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30.09.07

Rezept: Putenragout mit Bohnen und Pilzen

Putenragout mit Bohnen und Pilzen

Wir hatten nach Bohnen im Garten. Eigentlich wollte ich die ja mit Pfifferlingen in eine Gemüsebeilage verwandeln. Leider konnte ich gestern in mehreren Läden keine Pfifferlinge bekommen. Also wurde kurzerhand umgeplant und etwas improvisiert. Insgesamt wieder mal superlecker! Die Gäste waren ja erst etwas skeptisch, da die Kombination Pute, Bohnen und Pilze neu anmutete, aber überzeugt waren sie dann doch alle. Statt der Penne hätte auch Kartoffelbrei gut geschmeckt.

Zutaten

Für 4-5 Personen

  • 500 g Putenschnitzel
  • 300 g Bohnen
  • 350 g gemischte Pilze (TK)
  • 2 Zwiebeln
  • 2 EL Öl
  • 125 ml Geflügelbrühe
  • 200 ml Sahne
  • 1 Stengel Bohnenkraut
  • 1/2 Bund Petersilie
  • Salz, Pfeffer
  • 1 EL Speisestärke

Zubereitung

  1. Die Putenschnitzel abspülen, trockentupfen, in Streifen schneiden.
  2. Bohnen putzen, Fäden entfernen, in 2-3 cm lange Stücke schneiden. Pilze auftauen oder putzen. Zwiebeln schälen und fein hacken.
  3. Öl in einem großen Topf erhitzen, Zwiebeln darin glasig dünsten, Fleisch von allen Seiten anbraten, Bohnen und Pilze zugeben und kurz mitbraten. Mit Geflügelbrühe und Sahne abschrecken, auf mittlere Hitze reduzieren.
  4. Blätter vom Bohnenkraut zupfen, Petersilie waschen, trockenschütteln und fein hacken, beides zum Ragout geben.
  5. Alles bei geschlossenem Deckel 15-20 Minuten schmoren lassen. Speisestärke mit 1 El Wasser vermischen, damit das Ragout abbinden. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zubereitungszeit: fertig in 45 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: vorhandene Zutaten

Anmerkung: gut evtl. auch noch mit Thymian dazu

29.09.07

Rezept: Garnelen mit gebratenen Bohnen

Garnelen mit gebratenen Bohnen

Ein Teil unserer Stangenbohnen wurden in dieses vietnamesische Gericht verwandelt. Im Original sind hierfür Schlangenbohnen vorgesehen, aber die hatten wir nicht gesteckt. Alle Zutaten werden vorbereitet und bei relativ hoher Hitze im Wok unter Rühren angebraten. Die Sauce ist der Knüller! Im Rezept sind noch Chilischoten vorgesehen, aber gegen die legte ich mal wieder ein Veto ein. Also durfte mein Mann hinterher seine Portion nachwürzen. Wir fanden es beide superlecker! Da ich das Kochbuch, aus dem das Rezept stammt, lange nicht mehr in der Hand hatte, darf es am aktuellen DKduW teilnehmen.

Zutaten

Für 2 Personen

  • 150 g mittelgroße rohe Garnelen
  • 125 g Schlangen- oder Stangenbohnen
  • 1 EL Sesamöl
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 Stengel Zitronengras
  • 1 rote Chilischote (wer mag)
  • 1 TL Zucker
  • 1/2 EL Fischsauce
  • 1/2 EL Reisessig
  • Knoblauchzehen für die Garnitur

Zubereitung

  1. Die Garnelen ggf. noch schälen und den Darm entfernen. Bohnen waschen, in 2 cm lange Stücke schneiden, dabei ggf. Fäden entfernen.
  2. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken. Vom Zitronengras den weißen Teil in sehr feine Ringe schneiden. (Chilischote fein hacken)
  3. Öl im Wok erhitzen, erst die Zwiebel mit dem Knoblauch, Zitronengras (und Chilischote) braun anbraten, dann die Bohnen zugeben und unter Rühren 3 Minuten braten.
  4. Garnelen zugeben und unter vorsichtigem Wenden mitbraten.
  5. Zucker, Fischsauce und Reisessig zugeben und nochmals gut durchschwenken.
  6. Wer will noch mit gehacktem Knoblauch servieren.

Zubereitungszeit: fertig in 20 Minuten (wenn küchenfertige Garnelen)

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Das grosse Buch der asiatischen Küche, S. 174

Kochbuch: Das grosse Buch der asiatischen Küche

Das grosse Buch der asiatischen KücheAuch dieses Buch haben wir uns noch im Studium gekauft. Hier liegt der Schwerpunkt auf der asiatischen Küche, wobei die Rezepte nach Ländern gegliedert vorgestellt werden. Innerhalb der einzelnen Kapitel konnte ich keine feste Gliederung feststellen. Die Desserts werden in einem eigenen Kapitel am Schluss des Buches vorgestellt. Erwähnenswert ist die wirklich gelungene Warenkunde sowie Einführung in die Küchentechnik. Bei den Rezepten selbst kennzeichnen Sternchen den Schwierigkeitsgrad. Die Zutatenliste ist übersichtlich (teilweise auch mit Alternativzutaten), die Arbeitsanleitung verständlich beschrieben. Abgerundet wird jedes Rezept durch ungefähre Nährwertangaben.

Etwas unübersichtlich wirkt das Layout durch eine jeweils 2-spaltige Gliederung der Seiten, die zum Teil durch die wunderschön gestalteten Fotos unterbrochen werden. Da diese jedoch keine einheitliche Größe aufweisen, wirkt es etwas chaotisch. Die Zwischenschrittfotos sind dafür hilfreich. Leider besitzt auch nicht jedes Rezept ein Foto. Außerdem beginnen die Rezept manchmal in der Mitte der Seite.

Die Rezepte selbst sind sehr originalgetreu und schmecken wirklich immer. Allerdings sind sie nicht so stark wie in anderen Büchern dem europäischen Geschmack angenähert. Unbedingt erforderlich ist ein gut sortierter Asia-Shop, denn die meisten Zutaten sind auch in gut sorierten Supermärkten nur schwer erhältlich.

Insgesamt ist dieses Buch für Fans der asiatischen Küche sehr empfehlenswert. Wer nur einen Hauch asiatische Küche in seinen Speiseplan integrieren möchte, ist vielleicht mit diesem oder mit diesem Buch besser bedient. Das hier vorgestellte Buch ist leider auch schon wieder nur noch als Restexemplar oder gebraucht bei Amazon erhältlich.

Aus diesem Buch schon vorgestellt:

28.09.07

Rezept: Apfel-Orangen-Kompott

Apfel-Orangen-Kompott

apple day - September 28, 2007Passend zum Apple-Day, den Zorra vom Kochtopf ins Leben gerufen hat, habe ich meine vorhandenen Äpfel gemeinsam mit vorhandenen Bioorangen zu einem Kompott eingekocht. Ein Rezept hatte ich nicht, aber eben das viele Obst. Äpfel wollte ich verwenden, Orangen sollte ich verwenden und ein gemeinsames Rezept fand ich auf die Schnelle nicht. Also wurde improvisiert und das Ergebnis war umwerfend lecker. Wir haben es zu Joghurt gegessen. Einfach himmlisch, da es nicht so furchtbar süß ist. Lecker wäre sicher auch, wenn man braunen Zucker oder Krümelkandis verwenden würde, aber auf die Idee kam ich erst, als ich es fertig gekocht hatte.

Zutaten

Für ein 300 ml Glas

  • 3 Äpfel
  • 3 Bioorangen
  • 3 EL Zucker

Zubereitung

  1. Die Äpfel waschen, schälen, Kerngehäuse entfernen und in Stücke schneiden und in einen kleinen Topf geben.
  2. Die Orangen waschen, die Schale mit einem Zestenreißer abziehen, zu den Äpfeln geben. Die Orangen auspressen und den Saft zu den Äpfeln geben, alles auf mittlerer Hitze weich dünsten.
  3. Kochend umfüllen, etwa 2 Minuten auf dem Deckel stehen lassen.

Zubereitungszeit: Arbeitszeit etwa 20 MInuten + 20 Minuten Köcheln

Schwierigkeit: einfach

Quelle: vorhandenes Obst

27.09.07

Rezept: Zwetschgenkuchen mit Quarkguss

Zwetschgenkuchen mit Quarkguss

Wir hatten auf dem Markt die allerletzten Zwetschgen des Jahres bekommen. Die wurden noch in einen leckeren Kuchen verwandelt. Durch den Quarkguss bekommt er nochmal eine sehr frische Note, die perfekt mit der Süße der Früchte harmoniert.

Zutaten

Für 1 Blech oder 2 runde Formen à 24 cm

Für den Teig:

  • 400 g Mehl (Typ 405)
  • 1 Hefe
  • 50 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei (M)
  • 125 ml Milch
  • 50 g zimmerwarme Butter

Für den Belag:

  • 2,5 kg Zwetschgen
  • 100 g weiche Butter
  • 150 g Zucker
  • 2 Eier (M)
  • 500 g Magerquark
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver
  • 125 ml Milch
  • 3 Handvoll Hagelzucker

Zubereitung

  1. Für den Teig das Mehl sieben, eine Mulde hineindrücken, die warme Milch hineingeben, Hefe reinbröseln, Zucker zugeben und etwas verquirlen. (Hefeteigtipps hier)
  2. Sobald der Vorteig etwas gegangen ist, Butter, Ei, Vanillezucker und Salz zugeben und zu einem glatten Teig verkneten. Mit einem Tuch abdecken und an warmer Stelle gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
  3. Für den Belag die Zwetschgen waschen, entsteinen und halbieren. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  4. Butter mit Zucker gut verrühren, Eier einzeln unterrühren. Quark unterrrühren. Puddingpulver mit Milch verrühren, zur Quarkmassse geben und vermischen.
  5. Blech fetten, Teig darauf ausrollen, Zwetschgen darauf verteilen, Quarkmasse darüber gießen.
  6. Mit dem Hagelzucker bestreuen, auf mittlerer Schiene im Ofen etwa 30 Minuten backen.

Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten Arbeits- + ca. 45 Minuten Gehzeit + 30 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Dr. Oetker - Käsekuchen, S. 98

26.09.07

Rezept: Bohnenauflauf

Bohnenauflauf

Einen Teil unserer letzten Bohnen dieses Jahr wollten wir als Beilage zu Rinderfiletsteaks essen. Da wir mal etwas anderes als Bohnen mit Zwiebeln und Speck genießen wollten, probierten wir einmal dieses Rezept aus. Da es als Beilage für 12 Personen ausgelegt war, mussten wir etwas runterrechnen, doch die Mühe lohnte sich, denn es war nicht nur sehr aromatisch, sondern auch sehr saftig. Als Partybeilage sicher gut geeignet.

Zutaten

Für 2 Personen

  • 400 g Bohnen (Stangen oder Buschbohnen)
  • 1 Stengel Bohnenkraut
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 50 g Speck
  • 2 EL Öl
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 1 Ei (M)
  • 150 g Saure Sahne
  • 100 g geriebener Käse
  • Salz, Pfeffer, Paprika edelsüß

Zubereitung

  1. Die Bohnen waschen, Fäden entfernen und in 2 cm lange Stücke schneiden. Im Schnellkochtopf mit dem Bohnenkraut 5 Minuten auf dem 2. Ring (oder in reichlich Salzwasser in 10-15 Minuten) bissfest garen. In einem Sieb abtropfen lassen.
  2. In der Zwischenzeit die Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein hacken.
  3. Öl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebel und Knoblauch darin glasig dünsten, Speck zugeben und auslassen. Mit den Bohnen mischen und in eine Auflaufform geben.
  4. Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  5. Ei mit Saurer Sahne verquirlen. Persilie waschen, trockenschütteln und fein hacken. Unter die Eiermischung heben, etwa 30 g des Käses zugeben, mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen.
  6. Die Sauce über die Bohnen gießen, evtl. kuzr mischen, damit der Käse auch in die unteren lagen gelangt. Mit Käse bestreuen und im vorgeheizten Ofen auf mittlerer Schiene etwa 35 Minuten backen.

Zubereitungszeit: 20 Minuten Arbeits- + 35 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Dr. Oetker - Partyrezepte aus dem Ofen, S. 76

Dazu schmeckt: Steaks oder kurzgebratene Medaillons

25.09.07

Rezept: Hähnchenbrust auf Zucchini-Kartoffel-Gemüse

Hähnchenbrust auf Zucchini-Kartoffel-Gemüse

Wir hatten auf dem Markt Hähnchenbrust gekauft. Da wir noch Zucchini im Garten hatten, wurde das kurzerhand kombiniert. Gemeinsam mit Kartoffeln und trockenem Rotwein wurde das im Ofen gegart. Aus dieser Improvisation ist mal wieder etwas genial leckeres geworden!

Zutaten

Für 2 Personen

  • 1 Hähnchenbrust mit Knochen
  • 400 g Zucchini
  • 400 g festkochende Kartoffel (hier Lara)
  • 2 Zwiebeln
  • 1 Knoblauchzehe
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, gemahlener Rosmarin
  • 1/8 l Rotwein

Zubereitung

  1. Die Hähnchenbrust abspülen, trockentupfen.
  2. Zucchini und Kartoffeln waschen, Kartoffeln schälen und beides in Würfel schneiden.
  3. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  4. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken.
  5. Gemüse in eine Auflaufform legen, mit Salz, Pfeffer und Rosmarin würzen, mit Rotwein begießen. Hähnchenbrust auflegen und ebenfalls mit Salz, Pfeffer und Rosmarin würzen.
  6. Im vorgeheizten Ofen auf mittlerer Schiene etwa 45 MInuten garen.

Zubereitungszeit: 15 Minuten Arbeits- + 45 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Kühlschrank und Garten

24.09.07

Rezept: Zucchinifrittata

Zucchinifrittata

Unsere letzten Zucchinis wollten verarbeitet werden. Da mein Mann auf dem Markt noch leckere Karotten besorgen konnte, bot sich dieses Tim Mälzer-Rezept an. Die Zucchinis werden gemeinsam mit dem Möhren geraspelt und gemeinsam mit Zwiebeln, Knoblauch und Rosmarin angedünstet, mit Eiersahne übergossen wird die Frittata schlussendlich im Ofen fertig gebacken. Auf dem Foto etwas gelblastig, da wir nur gelbe Zucchinis angebaut hatten. Einfach mal wieder genial lecker!

Zutaten

Für 4 Personen als Vorspeise oder 2 Personen mit Salat als leichtes Hauptgericht

  • 200 g Möhren (2 kleine)
  • 400 g Zucchini (1 mittlere)
  • 2 Zwiebeln (mittlere)
  • Gewürze: 1 Zweig Rosmarin, Salz, Pfeffer
  • 1 EL Butterschmalz
  • 1 Knoblauchzehe
  • 4 Eier (M)
  • 3 EL Schlagsahne
  • 2 EL geriebener Parmesan

Zubereitung

  1. Möhren schälen, Zucchini waschen, beides raspeln. Zwiebeln schälen und hacken. Vom Rosmarin die Nadeln abstreifen und fein hacken.
  2. Butterschmalz in der Pfanne (hitzerestistenter Griff!) zerlassen, Gemüse mit dem Rosmarin unter Rühren anbraten.
  3. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  4. 1 Knoblauchzehe schälen und fein hacken, zum Gemüse geben. Eier mit der Sahne und dem geriebenen Parmesan verquirlen, über das Gemüse gießen.
  5. Die Pfanne auf mittlerer Schiene in den Ofen stellen, dort ca. 20 Minuten stocken lassen.

Zubereitungszeit: Arbeitszeit etwa 15 Minuten + 20 Minuten Arbeitszeit

Schwierigkeit: leicht, wenn man eine Pfanne mit hitzeresistentem Griff findet.

Quelle: Essen und Trinken für Jeden Tag 09/07, S. 11

Dazu schmeckt: ein grüner Salat

20.09.07

Rezept: Strammer Max

Strammer Max

Hier mal ein klassischer Imbiss. Ich liebe diesen Snack. Dazu gab es einen kleinen Salat und wir hatten ein wunderbares Abendessen. Superschnell vorbereitet und jedes Mal wieder lecker!

Zutaten

Für jeweils 1 Brot

  • 1 EL Öl
  • 1 Scheibe Graubrot
  • 1 Scheibe gekochter Schinken
  • 1 Ei (M)
  • Gewürze: Salz, Pfeffer
  • 1 Handvoll geriebener Käse

Zubereitung

  1. Das Brot toasten.
  2. Öl in der Pfanne erhitzen, darin das Spiegelei braten, mit Salz und Pfeffer würzen.
  3. Mit geriebenem Käse bestreuen, sobald das Eiweiß etwas stockt.
  4. Das getoastete Brot mit der Scheibe Schinken belegen, das Spiegelei darauf legen.

Zubereitungszeit: fertig in 5 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Familienrezept

19.09.07

Rezept: Klassischer Milchreis

klassischer Milchreis

Mein Mann wünschte sich mal wieder "ganz normalen Milchreis". Normalerweise mache ich den ja im Schnellkochtopf (Rezept hier). Also habe ich ihn mal auf die klassische Art mit häufigem Rühren zubereitet. Durch das Mark einer Vanilleschote bekommt er noch ein angenehmes Aroma. Auch für Kinder ist dieses Rezept gut geeignet. Dazu schmeckt nicht nur Zimtzucker wie im Foto sondern auch Fruchtkompott jeder Art.

Zutaten

  • 140 g Rundkornreis
  • 1 l Milch
  • 80 g Zucker
  • 1 Vanilleschote
  • 1/8 l Sahne

Zubereitung

  1. Den Reis in einem Sieb waschen, bis nur noch klares Wasser kommt.
  2. Reis mit Milch und Zucker in einen Topf geben.
  3. Die Vanilleschote längs halbieren und das Mark herauskratzen, mit in den Topf geben.
  4. Unter Rühren aufkochen, die Hitze auf niedrigste Stufe reduzieren und unter häufigem Rühren etwa 40 Minuten kochen, bis der Reis eine dickliche Konsistenz erreicht hat.
  5. Den Reis vom Herd nehmen und 10 Minuten ruhen lassen, dann die Sahne unterrrühren und servieren.

Zubereitungszeit: fertig in 60 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Das grosse Reis-Kochbuch, S. 93

Kochbuch: Das grosse Reis Kochbuch

Das grosse Reis KochbuchDieses Kochbuch hatte ich schon lange nicht mehr in der Hand. Schade eigentlich, denn es umfasst etliche verschiedene Methoden Reis zuzubereiten. Sortiert nach Rezepten nach Regionen (Mittelmeer und Naher Osten, Europa, Nord- und Südamerika, Indien, Südostasien, China, Japan, Reisgerichte in aller Welt) werden perfekte Tipps eingestreut. Je nach Region die Grundzüge des Risottos, der Paella, Milchreis, Curries, Wokgerichte. Mit Zwischenschrittfotos sowie detailliert beschriebenen Zwischenschritten gelingen die folgenden Rezepte sicherlich.

Abgerundet durch die umfassende Warenkunde mit Fotos, Besonderheiten der einzelnen Reissorten sowie ihre optimale Verwendung gibt dieses Buch auf insgesamt 304 Seiten wirklich alle Antworten auf Fragen, die man sich zum Thema Reis stellen kann.

Die Rezepte umfassen Klassiker bis hin zu verschiedensten Varianten bekannter Rezepten und neues. Auch Vegetarier werden in diesem Buch viele Rezepte finden. Leider ist es auch schon wieder älter, so dass es nur noch in wenigen Buchläden Restexemplare gibt. Bei Amazon wird es nur noch gebraucht gehandelt.

Aus diesem Buch schon vorgestellt:

17.09.07

Rezept: Zwetschgendatschi

Zwetschgendatschi

Bei uns geht die Zwetschgensaison so langsam zu Ende. Wir wollten zumindest ein einziges Mal dieses Jahr einen Zwetschgendatschi essen. Die Zwetschgen waren supersaftig und aromatisch, man merkte die lange Zeit am Baum. Der eingebröselte Zwieback verhindert das Durchsaften des Teiges (Omas Tipp). Es war wieder ein herbstlicher Genuss, der einfach wunderbar schmeckte!

Zutaten

Für 1 Blech

Für den Teig

  • 1 Würfel Hefe
  • 1/8 l Milch
  • 1 EL Zucker
  • 1 Ei (M)
  • 80 g Zucker
  • 70 g Butter
  • 1 Vanillezucker
  • 1 Prise Salz

Für den Belag

  • 1,5-2 kg Zwetschgen (je nach Qualität)
  • 2 Zwieback
  • 4 EL Zimtzucker

Zubereitung

  1. Für den Teig die Hefe in die lauwarme Milch bröseln und mit dem EL Zucker verrühren, stehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
  2. Mehl mit den restlichen Zutaten in eine Schüssel geben und mit der Hefemilch zu einem glatten Teig verkneten. Mit einem Tuch abgedeckt stehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
  3. Für den Belag die Zwetschgen waschen, längs halbieren, dabei die beiden Fruchthälften zusammen lassen, Kern entfernen, wurmige aussortieren.
  4. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  5. Das Blech einfetten, den Teig darauf auslegen, dabei einen Rand formen. Mit einer Gabel etwas einstechen, damit er nicht zu dick wird.
  6. Den Zwieback fein auf den Teig bröseln, die Zwetschgen eng darauf setzen.
  7. Auf mittlerer Schiene etwa 30 Minuten backen, bis der Teig gebräunt ist.
  8. Noch warm mit Zimtzucker bestreuen und servieren.

Zubereitungszeit: etwa 40 Minuten Arbeits- + 30 Minuten Back- + ca 90 MInuten Ruhezeit

Schwierigkeit: recht einfach

Quelle: meine Oma

Zwetschgendatschi

15.09.07

Rezept: Kürbislasagne

Kürbislasagne

Endlich startet die Kürbissaison wieder. Dieses Rezept hatten wir schon letztes Jahr mit Freunden gekocht. Insgesamt ist sie sehr schnell vorbereitet. Mit einem leckeren grünen Salat hat man ein wunderbares Gericht. Wir waren jedes Mal begeistert.

Zutaten

Für 4 Personen

  • 1 Zwiebel
  • 600 g Kürbisfleisch (vorbereitet gewogen)
  • 2 EL Öl
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, Curry, Curcuma, Cumin
  • 1 Dose Mais
  • 150 g Fetakäse
  • 200 g Lasagneplatten
  • 100 g geriebener Käse

Zubereitung

  1. Die Zwiebel schälen und fein hacken. Das Kürbisfleisch würfeln.
  2. Öl in einem Topf erwärmen, die Zwiebel darin goldgelb anschwitzen, Kürbis zugeben und mitbraten.
  3. Mit der Gemüsebrühe ablöschen, bei geschlossenem Deckel etwa 15 Minuten köcheln lassen.
  4. Die Kürbismasse pürieren, mit den Gewürzen pikant abschmecken.
  5. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  6. Die Dose Mais öffnen, Fetakäse zerbröseln. Die Kürbismasse in eine Auflaufform geben, etwas Mais und Fetakäse darüber streuen, abwechselnd mit den Lasagneplatten einschichten. Zuletzt Sauce einschichten, mit dem geriebenen Käse bestreuen.
  7. Auf der 2. Schiene von unten etwa 30 Minuten backen.

Zubereitungszeit: etwa 25 Minuten Arbeits- + 30 Minuten Backzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: variiert nach Stiftung Warentest - Familie in Form, S. 156

13.09.07

Rezept: Seeteufel auf Basilikumsauce

Seeteufel auf Basilikumsauce

Mit dem Seeteufel, den mein Fischhändler im Angebot hatte, wollten wir mal wieder experimentieren. Unsere Wahl fiel auf dieses Gericht. Es ist nicht nur wunderbar schnell vorbereitet, sondern schmeckt auch bombastisch. Nicht nur die Qualität des Seeteufels überzeugte uns, sondern auch die Sauce, die sicherlich auch lecker zu gebratenen Shrimps mit Reis passen würde. Nachkochen wirklich zu empfehlen! Dieses Gericht eignet sich hervorragend als Hauptgang, wenn man einmal Gäste beeindrucken möchte.

Zutaten

Für 4 Personen

  • 4 Scheiben Seeteufel à 150 g
  • Meersalz, Pfeffer
  • Mehl (etwa 50 g)
  • 1 Zweig Rosmarin
  • 2 EL Butterschmalz
  • 1/2 Bund Basilikum
  • 6 EL Weißwein
  • 1 EL Weißweinessig
  • 100 g kalte Butter

Zubereitung

  1. Den Seeteufel salzen und pfeffern, in Mehl wenden und abklopfen.
  2. Den Ofen auf 75°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. Rosmarin mit dem Butterschmalz in eine Pfanne geben und erhitzen, nach etwa 3 Minuten den Rosmarin entfernen und den Seeteufel von jeder Seite 5 Minuten braten.
  4. Den Fisch im Ofen warm stellen.
  5. Das Basilikum waschen, trockenschütteln, einige Blätter beiseite legen, den Rest hacken.
  6. Wein mit Essig in einem separaten Topf aufkochen, vom Herd nehmen, die Butter stückchenweise zugeben, auch das Basilikum zugeben.
  7. Alles mit dem Pürierstab gut durchmixen. Mit Salz, Pfeffer und Essig abschmecken.
  8. Den Fisch auf einem Saucenspiegel mit dem Basilikum anrichten.

Zubereitungszeitfertig in 30 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU Küchenbibliothek - Fisch und Meeresfrüchte, S. 118

Dazu schmeckt: Pellkartoffeln

Tipp: Seeteufel

Seeteufel

Der Seeteufel ist auch unter anderen Namen bekannt. Im deutschen Sprachraum auch als Lotte bekannt. Im Handel ist er meist ohne den großen Kopf erhältlich. Oft kann man ihn als Schwanzstück mit oder ohne Haut verkauft. Dieser Fisch kann bis zu 150 cm lang werden, meistens werden bei uns aber deutlich kleinere Exemplare gehandelt. Gefangen wird er im Nordatlantik.

Das Fleisch ist weiß und relativ fest. Er gilt als Delikatesse unter den Fischarten. Durch nur eine zentrale Gräte ist er extrem essfreundlich. Außerdem kann diese gut entfernt werden. Die beste Verwendung ist als Medaillon oder als Filet. Am besten schmeckt er mit einer etwas zurückhaltenden Sauce, da er einen wunderbaren Eigengeschmack besitzt.

Ein tolles Rezept für Seeteufel ist zum Beispiel Seeteufel mit Basilikumsauce.

Die Infos stammen aus der Warenkunde im GU Küchenbibliothek - Fisch und Meeresfrüchte und aus dem Teubner- Food-Lexikon.

12.09.07

Buch: Teubner - Food-Lexikon

Teubner - Food-LexikonIch stelle hier eines meiner Nachschlagewerke vor. Denn manchmal steht im Rezept ein Begriff und häh - kenne ich das? Denn wer kennt schon alle Synonyme aller erhältlichen Waren? Aber auch, wenn man einfach nur ein wenig schmökern möchte, findet man hier neben ansprechenden Fotos auch gute Infos zur Warenkunde. Bis jetzt habe ich eigentlich alles im Glossar gefunden.

Bei den Einträgen findet man bei Naturprodukten etwas zur Herkunft, Tipps für selber Ernten sowie mögliche Verwendungsideen. Bei den Produkten wie Käse oder Wurst zur Herkunft sowie zur idealen Verwendung. Es werden zusätzliche Schwerpunkte gesetzt, bei denen (zum Beispiel Chilis) gebündelt etwas über die verschiedenen Sorten sowie die Unterschiede in der Verwendung berichtet wird.

Insbesondere die Schwerpunkte haben es mir angetan, da man dort auch Infos zur Lagerung, biologischen Verwandten und Unterschieden zwischen diesen erfährt. Man erfährt allerdings auch nur was es ist, wozu es dienen kann. Für die genauere Verarbeitung bzw. Rezepte wird wieder ein eigenes Rezept oder ausreichende Kreativität benötigt.

Ich kann das Buch wirklich jedem empfehlen, da es mit ausreichend Informationen und wunderschöner Bebilderung zu fairem Preis im Handel oder bei Amazon erhältlich ist.

11.09.07

Rezept: Kürbis-Apfel-Konfitüre

Kürbis-Apfel-Konfitüre auf einem Brötchen

Ich hatte schon letzten Herbst Hokkaido-Kürbis mit Apfel zu einer Konfitüre eingekocht. Beim ersten Probieren war ich erst etwas enttäuscht. Also habe ich die Gläser ins Regal gestellt. Im Laufe des Jahres hatte ich sie zu mehreren Gelegenheiten wieder hervorgeholt. Auf ein Vollkornbrötchen passt sie sehr gut, auch als Dip zu Lamm beim Fondue fand ich sie nicht schlecht. Da wir eigentlich jedes Mal doch angetan waren, habe ich sie wieder gekocht.

Zutaten

Für 5 Gläser à 200 ml (lt. Rezept 5x250 ml)

  • 550 g Boskop (ungeputzt)
  • 800 g Hokkaido, lt. Rezept Riesenkürbis (ungeputzt)
  • 1 Zitrone
  • 1 Vanilleschote
  • !/2 TL Zimtpulver
  • 500 g Gelierzucker 2:1

Zubereitung

  1. Boskop und Kürbis schälen, entkernen. Kürbis klein würfeln, Apfel reiben. Die Zitrone auspressen und den Saft mit dem Apfel vermischen.
  2. Kürbis und Apfel mische, mit dem Pürierstab fein pürieren. Vanilleschote auskratzen und das Mark gemeinsam mit dem Zimptulver und Gelierzucker unterrühren und alles 2 Stunden ziehen lasen.
  3. Gläser spülen. Das Pürree aufkochen und 5 MInuten köcheln lassen. Gelierprobe machen, evtl. noch etwas Zitronensäure unterrühren.
  4. In die Gläser füllen und verschließen, 5 Minuten auf dem Kopf stehen lassen.

Zubereitungszeit: etwa 60 MInuten Arbeits- + 2 Stunden Ruhezeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: GU einfach clever - einmachen, S. 30

So sieht es als Dip aus, die Farbe kommt klasse:

Kürbis-Apfel-Konfitüre

9.09.07

Rezept: Margaretenkuchen

Margaretenkuchen

Wir waren zum Essen eingeladen und ich versprach einen Kuchen. Warum nicht mal wieder ein Klassiker, den es bei uns viel zu lange nicht mehr gab? Zu meinem Bedauern musste ich feststellen, dass ich keine klassische Kuchenform für den Margaretenkuchen besitze. Diese ist eine Tortenform mit feinen Rippchen, die von der Form an eine Margaretenblüte errinnern, woher letztlich auch der Name stammt. Ich behalf mir mit einer anderen Form, eine 26-cm Springform wäre auch möglich. Wichtig bei diesem Kuchen sind frische Eier, da sie das einzige Treibmittel sind. Das Aprikotieren vor der Glasur gibt nochmals einen Frische- und Geschmackskick. Insgesamt ein genial leckerer Kuchen.

Zutaten

Für eine 26-cm-Margaretenform oder Springform

Für den Teig:

  • 250 g Butter
  • 140 g Zucker
  • 6 Eier (M)
  • Mark von 1/2 Vanilleschote
  • 120 g Mehl Typ 405
  • 80 g Speisestärke

Außerdem:

  • Fett für die Form
  • feine Brösel
  • 100 g Aprikosenkonfitüre
  • 8 EL Puderzucker
  • 1 EL Zitronensaft

Zubereitung

  1. Butter mit 100 g Zucker schaumig rühren. Die Eier trennen, die Eigelbe nach und nach unter die Zuckerbuttermasse rühren.
  2. Den Ofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  3. Die Eiweiße anschlagen, sobald sie etwas fest sind, den restlichen Zucker zugeben und zu Eischnee schlagen.
  4. Die Vanilleschote auskratzen, das Mark zu der Eier-Buttermasse geben, unterrühren.
  5. Mehl mit Speisestärke mischen und zu der Eier-Buttermasse sieben, portionsweise mit dem Eischnee unterheben.
  6. Die Form fetten, den Teig hineingeben und von innen nach außen glatt streichen.
  7. Auf der 2. Schiene von unten etwa 50 Minuten backen, auf einem Rost auskühlen lassen.
  8. Die Aprikosenkonfitüre im Wasserbad (Speed: Mikrowelle 600 W 30 Sekunden) erwärmen, glatt streichen, am besten durch ein Sieb passieren, auf dem Kuchen verteilen, austrocknen lassen.
  9. Für den Guss den Puderzucker mit dem Zitronensaft verrühren und über dem Kuchen verteilen, austrocknen lassen und servieren.

Zubereitungszeit: etwa 20 Minuten Arbeits- + 50 MInuten Back- + erneut etwa 10 Minuten Arbeitszeit und mindestens 40 Minuten Kühlzeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Teubner - Das große Teubner Backbuch, S. 107

6.09.07

Rezept: Kalte Avocadosuppe

kalte Avocadosuppe

Blog-Event XXVII: SommersuppenDiese Suppe wollte ich passend zum Kochevent Sommersuppen austesten. Auch wenn das Wetter nicht wirklich zu einer kalten Suppe verführt, konnte sie dennoch wirklich überzeugen. Durch den Weißweinessig kommt nochmals eine frische Note hinein. Wir hatten die Gemüsebrühe am Vortag zubereitet und sie über Nacht im Kühlschrank kalt gestellt. Zur Beschleunigung könnte man sicherlich Brühwürfel verwenden. Doch die selbstgemachte Gemüsebrühe passt rein geschmacklich herausragend zu der Avocado. Wichtig ist, die Gemüsebrühe gut zu kühlen. Dafür wird man mit einem genial leckeren Genuss belohnt. Durch die herrliche grüne Farbe isst auch das Auge mit. Mein Mann wollte es lieber etwas schärfer und hat noch gemahlene Chilischoten untergemischt, ich dagegen fand den Klacks Saure Sahne extrem lecker.

Zutaten

Für 4 Teller

  • 1 kleine Möhre
  • 1 Zwiebel
  • 1 kleine Tomate
  • 1 Stengel Petersilie
  • 1 kleine Knoblauchzehe
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 TL Pfefferkörner
  • 750 ml kaltes Wasser
  • 2 reife Avocados
  • 3 EL Weißweinessig
  • Tabasco nach Belieben
  • Salz, Pfeffer
  • Schnittlauch (vorgeschlagen Koriander)
  • evtl. Saure Sahne

Zutaten

  1. Die Möhre schälen und in Scheiben schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen und hacken. Petersilie waschen und hacken.
  2. Gemüse mit den Gewürzen im Wasser aufkochen und etwa 30 Minuten köcheln lassen.
  3. Alles durch ein Sieb gießen und kalt stellen.
  4. Die Avocados halbieren, Kern entfernen, Fruchtfleisch würfeln und gemeinsam mit der kalten Gemüsebrühe ablöschen.
  5. Die Suppe mit Essig, Tabasco, Salz und Pfeffer abschmecken. Mit Saurer Sahne und Schnittlauch garniert servieren.

Zubereitungszeit: etwa 15 Minuten Arbeits-, 30 Minuten Koch-, 2 Stunden Kühl- + 10 Minuten Arbeitszeit

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Gondrom - Suppen & Eintöpfe, S. 242

Kochbuch: Gondrom - Suppen und Eintöpfe

Gondrom - Suppen und EintöpfeAus der gleichen Reihe hatte ich vor einiger Zeit schon das Buch über Pasta und Pizza vorgestellt. Auch dieses Buch zeichnet sich durch die Zusammenstellung von Doppelseiten aus verschiedenen GU-Büchlein aus. Die Rezepte selbst sind nach verschiedenen Kapiteln zusammengestellt: Feine Suppen mit Einlagen, Hauptsache Gemüse, mit Fisch, mit Fleisch, einfach & preiswert, deftige Eintöpfe, delikat gewürzt, süßes und Kaltschalen. Insgesamt liegt der Schwerpunkt allerdings deutlich auf Suppen. Diese sind überwiegend klassisch, aber es finden sich auch interessante Variationen alter Ideen. Etwas schade finde ich, dass sich ähnliche Rezepte (wie kalte Avocradosuppe) mit verschiedenen Rezepten in unterschiedlichen Kapiteln wiederfindet.

Bei diesem Buch teilen sich jeweils 2 Rezepte eine Doppelseite mit jeweils großem Fot. Die Zutatenliste ist übersichtlich, auch die Arbeitsbeschreibung ist übersichtlich gegliedert. Auch Nährwertangaben zu jedem Rezept sind enthalten. Die Gesamtzubereitungszeit ist ebenfalls angegeben. Da die Rezepte eher älteren Büchern entstammen, wirken die Rezepte eher bieder, die getesteten waren allerdings wirklich überzeugend. Insgesamt ein Buch für Suppenkasper, die möglichst kein Vegetarier sein sollten, da für diese nur wenige Rezepte enthalten sind.

Das Buch ist schon älter, daher ist es nur noch als Restexemplar in einigen Läden oder gebraucht bei Amazon erhältlich.

Aus diesem Buch schon vorgestellt:

5.09.07

Drink: El Dorado

El DoradoBeim letzten Mixen war dieser Drink meine Wahl. Allerdings ist er mir persönlich zu herb. Ich finde ihn einen perfekten Auftakt für eine Grillabend oder ein Fest im Sommer als Aperitif. Er ist sehr erfrischend, aber auch etwas säurebetont. Das kann aber auch daran liegen, das ich nicht den ganzen Honig in den Cocktail gemixt hatte, ich habe noch eine ganze Menge im Shaker gehabt. Also hier mindestens eine Minute kräftig shaken.

Zutaten

Für 1 Cocktailglas

  • 4 Eiswürfel
  • 6 cl Tequila
  • 5 cl Zitronensaft
  • 2 TL Honig (flüssig)

To Do

  1. Die Eiswürfel mit allen anderen Zutaten in den Shaker geben.
  2. Mindestens eine Minute kräftig shaken (der Honig muss in den Drink!)
  3. In eine Cocktailschale gießen und servieren.

Quelle: GU - Cocktail Basics, S. 47

3.09.07

Rezept: Tofu mit Spinat und Champignons

Tofu mit Spinat und Champignons

Irgendwie war es stressig, also gab es heute Essen aus dem Vorrat: Tofu wurde gesichtet, einige braune Champignons und TK-Blattspinat hatte sich auch noch versteckt. Das wurde alles im Wok zu einem wunderbaren vegetarischen Gericht verwandelt. Abgewandelt habe ich es noch mit Chinanudeln, da habe ich mir noch den Topf für den Reis gespart. Ein flottes Essen, das in 30 Minuten fertig war und genial lecker schmeckte!

Zutaten

Für 2 Personen

  • 300 g Tofu
  • etwa 150 g Champignons
  • 200 g Blattpinat (TK)
  • 2 EL Öl
  • Gewürze: Salz, Pfeffer, 1 Prise Zucker, Koriander
  • walnussgroßes Stück Ingwer
  • 2 EL süße Sojasauce
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • Chinanudeln nach Belieben

Zubereitung

  1. Den Tofu würfeln. Champignons putzen und in Scheiben schneiden, Blattspinat auftauen bzw. waschen. Ingwer schälen und fein hacken.
  2. Öl im Wok erhitzen, Tofu portionsweise darin abraten, Champignons zugeben, unter Rühren anbraten.
  3. Den Spinat zugeben, Ingwer zugeben, mit Salz, Pfeffer und 1 Prise Zucker würzen.
  4. Alles mit der Gemüsebrühe ablöschen (evtl. Chinanudeln zugeben) und bei mittlerer Hitze einköcheln lassen. Mit Sojosauce und den Gewürzen abschmecken.

Zubereitungszeit: etwa 30 MInuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: deutlich variiert nach Dr. Oetker - Wok, S. 68

Kochbuch: Dr. Oetker - Wok

Dr. Oetker - WokDieses war das erste Wok-Kochbuch meines Mannes. Hier finden sich alle typisch asiatischen Rezepte, angepasst für den deutschen Durchschnittsgaumen. Die Rezepte selbst sind gegliedert nach Fleisch, Geflügel, Fisch und Meeresfrüchten, Gemüse & Tofu, Nudeln und Reis sowie zuletzt Suppen. Fast alle Rezepte sind doppelseitig aufgemacht mit großformatigem und appetitlich gestaltetem Foto. Fast alle Rezepte sind für 4 Personen angegeben. Die Zutatenliste ist übersichtlich und die Arbeitsbeschreibung extrem detailliert. Nährwertangaben ergänzen das Rezept ebenso wie eine Beilagenempfehlung. Jedes Rezept hat noch eine Bemerkung wie schnell oder preiswert. Gelegentlich finden sich Tips oder Variationsideen. Abgerundet werden die Rezepte durch einen kleinen Ratgeber zu Schneidetechniken sowie den häufig verwendeten Gewürzen beim Wok.

Schön, endlich mal ein Oetker-Buch, bei dem man innerhalb eines Rezeptes nicht umblättern muss. Die Rezepte sind insgesamt gelingsicher und insbesondere für den Asia-Neuling geeignet. Wer originale asiatische Küche sucht, wird sie in diesem Buch nicht finden. Allerdings schmecken die Rezepte hier mindestens so gut wie im Asia-Imbiss (die sich ja auch meist etwas dem europäischem Geschmack angepasst haben).

Das Buch ist sowohl für den interessierten Hobbykoch als auch für den Einsteiger geeignet. Allerdings ist es schon wieder "etwas" älter und daher nur noch gebraucht bei Amazon erhältlich.

Aus diesem Buch schon vorgestellt:

1.09.07

Rezept: Weißweinrisotto

Weißweinrisotto

Mein Mann ist ein totaler Risotto-Fan. Also wurde es mal wieder Zeit, ein neues Risotto auszuprobieren. Da vom Vorabend noch eine halbe Flasche Riesling übrig geblieben war, wurde diese in ein genial leckeres Risotto al Vino Bianco verwandelt. Laut Rezept darf dort bis zu 750 ml Weißwein hinein, die Hälfte ergab bei uns allerdings ein perfektes Risotto. Durch den Weißwein hat es auch eine sehr erfrischende Note (hängt natürlich vom verwendeten Wein ab), auch als Beilage zum Beispiel zu Medaillons könnte ich mir das sehr lecker vorstellen!

Zutaten

Für 4 Personen

  • 1 l Hühnerfond
  • 1 Zwiebel
  • 1/4 Stange Staudensellerie
  • 30 g Butter
  • 400 g Risotto-Reis (Arborio)
  • 1/2 Flasche trockener Weißwein
  • 50 g Parmesan
  • 45 g Butter
  • Gewürze: Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Den Fond in einem separaten Topf erwärmen (sollte leicht sieden).
  2. Die Zwiebel schälen und fein hacken, den Sellerie fein würfeln.
  3. Die Butter in einem Topf zerlassen, Zwiebel und Sellerie darin glasig dünsten, dann den Reis unter Rühren ebenfalls glasig andünsten.
  4. Mit einem Glas des Weines ablöschen und nach und nach den restlichen Wein zugeben. Sobald der Wein verkocht ist, schöpfkellenweise den Fond zugeben und nach und nach bei niedriger Hitze einkochen lassen.
  5. Parmesan reiben.
  6. Sobald das Risotto samtig ist, der Reis aber noch etwas Biss hat (etwa 30 Minuten), den Topf vom Herd nehmen, Parmesan und restliche Butter untermischen, 2 Minuten durchziehen lassen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und rasch servieren.

Zubereitungszeit: etwa 40 Minuten

Schwierigkeit: einfach

Quelle: Risotto-Kochbuch, S. 148