelweise")

nicht ganz klar chefkoch ("Pfannkuchenteig" ohne nähere Aussage)

falsch blog.zeit ("etwas mehr wie Crepe")
falsch mamas-rezepte ("1 cm dick")
ganz falsch marions-kochbuch ("1-2cm dick")

Ob man zerlassene Butter gelb oder braun oder Sonnenblumen-Öl oder Schweineschmalz der noch was anderes nimmt, ist Geschmackssache, ebenso ob hell- oder mittelbraun ausbacken. Nur zu dunkel wäre ungesund. Das soll jede Köchin selbst probieren.

@ Anonym: ich weiß nicht, ob Du schon mal in Baden warst, Kratzete ist fluffig, wie Kaiserschmarrn, kein zerrissener Pfannkuchen. Also eher dick ausbacken!

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