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28.11.07

Rezept: Birnen-Chutney

Birnen-Chutney

Ich hatte noch von meinen Birnen dieses Chutney eingekocht. Wir haben es schon zu unserer Martinsgans getestet und waren begeistert. Es ist sehr würzig und die Süße überwiegt nicht. Zu Wild und Geflügel eine gigantische Beilage. Auch als Mitbringsel oder Geschenk sehr zu empfehlen. Daher ist das auch ein Beitrag für A spoonful of Christmas. Nachkochen unbedingt empfohlen. Wir haben es auf 2x eingekocht. Beim 2. Mal war der Thymian erfroren, so dass wir auf getrockneten zurückgreifen mussten. Dadurch wurde es etwas kräutiger, was uns aber nicht sonderlich störte. Bei frischem Thymian dominiert die Birne etwas mehr. Das ist also Geschmackssache.

Zutaten

Für 2 Gläser à 200 ml

  • 6 Birnen
  • 100 g brauner Krümelkandis
  • 150 ml Apfelessig
  • 1 kleine Gemüsezwiebel
  • 1 EL Öl (Maiskeim)
  • 2 cl Wermut (empfohlen Noilly Prat)
  • 5 Thymianzweige (alternativ 2 TL getrockneter Thymian)
  • Salz (1 TL empfohlen)

Zubereitung

  1. Die Birnen schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und relativ fein würfeln. Von dem Fruchtfleisch 550 g abwiegen und mit dem Kandis mischen und dem Essig übergießen. Zugedeckt die Mischung für 30 Minuten stehen lassen.
  2. Die Zwiebel schälen und ebenfalls fein würfeln, 100 g abwiegen.
  3. Öl in einem mittelgroßen Topf zerlassen, Zwiebel darin glasig andünsten, mit dem Wermut ablöschen und dann die Birnen-Kandis-Essig-Mischung zugeben.
  4. Die Thymianzweige abspülen und trockenschütteln, mit in den Topf legen und bei offenem Topf und kleiner Hitze (2-3/ 9) für etwa 30 Minuten etwas einköcheln lassen. Dabei gelegentlich umrühren. Sollte es schon zu sehr eingekocht sein, ggf. nochmals 100 ml Wasser nachgießen.
  5. Die Thymianzweige entfernen und mit Salz abschmecken. In Gläser füllen und verschließen.

Zubereitungszeit: Fertig in 2 Stunden, davon etwa 45 Minuten Arbeitszeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Veronique Witzigmann - Meine Marmeladen, Chutneys und Co. S. 85

27.11.07

Rezept: Kinderausstecher

Kinderausstecher

Ich hatte von einer Freundin und ihrer 2 1/2-jährigen Tochter Besuch. Wir hatten Lust auf einige Plätzchen. Damit es nicht schlimm ist, wenn sie etwas von dem Teig nascht, haben wir diesen eierfreien Plätzchenteig vorbereitet. Damit sie wirklich alles naschen kann und wir nicht die ganze Zeit aufpassen müssen, haben wir die Plätzchen nur mit Milch bestrichen. Zum Verzieren fanden wir neben gehackten Mandeln noch Pistazien und Zuckerstreusel. Wir hatten wirklich einen wunderschönen Nachmittag. Lecker sind die Plätzchen allemal.

Zutaten

Für 3 Bleche

  • 250 g Mehl (Typ 405)
  • 2 EL Puderzucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 150 g weiche Butter
  • 50 g Sauerrahm
  • 1 Schuss Milch zum Bestreichen
  • Nüsse und Zuckerstreusel zum Bestreuen

Zubereitung

  1. Das Mehl mit dem Puderzucker, dem Vanillezucker, Salz, Butter und Sauerrahm verkneten. In Frischhaltefolie wickeln um im Kühlschrank etwa 60 Minuten kühl stellen.
  2. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. Die Arbeitsfläche mit Mehl bestäuben und den Teig daraus ausrollen. Die Plätzchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen, mit Milch bestreichen und mit Nüssen oder Zuckerstreuseln verzieren.
  4. Auf mittlerer Schiene 13 Minuten goldgelb backen.

Zubereitungszeit: Teig ist fertig in 10 Minuten, Kühlzeit 1 Stunde, Ausstechzeit je nach Kind und Backzeit 13 Minuten

Schwierigkeit: klappt auch mit kleinen Kindern

Quelle: GU - Weihnachten Süßes liebevoll zubereitet, S. 34

25.11.07

Rezept: Quittenkraut

Quittenkraut

Aus den eingekauften Quitten konnten wir neben der superleckeren Quittentarte auch noch diese Beilage kochen, die im Original Bayerisches Kraut mit Quitte genannt wird. Da unsere Quitten schon überreif waren, hatten sie schon eine braune Farbe angenommen. Wir haben gleich eine größere Menge gekocht und einen Teil zu einer gebratenen Entenbrust und den anderen Teil zu Gänseleberknödeln, die mit Wachteleiern gefüllt waren, genossen. Es harmonierte in beiden Fällen hervorragend. Auch zu Wild können wir es uns gut vorstellen. Eine sehr empfehlenswerte Winterbeilage, die superlecker schmeckte!

Zutaten

Für 4 Personen als Beilage

  • 1/2 kleiner Weißkohlkopf (etwa 750 g gesamt)
  • 1/2 Quitte (etwa 250 g)
  • 1 Karotte
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Öl
  • 4 EL Apfelsaft
  • 200 ml Gemüsebrühe
  • Gewürze: Salz, Cayennepfeffer, Kümmel (gemahlen)
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 1 EL kalte Butter
  • 1 TL Apfelessig

Zubereitung

  1. Vom Kohl die äußeren Blätter und den Strunk entfernen und in feine Streifen schneiden.
  2. Quitte schälen, Kerngehäuse entfernen und in Würfel/ Rauten schneiden. Karotte, Zwiebel und Knolbauch jeweils schälen und fein würfeln.
  3. Öl in einem Topf erhitzen. Die Zwiebel- und Knoblauchwürfel darin glasig anschwitzen, dann Kraut, Karotte und Quitte nach und nach zugeben und alles etwas andünsten.
  4. MIt dem Apfelsaft ablöschen und mit der Gemüsebrühe aufgießen. Bei geschlossenem Deckel und geringer bis mittlerer Hitze (4/9) etwa 25 Minuten dünsten.
  5. Petersilie waschen, trockenschütteln und fein hacken. Das Kraut mit den Gewürzen abschmecken, Butter zugeben und zerlassen, mit Apfelessig abschmecken und servieren.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 50 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Alfons Schuhbeck - Meine bayerische Küche, S. 288 und Alfons Schuhbeck - Feine Festtagsküche, S. 52

Kochbuch: Alfons Schuhbeck - Feine Festtagsküche

schuhbeck-feine-festtagskueche.jpgIch hatte dieses kleine Büchlein über Rezepte für die Feiertage entdeckt. Hier sind etwa 40 Rezepte nach unterschiedlichen Kategorien sortiert: Suppen und Vorspeisen, Fisch, Fleisch und Geflügel, Beilagen, Desserts, Weihnachtsgewürz. Leider sind nicht alle Rezepte bebildert, aber die vorhandenen Fotos machen Lust auf das Nachkochen. Ansonsten ist pro Seite ein Rezept enthalten mit übersichtlicher Zutatenliste jeweils an der Seite mit gut beschriebener Arbeitsanleitung. Die Rezepte sind klassisch Schuhbeck. Denn er stellt die einzelnen Hauptzutaten in den Mittelpunkt und braucht nur wenig, um daraus köstliche Dinge zuzubereiten. Die Rezepte sind sowohl für den fortgeschrittenen Hobbykoch und Anfänger geeignet. Einige der Rezepte habe ich aber auch in anderen Büchern von ihm entdeckt.

Wir haben das Buch erst seit kurzem, aber viele der Rezepte haben uns sehr angelacht. Aus diesem Buch kann mein ein wunderbares Festtagsmenu zusammenstellen, das wirklich alle Gäste begeistern wird. Die Zubereitungszeiten sind zwar nicht angegeben, aber meistens doch übersichtlich. Die Desserts sind umwerfend und werden sicherlich noch getestet werden.

Leider habe ich dieses Buch nicht bei Amazon gefunden, mein Exemplar ist eine Sonderausgabe von Weltbild.

Aus diesem Buch bereits vorgestellt.

24.11.07

Rezept: Sauerkraut-Paprika-Suppe

Sauerkraut-Paprika-Suppe

Nachdem wir letztes Jahr von der Sauerkrautsuppe mit Mandarinen so begeistert waren, wollten wir dieses Jahr eine andere Variante testen. Wieder wählten wir ein Dr. Oetker Rezept. Allerdings war diese Suppe nicht ganz so überzeugend, schön rezent, aber nicht so rund wie die mit Mandarinen. Da sie sehr dünn war, haben wir den Sauerkrautanteil deutlich erhöht.

Da ich das Buch lange nicht mehr in der Hand hatte, ist dieses Rezept mein Beitrag zum laufenden DKduW.

Zutaten

Für 2 Personen

  • 1 rote und 1 gelbe Paprikaschote
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 200 g Sauerkraut
  • 1 EL Öl (Maiskeim)
  • 500 ml Gemüsebrühe
  • 1 TL Speisestärke
  • 3 EL Schlagsahne
  • Salz, Pfeffer
  • 2 EL Weißwein
  • 1/2 Bund Petersilie

Zubereitung

  1. Die Paprikaschoten waschen, Kerne entfernen und in feine Streifen schneiden, Zwiebel schälen und fein würfeln. Das Sauerkraut zerzupfen und etwas zerschneiden.
  2. Öl in einem mittelgroßen Topf erhitzen, die Zwiebel darin glasig andünsten, Paprikastreifen ebenfalls anschwitzen und dann das Sauerkraut mitdünsten.
  3. Mit der Brühe ablöschen und unter Rühren aufkochen, Hitze reduzieren und für 15 Minuten köcheln lassen.
  4. In der Sahne die Speisestärke anrühen und die Suppe damit abbinden. Mit Salz, Pfeffer und Weißwein abschmecken.
  5. Petersilie waschen, trockenschütteln und fein hacken, direkt vor dem Servieren zugeben.

Zubereitungszeit: fertig in 30 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: etwas variiert nach Dr. Oetker - Schnelle Küche für zwei, S. 16

22.11.07

Rezept: Mokkaknöpfe

Mokkaknöpfe

Beim Durchblättern der aktuellen Zeitschriften findet frau ja schon überall Plätzchenrezepte. Aber Plätzchenzeit ist bei mir erst nach Totensonntag. Also muss das noch etwas warten. Um unseren Süßhunger schon ein klein wenig zu bekämpfen, wurde dieses nicht ganz so weihnachtliche Rezept getestet. Laut Originalrezept sollten noch gehackte Kaffeebohnen und weiße Kuvertüre zum Verzieren verwendet werden, aber der Geschmack überzeugte schon so. Die Kekse überzeugen durch eine leichte Kaffeenote, beim ersten Testen waren alle von dem Krunch der eingebackenen Kaffeebohne begeistert. Nachbacken für Kaffeefreaks unbedingt empfohlen.

Zutaten

Für 1 Blech, entsprechend etwa 40 Keksen

  • 125 g zimmerwarme Butter
  • 50 g Puderzucker
  • 125 g Mehl (Typ 405)
  • 30 g Speisestärke
  • 1 EL Kakaopulver (Backkakao)
  • 1 EL Espresso (der lösliche)
  • 1 Prise Salz
  • 1 Handvoll Kaffeebohnen

Zubereitung

  1. Die warme Butter mit dem Puderzucker schaumig rühren. Die restlichen Zutaten außer den Kaffeebohnen mischen und portionsweise unterrühren. In Frischhaltefolie wickeln und 2 Stunden kühl stellen.
  2. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. Den Teig jeweils in kleinen Portionen abnehmen (Kugeln sollten etwa 2 cm Durchmesser haben), je 1 Kaffeebohne hineindrücken und zur Kugel formen.
  4. Ein Backblech mit Backpapier auslegen, die Kugeln mit etwas Abstand gleichmäßig darauf verteilen und auf mittlerer Schiene etwa 12 Minuten backen.

Zubereitungszeit: reine Arbeitszeit etwa 40 Minuten (unterbrochen) + 2 Stunden Kühl- + 12 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Living At Home 11/07, S. 80

Für die Originalkekse noch 150 g weiße Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und etwa 35 g Kaffeebohnen hacken. Mit einer feinen Spritztüte die Mokkaknöpfe mit der Kuvertüre überziehen und mit den gehackten Bohnen bestreuen.

21.11.07

Rezept: Quittentarte mit Nusskaramell

Quittentarte mit Nusskaramell

Wir hatten auf dem Markt wunderbare Quitten gekauft. Da ich die allerdings noch einige Zeit liegen hatte (ich liebe den Duft), konnten sie noch nachreifen, so dass sie eine etwas braune Fleischfarbe annahmen. Die Quitten wurden gedünstet und mit einer Nusssahne übergossen. Das Backen karamellisiert dann den enthaltenen Zucker. Kalt schmeckte uns die Tarte fast noch ein wenig besser, da die Nüsse im warmen Zustand etwas dominierten. Ein leckerer Wintergenuss.

Zutaten

Für 26cm-Form

Für den Teig:

  • 200 g Mehl (Typ 405)
  • 1 EL Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 150 g Butter (kalt)
  • 1 Ei (M)

Für den Belag:

  • 2 Quitten mittelgroß
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1 EL Zucker
  • 250 g Sahne
  • 100 g Zucker
  • 150 g gemahlene geschälte Mandel

Zubereitung

  1. Die Backform einfetten und im Kühlschrank zwischenlagern.
  2. Für den Teig alle Zutaten rasch verkneten. Den Teig in der Form ausbreiten, dabei einen Rand von etwa 2 cm formen und erneut im Kühlschrank kalt stellen.
  3. Die Quitten schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und in Spalten schneiden. Die Quittenspalten mit Zitronensaft und 1 EL Zucker etwa 10 Minuten bei geschlossenem Deckel bei mittlerer Hitze dünsten.
  4. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  5. Die Sahne mit Zucker und den gemahlenen Mandeln verrühren.
  6. Die Quittenspalten gleichmäßig auf dem Boden verteilen und mit der Nusssahne begießen. Auf mittlerer Schiene 40 Minuten backen.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten Arbeits- + 40 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: recht einfach

Quelle: wenig variiert nach GU - Äpfel und Birnen, S. 49

20.11.07

Rezept: Schwarzbierbrot

Schwarzbier-Brot

In meinem Fresspaket von DFssgF3 bekam ich von ihr neben lauter Köstlichkeiten auch ein Rezept für ein Schwarzbierbrot für das mitgeschickte Dinkelmehl. Ich musste nur ein anderes Schwarzbier verwenden, da das mitgeschickte bereits verkostet war (superlecker!). Der Teig war extrem fluffig, leider besitze ich noch keine Brotbackform und meine Kastenform war etwas zu klein dafür, weswegen der Teig an den Seiten herauslief, den ich wieder oben aufgelegt hatte. Dadurch verlor der Teig etwas von seiner lockeren Konsistenz, aber dennoch einfach gigantisch lecker!

Zutaten

Für 1 Brot

  • 700 g Dinkelmehl
  • 2 TL Salz
  • 1 Hefe
  • 1 TL Zucker
  • 1 Flasche Schwarzbier (500 ml)

Zubereitung

  1. Das Mehl in eine Schüssel geben, mit dem Salz mischen, eine Kuhle hineindrücken. Schwarzbier zugießen, Hefe hineinbröseln und zucker dazustreuen.
  2. Alles gut verkneten und in eine Brotform geben. Ich habe es noch 30 Minuten gehen lassen.
  3. Den Ofen auf 170°C Umluft vorheizen. Die Form abgedeckt in den Ofen stellen und für 60 Minuten backen.

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten Arbeits- + 30 Minuten Ruhe- + 60 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: ihr Rezept

18.11.07

Rezept: Hirschgeschnetzeltes

Hirschgeschnetzeltes

Auf dem Markt hatten wir Hirschrücken erstanden. Leider war der noch sehr von Sehnen durchzogen und als ich ihn dann davon befreit hatte, schnitt ich ihn gleich zu Geschnetzeltem. Ausgesucht haben wir uns dann dieses Rezept. Nur leider hatten wir keine Pilze eingekauft, aber wir hatten noch ein Glas Stockschwämmchen, das dann seine Bestimmung hier fand. Durch die hereingeraspelte Quitte hatte es schon einen so fruchtigen Beigeschmack, dass man weder Preiselbeeren noch Apfelmus benötigte. Dazu gab es dann Knödel und wir genossen ein genial leckeres Gericht.

Zutaten

Für 2 Personen

  • 300 g Hirschfleisch
  • 150 g Pilze (hier Stockschwämmchen, empfohlen Kräuterseitlinge)
  • 3 Schalotten
  • 1 reife, eher kleine Quitte
  • 3 EL Öl
  • 100 ml Weißwein
  • 100 ml Fleischbrühe
  • 1 Lorbeerblatt
  • 3 Wacholderbeeren
  • 3 TL getrockneter oder 3 Stiele frischer Thymian
  • Salz, Pfeffer

Zutaten

  1. Das Hirschfleisch abspülen, trockentupfen und in Streifen schneiden. Pilze putzen und in Scheiben schneiden oder (wenn aus dem Glas) gut abtropfen lassen.
  2. Schalotten schälen und fein hacken. Quitte gut waschen, abrubbeln und bis zum Kerngehäuse grob raspeln.
  3. Öl in einem kleinen Schmortopf (2 Liter) erhitzen, darin das Fleisch portionsweise scharf anbraten, jeweils herausnehmen, die Schalotten dann glasig andünsten, Pilze zugeben und mitbraten, Fleisch wieder zugeben und mit dem Weißwein ablöschen und einkochen lassen.
  4. Dann Fleischbrühe mit Quittenraspeln, Gewürzen zugeben und abgedeckt bei mittlerer Hitze 15 Minuten schmoren.
  5. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren.

Zubereitungszeit: etwa 45 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Essen und trinken für jeden Tag 11/07, S. 24

Dazu schmeckt: Knödel oder Spätzle

16.11.07

Rezept: Porree

Porree

Dieses leckere Lauchgemüse ist zwar optisch kein Highlight, aber geschmacklich immer wieder lecker. Als Beilage zu Hackbraten finde ich es unwiderstehlich. Selbstgemacht ist es auch um ein vielfaches besser, als in unserer Kantine.

Zutaten

Für 4 Personen als Beilage

  • 750 g Lauch
  • 25 g Butter
  • 100 ml Wasser
  • Salz, Pfeffer, Muskatnuß

Zubereitung

  1. Den Lauch halbieren, putzen und in grobe Ringe schneiden.
  2. Butter in einem Topf zerlassen, den Lauch darin andünsten, mit dem Wasser ablöschen und bei geschlossenem Topf weich dünsten lassen.
  3. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken, ggf. noch mit etwas Butter abschmecken, wer mag, püriert das Gemüse noch etwas.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 25 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: wenig variiert nach meiner alten Auflage des Dr. Oetker Schulkochbuchs, S. 184

15.11.07

Rezept: Glühweinstern

Glühweinstern

Für unser Martinsgansessen hatte ich diesen Kuchen gebacken. Er ist relativ ähnlich zu meinem Glühweinkuchen, nur nicht ganz so schokoladig. Dadurch kommen allerdings die Wintergewürze und das Aroma des Glühweins etwas mehr durch. Statt des Zuckergusses mit Glühwein verwendete ich die neue Winterkuvertüre von Schwartau (ich war mit der Gans beschäftigt). Das schmeckte schön winterlich und recht zimtig. Nur das Auftragen war etwas kniffelig, damit man ein schönes Muster hinbekam. Der Kuchen ist jedenfalls sehr zu empfehlen.

Zutaten

Für 1 Sternbackform, entsprechend 12 Stück

  • 250 g Butter
  • 100 g Zucker
  • 2 EL Honig
  • 4 Eier (M)
  • 300 g Mehl (Typ 405)
  • 1/2 Tütchen Backpulver
  • 1 Messerspitze Zimt
  • 2 EL Backkakao
  • 50 g gehackte Mandeln
  • 100 ml Glühwein
  • 100 g Schokoraspel

Zubereitung

  1. Die Form fetten und in den Kühlschrank stellen, den Ofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Die Butter mit dem Zucker schaumig rühren, Honig zugeben, jedes Ei einzeln etwa 1 Minuten unterrühren.
  3. Mehl mit Backpulver, Zimt, Kakao und Mandeln mischen, portionsweise unterrühren, zwischendurch etwas Glühwein zugeben. Zum Schluss die Schokoraspel untermischen.
  4. Den Teig in die Form geben und auf mittlere Schiene etwa 50 Minuten (bei mir 60 Minuten) backen. Etwas abkühlen lassen und auf einem Rost auskühlen lassen.
  5. Ich habe die Winterkuvertüre von Schwartau verwendet, wer es glühweiniger mag, mischt 4 EL Glühwein mit 150 g Puderzucker und überzieht den Kuchen damit.

Zubereitungszeit: 15 Minuten Arbeits- + 50-60 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: wenig variiert nach GU - Weihnachtsbäckerei, S. 120

Da meine Sternform von Kaiser schon älter (habe ich seit Jahren) ist, konnte ich diese aktuell nicht mehr finden, aber eine ähnliche ist aktuell immer noch im Handel erhältlich.

Nachtrag: Auf meiner Kamera fand sich noch das Foto eines Stückes:

Stück Glühweinstern

13.11.07

Rezept: Wurzelauflauf

Wurzelauflauf

Wir hatten auf dem Markt neben leckeren Möhren auch Knollensellerie und Petersilienwurzeln besorgt. Eigentlich waren Steckrüben statt der Petersilienwurzeln vorgesehen. Die waren nicht zu bekommen und wurden kurzerhand durch Petersilienwurzeln ersetzt. Aus all diesem wurde ein genial leckerer vegetarischer Auflauf. Der passte herrlich zu dem ekligen Novemberwetter. Wir haben es sehr genossen.

Zutaten

Für 4 Personen

  • 1 kleiner Knollensellerie
  • 400 g Möhren
  • 400 g Petersilienwurzeln
  • Salzwasser
  • 150 g Blauschimmelkäse (hier Bavaria blue)
  • 400 ml Schlagsahne
  • 200 ml Milch
  • 6 Eier
  • 1/2 Bund Petersilie
  • Salz, Pfeffer
  • 150 g geriebener Käse (hier Emmentaler)
  • 1 Handvoll Pinienkerne

Zubereitung

  1. Knollensellerie großzügig schälen, Möhren und Petersilienwurzeln ebenfalls schälen und in gleichmäßiige Würfel um 2 cm schneiden.
  2. Salzwasser zum Kochen bringen, die Gemüsewürfel darin etwa 4 Minuten blanchieren, dann kalt abschrecken und gut abtropfen lassen.
  3. Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  4. Blauschimmelkäse mit Sahne, Eier verquirlen. Petersilie waschen, trockenschütteln und fein hacken, unterrühren und mit Salz und Pfeffer pikant abschmecken.
  5. Gemüse in eine Auflaufform geben, mit der Eiersahne übergießen, mit Käse bestreuen und Pinienkerne darüber verteilen.
  6. Auf mittlerer Schiene 60 Minuten überbacken.

Zubereitungszeit: etwa 25 Minuten Arbeits- + 60 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: wenig variiert nach Dr. Oetker - Partyrezepte aus dem Ofen, S. 138

11.11.07

Rezept: Martinsgans

Martinsgans

Wir genossen heute mit Freunden aus dem Haus diese Gans als genial leckeres Martinsgansessen. Dazu hatten wir dieses als Weihnachtsgans mit Bratäpfeln betitelte Rezept ausprobiert. Geschickterweise konnten wir dadurch noch einen zweiten Backofen verwenden, um die Bratäpfel zu backen, denn die passten beim besten Willen nicht mehr in den Ofen. Dank der Fettreduzierkanne war die Sauce schnell sehr gut entfettet, wodurch es nicht ganz so schwer im Magen lag. Mitgebracht wurden Schneebällchen (saarländische Kartoffelknödel) und Rot-/Blaukraut. Ich steuerte noch neben Preiselbeeren ein Birnenchutney und ein Apfel-Kürbis-Chutney bei. Es war ein bombastisches Essen. Zum Nachtisch hatte ich noch einen Glühweinstern gebacken, der zum Kaffee wunderbar mundete. Ein herrlicher Nachmittag, der viel zu schnell vorbei war.

Zutaten

Für 6-8 Personen

  • 1 Gans (4,5 kg)
  • 2 große Äpfel (Boskop)
  • 3 Zweige Beifuß
  • 2x250 ml Wasser
  • Salz, Pfeffer
  • 2 TL Salz + 100 ml Wasser
  • Küchengarn und Zahnstocher
  • 1 TL Speisestärke
  • 6 kleine Äpfel (Boskop)
  • 6 Stück Würfelzucker
  • 6 TL Rum
  • 6 TL Butter

Zubereitung

  1. Die Gans von außen und innen ausspülen und trockentupfen.
  2. Die 2 Äpfel waschen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und in kleine Stücke schneiden. Die Gans von außen mit reichlich Salz (4 TL) einreiben, von innen ebenfalls salzen (1 TL) und pfeffern. Äpfel und Beifuß einlegen. Die Öffnung mit Zahnstochern verschließen und Küchengarn in achtern darum schlingen und verknoten. Flügel und Keulen am Rumpf mit Küchengarn festbinden. Die Gans rundum mit einer Nadel einstechen.
  3. Den Ofen auf 160°C Ober-Unterhitze vorheizen.
  4. 250 ml Wasser in eine Bräter geben, die Gans mit der Brust nach unten einlegen, den Deckel aufsetzen.
  5. Im Ofen im geschlossenen Bräter die Gans etwa auf der untersten oder 2. Schiene von unten für 90 Minuten garen. Dazwischen gelegentlich mit dem Bratensaft begießen.
  6. Nach den 90 Minuten weitere 250 ml Wasser zugeben und die Gans wenden. Erneut im geschlossenen Bräter für weitere 45 Minuten braten. Zwischenzeitlich weiterhin mit Bratensaft begießen.
  7. Die anderen 6 Äpfel waschen, trocknen, mit einem Apfelausstecher das Kerngehäuse entfernen, je ein Stück Würfelzucker in die untere Öffnung setzen. Jeden Apfel von innen mit 1 TL Rum tränken und die Butter hineingeben. Alle Äpfel in eine gefettete Auflaufform setzen.
  8. Danach den Deckel entfernen und die Temperatur auf 225°C Ober-/Unterhitze erhöhen.
  9. Die Gans jetzt immer wieder mit dem kalten Salzwasser bestreichen und an den Stellen, an denen noch Fett unter der Haut sitzt, mit einer Nadel (gut geeignet Rouladennadel) einstechen.
  10. Die Äpfel in einem 2. Ofen bei 200°C Ober-/Unterhitze für etwa 25 Minuten braten.
  11. Nach insgesamt 30 Minuten bei 225°C Ober-/Unterhitze die Gans nochmals mit Salzwasser bestreichen und mit der Nadel einstechen. Wenn die Gans noch nicht ausreichend braun ist, den Grill (wir hatten uns für Umluftgrillen mit 250°C entschieden) für etwa 5-10 Minuten garen, damit sie richtig schön braun wird.
  12. Die Gans auf eine vorgewärmte Platte legen.
  13. Die Sauce in einer Fettreduzierkanne entfetten oder das Fett abschöpfen. Im Bräter die Sauce nochmals aufkochen, dabei die Röststoffe vom Topfboden lösen. Die Speisestärke mit etwas kaltem Wasser anrühren und unter Rühren in die Sauce geben. Die Sauce abschmecken und in eine Saucière geben. Zur Gans servieren.

Zubereitungszeit: Arbeitszeit insgesamt 45 Minuten (unterbrochen) + ca. 3,5 Stunden Braezeit

Schwierigkeit: anspruchsvoller

Quelle: GU Küchenbibliothek - Geflügel und Wild, S. 113

So sah die Gans im Bräter aus:

Martinsgans im Bräter

Die Gans sprengte fast unsere größte Platte:

Martinsgans auf Platte

10.11.07

Rezept: Zimtschnecken

Zimtschnecken

Dieses Rezept hat mein Bruder durch seinen Schwedischkurs entdeckt. Denn dort erhielt man vom schwedischen Pendant des Goethe-Institutes ein Rezeptheft mit schwedischen Klassikern. Im Original heisst dieses Rezept denn auch Kanelbullar. Laut dem Heft gehören sie in Schweden wohl auf jede Kaffeetafel, auch bei uns haben sie sich einen solchen Platz verdient, denn sie schmecken einfach superlecker! Bei dem schon so kalten Wetter liebe ich auch wieder Zimt, doch Plätzchen will ich noch nicht backen.

Zutaten

Für ca 25 Stück

Für den Teig:

  • 1 Würfel Hefe
  • 300 ml Milch (lauwarm)
  • 105 g Zucker
  • 120 g Butter
  • 1 Ei (M)
  • 1 TL Salz
  • 1 EL Kardamom (gemahlen)
  • 750 g Weizenmehl

Für die Füllung:

  • 100 g weiche Butter
  • 45 g Zucker
  • 2 EL Zimt

Zum Perfektionieren:

  • 1 Ei (M)
  • 2 EL Wasser
  • Hagelzucker nach Belieben
  • Backpapier

Zubereitung

  1. Für den Teig die Hefe in die Milch bröseln, mit etwas Zucker mischen und ca. 15 Minuten gehen lassen (wer keine Erfahrung mit Hefeteig hat, findet hier einige Infos).
  2. In der Zwischenzeit die Butter zerlassen, gemeinsam mit der Hefemilch und den restlichen Zutaten zu einem glatten Teig verkneten, Tuch darüber geben und an einem warmen Ort stehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. Das dauert je nach Frische der Hefe 45-60 Minuten.
  3. Den Teig ca 3 mm dick und 30 cm breit ausrollen, mit Butter bestreichen und mit Zimt und Zucker bestreuen.
  4. Den Teig aufrollen und in ca 25 Scheiben schneiden.
  5. Mehrere Backbleche mit Backpapier auslegen, die Scheiben mit der Schnittfläche nach oben darauf verteilen (ABSTAND halten!). Mit einem Handtuch abdecken und nochmals gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
  6. Den Ofen auf 220°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  7. Ei mit Wasser verquirlen, die Schnecken damit bestreichen und mit Hagelzucker bestreuen.
  8. Auf mittlerer Schiene jedes Blech einzeln etwa 5-10 Minuten backen (braun, aber noch nicht dunkelbraun).

Zubereitungszeit: Arbeitszeit etwa 40 Minuten + Ruhezeiten ca 2,5 Stunden + Backzeit 5-10 Minuten pro Blech

Schwierigkeit: relativ einfach

Quelle: Heft aus Schweden: Klassiker der Schwedischen Küche

8.11.07

Rezept: Karotten-Ingwer-Suppe

Karotten-Ingwer-Suppe

Blog-Event XXIX: BistrokücheAuch unsere Freunde Andre und Michel möchten sich gerne am Koch-Event beteiligen. Für sie ist eine leckere Suppe ein klassisches Bistrogericht. Da sie sich aber noch nicht zu einer eigenen Seite durchringen konnten, ist hier das Rezept. Die Suppe selbst durfte ich dafür verkosten und ich kann sie nur wärmstens empfehlen! Superlecker, sehr karottig mit einer leichten frischen Note durch den Ingwer, die Äpfel geben einen zusätzlichen frisch-fruchtigen Kick. Mal wieder ein klassisches Schuhbeck-Rezept.

Zutaten

Für 4 Personen

  • 250 g Karotten
  • 1 große Zwiebel
  • 1 Tomate
  • 2 TL Puderzucker
  • 800 ml Gemüsebrühe
  • 1 roter Apfel
  • 1 TL Ingwer gehackt (entspricht etwa einer großen Walnuss in ungeschält)
  • 2 Scheiben Knoblauch
  • 1/2-1 TL mildes Currypulver
  • 200 g Sahne
  • 4 EL kalte Butter
  • Gewürze: je 1 TL Korianderkörner, Pimentkörner und schwarze Pfefferkörner sowie 1/2 TL Zimtsplitter

Zubereitung

  1. Die Karotten und die Zwiebel schälen und würfeln. Tomate waschen und ebenfalls würfeln, dabei den Strunk entfernen.
  2. Die Hälfte des Puderzuckers in einem großen Topf karamellisieren und das Gemüse dazu geben, unter Rühren etwas dünsten, dann mit der Brühe ablöschen und 20 Minuten gerade so köcheln lassen (mit Deckel).
  3. Den Ingwer schälen und fein hacken.
  4. Den Apfel waschen, halbieren, Kerngehäuse und Stiel entfernen und in Spalten schneiden. 2 der Spalten noch schälen und feiner würfeln, mit dem Ingwer, Knoblauch und Curry (eher erstmal weniger) zu der Brühe geben. Die Gewürze in eine Mühle geben oder mit dem Mörser zermahlen, die Suppe damit aromatisieren.
  5. Die Sahne und die Butter zur Suppe geben, alles pürieren.
  6. Die andere Hälfte des Puderzuckers in einer Pfanne ebenfalls karamellisieren lassen, die Apfelspalten darin Farbe nehmen lassen.
  7. Die Suppe nochmals aufmixen und mit den Apfelspalten garniert servieren.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 45 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Alfons Schuhbeck - Meine bayerische Küche, S. 96

Andere Suppen mit Möhren/ Karotten:

7.11.07

Rezept: Paprikarisotto

Paprikarisotto

Gemeinsam mit Freunden hatten wir mal wieder richtig Lust auf ein leckeres Risotto. Uns lachte ein Rezept von Kolja Kleeberg an. Rote Paprika werden gewürfelt und in Geflügelfond aufgekocht, püriert. Der Risotto-Reis wird in Butter mit Zwiebeln und einigen Paprikawürfeln angeschwitzt, mit Weißwein abgelöscht und mit dem Paprika-Fond nach und nach eingekocht. Schluppen (oder Frühlingszwiebeln) in einer Pfanne angebraten und gemeinsam mit gehobeltem Parmesan dazu serviert. Einfach umwerfend lecker! Wir waren mal wieder sehr begeistert.

Zutaten

Für 4 Personen, wenn noch ein Gang folgt, für 3 mit Hunger

  • 5 rote Paprikaschoten
  • Olivenöl
  • 500 ml Geflügelfond
  • 2 Schalotten
  • 300 g Risotto-Reis
  • 100 ml Weißwein (trocken)
  • 50 g Butter
  • 100 g Parmesan im Ganzen
  • Gewürze: Salz, Pfeffer
  • 8 Frühlingszwiebeln
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 EL Zucker

Zubereitung

  1. Die Paprikaschoten waschen, halbieren, Kerne entfernen, etwa 1/2 Paprikaschote fein, den Rest grob würfeln.
  2. Die groben Paprikawürfel in etwas Olivenöl in einem größeren Topf andünsten, mit dem Geflügelfond ablöschen und etwa 30 Minuten abgedeckt köcheln lassen, pürieren. Auf kleiner Hitze weiter köcheln lassen.
  3. Schalotten schälen und fein hacken. Olivenöl in einem 2. Topf erhitzen, Zwiebeln mit feinen Paprikawürfeln und Reis darin glasig anschwitzen. Alles mit Weißwein ablöschen, einkochen lassen.
  4. Schöpfkellenweise den Paprikafond zugeben und jeweils umrühren, bei kleiner Hitze so über 30 Minuten köcheln lassen. Immer so viel Fond ersetzen, dass der Reis gerade von Flüssigkeit bedeckt ist.
  5. Die Hälfte des Parmesans in der Zwischenzeit hobeln, den Rest fein reiben.
  6. Die Frühlingszwiebeln waschen, trockenschütteln, welke Stellen großzügig entfernen und in 5 cm große Stücke schneiden. In einer beschichteten Pfanne Olivenöl erhitzen und die Frühlingszwiebeln darin andünsten, mit Zucker bestreuen und mit Salz und Pfeffer würzen.
  7. Sobald der Fond komplett eingekocht und das Risotto al dente ist, den Topf vom Herd nehmen, Parmesan und Butter unterrühren und 2 Minuten ruhen lassen. Vor dem Servieren mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  8. Mit dem gehobelten Parmesan und den gebratenen Frühlingszwiebeln servieren.

Zubereitungszeit: fertig in 90 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: wenig variiert nach K3 - Kolja Kleeberg kocht, S. 80

4.11.07

Rezept: Karamell-Birne

Karamell-Birne

Blog-Event XXIX: BistrokücheNach einem leckeren Essen brauche ich einfach einen krönenden Abschluss. Wenn man nur eine herbstlich-winterliche Kleinigkeit benötigt, so ist man mit diesem Rezept bestens bedient. Wenn auch etwas kniffelig beim Einschneiden der Fächer, so ist es doch genial lecker, mit etwa 10 Minuten Arbeitszeit auch superfix. Da es auch gut auf eine Bistro-Karte passen könnte, ist auch dieses Rezept ein Beitrag zum laufenden Koch-Event Bistroküche. Wir waren gänzlich begeistert und werden das sicherlich nochmal kochen. Nur die vorgeschlagene Schlagsahne wurde durch Vanilleeis ersetzt, was überall besser ankam. Schokoladeneis könnte aber auch gut passen.

Zutaten

Für 4 Personen

  • 4 reife Birnen
  • 4 EL Butter
  • 4 EL Zucker
  • Zimt nach Belieben
  • 4 Kugeln Vanilleeis
  • Schokostreusel nach Belieben

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 225°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Die Birnen schälen, längs halbieren, dabei so einschneiden, dass sie am Stiel noch zusammenhängt. Mit einem Teelöffel oder Kugelausstecher das Kerngehäuse entfernen und die Birne längs in Streifen schneiden (so, dass sie weiter zusammenhängt).
  3. 4 Portionsförmchen mit wenig Butter einfetten, die Birnen hineinfächern (es macht nix, wenn sie hoch stehen, sie gehen von alleine runter).
  4. Die Birnen mit dem Zucker und Zimt bestreuen, mit Butterflöckchen belegen.
  5. Im vorgeheizten Ofen auf mittlerer Schiene 15 Minuten backen.
  6. Mit Vanilleeis und Schokostreuseln bestreut servieren.

Zubereitungszeit: 10 Minuten Arbeits- + 15 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: die Birnen relativ heil zu lassen

Quelle: wenig variiert nach GU - Äpfel und Birnen, S. 54

3.11.07

Rezept: Birnen-Walnuss-Schnitten

Birnen-Walnuss-Schnitten

Wir haben noch massenhaft Birnen, einen Teil davon haben wir in diesen Kuchen verwandelt. Ein Teil der noch vorhandenen Walnüsse wurde auch noch geknackt, wodurch der Kuchen herrlich aromatisch wird. Etwas abgedeckt schmeckten die restlichen Stücke auch noch am Folgetag. Wieder mal superlecker!

Zutaten

Für 1 Blech

  • 900 g reife Birnen
  • 4 EL Zitronensaft
  • 150 g Walnusskerne
  • 250 g weiche Butter
  • 200 g Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 5 Eier (M)
  • 375 g Mehl (Typ 405)
  • 3 TL Backpulver
  • 4 EL Milch
  • 3 TL Buderzucker nach belieben

Zubereitung

  1. Die Birnen schälen, halbieren, Kerngehäuse entfernen und in Spalten schneiden, mit Zitronensaft beträufeln.
  2. Walnüsse ggf. noch knacken, die Kerne grob hacken.
  3. Butter mit Zucker schaumig rühren, Vanillezucker, Salz und die Eier einzeln unterrühren. Mehl und Backpulver mischen und portionsweise unterrühren, Milch unterrühren. Die Hälfte der Walnusskerne unterheben.
  4. Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  5. Blech etwas einfetten, Teig darauf gleichmäßig verteilen, Birnen einschichten und Walnüsse darüber streuen.
  6. Auf der untersten Schiene 30 Minuten backen. Vor dem Servieren nach Belieben mit Puderzucker bestäuben.

Zubereitungszeit: etwa 40 Minuten Arbeits-(ohne Nüsse knacken) + 30 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: essen und trinken für jeden Tag 11/07, S. 112

1.11.07

Rezept: Fischragout in Senfsahne

Fischragout in Senfsahne

Dieses Ragout wollten wir schon länger einmal testen. Hierfür hatten wir Wels (auch besser bekannt als Waller, der der einheimischen Verwandte des häufig angebotenen asiatischen Pangasius ist) sowie Steinbutt gekauft. Diese wurden gewürfelt, kurz in Butter angebraten und dann aus Weißwein und Gemüsebrühe eine Sauce eingekocht. Senfsahne ist eigentlich irreführend, da nur Schmand (auch das mäßig) verwendet wird. Mit lt. Rezept 290 kcal auch ein figurfreundliches Rezept, das mal wieder bombastisch lecker ist.

Zutaten

Für 4 Personen

  • 600 g gemischte Fischfiliets (wichtig kräftig schmeckende Fischsorten verwenden)
  • 1 Biozitrone
  • Salz, Pfeffer
  • 50 g Butter
  • 25 g Mehl
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 125 ml Weißwein
  • 2 EL Schmand (oder Crème fraîche)
  • 2 EL Dijon-Senf
  • 1 Bund Schnittlauch

Zubereitung

  1. Fischfilets unter fließendem Wasser abspülen, trockentupfen, evtl. noch Gräten mit einer Pinzette entfernen und in etwa 3 cm große Würfel schneiden.
  2. Zitrone abwaschen, Schale abreiben, auspressen. Die Fischfilets mit Zitronenschale, -saft und Salz, Pfeffer würzen.
  3. Die Hälfte der Butter in einem breiteren Topf zerlassen, die Fischwürfel portionsweise darin anbraten und beiseite stellen (vorsichtig arbeiten, damit sie ganz bleiben).
  4. Die restliche Butter aufschäumen, das Mehl einstreuen und goldgelb anschwitzen, mit einem Teil der Gemüsebrühe ablöschen. Nach und nach Gemüsebrühe und Weißwein nachgießen und einreduzieren lassen, dabei gelegentlich umrühren.
  5. Sobald alle Flüssigkeit zugegeben ist und die Sauce eine dickflüssige Konstistenz hat, Schmand und Senf unterrühren, abschmecken, Fischwürfel einlegen und nochmals 5 Minuten warm ziehen lassen.
  6. Schnittlauch waschen und in Röllchen schneiden. Ragout anrichten und mit Schnittlauch bestreuen.

Zubereitungszeit: fertig in etwa 40 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU - Die echte Jeden-Tag-Küche, S. 100

Dazu schmeckt: Pellkartoffeln oder Wildreis, evtl. noch Zitrone