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29.04.08

Rezept: Champignon-Hack-Pfanne

Champignon-Hack-Pfanne mit Schupfnudeln

Mal wieder den Kühlschrankinhalt improvisiert in ein Abendessen verwandelt. Es fanden sich Champignons, Schupfnudeln und Frühlingszwiebeln. Nach einem kurzen Gang zum Metzger fand sich auch Hackfleisch ein, so dass alles lecker in der Pfanne geschmurgelt werden konnte. Ein leckeres, schnelles Abendessen.

Zutaten

Für 2 Personen

  • 200 g Champignons
  • 1 Frühlingszwiebel
  • Öl für die Pfanne
  • 250 g Schupfnudeln
  • 200 g Hackfleisch gemischt
  • 2 Zweige Thymian
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 50 ml Sahne
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Champignons putzen, je nach Größe halbieren oder vierteln. Frühlingszwiebel putzen und das Weiße in feine Scheiben schneiden.
  2. Öl in einer Pfanne erhitzen, Schupfnudeln darin anbraten, herausnehmen und warm stellen. Hackfleisch krümelig anbraten, Frühlingszwiebel und Champignons zugeben, ebenfalls anbraten. Rosmarinnadeln abstreifen und fein hacken, Thymianblättchen abstreifen und beides in die Pfanne geben. Salzen und pfeffern und bei geschlossenem Deckel etwa 10 Minuten dünsten (bei 3/9).
  3. Schupfnudeln untermischen, Sahne zugießen. Nochmal mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Den grünen Teil der Frühlingszwiebel in Ringe schneiden und das Essen damit bestreuen.

Zubereitunszeit: fertig in 35 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Kühlschrankinhalt

28.04.08

Rezept: Rhabarberkuchen

Rhabarberkuchen

3-Jahres-Jubiläum Blog-Event: CakeIch liebe Rhabarber! Da meiner momentan sehr wuchert, wurde er gleich noch in diesen Kuchen verwandelt. Da der Rhabarber hier in einen Rührteig gebettet wird und nicht als Belag dient, wird er interessant. Ingwerpulver fristete ein verstaubtes Dasein im Gewürzregal, seit ich für mich den frischen Ingwer entdeckt hatte. Pecannüsse, die eigentlich vorgesehen waren, waren nicht zu finden, also wurde auf gehackte Mandeln aus dem Vorrat zurückgegriffen. Eigentlich ist hier noch ein Topping aus Doppelrahmstufenfrischkäse und weißer Kuvertüre vorgesehen, geplant von mir war ein limettiger Zuckerguss. Allerdings war der Kuchen kaum aus der Form, da war er auch schon angeschnitten. Mein Mann konnte dem Duft nicht widerstehen. Auch angeschnitten und nicht abgedeckt, behielt er noch am nächsten Tag seine Frische. Der Kuchen ist insbesondere für Leute geeignet, die nicht ganz so süße Kuchen mögen, durch den Ingwer bekommt er noch eine tolle Frische.

Da ich nicht weiß, ob ich noch zu meinem geplanten Kuchen komme, hier mein Beitrag zu Zorras Kuchenbuffet.

Zutaten

Für eine 26-cm-Kastenform (in 30 cm wird er zu flach)

  • 350 g Rhabarber
  • 2 EL Mehl
  • 1 EL Öl
  • 3 EL Haferflocken
  • 180 g Mehl (Typ 405)
  • 75 g Weizenvollkornmehl (war aus, 1050 genommen)
  • 150 g Zucker
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL Ingwerpulver
  • 75 g Butter
  • 1 Ei (M)
  • 200 ml Milch
  • 60 g gehackte Mandeln

Zubereitung

  1. Rhabarber schälen und in etwa 2 cm lange Stücke schneiden. Mit 2 EL Mehl mischen und beiseite stellen.
  2. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. Mehl mit dem Vollkornmelh, Zucker, Backpulver, Salz und Ingwerpulver mischen. Butter in einem Topf schmelzen (auf niedriger Hitze!)
  4. In der Zwischenzeit die Kastenform mit dem Öl einpinseln und mit den Rand mit den Haferflocken bestreuen.
  5. Geschmolzene Butter vom Herd nehmen, die Milch zugießen und mit dem Ei verquirlen. Zu der Mehlmischung geben und auf höchster Stufe rasch verrühren. Zuletzt die Mandeln und den Rhabarber unterheben und in die Form füllen.
  6. Auf der 2. Schiene von unten etwa 55 Minuten backen (lt. Rezept 75 Minuten), etwas abkühlen lassen, dann aus der Form nehmen und auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen.

Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten Arbeits- + 55 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Living At Home 4/08, S. 73

27.04.08

Rezept: Lammkoteletts mit Spargel an Spargelvinaigrette

Lammkotelett mit Spargel

Ich hatte Lammkoteletts erstanden und konnte dem Spargelstand auch nicht widerstehen. Also wollte das kombiniert werden. Die Lammkoteletts habe ich einfach mit Knoblauch und Rosmarin angebraten. Für den Spargel habe ich den Schnellkochtopf verwendet. Die Sauce habe ich bei Bolli gefunden. Wir waren beide sehr begeistert! Das Fleisch war superzart, der Spargel wie er sein sollte und die Spargelvinaigrette harmonierte nicht nur mit dem Spargel sondern auch mit dem Lamm! Sehr lecker!

Zutaten

Für 2 Personen

Für den Spargel

  • 500 g weißer Spargel

Für die Lammkoteletts

  • 4 Lammkoteletts
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

Für die Spargelvinaigrette:

  • 2 Eier (M)
  • 40 ml Olivenöl
  • 40 ml Aceto balsamici bianco
  • 2 gekochte Spargelstangen
  • 1 Prise Zucker
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Als erstes die Eier hart kochen, abschrecken und pellen.
  2. Den Spargel schälen, Enden abschneiden. In den gelochten Einsatz des Schnellkochtpfes legen, Bodendecke Wasser einfüllen. Auf dem 2. Ring etwa 7 Minuten garen, dann langsam abdampfen lassen.
  3. In der Zwischenzeit die Lammkoteletts abspülen, trockentupfen. Knoblauch andrücken. Olivenöl in der Pfanne eritzen, Lammkoteletts mit Knoblauch und Rosmarin einlegen und von jeder Seite etwa 3-4 Minuten braten. Salzen und pfeffern und warm halten.
  4. Für die Vinaigrette die Eier würfeln und in eine kleine Schüssel geben. Olivenöl mit Essig in einen Mixer geben. Die Spargelstangen etwas klein schneiden. Alles pürieren und mit den Eiern mischen. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Wer mag, hebt noch frische Kräuter unter (ging bei uns unter).

Zubereitunszeit: fertig in etwa 45 Minuten

Schwierigkeit: etwas anspruchsvoller, da etliches parallel läuft

Quelle: Sauce von Bolli`s Kitchen, der Rest improvisiert

Dazu schmeckt: Kartoffeln

25.04.08

Rezept: Schweinemedaillons mit Rhabarbergemüse

Schweinemedaillons mit Rhabarbergemüse

Die Rhabarbersaison hat begonnen. Schon botanisch zählt Rhabarber ja eigentlich zu den Gemüsen. Nachdem wir letztes Jahr den schon mal als Beilage zu Fisch gegessen hatten, wurde dieses Jahr die Saison wieder mit Rhabarbergemüse begonnen, dieses Mal an Schweinemedaillons. Wir waren alle begeistert. Ich gebe hier mal die Menge an, die ich gekocht hatte, aber es hätte für uns alle noch etwas mehr Rhabarber sein können. Sehr zu empfehlen, da genial lecker!

Zutaten

Für 3 Personen

  • 400 g Rhabarber
  • 6 EL Zucker (gestrichen)
  • 30 g Butter
  • 4 EL Weißweinessig
  • 20 grüne Pfefferkörner
  • 6 Schweinemedaillons
  • Salz, Pfeffer (oder Grillgewürz vom Metzger)
  • Öl für die Pfanne

Zubereitung

  1. Den Rhabarber schälen, in etwa 2 cm lange Stücke schneiden. Zucker in einer beschichteten Pfanne schmelzen, Butter unterrühren und den Rhabarber darin karamellisieren. Mit dem Essig ablöschen und die Pfefferkörner unterrühren und etwa 5 Minuten köcheln lassen.
  2. Die Medaillons salzen und pfeffern, Öl in einer zweiten Pfanne erhitzen und die Medaillons von beiden Seiten etwa 5 Minuten (je nach Dicke) anbraten.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 30 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Essen und trinken für jeden Tag - 365 Blitzrezepte, S. 147

Dazu schmeckt: Basmatireis

23.04.08

Rezept: Bärlauchblinis

Bärlauchblinis

Unser letzter Bärlauch dieses Jahr wurde in diesen Snack verwandelt. Laut Rezept soll man etwa 14 Blinis ausbacken können. Ich habe den Teig schon nur esslöffelsweise verwendet, dennoch wurden es bei mir gerade mal 8 Blinis. Dennoch fand ich es superlecker. Die Kombination mit dem Schmand und dem geräucherten Lachs passt supergut dazu. Werden wir in der nächsten Bärlauchsaison sicher wiederholen.

Zutaten

Für 4 Personen als Vorspeise

  • 75 g Weizenmehl (Typ 405)
  • 50 g Buchweizenmehl
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 1 Prise Zucker
  • 1 Ei (M)
  • 125 ml Milch, lauwarm
  • 1 Bund Bärlauch
  • 200 g Schmand
  • Salz, Pfeffer
  • 2 EL Zitronensaft
  • Öl für die Pfanne
  • 200 g geräucherter Lachs in Scheiben

Zubereitung

  1. Beide Mehlsorten mit der Trockenhefe und dem Zucker mischen. Das Ei trenne, Eiweiß in den Kühlschrank stellen und das Eigelb mit der Milch und dem Mehl verkneten. Abgedeckt 30 Minuten ruhen lassen.
  2. In der Zwischenzeit den Bärlauch waschen, trockenschütteln, fein hacken und untermischen. Für weitere 30 Minuten gehen lassen.
  3. In der Zwischenzeit Schmand mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft verrühren bzw. abschmecken
  4. Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Blinis darin esslöffelweise ausbacken (etwa 5 Minuten pro Seite bei 7/9). Fertige Blinis im Ofen warm stellen.
  5. Blinis mit Schmand und geräuchertem Lachs garniert servieren.

Zubereitungszeit: etwa 25 Minuten Arbeitszeit (unterbrochen) + 60 Minuten Ruhezeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU - Landküche, S. 17

21.04.08

Rezept: Bärlauchquark

Bärlauchquark

Wir hatten Freunde zu Besuch, die wir viel zu lange nicht mehr gesehen hatten. Für einen gemütlichen Abend mit vielen Gesprächsthemen gibt es doch nichts besseres als ein Fondue (Schwein und Rind). Als Dip gab es neben der leicht abgewandelten Bananensauce diesen Quark mit Bärlauch. Schmeckte sehr gut zum Rind und Baguette. Auch mit neuen Kartoffeln sicher extrem lecker.

Zutaten

Für 1 Schälchen

  • 250 g Quark
  • 1 Bund Bärlauch (etwa 40 g)
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Den Quark mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe etwa 2 Minuten durchrühren (dadurch verliert er dieses stumpfe Mundgefühl).
  2. Bärlauch waschen, trockenschütteln und beliebig fein hacken, unter den Quark mischen, etwas zum Bestreuen zurückhalten.
  3. Mit Salz und Pfeffer aus der Mühle abschmecken und mit dem restlichen Bärlauch bestreuen.

Zubereitungszeit: fertig in 10 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: improvisiert

20.04.08

Koch-Event-Jubiläum

3-Jahres-Jubiläum Blog-Event: CakeSchon seit 3 Jahren gibt es beim Kochtopf das monatliche Kochevent. Die Eventthemen waren bis jetzt alle sehr spannend! Passend zum Geburtstag werden wunderschöne Kuchenrezepte und -fotos gesucht. Ich freue mich schon auf leckere Schlemmereien. Da werde ich mal in mich gehen, was ein würdiges "Mitbringsel" zu diesem Jubiläum ist. Das letzte Event, die Aphrodisischen Gaumenfreuden, zu denen Barbara aufgerufen hatte, haben gleich zwei Teilnehmer gewonnen: Kochfun mit Spargel mit Orangen-Hollondaise sowie die Hedonistin mit Liebeskugeln. Herzlichen Glückwunsch den Gewinnern!

Rezept: Sherryhähnchen

Sherryhähnchen

Unser Geflügelstand hatte Hähnchenkeulen im Angebot. Da mussten wir natürlich zuschlagen. Dazu suchten wir uns dann ein spanisches Rezept aus, bei dem die Hähnchenkeulen in Sherry etwa 12 Stunden marinieren. Wir hatten nur etwas Probleme, die Keulen komplett in den Sherry zu betten, denn irgendwie waren unsere Schüsseln alle ungeschickt. Also wurde immer mal wieder gewendet. Ansonsten aber superlecker, wir waren mal wieder sehr angetan.

Zutaten

Für 4 Personen

  • 4 Knoblauchzehen
  • 200 ml Sherry
  • 1 El Honig
  • 4 Hähnchenkeulen
  • Salz, Cayennepfeffer
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 kleine Staude Kirschtomaten
  • 1 EL Pinienkerne

Zubereitung

  1. Knoblauchzehen schälen und andrücken, Sherry aufkochen, Honig und Knoblauchzehen zugeben und wieder abkühlen lassen.
  2. Die Hähnchenkeulen abspülen, trockentupfen und mit Salz und Cayennepfeffer einreiben, in den Sherry legen. Kühl gestellt und abgedeckt 12 Stunden marinieren.
  3. Die Keulen aus der Marinade nehmen, trockentupfen.
  4. Das Öl in einer Pfanne erhitzen, Keulen darin anbraten. Die Marinade durch ein Sieb hinzugießen.
  5. Darin für etwa 15 Minuten bei geschlossenem Deckel schmoren, wenden.
  6. Tomaten waschen, hineinlegen, Pinienkerne darüberstreuen und für weitere 5 Minuten schmoren.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeits- + 12 Stunden Marinierzeit + 20 Minuten Schmorzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU - Spanien, S. 132

19.04.08

Rezept: Spaghetti an Bärlauch-Sahnesauce

Spaghetti an Bärlauch-Sahnesauce

Es gab noch Bärlauch. Eigentlich wollte ich den ja in Kombination mit Spargel essen, aber dafür war ich heute zu spät auf dem Markt. Also wurde improvisiert und eine leckere Pastasauce daraus. Ich habe hier einfach eine klassische Sahnesauce abgewandelt. Nicht wirklich figurfreundlich, aber genial lecker! Wer Bärlauch hat: sehr zu empfehlen.

Zubereitung

Für 2 Personen

  • Salzwasser
  • 1 Zwiebel
  • 1 EL Olivenöl
  • 100 ml Weißwein
  • 200 ml Sahne
  • 1 Bund Bärlauch
  • 200 g Spaghetti
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Salzwasser für die Spaghetti aufsetzen. Die Zwiebel schälen und fein hacken. In einer Sauteuse (oder einem ähnlichen Topf) das Olivenöl erhitzen und die Zwiebel darin glasig anschwitzen, mit Weißwein ablöschen und fast komplett einköcheln lassen.
  2. Mit Sahne aufgießen. Den Bärlauch waschen, trockenschütteln und fein hacken, in die Sahnesauce geben und bei niedriger Hitze (3/9) auf etwa die Hälfte einreduzieren lassen.
  3. In der Zwischenzeit schon die Spaghetti etwa 8 Minuten al dente kochen, abgießen.
  4. Die Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken, Spaghetti mit der Sauce mischen und servieren.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 25 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: aus Kühlschrankinhalt improvisiert

18.04.08

Rezept: Kartoffel-Bärlauch-Gratin

Kartoffel-Bärlauch-Gratin

Meine Schwiegereltern waren zu Besuch. Ich hatte Schweinefilet besorgt, das zu Medaillons geschniiten und, mit Pfeffer und Salz gewürzt, angebraten. Dazu gab es als Gemeinschaftswerk diese Beilage. Genial lecker, denn der Bärlauch gibt dem Essen eine superleckere Würze. Auch zu gebratenem oder gegrilltem Fisch stelle ich es mir sehr lecker vor.

Zutaten

Für 4 als reichlich bemessene Beilage

  • 1,2 kg fest kochende Kartoffeln (Cilena genommen)
  • 1 Zwiebel
  • 1 Bund Bärlauch (etwa 40 g)
  • 1 EL Butter
  • 200 ml Sahne
  • Meersalz, Pfeffer
  • 70 g Greyerzer

Zubereitung

  1. Die Kartoffeln waschen und im gelochten Einsatz des Schnellkochtopfes 10 Minuten auf dem 2. Ring garen. Bätlauch waschen, trockenschütteln und fein hacken. zwiebel schälen und ebenfalls fein hacken. Den Ofen auf 250°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Butter in einem kleinen Topf erhitzen, die Zwiebel darin glasig andünsten mit der Sahne ablöschen, Bärlauch zugeben. Alles aufkochen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Die Kartoffeln abschrecken, pellen und in Scheiben schneiden. Kartoffeln dachziegelartig einschichten. Die Sahne darüber gießen. Käse darüber reiben.
  4. Auf mittlerer Schiene etwa 5 Minuten gratinieren.

Zubereitungszeitfertig in etwa 35 Minuten

Schwierigkeit: leicht

Quelle: wenig variiert nach Bärlauch - frisch aus dem Frühlingsgarten, S. 58

17.04.08

Rezept: gefüllte Makrele

gefüllte Makrele

Bei unserem Fischhändler gab es jetzt mal Makrelen, nicht ganz perfekt (rein ökologisch gesehen), aber ich hatte es noch nie gegessen und daher musste das einfach mal sein. Dazu suchten wir uns dieses Rezept aus, das den Fisch ganz wunderbar begleitete, superausgewogen und genial lecker. Im Gegensatz zu der von uns häufig gefüllten Forelle dominiert hier nicht die Füllung, sondern der Fisch. Sehr lecker!

Zutaten

Für 2 Personen

  • 2 Makrelen
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Zwiebel
  • 1 Möhre
  • 1 kleine Fenchelknolle mit Grün
  • 20 g Butter
  • 1 Prise gemahlener Piment
  • 3 EL gehackte Petersilie (TK)
  • 1 EL Semmelbrösel
  • 1 Ei (M)
  • 2 EL weißer Wermut trocken (Martini bianco genommen)
  • 2 EL Wasser
  • Fett für die Form

Zubereitung

  1. Den Fisch abspülen, trockentupfen und von innen und außen salzen und pfeffern.
  2. Zwiebel und Möhre schälen und fein würfeln. Fenchelgrün abschneiden und beiseite legen, den Rest putzen und ebenfalls fein würfeln.
  3. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  4. Die Hälfte der Butter in einer Pfanne erhitzen, das Gemüse darin anbraten, dabei öfters wenden. Nach 2 Minuten vom Herd nehmen, mit Salz, Pfeffer und Piment abschmecken. Dann die Petersilie, Semmelbrösel und das Ei untermischen.
  5. Eine längliche Form fetten. Jeweils einen Teil der Füllung in das Innere der Makrele geben, in die Form legen und die restliche Füllung um die Fische herum verteilen. Wermut mit Wasser mischen und über die verteilte Gemüsefüllung gießen.
  6. Im vorgeheizten Ofen 25 Minuten auf mittlerer Schiene garen.
  7. Fenchelgrün fein hacken, restliche Butter in einer Pfanne schmelzen, das Grün unterrühren und über die Makrelen geben.

Zubereitungszeit: 20 Minuten Arbeits- + 25 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU Küchenbibliothek - Fisch und Meeresfrüchte, S. 114

13.04.08

Rezept: Bärlauchcremesuppe mit verlorenem Ei

Bärlauchcremesuppe mit verlorenem Ei

Michel hatte sich mein Bärlauchbuch ausgeliehen, um einen Teil seines auf dem Markt erstandenen Bärlauchs in diese Suppe zu verwandeln. Da auch sein Bärlauch nicht so geschmacksintensiv war, ist diese Supppe nicht sehr bärlauchdominiert, sondern hat eine interessante Würze. Das pochierte Ei geht in der Suppenschale tatsächlich verloren. Also am besten in einem Suppenteller servieren.

Zutaten

Für 4 Personen

Für die Suppe:

  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 große mehligkochende Kartoffel
  • 1 kleine Karotte
  • 1 kleines Stück Knollensellerie
  • 100 g Bärlauch (etwa 3 Bund)
  • 2 EL Olivenöl extra nativ
  • 800 ml Gemüsebrühe
  • Meersalz, Pfeffer
  • Olivenöl zum Beträufeln
  • Parmesan zum Bestreuen

Für die verlorenen Eier:

  • 2 l Wasser
  • 100 ml Weißweinessig
  • 4 frische Freilandeier

Zubereitung

  1. Für die Suppe Zwiebel, Kartoffel, Karotte und Sellerie schälen und mittelfein hacken. Bärlauch waschen, trockenschütteln und in Streifen schneiden.
  2. Zwiebel und Bärlauch in einem Topf im Olivenöl andünsten, dann das restliche Gemüse zufügen und ebenfalls kurz anschwitzen, dann mit Gemüsebrühe ablöschen und aufkochen lassen. Bei schwacher Hitze und geschlossenem Deckel etwa 20 Minuten köcheln lassen, dann alles fein pürieren.
  3. Für die pochierten Eier das Wasser mit dem Essig während der Kochzeit der Suppe aufkochen und sieden (nicht kochen!) lassen. Die Eier einzeln in eine Suppenkelle aufschlagen und damit vorsichtig in das Wasser geben, bei siedendem Wasser in etwa 4 Minuten pochieren und mit einer Schaumkelle herausheben.
  4. Die Suppe nochmals aufkochen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. Die Suppe in Teller geben (bei Suppentasse ist das Ei wirklich verloren), mit Olivenöl beträufeln und etwas Parmesan darüber reiben.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 40 Minuten

Schwierigkeit: Pochieren

Quelle: etwas variiert nach Bärlauch - frisch aus dem Frühlingsgarten, S. 16

So die Suppe mit gefundenem Ei:

Bärlauchcremesuppe mit gefundenem Ei

Andere Suppen mit Bärlauch:

11.04.08

Rezept: Bärlauchquiche mit Sesamsamen

Bärlauchquiche mit Ssesamsamen

Wir hatten auf dem Markt endlich Bärlauch bekommen, da der in unserer näheren Umgebung trotz eifriger Suche nicht zu finden war. Als erste Bärlauchvariante dieses Jahr gab es diese Quiche. Wir fanden sie lecker. Leider reichte unser ergatterter Bärlauchvorrat nicht ganz, so dass wir weniger nehmen mussten. Mit der vollen Menge wäre es bestimmt noch aromatischer gewesen, daher hier so angegeben. Wir haben nur noch Sesamsamen darüber gestreut, das gab dem Ganzen noch mal einen kleine Kick, auch der Teig war nicht schlecht, wenn auch von vorneherein mit weniger Flüssigkeit zubereitet, denn das konnte nicht funktionieren.

Das ist gleich noch ein Beitrag zum laufenden DKduW.

Zutaten

Für 3 als Hauptspeise in einer 28-cm Quicheform

Für den Teig:

  • 250 g Mehl (Typ 405)
  • 3 EL Sesamsamen
  • 1/2 TL Meersalz
  • 125 g kalte Butter
  • 1 EL kaltes Wasser

Für den Belag:

  • 200 g Bärlauchblätter (etwa 4 Bund)
  • 2 Eier (M)
  • 200 g Naturjoghurt
  • 100 g Saure Sahne
  • 150 g Greyerzer (Käse)
  • Gewürze: Meersalz, Muskat, Cayennepfeffer, gemahlener Kardamom

Außerdem:

  • Fett für die Form
  • Backpapier und Linsen zum Blindbacken
  • Sesamsamen zum Bestreuen

Zubereitung:

  1. Für den Teig das Mehl mit den Sesamsamen und Salz mischen, Butter in Stücken zugeben, und Wasser zugeben und alles rasch verkneten.
  2. Die Form fetten, den Teig passsend ausrollen, dabei einen etwa 2,5 cm hohen Rand formen, kühl stellen.
  3. Für den Belag den Bärlauch waschen, trockenschütteln und in Streifen schneiden. Mit Eiern, Joghurt, Saurer Sahne verrühren. Den Käse reiben, unterheben, mit Salz, Cayennepfeffer, frisch geriebenem Muskat und dem Kardamom abschmecken.
  4. Backpapier aus den Teig legen, Linsen darauf legen und etwa 5 Minuten auf mittlerer Schiene blind backen. Dann wieder herausnehmen, Backpapier mit Linsen entfernen.
  5. Belag auf dem Boden verteilen, nach Belieben Sesamsamen darüber verstreuen. Auf mittlerer Schiene für etwa 30 Minuten backen.

Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten Arbeits- + 35 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: variiert nach Bärlauch - frisch aus dem Frühlingsparadies, S. 70

So im Ganzen:

Bärlauchquiche ganz

Kochbuch: Bärlauch - Frisch aus dem Frühlingsparadies

Bärlauch - frisch aus dem FrühlingsparadiesDieses Buch habe ich vor Jahren gekauft, als die Bärlauchsaison gerade vorbei war und der Buchladen wohl keine Lust hatte, dieses Büchlein in den eigenen Regalen bis zur nächsten Saison zu bringen. Da habe ich mich dann erbarmt und dem Büchlein Asyl gewährt. Dieses Jahr durfte es sich dann mal bewähren. Unser befreundeter Nachbar kochte auch gleich mit, so dass wir mehrere Rezepte testen konnten. Das Ergebnis war durchwachsen: einige superlecker, andere extrem enttäuschend. Das kann aber auch am verwendeten Bärlauch liegen, der sehr jung und zart aber nicht so intensiv war. Zurück zum Buch: die Rezepte sind gegliedert nach Suppen, Vorspeisen und Salaten, Hauptgerichten sowie Brot, Brötchen und Kuchen. Abgerundet wird es durch eine kurze Einführung zum Bärlauch sowie ein übersichtliches Register, bei dem für andere Hauptzutaten die Seiten mit passenden Rezepten aufgeführt sind.

Pro Doppelseite sind 1-2 Rezepte angegeben, die meisten mit schönem, großformatigem Foto, das sehr ansprechend gestaltet ist. Die Zutatenliste ist übersichtlich am Rand aufgelistet mit Untergliederung nach den wichtigen Schritten wie Suppe und Einlage seperat. Die Arbeitsanleitung ist untergliedert und gut verständlich beschrieben.

Insgesamt ein Buch, das schöne Ideen zum Bärlauch liefert. Hier findet sich mehr als nur Bärlauchsuppe. Das Buch ist aktuell (wieder) im gutsortierten Buchladen oder bei Amazon erhältlich.

Aus diesem Buch schon vorgestellt:

10.04.08

Restaurant: Zum Starstecher

Als erstes Restaurant möchte ich das Restaurant Zum Starstecher vorstellen. Dort waren wir gestern Abend essen. Etwas versteckt in Potsdam gelegen (Verlängerung der Mittelstraße vom Holländischen Viertel) empfing uns eine freundliche Atmosphäre, man stellte sich vor, als man an unseren Tisch kam und half uns beim kleinen Umräumen, damit der Kinderwagen an den Tisch passte. Die Möbel waren aus Massivholz und die Blumen echt, so dass mit dem warmen Licht, der Holztäfelung und der dezenten Klaviermusik man sich sehr gut entspannen konnte. Die Speisekarte ist nicht sehr umfangreich, bietet aber für jeden Geschmack etwas und wechselt saisonal. Die Weine sind aus dem Süden Deutschlands.

Wir entschieden uns zunächst für ein Wiener Schnitzel mit Bratkartoffeln und Gemüse für 16,90 € (ich) sowie "In Aromen geschmorte Hirschkalbskeule mit Rosmarinkartoffeln uns Rotweinschalotten mit Staudensellerie" für 17,90 € (mein Mann). Der Gruß aus der Küche war eine Tomatenmousse, die extrem aromatisch war, dazu knuspriges Weißbrot. Das Schitzel war perfekt: hauchdünnes Kalbsfleisch mit einer superknusprigen Panade, die Zitrone gab es dazu, die Bratkartoffeln mit Speck angebraten, nicht zu fettig und von einem tollen Aroma, die Möhren hatten noch Biss und waren in Butter geschwenkt. Die Hirschkalbskeule war noch rosa, das Fleisch superzart, die Kartoffeln perfekt und zum ersten Mal in meinem Leben schmeckte mir sogar Staudensellerie. Mein Mann trank dazu einen guten Lemberger, der nicht so trocken war, wie man ihn häufig bekommt. Leider hatte ich meine Kamera vergessen, so dass ich keine Bilder zeigen kann.

Netterweise wurde uns unser quäkendes Kind abgenommen, damit wir in Ruhe essen konnten und mein Essen nicht kalt wurde. Supernett, die Kleine war versorgt und ich konnte mich dem Genuss des Schnitzels widmen. Nachdem unser Kind perfekt getröstet worden war, konnten wir noch eine Nachspeise genießen. Mein Mann entschied sich für getrüffelten Käse mit zweierlei Pesto, was er sehr genoss. Ich testete die Bananenmousse auf Schokosauce. Meine Bananenmousse war ja auch sehr lecker, aber ich muss neidlos anerkennen: die hier war besser, superbananig, fluffig, einfach lecker!

Fazit: Familienfreundliches Restaurant, das zu fairem Preis eine super Qualität liefert. Hier waren wir nicht zum letzten Mal.

Restaurant-Beschreibungen

Ich habe lange überlegt, ob ich auch Restaurant-Tipps oder -warnungen mit auf meine Seite nehmen sollte. In meinem Freundeskreis wurde das immer mal wieder angeregt. Doch die Gefahr dabei ist, dass sich die Restaurants ändern, aufgegeben werden, umziehen oder den Besitzer wechseln (in einem Fall mit einem katastrophalen Qualitätsabfall). Also muss man hier nochmals hinterher sein, um eben entsprechende Änderungen anzumerken. Trotzdem werde ich das jetzt mal versuchen. Ich werde wohl überwiegend die Potsdamer Lokale beschreiben, denn hier bin ich am häufigsten unterwegs. Die Potsdamer Restaurantszene (sowie die Region) hat einige Juwele zu bieten, die ich hier nach und nach vorstellen möchte. Wer in Potsdam aktuelle Veranstaltungen sucht, kann auch hier fündig werden.

9.04.08

Rezept: Scharfe Möhrensuppe

scharfe Möhrensuppe

Möhrensuppe ist irgendwie meine Lieblingssuppe. Zeit also, eine neue Version zu testen: fruchtig durch Orangensaft, sämig durch Kartoffeln mit einer gewissen Schärfe durch die Chili, diese allerdings reduziert, da ich es nicht ganz so scharf mag. Sehr lecker und alltagstauglich, da die Suppe nach dem Schnippeln schon fast fertig ist. Leider hatte ich im Tran die ganze Chili mitgekocht, statt etwas zum bestreuen beiseite zu stellen. Kalt schmeckte sie uns auch, hatte sogar etwas von ihrer Schärfe verloren.

Zutaten

Für 4 Personen zum Sattessen

  • 800 g Möhren
  • 1 große mehligkochende Kartoffel (etwa 200 g; Adretta genommen)
  • 2 mittelgroße Zwiebel
  • 1 rote Chilischote
  • 2 EL Butter
  • 250 ml Orangensaft
  • 1000 ml Gemüsebrühe
  • 200 g Saure Sahne
  • 50 g Schlagsahne
  • Salz, Pfeffer, Zucker
  • Limettensaft
  • 1/2 Bund Koriander

Zubereitung

  1. Möhren, Kartoffeln und Zwiebeln schälen und grob würfeln, Chilischote halbieren, Kerne und weiße Haut entfernen, fein würfeln, die Hälfte der Chiliwürfel beiseite stellen.
  2. Butter in einem Topf zerlassen, Gemüsewürfel samt der Hälfte der Chili darin anschwitzen, mit Orangensaft ablöschen und mit Gemüsebrühe aufgießen, 30 Minuten bei mäßiger Hitze (4/9) bei geschlossenem Deckel köcheln lassen.
  3. Saure Sahne und Schlagsahne zugeben, alles pürieren, mit Salz, Pfeffer, Zucker und Limettensaft abschmecken.
  4. Koriander waschen, trockenschütteln und grob hacken. Vor dem Servieren mit den beiseite gestellten Chiliwürfeln über die Suppe streuen.

Zubereitungszeit: fertig in 45 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Essen und trinken für jeden Tag 04/08. S. 54

Andere Suppen mit Möhren/ Karotten:

7.04.08

Rezept: Huhn an scharfer Schokosauce

Huhn an scharfer Schokosauce

Blog-Event XXXII - Aphrodisische GaumenfreudenWir sind von dem Blogevent mehr als begeistert. Das Thema wurde von Barbara mehr als gut gewählt. So gab es in erwählter Runde erneut ein scharfes Essen! Dieses Mal Chilischoten in Kombination mit sündiger Schokolade (wobei das Rezept hier stark verbesserungswürdig war, viel zu wenig schokoladig im Original) und einem unschuldigen Hühnchen, bei dem uns nur die Schenkel interessierten. Ein wirklich gelungener Abend!

Zutaten

Für 4 Personen

  • 4 Hähnchenkeulen (mit Rückenstück)
  • Salz (etwa 2 gestrichene EL)
  • 2 EL Öl (Maiskeimöl genommen)
  • 400 ml Hühnerbrühe
  • 2 Chilischoten (lt. Rezept 4-5, aber unsere waren mehr als hot)
  • 3 kleine Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 EL Öl
  • 100 g Tomatenmark, 3-fach konzentriert
  • 4 gehäufte EL Kakaopulver (der echte ohne Zucker)
  • 50 g Zartbitterschokolade (mindestens 60, bei uns 70%ig)
  • 1/2 TL Zimtpulver
  • Pfeffer, Zucker

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Hähchenkeulen waschen, trockentupfen und mit Salz einreiben. In einem flachen Bräter die Keulen im Öl von allen Seiten scharf anbraten und im Ofen auf mittlerer Schiene 35-40 Minuten fertig garen.
  2. Die Hühnerbrühe aufkochen, die Chilis putzen, Kerne und weiße Haut entfernen, fein hacken und in die Hühnerbrühe geben. Hände waschen.
  3. Zwiebeln und Knoblauch schälen, beides fein hacken, in einem weiteren Topf im Öl glasig andünsten, dann das Tomatenmark zugeben und ebenfalls anrösten (dabei viel rühren).
  4. Die Hühnerbrühe samt Chilis zugießen, die Schokolade, das Kakaopulver zugeben und unter Rühren schmelzen, Zimtpulver unterrühren.
  5. Die Hähnchenkeulen auf Teller legen und den Bratfond etwas entfetten und in die Sauce gießen. Die Sauce mit Pfeffer und Zucker abschmecken.

Zubereitungszeit: 20 Minuten Arbeits- + 40 Minuten Bratzeit

Schwierigkeit: recht einfach

Quelle: deutlich variiert nach GU - Noch mehr Rezepte unter 1,50€, S. 30

Dazu schmeckt: Basmatireis oder Fladenbrot

5.04.08

Rezept: Gurken-Lachs-Pfanne

Gurken-Lachs-Pfanne.jpg

Ich mag ja die Kombination von geschmorter Salatgurke und Fisch (wie hier zu lesen). Dieses Mal fiel die Wahl auf eine Kombination von Lachs und Gurke. Das Essen ist ruckzuck fertig und dabei noch lecker. Das kommt bei uns ab sofort öfter mal auf den Tisch. Hier mein Beitrag zum laufenden DKduW, dieses Mal aus einem neuen Buch.

Zutaten

Für 2 Personen

  • 1 Salatgurke
  • 1 Zwiebel
  • 350 g Lachsfilet
  • 1 EL Öl
  • 150 ml Schlagsahne
  • 125 ml Gemüsebrühe
  • 3 TL körniger Senf (nicht ganz so scharfen)
  • 1/2 Bund Petersilie
  • Salz, Pfeffer
  • Zitronensaft

Zubereitung

  1. Die Salatgurke schälen, hablieren und die Kerne herauskratzen, dann in etwa 1 cm dicke Stücke schneiden. Die Zwiebel schälen und fein hacken. Das Lachsfilet abspülen, trockentupfen und in etwa 2,5 cm dicke Würfel schneiden.
  2. Das Öl in der Pfanne zerlassen. Zuerst die Zwiebelwürfel goldig andünsten, dann die Gurkenwürfel zugeben, alles etwa 2 Minuten anbraten, mit Sahne und Brühe ablöschen und den Senf unterrrühren. Bei mittlerer Hitze (4/9) und geschlossenem Deckel etwa 10 Minuten schmoren lassen (eher kürzer).
  3. Die Lachswürfel vorsichtig zugeben und erneut bei geschlossenem Deckel etwa 7 Minuten dünsten. Die Petersilie abspülen, trockenschütteln und fein hacken.
  4. Alles mit der Petersilie, Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 25 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Essen und Trinken für Jeden Tag - 365 Blitzrezepte, S. 208

Dazu schmeckt: Basmatireis

Kochbuch: Essen und Trinken Für jeden Tag - 365 Blitzrezepte

Essen und trinken für Jeden Tag - 365 BlitzrezepteDa es bei mir jetzt immer öfter schnell gehen muss, wurde dieses Buch neulich beim Stöbern noch mitgenommen. Hier werden Rezepte der Zeitschrift nach Monaten vorgestellt. Dabei sind die Monate in sich nicht weiter untergliedert, sondern wohl (meines Erachtens) aus alten Heften 1:1 übernommen. So hat man ein recht dickes, vom Format aber kleines Buch vor sich. Die Fotos sind sehr schön gestaltet. Die Zutaten sind im Rezept deutlich hervorgehoben, die Arbeitsanleitung ist gut verständlich beschrieben. Innerhalb eines Monats sind die Rezepte nicht weiter sortiert.

Im Anhang findet sich nicht nur ein alphabetisches Rezeptverzeichnis, sondern auch eine Übersicht über alle Rezepte mit Fleisch, Geflügel, Fisch sowie Toast, Vorspeisen, Suppen, Salat und Gemüse, Eierspeisen, Snacks, Pasta, Reis und Kartoffeln sowie Süßes. Ich habe noch nicht so viel getestet, mir aber schon einiges vorgemerkt. Das Buch ist extrem alltagstauglich und kombiniert Klassiker mit frischen, neuen Ideen. Bislang daraus vorgestellt:

Das Buch ist im Handel oder bei bei Amazon erhältlich.

Tipp: Fisch - ohne schlechtes Gewissen einkaufen

Mich ärgert es immer wieder, wenn ich bei Kochsendungen sehe, dass Fische, die auf der Roten Liste stehen, zubereitet werden. Ich mag auch Fisch, koche das auch supergerne. Doch schon beim Rezeptaussuchen wird es schwierig, denn welcher Fisch ist denn nun gefährdet und welcher nicht? Hier hat der WWF Abhilfe geschaffen und eine tolle Einteilung online gestellt, die man als PDF oder hier noch ausführlicher findet. Damit man auch ohne schlechtes Gewissen genießen kann.

3.04.08

Rezept: Mulligatawny

Mulligatawny

Wer kennt nicht den Silvester-Klassiker Dinner for one, bei dem James fragt: "Some more Mulligatawny-Soup?" Beim Blättern stießen wir durch Zufall auf das Rezept. Da uns diese Suppe bislang gar nichts sagte, wurde sie natürlich baldmöglichst getestet. Kurzgesagt handelt es sich um eine fruchtige Hühnersuppe mit ausgeprägter Currynote. Wir fanden sie sehr lecker, wenn auch wenig Ähnlichkeit mit dem Kochbuchfoto festzustellen war. Eigentlich wird ein 1 kg schweres Suppenhuhn zerlegt, angebraten und am Schluss ausgelöst und fein gehackt. Runtergerechnet für uns 2 wurde dann ein Hähnchenbrustfilet daraus, das wir auch noch etwas grob gewürfelt hatten. Dennoch harmonierte das Hähnchen mit dem Apfel und dem Curry wunderbar.

Zutaten

Für 2 Personen

  • 300 g Hähnchenbrustfilet
  • 1 EL Weizenmehl Typ 405
  • 2 TL Currypulver
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 1/2 TL gemahlener Ingwer
  • 1 EL Butter
  • 3 Gewürznelken
  • 6 schwarze Pfefferkörner
  • 1 Apfel
  • 750 ml Hühnerbrühe
  • 1 EL Zironensaft
  • 60 ml Sahne

Zubereitung

  1. Hähnchenbrustfilet waschen, trockentupfen. Mehl mit Curryp, Kurkuma und Ingwer mischen und das Fleisch damit überall schön einreiben, etwa 20 Minuten einziehen lassen.
  2. Nelken und Pfefferkörner in ein Gewürzsäckchen geben, Apfel schälen und reiben. Hähnchenfleisch würfeln.
  3. In einem Topf die Butter erhitzen, die Hähnchenwürfel darin anbraten, dann die Gewürze samt geriebenem Apfel und Hühnerbrühe zugeben und zugedeckt 45 Minuten bei geringer Hitze (2/9) bei geschlossenem Deckel köcheln lassen.
  4. Gewürzsäckchen herausnehmen, Zitronensaft und Sahne angießen, ggf. noch mit etwas Curry abschmecken und servieren.

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten Arbeits- + 20 Minuten Marinier- + 45 Minuten Kochzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: variiert nach Das grosse Buch der asiatischen Küche, S. 238

Anmerkung: Das eigentliche Rezept ist für 6 Personen, dann Flüssigkeitsmengen und Gewürze verdoppeln, 1 kg Suppenhuhn samt Haut und Knochen etwas zerteilen, alles anbraten, beim letzten Punkt das Huhn ebenfalls mit herausnehmen, das Fleisch auslösen und fein würfeln, wieder zurückgeben und mit Zitronensaft und Sahne aufgießen.

2.04.08

Rezept: Zanderfilet an Blutwurstrisotto mit Bananen-Chili-Chutney

Zanderfilet mit Blutwurstrisotto und Bananen-Chili-Chutney

Blog-Event XXXII - Aphrodisische GaumenfreudenBarbara ruft für diesen Blogevent zu Aphrodisischen Gaumenfreuden auf. Da wir jetzt Hochzeitstag hatten, gab es diese zunächst obskur klingende Kombination. Wir hatten das vor ewigen Zeiten bei J.B.Kerners Kochsendung gesehen, seither schlummerte es auf meiner Nachkochliste. Das Chutney schmeckt lecker nach Banane, wobei Ingwer und Chili schön harmonieren, aber nicht dominieren. Das Chutney schmeckt nicht nur herausragend zum Fisch, es unterstützt auch das Risotto, das wiederum herrlich zum Fisch schmeckt. Das Blutwurstrisotto an sich ist schon ungeheuer lecker, aber auch hier wird es durch die Kombination noch mal verbessert. Ich konnte es mir ja nur schwer vorstellen, aber wer wagt, der gewinnt. Insgesamt genial lecker und somit ein würdiger Teilnehmer an diesem Blogevent. Nachkochen empfohlen.

Zutaten

Für 2 Personen

Für das Chutney:

  • 1 Banane
  • 1 EL Zucker
  • 3 EL Zitronensaft
  • 3 EL Apfelsaft
  • 20 g Ingwer
  • 1 frischer Chili

Für das Risotto:

  • 100 g Blutwurst
  • 1 Schalotte
  • 1 Knoblauchzehe
  • 350 ml Gemüsefond
  • 2 EL Olivenöl
  • 100 g Risottoreis (Arborio genommen)
  • 50 ml Weißwein
  • 45 g Butter
  • 40 g Parmesan
  • 1 TL getrockneter Majoran
  • Salz, Pfeffer

Für den Fisch:

  • 400 g Zanderfilet
  • Salz, Pfeffer
  • 1 EL Mehl Typ 405
  • 2 EL Butter

Zubereitung

  1. Für das Chutney die Banane schälen und würfeln. Den Zucker in einem Topf karamellisieren, Bananenwürfel zugeben und mit den beiden Säften ablöschen.
  2. Ingwer schälen und fein würfeln, Chili waschen, entkernen und ebenfalls fein würfeln, beides zugeben, noch 2 Minuten köcheln und abkühlen lassen.
  3. Für das Risotto die Blutwurst schälen und fein würfeln. Schalotte und Knoblauch schälen und ebenflals fein würfeln. Den Gemüsefond aufsetzen und zum Kochen bringen, konstant köcheln lassen.
  4. Olivenöl in einem Topf erhitzen und Schalotte und Knoblauch darin goldgelb andünsten, dann Risottoreis ebenfalls glasig anschwitzen, mit Weißwein ablöschen. Dann schöpfkellenweise den Gemüsefond zugeben und jweils einköcheln lassen.
  5. Für den Fisch das Filet in 2 gleich große Stücke schneiden, salzen, pfeffern und auf der Hautseite mit Mehl bestäuben. 1 EL Butter in einer Pfanne erhitzen und den Zander darin von der Hautseite anbraten, wenden und nochmal 2 Minuten von der anderen Seite braten. Vor dem Servieren einen 2. EL Butter darüber geben und schmelzen lassen.
  6. Den Parmesan reiben und sobald der Reis al dente ist, gemeinsam mit der Butter, der Blutwurst und dem Majoran unterrühren, abschmecken, alles gemeinsam servieren.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 50 Minuten

Schwierigkeit: Fisch und Risotto gleichzeitig perfekt zu bekommen

Quelle: ganz wenig variiert nach Ralf Zacherl bei J.B.Kerner am 30.12.2005