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31.10.07

Rezept: Cranberry-Birnen-Marmelade

Cranberry-Birnen-Marmelade

Wir hatten noch frische Cranberries bekommen. Auch unser Birnbaum wirft noch fleißig ab (Blätter weg, aber Birnen noch oben). Das wollten wir kombinieren und entschieden uns passend zum noch laufenden Garten-Koch-Event Cranberries für eine Marmelade. Da unsere Gläser wieder etwas größer waren als die vorgeschlagenen 200 ml-Gläser, reichte es nur für 3 volle Gläser, da wir nur einen Beutel Cranberries gekauft hatten. Außer Birnen schälen und würfeln ist diese Marmelade recht arbeitsarm dafür umso leckerer, sehr zu empfehlen! Wir sind vom Auskratzen des Topfes noch völlig begeistert. Diese Marmelade wird nicht lange im Regal stehen bleiben.

Zutaten

Für 4-5 Gläser à 200 ml (bzw. 3 Gläser à 300-400 ml)

  • 600 g Birnen (vorbereitet gewogen, benötigt etwa 700 g komplette Birnen)
  • 1/2 Zitrone
  • 500 g frische Cranberries
  • 350 g Gelierzucker 3:1
  • Nelken- und Zimtpulver

Zubereitung

  1. Die Birnen schälen, halbieren, Kerngehäuse und schlechte Stellen großzügig entfernen und recht fein würfeln, in einen Topf geben. Die Zitrone auspressen und Saft zu den Birnen geben.
  2. Die Cranberries waschen, gut abtropfen lassen und mit einem Küchenkrepp trockentupfen, gemeinsam mit dem Gelierzucker zu den Birnen geben und bei geschlossenem Deckel 1 Stunde ziehen lassen.
  3. Unter Rühren die Marmelade aufkochen und etwa 4 Minuten köcheln lassen, alles pürieren, jeweils 1 Prise Zimt- und Nelkenpulver zugeben und in die Gläser füllen.

Zubereitungszeit: Arbeitszeit etwa 45 Minuten + 60 Minuten Ruhezeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Veronique Witzigmann - Meine Marmeladen, Chutneys und Co, S. 44

29.10.07

Rezept: Birnenkonfitüre mit Lebkuchengewürz

Birnenkonfitüre mit Lebkuchengewürz

Wir haben dieses Jahr aus unseren Birnen neben der Birnen-Rosinen-Konfitüre und einem Versuch von Birnenkraut auch diese Konfitüre getestet. Wir haben zweimal die dreifache Menge gekocht. Im Originalrezept wird pro einfacher Menge noch etwas Lebkuchengewürz (ich habe Ostmann verwendet) empfohlen, beim ersten Mal haben wir 2 Tüten verwendet, was für unsere Birnen etwas zu viel war, ein Gewürzpäckchen auf die dreifache Menge empfanden wir als optimal. Daher hier in dieser modifizierten Form angegeben. Ein winterlicher Frühstücksgenuss.

Zutaten

Für etwa 5 Gläser à 400 ml

  • 4 Zitronen
  • 1680 g Birnenfruchtfleisch (vorbereitet gewogen, macht etwas mehr als 2 kg unvorbereitet)
  • 700 g Gelierzucker (3:1)
  • 3 EL Vanillezucker
  • 10 Zimtblüten
  • 3 Sternanis
  • 9 Pimentkörner
  • 2 Zimtstangen
  • 9 Tropfen Bittermandelöl
  • 1 Beutel Lebkuchengewürz

Zubereitung

  1. Die Zitronen halbieren und auspressen, 200 ml abmessen, in einen großen (5 Liter) Topf geben.
  2. Die Birnen schälen, halbieren, Kerngehäuse und schlechte Stellen entfernen und zunächst in Spalten, dann in Würfel schneiden (0,5-1 cm). Alles mit dem Glierzucker und dem Vanillezucker mischen und mit Deckel 1 Stunde ziehen lassen.
  3. Gegen Ende schon mal die Gläser vorbereiten.
  4. Die Gewürze in ein Teesack oder Gewürzsäckchen geben und zubinden, mit dem Nudelholz etwas andrücken (oder alles im Mörser etwas andrücken, Zimtstange etwas zerbröseln und dann die Brösel in das Säckchen geben), gemeinsam mit dem Bittermandelöl zu den Birnen geben und unter Rühren aufkochen.
  5. Sobald es kocht ca. 4 Minuten kochen lassen, dann die Gelierprobe machen (1 TL auf eine Untertasse geben, wenn es geliert, ist die Marmelade gut, sonst noch Gelierzucker ergänzen). Gewürze entfernen, Lebkuchengewürz zugeben und die Birnenmasse pürieren.
  6. Noch kochend in die Gläser füllen, verschließen, etwa 5 Minuten auf dem Deckel und dann komplett abkühlen lassen.

Zubereitungszeit: Arbeitszeit etwa 60 Minuten (unterbrochen) + 60 Minuten Ruhezeit

Schwierigkeit: recht einfach

Quelle: etwas variiert nach Veronique Witzigmann - Meine Marmeladen, Chutneys und Co, S. 56

28.10.07

Rezept: Kartoffelpuffer mit Käse

Kartoffelpuffer mit Käse

Blog-Event XXIX: BistroküchePassend zum laufenden Kochevent Bistroküche suchten wir uns dieses Rezept aus. Für mich besteht die Bistroküche überwiegend aus kleinen Snacks. Wir hatten es zuletzt vor einigen Jahren zubereitet. Die Kartoffelpuffer werden frisch zubereitet, mit Tomaten belegt, mit Salz und Pfeffer bestreut, mit Petersilie oder Basilikum sowie Käse belegt, mit einem weiteren Kartoffelpuffer belegt und unter dem Grill kurz gratiniert. Eine umwerfende Kleinigkeit, die als kleiner Snack oder Vorspeise mal wieder genial lecker schmeckt.

Zutaten

Für 5 Personen

  • 1 kg mehlig kochende Kartoffeln (Adretta)
  • 1 Zwiebel
  • 1 Ei (M)
  • 1 EL Saure Sahne
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • 8 EL Öl
  • 10 normale oder 5 Fleischtomaten
  • 15 Blatt Basilikum bzw. 5 Stiele glatte Petersilie
  • 200 g Gouda oder Edamer
  • Salatgarnitur nach Belieben

Zubereitung

  1. Die Kartoffeln waschen, schälen und grob raspeln, Zwiebel schälen und fein hacken. Alles mit dem Ei und der Sauren Sahne mischen, mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.
  2. Öl in einer Pfanne erhitzen und darin nacheinander 10 Kartoffelpuffer ausbacken.
  3. Tomaten waschen, in Scheiben schneiden, Strunk entfernen. 5 Kartoffelpuffer auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen, mit Tomaten belegen, mit Salz, Pfeffer würzen, mit Basilikum oder Petersilie belegen, mit Gouda belegen, mit den anderen Kartoffelpuffer belegen.
  4. Unter dem Grill auf maximaler Stufe 3-5 Minuten backen, bis der Käse geschmolzen ist. Mit etwas Salat anrichten.

Zubereitungszeit: fertig in 40 Minuten (ohne Salat putzen)

Schwierigkeit: noch recht einfach

Quelle: Brigitte - Rezepte, S. 246

Nachtrag: auf meiner Kamera fand sich noch diese Aufnahme der angeschnittenen Puffer:

Kartoffelpuffer mit Käse

27.10.07

Rezept: Wildschweinrücken

Wildschweinrücken

Endlich ist die Wildsaison wieder eröffnet. Bei unserem Metzger gab es ganz wunderbaren Wildschweinrücken. Der wurde von uns relativ klassisch zubereitet. Als Beilage gab es Rotkohl (relativ ähnlich zu hier) und Klöße. Das Essen war fast schon feiertagswürdig. Einfach lecker und so unkompliziert in der Zubereitung!

Zutaten

Für 4 Personen

  • 800 g Wildschweinrücken
  • Gewürze: Salz, je 1 TL schwarze Pfefferkörner, Nelken, Wacholder, Piment
  • 3 EL Öl

Zubereitung

  1. Den Wildschweinrücken abspülen, ggf. noch von Sehnenansätzen befreien, trockentupfen.
  2. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. In einer ofenfesten Pfanne ohne Öl Pfefferkörner, Nelken, Wacholder und Piment anrösten. Alles in einen Mörser geben und relativ fein zerstoßen. Den Wildschweinrücken mit der Gewürzmischung und Salz einreiben.
  4. In der gleichen Pfanne jetzt das Öl heiß werden lassen und den Rücken darin von allen Seiten scharf anbraten.
  5. Im Ofen 20 Minuten garen, dann herausnehmen, Ofen ausschalten, das Fleisch in Alufolie wickeln und nochmals 10 Minuten ruhen lassen.
  6. Aufschneiden und in Scheiben geschnitten servieren.

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten Arbeits- + 20 Minuten Back- + 10 Minuten Ruhezeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: deutlich variiert nach Teubner - Das große Buch vom Wild, S. 109

25.10.07

Rezept: Tagliatelle mit Tomaten-Speck-Sauce

Tagliatelle mit Tomaten-Speck-Sauce

Wir hatten noch fast überreife Cocktailtomaten, mit die letzten, die der Bauer auf unserem Markt dabei hatte. Daraus haben wir eine herrlich aromatische Tomatensauce gekocht, die mit Zwiebeln, Speck, Knoblauch und Basilikum wunderbar aromatisiert war. Dazu dann frisch geriebener Parmesan - einfach ein Genuss!

Zutaten

Für 2 Personen

  • 250 g Tagliatelle
  • 3 Schalotten
  • 3 Knoblauchzehen
  • 50 g Räucherspeck
  • 250 g Tomaten
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • 1/2 Bund Basilikum

Zubereitung

  1. Die Tagliatelle nach Packungsanleitung kochen.
  2. Für die Sauce die Schalotten und Knoblauch schälen und relativ fein hacken, Speck in gleich große Würfel schneiden.
  3. Die Tomaten waschen. Größere sollten gehäutet werden, bei Cocktailtomaten reicht vierteln.
  4. Olivenöl in einem Topf erhitzen, Schalotten und Knoblauch darin glasig andünsten, Speck zugeben, anbraten, Tomaten zugeben. Deckel aufsetzen und bei kleiner Hitze (3/9) etwa 10 Minuten ziehen lassen.
  5. Basilikum waschen, trockenschütteln, in Streifen schneiden. Sauce mit Salz, Pfeffer und Basilikum abschmecken.

Zubereitungszeit: etwa 30 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: wenig variiert nach GU einfach clever - Nudelglück, S. 23

Kochbuch: GU einfach clever - Nudelglück

GU einfach clever - NudelglückAuch dieses Buch steht schon recht lange in meinem Regal, irgendwie haben wir aber schon lange nicht mehr daraus gekocht. Dabei sind die Rezepte doch überwiegend alltagstauglich. Sortiert nach Saucen mit Tomate, Sahne, Gemüse sowie zuletzt Fleisch und Fisch finden sich pro Doppelseite 2 Rezepte, die jeweils mit Foto bebildert sind. Die einzelnen Unterkapitel sind farblich gekennzeichnet, so dass man sich auch beim Durchblättern schnell zurechtfindet. Oft sind auch noch Tipps für Varianten oder häufige Pannen zu finden. Die Rezepte selbst bringen viele Klassiker aber auch Abwandlungen oder neue Ideen.

In diesem Buch sucht man Rezepte für selbstgemachte Pasta vergeblich. Der Schwerpunkt liegt eindeutig auf Saucen. Neben Klassikern wie Spaghetti napoli oder Spaghetti carbonara finden sich allerdings auch Varianten wie Tofu-Bolognese. Asiatische Rezepte sind kaum zu finden.

Das Buch eignet sich gleichermaßen für Anfänger und fortgeschrittene Hobbyköche. Wer ausgefallene und exquisite Rezepte sucht, dem würde ich allerdings dieses Buch empfehlen. Wer alltags- und familientaugliche Rezepte sucht, der ist mit diesem Buch von GU wirklich gut bedient. Insbesondere wennn man den Preis mit der Ausstattung (Hardcover) vergleicht.

Das Buch ist aktuell noch im Handel oder bei Amazon erhältlich.

Aus diesem Buch schon vorgestellt:

23.10.07

Rezept: Gebrühter Krautsalat

Gebrühter Krautsalat

Wir hatten noch ein wenig Kohl übrig. Zum Abgrillen dieses Jahr wurde aus dem Weißkohl ein Krautsalat nach Schuhbeck. Der war im Handumdrehen fertig und gigantisch lecker. Wenn auch optisch nicht so ansprechend, so doch geschmacklich einfach umwerfend! Wir waren alle begeistert. Leider war uns der Räucherspeck ausgegangen, so dass wir keine Speckwürfel mit dazu servieren konnten, aber auch so einfach ein Genuss. Extrem zu empfehlen!

Zutaten

Als Beilage für 4 Personen

  • 500 g Weißkohl (möglichst jung)
  • 1/2 TL Salz
  • 1 EL Puderzucker
  • 5 EL Rotweinessig
  • 125 ml Gemüsebrühe
  • 2 EL Öl
  • Pfeffer aus der Mühle, 1 Prise Kümmel
  • ggf. noch Zucker und Cayennepfeffer
  • ggf. noch 50 g Speck und 1 EL Öl

Zubereitung

  1. Den Weißkohl von den schlechten äußeren Blättern befreien und fein hobeln, mit Salz mischen und etwas ziehen lassen.
  2. Puderzucker in einer beschichteten Pfanne karamelisieren lassen, mit dem Rotweinessig ablöschen, auf die Hälfte reduzieren lassen. Mit der Gemüsebrühe aufgießen und nochmals aufkochen lassen.
  3. Die Sauce über das Kraut gießen, 10 Minuten ziehen lassen.
  4. Den Kümmel im Mörser zerstoßen, mit weißem Pfeffer, Zucker und Cayennepfeffer abschmecken.
  5. Wer es zur Hand hat, schneidet den Speck in Würfel, erhitzt das Öl und brät die Speckwürfel darin kross an und richtet sie auf dem Salat an.

Zubereitungszeit: fertig in 30 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Alfons Schuhbeck - Meine bayerische Küche, S. 40

21.10.07

Rezept: Lauchcremesuppe

Lauchcremesuppe

Bei dem kalten Wetter momentan ist eine Suppe doch wirklich wunderbar. Ich hatte auf dem Markt herrlichen Lauch gekauft. Der wurde jetzt in eine wärmende Mahlzeit verwandelt. Superunkompliziert in der Zubereitung und einfach genial lecker!

Zutaten

Für 2-3 Personen

  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 500 g Lauch
  • 2 EL Öl
  • 750 ml Gemüsebrühe
  • 100 g Saure Sahne + 50 g für die Deko
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Muskat

Zubereitung

  1. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und hacken. Den Lauch waschen, in Ringe schneiden.
  2. In einem großen Topf Öl erhitzen, darin die Zwiebel mit Knoblauch glasig anschwitzen, Lauch zugeben und unter gelegentlichem Wenden etwas Farbe nehmen lassen.
  3. Mit Gemüsebrühe ablöschen und aufkochen lassen. Auf mittlere Hitze reduzieren und bei geschlossenem Deckel 15 Minuten köcheln lassen.
  4. 100 g der Sauren Sahne zugeben und pürieren. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken und mit Saurer Sahne garniert servieren.

Zubereitungszeit: fertig in 30 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Familienrezept

19.10.07

Post: Mein Fresspaket von DFssgF 3 ist da

Fresspaket-DFssgF3

Mein Paket aus dem Ruhrpott ist da! Gestern habe ich es aus der Packstation abgeholt. Die Freude war groß! Als erstes wurde ich von einem superlieben Brief begrüßt, der nicht nur den Inhalt des Päckchens sondern auch noch etwas über den Packenden und seine Region erzählte. Zu vielen der Produkte gab es auch noch einen weiterführenden Link. Super! Wir haben uns sehr gefreut. Vielen DANK!

Aber zu dem Inhalt:

  • Ein Schwarzbier aus der Region
  • Dinkelmehl
  • Herner Kaffe
  • 3 verschiedene Schnäpse aus der Region samt Hintergrundgeschichte
  • Ruhr-Kohle-Pralinen

Zusätzlich gab es noch ein Brotrezept für das Dinkelmehl und das Schwarzbier. Zum Ausprobieren werde ich wohl ein anderes Schwarzbier testen müssen, denn das hat das Foto nicht lange überlebt. Superlecker!

Nachtrag: Wer sich für die anderen Päckchen interessiert, findet hier eine Zusammenfassung. Vielen DANK an Rosa für die erneute Organisation.

18.10.07

Rezept: Zwetschgen-Schupfnudel-Auflauf

Zwetschgen-Schupfnudel-Auflauf

Ich hatte vor einiger Zeit nochmal Zwetschgen bekommen. Die waren schon sehr saftig und auch weich. Für einen Kuchen schienen sie mir nicht mehr geeignet. Allerdings fiel mir dieses Rezept wieder ein. Als süßer Auflauf gepriesen, waren wir schon länger neugierig. Wir finden es ein perfektes Dessert, allerdings haben wir frische statt eingemachten Zwetschgen verwendet und auch die Mengenverhältnisse etwas geändert. Daraus ist ein genial leckeres Desser geworden.

Zutaten

Als Dessert für 4-6 Personen (eher 6)

  • 1 Pfund Zwetschgen
  • 500 g Schupfnudeln (aus dem Kühlregal)
  • 100 g Haselnusskerne
  • 300 ml Milch
  • 3 Eier (M)
  • 30 g Zucker
  • 1 EL Vanillezucker
  • ZImtzucker zum Bestreuen beim Servieren

Zubereitung

  1. Die Zwetschgen waschen, halbieren, Kern entfernen.
  2. Schupfnudeln mit Zwetschgen in eine Auflaufform geben, dabei gleichmäüßig vermischen.
  3. Die Haselnusskerne hacken.
  4. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  5. Milch mit Eiern, Zucker und Vanillezucker verquirlen, über den Auflauf gießen und mit den Haselnusskernen bestreuen.
  6. Im vorgeheizten Ofen auf mittlerer Schiene etwa 60 Minuten backen.
  7. Mit Zimtzucker bestreut servieren.

Zubereitungszeit: Arbeitszeit etwa 20 Minuten + 60 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: wenig variiert nach Dr. Oetker - Partyrezepte aus dem Ofen, S. 146

17.10.07

Vorrats-Stöckchen

Da wurde mir doch von Jan ein Stöckchen zugeworfen. Über den Inhalt meiner Vorratsschränke. Da ich zum Geburtstag viele Schlemmereien und köstliche Kochutensilien geschenkt bekam (DANKE an dieser Stelle!) bin ich jetzt bestens ausgestattet.

1. Welche Essige stehen in deiner Küche?

Oh, das sind jetzt einige: Aceto balsamico, Aceto balsamico bianco, Aceto balsamico di Modena, Champagner-Essig, Apfel-Essig, Sherry-Essig.

2. Welche Öle?

Olivenöl in 4 verschiedenen Sorten und Preiskategorien, aber immer kaltgepresst und nativ bzw. extra nativ. Dann wären da noch: 2x Traubenkernöl (billiger und teurer), 2x Kürbiskernöl, Walnussöl, Erdnussöl, Sesamöl (für den Wok!), Maiskeimöl (für das normale Braten)

3. Welche Sorten Reis stehen dir derzeit zur Verfügung?

Parboiled Reis, Thai-Duft, Basmati, Rundkorn, Arborio

4. Welche Sorte Nudeln?

Mache ich gerne frisch, das schaffe ich aber nur am Wochenende. An fertigen Nudeln: Lasagneplatten, Spaghetti no 5 +7, Fusilli, Penne, Farfalle, Tagliatelle, fertig gefüllte Tortellini (eingefroren für akuten Hunger beim Heimkommen aus dem Frischeregal).

5. Welche Zuckerarten hast du in deiner Küche?

Normaler Rohrzucker, brauner Zucker, Kluntje weiß, Krümelkandis braun, Hagelzucker, Puderzucker, selbst gemachter Vanillezucker, wer es noch dazu nimmt: Honig in 4 Sorten.

6. Von welchem Gewürz hast Du die meisten Varianten in Deiner Küche?

Ups, das ist wahrscheinlich Pfeffer, da habe ich 5 verschiedene Sorten da. Bei Curry mit Pasten 4 verschiedene. Ansonsten von frischen Kräutern (noch), die wachsen auf dem Balkon in einem eigenen großen Kasten: Petersilie, Schnittlauch, Schnittlauchknoblauch, Estragon, Rosmarin, Zitronenmelisse, Minze, Basilikum, Zitronenthymian, Salbei, Bohnenkraut. Das italienische Basilikum ist mir leider eingegangen.

7. Welches andere Nahrungsmittel hast du in auffallend großer Variantenzahl vorrätig?

Tee (ca 40 verschiedene Sorten).

8. Welche Sorten Mehl?

Da ist mir momentan einiges ausgegangen, übrig geblieben ist Typ 405, 550, 1050, Vollkorn (wo ich die Nummer nicht auf die Dose geschrieben habe), Buchweizen

Da das Stöckchen schon bei vielen war, darf es sich hier einfach nehmen, wer es noch nicht hatte und gerne mag.

15.10.07

Rezept: Glasierte Birne aus dem Ofen mit Walnusscreme

Glasierte Birne aus dem Ofen mit Walnusscreme

Blog-Event XXVIII: Die WalnussMal auf den allerletzten Termin haben wir gestern mit Freunden zusammen dieses Dessert von Jamie Oliver gekocht. Sowohl die Birnen als auch die Walnüsse stammen aus dem eigenen Garten, es mussten nur die Zutaten eingesammelt werden. Laut Rezeptfoto wurde im Original Weißwein verwendet, wir haben uns allerdings aufgrund der Zusammenstellung für einen französischen Rotwein (Bordeaux 2004) entschieden. Das Rezept ist der Hammer! Die Walnuss-Mascarpone-Creme gibt einen Frischekick, die Walnüsse einen Crunch, eine umwerfende Kombination! Nachkochen empfohlen. Dieses Herbst- bzw. Winterdessert wird alle Gäste begeistern!.

Zutaten

Für 6 Personen

  • 2 Bioorangen
  • 1 Vanilleschote
  • 125 g brauner Zucker
  • 400 ml Rotwein
  • 200 g Walnusskerne (etwa 350 g ungeschälte)
  • 6 schöne Birnen
  • 250 g Mascarpone

Zubereitung

  1. Die Bioorangen waschen, 1 Bioorange schälen, die andere abreiben, beides aufheben, jede Orange auspressen.
  2. Die Vanilleschote längs aufschlitzen, Mark herauskratzen, Schote und Mark mit dem Zucker und den Rotwein in einen Topf geben, abgeschälte Orangenschale sowie Saft einer Orange in einem Topf aufkochen lassen.
  3. Den Ofen auf 220°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  4. Die Birnen schälen, dabei die Stiele dran lassen, in eine hohe Auflaufform setzen.
  5. Die Hälfte der Walnüsse zu der Birnen geben, mit dem aufgekochten Rotwein übergießen.
  6. Im Ofen auf mittlerer Schiene etwa 30-40 Minuten garen - in Abhängigkeit von der Birnensorte, meine waren recht fest. Die Birnen immer wieder mit dem Wein begießen.
  7. Sobald die Birnen fertig sind, diese herausnehmen und schon auf die Teller setzen. Die restlichen Walnüsse auf einem Blech im Ofen etwa 4 Minuten rösten (vorsichtig! sie werden schwarz!), den Rotwein nochmals einreduzieren lassen.
  8. Die Mascarpone mit dem restlichen Orangensaft, der abgeriebenen Orangenschale verrühren. Die gerösteten Walnüsse in der Küchenmaschine fein mahlen, unterheben.
  9. Die Birnen mit dem reduzierten Wein und der Walnusscreme anrichten.

Zubereitungszeit: Arbeitszeit etwa 20 Minuten (unterbrochen) + 40 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Jamie Oliver - Essen ist fertig, S. 300

14.10.07

Rezept: Kohl-Hack-Eintopf

Kohl-Hack-Eintopf

Wir haben am Freitag mal wieder improvisiert. Dem Kohlkopf konnte ich auf dem Markt nicht widerstehen, aber irgendwie schaute er mich täglich vorwurfsvoll an, da ich ihn noch nicht verarbeitet hate. Dieses Rezept ist absolut alltagstauglich! Lecker ist es obendrein. Durch den Schnellkochtopf wird es auch noch etwas beschleunigt.

Zutaten

Für 2 Personen

  • 1/2 kleiner Kohlkopf
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 EL Öl
  • 250 g Hackfleisch gemischt
  • 250 ml Fleischbrühe
  • Salz, Pfeffer, Kümmel

Zubereitung

  1. Den Kohl von den äußeren Blättern befreien und in Streifen schneiden.
  2. Zwiebel und Knoblauch schälen, Zwiebel grob, Knoblauch fein hacken.
  3. Öl in der 3l Schnellkochpfanne erhitzen, darin das Hackfleisch krümelig anbraten, Kohl, Zwiebel und Knoblauch zugeben und alles anbraten.
  4. Mit der Fleischbrühe ablöschen, mit Salz, Pfeffer und Kümmel würzen.
  5. Schließen und auf dem 2. Ring 5 Minuten kochen lassen, dann ausschalten und auf der heißen Platte abkühlen lassen.
  6. Restdruck abdampfen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zubereitungszeit: fertig in 30 Minuten, davon unter 10 MInuten Arbeitszeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Kühlschrankinhalt

Dazu schmeckt: Pellkartoffeln

13.10.07

Rezept: Maulwurfkuchen

Maulwurfkuchen

Irgendwie kennen alle Leute diesen Kuchen nur als Backmischung. Dabei ist er selbstgebacken doch um so viel leckerer. Ich muss gestehen, dass ich ihn von allen Kriterien her eher als Torte empfinde, aber was soll der arme Maulwurf mit einer Torte. Dieser Kuchen läßt sich wunderbar vorbereiten und ist als Mitbringsel oder als Teil eines Kuchenbuffets super geeignet. Probiert doch einfach mal die selbstgemachte Variante! Es lohnt sich!!

Zutaten

Für eine 26 cm - Springform

Für den Biskuit-Teig:

  • 140 g Butter
  • 150 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 6 Eier (M)
  • 100 g Mehl (Typ 405)
  • 1/2 Päckchen Backpulver
  • 100 g Schokoraspel
  • 1 Prise Salz

Für den Belag:

  • 3 Bananen
  • 1 kleine Dose gemischtes Obst
  • 500 g Sahne
  • 2 Päckchen Sahnesteif
  • 1 TL Puderzucker
  • 1 EL Kakao

Zubereitung

  1. Eine 26 cm - Springform einfetten und bemehlen. Den Ofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Für den Teig die Butter schaumig rühren, den Zucker und Vanillezucker unterrühren.
  3. Die Eier trennen, die Eigelbe einzeln zur Butter geben und unterrühren.
  4. Mehl mit Backpulver mischen und zu der Eiermischung sieben, wechselnd mit Schokostreuseln unterheben.
  5. Mit der Prise Salz und den 6 Eiweißen Eischnee schlagen und unter den Teig heben.
  6. In die Form füllen, glatt streichen und auf mittlerer Schiene 45 Minuten backen.
  7. Das Dosenobst auf einem Sieb gut abtropfen lassen.
  8. Den Kuchen etwas abkühlen lassen, dann Rand entfernen und den Biskuit auf einem Gitter auskühlen lassen.
  9. Die Mitte aushöhlen, dabei einen Rand und Boden stehen lassen, Teig zerbröseln, beiseite stellen.
  10. Die Bananen schälen und in Stücke schneiden. Den Boden mit den Bananen und dem Dosenobst belegen.
  11. Die Sahne mit Vanillezucker und Sahnesteif steif schlagen. Kuppelförmig auf den Kuchen streichen.
  12. Die Teigbrösel vorsichtig auf der Sahne verteilen, dabei ggf. etwas andrücken.
  13. Mit Kakao und Puderzucker bestreuen und kühl stellen.

Zubereitungszeit: Arbeitszeit etwa 45 Minuten, Kühlzeit insg. etwa 2 Stunden, Backzeit 45 Minuten

Schwierigkeit: recht einfach für eine Torte

Quelle: Falken - Obstkuchen, S. 35

So der Teig direkt nach dem Aushöhlen:

Maulwurfkuchen ausgehöhlt

So der Kuchen nach dem Belegen mit dem Obst direkt vor der Sahne:

Maulwurfkuchen mit Obst belegt

So der Kuchen mit Sahnekuppel:

Maulwurfkuchen mit Sahne beschichtet

So dann mit den Bröseln:

Maulwurfkuchen mit Biskuitbröseln belegt

So dann der Kuchen vor dem Servieren:

Maulwurfkuchen

Backbuch: Falken - Obstkuchen

Falken - ObstkuchenDieses Backbuch hatte ich mir vor Jahren gekauft, da ich die Vielfalt der vorgestellten Obstkuchenrezepte einfach umwerfend fand. Sortiert nach Rührkuchen, Blechkuchen, sahnigen Verführern, mit Schuss und Quick & Easy findet man für fast jedes Obst und jede Saison mindestens ein Rezept. Erleichtert wird die Rezeptsuche noch durch eine rasche Übersicht über die einzelnen Kuchen mit den einzelnen Kategorien, in die sie eingegliedert sind: schnell, für Gäste, preiswert, dekorativ, Trend, einfach, für Kids. Auch die Kalorienzahl pro Stück findet sich hier. Jedes Rezept wird auf einer eigenen Seite vorgestellt. Die Zutatenliste ist ewas gedrünkt mit mehreren Zutaten pro Zeile, dafür ist die Arbeitsanleitung untergliedert und gut nachvollziehbar. Jedes Rezept ist mit einem ansprechenden Foto bebildert.

Bei jedem Rezept ist auch eine Stückzahl, die Zubereitungszeit, Backzeit angebeben. Die angebenen Kühlzeiten musste ich in den getesteten Rezepten meist deutlich übersteigen, damit ich ein wirklich guter Ergebnis bekomme. Leider sind die Ofentemperaturen im Fließtext enthalten. Das sind aber auch das einzige Mankos.

Wer Obstkuchen liebt, der wird in diesem Backbuch sicherlich schöne Ideen finden, die er/sie so nicht unbedingt kennt. Geschmeckt haben alle getesteten Rezepte.

Leider ist dieses Büchlein auch schon wieder älter und nicht mehr im Handel erhältlich. Bei Amazon werden noch gebrauchte Exemplare angeboten.

Aus diesem Buch schon vorgestellt:

11.10.07

Rezept: Schweizer Käsewähe

Schweizer Käsewähe

Wir hatten zu unserer Party neben unserem Schwäbischen Zwiebelkuchen noch eine vegetarische Variante anbieten wollen. Unsere Wahl fiel auf die von uns sehr geliebte doch lange nicht mehr gebackene Käsewähe. Der Belag ähnelt einer Quiche lorraine, allerdings wird hier der Speck durch Weintrauben (bitte kernlos!) ersetzt, wodurch es etwas von der Schwere verliert. Er war wieder einmal genial lecker!

Zutaten

Für eine 28-cm Springform

Für den Mürbeteig:

  • 250 g Mehl
  • 125 g Butter
  • 1 Ei (M)
  • 1 Prise Salz

Für den Belag:

  • 500 g Trauben (kernlos!)
  • 200 g Gruyère
  • 4 Eier (M)
  • 400 g Sahne
  • Salz, Pfeffer, Kümmel

Zubereitung

  1. Für den Teig alle Zutaten rasch zu einem glatten Teig verkneten, in Frischhaltefolie wickeln und etwa 60 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
  2. In der Zwischenzeit die Weintrauben waschen, abzupfen und restliche Stile entfernen, gut abtropfen lassen.
  3. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  4. Die Form fetten, den Teig darin dünn ausrolen,dabei einen hohen Rand formen, mit Backpapier abdecken und mit Linsen belegen. Etwa 15 Minuten blind backen.
  5. Den Käse reiben, die Hälfte beiseite stellen.
  6. 1 TL Kümmel im Mörser zerstoßen.
  7. Die Hälfte des Käses mit den Eiern und der Sahne verquirlen, mit Salz, Pfeffer und dem Kümmel würzen.
  8. Boden aus dem Ofen nehmen, Backpapier samt Hülsenfrüchten entfernen, Weintrauben auf dem Boden verteilen, den restlichen Käse darüber streuen, die Eiersahne darüber gießen.
  9. Im Ofen etwa 40 Minuten backen.

Zubereitungszeit: Arbeitszeit etwa 20 MInuten (unterbrochen) + 15 + 40 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU - Quiches, S. 60

9.10.07

Rezept: Schwammerlsauce

Schwammerlsauce

Wir hatten auf dem Markt Maronen gekauft. Leider hatten wir in letzter Zeit, nicht die Muße, selber auf Pilzsuche zu gehen. Da wir schon lange keine Spätzle mehr gemacht hatten, bot sich dieses Rezept geradezu an. Wir haben nur einen Teil der Sahne durch einen Riesling ersetzt, wodurch die Sauce nicht ganz so cremig war, aber meiner Meinung nach etwas mehr Profil gewann. Insgesamt sehr zu empfehlen, wenn man frische Pilze hat. Einfach mal wieder genial lecker! Außerdem ist dieses Rezept auch ein Kandidat für das laufende DKduW.

Zutaten

Für 4 Personen

  • 500 g gemischte Pilze (hier nur Maronen)
  • 100 g Schwarzwälder Schinken
  • 2 Schalotten
  • 1 EL Butterschmalz
  • Gewürze: Salz, Pfeffer
  • 125 ml Sahne
  • 125 ml Weißwein (hier Riesling)
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 1/2 TL Gemüsebrühenpulver
  • 1 EL Cognac

Zubereitung

  1. Die Pilze putzen und in Scheiben schneiden, Schinken in feine Streifen oder Würfel schneiden, Zwiebel schälen und fein hacken.
  2. Butterschmalz in einem mittleren Topf (3 Liter) zerlassen, erst die Zwiebel darin glasig andünsten, dann die Pilze zugeben und anbraten, den Schinken zugeben.
  3. Mit Sahne und Weißwein ablöschen. Bei geschlossenem Deckel und niedriger Hitze (3/9) etwa 10 Minuten köcheln lassen.
  4. Petersilie waschen und trockenschütteln, fein hacken.
  5. Alles mit Salz, Pfeffer, Brühenpulver, Petersilie abschmecken.

Zubereitungszeit: hängt ab vom Verschmutzungsgrad der Pilze, bei mir fertig in 40 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: wenig variiert nach GU - 1 Nudel noch mehr Saucen, S. 28

Dazu schmeckt: Spätzle, Bandnudeln oder auch Semmelknödel

Kochbuch: 1 Nudel - noch mehr Saucen

GU - 1 Nudel noch mehr SaucenNoch eines meiner älteren Bücher. Ich liebe ja Pasta und insbesondere die Saucenvielfalt, die man immer unterschiedlich kombinieren kann. Nach einer recht kurzen Einführung in die verschiedenen Nudelsorten (inkl. der asiatischen) werden 6 Ruckzuckfertig-Saucen vorgestellt. Die eigentlichen Rezepte gliedern sich dann nach kalt und schnell, vegetarisch und mit Gemüse und zuletzt mit Fisch und Fleisch. Fehlen darf natürlich nicht ein Grundrezept für Tomatensauce, für das auch gleich noch 6 Varianten mit angeboten werden. In der Aufmachung hält sich das Buch an GU-Merkmale. Pro Rezept ein Foto, übersichtliche Inhaltsangabe und nachvollziehbare Zwischenschritte. Die Schwierigkeitsgrade sind überwiegend einfach. Dennoch finden sich hier durchaus raffinierte Gerichte (wie zum Beispiel die Räucherlachssauce).

Das Buch eignet sich sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Hobbyköche. Die Rezepte können alle leicht nachgekocht werden. Auch Vegetarier können den Großteil der vorgestellten Rezepte verwenden.

Das Buch ist auch schon wieder älter. Momentan sind Restexemplare im Handel oder bei Amazon erhältlich. Aktuell ist das Buch bei Amazon zu einem Sonderpreis erhältlich.

Aus diesem Buch schon vorgestellt:

7.10.07

Rezept: Spanische Rinderrouladen

spanische Rinderrouladen

Beim Metzger sah das Rouladenfleisch so verlockend aus. Dem konnten wir einfach nicht widerstehen. Passend zu dem Fleisch fanden wir bei Tim Mälzer ein verlockend klingendes Rezept. Die Rouladen werden mit Paprika, Oliven, Mandeln gefüllt und in einer Sauce aus Tomaten und Sherry geschmort. Es war ein genial leckeres Mittagessen.

Zutaten

Für 2 Portionen

  • 1 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 rote Paprikaschoten
  • 20 g grüne Oliven
  • 10 g gehackte Mandeln
  • 2 Rinderrouladenscheiben
  • Gewürze: Salz, Pfeffer
  • 2 EL Öl
  • 1/2 Dose Pizzatomaten
  • 100 ml trockener Sherry

Zubereitung

  1. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein hacken. Die Paprikaschoten waschen, Kerne entfernen und fein würfeln. Oliven abtropfen lassen und ebenfalls hacken. Alles mischen.
  2. Die Rouladen zwischen Frischhaltefolie plattieren, salzen und pfeffern. Mit der Hälfte des Gemüses belegen, Längsseiten einklappen, aufrollen und mit Rouladennadeln oder Küchengarn fixieren.
  3. Öl in einem Schmortopf erhitzen, Rouladen einlegen und von allen Seiten anbraten, Gemüse zugeben und kurz mitbraten. Mit Pizzatomaten und Sherry ablöschen.
  4. Hitze reduzieren (4/9) etwa 70 Minuten schmoren.
  5. Rouladen entfernen, Sauce mit dem Pürierstab etwas anpürieren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zubereitungszeit: 20 Minuten Arbeits- + 70 Minuten Schmorzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Tim Mälzer - Born To Cook II, S. 102

5.10.07

Rezept: Marzipan-Quitten-Apfel-Strudel

Marzipan-Quitten-Apfel-Strudel

Sie hat passend zum Apfeltag von Zorra dieses Rezept vorgestellt. Das klang so lecker, dass ich es auch ausprobieren wollte. Ich habe leider nur eine sehr kleine Quitte (nicht aus dem eigenen Garten - dieser Baum will einfach nicht tragen) verwendet. Das Obst habe ich auch einfach direkt auf den Teig gehobelt und nur etwas gleichmäßig nachverteilt. Beim Marzipan habe ich ein kleines Päckchen von 125 g verwendet, was etwas viel war. Aber ansonsten genial lecker! Zum Nachbacken sehr zu empfehlen.

Zutaten

Für 1 Strudel, ausreichend für 5 Personen

  • 1 Paket Blätterteig (aus dem Kühlregal)
  • 30 g Butter
  • 1 EL Butter
  • 2 TL Zimtpulver
  • 1 Apfel (Elstar)
  • 1 kleine Quitte (Apfelquitte)
  • 125 g Marzipan (ich würde 60 g empfehlen)
  • 2 EL Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 1 EL Butter

Zubereitung

  1. Den Blätterteig ausbreiten und die Butter in Flöckchen darauf verteilen, dann Zucker und Zimt gleichmäßig darüber streuen.
  2. Apfel und Quitte waschen, ggf. schälen und beides über dem Teig raspeln (nicht das Kerngehäuse), gleichmäßig verteilen.
  3. Marzipan darüber hobeln.
  4. Von der schmalen Seite her sehr eng aufrollen, auf ein Blech mit Backpapier legen, mit Butterflöcken belegen und mit Zucker und Zimt bestreuen.
  5. Im Ofen auf mittlerer Schiene bei Umluft 160°C 40-45 Minuten backen.

Zubereitungszeit: 20 Minuten Arbeitszeit + 45 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: hier

So sah der Strudel vor dem Anscheniden aus:

Marzipan-Quitten-Apfel-Strudel

Pop-Blog Award 2007

hauptlogo.gifNachdem ich in der Jury viele interessante Blogs kennenlernen durfte, möchte ich hier noch auf die bis zum 15. Oktober laufende Abstimmung zum Pop-Blog-Award 2007 hinweisen. Die 10 nominierten Blogs sind wirklich alle lesenswert! Entscheidet selbst!

3.10.07

Rezept: Zucchini-Auberginen-Sauce

Zucchini-Auberginen-Sauce

Unsere letzte Zucchini dieses Jahr haben wir in diese leckere Pastasauce verwandelt. Ähnlich zu der schon vorgestellten Sauce mit Auberginen von Jamie Oliver ließen wir auch hier das Gemüse gemütlich vor sich hin schmurgeln, so dass es schon fast zermuste. Einfach mal wieder umwerfend lecker!

Zutaten

Für 2 Personen

  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 kleine Zucchini
  • 1 kleine Aubergine
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 kleine Dose Tomaten
  • 1/8 l Gemüsebrühe
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, je 1/2 Bund Oregano und Basilikum

Zubereitung

  1. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Zucchini und Aubergine waschen, würfeln.
  2. Ölivenöl in einem Topf erhitzen, darin Zwiebel und Knoblauch glasig andünsten, restliches Gemüse zugeben und anschwitzen.
  3. Tomaten und Gemüsebrühe zugeben, alles auf niedriger Hitze etwa 30 Minuten köcheln lassen.
  4. Oregano waschen, trockenschütteln, hacken, zur Sauce geben.
  5. Vor dem Servieren das Basilikum waschen, trockenschütteln, hacken, mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zubereitungszeit: 15 Minuten Arbeits- + 30 MInuten Kochzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: deutlich variiert nach Jamie Oliver - Essen ist fertig, S. 208

Dazu schmeckt: Tagliatelle, hier grüne und normale

1.10.07

Rezept: Entenkeulen mit Roter Bete

Entenkeulen mit Roter Bete

Wir hatten auf dem Markt Entenkeulen gesehen. Da wir mal wieder gemeinsam mit Freunden kochen wollten, kauften wir gleich 4 Keulen. Wir suchten uns ein Rezept, das wunderbar im Ofen zubereitet wird. Da es nicht viel Aufwand benötigt, ist es extrem gastgeberfreundlich. Die Entenkeulen werden kurz vor Ende noch mit Honig bestrichen und gegrillt. Die Sauce bekommt einen echten Kick durch die Rote Bete und die eingerührte Orangenmarmelade. Insgesamt ein superleckeres Hauptgericht, mit dem man auch wunderbar Gäste beeindrucken kann. Da es aus einem älteren Kochbuch stammt, ist auch dieses Rezept ein Kandidat für das laufende DKduW

Zutaten

Für 4 Personen

  • 4 Entenkeulen
  • 2 Zwiebeln
  • 8 Nelken
  • 1 EL Öl
  • Gewürze: Salz, Pfeffer
  • 200 ml Enten- oder Geflügelfond
  • 500 g gekochte Rote Beten (gibt es vakuumverpackt im Supermarkt)
  • 2 EL Orangenmarmelade
  • 1 EL Waldhonig
  • 1-2 EL dunkler Saucenbinder

Zubereitung

  1. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  2. Die Entenkeulen unter fließendem Wasser abspülen und abtupfen. Die Zwiebeln schälen und mit den Nelken spicken.
  3. Öl im Bräter erhitzen, Zwiebeln einlegen, die Keulen erst mit der Haut-, dann mit der Fleischseite nach unten anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  4. Mit Entenfond ablöschen, den Bräter schließen.
  5. Im Ofen auf der 2. Schiene von unten 60 Minuten garen.
  6. Die Roten Beten achteln.
  7. Die Haut der Entenkeulen etwas einstechen, damit das Fett etwas austreten kann. Die Zwiebeln herausnehmen und die Roten Beten einlegen. Orangenmarmelade in die Sauce geben.
  8. Nochmals 15 MInuten bei offenem Bräter garen.
  9. Die Entenkeulen mit dem Honig bepinseln. Den Ofen auf Grill auf höchster Stufe heizen.
  10. Sobald die Keulen Farbe bekommen haben, den Bräter auf den Herd stellen.
  11. Keulen herausnehmen und im Herd warm stellen, Saucenbinder mit etwas Wasser abbinden, damit die Sauce binden, alles nochmals abschmecken.

Zubereitungszeit: Arbeitszeit 20 Minuten (unterbrochen) + Garzeit insgesamt 80 Minuten

Schwierigkeit: relativ einfach

Quelle: wenig variiert nach GU - Sonntagsbraten, S. 57

Dazu schmeckt: Kartoffelknödel, zum Beispiel nach diesem Rezept

Kochbuch: GU - Sonntagsbraten

GU - SonntagsbratenAuch dieses Buch ist schon älter. Hier dreht sich alles um Fleisch. In der Einleitung wird zunächst auf die unterschiedlichen Fleischqualitäten sowie dann auf die Nützlichkeit eines Bratenthermometers (inkl. Tabelle, welche Temperaturen im Braten bei welchem Stück Fleisch es dann perfekt ist) eingegangen. Nach einem Grundrezept für Saucen sowie einer kleinen Übersicht mit Rezepten über leckere Beilagen werden dann die einzelnen Rezepte vorgestellt. Diese wiederum sind gegliedert nach Rezepten mit Schweinefleisch, gefolgt, von Rind und Kalb, danach Lamm, Ziege und Wild sowie zu guter Letzt Gelfügel. Die Rezepte reichen von einfach bis raffiniert und etwas anspruchsvoller in der Zubereitung.

Im übrigen hält sich dieses Buch an die altbewährten Vorteile der GU-Büchlein. Jedes Rezept ist mit Foto bebildert, die Zutatenliste ist jeweils übersichtlich, die Arbeitsanleitung gut verständlich beschrieben. Bei komplizierteren Gerichten wie gefüllter Kalbsbrust oder Schweinefilet im Bärlauchmantel sind die Zwischenschritte jeweils mit Foto zusätzlich dargestellt. Die Personenzahl schwankt zwischen den einzelnen Rezepten zwischen 4 und 6 Personen. Zur besseren Planung wird zwischen Arbeits-, Marinier- und Garzeiten unterschieden.

Wer gerne Fleisch ist in guter Qualität findet hier sicherlich das eine oder andere leckere Gericht. Vieles sind allerdings Varianten bereits bekannter Rezepte. Dennoch möchte ich dieses Büchlein nicht in meiner Sammlung missen. Leider ist es auch schon wieder älter und nur noch als Restexemplar in einigen Läden oder gebraucht bei Amazon erhältlich.

Aus diesem Buch schon vorgestellt: