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30.03.08

Rezept: Geschmorte Kaninchenkeule

geschmorte Kaninchenkeule

Unser Ostermontag-Essen ist ja auch noch nicht vorgestellt: Wir hatten Kaninchenkeulen gekauft. Beim Blättern fiel uns mal wieder ein Rezept von Herrn Schuhbeck in die Hände. Eigentlich für Hasenkeulen gedacht, verwendeten wir es einfach und wurden mal wieder belohnt, derartig lecker! Das Fleisch war ganz zart und löste sich wunderbar vom Knochen. Dazu wurde ein Apfel-Kartoffel-Püree empfohlen, was wir auch machten - eine umwerfende Kombination. Das Püree werde ich noch mal kochen und extra vorstellen, denn die Fotos davon sind alle unscharf. Wir haben mal wieder die Fleischmenge für 2 angepasst und die Sauce für 4 belassen, so hatten wir Schwaben dann ausreichend Sauce. Nur das Passieren hatten wir durch ein leichtes Anpürieren ersetzt. Den Aceto balsamico hatten wir nicht gebraucht, da wir es schon so sehr ausgewogen fanden.

Zutaten

Für 2 Personen

Für die Keulen:

  • 2 Kaninchenkeulen (oder Hasenkeulen)
  • 3 EL Öl
  • 1 TL Puderzucker
  • 1 TL Tomatenmark
  • 80 ml Portwein
  • 250 ml Rotwein (kräftiger)
  • 1 Zwiebel
  • 1 Karotte
  • 120 g Knollensellerie
  • 250 ml Geflügelbrühe

Für die Sauce

  • 1 Lorbeerblatt
  • 4 schwarze Pfefferkörner
  • 5 Pimentkörner
  • 5 Wacholderbeeren
  • 1 TL Speisestärke
  • 1 Splitter Zimtstange
  • 1 Zacken Sternanis
  • je 1 Streifen Biozitronen- und -orangenschale
  • 1 Thymianzweig
  • 1 Scheibe Ingwer
  • 30 g kalte Butter
  • Salz, Pfeffer
  • lt. Rezept sehr alter Aceto balsamico

Zubereitung

  1. Die Keulen abspülen, trockentupfen, das1 EL Öl in einer Pfanne (besser Sauteuse) erhitzen und die Keulen hellbraun anbraten, dann aus der Pfanne nehmen. Den Puderzucker im gleichen Fett karamelisieren lassen, dann das Tomatenmark unterrühren, anbraten und mit dem Protwein ablöschen. Den Rotwein in 3 Schritten zugeben und jeweils einköcheln lassen.
  2. Das Gemüse schälen und in jeweils 1 cm große Stücke schneiden. 1 EL Öl in einer zweiten Pfanne erhitzen und das Gemüse andünsten (nicht zu scharf anbraten, etwa 6/9)
  3. Das Gemüse zum Rotwein geben, die Geflügelbrühe angießen, die Keulen auf das Gemüse legen, sie sollten von Flüssigkeit bedeckt sein. Den Deckel ganz leicht schräg auflegen.
  4. Die Hitze reduzieren, dass die Sauce nicht kocht (2-3/9) und 2 1/2 Stunden schmoren (lt. Rezept 3 1/2 - 4 Stunden), bis das Fleisch fast vom Knochen fällt. Die Keulen herausheben und warm stellen.
  5. Die Wacholderbeeren andrücken und gemeinsam mit dem Lorbeerblatt, Pfefferkörnern in ein Gewürzsäckchen geben und in die Sauce legen. Die Sauce jetzt nochmals einreduzieren lassen bis zur gewünschten Konsistenz, die Gewürze herausnehmen. Laut Rezept durch ein Sieb passieren oder, wie bei uns anpürieren.
  6. Die Speisestärke mit kaltem Wasser anrühren, unter die Sauce rühren, für weitere 2 Minuten köcheln lassen. Die restlichen Gewürze erneut in ein Gewürzsäckchen geben und für einige weitere Minuten darin ziehen lassen und wieder entfernen.
  7. Butter unter die Sauce rühren und mit Salz, Pfeffer und Aceto balsamico abschmecken.
  8. Die Keulen in der Sauce nochmals kurz erwärmen und servieren.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeits- + etwa 3 1/2 Stunden Kochzeit

Schwierigkeit: etwas anspruchsvoller

Quelle: ganz wenig variiert nach Alfons Schuhbeck - Meine bayerische Küche, S. 271 (Sauce verdoppelt)

Dazu schmeckt: ein Kartoffel-Apfel-Püree

29.03.08

Rezept: Seefisch auf Gemüsebett

Seefisch auf Gemüsebett

Ich habe vor lauter Alltag ja noch gar nicht unser Essen von Karfreitag vorgestellt: klassisch gab es Fisch. Ich hatte mich für einen Auflauf entschieden, bei dem verschiedene Fischsorten auf einem Gemüsebett aus Lauch und Möhren gegart wird. Ich hatte (faulerweise) das Gemüse nicht blanchiert, was ich aber beim nächsten Mal bei den Möhren machen würde. Beim Lauch würde ich nur noch das Hellgrüne und das Weiße verwenden. Die Gußmenge hatten wir ohnehin schon erhöht. Insgesamt superlecker, lebt aber von der Qualität des Fisches, da die Begleitung eher unterstreicht. Die Änderungen habe ich ins Rezept schon integriert.

Zutaten

Für 6 Personen

  • insgesamt 1 kg Seelachs, Rotbarsch und Kabeljau gemischt
  • 3 Stangen Lauch
  • 800 g Möhren
  • Salzwasser
  • 400 ml Schlagsahne
  • 400 ml Fischfond
  • 6 EL mittelscharfer Senf
  • 1 Prise Zucker
  • 400 g Saure Sahne
  • Salz und Pfeffer
  • 1 Bund glatte Petersilie

Zubereitung

  1. Den Fisch abspülen und in 2-3 cm große Stücke schneiden, dabei restliche Gräten entfernen.
  2. Den Lauch putzen, das Hellgrüne und weiße in dünne Scheiben schneiden. Die Möhren schälen und ebenfalls in dünne Scheiben schneiden.
  3. Salzwasser aufsetzen und die Möhrenscheiben darin 3 Minuten blanchieren, kalt abschrecken.
  4. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  5. Möhren- und Lauchscheiben in eine sehr große flache Auflaufform geben, die Fischwürfel darauf verteilen.
  6. Sahne mit Fischfond und Saurer Sahne vermischen, mit Senf, Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken. Petersilie waschen, trockenschütteln und unter die Sauce rühren, alles über den Auflauf gießen.
  7. Im vorgeheizten Ofen etwa 20 Minuten garen.

Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten Arbeits- + 20 Minuten Garzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: wenig variiert nach Dr. Oetker - Partyaufläufe, 32

Dazu schmeckt: Pellkartoffeln

28.03.08

Rezept: Suppengrün-Bolognese

Suppengrün-Bolognese

Mein Mann liegt mit 40 Fieber im Bett, das Kind wächst und schreit (es ist auch gemein, wenn man wächst). Also gibt es noch schnelleres Essen als sonst. Ich hatte Suppe geplant, meinem Mann stand der Sinn nach Pasta, also wurde das Suppengrün eben in eine Bolognese-Sauce verwandelt. Interessante Variante, die durch den Speck etwas Würze bekommt. Ich fand es auch lecker!

Zutaten

Für 2 Personen

  • 1 Bund Suppengrün
  • 1 Zwiebel
  • Salzwasser für Nudeln
  • 1 EL Öl
  • 50 g fein gewürfelterb Speck
  • 100 ml Weißwein
  • 200 g Spaghetti
  • 200 ml Schlagsahne
  • Salz, Pfeffer

Zutaten

  1. Das Suppengrün und die Zwiebel schälen und fein würfeln. Nudelwasser aufsetzen.
  2. Öl in einem flachen, größeren Topf erhitzen und die Gemüsewürfel darin anschwitzen, Speck zugeben, mit dem Weißwein ablöschen und bei geschlossenem Deckel etwa 10 Minuten bei geringer Hitze (3/9) dünsten.
  3. Nudeln nach Packungsanleitung kochen.
  4. Das Gemüse mit der Sahne aufgießen, nochmals aufkochen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. Die abgetropften Nudeln mit der Sauce vermischen und servieren.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 35 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Essen und Trinken für Jeden Tag 03/08, S. 49

27.03.08

Rezept: Brioche aus der Muffinsform

Brioche

Momentan werden ja öfters Brioche gebacken. Sie hat neulich gebacken, Appetit hatte ich aber schon bei ihr bekommen. Da ich armes Hascherl leider keine Brioche-Formen besitze, empfahl sie mir dieses Rezept. Ich habe den Teig nur vor dem Formen noch mal gehen lassen. Auch hatte ich nur 12 Kugeln gemacht und den oberen Knopf durch Eindrehen geformt. Sehr leckeres Rezept, also vielen Dank für den Tipp. Bei uns gab es das am Ostersonntag, statt der sonst üblichen Hefehasen.

Zutaten

Für 12 Brioche

  • 600 g Weizenmehl (Typ 405)
  • 100 ml warme Milch
  • 1 Würfel Hefe
  • 2 EL Zucker
  • 1 große Prise Salz
  • 200 g Butter, zimmerwarm
  • 4 frische Eier (M)
  • Fett für die Form
  • 1 Eigelb

Zubereitung

  1. Mehl in eine Schüssel sieben, Kuhle in die Mitte drücken und die Milch hineingießen, Zucker zugeben, Hefe hineinbröseln und verrühren, abgedeckt etwa 20 Minuten stehen lassen.
  2. Danndie restlichen Zutaten zugeben. Alles sehr gründlich verkneten (bei mir in der Küchenmaschine etwa 25 Minuten auf Stufe 1). Abgedeckt nochmals für 60 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
  3. Die Form fetten, aus dem Teig 12 Kugeln formen. Jeweils etwa 1/4 des Teiges so eindrehen, dass beide Kugeln noch aneinander hängen. Jeweils in eine Vertiefung der Muffinsform geben. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  4. Das Eigelb verquirlen und die Brioches damit bestreichen.
  5. Sobald der Ofen warm ist, die Muffinsform auf mittlere Schiene hineinstellen und 20 Minuten backen.
  6. Aus dem Ofen nehmen, etwas auskühlen lassen, aus der Muffinsform nehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten Arbeits- + 20 Minuten Knet- + 100 Minuten Ruhe- + 20 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Küchenlatein

So dann nach dem Backen:

Brioche aus der Muffinsform

24.03.08

Rezept: Kohlrabigemüse

Kohlrabigemüse

Das Gemüse hatten wir als Beilage am Ostersonntag zu unserem Schweinekrustenbraten genossen. Es ist superlecker. Die Meinung über die Konsistenz ging etwas auseinander. Ich fand es so genau perfekt, einigen war es schon ein Tick zu dünnflüssig. Die im Rezept vorgesehene Petersilie habe ich durch die zarten Kohlrabiblätter ersetzt. Auf jeden Fall eine leckere Variante.

Zutaten

Als Beilage für 4-6 Personen

  • 4 mittelgroße Kohlrabi, insgesamt 500 g nach Putzen, zarte Blätter werden benötigt
  • 300 ml Gemüsebrühe
  • 100 ml Sahne
  • 2 EL Butter
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • Salz, Cayennepfeffer, Muskat

Zubereitung

  1. Kohlrabiblätter beiseite legen, den Rest schälen, vierteln und in dünne Scheiben schneiden.
  2. Gemüsebrühe aufkochen, Kohlrabi darin etwa 12 Minuten dünsten, dann 1/3 herausheben. fKnoblauch schälen und in dünne Scheiben schneiden, gemeinsam mit Sahne und Butter zugeben und pürieren, das Gemüse wieder einlegen.
  3. MIt Salz, Cayennepfeffer und Muskat abschmecken. Die Kohlrabiblätter in Streifen schneiden und damit garniert servieren.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 30 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: wenig variiert nach Alfons Schuhbeck - Meine bayerische Küche, S. 297

Eine andere Version mit weniger Sauce kann man hier finden.

23.03.08

Rezept: Schweinekrustenbraten

Schweinekrustenbraten Teller

Bei uns gab es zu Ostern dieses Jahr mal wieder einen klassischen Schweinekrustenbraten, nachdem das letzte Mal schon länger her ist. So konnten wir uns gemütlich mit unseren Gästen unterhalten, während der Braten gemütlich im Ofen schmorte. Dazu gab es aus Zeitgründen Nudeln und ein Kohlrabigemüse. Das Fleisch war superzart und die Kruste ganz kross! Ich habe die vom Metzger empfohlene Zeit etwas verlängert, da ich eine etwas niedrigere Ofentemperatur gewählt hatte. Es war mal wieder genial lecker!

Ich wünsche allen ein wunderschönes Osterfest mit genauso netten Gästen wie bei uns und leckeren Schlemmereien!

Zutaten

Für 6 Personen mit Hunger

  • 2,5 kg Schweinebraten mit Schwarte (am besten beim Metzger vorbestellen)
  • 1 EL Salz
  • 3 Möhren
  • 3 Petersilienwurzeln
  • 1/4 Knolle Sellerie
  • 1 Zwiebel
  • 500 ml Wasser

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Einen hohenBräter mit Wasser ausspülen. Den Braten abspülen und auf der Fleischseite mit Salz einreiben, in den Bräter legen. Falls es der Metzger noch nicht getan hat, die Schwarte gitterförmig einschneiden und den Bräter in den Ofen schieben.
  2. Das Gemüse schälen und fein würfeln. Das Wasser zum Kochen bringen und nach 30 Minuten gemeinsam mit dem Gemüse zu dem Fleisch geben.
  3. Den Braten insgesamt 2 Stunden 15 Minuten schmoren, dabei etwa alle 20-30 Minuten mit dem Bratenwasser begießen.
  4. Dann den Ofen auf 250°C Ober-/Unterhitze schalten und sobald die Temperatur erreicht ist, weitere 10 Minuten braten, damit der Braten eine schöne Kruste bekommt.
  5. Den Bräter aus dem Ofen nehmen, das Fleisch auf eine Platte legen und die Sauce nochmals aufkochen. Mit dem Pürierstab anpürieren, damit sie etwas gebunden wird. Nach Geschmack nachwürzen (war bei uns nicht nötig).
  6. Die Sauce zum Braten servieren.

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten Arbeits- + 2,5 Stunden Bratzeit

Schwierigkeit: wird einfach, wenn man einen guten Metzger hat und seinen Empfehlungen folgt

Quelle: deutlich variiert nach Dr. Oetker - Grundkochbuch, S. 99

So direkt nach dem Ofen:

Schweinekrustenbraten

So vor dem Anschneiden:

Schweinekrustenbraten

20.03.08

Rezept: Überbackene Eier auf Kartoffelpuffer

Überbackene Eier auf Kartoffelpuffer

Ostern wirft seine Schatten voraus. Wir hatten seit ewiger Zeit dieses Rezept nicht mehr gemacht. Da wir abends eingeladen waren, gab es das als kleinen Imbiss mittags. Eigentlich ist das auch eine sehr gute Vorspeise für ein österliches Menü. Wir essen es immer wieder gerne. So kompliziert ist es gar nicht, macht aber doch einiges her. Den Aufwand kann man ganz gut über die Verwendung von (Halb-)Fertigprodukten steuern. Bei uns war dieses Mal die Kartoffelpuffermasse aus der Tüte.

Zutaten

Für 6 Personen als Vorspeise oder für 3 zum Sattessen

  • 2 Zwiebeln
  • 300 g TK-Blattspinat, aufgetaut
  • 20 g Butter
  • 100 g Saure Sahne
  • Muskat, Salz, Pfeffer
  • 6 Kartoffelpuffer
  • 6 Eier (M)
  • 60 g Parmesan

Zubereitung

  1. Zwiebeln schälen, fein hacken. Blattspinat ausdrücken. Butter in einem Topf zerlassen, Zwiebel darin andünsten, dann Spinat zugeben und mitdünsten. Saure Sahne unterrühren und mit Muskat, Salz und Pfeffer pikant abschmecken, beiseite stellen.
  2. Die Kartoffelpuffer braten. Ein Backbleck mit Backpapier auslegen und die Kartoffelpuffer darauf legen, die Spinatmasse gleichmäßig darauf verteilen.
  3. Eier trennen, dabei jedes Eigelb einzeln in eine kleine Schüssel geben. Die Eiweiße zu Eischnee schlagen. Den Parmesan reiben und unter den Eischnee heben.
  4. Den Eischnee auf dem Spinat verteilen, dabei jeweils in die Mitte eine Vertiefung drücken. In jede Vertiefung vorsichtig ein Eigelb gleiten lassen.
  5. Das Blech in den kalten Ofen auf mittlerer Schiene schieben und danna auf 225°C Ober-/Unterhitze schalten. Nach etwa 25 Minuten ist das Eiweiß gebräunt und das Eigelb noch ein klein wenig flüssig. Rasch servieren.

Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten Arbeits- + 25 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: die Eigelbe heil zu lassen.

Quelle: Brigitte - Rezepte, S. 264

18.03.08

Rezept: Apfel-Sellerie-Suppe

Apfel-Sellerie-Suppe

Bei dem kalten Wetter ist eine leckere Suppe mal wieder genau das richtige. Da ich noch ein großes Stück Sellerie im Kühlschrank liegen hatte, suchte ich mir dieses Rezept aus. Wir fanden es mal wieder sehr lecker, ich habe nur noch 1 EL Honig zugegeben, das kam mir beim Abschmecken passend vor und es schmeckte uns so besser. Insbesondere die Schnelle der Zubereitung macht diese Suppe mal wieder sehr alltagstauglich.

Zutaten

Für 2 Personen

  • 1/4 Sellerie, etwa 300 g
  • 1 Zwiebel
  • 1 Apfel (Boskop genommen, Elstar wäre vermutlich besser)
  • 1 TL Zitronensaft
  • 2 EL Öl
  • 100 ml Weißwein
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer, 1 TL Wacholderbeeren
  • 1 EL Honig
  • 100 ml Schlagsahne

Zubereitung

  1. Sellerie und Zwiebel schälen und in etwa 1 cm große Würfel schneiden. Apfel ebenfalls schälen, vierteln, 3 Teile aebenfalls vierteln, das letzte Viertel in Scheiben schneiden und mit Zitronensaft beträufeln.
  2. Öl in einem großen Topf erhitzen, Zwiebel- und Selleriewürfel darin andünsten und mit dem Weißwein ablöschen.
  3. Mit der Gemüsebrühe aufgießen und etwa 15 Minuten bei geschlossenem Deckel bei mittlerer Hitze köcheln lassen.
  4. Wacholderbeeren im Mörser andrücken, zur Suppe geben und mit Salz und Pfeffer würzen. Schlagsahne halbsteif schlagen. Die Suppe pürieren und die Sahne untermischen (kann auch ungeschlagen vor dem Pürieren zugegeben werden, schmeckt auch), mit Salz, Pfeffer, Wacholderbeeren und Honig abschmecken.
  5. Mit Apfelscheiben garniert servieren.

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten Arbeits- + 15 Minuten Kochzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Essen und Trinken für Jeden Tag 03/08, S. 29

17.03.08

Drink: Affinity

AffinitySeit langer Zeit wurde bei uns mal wieder gemixt. Diesen hier wollte mein Mann unbedingtl testen. Im Buch wird er als Klassiker beschrieben, unsere Lieblingscocktailbar hat ihn jedoch nicht auf der Karte. Er schmeckte eher herb durch den Angostura. Dennoch domniert der verwendete Whisky. Er ist ein herausragender Absackercocktail. Meine alkohohlfreie Variante war so gruselig und unfotogen, das ich sie gar nicht vorstellen will. Reiner Saft wäre eindeutig besser gewesen.

Zutaten

Für 1 Cocktailschale

  • 4 Eiswürfel
  • 3 cl Whisky
  • 1 1/2 cl Vermouth Rosso
  • 1 1/2 cl Vermouth Dry
  • 2 Tropfen Angostura

To Do

  1. Die Eiswürfel in das Rührglas geben. Den Whisky darüber laufen lassen.
  2. Vermouth Rosso und Dry zufügen, den Angostura zugeben und kräftig umrühren.
  3. Durch ein Sieb in die Cocktailschale gießen.

Dauer: etwa 3 Minuten

Quelle: GU - Cocktail Basics, S. 76

16.03.08

Rezept: Hähnchenbrust auf Aprikosensauce

Hähnchenbrust mit Aprikosensauce

Mein Mann hatte auf dem Markt eine Hähnchenbrust samt Knochen eingekauft. Dafür suchte er sich dieses Rezept aus und ich durfte mich entspannt zurücklehnen und musste nur noch genießen. Ich fand es superlecker. Allerdings hatte er das Rezept deutlich modifiziert, da die Flüssigkeitsmenge nicht wirklich ausreichte, um darin das Fleisch zu schmoren. Das hatte er aber auch ganz zart hinbekommen. Leider war das Teller-Foto dermaßen unscharf, dass ich hier das Topf-Foto präsentiere.

Zutaten

Für 2 Personen

  • 70 g Softaprikosen
  • 1 Hähnchenbrust mit Knochen
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 kleiner Zweig Rosmarin
  • 100 ml Weißwein
  • 1/2 TL Paprika edelsüß
  • 100 ml Sahne

Zubereitung

  1. Die Aprikosen würfeln. Hähnchenbrust abspülen, trockentupfen und mit Salz und Pfeffer bestäuben. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Lorbeerblatt grob zerbrechen.
  2. Hähnchenbrust in Olivenöl scharf auf der Hautseite anbraten, dann Zwiebel- und Knoblauchwürfel samt Rosmarin und Lorbeerblatt zugeben und glasig dünsten, mit dem Wein ablöschen.
  3. Die Aprikosenwürfel zugeben und mit Paprikapulver bestäuben. Bei mittlerer Hitze (4/9) bei geschlossenem Deckel etwa 20 Minuten schmoren.
  4. Die Sahne zugießen und für weitere 10 Minuten schmoren.
  5. Abschmecken und servieren.

Zubereitungszeit: etwa 10 Minuten Arbeits- + 30 Minuten Schmorzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: etwas variiert nach Bassermann - Geflügelspezialitäten, S. 56

14.03.08

Rezept: Feldsalat mit Äpfeln

Feldsalat mit Äpfeln

Wir holen immerbei unserem Bauern auf dem Markt Feldsalat. Meistens wird der recht einfach mit einer Vinaigrette angemacht. Aber jetzt wurde ich von meinem Mann von diesem sehr leckeren Salat überrascht. Der Speck wird in der Pfanne angebraten, danach die Walnüsse etwas angeröstet und zuletzt die Äpfel angeschwitzt. Wir waren begeistert, denn es hat uns sehr lecker geschmeckt. So kamen die restlichen Walnüsse aus dem Garten zu Ehren.

Zutaten

Für 2 Personen

  • 100 g Feldsalat
  • 1 Apfel (Elstar genommen, Boskop lt. Rezept)
  • 50 g geräucherter Speck (Bacon empfohlen, magere Variante genommen)
  • 1 EL Öl (geschmacksneutral, Maiskeimöl genommen)
  • 50 g Walnusskerne
  • 1 TL Puderzucker
  • Salz, Pfeffer
  • 2 TL Champagneressig (Apfelessig lt. Rezept)

Zubereitung

  1. Den Feldsalat putzen und waschen, trockenschleudern, beiseite stellen.
  2. Den Apfel schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen, in 1 cm große Würfel schneiden, Speck in Streifen schneiden.
  3. Erst die Speckstreifen in einer Pfanne knusprig anbraten, auf einem Küchenkrepp abtropfen lassen, im ausgelassenen Fett erst die Walnusskerne anrösten, dann auf Küchenkrepp ebenfalls abtropfen lassen, im restlichen Fett die Apfelwürfel andünsten.
  4. Den Feldsalat auf Tellern anrichten und mit Salz, Pfeffer bestreuen und mit Essig beträufeln. Dann die Apfelwürfel, Speckstreifen und Walnusskerne darauf verteilen.
  5. Lauwarm servieren.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 25 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU - Äpfel und Birnen, S. 18

12.03.08

Rezept: Fisch-Pilz-Gratin

Fisch-Pilz-Gratin

Wir hatten den guten Jahres-Vorsatz 2008 "Esst-mehr-Fisch" noch nicht vergessen. In letzter Zeit kam zwar immer etwas dazwischen. Doch jetzt gab es mal wieder Fisch. Meine Fischtheke hatte wunderbares Seelachsrückenfilet im Angebot. Unsere Wahl fiel auf ein Gratin mit Champignons. Die Kombination war überraschend lecker. Allerdings würden wir beim nächsten Mal eine flache Form wählen, da der Fisch in der Mitte doch deutlich länger brauchte. Also wurde nachgebacken und der Hunger wuchs.

Zutaten

Für 2 Personen

  • 350 g Fischfilet (Seelachs genommen)
  • 350 g Champignons
  • 125 g Mozzarella
  • 30 g geriebener Emmentaler
  • 30 g Semmelbrösel
  • 1/2 Bund Petersilie
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Fischfilet abspülen, trockentupfen, von evtl. noch vorhandenen Gräten mit einer Pinzette befreien und in etwa 2 cm dicke Würfel schneiden.
  2. Den Ofen auf 220°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. Champignons putzen und in dicke Scheiben schneiden, Mozzarella in etwa 1 cm große Würfel schneiden. Mozzarella mit Emmentaler und Semmelbrösel mischen. Petersilie waschen, trockenschütteln und fein hacken, untermischen.
  4. In eine flache (empfehlenswert) Auflaufform erst die Fischwürfel, dann die Champignonscheiben einschichten, alles mit Salz und Pfeffer bestreuen und mit der Gratiniermasse bedecken.
  5. Im vorgeheizten Ofen etwa 20 Minuten backen. Wenn man mehrere Schichten macht, etwa 35 Minuten Backzeit einplanen.

Zubereitungszeit: Arbeitszeit etwa 15 Minuten + 20 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU - Fish Basics, S. 93

10.03.08

Rezept: Spinat-Hack-Lasagne

Spinat-Hack-Lasagne

Wir hatten abends Besuch eingeladen. Doch wie alles momentan musste auch dieses Essen schnell und gut vorzubereiten sein. Mittlerweile habe ich eine eigene Fast-Food-Liste. Darauf stand auch dieses Rezept. Ich war aber etwas enttäuscht. Ich würde beim nächsten Mal statt des fertigen Rahmspinats Blattspinat verwenden und die Sauce selber machen. Sonst aber eine leckere, alltagstaugliche Lasagne.

Zubereitung

  • 1 Paket Rahmspinat à 450 g (oder alternativ 450 g Blattspinat und 100 ml Sahne, Muskat)
  • 2 große Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehe
  • 3 EL Olivenöl
  • 500 g gemischtes Hackfleisch
  • Salz, Pfeffer, Paprika edelsüß
  • etwa 9 Lasagneplatten (ohne Vorkochen)
  • 200 g Saure Sahne
  • 150 g geriebener Käse (Emmentaler genommen)

Zubereitung

  1. Den Spinat auftauen lassen. Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein hacken. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. In einer Pfanne Olivenöl erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch glasig andünsten, Hackfleisch zugeben und krümelig anbraten, pikant abschmecken. Rahmspinat untermischen (Blattspinat erst ausdrücken, grob hacken, dann mit Sahne und Muskat untermischen), nochmals abschmecken.
  3. Spinat-Hack-Sauce abwechselnd mit den Lasagneplatten in eine Auflaufform schichten, zuoberst Saure Sahne und geriebener Käse.
  4. Auf mittlerer Schiene etwa 30 Minuten backen.

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten Arbeits- + 30 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU - Noch mehr Rezepte unter 1,50€, S. 9

Kochbuch: Noch mehr Rezepte unter 1,50 €

GU - Noch mehr Rezepte unter 1,50€ Dieses Büchlein habe ich mir vor Jahren gekauft, als ein Buchladen pleite gegangen war und alle Bücher zum halben Preis zu haben waren. Das Sortiment war leider schon sehr ausgesucht, aber das hier habe ich mitgenommen. Leider fristete es seither ein vernachlässigtes Dasein im Bücherregal. Für die Spinat-Hack-Lasagne wurde es dann erstmals verwendet. Das Büchlein zeigt eine recht große Vielfalt an günstigen Rezepten, die trotzdem nicht die Qualität vermissen lassen. Nach Resterezepten und Speed-Rezepten mit Reis und Spinat folgen die eigentlichen Rezepte, die nach Nudeln, Eiergerichten, Fleisch, Eintöpfen und Süßem gegliedert sind.

Die Rezepte sind klassich GU jeweils mit Foto versehen, die Zutatenliste gut gegliedert und die Arbeitsanleitung untergliedert und gut nachvollziehbar gegliedert. Auch die ungefähre Arbeitszeit sowie Kalorienzahl ist angegeben. Nur die Speed-Rezepte sind im Fließtext geschrieben, die Zutaten sind hier im Fließtext versteckt und nicht seperat hervorgehoben.

Ich fand die Rezeptauswahl überraschend vielseitig und habe noch einige Rezepte auf meiner Nachkochliste stehen, die werde ich sicher noch kochen. Bislang daraus vorgestellt:

Das Buch ist leider nicht mehr im Handel erhältlich, bei Amazon werden gebrauchte Exemplare gehandelt.

9.03.08

Rezept: Schweinemedaillons in Estragonsahne

Schweinemedaillons in Estragonsahne

Wir bekamen netten Besuch. Dafür wollte ich ein leckeres Abendessen zaubern, hatte aber nicht sonderlich viel Zeit. Daher fiel meine Wahl auf dieses Rezept. Mein Estragon wächst schon wieder und da ich den eh stutzen muss, bot er sich geradezu an, dass wir eine leckere Sauce daraus zubereiten. Die Sauce war sehr lecker, das Fleisch noch rosa, also perfekt. Dazu dann Kroketten aus dem Ofen, um es noch etwas zu vereinfachen.

Da ich das Buch schon Ewigkeiten nicht mehr in der Hand hatte, ist das Rezept gleich ein Beitrag zum laufenden DKduW.

Zubereitung

Für 6 Personen

  • 2 Schweinefilets à 600 g
  • 2 kleine Zwiebeln
  • 2 Bund Estragon
  • 1 Bund Petersilie
  • 3 EL Butter
  • 2 EL Öl (Maiskeimöl genommen)
  • 300 ml Weißwein
  • 300 g Saure Sahne
  • 100 ml Schlagsahne
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Schweinefilets abspülen, trockentupfen und in etwa 4 cm dicke Medaillons schneiden, jeweils mit dem Handballen etwas flach drücken.
  2. Zwiebel schälen und fein hacken. Kräuter waschen, trockenschütteln und fein hacken.
  3. Butter und Öl in einem flachen Bräter (oder einer anderen sehr großen Pfanne) erhitzen, dann die Medaillons von beiden Seiten jeweils 2 Minuten braten, salzen und pfeffern und beiseite stellen.
  4. Die Zwiebelwürfel in das Bratfett geben und glasig dünsten, mit dem Weißwein ablöschen und auf 1/3 einkochen lassen. Dann die Kräuter und die Saure Sahne unterrühren, Sahne zugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. Bei geschlossenem Deckel und bei niedriger Hitze (3/9) das Fleisch durchziehen lassen (etwa 10-15 Minuten, je nach Dicke), dabei 1x wenden.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 40 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Brigitte - Kochen mit Kräutern, S. 114

8.03.08

Rezept: Blumenkohl-Curry-Quiche

Blumenkohl-Curry-Quiche

International Women's DayPassend zum Weltfrauentag wünschte Zorra etwas gelbes auf dem Teller. Ich schlage dafür diese Quiche vor. Leider kommt die gelbe Farbe des Currys hier nicht ganz durch. Dafür ist es ein leckerer vegetarischer Genuss. Denn das Aroma des Currys harmoniert ganz wunderbar mit dem milden Geschmack des Blumenkohls. Da die Quiche recht spontan bei meiner Mutter gebacken wurde, hatte ich keinen Kurkuma, um die gelbe Farbe noch etwas zu unterstützen. Es blieb nicht ein Krümel übrig als wir zum gemütlichen Teil des Abends übergingen.

Zutaten

Für eine 26 cm Springform

Für den Teig:

  • 250 g Mehl (Typ 405)
  • 125 g Butter
  • 1 Ei (M)
  • 1 Prise Salz

Für den Belag:

  • 1 großer Kopf Blumenkohl
  • Salzwasser
  • 600 g Saure Sahne
  • 4 Eier (M)
  • Salz, Pfeffer, 1 EL Curry
  • 150 g geriebener Käse (junger Gouda)

Zubereitung

  1. Für den Teig alle Zutaten rasch verkneten und in Frischhaltefolie gewickelt für 1 Stunde im Kühlschrank kühl stellen.
  2. Blumenkohl in Röschen schneiden und waschen. Salzwasser aufsetzen und die Röschen darin für 4 Minuten blanchieren, kalt abschrecken und gut abtropfen lassen.
  3. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  4. Eier mit Saurer Sahne und den Gewürzen verquirlen.
  5. Die Form einfetten, den Teig ausrollen und in die Form legen, dabei einen hohen Rand formen, im vorgeheizten Ofen etwa 5 Minuten blind backen.
  6. Dann die Blumenkohlröschen auf dem Boden verteilen, den Guss darüber gießen und mit dem Käse bestreuen. Auf mittlerer Schiene für weitere 40 Minuten backen.

Zubereitungszeit: etwa insgesamt 30 Minuten Arbeits- + 1 Stunde Ruhe- + 50 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: sehr frei nach GU - Quiches, S. 32

So vor dem Anschneiden:

Blumenkohl-Curry-Quiche

6.03.08

Tipp: gebratene Entenbrust

gebratene Entebrust

Ich hatte ja vor einiger Zeit Entenbrust nach einem Tipp von Tim Mälzer zubereitet. Das Fleisch war komplett zart. Ich mache ja öfters gebratene Entenbrust, aber so perfekt hatte ich sie bislang noch nie hinbekommen. Daher hier nochmal als extra Tipp. Denn diese Methode ist unschlagbar!

Zutaten

Für 2 Personen

  • 1 Entenbrustfilet (hier Barbarie-Entenbrust)
  • Salz, Pfeffer
  • Alufolie

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Die Entenbrust abspülen, trockentupfen und von der Fettseite rautenförmig einschneiden, ohne dabei das Fleisch zu verletzen.
  3. Eine Pfanne ohne Öl erhitzen, die Entenbrust darin von der Fettseite scharf etwa 5 Minuten anbraten, dann wenden, nochmals etwa 2 Minuten von der Fleischseite braten.
  4. Die Entenbrust so in die Alufolie wickeln, dass die Fleischseite komplett eingeschlossen ist und die Hautseite noch komplett herausschaut.
  5. Entenbrust vorbereitet

  6. Auf mittlerer Schiene etwa 10 Minuten garen. Danach im ausgeschalteten Ofen noch etwa 5 Minuten ruhen lassen.
  7. Gebratene Entenbrust

  8. Aufgeschnitten servieren.

Zubereitungszeit: etwa 10 Minuten Arbeits- + 10 Minuten Back- + 5 Minuten Ruhezeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Essen und Trinken für Jeden Tag 02/08, S. 58

Noch ein kleiner anderer Tipp: frische Ware kaufen, TK-Entenbrust schmeckt einfach nicht so lecker!

5.03.08

Rezept: Gratinierter Chicorée

gratinierter Chicorée

Wir hatten Chicorée und beim Blättern im neuen Buch fiel uns dieses Rezept ins Auge. Doch auch unser Käsehändler konnte sich bei Alm- und Bergkäse nicht eindeutig festlegen. Leider habe ich den Kassenzettel mit den exakten Sorten verlegt. Wir haben zwei recht würzige Sorten (Österreich und Schweiz) genommen, einmal mit 48 und 64 % Fett-Anteil. Ein sehr würziger und aromatische Köstlichkeit, die das Aroma des Chicorée wunderbar unterstützt. Extrem lecker!

Zutaten

Für 2 Personen

  • 50 g Gorgonzola
  • 50 g Bergkäse
  • 50 g Almkäse
  • gemischte Kräuter (je 1 Stengel Rosmarin, Thymian und etwa 1/3 Bund Petersilie)
  • 1 Scheibe Toastbrot
  • 2 Chicorée
  • Salz, Pfeffer
  • 2 EL Öl (Maiskeimöl genommen)
  • Tabasco

Zubereitung

  1. Gorgonzola würfeln, Alm- und Bergkäse reiben. Kräuter waschen, trockenschütteln. Rosmarin und Thymian abstreifen, gemeinsam mit der Petersilie relativ fein hacken, zum Käse geben. Toast entrinden und fein würfeln, ebenfalls zum Käse geben, alles etwas vermischen und beiseite stellen.
  2. Chicorée von schlechten äußeren Blättern befreien, abspülen, halbieren, Strunk herausschneiden.
  3. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  4. Öl in einer Pfanne erhitzen, Chicorée darin von beiden Seiten anbraten, salzen und pfeffern, in die kleinstmögliche Auflaufform legen. Einige Spritzer Tabasco darüber geben.
  5. Chicorée mit den Käsesorten, Kräutern und Toastbrot bestreuen. Den Ofen auf Oberhitze schalten und etwa 5 Minuten gratinieren.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 30 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: wenig variiert nach Ein Jahr kochen mit Ronny Pietzner, S. 24

4.03.08

Rezept: Topfenschmarrn

Topfenschmarrn

Wir hatten mal wieder Lust auf Topfenschmarrn (Quark heißt im Süddeutschen oft Topfen). Den hatten wir vor etlicher Zeit das letzte Mal genossen. Dieses Mal sollte es aber ein anderes Rezept sein. Mal wieder superlecker. Als Beilage gab es Rote Grütze (gekauft).

Zutaten

Für 2 Personen

  • 2 Eier (M)
  • 2 EL Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 50 ml Milch
  • 125 g Quark (Magerstufe genommen)
  • 125 g Mehl (Typ 405)
  • 1 Päckchen Zitronenschale
  • Butter für die Pfanne und Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung

  1. Die Eier trennen, die Eigelbe mit Zucker, Salz schaumig schlagen, dann nach und nach die Milch, den Quark und das Mehl mit Zitronenschale unterrühren.
  2. Die Eiweiße zu Eischnee schlagen und unterheben.
  3. Butter in der Pfanne erhitzen, Wärme reduzieren (bei uns 4/9) und den Teig etwa 1 cm dick einfüllen, sobald er auf der Unterseite gestockt ist, wenden, ebenfalls stocken lassen und mit Gabeln zerreißen, auf einer Platte warm halten.
  4. Mit Puderzucker bestäubt servieren.

Zubereitungszeit: fertig in 30 Minuten

Schwierigkeit: Eier trennen

Quelle: GU - Die echte deutsche Küche, S. 30

3.03.08

Rezept: Kürbisrisotto

Kürbisrisotto

Wir hatten noch Kürbis auf dem Markt erhalten. Einen Teil davon haben wir in ein Risotto von Lea Linster verwandelt. Wir waren extrem angetan, denn die Kombination war superlecker. Die Spritzigkeit des Sektes gibt noch mal eine tollen Beigeschmack.

Zutaten

Für 2 Personen

  • 370 g Kürbisfleisch, vorbereitet gewogen (Muskatkürbis genommen, Hokkaidokürbis lt. Rezept)
  • 1 Schalotte
  • 500 ml Geflügelbrühe
  • 2x1 EL Butter
  • 1 EL Olivenöl
  • 150 g Risotto-Reis (Arborio genommen)
  • 50 ml Sekt
  • 2 EL Butter
  • 2 TL geriebener Parmesan
  • 1 EL Sahne

Zubereitung

  1. Das Kürbisfleisch fein würfeln, Schalotte schälen und fein würfeln. Brühe in einem Topf zum Sieden bringen, weiter köcheln lassen.
  2. Butter und Olivenöl in einem zweiten Topf erhitzen, Zwiebelwürfel darin glasig andünsten, dann Reis zufügen und ebenfalls glasig anschwitzen. Mit dem Sekt ablöschen und einkochen lassen. Schöpfkellenweise die Brühe zugeben und jeweils einreduzieren lassen.
  3. In der Zwischenzeit die Kürbiswürfel in einem dritten Topf mit der restlichen Butter anschwitzen und etwa 12 Minuten andünsten lassen, salzen und pfeffern, danach zum Risotto geben.
  4. Sobald der Reis al dente ist, den Topf vom Herd nehmen, Butter, Parmesan und Sahne unterrühren und noch etwa 2 Minuten ziehen lassen.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 50 MInuten (mit Kürbis würfeln)

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Kerners Kochbuch, S. 43