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29.02.08

Rezept: Rote-Bete-Suppe

Rote-Bete-Suppe

Ekel-Regen-Nieselwetter, also Zeit für eine Suppe (momentan esse ich mehr Suppe als sonst, fällt mir auf). Ich bin ein echter Rote-Bete-Fan. Für dieses Rezept benötigt man frische Rote Beten (also keine vakuumverpackten, dafür gibt es dieses Rezept). Außer etwas Schnippelarbeit für die verschiedenen Gemüse ist diese Suppe kaum mit Arbeit verbunden. Durch das Servieren mit Apfel kommt eine schöne fruchtige und durch die Senfkörner noch eine interessante scharfe Note mit hinein. Insgesamt mal wieder genial lecker und wird bestimmt mal wieder gekocht. Dieses Rezept ist ein Beitrag zum laufenden DKduW.

Zutaten

Für 4 Personen

  • 1 kleine Stange Lauch
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Scheibe Sellerie
  • 300 g Rote Bete (roh), bei mir 3 kleine
  • 750 ml Gemüsebrühe
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 Apfel (Elstar genommen)
  • 2 EL Zitronensaft
  • 100 ml Sahne (oder Kaffeesahne lt. Rezept)
  • 1 TL scharfer Senf (kleine Kinder da, eigentlich 1-2 EL)
  • 1 EL Himbeeressig
  • Salz, Pfeffer
  • Senfkörner nach Belieben

Zubereitung

  1. Lauch waschen, in relativ feine Ringe schneiden. Knoblauch schälen und fein hacken. Sellerie schälen und würfeln. Rote Beten unter fließendem Wasser schälen, würfeln.
  2. Alles Gemüse mit der Brühe in einen Topf geben und aufkochen. Bei geschlossenem Deckel bei kleiner Hitze (2-3 von 9, zwischendurch runtergeschaltet) etwa 30 Minuten köcheln lassen.
  3. In der Zwischenzeit den Apfel abspülen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und in Stifte schneiden. Mit Zitronensaft beträufeln und in eine kleine Schüssel geben.
  4. Die Suppe pürieren, Sahne unterrühren, salzen, pfeffern und mit Senf und Essig abschmecken. Mit den Apfelstiften bestreuen und Senfkörner nach Belieben darüber streuen.

Zubereitungszeit: reine Arbeitszeit etwa 20 Minuten + 30 Minuten Köchelzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Brigitte - Leichte Küche, S. 48

Kochbuch: Brigitte - Leichte Küche

Brigitte - Leichte KücheAuch dieses Buch steht schon länger in meinem Regal. Gekauft wurde es, als ich das Ergebnis einer erfolgreichen Diät nicht gleich wieder ruinieren wollte. So hat es auch immer noch in den Monaten nach Weihnachten Hauptsaison. Dabei wird das diesem Buch wirklich nicht gerecht, denn es finden sich viele sommertaugliche Rezepte. Nach einer kurzen Einleitung (2 Seiten) folgen die Rezepte, die nach Salate zum Sattessen, Snacks und feine Suppen, vegetarisch, Fisch und Meeresfrüchte, Fleisch und Geflügel und zuletzt Süßspeisen gegliedert sind. Bei den einzelnen Rezepten finde ich den immer recht hohen Gemüseanteil bemerkenswert. Eingestreut finden sich noch viele Tipps zu einzelnen Salat- oder Gemüsesorten bzw. Tipps zum sicheren Nachkochen, die es auch dem Anfänger erleichtern. Die Rezepte selbst sind durchgehend bebildert, die Zutatenliste nach Hauptschritten gegliedert und übersichtlich, auch die Arbeitsanleitung untergliedert zwischen wichtigen Schritten, die farblich hervorgehoben sind.

An Kritikpunkten wäre zum einen die etwas unübersichtlich wirkende Seiteneinteilung mit einem 2-3-Blocksatz und unterschiedlich großen Fotos, die die Textgliederung durchbrechen. Eine Zeitangabe findet sich nicht. Bei den Nährwertangaben ist jeweils nur die Kalorienzahl angegeben, was ich bei einem solchen Buch doch etwas dürftig finde.

Insgesamt ein Buch, das einige interessante Rezepte beherbergt, aber eben nicht zum Durchblättern animiert (schade). Dabei sind die Rezepte auch für Anfänger gut nachvollziehbar und der fortgeschrittene Hobbykoch findet sicher eine neue Idee. Das Buch ist schon wieder älter. Im Handel habe ich es seit etlicher Zeit nicht mehr gesehen und auch bei Amazon wird es nur noch gebraucht gehandelt.

Aus diesem Buch schon vorgestellt:

28.02.08

Rezept: Rosenkohlauflauf mit Speck

Rosenkohlauflauf mit Speck

Der Bauer auf dem Markt hatte so verlockend leckeren Rosenkohl, der musste einfach in meinen Korb. Daraus wurde dann gestern ein Rosenkohlauflauf, den ich zu Schweinerückensteaks servierte, die ich in Anpassung an das doch recht kühle Wetter in der Grillpfanne zubereitete. Der Auflauf selbst ist sehr lecker und durch den Speck auch schön pikant würzig. Da ich das Gemüse gerne etwas bissfester mag, habe ich von vorne herein die angegebene Garzeit verkürzt. Wird es sicherlich nochmal geben.

Zutaten

Für 2 Personen als Beilage

  • Salzwasser
  • 500 g Rosenkohl
  • 50 g geräucherter Speck
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 EL Butter
  • 200 g Sahne
  • 1 Ei (M)
  • Salz, Pfeffer
  • 50 g geriebener Käse (Emmentaler genommen)

Zubereitung

  1. Salzwasser zum Kochen bringen. In der Zwischenzeit Rosenkohl putzen, unten kreuzförmig einschneiden und im kochenden Salzwasser etwa 10 Minuten garen. Gut abtropfen lassen.
  2. Zwischenzeitlich Speck fein würfeln, Zwiebel schälen und fein würfeln. Butter zerlassen und beides darin andünsten, mit der Sahne ablöschen. Hitze reduzieren und auf etwa 2/3 einköcheln lassen.
  3. Alles etwas abkühlen lassen und den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Hälfte des Käses und das Ei unterrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Rosenkohl in eine Auflaufform geben, die Sauce darüber geben und mit dem restlichen Käse bestreuen.
  5. Auf mittlerer Schiene etwa 20 Minuten überbacken, evtl. mit Alufolie abdecken, damit das Gratin nicht zu dunkel wird.

Zubereitungszeit: etwa 35 Minuten Arbeits- + 20 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU Küchenbibliothek - Gemüse, S. 135

26.02.08

Rezept: Kirsch-Mohn-Schnitten

Kirsch-Mohn-Schnitten

Hier mal ein Speed-Kuchen für unter der Woche. Zwar wird auf Fertig-Mohnmischung zurückgegriffen, doch dafür wird der Kuchen extrem schnell zusammen gerührt und schmeckt dafür superlecker. Für die Kirschen haben wir zum Ausgleich selbst eingelegte Kirschen genommen. Wir haben uns allerdings für das etwas kleinere Blech des Teleskopauszuges entschieden. Dadurch war der Teig etwas dicker, was wir aber bevorzugten. Insgesamt war der Teig sehr locker und schmeckte auch am nächsten Tag noch frisch.

Zutaten

Für 1 Blech

  • 1 Glas Kirschen à 720 ml
  • 1 Packung Mohnmischung à 250 g
  • 5 Eier (M)
  • 2 EL Kirschwasser
  • 300 g Mehl (Typ 405)
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 150 g Zucker
  • 2 EL Kakao
  • 175 g Butter
  • Fett für die Form
  • Puderzucker für die Deko

Zubereitung

  1. Kirschen auf einem Sieb abtropfen lassen, den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Mohnmischung mit Eiern, Kirschwasser, Mehl, Backpulver, Zucker, Kakao und Butter verrühren.
  3. Das Blech fetten, den Teig darauf geben und glatt streichen, die Kirschen darauf verteilen.
  4. Auf mittlerer Schiene für 30 Minuten backen. Etwas abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

Zubereitungszeit: etwa 10 Minuten Arbeits- + 30 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU - Obstkuchen, S. 13

25.02.08

Rezept: Steckrüben-Rahmsuppe

Steckrüben-Rahmsuppe

Wir hatten auch für das Lamm von Schuhbeck eine Steckrübe gekauft. Da hatten wir noch die Hälfte übrig, für die wir uns recht zügig für dieses Rezept entschieden. Das war superlecker! Das Fruchtaroma des Orangensaftes harmoniert wunderbar mit dem Geschmack der Steckrübe. Hier fand ich nichts verbesserungswürdiges.

Zutaten

Für 2 zum Satessen oder für 4 als Vorspeise

  • 1 kleine Zwiebel (60 g vorbereitet nötig)
  • 600 g Steckrübe
  • 40 g Butter
  • 1 EL Honig
  • 400 ml Gemüsebrühe
  • Muskat
  • 100 ml Orangensaft
  • 100 ml Sahne
  • Salz, Pfeffer, Muskat

Zubereitung

  1. Zwiebel schälen und fein würfeln. Steckrübe schälen und würfeln. Butter in einem Topf zerlassen, Zwiebel darin goldgelb andünsten, Rübenwürfel zugeben, mitandünsten, Honig darübergeben.
  2. Alles mit Gemüsebrühe ablöschen, etwas Muskat dazureiben und 45 Minuten bei geschlossenem Deckel sieden lassen.
  3. Orangensaft und Sahne zugießen, alles pürieren und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten Arbeits- + 45 Minuten Kochzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Ein Jahr kochen mit Ronny Pietzner, S. 18

23.02.08

Tipp: Wie koche ich das perfekte Frühstücksei

FrühstückseiAm Wochenende gehört für mich ein Frühstücksei einfach dazu. Allerdings sollte es schon perfekt sein, also das Eiweiß fest und das Eigelb noch komplett flüssig. Natürlich ist auch die Qualität des Eis entscheidend. Ich nehme nur Freilandeier, am besten noch Bioeier, die ich bei meinem Geflügelstand auf dem Markt kaufe, denn da sind sie auch immer superfrisch. Alles andere ist im Prinzip sehr einfach, man braucht nur noch einen Topf, Wasser, Salz, eine exakte Eieruhr (also digital), eine Nadel oder einen Eierpickser und etwas Geduld. Guten Appetit!

Ich hoffe, ich kann hiermit einigen helfen. Die Tipps sind natürlich rein subjektiv, Anmerkungen und Verbesserungsvorschläge gerne in den Kommentaren. Natürlich gibt es auch jede Menge Hilfsmittel, von Eierkochern über pfeifende Eier, doch ich mag dieses Basis-Methode sehr, man bleibt einfach unabhängiger.

Aber wie genau koche ich denn nun das Ei?

  1. Die Eier erstmal auf Zimmertemperatur bringen, also schon beim Kaffee- oder Teekochen aus dem Kühlschrank nehmen, dann platzen die Schalen nicht so leicht (meine Erfahrung).
  2. Die Eier an der runden Seite mit einer dünnen Nadel einpicksen. Das geht am einfachsten mit einem Eierpickser, die man in jedem größeren Supermarkt bei dem Krimskramsküchenzeug bekommt. Warum man die Eier ansticht ist umstritten. Die einen meinen, um die Luft heraus zu lassen. Andere sagen, dass man dadurch Sollbruchstellen der Eierschale setzt, also Mikrorisse, was dem Platzen vorbeugt. Warum auch immer, ein kleines Loch sollte hinein.
  3. Das Wasser aufsetzen, ich nehme etwas über einen Liter für 2 Eier in einem 1,5 Liter-Topf. Die Eier sollten nach dem Einlegen komplett von Wasser umgeben sein. Sobald das Wasser kocht, gebe ich 1 TL Salz in das Wasser. Denn wenn es doch mal zu einem kleinen Bruch kommt, gerinnt das austretende Eiweiß schneller, so dass nicht zu viel Eiweiß hinterher im Kochwasser schwimmt.
  4. Ich lege die Eier zügig mit einem Löffel in das Wasser und reduziere die Hitze auf etwa 2/3 Maximal. Die Eier brauchen jetzt je nach Größe: ein L-Ei braucht 5 Minuten, um perfekt zu sein, ein XL-Ei schon 6 Minuten. M-Eier nehme ich selten, deswegen habe ich hier keine perfekte Zeit.
  5. Da ich die Eier in das kochende Wasser lege, brauchen sie jetzt immer gleich lang, egal wo ich die Eier koche, da die Siedetemperatur des Wassers von der Höhe und dem Luftdruck (Wetter!) abhängt. Legt man sie in kaltes Wasser hat man mehrere Nachteile:
    • Sie brauchen je nach Ort (=Höhe) und Luftdruck unterschiedlich lang, das muss man immer berücksichtigen.
    • Die Eier garen nicht gleichmäßig durch, das Eigelb ist nicht immer zentral gelegen, also gelegentlich hat man schon etwas hartes Eigelb und dafür an einer anderen Stelle noch etwas rohes Eiweiß (was ich persönlich überhaupt nicht mag).
  6. Sobald die Eieruhr piept, hat man etwa 30 Sekunden Zeit, um alle Eier aus dem Topf zu nehmen und gut abzuschrecken, um den Garprozess zu unterbrechen. Dann sind alle Eier gleich perfekt.
  7. Während die Eier in einem Warmhaltekorb auf Langschläfer warten, gebe ich immer 1 EL Zitronensaft in den Topf mit etwas Wasser, dadurch wird Kalkablagerungen vorgebeugt und die Töpfe sehen aus wie neu.

Rätsel und Geheimnisse der Kochkunst

Rätsel und Geheimnisse der KochkunstWer sich nicht nur für das Kochergebnis, sondern auch für die Geschehnisse während des Koch-, Brat-, Back- oder Mariniervorgangs interessiert, der wird hier sicherlich fündig. Ich habe mehrere Bücher über Kochen naturwissenschaftlich gelesen und dieses hier hat mich am meisten überzeugt. Denn der Autor Hervé This-Benckhard versteht es, die naturwissenschaftliche Hintergründe verständlich und amüsant zu erläutern. In diesem Buch sind zwei einzelne Bücher zusammengefasst, zunächst die Rätsel der Kochkunst und Kulinarische Geheimnisse. In dem ersten Buch werden nach und nach die unterschiedlichen Zubereitungsmethoden wie Garen, Kochen oder Dämpfen mit den dahinter stehenden chemisch-physikalischen Hintergründen erläutert. In Kulinarische Geheimnisse wird anhand von Rezepten die naturwissenschaftlichen Hintergründe ebenso dargestellt wie die eigenen Erfahrungen des Autors.

Dabei sind häufig noch Skizzen angebracht, die die im Text erläuterten Fakten noch veranschaulichen. Doch besonders schön finde ich den Schreibstil des Autors, der sich wirklich gut und amüsant lesen lässt. Hier ist nicht doktrinenhaftiges oder gar lehrbuchmäßiges. Das Buch lädt immer wieder dazu ein, darin zu schmökern.

Ich habe schon lange nach dem perfekten Frühstücksei gesucht. Nach der Lektüre dieses Buches modifizierte ich erneut und es war noch ein kleines bischen besser.

Ich finde dieses Buch für jeden kochbegeisterten Menschen einfach lohnenswert. Es ist immer noch im Handel oder bei Amazon erhältlich.

22.02.08

Rezept: Geschmorte Lammkeule

Geschmorte Lammkeule

Der Metzger auf dem Markt hatte Lamm dabei, das erst am Vortag geschlachtet worden war. Er empfahl uns, es in Buttermilch einzulegen und am Folgetag bei 160°C etwa 2 Stunden zu schmoren. Zusätzlich schmökerten wir etwas in der Kochbuchsammlung und fanden ein Rezept für Lammschulter von Schuhbeck. Wir improvisierten und mischten diese beiden Rezepte kurzerhand. Ich fand das Lamm etwas zu lammig, alle anderen mitessenden Herren waren begeistert, so dass nichts mehr übrig blieb.

Zutaten

Für 4 Personen

  • 1 Lammkeule (oder -schulter) à 1,3 kg mit Knochen
  • 500 ml Buttermilch
  • 1 Karotte
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • Salz, Pfeffer
  • 2 EL Öl (Maiskeimöl genommen)
  • 250 ml Weisswein
  • 250 ml Wasser
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 TL Thymian (oder 1 Stengel getrocknet)
  • 200 g Zuckerrüben

Zubereitung

  1. Die Lammkeule abspülen, trockentupfen, in eine Schüssel legen, mit Buttermilch übergießen und abgedeckt im Kühlschrank über Nacht kühl stellen.
  2. Am nächsten Tag das Gemüse schälen, Karotte in dickere Stücke schneiden, Zwiebel und Knoblauch grob hacken.
  3. Den Ofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  4. Lammkeule aus der Buttermilch heben und trockentupfen, von allen Seiten mit Salz und Pfeffer würzen. Öl im flachen Bräter erhitzen. Die Lammkeule von allen Seiten darin anbraten, ohne dass das Fleisch zu viel Farbe bekommt (nur die Poren verschließen), das Gemüse zufügen.
  5. Mit Wasser und Weisswein ablöschen, Thymian und Lorbeerblatt zufügen und Deckel aufsetzen.
  6. Im vorgeheizten Ofen für 2 Stunden garen.
  7. In der Zwischenzeit die Rübe schälen, und in etwa 2 cm große Würfel (bei uns wurden es Stifte) schneiden. Kurz vor Ende der Schmorzeit Salzwasser zum Kochen bringen und die Rübenwürfel darin bei siedendem Wasser 6 Minuten garen.
  8. Den Knochen auslösen, das Fleisch in Scheiben schneiden. In der Zeit die Sauce nochmals etwas einköcheln lassen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Gemeinsam mit den Rübenwürfeln servieren.

Zubereitungszeit: Marinierzeit etwa 12 Stunden + 45 Minuten Arbeitszeit (unterbrochen) + 2 Stunden Schmorzeit

Schwierigkeit: gutes Fleisch zu bekommen.

Quelle: Mischung aus Empfehlung des Metzgers und Alfons Schuhbeck - Das neue bayrische Kochbuch, S. 134

21.02.08

Rezept: Kohlrabi-Hack-Auflauf

Kohlrabi-Hack-Auflauf

Hier mal ein schneller unter-der-Woche-Auflauf. Ich lasse immer das Vorkochen der Kohlrabi-Würfel weg, da ich es mag, wenn die noch ein wenig bissfest sind. Wir machen diesen winterlichen Auflauf immer wieder gerne. Dabei auch noch sehr lecker!

Zutaten

Für 2 Personen mit Hunger

  • 2 Scheiben Toastbrot
  • 75 ml Milch
  • 2 kleine Kohlrabi
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 1 EL Butter
  • 250 g gemischtes Hackfleisch
  • 1 TL 3fach konzentriertes Tomatenmark
  • Salz, Pfeffer, Paprika edelsüß, Muskat
  • 1 Handvoll Mandelblättchen

Zubereitung

  1. Toastbrot entrinden, in etwa 1 cm große Würfel schneiden und mit der Milch mischen.
  2. Kohlrabi schälen, in 1 cm große Würfel schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Petersilie abspülen, trockenschütteln und fein hacken.
  3. Butter in einer Pfanne zerlassen, erst Zwiebel und Knoblauch glasig andünsten, dann Kohlrabi zufügen und kurz mitdünsten, beiseite stellen und etwas abkühlen lassen.
  4. Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  5. Hackfleisch und Toastwürfel zu dem Gemüse geben, mit Tomatenmark und Petersilie mischen und mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver und frisch geriebener Muskatnuss pikant abschmecken.
  6. Alles in eine Auflaufform füllen und mit den Mandelblättchen bestreuen. Im Ofen auf mittlerer Schiene etwa 30 Minuten backen.

Zubereitungszeit: Arbeitszeit etwa 25 Minuten + 30 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: etwas variiert nach GU - Jeden Tag gut kochen, S. 106

19.02.08

Rezept: Schwarzwurzel-Kartoffel-Salat

Schwarzwurzel-Kartoffel-Salat

Wir hatten gleich auch für dieses Rezept eingekauft. Doch nachdem schon ein Top ruiniert war, hatte ich nicht den Hauch einer Neigung, diesen Salat zu machen. Doch mein Mann war von dem Rezept so angetan, dass er sich in seinem ältesten T-Shirt daran wagte. Bei ihm war das auch gar keine so große Schweinerei. Das Rezept fand ich deutlich besser als die Schwarzwurzelsuppe. Dazu wurde ein gratinierter Lammrücken empfohlen. Wir brieten ein schönes Lammfilet kurz mit Rosmarin und Knoblauch an. Insgesamt superlecker! Allerdings sollte die Schwarzwurzel genauso dick wie die Kartoffeln geschnitten werden, sie hatte noch deutlich Biss. Das ist mein Beitrag zum Garten-Koch-Event Schwarzwurzel.

Zutaten

Für 2 Personen:

Für den Salat:

  • 1 ganz kleine Zwiebel (40 g lt. Rezept)
  • 4 kleine violette Kartoffeln (gibt´s bei gut sortierten Gemüsehändlern)
  • 200 g festkochende Kartoffeln (Cilena genommen)
  • 200 g Schwarzwurzeln
  • 2 EL Rapsöl
  • 30 ml Sesamöl
  • 25 ml Birnenessig (Apfelessig genommen, war zu dominant, kaufe jetzt Birnenessig)
  • 1 TL Honig
  • Salz, Pfeffer
  • 1/2 Bund Petersilie

Für das Lammfilet:

  • 1 Lammfilet à 300 g
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 kleiner Zweig Rosmarin

Zubereitung

  1. Die Zwiebel schälen und fein würfeln.
  2. Kartoffeln schälen und in etwa 1/2 cm dicke Scheiben schneiden. Salzwasser aufsetzen, Kartoffeln darin für 5 Minuten vorgaren, gut abtropfen lassen.
  3. In der Zwischenzeit die Schwarzwurzeln nach Vorsichtsmaßnahmen unter fließendem Wasser schälen, auf einem alten Küchenbrett danach in 1/2 cm dicke Scheiben schneiden.
  4. Rapsöl in einer Pfanne erhitzen, erst die Zwiebeln goldig anschwitzen, dann Kartoffeln und Schwarzwurzeln zugeben und unter gelegentlichem Wenden anbraten.
  5. In der Zwischenzeit das Lammfilet abspülen, trockentupfen, salzen und pfeffern. Knoblauch schälen und andrücken. Olivenöl in einer 2. Pfanne erhitzen, Lammfilet mit Knoblauch und Rosmarin einlegen und von allen Seiten je 2-3 Minuten anbraten, beiseite stellen.
  6. Kartoffelsalat mit Sesamöl, Essig, Salz, Pfeffer und Honig abschmecken. Petersilie abspülen, trockenschütteln.
  7. Salat mit in Scheiben geschnittenem Lammfilet anrichten und mit Petersilie dekorieren.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 50 Minuten

Schwierigkeit: Schwarzwurzeln putzen

Quelle: Ein Jahr kochen mit Ronny Pietzner, S. 12

Kochbuch: Ein Jahr kochen mit Ronny Pietzner

Ein Jahr kochen mit Ronny PietznerAuf dieses Buch bin ich aufmerksam geworden, als ich es im Vorraum der Bäkemühle (Restaurant von Ronny Pietzner) gesehen habe. Denn die Küche dort hat es mir echt angetan. Also brauchte ich das Kochbuch. Das Buch selbst ist nach Monaten gegliedert, wobei jeder Monat jeweils zwei Gemüse- bzw. Obstsorten in den Mittelpunkt stellt und dann verschiedene Rezeptideen dazu vorstellt. Schön dabei finde ich, dass hier durchweg mit saisonal und regional erhältlichen Sorten gearbeitet wird. Jede Gemüse-/Obstsorte wird zunächst mit Foto und einer Seite Erklärung und Hintergrundinfos (Ernährungsinfos, Lagerung, Tipps im Umgang, Herkunft,...) vorgestellt. Dann folgen die eigentlichen Rezepte auf jeweils 2 Doppelseiten.

Die Rezepte selbst haben eine übersichtliche Zutatenliste am Rand, die Arbeitsanleitung ist verständlich beschrieben, aber eher kurz gehalten und im Fließtext geschrieben. Auch Angaben wie "vorgeheizter Ofen" kommt erst an der Stelle, an der man den warmen Ofen braucht. Backzeiten sind im Text angegeben, eine insgesamt Arbeitszeit fehlt ebenso wie Nährwertangaben. Es sind nicht alle Rezepte bebildert, doch die vorhandenen Fotos sind oft sehr ambitioniert. Da bekommen sicherlich einige Foodblogger so hin, ich sicher nicht, doch sie sind sehr ansprechend gestaltet (in seinem Lokal sieht der Teller auch so aus).

Insgesamt richtet sich das Buch sicherlich eher an den fortgeschrittenen Hobbykoch. Wir haben trotz der Kürze der Zeit schon einige Rezepte daraus gekocht und waren von jedem begeistert. Es ist wirklich empfehlenswert, trotz meiner schon recht umfassenden Sammlung finde ich hier etliche neue Ideen.

Das Buch ist aktuell im Handel oder bei Amazon erhältlich. Daraus habe ich schon folgende Rezepte vorgestellt:

17.02.08

Rezept: Schwarzwurzelsuppe

Schwarzwurzelsuppe

Passend zum Garten-Koch-Event Schwarzwurzel haben wir diese Suppe nach Schuhbeck gekocht. Ich nehme ihr allerdings immer noch übel, dass diese blöden Wurzeln mir trotz Handschuhen und extremer Sorgfalt ein niegelnagelneues Top an den Ärmeln ruinierten und die Flecken auch nach Waschen und Spezialbehandlung immer noch zu sehen sind. Doch für Schwarzwurzeln ein leckeres Rezept.

Zutaten

Für 4 Personen

  • 700 g Schwarzwurzeln
  • 800 ml Gemüsebrühe
  • 200 g Sahne
  • 3 EL kalte Butter
  • Salz, Cayennepfeffer, Muskatnuss
  • Grünes vom Lauch (alternativ Petersilie oder Schnitlauch) für die Deko

Zubereitung

  1. Die Scharzwurzeln mit Handschuhen unter fließendem Wasser abbürsten, schälen, in etwa 0,5 cm dicke Scheiben schneiden. Mit der Gemüsebrühe aufkochen und etwa 20 Minuten sieden lassen (nicht kochen!).
  2. Etwa ein viertel beiseite stellen, den Rst mit der Sahne aufgießen und mit der Butter pürieren. MIt den Gewürzen abschmecken und mit Kräutern und den beiseite gestellten Scheiben garnieren.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 40 Minuten

Schwierigkeit: das Putzen

Quelle: Alfons Schuhbeck - Meine bayerische Küche, S. 99

15.02.08

Rezept: Sauerkirsch-Sahne-Torte

Sauerkirsch-Sahne-Torte

Ich möchte natürlich nicht vorenthalten, was aus dem Tortenboden wurde. Eigentlich war eine Rote-Grütze-Torte geplant, doch die Grütze ging den Weg alles Irdischen. Gottseidank hatte ich noch eingelegte Sauerkirschen. Da wurde dann eben improvisiert. Die Rezeptidee mit dem Gelierzucker in der Sahne in der Mischung mit der Sauren Sahne war genial lecker, denn es gibt eine sehr fruchtig-erfrischende Note und lässt die Sahne etwas leichter wirken.

Zutaten

Für etwa 12 Stück

  • 1 Tortenboden
  • 1 Glas Sauerkirschen (720 ml Inhalt)
  • 2 Päckchen Tortenguss
  • 400 g Saure Sahne
  • 150 g Gelierzucker 1:1
  • 400 g Sahne
  • 2 Päckchen Sahnesteif
  • Schokostreusel für die Deko

Zubereitung

  1. Den Tortenboden ggf. noch vollständig abkühlen lassen.
  2. Den Sauerkirschsaft in einen Topf abgießen, mit dem Tortengusspäckchen verrühren und aufkochen, die Kirschen zugeben. Alles auf dem Tortenboden verteilen und abkühlen lassen.
  3. Die Saure Sahne mit dem Gelierzucker verrühren. Die Sahne mit dem Sahnesteif steif schlagen und unter die Saure Sahne heben, auf den abgekühlten Kirschen verteilen. Für etwa 2 Stunden kühl stellen. Vor dem Servieren mit Schokostreuseln garnieren.

Zubereitungszeit: bei fertigem Tortenboden noch etwa 25 Minuten Arbeits- + etwa 3 Stunden Kühlzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: deutlich variiert nach Falken - Obstkuchen, S. 59

So die Torte nach den Sauerkirschen:

Sauerkirsch-Sahne-Torte

So die Torte dann vor dem Anschneiden:

Sauerkirsch-Sahne-Torte

14.02.08

Rezept: Tortenboden

Tortenboden

Ich hatte mir schon vor langer Zeit diese Rosetten-Tortenbodenform gekauft. Irgendwie hatte ich mich von der Backvorführung begeistern lassen (die Kuchen waren lecker) und auch gleich noch die Rezepte mitbekommen. Das wollte getestet werden. Extrem lecker! Hier die etwas ausführlichere Version des Rezeptes.

Zutaten

Für eine 30-cm-Tortenbodenform

  • Fett und Mehl für die Form
  • 3 Eier (M)
  • 1 Packung Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 125 g Zucker
  • 75 g Mehl (Typ 405)
  • 25 g Speisestärke
  • 1 TL Backpulver
  • 3 EL Schokoraspel

Zubereitung

  1. Die Form fetten und mit Mehl bestäuben. Den Ofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Die Eier trennen. Die Eigelbe schaumig rühen, dann Zucker, Salz und Vanillezucker unterrühren, gut verquirlen. Mehl mit Speisestärke und Backpulver mischen und portionsweise zusieben und unterrühen.
  3. Die Eiweiße zu Eischnee schlagen, unterheben, zuletzt die Schokoraspel unterheben, in die gefettete Form geben und glatt streichen.
  4. Auf mittlerer Schiee etwa 20 Minuten (bei mir eher 25) backen, etwas abkühlen lassen, stürzen und auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen.

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten Arbeits- + 20 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Beraterin von Kaiser Backformen

13.02.08

Rezept: Möhrensuppe mit Jakobsmuscheln

Möhrensuppe mit Jakobsmuscheln

Ich bin ja ein Möhrensuppenfan (hier, hier und hier schon 3 Versionen). Diese hier ist mit Abstand die edelste und wäre auch ein gelungener Auftakt für ein klasse Menü. Die Suppe wird gekocht und püriert (beim nächsten Mal ersetze ich die Hälfte der Brühe durch Weißwein, dann wird es bestimmt noch edler). Die Jakobsmuscheln warten mariniert und in Scheiben geschnitten im Kühlschrank und werden direkt auf die kochend heiße Suppe im Teller gelegt. Sie sind dadurch perfekt! Eine Spur glasig und ganz zart! Ich bin immer noch begeistert! Prädikat: empfehlenswert! Gleich noch ein Beitrag zum laufenden DKduW.

Zutaten

Für 2 Personen zum Sattessen (also je 2 Teller) oder für 4 als Vorspeise:

Für die Jakobsmuscheln:

  • 4 Jakobsmuscheln
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1 EL Petersilie (gehackt)

Für die Suppe:

  • 500 g Möhren (550 g ungeputzt)
  • 1 Zwiebel
  • 1 EL Butter
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 250 ml Weißwein (alternativ Brühe)
  • 125 g Sahne
  • Salz, Pfeffer, Zucker
  • 1 EL trockener Wermut
  • 2 EL gehackte Petersilie

Zubereitung

  1. Für die Jakobsmuscheln diese abspülen, trockentupfen und in feine Scheiben schneiden. Auf einen großen Teller ausbreiten. Olivenöl mit Zitronensaft und Petersilie mischen und mit einem Pinsel die Jakobsmuscheln damit bestreichen. Mit Frischhaltefolie abgedeckt im Kühlschrank kühl stellen (insgesamt 1/2 Bund Petersilie gebraucht).
  2. Für die Suppe die Möhren und Zwiebel schälen. Möhren in Scheiben schneiden, Zwiebel würfeln.
  3. In einem Topf die Butter zerlassen, darin Zwiebel und Möhre andünsten. Mit Brühe und Weißwein ablöschen und bei kleiner Hitze (2/9) bei geschlossenem Deckel etwa 30 Minuten köcheln lassen.
  4. Alles pürieren, Sahne untermischen, mit Salz, Pfeffer, Zucker und Wermut abschmecken. Alles nochmals aufkochen und noch etwas durchköcheln lassen, Petersilie untermischen.
  5. Die Suppe köchelnd in die Teller geben und jeweils sofort die Jakobsmuschelscheiben darauf legen. Rasch servieren.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 60 Minuten (reine Arbeitszeit etwa 20 Minuten)

Schwierigkeit: einfach, macht viel her

Quelle: GU Küchenbibliothek - Gemüse, S. 86

Andere Suppen mit Möhren/ Karotten:

Kochbuch: GU Küchenbibliothek - Gemüse

GU Küchenbibliothek - GemüseWow, da habe ich doch eines der Bücher meiner Standard-Reihe noch gar nicht online vorgestellt. Dabei verwende ich alle Bücher aus der Küchenbibliothek sehr gerne. Denn angefangen mit einer 18-seitigen Warenkunde mit Besonderheiten des jeweiligen Gemüses, Tipps für Einkauf und Lagerung sowie Foto (damit man es auch ohne Schild erkennt) werden die wichtigsten Gemüsesorten vorgestellt. Danach wird auf die Besonderheiten der Küchentechniken und Hinweise für die Garmethoden auf 7 Seiten hingewiesen. Die eigentlichen Rezepte sind dann gegliedert nach Vorspeisen, Salaten, Suppen und Eintöpfen, Hauptgerichten und Beilagen. Pro Seite sind 1-2 Rezepte jeweils mit Foto vorgestellt. Dabei gibt es jeweils am Rand eine übersichtliche Zutatenliste sowie eine gut nachvollziehbare und untergliederte Arbeitsanleitung. Bei jedem Rezept ist immer eine Zubereitungszeit sowie Nährwerte angegeben.

Ich finde dieses Buch sehr gelungen, da man eigentlich für die meisten Gemüsesorten hier mindestens ein Rezept findet. Alle getesteten Rezepte sind extrem lecker gewesen. Ich blättere auch dieses Buch immer mal wieder gerne durch. Abgerundet wird das Buch durch eine schöne Rezeptübersicht, bei der alle Eigenschaften der Rezepte (figurfreundlich, leicht, schnell, preiswert, schwieriger, gut vorzubereiten, für Gäste, Hauptsaison, vegetarisch und vollwertig) mit farblicher Markierung dargestellt sind.

Leider ist dieses Buch wie alle Bücher der Reihe im Handel vergriffen. Bei Amazon werden gebrauchte Exemplare gehandelt.

Aus diesem Buch schon vorgestellt:

12.02.08

Rezept: Hähnchen-Geschnetzeltes

Hähnchen-Geschnetzeltes

Mal wieder ein klassisches Essen: Hähnchen-Geschnetzeltes. Das Gute liegt hier mal wieder in der Qualität der Zutaten, denn die dürfen hier glänzen (also stammten alle Zutaten vom Markt und wurden am Sonntag verkocht). Immer mal wieder genial lecker.

Zutaten

Für 2 Personen

  • 1 Hähnchenbrustfilet (à 350 g)
  • 1 Zwiebel
  • 250 g braune Champignons
  • 1 Petersilienwurzel
  • 2 EL Butter
  • 125 ml Weißwein
  • 125 ml Hühnerbrühe
  • 100 ml Sahne
  • Salz, Pfeffer
  • 1/2 Bund Petersilie

Zubereitung

  1. Hähnchen waschen, trockentupfen und in Streifen schneiden. Zwiebel schälen und fein würfeln, Pilze putzen und je nach Größe ganz lassen oder vierteln. Petersilienwurzel schälen und fein würfeln.
  2. Butter zerlassen, erst das Fleisch, dann die Zwiebel, zuletzt Champignons und Petersilienwurzel zufügen und alles kurz anschwitzen. Mit dem Weißwein ablöschen und mit Hühnerbrühe aufgießen. Alles bei mittlerer Hitze etwa auf 1/3 einreduzieren lassen.
  3. Sahne unterrühen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zuletzt Petersilie waschen, trockenschütteln und fein hacken, unterheben und servieren.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 35 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Familienrezept

10.02.08

Rezept: Knoblauch-Mascarpone-Dip

Knoblauch-Mascarpone-Dip

Wir haben gestern Fondue gemacht, ganz klassisch mit Schwein, Rind und Pute in Fleischbrühe. Dazu gab es Teufelssauce und die Bananensauce. Neu wurde dieser Knoblauch-Mascarpone-Dip getestet. WOW! Sehr cremig mit einer schönen Knoblauchnote, von der Schärfe für uns perfekt! Ideal zu Rind, auch zum Schwein nicht schlecht. Der Dip hat es damit in unser Standard-Fondue-Dip-Sortiment geschafft! Nur der Schnittknoblauch liegt noch im Winterschlaf und wurde daher weggelassen, da mir mein normaler Schnittlauch auf der Fensterbank irgendwie eingegangen ist. Superlecker!

Zutaten

Für 1 Schälchen

  • 4 Knoblauchzehen
  • 175 g Mascarpone (fettreduzierte genommen)
  • 2 EL Saure Sahne
  • 1 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • eigentlich noch 1/2 Bund Schnittknoblauch

Zubereitung

  1. Knoblauch schälen und 2 Zehen pressen, die anderen in dünne Scheiben schneiden. Den gepressten Knoblauch schon mit der Mascparone und der Sauren Sahne vermischen.
  2. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Knoblauchscheiben darin goldgelb anbraten, alles zu der Mascarpone geben und gut verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wenn vorhanden, Schnittknoblauch waschen, trockenschütteln, hacken und unterheben.

Zubereitungszeit: fertig in 10-15 Minuten

Schwierigkeit: kinderleicht

Quelle: GU - Fondues fürs gesellige Vergnügen, S. 41

8.02.08

Drink: Gin and It

Gin and ItWir haben mal wieder gemixt. Einer der gewünschten Drinks war dieser Gin and It, der eigentlich nur aus Gin und Vermouth (bei uns ersetzt durch Martini) besteht. Beide werden verrührt und kühl gestellt. Optisches Highlight ist das im Tiefkühl gut gekühlte Glas, in dem der Drink anschließend serviert wird. Ein Drink aus der Kategorie Shooter.

Zutaten

Für ein Longdrinkglas

  • 3 cl Gin
  • 3 cl Vermouth Rosso (oder Martini Roso)

To Do

  1. Das Glas im Tiefkühl kalt stellen.
  2. Die Zutaten in zweites Glas geben und mit dem Barlöffel verrühren, im Kühlschrank kalt stellen.
  3. Drink in das gut gekühlte Glas umfüllen und rasch genießen.

Quelle: GU - Cocktail Basics, S. 63

6.02.08

Rezept: Ostfriesentorte

Ostfriesentorte

Mein Bruder verwöhnte mal wieder. Dieses Mal mit einer Ostfriesentorte (nein, wir haben nicht herausbekommen, warum sie so heisst). Es ist eine sehr zitronige und eher klassische Sahnetorte. Wir fanden sie sehr lecker und sie war recht schnell genossen.

Zutaten

Für eine 26-cm-Springform

Für den Teig:

  • Fett für die Form
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 4 Eier (M)
  • 125 g Butter
  • 125 g Zucker
  • 150 g Mehl (Typ 405)
  • 2 TL Backpulver
  • 2 EL Milch

Für die Füllung:

  • 3 Zitronen
  • 125 ml Wasser
  • 100 g Zucker
  • 4 TL Speisestärke
  • 4 EL Limoncello
  • 400 g Sahne
  • 2 Päckchen Sahnesteif
  • 2-3 EL Puderzucker

Zubereitung

  1. Die Springform fetten. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Für den Teig die Butter mit Vanillezucker und Zucker schaumig rühren.
  3. Die Eier trennen, die Eigelbe unterrühren, die Eiweiße zu Eischnee schlagen.
  4. Mehl mit Backpulver mischen, zur Eigelbmischung sieben und portionsweise unterrühren. Zuletzt den Eischnee unterheben, den Teig in der Form glatt streichen und auf mittlerer Schiene für 30 Minuten backen. Den Kuchen auf einem Rost kühl stellen. Sobald er komplett erkaltet ist, einmal quer halbieren.
  5. Sobald der Kuchen im Ofen ist, die Zitronen halbieren und auspressen. Den Zitronensaft mit Zucker, Wasser und Speisestärke aufkochen lassen, vom Herd nehmen und auskühlen lassen.
  6. Den unteren Boden mit dem Limoncello tränken. Die Sahne mit dem Sahnesteif fest schlagen, unter die erkaltete Zitronen-Stärke-Mischung ziehen. Um den unteren Boden einen Tortenring legen, die Füllung auf dem unteren Boden verstreichen, dann den oberen Boden auflegen. Nochmals etwa 2 Stunden kühl stellen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

Zubereitungszeit: reine Arbeitszeit etwa 80 Minuten + 30 Minuten Back- + ca. 3 Stunden Kühlzeit

Schwierigkeit: für eine Torte recht einfach

Quelle: GU - Tortenzauber einfach köstlich, S. 26

5.02.08

Rezept: Wurstrisotto mit Rosmarin

Wurstrisotto mit Rosmarin

Wir hattten Besuch und es gab einen guten Grund mal wieder Risotto zu machen. Schon länger stand dieses Wurstrisotto auf meiner Ausprobierliste - schon wieder Bratwurst ;-) Wir hatten uns für grobe, rohe Schweinebratwürste entschieden und die Wurstbällchen etwa zur Hälfte der Garzeit zugegeben. Das könnte man evtl. auch noch etwas später zugeben oder etwas fettere Würste nehmen, denn ich fand die Wurstbällchen etwas trocken, aber sonst war die Kombination zwar nicht optisch, so doch geschmacklich lecker! Da ich auch aus diesem Buch noch nichts gepostet habe, gleich ein Kandidat für das laufende DKduW.

Zubereitung

Für 4 Personen

  • 3 kleine Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 dicke Scheibe Sellerie
  • 2 Stiele Romarin
  • 450 g rohe Schweinebratwürste
  • 1250 ml Hühnerbrühe
  • 3 EL Butter
  • 350 g Risotto-Reis
  • 125 ml Rotwein
  • 80 g Parmesan
  • 2 EL Butter
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Zwiebel, Knoblauch und Sellerie schälen und fein hacken. Rosmarin waschen, trockenschütteln, etwas zur Deko abknipsen. Die Nadeln abstreifen und fein hacken. Die Würste aus der Pelle drücken und etwa 2 cm große Bällchen formen.
  2. HÜhnerbrühe in einem Topf zum Sieden bringen.
  3. Butter in einem zweiten großen Topf erhitzen, Gemüse darin kurz anschwitzen, dann den Reis samt Rosmarin glasig anschwitzen. Mit dem Rotwein ablöschen und einkochen lassen. Dann schöpfkellenweise den siedenden Hühnerfond zugeben, dabei immer wieder umrühren.
  4. Sobald etwa 3/4 der Hühnerbrühe eingekocht sind, nach und nach die Wurstbällchen unterheben (vorsichtig, sie zermanschen leicht). Den restlichen Fond weiter nach und nach zugeben. Parmesan reiben.
  5. Sobald der Reis al dente ist, den geriebenen Parmesan und die Butter untermischen und etwa 2 Minuten neben dem Herd ziehen lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Rosmarin garniert servieren.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 50 Minuten

Schwierigkeit: relativ einfach

Quelle: etwas variiert nach Reis & Risotto, S. 144

Kochbuch: Reis und Risotto

Reis und RisottoDiese kleinen Büchlein sieht man ja öfters bei den "Mängelexemplaren" in verschiedenen Buchläden. Nun bekam ich eines dieser Bücher als Mitbringsel. So richtig viel habe ich auch noch nicht daraus getestet, da es irgendwie nicht so richtig zwischen andere Kochbücher passt (kleiner als ein Briefumschlag, Umfang 256 Seiten, Hardcover). Je Doppelseite ist ein Rezept mit ganzseitigem Foto dargestellt. Die Fotos wirken etwas altbacken, geben aber einen schönen Eindruck vom Rezept. Die Zutatenliste ist etwas gequetscht. Die Arbeitsanleitung nach Zwischenschritten untergliedert, wirkt durch das 3-Block-Layout etwas gedrängt, auch die Schriftgröße ist relativ klein. Doch die Arbeitsanleitung ist recht gut verständlich beschrieben.

Die Rezepte selbst sind gegliedert nach Suppen und Salaten, Hauptgerichte und Beilagen, Risottos, Internationale Reisgerichte, Pudding sowie Kuchen und Gebäck. Dabei wird eine recht große Bandbreite unterschiedlicher Reisgerichte vorgestellt. Mich stört, das die Personenangabe von 4-6 Personen etwas vage gehalten ist (bei uns waren es dann 4). Wer auch allgemeine Tipps zum sicheren Gelingen von Risottos sucht, der wird hier enttäuscht (dieses Reis-Buch ist dann besser geeignet). Ansonsten für günstiges Geld eine recht gelungene Rezeptauswahl. Das Buch ist in vielen Buchläden oder bei Amazon erhältlich.

Aus diesem Buch schon vorgestellt:

4.02.08

Rezept: Rosenkohlauflauf mit Bratwurstklösschen

Rosenkohlauflauf mit Bratwurstklösschen

Auf dem Markt hatten wir Rosenkohl mitgenommen, der superverlockend aussah. Zunächst als Beilage gedacht, hatten wir den Braten dann doch nicht eingekauft sondern sind essen gegangen. Nun hatte ich mir diesen Auflauf ausgesucht, doch als Resteverwertung wäre er noch geschickter, da alles vorgegart werden muss. Nur das Bratwurstbrät sollte frisch sein. Da wir schon dabei waren, haben wir noch Kartoffeln mit in den Auflauf getan und somit eine komplette Mahlzeit aus dem Ofen genossen. Wir waren extrem angetan, da alles hervorragend harmonierte. Also wer gegarte Kartoffeln und Rosenkohl übrig hat: nachkochen!

Zutaten

Für 2 Personen

  • 350 g Rosenkohl
  • 300 g festkochende Kartoffeln (Linda)
  • 1 kleine Zwiebel
  • Salzwasser
  • 2 frische Bratwürste (rohe!), insgesamt etwa 250 g
  • 2 kleine Strauchtomaten
  • 1 EL Butter
  • 50 ml Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 100 g geriebener Gouda

Zubereitung

  1. Vom Rosenkohl den Strunk abschneiden, schlechte äußere Blätter entfernen und den Strunk kreuzweise einschneiden. Kartoffeln schälen und auf etwa Rosenkohlgröße schneiden. Die Zwiebel schälen und achteln.
  2. Salzwasser aufsetzen und Rosenkohl, Zweibel und Kartoffeln darin etwa 12 Minuten garen, dann mit einem Schaumlöffel herausheben und etwas abtropfen lassen.
  3. In der Zwischenzeit das Brät aus der Bratwurst drücken und in eine Schüssel geben.
  4. Tomaten kreuzweise einritzen, mit kochendem Wasser überbrühen, häuten, halbieren, Strunk und Kerne entfernen und fein würfeln, unter das Brät mischen. Salzwasser erneut aufkochen, die Klösschen mit 2 kleinen Löffeln abstechen und darin etwa 5 Minuten ziehen lassen.
  5. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  6. In einem zweiten Topf die Butter zerlassen, Zucker darin karamellisieren, Rosenkohlgemüse hineingeben und unter gelegentlichem Rühren etwas anschwitzen, salzen, pfeffern und mit Muskat abschmecken.
  7. Rosenkohlgemüse (samt Brühe) mit Bratwurstklösschen in einer Auflaufform vorsichtig vermischen, mit Gouda bestreuen und im vorgeheizten Ofen auf mittlerer Schiene etwa 25 Minuten überbacken.

Zubereitungszeit: bei rohen Zutaten etwa 50 Minuten Arbeits- + 25 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: variiert nach Dr. Oetker - Partyaufläufe, S. 12

1.02.08

Rezept: Risotto mit Roten Beten

Risotto mit Roten Beten

Wir hatten vor einiger Zeit schon einmal ein Rote-Bete-Risotto gekocht. Die damalige Variante war von Tim Mälzer, der mit rohen Roten Beten arbeitete. Jetzt hatten wir nur vorgekochte, vakuumverpackte gekauft und wolllten diese gerne verarbeiten. Dazu fiel uns dieses Rezept in die Hände. Die Farbe ist nicht ganz so intensiv (kein Rote-Bete-Saft), auch würde ich beim nächsten Mal wieder Rosmarin mitgaren, das gibt dem ganzen nochmal einen Pfiff, außerdem war mehr Fond nötig als im Rezept angegeben. Ansonsten aber eine sehr leckere Alternative! (Variationsideen im Rezept unten eingebaut)

Zutaten

Für 2 Personen

  • 1 Zwiebel
  • 250 g gekochte Rote Beten (vakuumverpackt)
  • 1 kleiner Zweig Rosmarin
  • ca. 900 ml Gemüsefond
  • 35 g Butter
  • 250 g Risotto-Reis (Arborio)
  • 100 ml Weißwein (trockener, hier Soave)
  • je 1/2 Bund Schnittlauch und Petersilie
  • 40 g Parmesan
  • 1 EL Butter
  • Pfeffer aus der Mühle, Meersalz

Zubereitung

  1. Die Zwiebel schälen und fein hacken. Die Roten Beten ebenfalls fein würfeln. Die Rosmarinnadeln abstreifen und fein hacken. Den Fond in einem Topf aufkochen und am Sieden halten.
  2. Butter in einem zweiten Topf erhitzen, darin die Zwiebeln glasig andünsten, dann die Roten Beten samt Rosmarin und zuletzt den Reis zugeben und ebenfalls glasig anschwitzen.
  3. Den Weißwein zugeben und einkochen lassen. Dann schöpfkellenweise den Fond zugeben und auf mittlerer Hitze (4/9) jeweils einköcheln lassen und unter gelegentlichem Rühren nach und nach den Fond zugeben.
  4. In der Zwischenzeit die Kräuter waschen, trockenschütteln und fein hacken. Den Parmesan reiben.
  5. Sobald der Reis al dente ist den Topf vom Herd nehmen, Kräuter, Parmesan und Butter unterrühren und bei geschlossenem Deckel etwa 3 Minuten ruhen lassen. Dann mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren.

Zubereitungszeit: fertig in 45 Minuten

Schwierigkeit: recht einfach

Quelle:etwas variiert nach Risotto-Kochbuch, S. 55