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31.01.08

Rezept: Entenbrust mit Möhrenstampf

Entenbrust mit Möhrenstampf

Am Wochenende hatten wir uns mal wieder eine Entenbrust mitgenommen. Diese wurde mal nach einem Tipp von Tim Mälzer zubereitet: Erst von der Hautseite eingeschnitten, dann erst auf der Haut- dann auf der Fleischseite scharf angebraten, zuletzt nur der Fleischteil in Alufolie gewickelt, so dass die Hautseite zu sehen ist und schonend im Ofen gegart - umwerfend zart! Dazu dann ein Möhrenstampf und eine etwas orangige Sace mit dem Fleischsud. Wir haben unser Mittagessen genossen.

Zutaten

Für 2 Personen

Für den Möhrenstampf:

  • 300 g Möhren
  • 150 g Kartoffel (Adretta)
  • 1 TL Koriandersaat
  • 1 EL Butter
  • 200 ml Wasser
  • 2 EL Pinienkerne (eigentlich 40 g gehackte Cashewkerne)
  • 1/2 kleines Bund Koriander
  • 1 EL Butter

Für die Entenbrust:

  • 1 Barbarieentenbrust
  • Salz, Pfeffer
  • Alufolie

Für die Sauce:

  • Fett vom Anbraten der Entenbrust
  • 1 Bioorange
  • 2 EL Grand Marnier
  • Fleischsaft von der Entenbrust (aus dem Backofen bzw. der Alufolie)

Zubereitung

  1. Für den Möhrenstampf Möhren und Kartoffeln schälen und würfeln. Butter in einem Topf zerlassen und die Würfel darin andünsten. Die Koriandersaat im Mörser etwas anstoßen und zu den Würfeln geben, mit 200 ml Wasser aufgießen und etwa 20 Minuten bei geschlossenem Deckel köcheln lasen.
  2. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. In einer Pfanne ohne Fett die Pinienkerne anrösten, herausnehmen und beiseite stellen. Koriander waschen, trockenschütteln und fein hacken.
  4. Die Entenbrust abspülen, trockentupfen, die Haut kreuzweise einschneiden (nur die Haut, nicht das Fleisch verletzen). Eine Pfanne erhitzen und die Entenbrust ohne Fett von der Hautseite etwa 3 Minuten scharf anbraten, dann von der Fleischseite ebenfalls 2 Minuten scharf anbraten.
  5. Dann auf einen Bogen Alufolie setzen und so einschlagen, dass die Hautseite komplett noch herausschaut und das Fleisch komplett bedeckt ist. Auf mittlerer Schiene im Ofen etwa 10 Minuten garen, dann den Ofen ausschalten und die Entenbrust noch etwas ruhen lassen.
  6. Für die Sauce die Orange heiß abspülen, trocknen, Schale abreiben, halbieren und Saft auspressen. Die Pfanne, in der die Entenbrust angebraten wurde, erneut erhitzen (samt Fett). Falls zu viel Fett ausgetreten ist, dieses evtl. noch etwas abgießen. Dann den Orangensaft aufkochen, Grand Marnier samt Orangenschale ebenfalls zugeben, beiseite stellen.
  7. Für den Möhrenstampf die Gemüsewürfel abgießen, abdampfen lassen, mit einem Kartoffelstampfer zu einem Brei zerdrücken, Pinienkerne, Butter, Koriandergrün unterheben und mit Salz und Pfeffer abschmecken
  8. Die Entenbrust auf einen Teller geben, den ausgetretenen Fleischsaft zu der Sauce gießen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Entenbrust mit Möhrenstampf auf einem Teller anrichten.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 45 Minuten

Schwierigkeit: relativ einfach

Quelle: Essen und Trinken für Jeden Tag 02/08, S. 58

29.01.08

Rezept: Käsekuchen ohne Boden

Käsekuchen ohne Boden

Dieses Rezept ist ein immer wieder geliebter Klassiker. Viele fürchten diesen Kuchen, da sie meinen, er könne zusammenfallen oder zu weich sein. Das Geheimnis (meine Meinung - gerne Kommentare) des Käsekuchens liegt in den Eiern. Je frischer die Eier und je fester der Eischnee, desto gelingsicherer der Käsekuchen. Wenn sich dann auch noch in der Mitte des Kuchens beim Backen Risse gebildet haben, ist er eigentlich perfekt. Diese Version schmeckt herrlich zitronig. Der war schneller gegessen als gebacken. Oberlecker und immer wieder gerne gegessen.

Zutaten

Für eine 26-cm-Springform

  • 125 g Butter
  • 225 g Zucker
  • 2 TL Vanillezucker
  • 1 Biozitrone
  • 4 Eier (L)
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver (für 500 ml Milch zum Kochen)
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 75 g Weichweizengrieß
  • 1000 g Magerquark
  • Fett für die Form

Zubereitung

  1. Den Boden der Springform einfetten.
  2. Butter in der Küchenmaschine schaumig rühren, Zucker und Vanillezucker unterrühren.
  3. Die Zitrone heiß abspülen, abtrocknen, die Schale abreiben, zugeben, halbieren, eine Hälfte auspressen und den Saft auch zur Butter geben.
  4. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  5. Die Eier trennen, die Eigelbe einzeln unterrühren, die Eiweiße beiseite stellen.
  6. Puddingpulver mit Grieß und Backpulver mischen und unterrühren, Magerquark portionsweise unterrühren. Zuletzt die Eiweiße zu Eischnee schlagen und unterheben, in die gefettete Form füllen.
  7. Auf der 2. Schiene von unten etwa 60-70 Minuten backen, bis auch in der Mitte des Kuchens Risse zu sehen sind. Dann die Springform auf ein Küchengitter stellen, nach etwa 10-20 Minuten den Kuchen vom Rand mit dem Messerrücken lösen und den Rand entfernen, für weitere 30 Minuten etwas auskühlen lassen.

Zubereitungszeit: Arbeitszeit etwa 20 Minuten + 65 Minuten Back- + 40 Minuten Kühlzeit

Schwierigkeit: Eier trennen, also einfach

Quelle: Dr. Oetker - Käsekuchen, S. 8

28.01.08

Rezept: Lasagne al forno

Lasagne al forno

Geht eigentlich irgendetwas über diesen italienischen Klassiker? Wir zumindest lieben ihn. Dabei habe ich noch gar kein Rezept auf meiner Seite. Wir machen das öfters und probieren uns durch meine Rezeptsammlung. Dieses Mal war diese Version dran, die sich mit geringer Käse-Varianz in 2 verschiedenen Büchern fand. Sie ist insgesamt etwas gemüselastig, dennoch enorm lecker. Ich würde beim nächsten Mal das 2. Stück Sellerie durch 200 g mehr Fleisch ersetzen, dann fände ich es ausgewogener. Wir haben allerdings die Käsemenge erhöht und die Bechamel-Sauce durch Saure Sahne ersetzt, was sich bei uns schon seit Jahren so eingebürgert hat.

Zutaten

Für 6 Personen

  • 2 Bund Suppengrün (mein Tipp: 2. Selleriestück für anderes Rezept nehmen)
  • 1 große Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 100 g geräucherter Speck
  • 3 EL Olivenöl
  • 300 g Rinderhack (mein Tipp: 500 g)
  • 1 große Dose geschälte Tomaten (800 g Einwaage)
  • etwa 1 Glas Rotwein (Dornfelder genommen)
  • Salz, Pfeffer, Thymian und Oregano
  • 1 EL Olivenöl
  • 20 Lasagneplatten ohne Vorkochen
  • 400 g Saure Sahne
  • 400 g Mozzarella
  • 5 EL frisch geriebener Parmesan

Zubereitung

  1. Das Suppengrün putzen und fein würfeln, Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Speck ebenfalls klein würfeln.
  2. Olivenöl in einem großen Topf erhitzen, darin Zwiebeln und Knoblauch glasig andünsten, Hack zugeben und krümelig anbraten, dann restliches Gemüse dazu und kurz mitschmurgeln, dann mit Dosentomaten ablöschen, diese mit dem Kochlöffel etwas zerkleinern. Ggf. noch etwas Rotwein zugießen, Hitze reduzieren (3-4/9) und für 30 Minuten köcheln lassen.
  3. Dann mit den Gewürzen abschmecken und für weitere 30 Minuten köcheln lassen. In der Zwischenzeit eine große Form mit Olivenöl auspinseln, den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Mozzarella in Scheiben schneiden.
  4. Zunächst die Hack-Gemüsemasse in die Form, dann eine Schicht Lasagneplatten, dann wieder Hacksauce, dann Saure Sahne, Lasagneplatten, usw. Zuoberst Hacksauce und Saure Sahne. Alles mit Mozzarella und Parmesan belegen.
  5. Auf mittlerer Schiene für ca. 30 Minuten backen.

Zubereitungszeit: Arbeitszeit etwa 40 Minuten + 1 Stunde Koch- + 30 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: etwas variiert nach GU einfach clever - Nudelglück, S. 109 und GU Küchenbibliothek - Nudeln, S. 129

Dazu schmeckt: ein grüner Salat und ein guter Rotwein

Kochbuch: GU Küchenbibliothek - Nudeln

GU Küchenbibliothek - NudelnDieses Kochbuch gehört auch in die Reihe der Küchenbibliothek. Die ganze Reihe wurde während meines Studiums in den 90iger Jahren aufgelegt und seither nicht neu herausgebracht, was ich persönlich sehr schade finde. Denn jeder Band (vorgestellt bereits: Kartoffeln, Fisch und Meeresfrüchte, Aufläufe und Gratins, Geflügel und Wild, Salate, Fondue sowie Quiche, Tarte und Co) beeindruckt durch eine sehr umfassende und informative Warenkunde sowie Besonderheiten der Garmethoden und des benötigten Küchenequipments. Ganz zu Beginn jeden Buches findet sich eine Übersicht über alle Rezepte, bei denen neben dem Rezept die wichtigsten Eigenschaften aufgelistet sind. Hier finden sich neben Zubereitungszeit (Arbeits- + Garzeit) auch Kalorien, Fettgehalt und Eigenschaften wie gelingt leicht, schnell, preiswert, gut vorzubereiten, für Gäste, für Geübte, vollwertig, Spezialität von wo? und vegetarisch. So findet man für die passende Gelegenheit recht schnell das entsprechende Rezept.

Doch nun zu diesem Band im speziellen: zunächst werden eigentlich alle üblichen Nudelsorten mit ihren typischen Verwendungsmöglichkeiten samt Foto dargestellt. Danach folgen Grundrezepte für Nudelteig und Variationsmöglichkeiten (wie Rote-Bete-Nudeln). Geformte und gefüllte Nudeln werden mit Zwischenschrittfotos vorgestellt und die Grundzüge der Herstellung erläutert. Abgerundet wird das Buch mit einem umfassenden Register, bei dem die Rezepte auch nach Hauptzutat aufgeschlüsselt sind (z.B. Garnelen).

Die Rezepte selbst sind gegliedert nach Suppen und Salaten, mit Gemüse und Kräutern, mit Fleisch und Fisch, gefüllt, aus dem Ofen. Dabei ist pro Seite 1-2 Rezepte enthalten mit jeweils schönem Foto, übersichtlicher Zutatenliste, untergliederter Arbeitsanleitung. Nährwertangaben sind ebenso wie Zeitangaben am Rand erwähnt. Oft ist gleich noch eine Variante mit angegeben. Leider sind Ofentemperaturen im Fließtext enthalten und nicht gesondert hervorgehoben. Das ist die einzige Schwachstelle dieses Buches.

Ich nehme es immer wieder gerne in die Hand, wie alle Bücher dieser Reihe. Hieraus schon vorgestellt:

Das Buch ist schon seit Jahren im Handel vergriffen, doch bei Amazon werden gebrauchte Exemplare gehandelt.

26.01.08

Rezept: Wildschweinfilet in Rotwein

Wildschweinfilet in Rotwein

Wir hatten neulich Wildschweinfilets ergattert. Die marinierten wir in Rotwein über 3 Tage, wodurch der Wildgeschmack nochmal angenehm unterstützt wird und das Fleisch noch mürber wird. Das verwendete Rezept wollte das Fleisch eigentlich zu einem Gulasch verarbeiten, was uns etwas zu schade war. Wir haben es im Ganzen dann im Ofen gegart, im Anschluss die Sauce nochmal einreduziert und mit Sahne abgebunden. Ein insgesamt genial leckeres Wochenendessen.

Zutaten

Für 2 Personen

  • 2 Wildschweinfilets à 200 g
  • 2 rote Zwiebeln
  • 500 ml Rotwein
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 1 kleiner Stiel Thymian
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 Scheibe Sellerie
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Butter
  • 100 ml Sahne
  • Salz, Pfeffer, Thymian

Zubereitung

  1. Die Wildschweinfilets abspülen, trockentupfen und ggf. noch Sehnen entfernen, in eine Glasschale legen.
  2. Die Zwiebeln schälen und in feine Ringe schneiden, auf das Fleisch legen, mit Rotwein aufgießen. Die Kräuter trockenschütteln und fein hacken, mit dem Lorbeerblatt zu dem Fleisch geben, 3 Tage kühl gestellt marinieren.
  3. Den Ofen auf 150°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  4. Sellerie putzen, fein würfeln. Knoblauch schälen und fein hacken. Das Fleisch aus der Marinade heben, trockentupfen. Butter in einer ofenfesten Pfanne erhitzen, Sellerie, Knoblauch und Fleisch darin scharf anbraten, dann mit der Marinade ablöschen.
  5. Das Fleisch im Ofen etwa 30 Minuten garen.
  6. Das Fleisch aus der Sauce heben, in Alufolie gewickelt ruhen lassen. Die Sauce erneut aufkochen, Sahne zugießen und etwas einreduzieren lassen. Mit Salz, Pfeffer und Thymian abschmecken.

Zubereitungszeit: etwa 50 Minuten Ar6eitszeit (unterbrochen) + 3 Tage Marinierzeit + 30 Minuten Garzeit

Schwierigkeit: relativ einfach

Quelle: Marinade nach GU - Die echte französische Küche, S. 139

24.01.08

Rezept: Apfelmus-Gewürz-Kuchen

Apfelmus-Gewürz-Kuchen

Es sollte mal wieder ein gemütlicher Nachmittag mit einem Kuchen werden. Da ich noch ein angefangenes Glas Apfelmus hatte, bot sich dieses Rezept geradezu an. Beim nächsten Mal würde ich noch etwas gemahlenen Kardamon mit in den Teig geben, das würde sicherlich noch gut passen. Ansonsten bei diesem Fröstel-Ekel-Wetter sehr zu empfehlen.

Zutaten

Für eine 28-cm-Springform

  • 200 g weiche Butter
  • 400 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 2 Eier (L)
  • 400 g Apfelmus
  • 520 g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1/2 TL Salz
  • 2 gehäufte TL Zimt
  • 1 gehäufter TL gemahlene Muskat
  • 1 Prise gemahlener Kardamom
  • 100 g getrocknete Cranberries (lt. Rezept Rosinen)

Zubereitung

  1. Die Form fetten, den Ofen auf 170°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Die Butter schaumig rühren, dann Zucker, Vanillezucker, die Eier einzeln und zuletzt das Apfelmus unterrühren.
  3. Mehl mit Backpulver und Gewürzen mischen und portionsweise unter die Eier-Butter-Mischung heben, zuletzt die Cranberries untermischen. In die Form gießen und glatt streichen.
  4. Auf mittlerer Schiene etwa 60 Minuten (lt. Rezept 45 MInuten) backen, dann Stäbchenprobe machen, etwas auskühlen lassen.

Zubereitungszeit: Arbeitszeit etwa 15 Minuten + 60 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: etwas variiert nach GU - Muffins and more, S. 22

23.01.08

Rezept: Huhn mit Walnüssen

Huhn mit Walnüssen

Foodfreak ruft auf zum Chinese New Year. Passend dazu wählten wir dieses chinesische Huhn mit Walnüssen (Tao Ren Ji Ding), da wir noch reichlich eigene Walnüsse aus dem Garten haben. Wir waren begeistert, denn nach kurzer Marinierzeit erledigt die meiste Arbeit der Wok und man wird mit einem umwerfenden aromatischen Gericht belohnt. Der Krunch der Walnüsse und ihr nussiges Aroma passt hervorragend zu der eigentlich recht einfach gewürzten Marinade. Superlecker!

Zutaten

Für 2 Personen

  • 1 Hähnchenbrustfilet (etwa 250 g)
  • 2 TL Speisestärke
  • 2 EL Reiswein
  • 30 g Lauch (nur das Grüne)
  • 1 kleines Stück Ingwer (etwa 10 g)
  • 1 EL Reiswein
  • Salz, Pfeffer
  • 2 EL Sojasauce
  • 2 EL Sesamöl
  • 50 g Walnusskerne

Zubereitung

  1. Die Hähnchenbrust abspülen, trockentupfen und in relativ kleine Würfel schneiden. Speisestärke mit Reiswein verrühren und die Hähnchenbrust damit vermischen, beiseite stellen.
  2. Lauch waschen, in relativ dünne Streifen schneiden, den Ingwer schälen und in Scheiben schneiden. Reiswein mit Sojasauce vermischen und mit Salz und Pfeffer würzen.
  3. Sesamöl im Wok erhitzen und die Walnüsse unter Rühren etwas anbraten, dann herausnehmen und beiseite stellen.
  4. Die Hähnchenwürfel ebenfalls unter Rühren im Wok scharf anbraten, nach etwa 1 Minute Ingwer und Lauch zugeben und mitanbraten (kurz). Sauce samt Walnüssen zugeben und komplett verkochen lassen.

Zubereitungszeit: fertig in 20 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: etwas variiert nach GU - Die echte chinesische Küche, S. 140

Dazu schmeckt: Thai-Duftreis

21.01.08

Rezept: Forelle mit Thymian und Knoblauch

Forelle mit Thymian und Knoblauch

Um bei meinem guten Vorsatz zu bleiben, gab es eine mit Thymian und Knoblauch aromatisierte Forelle, die völlig unkompliziert im Backofen gegart wird. Dabei noch figurfreundlich. Ich würde beim nächsten Mal allerdings etwas mehr Marinade machen und auch etwas in die Bauchhöhle füllen. Denn das Aroma der Gewürze kam zwar durch, dürfte für meinen Geschmack aber ruhig noch etwas dominanter sein. Insgesamt sehr lecker und wird sicher nochmal nachgekocht. Da ich das Buch noch nie verwendet hatte, ist das hier gleich noch ein Beitrag für das laufende DKduW.

Zutaten

Für 2 Personen

  • 3 Knoblauchzehen
  • 5 EL Olivenöl
  • 3 TL getrockneter Thymian
  • 2 Portionsforellen
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Blech mit Backpapier auslegen.
  2. Für die Marinade die Knoblauchzehen schälen und in den Mörser geben. Mit Olivenöl und dem Thymian zu einer Marinade verarbeiten.
  3. Die Forellen abspülen von innen und außen, salzen, pfeffern und innen und außen mit der Marinade einpinseln.
  4. Die Forellen jeweils auf das Backpapier legen und auf mittlerer Schiene für 15 Minuten garen.

Zubereitungszeit: Arbeitszeit etwa 15 Minuten + 15 Minuten Backofen

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Die neue natürliche Küche, S. 60

Dazu schmeckt: Pellkartoffeln und ein württemberger Riesling

Kochbuch: Die neue natürliche Küche

Die neue natürliche KücheDieses Buch habe ich vor Jahren geschenkt bekommen, dann ist es irgendwie ganz nach hinten im Bücherregal gerutscht und ich habe tatsächlich noch nie daraus gekocht. Bei meiner aktuellen Aufräumaktion fiel es mir wieder in die Hände. Die Einleitung habe ich - ehrlich gesagt - nur überflogen, hier fand ich nicht wirklich neues. Nett ist der Saisonkalender für Obst und Gemüse. Die Rezepte selbst sind untergliedert nach Frühstück, Vorspeisen, Fisch, Fleisch und Geflügel, Gemüse und Kartoffeln, Nachtisch und Bascis. Im Nachgang finden sich noch einige Weinempfehlungen zu den jeweiligen Rezepten. Die Rezpte selbst haben eine übersichtliche Zutatenliste am Rand sowie eine verständliche, aber nicht weiter untergliederte Arbeitsanleitung. Einige Rezepte haben Zwischenschrittfotos in Schwarz-Weiß. Leider sind nicht alle Rezept mit Foto dargestellt und viele sind zwar optisch schön, bieten aber nur eine Detailansicht, so dass man keinen Eindruck von dem angerichteten Rezept auf dem Teller bekommt.

Schön finde ich, dass überwiegend mit regionalen Produkten gearbeitet wird. Die Rezepte sind eher klassisch mit einigen neuen Ideen. Die Zubereitungszeit ist angegeben, dabei ist die Backzeit mit eingerechnet. Leider sind Ofentemperaturen und -zeiten im Fließtext enthalten und nicht gesondert hervorgehoben.

Insgesamt ein Buch, das ganz nett ist, aber man nicht unbedingt im Regal haben muss. Da es schon älter ist, wird es bei Amazon nur noch gebraucht gehandelt. Daraus schon vorgestellt:

20.01.08

Rezept: Geflügelsalat mit Avocado

Geflügelsalat mit Avocado

Von den wenigen Resten unseres gebratenen Perlhuhns wurde dieser Salat gezaubert, da wir auch noch 2 Avocados hatten, die gerne verarbeitet werden wollten. Da bot sich dieser Salat geradezu an. Eigentlich wird hier Hähnchenbrustfilet in Weißwein mit Ingwer und Zitronensaft gekocht und dann weiterverarbeitet. Die Cocktailtomaten zum Garnieren waren allerdings spontan nicht vorrätig. Insgesamt lecker und optisch schon nicht schlecht, wenn auch noch verbesserungsfähig.

Zutaten

Für 2 Personen

  • etwa 300 g gegartes Hähnchenfleisch
  • 2 Avocados
  • Zitronensaft
  • 100 g Joghurt (lt. Rezept Crème fraîche)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Prise Cayennepfeffer
  • Salz, Pfeffer
  • Außerdem Kräuter (hier Petersilie) zur Deko (+ Cocktailtomaten, sofern vorhanden)

Zubereitung

  1. Das Hähnchenfleisch in etwa 1 cm große Würfel schneiden.
  2. Die Avocados heiß abspülen, abtrocknen, halbieren, Kern entfernen, 2 schöne Hälften für das Anrichten aufheben, mit etwas Zitronensaft beträufeln, die restlichen Avocados ebenfalls würfeln, mit dem Hähnchenfleisch mischen.
  3. Für das Dressing den Joghurt in eine Schüssel geben, Knoblauch schälen, fein hacken und zugeben. Mit Cayennepfeffer, Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.
  4. Den Salat in den Avocado-Hälften anrichten, mit dem Dressing beträufeln und garnieren.

Zubereitungszeit: fertig in 25 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: variiert nach GU Küchenbibliothek - Geflügel und Wild, S. 53

19.01.08

Rezept: Gebratenes Perlhuhn mit Kartoffeln und Zwiebeln

Gebratenes Perlhuhn mit Kartoffeln und Zwiebeln

Wir hatten bei unserem Geflügelstand ganz spontan ein Perlhuhn mitgenommen. Ein Perlhuhn hatten wir ja vor einiger Zeit schon mal gebraten. Dieses Mal wollten wir allerdings ein anderes Rezept testen. Da wir allerdings nicht erst abends essen wollten, blieb keine Zeit für Marinieren. Nach langem Blättern entschieden wir uns für dieses unkomplizierte Gericht, bei dem hinterher auch nur der Bräter gespült werden muss. Lecker ist es sehr. Allerdings ist die Füllung irgendwie nur zum Aromatisieren. Wir zumindest fanden sie etwas zu dominant, um sie mit dem Fleisch zu essen.

Zutaten

Für 3-4 Personen

  • 1 Perlhuhn (bzw. Poularde lt. Rezept) à 1200 g
  • je 1/2 Bund Petersilie, Schnittlauch und Basilikum (andere Kräuter gehen auch)
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Senf (mittelscharf)
  • 2 EL Semmelbrösel
  • Salz, Pfeffer
  • 750 g festkochende Kartoffeln
  • 500 g rote Zwiebeln
  • 250 ml Hühnerbrühe

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Das Huhn abspülen und trockentupfen. Kräuter waschen, trockenschütteln und fein hacken. Knoblauch schälen und ebenfalls fein hacken. Kräuter mit Knoblauch, Senf und Semmelbröseln verrühren und mit 3/4 TL Salz und Pfeffer aus der Mühle würzen. Die Senf-Kräuter-Mischung in das Huhn füllen und die Keulen und Flügel mit Küchengarn festbinden.
  3. Einen Bräter mit Wasser ausspülen.
  4. Das Huhn von außen mit 2 EL Öl bestreichen und mit Salz und Pfeffer bestreuen. Das Huhn mit der Brust nach oben in den Bräter legen.
  5. Den Bräter auf der 2. Schiene von unten in den Ofen schieben und etwa 20 Minuten braten.
  6. In der Zwischenzeit die Kartoffeln und Zwiebeln schälen, Zwiebeln vierteln, Kartoffeln auf gleiche Größe schneiden, gemeinsam mit der Hühnerbrühe zum Perlhuhn geben und für weitere 60 Minuten braten. Dabei 2-3 mal insgesamt die Kartoffeln und die Zwiebeln durchrühren (damit alles mal in der Brühe liegt) und das Perlhuhn mit einer Nadel etwas anstechen, damit das Fett etwas austreten kann.
  7. Die Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken, Küchengarn entfernen und servieren.

Zubereitungszeit: reine Arbeitszeit etwa 30 Minuten + 90 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: nicht ganz einfach

Quelle: wenig variiert nach Brigitte - Rezepte, S. 79

18.01.08

Rezept: Tagliatelle mit Lachs-Sahnesauce

Tagliatelle mit Lachs-Sahnesauce

Wir hatten ja erst letzten Monat einmal eine Sauce mit geräucherter Forelle getestet. Dieses Mal hatten wir noch geräuchterten Lachs im Kühlschrank entdeckt und entschieden uns zu dieser sahnigen Variante. Mein Mann fand beide gleich gut, ich war eher ein Fan dieser Version.

Zutaten

Für 2 Personen

  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 Päckchen Räucherlachs à 175 g
  • 1/2 Bund Dill
  • 1 EL Butter
  • 200 ml Sahne
  • Salz, Pfeffer, Zitronensaft
  • Salzwasser
  • 1 Paket frische Tagliatelle aus dem Kühlregal

Zubereitung

  1. Die Zwiebel schälen und fein hacken, Räucherlachs scheibenweise in Streifen schneiden. Dill waschen, trockenschütteln und fein hacken.
  2. Butter in einem kleinenTopf schmelzen, darin die Zwiebel goldgelb andünsten, mit der Sahne abslöschen und auf etwa 2/3 bei mäßiger Hitze (bei uns 4/9) einköcheln lassen (drohte bei höherer Hitze überzukochen).
  3. Salzwasser in einem 2. Topf für die Nudeln aufsetzen und nach Packungsangabe kochen.
  4. Sobald die Sahne ausreichend reduziert ist, die Räucherlachsstreifen zugeben und warm werden lassen, Dill zugeben und mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.
  5. Gemeinsam mit den Tagliatelle (oder Spaghetti) servieren.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 25 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU einfach clever - Nudelglück, S. 61

17.01.08

Rezept: Kartoffel-Spinat-Auflauf

Kartoffel-Spinat-Auflauf

Resteverwertung etwas aufgepeppt: Ich hatte noch etliche gekochte Pellkartoffeln, wenig anderes im Kühlschrank. Also wurde das einfach improvisiert kombiniert und heraus kam ein echt leckerer und extrem arbeitsarmer Auflauf.

Zutaten

Für 2 Personen

  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 kleine Zwiebel
  • 50 ml Sahne
  • 1 Ei (M)
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 6 gekochte Kartoffeln
  • 4 kleine Würfel TK-Blattspinat (tiefgefroren), etwa 200 g
  • etwa 80 g geriebener Käse

Zubereitung

  1. Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Knoblauchzehe halbieren und eine kleine Auflaufform damit ausreiben. Zwiebel schälen und fein würfeln, in die Auflaufform geben. Sahne mit Ei verquirlen und mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken, ebenfalls in die Auflaufform gießen.
  3. Kartoffeln und TK-Blattspinat jeweils in Scheiben schneiden und einschichten, mit Käse bestreuen.
  4. Auf mittlerer Schiene etwa 25-30 Minuten überbacken (Spinat muss aufgetaut und gegart sein).

Zubereitungszeit: reine Arbeitszeit etwa 10 Minuten + 30 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Kühlschrankinhalt

15.01.08

Rezept: Zuckerkuchen

Zuckerkuchen

Ich stelle hier mal unseren klassischen "Ich habe noch Hefeteig übrig"-Kuchen vor. Häufig geht ja der Boden für einen Kuchen auf Hefeteigbasis zu gut. Bleibt dann etwas übrig, wird das flach ausgerollt (ruhig etwas uneben lassen), mit der Gabel eingestochen, mit Butterflöckchen und etwas Saurer Sahne belegt und mit Zucker bestreut, dann im Ofen gebacken und fertig. Simpel aber genial lecker, warm am allerbesten!

Zutaten

Für 2 Kuchen à 28-30 cm Durchmesser oder 1 Blech

  • 1 Würfel Hefe
  • 125 ml Milch
  • 1 EL Zucker
  • 500 g Mehl (Typ 405)
  • 80 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 TL Vanillezucker
  • 150 g Saure Sahne
  • 40 g Butter
  • 10 EL Zucker

Zubereitung

  1. Milch lauwarm erwärmen und die Hefe reinbröseln und mit dem Esslöffel Zucker verquirlen. An einen warmen Ort stellen und gehen lassen bis sich das Volumen verdoppelt hat.
  2. Mehl in eine Schüssel sieben, mit Zucker, Vanillezucker und Salz mischen, Hefemilch zugeben und gut durchkneten. Abgedeckt an einem warmen Ort stehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
  3. Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Teig halbieren und jeweils in eine gefettete Form oder auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech auslegen, mit Flöckchen von Butter und Saurer Sahne belegen, mit Zucker bestreuen.
  4. Auf mittlerer Schiene jeweils 10-15 Minuten backen bis er goldgelb ist.

Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten Arbeits- + 60 Minuten Ruhe- + 15 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Familienrezept

13.01.08

Rezept: Blumenkohlauflauf mit Käsehaube

Blumenkohlauflauf mit Käsehaube

Wir haben nach langer Zeit mal wieder eines unser älteren Auflauf-Bücher in die Hand genommen. Da wir auf dem Markt gestern noch einen Blumenkohl mitgenommen hatten, fiel unsere Wahl auf diesen Auflauf. Hier wird eine Schinkenmasse im Wechsel mit dem vorgegarten Blumenkohl in die Form geschichtet. Durch die grünen Pfefferkörner bekommt das Ganze noch einen gewisssen Pfiff (bei mitessenden Kindern vielleicht weglassen). Genial lecker und zum Nachkochen empfohlen. Dies ist mein Beitrag zum laufenden DKduW.

Zutaten

Für 2 Personen

  • 1 kleiner Blumenkohl
  • 100 g gekochter Schinken
  • 1 Ei (M)
  • 100 ml Schlagsahne
  • 60 g Lachsschinken (roher Schinken lt. Rezept)
  • 1/2 TL grüner Pfeffer (aus dem Glas)
  • Fett für die Form
  • 25 g Butter
  • 10 g Weizenmehl (Typ 405)
  • 60 ml Milch
  • 2 Eier (M)
  • 30 g Parmesan

Zubereitung

  1. Den Blumenkohl putzen, äußere Blätter und Strunk entfernen.
  2. Salzwasser zum Kochen bringen, den Blumenkohl in Röschen teilen und im Wasser ca. 10 Minuten garen.
  3. In der Zwischenzeit den gekochten Schinken grob würfeln, mit Ei und Schlagsahne pürieren. Den Lachsschinken fein würfeln und mit dem Pfeffer unterrrühren.
  4. Die Form einfetten und die Hälfte der Schinkenmasse einfüllen. Die Hälfte der Blumenkohlröschen darauf geben, dann wieder Schinkenmasse und zuoberst wieder Blumenkohlröschen.
  5. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  6. Butter in einem kleinen Topf zerlassen, Mehl darin hellgelb anschwitzen und die Milch einrühren, auf niedriger Hitze unter Rühren etwa 5 Minuten etwas einköcheln lassen, beiseite stellen.
  7. Die Eier trennen, den Parmesan reiben. Die Eiweiße zu Eischnee schlagen, die Eigelbe mit dem Parmesan verrühren.
  8. Die Parmesan-Mischung unter die Mehlschwitze rühren und den Eischnee unterheben, über dem Blumenkohl verteilen, evtl. noch einige Pfefferkörner darüber streuen.
  9. Den Auflauf auf mittlerer Schiene für 35 Minuten überbacken.

Zubereitungszeit: 30 Minuten Arbeits- + 35 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Dr. Oetker - Aufläufe, S. 36

So dann der Auflauf vor dem Anschneiden:

Blumenkohlauflauf mit Käsehaube

Kochbuch: Dr. Oetker - Aufläufe

Dr. Oetker - AufläufeDieses kleine Buch habe ich vor Jahren meinem Mann geschenkt, da er die so sehr liebt. Schnell vorbereitet vollbringt die meiste Arbeit immer der Backofen. Doch irgendwie haben wir es längere Zeit nicht mehr in der Hand gehabt. Aber jetzt zu dem Buch selbst: mit Hardcover ausgestattet hält es sich länger ohne Eselsohren. Die Rezepte sind auf 95 Seiten sortiert nach Aufläufe mit Fisch, Fleisch, Gemüse, Nudeln, Kartoffeln und zuletzt süße Rezepte. Leider ist das Rezeptregister auch nach den Hauptkapiteln sortiert. Jede Doppelseite gehört 1-2 Rezepten, von denen leider nicht alle bebildert sind. Die vorhandenen Fotos machen jedoch Appetit auf mehr. Die Zutatenliste ist übersichtlich am Rand gehalten, zum Teil auch nach den Hautbestandteilen gegliedert. Die Arbeitsanleitung ist übersichtlich gegliedert und auch für Anfänger gut nachvollziehbar.

Die Ofentemperaturen und die Backzeit ist jeweils am Ende des Rezeptes gut hervorgehoben. Auch Beilagenempfehlungen finden sich bei jedem Rezept. Die Geschmackskombinationen sind eher klassisch gehalten, aber durchweg sehr lecker. Die Rezepte sind jeweils für 4 Personen angegeben. Leider ist die Arbeitszeit nicht angegeben, dennoch sind die meisten Rezepte mit relativ wenig Aufwand umzusetzen. Enttäuscht hat uns bis jetzt keines der Rezepte. Auch das Rezept für Alex Kürbisauflauf findet sich hier als Kürbis-Möhren-Auflauf.

Das Buch ist auch schon wieder älter und nicht mehr im Handel erhältlich. Bei Amazon werden gebrauchte Exemplare gehandelt. Die Search-Inside-Funktion beinhaltet allerdings ein komplett anderes Auflauf-Buch von Dr. Oetker und hat mit diesem hier vorgestellten wenig bis gar nichts gemeinsam.

Aus diesem Buch schon vorgestellt:

12.01.08

Rezept: Schweinefilet in Champignonsahne

Schweinefilet in Champignonsahne

Dieses Essen ist bei uns schon ein Feiertags- und Sonntagsklassiker (ok - es ist noch Samstag). Denn die meiste Arbeit macht das Putzen der Pilze. Durch das Garen im Backofen hat man richtig viel Zeit, um sich um Gäste oder andere Dinge zu kümmern. Dabei ist es (insbesondere durch die Zutaten) ein wirklich exquisites und superleckeres Hautpgericht. Über die Jahre hat sich das Rezept immer mehr verändert, doch seit etwa 2 Jahren hat es seine endgültige Form angenommen, denn die hat sogar eher schwierige Esser überzeugt. Für das Grillgewürz nehme ich eine Gewürzmischung von dem Fleischer meiner Eltern, ich importiere die immer 100-Gramm-weise aus Stuttgart.

Zutaten

Für 4 Personen

  • 800 g Schweinefilet
  • 2 EL Grillgewürz
  • 400 g braune Champignons
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Bund Petersilie
  • 2 EL Butter
  • 400 ml Sahne
  • 200 g Kräuterfrischkäse
  • 1 EL mittelscharfer Senf
  • Worcestersauce
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Das Schweinefilet abspülen, trockentupfen und mit dem Grillgewürz einreiben und mindestens 1 Stunde kühl stellen.
  2. In der Zwischenzeit die Champignons putzen, halbieren oder vierteln, Zwiebeln schälen und fein würfeln. Die Petersilie waschen, trockenschütteln und fein hacken.
  3. Ofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  4. Butter in einer ofenfesten großen Pfanne zerlassen, Schweinefilet darin von allen Seiten scharf anbraten, Champignons und Zwiebeln zufügen und kurz mitbraten. Sahne, Kräuterfrischkäse und Senf untermischen, mit Worcestersauce würzen.
  5. Im Ofen auf mittlerer Schiene für weitere 40 Minuten garen.
  6. Das Filet in Scheiben aufschneiden, die Sauce mit Salz und Pfeffer abschmecken und dazu servieren.

Zubereitungszeit: reine Arbeitszeit etwa 20 Minuten + 1 Stunde Ruhe- + 40 Minuten Garzeit

Schwierigkeit: recht einfach

Quelle: über die Jahre entwickelt

Dazu schmeckt: Spätzle

10.01.08

Rezept: Pikante Blätterteigschnecken

Pikante Blätterteigschnecken

Zum Spieleabend brachten wir diese Kleinigkeit mit. Sie sind recht gut vorzubereiten. Eine gute Variante wäre noch gewürfelter Räucherspeck statt gekochtem Schinken, was eine etwas pikantere Note bringen würde. Als kleines Mitbringsel für gemütliche Abende empfehlenswert. Warm allerdings noch etwas leckerer. Mal wieder genial lecker.

Zutaten

Für etwa 18 Schnecken

  • 2 dünne Stangen Lauch (etwa 300 g)
  • 100 g gekochter Schinken (oder fein gewürfelter Räucherspeck)
  • 1 Biozitrone
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 TL getrockneter Thymian
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Paket Blätterteig (Kühlregal)
  • 130 g geriebener Käse (Emmentaler, mittelalter Gouda empfohlen)
  • 1 Ei (M)
  • 1 EL Milch

Zubereitung

  1. Den Lauch putzen, großzügig beim Grün den welken Teil abschneiden. In etwa 1/2 cm dicke Ringe schneiden.
  2. Den Schinken würfeln. Die Zitrone waschen, abtrocknen und die Schale etwa zur Hälfte abreiben.
  3. Das Öl in einer Pfanne erhitzen, den Lauch darin anschwitzen, bis er weich ist, vom Herd nehmen. Dann den Schinken samt Thymian und Zitronenschale untermischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Den Blätterteig ausbreiten, ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  5. Den abgekühlten Lauch mit dem geriebenen Käse mischen und auf dem Blätterteig verteilen. Dabei an beiden Längsseiten jeweils knapp einen Zentimeter Rand stehen lassen.
  6. Das Ei trennen, mit dem Eiweiß den Rand bepinseln und den Blätterteig eng aufwickeln. Jeweils in etwa 1,5 cm dicke Scheiben schneiden und diese mit Abstand auf das Blech setzen. Das Eigelb mit der Milch verquirlen und die Schnecken damit bestreichen.
  7. Im vorgeheizten Ofen auf mittlerer Schiene etwa 20 Minuten backen, bis sie schön gebräunt sind.

Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten Arbeits- + 20 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Essen und Trinken für Jeden Tag 01/08, S. 91

8.01.08

Rezept: Möhrengulasch

Möhrengulasch

Ich habe seit langer Zeit mal wieder eines unserer Familienrezepte gekocht. Da irgendwie das Wort Eintopf bei uns negativ besetzt ist (weiß auch nicht warum), läuft es schon immer unter Möhrengulasch. Hier wird gemischtes Gulasch in gleichen Teilen wie Möhren und etwas weniger Zwiebeln und Fleischbrühe im Schnellkochtopf angebraten und gekocht. Dazu dann Pellkartoffeln und ein umwerfend leckeres Mittagessen steht auf dem Tisch.

Zutaten

Für 4 Personen

  • 600 g Möhren
  • etwa 350 g Zwiebeln
  • 1 Bund Petersilie
  • 500 g gemischtes Gulasch (Rind und Schwein)
  • 3 EL Öl (hitzefest, nehme immer Maiskeimöl)
  • Salz, Pfeffer
  • 400 ml Fleischbrühe

Zubereitung

  1. Die Möhren schälen und in grobe Stücke schneiden. Zwiebeln ebenfalls schälen und grob würfeln.
  2. Petersilie waschen, trockenschütteln und relativ fein hacken.
  3. Das Gulasch trockentupfen.
  4. Öl in einem 5-Liter-Schnellkochtopf erhitzen, Fleisch darin scharf anbraten, Zwiebeln zugeben, Hitze reduzieren und mitbraten. Dann Möhren und Fleischbrühe zugeben, mit Salz und Pfeffer würzen. Petersilie zugeben, Rand abputzen, Deckel schließen und auf dem 2. Ring für 20 Minuten garen.
  5. Langsam abdampfen lassen und nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zubereitungszeit: Arbeitszeit 15 Minuten + 20 Minuten Garzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Familienrezept

7.01.08

Rezept: Dreikönigstorte

Dreikönigstorte

Mein Bruderherz verwöhnte gestern mal wieder mit einer selbstgebackenen und genial leckeren Torte. Diese schmeckt durch die Haselnüsse und den Mandelpudding schön nussig. Dank der Küchenmaschine hält sich der Aufwand halbwegs in Grenzen. Er hat die Torte mit einem Zuckerguß überogen, zusätzlich wird im Rezept noch ein weiterer Überzug mit weißer Kuvertüre möglich, auf den allerdings verzichtet wurde. Auch ohne diese zusätzliche Schokonote war es sehr lecker.

Zutaten

Für eine 26 cm Springform

Für den Teig:

  • 1/2 Biozitrone
  • 8 Eier (M)
  • 300 g gemahlene Haselnüsse
  • 250 g Zucker

Für das Innenleben:

  • 400 ml Milch
  • 1 Päckchen Mandel-Puddingpulver zum Kochen für 500 ml Milch
  • 2 EL Zucker
  • 200 g Sahne
  • 1 Päckchen Sahnesteif

Für die Vollendung:

  • 6 EL Anislikör
  • 50 g gemahlene Haselnüsse
  • 100 g kandierte Ananas (anderes kandiertes Obst geht auch)
  • 100 g Puderzucker
  • Verzierung nach Belieben (hier Schokodekor)

Zubereitung

  1. Die Zitrone heiß abspülen, trockentupfen, die Schale abreiben und den Saft auspressen.
  2. Den Ofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. Die Eier trennen, aus den Eiweißen Eischnee schlagen. Die Eigelbe mit dem Zucker sehr schaumig rühren (mindestens 10-15 Minuten), dann Zitronenschale untermischen, Haselnüsse und zuletzt Eischnee unterheben.
  4. Die Springform mit Backpapier belegen, den Teig einfüllen, glatt streichen und auf mittlerer Schiene etwa 50 Minuten backen. Danach den Biscuit auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
  5. In der Zwischenzeit aus der Milch, dem Zucker und dem Puddingpulver nach Pacckungsanleitung einen Pudding kochen und abkühlen lassen. Entweder eine Frischhaltefolie über den Pudding decken oder immer wieder rühren, damit keine Haut entsteht.
  6. Sobald der Pudding kalt ist (etwa 2 Stunden) die Sahne mit dem Sahnsteif schlagen und unter den erkalteten Pudding heben, erneut für 30 Minuten kühl stellen.
  7. Den Boden einmal quer halbieren. Die untere Hälfte auf eine Tortenplatte legen und mit einem Tortenring umlegen, mit dem Anislikör tränken. Den Pudding komplett auf dem Boden verstreichen und mit kandiertem Obst und Haselnüssen bestreuen. Die obere Hälfte auflegen und etwas andrücken. Erneut für 2 Stunden kühl stellen.
  8. Vom Zitronensaft 3 TL abmessen und verrühren, die Torte damit überziehen, mit Dekorartikeln verschönern.

Zubereitungszeit: Arbeitszeit etwa 60 Minuten + 5 Stunde Kühlzeit (gesamt) + 50 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: etwas anspruchsvoller

Quelle: GU - Tortenzauber einfach köstlich, S. 118

6.01.08

Rezept: Hackauflauf mit Kartoffeln

Hackauflauf mit Kartoffeln

Uns lachte mal wieder ein klassischer Auflauf an. Dafür suchten wir uns ein Horst Lichter Rezept aus. Neben Kartoffeln und Hackfleisch werden hier nicht nur Gemüse sondern auch Sahnejoghurt (statt Sahne) sowie auch einige Mandelblättchen überbacken. Ein klassischer Hackauflauf, der besonders jetzt im Winter herausragend lecker schmeckt.

Zutaten

Für 4 Personen

  • 250 g Champignons
  • 1 rote und gelbe Paprika
  • 1 Möhre
  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Öl
  • 500 g gemischtes Hackfleisch (Rind und Schwein)
  • 1 EL Tomatenmark 3-fach konzentriert
  • 50 ml Sahne
  • 2 EL Senf (mittelscharf)
  • Salz, Pfeffer, Paprika edelsüß (2-3 EL)
  • 400 g festkochende Kartoffeln (Linda)
  • 2 EL Butter
  • 2 Eier (M)
  • 250 g Joghurt (Vollfett statt Sahnestufe genommen)
  • 3 EL Mandelblättchen
  • 150 g geriebener Käse (Emmentaler)

Zubereitung

  1. Alles Gemüse putzen bzw. schälen, Champignons und Möhre in Scheiben, alles andere in Würfel schneiden.
  2. Das Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen, das Hack darin krümelig anbraten, alles Gemüse zugeben und etwa 5 Minuten mitbraten.
  3. Mit Tomatenmark, Sahne, Senf verrühren und mit Paprikapulver sowie Salz und Pfeffer pikant abschmecken, beiseite stellen.
  4. Den Ofen auf 200°C Ober-/ Unterhitze vorheizen.
  5. Kartoffeln waschen, schälen und in ganz dünne Scheiben schneiden oder hobeln. Die Auflaufform einbuttern, zuerst Kartoffelscheiben, dann Gemüse-Hack-Mischung einschichten, dann wieder Kartoffeln, Hack, zuoberst Kartoffeln.
  6. Joghurt mit den Eiern verquirlen, salzen und pfeffern und über den Auflauf gießen, Mandelblättchen und Käse über dem Auflauf verteilen.
  7. Im Ofen auf der 2. Schiene von unten etwa 30 Minuten überbacken.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeits- + 30 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Kerners Kochbuch, S. 122

So der Auflauf im Werden:

Hackauflauf mit Kartoffeln Vorbereitung

Kochbuch: Kerners Kochbuch

Kerners KochbuchDie freitägliche Kochsendung hat bei uns ja mittlerweile schon fast Kultstatus. Hier wurde nun das zweite Best-of-Kochbuch veröffentlicht, nachdem das erste Buch der Sendung schon etwas älter ist. Nun wurden die seither gesendeten besten Rezepte in diesem Buch zusammengefasst. Allerdings finde ich den Titel etwas irreführend, denn es sind ja die Köche, die die Rezepte beisteuern. Doch Herr Kerner hat zu jedem Rezept noch einen Kommentar geschrieben. Ähnlich zum ersten Buch sind immer noch häufig Fotos der Köche statt der Rezepte abgebildet, wenn auch jetzt mehr Rezeptfotos enthalten sind. Diese sind ganzseitig wirklich wunderschön gestaltet und machen Lust aufs Nachkochen. Die Rezepte selbst haben am Rand eine nach wichtigen Schritten sortierte Zutatenliste sowie eine anschaulich beschriebene und gut gegliederte Arbeitsanleitung. Hier fehlen lediglich Zubereitungszeiten und Nährwertangaben, auch Kühl- und Backzeiten oder Ofentemperaturen sind im Fließtext enthalten.

Schön finde ich, dass sich hier verschiedene Stile der unterschiedlichen Köche vereinen. Die Rezepte sind wieder klassisch gegliedert nach Vorspeisen & Suppen, Kleine Gerichte & Snacks, Pasta & Fisch, Fleisch & Geflügel sowie zuletzt Desserts & Gebäck. Zuletzt werden die einzelnen Köche, die Rezepte zu diesem Buch beisteuerten, vorgestellt. Das Register ist sehr ausführlich und zum Teil auch nach häufigen Zutaten (wie Pilze) sortiert.

Das Buch haben wir uns erst neulich geholt. Daher haben wir zwar schon einiges auf die To-Cook-Liste gesetzt, aber noch nicht so viel getestet, das war aber immer lecker.

Das Buch ist aktuell noch Handel oder bei Amazon erhältlich.

Aus diesem Buch schon vorgestellt:

4.01.08

Rezept: Fisch-Nudel-Auflauf

Fisch-Nudel-Auflauf

Guter Vorsatz Nummer 1 für 2008: öfters Fisch essen (nicht den Pseudo-Fisch der Kantine). Dafür suchten wir uns einen unkompliziert klingenden Auflauf aus mit zwei verschiedene Fischsorten. Ich war von dem Ergebnis begeistert, denn es schmeckte extrem lecker. Fische, Shrimps und Nudeln harmonierten wunderbar und die Tomaten, die wir ergattert hatten, schmeckten auch tatsächlich nach Tomate. Allerdings brauchte man einige Töpfe (Spülorgie) und die Vorbereitungszeit zog sich etwas. Also nicht wie angepriesen etwas für alle Tage, aber dennoch etwas zum Nachkochen, denn extrem lecker war es allemal.

Zutaten

Für 2 Personen

  • 150 g Nudeln, hier Penne (trocken gewogen)
  • je 1 Möhre und Zucchini (klein)
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 100 g gegarte Shrimps
  • 1 TL Butter
  • 2 EL Weißwein (trocken), Chardonnay genommen
  • 75 ml Sahne
  • 1 TL Speisestärke
  • 75 ml Milch
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuss
  • 2 TL Zitronensaft
  • je 100 g Lachs- und Kabeljaufilet (andere Fischsorten gehen auch, aber 2 verschiedene sind interessant)
  • 3 kleine Strauchtomaten
  • 1/2 Bund Basilikum
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Ei (M)
  • 1 TL getrocknetes Basilikum
  • 30 g Parmesan

Zubereitung

  1. Für die Nudeln Salzwasser aufsetzen.In der Zwischenzeit Möhren schälen und Zucchini waschen, mit einem Sparschäler beides in lange Streifen schneiden. Nudeln im Salzwasser kochen, 2 Minuten vor Ende der Nudelkochzeit das Gemüse zugeben und mitgaren, dann alles abgießen, kalt abschrecken und in einem Sieb gut abtropfen lassen.
  2. Knoblauch schälen und fein hacken. Shrimps abgießen, in etwas Butter andünsten, Knoblauch zugeben und anschwitzen, mit Weißwein ablöschen, Sahne zugeben. Die Speisestärke in der Milch klümpchenfrei auflösen und zugeben, kurz aufkochen lassen, salzen und pfeffern und mit Muskat und Zitronensaft abschmecken, beiseite stellen.
  3. Fischfilets waschen, trockentupfen, ggf. von restlichen Gräten mit einer Pinzette befreien und in etwa 2 cm große (gabelgerechte) Stücke schneiden, salzen und pfeffern und mit Zitronensaft beträufeln.
  4. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  5. 2 Tomaten waschen, halbieren, Strunk samt Kernen entfernen und in Stücke schneiden (lt. Rezept vorher häuten, haben wir nicht gemacht). Basilikum waschen, trockenschütteln und in Streifen schneiden.
  6. Auflaufform mit Olivenöl etwas einpinseln, dann Nudeln samt Gemüsestreifen, Basilikumstreifen, Fisch- und Tomatenwürfeln hineingeben. Das Ei unter die Shrimps-Sahne-Mischung rühren und vorsichtig (damit der Fisch nicht zerdrückt wird) unter die Nudeln heben, alles gut durchmischen.
  7. Die letzte Tomate halbieren, Strunk entfernen und in Scheiben schneiden, oben auf den Auflauf legen, mit getrocknetem Basilikum bestreuen. Parmesan reiben und darüber geben.
  8. Im Ofen auf mittlerer Schiene etwa 15-20 Minuten garen.

Zubereitungszeit: reine Arbeitszeit etwa 50 Minuten (bei uns länger, da viele Gräten) + 20 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: recht einfach

Quelle: wenig variiert nach GU einfach clever - Fisch und Meeresfrüchte, S. 77

Schon ein leckerer Anblick vor dem Backofen:

Fisch-Nudel-Auflauf vorbereitet

2.01.08

Rezept: Gänsebrust mit Granatapfelsauce

Gänsebrust mit Granatapfelsauce

Ich habe ja noch gar nicht unser Festessen von Heiligabend vorgestellt. Dieses (letztes) Jahr kochte mein Mann, während ich mich um den Baum kümmerte. Er hatte sich für eine Gänsebrust mit einer etwas exotischeren Sauce entschieden, dazu dann klassische Semmelknödel (nicht ganz so selbstgemacht...). Dennoch war ich entzückt, denn es harmonierte wunderbar. Die Gänsebrust war ganz zart. Wir hatten nur die Garmethode vom Herd in den Ofen verlagert, da unsere Gänsebrust noch am Knochen war und wir das gerne so garen wollten. Insgesamt ein sehr zu empfehlendes Essen, das nicht nur weihnachtstauglich ist!

Zutaten

Für 2 Personen

  • 1 Gänsebrust (bei uns mit Knochen, etwa 550 g)
  • Salz, Pfeffer
  • 4 Schalotten
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 Salbeiblätter
  • 50 g Walnüsse (ohne Schale)
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • 1 Granatapfel
  • 1 1/2 EL Grenadinesirup

Zubereitung

  1. Die Gänsebrust waschen, abtupfen, salzen und pfeffern.
  2. Schalotten und Knoblauch schälen. Zwiebeln vierteln, Knoblauch in Scheiben schneiden. Salbei abspülen, trockenschütteln und in Streifen schneiden, Walnüsse relativ fein hacken.
  3. Den Ofen auf 100°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  4. In einer ofenfesten Pfanne die Brust auf der Fettseite etwa 3 Minuten scharf anbraten, umdrehen, Schalotten und Knoblauch zugeben und kurz bei reduzierter Hitze mitbraten. Zuletzt Walnüsse und Salbei zugeben.
  5. Mit Gemüsebrühe ablöschen, den Granatapfel halbieren, die eine Hälfte ausdrücken und zur Gänsebrust geben (Kerne in die Sauce, nicht auf der Brust liegen lassen, Granatapfelsirup ebenfalls zugeben.
  6. Im vorgeheizten Ofen etwa 45 Minuten auf mittlerer Schiene garen.
  7. In der Zwischenzeit aus der zweiten Granatapfelhälfte die Kerne kratzen. Zum Servieren die Gänsebrust vom Knochen lösen. Von der Sauce entweder mit einer Fettreduzierkanne oder mittels Küchentüchern das Fett abschöpfen. Die Gänsebrust mit Sauce und Granatapfelkernen auf Tellern anrichten.

Zubereitungszeit: reine Arbeitszeit etwa 20 Minuten + 45 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: recht einfach

Quelle: variiert nach GU - Pute, Gans und Ente, S. 45