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31.12.07

Rezept: Ingwerhähnchen

Ingwerhähnchen

Blog-Event XXX: IngwerFür das laufende Kochevent Ingwer suchten wir uns dieses Tim Mälzer-Rezept aus. Mit den Orangen und dem Ingwer bekommt es eine superfrische Note, die mit dem dazu servierten Thai-Duftreis wunderbar harmonierte (sehr zu empfehlen!). Leider befolgten wir beim ersten Mal nachkochen genau das Rezept, bei der die Salzmenge aber komplett zu viel ist. Daher gab es das heute vor dem abendlichen Raclette ein zweites Mal, dieses Mal mit deutlich reduzierter Salzmenge. Die Arbeitszeit ist recht wenig, dafür der Geschmack sehr herrlich! Wir fanden es superlecker! Wir werden es wohl noch öfter kochen.

Mit diesem kulinarischen Genuss wünsche ich allen einen Guten Rutsch ins Neue Jahr!

Zutaten

Für 2 Personen

  • 4 Hähnchenunterkeulen oder 2 Hähnchenkeulen
  • 1 EL Salz
  • 20 g Ingwer (frisch!)
  • 1 Bioorange
  • 4 EL Honig (nicht geschleudert)
  • 2 EL Öl (Olivenöl genommen)
  • 3 Wacholderbeeren

Zubereitung

  1. Die Hähnchenkeulen abspülen, trockentupfen und mit dem Salz einreiben, in einem Gefrierbeutel 30 Minuten kühl stellen.
  2. In der Zwischenzeit Ingwer schälen und in Scheiben schneiden. Die Orange heiß abwaschen und halbieren. Die eine Hälfte auspressen, die andere Hälfte in Scheiben schneiden.
  3. Von dem Orangensaft 4 EL abmessen, gemeinsam mit dem Honig, dem Öl zu den Hähnchenkeulen geben. Wacholderbeeren im Mörser andrücken und ebenfalls zugeben. Im geschlossenen Gefrierbeutel gut durchkneten und erneut 30 Minuten kühl gestellt marinieren.
  4. Den Ofen auf 200°C Ober-/ Unterhitze vorheizen.
  5. Hähnchenkeulen samt Marinade in eine Auflaufform legen, Orangenscheiben darauf und darum verteilen. Auf mittlere Schiene etwa 35 Minuten garen.

Zubereitungszeit: reine Arbeitszeit etwa 15 Minuten + 60 Minuten Marinier- + 35 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Essen und Trinken für jeden Tag 12/07, S. 54

29.12.07

Rezept: Knusperaprikosen

Knusperaprikosen

Als wir neulich mit Freunden Raclette genossen, bereiteten wir dieses Dessert zu. Im Sommer schmeckt es mit frischem Obst natürlich noch besser. Aber jetzt im Winter war das Dosenobst ein annähernder Ersatz. Das Flambieren gibt noch einen extra Kick. Der Schmelz von der Mascarpone in Kombination mit dem Knackigen des Krokants schmeckt einfach genial lecker. Allerdings haben wir den Krokant nicht selbst zubereitet, sondern auf fertigen zurückgegriffen, da wir keine große Lust auf bzw. Zeit für viel Vorbereitung hatten. Sehr zu empfehlen!

Zutaten

Für 4 Personen als Dessert

  • 8 reife Aprikosen oder 1 kleine Dose Aprikosen
  • 2 EL Aprikosenlikör (oder Grand Marnier als Ersatz)
  • 150 g Mascarpone (wir hatten noch übrig)
  • 8 TL Haselnusskrokant
  • 8 EL Jamaika-Rum (56 %)

Zubereitung

  1. Die Aprikosen heiß übergießen und die Haut abziehen, halbieren und Kern entfernen bzw. die Dosenaprikosen abgießen und in einem Sieb gut abtropfen lassen.
  2. Jeweils 2 Aprikosenhälften in einem Pfännchen mit etwas Likör beträufeln und im Gerät erwärmen. Dann Mascarpone darüber streichen und mit Krokant bestreuen.
  3. Erneut etwas erwärmen, dann mit dem Rum flambieren und genießen.

Zubereitungszeit: mit Dosenobst Genuss in unter 10 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: deutlich variiert nach GU - Raclette, S. 54

Kochbuch: GU - Raclette

GU - RacletteVor Jahren bekam ich dieses Büchlein zu Weihnachten geschenkt. Im Gegensatz zu den neueren Büchern finden sich hier überwiegend Rezepte für Raclette. Nach einer kleinen Einführung zunächst das Ur-Raclette (das mittlerweile in vielen neueren Büchern ja gar nicht mehr auftaucht) sowie verschiedene Variationen mit unterschiedlichen Käsen. Unter Schlemmer-Raclette sind etliche Ideen aufgezeigt, was man so im Pfännchen alles kombinieren kann (von flambierter Kalbsniere zu Raclette à la Lorraine). Auch verschiedene Rezepte für Raclette mit Puffern, Crêpes und Plinsen. Abgeschlossen werden die Rezepte mit einem Obst-Kapitel. Hier finden sich neben herzhaften Rezepten auch Ideen für einen Raclette-Nachtisch.

Die Rezepte sind für 4 oder 6 Personen angegeben. Da es sich überwiegend um exquisitere Raclette-Varianten handelt, erfordern sie häufig etwas mehr Vorbereitungszeit. Dennoch lassen sich einige Rezepte gut untereinander kombinieren. Wer Besuch mit Raclette beeindrucken möchte, der findet hier sicher das eine oder andere Rezept. Schön finde ich, dass sich nicht noch mehr Salatrezepte oder Beilagenideen finden, die ich zumindest fast immer aus anderen Büchern übernehme.

Das Buch ist schon relativ alt, daher ist es nur noch gebraucht bei Amazon erhältlich.

Aus diesem Buch schon vorgestellt:

27.12.07

Rezept: Weihnachtswaffeln

Weihnachtswaffeln

Wir hatten gestern Besuch zum Kaffee und dafür dann Waffeln gebacken. Da Rosinenallergiker anwesend waren, wurden diese durch getrocknete Cranberries ersetzt. Insgesamt ein genial leckeres Weihnachtsgebäck, das mit relativ wenig Arbeit auskommt. Warm schmecken sie am besten, man sollte sie also am besten während dem Essen am Tisch ausbacken. Sehr zu empfehlen!

Zutaten

Für etwa 10 Waffeln im Herzautomaten

  • 1 Bioorange
  • 150 g Butter (zimmerwarm)
  • 2 EL Honig
  • 4 Eier (M)
  • 200 g Naturjoghurt (Vollfett genommen)
  • 400 g Mehl Typ 405
  • 1 Päckchen Backpulver
  • Gewürze: Salz, Zimt, Kardamaom
  • 50 g getrocknete Cranberries (oder Rosinen)
  • 50 g gehackte Haselnüsse
  • 250 ml Apfelsaft

Zubereitung

  1. Die Orange waschen, abtrocknen und die Schale abreiben.
  2. Die Butter mit dem Honig schaumig schlagen. Die Eier trennen und die Eigelbe mit dem Joghurt und Orangenschale unter die Butter rühren. Aus den Eiweißen Eischnee schlagen.
  3. Den Joghurt noch unter die Eier-Butter-Mischung rühren. Mehl mit Backpulver, je 1 Prise Salz, Zimt und gemahlenen Kardamom sowei den gehackten Haselnüssen mischen.
  4. Das Mehl unter die Joghurt-Butter-Mischung rühren, dabei den Apfelsaft ebenfalls mit unterrühren. Die Cranberries untermischen und zuletzt den Eischnee unterheben.
  5. Das Waffeleisen evtl. etwas einfetten und darin portionsweise ausbacken (bei uns optimal Stufe 4/6).

Zubereitungszeit: rein Arbeitszeit etwa 20 Minuten + Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: variiert nach GU - Weihnachten Süßes liebevoll zubereiten, S. 50

Dazu schmeckt: wir genossen dazu neben mitgebrachter Feigenmarmelade auch Birnenkonfitüre mit Lebkuchengewürz, die beide supergut harmonierten

26.12.07

Kulinarische Highlights 2007

best of 2007Was war denn nun das beste Rezept 2007? Ich habe hier alte Klassiker und neu getestete Rezepte gepostet. Also durften wir etwas in kulinarischen Erinnerungen schwelgen...

Neben Alltagsklassikern wie der Schnellen Bologneser Sauce oder der mittlerweile des öfteren genossenen Petersilienwurzelsuppe (ich finde nach wie vor Rosmarin besser als Thymian) kamen eigentlich nur noch zwei andere Rezepte in die engere Auswahl: das Blaubeer-Risotto (die Kombination war wirklich umwerfend lecker) und unser Gewinner das Rehschnitzel in Cantuccini-Panade mit Birnen-Gewürz-Ragout, das in der Küche zwar einen Mordsaufwand darstellte, jedoch nachhaltig beeindruckte. Ich bin mal gespannt, was die anderen Blogger so als Favoriten küren.

Rezept: Zwiebelrostbraten

Zwiebelrostbraten

Diesen schwäbischen Klassiker gab es bei uns gestern. Dieses Gericht lebt eindeutig von der Qualität des Rindfleisches, es lohnt sich also, extra zum Metzger zu gehen. Der größte Aufwand besteht eigentlich im Zwiebel schälen und schneiden. Für die Knöpfle als Beilage haben wir einfach das Spätzle-Rezept abgewandelt mit etwas mehr Mehl im Teig, so dass der Teig etwas an Konsistenz gewann, der dann mit einem Knöpfle-Hobel in das kochende Salzwasser befördert wurde. Manchmal ist Hausmannskost einfach nicht zu schlagen! Aufgepeppt wurde dieses Weihnachtsessen noch durch das Bananen-Lebkuchen-Mousse als umwerfendes Dessert.

Zutaten

Für 5 Personen

  • 1 kg Zwiebeln
  • Butterschmalz für die Pfanne
  • 5 Roastbeefscheiben à 200 g
  • 3 EL Mehl
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Die Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden.
  2. Butterschmalz in einer Pfanne erhitzen, die Zwiebelringe in die Pfanne geben und auf mittlerer Hitze langsam braun dünsten (braucht etwa 20 Minuten).
  3. Die Roastbeefscheiben abspülen, trockentupfen und auf einem Teller in Mehl wenden.
  4. Butterschmalz in einem flachen Bräter erhitzen, die Roastbeefscheiben darin von beiden Seiten jeweils 3 Minuten braten, salzen und pfeffern.

Zubereitungszeit: fertig in 45 Minuten

Schwierigkeit: recht einfach, wichtig die Qualität der Zutaten

Quelle: Familienrezept, so ähnlich auch enthalten in GU - Schwäbisch kochen (alte Auflage), S. 36

25.12.07

Rezept: Bananen-Lebkuchen-Mousse

Bananen-Lebkuchen-Mousse

Heute gab es als Dessert diese weihnachtliche Mousse. Auch wenn man dabei keine Kalorien zählen darf, so ist es doch gigantisch lecker! Wir waren extrem begeistert. Die Bananen in Kombination mit der weißen Schokolade und dem leichten Schmelz sowie ein diskreter Lebkuchengeschmack im Abgang. Das war die Krönung unseres heutigen Festessens (Zwiebelrostbraten mit Knöpfle).

Ich wünsche allen frohe Weihnachten und besinnliche Festtage!

Zutaten

Für 6 Personen als Dessert

  • 200 g weiße Kuvertüre
  • 2 Blätter weiße Gelatine
  • 500 g Sahne
  • 1-2 Orangen
  • 2 Bananen (insgesamt 400 g Fruchtfleisch nötig)
  • 1/2 Vanilleschote
  • 1 TL Orangenlikör (Grand Marnier)
  • Gewürze: Nelken- und Zimtpulver, 1 gehäufter TL Lebkuchengewürz
  • 15 ml weißer Rum

Zubereitung

  1. Die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen.
  2. Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Die Sahne halbsteif schlagen (großes Gefäß, bei uns ca. 4 Liter Schüssel nötig).
  3. Die Orangen halbieren und auspressen, 100 ml Saft abmessen. Die Bananen schälen und in Scheiben schneiden, gemeinsam mit dem Orangensaf in ein hohes Gefäß geben. Die Vanilleschote auskratzen und die Bananen mit dem Vanillemark, dem Orangenlikör und je 1 Messerspitze Nelken- und Zimtpulver sowie dem Lebkuchengewürz pürieren.
  4. Den Rum erwärmen und die Gelatine ausgedrückt darin auflösen, 2 EL Sahne unterrühren, dann die Gelatinelösung unter die Sahne heben, danach die Kuvertüre und zuletzt das Bananenpüree untermischen.
  5. Je nach Wunsch als Ganzes kalt stellen und in Nocken abgestochen servieren oder wie wir in Portionsförmchen füllen, alles für 4 Stunden kühl stellen.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeits- + 4 Stunden Kühlzeit

Schwierigkeit: recht einfach, macht viel her

Quelle: Weihnachten - Wie wir es lieben, S. 107

22.12.07

Rezept: gebratene Entenbrust

gebratene Entenbrust

Auf unserem Markt gibt es einen Geflügelstand, der immer wunderbare Flugentenbrustfilets vorrätig hat. Eines dieser Filets wurde bei uns vor etwas Zeit einfach mal klassisch gebraten. Es harmoniert dann ganz wunderbar mit verschiedensten Beilagen, bei uns dieses Mal mit Quittenkraut, aber auch mit Rotkraut schmeckt es sehr lecker!

Zutaten

Für 2 Personen

  • 1 Entenbrust à 400 g
  • Salz, Pfeffer
  • 1 EL Öl

Zubereitung

  1. Die Entenbrust abspülen, trockentupfen. Die Hautseite rautenförmig einschneiden, dabei das Fleisch nicht verletzen. Von beiden Seiten mit Salz und Pfeffer würzen.
  2. Den Ofen auf 100°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. In einer ofenfesten Pfanne das Öl erhitzen und die Entenbrust darin von der Hautseite scharf etwa 4 Minuten und von der Fleischseite etwa 2 Minuten scharf anbraten.
  4. Auf mittlerer Schiene im Ofen für 35 Minuten weitergaren. Vor dem Servieren nochmals in Alufolie wickeln und für noch 10 Minuten ruhen lassen.

Zubereitungszeit: fertig in 45 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: eigene Improvisation, aber sicherlich in irgendeinem meiner Kochbücher so oder so ähnlich enthalten

20.12.07

Rezept: Sauerkrautauflauf-mit-Limonen-Crème-fraîche

Sauerkrautauflauf mit Limonen-Crème-fraîche

Auf dem Markt hatten wir frisches, vom Bauern eingelegtes Sauerkraut mitgenommen. Verwendet wurde es in diesem Lafer-Rezept. Er führt es in der Kategorie Vorspeisen für 4 Personen. Nach Halbierung reichte es uns zu zweit als Hauptgericht. Wer hungriger ist, der kann sich ja noch Schweinemedaillons dazu anbraten. Uns reichte es so. Der Dip dazu war umwerfend erfrischend und rundete es hervorragend ab. Genial lecker und immer wieder empfehlenswert. Kategorie "geht schnell" bei Herrn Lafer entsprach bei mir etwa 40 Minuten reine Arbeitszeit, die sich jedoch sehr gelohnt haben. Allerdings hatte ich vergessen, auch die Gussmenge zu halbieren, was uns aber überhaupt nicht störte.

Zutaten

Für 2 Personen

Für den Auflauf:

  • 1 Schalotte (100 g benötigt)
  • 4 EL Butter
  • 4 EL Mehl
  • 200 g Sahne
  • Salz, Pfeffer
  • 200 g frisches Sauerkraut
  • 1 TL Kümmel
  • 100 g Kartoffeln (hier Cilena)
  • 1 kleine Petersilienwurzel à 50 g
  • 2 Eier (M)
  • 1 Prise Salz
  • Butter und Semmelbrösel für die Form

Für den Dip:

  • 100 g Crème fraîche
  • 1/2 Biolimette

Zubereitung

  1. Für die Mehlschwitze die Schalotte schälen, fein hacken. Butter in einem Topf zerlassen, Schalotten darin anschwitzen, Mehl darüber stäuben und ebenfalls goldgelb anschwitzen, mit Sahne unter Rühren ablöschen. Dabei darauf achten, dass keine Klümpchen entstehen, Hitze reduzieren und dicklich einköcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und beiseite stellen.
  2. Sauerkraut zerzupfen und ggf. etwas kleiner schneiden.
  3. Kümmel im Mörser mahlen (oder etwas gröber andrücken, je nach Geschmack, im Originalrezept 1/2 EL gemahlener Kümmel), Sauerkraut und Kümmel zur Sahnesauce geben. Wer Kümmel nicht so mag, gibt ihn lieber nach und nach zu und schmeckt öfter ab.
  4. Kartoffeln und Petersilienwurzel schälen und in etwa 1 cm große Würfel schneiden.
  5. Salzwasser zum Kochen bringen und die Würfel darin etwa 3 Minuten blanchieren, abgießen, abschrecken und abtropfen lassen. Die Würfel gleichmäßig unter das Sauerkraut mischen.
  6. Den Ofen auf 170°C Ober-/Unterhitze vorheizen
  7. Die Eier trennen, Eigelbe für ein anderes Rezept verwenden. Die Eiweiße anschlagen, dann Salz zugeben und zu Eischnee schlagen.
  8. Eine Auflaufform einfetten und mit Semmelbröseln bestreuen. Den Eischnee unter die Sauerkrautmasse heben und in die Auflaufform füllen. Auf mittlerer Schiene 40 Minuten garen.
  9. Für den Dip die Limette heiß abspülen, mit einer Reibe (schöner: Zestenreißer) die Schale dünn abziehen, dann die Limette auspressen, beides unter die Crème fraîche mischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und zu dem Auflauf servieren.

Zubereitungszeit: 40 Minuten Arbeits- + 40 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: etwas variiert nach Bassermann - Kochen mit Johann Lafer, S. 46

Kochbuch: Bassermann - Kochen mit Johann Lafer

Bassermann - Kochen mit Johann LaferDieses Buch schenkte mir neulich mein Mann. In diesem Buch sind einige der - für Lafers Verhältnisse - recht einfachen Rezepte vorgestellt. Gegliedert nach Vorspeisen, Hauptspeisen, Desserts und Menüs werden die Rezepte auf insgesamt 157 Seiten vorgestellt. In der Einleitung finden sich einige Tipps (ohne wirklich neues) garniert mit reichlich Schleichwerbung. Je Doppelseite wird ein Rezept mit großformatigem Foto vorgestellt. Dabei sind die Bilder wirklich wunderschön anzuschauen. Ob man als Laie die allerdings immer genauso hinbekommt, wage ich zu bezweifeln, aber man bekommt Ideen fürs Anrichten. Die Rezepte selbst sind überwiegend für 4 oder 6 Personen angegeben.

Fast jedes Rezept ist in die Kategorie "braucht Zeit" einsortiert. Die Zutaten sind am Rand übersichtlich gegliedert, daneben jeweils die Arbeitsanleitung, was damit geschehen soll. Diese ist gut verständlich beschrieben. Ofentemperaturen und Backzeiten sind ebenso wie Kühlzeiten im Fließtext enthalten. Auch eine Angabe von Arbeitszeit und Nährwerten fehlt. Das erschwert insbesondere Kochanfängern das Nachvollziehen doch deutlich. Nach mehreren Laferrezepten nehme ich mir allerdings immer extrem viel Zeit für die Vorbereitung.

Schön finde ich, dass bei den Menüs nicht nur Rezepte aus dem Buch kombiniert werden, sondern jeweils zwei 3-gängige Oster- und Weihnachtsmenüs vorgestellt werden. Die genaue Planung der Vorbereitung ist jedoch wieder dem geübten Hobbykoch vorbehalten.

Insgesamt ein Buch für den erfahreneren Hobbykoch, der sich und seinen Lieben gerne einen etwas exquisiteren Gaumengenuss gönnen möchte. Der wird mit diesem Buch allerdings sicher gelingen. Das Buch ist bereits seit einiger Zeit zu einem Sonderpreis im Handel oder bei Amazon erhältlich.

Aus diesem Buch schon vorgestellt:

19.12.07

Rezept: Hirsch in Rotweinsauce

Hirsch in Rotweinsauce

In der momentanen Wildsaison konnten wir bei unserem Händler dem Hirschgulasch nicht widerstehen. Dazu suchten wir uns aus noch einem neuen Kochbuch dieses Rezept (im Original Ciervo a la montanería) aus. Aus den 4 Stunden Marinierzeit wurden glatte 12 Stunden, da wir es einfach am Abend vorher in die Marinade legten uns so am nächsten Morgen etwas mehr Ruhe hatten. Wir waren mal wieder begeistert. Wenn es das nicht gerade erst gegeben hätte, wäre es glatt ein Kandidat für Weihnachten. Nachkochen sehr empfohlen!

Zutaten

Für 2 Personen

  • 500 g Hirschgulasch
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 kleiner Zweig Thymian
  • 350 ml Rotwein
  • 1 kleiner Zweig Thymian
  • 500 ml rote Zwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • 50 g grob gehackte, geschälte Mandeln
  • 2 getrocknete rote Paprikaschote (bei uns 1 frische und 1 getrocknete)
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 Lorbeerblatt
  • Salz, roter Pfeffer

Zubereitung

  1. Das Hirschgulasch abspülen, trockentupfen und von evtl. noch vorhandenen Sehnenansätzen befreien, in eine Schüssel legen. Knoblauchzehe schälen, andrücken.
  2. Den Rotwein aufkochen, Knoblauch, Lorbeerblatt und einen kleinen Thymianzweig einlegen, abkühlen lassen und über das Hirschgulasch legen. Abgedeckt für mindestens 4 Stunden kühl stellen.
  3. Von einem anderen Thymianzweig die Blättchen abstreifen, die Zwiebeln schälen und fein hacken.
  4. Die Knoblauchzehen schälen, mit den Mandeln in einen Mörser geben. Die getrockneten Paprikaschoten würfeln, alles im Mörser zu einer Paste zerstoßen. Wer frische Paprika nimmt: putzen, sehr fein würfeln und zu den Zwiebeln geben.
  5. In einem Schmortopf das Olivenöl erhitzen, Zwiebeln mit Thymian darin anschwitzen. Hirschfleisch samt Beize zugeben, die Würzpaste und das zweite Lorbeerblatt einlegen und bei mittlerer Hitze (2-3/9) abgedeckt für 2 Stunden schmoren lassen.
  6. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, Lorbeerblätter und Thymianzweig herausfischen und servieren.

Zubereitungszeit: reine Arbeitszeit etwa 35 Minuten + 4 Stunden Marinier- + 2 Stunden Schmorzeit

Schwierigkeit: leicht

Quelle: GU - Andalusien, S. 47

Kochbuch: GU - Andalusien

GU - AndalusienAus der selben Reihe, aus der ich schon das Buch über die Toskana vorgestellt habe, kaufte ich mir noch dieses Buch. Auch hier findet sich alles um Küche und Kultur in Andalusien. Doch auch Andalusien ist in mehrere Regionen unterteilt, deren Bräuche und kulinarischen Besonderheiten mit wunderschönen Fotos und Reportagen beschrieben werden. Die einzelnen Regionen sind dabei mit farblicher Kopfzeile untergliedert. Innerhalb der einzelnen Regionen sind die Rezepte nach der Speisenfolge gegliedert. Pro Doppelseite sind überwiegend 2 Rezepte dargestellt, die auch überwiegend bebildert sind. Die Fotos sind superschön gestaltet.

Bei jedem Rezept sind immer Arbeits-, Kühl-, Back-, Koch-, Marinierzeiten angegeben. Auch die Kalorienzahlen fehlen nicht. Leider sind die Zutaten etwas gequetscht mit manchmal mehreren Zutaten pro Zeile. Die Arbeitsschritte sind dafür sehr ausführlich beschrieben. Gelegentlich sind gleich noch Varianten angegeben.

Ich finde die Küche der Region sehr ausführlich dargestellt. Momentan sind die Bücher der ganzen Reihe zum Angebotspreis im Handel oder bei Amazon erhältlich.

Aus diesem Buch schon vorgestellt:

18.12.07

Küchengötter, die Zweite

Nachdem ich mich neulich etwas über die AGBs sowie den negativen Bescheid der Küchengötter-Redaktion über die Rezept-Verwendung geärgert hatte, bekam ich gestern nun wieder eine Email. Meine Anfrage sei missverständlich beantwortet worden. Tatsache sei, dass - wie in der Bloggerszene üblich - die Rezepte durchaus verwendet werden dürften, wenn denn die Quelle angegeben sei. Ebenso bitten sie um eine Mitteilung, dass das Rezept verwendet wurde. Die AGBs sollen demnächst angepasst werden, wie in der Mail versprochen wurde.

Im Wortlaut klang das dann so: "Selbstverständlich erlauben wir die in Foodblogs übliche Vorgehensweise, Textmaterial von unserer Seite mit entsprechender Quellenangabe zu verwenden. Mit Rücksicht auf die Urheberrechte unserer Fotografen ist die Verwendung von Bildmaterial leider nicht möglich. Offensichtlich berücksichtigen unsere Nutzungsbedingungen diese Form der Verwendung in Blogs bisher unzureichend, das werden wir anpassen, um der gängigen Praxis, die Sie ja selbst schon länger ausüben, Rechnung zu tragen. Im Sinne unserer Autoren freuen wir uns, wenn Sie uns zudem über die Verwendung eines Rezepts von uns informieren."

Gerne, liebe Redaktion der Küchengötter, auch darauf freuen wir uns. Es scheint sich dort also etwas bewegt zu haben. Bleibt nur die Frage, warum man sich seitens der Redaktion so unzureichend über die Gepflogenheiten der Bloggerszene informiert hatte, ehe man ein solches Projekt startete. Dennoch freue ich mich über den jetzt lockereren Umgang mit den Rezepten.

17.12.07

Rezept: Spitzbuben

Spitzbuben

Gestern wurden nochmal einige Plätzchen gebacken. Da wir es etwas geruhsamer halten dieses Jahr wurde dieses Mal nur diese eine Sorte ausgesucht. Da wir uns spontan für Backen und dieses Rezept entschieden hatte, war weder Himbeer- noch Johannisbeergelee im Haus, was spontan durch Orangenmarmelade ersetzt wurde. Irgendwie brauchten wir je 1 EL Mandeln und Mehl mehr als im Rezept, um dem Teig die gewünschte Konsistenz zu verleihen, aber das Ergebnis überzeugte sehr. Superlecker!

Zutaten

  • 200 g Butter
  • 100 g Puderzucker
  • 1 Vanillezucker
  • 2 Eigelb (M)
  • 100 g gemahlen Mandeln
  • 200 g Mehl Typ 405(evtl. 1-2 EL mehr für den Teig + für die Arbeitsfläche
  • Puderzucker zum Bestäuben
  • 4 EL Konfitüre, besser Gelee, hier Orange, empfohlen Himbeer oder Johannis
  • 1 TL Zitronensaft

Zubereitung

  1. Die Butter mit dem Puderzucker schaumig rühren, Vanillezucker und Eigelbe unterrühren, zuletzt Mandeln und Mehl unterkneten. In Frischhaltefolie 1 Stunde kühl stellen.
  2. Den Teig auf einer bemehlten Fläche etwa 3 mm dick ausrollen. Ofen auf 175°C Ober-/Unterhitze (160°C Umluft) vorheizen, Blech mit Backpapier auslegen
  3. Kreise (bei mir mit Becher) ausstechen, in die eine Hälfte Sterne oder Herzen herausstechen. Oder 2 gleiche Motive in unterschiedlichen Größen ausstechen. Auf dem Blech auf mittlerer Schiene etwa 9 Minuten backen, bis sie goldgelb sind. Etwas abkühlen lassen. Die oberen Plätzchen jeweils mit Puderzucker bestäuben.
  4. Die Marmelade mit dem Zitronensaft verrühren und erwärmen (Wasserbad oder Mikrowelle 600 Watt für 30 Sekunden). Damit bei Kreisen jeweils die unteren, bei Stapeln das kleinere Plätzchen bestreichen und zusammensetzen.

Zubereitungszeit: insgesamt 40 Minuten Arbeits- (Spass-) + 1 Stunde Ruhe- + 10 Minuten Back- + etwa 30 Minuten Abkühlzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU - Weihnachtsbäckerei, S. 30

Die Eiweiße landeten bei uns in einem Sauerkrautauflauf mit Limonen-Crème-fraîche. Plätzchen mit Eiweiß sind zum Beispiel:

14.12.07

Rezept: Chicorée-Auflauf

Chicorée-Auflauf

Zwischen all den Vorweihnachtsschlemmereien mal ein recht schnelles, vegetarisches und genial leckeres Mittagessen. Mit den im Rezept angegebenen 426 kcal auch etwas figurfreundlicher. Das ist absolut alltagstauglich und eine leckere Variante zu meinem sonst üblichen überbackenen Chicorée.

Zutaten

Für 2 Personen

  • 2 Chicoréestauden à 200g
  • 1 EL Olivenöl
  • etwa 200 g Dosentomaten gehackt
  • Salz, Pfeffer, 1 EL italienische Kräuter
  • 150 g Mozzarella

Zubereitung

  1. Die Chicorée abspülen, halbieren, Strunk entfernen.
  2. Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. Die Chicorée im heißen Öl in einer Pfanne auf der Schnittseite anbraten und in eine Auflaufform legen.
  4. Die Tomaten mit den Gewürzen verrühren und über die Chicorée gießen. Mozzarella in Scheiben schneiden und über den Chicorée verteilen.
  5. Im Ofen auf mittlerer Schiene 30 Minuten garen.

Zubereitungszeit: fertig in 45 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Stiftung Warentest - Familie in Form, S. 166

13.12.07

Die Küchengötter

Wie hieß es so schön: Die Küchengötter sind gelandet. Aber man muss sich fragen: Wo denn? Denn mit diesem Portal wollte GU sich in der Welt der Foodblogger etablieren. Die Oberfläche ist toll, die Rezepte klasse und die Community dort wächst. Allerdings war ich von den AGBs etwas verwirrt. Also schickte ich eine Mail mit der Anfrage, ob ich denn dortige Inhalte auch auf meiner Seite - mit entsprechenden Link auf die Quelle - verwenden dürfte. Nach einer Woche kam eine leicht verworrrene, dennoch deutliche Mail: NEIN, das darf man/ frau nicht. Also hier meine Warnung an alle Foodblogger: Verwendet keine Inhalte der Küchengötter (nein- kein Link!) auf Eurer Seite. Ihr begeht eine Urheberrechtsverletzung und macht Euch strafbar.

Fazit: Schade, denn ich empfinde diese Haltung und Einstellung nicht als die, die in der Foodbloggerszene üblich ist. Sind die Küchengötter damit gescheitert? Meiner Meinung nach zumindest in Ihrer Einstellung gegenüber Foodbloggern. Der Rest (eine Änderung der Meinung) wird die Zukunft zeigen.

12.12.07

Rezept: Tagliatelle mit geräucherter Forelle

Tagliatelle mit geräucherter Forelle

Neue Kochbücher müssen baldmöglich getestet werden. Unsere Wahl fiel auf diese alltagstauglichen Tagliatelle mit geräucherter Forelle, die im Original Taglierini con trota affumicata heißen. Wir waren von diesem Rezept sehr begeistert! Nur fehlende Frühlingszwiebeln wurden durch eine kleine Zwiebel und ein Bund Schnittlauch ersetzt. Das hat es sicherlich nicht zum letzten Mal gegeben.

Zutaten

Für 2 Personen

  • 150 g Filet von frisch geräucherter Forelle
  • 2 Frühlingszwiebeln (oder 1 Bund Schnittlauch + 1 Zwiebel)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Bund gemischte Kräuter (hier Basilikum, Dill, Petersilie)
  • Salz, Pfeffer
  • 250 g Tagliatelle (aus dem Kühlregal oder selbst gemacht z. B. nach diesem Rezept)
  • Olivenöl
  • 1 Biozitrone

Zubereitung

  1. Wer selber die Nudeln macht, beginnt mit dem Nudelteig.
  2. Die Forelle entgräten, ggf. die Haut noch abziehen, in etwa 1 cm große Stücke schneiden. Die Frühlingszwiebeln putzen und in feine Ringe schneiden. Knoblauch schälen und fein hacken.
  3. Die Kräuter ebenfalls waschen, trockenschütteln und fein hacken.
  4. Die Nudeln nach Packungsanleitung kochen bzw. Frischnudeln 3 Minuten kochen (Nudelwasser wird noch gebraucht!).
  5. 2 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Knoblauch, Frühlingszwiebeln und Kräuter darin unter Rühren anbraten (6/9), Hitze etwas reduzieren, die Fischwürfel zugeben und erwärmen.
  6. Die Zitrone waschen, einen Streifen der Schale mit dem Sparschäler abziehen und fein hacken.
  7. Die Zitronenschale zum Fisch geben, noch 2-3 EL von dem Nudelkochwasser zugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Nudeln untermischen.

Zubereitungszeit: fertig in 25 Minuten (hängt vom Arbeitsaufwand der Forelle ab)

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU - Toskana, S. 108

Kochbuch: GU - Toskana

GU - ToskanaPassend zum Weihnachtsfest wurde von GU diese Serie im Preis reduziert. Da ich aus der Serie schon die Landküche seit längerem besitze, musste ich die anderen Bücher der Serie natürlich auch durchblättern. Dieses über die Küche und Kultur in der Toskana, Umbrien und die Marken überzeugte nicht nur durch schöne Fotos und Hintergrundinfos zu den einzelnen Regionen, ihren Gebräuchen und Spezialitäten sondern auch durch die recht große Rezeptvielfalt. Auf jeder Doppelseite sind mit wunderschönen Fotos jeweils 2-3 Rezepte dargestellt. Bei jedem Rezept sind Zubereitungs-, Marinier-, Ruhe-, und Schmorzeiten angegeben ebenso wie Kalorien pro Portion. Die Rezepte sind innerhalb der Regionen nach der Speisenfolge sortiert. Ich finde die dortige Küche doch sehr gut dargestellt und abgebildet. Die Rezepte laden allesamt zum Nachkochen ein.

Die Arbeitsanleitung ist in Absätze nach den wichtigsten Schritten sortiert und gut nachvollziehbar. Leider sind die Zutatenlisten etwas unübersichtlich mit mehreren Zutaten pro Zeile. Das ist aber der einzige Kritikpunkt, den ich an diesem Buch momentan äußern kann.

Abgerundet wird das Buch mit einem Glossar zu den wichtigsten Zutaten der regionalen Küche sowie einigen Restaurant-Tipps und Weinhändlern (auch in Deutschland). Das Rezept- und Sachregister ist typisch GU sehr umfangreich und übersichtlich, so dass das entsprechende Rezept schnell gefunden werden kann.

Ich bin von dem Buch sehr begeistert. Momentan sind die Bücher der Reihe zum Sonderpreis im Handel oder bei Amazon erhältlich.

Aus diesem Buch schon vorgestellt:

10.12.07

Rezept: Anisplätzchen

Anisplätzchen

Wir haben noch ein paar Plätzchen gebacken. Dieses Mal Anisplätzchen. Da könnte ich mich ja reinlegen: zum ersten Mal probiert und ich bin restlos begeistert! Die Plätzchen sind superlecker und gar nicht so aufwendig. Sie schmecken herrlich fruchtig und nach Anis. Perfekt – ab sofort jedes Jahr!

Zutaten

Für 4 Bleche, etwa 40 gesamt

Für den Teig

  • 150 g weiche Butter
  • 100 g Puderzucker
  • 1 Eigelb (M)
  • 1 TL abgeriebene Limettenschale
  • 1/2 TL gemahlener Anis
  • 250 g Mehl

Für die Füllung und die Deko

  • 100 g Aprikosenkonfitüre
  • 1 TL Limettensaft (wenn keine Kinder mitessen geht auch 1 TL Anislikör)
  • 200 g weiße Schokoladenkuvertüre

Zubereitung

  1. Butter, Puderzucker und Eigelb schaumig schlagen, restliche Zutaten rasch unterkneten (ergibt einen glatten Teig) und in Frischhaltefolie gewickelt 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
  2. Den Ofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen (Umluft 160°C).
  3. Den Teig auf bemehlter Arbeitsfläche etwa 3 mm dick ausrollen, alle Plätzchen jeweils doppelt ausstechen und auf das mit Backpapier ausgelegte Blech legen.
  4. Auf mittlerer Schiene etwa 10 Minuten backen, auf einem Rost auskühlen lassen (vorsicht, nach dem Backen sehr mürb! bis sie ausgekühlt sind.)
  5. Die Aprikosenkonfitüre in der Mikrowelle (600 Watt 30 Sekunden) oder ebenfalls im Wasserbad erwärmen, Limettensaft unterühren. Damit jeweils 2 Plätzchen zusammenkleben.
  6. Die Kuvertüre grob hacken und im Wasserbad schmelzen, die Plätzchen von beiden Seiten damit überziehen.

Zubereitungszeit: etwa 10 Minuten Teig + 30 Minuten Warte + 10 Minuten Back- + 25 Minuten Arbeitszeit

Schwierigkeit: leicht

Quelle: GU – Weihnachtsbäckerei, S. 42

Tipp: aus den übrigen Eiweißen lassen sich zum Beispiel diese Plätzchen backen:

9.12.07

Rezept: Gugelhupf mit Glühwein

Gugelhupf mit Glühwein

Mein Mann hat gestern für eine Freundin und mich gebacken. Seine Wahl fiel auf diesen Gugelhupf. Er hat sich das Leben allerdings etwas vereinfacht und fertigen Glühwein verwendet. Dadurch wurde die Glühweinreduktion etwas zäher, wodurch sich das Tränken doch etwas schwieriger gestaltet. Daher hier das Originalrezept. Wir waren glattweg begeistert. Ab sofort darf er öfter backen! Ein genial leckerer Adventskuchen!

Zutaten

Für eine 17-cm Gugelhupf-Form, bei uns in der 22 cm Form gebacken

Für die Glühweinreduktion:

  • 600 ml Rotwein
  • 1/2 Vanilleschote
  • 1 EL Glühweingewürz (aus dem Teeladen)
  • 1 Zimtstange
  • 2 Gewürznelken

Für den Gugelhupf:

  • Fett für die Form
  • 250 g Puderzucker
  • 250 g Butter (zimmerwarm)
  • 5 Eier (M)
  • 150 g Zartbitterschokoladenraspel
  • 70 g gemahlene Mandeln
  • 70 g gemahlene Haselnüsse
  • 1 TL Zimtpulver
  • Schale von 1/4 Bioorange
  • 4 Tropfen Bittermandelöl
  • 2 cl brauner Rum
  • 1 Prise Nelkenpulver
  • 350 g Mehl (Typ 405, doppelgriffig)
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 EL Puderzucker für die Deko

Zubereitung

  1. Für die Glühweinreduktion den Rotwein in einen Topf geben, aus der Vanilleschote das Mark herauskratzen und nur die Schote (!) in ein Gewürzsäckchen geben gemeinsam mit den anderen Gewürzen, verschließen und zum Rotwein legen, auf mittlerer Hitze offen auf etwa 70 ml reduzieren lassen, dann abkühlen lassen.
  2. In der Zwischenzeit die Form fetten und mit Mehl bestäuben.
  3. Den Puderzucker in eine Schüssel sieben, die Butter unterkneten.
  4. Den Ofen auf 170°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  5. Die Eier trennen und die Eigelbe unterrühren, Vanillemark (von 1.) zugeben.
  6. Die Orange waschen, abtrocknen und mit einer Reibe oder Zestenreißer die Schale abreiben. Mandeln, Nüsse, Orangenschale, Gewürze gut mit dem Mehl mischen und portionsweise unterrühren.
  7. Aus den Eiweißen Eischnee schlagen und unterheben. In die vorbereitete Gugelhupf-Form füllen.
  8. Auf mittlerer Schiene 45- 60 Minuten (bei uns 60 Minuten, lt. Rezept 45) backen, Stäbchenprobe machen und etwas abkühlen lassen.
  9. Noch in der Form mit der Glühweinreduktion tränken, etwas stehen lassen und dann auf eine Platte stürzen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

Zubereitungszeit: reine Arbeitszeit 20 Minuten + Backzeit ca. 50 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Weihnachten - Wie wir es lieben, S. 77

Backbuch: Weihnachten - Wie wir es lieben

Weihnachten - Wie wir es liebenDieses Weihnachtsbuch habe ich gleich kaufen müssen, da ich von dem Marmeladen-Buch von Véronique Witzigmann so begeistert war. Hier stellt sie gemeinsam mit Monika Drexel (laut Untertitel) die leckersten Rezepte, die schönsten Dekorationen und die besten Ideen rund um das schönste Fest im Jahr vor. Tatsächlich, hier findet man/frau tatsächlich alles. Neben einigen leckeren Plätzchenrezepten und Menüvorschlägen für die Weihnachtsfeiertage finden sich winterliche Desserts, Kuchen, Häppchen, Snacks. Alle mit wunderschönen Fotos und gut nachvollziehbaren Rezepten. Der zweite Schwerpunkt liegt auf Dekorationen und liebevollen Verpackungen, auch hier mit ausführlicher Bastelanleitung und Kopiervorlagen bzw. entsprechenden Links, wo denn die entsprechenden Infos zu erhalten sind.

So machen zwar die Rezepte etwa nur die Hälfte des Buches aus. Dennoch ist alles superliebevoll gestaltet und macht direkt Lust aufs selber Basteln. So werden zum Beispiel selbst genähte Nikolausstiefel vorgestellt, Adventskalender gebastelt, selbst gestaltete Weihnachtskarten vorgestellt und Ideen für die Baumdekoration gegeben. Wer für Pflanzen ein gutes Händchen hat, findet hier zusätzliche Anregungen für selbstgestaltete Adventskränze und -gestecke.

Bei den Rezepten selbst werden neben Plätzchenrezepten auch Geschenke aus der Küche vorgestellt, hier sind Rezepte für Essige, Öle ebenso zu finden wie selbstgemachte Liköre, oder Marmeladen und Chutneys. Verschiedene Glühweinrezepte (oder Grog), winterliche Kaffeevariationen dürfen ebenso wenig fehlen wie Ideen für einen Adventsbrunch. Und wem das Lebkuchenhaus zu aufwendig ist, warum nicht einfach aus Butterkeksen ein Winterdorf gestalten?

Als Fazit kann ich sagen, dass dieses Buch nicht nur die kulinarischen, sondern auch alle anderen Bedürfnisse um Weihnachten abdeckt. Dabei ist es sehr liebevoll gestaltet und vieles auch mit Kindern gut nachbastelbar. Dieses Buch hält dabei für wahrscheinlich jeden etwas Neues bereit und das zu einem echt günstigen Preis-Leistungs-Verhältnis. Es ist erst im Oktober 2007 erschienen, daher auch als Weihnachtsgeschenk gut geeignet. Es ist in fast allen Buchhandlungen oder bei Amazon erhältlich.

Aus diesem Buch schon vorgestellt:

7.12.07

Rezept: Kräuterhendl

Kräuterhendl

Wir hatten auf dem Markt ein frisches Grillhähnchen besorgt. Dieses wurde nach einem Schuhbeck-Rezept im Ofen mit herrlich frischen Kräutern aromatisiert gebraten. Dazu genosssen wir nur frisches Baguette. Es ist in der Vorbereitung etwas komplizierter, da man die ganzen Kräuter zwischen Haut und Fleisch platzieren muss, aber dafür ein herrlicher Genuss!

Zutaten

Für 4 Personen

  • 1 Grillhähnchen
  • 1/2 Bund gemischte Kräuter (hier Petersilie, Estragon, Salbei, Oregano)
  • 1 EL schwarze Pfefferkörner
  • 1 TL Pimentkörner
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 kleiner Apfel
  • 1 Biozitrone
  • 1/2 TL Majoran getrocknet
  • 1 Lorbeerblatt
  • Salz
  • 6 Petersilienstiele
  • 2 Rosmarinstiele
  • 6 Knoblauchzehen
  • 50 g flüssige Buttter

Zubereitung

  1. Das Hähnchen waschen, ausspülen und mit einem Küchentuch etwas trocknen. Ab besten mit den Finger die Schicht zwischen Haut und Fleisch lösen. Die Kräuter waschen, trockenschütteln und die einzelnen Blätter abzupfen. Einzeln zwischen Haut und Fleisch legen und die Haut wieder glatt ziehen.
  2. Piment- und Pfefferkörner im Mörser fein reiben. Die Zwiebel schälen und würfeln, Apfel waschen, trocknen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und ebenfalls wieder würfeln. Die Zitrone halbieren, die eine Hälfte in kleine Spalten schneiden, die andere Hälfte in Scheiben schneiden.
  3. Alles außer den Zitronenscheiben in einer Schüssel mischen, Lorbeerblatt mit Majoran zugeben, salzen, alles in das Hähnchen füllen und mit Zahnstochern verschließen.
  4. Den Ofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  5. Ein Blech oder einen Bräter mit Öl einpineln, die Rosmarinstiele grob zerzupfen, die Knoblauchzehen andrücken, die Petersilienstiele gemeinsam mit dem Hähnchen einlegen, die Zitronenscheiben zugeben.
  6. Das Hähnchen mit der Butter bepinseln, auf der untersten Schiene 60 Minuten garen, gelegentlich mit der Butter bepinseln.
  7. Nach etwa einer Stunde die Temperatur auf 200°C Ober-/Unterhitze steigern und für weitere 20 Minuten garen. Soblad die Haut schön gebräunt ist, das Hähnchen auf vorgewärmten Tellern zerkleinert servieren.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 2 Stunden, davon etwa 30 Minuten Arbeitszeit

Schwierigkeit: etwas kniffliger

Quelle: Alfons Schuhbeck - Meine bayerische Küche, S. 249

Dazu schmeckt: Baguette

Aufgeschnitten sieht es so aus:

Kräuterhendl mit Füllung

Die Spam-Funktion

Dank den Kochbanausen, die bei mir via email anfragten, warum denn ihre Kommentare nie erschienen habe ich jetzt doch mal die Junk-Kommentare durchforstet. Schon in den ersten 200 habe ich so 10 Kommentare gefunden. Da ich ca. 50.000 gejunkte Kommentare habe, werde ich diese jetzt alle mal durchforsten dürfen. Es tut mir echt wahnsinnig leid. Ich verstehe auch nicht, warum die da gelandet sind. Ich kann jetzt nur mal groß ENTSCHULDIGUNG sagen und mir angewöhnen, auch die Junk-Kommentare, die vom Programm da automatisch hingeschoben werden, gelegentlich zu durchforsten, um die echten dort herauszufiltern. Als einziger Trost erscheint mir, dass es sogar Freaks wie ihm auch hier passiert, dann ist es zwar doof und mir echt peinlich, aber wahrscheinlich nicht zu ändern. Ich hoffe, ihr bleibt mir und meinem Blog trotzdem treu!

Also nochmals SORRY!! Ich hoffe, ich finde alle Kommentare!

5.12.07

Rezept: Stollenplätzchen

Stollenplätzchen

Hier mal eine interessant Variante der klassischen Stollen als Plätzchenform. Der Teig ist super und auch die Füllung schnell gemacht. Nur das Umsetzen auf das Blech ist doch recht kniffelig, wir mussten da etliche nachformen. Dafür schmecken sie umso besser. Die im Rezept angebene Backzeit von 20 Minuten ist mir zu lang (daher etwas mehr Puderzucker, die Rosinen waren sehr dunkel), das werde ich beim nächsten Mal kürzen.

Zutaten

Für 2 Bleche

Für den Teig

  • 2 Eier (M)
  • 75 g Butter
  • 125 g Zucker
  • 2 EL Milch
  • 275 g Mehl

Für die Füllung

  1. 150 g Marzipanrohmasse
  2. 1 TL abgeriebene Zitronenschale
  3. 100 g Rumrosinen
  4. 50 g gehackte Mandeln
  5. 50 g Zitronat (bei mir Mix)

Außerdem: Mehl für die Arbeitsfläche

Zubereitung

  1. Backpapier auf die Bleche.
  2. Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. Ein Ei trennen.
  4. Butter mit Zucker verrühren, ein Ei, ein Eigelb und Milch zugeben und schaumig rühren. Mehl unterkneten.
  5. Die Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben und den Teig zu einem Rechteck ausrollen (Dicke etwa 3 mm).
  6. Für die Füllung alle Zutaten miteinander vermengen und auf den Teig legen, dabei einen Rand frei lassen. Diesen mit dem Eiweiß bestreichen.
  7. Den Teig von der Längsseite her aufrollen, dabei flach drücken. Die Rolle in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden und mit dem Lasagneheber (ging am besten) vorsichtig auf das Backpapier legen.
  8. Auf mittlerer Schiene 15 Minuten backen (lt. Rezept 20 min – bei mir zu lang).
  9. Mit dem Backpapier vom Blech ziehen und auskühlen lassen, vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten Arbeits- und 15 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: etwas kniffelig

Quelle: GU – Weihnachtsbäckerei, S. 116

So der Teig mit vorbereiteter Füllung:

vorbereitete Stollenplätzchen

3.12.07

Rezept: Schmorbraten

Schmorbraten

Gestern gab es mal einen klassischen Sonntagsbraten: einen Schmorbraten vom Schwein. Ich habe ihn nach unserem Familienrezept gemacht und das ist einfach jedes Mal lecker (vor lauter Ausprobieren kommen manchmal die Klassiker etwas kurz). Ich habe dafür mal wieder auf meinen Schnellkochtopf zurückgegriffen. Mit ganz viel Gemüse geschmort wird die Sauce durch das Pürieren richtig sämig. Dazu gab es dann Knöpfle (Spätzle nur mit der Knöpflereibe ins Wasser befördert) und gedünstete Pastinaken.

Zutaten

Für 4 Personen

  • 1 große Zwiebel
  • 3 Möhren
  • 1 Petersilienwurzel
  • 1/4 Sellerieknolle
  • 1 kg Schweinebraten
  • Salz, Pfeffer
  • 2 EL Öl
  • 250 g passierte Tomaten
  • 200 ml Rotwein
  • 1 TL gerebelter Estragon
  • 1 Lorbeerblatt
  • 4 Pimentkörner

Zubereitung

  1. Das Gemüse schälen, grob würfeln.
  2. Den Schweinebraten abspülen und trockentupfen, salzen und pfeffern.
  3. Öl in einem 5 Liter Schnellkochtopf erhitzen und den Braten darin von allen Seiten scharf anbraten. Hitze etwas reduzieren und Gemüse mitschmoren.
  4. Alles mit dem Rotwein ablöschen, Tomaten zugeben, Gewürze einlegen.
  5. Deckel schließen und auf dem 2. Ring für 60 Minuten schmoren.
  6. Langsam abdampfen, Braten auf eine vorgewärmte Platte legen. Lorbeerblatt und Pimentkörner entfernen und die Sauce pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  7. Mit den Beilagen servieren.

Zubereitungszeit: reine Arbeitszeit 20 Minuten + 60 Minuten Schmorzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Familienrezept

2.12.07

Rezept für den Kulinarischen Adventskalender: Rotkohllasagne

Rotkohllasagne

kulinarischer-adventskalender2.jpgDieses Jahr wird der Kulinarischen Adventskalender netterweise erneut von Zorra organisiert. Auch dieses Jahr sind tolle Preise zu gewinnen, die Preisfragen finden sich hinter dem Türchen des 24. Dezember. Mitmachen lohnt sich!

Zu meinem Beitrag: Zum 2. Dezember darf ich Euch eine perfekte Beilage zu jedem Festtagsessen vorstellen. Denn diese Rotkohllasagne harmoniert wunderbar mit Geflügel und Wild. Denn bei diesen Weihnachtsklassikern wird als Beilage ja häufig Knödel und Rotkohl empfohlen. Diese Alternative ersetzt beides und ist dabei wunderbar würzig und aromatisch. Ich kann es nur wärmstens empfehlen, es wurde im Freundes- und Bekanntenkreis schon mehrfach nachgekocht, da es so gut ankam. Da es auch noch perfekt vorbereitet werden kann, ist es für ein entspanntes Fest umso geeigneter. Ich wünsche allen einen wunderschönen ersten Advent und eine schöne Vorweihnachtszeit!

Zutaten

Für 10 Personen als Beilage

  • 1 Rotkohl (2 kg)
  • 2 Zwiebeln
  • 150 g Bauchspeck geräuchert
  • 4 El Öl
  • 2 Lorbeerblätter
  • 4 Gewürznelken
  • Salz, 1 TL Pfefferkörner
  • 500 ml trockener Rotwein (Bordeaux passt perfekt)
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 2 Äpfel (hier Boskop)
  • 200 g Preiselbeeren (aus dem Glas)
  • 100 g Rosinen
  • 40 g Weizenmehl
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 3/4 Packung Lasagneblätter ohne Vorkochen (etwa 16 Stück)
  • 200 g Gouda
  • 50 g Pinien- oder Sonnenblumenkerne

Zutaten

  1. Den Rotkohl von den äußeren Blättern befreien, vierteln, Strunk herausschneiden und in dünne Streifen schneiden oder hobeln. Zwiebeln schälen und in mäßig feine Würfel schneiden, Speck fein würfeln.
  2. Öl im großen Topf (mind. 7 Liter) erwärmen und den Speck darin auslassen. Zwiebeln darin glasig dünsten, Rotkohl zugeben und ebenfalls etwas anschwitzen. Lorbeerblätter, Nelken und Pfefferkörner in ein Gewürz- oder Teesäckchen geben, verschließen und zum Rotkohl geben. Mit Rotwein und Gemüsebrühe ablöschen und aufkochen lassen.
  3. Bei mittlerer Hitze etwa 30 Minuten bei geschlossenem Deckel weich dünsten, so 2-3 mal dabei umrühren.
  4. Äpfel schälen, vierteln und grob würfeln, mit Preiselbeeren und Rosinen unter den Rotkohl mischen und nochmals 30 Minuten weiterdünsten.
  5. Das Gewürzsäckchen herausfischen. Mehl unter den zweiten halben Liter Gemüsebrühe rühren und zum Rotkohl gießen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  6. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine große Auflaufform mit etwas Öl einpinseln, dann 1/3 des Rotkohls einfüllen, Lasagneblätter einschichten, das 2. Drittel des Rotkohls darauf verteilen, dann wieder Lasagneblätter und zuoberst der Rest Rotkohl.
  7. Den Gouda reiben, auf die Lasagne streuen, die Kerne darüber streuen.
  8. Auf mittlerer Schiene etwa 40 Minuten backen.

Zubereitungszeit: reine Arbeitszeit etwa 45 Minuten + 60 Minuten Koch- + 40 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle:wenig variiert nach Dr. Oetker - Partyaufläufe, S. 74

Speed: Im Schnellkochtopf den Rotkohl etwa 15 Minuten auf dem 2. Ring garen, dann Äpfel-Rosinen-Preiselbeermischung untermischen und nochmals mit aufgelegtem (nicht geschlossenen) Deckel 10 Minuten köcheln lassen, nur 250 ml Gemüsebrühe zugeben.

So die Lasagne vor dem Ofen:

Rotkohllasagne vorbereitet

So die Lasagne nach dem Ofen:

Rotkohllasagne

1.12.07

Rezept: Gänseleberknödel gefüllt mit Wachtelei

Gänseleberknödel gefüllt mit Wachtelei

Ups, ich habe ja noch gar nicht die vor kurzem von uns genossenen Gänseleberknödel vorgestellt. Dabei waren die wirklich superlecker! Gefüllt werden sie mit einem gekochten Wachtelei. Wir genossen sie gemeinsam (wie empfohlen) mit dem Quittenkraut. Diese Vorspeise ist ein genial leckerer Auftakt für ein Feiertagsmenu.

Zutaten

Für 6 Personen mit je 2 Knödeln

  • 12 Wachteleier
  • doppelgriffiges Mehl zum Wenden
  • 250 g Toastbrot
  • 150 g Gänseleber
  • 1/2 Zwiebel
  • 1 EL Öl
  • 1 Ei (M)
  • 1 Eigelb (M)
  • 1 TL Senf (scharf)
  • 125 ml Milch
  • 1 Biozitrone (besser gesagt 1 Messerpitze abgeriebene Schale)
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 1 Prise Majoran (getrocknet)
  • Gewürze: Salz, Muskat

Zubereitung

  1. Die Wachteleier im kochenden Wasser etwa 3 Minuten kochen, abschrecken, pellen und in Mehl wenden.
  2. Das Toastbrot entrinden und in etwa 1 cm oder etwas kleinere Würfel schneiden.
  3. Die Gänseleber gründlich putzen, wer hat durch einen Fleischwolf drehen oder allerfeinst schneiden.
  4. Die Zwiebel schälen und fein hacken. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebelwürfel darin glasig andünsten, beiseite stellen.
  5. Die Milch in einem Topf erwärmen, in der Zwischenzeit Ei mit Eigelb und Senf verquirlen. Die Zitrone waschen und etwas von der Schale abreiben.
  6. Toastwürfel in eine Schüssel geben. Milch darüber gießen, Eier-Senf-Mischung, Leber, Zitronenschale und Zwiebelwürfel unterheben.
  7. Die Petersilie waschen, trockenschütteln und fein hacken, gemeinsam mit einer Prise Majoran untermischen und mit Salz und Muskat abschmecken.
  8. Die Knödelmasse mit feuchten Händen um die Wachteleier zu Knödeln formen
  9. Salzwasser in einem großen Topf zum Kochen bringen und im siedenden Wasser die Knödel für etwa 8 Minuten ziehen lassen, mit einem Schaumlöffel herausheben, sobald sie oben schwimmen und etwas abtropfen lassen.

Zubereitungszeit: fertig in 40 Minuten (schneller mit Fleischwolf)

Schwierigkeit: etwas anspruchsvoller

Quelle: Alfons Schuhbeck - Meine bayerische Küche, S. 262

Dazu schmeckt:: Quittenkraut

So ohne Quittenkraut:

Gänseleberknödel gefüllt mit Wachtelei