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31.05.08

Rezept: Lachs mit gebratenem Spargel

Lachs mit gebratenem Spargel

Ich laufe fast täglich an dem Spargelstand vorbei und konnte mal wieder nicht widerstehen. Dieses Mal kombiniert mit frischem Lachs. Den Spargel habe ich in Butter etwas angebraten und dann mit Weißwein abgelöscht. Für den Fisch habe ich das Bratfischgewürz von Fuchs getestet - gar nicht mal schlecht. Insgesamt mal wieder genial lecker!

Zutaten

Für 2 Personen

Für den Spargel:

  • 700 g weißen Spargel
  • 2 EL Butter
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Zucker
  • 100 ml Weißwein

Für den Fisch:

  • 2 Lachsfilets à 150 g
  • 1 gehäufter TL Bratfischgewürz (Oder einfach Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft)
  • 1 EL Butter

Zubereitung

  1. Den Spargel schälen, holzige Enden abschneiden. Dicke Stangen längs halbieren.
  2. Butter in einer Pfanne (mit Deckel) zerlassen, den Spargel darin anbraten, dabei 1x wenden. Mit Salz und Zucker würzen. Mit dem Weißwein ablöschen und den Deckel aufsetzen. Bei mittlerer Hitze (5/9) etwa 10 Minuten dünsten. Den Deckel abnehmen und bei gleicher Hitze etwas weiterköcheln lassen.
  3. In der Zwischenzeit den Fisch abspülen, trockentupfen, würzen.
  4. Butter in einer zweiten Pfanne zerlassen und den Lachs darin von beiden Seiten je 3-5 Minuten braten.
  5. Fisch mit Spargel auf Tellern anrichten, Sauce abschmecken und darüber träufeln.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 35 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigenes Rezept

Dazu schmeckt: neue Kartoffeln

29.05.08

Rezept: selbstgemachter Schokopudding

Schokopudding

Ich gestehe: Pudding gab es bei mir immer nur aus der Tüte. Bis ich ihr Puddingrezept gelesen hatte. Klang nicht schwer, wurde getestet. Einfach umwerfend! Superschokoladig, nicht zu süß, einfach genial. Ab sofort nur noch selbstgemacht! Auf dem Foto übrigens Pudding mit Haut (lieben wir), wer das nicht mag, legt einfach Frischhaltefolie über den Pudding beim Abkühlen, dann gibt es keine Haut.

Zutaten

eigentlich für 4, kann man aber auch zu zweit essen ;-)

  • 80 g Zartbitterschokolade 60 % (beim nächsten Mal nehme ich die ganze Tafel)
  • 500 ml Milch
  • 2 gestrichene EL Speisestärke
  • 1 EL Backkakao
  • wenn jemand mag: Zucker

Zubereitung

  1. Die Schokolade grob hacken. Von der Milch 3 EL abnehmen. Die Speisestärke darin klümpchenfrei anrühren.
  2. Die restliche Milch in einem kleinen Topf erwärmen, Schokolade darin schmelzen. Backkakao unterrühren. Sobald es aufkocht, die Speisestärke zugeben und gut verrühren. Wer mag, süßt mit Zucker.
  3. In Portionsförmchen füllen und abkühlen lassen.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 15 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Küchenlatein

28.05.08

Rezept: Spargelpizza

Spargelpizza

Mein Mann wünschte sich schon seit längerem eine Spargelpizza. Leider sind die meisten Rezepte, die ich gefunden habe, immer für grünen Spargel. Doch beim Blättern entdeckte ich dann doch eine Spargelpizza mit weißem Spargel, denn grüner ist hier schwer zu bekommen. Der Spargelstand hat immer nur ganz wenig mit und wenn ich komme, ist der immer schon weg ;-(

Doch zurück zur Pizza: die Basis bildet ein Hefeteig, darauf kommt eine aromatisierte Sauerrahmsauce. Eigentlich sollte Mascarpone verwendet werden, doch die hatte ich gerade nicht im Haus, der Spargel wird geschält längs in dünne Scheiben geschnitten. Ich versuchte es zuerst mit einem Gemüsehobel - ging gar nicht! Am besten funktionierte es mit einem Messer und etwas Geduld. Doch das Ergebnis überzeugt: einfach genial lecker. Das gab es nicht zum letzten Mal!

Zutaten

Für 2-3 Personen

Für den Teig:

  • 200 ml lauwarmes Wasser
  • 1/2 Würfel Hefe
  • 1 Prise Zucker
  • 250 g Mehl Typ 405
  • 100 g Mehl Typ 1050
  • 1/2 TL Salz
  • 2 EL Olivenöl

Für den Belag:

  • 150 g Schmand
  • 75 g Parmesan
  • 1 Biozitrone
  • 350 g Spargel
  • 25 g getrocknete Tomaten
  • 16 schwarze Oliven
  • 150 g Ziegenfrischkäse
  • grobes Meersalz
  • Olivenöl

Zubereitung

  1. Für den Teig die Hefe in das Wasser bröseln, eine Prise Zucker dazu und verrühren. Das Gefäß stehen lassen, bis die Hefe anfängt zu gehen (=Vorteig)
  2. In der Zwischenzeit schon mal beide Mehlsorten mit dem Salz in eine Schüssel geben (oder wie bei mir in die Küchenmaschine), mischen, Vorteig dazugeben, Olivenöl mit in die Schüssel und verkneten (auf niedrigster Stufe). Etwa 90 Minuten abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.
  3. In der Zwischenzeit den Schmand in ein zweites Gefäß geben. Parmesan reiben. Biozitrone heiß abspülen, Schale abreiben. Schmand mit Parmesan und Zitronenschale vermischen und mit Meersalz abschmecken.
  4. Den Spargel schälen, holzige Enden abschneiden und längs in feine Scheiben schneiden (oder hobeln - wem es gelingt).
  5. Tomaten fein würfeln, Oliven ggf. noch entkernen.
  6. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Ofen auf Pizzastufe (oder 220°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  7. Den Teig mit bemehlten Händen zu einem Pizzaboden ziehen. Die Creme darauf verteilen, Spargelscheiben gleichmäßig darauf legen, Oliven gleichmäßig darüber streuen.
  8. Auf der untersten Schiene etwa 15 Minuten backen.
  9. In der Zwischenzeit den Frischkäse in Scheiben schneiden, gemeinsam mit den Tomaten auf der Pizza verteilen und für weitere 5 Minuten backen.
  10. Vor dem Servieren mit etwas Olivenöl beträufeln und noch etwas Meersalz darüber streuen.

Zubereitungszeit: etwa 40 Minuten Arbeits- + 90 Minuten Ruhe- + 20 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: Die Spargelstangen ganz lassen

Quelle: Living at Home 5/08

Anmerkung: Lt. Rezept mit dem Frischkäse noch 2 zerpflückte Zweige Rosmarin auf die Pizza. Wurde von uns überlesen.

26.05.08

Rezept: Erdbeerkuchen

Erdbeerkuchen

So langsam bekommt man auch hier aromatische Erdbeeren. Die haben wir schon mal nur mit Zucker bestreut und etwas Schlagsahne genossen. Dieses Mal allerdings wollte ich mal wieder einen Kuchen backen. Ich habe dazu wieder meinen Tortenboden gebacken, darauf einen konzentrierten Vanillepudding, Erdbeeren und Tortenguss - immer wieder einfach lecker!

Zutaten

Für 12 Stück

  • 1 Tortenboden (gekauft oder selbstgemacht)
  • 1 Päckchen Vanillepudding (für 500 ml Milch)
  • 300 ml Milch
  • 2 EL Zucker
  • 500 g Erdbeeren
  • 1 Päckchen Tortenguss rot

Zubereitung

  1. Tortenboden komplett auskühlen lassen (oder aus der Packung nehmen).
  2. Vanillepudding mit der reduzierten Milchmenge nach Packungsanleitung kochen. Etwas abkühlen lassen und immer wieder umrühren, damit keine Haut entsteht. Lauwarm auf dem Kuchen verteilen.
  3. In der Zwischenzeit die Erdbeeren waschen, putzen und längs halbieren. Auf dem Pudding verteilen.
  4. Tortenguss nach Packungsanleitung kochen und über die Erdbeeren gießen. Etwa 60 Minuten kühl stellen und servieren.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeits- + 60 Minuten Kühlzeit (ohne Tortenboden backen)

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Familienrezept

Dazu schmeckt: frisch geschlagene Sahne

25.05.08

Rezept: Spargel aus dem Ofen

Spargel aus dem Ofen mit Kratzete

Bei Kerners Köche hat Kolja Kleeberg einmal Spargel aus dem Ofen gemacht. Das wollte ich auch schon länger einmal ausprobieren. Es ist allerdings nicht wirklich figurfreundlich, denn der Spargel wird in einer mit Alufolie verschlossenen Form in geschmolzener Butter gegart. Der Spargel hat allerdings einen umwerfenden Eigengeschmack und die Butter ist der Hammer. Wir hatten die Butter reduziert, was allerdings nicht ganz so clever war, weil der Spargel in dem Bereich, in dem er nicht in der Butter lag, noch mehr Biss hatte.

Zutaten

Für 4 Personen

  • 1 kg weißer Spargel
  • Salz, Zucker
  • 250 g Butter

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 170°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Den Spargel schälen, Enden abschneiden. Nebeneinander in eine große Auflaufform legen. Jeweils eine Prise Salz und Zucker darüber streuen.
  3. Butter schmelzen, über den Spargel gießen. Die Auflaufform mit Alufolie gut verschließen. Auf mittlerer Schiene etwa 30 Minuten garen. Da wir die dicksten Stangen hatten, waren die erst nach 60 Minuten gar.
  4. Alufolie erst vor dem Servieren öffnen, Spargel mit etwas von der Butter beträufelt servieren.

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten Arbeits- + 30-60 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Kerners Kochbuch, S. 55

Dazu schmeckt: Kratzete

So sieht die Köstlichkeit dirket aus dem Ofen aus:

Spargel aus dem Ofen

24.05.08

Rezept: Kratzete

Kratzete

Hier stelle ich mal wieder ein klassisches Gericht aus Süddeutschland vor. Die Kratzete ähnelt dem Kaiserschmarrn, ist allerdings nicht so süß und ohne Rosinen. Sie schmecken pur mit Zimtzucker oder Kompott. Aber auch als Beilage zu Spargel ist sie kaum zu toppen. Einfach genial lecker!

Zutaten

Für 2-3 zum Sattessen oder für 4 als Beilage

  • 250 g Mehl (Typ 405)
  • 1 große Prise Salz
  • 4 Eier (M)
  • 500 ml Milch
  • Butterschmalz für die Pfanne

Zubereitung

  1. Das Mehl in eine Schüssel geben. Eier trennen, Eigelbe mit Salz und Milch zugeben und alles gut verquirlen. Dann 15 Minuten ruhen lassen.
  2. Aus den Eiweißen Eischnee schlagen und unterheben.
  3. Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen, jeweils eine größere Portion Teig in die Pfanne geben, sobald es oben beginnt zu stocken, wenden und mit 2 Gabeln zerreißen.
  4. Die Kratzete warm stellen und den restlichen Teig portionsweise ausbacken.

Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten Arbeits- + 15 Minuten Ruhezeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU - Schwäbisch kochen, S. 46

Eine bekannte Rezeptvariante ist der klassische Kaiserschmarren.

22.05.08

Rezept: Speckscholle

Speckscholle

Wir bekamen selbstgefangene Maischollen geschenkt - dafür nochmals Danke!! Da die so wunderbar frisch waren, wollten wir sie supersimpel zubereiten, um nur den Geschmack der Schollen zu genießen. Herrlich! Da kommt kein Filet gegen an! Mal wieder genial lecker.

Zutaten

Für 2 Personen

  • 2 küchenfertige Schollen
  • Zitronensaft, Salz, Pfeffer
  • 3 EL Weizenmehl (Typ 405)
  • 30 g Speckwürfel

Zubereitung

  1. Die Schollen abspülen, trockentupfen und mit Zitronensaft beträufeln, mit Salz und Pfeffer bestreuen.
  2. Mehl auf einen Teller geben und Schollen darin wenden./li>
  3. Speck in einer Pfanne auslassen, Würfel herausheben, die Schollen im Fett bei mittlerer Hitze jeweils etwa 4 Minuten braten.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 15 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Dr. Oetker - Grundkochbuch, S. 59

20.05.08

Rezept: Spargelsalat mit Orangensauce und Putenleber

Spargelsalat mit Orangensauce und Putenleber

Wir hatten Lust auf einen leckeren Spargelsalat, allerdings wollten wir eine etwas fruchtige Sauce. Da kam uns dieses Rezept gerade richtig. Leider hatte unser Geflügelstand die im Rezept empfohlene Hühnerleber nicht mehr, aber auch die ersatzweise genommene Putenleber passte hervorragend. Leider ist uns der Spargel am Schluss etwas karamellisiert, da waren wir kurz unachtsam. Ansonsten aber mal wieder genial lecker und sehr zu empfehlen. Auch als Vorspeise sehr gut geeignet.

Zutaten

Für 2 Personen als Snack

  • 500 g weißer Spargel
  • 2 Orangen
  • 100 g Hühner- oder Putenleber
  • 20 g Butter
  • Salz, Zucker
  • 1 EL Olivenöl
  • 1TL Apfelessig
  • Pfeffer
  • Petersilie

Zubereitung

  1. Den Spargel schälen und die holzigen Enden abschneiden, dicke Stangen längs halbieren. Orangen halbieren und auspressen, 125 ml (1/8 l) Saft abmessen. Die Leber waschen, trockentupfen, Haut und Sehnen entfernen und würfeln (etwa 1 cm).
  2. In einer Pfanne die Butter zerlassen und den Spargel darin kurz anbraten, dann mit dem Orangensaft ablöschen, jeweils 1 Prise Salz und Zucker zugeben, Deckel aufsetzen und etwa 6 Minuten bei mäßiger Hitze (5/9) köcheln lassen. Den Deckel abnehmen und die Flüssigkeit fast komplett einköcheln lassen.
  3. Olivenöl in einer zweiten Pfanne erhitzen und die Leber darin anbraten, öfters wenden. Mit dem Essig ablöschen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Die Spargelstangen mit den Leberwürfeln auf den Tellern anrichten, den Bratensud der Leber zur Orangensauce geben, kurz verquirlen, nochmals mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken und über den Salat träufeln. Petersilie waschen, trockenschütteln und grob darüber zupfen.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 40 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Lust auf Spargel, S. 28

Dazu schmeckt: frisches Baguette

Kochbuch: Lust auf Spargel

Lust auf SpargelDieses Kochbuch wollte unbedingt mit mir nach Hause. Konnte ich mich da wehren? Nein! Hier finden sich nach einer kurzen Einführung über Herkunft, Einkauf und Lagerung folgen die eigentlichen Rezepte. Diese sind unterteilt in Vorspeisen und Salate; aus Topf und Pfanne; mit Pasta, Reis und Kartoffeln; mit Fleisch, Fisch und Ei sowie aus dem Ofen. Die Rezepte haben eine gut untergliederte Zutatenliste sowie eine ausführliche Arbeitsanleitung. Weitere Kommentare über einzelne Zutaten oder Variationsmöglichkeiten sowie Tips zum sicheren Gelingen runden die Rezepte ab. Auch die Gesamtzubereitungszeit ist angegeben.

Leider fehlen Nährwertangaben gänzlich. Auch sind nicht alle Rezepte bebildert, doch die vorhandenen sind schön gestaltet und machen Appetit. Etwas verwirrend finde ich, dass gelegentlich die kleineren Bilder auf der Seite mit dem nächsten Rezept angegeben sind. Da zumindest ich immer das Foto anschaue und dann das Rezept darunter als das dazugehörige annehme. Das waren aber auch schon die Kritikpunkte.

Ich finde schön, dass sich hier nicht nur die klassischen Rezepte finden, sondern auch neuere Ideen. So wird der Spargel nicht immer gekocht, wie in älteren Spargelbüchern, sondern auch mal angebraten. Hieraus werde ich sicher noch einiges nachkochen. Das Preis-Leistungsverhältnis finde ich hier mehr als angemessen. Das Buch ist aktuell im Handel oder bei Amazon erhältlich.

Aus diesem Buch schon vorgestellt:

19.05.08

Rezept: Rhabarber-Käsekuchen mit Streuseln

Rhabarber-Käsekuchen mit Streuseln

Wir haben mal wieder einen Rhabarberkuchen gebacken. Dieses Mal vom Blech. Die Basis bildet eine Käsekuchenmasse, in die der Rhabarber gebettet wird, gekrönt von leckeren Streuseln. Einfach und mal wieder superlecker!

Zutaten

Für 1 Blech

Für die Streusel:

  • 150 g Mehl (Typ 405)
  • 100 g kalte Butter
  • 75 g Zucker

Für die Basis:

  • 100 g weiche Butter
  • 150 g Zucker
  • 1 Vanilleschote (lt. Rezept 1 Päckchen Vanillezucker)
  • 1 Prise Salz
  • 4 Eier (M)
  • 1000 g Magerquark
  • 20 g Vanillepuddingpulver (zum Kochen, entspricht 1/2 Tüte)
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 4 EL Weichweizengrieß
  • 2 EL Zitronensaft

Außerdem:

  • 750 g Rhabarber (hatte nur 500 g, war auch lecker)
  • Fett für das Blech
  • 2 EL Weichweizengrieß

Zubereitung

  1. Den Rhabarber schälen und in etwa 2 cm lange Stücke schneiden.
  2. Die Zutaten für die Streusel mit der Hand verkneten, mit Frischhaltefolie abdecken und in den Kühlschrank stellen.
  3. Das Blech einfetten und mit Grieß bestreuen. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  4. Für die Käsekuchenmasse die Butter mit dem Zucker schaumig rühren (bis es nicht mehr knirscht). Vanilleschote längs halbieren, Mark herauskratzen und zur Butter geben, mit dem Salz unterrühren.
  5. Die Eier trennen, die Eigelbe unter die Butter rühren. Dann den Quark untermischen. Grieß und Puddingpulver gemeinsam mit dem Backpulver unter die Quarkmasse rühren. Aus den Eiweißen Eischnee schlagen und unterheben.
  6. Die Quarkmasse auf das Backblech geben und glatt streichen, Rhabarber gleichmäßig darauf verteilen, zuletzt die Streusel darüber bröseln.
  7. Auf mittlerer Schiene etwa 40-45 Minuten backen.

Zubereitungszeit: etwa 35 Minuten Arbeits- + 45 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: recht einfach

Quelle: variiert nach Essen und Trinken für jeden Tag 5/08, S. 118

So die Köstlichkeit vor dem Anschneiden:

rhabarber-kaesekuchen-streusel-vom-blech.jpg

17.05.08

Rezept: Spargel-Lachs-Strudel

Spargel-Lachs-Strudel

Mich lacht schon seit Jahren dieses Rezept an. Endlich wurde es ausprobiert. Schon der Geruch aus dem Backofen umschmeichelt die Nase, aber angeschnitten und der erste Bissen im Mund: wir waren hin und weg! Supergenialoberlecker! Wir waren total begeistert! Geräucherter Lachs und weißer Spargel harmonieren ja ohnehin, aber durch die Crème fraîche und den Dill wird das noch mal unterstützt, umhüllt von knusprigem Strudelteig! Dabei klingt es mal wieder komplizierter als es ist, wobei ich zugegebenermaßen auf fertigen Strudelteig zurückgegriffen habe. Kategorie: unbedingt nachbacken!

Zutaten

Für 1 Strudel, reicht für 4 zum Sattessen

  • 1 kg Spargel (weiß)
  • Salz, Zucker, 1 EL Butter
  • Butter für das Blech
  • 75 g Butter
  • 1 Packung Strudelteigblätter (10 Stück), alternativ Blätterteig
  • 1 Bund Dill
  • 400 g geräucherter Lachs in dünnen Scheiben
  • 300 g Crème fraîche

Zubereitung

  1. Den Spargel schälen, dabei die Köpfe ganz lassen, holzige Enden abschneiden.
  2. Spargelwasser aufsetzten, etwas Salz, 2 EL Zucker und 1 EL Butter in das Kochwasser geben und die Spargelstangen darin 8 Minuten kochen (hatte dünnere Stangen, bei dicken evtl. 10 Minuten), abtropfen lassen.
  3. Während der Spargel kocht, ein Backblech einfetten. Die Butter in einem kleinen Topf zerlassen. Ein Strudelteigblatt an den Rand des Bleches legen, mit Butter einpinseln, dann das nächste Blatt darauf legen, wieder einpinseln,... Das wiederholen, bis die Packung leer ist und etwa die Hälfte der Butter verbraucht ist.
  4. Den Dill waschen, trockenschüttteln und fein hacken. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  5. Den Strudelteig mit dem Lachs belegen, dabei überall etwa 3 cm Platz lassen (lt. Rezept 2 cm, das ist zu knapp). Den Lachs mit der Crème fraîche bestreichen, dann die Spargelstangen darauf legen, den gehackten Dill darüber streuen.
  6. Jetzt an den Stirnseiten über die Spargelstangen klappen und vom Blechrand her aufrollen. Die Naht sollte unten liegen. Mit der restlichen geschmolzenen Butter bestreichen.
  7. Im Ofen auf mittlerer Schiene für 40 Minuten backen. Warm servieren (kalt geht auch, aber warm viel besser).

Zubereitungszeit: etwa 45 Minuten Arbeits- + 40 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: Rollen ging zu zweit besser

Quelle: Dr. Oetker - Spargel, S. 92

So die angeschnittene Köstlichkeit:

Spargel-Lachs-Strudel

16.05.08

Rezept: Lauchauflauf

Lauchauflauf

Wir hatten mal wieder pikante Blätterteigschnecken gemacht. Da ich hier allerdings nur das Weiße vom Lauch verwandt hatte, war jetzt das Grüne übrig. Daraus wurde jetzt mit der übrigen Fleischwurst ein superleckerer, schneller Auflauf. Kategorie: gelungene Resteverwertung.

Zutaten

Für 1 zum Sattessen

  • Grün einer Lauchstange
  • 1 EL Öl
  • 100 g Fleischwurst
  • 50 ml Milch
  • 1 Ei (M)
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Paprika edelsüß
  • 50 g geriebener Käse

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Lauch waschen, trockenschütteln, in feine Ringe schneiden. Öl in einer Pfanne zerlassen, Lauch darin anschwitzen und kurz anbraten.
  2. Fleischwurst fein würfeln, untermischen. Ei mit Milch verquirlen und zu dem Lauch geben, mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen. In eine kleine Auflaufform geben und en Käse darüber streuen.
  3. Auf mittlerer Schiene etwa 20 MInuten backen

Zubereitungszeit: etwa 10 Minuten Arbeits- + 20 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Kühlschrankreste

14.05.08

Rezept: Estragonfettuccine mit Hühnerlebersugo

Estragontagliatelle mit Hühnerlebersugo

Die Hühnerlebern bei unserem Geflügelstand haben mich schon lange angelacht. Jetzt fanden wir ein passendes Rezept. Dazu machten wir Estragonfettuccine statt grüner Bandnudeln, was uns sehr gut gefiel. Die Sauce ist ohnehin ein Knüller, die Leber harmoniert wunderbar mit der Tomatensauce und wird durch den Estragon in den Nudeln schön begleitet. Wer normale Fettuccine nimmt, sollte etwas Estragon an die Sauce geben. Da man momentan noch keine richtig aromatischen Tomaten bekommt, griffen wir auf italienische Dosentomaten zurück, die viel aromatischer sind, als die deutschen Supermarktdosen. Einfach mal wieder genial lecker!

Zutaten

Für 4 Personen

  • 10 g getrocknete Steinpilze
  • 125 ml trockener Weißwein
  • 300 g Hühnerlebern
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 400 g Tomaten (hier italienische Dosentomaten)
  • 1 EL Olivenöl
  • 125 ml Geflügelbrühe
  • 400 g Fettuccine
  • 2 EL Butter
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Die Steinpilze in dem Weißwein für 30 Minuten einweichen. In der Zwischenzeit die Hühnerlebern waschen, trockentupfen und in etwa 1 cm große Würfel schneiden. Frühlingszwiebeln abspülen und das Weiße und zart Grüne in feine Ringe schneiden. Knoblauch schälen und fein hacken. Frische Tomaten überbrühen und häuten, frische oder Dosentomaten fein würfeln.
  2. Die Steinpilze abgießen, den Weißwein dabei auffangen. Steinpilze fein hacken. Weißwein durch ein Teesieb filtern, erneut auffangen.
  3. Olivenöl in einem Topf erhitzen, Frühlingszwiebel und Knoblauch darin goldgelb anschwitzen, Steinpilze zugeben. Die Tomatenwürfel ebenfalls hineingeben und mit dem Weißwein ablöschen, die restliche Tomatensauce aus der Dose ergänzen, mit Brühe aufgießen. Alles offen bei niedriger Hitze (3/9) etwa 15 Minuten schmurgeln lassen.
  4. Die Nudeln (nach Packungsanleitung) in reichlich Salzwasser kochen. Sobald die Nudeln fertig sind, diese abgießen und abschrecken, warm stellen.
  5. Zuletzt die Butter in einer beschichteten Pfanne zerlassen, die Leberwürfel darin unter Rühren relativ kurz anbraten (sonst werden sie zäh), unter die Tomatensauce mischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zuletzt die Nudeln unterheben und rasch servieren.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 50 Minuten

Schwierigkeit: recht einfach

Quelle: GU - Toskana, S. 107

13.05.08

Rezept: Estragonfettuccine

Estragonfettuccine

Wir hatten uns mit Freunden zum Kochen verabredet. Wir wollten schon lange mal wieder selber Nudeln machen. Da gleichzeitig mein Estragon im Kräuterkasten wucherte, sollte dieser eingedämmt werden. Wir entschieden uns für ein Rezept für Frühlingskräuternudeln, hier werden eigentlich 120 g Kräuter verwendet und die Nudeln dann nur mit Olivenöl, Butter und Parmesan angerichtet. Da wir allerdings ein Hähnchenlebersugo dazu geplant hatten und Estragon ja recht dominant ist, haben wir die Kräutermenge auf 40 g reduiert. Wir waren total begeistert und werden es mit anderen Krätern mal wiederholen.

Zutaten

Reicht ür 4 Personen

  • 40 g Estragonblättchen
  • 350 g Weizenmehl (Typ 405)
  • 3 EL Olivenöl
  • 2 Eier (M)
  • Salz, Pfeffer
  • Wasser nach Bedarf (bei uns 2 EL)
  • 4 Liter kochendes Salzwasser

Zutaten

  1. Estragon waschen, trockenschütteln und auf Küchenkrepp nochmals etwas trockentupfen. Die Estragonblättchen von den Stielen streifen und fein hacken.
  2. Mehl auf die saubere Arbeitsplatte sieben, eine Mulde formen, die gehackten Estragonblättchen mit dem Olivenöl hineingeben und nur Öl mit dem Estragon mischen. Dann Eier zugeben und Salz und Pfeffer darüber streuen. Mit den Händen jetzt so lkange kneten, bis ein glatter Teig entstanden ist, der nicht mehr klebt, evtl. noch etwas Wasser zugeben.
  3. Teig in Frischhaltefolie wickeln und im Kühlschrank mind. 1 Stunde kühl stellen. Dann portionsweise in der Nudelmaschine erst zu Teigbahnen (bis Stufe 5) ausrollen, dann daraus Tagliatelle schneiden. Auf bemehlter Fläche deponieren.
  4. Wasser aufsetzen, zum Kochen bringen und Salz zugeben. Die Tagliatelle darin 3 Minuten garen.

Zubereitungszeit: etwa 50-60 Minuten Arbeits- + 60 Minuten Ruhe- + 5 Minuten Kochzeit

Schwierigkeit: etwas anspruchsvoller

Quelle: deutlich variiert nach Teubner - Das große Buch der Teigwaren, S. 74

12.05.08

Tipp: Nudeln selbstgemacht

Fettuccine machen

Wir haben seit längerem mal wieder selber Nudeln gemacht. Als Nudelteigrezept kann man entweder dieses Grundrezept oder diese Kräutervariante nehmen. Das Kneten des Teiges braucht etwas Kraft, danach erleichtert eine Nudelmaschine die Weiterverarbeitung ganz extrem und ist sehr zu empfehlen, wenn man die öfter machen möchte.

Nudelteig

Wichtig ist, dass der Nudelteig nicht mehr an den Händen klebt, ehe er in die Frischhaltefolie gewickelt wird. Nach der Ruhezeit ist er sehr elastisch, reißt nicht mehr so schnell ein, wenn man ihn zieht.

selbstgemachte Nudeln

Mit der Nudelmaschine auf der dicksten Stufe (bei uns 1 von 10 gesamt) 1x ausrollen, ....

Nudeln selbstgemacht

...dann mit Mehl bestäuben und halbieren,

Nudeln selbstgemacht

...nochmal auf der dicksten Stufe ausrollen.

zweimal-ausgerollt.jpg

Dann auf Stufe 3 und danach auf Stufe 5 nochmal ausrollen. Stufe 5 ist bei uns die optimale Dicke, um anschließend daraus Nudeln zu machen, dann greifen die Nudelaufsätze am besten.

Fettuccine selbstgemacht

Dann den gewünschten Nudelaufsatz wählen, hier einer für Fettuccine.

Fettuccine machen

Beim Annehmen darauf achten, dass die Nudeln etwas auseinander gefächert werden. Auf bemehlter Fläche zwischenlagern, bis sie in kochendem Salzwasser gegart werden.

Estragontagliatelle

11.05.08

Rezept: Rhabarberkuchen mit saurer Sahnehaube

Rhabarberkuchen mit saurer Sahnehaube

Es ist Rhabarberkuchenzeit: Petra hat diesen Kuchen nachgebacken, letztes Jahr gab es Baiser-Varianten auch bei Dolce oder Rosa. Zeit also, auch mal wieder einen Rhabarberkuchen zu testen. Dieses Rezept basiert auf einem festeren Rührteig, auf dem der Rhabarber verteilt wird. Der Saure-Sahne-Guss, der nach der Hälfte der Backzeit darüber gegeben wird, macht den Kuchen supererfrischend! Ich wünsche damit allen Frohe Pfingsten bzw. einen schönen Muttertag.

Zutaten

Für eine 26-cm-Springform

Für den Teig:

  • 150 g Butter
  • 120 g Zucker
  • 1 Vanilleschote
  • 1 Prise Salz
  • 3 Eier (M)
  • 150 g Mehl (Typ 405)
  • 75 g Speisestärke
  • 1 Päckchen Backpulver

Für den Belag:

  • 500 g Rhabarber
  • 2 Eier (M)
  • 80 g Zucker
  • 150 g Saure Sahne

Außerdem: Fett für die Form

Zubereitung

  1. Den Rhabarber putzen, schälen und in etwa 2 cm lange Stücke schneiden. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Springform einfetten.
  2. Butter mit Zucker in der Küchenmaschine schaumig rühren, Vanilleschote aufschlitzen und das Mark herauskratzen, mit der Prise Salz zur Buttermischung geben, die Eier einzeln unterrühren.
  3. Mehl mit Speisestärke und Backpulver mischen und portionsweise unterrühren. Den Teig in die Springform füllen und glatt streichen, die Rhabarberstücke darauf verteilen. Den Kuchen auf mittlerer Schiene für 35 Minuten backen.
  4. In der Zwischenzeit 2 Eier mit dem Zukcer schaumig rühren, Saure Sahne unterheben. Auf den Kuchen gießen und für weitere 25 Minuten backen. Etwas auskühlen lassen, Ring entfernen und komplett erkalten lassen.

Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten Arbeits- + 60 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Falken - Obstkuchen, S. 12

10.05.08

Rezept: Calamari ripieni

Calamari ripieni

Es gab tatsächlich Calamari bei unserem Fischhändler und mein Mann konnte nicht widerstehen. Mein Mann liebt Calamari, ich habe einfach zu oft schlechte, zähe Versionen gegessen. Mein Mann wollte mich mal überzeugen. Dazu wählte er dann dieses Rezept. Das war tatsächlich eine leckere Idee, auch wenn ich die nach wie vor nicht selber kochen würde. Aber wer lässt sich nicht gerne verwöhnen ;-) Er darf das gerne wieder kochen.

Zutaten

Für 2 Personen

  • 600 g frische Calamari (am besten Kalmare)
  • 1 Biozitrone
  • 1 kleiner Zweig Rosmarin
  • 1/2 Bund Petersilie (glatte)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Ei (M)
  • 2 eingelegte Sardellenfilets
  • 1 gehäufter EL Semmelbrösel
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Die Calamari waschen, den Beutel abziehen, Fangarme abschneiden. Die Beutel auch von innnen waschen, trockentupfen, die Fangarme fein hacken, den Rest wegwerfen.
  2. Die Zitrone heiß abwaschen, von einer Hälfte die Schale abreiben, in eine größere Schüssel geben, die Zitrone halbieren. Die Beutel von innen mit Zitronensaft einer halben Zitrone beträufeln.
  3. Den Ofen auf 20°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  4. Rosmarin, Petersilie waschen, trockenschütteln, die Rosmarinnadeln abstreifen, beides fein hacken. Knoblauch schälen und ebenfalls fein hacken. Die Sardellenfilets abspülen, trockentupfen und fein würfeln. Alles mit den gehackten Fangarmen, dem Ei und den Semmelbröseln vermischen. Mit Pfeffer und wenig Salz würzen.
  5. Die Füllung in die Beutel füllen und mit Rouladennadeln verschließen (eigentlich mit Küchengarn zunähen), mit reichlich Olivenöl bestreichen.
  6. Die Calamari nebeneinander in eine Form legen, auf mittlerer Schiene im vorgeheizten Ofen etwa 40 Minuten garen, dabei 1x wenden.
  7. Die restliche halbe Zitrone in Scheiben schneiden und zu den Calamari servieren.

Zubereitungszeit: etwa 50 Minuten Arbeits- + 40 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: die Beutel heil zu lassen

  • Quelle: GU - Die echte italienische Küche, S. 186

  • 8.05.08

    Rezept: Käsewaffeln

    Käsewaffeln

    Dieses Waffelrezept gehört mittlerweile zu meinen Lieblingswaffelrezepten. Mit dem Originalrezept habe ich mal ein Waffeleisen im Fett ertränkt (und hingerichtet), danach habe ich es deutlich modifiziert. Gab es viel zu lange nicht mehr. Zum letzten Geburtstag bekam ich ein Brüsseler Waffeleisen (Herzwaffeleisen hatte ich schon lange), da wollte ich das mal wieder genießen, zum Spieleabend bot es sich an. Ich mag es aus dem Brüsseler Automat noch etwas mehr, es wird viel lockerer. Das Topping ist eine Dipmischung von der Grünen Woche mit Joghurt angemacht. Ein leckerer Salat mit Vinaigrette passt aber auch hervorragend.

    Zutaten

    Für etwa 10 Waffeln

    • 50 g Gouda
    • 25 g Parmesan
    • 150 g Mehl (Typ 405)
    • 4 Eier (M)
    • 1 TL Backpulver
    • 100 ml Sprudel
    • 1 Prise Salz
    • 1 EL Kräuter der Provence
    • Öl für das Waffeleisen

    Zubereitung

    1. Beide Käsesorten reiben und zum Mehl in eine Schüssel geben. Eier, Backpulver, Salz und Kräuter zugeben, kurz verquirlen.
    2. Das Waffeleisen mit Öl einpinseln, erhitzen und dann die Waffeln portionsweise ausbacken.
    Zubereitungszeit: Teig fertig in 10 Minuten

    Schwierigkeit: einfach

    Quelle: deutlich variiert nach GU - Waffeln backen, S. 54

    6.05.08

    Rezept: Eierkuchen

    Eierkuchen

    Eigentlich hielt ich ja das Rezept für Eierkuchen oder Pfannkuchen für zu banal zum bloggen. Doch eine Bekannte von mit gestand mir neulich, immer die Fertig-Dinger aus dem Supermarkt für ihre Tochter zu kaufen, weil das ja "zu kompliziert" war!!! Dabei kocht sie sonst ja auch. Tja, also für alle Pfannkuchenverrückten: es ist nicht schwierig! Total einfach und hier mal mein ganz simples Rezept (findet man aber auch in jedem Grundkochbuch).

    Zutaten

    reicht für 3-4 Personen

    • 250 g Weizenmehl (Typ 405)
    • 4 Eier (M)
    • 375 ml Milch
    • 125 ml Sprudel
    • Butterschmalz für die Pfanne

    Zubereitung

    1. Mehl in eine Schüssel geben. Eier, Milch und Sprudel zugeben und mit dem Handmixer verrühren.
    2. Butterschmalz in einer Pfanne (besser: 2 Pfannen gleichzeitig verwenden) erhitzen, dann auf 2/3 maximale Hitze reduzieren. Geht am besten in gusseisernen Pfannen, beschichtete sparen etwas Fett. Jeweils schöpfkellenweise den Teig in die Pfanne geben und durch leichtes Schrägstellen der Pfanne, den Teig darin verlaufen lassen. Sobald der Teig auf der Oberseite fest wird (s.u.), den Eierkuchen wenden. Auf der anderen Seite nochmal etwa 2 Minuten braten.
    3. Nach dem Herausnehmen die fertigen Pfannkuchen auf einen Teller geben und im Ofen bei 50°C warm halten
    4. Butterschmalz wieder zerlassen und weiter portionsweise Pfannkuchen ausbacken, bis der Teig verbraucht ist.

    Zubereitungszeit: fertig in etwa 20 Minuten (bei 2 Pfannen)

    Schwierigkeit: wirklich einfach

    Quelle: Familienrezept

    Dazu schmeckt: was man mag: Zimt und Zucker, Marmelade, Fruchkompott,...

    Jetzt sollte er gleich gewendet werden:

    Eierkuchen

    5.05.08

    Rezept: Champagnerrisotto

    Champagnerrisotto

    Wir hatten richtigen Grund zum Feiern, nur der Champagner war nicht ganz leer geworden. Was macht man also mit einer solch edlen, angefangenen Flasche? Bei uns wurde es ein Risotto. WOW - was für eine Wucht. Ich hatte das vor ewigen Zeiten schon mal mit einem "normalen" guten Sekt gemacht, aber das war noch mal ein echter Unterschied! Man merkt doch, was man für ein edles Tröpfchen verwendet. Dazu gab es kurz angebratene Schweinemedaillons. Superlecker! Wir waren echt begeistert!

    Zutaten

    Für 2 Personen

    • 1 kleine Schalotte
    • 1 klitzekleines Stück Knollensellerie
    • 600 ml Hühnerfond (Gemüsefond geht auch)
    • 400 ml Champagner (alternativ richtig guter Sekt)
    • 20 g Butter
    • 200 g Risotto-Reis (Arborio genommen)
    • 30 g Parmesan
    • 20 g Butter
    • Meersalz, Pfeffer

    Zubereitung

    1. Schalotten schälen, Sellerie putzen, beides fein hacken. Fond in einem kleinen Topf zum Kochen bringen und weiter köcheln lassen. Von dem Champagner 1 Glas abmessen und beiseite stellen.
    2. Butter in einem zweiten Topf zerlassen, das Gemüse darin anschwitzen, Reis ebenfalls glasig andünsten, mit 100 ml von dem Champagner ablöschen, den restlichen Champagner (außer das Glas) nach und nach zugeben und einkochen lassen.
    3. Dann schöpfkellenweise den Fond zugeben und unter häufigerem Rühren jeweils einköcheln lassen. Den Parmesan reiben.
    4. Sobald der Reis al dente ist (etwa 25-30 Minuten) den Topf vom Herd nehmen und den geriebenen Parmesan und die Butter unterrühren.
    5. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und den beiseite gestellten Champagner unterrühren. Bei aufgelegtem Deckel für eine weitere Minute ruhen lassen, nochmal durchrühren und rasch servieren.

    Zubereitungszeit: fertig in etwa 40 Minuten

    Schwierigkeit: recht einfach

    Quelle: Risotto-Kochbuch, S.154

    Für die Medaillons diese von beiden Seiten salzen und pfeffern, in etwas Öl in einer beschichteten Pfanne von jeder Seite etwa 4-5 Minuten braten (hängt mit von der Dicke ab).

    2.05.08

    Rezept: Blumenkohl aus dem Schnellkochtopf

    Blumenkohl aus dem Schnellkochtopf

    Etliche schätzen den Schnellkochtopf ja nicht sonderlich. Da ich damit kochen gelernt habe (meine Mutter macht darin alles), liebe ich ihn nach wie vor. Auch Gemüse wird darin nicht matischig, allerdings eben ungewürzt und sehr puristisch. Das mag ich aber insbesondere beim Blumenkohl, wenn ich eine leckere Sauce dazu reiche.

    Zutaten

    Als Beilage für 4 Personen

    • 1 Blumenkohl
    • 1 Bodendicke Wasser

    Zubereitung

    1. Den Blumenkohl von den Blättern befreien und den Strunk keilförmig etwas herausschneiden. Den 5-Liter Schnellkochtopf voll Wasser laufen lassen und den Blumenkohl hineinlegen (damit die Raupen weg sind). Wasser weggießen und den Rand des Topfes gut abtrocknen.
    2. Blumenkohl in den gelochten Einsatz legen und den Schnellkochtopf mit soviel Wasser füllen, dass es bei dem Einsatz gerade zu den Löchern herausschwappt.
    3. Auf dem 2. Ring 10 Minuten garen, dann alleine abdampfen lassen. Wer es eilig hat, läßt es 15 Minuten auf dem 2. Ring und dampft dann ab.

    Zubereitungszeit: fertig in 30 Minuten (davon etwa 10 Minuten Arbeitszeit)

    Schwierigkeit: einfach

    Quelle: Familienrezept

    Rezept: Apfellasagne

    Apfellasagne

    Es war mal wieder ein fruchtiges Dessert fällig, das aber gut vorzubereiten sein sollte. Damit hatte sich dieses Rezept eindeutig qualifiziert. Ganz zu schweigen, von den nicht mehr ganz jugendlichen Äpfeln, die hier ihre Bestimmung fanden. Es war genial lecker, mein Mann fühlte sich an Käsekuchen erinnert, was ich jetzt nicht so fand. Ich kann es mir auch als Hauptgericht im Sommer gut vorstellen. Das wird es auf jeden Fall mal wieder geben.

    Da ich das Buch seit Jahren nicht mehr in der Hand hatte, gleich ein Beitrag zum laufenden DKduW.

    Zutaten

    Für (6-) 8 Personen als Dessert

    • 2 Eier (M)
    • 500 g Magerquark
    • 150 g Saure Sahne
    • 30 g Zucker
    • 3 Äpfel (Boskop genommen)
    • 360 g Apfelmus (fertiges genommen)
    • 8 Lasagneblätter
    • 1 Handvoll Hagelzucker
    • Zimt

    Zubereitung

    1. Die Eier mit dem Magerquark, der Sauren Sahne und dem Zucker verrühren.
    2. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
    3. Die Äpfel schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und in Spalten schneiden.
    4. In eine Auflaufform 1/4 der Quarkmasse geben und glatt streichen, darauf Lasagneblätter, dann Apfelmus, Äpfel und Quark, zuoberst Quark.
    5. Die Lasagne mit Hagelzucker bestreuen und nach Belieben mit Zimt bestäuben.
    6. Auf mittlerer Schiene etwa 45 Minuten backen.

    Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten Arbeits- + 45 Minuten Backzeit

    Schwierigkeit: einfach

    Quelle: Dr. Oetker - Desserts, S. 118

    Kochbuch: Dr. Oetker - Desserts

    Dr. Oetker - DessertsDieses Buch habe ich mir noch als Studentin gekauft. Ich habe noch recht wenig daraus gekocht, da irgendwie immer jemand (oder ich) auf Diät ist und der Nachtisch durch figurfreundliche Obstvarianten ersetzt wurde. Dabei finden sich hier etliche leckere Ideen. Die meisten Fotos sind großformatig und wunderschön gestaltet. Pro Doppelseite sind 1-2 Rezepte vorgestellt. Die Zutatenliste ist in einer Box extra übersichtlich gegliedert, die Arbeitsanleitung gut verständlich und ebenfalls nach wichtigen Schritten untergliedert. Falls benötigt, werden Ofentemperaturen und -zeiten gesondert hervorgehoben. Auch die ungefähre Arbeitszeit ist ebenso wie die Nährwertangaben (für das schlechte Gewissen) mit angegeben.

    Die Rezepte selbst sind untergliedert nach Fruchtigem, Klassikern, Puddinge und Cremes, (H)eißgeliebtes sowie gebackene Desserts. Die Rezepte selbst sind überwiegend klassisch gehalten, dabei aber durchweg sehr lecker. Einiges habe ich vor Jahren daraus schon getestet und war jeweils angetan. Bei einigen Rezepten werden wieder einmal Produkte von Oetker verwendet, das hält sich allerdings erfreulich in Grenzen.

    Insgesamt sehr leckere Desserts, die aber nicht alle den heutigen optischen Ansprüchen genügen. Dafür sind sie sehr gut nachvollziehbar und gelingsicher beschrieben. Wer schon einige Kochbücher besitzt, wird wohl nicht viel Neues entdecken, dafür Klassiker in unterschiedlichen Gewändern. Das Buch ist aktuell nicht mehr im Handel erhältlich, allerdings werden bei Amazon noch gebrauchte Exemplare gehandelt. Aus diesem Buch schon vorgestellt:

    1.05.08

    Rezept: Klassische Rinderroulade

    klassische Rinderroulade

    Mein Mann war einkaufen und kam mit wunderschönen Rinderrouladen zurück. Die wurden einfach mal ganz klassisch mit Senf bestrichen, mit Bauchspeck und mit Gurken belegt und dann in Rotwein schön mit Möhren, Petersilienwurzel, Sellerie und Zwiebeln geschmurgelt. Wir haben zwei veschiedene Senfarten ausgetestet, einmal einen körnigen Dijon-Senf und einen normalen, mittelscharfen. Ich fand den "normalen", mein Mann den körnigen Senf besser geeignet. Dazu gab es dann Knöpfle. Was für ein Feiertagsessen, manchmal sind die Klassiker einfach superlecker! Ich wünsche damit allen einen schönen 1. Mai!

    Zutaten

    Für 2 Personen

    • 3 Zwiebeln
    • 2 Möhren
    • 1 Petersilienwurzel
    • 1 Stück Knollensellerie (Suppengrüngröße)
    • 2 Rinderrouladen
    • 2 TL Senf
    • 4 Scheiben Bauchspeck
    • 2 Essiggurken
    • 2 EL Öl
    • 300 ml Rotwein
    • Salz, Pfeffer

    Zubereitung

    1. Das Gemüse schälen, Zwiebeln vierteln, den Rest würfeln.
    2. Die Rinderrouladen mit dem Senf bestreichen, mit dem Speck belegen. Die Gurken stifteln und auf die Roulade legen, zusammenwickeln und mit Rouladennadeln feststecken.
    3. Öl in einem Schmortopf erhitzen, Rouladen von allen Seiten darin anbraten, Gemüse zugeben und ebenfalls mit anschwitzen, mit dem Rotwein ablöschen.
    4. Bei niedriger Hitze (2/9) für etwa 80 Minuten bei geschlossenem Deckel schmoren.
    5. Rouladen herausheben, Nadeln entfernen, Sauce abschmecken und servieren.

    Zubereitungszeit: Arbeitszeit etwa 30 Minuten + 80 Minuten Kochzeit

    Schwierigkeit: einfacher als man denkt

    Quelle: Familienrezept