Rezept: Birnen-Chutney

Ich hatte noch von meinen Birnen dieses Chutney eingekocht. Wir haben es schon zu unserer Martinsgans getestet und waren begeistert. Es ist sehr würzig und die Süße überwiegt nicht. Zu Wild und Geflügel eine gigantische Beilage. Auch als Mitbringsel oder Geschenk sehr zu empfehlen. Daher ist das auch ein Beitrag für A spoonful of Christmas. Nachkochen unbedingt empfohlen. Wir haben es auf 2x eingekocht. Beim 2. Mal war der Thymian erfroren, so dass wir auf getrockneten zurückgreifen mussten. Dadurch wurde es etwas kräutiger, was uns aber nicht sonderlich störte. Bei frischem Thymian dominiert die Birne etwas mehr. Das ist also Geschmackssache.
Zutaten
Für 2 Gläser à 200 ml
- 6 Birnen
- 100 g brauner Krümelkandis
- 150 ml Apfelessig
- 1 kleine Gemüsezwiebel
- 1 EL Öl (Maiskeim)
- 2 cl Wermut (empfohlen Noilly Prat)
- 5 Thymianzweige (alternativ 2 TL getrockneter Thymian)
- Salz (1 TL empfohlen)
Zubereitung
- Die Birnen schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und relativ fein würfeln. Von dem Fruchtfleisch 550 g abwiegen und mit dem Kandis mischen und dem Essig übergießen. Zugedeckt die Mischung für 30 Minuten stehen lassen.
- Die Zwiebel schälen und ebenfalls fein würfeln, 100 g abwiegen.
- Öl in einem mittelgroßen Topf zerlassen, Zwiebel darin glasig andünsten, mit dem Wermut ablöschen und dann die Birnen-Kandis-Essig-Mischung zugeben.
- Die Thymianzweige abspülen und trockenschütteln, mit in den Topf legen und bei offenem Topf und kleiner Hitze (2-3/ 9) für etwa 30 Minuten etwas einköcheln lassen. Dabei gelegentlich umrühren. Sollte es schon zu sehr eingekocht sein, ggf. nochmals 100 ml Wasser nachgießen.
- Die Thymianzweige entfernen und mit Salz abschmecken. In Gläser füllen und verschließen.
Zubereitungszeit: Fertig in 2 Stunden, davon etwa 45 Minuten Arbeitszeit
Schwierigkeit: einfach
Quelle: Veronique Witzigmann - Meine Marmeladen, Chutneys und Co. S. 85



Ich hatte dieses kleine Büchlein über Rezepte für die Feiertage entdeckt. Hier sind etwa 40 Rezepte nach unterschiedlichen Kategorien sortiert: Suppen und Vorspeisen, Fisch, Fleisch und Geflügel, Beilagen, Desserts, Weihnachtsgewürz. Leider sind nicht alle Rezepte bebildert, aber die vorhandenen Fotos machen Lust auf das Nachkochen. Ansonsten ist pro Seite ein Rezept enthalten mit übersichtlicher Zutatenliste jeweils an der Seite mit gut beschriebener Arbeitsanleitung. Die Rezepte sind klassisch Schuhbeck. Denn er stellt die einzelnen Hauptzutaten in den Mittelpunkt und braucht nur wenig, um daraus köstliche Dinge zuzubereiten. Die Rezepte sind sowohl für den fortgeschrittenen Hobbykoch und Anfänger geeignet. Einige der Rezepte habe ich aber auch in anderen Büchern von ihm entdeckt.





















